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Unbekannte Helikopter liefern Waffen an IS in Afghanistan

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 24. August 2018 , unter , , | Kommentare (9)



Die Terroristen des IS (Islamischer Staat) verbreiten nicht nur in Syrien ihren Terror gegen die Bevölkerung, sondern werden auch in Libyen, Jemen und in Afghanistan vom US-Geheimdienst CIA als Kämpfer für einen Stellvertreterkrieg eingesetzt, um die Länder zu destabilisieren und im Chaos zu halten. Jetzt ist bekannt geworden, das "unmarkierte" Helikopter Waffen an den IS in Afghanistan geliefert haben. Helikopter ohne Markierung, also Maschinen ohne den Hoheitszeichen einer Armee, die in Afghanistan herumfliegen, können nur von einem Geheimdienst sein. Diese Flüge wurden von den Russen registriert und das russische Aussenministerium hat deshalb ernsthafte Fragen darüber gestellt. Wer steckt dahinter, Waffen und Munition an den IS in Afghanistan in der Nähe der Grenze zu den zentralasiatischen Ländern zu liefern?

Das Foto wurde im März 2002 aufgenommen und zeigt einen CIA-Helikopter in Afghanistan. Die Registriernummer führt zu Maverick Aviation, einer der vielen Tarnfirmen der CIA. Man sieht wie Söldner (private contractors) ein und ausgeladen werden.
Siehe unten woher der Helikopter ursprünglich stammt.

Das russische Aussenministerium hat bekannt gegeben, dass Russland zahlreiche Helikopter unbekannter Herkunft registriert hat, die Waffen an ISIS und andere dschihadistische Organisationen in Afghanistan lieferte. Die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Zacharowa, sagte dazu:

"Wir machen erneut auf die Flüge unbekannter Helikopter im Norden Afghanistans aufmerksam, die Waffen und Munition an ISIS-Kämpfer und die Taliban liefern."

"Laut afghanischen Medienberichten, sowie Anwohnern, wurden solche Flüge kürzlich in der Provinz Sari-Pul registriert", sagte die Sprecherin des Ministeriums.

Frau Zacharova betonte auch, dass weder die afghanische Armee noch die NATO-Truppen diese Flüge überprüfen, und sie fügte hinzu, dass die Flüge in der Nähe der Grenze zu Afghanistan mit den zentralasiatischen Ländern stattfinden.

"Es gibt eine Frage: Wer steckt hinter diesen Flügen, die Terroristen mit Waffen versorgen und damit ihre Basen in der Nähe der südlichen Grenze der Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (internationale Organisation der ehemaligen Sowjetrepubliken) aufbaut und warum findet das im afghanischen Luftraum statt, der von NATO-Streitkräften kontrolliert wird?"

Diese Information des Aussenministeriums Russlands wurde nur wenige Tage vor dem Beginn der Afghanistan-Friedensgespräche verkündet, die kommenden September in Moskau stattfinden sollen.

Der russische Aussenminister Sergei Lawrow sagte am 21. August gegenüber Reportern in Sochi, Russland habe die Taliban zu dem für den 4. September geplanten Treffen eingeladen und hinzugefügt, dass "die erste Reaktion positiv gewesen sei".

"Ich hoffe, dass [das Treffen] produktiv sein wird", sagte Lawrow.

Es gab keine unmittelbare Bestätigung der Taliban, dass sie das Angebot angenommen hätten.

Abdul Kayum Kuchai, der Botschafter Afghanistans in Moskau, begrüsste die Beteiligung der Taliban an den Gesprächen, berichtete die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Das russische Aussenministerium sagte in einer Erklärung, dass Russland ein Dutzend Länder, einschliesslich die Vereinigten Staaten, zu den Gesprächen eingeladen habe.

Die Erklärung fügte hinzu, dass Moskau das Angebot der afghanischen Regierung für einen dreimonatigen Waffenstillstand am 20. August unterstützt und bedauert, dass die Taliban das Angebot ablehne.

Russland hat im April letzten Jahres bereits Gespräche über Afghanistan geführt, aber die Vereinigten Staaten waren nicht dabei.

Ein Sprecher des US-Aussenministeriums sagte, die Vereinigten Staaten "beabsichtigen nicht, an dem geplanten Treffen im September teilzunehmen".

"Auf der Grundlage der vorangegangenen Treffen im Moskauer Format sind wir der Ansicht, dass diese Initiative zu diesem Zweck kaum Fortschritte bringen wird", fügte der Sprecher hinzu.

Es kann also sein, der amerikanische Tiefestaat will die Friedensgespräche sabotieren und verfolgt eigene Interessen, den Konflikt so lange wie möglich in Gang zu halten, weil ein sehr lukratives Geschäft.

Nicht nur um weiter Waffen verkaufen zu können, sondern weil für die CIA ist die Opium-Produktion in Afghanistan eine gigantische Geldquelle.

Bringt es doch Milliarden an Dollar in die schwarze Kasse des Geheimdienstes, um damit Geheimoperationen an der Aufsicht des Kongress vorbei durchführen zu können.

Ausserdem geht es darum, den zukünftigen Einfluss von Russland und China auf Afghanistan zu verhindern, sobald die US-geführten NATO-Truppen Afghanistan verlassen.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass der IS mit Waffen versorgt und wieder eingesetzt wird, um US-Interessen zu dienen, so wie es in Syrien der Fall ist bzw. war, mit dem Auftrag, Präsident Baschar al-Assad stürzen, was aber letztendlich scheiterte.

Russische Maschinen für die CIA

Zu dem Foto oben, der einen in Russland hergestellten Mi-17 Helikopter zeigt, folgendes:

Im Jahre 2002 ist eine Gruppe von Amerikanern nach Sibirien gereist, um zwei russische Mi-17 Helikopter für die CIA zu kaufen, damit diese für Geheimoperationen in Afghanistan eingesetzt werden können. Sie gaben sich als Mitarbeiter der Mavrick Aviation aus, die für einen "Kunden" die Maschinen kauft.

Die Mi-17 ist besonders für den Betrieb in den hohen Bergen Afghanistans geeignet, was die europäischen und amerikanische Maschinen nicht können, ausserdem fallen sie nicht so auf, weil auch die afghanische Armee diese benutzt.

Soldaten einer US-Sondereinheit mit ihrer Mi-17

Wie mit vielen "schwarzen" Operationen hatte dieser Kauf ein Element an Verrücktheit an sich, wie man es aus einem Hollywood-Film zu sehen bekommt. Denn die beauftragten Käufer zahlten den Multimillionen-Deal mit einer Kreditkarte in einer Bar von El Paso, Texas.

Erinnert ihr euch an den Film "Das Kartell" mit Harrison Ford? Darin kauft der stellvertretende CIA-Direktor Jack Ryan (Ford) bei einer Mission in Kolumbien auch einen Helikopter für 2 Millionen Dollar mit seiner Karte.

Die Agenten der CIA haben offensichtlich in der realen Welt tatsächlich Karten, die über ein unbegrenztes Kreditlimit verfügen.

Jedenfalls zahlte Mavrick Aviation 5 Millionen Dollar für zwei frisch überholte Mi-17 plus Ersatzteile und holte die Helikopter innerhalb 30 Tagen aus Russland ab.

Das war aber nicht der einzige Kauf.

Im Jahre 2008 hat die Firma ARINC (Aeronautical Radio Incorporated) aus Annapolis, Maryland, eine amerikanischer Rüstungsfirma, 322 Millionen Dollar bezahlt, um 22 russische Helikopter zu kaufen.

Angeblich für den Irak, aber dreimal dürft ihr raten, wie viele dieser Helikopter ARINC in den Irak geliefert hat? Keinen einzigen, denn sie gingen für die CIA nach Afghanistan.

Konnte man alles und noch mehr Details im Artikel der New York Post vom 16. August 2009, "THE CIA, SIBERIA AND THE $5M BAR BILL" nachlesen, (http://www.nypost.com/seven/08162009/postopinion/opedcolumnists/the_cia__siberia_and_the_5m_bar_bill_184851.htm), der aber mittlerweile gelöscht wurde.

Warum wohl?

Das ganze begann nach 9/11 als am 24. September 2001, also nur 13 Tage nach der "Attacke", der einzige russische Helikopter den die CIA damals in Afghanistan besass, mit 10 Millionen Dollar in Cash an Bord ins Pandschschir-Tal flog, 150 km nördlich von Kabul, im Hindukusch-Gebiet.

 US Special Forces Team und eine Mi-8

Die Mission mit Code-Name "Jawbreaker" war, die Anführer der heimischen Stämme mit einer grossen Summe zu bestechen, damit sie die geplante Militärinvasion der USA in Afghanistan unterstützen. So begann der Krieg gegen Afghanistan.

Aber eine einzige Mi-17 war nicht genug, um weitere ausgedehnte Geheimoperationen durchzuführen, deshalb mussten viel mehr Helikopter aus Russland gekauft werden.

Höchstwahrscheinlich sind das auch die Helikopter der CIA, welche jetzt den IS in Afghanistan mit Waffen und Munition beliefert haben.

Was die Beschreibung dieser Ereignisse zeigt, die USA agieren auf der Welt als Brandstifter und gleichzeitig als Feuerlöscher. Washington gibt vor, einen "Krieg gegen den Terror" zu führen, dabei wurden die Terroristen von Washington überhaupt erst erschaffen.

Hinter beiden Seiten steckt das selbe System. Die CIA kreiert die Terroristen und setzt sie ein, die US-Armee bekämpft sie. So wie in Syrien seit 7 Jahren oder in Afghanistan seit 17.

Ist genau so wie der "Krieg gegen Drogen", den die DEA (Drug Enforcement Administration) führt, wobei die "Kollegen" der CIA die grössten Drogenhändler der Welt sind.

Es ist die volle Verarsche und Täuschung!!!

Guckt euch den Film "2 Guns" (deutsch 2 Pistolen) aus dem Jahr 2013 an. Die Hauptrollen werden von Mark Wahlberg und Denzel Washington gespielt. Er zeigt genau diesen Krieg von US-Behörden gegeneinander.

Diese Strategie der Neuen Weltordnung wird mit drei Schritten umgesetzt, "Problem-Reaktion-Lösung" oder die "Hegelsche Dialektik" des deutschen Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Es wird von Heinrich Moritz Chalybäus als die drei dialektischen Entwicklungsphasen bezeichnet:

Eine These, die ihre Reaktion hervorruft,
eine Antithese, die der These widerspricht oder sie negiert,
und die Spannung zwischen den beiden wird durch eine Synthese aufgelöst

Was kommt dabei raus?

