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Wie die Jemen-UPS-Bombenlüge in sich zusammenbricht

von Freeman am Sonntag, 31. Oktober 2010 , unter , , , , | Kommentare (36)



Das Lügenmärchen begann mit der Meldung, „verdächtige Pakete“ seinen in der Nacht auf Freitag an Bord von zwei Flugzeugen des Logistikunternehmens UPS in Grossbritannien und Dubai gefunden worden, mit dem Ziel Nordamerika. Präsident Obama schaltete sich sofort ein und verkündete über alle TV-Kanäle, dies sei eine „glaubhafte terroristische Drohung“ und beide Pakete stammen aus dem Jemen mit Al-Kaida als Absender. In der Toner-Patrone mit „Drähten und weissem Pulver" fanden sich aber keine Hinweise auf Sprengstoff, laut britischer Polizei. Zwei Frauen sind daraufhin in Jemen verhaftet worden, eine junge Studentin und ihre Mutter, weil auf einer der Pakete die Handy-Nummer der Studentin draufstand.

Was ist aus dieser Behauptung bisher übriggeblieben? Sehr wenig und nichts ist glaubhaft.

Zuerst hiess es, die Firma UPS hätte die Pakete aus dem Jemen geflogen. Nach dem aber bekannt wurde, UPS ist in Jemen mit eigenen Maschinen gar nicht tätig, wie ich hier berichtet habe, wurde die Transportfirma in Fedex umgeändert. Nur, die fliegt auch nicht aus dem Jemen. Dann hiess es, es war die Qatar Airways, welche im Auftrag der Fedex die Pakete von Jemen nach Dubai transportiert hat. Das wurde aber auch mittlerweile von Offiziellen der Airline dementiert. Die einzige Fluglinie die übrig bleibt ist Emirates Airways, nur die sagen, soweit ihnen bekannt ist, haben sie die Pakete nicht befördert.

Ja was denn nun? Niemand hat die angeblichen Bombenpakete aus dem Jemen auf den Weg in die USA gebracht. Wie sind sie dann in Dubai auf die Flieger gekommen? Ach ja, per Kamel mit der "Al-Kaida-Karavane" von Jemen nach Dubai, oder hat man sie erst dort an Bord geschmuggelt?

Dann wurde gemeldet, die Studentin Hanan Al-Samawi, 22, der Universität Saana sei von jemenitischen Sicherheitsbehörden verhaftet worden, zusammen mit ihrer Mutter Amatulillah Mohammed, 45, weil ihre Handy-Nummer als Absender auf dem Paketschein stand. Diese Information erhielten sie von den Amerikanern und nicht aus eigenen Untersuchungen.

Abdul-Rahman Barman, der Anwalt der beide Frauen verteidigt sagte, die Verhaftung der Mutter wäre illegal. Er wüsste nicht wo sie gefangen gehalten werden und sie wären an einem unbekannten Ort, was für sich schon gegen das Gesetz verstösst. Der Vater der Studentin, Mohammed Al-Samawi, sagte, sie ist unschuldig und wäre ohne ihr Wissen benutzt worden.

Der Anwalt Barman glaube nicht an die offizielle Behauptung, wonach die Verdächtige ihre Handy-Nummer auf den Paketscheinen hinterlassen habe. „Wir wissen genau, dass Al Kaida niemals Spuren hinterlässt.“ Die Nummer wurde extra platziert, um seine Mandantin zu verdächtigen.

Da hat er recht. Überlegen wir doch mal, wie dumm muss man sein um eine Bombe zu verschicken und seine eigene Handy-Nummer drauf zu schreiben, damit die Polizei den Absender kennt. Die junge Frau wurde als Sündenbock benutzt, ist doch ganz klar, so arbeiten Geheimdienste immer, mit Identitätsdiebstahl und dem legen falscher Spuren.

Wo kam überhaupt die erste Warnmeldung her, es gebe verdächtige Pakete in Frachtflugzeugen? Der entscheidende Tipp kam aus saudiarabischen Geheimdienstkreisen, wie Washington verlautete. Sie hätten ihnen die „Tracking Number“ der Pakete mitgeteilt. Der Sicherheitsberater des Weissen Hauses, John Brennan, dankte später in einer offiziellen Erklärung Saudi Arabien sowie Grossbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten für die geleistete Hilfe bei der Bewältigung der Gefahr.

Ach ja? Wieso hat der saudische Geheimdienst die exakten Nummern der Pakete gewusst? Wer hat sie denn informiert? Die „Al-CIAda“ hat sie angerufen, genau, „wir haben Bomben verschickt und hier sind die Nummern damit ihr sie leichter findet.“ Oder, es war ein "Verräter" der die "Al-CIAda" in Jemen infiltriert hat.

Dann behaupten die britischen Behörden, die Toner-Kassetten wären mit einer Handy-Sim-Karte als Zünder verdrahtet gewesen, was eine "sehr hochtechnische" Arbeit des Bombenbastlers zeigt und eine Fernzündung ermöglicht. Ferner behaupten sie, die Bombe sollte während des Fluges explodieren und gar nicht den Absender in Chicago erreichen.

Wie bitte? Was macht es für einen Sinn ein Flugzeug das nur Fracht transportiert zu sprengen? Es macht eben keinen Sinn und ist eine lächerliche Unterstellung. Dann, wie soll man über Funk die Bombe zünden, wenn die Maschine 10 Kilometer hoch fliegt und dann noch über den Atlantik? Dort gibt es keinen Handy-Empfang. Und eine Sim-Karte alleine nutzt ja auch nichts, dazu muss ein ganzes Handy eingebaut sein. Ein Chip ohne der Elektronik, Sende- und Empfangsteil und Batterie zur Stromversorgung funktioniert nicht.

Rekapitulieren wir. Es werden zwei Bomben gebastelt mit PETN als Sprengstoff, der nur aus militärischen Beständen stammen und nicht in einem Bastelladen gekauft werden kann. Dann versenden sie diese ausgerechnet von ihrem Heimatland aus und nicht von einem unverdächtigen Ort, obwohl sie wissen, die Amis werden danach ihr Land bombardieren und man nur Nachteile mit Leid und Zerstörung erdulden muss. Dann wissen die Attentäter nicht wo sich die Bomben auf der Reiseroute genau befinden, ob auf dem Boden in einer Frachthalle, auf dem Vorplatz am Flughafen auf einem Anhänger oder im Flugzeug irgenwo über den Ozean, was aber wichtig ist, um sie dort zu zünden wo man es beabsichtigt. Dann kann man sie über das Handynetz nicht erreichen, da im Frachtflieger in der Luft und über Wasser, wo es keine Verbindung gibt. Da laut Behörden es sich um einen Testlauf handelt, schicken sie diese ausgerechnet an jüdische Organisationen in Chicago, wo wenn sie durchgekommen dann entdeckt worden wären, statt an eine Deckadresse. Wie blöd muss man sein um das alles zu tun? Aber genau diese unfähige Organisation bestehend aus Idioten war die, welche laut US-Regierung bei 9/11 vier Flugzeuge entführte, die ganze US-Luftverteidigung stundenlang ausgetrickst hat, punktgenau drei von vier Ziele traf, die US-Militärzentrale ungehindert angreifen konnte und noch drei Wolkenkratzer zu Staub verwandelte.

Wir sehen, diese Bomben sind ein Witz und was sie uns erzählen ist eine Lüge.

Mittlerweile zitiert CNN einen anonymen US-Sicherheitsbeamten mit der Aussage, die Bomben wurden von dem saudischen Al-Kaida Mitglied Ibrahim Hassan al-Asiri, 28, gebaut. Al-Asiri wird auch verdächtigt den Unterhosenbomber vergangene Weihnachten ausgestattet zu haben, ein amateurhafter Anschlagversuch der buchstäblich in die Hosen ging. Auch da war kein Zünder vorhanden, sondern das PETN-Pulver verbrannte nur sein "Gelärsch".

Wie kommen sie überhaupt auf diese Behauptung und warum ist die Quelle anonym? Ausserdem, wieso läuft diese Person seit einem Jahr frei herum und kann Bomben basteln? Wo doch ganze Horden von westlichen und saudischen Geheimdienstleuten in Jemen herumschwirren und nach „Al-Kaida“ suchen. Existiert diese Person überhaupt oder ist das wieder so eine Erfindung eines Phantoms?

Dabei war die "Unterhosenbomber" Geschichte vom vergangegen Jahr ein totales Fiasko. Zeugen beobachteten wie der mutmassliche Täter am Flughafen Amsterdam von schwarzgekleideten Sicherheitsleuten ohne Pass und ohne ohne Visum an Bord der Maschine nach Detroit geschleust wurde, weil völlig verwirrt. Es war offensichtlich eine Geheimdienstoperation und die Schattenmänner begleiteten den Sündbock und passten auf, dass er die Maschine auch erreichte. Danach wurde der Vater des "Terroristen" als Partner einer israelischen Waffenfirma und enger Freund der CIA entlarvt.

Was kam dabei heraus? Der Ruf nach Body-Scannern wurde sofort lauthals verkündet und als einzige Lösung zur Verhinderung von solchen "Anschlägen" in allen Flughäfen gefordert. Zufällig ist der ehemalige Direktor des US-Heimatschutzministerium, Michael Chertoff, Aktionär und Direktor so eines Geräteherstellers. Mit der neuen Angstmache werden als nächstes jetzt "Paket-Scanner" überall eingeführt, das ist klar, und jede Fracht muss durchleuchtet werden. Es geht wie bei allem auch ums Geschäft.

Dabei hat Jemen laut offiziellen Angaben bereits grosse Summen in Sicherheitsgeräte an den Flughäfen investiert und alle Passagiere, Gepäck und auch Fracht wird genauestens nach Sprengstoff untersucht. Wie konnte dann ein Sprengstoffpaket ihnen überhaupt durchschlüpfen?

Wir sehen, an dieser Geschichte stimmt nichts, sie wird laufend geändert, ist technisch gar nicht möglich, es gibt keine Beweise und es wird nur vermutet und behauptet, von Leuten die ihren Namen nicht nennen und es gibt auch handfest geschäftliche Motive. Solche Märchen kann jeder erfinden und genau um so etwas handelt es sich hier.

Wer profitiert davon? Nur die welche einen politischen Nutzen haben, wie Obama drei Tage vor den Kongresswahlen, und die welche noch mehr Sicherheitskontrollen und das Schreckgespenst des bösen islamischen Terrorismus verbreiten wollen, um die Bevölkerung von den wahren Weltproblemen und Verbrechern die sie verursachen abzulenken. Und Geld verdienen kann man auch dabei, "Terror für Profit" war immer schon das Hauptmotiv.

Die britische Polizei widespricht Präsident Obama und sagte, die Toner-Patrone die sie am Flughafen von East-Midland untersuchten beinhaltete keinen Sprengstoff. Hier der Bericht der BBC darüber:



Nach dieser negativen Feststellung, es gab keine Bombe im Frachtflugzeug, kam ein Befehl von den US-Behörden das Flugzeug noch mal zu inspizieren, damit Obama nicht der Lüge gestraft wird. Prompt änderten die britischen Behörden sechs Stunden später ihre Meinung. Was sagt uns das? Es beweist, die ganze Jemen-UPS-Bomben Geschichte ist eine Lüge und von Washington aus inszeniert und manipuliert von Anfang an.

UPDATE - Am Sonntag haben die jemenitischen Behörden die Studentin und ihre Mutter freigelassen. Verhöre und Befragungen hätten ergeben, dass die 22-Jährige "die falsche Person" gewesen sei und ihre Identität missbraucht wurde, erklärten die Behörden.

Robin Wood und Parkschützer pflanzen 50 neue Bäume

von Freeman am , unter , , | Kommentare (7)



Unter dem Motto: "Mit Gewalt illegal gerodet, mit Liebe neu bepflanzt" haben Mitglieder von den Parkschützern und Robin Wood am Samstag versucht 50 junge Platanen, Eschen und Spitzahornbäume zu pflanzen. Mit ihrer Aktion forderten Robin Wood und die Parkschützer, dass die Arbeiten am Grundwassermanagement für das Bahn-Projekt Stuttgart 21 sofort eingestellt werden und das Gelände dem Park zurückgegeben wird.

