Banknoten kann man keimfrei machen
Habe einen sehr interessanten Bericht von einem Leser bekommen, wie man Banknoten oder überhaupt alle Oberflächen keimfrei machen kann, sogar dauerhaft. Super, jetzt kommt das ABER ...
--------------
Hallo Freeman
Ich bin Verpackungsingenieur in einem Top 100 Unternehmen und weltweit unterwegs.
Seit ca. einem Jahr habe ich engen Kontakt mit Prof. Dr. Bäumler von der Universitätsklinik Regensburg. Dieser hat in Kooperation mit anderen Experten einen Wirkstoff entwickelt, der Oberflächen dauerhaft keimfrei macht.
Der Wirkstoff basiert auf einer Reaktion von (sichtbarem) Licht und Sauerstoff, und hält mindestens 12 Monate. Erste Labormuster sind sogar drei Jahre alt.
Der Wirkstoff wirkt gegen alles. Resistenzbildung ist nicht möglich. Es ist der absolute Durchbruch auf diesem Gebiet. Ich habe ca 20 Dokumente zu diesem Thema.
Hier ein Video, dass den Vorgang erklärt:
Bis vor einigen Wochen waren diese Experten in engem Kontakt mit der EZB und auch der Bundesregierung, da Geldscheine in der Tat ein großes Problem sind.
Auch mit den Finanzministern der USA und der Türkei hat man sich bereits getroffen. Denn mit dem Wirkstoff könnte man Geldscheine dauerhaft klinisch rein machen.
Seit ein paar Tagen werden sie völlig ignoriert. Herr Spahn vermeidet jeglichen Rückmeldung. Die EZB möchte den Wirkstoff nicht mehr.
Geldscheine als größtes Überträgerproblem wird immer mehr auf den Tisch kommen. Es passt perfekt in die Agenda, denn es wird laut der Politik und der Finanzelite nur eine Lösung geben => bargeldloses Zahlen.
Viele Grüße
---------------
Ja, das mangelnde Interesse der EZB und der Gesundheitsministerien an diesem Verfahren, besonders jetzt wegen der Quarantänemassnahmen, ist für mich der Beweis, die wollen die Krise tatsächlich zur Abschaffung des Bargeld nutzen.
Mit der Behandlung von Banknoten, um diese keimfrei zu machen, entfällt die Ausrede für die Ablehnung von Bargeld aus Gründen der Ansteckung.
Die Propaganda welche die Medienhuren jetzt verbreiten, "Bargeldlos bezahlen heisst virenfrei bezahlen", ist damit abgeschossen, denn Bargeld kann auch virenfrei sein ... wenn man es will, nur sie wollen es nicht.
Die Information über diese Methode und dessen Ablehnung sollte man weit unter die Leute bringen!!!
DB will 18'000 Stellen durch KI ersetzen
Der Deutschen Bank geht es sehr schlecht und deshalb hat Konzernchef Christian Sewing im Juli den Abbau von 20'000 Stellen angekündigt, davon 9'000 in Deutschland. Jetzt hat die Bank die Operation 4.0 angekündigt, den Ersatz von 18'000 Angestellten durch "Künstliche Intelligenz". Damit wird das vollzogen, was allgemein in der Industrie und Wirtschaft schrittweise stattfindet und ich schon länger angekündigt habe, der Austausch von Menschen durch Roboter, Computer und Bots.
Financial News (FN) hat am Montag berichtet, Mark Matthews, Chef von "Operations" der DB hat gesagt, dass maschinelle Lernalgorithmen "die Produktivität massiv steigern" und "die Kapazität neu verteilen".
Das in London ansässige Finanzmedium sagte, dass die Deutsche Bank im Rahmen ihrer 6,6 Milliarden Dollar Sparinitiative in den nächsten drei Jahren darauf drängt, grosse Teile ihres Backoffice über eine neue Strategie namens "Operations 4.0" zu "automatisieren".
Matthews erzählte der FN, dass die maschinellen Lernwerkzeuge dazu beitrugen, "680'000 Stunden Handarbeit zu sparen" und dass sie "bisher Bots zur Verarbeitung von 5 Millionen Transaktionen in ihrer Firmenbank und zur Durchführung von 3,4 Millionen Überprüfungen in ihrer Investmentbank verwendeten".
Ein Sprecher der Bank bestätigte gegenüber FN, 4'700 Stellen wurden bereits gestrichen.
Ein wirkliche Künstliche Intelligenz gibts ja gar nicht, sondern es sind Programme, die Algorithmen ausführen, nur "intelligent" erscheinen. Sie können sehr schnell grosse Mengen an Daten verarbeiten und an Hand von Vorgaben Entscheidungen treffen.
Eine Bank besteht eh nur noch aus einer Marmorfassade und einem Grosscomputer, um alle Dienste anzubieten und die Transaktionen abzuwickeln. Menschen werden immer weniger benötigt.
Es ist aber sogar so, Banken sind überflüssig geworden. Das hat Bill Gates bereits 1994 gesagt: "Banking is necessary, banks are not" oder "Bankdienste sind notwendig, Banken aber nicht".
Genauso wie Reisebüros praktisch überflüssig sind und man alle Buchungen für eine Reise, Flug, Hotel, Mietauto etc. online selber erledigen kann.
Was können die Entlassenen machen, wenn sie ihren Job wegen der Automation verloren haben? Entweder in Frührente gehen oder Programmieren lernen, denn jemand muss die Software dafür schreiben.
Ach, hab vergessen, das hat auch keine Zukunft, denn das wurde outsourced und erledigen die Inder oder sonst wer in einem Billiglohnland.
Übrigens, Bots können mittlerweile auch Nachrichten zusammenstellen und Journalisten werden damit ersetzt.
Ha, ha, hier ist "Deep Writer Bot" und ich habe den Artikel geschrieben.
Freeman ist Angeln gegangen, weil ich die Schreiberei für ihn erledige!!!
Trump, der 23 Billionen Schuldenkönig
Am 31. Oktober erreichte der Schuldenstand des amerikanischen Bundes (ohne Bundesstaaten, Städte und Gemeinden) die historische einmalige Summe (und damit Weltrekord) von 23 Billionen Dollar. Ja, das sind 23'000 Milliarden oder 23'000'000'000'000 ... ein unvorstellbare Zahl. Damit hat Trump noch ein Wahlversprechen gebrochen, er würde als Präsident die Rekordschulden, die seine Vorgänger aufgetürmt haben, eindämmen. Hat er in den bald drei Jahren Amtszeit nicht gemacht sondern im Gegenteil, um 1 Billion pro Jahr erhöht. Alleine die Zinszahlungen dafür, trotz sehr niedriger Zinsen, belaufen sich auf 400 Milliarden Dollar pro Jahr!!!
Hier die offizielle Schuldentabelle:
Das Bush-Regime erhöhte die Schulden um 6 Billionen, Obama um 9 Billionen und Trump bisher um 3 bis 4 Billionen.
"Guten Morgen Mister Präsident, haben Sie gut geschlafen? Heute müssen wir wieder drei Milliarden neue Schulden aufnehmen und eine Milliarde Zinsen zahlen ... und Morgen wieder und Übermorgen wieder! Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag beim Golfspielen!"
Dabei ist Trump nicht alleine an diesem finanziellen Desaster schuld, sondern auch die Abgeordneten im Repräsentantenhaus und im Senat, welche die irrsinnigen Ausgaben genehmigen. Alles nur für Staatssicherheit, Geheimdienste, Rüstung, Militär und Kriege.
Das einzige Wahlversprechen, dass er eingehalten hat, ist die Steuersenkung für die Reichen und für die Konzerne, also seine Kumpels. Bewirkt hat es weniger Einnahmen und daraus folgend ein höheres Staatsdefizit.
Von Trump gibt es keinerlei Anzeichen, er will die Schuldenmacherei ernsthaft beenden. Dabei wird es immer problematischer für die USA, Käufer der Schulden zu finden.
Die amerikanischen Staatsanleihen werden von den Russen und Chinesen nicht mehr gekauft, dazu, ihre vorhandenen Bestände werden abgestossen und sind massiv reduziert worden.
Aber nicht nur die Staatsschulden sind verheerend sondern überhaupt ist das amerikanische Finanzsystem kurz vor dem Zusammenbruch. Das war sehr deutlich am 18. September zu erkennen.
Am Tag davor war der Repo-Markt zusammengebrochen, die Banken weigerten sich gegenseitig Kredite zu geben, weil sie sich nicht mehr vertrauen, sich gegenseitig nicht kreditwürdig finden.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, Banken trauen Banken nicht mehr! Warum sollen wir es dann tun?
Die New York Fed musste sofort 53 Milliarden Dollar ins Finanzsystem pumpen, um den Stress im Markt für Tagesgelder zu beruhigen. Der Tageszins war auf über 10 Prozent gestiegen.
Aber es half nicht. Am nächsten Tag flutete die Fed den Markt mit weiteren 75 Milliarden Dollar!!!
In nur zwei Tagen musste die NY-Fed 128 Milliarden Dollar einfach so einschiessen, um die Tageszinsen zu senken und den Markt wieder zu normalisieren.
So eine Feuerwehrübung ist seit 2008 nicht mehr notwendig gewesen und zeigt, es gibt sehr grosse Risse im Finanzsystem!
Fed-Chef Jerome Powell sagte danach bei einer Pressekonferenz, diese Schritte waren "effektiv, um den Finanzierungsdruck zu erleichtern."
Was die Fed machte, SIE kaufte den Banken die Schatzanweisungen und andere Wertpapiere ab, damit die Banken sich mit Liquidität (Cash) ausstatten können.
Analysten glauben, dass die Zinsspitze ein Symptom des Anstiegs der Staatsanleihen ist, die zur Finanzierung des 1 Billion Dollar Bundesdefizits ausgegeben werden.
Die Staatsverschuldung ist wegen eines Rückgangs der Steuereinnahmen aus Trumps Steuersenkung und eines überparteilichen Anstiegs der Bundesausgaben gestiegen, was ich oben beschrieben habe.
Wir sehen, hier ist ein Teufelskreis im Gange.
Trumps Schuldenmacherei bewirkt eine Krise im Finanzsystem und die Fed muss mit noch mehr aus Luft produziertem Geld in dreistelliger Milliardenhöhe einspringen und die Schulden kaufen, damit der Laden nicht zusammenbricht.
Und weil die US-Wirtschaft vor einer Rezession steht hat die Fed die Zinsen vergangene Woche zum dritten Mal in diesem Jahr gesenkt, liegen jetzt bei 1,5 bis 1,75 Prozent.
Welche Massnahmen stehen der US-Zentralbank bei einer kommenden Rezession 2020 noch zur Verfügung, wenn sie jetzt schon in "Normalzeiten" mit gigantischen Beträgen die Banken retten und die Zinsen auf ein Minimum senken muss?
Dann ist der Ofen aus, die Flache leer und nichts geht mehr!!!
Das trifft auf die Eurozone noch krasser zu, denn dort sind die Zinsen schon lange auf Null bzw. im Minus und Draghi hat zum Abschied ein unlimitiertes Anleihenkaufprogramm verkündet.
Die Aktien-Blase an Hand von Coca Cola erklärt
Gerade fand der 90. Jahrestag des "Schwarzen Freitag" statt, der bis dahin grösste Crash der amerikanischen Börse am 28. Oktober 1929, der eine weltweite Finanzkrise auslöste. Der Grund für den massiven Absturz, in den Jahren und Monaten davor gab es ein regelrechtes Fieber bestehend aus Gier, denn sehr viele, die sonst nie Aktien gekauft hatten, wollten mit Börsenspekulation ein Vermögen machen, angeheizt durch Medienberichte darüber, wie man ein Millionär wird. Das fatale an der Sache, die "Normalbürger" kauften Aktien auf Kredit, verschuldeten sich im Glauben, den Kredit durch steigende Aktienkurse zurückzahlen zu können und dabei noch einen Profit übrig zu haben. Mit dem Crash platze diese Illusion und die Spekulanten haben nicht nur ihr Geld verloren, sondern sassen mit Schulden da. Wir haben heute die gleiche Situation.