NICHTS, ausser Tod und Zerstörung auf allen Seiten!!!



Und das für Machtstreben der Politiker und Profit für die Bankster.

Brzeziński, der Erfinder der Al-Kaida ist endlich tot

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 27. Mai 2017 , unter , , | Kommentare (36)



Zbigniew Kazimierz Brzeziński, der Sicherheitsberater des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter, in Ost-Polen und heutiger Ukraine geboren, deshalb vehementer Russlandhasser und Erfinder der Al-Kaida im Kampf gegen die Sowjetsoldaten in Afghanistan, hat endlich diese Welt verlassen. Möge er ewig in der Hölle schmoren und seine Verbrechen an der Menschheit büssen. Er starb im Alter von 89 Jahren in Falls Church im US-Bundesstaat Virginia, wie seine Tochter, Mika Brzeziński, die Fake-News-Moderatorin bei MSNBC, am Freitagabend mitteilte.

Das folgende Foto zeigt Brzeziński wie er zusammen mit dem pakistanischen Verteidigungsminister 1979 die Grenze zu Afghanistan inspiziert, als Vorbereitung für den Krieg dort.


Der Politologe oder Politlügner hat massgeblich die kriminelle Aussenpolitik der USA bestimmt. Er war Berater für Johnson, Nixon, Ford, Carter, Reagan, Bush-Vater, Clinton und Bush-Sohn.

So hat er als Carters Sicherheitsberater die Mudschaheddin in Afghanistan rekrutieren, ausbilden und mit Waffen durch die CIA versorgen lassen, damit sie gegen die sozialistische Regierung in Kabul einen Krieg führen. Die Absicht war es, die Sowjetunion zur militärischen Intervention in Afghanistan zu motivieren, was dann auch passierte. Der Krieg dauerte vom 25. Dezember 1979 bis 15. Februar 1989 fast 10 Jahre lang und forderte viele Opfer.

Die offizielle amerikanische Geschichtsschreibung lautet, die CIA hätte die Mudschaheddin erst im Laufe des Jahres 1980 unterstützt, also nach dem Eingreifen der sowjetischen Armee in Afghanistan. Laut einem Interview Brzezińskis mit der französischen Zeitschrift „Le Nouvel Observateur“ vom Januar 1998 setzte aber die US-amerikanische Unterstützung der Terroristen schon am 3. Juli 1979 ein, also fast ein halbes Jahr vor dem Einmarsch. Es war genau umgekehrt und Moskau tappte in die Falle.

Die damalige Führung der Sowjetunion meinte, mit der Unterstützung der säkularen Regierung in Kabul und dem Kampf gegen die zahlreichen Gruppierungen afghanischer Mudschaheddin, die politisch, materiell und finanziell von den NATO-Staaten und der islamischen Welt unterstützt wurden, die Ausbreitung des radikalen Islams auf die zentralasiatischen Sowjetrepubliken (Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan) verhindern zu können. Brzeziński Stretegie der Aufhetzung der Islamisten war es dabei, Moskau ein eigenes kostspieliges und blutiges "Vietnam-Debakel" damit zu bescheren.

Den Zusammenbruch der Sowjetunion führt er auf seine Strategie zurück. Wir sehen, der Krieg des Westen gegen die Sowjetunion und danach Russland läuft schon lange.

Als Resultat entstand daraus die Al-Kaida und Osama Bin Laden und Washington nutze das Instrument der radikal-islamischen Terrorismus von da an gegen andere unliebsame Regierungen, wie im Balkankrieg gegen Jugoslawien in den 90-Jahren und in allen Kriegen im Mittleren Osten und Nordafrika ab dann bis heute.

Man kann also völlig richtig sagen, Zbigniew Brzeziński ist der Erfinder des radikal-islamischen Terrorismus bis hin zum Islamischen Staat und der ISIS als Werkzeug. Dieses erschaffene Monster hat sich gegen seinen Schöpfer gewendet und führt Krieg gegen uns alle. Brzeziński ist also an den vielen unschuldigen Opfern der Kriege und des Terrorismus schuld.

Der NATO-Krieg in Afghanistan unter deutscher Beteiligung läuft ja immer noch, schon bald seit 40 Jahren. Zuerst hat man ihn zusammen mit den radikal-islamischen Kämpfern geführt und seit 2001 gegen sie, und kein Ende ist in Sicht. Die Taliban sind ja nicht neu vom Himmel gefallen sondern ist nur ein anderer Name für die Mudschaheddin die man gegen die Sowjets benutzte.

1996 haben die Taliban die Kontrolle über Kabul übernommen und die Scharia eingeführt, mit dem Arbeitsverbot für Frauen und die Ausführung von brutalen Strafen, wie Amputationen und Steinigungen. 1997 wurden die Taliban von Saudi-Arabien und Pakistan als legitime Herrscher über Afghanistan anerkannt.

Jetzt hat sich ISIS dort eingenistet und Washington schickt deshalb mehr Soldaten nach Afghanistan, sonst hält sich das vom Westen installierte Regime nicht.

Die bisherigen Kosten für den US-Steuerzahler, 1,1 Billionen Dollar (1'100 Milliarden), und 2'216 US-Soldaten sind umgekommen. Für was? Was wurde erreicht? NICHTS!

Die folgenden Fotos zeigen die afghanische Hauptstadt Kabul im Jahre 1969, bevor Washington die islamischen Fundamentalisten an die Macht brachte:






Nach David Rockefeller und jetzt Brzeziński, fehlt nur noch das Rothschild, Kissinger und Soros endlich verrecken, denn sie alle haben uns ein Jahrhundert der Kriege und des Leid eingebrockt. Unser Trost ist, jeder muss früher oder später sterben, auch die mit Macht und Geld, und sich dann für die Taten auf Erden gegenüber einer höheren Instanz verantworten.

"Memento mori!"

Warum die USA zivile Einrichtungen bombardieren

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 24. Oktober 2015 , unter , , , | Kommentare (15)



Die Bombardierung des Spitals von Médecins Sans Frontières (MSF) in Kundus durch die amerikanische Luftwaffe am 3. Oktober wurde allgemein in den Medien berichtet. Die Bombardierung des Kraftwerks von Aleppo einige Tage später in Syrien aber nicht. Beide Ereignisse stellen ein Kriegsverbrechen dar.

Das brennende und ausgebombte Spital in Kundus

Mittlerweile wissen wir über die Motive der Angriffe auf diese zivilen Einrichtungen mehr. Es war kein "Versehen", wie das Pentagon behauptet, sondern in Kundus wurde Médecins Sans Frontières dafür bestraft, weil die Hilfsorganisation sich vehement gegen die TPP-Abkommen ausgesprochen hat.

Laut MSF würde die bezahlbare Medizin für die Armen dadurch verunmöglicht. "Wenn die schädlichen Bedingungen nicht vor Ende der Verhandlungen entfernt werden, dann wird das TPP-Abkommen das gefährlichste Handelsabkommen seit je für den Zugriff auf Medizin für die Entwicklungsländer", schreibt MSF auf seiner Webseite.

Also hat Washington im Auftrag der US-Pharmakonzerne der MSF eine Lektion erteilt. "Haltet euren Mund, oder sonst!"

Warum hat drei Tage nach dem tödlichen Bombenangriff mit 50 Opfern in Kundus ein US-Panzer zwangsweise den Zutritt auf das Gelände des Spitals gesucht? Das berichtet MSF. Man vermutet, um Beweise zu vernichten.

"Das unangekündigte und erzwungene Eindringen hat Schäden verursacht, zerstörte mögliche Beweise und hat Stress und Angst ausgelöst", schreibt MSF in einer Verlautbarung. Siehe Bericht des Telegraph.

In Aleppo wurde am 11. Oktober das Kraftwerk bombardiert, um die Strom- und Wasserversorgung zu unterbrechen. Warum? Weil dadurch noch mehr Syrer die Flucht nach Europa ergreifen, denn ohne Strom und Wasser ist das Leben dort unmöglich.

Ich weiss, für einen normal denkenden Menschen sind diese Motive undenkbar, aber wir haben es mit kaltblütigen und mörderischen Psychopathen zu tun. Zivilisten zu töten und zivile Infrastruktur zu zerstören wird bewusst gemacht. Das wird dann verharmlosend Kollateralschaden genannt.

Wer Atombomben auf zwei japanische Städte abwirft und ohne Vorwarnung hunderttausende wehrlose Zivilisten in einem Atomblitz verdampfen lässt, wer 2 Millionen Tonnen Bomben auf Vietnam, Laos und Kambodscha abwirft, mehr als im ganze II. Weltkrieg, und dabei drei Millionen Menschen tötet, wer Uranmunition im Balkan und im Irak verschiesst und dabei ganze Landstriche radioaktiv verseucht, damit zahllose völlig missgebildete Babys auf die Welt kommen, wer Libyen sechs Monate lang bombardiert und 80'000 Zivilisten dabei tötet, wer tausende Killerdrohnen rumfliegen lässt und Menschen per Fernsteuerung aus der Luft ermordet, wer über den Grund für jeden bisher geführten Krieg die schlimmsten Lügen der Welt erzählt, dem ist jedes Verbrechen zuzutrauen. Da ist die aktuelle Zerstörung eines Spitals und eines Kraftwerks ein Klacks dagegen.

Ohne Strom können die Pumpstationen kein Wasser aus dem Euphrat fördern, um Wasser nach Aleppo und anderen syrischen Dörfer und Städte zu bringen. Die Amerikaner haben die Taktik der Israelis übernommen, so wie sie mit den Palästinensern schon seit Jahrzehnten umgehen. Wie vertreibt man Menschen am einfachsten aus einem Gebiet? Man dreht ihnen den Strom und das Wasser ab. Dann ist die Lebensgrundlage weg und die Menschen müssen flüchten.

Der Sinn dieses unbestreitbaren Kriegsverbrechens ist es, eine Flut an Flüchtlingen aus Aleppo und umliegenden Gebieten zu verursachen. Gleichzeitig schwächt man die syrische Armee.