Gigantisches Ölfeld an der Küste von Brasilien entdeckt

von Freeman am , unter , | Kommentare (9)



Das wird den Vertretern der "Peak-Oil-Theorie" überhaupt nicht passen. Laut neuesten Meldungen beinhaltet das Libera Ölfeld "gigantische" Reserven, bis zu 15 Milliarden Fass und soll die grösste Entdeckung seit drei Jahrzehnten am amerikanischen Kontinent sein. Damit verdoppelt sich die bisherige Schätzung der Ölreserven für Brasilien, das bereits reichlich gesegnet ist.

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wurde ab der brasilianischen Küste neben dem bekannten Tupi Feld ein weiteres in grosser Tiefe entdeckt, welches enorm ist. Laut Julius Walker, Ölanalyst der in Paris beheimateten International Energy Agency, handelt es sich um die grösste Entdeckung ausserhalb des Nahen Osten.

"Niemand macht solche Entdeckungen irgendwo jetzt," sagte Walker in einem Telefoninterview. "Es macht die Tiefenwasser von Brasilien zum aufregensten neuen Gebiet."

Die nationale Ölagentur, "Agência Nacional do Petróleo, Gás Natural e Biocombustíveis" (ANP), welche unter dem Energieministerium steht und den brasilianischen Ölsektor beaufsichtigt, meldete am Freitag, das Feld könnte zwischen 3,7 bis zu 15 Milliarden Fass Öl beinhalten, aber konservative Schätzungen von 7,9 Milliarden wären mindestens wahrscheinlich.

Die Libra und Tupi Felder liegen im brasilianischen Santos Gebiet, ca. 800 Kilometer ab der Küste, 3'000 Meter unter der Meeresoberfläche und 5'000 Meter unter dem Meeresboden. Ein klarer Widerspruch zur allgemein geglaubten Theorie, Erdöl stamme von fossilen Lebewesen ab. Wie sollen sie in diese Tiefe gelangt sein? Diese Entdeckung spricht eher für die abiotische Entstehung des Erdöls im Erdinneren, durch chemische Prozesse unter hohem Druck und Temperatur.

Brasilien hat bisher nachgewiesen Reserven von 14 Milliarden Fass, wie ANP bestätigt. Mit dem neuen Feld werden sich die Reserven verdoppeln.

"Petrobras ist gesegnet, denn sie sitzen auf einem erstaunlichen Grundstück," sagt Michael Purves, leitender Marktstratege von BGC Partners LP, in einem Telefoninterview aus New York. "Sie haben die bevorrechtigte Position, um alle zukünftigen Reserven ab der Küste Brasiliens zu erwerben."

ANP sagt, die brasilianische Regierung plant die Kontrolle über Libra zu behalten und sie wollen die Kontrolle über die Reserven enger an sich ziehen. Die Pre-Sal Petroleo SA, eine neue staatliche Ölfirma, wird mindestens 40 Prozent von Libra besitzen, sagte Magda Chambriard, eine Direktorin der ANP, was zu den 30 Prozent Anteilen an Petrobas hinzukommt, sagte sie. Der Chef der ANP, Haroldo Lima sagte, das Feld beinhalte 7,9 bis zu 16 Milliarden Fass, wie deren Presseabteilung meldet.

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Obama nutzt Terrorwarnung zur Wahlbeeinflussung

von Freeman am Samstag, 30. Oktober 2010 , unter , , , , | Kommentare (32)



Pünktlich wie immer vor einem wichtigen Ereignis kommt die Terrorgefahr wie auf Bestellung. Diese Verbrecher in Washington tun alles um die Wahlen zu beeinflussen und der gutgläubigen amerikanischen Bevölkerung Angst einzujagen. Es ist doch bezeichnend, wie Obama sofort die Medienpräsenz übernahm und in allen TV-Kanälen zu sehen war, als starker "Führer" der das Land verteidigt, genau vor der Wahl. Dabei ist diese Bombengeschichte wieder ein Lüge, denn kein UPS-Frachtflugzeug hat in den letzten 48 Stunden den Jemen verlassen und es gab kein Paket welche von Jemen nach Chicago gesandt wurde.

Man kann nur lachen mit welcher Verzweiflung die US-Regierung wieder zum Mittel der “Terrorgefahr” greift, wenn sie die Meinung in die gewünschte Richtung manipulieren will. Es ist so durchsichtig und ich habe es bereits hier angekündigt, so etwas wird in Kürze passieren.

Was will man mit dieser gefälschten Terrormeldung über die Entdeckung zweier Sprengstoffpakete in Frachtflugzeugen erreichen? Ganz klar sollen zunächst mal weltweit neue Ängste vor einem Terroranschlag „islamischer Extremisten“ geschürt werden, ohne aber einen Beweis dafür zu haben. Obama sprach von einer „glaubhaften terroristischen Drohung“, wie wenn seine Worte jemals der Wahrheit entsprechen. Sobald er den Mund auf macht lügt er.

Die in London und Dubai sichergestellten Sprengstoffsendungen konnten rechtzeitig entschärft werden, heisst es. Er macht die Al-Kaida im Jemen indirekt dafür verantwortlich, ein Land welches schon länger das Ziel des Pentagon für einen neuen Krieg ist und bereits mit Drohnen bombardiert wurde. Jetzt hat man noch einen Grund in diese geostrategisch wichtige Gegend an der Tankerroute militärisch einzugreifen.

Dabei wissen wir, jedes Mal wenn der Begriff "Al-Kaida" verwendet wird, handelt es sich um eine Fälschung, denn diese international operierende Gruppe gibt es gar nicht, bzw. ist eine angeheuerte Truppe der CIA, heisst ja deshalb auch "Al-CIAda".

Dann will man selbstverständlich vom "Foreclosuregate-Skandal" ablenken, ein Betrugssystem ungeahnten Ausmass, welches die Grossbanken an der Wall Street mit voller Wucht treffen und die bisherige Finanzkrise wie eine Kindergeburtstag aussehen lassen wird. Der Zorn der Bevölkerung über den Billionendiebstahl muss von den realexistierenden kriminellen Bankstern auf die imaginären bösen Terroristen gelenkt werden.

Dann haben wir die Synagoge im Raum Chicago, an die die Pakete angeblich adressiert waren. Diese Leier über „ewige Opfer“ muss immer wieder aufgezogen werden, um über die Verbrechen die im Nahen Osten gegen die Palästinenser stattfinden abzulenken.

Dann kann man die Sicherheitsmassnahmen für alle Flüge in die USA noch mehr steigern und die Erweiterung der Schikanen gegen die Passagiere damit begründen, die sie wie immer widerstandslos schlucken werden.

Und „last but not least“, die bevorstehenden Wahlen, immer vor einer, ob es um die Präsidentschaft oder wie jetzt um die sogenannten “Mid-Term” geht, muss eine Panikmache her, damit die amerikanische Öffentlichkeit weiss was sie aus Patriotismus ankreuzen muss, eine Taktik die Bush mehrmals angewendet hat und Obama genauso fortsetzt.

Die amerikanische Bevölkerung ist stinksauer auf die Regierung und dem Parlament. Alle Umfragen zeigen, die Stimmung ist mies und die Senatoren und Obama werden ganz schlecht eingeschätzt und das Vertrauen in die Politik allgemein ist auf ein Rekordtief angelangt. Das muss geändert und das Ruder herumgerissen werden, deshalb jetzt diese Terrorinszenierung.

Es ist doch klar, die Kriegshetzer und sicherheitsgeilen Fanatiker der "Lobby" wollen die Wahlen jetzt gewinnen. Es sollen Senatoren gewählt werden die für mehr Krieg, mehr Kriegsgelder, mehr Rüstung, mehr Bombardierung ferner Länder und mehr polizeistaatliche Sicherheitsmassnahmen sind. Ausserdem muss die Islamhetze und Angst vor Muslime ständig angeheizt werden.

Mit eindrucksvollen Bildern wurde eine Show abgezogen, wo ein Passagierflugzeug der Emirates Airlines ab der kanadischen Grenze von zwei US-Kampfflugzeugen nach New York eskortiert wurde. Mehrere Frachtflugzeuge auf US-Flughäfen wurden nach verdächtigen Paketen untersucht. Gefunden wurde nach Behördenangaben aber nichts, alles nur ein riesen Theater.

Die jemenitische Regierung zeigte sich deshalb auch überrascht und warnte vor Vorverurteilungen. Sie sagen, kein Frachtflugzeug von UPS habe den Jemen verlassen. Es habe ausserdem weder direkte oder indirekte Flüge zu britischen oder amerikanischen Flughäfen gegeben. Offizielle wundern sich wie man den Jemen als Ausgangsort bechuldigen kann, wenn UPS Flugzeuge nie in Jemen landen oder starten.

Die UPS-Webseite führt Jemen nicht als Ort auf, der von ihnen bedient wird. Auch auf der Liste aller Flughäfen von wo aus UPS-Flugzeuge rein- und rausfliegen ist der Jemen nicht aufgeführt. Auch die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Emirate (UAE) sagen, Flug 201 der aus Dubai kam und von US-Kampfflugzeugen eskortiert wurde, beförderte keine Pakete aus dem Jemen.

Mohammed al-Shaibah, der Air Cargo Director von Yemenia Airways sagte, “kein UPS Frachtflugzeug hat in den letzten 48 Stunden den Jemen verlassen. Die Beschuldigungen sind falsch und grundlos.“ Er fügte hinzu, „es ist auch kein UPS oder DHL Paket nach Chicago via dem Jemen in den letzten 48 Stunden verschickt worden.“ Ausserdem wurden in den genannten Toner-Patronen kein Sprengstoff gefunden.

Wir sehen, es handelt sich nur um eine inszenierte Panikmache ohne Beweise und Substanz. Die Motive dazu sind klar, Obama nutzt die Terrorwarnung zur Beeinflussung der Wahlen am Dienstag. Die einzige Bombe die hier explodiert ist der PR-Gag den Obama erfunden hat, denn die Demokraten werden eine empfindliche Niederlage erleiden. So blöd sind die Amerikaner nicht, um wieder auf die Angstmacherei reinzufallen.

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Liste der erfundenen Terrorwarnungen die immer vor oder nach einem politischen Ereignis verkündet wurden, um davon abzulenken oder die Menschen in Panik zu versetzen, damit sie die "richtigen" Kandidaten wählen:

5. Februar 2003 - US-Aussenminister Collin Powel präsentiert dem UNO-Sicherheitsrat angebliche "Beweise" für Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein, um damit den Angriffskrieg gegen den Irak zu begründen. Nach dem Einmarsch wurden nie welche gefunden und die US-Regierung hat die ganze Welt glatt ins Gesicht gelogen.

7. Februar 2003 - Direktor des Heimatschutzministerium Ridge erhöht die Terrorwarnung auf Orange (hoch) und die US-Bevölkerung wird aufgeforder sich Klebeband zu besorgen und ihre Fenster und Türen wegen einem bevorstehen biologischen oder chemischen Angriff abzudichten.

29. Juli 2003 - Die US-Regierung warnt vor möglichen Selbstmordattentaten mit Flugzeugen.

21. Dezember 2003 - Das Heimatschutzministerium erhöht wieder die Gefahrenstufe auf Orange, da glaubhafte Hinweise über einen Terrorangriff vorlegen.

2. April 2004 - Die FBI veröffentlicht Warnungen, Terroristen sind bereit Busse und Züge in den USA in die Luft zu sprengen.

26. Mai 2004 - Justizminister Ashcroft und FBI-Direktor Muller erzählen der Presse, sie haben glaubhafte Berichte, Al-Kaida würde die Vereinigten Staaten "hart" treffen.

8. Juli 2004 - Heimatschutzminister Ridge warnt vor grossangelegten Angriffen der Al-Kaida im Sommer oder Herbst.

1. August 2004 - Das Heimatschutzministerium sagt, es gibt Hiweise Terroristen planen Angriffe auf die Finanzentren in New York und Chicago.

6. Oktober 2004 - Präsident Bush spricht von einer erheblichen Gefahr die von Terroristen ausgeht. Am selben Tag werden Warnungen verkündet, Al-Kaida würde die U-Bahn in New York angreifen.

29. Oktober 2004 - Kurz vor der Präsidentschaftswahl erscheint eine Videobotschaft von Bin Laden bei Al Jazeera, in der er die Bevölkerung der USA anspricht und sie vor Terrorangriffen warnt. Anschliessend wird Bush "gewählt".