Es ist sogar so, der Aktienmarkt ist heute viel höher überbewertet als 1929, die Blase ist x-fach grösser als damals. Der unvermeidliche Crash wird deshalb eine ganz andere Dimension einnehmen und viel zerstörerischer sein!!!
1929 war das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Firmen, die an der New Yorker Börse gehandelt wurden, ca. bei 15. Das heisst, die Spekulanten waren bereit 15 Dollar pro Aktie zu zahlen, um 1 Dollar Profit zu erhalten.
Nach heutigen "Massstäben" ist das gar nicht hoch und dieses Verhältnis entspricht einem historischen Durchschnitt.
Ich nehme jetzt Coca Cola als Beispiel und vergleiche das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 1929 mit heute. Schliesslich gibt es diesen Konzern schon seit 1892, als The Coca-Cola Company gegründet wurde, eine lange Geschichte hinter sich hat, jeder das Produkt kennt und der "braune Dreck" überall auf der Welt gekauft werden kann.
Coca Cola spiegelt also sehr gut die ganze globalisierte Weltwirtschaft wieder.
Im Jahre 1929 lag das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie von Coca Cola zwischen 15 und 18 ... heute ist es bei 30 ... die Investoren sind bereit doppelt so viel für jeden Dollar Profit pro Jahr zu zahlen als vor dem "Schwarzen Freitag".
Aber so weit muss ich gar nicht zurückgehen, um den Irrsinn der aktuellen Aktien-Blase aufzuzeigen.
Gehen wir nur wenige Jahre zurück und schauen uns 2010 an. Die Einnahmen des Getränkekonzerns lag für dieses Jahr bei 35 Milliarden Dollar. Acht Jahre später, also vergangenes Jahr, sind die Einnahmen auf weniger als 32 Milliarden Dollar geschrumpft.
2010 hat Coca Cola 5,06 Dollar Gewinn pro Aktien erwirtschaftet, 2018 nur noch 1,50 Dollar.
Das gesamte Eigenkapital dieses Konzern, also das Nettovermögen, lag 2010 bei 31 Milliarden Dollar. Bis 2018 ist es aber auf nur noch 19 Milliarden Dollar gefallen.
Das heisst, in nur acht Jahren hat Coca Cola fast 40 Prozent seines Kapitals verloren, die Verkaufszahlen sind gesunken, und die Einnahmen pro Aktie sind um sagenhafte 70 Prozent gefallen.
Jeder Laie kann aus diesen Zahlen schliessen, diesem Konzern geht es heute nicht so gut wie vor acht Jahren.
Was ist aber passiert? Der Preis der Aktie hat sich in dieser Zeit VERDOPPELT!!!
Da muss man sich fragen, ob die Investoren noch alle Tassen im Schrank haben, wenn sie bereit sind eine völlig überteuerte Aktie zu kaufen, die einen geringeren Gewinn verspricht.
Verrückt, oder? Aber so ist die ganze Börse!!!
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der typischen Konzerne und Firmen heute ist 50 Prozent höher als der historische Durchschnitt.
Oder anders gesagt, der Markt muss um 50 Prozent fallen, damit dieses Verhältnis historische Zahlen wieder erreicht!!!
Das ist die Blase.
Daraus ergibt sich die Frage, wieso sind Investoren bereit, viel mehr für jeden Dollar an Einnahmen und auch Vermögen der Firmen zu zahlen, als vor dem Crash 1929???
Das hat mit drei Sachen zu tun:
Erstens, wegen der sehr niedrigen Zinspolitik der Zentralbanken suchen Investoren verzweifel nach jeder Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften, kaufen jede Aktie, mag sie noch so überteuert sein.
Zweitens, nicht nur Investoren kaufen, sondern die Konzerne kaufen ihre eigenen Aktien mit dem billigen Geld. Da das Management von hohen Aktienkursen durch Boni profitiert, treiben sie im eigenen Interesse damit die Kurse hoch. Die Konzerne nehmen aber dabei Kredite auf, machen Schulden, um die eigenen Aktien zu kaufen, was ihr Kapital verringert.
Drittens, die Zentralbanken kaufen auch Aktien wie verrückt, haben ihren Aktienbestand massiv aufgebläht, denn die Geldpumperei muss ja irgendwohin, und die Zentralbanker meinen, ein hoher Aktienkurs spiegelt einen blühenden Wirtschaft wieder.
Ist aber eine völlige Täuschung des Publikums, wie ich oben mit Coca Cola zeige.
So hat zum Beispiel die Schweizer Nationalbank (SNB) alleine für fast 100 Milliarden Franken US-Aktien gekauft und in ihren Büchern. Die SNB ist der grösste Einzelaktionär bei vielen IT-Konzernen, wie Apple, Oracle, Facebook, Alphabet (Google Youtube), Microsoft, Amazon, aber auch bei Starbucks und Eli Lilly.
Statt durch einen echten und freien Markt die Kurse sich bilden zu lassen, betreiben die Zentralbanken Planwirtschaft, steuern sie mit den Zinsen und dem Aufkaufprogramm die Kurse, meinen dadurch die Wirtschaft steuern zu können.
Im Kommunismus hat die Bürokratie Planwirtschaft betrieben, im Kapitalismus ist es ein kleines Gremium von Zentralbankern. Eine wirkliche freie Marktwirtschaft gibt es nicht, welche die Höhe der Zinsen und Geldmenge nach Angebot und Nachfrage regelt!!!
Nur wir wissen und die Geschichte zeigt es, Planwirtschaft funktioniert nicht. Der Kommunismus ist daran gescheitert und die jetzige Form des Kapitalismus demnächst auch.
Wir laufen also auf einen Crash zu, der in einer Grösse stattfinden wird, da war 1929 und was danach folgte ein Kinderfurz!!!
Nicht nur die Banken werden pleitegehen, sondern auch die Zentralbanken, was eine komplette Geldentwertung bedeutet.
Warum? Weil sie ihre Rezepte aufgebraucht und ihre Munition wegen der Krise 2008 komplett verschossen haben. Sie können nichts mehr tun, denn Nullzinsen oder Minuszinsen und die Geldflutung hat nichts bewirkt, ausser gigantische Blasen zu schaffen, die platzen werden.
Um 1929 wieder zu nehmen, die Aktienkurse fielen in dem folgenden drei Jahren um 90 Prozent und erreichten ihren Tiefpunkt 1932, mit dem Dow Jones Index bei nur 42 Punkten.
42 Punkte war tiefer als der Dow im Jahre 1885 ... das heisst, fast ein halbes Jahrhundert an "Wachstum" wurde ausradiert. Es dauerte bis zum November 1954, damit der Dow wieder den Höchststand von 1929 erreichte.
Auf heute übertragen, der Dow müsste von aktuell 27'161 auf rund 2'700 fallen und würde erst Mitte der 2040-Jahre auf das heutige Niveau zurückkehren.
Eine Vorstellung welche die meisten völlig absurd und undenkbar finden.
Gibt es ein anderes und neueres Beispiel für so ein Schreckensszenario?
Ja, nämlich Japan. Der japanische Aktienmarkt erreichte seinen Höhepunkt Ende 1989 mit dem Nikkei bei fast 39'000 Punkten.
Innerhalb weniger Jahre verlor der Nikkei die Hälfte seines Wertes und fiel am Ende um 80 Prozent.
Sogar heute, 30 Jahre später, liegt der Nikkei immer noch 40 Prozent unter seinem Höchststand, aktuelle bei 22'900.
Dabei war die Zentralbank Japans die erste, die Nullzinsen und Geldflutung einführte, hat aber das Problem der japanischen Wirtschaft und überhaupt der Gesellschaft nicht behoben.
Japan hat die höchsten Staatsschulden der Welt, mit 200 Prozent des BIP. Dabei lagen sie im Jahre 1982 bei nur 44,6 Prozent. Das Land lebt schon seit Jahrzehnten völlig über seine Verhältnisse und nur auf Pump, auf Schulden die immer grösser werden.
Aber das tun ja alle sogenannten westlichen Industriestaaten, eine ausufernde Schuldenwirtschaft, weil die Politiker immer grössere "Geschenke" an die Wähler verteilen und selbstverständlich kostspielige Kriege führen!!!
Der unproduktive Versorgerstaat, von dem immer mehr Leute abhängig sind, war noch nie so gross wie heute. Trotz horrender Steuern reicht es aber überhaupt nicht, um die Ausgaben zu decken, und es müssen immer mehr Schulden aufgenommen werden.
Egal wo man hinschaut, überall ticken die Zeitbomben, die plötzlich zusammen explodieren werden. Wer sich nicht dagegen schützt und für harte Zeiten vorsorgt, der wird nicht überleben.
Was ich gar nicht bisher erwähnt habe ist die Inflation. Im Durchschnitt beläuft sich die Geldentwertung pro Jahr auf 2 Prozent. Über die Jahre macht das einen grossen Kaufkraftverlust aus.
Sehr deutlich ist das beim US-Dollar zu sehen, denn den gibts schon lange und man kann gut Preise vergleichen. Seit der Gründung der Fed im Jahre 1913 hat die amerikanische Währung 98 Prozent seines Wertes verloren. Dabei behaupten die Zentralbanker, der Grund warum es sie gibt und was ihre Hauptaufgabe sei, ist die Kaufkraft des Geldes zu erhalten ... die grösste Lüge überhaupt!!!
Ich gebe euch auch hier ein Beispiel. Im Jahre 1962 wurde in Santa Barbara, Kalifornien das erste MOTEL 6 gebaut, aus dem eine landesweite Hotelkette entstand. Die Gründer haben den Namen gewählt, weil sie für 6 Dollar pro Nacht ein Zimmer angeboten haben.
Das aller erste MOTEL 6 gibt es immer noch, nur die selben Zimmer kosten heute über 120 Dollar die Nacht, obwohl sie wie am Anfang spartanisch eingerichtet sind und kein Frühstück offeriert wird.
Von 6 Dollar auf 120 Dollar in 57 Jahren für das selbe Produkt, ein Zimmer mit Bad und Bett zum Schlafen, das nenne ich eine riesen Geldentwertung!!!
OK, die Zimmer haben einen Flachbildschirm und Wifi ... na und? Das rechtfertigt keine Preiserhöhung um das 20-Fache!!!
Wisst ihr aber was seinen Wert über die Jahrzehnte, ja Jahrhunderte und sogar Jahrtausende erhalten hat? GOLD!!!
Inflationsbereinigt hat Gold im Durchschnitt 1,8 Prozent seit 1929 an Dollar-Wert zugenommen, sogar mehr als Aktien, und 6,7 Prozent von 1999 bis heute.
Gold hat dreimal mehr an Wert zugenommen als der Aktienmarkt, mit dem zusätzlichen Vorteil, man hat kein Risiko und keinen Stress, und man hält es in der eigenen Hand.
Wenn erst der Crash passiert, dann ist Gold und Land, also alles was die Bankster nicht vervielfältigen können, ein sicherer Schutz vor einem kompletten Vermögensverlust.