Mit dem Flüchtlingsstrom auf den Strassen in Richtung Türkei, verdeckt man gleichzeitig die Waffenlieferungen für die ISIS aus der Türkei. Dadurch kann die russische Luftwaffe die Nachschublinien für die Terroristen nicht bekämpfen, wenn sie nicht des Angriffs auf flüchtende Zivilisten beschuldigt werden will.

Wasser und Strom war eh nur sehr sporadisch verfügbar für die verbliebenen Menschen in Aleppo, wegen dem seit vier Jahren tobenden Konflikt - vielleicht ein oder zwei Stunden am Tag - jetzt gibt es gar nichts mehr.

Bereits im September hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) reklamiert, Wasser wird als Kriegswaffe verwendet. Siehe Bericht von Al Jazeera.

Zwei Millionen Menschen leben in Aleppo und auf beiden Seiten der Front gibt es Schwierigkeiten an Wasser zu gelangen, sagte die Hilfsorganisation. "Wichtige Dienste für die Menschen, wie die Wasserversorgung, müssen aus der Politik des Syrienkonflikts rausgehalten werden", forderte Marianne Gasser vom IKRK.

Die Wasserversorgung in Aleppo hängt vom Betrieb der Pumpstationen und von den Elektrizitätswerken ab. Jetzt wo das Kraftwerk von der US-Luftwaffe bombardiert wurde, fehlt der Strom für die Pumpen.

"Zu oft wird Wasser in Syrien zu einem Werkzeug in der Hand der kämpfenden Parteien. Es wird als Kriegswaffe verwendet. Und es sind Zivilisten, die am meisten darunter leiden. Der Zugriff auf Wasser sollte bedingungslos sein", sagte Gasser.

Aber die Amis sind ja die Guten.

UPDATE: Ein weiteres Spital von Médecins Sans Frontières wurde in der Zwischenzeit bombardiert. Diesmal in Saada, Jemen vom US-Alliierten Saudi Arabien. Das Spital wurde mehrfach aus der Luft angegriffen und dabei völlig zerstört.

So sieht das Spital nach der Bombardierung aus:


Ich sag ja, der Hilfsorganisation wird eine Lektion erteilt. Wer dem Hegemon widerspricht, wird bestraft!

Russland schliesst NATOs Zugang nach Afghanistan

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 19. Mai 2015 , unter , , , | Kommentare (7)



Das hab ich sowieso nie verstanden, warum die russische Regierung der NATO den Zugang nach Afghanistan über russisches Territorium und Luftraum erlaubt hat. Das hätte ich nie getan. Aber es lag wohl daran, weil Moskau irgendwie den Westen als "Partner" betrachtet hat. Wie naiv war das denn? Aber damit ist jetzt Schluss. Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat entschieden, die NATO darf Russland nicht mehr als Transitkorridor nach Afghanistan verwenden.

US-Soldaten bewachen die CIA/Mossad Mohnfelder

Der Regierungsbeschluss lautet:

Betreffend der Beendigung der Aktionen der NATO im Zusammenhang mit Resolution 1386 (2001), verkündet die Russische Föderation folgendes Dekret:

Das Aussenministerium der Russischen Föderation informiert die Regierungen ausländischer Staaten und internationalen Organisationen, über die Beendigung von terrestrischen und kombinierten (Eisenbahn, Auto und Luft)-Transit von Waffen, Militärgerät und Munition über die Russische Föderation, in Folge der Verteidigungskooperation der internationalen Mächte in der Islamischen Republik Afghanistan.

Quelle: Regierungsdokument vom 18. Mai 2015.

Die Resolution 1386 des UN-Sicherheitsrat vom 20. Dezember 2001, mit dem der Krieg gegen Afghanistan durch die NATO plus "Koalition der Willigen" (ISAF) begründet wurde, basierte auf einer gigantischen Lüge. Nämlich, Osama Bin Laden wäre der Hauptdrahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 gewesen. Das US-Regime hat bis heute keine Beweise für seine Täterschaft vorgelegt. Deshalb hat das FBI ihn auch nie wegen 9/11 gesucht und die US-Justiz ihn nie angeklagt ... weil sie eben keine Beweise haben.

Die damalige Taliban-Regierung hat sogar Washington die Auslieferung von Bin Laden angeboten, wenn Beweise für seine Schuld vorgelegt werden. US-Aussenminister Colin Powell versprach zwei Wochen nach 9/11, diese Beweise zu liefern, was er aber nie getan hat. Das Osama Bin Laden 9/11 zu verantworten hat, sind alles nur unbewiesene Behauptungen und haltlose Beschuldigungen.

Aber seit wann benötigt Washington Beweise und benutzt rechtsstaatliche Mittel, um jemand schuldig zu sprechen? Wie sagte George W. Bush damals? "Wir wissen er war es" und das hat zu genügen. Ausserdem, "wer nicht für uns ist, der ist gegen uns". So wurde Afghanistan mit einem Krieg und einer Invasion überzogen, obwohl kein einziger afghanischer Staatsbürger an 9/11 beteiligt war. 16 der 19 "Attentäter" stammten aus Saudi-Arabien.

Aber statt Saudi-Arabien logischerweise anzugreifen, hat man Afghanistan den Krieg erklärt. Die nachgeschobene Ausrede, weil man dort Osama Bin Laden "beherbergt" hat. Das reichte schon aus, um einen Angriffskrieg zu begründen, die Beherbergung. Bei so einer pervertierten Logik hätten aber die USA auch Deutschland angreifen müssen, denn der angebliche Anführer der 9/11-Attentäter, Mohammed Atta, lebte 9 Jahre in Hamburg, wurde also dort "beherbergt".

Aber beim Krieg gegen Afghanistan ging es nie wirklich darum, Osama Bin Laden zu fangen, als Strafaktion wegen 9/11, oder um die "böse" Taliban zu besiegen, sondern der Krieg war schon ein Jahr vorher gleich nach der Amtseinführung von George W. Bush beschlossene Sache. Man hat nur einen Grund gesucht, um losschlagen zu können, mit einem selbst inszenierten Anschlag. Es ging wie bei vielen Kriegen, um Energie, oder hier, um die Gaspipeline von Turkmenistan nach Pakistan, die über Afghanistan verlaufen sollte.

Vor 9/11 gab es Verhandlungen zwischen der Taliban-Regierung und US-Ölkonzernen, über eine Verlegung der Pipeline durch Afghanistan. Vertreter der Taliban reisten nach Texas und sie verlangten Transitgebühren nach dem Bau, aber die Amerikaner lachten und sagten, sie bekommen gar nichts. So kam keine Einigung zustande. Als die Taliban mit den Chinesen über einen Pipelinebau verhandeln wollten, war das wohl der Kriegsauslöser.

Und es ging und es geht heute noch, um den Anbau von Opium, um den Drogenhandel und damit um das Füllen der schwarzen Kassen der CIA mit Drogengeld. Die wirkliche Aufgabe der ISAF-Truppen war es, die Opiumfelder zu beschützen, damit der Drogenanbau floriert. 92 Prozent des Opiums der Welt stammt aus dem von der ISAF kontrollierten Gebiet. Seit der Besetzung Afghanistans wird eine Rekordernte nach der anderen an dem Grundstoff eingefahren, aus dem Heroin gewonnen wird. Deshalb, der "Krieg gegen Drogen" ist genauso eine Farce wie der "Krieg gegen Terror". Es ist ein Krieg FÜR Drogen und FÜR Terror.

Laut Resolution 1386 des UN-Sicherheitsrats durfte die ISAF alle Mittel, auch Waffengewalt, anwenden, sofern dies zur Erfüllung der Resolution notwendig ist. Aber am 18. Juni 2013 gab die ISAF die Sicherheitsverantwortung an die afghanische Regierung zurück. Darauf bezieht sich jetzt die russische Regierung. Das UN-Mandat ist beendet und deshalb wird auch der Transit von Waffen nach Afghanistan über russisches Territorium beendet.

Das Obama-Regime hat trotz vorheriger Versprechen nicht vor, US-Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. Die US-Militärbasen in Kandahar und in Jalalabad werden über 2015 hinaus weiter bestehen und betrieben. Washington hat eine "Verlangsamung" des Truppenabzugs beschlossen, mit der Begründung, der Regierung im Kampf gegen die Taliban zu helfen. Nur "helfen" tun die Amerikaner schon seit 14 Jahren, der längste Krieg in der US-Geschichte, und schaffen es nicht, die Taliban zu besiegen. Warum? Weil es gar nicht darum geht.

Für Amerika dürfen Kriege nie aufhören, denn die Rüstungsindustrie muss immer auf vollen Touren brummen. Wenn es keine Feinde gibt, gegen die man Krieg führen kann, dann werden welche einfach erfunden. Nachdem die Sowjetunion zusammenbrach und als Feind verschwand, hat man einen neuen Feind gebraucht und einen neuen geschaffen. Den internationalen Terrorismus, die Al-Kaida, und Osama Bin Laden als Anführer. Da man aber Osama 2011 "ermordet" hat und die Al-Kaida irgendwie damit verschwand, musste einer neuer Feind her. Deshalb wurde die ISIS geschaffen und muss jetzt im Irak und Syrien mit einem Bombenkrieg "bekämpft" werden.

Russland wurde auch zur grössten Bedrohung erklärt, also stimmt das Feindbild wieder. So kann man wunderbar die Militär- und Rüstungsmaschinerie am Laufen halten, weiter Militärbasen in allen möglichen Ländern betreiben und neue errichten, noch näher an Russland heranrücken, und die gigantische Summe für die "Verteidigung" begründen, obwohl die USA völlig überschuldet und pleite sind.

Vorher "Partner", jetzt "Feind", so wechselt Washington die Rolle anderer Länder nach Belieben. Deutschland wird auch als Feind betrachtet und deshalb von der NSA ausspioniert. Moskau hat jetzt die Nase voll, hat erkannt, wer der wirkliche Aggressor ist, und akzeptiert keine unipolare Welt, die von Amerika dominiert, schikaniert und mit Krieg überzogen wird. Deshalb, sollen doch die Amerikaner schauen wie sie nach Afghanistan kommen, um die Mohnfelder weiter zu beschützen. Viel Glück beim Durchqueren von Pakistan, wo ihre Lastwagenkollonen regelmässig in die Luft gesprengt werden.