10. August 2006 - Britische Behörden verhaften 10 Verdächtige die beschuldigt werden Flugzeuge mit "Flüssigkeiten" in Getränkebehälter auf dem Weg in die USA in die Luft zu sprengen. Später werden praktisch alle von den Anschuldigung freigesprochen, aber von da an werden alle Getränke bei der Sicherheitsüberprüfung am Flughafen beschlagnahmt.

7. September 2006 - Es erscheint eine weitere Videobotschaft zum 5-jährigen Jahrestag von 9/11 von Bin Laden. Der Vizedirektor des Heimatschutzministeriums, Michael P. Jackson sagt, dies wäre ein Signal an die AL-Kaida in Amerika wieder einen Angriff zu starten.

8. Mai 2007 - Die US-Behörden behaupten ein Komplott aufgedeckt zu haben, wobei Terroristen als Pizzakuriere getarnt in eine US-Militärbasis eindringen wollten, um eine Terroranschlag zu verüben.

Juni 2007 - Sicherheitsbehörden behaupten, sie haben einen Anschlag auf die Ölpipeline verhindert, welche den JFK-Flughafen mit Treibstoff versorgt.

... man könnte die Liste endlos bis heute über die erfunde Panikmache fortsetzen.

Merkel warnt Sarkozy, jetzt kein Bling Bling Jet

von Freeman am Freitag, 29. Oktober 2010 , unter , , , | Kommentare (30)



Ganz Frankreich protestiert gegen die Sparmassnahmen der Regierung und was macht Sarkozy? Er hat sich einen Jet im Wert von 175 Millionen Euro bauen lassen, der vor der Auslieferung steht. Regierungskollegen, unter anderem auch Angela Merkel, haben den Luxus liebenden Sarkozy gesagt, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt sein mit "Bling Bling" vollgeladenes Flugzeug in Empfang zu nehmen.

Beim Treffen der EU-Regierungschef in Brüssel wegen der Euro-Krise hat Merkel ihrem französischen Gegenüber gesagt, er soll sich doch mit der Zurschaustellung seines neuen Luxusjet zurückhalten, der gerade die letzten Testflüge über den Indischen Ozean und französisch Polynesien im Pazifik absolviert.

Der Airbus A330-200 mit dem Spitznamen "Air Sarko One" soll allen erdenklichen Luxus beinhalten, wie Schlafzimmer, Badezimmer und Konferenzraum und ist mit den erlesensten Materialien und modernster Technik ausgestattet. Es wurde sogar eine spezielle Luftfilteranlage installiert, damit er seine Zigarren rauchen kann.

Merkel und andere EU-Kollegen sind der Meinung, so eine eklatante Übertreibung würde die Proteste in Frankreich nur noch mehr anheizen, wenn man gleichzeitig von der Bevölkerung scharfe Einschnitte und Sparmassnahmen verlangt.

Die Mannschaft um Sarkozy, von den Image- bis zu den Finanzberatern, sind darüber gespalten, sollen sie die Maschine mit der Tricolore einfliegen lassen oder vorläufig irgendwo "ausser Sicht" parkieren, bis die Protestwelle in Frankreich abgeklungen ist.

Die Bodyguards von Sarkozy arbeiten rund um die Uhr um ihn vor der wütenden Menge zu schützen, die durch seine Politik völlig aufgebracht ist. Sie sollen den Gürtel enger schnallen, währende er ein Luxusleben wie der "Sonnenkönig" Ludwig XIV führt.

Die sozialistische Opposition im Parlament sagt, diese Anschaffung ist der Beweis für seine völlige Abhebung von der Realität.

"Wir wissen, der Präsident war sehr fordernd was die Ausstattung betrifft und sie ist sehr luxuriös," sagte René Dosière, ein Parlamentarier der Sozialisten aus dem nördlichen Picardy über den Jet des Präsidenten. "Jetzt wo er bereits so unpopulär ist, würde dies ihm noch mehr Minuspunkte bringen."

Um die Kosten zu kaschieren wurden sie bereits dem Verteidigungsministerium untergejubelt und nicht dem Elysee Palast. Das fliegende Luxushotel kann eine Entourage von 60 Personen befördern, hat einen grossen Konferenzraum, ein Büro und ein Schafzimmer für das Präsidentschaftspaar. Laut Aussage eines Handwerkers wurde auch eine Badewanne installiert. Als Schutz ist die Maschine mit einem Raketenabwehrsystem ausgestattet.

Neben dieser neuen Luxusanschaffung soll die Flotte an kleineren Jets für die Minister durch neueste Falcon 7X ersetzt werden, welche vom internationalen Jetset vervorzugt wird. Das Flugpersonal des Präsidenten hat eine dieser Maschinen den Namen "Air Carla One" gegeben, nach der Ehefrau und ehemaligen Modell Carla Bruni-Sarkozy, die sich damit gerne rumkutschieren lässt.

Die neueste Umfrage des Journal du Dimanche zeigt, die Zustimmung für die Politik von Sarkozy in der Bevölkerung ist auf 29 Prozent gefallen, den tiefsten Wert den jemals ein französischer Präsident hatte.

Einige Kritiker meinen, dieses Flugzeug ist ein weiterer Versuch seinen Zwergenwuchs und Minderwertigkeitskomplex durch Pomp und Prahlerei zu kompensieren, auf Kosten der Steuerzahler, denen man massive Einschränkungen auferlegt.

Sarkozy - The King of the World:

Französische Gewerkschaft von Polizei infiltriert

von Freeman am Donnerstag, 28. Oktober 2010 , unter , , | Kommentare (22)



Hier ein entlarvendes Video welches zeigt wie die Demonstrationen der französischen Gewerkschaft CGT von der Polizei bzw. in Zivil gekleideten Beamten infiltriert ist. Sie tragen sogar rote CGT Aufkleber als Tarnung.

Die als Gewerkschaftler verkleideten Polizisten sperren Demonstranten in der Eingangshalle eines Hauses in Lyon ein. Als die aufgebrachte Menge die Täuschung merkt und die Freilassung der Kollegen verlangt, muss eine Truppe Bereitschaftspolizei sie schützen und ihre Flucht decken.

Der Polizeichef von Lyon, Albert Doutre, gibt es nicht zu und redet von Lügengeschichten, obwohl die Beweise so eindeutig sind. Die als CGT-Gewerkschaftler getarnten Polizeibeamten haben sogar Schlagstöcke dabei, die sie unter der Jacke verstecken.

Schikane am Flughafen muss weniger werden

von Freeman am , unter , | Kommentare (19)



Die Chefs der britischen Fluglinien haben die sofortige Aufhebung der “völlig redundanten” Sicherheitsüberprüfungen der Passagiere am Flughafen verlangt, einschliesslich das Ausziehen der Schuhe und getrennte Durchleuchten der Laptops. Ausserdem sagte der British Airways Aufsichtsratsvorsitzender, Martin Broughton, Grossbritannien soll aufhören den Diener vor jeder Forderung der Amerikaner für mehr Sicherheit zu machen.

Laut MailOnline sagte er, es gab keine Notwendigkeit „sich den Amerikanern zu beugen, jedes mal wenn sie etwas wollten“, speziell wenn es um Sicherheit ginge, welche die USA selber nicht im Inland anwendet.

Mike Carrivik, Vorsitzender der BAR UK, welche 80 britische Fluglinien vertritt sagte, das ganze Thema der Flughafensicherheit muss neu betrachtet werden. Colin Matthews, der Geschäftsführer der Flughafenbetreibergesellschaft (BAA), sagte, die Sicherheitsprozeduren müssen „rationalisiert“ werden, während Lord West, der ehemalige Sicherheitsminister, sagte, Flughafenchecks wären „mühsam“ und gehen zu weit.

Nach jedem angeblichen Anschlagsversuch erhöhte die USA die Sicherheitsvorkehrungen, wie zuletzt im Januar wegen dem „Unterhosenbomber“. Es wurde dann auf Verlangen der US-Behörden die Durchleuchtungspraxis verschärft, einschliesslich Körperabtastung und der Einführung von Ganzkörperscannern. Sie zwangen die ganze Welt die Sicherheitsmassnahmen noch mehr zu erhöhen und alle schluckten es ohne zu murren. Dabei handelte es sich ganz klar um einen selbst inszenierten Fake der buchstäblich in die Hose ging.

Broughton sagte, “Die Amerikaner machen viele Sachen nicht, die sie aber von uns verlangen. Wir sollten das nicht akzeptieren. Wir sollten sagen, wir machen nur Sachen welche wir für wichtig halten und ihr Amerikaner als wichtig empfindet. Wir wissen alle, es gibt eine grosse Anzahl an Punkten in Sicherheitsprogramm, die völlig redundant sind und abgeschafft werden müssen.

Diese beinhalten die Pflicht die Schuhe auszuziehen, nach dem der sogenannte “Schuhbomber” Richard Reid angeblich Sprengstoff in seinen Absätzen versteckt hatte. Dazu gehört auch die gesonderte Durchleuchtung von Laptops, dann das entfernen des Hosengürtels, das Ausziehen der Jacken und Pullover bis aufs Hemd.

Dann, nach dem der „Flüssigbomber“ den lächerlichen Versuch machte einen Sprengsatz auf dem Bordklo zusammenzubasteln, was noch so ein Fake war, die Abgabe aller Flüssigkeiten und Cremen, egal ob Getränk, Aftershave oder Sonnenschutz und das Verbot von spitzen Gegenständen, wie Nagelfeilen und Stricknadeln und das Abtasten des ganzen Körpers von Kopf bis Fuss.

Broughton fügte hinzu, “nehmen wir den iPad, sie haben immer noch nicht entschieden, ist es ein Laptop oder nicht. Einige Flughäfen meinen man muss sie rausnehmen, andere nicht.

Er sprach anlässlich der jährlichen Konferenz der Vereinigung der Flughafenbetreiber in London.

Endlich kommt etwas Vernunft in diese Sache und das von der Branche selber. Speziell die Aussage, sie sollten aufhören den US-Behörden blind zu gehorchen und jede schikanöse Behandlung die sie befehlen umzusetzen, ist lobenswert und mehr als überfällig. Leider lassen sich die Passagiere wie brave Schafe alles gefallen, auch wenn das was verlangt wird lächerlich und absurd ist und einen schweren Eingriff in die Persönlichkeitsrechte bedeutet.

Aber wie wir die US-Regierung kennen, eine Auflockerung der Behandlung aller Passagiere wie Verbrecher kommt nicht in Frage. Mich würde es nicht wundern, wenn demnächst nach dieser Aussage den Briten wieder eine Lektion erteilt wird und die „ pöse Al-CIAda“ einen Anschlag verübt, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen. Statt Lockerung der Sicherheit und Rückkehr zu einer menschlichen Behandlung, sollen wir wie Vieh ganz nackt in die Transportbüchsen getrieben werden ... alles nur zu unserem Schutz natürlich.

Noch eine bescheuerte Massnahme der paranoiden Amis

Die nächste Schikane im Flieger ist bereits angekündigt worden. In Zukunft soll es nicht mehr erlaubt sein, sich auf Reisen in die USA gemeinsam die Füsse zu vertreten. Es besteht ein "Aufsteh- und Gruppenbildungsverbot". Eine neue Vorschrift der US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) untersagt den Passagieren, sich während des Fluges in einer Gruppe die Beine auszutreten oder an der Bar ein Glas Wasser zu holen. Aufstehen dürfe künftig nur noch eine Person zu einem Zeitpunkt, und zwar um sich auf die Toilette zu begeben. "Das Stehen und Warten von mehreren Personen ist in allen Bereichen des Flugzeuges verboten."

Was werden sie einführen, das man Nummern ziehen muss wenn man aufs Klo will? Oder Handaufstrecken wie im Kindergarten, "Hallo, ich muss Pipi, darf ich? Nein, sitzen bleiben, es steht schon einer vor dem WC." und das während dem Flug von 8 und mehr Stunden.

Am 1. November tritt zudem das "Secure Flight Programm" der TSA in Kraft. Mit den neuen Regelungen müssen die Fluggesellschaften künftig bis 72 Stunden vor Abflug den vollständiger Namen, Geburtsdatum, Geschlecht, Regress Nummer, bekannte Traveller Number an die Heimatschutzbehörde liefern. Diese Informationen werden den Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten zur Verfügung gestellt.