Nicht nur die Zentralbanken Russlands und Chinas kapieren das schon lange und kaufen grosse Mengen an Gold, tauschen im Endeffekt wertlose Dollar- und Schuldscheine gegen was handfestes. Sogar die Deutsche Bundesbank hat im Oktober zum ersten Mal seit 21 Jahren wieder angefangen Gold zu kaufen.
Warum wohl?
Zum Abschluss noch eine Anekdote. Ein Jahr vor dem Crash hat Präsident Calvin Coolidge bei seiner "State of the Union address" - "Rede zur Lage der Nation" 1928 betont, Amerika hat "noch nie eine erfreulichere Perspektive als die, die sich derzeit bietet."
An was erinnert uns diese Aussage? An die Sprüche von Donald Trump, die amerikanische Wirtschaft würde unter seiner Führung brummen und den Amerikanern gehe es so gut wie noch nie.
Ja, sie dürfen nur nicht runter schauen, denn unter ihren schwebenden Füssen ist der Abgrund, in dem sie demnächst stürzen.
Quelle für die Zahlen: ZeroHedge
UPDATE: Die Fed hat am Mittwoch den Zinssatz für den Dollar zum dritten Mal in diesem Jahr um einen Viertel-Prozentpunkt reduziert. Wenn es der US-Wirtschaft so gut geht, warum diese Zinssenkungen? Weil es eben nicht gut läuft.
Will Draghi die deutschen Banken zerstören?
Am 26. August habe ich in meinem Artikel "Nach der Rezession kommt die Grosse Depression" darauf hingewiesen, die Minuszinsen der EZB bedeuten, "die Banken verlieren ihre Ertragskraft, können die risikoreichen Kredite und Geschäfte nicht mehr aufrecht erhalten, stehen dann vor der Pleite".
![]() |
| Eine Verbrechervisage? |
Am 4. September hat der Chef der Deutschen Bank die EZB gewarnt, noch eine Zinssenkung könnte mehr schaden als nützen. "Es wird ernste Nebenwirkungen haben", sagte Christian Sewing anlässlich einer Bankenkonferenz in Frankfurt.
Den grössten Schaden erleiden dabei die Sparer in Europa, denn laut Sewing verlieren sie 160 Milliarden Euro pro Jahr wegen den Minuszinsen. Dieses Geld fehlt für Anschaffungen und für das Alter.
Ich verstehe deshalb überhaupt nicht, warum die Bankkunden sich das gefallen lassen und es zu keinem Aufstand deswegen kommt?
Wie dumm sind eigentlich die Leute, die ihr Geld auf einem Bankkonto haben? Es wird doch dort immer weniger und man wird bestohlen!!!
Auch Oswald Grübel, der von 2004 bis 2007 CEO der Credit Suisse und von 2009 bis 2011 Top-Manager der UBS Group AG war, hat die Politik der EZB in einem Interview mit der Schweizer Zeitung NZZ am Sonntag kritisiert.
"Negative Zinssätze sind verrückt. Das bedeutet, dass Geld nichts mehr wert ist", rief Gruebel aus.
"Solange wir negative Zinssätze haben, wird die Finanzindustrie weiter schrumpfen."
Nur schrumpfen? Das ist doch viel zu milde ausgedrückt. Richtig ist, ZERSTÖRT werden und damit das ganze Geld der Kunden verschwinden.
Aber Draghi macht unbeirrt weiter auf dem Zerstörungstrip und keiner hält ihn auf.
Am 12. September hat Draghi als "Abschiedsgeschenk" vor seinem Ausscheiden am Jahresende die Zinsen noch mehr gesenkt. Für Guthaben bei der EZB von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent. Der Leitzins verbleibt auf null Prozent.
Zudem hat Draghi verkündet, wieder mehr Wertpapiere zu kaufen, also Geld ins System zu pumpen: Ab November sollen netto wieder Papiere im Volumen von 20 Milliarden Euro erworben werden – monatlich!!!
Damit werde zum Beispiel die ständig steigenden Schulden der "Südländer" gekauft.
Wie kommt es, dass Draghi den Schaden, den negative Zinssätze den deutschen Banken zufügen, nicht sehen kann? Oder sieht er es und es ist im scheissegal?
Denkt er, "nach mir die Sintflut und die Nachfolgerin Legarde soll damit fertig werden?"
Schauen wir uns den Target2 an mit Stand August 2019:
Die Schuldenmacher in der Eurozone, hauptsächlich Spanien und Italien, schulden Deutschland sagenhafte 897,9 Milliarden Euro!!!
Der Grund dafür, das völlige Ungleichgewicht der Wirtschaftsleistungen zwischen den Süd- und Nordländern.
Die Politiker wie Merkel und die anderen Euroturbos wollen die Eurozone zusammenhalten, KOSTE ES WAS ES WOLLE.
Das heisst, Deutschland gibt den schwachen EU-Ländern Geld, damit diese deutsche Produkte kaufen können. Wenn nicht bricht der Export zusammen.
Die Wirtschaft der schwachen Länder wiederum kann wegen dem für sie teuren Euro nicht mehr so exportieren wie damals als sie noch eigene Währungen hatten und entwerten konnten.
Es handelt sich dabei um ein FEHLKONSTRUKT der Gemeinschaftswährung von Anfang an, wenn so ein Ungleichgewicht herrscht, das keinen wirtschaftlichen und finanziellen Sinn macht.
NIEMALS werden Italien und Spanien diese Schulden zurückzahlen können ... NIE UND NIMMER!!!
Deutschland subventioniert den Export seiner Waren und Dienstleistungen, sonst läuft der Laden nicht. Das soll eine Marktwirtschaft sein?
Dieser politische Zwang, den Euro am Leben zu erhalten, hat Draghi in seiner Rede vom 26. Juli 2012 zum Ausdruck gebracht, wobei er sagte:
"Die EZB ist bereit, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um den Euro zu erhalten. Und glaubt mir, es wird genug sein."
Es sind 7 Jahre seit diesem "Versprechen" vergangen und der Euro liegt immer noch auf der Intensivstation und muss künstlich am Leben erhalten werden, ja sogar noch mehr denn je.
Die Verschuldung der Länder der EURO-Zone steigt stetig an und nichts hat sich verbessert. Wie lange will man mit dieser falschen Politik noch weiterfahren?
Soll ich euch sagen, was ich meine passieren wird und Draghis Politik erklärt?
Er ist ja Italiener und das heisst, er will die deutschen Banken zerstören, damit dann die deutschen Sparer und Steuerzahler im Endeffekt einen "Bail out" für Italien tragen und vornehmen müssen.
Aber das grosse Ziel ist eine fiskalische und politische Union, die völlige Aufgabe der Souveränität der Länder über die Finanzhoheit. Das hat Draghi zu verstehen gegeben.
Nur, die Stimmung wandelt sich von Tag zu Tag in der EU, die Anti-EU-Bewegungen nehmen in jedem Mitgliedstaat zu. Gelbe Westen, niederländische Proteste, Brexit, selbst in Deutschland braut sich etwas zusammen.
Eigentlich müsste Deutschland als erster aus dem Euro aussteigen, wenn es die ganze Last tragen muss. Aber eben, die Politik will das auf keinem Fall haben und macht weiter bis zum bitteren Ende.
Entweder setzen die Bankster diesen destruktiven Weg des Nullwachstums oder des negativen Wachstums fort, mit noch mehr negativen Zinsen, und die EU geht nicht nur in eine Rezession sondern in eine Depression ... oder ... die Wähler begehren endlich auf und fordern eine radikale Veränderung.
Ach die Wähler ... eine Lachnummer ... auf die zu hoffen ist sinnlos, die sind doch feige und trauen sich nichts, wählen immer wieder dieselben Ausbeuter und Sklaventreiber, die ihnen mit leeren Versprechungen Honig ums Maul schmieren.
Ich sehe deshalb eher eine massive Finanzkrise wird stattfinden, nachdem die deutschen, italienischen Bank etc. zusammenbrechen und das marode Euro-Kartenhaus einstürzt.
Lest meine Empfehlungen was man tun kann im oben verlinkten Artikel und bereitet euch vor. Etwas Zeit bleibt noch übrig aber sie läuft schnell davon.
Was passieren kann zeigt die neueste Bankenkrise in Indien, wo die Punjab Maharashtra Co-operative Bank (PMC) dabei erwischt wurde wie sie die Bilanz fälschte und jahrelang die faulen Kredite versteckt hat.
Das müssen die europäischen Banken übrigens auch ständig tun, die mit Zombie-Schuldner und schiefliegenden Derivaten vollgestopft sind.
Beispiel Deutsche Bank, nur sie verschiebt die faulen Kredite im Wert von 74 Milliarden Euro und die schief gelaufenen Spekulationsgeschäfte für 288 Milliarden Euro in eine "Bad Bank", damit ihre Bilanz besser aussieht.
Banken dürfen diesen Beschiss durchführen, andere Branchen nicht.
Die Zentralbank Indiens (RBI) hat die PMC vergangene Woche übernommen und den 900'000 Kunden mit Guthaben gesagt, sie können kein Geld mehr für die nächsten sechs Monate abheben.
Jetzt stehen die Kunden vor der geschlossen Bank und sind verzweifelt und in Panik, denn sie sagen, sie haben ihr ganzes Geld wegen der PMC-Krise verloren:
A Modi Bhakt Nazi breaks down in front of camera after losing his money in PMC Bank scam.— Md Asif Khan آصِف (@imMAK02) October 3, 2019
These people deserve this, they voted to see India as a Hindu Rashtra, now they are facing it.
NO SYMPATHY. Jai Aryavart . pic.twitter.com/bbGrMp8TkV
Was lehrt uns dieser neueste Fall, auch wenn er in Indien stattfindet? Traut keiner Bank und zieht euer Geld ab.
Bei Minuszinsen bringt es eh nichts sein Geld dort zu haben, sondern es ist besser in Cash Zuhause aufzubewahren.
Bei einer Krise ist sowie nur wer Bargeld hat der König. Das haben wir in Zypern 2013 gesehen, als Kunden vor geschlossenen Banken standen, Karten nicht mehr funktionierten und die Automaten kein Geld ausspuckten.
Deutschland kann seine Schulden nicht verkaufen
Am Mittwoch hat die Deutsche Bundesbank versucht Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahre und einer Minusrendite von -0.11 % zu verkaufen. Das heisst, wer deutsche Staatspapiere kauft macht ein Verlustgeschäft. Investoren müssen also dafür bezahlen, wenn sie dem Bund Geld leihen.
Was passierte? Der Verkauf war ein Desaster!
Es wurden für nur 824 Millionen Euro "Dumme" gefunden, die dieses Drauflegen kaufen wollten. Keine Ahnung warum. Die Bundesbank musste fast zweidrittel der Ausgabe aus dem Angebot zurücknehmen.
Das ist so wie wenn ein Obsthändler 200 Äpfel zum Markt bringt und nur 80 verkauft, 120 muss er am Abend wieder nach Hause nehmen, weil sie niemand will.
Und genau wie die Äpfel, die nicht besser sondern schlechter mit der Zeit werden, verliert man Geld wenn man deutsche Schulden kauft, denn sie haben Minuszinsen.
Ist das ein gutes Zeichen? Sicher nicht!
Weil die deutsche Wirtschaft sich in einer Rezession befindet, will man mit den Minuszinsen die Leute zwingen ihr Geld nicht zu sparen, sondern für Plunder auszugeben.
Man bestraft die Sparer und belohnt die Schuldenmacher!
In meinem Artikel vor zwei Tagen habe ich schon die Frage über den Minuszins im Euroraum gestellt: "Wie krank muss ein Finanzsystem sein, um das tun zu müssen?"
Alle deutschen Staatsanleihen sind jetzt im Minus, egal welche Laufzeit.