Afghanistan - USA haben wieder einen Krieg verloren

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 31. Dezember 2014 , unter , , , | Kommentare (19)



Osama Obama hat den Angriffskrieg gegen Afghanistan als beendet erklärt. Am 31. Dezember endet der Einsatz der auf dem Höhepunkt 2011 rund 130'000 Soldaten aus 50 Ländern daran beteiligte. 3'485 Soldaten der "Koalition der Erpressten" wurden seit Beginn der Mission 2001 getötet, davon 2'200 US-Soldaten. Auf der anderen Seite, die getöteten Freiheitskämpfer und ermordeten Zivilisten werden nicht gezählt, müssen aber in die viele Hunderttausende gehen. Zurück bleibt ein Land in Ruinen. Obama dankte den Sicherheitskräften, Geheimdienstmitarbeitern und Folterknechten für ihren Einsatz. Er habe dazu geführt, dass das internationale Terrornetzwerk Al-Kaida "im Mark" getroffen worden sei, das Washington überhaupt erst als eigenes Kind in die Welt gesetzt hatte. Damit findet "der längste Krieg in der amerikanischen Geschichte einen verantwortungsvollen Abschluss" sagte er und "Amerika sei jetzt viel sicherer, da keine Terroristen mehr von dort kommen."

U.S. General John Campbell, Kommandant der ISAF, rollt die Flagge
der ISAF während der Zeremonie "der Niederlage" in Kabul
am 28. Dezember 2014 ein. Im Vordergrund ein deutscher Offizier.
Die Zeremonie fand aus Angst vor den Taliban
im Geheimen hinter dicken Mauern statt.

Sind sie vor dem Krieg auch nicht, du verdammter Lügner, sondern die 9/11 Attentäter kamen aus Saudi Arabien. Kein einziger war ein Afghane. Hallo, wenn ich schon mich selber mit Flugzeuge in New York und Washington angreife, dann nehme ich wenigsten Sündenböcke aus dem Land dem ich die Schuld zuschieben will, ihr arroganten Verbrecher. Amerika wurde nicht von Afghanistan oder den Taliban angegriffen, was als Grund für Artikel 5 des NATO-Paktes "Beistandsverpflichtung" herhalten und weshalb die deutsche Bundeswehr Amerika zur Seite stehen musste. Ist doch alles erstunken und erlogen. Ausserdem ist bewiesen, der Krieg gegen Afghanistan wurde lange vor dem 11. September 2001 vom Bush-Regime beschlossen und hat mit 9/11 gar nichts zu tun. Das war nur die erfundene Ausrede für den Krieg. Es ging um Pipelines, den Drogenhandel und um Russland und China einzukreisen.

Für das amerikanische Regime ging es und geht es immer noch in Wirklichkeit um die wichtigen Energieressourcen Zentralasiens und um die globale Militärstrategie gegen Russland und China, deshalb muss Afghanistan besetzt sein. Jetzt müssen die Amerikaner und ihre Lakaien den Schwanz einziehen und abhauen, hinterlassen nur eine "Ausbildungsmission". Sind sie doch von einem Haufen armseligst bewaffneter Milizionäre nach 13 Jahren trotz Hightech und bester Bewaffnung besiegt worden. Wie mächtig und heroisch haben sich USA und NATO damit gezeigt? Eben nicht. Ausser zahllose Zivilisten töten, Häuser und Dörfer dem Erdboden gleichmachen, haben sie nichts bewirkt. Schande auf diese Widerlinge die von den Zios kontrolliert werden. Und dieser Looser-Verein will sich mit Russland anlegen??? Wo sie nicht mal den zerlumpten Haufen von Taliban besiegen können und vor ihnen Angst haben?

Ja ANGST ... denn die Abschiedszeremonie in Kabul am Sonntag wurde heimlich durchgeführt, wegen der Bedrohung durch einen Angriff. Ich lach mich schief, man musste sich hinter Mauern verstecken um die Fahnen einzuholen. Wenn das nicht das ultimativ Symbol der Niederlage ist!

Wie heroisch die ISAF-Soldaten waren, hat der ehemalige deutsche Soldat Achim Wohlgethan in seinem Buch „Endstation Kabul“ beschrieben. Er quittiere den Militärdienst im Jahre 2006 und verbrachte ein Jahr damit, das Buch mit seinem Koautor zu schreiben. Unter anderem hat er gesagt, dass Soldaten der von der NATO geführten International Security Assistance Force "ISAF" wiederholt in der Region Kabul im Jahre 2002 afghanische Kinder benutzt haben um Landminen aufzuspüren. Die ISAF Soldaten hätten Äpfel in die Gebiete geworfen und dann zugeguckt was passiert. Wenn die Kinder hinliefen um die Äpfel aufzuheben und es keine Explosionen gab, dann wurde das Feld als sicher deklariert, sagt Wohlgetan. Wenn die Kinder nicht hinliefen, dann wurde das Gebiet rot markiert und Spezialisten wurden gerufen um die Landminen zu entschärfen, fügte er hinzu.

Hey Hollywood, das wäre doch eine tolle Szene für einen Bockbuster mit Bratt Pitt und George Clooney als "Helden". Darauf seid ihr doch spezialisiert, Amerikaner immer als Sieger und Gutmenschen darzustellen. Ich stelle mir vor, wie Bratt zu George sagt: "Schmeiss ein Paar Äpfel dort ins Feld und lass und zuschauen wie afghanische Kinder in die Luft fliegen, um zu sehen ob es Landminen gibt." Aber ihr erfindet nach 70 Jahren lieber immer noch Nazi-Gruselgeschichten. Wenn Tarantino mit Pitt "Inglorious Bastards" als unverschämte blutüberströmte Geschichtsfälschung inszenieren kann, die nur als Zio-Orgasmus dient, dann kann man auch mal die Wahrheit über die eigenen Kriegsverbrechen in Afghanistan bringen. Das Walz und Schweiger sich als "Sauspieler" für so einen Dreck herben, ist typisch für die untertänigen austro-deutschen Arschkriecher.

Da die Amis seit 70 Jahren keine Kriege mehr gewinnen, muss der II. Weltkrieg immer wieder für ihre Heldentaten herhalten. Wie im neuesten Machwerk von David Ayers "Herz aus Stahl", worin Pitt einen US-Sergeant spielt, der einen Panzer befehligt der alles niederwalzt. Gleich am Anfang des Streifens stösst Pitt einem SS-Offizier der am Boden liegt und noch zuckt sein Bajonett durchs Auge. Wie geil ist dass denn? Ich bin sicher, in den Tausenden Kriegsfilmen welche die Propagandamaschine Hollywoods herausgebracht hat, sind mehr Kugeln verschossen worden und Granaten explodiert wie im echten Krieg.



Was wollen sie auch sonst zeigen? Korea und Vietnam waren ein Debakel, genau wie die Schweinebucht-Invasion auf Kuba ein Desaster war. Die Geiselbefreiung im Iran auch. Aus dem Angriff auf die winzige Karibikinsel Grenada, die gar keine Armee zur Verteidigung hatte, kann man keine glorreiche Heldengeschichte machen. Irak und Afghanistan sind auch riesige Pleiten. Was bleibt dann übrig? Immer und immer wieder die Nazis des II. Weltkrieg im Film bekämpfen, wie in "Der Soldat James Ryan", oder sich als Opfer zeigen, wie in "Pearl Harbor", wo das "ahnungslose" Amerika aus dem "Hinterhalt" von Japan angegriffen wurde.

Aber Obama betreibt wieder nur Augenwischerei und täuscht einen totalen Abzug vor, denn tatsächlich bleiben 12'500 NATO-Soldaten, davon 10'000 US-Militär, bis Ende 2016 als Teil der "Resolute Support Mission’, denn ab Januar 2015 wird die NATO-Agression ISAF in eine "Ausbildungsmission" umgewandelt. Die Soldaten des westlichen Marionetten-Regimes in Kabul sollen in die Lage versetzt werden, die Taliban zu bekämpfen. Das ist ja wohl ein Witz, denn wenn die US-Armee und NATO es mit ihrer Übermacht nicht nach 13 Jahren schafft die Taliban zu besiegen, wie soll es dann die sogenannte afghanische Armee? Die desertieren doch dauernd und weigern sich ihre Landsleute zu töten.

Die Taliban verkünden auf jeden Fall ihren Sieg im Krieg in Afghanistan. Für die Taliban ist der Abzug der NATO aus ihrem Land ein deutliches Zeichen der Schwäche der Allianz. "Wir empfinden diesen Schritt als klaren Indikator ihrer Niederlage und Enttäuschung," sagte die Gruppe in einer Verlautbarung und bezeichnete die von den USA geführten Krieg als "barbarisch und schändlich", der "ein Meer aus Blut" hinterlassen hat. "Amerika, seine einfallenden Alliierten ... gemeinsam mit allen anderen internationalen arroganten Organisationen, haben eine sehr deutliche Niederlage in diesem einseitigen Krieg kassiert," sagten die Taliban.

Der neue afghanische Präsident Ashraf Ghani hat neulich verkündet, sein Regime ist offen für Friedensgespräche mit den Taliban, aber die Gruppe lehnte den Vorschlag ab und sagte, sie würden "ihren Dschihad und Kampf fortsetzen, solange ein einziger Fremde in Afghanistan eine Uniform trägt." Aber Washington kann sich gar nicht komplett zurückziehen, denn die Mohnfelder, die Ernte des Opiums und der ständige Strom an Opium für den Handel mit Heroin müssen weiter beschützt werden, einer der Hauptgründe warum man überhaupt den Krieg geführt hat und in Afghanistan eingefallen ist. Diese gigantische Geldquelle zum Füllen der schwarzen Kassen der US-Geheimdienste darf nicht versiegen.

Ein Mohnfeld unmittelbar vor einer Militärbasis
und die US-Soldaten spazieren seelenruhig durch

Ich möchte nochmals daran erinnern, Washington hat die islamistischen Kämpfer in Afghanistan in den 80-Jahren überhaupt in die Welt gesetzt. Damals um die Sowjets nach Afghanistan zu locken und ihnen ihr eigenes Vietnam-Debakel zu bescheren, wie der damalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński es formulierte. Die ehemalige US-Aussenministerin Hillary Clinton hat bestätigt, "wir finanzierten Osama Bin Laden". Sie sagte in einem Interview 2010: "Wir erschufen die Kräfte der Mudschahidin gegen die Sowjetunion. Wir bildeten sie aus, wir statten sie aus, wir finanzierten sie, einschliesslich so Leute wie Osama Bin Laden. Und dann, als wir am Ende sahen, die sowjetische Armee zieht sich aus Afghanistan zurück, haben wir erleichtert aufgeatmet und sagten, Ok, wir sind hier raus, aber es hat nicht gut für uns funktioniert."