Es gibt nur eins, Reisen nach Amerika komplett zu boykottieren. Wer dort hinfliegt muss völlig bescheuert sein, denn der unterstützt diesen Polizeistaat. Die sollen merken das kein Tourist mehr kommt. Überhaupt sollte man das Fliegen vermeiden und so seinen Protest gegen diese unwürdigen Schikanen auszudrücken. Nur wenn man die Airlines, Flughäfen und Tourismusindustrie im Geldbeutel trifft, werden sie es sich überlegen und uns wieder wie Menschen behandeln.

Stopbanque-Aktion auch in Italien

von Freeman am Mittwoch, 27. Oktober 2010 , unter , , , | Kommentare (30)



Bankrun in ganz Europa!!!
Nach meinem Bericht über Stopbanque in Frankreich, bei der am 7. Dezember die Konten leergeräumt werden sollen, hat sich die Aktion ausgeweitet. Ein ASR-Leser aus Italien hat die Idee dort vorgeschlagen und es scheint viele hat sie angesprochen. Prompt wurde eine Facebook-Seite eröffnet, um das auch dort zu veranstalten. Innerhalb von nur 24 Stunden haben 1'500 zugesagt 1843 vielleicht 48'000 sind auf der Warteliste!

Hier der Link zur italienischen Stopbanque-Aktion.

Hier der Link zur französischen Stopbanque-Aktion.

Und hier neu der Link zur deutschen Stopbanque-Aktion

Und weiter gehts in Holland, Grossbritannien und Griechenland

Vielleicht liest ja die Süddeutsche Zeitung meinen Blog, denn die haben jetzt auch darüber berichtet.

Note: For our English speaking friends, on December 7 there is an European wide action planed to withdraw all funds from the banks. Since massdemonstrations as in France are being ignored by the government and they continue with their austerity measures, the only way left is to hurt the banksters in their pockets and stop using their services. Maybe then they will listen. People are sick an tired of them having to foot the bill for the financial desaster and enormous debt they have caused.

Here the Link to all countries that are taking part.

Schweiz von Ölblockade betroffen

von Freeman am , unter , , , | Kommentare (5)



Die Raffinerie in Cressier NE der Firma Petroplus musste stillgelegt werden und produziert kein Benzin mehr, weil der Rohölnachschub fehlt. Die Pipeline vom französischen Mittelmeerhafen Fos Sur Mer bis in die Schweiz pumpt kein Öl wegen der Blockade der Streikenden.

Die Öltanker liegen schon seit Wochen vor der Küste und können ihre Fracht nicht entladen und damit die Pipeline versorgen, da die Hafenarbeiter streiken. Zunächst hatte sich die Raffinerie mit Reserven beholfen und die Produktion gedrosselt, jetzt steht sie still. Damit ist ein wichtiger Teil der Treibstoffverorgung für die Schweiz ausgefallen.

Die Gesamtversorgung soll aber nicht gefährdet sein, da es eine zweite Raffinerie gibt. Die von Tamoil in Collombey VS erhält ihr Rohöl durch eine Pipeline von Genua (I) aus. Der Rest des Treibstoffs wird über Tankschiffe von Rotterdam über den Rhein nach Basel geliefert.

Die Tagessau vom 26. Oktober 2010

von Freeman am Dienstag, 26. Oktober 2010 , unter , | Kommentare (13)



Hier ist das letzte Täusche Fernsehen mit der Tagessau:

Guten Abend meine Damen und Herren

Ganz Täuschland trauert um den berühmtesten Tintenfisch der Welt: Krake Paul ist tot, der alle WM-Spiele der Täuschen Nationalmannschaft richtig voraussagte ist in der Nacht zu Dienstag in seinem Aquarium in Oberhausen ertrunken. Tanja Winzig (31), Vermarktungstante des Seelebens sagte: „Paul lag heute morgen mausetot im Becken, alle Wiederbelebungsversuche waren nutzlos. Das war leider absehbar, weil er in den letzten Tagen nicht mehr so gut drauf war und nicht mal mehr in die Glotze guckte. Wir sind alle sehr traurig.“ Der DFB hat deshalb als Zeichen der Trauer die Fahnen auf Halbmast gesetzt und alle Mitarbeiter tragen eine schwarze Armbanduhr. Aber ein neuer Paul soll ihn ersetzen. Nationaltrainer Jugi Lion hat dazu gesagt, „der neue soll gleich üben und uns die Spiele der nächsten WM vorhersagen. Danach stelle ich dann die Mannschaft auf. Für was hat man ein Orakel?“ meinte er dazu.

Kein Elterngeld für Reiche. Die schwarz-gelbe Kollision will das Elterngeld für die Bonzen streichen. Darauf haben sich die zuständigen Misswirtschaftspolitiker von Union und FDP verständigt. Topabräumer, welche die sogenannte Reichensteuer zahlen, sollen demnach ab 2011 kein Elterngeld mehr bekommen. Die Reichensteuer von 45 Prozent greift für Ledige bei einer Jahresabzocke von mehr als 250 000 Teuro und für Verheiratete von mehr als 500 000 Teuro. Eine entsprechende Änderung des Sparpakets wollten die Kollisionsfraktionen am Dienstagnachmittag begiessen. Damit reagiert Schwarz-Gelb auf den Vorwurf, das Sparpaket belaste vor allem sozial Schwache und schone die Superreichen. Das wird die Harz-IV-Empfänger freuen, denn denen wurde das Elterngeld von monatlich 300 Euro bereits gestrichen.

Als Vorbereitung für seine Kanzlerschaft kündigte Kriegsminister Karl-Theodor von und zu Gluttenburg einen Totalumbau der Streitkräfte an. Wichtigster Punkt ist neben der Aussetzung der Wehrpflicht eine drastische Verkleinerung der Bundeswehr von derzeit 250'000 auf nur noch etwa 18'000 Soldaten. Dafür wird eine Söldnerarmee neu formiert nach dem Vorbild von Blackwater. Laut Exberden sei der allgemeine Wehrdienst für junge Männer auf absehbare Zeit nicht mehr erforderlich. Es steht ihnen eine neue Berufswahlmöglichkeit offen, die des professionellen Killers in der Privatwirtschaft, sagen sie. Auch das Ministerium bleibt von den Reformplänen nicht ausgenommen. Die Misterial-Bürokratie soll auf unter 150 Dienstposten verkleinert und in Berlin in einem Büro zusammengeführt werden. Die überflüssigen Beamten werden nach strengen Eignungstest dann ins Management der neuen Privatarmee aufgenommen. Der Kriegsminister bezeichnete die Vorschläge als „exzellente” Vorarbeit für seine Machtübernahme als Kanzler. Die Bundeswehr sei heute „nicht mehr auf der Höhe der Zeit”. Gluttenburg: „Mit einen Haufen Schlaffis ist es nicht getan, ich brauche junge Männer die ohne Skrupel töten und auch im Inland eingesetzt werden können.

Täuschland soll grösser werden, diesmal ohne Angriffskrieg. Für den Fall eines Auseinanderbrechens des Königreiches Belgien hat ein prominentes belgisches Regierungsmitglied vorgeschlagen, den Landesteil Wallonie an Täuschland einzugliedern. Die französischsprachige Wallonie stehe hinsichtlich der politischen Kultur Täuschland näher als Froschland, sagte Belgiens Klima- und Energieminister Paul Vinaigrette. Eine Angliederung der Wallonie an den französischen Nachbarn schloss Vinaigrette mit Verweis auf die Art der politischen Auseinandersetzungen in dem Nachbarland aus: „Bei uns gibt es niemals brennende Autos, Strassenschlachten und Blockaden, weil man hier viel zu lethargisch ist“, sagte er. Täuschland passt besser zu uns, hat ein „System der sozialen Beruhigung, des Untertanentums und der Leidensfähigkeit“, das dem wallonischen System ähnele. Neben der Erweiterung des Territoriums nach Westen, würde dann Täuschland auch zweisprachig werden, denn Französisch wäre dann die zweite offizielle Landessprache.

Der Präsident Täuschlands Christian Wolf putzte früher Autoscheiben, das war als Kind sein erster Job. „Mit acht Jahren habe ich die Scheiben von Autos an der Tanke geputzt. Ich habe ganze 9,65 Mark in einer Woche verdient”, erzählte er ganz stolz bei einer Ausstellungseröffnung. Das erste Einkommen könne eine für das Leben prägende Erfahrung sein, nämlich mit wie wenig man sich zufrieden geben soll. Ausserdem putzt er regelmässig die Fenster des präsidialen Fuhrparks aus alter Gewohnheit, er hat ja sonst nichts zu tun. Die Ausstellung zeigt 3'500 Schuhputzkisten von äthiopischen Kindern, die sich in ihrer Heimat mit Strassenarbeiten durchschlagen müssen. Wolf sagte, auch Brasiliens Präsident Lolo habe einmal als Schuhputzer angefangen. „Er ist ein Vorbild für mich”, sagte er. Auf die Frage, mit was die Kinder in Äthopien jetzt ihr Geld verdienen, da man ihnen alle Schuputzkisten für die Ausstellung weggenommen habe, sagte Wolf, "ach so, das stimmt, Scheisse, die können nichts verdienen und verhungern leider!"

Und jetzt zu den Sportmeldungen ...

Ferflixt Magrat hat genug von den Eskapaden seiner Stars und schimpfte mit den Partylöwen. Wenn die Schlaker heute im Bokal gegen den Zeitligist FSV Bankfurt rausfliegen, drohen einigen Spielern saftige Strafen! Nach einem gemeinsamen Mannschaftsfressen in einem Bankfurter Asia-Restaurant zogen die Stars Samstagnacht noch weiter. Teilweise bis vier Uhr früh. Magrat: „Die Aktion war ein klares Fehlverhalten! Die Spieler sind hoch bezahlte Profikicker, da sollte man wissen, dass die Leistung nicht nur vom Training, sondern auch von Abstinenz und Enthaltsamkeit abhängt.“ Die „Sünder“ geben sich derweil geknickt. Hundelar : „Klar müssen wir jetzt siegen. Sonst könnte die feuchtfröhliche Party-Nacht noch für böse Kopfschmerzen sorgen.

Da macht es Barthelona besser, sie spionieren ihre eigenen Superstars aus. Das Motto lautete, Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser. Detektive kontrollierten die Superstars – auch im Nachtleben. Beim spanischen Champignon überlassen die Verantwortungslosen nichts dem Zufall. Eine Detektiv-Agentur soll vor zwei Jahren das Nachtleben der Bartha-Superstars ausspioniert haben. Und dies während Monaten! Die Recherchen der Detektive aus den Nachtklubs in der spanischen Metropole kam nicht gerade günstig für die Fussballer heraus. Die iberischen Sherlock Holmes rapportierten die Geschehnisse dem Barthelona-Präsidenten und lieferten Videoaufnahmen die nichts für Jugendliche sind. Dieser stellte Strafstösse gegen die internen disziplinarischen Regeln des Vereins fest. Ein Gutes hatte das ganze, der 23-jährige Verteidiger Gerardin Pikue sei auch überwacht worden, er bestand aber die „Nachtschwärmer-Prüfung“, denn man hatte ihm unterstellt er sei Schwul, was sich dann als falsch herausstellte.

In anderen Sportnachrichten, Spitzenhengst sprengt alle Rekorde. Wer den Samen von Tortillas will, muss 6'666 Teuros pro Portion abdrücken. 10 Millionen Teuros legte der Täusche Pferdezüchtiger Paul Schreckemühle für den Hengst Tortillas auf den Tisch. Damit fand der spektakulärste und teuerste Kauf in der Geschichte des Dresshurreitens statt. Tortillas ist ein wahrer Geldesel, wo jedes "Pferdestündchen" einen Haufen Bares bringt. Zuletzt hat Tortillas an den Weltritterspielen in Flexington (USA) alle drei möglichen Titel eingesackt. Doch das Glück ist getrübt. Ist mit Wettkrämpfen bald Schluss? Denn keiner will das Wundepferd besteigen. Die erfolgreichste Dresshurreiterin, Conny Schenkeldrücker, hat bereits abgelehnt. „Der ist mir zu teuer,“ sagte sie und hat keinen Bock auf den Super-Hengst.

Und nun zum Wetter ...