Wird dieser Käuferstreik die Bundesbank zwingen, die Zinsen anzuheben? Ich glaube nicht.
Wenn der deutsche Staat seine neuen Schulden nicht mehr verkaufen kann, weil es wegen der Minusrendite ein Verlustgeschäft ist, dann wird die Bundesbank und die EZB gezwungen sein die Staatsanleihen zu kaufen, damit der Staat seinen Verpflichtungen nachkommen kann.
Es ist gegen alle Regeln, wenn eine Zentralbank die Ausgaben des Staates finanziert. Dann kann die Bundesbank direkt das Geld aus Luft produzieren und ans Finanzministerium überweisen.
Dabei hocken die beiden bereits auf mindestens 20% der Staatsschulden aller Euro-Länder, bei einigen Staaten ist es sogar noch deutlich mehr.
Bereits Ende 2017 besass die Bundesbank beispielsweise rund 25% des ausstehenden Nominalvolumens an Bundeswertpapieren.
Ihre Bilanz entspricht jetzt rund 40% der Wirtschaftsleistung des Euro-Raums; sie hat sich seit dem Start der Wertpapierkäufe mehr als verdoppelt.
Völlig verrückt ist das!
Die Banken müssen Strafzinsen in Höhe von –0,4% an die EZB bezahlen, wenn sie dort Geld parkieren. Das zwingt sie riskante Geschäfte zu machen, damit sie eine Redite erzielen.
Siehe die prekäre Situation der Deutschen Bank, die kurz vor dem Aus steht.
Für Privatpersonen ist es viel besser Bargeld zu Hause zu horten, denn auch wenn man es auf dem Bankkonto lässt wird es weniger.
Werden Pensionskassen und Versicherung darunter massiv leiden? Ganz sicher, denn sie leben von positiven Zinsen.
Werden die Aktienkurse und die Immobilienpreise noch mehr steigen und eine noch grössere Luftblase bilden? Wahrscheinlich.
Alles ist so perverse und auf den Kopf gestellt, es kann nicht mehr lange dauern und der Laden bricht zusammen.
Wo liegt der Goldpreis? Hoch bei 1505 Dollar, 1354 Euro und 47'500 Franken.
Was wäre der nächste Schritt, den die Zentralbankster unternehmen können? Da bleibt nur noch, Geld an alle zu verschenken.
Lass Geld vom Himmel regnen!!!
Trump und die eigentliche Aufgabe der Zentralbanken
Seit 1978 veranstaltet die Federal Reserve Bank of Kansas City jedes Jahr ein Symposium zu einem wichtigen wirtschaftlichen Thema, mit dem die Wirtschaft der USA und der Welt konfrontiert ist. Zu den Teilnehmern des Symposiums gehören prominente Zentralbanker, Finanzminister, Wissenschaftler und Finanzmarktteilnehmer aus der ganzen Welt, die nach Jackson Hole im Bundesstaat Wyoming jedes Jahr einfliegen.
Die Teilnehmer treffen sich in der Jackson Lake Lodge, die auf Land steht, dass David Rockefeller mal gespendet hat.
Thema des diesjährigen Symposiums lautet "Herausforderungen für die Geldpolitik" wobei Vorträge, Kommentare und Diskussionen stattfinden. Weil die Zentralbanker und Finanzminister sich übermorgen vom 22. bis 24. August treffen, gebe ich meinen Kommentar dazu.
Zuerst will ich vorausschicken, ich bin ein Gegner von Zentralbanken und fordere ihre Abschaffung. Warum?
1. Weil es nicht angeht, dass eine Institution, die NICHT der Kontrolle des Souveräns untersteht (alle Macht geht vom Volke aus), die Geldpolitik bestimmt und das Geld herausgibt. Es ist völlig unakzeptable, dass ein kleines Gremium von meistens unbekannten und nicht gewählten Technokraten, über die Geldmenge und den Zinssatz hinter verschlossenen Türen entscheidet.
2. Die Ausrede der Zentralbanker dafür ist gelogen, es gehe um die Unabhängigkeit von der Politik. Das ist absurd, denn dafür sind sie tatsächlich abhängig von der globalen privaten Grossfinanz. Viele Zentralbanken wie die Fed, die den Dollar heraus gibt, sind im Privatbesitz und werden von Bankstern kontrolliert.
3. Es wird uns immer wieder erzählt, wir leben in einer freien Marktwirtschaft, wo Angebot und Nachfrage alles regelt, dabei betreiben die Zentralbanken am meisten Planwirtschaft, in dem sie in die Märkte ständig eingreifen. Sie retten Banken und verstaatlichen die Verluste.
Das darf nicht sein. Es geht doch nicht, wenn Banken sich verspekulieren und riskante Geschäfte machen, die Allgemeinheit das ausbaden muss. Das ist Sozialismus pur. Die Gewinne dürfen die Bankster aber behalten.
Der Name Federal Reserve Bank ist falsch, denn sie gehört weder dem Bund, noch hat sie Reserven. Der US-Dollar wird nicht vom Staat herausgegeben, sondern von einer Privatbank. Auch die Schweizer Nationalbank gehört nicht dem Bund und die Hälfte der Aktien sind im Privatbesitz.
Ich will jetzt gar nicht auf die Geschichte der Fed eingehen, die 1913 in einer Nacht- und Nebelaktion von Wall-Street-Bankern beschlossen und durch Bestechung der Abgeordneten im Kongress den Federal Reserve Act, das Gesetz zur Herausgabe des US-Dollar durch die Fed, zugestimmt haben. Kann man nachlesen.
Bis 1913 stand der US-Dollar unter der Kontrolle des US-Schatzamt und war durch Silber und Gold gedeckt. Deshalb war die amerikanische Währung für über 60 Jahre sehr stabil im Wert. Aber seit Gründung der Fed bis heute, hat der Dollar über 90 Prozent an Kaufkraft verloren.
Der US-Dollar ist durch gar nichts gedeckt ... ausser durch die Drohung der US-Kriegsmaschinerie!
Das bringt mich zur angeblichen Aufgabe der Zentralbanken, wie sie in ihren Statuten es selbst festgelegt haben. Dort steht, ihre Hauptaufgabe sei, für Preisstabilität zu sorgen, also den Erhalt der Kaufkraft zu garantieren, was keine einzige Zentralbank wirklich eingehalten hat.
Beispiel der EZB, das vorrangige Ziel des Eurosystems ist in Artikel 127 Absatz 1 des AEU-Vertrags festgelegt:
"Das vorrangige Ziel des Europäischen Systems der Zentralbanken (im Folgenden ,ESZB‘) ist es, die Preisstabilität zu gewährleisten."
Weiter heisst es dort:
"Soweit dies ohne Beeinträchtigung des Zieles der Preisstabilität möglich ist, unterstützt das ESZB die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Union, um zur Verwirklichung der in Artikel 3 des Vertrags über die Europäische Union festgelegten Ziele der Union beizutragen."
"Die Europäische Union hat verschiedene Ziele (siehe Artikel 3 des Vertrags über die Europäische Union), unter anderem die nachhaltige Entwicklung Europas auf der Grundlage eines ausgewogenen Wirtschaftswachstums und von Preisstabilität sowie eine in hohem Masse wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft, die auf Vollbeschäftigung und sozialen Fortschritt abzielt."
Preisstabilität ist somit nicht nur das vorrangige Ziel der Geldpolitik der EZB, sondern auch die Vollbeschäftigung. HALLO, nur sie machen alles andere als diese Ziele einzuhalten.
Seit Einführung des Euros am 1. Januar 2002 hat die Währung immens an Kaufkraft verloren. In den 17 Jahren mindestens die Hälfte. Und von Vollbeschäftigung kann keine Rede sein. Besonders in den Süd- und Ostländern Europas, wo die Menschen unter der hohe Arbeitslosigkeit und geringen Einkommen schon seit langem leiden.
Die Zentralbanken der Welt waren und sind hauptsächlich nur mit der Rettung von Privatbanken beschäftigt, die durch Gier und Spekulation gigantische Wetten verloren haben und deshalb Bankrott waren. Das war der Billionen-Bail-Out nach der Finanzkrise 2008.
Die Deutsche Bank ist jetzt wieder ein Kandidat für einen totalen Kollaps wie die Lehman-Pleite. So viel Geld gibt es gar nicht, um diesen Giganten zu retten und diese Katastrophe zu verhindern.
Dazu kam die Rettung der völlig überschuldeten Mitglieder der Euro-Zone, die wegen der Aufgabe der eigenen Währung und damit Abgabe der Souveränität über ihre Geldpolitik nicht mehr wettbewerbsfähig wurden, die Exporte und damit die Wirtschaft einbrach.
Die Fed und die EZB haben das "quantive easing" (QE) eingeführt, die unbegrenzte Ausgabe von Geld, "koste es was es wolle", wie EZB-Chef Mario Draghi sagte. Es wurden und werden immer noch zweistellig Milliarden ins Finanzsystem gepumpt und die Zinsen auf Null reduziert.
Das ganze ist so absurd geworden, das man sogar Minuszinsen im Euroraum jetzt einführt. Wer einen Kredit aufnimmt bezahlt keine Zinsen sondern bekommt Geld. Oder umgekehrt, wer ein Guthaben hat, dem wird Geld genommen.
Wie krank muss ein Finanzsystem sein, um das tun zu müssen?
Das Gratisgeld haben die Privatbanken und auch Konzerne in den letzten 12 Jahren dazu benutzt, wie verrückt Aktien zu kaufen. Deshalb sind die Kurse drastisch gestiegen.
Die Aktienindexe spiegeln aber NICHT den wahren Zustand der Wirtschaft, weder in Amerika noch in Europa, sondern sind durch billiges Geld aufpumpte Luftblasen.
Das selbe gilt für die Immobilienpreise, die auch enorm gestiegen sind. Welcher Normalverdiener kann noch eine Wohnung oder ein Haus kaufen?
Die Finanzkrise 2007/08 ist nie vorbei gewesen, sondern mit gigantischem Mengen an Geld und sehr tiefen Zinsen der Zentralbanken übertüncht worden.
Auf was ich hinaus will, es ist NICHT die Aufgabe der Zentralbanken, Privatbanken oder Staaten zu retten, genauso wie es NICHT ihre Aufgabe ist eine Schuldenwirtschaft zu fördern, die Spekulation mit Aktien und Immobilien zu ermöglichen und in schwindelerregende Höhen zu treiben.
Das tun sie aber im Bruch ihrer eigenen Statuten schon seit sehr lange. Es ist das Gegenteil von ihrem selbst genannten Ziel, für Preisstabilität zu sorgen.
Die sehr hohen Preise für Wohnraum sind ein Zeichen für eine grosse Geldentwertung, was sich auch auf die Mieten auswirkt. Die Millennials werden sich nie eine eigene Wohnung leisten können und bei den Eltern bleiben müssen.
Jetzt komme ich auf die Überschrift dieses Artikel, "Trump und die eigentliche Aufgabe der Zentralbanken".
Trump kritisiert heftig Jerome Powell, der seit dem 5. Februar 2018 Präsident der Federal Reserve ist. Er verlangt von ihm schon länger die Reduzierung der Zinsen, weil es der US-Wirtschaft schaden würde. Ein totaler Widerspruch.
Denn, die Dollar-Zinsen sind sowieso mit knapp über 2 Prozent sehr tief und wenn die US-Wirtschaft diese niedrigen Zinsen nicht verkraftet, dann ist eh was Trump sagt eine Lüge, die US-Wirtschaft würde brummen und wäre noch nie so stark wie unter seiner Führung.