Eine seltene Ehrlichkeit von Hitlary Clinton. Aus diesen Mudschahedin entstand dann die "Al-Kaida" und die Taliban. Das US-Regime hat das Problem des islamischen Terrorismus und der Widerstandskämpfer in Afghanistan höchst persönlich erfunden. Weil sie sich mit den Taliban über die Ausbeutung der Ressourcen in den 90-Jahren nicht einigen konnten, sind sie ins Land eingefallen und haben die Taliban zum Feind erklärt. Mussten deshalb 13 Jahre lang einen Krieg gegen sie führen, müssen jetzt genau so aus Afghanistan abhauen wie es die Sowjets getan haben. Die Ironie hochzehn ist deshalb, die Geister die sie schuffen um den Russen zu schaden, haben sie selber getroffen.

Wo kommt das Heroin her das Hoffman tötete?

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 4. Februar 2014 , unter , , | Kommentare (21)



Die ganzen westlichen Medien berichten ausgiebig über den Tod von Seymour Hoffman, der US-amerikanischen Schauspieler. Sie erzählen uns, er wurde am Sonntagvormittag leblos in seiner Wohnung in New York durch einen Assistenten entdeckt. Der Hollywood-Star lag im Badezimmer seines Appartements in Manhattan. Er starb an einer Überdosis Heroin und hatte noch die Nadel im Arm. Es werden zahlreiche Kommentare seiner Schauspielerkollegen zitiert, die sein frühes Ableben bedauern und darüber bestürzt sind. Laut neusten Meldungen stellte die Polizei 70 Beutel mit Heroin in seinem Appartement sicher und es wird uns erzählt, die Droge ist spottbillig in den USA zu haben. Eines der Tütchen etwa, die die Polizei bei Hoffman fand, kostete nur sechs Dollar (etwa 4,50 Euro). Sie berichten auch, in nur zwei Wochen starben in Pennsylvania 22 Menschen an einer Überdosis Heroin. Aber niemand stellt die Frage, wo kommt das Heroin her? Ich weiss warum, weil diese Frage den ganzen Krieg und die Besatzung in Afghanistan auch in Frage stellt, denn Afghanistan ist die Nummer 1 der Heroinproduktion unter Duldung der NATO-Truppen. Ausserdem ist es das Hauptgeschäft der CIA, um ihre schwarzen Kassen zu füllen.


US-Soldaten spazieren durch die Mohnfelder
Wir haben also hier wieder einen Fall von riesiger Heuchelei. Auf der einen Seite wird der Tod eines Schauspielers durch Heroin uns berichtet, was uns bestürzen soll. Gleichzeitig wird aber verschwiegen, es sind die westlichen Regierungen welche die Heroin-Produktion und den Handel überhaupt ermöglichen. Was heisst ermöglichen, sie fördern ihn sogar, denn die NATO-Soldaten schützen die Opiumfelder. Afghanistan hält den Weltrekord im Opiumanbau und keiner tut was dagegen. Schliesslich steht Afghanistan komplett unter der Kontrolle der NATO-Truppen und nichts passiert dort ohne ihre Genehmigung. Der Opiumanbau findet sogar direkt neben den Militärbasen statt und die NATO-Soldaten laufen jeden Tag durch die Felder, schauen den Bauern zu wie sie den Stoff ernten. Und dann macht man so ein Theater wegen dem Drogentot von Hoffman?


Ein Mohnfeld unmittelbar vor einer Militärbasis
Der Drogenhandel ist die wichtigste Einnahmequelle für die US-Geheimdienste. Die CIA war und ist in Wirklichkeit der grösste Drogenhändler der Welt. War sie schon immer. Geht zurück auf die Zeit während des Vietnam-Krieg, wo der staatlich organisierte Drogenhandel aufgezogen wurde. Dazu wurde extra die Fluggesellschaft Air America gegründet, die Opium im Auftrag der CIA von den Bergvölkern aus dem "Goldenen Dreieck" (eine Region im Grenzgebiet der Staaten Laos, Thailand und Myanmar, in der Schlafmohn angebaut wird) abtransportierte, um daraus raffiniertes Heroin zu produzieren und die CIA hat dann den Stoff auf den Markt gebracht. Damals waren die eigenen US-Soldaten in Vietnam die grössten Abnehmer der Droge, plus die Konsumenten in den USA. So pervers lief damals dieses System.


Die Soldaten laufen an den jungen Feldarbeitern vorbei
Danach erfolgte der Drogenhandel von Süd- und Mittelamerika in die USA, auch komplett von der CIA kontrolliert. Dort war es nicht Heroin sondern Kokain. Dieser staatlich organisierte Drogenhandel kam durch die sogenannte Iran-Contra-Affaire ans Licht. Die Contras durften über Jahre tonnenweise Kokain mit Hilfe der CIA in die USA schmuggeln und mit den Erlösen aus dem Drogenverkauf finanzierten die paramilitärischen Contra-Verbände ihren Kampf gegen die linksgerichtete Regierung der Sandinisten in Nicaragua. Grosse Mengen an Kokain landete vor allem in den Ghettos von Los Angeles. Die CIA kontrolliert heute noch den ganzen Kokain-Import aus Kolumbien. Das ganze ist eine Farce. Deshalb steht ja auch CIA für Cocain Import Agency.


Ein US-Soldat posiert mitten in einem reifen Mohnfeld
Die Absurdität ist nicht zu überbieten. Die gleiche Regierung in Washington, die den Krieg gegen Drogen erklärte, extra die Drug Enforcement Administration (DEA) als Drogenpolizei ins Leben gerufen hat, war gleichzeitig über ihre Geheimdienste der grösste Drogenschmuggler ins eigene Land. Was heisst war, ist es immer noch bis heute. Wenn die Medien uns über Erfolge im Drogenkampf berichten, wieder einige Gramm oder Kilos bei jemand entdecken und mit grossen Brimborium Personen verhaften, dann handelt es sich nur um eine Ablenkung, denn es sind Amateure die sie erwischen, lästige Kleinganoven. Vom grossen Geschäft kriegen wir nichts mit, das läuft tonnenweise über staatliche Stellen.


Die eingesammelte Ernte wird betrachtet

Wie kommen die Drogen aus Afghanistan zum Beispiel nach Europa oder Amerika? Meint ihr die Frachtmaschinen der US-Army die Nachschub in das Kriegsgebiet von Afghanistan liefern kommen leer zurück? Echt zum Lachen. Die haben palettenweise Drogen an Bord, Tonnen von dem Zeug. Die landen auf einem Militärflughafen ohne Zollkontrolle und dann wird die Ware verteilt. Mein ihr der deutsche Zoll darf auf der Ramstein Air Base die Maschinen überprüfen die dort landen? Sehr witzig. Das ist amerikanisches Hoheitsgebiet. So läuft das überall wo die Amerikaner ihre Militärbasen haben. Ist ja nur in 140 Länder der Welt. Was da abgeht ist ein riesiger Frachttransport und eine Verteilung ohne irgendeiner zivilen Kontrolle.

Wenn in Afghanistan Rekordernten an Opium eingefahren werden und es den Stoff in Form von Heroin dann billig auf den Strassen von New York zu kaufen gibt, woran der Schauspieler Hoffman jetzt verreckt ist, wer ist dann schuld? Nicht irgendwelche Dealer, sondern die US-Regierung selber, also Präsident Obama. Aber diesen ganzen Zusammenhang wird uns von den Medien nicht berichtet, Opiumernte in Afghanistan unter der Aufsicht des US-Militärs führt zu einer Flut von billigen Heroin in den USA, führte zum Tot von Hoffman und vielen anderen.

Was noch dazu kommt, wer profitiert neben der CIA am meisten von diesem Drecksgeschäft mit dem Tot? Die Banken, wer sonst? Sie waschen das ganze Drogengeld. Es ist doch mittlerweile bekanntgeworden, ohne die hunderte Milliarden an Drogengelder die durch die Waschanlagen liefen, wären die meisten Wall Street Banken 2009 pleite gegangen.

Einer dieser Geldwäscher wurde dabei erwischt. Die britische HSBC Bank wurde vom US-Justizministerium im Juli 2013 mit 1,9 Milliarden Dollar dafür bestraft, weil sie Gelder des kolumbianischen und mexikanischen Drogenkartells in dreistelligen Milliarden gewaschen hat. Die Strafe mag viel klingen, ist aber nur 5 Wochen Einnahmen für die Bank, also ein Klacks. Kein einziger Bank-Manager der die Wäscherei durchführte ging dafür ins Gefängnis. Nicht mal eine Busse hat einer bekommen. Wie ist das möglich? Wird aber ein normaler Bürger mit wenigen Gramm Hasch erwischt, dann ist er ein Schwerverbrecher. Die meisten Gefangenen in den US-Gefängnissen sitzen wegen lächerlicher Kleindelikte, weil sie mit einem Joint erwischt wurden.

Der Krieg gegen Drogen ist ein Witz, die reinste Verarschung, denn es ist ein Krieg FÜR Drogen. Das heisst, die Staaten selber sind die grössten Drogenhändler. Auch die ganze Prävention und Aufklärung sind nur Alibiübungen, nur eine Show für das dumme Publikum. Es ist ein sehr lukratives Geschäft, von dem die Elite unglaublich profitiert. Deshalb sind die Berichte über das Ableben von Hoffman mit einer Überdosis Heroin, wenn auch tragisch für seine Familie, unter einem ganz anderen Licht zu sehen. Das ist von oben so gewollt. Bei den Summen die kassiert werden kümmert sie das Leid und Elend der Süchtigen und die Toten die dabei draufgehen einen Dreck.