Auf den Alpen liegen schon 8 Meter Schnee, deshalb fragen die Wedderexberden, „schneit uns der härteste Winter seit 100 Jahren alles zu?" Sie befürchten Arschkälte in ganz Täuschland ab Mitte November. Ursache soll ein Störung des Golfstroms durch die Ölkatastrophe in den Golfplätzen von Florida sein. „Wir werden in den kommenden Monaten mit eisiger Polarbärluft überschüttet“, sind sich die Meteorolueger bei nixwedder.de sicher. Das hat drei Gründe: Einerseits baut sich gerade im Norden Europas ein ausgeprägtes Kältepolster auf, dann schüttelt Frau Holle kräftig die Daunendecken aus und der Golfstrom transportiert deutlich weniger Wärme als üblich. Das bestätigt auch Meteorolueger Dr. Carsten Kalt von sauwedder.de: „Der Golfstrom ist ein gewaltiger Fluss, der eigentlich das warme Tropenwasser mit dem kalten der Nordpolregionen vermischen soll. Schon in den letzten zwei Jahren hat er deutlich weniger warmes Wasser geliefert, in diesem ist er noch kälter geworden. Da ist der Kanal mit Öl verstopft oder so.“ Würde der Golfstrom ganz zum Erliegen kommen, droht Europa eine neue Eiszeit, also zieht euch warm an und lernt Iglus bauen, sagen die Exberden.

Das war die Tagessau vom 26. Oktober 2010!!!

Wikileaks - US-Soldaten köpften einen Iraker

von Freeman am , unter , , | Kommentare (35)



Eine der 400'000 Dokumente des Iraklog die Wikileaks veröffentlicht hat beschreibt ein grausames Ereignis. US-Soldaten haben einen irakischen Zivilisten den Kopf abgeschlagen.

Wie kam es dazu? Der Militärbericht vom 25. Mai 2009 beschreibt in kryptischen kurzen Worten, ein Major der US-Armee wäre an der Vergewaltigung einer irakischen Frau beteiligt gewesen und danach in Gewahrsam genommen worden. Darauf hin hat der Bruder des Vergewaltigungsopfer aus Rache einen US-Major getötet, der dann verhaftet wurde. Ein anderer Major behauptete dann, den Bruder und eine zweite Person müsste verlegt werden, weil an einem anderen Ort mehr Beweise gibt. Bei dieser Verlegung wurde dann dem Iraker der Kopf abgeschlagen.

Hier der Ausschnitt aus den Original. Bei den leeren unterstrichenen Feldern handelt es sich um die Namen von beteiligten Personen und Orten, die Wikileaks aus "Schutz" entfernt hat.

___ DETAILED DESCRIPTION OF EVENT: ON 25MAY09, MAJOR ___ (SWAT CDR) AND COL (___) TOLD -___ LEADERSHIP THAT THEY WERE GOING TO DELIVER TWO DETAINEES TO ___ IN THE NORTH BECAUSE THERE WAS MORE INCRIMINATING EVIDENCE ON THE TWO DETAINEES IN ___ THAN IN HADITHAH. WHILE ___ NORTH, MAJ ___ HIS CONVOY TO PULL OVER AND TRANSFER THE TWO DETAINEES TO HIS UNCLE AND FOUR BROTHERS. ACCORDING TO COL , ___ IP FOUND ONE OF THE DETAINEES DECAPITATED AND THE OTHER WAS RELEASED BY MAJ ' ___ MEMBERS. MAJ ___ CURRENTLY IN IP CUSTODY.
OVER A YEAR AGO MAJ ___ RELIEVED AS HADITHAH SWAT CDR DUE TO HIS ALLEGED INVOLVEMENT IN THE RAPING OF A FEMALE LOCAL NATIONAL. THE BEHEADED DETAINEE IS REPORTED TO BE THE BROTHER OF THE RAPED FEMALE WHO ALLEGEDLY KILLED MAJ ' ___ IN RETALIATION FOR THE RAPING OF HIS ___.

Hier ein Übersetzungsversuch:

Am 25. Mai 09 sagte Major ... (Swat Kommandant) und Oberst ... der ...Führung, dass sie zwei Gefangene nach ... im Norden liefern wollen, weil es mehr inkriminierende Beweise über die zwei Gefangene in ... gibt als in Hadihah. Während im ... Norden, hat Major ... befohlen den Konvoi an den Strassenrand zu fahren und die beiden Gefangenen zu seinem Onkel und vier Brüder zu transferieren. Laut Oberst ... fand die irakische Polizei (IP) einer der Gefangenen ohne Kopf und der andere wurde von Mitgliedern von Major ... freigelassen. Major ... ist zurzeit im Gewahrsam der irakischen Polizei.

Vor einem Jahr wurde Major ... als Kommandant der Swat in Haditah abgelöst, weil er angeblich in der Vergewaltigung einer weiblichen einheimischen Person involviert war. Der geköpfte Gefangene ist der Bruder der vergewaltigten Frau, der angeblich Major ... aus Rache getötet hat.


Wir sehen, das US-Militär, ja sogar US-Offiziere, benehmen sich wie blutrünstige Tiere. Zuerst wird eine irakische Frau vergewaltigt, was die ganze Katastrophe überhaupt auslöst. Dann rächt sich ihr Bruder durch einen Mord, was nicht richtig ist, aber verständlich und in dieser Kultur durchaus zur Tradition gehört, wegen "Ehrenrettung". Ausserdem weiss jeder Irkaer, die US-Besatzer kommen immer straffrei davon. Wer soll sie anklagen und verurteilen? Dann gehen US-Offiziere her und benutzen eine Ausrede um den Bruder zu entführen und schlagen ihm unterwegs den Kopf dann als Rache ab. Kein rechtstaatliches Verfahren, was man von einer „westlichen ethischen Armee“ erwarten würde, die sich ja immer in allen Propagandafilmen als die moralisch Guten darstellt, sondern mörderische Selbstjustiz.

Jetzt kann man die Gewaltspirale weiterführen, wenn dann der Bruder des Bruders sich wieder für den grausamen Mord mit einem nächsten Mord rächt und die US-Soldaten wieder im Gegenzug ... das hört nie auf. Nur, das passiert tagtäglich im Irak und Afghanistan. Gebe es die fremden Besatzer nicht, die sich wie Unmenschen gegenüber der Bevölkerung benehmen, wäre das alles nicht passiert. So gibt es Opfer auf allen Seiten.

Die illegalen und mörderischen Kriege müssen endlich aufhören.

Schramm und Priol bei Montagsdemo

von Freeman am Montag, 25. Oktober 2010 , unter , , | Kommentare (25)



Georg Schramm und Urban Priol sollen heute auf der 50. Montagsdemo am Schlossplatz in Stuttgart auftreten. Hier die Liveübertragung von fluegel.tv die eine Unterstützung in Form von Spenden verdient:

Die Liveübertragung ist beendet, siehe Ausschnitt unten.

Beginn 18:00 Uhr. Die erste Sprecherin der Parkschützer erzählt, die 1. Montagsdemo bestand aus 4 Teilnehmerinnen, bei der 2. waren es 30 Teilnehmer und heute ist das 50. Jubiläum mit regelmässig über 10'000 und mehr.

Dann sagt ein Sprecher, der Polizeibeamte der in der Monitor-Sendung ein aufschlussreiches Interview gegeben hat heisst Thomas Mohr und ist der Sprecher der Mannheimer Kreisgruppe der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Jetzt steht er in den eigenen Reihen am Pranger und der Mannheimer Polizeipräsident Gerhard Klotter hat dienstliche Massnahmen ergriffen. Mohr steht auch im Kollegenkreis unter Beschuss. Es wird ihm „Nestbeschmutzung“ vorgeworfen.

Auf der anderen Seite hat der GdP-Landeschef Rüdiger Seidenspinner in einem offenen Brief die „Nachstellungen gegenüber GdP-Funktionsträgern, die ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnehmen“ beklagt. Die Gewerkschaft der Polizei habe „das Recht, die politischen Folgen eines auch rechtmässigen Polizeieinsatzes zu hinterfragen."

Die Parkschützer haben deshalb die Demoteilnehmer aufgefordert, Solidarität und Unterstützung gegenüber Mohr wegen seinem Mut auszudrücken und ihm deshalb unter folgender Adresse eine Mail zu schicken: thomas.mohr(at)gdpmannheim.de

18:40 Uhr - Priol tritt auf. "Es ist auch so schön, wie unsere Kanzlerin, diese scheinheilige Ostschneck auf einmal dieses Thema für sich entdeckt hat. Wenn einmal gefällte Entscheidungen in Frage gestellt werden, dann gefährdet das die Demokratie. Dann hab ich gesagt, du Nuss, beim Atomausstieg war es in 10 Minuten vom Tisch. ... Und am schönsten unser Aussenminister, der angesichts dieser Bilder nur gesagt hat, solche Proteste dürfen nicht zu einer Gefälligkeitsdemokratie führen, ... das war für mich der Witz des Jahres. Wenn der wandelnde Geschenkkorb Westerwelle, wenn die Puffmutter der Wirtschaftsnutten herkommt und von einer Gefälligkeitsdemokratie warnt, dann müssen wir alle mehr rauchen, für die nicht erhobene Ökosteuer, damit die Grossindustrie sie wieder reinholen kann ... Die Kanzlerin hat immer wieder betont, warum es ein europäische Grossprojekt ist. Es ist ein europäisches Projekt und man kann europäisch nicht zusammenarbeiten, wenn man seine Politik danach ausrichtet, wie viele Menschen gerade auf die Strasse gehen. Also hey, habe ich mir gedacht, da kannst du Mädchen noch von Glück reden, dass dein Politbüro vor 21 Jahren das anders gesehen hat, sonst wärst du uns erspart geblieben."

18:55 Uhr - Schramm tritt auf. Er wird um 19:00 Uhr vom Schwabenstreich unterbrochen. Danach sagt er: "Wenn sie (die Kanzlerin) opportunistisch gegenüber der Bevölkerung wäre, dann ginge es diesem Land besser. Dann gebe es keine Atomkraftverlängerung, keinen Afghanistankrieg, es gebe einen Mindestlohn und keinen neuen Bahnhof in Stuttgart. Dann gebe es auch ein anderes Verhalten gegenüber Grossbanken und ein Berufsverbot für Anlageberater, wenn sie opportunistisch wäre gegenüber dem Volkswillen, was sie nicht ist ... Diese Frau ist keineswegs die mächtigste Frau der Welt, sie ist nicht mal die mächtigste Frau im eigenen Land, sondern das sind Elisabeth Mohn und Friede Springer, sie herrschen über Bild und Bertelsmann und eine Handbewegung von Friede Springer würde reichen, damit die Lohnschreiber von Bild die Merkel vom Thron werfen, wenn es nicht mehr opportun gegenüber der Macht ist. Das ist die Realität in diesem Land."

19:15 Uhr Veranstaltung ist beendet.

Was Priol und Schramm gesagt haben ist der Hammer und wie es wirklich ist, haben kein Blatt vor dem Mund genommen.

Hier ein Ausschnitt:



Schuhe auf australischen Ex-Premier geworfen

von Freeman am , unter | Kommentare (9)



Während einer TV-Sendung wurde der ehemalige Premierminister Australiens, John Howard, mitveranwortlich für die Kriegsverbrechen im Irak, von einem Zuschauer im Studio mit Schuhen beworfen.

Die Franzosen lassen andere wie Feiglinge aussehen

von Freeman am , unter , , , | Kommentare (40)



Wenn in irgendeinem Land welches dem Westen nicht genehm ist solche Massenproteste wie in Frankreich stattfinden würden, dann wäre dieser Volksaufstand als Zeichen der lebendigen Demokratie ganz gross von den Medien verkündet worden und alle Polithuren würden es begrüssen. Siehe Iran. So aber verteidigt man das harte Vorgehen von Sarkozy mit Sturmtruppen, Tränengas und Gummigeschossen und lässt ihn das Volk niederknüppeln und dabei sagen, die Demonstrationen seien „undemokratisch“. Dabei weiss jeder der Eins und Eins zusammenzählen kann, Sarkozy will die französische Bevölkerung ausplündern, um den internationalen Finanzverbrechern zu gefallen.