Wenn es der US-Wirtschaft wirklich super gut gehen würde, wie Trump andauernd prahlt, dann könnte sie eine Zinserhöhung locker vertragen. Warum verlangt Trump eine drastische Zinsreduktion? Weil es ihm um seine Wiederwahl 2020 geht.
Trump schaut nur auf eine Zahl, die für ihn den Erfolg seiner Wirtschaftspolitik spiegeln soll, nämlich den Dow-Jones-Aktien-Index. Aber wie ich vorher sagte, haben die hohen Kurse NICHTS mit dem Zustand der Wirtschaft zu tun sondern mit dem billigen Geld.
Weil Geldanlagen keine Rendite bringen, wurden und werden wie wild Aktien gekauft, was die Kurse in die Höhe treibt. Auch das Management der Konzerne nimmt Kredite auf und kauft die eigenen Aktien. So steigt der Kurs von dem sie durch hohe Bonuszahlungen profitieren.
Wie ich sagte, es ist eine Luftnummer, aber Trump meint, er kann mit einem rekordhohen Dow die amerikanischen Wähler täuschen und so seinen Erfolg zeigen, damit er wiedergewählt wird.
Als der Aktienindex an der New Yorker Börse vergangene Woche um 800 Punkte abstürzte, geriet Trump in Panik. Er hat sofort die Chefs der drei grössten amerikanischen Banken angerufen und seine Sorge ausgedrückt. Er sprach mit J.P. Morgan Chase CEO Jamie Dimon, Bank of Americas Brian Moynihan und Citigroups Michael Corbat.
Dabei, warum sind die Kurse gefallen?
Es war Trump selber der den Absturz verursachte, indem er eine Zollerhöhung auf alle verbleibenden 300 Milliarden an chinesischen Importen die noch nicht bestraft wurden verhängte und es keine Aussicht gibt, er kann ein neues Handelsabkommen mit China bis zu Wahl vereinbaren.
Ausserdem haben die Chinesen verkündet, sie werden keine landwirtschaftlichen Produkte aus den USA kaufen und zusätzliche Gegenmassnahmen ergreifen, wie die Zollerhöhung auf amerikanische Waren und Dienstleistungen, was der US-Wirtschaft schadet.
Die Chinesen haben Zeit aber Trump nicht. Peking denkt langfristig und Trump nur sehr kurzfristig. Sie können sogar noch 5 Jahre warten, bis Trump spätestens dann endgültig verschwindet.
Für ihn ist nur eine zweite Amtszeit entscheidend und er tut alles dafür. Deshalb verlangt er von Fed-Chef Powell eine drastische Zinsreduzierung, damit die Aktienkurse wieder steigen und er das als Erfolg für die Wahl melden kann.
Powell sollte sich aber, wenn schon, auf die eigentliche Aufgabe einer Zentralbank besinnen und das seinen Kollegen beim Treffen in Jackson Hole mitteilen. Die Rezession kommt so oder so und ist in Deutschland eh schon eingetroffen.
Wenn eine Rezession vor November 2020 eintritt oder Wirtschaftsindikatoren wie das BIP noch weiter sinken, sind die Chancen auf eine Wiederwahl Trumps äusserst gering, auch wenn die Demokraten so "Sozialisten" wie Bernie Sanders, Elizabeth Warren oder andere Spinner nominieren.
Trump hat in den 30 Monaten seiner Amtszeit viele seiner Fans und Wähler enttäuscht, denn er hat praktisch kein einziges Wahlversprechen eingehalten. Nur die Versprechen gegenüber seinen grössten Wahlkampfspendern, wie Sheldon Andelson, AIPAC und den andren Zionisten.
Er arbeitet nur im Interesse Israel und nicht im Interesse Amerikas. Die Handelskriege, die er gegen jeden und alle angefangen hat, die Sanktionen, Zollerhöhungen und Strafen, kommen noch dazu und schaden am meisten den Amerikanern.
Einige seiner prominenten Unterstützer aus der alternativen Medien-Szene, die für seinen Erfolg im Jahr 2016 so entscheidend waren, sind, gelinde gesagt, enttäuscht über seine Unfähigkeit, die Flut der illegalen Einwanderung aufzuhalten.
Er hat keinen einzigen Meter an neuer Mauer gebaut und sein Versprechen, "Mexiko wird die Mauer bezahlen", ist sowieso leeres Geschwätz und lächerlich.
Darüber hinaus fühlen sich diese Stimmen zu Recht verraten, da er nichts getan hat, um die Internet-Technologie-Giganten davon abzuhalten, ihre Aktivitäten in den sozialen Medien zu killen und sie damit mundtot zu machen.
Eine weitere Gruppe, die schnell zu desillusionierten Trump-Anhängern hinzugefügt werden kann, sind Waffenbesitzer und Befürworter der freien Meinungsäusserung, wenn der Präsident der vorgeschlagenen drakonischen Gesetzgebung "red flag" zustimmt.
Wenn diese totalitären Massnahmen umgesetzt werden, werden die Verteidiger des 2. Zusatzes der Verfassung wahrscheinlich nicht für die Demokraten und nicht für Trump im Jahr 2020 stimmen, sondern aus Protest zu Hause bleiben.
Ein verzweifelter Trump, wenn er seine zweite Amtszeit in Gefahr sieht, wird drastische Massnahmen ergreifen. Wie zum Beispiel, ein Angriff auf Venezuela, Iran oder sogar China und Russland. Er wird den kriegshetzerischen Neocons in seiner engsten Umgebung nachgeben müssen.
Der Idiot Trump hat sein politisches Schicksal fälschlicherweise an den Börsenkurs gebunden, das nur wegen den billigen Geld so hoch und eine Luftblase ist, nicht weil die Wirtschaft wirklich gut läuft.
Die Fed aufzufordern, ihre Zinsen zu senken, wird nichts an den grundlegenden Problemen ändern, die völlige Überschuldung des Staates, der Firmen und der Privathaushalte. Im Gegenteil, sie nur grösser machen und verschlimmern.
Er hatte zu Beginn seiner Amtszeit die Chance und die öffentliche Unterstützung, den Amerikanern reinen Wein einzuschenken, die gewaltigen finanziellen und wirtschaftlichen Probleme zu erklären, die es gibt und die er während des Wahlkampfes aufgezeigt hatte.
Leider entschied er sich NICHT für die Zukunft der Nation zu arbeiten, sondern für die Bankster der Wall Street, und stellt seine eigenen politischen Ziele (Wiederwahl) über das Wohl des Landes.
Die Kosten dieser Entscheidung kommen jetzt zum Tragen, die in einem weiteren Krieg als Ablenkung enden können, der sicherlich das Schicksal des Präsidenten und wahrscheinlich das Amerikas besiegeln wird.
Der Oktober ist wieder Crash-Zeit für die Börsen
Ja der Oktober ist gerne für einen Börsen-Crash bekannt. Die globalen Kapitalmärkte erleben einen niegesehenen Niedergang seit fünf Wochen und haben sagenhafte 9 BILLIONEN Dollar an Wert verloren, der grösste und schnellste Verlust seit der Lehman-Pleite, die ca. 8,2 Billionen Dollar an Verluste kostete. Ja, 9 Billionen, 9000 Milliarden löste sich in Luft auf!
Die europäischen Aktienkurse beendeten die Woche mit einem Tiefpunkt, wie seit Dezember 2016 nicht gesehen. Am schlimmsten dabei ist der deutsche Aktien-Index Dax gefallen, schlimmer als die Börse in Italien!!!
Die europäischen Banken sehen sehr schlecht aus und für die Deutsche Bank ist es ein Katastrophe, mit einem Kurs unter 10 Euro. Vor einem Jahr lag der Preis der Aktie doppelt so hoch bei fast 20 Euro, ein Verlust von 50 Prozent!
Weitere Dax-Werte die erhebliche Verluste zwischen 25 bis mehr als 40 Prozent gegenüber Ende 2017 verzeichnen sind Lufthansa, Covestro, HeidelbergCement, Bayer, Deutsche Post, Infineon, Daimler, BASF.
Der Dow fiel um 9 Prozent von einem Rekordhoch. Das selbe für den S&P mit 10,1 Prozent minus. Den NASDAQ hats noch schlimmer erwischt mit 13 Prozent Verlust. Die Transportwerte sind sogar um 15,2 Prozent gefallen usw.
Was ist der Grund? Hauptsächlich weil die Zentralbanken, besonders die Fed, den Zins laufend erhöht. Kredite werden teurer und es ist eine alte Börsenweisheit, höherer Zins bedeutet tiefere Aktienkurse.
Dazu spielen die Sanktionen und der Wirtschaftkrieg von Trump gegen viele Länder eine grosse Rolle, der die Weltwirtschaft bremst. Dann der höhere Ölpreis wegen Trumps Drohungen gegen den Iran. Auch der Ausstieg aus dem Dollar im Handel und dadurch Niedergang als Weltwährung.
Die Finanzwerte haben alle Gewinne, seitdem Trump 2016 die Wahl gewann, wieder verloren.
Jetzt kommt alles zusammen und alle Komponenten für einen Sturm sind gegeben.
Ich habe vor längerer Zeit vor einem Crash gewarnt, habe aber nicht gedacht, es würde so lange dauern. Jetzt ist es aber am passieren ... und es ist nur der Anfang.
Alle Finanzwerte sind völlig überbewertet und befinden sich in einer gigantischen Blase, dazu auch die Immobilien, die mit fast 0 Prozent Zinsen, also Gratisgeld, aufgeblasen wurden.
Die Zinsen steigen und den Blasen geht die Luft aus, fallen in sich zusammen wie ein Ballon der ein Loch hat.
Aktien sind massiv überbewertet, wie seit der DotCom-Blase vor 18 Jahren nicht mehr.
Alle Sachwerte sind überbewertet und werden eine einschneidende Preiskorrektur erleben, nur Gold ist unterbewertet und jetzt günstig (noch) zu kaufen, ist in den letzten vier Wochen gestiegen während die Aktienkurse fielen.
Es gibt Leute die sagen, dieser vor uns liegende Crash wird von der Finanzelite extra gemacht und Trump dafür die Schuld gegeben, um ihn loszuwerden. Aber eine Zinserhöhung wurde schon vor seiner Amtszeit angekündigt und eingeleitet.
Der folgende Chart zeigt den Zinsanstieg der Fed:
source: tradingeconomics.com
Dieser begann im Dezember 2015, ein Jahr vor der Wahl. Schrittweise wurde der Dollarzins erhöht. Am 26. September bereits zum dritten Mal in diesem Jahr.
Mit noch einer Erhöhung wird bis Jahresende gerechnet und weitere werden 2019 folgen.
Der Zinssatz in den USA betrug von 1971 bis 2018 durchschnittlich 5,72 Prozent und erreichte im März 1980 einen historischen Höchststand von 20 Prozent und im Dezember 2008 ein Rekordtief von 0,25 Prozent.
Was mit den Zins passiert ist ein Zyklus, der sich schon oft wiederholt hat. Von hoch auf niedrig und wieder auf hoch.
Es gibt eine Finanzkrise und der Zins wird deshalb gesenkt, in der Hoffnung, die Krise mit mehr Liquidität zu überwinden. Kredite sind billig, also wird wie verrückt auf Schulden gekauft und die Preise damit in die Höhe getrieben.
Da man fürs Geldanlegen keine Rendite bekommt, wird in Sachwerte investiert.
Dann wird diese Inflation mit einer Zinserhöhung korrigiert, die Kredite verteuern sich, das Geld wird verknappt, es wird weniger gekauft, also fallen die Preise und die nächste Krise ist wieder eingeleitet, denn die Schulden sind noch grösser als vorher.