Deutsche Bundeswehr in Trabzon

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 19. Juli 2013 , unter , , | Kommentare (1)



Bei meiner Fahrt durch die Türkei machte ich einen Zwischenhalt in Trabzon am Schwarzen Meer. Als ich in der Stadt herumschlenderte fielen mir Soldaten in deutschen Uniformen im Strassenbild auf. Neugierig geworden fuhr ich am Hafen entlang und sah dabei hunderte Militärfahrzeuge der Bundeswehr dort stehen. Ich fragte mich, was machen so viele deutsche Geländewagen, Truppentransporter und Panzerfahrzeuge in der Türkei so nahe an der Grenze zu Georgien, Armenien und Iran? Ein Drittel des Hafengeländes von Trabzon ist mit Militärgerät der Bundeswehr belegt.







Nach Rückfrage bei einem Hafenarbeiter erfuhr ich, die Bundeswehr hätte einen Grossteil der Fläche für längere Zeit gemietet. Es handle sich um Kriegsgerät aus Afghanistan. Dieses wurde per Luftfracht nach Trabzon geflogen und am Hafen abgestellt. Angeblich ist es eine Teiloperation des Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan und das Militärgerät soll per Schiff nach Deutschland gebracht werden.

Wow, was für ein Aufwand und was diese Rückführung kostet. Wäre es nicht sinnvoller dem "Alliierten" und "Partner" in Afghanistan das gebrauchte Zeug zu überlassen statt um die halbe Welt zu transportieren? Schliesslich soll die Afghanische Nationalarmee die Aufgabe der Bundeswehr in Kundus übernehmen. Aber vielleicht sind die Militärfahrzeuge aus einem anderen Grund in der Osttürkei zwischengelagert und kommen bald zu einem neuen Einsatz.

Video des Absturz einer 747 in Afghanistan

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 30. April 2013 , unter , | Kommentare (15)



Ein ziviles Frachtflugzeug ist auf der amerikanischen Luftwaffenbasis von Bagram in der Nähe von Kabul in Afghanistan abgestürzt. Die Boeing 747 der National Air Cargo war gerade im Steigflug nach dem Start als sie plötzlich ins Trudeln kam, abschmierte, auf dem Boden aufknallte und in einem Feuerball explodierte. Dabei wurden 7 Besatzungsmitglieder getötet.


Es wird vermutet, die Fracht hat sich beim steilen Anstieg gelöst und durch die Gewichtsverlagerung wurde der Schwerpunkt zu weit nach hinten verschoben, was eine Übersteuerung der Maschine verursachte. Man sieht wie das Flugzeug fast in der Luft stehen bleibt, bis es seitlich abkippt und wie ein Stein runterfällt.



Die Maschine mit der Registrierung N949CA sollte für das US Mobility Command 5 Militärfahrzeuge nach Dubai bringen. Es kann sein, diese waren nicht richtig befestigt und rollten nach Hinten als die Maschine den Steigflug begann. Die Gewichtsverlagerung drückt die Maschine fast senkrecht nach oben was zu einem kompletten Strömungsabriss führte. Dies erklärt den Stillstand in der Luft. Der Pilot drückte das Flugzeug nach unten aber die geringe Höhe von nur 1'200 Fuss oder 400 Meter reichte nicht um wieder Geschwindigkeit aufzunehmen.

Wegen der ständigen Angriffe der Taliban auf die Basis in Bagram werden die Piloten angehalten so schnell wie möglich Höhe zu gewinnen, um ausser Reichweite vom Bodenbeschuss zu kommen. Deshalb der steile Anstellwinkel beim Start. Als die Fracht sich verschob war das Schicksal der Maschine gefällt. Im Endeffekt liegt es in der Verantwortung des Piloten alles zu überprüfen, auch die Befestigung der Ladung, obwohl es dafür einen Lademeister gibt. Den richtigen Schwerpunkt zu berechnen und beim Beladen einzuhalten ist sehr wichtig. Wenn dieser sich in der kritischen Phase des Start verändert ist es zu spät.

Afghanistan ist der Krieg für Drogen

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 29. Oktober 2012 , unter , , , , | Kommentare (19)



Die US-Regierung bzw. ihr Geheimdienst CIA waren schon immer im Drogenhandel tätig und sind eigentlich die Hauptsponsoren des weltweiten Drogenanbaus und Drogenhandels. Deshalb ist der angebliche Krieg gegen Drogen, den die US-Regierung ausgerufen hat und seit Jahrzehnten betreibt, tatsächlich einer FÜR Drogen. Ein gutes Beispiel für den staatlich organisierten Drogenhandel ist die Geschichte von Air America. Ein weiteres der Iran-Contra-Skandal mit dem Schmuggel von tonnenweise Kokain in die USA. Die Einnahmen aus dem Drogengeschäft wurden und werden benutzt um Politiker zu bestechen und um illegale Operationen zu finanzieren. Interessant ist, der Drogenanbau in Afghanistan haben die Amerikaner initiiert, BEVOR!!! die Sowjets dort überhaupt einmarschiert sind.

Hauptverantwortlich für den Anbau von Opium in Afghanistan war der damalige Sicherheitsberater von Präsident Carter, Zbigniew Brzeziński. Als Russlandhasser wollte er den Sowjets "ihr Vietnam" bescheren und hat sie zu einer Intervention in Afghanistan hineingelockt. Brzezińskis Politik hatte das Ziel, die radikalen islamistischen und antikommunistischen Kräfte Afghanistans, also gerade auch die fundamentalistischen Mujaheddin, zu stärken, um die säkulare, kommunistisch ausgerichtete Regierung zu stürzen. Als Finanzierung für den Krieg gegen die Regierung in Kabul wurde der Opiumanbau von den Amerikanern in die Wege geleitet.

Die Unterstützung der fundamentalistischen Mujaheddin begann schon am 3. Juli 1979, also fast ein halbes Jahr vor der Invasion der Sowjets. Präsident Carter unterschrieb an diesem Tag die erste Direktive für eine geheime Unterstützung der Mudschahidin. Mit amerikanischen Waffenlieferungen kam es zu Angriffen gegen die sozialistische Regierung und diese bat Moskau um Hilfe. Die Sowjets sind dann in die Falle von Brzeziński getappt.

Diese verdeckte Operation war eine hervorragende Idee. Sie bewirkte, dass die Russen in die afghanische Falle tappten. Am Tag, an dem die Russen offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: Jetzt haben wir die Möglichkeit, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu liefern. Und tatsächlich sah sich Moskau während der folgenden 10 Jahre gezwungen, einen Krieg zu führen, den sich die Regierung nicht leisten konnte, was wiederum die Demoralisierung und schliesslich den Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftsgebiets zur Folge hatte“.

Mit den angebauten Drogen wurden die sowjetischen Soldaten beliefert und abhängig gemacht. Das war auch das Ziel, die Besatzer mit der Drogensucht zu schwächen. Viele Soldaten kamen als Heroinsüchtige zurück in ihre Heimat und so wurde der Drogenkonsum in die Sowjetunion gebracht.

Auch nach der Auflösung der Sowjetunion hat Brzeziński sich für eine anhaltende Destabilisierung der russischen Südgrenze als Teil der US-Strategie ausgesprochen. Dehalb der Wirtschaftskrieg mit Sanktionen gegen den Iran, der durch Jimmy Carter 1979 befohlen wurde, und deshalb auch der Einmarsch in Afghanistan durch George W. Bush, der mit der Lüge begründet wurde, Amerika wurde von Osama Bin Laden am 11. September angegriffen und die NATO-Beistands- verpflichtung würde damit zum Tragen kommen. Dabei war der Krieg schon lange vorher geplant und man benötigte nur eine Ausrede.

Kein einziger der 19 mutmasslichen 9/11 Flugzeugentführer war Afghane, sondern 15 davon waren Staatsbürger von Saudi-Arabien. Wenn schon, dann hätte man Riad als Vergeltung angreifen müssen, aber darum ging es ja gar nicht. In Afghanistan wird doch nicht seit 11 Jahren Krieg geführt, um die Terroristen der Al-Kaida zu bekämpfen, die angeblich dort beherbergt wurden. Ist doch lächerlich. Wenn eine Beherbergung schon als Kriegsgrund ausreicht, dann hätte man Hamburg bombardieren müssen, denn dort hat der mutmassliche Anführer Mohammed Atta 9/11 geplant und 10 Jahre gewohnt.

Der Drogenanbau in Afghanistan dient aber nicht nur um die schwarzen Kassen zu füllen, er wurde und wird bis heute benutzt, um die russische und iranische Gesellschaft zu schwächen und zu destabilisieren, Länder die Washingtons zu Feinden deklariert hat. Der grösste Teil des Opiums aus Afghanistan landet in den Strassen von Moskau und Teheran und wird von Jugendlichen konsumiert. Hunderttausende sind dort vom Heroin abhängig. Der Rest kommt in Europa an und wird über den Kosovo, dem eigenen Staat den die Balkanmafia von der NATO geschenkt bekommen hat, über die US-Militärbasis "Camp Bondsteel" massenweise reingeschmuggelt.

Seit der Besetzung von Afghanistan durch NATO-Truppen vor 11 Jahren, unter der Führung des Pentagon, wird eine Rekordernte nach der anderen eingefahren. Die Welt wird mit Heroin überflutet und der gefährliche Stoff war noch nie so billig wie jetzt. In der Schweiz sind 100 Gramm Heroin aktuell fünfmal billiger als die gleiche Menge Kokain. Das Zeug wird gespritzt wie verrückt und damit auch unsere Gesellschaft geschädigt. Was uns erzählt wird, die Soldaten der ISAF sind dort um Brunnen und Schulen zu bauen, ist lächerlich und nur ein Märchen für die Gutmenschen im Westen. Tatsächlich haben die Soldaten nur eine Aufgabe, die Opiumfelder und den Drogenhandel zu beschützen.

Wie wichtig der weltweite Drogenhandel und das Schwarzgeld welches damit generiert wird ist sieht man daran, die hunderten Milliarden an Drogengeld haben das Bankensystem der Wall Street während des Höhepunkt der Finanzkrise 2008 am Leben erhalten. Wie der britsche Guardian am 13. Dezember 2009 schrieb, laut UN-Chef für Drogen und Kriminalität sind 352 Milliarden Dollar an kriminellen Einnahmen dort gewaschen worden und haben die Banken gerettet. Laut Antonio Maria Costa wurden damit zwei Ziele erreicht, das Finanzsystem wurde vor einem Kollaps bewart und das Schwarzgeld dadurch reingewaschen.

Der Beweis, die ISAF-Truppen sind nur in Afghanistan um das Opium zu beschützen, zeigen aktuelle Aufnahmen aus diesem Jahr, die ich euch wie folgt zeigen möchte. Es sind keine Fotos aus der Vergangenheit, sondern von 2012!!!