Was in Frankreich abgeht soll ein Beispiel für alle durch das Finanzkapital unterdrückten Länder sein, denn sie wissen, ohne Kooperation stehen alle Räder still und sie lassen sich das nicht länger gefallen. Sie haben wenigstens noch Rückgrad, was den Nachbarländern wie Deutschland völlig abhanden gekommen ist oder nie hatten. Dort hat die Mehrheit Angst den Mund aufzumachen und sind brave Untertanen, lassen sich mit den Lügen über Migranten und Ausländern von den wirklichen Problemen und den Verursachern dieser wieder ablenken und ihre Wut auf neue Sündenböcke aus. Wie erbärmlich, da sie nie aus der Geschichte lernen.

Die neueste Entscheidung der Bundesregierung zeigt, wer wieder beschützt wird und wer durch höhere Steuern zahlt. Um die Wirtschaft beim geplanten Abbau von Ökosteuer-Subventionen nicht zu belasten, werden den energieintensiven Unternehmen die Ökosteuerprivilegien belassen. Sie sollten ursprünglich um jährlich 1,5 Milliarden Euro beschnitten werden. Stattdessen werden die Raucher zur Kasse gebeten. Die Industrie darf ihren Dreck weiter in die Luft blasen und dafür sollen die Raucher mehr zahlen. Es geht immer gegen die Kleinen zum Vorteil der Grossen, aber es regt sich kein Widerstand.

Das gleiche trifft auf die Amerikaner zu, die durch die Finanzverbrecher der Wall Street noch mehr bestohlen und ausgeplündert werden wie die Europäer. Die stehen so unter Valium und benehmen sich wie Zombies, mit denen kann man alles machen. Der neue Foreclosuregate-Skandal zeigt am deutlichsten auf, was für ein Betrug das ganze Bankensystem ist. Die regen sich nicht mal wenn man ihnen alles wegnimmt, sie auf die Strasse fliegen und sie in Zeltstädten hausen. 43 Millionen leben von staatlichen Hilfen am Existenzminimum. Ausserdem kann man ihnen auch noch mit dem erfundenen "Krieg gegen den Terror" jede Freiheitseinschränkung und Zerstörung der Verfassung aufbürden und sie schlucken sie widerstandslos.

Den Franzosen nicht. Sie wissen was gegen sie passiert. Das nicht nur Sarkozy und seine Minister gegen die Bevölkerung sind, sondern auch das Parlament nicht ihre Interessen vertritt, sondern nur die der Grosskonzerne. Der Senat hat am Samstag mit 177 gegen 163 Stimmen den harten Sparmassnahmen zugestimmt und ignorieren damit völlig was 70 Prozent der Bevölkerung will. Damit haben sie sich als Volksvertreter disqualifiziert. Das ist der endgültige Beweis, die Class Politique hat mit dem gemeinen Volk nichts zu tun und ihre Sorgen und Nöte interessiert sie gar nicht, nicht die Bohne.

Vergesst die Politiker, sie werden von Lobbyisten gesteuert und denken nur an sich, wollen sich nur am Futtertrog mästen. Freiheit und Demokratie kann man nicht anderen überlassen, bekommt man auch nicht gratis, sondern nur wenn man was dafür tut. Die einzige Möglichkeit die uns übriggeblieben ist, ist ein Boykott des Systems, eine Verweigerung weiter diesem perversen Apparat zu dienen. Wahlen und Petitionen sind nutzlos, bewirken nichts. Man muss seinen Arsch in Bewegung setzen. Jede Passivität ist ein Zeichen der Duldung. Der Machtapparat nimmt niemand zu Kenntnis der nichts tut oder nur dumm daherschwätzt und am Stammtisch Phrasen drischt.

Die Franzosen zeigen allen wie echte Demokratie aussieht, wenn sie nicht durch jahrzehntelange Gehirnwäsche, Propaganda und Konsum völlig ruhiggestellt und abtrainiert wurde. Die haben noch einen Rest an Stolz und lassen sich nicht dauernd, belügen, ausnehmen und verarschen. Die französischen Arbeiter wissen wer der wirkliche Feind ist und stehen an vorderster Front, lassen sich nicht durch massive Polizeieinsätze einschüchtern und ihren Willen brechen.

Der Widerstand in Frankreich geht durch alle Schichten und Berufsgruppen und wird von der Masse getragen. Ob Arbeiter, Angestellter, Beamte, Rentner oder Student, alle protestieren dagegen und fragen, warum sie die Rechnung für die Plünderung der Staatskasse und deren Sanierung zahlen sollen und nicht die fetten Bonzen, Finanzhaie und Spekulanten die es verursacht haben. Die Bosse verstehen nur eine Sprache, sagen die Franzosen, Streiks, Blockaden und Stillstand. Wenn man sie am Geldbeutel trifft tut ihnen das sehr weh. Aber Sarkozy ignoriert was auf den Strassen passiert und will mit aller Gewalt gegen das Volk sich durchsetzen und hat Massenverhaftungen angeordnet.

Das Rentensystem ist nicht nur in Frankreich völlig pleite, was als Ausrede für die einschneidenden Kürzungen und Erhöhung des Rentenalters verwendet wird, in allen westlichen Ländern ist es so. Der nächste Schritt ist die Beschlagnahmung aller Pensionskassengelder und der privaten Vorsorge. Diese Rücklagen für das Alter werden auch noch der Bevölkerung weggenommen und den Bankstern geschenkt. In Argentinien ist es bereits passiert. Die Elite will die gigantischen Schulden des Staates und des Finanzsystems auf dem Rücken der Arbeiter und Rentner sanieren. Das Ziel ist, sich alles unter den Nagel zu reissen und die Menschen komplett zu verarmen.

Dabei gebe es eine ganz einfach Lösung für die Bereinigung der Staatsschulden und Sanierung des Rentensystems. Man müsste nur alle Finanztransaktionen besteuern, eine Promille an Abgaben auf jedes Finanzgeschäft. Damit würden Billionen an Geldern einfliessen und genau die treffen welche die Verschuldung angerichtet haben. Gleichzeitig würde man die Spekulation mit den ganzen Finanzderivaten eindämmen, die eine Blase und Krise nach der anderen verursachen. Geld mit Geld verdienen ist sowieso pervers und parasitär. Nur Blutsauger die nichts produktives leisten machen das.

Aber dazu sind die Politiker zu feige, denn die wirklichen Kontrolleure des Staates sind die Finanzoligarchen und die international operierenden Grossbanken, sie bestimmen was gemacht wird und was nicht. Sie haben alle Regierungen, Parteien, das Justizsystem und die Medien in der Tasche.

Was die wenigsten wissen, die Finanzbranche ist steuerlich höchst privilegiert. Sie zahlen keine Mehrwertsteuer oder sonst eine Steuer auf den Umsatz mit Finanzinstrumenten. Alles ist Mehrwertsteuerpflichtig, sogar Lebensmittel, aber die Finanztransaktionen nicht. Daran sieht man wie mächtig diese Clique ist. Sie müssen keine Steuer auf die Umsätze zahlen, werden aber mit Billionen an Steuergeldern von den Politikern gerettet, wenn sie mit den spekulativen Finanztransaktionen Verluste einfahren. Eine schreiende Ungerechtigkeit.

Aus diesem Grunde haben jetzt eine Anzahl Franzosen für den 7. Dezember zu einem Aktionstag gegen Banken aufgerufen. Das könnte ein wirksame Mittel sein. Das Motto lautet:

STOPBANQUE – INITIATIVE CITOYENNE SPONTANEE

RETRAIT MASSIF D'ARGENT ET FERMETURE DES COMPTES EN BANQUE (ÉPARGNE)

Hier meine Übersetzung des Aktionsaufrufs:

(Wer meine Übersetzung übernimmt soll wenigstens die Quelle und den Link angeben)

Nehmt euer Geld aus den Banken!

Stopbanque ist der Aufruf zum massiven Abzug aller Gelder von den Banken und der Schliessung der Sparkonten.

Die Aktion Stopbanque hat bisher 10'100 Teilnehmer, 57'000 weitere werden erwartet.

Das ist die erste spontane Bürgerinitiative, um sich vor der medialen und politischen Korruption zu schützen und um uns von der Sklaverei, die vom Grosskapital auferlegt ist, zu entfernen.

Unsere Aktion ist legal, friedlich, säkular, nicht politisch und nicht gewerkschaftlich organisiert.

Weil Demonstrationen offensichtlich nichts mehr nützen, denn die Elite hört uns nicht zu und die wirkliche Macht liegt in den Händen der internationalen Banker.

Deshalb werden wir am 7. Dezember unseren ganzes Geld aus den Banken rausnehmen!!!

„Sie sind nur gross weil wir auf den Knien liegen.“

Gebt diese Botschaft weiter:

Wir sind das rechtmässige Volk und die Besitzer der Nation. Wir haben vielleicht wenige logistische Mittel. Dennoch, ohne Armee, ohne Polizei, ohne Gewalt, ohne zu teilen, ...

IST DAS ENDE DIESES UNGERECHTEN SYSTEMS MÖGLICH!

Wir sind uns bewusst, das wir in Krisenzeiten und Arbeitslosigkeit sind und dass die Mehrheit Angst hat und das Gefühl hat keine „Mittel“ zu haben um was zu ändern: FALSCH. Dieser Ansatzes betrifft zu erst diejenigen, die am meisten unter diesem Ergebnis leiden.

Eine Frage die öfters kommt: "Was machen wir wenn wir kein Geld oder wenn es wenige ist, oder wenn wir kein Bankkonto haben?"

Kleine Bäche machen grosse Flüsse!

Wir müssen Druck auf sie ausüben, damit sie merken, dass ihre Macht heute nur noch existiert, weil wir es wollen und ihnen „vertrauen“. Aber wir können auch die Spielregeln ändern.

Wenn diese Aktion gemeinsam und massiv ist, dann können wir sie zum Zittern bringen.

Hier ein Vorschlag für einen Standardbrief für diejenigen die exponiert sind oder kein Bankkonto haben. Schickt oder bringt am 7. Dezember diesen Brief an eine oder mehrere Banken.

Und diejenigen die beschliessen die Finanzierung ihrer Sklaverei zu beenden, sollten diesen Brief am Ende der Abhebung ihres Geldes und der Schliessung ihrer Sparkonten als Abschiedsbrief ihrer Bank geben.

Liebe Bankerin, lieber Bankier,

Damit will ich ihnen zu verstehen geben, dass „wir“ wissen was Sie mit unserem Geld tun und wir sind weniger gespalten als Sie vielleicht denken.

Das wir von jetzt an wissen, dass ihre „Chefs“ die Weltpolitik beeinflussen, in dem sie die Geldmittel steuern und so die Nationen und das gemeinsame Gut von der Korruption und der Spekulation verraten wird.

Ich habe wenige Mittel und ich kann an dieser spontanen und friedlichen Bürgeraktion nicht teilnehmen, um Ihnen meine Finanzen zu entziehend. Aber wissen Sie, dass einige Bürger seit diesem Tag beschlossen haben, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, durch den Rückzug der Barmittel, dem Schliessen ihre Giro- und Sparkonten in ihrer verdammten Privatbank, denn wir wissen, Sie stehen unter dem Joch der staatenlosen und egoistischen Elite.

Dieser erste Akt wird vielleicht unbedeutend sein, aber es wird sich verstärken.

Ich als Bürger wünsche, dass die Währung nicht mehr unter privater „Kontrolle“ steht, sondern wieder auf die Nation, auf den Souveränen übertragen wird, der die richtigen Entscheidungen und grundlegende Frage seiner Währung besser kennt.

Diese Aktion ist gedacht und hat seinen Ursprung: unpolitisch, nicht gewerkschaftlich, kostenlos, legal, friedlich, entfernt von den rassistischen Themen, ausserhalb der religiösen und philosophischen Überzeugungen der einzelnen Teilnehmer.

Gemeinsam sind wir unter dem Banner vereint:

BANK STOP!
INITIATIVE SPONTANE BÜRGER!!
REVOLUTION!!!

Am 7. Dezember gehen wir alle unser Geld von den Banken abheben!

Ich lade Sie herzlich ein sich an unserer Bemühung zu beteiligen. Ihr wisst ja besser als jeder andere, dass es chaotisches im Paradigma der virtuellen Blase zugeht.

Vielen Dank für die Beachtung dieses Briefes.

Mit Freundlichen Grüssen, ein Bürger.
(und dann: unterschreiben Sie! Steht Ihnen frei anonym zu bleiben).


Hier der Link zur Aktion ... und hier zur Facebook-Seite.