Sieht man an der amerikanischen Staatsverschuldung, die bei unvorstellbaren 21 Billionen liegt. Alle westlichen Staaten haben heute mehr Schulden als vor 10 Jahren. Keiner hat aus der letzten Finanzkrise gelernt.
So wie diesen Bus lenken die Zentralbanken das Finanzsystem hin und her bis wieder ein Crash stattfindet:
Diesen Zickzackkurs bis zum Crash fahren sie mit Absicht, denn so wird das Vermögen von unten nach oben verschoben ... oder besser gesagt, geraubt!
Zentralbanken haben nur eine Aufgabe, die Reichen noch reicher zu machen und die Armen noch ärmer.
Es ist ca. 10 Jahre her seit der letzten Finanzkrise. Deshalb die Frage, ist wieder eine fällig? Die Antwort darauf lautet, JA!
Trump macht doppelt so viel Schulden wie Obama
Acht Jahre lang haben die Republikaner und auch Donald Trump sich lautstark darüber beschwert, Präsident Obama hätte mehr als 1 Billion Dollar pro Jahr an neuen Kredite aufgenommen, um den amerikanischen Staat zu finanzieren. Als 2008 Obama das Amt von Bush übernahm, hatten die USA Staatsschulden in Höhe von 10,5 Billionen Dollar. Trump erbte von Obama einen Schuldenberg von 20 Billionen. Jetzt wo die Republikaner den Kongress kontrollieren und ihren Präsidenten im Weissen Haus sitzen haben, haben sie vergangene Woche beschlossen, zwischen 5 und 6 Billionen Dollar in den kommenden drei Jahren mehr auszugeben als über Steuereinnahmen reinkommt. Das ist doppelt so viel wie die Schuldenwirtschaft von Obama, über die sie sich immer beschwert haben.
Umgerechnet sind das auf der Schuldenuhr 1 Million Dollar pro Minute an Neuverschuldung!
![]() |
| "Ich bin der König der Schulden. Ich bin grossartig mit Schulden. Niemand kennt Schulden besser als ich", sagte Trump im Juni 2016 |
Das heisst, am Ende der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump in drei Jahren wird wegen des in der letzten Woche unterzeichneten Gesetzes der Republikaner, die Schuldenlast des amerikanischen Staates bei sagenhaften 27 Billionen Dollar liegen.
Das sind 27'000 Milliarden. Diese astronomische Summe ist eine Schuldenbombe, die darauf wartet, zu explodieren!
Hier ist der Grund. Jedes Jahr holt sich der US-Staat etwa 2,5 Billionen Dollar an Steuern und gibt alles aus. Es leiht sich weitere 1,5 bis 2 Billionen Dollar und gibt alles aus. Um zu vermeiden, dass die 27 Billionen Dollar zurückgezahlt werden, muss die US-Regierung etwa 1 Billion Dollar pro Jahr an Zinszahlungen leisten.
Diese 1 Billion US-Dollar sind 40 Prozent der Einnahmen des Staates ... nur für Zinsen!!!
Oder anders gesagt, 40 Cent von jedem Dollar an Steuereinnahmen sind Zinszahlungen für die Altschulden, welche die Steuerzahler und Wähler mit ihrer Arbeitsleistung tragen müssen ... und die ungeborenen Generationen sowieso.
Am 21. Juni 2016 während des Wahlkampfes hat Trump auf Twitter geschrieben: "Ich bin der König der Schulden; Das war grossartig für mich als Geschäftsmann, aber es ist schlecht für das Land. Ich machte ein Vermögen mit Schulden, werde die USA reparieren."
I am "the king of debt."That has been great for me as a businessman, but is bad for the country. I made a fortune off of debt, will fix U.S.— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 21. Juni 2016
"Bullenscheisse" kann ich über sein "was kümmert mich mein Geschwätz von gestern " nur sagen. Ja, er ist definitiv der Schuldenkönig, so wie er wirtschaftet, auch als Präsident!
Werden die amerikanischen Steuerzahler diese Last noch viel länger tolerieren? Was würde passieren, wenn die Steuerzahler aufhören würden, Steuern zu zahlen, weil 40 Prozent von dem, was sie bezahlt haben, nichts für sie bringt?
Werden Investoren aufhören, der Regierung Geld zu leihen, aus Angst, die Regierung könne es nicht zurückzahlen?
Die US-Verfassung verlangt aber, dass die Regierung ihre Schulden bezahlt. Werden die Gläubiger der Regierung die Kontrolle über die Fiskalpolitik der Regierung übernehmen, um sich selbst zu bezahlen?
Der grösste Gläubiger der amerikanischen Staates ist gleichzeitig laut Trump auch einer der grössten Bedrohungen für Amerika - nämlich China!!!
Dabei hat Trump Peking quasi den Krieg erklärt, wirtschaftlich aber auch militärisch!!!
"China ist unser Feind. Sie wollen uns zerstören", twitterte Trump schon im Juli 2011.
Er will sich ernsthaft mit China anlegen. Denn längst greift er das Land nicht nur in Handelsfragen an. Er macht die Regierung in Peking auch verantwortlich für Nordkoreas nukleare Aufrüstung und weltweite Hacking-Angriffe.
Im Territorialstreit ums Südchinesische Meer schliesst Trump sogar einen militärischen Konflikt nicht mehr aus und entsendet Bomber und Kriegsschiffe vor die chinesische Küste. Wie kann man seinem grössten Geldgeber so provozieren???
Geld in Höhe von 1 Million Dollar pro Minute sich leihen zu müssen, ist ein Loch, aus dem die USA niemals friedlich rauskommt. So eine Schuldenwirtschaft kann nur in die Katastrophe führen.
Schaut euch die Schuldenuhr an, die Zahl steht aktuell bei 20,76 Billionen!
Weitere Zahlen die dort stehen sind aufschlussreich:
Von den 327 Millionen Bewohnern der USA sind 121 Mio Steuerzahler, 51 Mio sind Rentner, 21 Mio sind Veteranen, 1,3 Mio sind im Militär, 1,46 Mio sitzen im Gefängnis, 13 Mio sind arbeitslos, 39 Mio sind unter der Armutsgrenze, 41 Mio benötigen Essensmarken zum Leben und 27,5 Mio haben keinerlei Versicherung.
Insgesamt bekommen 166 Mio in irgendeiner Form Geldleistung vom Staat. Wie finanziert er das? Durch immer neue und höhere Schulden!
Die US-Regierung produziert keine Produkte, für die die Verbraucher bereit sind, freiwillig zu zahlen, und verkauft keine Aktien als Vermögenswerte. Sie erzeugt keinen Reichtum; nein sie ergreift und raubt diesen nur von allen.
Und wenn sie politisch nicht mehr mit dem Ergreifen und Rauben durchkommt, dann leiht sie sich das Geld. Sie leiht sich eine Menge Geld - Geld, das sie ständig überwälzt, indem sie sich Billionen und Billionen ausborgt, um Billionen an Altschulen zurückzuzahlen.
So gehen die Schulden nie weg sondern werden immer grösser und grösser, bis die Zinsen die ganzen Steuereinnahmen auffressen ... game over!
Wie tatsächlich pleite die Vereinigten Staaten sind, sieht man an der Unfähigkeit von Puerto Rico, die Zinsen für die enormen Schulden bezahlen zu können, ein US-Territorium, für das Washington die Verantwortung trägt.
Nachdem Hurrikan Maria fast die gesamte Stromversorgung im September zerstörte, haben die meisten Bewohner der Insel, die amerikanische Staatsbürger sind, heute immer noch keinen Strom und auch kein Trinkwasser.
Die Reparatur des staatlichen Stromnetzes läuft im Schneckentempo voran, sodass erst im Mai mit einer normalen Versorgung wieder gerechnet werden kann. Viele Purtorikaner haben deshalb entschieden, selber Solaranlagen und eine Regenwasserfassung zu installieren, um vom Versagerstaat unabhängig zu werden.
Puerto Ricos Unternehmen in der Solarbranche hatten es schwer, die Verbraucher vor Hurrikan Maria von der Notwendigkeit von Solarenergie und Speicher zu überzeugen. Aber jetzt versteht jeder den Wert, unabhängig vom Netz zu sein.
Es bedeutet, dass die Puertorikaner nicht mehr ein halbes Jahr im Dunkeln herumsitzen und darauf warten, dass die Pleite-Regierung sie rettet. Sie haben die Kontrolle über ihre eigene Energieproduktion übernommen.
Präsident Obamas und Präsident Trumps eigene Militär- und Geheimdienstchefs haben argumentiert, dass die Staatsverschuldung - nicht die Russen, Chinesen, Iraner, Nordkoreaner oder die Terroristen des Islamischen Staat - die grösste Bedrohung für die "Freiheit und Sicherheit" Amerikas darstellen.
Warum hört er ihnen nicht zu? Er sucht ständig den Feind im Ausland, dabei sitzt der grösste Feind im Inland, weil der amerikanische Staat völlig über seine Verhältnisse lebt ... nein, nicht lebt, sondern sich von einem Schuldenloch zum nächsten dahinschleppt.
Überhaupt ist die Politik von Trump noch viel schlimmer als die welche seine Vorgänger Bush und Obama praktizierten ... aussenpolitisch viel aggressiver und damit katastrophaler für uns alle ... und das will was heissen!
Trump hat mehr Soldaten nach Afghanistan befohlen und der Krieg dort nimmt kein Ende. Er will Soldaten in Syrien permanent stationieren, damit der Konflikt nicht friedlich gelöst werden kann und "Assad muss weg" gilt immer noch.
Er hat die Sanktionen gegen Russland verschärft und zwingt die Europäer es auch zu tun. Er schürt den Konflikt in der Ukraine mit massiven Waffenlieferungen an Kiew. Die NATO rückt immer näher an Russland heran und provoziert laufend mit Manövern.
Das schändliche und menschenrechtsverletzende Gefängnis in Guantanamo ist nicht nur nicht geschlossen worden, Trump lässt es noch mehr ausbauen und grösser werden. Auch Obamas freundlichere Politik gegenüber Kuba hat Trump zurückgedreht.
Trump und der republikanische Kongress haben eine Erhöhung der Militärausgaben um 70 Milliarden Dollar Pro Jahr genehmigt. Man muss sich das vorstellen, alleine diese "Erhöhung" ist so viel wie Russland insgesamt fürs Militär ausgibt.
Der pure Wahnsinn ist, Amerika gibt insgesamt wenn man alles rechnet 1,2 Billionen Dollar pro Jahr für die "Verteidigung", für die "Sicherheit" und für Kriege aus!!!
Und was ist mit dem Iran und dem Atomvertrag? Trump will sich nicht an die Vereinbarung halten und droht dem Iran unverhohlen mit einem Angriff. Überhaupt ist seine ganze Politik für den Nahen und Mittleren Osten auf die aggressiven Interessen Israels ausgerichtet.
Das er von den Zionisten gesteuert wird sieht man nicht nur an seiner Entscheidung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, sondern der Umzug soll schnellst möglich sogar bis zum kommenden Mai stattfinden, wie es aktuelle heisst.
Es soll sogar Trumps grösster Wahlkampfspender, der Milliardär und Oberzionist Sheldon Adelson, bereit sein, die Kosten für die neue Botschaft zu übernehmen, damit es keine Verzögerung gibt.
Trump macht alles was die Israel-Lobby von ihm fordert und giesst damit noch mehr Benzin ins Feuer, um die Araber und überhaupt die Moslems weltweit gegen Amerika aufzubringen.