Man sieht Soldaten wie sie durch die Mohnfelder spazieren, ja der Anbau erfolgt sogar direkt neben Militärbasen unter der Nase der NATO. Kein Offizier und kein verantwortlicher Politiker kann behaupten, sie wüssten von nichts und dies geschehe ohne ihr Wissen. Wie gesagt, es geht darum ein gigantisches Geschäft zu betreiben und gleichzeitig einen Opiumkrieg gegen die Gesellschaft in Russland und Iran zu führen, so wie die Briten ihn bereits gegen China geführt haben.

Deshalb, Afghanistan ist der Krieg für Drogen!

Ein Mohnfeld unmittelbar vor einer Militärbasis:



US-Soldaten spazieren durch die Mohnfelder:



Die Mohnfelder werden von den Afghanen gedüngt:



Die verblühten Mohnkapseln für den Saft angeritzt:



Unterhaltung mit den Leuten welche die Felder bestellen:



Die Soldaten laufen an den jungen Feldarbeitern vorbei:



Ein US-Soldat posiert mitten in einem reifen Mohnfeld:



Die eingesammelte Ernte wird betrachtet:

Al-Kaida - zuerst Freund dann Feind dann Freund

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 9. September 2012 , unter , , , , | Kommentare (7)



Was wir erleben ist wieder eine Orwellsche völlige Umkehr wer der Feind ist. Damals in den 80-Jahren war Osama Bin Laden, die Al-Kaida und die Taliban die Freunde und Alliierten der Amerikaner, als es um den Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan ging.

1985 empfing Präsident Reagan die Taliban (damals hiessen sie Mudschaheddin) im Weissen Haus und sie wurden als Helden gefeiert. Der Propagandafilm Rambo III wurde 1988 gedreht und zeigte ihren heldenhaften Kampf an der Seite der Amerikaner. "Dieser Film ist dem tapferen Volk von Afghanistan gewidmet" steht im Abspann.



1982 widmete Präsident Reagan sogar den Start der Raumfähre Columbia den Widerstandskämpfern der Taliban in Afghanistan und er sagte: "Diese Gentlemen sind das moralische Equivalent von Amerikas Gründungsväter!" Gibt es noch ein grösseres Lob?



Am 6. Dezember 1993 erschien ein Interview mit Osama Bin Laden in der britischen Zeitung "The Independent" mit der Überschrift "Antisowjetischer Krieger bringt seine Armee auf den Weg zum Frieden" und als Zusatz stand: "Der saudische Geschäftsmann der Mudschaheddin rekrutierte setzt sie jetzt für grosse Bauprojekte im Sudan ein." Er wurde darin als Wohltäter beschrieben der im Sudan 800 Kilometer Strassen baut.



Hillary Clinton hat sogar zugegeben, "wir finanzierten Bin Laden".

Die ehemalige FBI-Übersetzerin und Whistleblowerin Sibel Edmonds sagte 2009 in einem Radiointerview, die USA unterhielt "enge Beziehungen" zu Osama Bin Laden und den Taliban "die ganze Zeit bis zum 11. September 2001." Sie benutzten ihn für "Operationen" in Zentralasien und in Xinjiang in China. Sie setzten Al-Kaida genau so ein "wie wir es in Afghanistan im Konflikt mit der Sowjetunion gemacht haben", dass heisst im Kampf gegen Feinde via Stellvertreter.

Vom Helden zum grössten Bösewicht aller Zeiten

Dann ab 9/11 wurde Osama Bin Laden, die Al-Kaida und die Taliban von Präsident Bush zu den grössten Feinden der Menschheit erklärt und mit dem "Krieg gegen den Terror" massiv bekämpft und der Krieg gegen Afghanistan damit begründet, der bis heute andauert. Sie mussten als Sündenbock für den Angriff auf Amerika herhalten. Es wurde die Beistandsverpflichtung ausgerufen und alle NATO-Staaten haben Soldaten nach Afghanistan geschickt. Die deutsche Bundeswehr "verteidigt" Deutschland und den Westen deshalb am Hindukusch.

Dabei "Bin Laden wurde nie wegen 9/11 angeklagt".

Deshalb hat Lisa Fitz recht:



Auch Obama erklärt die Taliban und Al-Kaida als Feind Amerikas der vernichtet werden muss.



Und jetzt, siehe da, ist es wieder andersrum!!!

Sie haben das Phantom Bin Laden im Mai 2011 „getötet“ und jetzt können sie die Al-Kaida wieder für sich arbeiten lassen. Deshalb die Inszenierung seines Ablebens und Entsorgung im Meer, ohne einen einzigen Beweis dafür zu erbringen. Was die Navy Seals in Abbottabad Pakistan angeblich gemacht haben war wieder eine Show für das Weltpublikum, da sie ihn nicht mehr als "grössten Terroristen aller Zeiten" benötigten.

Die NATO-Staaten und die Mainstreammedien haben zugegeben, der Westen unterstützte die Al-Kaida im Kampf um Muammar al-Gaddafi in Libyen zu stürzen und unterstützen jetzt die AL-Kaida in Syrien gegen Baschar al-Assad. Die USA und Israel rekrutieren und finanzieren auch Terroristen die gegen den Iran eingesetzt werden, um Atom- wissenschaftler zu ermorden.

Was sagt uns das? Ganz klar, die sogenannte Al-Kaida und der "islamische Terror" sind nur nützliche Werkzeuge die je nach Gebrauch im geopolitischen Strategie verwendet werden. Mal sind sie Freunde, mal Feinde, um dann wieder Freunde zu sein, wie jetzt in Syrien. Den verbrecherischen Terror den sie gegen die syrische Zivilbevölkerung durchführen sieht man tatenlos zu, ja fördert ihn sogar, den man aber vorher vorgab zu bekämpfen.

Putin sagte dazu in einem Interview mit RT, er verstehe nicht warum es noch Gefangene in Guantanamo gebe. "In diesem Fall müsste Washington die Gefangenen von Guantanamo freilassen, sie bewaffnen und nach Syrien schicken - es sind ja praktisch die gleichen Leute." Er meint, diese würden aber später nach Gebrauch wieder auf die USA zurückfallen. "Diese Poltik ist gefährlich und sehr kurzsichtig."

Ich frage mich, warum es niemand auffällt oder stört, speziell bei den Medien, dass die Al-Kaida 10 Jahre lang als Grund für Kriege und Antiterrormassnahmen benutzt wurde, um jetzt wieder als Alliierter benutzt zu werden, um unliebsame Regime zu stürzen. Auch die Türkei bekämpft einerseits die PKK-Terroristen und bombardiert deren Lager in der grenznahen Region im Irak, gleichzeitig erlaubt Erdogan Ausbildungslager der Al-Kaida auf türkischen Gebiet, damit die Terroristen nach Syrien einsickern und dort Bombenanschläge und Massaker verüben.

Für die NATO gibt es guten und schlechten Terror, je nach dem ob es einen selber trifft oder man ihn gegen seine Feinde benutzt. Die Heuchelei und Verarschung pur!

Ach ich habe vergessen, solche dummen Fragen die Widersprüche aufdecken darf man nicht stellen. Es bewahrheitet sich der Spruch: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund", bis er wieder der Feind ist und umgekehrt. Alle Kriege basieren auf Täuschung und Lügen!

Kundus-Skandal-Oberst wird General

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 9. August 2012 , unter , , | Kommentare (20)



Oberst Georg Klein der deutschen Angriffsarmee, verantwortlich für die Ermordung von über 100 Zivilisten in Afghanistan, wird demnächst zum Brigadegeneral befördert. Zur Erinnerung: Am 4. September 2009 gab Oberst Klein den Befehl, zwei am Ufer des Kundus Flusses stecken gebliebene Tanklastwagen zu bombardieren, an denen Bewohner eines nahegelegen Dorfes Benzin abzapfen wollten. Ein US-Kampfjet warf daraufhin zwei Bomben ab, was ein unbeschreibliches Inferno auslöste und die unschuldigen Zivilisten, darunter viele Kinder, bis zur Unkenntlichkeit zeriss oder verbrannte.

Eines der am ganzen Körper verbrannten Opfer der Bombardierung:



Siehe meine Artikel:
Bundeswehr verursacht ein Massaker in Afghanistan
Ich nahm etwas Fleisch nach Hause und nannte es meinen Sohn

Die Dorfbewohner stellten überhaupt keine Bedrohung dar, sondern wollten nur etwas Benzin zum Heizen für den kalten Winter holen. Viele Eltern schickten ihre Kinder mit Plastikkanister hin. Durch den Befehl zur Bombardierung von Oberst Klein wurden sie alle getötet ermordet!

Der Vertreter der Hinterbliebenen ist empört. „Die Beförderung wäre ein Schlag ins Gesicht der afghanischen Zivilbevölkerung und käme einer Kriegserklärung gleich“, sagte Hinterbliebenen-Anwalt Karim Popal der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Donnerstag. Er sprach von einer grossen Enttäuschung und einem „schweren politischen Fehler“.

Klein soll den Posten eines Abteilungsleiters im neu geschaffenen Bundesamt für Personalmanagement der Killertruppe übernehmen. Damit verbunden ist die Beförderung zum Rang eines Brigadegenerals.

Der Bundeswehrverband begrüsste die Beförderung Kleins. Verbandschef Oberst Ulrich Kirsch sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Es wird auch höchste Zeit. Da sowohl die strafrechtlichen als auch die disziplinarischen Ermittlungen ohne die Feststellung eines Dienstvergehens eingestellt worden sind, ist das eine ganz normale Beförderung."

Klar, Zivilisten zu ermorden ist für die NATO-Verbrecher kein Vergehen, sondern tägliche Praxis in den Ländern die sie angreifen und besetzen.

Es bewahrheitet sich wieder der Spruch: "Menschen zu töten ist verboten, ausser man macht es in grossen Mengen unter einer Flagge, dann bekommt man als Auszeichnung einen Orden dafür."