Gute Bilder der Streikationen in Frankreich

Verwandter Artikel:
Wir müssen die Geldmaschine anhalten

Chaotische Zustände in Italien wie im Krieg

von Freeman am Samstag, 23. Oktober 2010 , unter , | Kommentare (13)



Während tagelanger wütender Proteste der Anwohner einer Müllkippe in Terzigno und Boscorale nahe Neapel setzten die Demonstranten Fahrzeuge in Brand, zündeten italienische Flaggen an und schmissen Steine und Feuerwerkskörper gegen Polizisten. Am Samstag besetzten sie vorübergehend einen Bahnhof. Grund für ihren Ärger sind neben dem Gestank und dem schlechten Zustand der örtlichen Müllkippe, auch Pläne im Nationalpark Vesuv eine weitere Deponie zu eröffnen, der von der Unesco geschützt ist. Das folgende Video zeigt Zustände wie im Krieg.



Seit Jahren versinkt Neapel unter Abfallberge und weder die lokalen Behörden noch die Regierung Berlusconi hat dieses stinkende Problem im Griff ... und das in einem angeblich zivilisierten Land. Die EU hat Italien deswegen mit Strafen gedroht, sollten der Müll nicht bald aus den Strassen verschwinden. Die jüngsten gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und der Polizei zeigten, dass die Italien nicht die geeigneten Massnahmen zur Beendigung der Missstände ergriffen habe, sagte EU-Umweltkommissar Janez Potocnik am Samstag.

Wikileaks gegen Washington

von Freeman am , unter | Kommentare (38)



Seit 11:00 Uhr hält Wikileaks-Gründer Julian Assange, 39, in London eine Presskonferenz, wo er die neueste Veröffentlichung von 400'000 Militärdokumente über den Irak-Krieg kommentiert. Seine Hauptaussage ist: "Bei dieser Veröffentlichung geht es um die Wahrheit". Darin kommen neue und unbekannte Kriegsverbrechen gegen die irakische Zivilbevölkerung zu Tage, die in den Unterlagen das US-Militär genau festgehalten sind.

Er erklärte, die Zusammenarbeit mit den Massenmedien, wie Guardian, New York Times und Spiegel hätte sich bewehrt und deshalb würde Wikileaks diesen Weg weiter gehen.

Um das Argument des Pentagon und US-Regierung zu entkräften, die Veröffentlichung würde das Leben von Soldaten oder Kollaborateuren gefährden, haben sie eine elektronische Methode entwickelt, um den Namen von Personen abzudecken und damit zu schützen.

Wikileaks arbeitet mit "Iraq Body Count" zusammen, eine Organisation welche alle Todesfälle von irakischen Zivilisten so gut wie möglich festhält und zählt. Sie sagen, es ist völlig richtig, dass Wikileaks diese neuen Dokumente veröffentlicht, denn daraus ist ersichtlich, das US-Militär hat genau Buch über die zahllosen Tötungen von Zivilisten geführt. Endlich wäre es möglich hinter den enormen Zahlen von bisher anonymen Leichen in den Massengräbern auch Namen zuzuordnen.

Die seit heute veröffentlichten sogenannten "Irak-Kriegstagebücher" zeigen auch die fürchterliche Folterung und unmenschliche Behandlung von Gefangenen, die sehr oft zum Tode führte. Es werden geheime Foltergefängnisse genannt, wo "Geständnisse" mit illegalen Methoden herausgepresst wurden.

Aus den Dokumenten geht hervor, Gefangene wurden mit Metallrohren, Holzstangen und Strom misshandelt und es seien Brandwunden, Knochenbrüche und Blutergüsse an ihnen festgestellt worden. Die Unterlagen dokumentieren auch, dass an Strassensperren mit US-Soldaten Hunderte irakische Zivilisten getötet haben.

Ein Feldbericht beschreibt, wie ein US-Soldat das Feuer auf ein Auto eröffnet, darin eine Mutter tötet und ihre drei Töchter verletzt. Die Familie hatte – offenbar von der Sonne geblendet – die Aufforderung zum Halten übersehen.

Ein anderer Bericht dokumentiert, wie sich zwei irakische Aufständische den US-Soldaten in einem Hubschrauber ergeben wollten. Die Soldaten fragten beim Stützpunkt um Rat. Die Antwort: Festnahmen im Hubschrauber seien nicht möglich, die kapitulationsbereiten Iraker seien also "immer noch als Ziele" anzusehen. Sie wurden daraufhin kurzerhand erschossen.

Daniel Ellsberg, ehemaliger US-Militäranalyst, ist auch an der Pressekonferenz anwesend. Er wurde bekannt für die sogenannten "Pentagon-Papiere", welche dazu beitrugen den Vietnam-Krieg zu beenden. Er verteidigt Wikileaks und sagt, ohne den Mut von Assagne und seinen Kollegen, sowie den "Whistleblowern" im US-Militär, würde man nicht die Wahrheit erfahren, die durch die US-Regierung völlig unterdrückt wird.

Julian Assange wurde anschliessend mit einem Preis für seinen Mut ausgezeichnet.

Bei dieser neuesten Veröffentlichung von 400'000 Dokumenten über den Irak-Krieg handelt es sich um die Grösste die je erfolgte und setzt die Bekanntmachung der 75'000 Dokumenten der „Kriegstagebücher“ über den Afghanistan-Krieg fort.

Das Pentagon und die Obama-Regierung sind völlig aufgebracht darüber und führen eine Verleumdungskampagne gegen Assange und Wikileaks, die sich aber nicht durch diese Drohungen haben einschüchtern lassen. Statt alleine zu seine haben sich jetzt britische Menschenrechtsgruppen und Anwälte, welche die Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung aufdecken, Assange angeschlossen und sie sagen, mit den neuen Dokumenten werden sie juristische Schritte gegen die britische Regierung und Militär einleiten.

Die nächste Pleitewelle rollt auf Wall Street zu

von Freeman am Freitag, 22. Oktober 2010 , unter , | Kommentare (14)



Wall Street ist in völliger Aufregung wegen dem riesen Tsunami an Verlusten die wahrscheinlich aus dem sogenannten Hypotheken-Betrug resultieren wird. Es geht um mehrere Billionen, ja richtig, ein Desaster von mehreren Tausend Milliarden. Wie schlimm wird es werden? Es gibt mehrere Szenarien die passieren können. Der GAU lautet, der ganze Hypothekenmarkt bricht zusammen und die Verluste sind astronomisch, alle wird es ausradieren. Aber auch wenn es nicht so schlimm kommt, einige der Grossbanken werden es nicht überleben.

Um was geht es beim Hypotheken-Betrug oder "Foreclosuregate" wie es jetzt heisst? Es haben mehrere Banken versucht ein und das selbe Haus gleichzeitig zwangszuversteigern. Dabei kam heraus, die Immobilie wurde als Sicherheit mehrmals für verschiedene Hypothekenkredite verwendet, obwohl es nur einmal sein kann. Wie ist so etwas möglich? Ganz klar ein Betrug von wem auch immer der diese Hypotheken vergeben hat.

Das heisst, mehrere Kredite wurden mit nur einer Immobilie abgesichert. Das merkt ja keiner so lange die Zinsen bezahlt werden. Nur wenn der Kreditnehmer nicht mehr kann, was in Amerika millionenfach der Fall ist und die Sicherheit liquidiert werden muss, dann stehen plötzlich mehrere Zwangsvollstrecker vor der einen Tür und streiten sich wer jetzt wirklich das Haus besitzt. Oh wie peinlich. Die Banken können an Hand der Dokumente nicht den Pfand beweisen.

Die Banken haben nicht nur faule Kredite in den Büchern, die nicht mehr bedient werden, sondern sie haben auch keine Sicherheit die sie zu Geld machen können. Ein klarer Totalschaden. Dann wurden die anderen Hypotheken in „Pakete“ zusammengefasst und an Investoren verkauft, die annahmen, es gibt die Häuser als Sicherheit dahinter, denn die Wertpapiere wurden mit „AAA“ bewertet. Die ganzen Unterlagen als Dokumentierung wurden offensichtlich gefälscht.

Was hier ablief ist ein gigantisches Betrugssystem von dem alle profitierten, bis die Blase platze und jetzt die Wahrheit herauskommt. Der Schaden ist immens. Da ist eine Wertberichtigung in den Bilanzen notwenig, die wird das Kapital völlig aufbrauchen und die Banken in die Pleite treiben. Noch eine Rettungsaktion in ungeahnter Höhe wird sogar die US-Regierung und die Fed überfordern, kann ich mir vorstellen.

Die rosigste Prognose von JPMorgan lautet, der Hypotheken-Betrug ist ein „prozessorientiertes Problem welches gerichtet werden kann“, also es handelt sich nur um einen Fehler in den Papieren. Da lach ich ja. Sie sehen einen Verlust von nur 55 bis 120 Milliarden Dollar für die ganze Branche, verteilt über mehrere Jahre. Durch so eine rosarote Brille realitätsfremd zu schauen ist ja nicht zu fassen.

Aber betrachten wir die Zahlen genauer. JPMorgan hat ca. 6 Billionen Dollar an Hypothekenkredite zwischen 2005 und 2007 gewährt, der Höhepunkt der Hypothekenblase, ohne den faulen Krediten von vorher und nachher. Sie schätzen die Ausfallquote an den faulen Krediten mit 2 Billionen und Verluste daraus von 1,1 Billionen Dollar. Wie gesagt, unsere Billionen, also Tausend Milliarden.

Nach Schätzungen verlieren die Banken im Durchschnitt 58 Prozent des Wertes der Hypothek wenn es zu einer Zwangsversteigerung kommt. Ungefähr ein Drittel der Hypothekenverträge der Blase werden hops gehen. Zur Zeit sind 14 Prozent der Kreditnehmer delinquent oder in der Zwangsversteigerung. Delinquent heisst, sie sind mit ihren Zinszahlungen im Rückstand oder können nicht mehr zahlen. Je länger die Arbeitslosenquote bei 22 Prozent liegt, je höher wird der Prozentsatz steigen.

JPMorgan nimmt an, und es ist nur ein Ratespiel, dass nur 5 bis 10 Prozent der Verluste aus den Zwangsversteigerungen die Grossbanken treffen wird. Wenn man aber realistisch ist und von 20, 60 oder gar 80 Prozent ausgeht, dann wird es echt beängstigend.

Schlimm geht es der Bank of America, die haben richtig dick in die Scheisse gegriffen und waren die grössten Hypothekengeber. Dazu kauften sie noch einer der aggressivsten "Raubfische" im Hypothekenteich mit der Countrywide Financial und luden sich mit Schrottpapieren voll, durch die Übernahme der Merrill Lynch. Es wird geschätzt, sie werden Verluste zwischen 50 und 70 Milliarden Dollar einfahren.

Das System funktionierte so, wie wenn man ein kleines Geschenk mit Schicht um Schicht an wertlosen Füllmaterial umgibt und am Schluss mit Geschenkpapier zu einem schön aussehenden Präsent mit Schleife aufbauscht. Jetzt wo man das Geschenk aufmacht und die Verpackung entfernt, bleibt nur ein kleines Teil übrig, das nicht dem Wert entspricht, was das Präsent eigentlich darstellte.

Das perverse an der ganze Sache ist noch, einige Investoren in diese aufgebauschten Pakete, die aus Hypothekengesicherten Wertpapiere bestanden, haben sich mit Credit-Default-Swaps (CDS) abgesichert, was bedeutet, sie verdienen mehr Geld wenn der Hausbesitzer zahlungsunfähig wird, als wenn er brav die Zinsen zahlt und den Kredit abstottert. Das heisst, sie haben bewusst schlechten Kreditnehmern die Hypotheken angedreht, mit dem Wissen, wenn diese pleite gehen springen die CDS ein und zahlen mehr aus. Die Liquidierung der Immobilien bringt weniger als die Versicherungszahlung.

Um das ganze Chaos auszusortieren gibt es jetzt ein Moratorium mit den Zwangsräumungen. Alles steht still und niemand weiss wie es weitergehn soll. Es könnte wieder ein Lehman Brothers Wochende bevorstehen, aber viel grösser. Das fatale ist, die Immobilienbranche macht 20 Prozent der US-Wirtschaft aus. Ohne Bauwirtschaft gibt es aber keine Konjunkturerholung.