Der folgende Chart zeigt die vergangene Verschuldung im Verhältnis zum BIP und die Schulden-Prognose für die Zukunft der wichtigsten Industrieländer USA, Japan und Deutschland:
Seit 2000 geht die Linie steil nach oben und geht immer weiter nach oben.
Wegen diesem stetigen Trend hat der Präsident der Federal Reserve Bank of Dallas, Robert Steven Kaplan gesagt, die Verschuldung der USA und vieler anderen westlichen Länder geht in Richtung Untragbarkeit, aber die regierenden Politiker ignorieren das.
Wir sehen, Trump ist viel viel schlimmer als Obama je war ... und seine Schuldenwirtschaft kann nur auf eines hinauslaufen, es muss einen grossen Krieg geben!!!
Update: Um das hässliche Bild abzurunden, hier die neuesten Zahlen des amerikanischen Handelsdefizit für Januar 2018: Die Exporte sind um 2,2% auf 133,922 Milliarden Dollar gefallen aber auch die Importe etwas um 0,5% auf 208,317 Milliarden. Das heisst, die USA haben für sagenhafte 74,4 Milliarden Dollar mehr importiert als exportiert. Das grösste Defizit seit Juli 2008 während der letzten Rezession.
Die amerikanische Gesellschaft lebt völlig über ihre Verhältnisse, wenn sie so viel mehr aus dem Ausland importiert und konsumiert (2 Milliarden pro Tag!) als sie durch Arbeit erschafft und exportiert.
EZB will Einlagensicherung abschaffen
Die Europäische Zentralbank hat in einem Papier die Meinung geäussert, die Einlagensicherung ist nicht mehr notwendig, also die Garantie für die Kunden, bei einer Bankenpleite ist das Guthaben noch da. Was die wenigsten wissen, wer sein Geld bei einer Bank einzahlt gibt der Bank einen Kredit, einen der bisher bis 100'000 Euro gesichert war. Diese Sicherung soll es nicht mehr geben, weil auf Deutsche gesagt zu viele Banken im Euro-Raum wegen fauler Kredite kurz vor der Pleite stehen und die Garantie nicht mehr gewährleistet werden kann. Also schafft man sie einfach ab und die Kunden könnten alles verlieren. Das nennt man einen "bail-in". Davor habe ich schon vor Jahren gewarnt und gesagt, am sichersten ist wenn man sein Geld in Cash bei sich aufbewahrt, denn sobald man es einer Bank gibt, kann es im schlimmsten Fall verschwinden.
Die EZB schreibt: "gedeckte Einlagen und Forderungen im Rahmen von Anlegerentschädigungssystemen sollten durch begrenzte Ermessensausnahmen ersetzt werden, die von der zuständigen Behörde zu gewähren sind, um eine gewisse Flexibilität beizubehalten."
Übersetzt lautet dieses juristische Kauderwelsch der EZB, die bisherige Schutz von Guthaben in Höhe von 100'000 Euro im Falle eines "bail-in" wird es bald nicht mehr geben. Aber keine Angst liebe Sparer, die EZB ist sich dem "Aufstand" bewusst, der dieses Aufheben der Garantie und Totalverlust der Guthaben verursachen wird und sie schlägt deshalb folgendes vor:
"... während einer Übergangszeit sollten die Einleger innerhalb von fünf Arbeitstagen nach einer Aufforderung Zugang zu einem angemessenen Betrag ihrer gedeckten Einlagen haben, um die Lebenshaltungskosten zu decken."
Das ist ja "beruhigend", denn ihr müsst bei einer Bankenschliessung nur FÜNF Tage warten, bis irgend eine "kompetente Behörde" gnädigerweise "nach eigenem Ermessen" euch etwas von EUREM EIGENEN Geld gibt, damit ihr was zu Essen kaufen und Rechnungen bezahlen könnt.
Ach ja, und etwas Geld um weiter zur Arbeit gehen zu können, denn der Laden muss ja weiter funktionieren.
So steht es in einem Papier der EZB, das am 8. November 2017 veröffentlicht wurde und den Titel trägt: "on revisions to the Union crisis management framework" oder auf Deutsch, "über die Überarbeitung des Krisenbewältigungsrahmens der Union".
Das EZB-Papier hat 58 Seiten und darin werden Änderungen an der Bewältigung von Finanzkrisen vorgeschlagen. Unter anderem ist auch oben genannte Aufhebung der Einlagensicherung versteckt beschrieben.
Diese mögliche baldige Aufhebung der Einlagensicherung sollte alle Alarmglocken läuten lassen und spätestens jetzt die Sparer dazu animieren, ihr Vermögen zu diversifizieren, um die Risiken vor Verlust zu minimieren.
Wir haben ja mit dem "Fall Zypern" im März 2013 gesehen, was passiert wenn die Türen der Banken geschlossen bleiben, die Bankautomaten kein Geld mehr ausspucken und die Bankkarten nicht mehr beim Einkaufen funktionieren.
Dann ist Schluss mit lustig und wer kein Bargeld hat sieht sehr alt aus, kann sprichwörtlich verhungern, denn über Wochen kamen die Kunden in Zypern nicht mehr an ihr Geld ran und haben Schlussendlich einen Grossteil verloren.
Siehe zur Erinnerung meine Artikel von damals:
Merkel, du hast unsere Lebensersparnisse gestohlen
Merkel hat einen grossen Fehler begangen
Wenn das keine Gründe sind sein Geld zu holen
EZB zieht am Montag den Zyprioten den Stecker
Die EZB regiert jetzt in Zypern
Die neue Goodbank - Geld unter der Matratze
Keine Bank in der Eurozone ist mehr sicher
Ich möchte auch daran erinnern, die italienischen und spanischen Banken, und die der anderen Länder der Euro-Zone, sehen sehr schwach aus. Eine Studie des IWF aus 2015 hat herausgefunden, Italiens 15 grösste Banken könnte ein "bail-in" bevorstehen.
Auch die spanischen Banken haben viel zu viele faule Kredite in den Büchern, die eigentlich abgeschrieben werden müssen, was ihre Pleite bedeuten würde.
Nur um ein ein Beispiel eines grossen Schaden zu nennen, als die Bank von Veneto Hops ging, haben 200'000 Sparer und 40'000 Firmen ihr Geld verloren.
Die Lehre aus der Zypern-Krise und aus den aktuellen Vorschlägen der EZB lautet, nur so viel Geld auf der Bank lassen, um die laufenden Rechnungen bezahlen und Einkäufe tätigen zu können.
Als sicherer Hafen für sein Vermögen, mag es noch so klein sein, sind Banken ungeeignet. Die machen den Laden dicht und dann kommt man nicht mehr an sein Geld ran.
Es ist sowieso ein bodenlose Frechheit von der Willkür dieser Institutionen abhängig zu sein, denn SIE entscheiden selbstherrlich, ob man SEIN EIGENES Geld ausbezahlt bekommt.
Auch relevant ist dieser Artikel:
Die "Schweizer" Banken gibt es nicht mehr
Vorsicht wer eine Lebensversicherung (noch) hat
Diese Meldung hat es in sich. "Lebensversicherer wollen Millionen Policen verkaufen". Mit der Ergo, Generali und AXA kündigen gleich drei grosse Gesellschaften an, sie wollen die Verpflichtungen aus den Verträgen loswerden. Finanzinvestoren wie amerikanische Hedgefonds sollen sie übernehmen. Warum? Weil sie diese nicht mehr erfüllen können? Die Aussage eines Experten über die Lage in Deutschland dazu: "Dieses Beben in der Lebensversicherung gefährdet die Vorsorge von mindestens 10 Millionen Menschen."
Seid ihr auch darunter?
AXA steht wohl jetzt für die Axt mit der man die Lebensversicherungskunden abhackt.
Vor vielen Jahren habe ich schon vor dem Abschluss einer Lebensversicherung, oder besser gesagt, ErLebensversicherung als Altersvorsorge gewarnt.
Am 19. August 2010: "Alles was man an privater Vorsorge getroffen hat, wie die Einzahlungen in Pensionskassen, in Lebensversicherung und Aktienfonds ect. kann sich in Luft auflösen."
Am 10. August 2012: "Das Kapital schmilzt aber dahin und beim Erreichen des Rentenalters wird man von der Kaufkraft her gesehen sehr wenig bekommen ... wenn diese Institutionen überhaupt noch flüssig sind und auszahlen können."
Ich habe dazu geraten, wenn überhaupt sollte man nur den Todesfall versichern und keine Kapitalbildung damit erzielen wollen. Denn erstens gibt es bessere Modelle für die private Altersvorsorge und zweitens sind die Versicherungen durch die Politik der tiefen Zinsen (null bis negative Zinsen mittlerweile) der EZB in die Bredouille geraten.
Am 13. Juni 2013 warnte ich, sie können wegen den Zentralbanken die versprochene Rendite nicht erwirtschaften:
"Dazu kommt noch ihre Null-Zins-Politik, die einen riesen Schaden anrichtet. Die ganzen Pensionskassen, Rentenfonds, Lebensversicherungen und überhaupt alle die Sparkonten besitzen haben einen gigantischen Zinsverlust dadurch in den letzten Jahren erlitten. Man bekommt keine Rendite für sein angelegtes Geld."
Jetzt ist es passiert und die Versicherungen steigen aus.
Ich zitiere Axel Kleinlein aus dem unten verlinkten Interview:
"In der Tat, das ist die Massenflucht! Mit dem geplanten Verkauf ziehen sich große Lebensversicherer millionenfach aus ihrer Verantwortung zurück und überlassen es irgendeinem Finanzinvestor, die Verträge weiterzuführen."
Wer immer die Policen übernimmt wird nur das gesetzlich mindeste erfüllen.
Dazu sagt Kleinlein: "Denn freiwillig wird wohl kein Investor Geld für die Kunden locker machen. Ob das ausreicht, das werden wir beobachten."
Das heisst, man kann als Policenbesitzer wohl vergessen, mehr ausbezahlt zu bekommen als man eingezahlt hat. Es kann sogar weniger sein, also ein Verlustgeschäft!
Zu was rät Kleinlein wenn man Kunde ist? "Er kann grundsätzlich drei Dinge tun: Der Kunde kann seinen Vertrag kündigen, ihn beitragsfrei stellen oder aber normal weiterlaufen lassen. Was am besten ist, das ist von der individuellen Situation abhängig."
Das Interview mit ihm im "manager magazin" hier ...
Ach ja, ihr wisst wer der ehemalige oberste Chef der Axa-Versicherung bis vor einem Jahr war. Henri de Castries, Vorsitzender der Bilderberger!
So einfach ist das. Weg mit den Kunden und über Bord geschmissen. Sollen die Finanzhaie der Wall Street sie jetzt fressen!
Der Euro stürzt ab und keinen kümmerts
Während die Deutschen sich streiten, ob die Ermordung von 12 Menschen in Berlin ein Terroranschlag war oder nicht, obwohl der IS sich dazu bekannt hat, und man alles macht, damit ja kein Verdacht auf einen "Flüchtling" fällt, ist den Deutschen ihre Lieblingswährung Euro auf ein Tief gegenüber den Dollar abgestürzt, wie seit 13 Jahren nicht mehr. Dollar und Euro liegen fast auf Parität.

Die Einheitswährung fiel um weitere 0,4 Cent auf 1,036 Dollar ab - ein so niedriger Wert wie seit 2003 nicht mehr - und Experten meinen, der Euro könnte weiter in den kommenden Tage und Wochen an Wert verlieren.
Seit September hat der Euro mehr als 7 Prozent gegen den Dollar verloren.
Aber der Crash des Euros ist nicht das einzige was die Eurozone belastet. Die Krise der italienischen Banken kommt dazu und die Dauer- schuldenkrise in Griechenland.