Dann sind da noch die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die laut Experten wahrscheinlich 1 Billion Dollar an staatlichen Rettungsgeldern benötigen, weil auch völlig pleite.

Was jetzt auch noch dazukommt, einige der Grossinvestoren in die sogenannten Hypotheken gesicherten Wertpapiere, wie BlackRock und Pimco, verklagen die Ausgabebanken, weil diese „Pakete“ ganz klar auf Betrug basieren, da ja nicht mal die Sicherheiten darin enthalten sind. Sogar die New York Federal Reserve hat Countrywide verklagt. Greenwich Capital sammelt schon länger alle Geschädigten und will auch eine massive Klage gegen die Grossbanken starten.

Wir erinnern uns, bereits im April hat die SEC, die US-Wertpapieraufsichtsbehörde, Goldman Sachs wegen Betrug angeklagt, weil sie hypothekengesicherte Wertpapiere verkauft hat, von denen sie wusste sie sind nicht abgesichert und sie selber mit Hedge-Geschäften dagegengewettet hat. Das ist unglaublich, weil ein Vertrauensbruch und mutmasslich ein doppelter Betrug.

Bloomberg meldete bereits, ein ehemaliger Mitarbeiter der Citigroup, zuständig für die Überprüfung in der Abteilung für Konsumentenkredite, sagte, er hätte seine Chefs Mitte 2006 bereits gewarnt, das 60 Prozent der Hypotheken nicht den repräsentierten Wert entsprachen, also fehlerhaft waren. Diese ungenügend abgesicherten Kredite sind mittlerweile auf 80 Prozent gestiegen.

Und die neuste Nachricht lautet, Morgan Stanley ist von der China Development Industrial Bank wegen Betrug verklagt worden, wie Bloomberg am Mittwoch meldete. Die chinesische Bank versucht den Schaden der durch die Hypotheken gesicherten Wertpapiere entstanden ist zurückzufordern.

"Foreclosuregate", oder "Fraudclosure" wie es auch heisst, ist wie eine Bombe eingeschlagen und der Schaden auf allen Seiten ist noch nicht absehbar. Erst wenn der Rauch verzogen ist, wird man die Ruinen sehen. Die möglichen Verluste aus dem Hypotheken-Betrug und die Schadenersatzklagen sind gross genug um jede Grossbank zu versenken. Die nächste Pleitewelle rollt auf Wall Street zu, wenn nicht sogar ein Tsunami.

Goi sind da um uns zu dienen

von Freeman am Donnerstag, 21. Oktober 2010 , unter , | Kommentare (31)



Die liberale israelische Zeitung Haaretz und die konservative Jerusalem Post berichten, die Anti-Defamation League (ADL), eine US-amerikanische Organisation, die gegen die Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt, hat die Aussage des spirituellen Führers der Schas-Partei, Rabbi Ovadia Yosef, über Nichtjuden verurteilt.

Bei einer Predigt am vergangenen Samstag, über die Gesetze welche Nichtjuden betrifft und was sie am Sabbat machen dürfen, sagte Yosef: „Goi (Nichtjuden) wurden nur dazu geboren um uns zu dienen. Ohne dem haben sie keinen Platz auf dieser Welt – nur dem Volk Israels zu dienen.

Warum braucht es Nichtjuden? Sie arbeiten, sie pflügen, sie werden ernten. Wir werden dasitzen wie Efendiler (Herren) und essen.

Laut Yosef hat der Tod “keine Herrschaft“ über Nichtjuden in Israel.

Mit Nichtjuden ist es wie mit jeder Person – sie müssen sterben, aber (Gott) gibt ihnen Langlebigkeit. Warum? Stellt euch vor ein Esel stirbt, er (der Besitzer) verliert sein Geld. Es (das Tier) ist sein Diener … Darum bekommt es ein langes Leben, um gut für diesen Juden zu arbeiten.

Am Dienstag sagte die ADL, Yosefs Kommentar trägt “zu einer Atmosphäre des Hasses und zum globalen Trend der Intoleranz bei.

Es ist beunruhigend zu sehen, wie irgendein religiöser Führer, und speziell Rabbi Ovadia Yosef, sein Podium benutzt, um solche hasserfüllte und trennende Predigten zu führen,“ sagte der Chef der ADL Abraham H. Foxman.

In einer Welt wo Bigotterie und Vorurteile vorherrschend sind, ist es speziell für religiöse Führer wichtig ihren Einfluss zu nutzen, um Respekt und Akzeptanz zu lehren,“ führte er fort.

Im August hatte Yosef bereits eine Kontroverse ausgelöst, als er dazu aufrief, der Präsidenten der palästinensischen Behörde, Mahmoud Abbas, soll „von dieser Erde verschwinden und krepieren“ und sagte, dass die Palästinenser „böse, bittere Feinde Israels“ wären und „Gott sollte sie mit Plagen bestrafen.

Erläuterung: Es ist interessant, dass die israelischen Medien über so eine skandalöse und menschenverachtende Aussage und dessen Verurteilung ohne weiteres berichten. Jetzt ist Ovadia Yosef nicht irgendein Rabbi, sondern der spirituelle Führer der Schas, eine ultraorthodoxe religiöse Partei, die 12 Sitze in der Knesset hat und vier Minister in der israelischen Regierung. Damit hat diese üble rassistische Einstellung Einfluss auf die Politik.

Unsere Medien schweigen selbstverständlich über diese unglaubliche Aussage. Man stelle sich aber den umgekehrten Fall vor, ein Priester oder Imam würde eine Predigt mit so einer Botschaft verkünden, Nichtchristen oder Nichtmuslime wären nur dazu da zu dienen und mit Tieren verglichen, was dann los wäre? Die Schlagzeilen könnten nicht gross genug sein und die Empörung würde sich überschlagen. Es kommt immer darauf an wer etwas macht.

Eine Seifenblase ist ein tätlicher Angriff

von Freeman am , unter , , | Kommentare (43)



Schaut euch dieses Video an. Anlässlich des G-20 Gipfel in Toronto Kanada im Juni 2010, hat eine Demonstratin Seifenblasen als friedliche Aktion von sich geben. Daraufhin hat ein Polizist der jungen Frau gesagt: "Wenn eine Blase mich berührt, werde ich Sie wegen tätlichen Angriffs verhaften. Verstehen Sie mich?"

Darauf fragte die Frau: "Wegen Seifenblasen?", worauf der Polizist sagt: "Ja, so ist es, ein vorsätzlicher Akt ihrerseits, dann verhafte ich Sie. Verstehen Sie? Dann haben Sie Handschellen an."

Tatsächlich wird die Demonstrantin später festgenommen.



Der Polizist wurde dann im Internet als "Officer Bubbles" mit einem Video wegen dieser Überreaktion lächerlich gemacht.



Jetzt verlangt der Anwalt des Polizisten 1,2 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Ehrverletzung vom Videomacher und die Herausgabe der Identität von Youtube.

Ich überlasse es euch zu urteilen, wie weit wir schon in den sogenannten westlichen Demokratien (lach) mit dem Demonstrationsrecht gekommen sind.

In Stuttgart wurden auch Kastanien die im Schlosspark herumlagen von der Polizei und Politikern als "gefährliche Pflastersteine" deklariert. Offensichtlich sucht man krampfhaft Gründe um jede Demo in einen "Gewaltakt" umzumünzen, damit man zuschlagen kann.

Es geht um viel mehr als Rentenkürzung

von Freeman am Mittwoch, 20. Oktober 2010 , unter , , , , | Kommentare (48)



Was in Frankreich an Massenprotesten und Totalblockaden abgeht und ich vorhergesagt habe, hat mit den einschneidenden Massnahmen zu Rentereform eigentlich wenig zu tun. Das ist nur der berühmte Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte. Es geht um viel mehr. Die Franzosen haben diesen Zwerg der meint er kann sich als Napoleon aufspielen und seine landesverräterische Politik bis obenhin satt. Der Frust gegen das ganze System drückt sich aus.

Die Rentenreform betrifft doch die Jugendlichen erst in etwa 50 Jahren. Deshalb geht es um was ganz anders. Die Proteste sind ein Zeichen einer grundsätzlichen Unzufriedenheit mit der Situation im Land. Die Jungen kriegen ja auch viel davon mit, was die Eltern zu Hause erzählen über die sozialen Ungerechtigkeiten. Und Sarkozy hat in der Bevölkerung mittlerweile einen Rückhalt von gerade mal noch 26 Prozent.

Sarkozy hat sich als Verräter seit seiner Wahl entpuppt, keine Zweifel, und vertritt nicht die Interessen der Franzosen, so wie er den Amerikanern mit den Kriegen in den Arsch kriecht, den Bankstern Billionen nachschmeisst, nur den Grosskonzernen und den Reichen dient und den Ausverkauf des Landes an die EU-Diktatur vorantreibt.

Die Franzosen wollen nicht die Zeche für die ganze Staatsverschuldung wegen der Finanzkrise zahlen. 100 Milliarden Euro sollen eingespart werden. Geht’s eigentlich noch, die welche Billionen in ihrem Kasino genannt Finanzsystem verzockt haben, werden von der Sarkozy-Regierung belohnt und die Bevölkerung soll den Gürtel enger schnallen und dafür mit längerer Lebensarbeitszeit zahlen.

Dann haben sie nicht vergessen wie sie total wegen der EU verarscht wurden. Im Mai 2005 haben sich bei der Volksabstimmung rund 55 Prozent der Franzosen gegen das Inkrafttreten der EU-Verfassung ausgesprochen. Sie wollten nicht die Souveränität an die Apparatschiks in Brüssel abgeben. Was machte aber die Class Politique? Sie wendete einen üblen Trick nach dem anderen an, nannte die EU-Verfassung dann verharmlosend "Lissabon-Vertrag" und setze den gleichen Inhalt so durch.

Das ist Demokratie "Made in EU" ... nämlich keine, wo so lange gewählt wird bis das gewünschte Resultat dabei herauskommt, siehe Irland, oder die Wähler gar nicht erst gefragt werden, da sie zu blöd sind und bevormundet werden müssen, wie in Deutschland.

Die Aufgebrachtheit im ganzen Land kann man nur mit einem tiefen Misstrauen und Abneigung gegen das ganze politische System erklären. Es machen ja alle Bevölkerungsschichten von jung bis alt und alle Berufsgruppen mit. Die Zustimmung zu den Massenprotesten in der Bevölkerung liegt nach Umfragen immer noch über 70 Prozent. Was hier passiert ist eine generelle Auflehnung gegen den französischen Staat.

Mittlerweile geht dem Land das Benzin aus und 2'500 Tankstellen sind leer. Zu den vielen verschiedenen Berufsgruppen die den Streik an den kritischen Punkten wie der Treibstoffversorgung durchführen, haben sich jetzt auch die Fahrer der Geldtransporter angeschlossen. Das bedeutet, die Geldautomaten werden nicht mehr gefüllt und laufen auch leer. Das Bargeld wird knapp werden.

Es geht hier darum zu zeigen, wer hier die Macht hat, denn ohne Kooperation der Bevölkerung läuft gar nichts. Die Politiker in Frankreich und allen westlichen Staaten haben viel zu lange selbstherrlich als Besserwisser über die Köpfe der Bevölkerung hinwegentschieden, sie hören schon lange nicht mehr zu.

Gutes Beispiel, niemand will den Krieg in Afghanistan, aber die Politiker machen ihn trotzdem, mit der lächerlichen und menschenverachtenden Begründung, Deutschland und überhaupt der Westen wird am Hindukusch verteidigt und es gibt eine NATO-Beistandspflicht. Eine glatte Lüge und ein Rechtsbruch.

Die Franzosen machen es jetzt richtig und zeigen mit ihrem Protest der Regierung die rote Karte. Leider ist in Deutschland, ausser in Stuttgart, diese Erkenntnis wie sie belogen und verarscht werden nicht vorhanden. Die pennen total und sind die perfekten Untertanen, waren sie schon immer. Setz sie vor die Glotze und sie sind abgelenkt und zufrieden, ... wie Kinder.

Aber man kann ja hoffen und Frankreich könnte ein Vorbild sein. Es wird Zeit diesen Volksvertretern den Tarif durchzugeben, wen sie wirklich vertreten sollen. Sicher nicht die Finanz-, Waffen-, Atom-, Öl-, Chemie und Pharmalobby die sie schmiert.