Die italienische Regierung, wenn es eine gibt, hat vom Parlament einen Notkredit über 20 Milliarden Euro verlangt, um die bankrotte Monte dei Paschi di Siena (MPS) zu retten.
Nur, das reicht nicht und wenn die MPS nicht mehr Geld bis Ende Jahr findet, wird die EZB die Bank auflösen müssen, was den ganzen Bankensektor in eine Krise stürzen wird.
Die Mantra, der Wirtschaft geht's doch gut, ist natürlich eine der vielen Lügen, die man den EU-Bürgern ständig erzählt.
Wenn es allen so gut geht, der Wirtschaft, den Banken, den Bürgern, warum muss die EZB das Programm der Gelddruckerei bis Ende 2017 weiterführen, wie sie gerade verkündet hat, um den Laden am Laufen zu halten, wo doch die Zinsen eh schon bei Null liegen?
EBEN ... Wie lange soll denn die Bankenkrise und die Rettung aus Steuergeldern weitergehen? Dieses Rettungsprogramm läuft seit bald 10 Jahren!
Fakt ist, die EU und der Euro sind Komapatienten, also klinisch tot, die nur durch Geldzufuhr für lau der EZB am Leben erhalten werden.
Wie korrupt die ganze Finanzmafia ist, zeigt die Verurteilung am Montag von IWF-Chefin Christine Lagarde wegen "Fahrlässigkeit im Amt" als frühere französische Finanzministerin.
Eine Strafe verhängte der Gerichtshof der französischen Republik aber nicht. Es ging ja nur um 400 Millionen Euro, die sie genehmigte und der der Staat an einen Geschäftsmann gezahlt hat.
Wie die spanische Zeitung El Mundo berichtet, gilt ab sofort ein Verbot von Bargeldzahlungen über 1000 Euro im Lande. Damit reiht sich Spanien den anderen Länder wie Belgien, Portugal, Griechenland und Italien ein, die gleiche Barzahlungslimite eingeführt haben.
So, jetzt könnt ihr wieder zurück in die Glotze gucken, schliesslich zahlt ihr mit den Zwangsgebühren das Lügenprogramm!
Und vergesst nicht CDU/CSU/SPD zu wählen, damit Merkel zum 4. Mal die Kanzlerin wird.
Frohe terrorisierte Weihnachten!
Toblerone ist das Beispiel für die Inflation
Die Federal Reserve (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) haben im letzten Jahrzehnt Billionen (nicht Milliarden) in die Märkte gepumpt, um das Finanzsystem am Laufen zu halten und zu "retten". Sie haben behauptet, dieses "quantitative easing" wie sie es verharmlosend nennen oder Ausweitung der Geldbasis hätte keine Auswirkung auf die Kaufkraft und würde keine Geldentwertung verursachen. Jeder der die Ökonomie und das Geldwesen studiert weiss, eine Inflation wird ganz sicher durch die Erhöhung der Geldmenge verursacht. Wir müssen uns nur die extreme Verteuerung der Immobilien anschauen. Aber ein Musterbeispiel, welche die Teuerung auch im Konsumsektor deutlich darstellt, ist die Ankündigung von Toblerone, die bekannte Schokolade die aus Dreiecken besteht, den Abstand zwischen den Zacken zu vergrössern und das Gewicht zu reduzieren. Der Grund laut Hersteller, "höhere Kosten der zahlreichen Zutaten".

Die 400g Riegel wurden auf 360g und die 170g auf 150g verringert.
In einem Facebook-Post hat Tobelrone erklärt, "wir mussten die Entscheidung treffen, zwischen der Veränderung der Form der Tafel und einer Preiserhöhung. Wir haben uns entschieden die Form zu verändern, um das Produkt für unsere Kunden erschwinglich zu halten, und es ermöglicht uns ein grossartiges Produkt weiter anzubieten."
Übrigens, Toblerone ist schon lange keine Schweizer Firma mehr, sondern wurde 1990 vom US-amerikanischen Hersteller Mondelēz International (früher Kraft Foods genannt) gekauft. Mondelēz International ist nach Nestlé und PepsiCo der drittgrösste Nahrungsmittelhersteller der Welt. Das Unternehmen beschäftigte im Jahr 2012 weltweit rund 110'000 Mitarbeiter und beliefert Kunden in 155 Ländern.
Wir sehen hier also was die Hersteller von Konsumprodukten schon immer gemacht haben, um die Kostensteigerung an die Konsumenten "sanft" weiterzugeben. Sie behalten den Preis aber reduzieren den Inhalt. Genau genommen ist das Beschiss, aber so meinen sie merken es die Leute nicht und behalten sie Marktanteile und Umsatz.
Wegen der besonderen Form der Toblerone ist die Reduktion der Menge an Schokolade pro Tafel aber sehr gut sichtbar geworden, durch den grösseren Abstand zwischen den Dreiecken.
![]() |
| vorher |
![]() |
| jetzt |
Für viele Liebhaber dieser Schokolade ist das nicht mehr die "echte" Toblerone. Könnte jetzt sein, der Hersteller hat sich mit dieser Veränderung der typischen Form in den eigenen Fuss geschossen und das Produkt wird deswegen nicht mehr so gekauft? Mal sehen.
Ja eine schwierige Entscheidung, wenn die Kosten explodieren. Entweder den Preis erhöhen, die Menge reduzieren oder billigere und damit schlechtere Inhaltsstoffe verwenden.
Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Toblerone mit dem Hinweis auf die Beibehaltung der guten Qualität und der bekannten Form auf die Notwendigkeit einer Preiserhöhung hingewiesen hätte.
Statt die Konsumenten auf diese Art vor der realen Inflation zu täuschen, wäre es mutiger gewesen sie darauf hinzuweisen, das System raubt ihnen die Kaufkraft und alles wird teurer. Sie sollen sich bei den Politikern und den Zentralbankern beschweren.
Jedenfalls ist die Vergrösserung der Lücke zwischen den Zacken eine deutliche Darstellung der leeren Luft in den Abständen die man kauft, also das Geld sich wegen den räuberischen Bankstern stetig in Luft auflöst.
Dann noch dieses wegen der Aktualität:
Während des Wahlkampfes wurde die Konzernchefin von Mondelēz, Irene Rosenfeld, von Donald Trump scharf kritisiert, weil sie 600 Arbeitsplätze von Chicago nach Salinas, Mexiko verlagert hat, wegen niedrigeren Löhnen, was zum Oreo-Boykott führte. Proteste der Arbeiter fanden überall dort statt, wo Rosenfeld an einer Veranstaltung teilnahm, auch vor ihrem eigenen Haus.
Rosenfeld reduziert den Inhalt der Produkte und entlässt Arbeiter, das heisst, sie bescheisst die Kunden und stellt Mitarbeiter auf die Strasse, aber selber hat sie sich 2014 eine gigantische Gehaltserhöhung genehmigt, von 10,5 auf 21 Millionen Dollar pro Jahr!!! Ja, die globale Elite ist gar nicht gierig und ausbeuterisch.
Obama hat 9 Billionen Dollar Neuschulden gemacht
Am Montag den 3. Oktober ging das Fiskaljahr der Vereinigten Staaten zu Ende und die Schulden des Bundes sind auf eine Rekordhöhe von 19,64 Billionen Dollar angelangt. Ja, das sind 19'642 Milliarden oder 19,64 Millionen Millionen. Das heisst, seitdem Barack Hussein Obama am 20. Januar 2009 als 44. Präsident seinen Amtseid ablegte, hat er in seinen zwei Amtszeiten die Staatsschulden um mehr als 9 Billionen Dollar erhöht. Er hat die Schulden von 227 Jahren aller seiner 43 Vorgänger, angefangen mit George Washington 1789, in weniger als 8 Jahren praktisch verdoppelt!!!
Wie die folgende Grafik zeigt, geht die Verschuldung der USA seit der Amtszeit von Bill Clinton immer steiler nach oben und steigt mit Obama senkrecht:
Stand 20.01.2009 - 10'626'877'048'913.08
Stand 03.10.2016 - 19'642'949'742'561.51
In diesem Zeitraum sind die Schulden exakt um 9'016'072'693'648.43 gestiegen.
Verteilt bedeutet das eine irrwitzige Erhöhung der Schulden um 3,2 Milliarden Dollar PRO TAG!!!
Oder auf die Bevölkerung verteilt sind 9 Billionen ca. 28'000 Dollar mehr Schulden für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in den Vereinigten Staaten.

Was hat Obama mit dieser Schuldenwirtschaft gemacht? Hat er das Geld für bessere Schulen, mehr Kindergärten, modernere Spitäler, neuen Brücken, besseren Strassen, mehr öffentlichen Verkehr, saubere Wasserversorgung etc. investiert und die verlotterte und alte Infrastruktur der USA auf den neuesten Stand gebracht?
Nein, hat er nicht. Er hat das meiste Geld verwendet, um die Grossbanken zu retten, den Polizei- und Überwachungsstaat auszubauen und für die Vergrösserung des Militärs, dem Führen von neuen Kriegen und für den Kauf von Waffen. Kein einziges seiner vielen Wahlversprechen hat er eingehalten.
Bei dieser katastrophalen Bilanz seiner Präsidentschaft stelle ich die Frage, warum zerreissen die Medien und politischen Kommentatoren Obama nicht in der Luft??? Man hört nichts, keinen Laut der Kritik, jetzt wo seine Amtszeit zu Ende geht.
Man hört auch keinen Pieps über Hillary Clinton, obwohl sie wie Obama, der Partei der Demokraten angehört, in der Regierung von Obama Aussenministerin war und damit die Mitschuld an diesem Debakel hat. Sie hat ja die Kriege gegen Libyen und Syrien gewollt und gestartet.
In der ganzen Diskussion jetzt während des Wahlkampfs erwähnen die Medien nichts über diese astronomische Verschuldung, welche Obama und Clinton zu verantworten haben. In der Wirtschaft würde so eine Verdoppelung der Verschuldung einer Unternehmensführung eine Anklage wegen ungetreuer Geschäftsführung und eine Gefängnisstrafe einbringen.
So aber werden Obama und Hillary von den Medien gehätschelt und getätschelt, werden als erfolgreiche Politiker hingestellt und man will sogar noch mehr von dieser totalen Pleitewirtschaft, indem Hillary als Nachfolgerin für das Weisse Haus in den Himmel gelobt wird.
Hillary hat die Frechheit während ihrer Wahlkampfreden zu behaupten, Donald Trump wird als Präsident die USA in den Bankrott führen, weil er keine politische Erfahrung hat. Dabei hat sie zusammen mit Obama das bereits getan.
Der Grund warum Obama nichts als Bankrotteur und Versager hingestellt wird, weil er in den Augen seiner Drahtzieher keiner ist. Er hat seine Aufgabe bestens erfüllt, indem er nämlich das Geld in die Taschen der globalen Elite geschaufelt hat, auf Kosten der Allgemeinheit.
Es ist völlig naiv zu glauben, ein Präsident dient dem Wohle des Volkes. Nein, er hat die Staatskasse zu plündern und dafür zu sorgen, dass das Geld zu den wirklichen Kontrolleuren und Besitzern des Landes fliesst. Die Schuldenlast tragen die Sklaven der kommenden Generationen.
Passend dazu noch folgende Meldung: Laut IWF hat die globale Verschuldung den Rekord von 152 Billionen Dollar überschritten, was 225 Prozent des BIP der Welt ausmacht. Der ganze sogenannte Wohlstand der westlichen Welt ist nur auf Pump aufgebaut und nicht auf Arbeit und Leistung.



