Apache Pilot - Bye, bye Miss American Pie

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 7. Juli 2012 , unter , , | Kommentare (18)



Die ISAF-Soldaten sind für ihren heldenhaften Mut gegenüber den bösen Terroristen in Afghanistan bekannt und wie sie Zivilisten ausdrücklich schonen. Speziell die Amerikaner sind da sehr zurückhaltent. Im folgenden Video sehen wir wie die Besatzung eines Apache-Helikopter während einer Patroullie in der Wardack-Provinz einen Angriff durchführen. Die weissen Gestalten in der Aufnahme sind unbewaffnete Bauern die angeblich Mohn anbauen. Diese enorme Gefahr beseitigt die Crew mit einer ein Kilo Hellfire-Rakete. Passend dazu singt der Pilot "Bye, bye Miss American Pie" kurz vor der Explosion, weil es so viel Spass macht Menschen aus sicherer Entfernung zu töten. Anschliessend wird auf die Überlebenden mit der Bordkanone geschossen.

Der schreckliche Moment, wie ein Afghane durch eine US-Rakete in Stücke gerissen wird, sieht aus dem Cockpit eines Helikopters wie ein Computerspiel aus.



Ein Kommentar zum Video lautet: "Es ist beunruhigend und grenzt an Geisteskrankheit, wenn das Töten so viel Spass macht."

Wenn man einen Menschen umbringt, ist man ein Mörder. Wenn man hunderte tötet und dabei eine Uniform trägt, ist man ein Held. Siehe vorhergehenden Artikel über die Rekrutierung von Jugendlichen für die Bundeswehr. Kriege waren schon immer die Gelegenheit wo sich Psychophaten legal austoben können. Das gilt für die oben, welche die Befehle geben, wie auch für die unten, die sie ausführen.

Verwandter Artikel:
Wikileaks zeigt Ermordung von Reuters Journalisten und Zivilisten

Regierungen sind die grössten Drogenhändler

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 28. Mai 2012 , unter , , , , | Kommentare (15)



Die Aussage von mir in der Überschrift machte ich anlässlich des Interview mit Schweiz5 und will ich hier näher erläutern. Ich sagte, da alles in der Realität auf den Kopf gestellt ist, handelt es sich beim sogenannten „War On Drugs“ tatsächlich um einen Krieg FÜR Drogen. Regierungen sind in zweifacher Hinsicht die grössten Drogenhändler. Erstens weil sie der Pharmaindustrie erlauben legal Drogen zu produzieren und als Medizin zu verkaufen. Was sind denn Psychopharmaka sonst, die immer mehr zum Einsatz kommen, um die Menschen zu beruhigen? Aber hier geht es um die illegalen Drogen, um das Füllen von schwarzen Kassen und wie Regierungen schon seit hunderten Jahren damit ein gigantisches Geschäft machen und den „Feind“ damit zerstören.

Bereits 1832 führte Grossbritannien gegen das Kaiserreich China einen Opiumkrieg, um das Land zur Öffnung der Märket zu zwingen und die chinesische Gesellschaft zu schwächen. Die britische East India Company exportierte systematisch bengalisches Opium aus Indien nach China und zog damit Unmengen von Silber aus dem Land. Kaiser Daoguang versuchte mit mässigem Erfolg den Opiumimport einzudämmen. Ein Grossteil der Bevölkerung war dem Rausch der Droge verfallen. In den Jahren zwischen 1830 und 1840 avancierte die East India Company zu einem der grössten Drogenkartelle der Welt.

Chinesen in einer Opiumhöhle in Shanghai:



Um die Chinesen in die Knie zu zwingen fing Grossbritannien mit der sogennanten Kanonenbootdiplomatie an. Im Sommer 1839 stach Admiral George Elliot mit 16 Kriegsschiffen, die über 540 Kanonen und 4.000 Mann Besatzung verfügten, in See. Im Juni 1840 traf die britische Flotte in China ein, wo sie nach Scharmützeln mit chinesischen Kriegsdschunken jeweils durch Zurücklassen einiger Schiffe nacheinander die Mündungen des Perlflusses (Hongkong), des Jangtsekiang (Ningbo und Zhoushan) und schliesslich des Beihai (Tianjin) sicherte.

Am 29. August 1842 endete der Krieg mit dem Vertrag von Nanking, dem ersten der sog. Ungleichen Verträge. Er verpflichtete die Chinesen unter anderem zur Öffnung der Handelshäfen Kanton, Xiamen, Fuzhou, Shanghai und Ningbo für Ausländer, zur Duldung weitgehend unbeschränkten Handels, zur Abtretung Hongkongs sowie zu Reparationszahlungen.

Was bei den Chinesen und anderen Völkern der Region bis heute in Erinnerung bleibt, sind die eingesetzten Mittel der christlichen Länder, mit denen die Öffnung Chinas erfolgte: mit militärischer Gewalt durchgesetzter Opiumimport zur Durchsetzung der kolonialen Wirtschaftsinteressen. Nach der Niederlage Chinas musste es den Drogenhandel wieder zulassen und Hongkong abtreten. China wurde zu einer informellen Kolonie westlicher Mächte, was bis zur Wende zum 20. Jahrhundert bleiben sollte.

Mit Drogenhandel ein sagenhaftes Geschäft zu machen und gleichzeitig ganze Bevölkerungsgruppen in Abhängigkeit in Apathie und zu verwandeln, ist bis heute ein beliebtes Mittel des Westens. Für einige Historiker sind die Vereinigten Staaten nichts anderes als die staatliche Fortsetzung der Britische Ostindien-Kompanie, von ihrem aggressiven imperialistischem Verhalten her, die ebenfalls mit Kanonenboote die heute Flugzeugträger sind ihre Wirtschaftsinteressen gegen jeden Widerstand mit Drohungen und Kriegen durchsetzt. Es ist kein Zufall, dass die Flagge der Britischen Ostindien-Kompanie auch als Vorlage für die US-Flagge Stars and Stripes diente.



Beide Flaggen zeigen 13 rot-weisse Streifen.

Spulen wir vorwärts in die Zeit der Indochinakriege und schauen wir uns den Drogenhandel der CIA von 1962 bis 1975 an. Dafür wurde die Fluggesellschaft Air America übernommen und von der CIA kontrolliert, um verdeckte Operationen in Südostasien während des Vietnamkriegs durchzuführen. Nach aussen hin trat sie dabei als zivile Fluggesellschaft auf. Air America war aber in grossem Stil als Transporteur in den Drogenhandel verwickelt.

Verbündete Armeen wurden von amerikanischen Geheimdienst finanziert, indem in ihrem Auftrag von den Bergvölkern im Goldenen Dreieck angebautes Opium und daraus raffiniertes Heroin mit Hilfe der CIA auf den Markt gebracht wurde. Ein guter Teil der Profite aus diesem Geschäft floss an amerikafreundliche Politiker in der Region und in die schwarzen Kassen der CIA.

Dann haben wir die Iran-Contra-Affäre, ein Skandal um Waffen- und Drogenschmuggel mit Geldwäscherei während der Amtszeit von US-Präsident Ronald Reagan mitte der 80-Jahre. Von der US-Regierung wurden Einnahmen aus geheimen Waffenverkäufen an den Iran an die rechtsgerichteten Contras in Nicaragua weitergeleitet, um sie bei dem Contra-Krieg gegen die sandinistische Regierung zu unterstützen. Die Contras wiederum haben über Jahre tonnenweise Kokain in die USA geschmuggelt mit der aktiven Unterstützung der CIA.

Der damalige Machthaber von Panama Manuel Noriega stand mindestens zehn Jahren auf der Gehaltsliste der CIA und ihm wurde der Drogenhandel mit dem Medellin-Kartell gestattet, im Gegenzug zu seiner Unterstützung der Contras. Waffen der CIA sind über Panama an die Contra-Rebellen in Nicaragua gegangen. Grossen Mengen an Kokain wurden vor allem in Los Angeles auf den Markt gebracht und dort als Crack angeboten. Daraus resultierten die berüchtigten Bandenkriegen in South-Central, wodurch hunderte Menschen ermordet wurden.

Der US-Senator John Kerry untersuchte den Skandal und sagte dazu bei einer Senatsanhörungen zur Rolle der CIA im Drogenschmuggel der Contras:

Unser Land machte sich zum Komplizen im Drogenhandel, zur selben Zeit in der wir unzählige Dollars dafür ausgaben, die durch Drogen verursachten Probleme in den Griff zu bekommen - es ist einfach unglaublich.

Aber die US-Regierung benutzte den Drogenhandel nicht nur um tonnenweise Schwarzgeld zu generieren, sondern auch um die Moral des „Gegners“ zu untergraben. Während des Sowjetisch-Afghanischen Krieges (1980 - 1988) unterstützte die CIA intensiv die afghanischen Kämpfer, die einen Guerillakrieg gegen die sowjetischen Besatzer führten. Die Unterstützung bestand u.a. aus modernen Waffen, Finanzhilfen sowie militärischer Beratung. Zusätzlich unterstützte die CIA jedoch auch den Anbau von Opium in Afghanistan und dessen Weiterverarbeitung zu Morphin bzw. Heroin. Bis dahin wurde in Afghanistan an illegalen Drogen praktisch nur Cannabis angebaut.

Die Regionen wurden jeweils von Warlords kontrolliert, diese trieben den Anbau, Verarbeitung sowie den Handel mit Opium bzw. Heroin voran. Sie wurden von der CIA ebenfalls mit Transportmitteln, Waffen sowie politischer Rückendeckung unterstützt. Ziel der CIA war es, die in Afghanistan stationierten sowjetischen Soldaten dem günstigen Heroin auszusetzen und abhängig zu machen. Ein weiteres Ziel war es im Rahmen des Kalten Krieges und Kampfes gegen den Kommunismus das Drogenproblem auch in die Sowjetunion zu tragen. Dieses Ziel wurde auch weitgehend erreicht, und war 1988 neben der grossen Anzahl toter junger wehrpflichtiger Soldaten sowie über 50.000 Verwundeten einer der Hauptgründe für den sowjetischen Rückzug aus Afghanistan.

Als die Sowjets abzogen und die Amerikaner auch kein Interesse mehr hatten, fand ein Bürgerkrieg in Afghanistan statt. Die Taliban übernahmen ab 1996 die Macht und beherrschten grosse Teile Afghanistans. Unter ihrer Regierung wurde der Drogenanbau aus religiösen Gründen verboten und weites gehend ausgemerzt.

Spulen wir vorwärts ins Jahr 2001. Am 13. Juni veröffentlichte Barbara Crossette einen Artikel in der New York Times mit der Überschrift: „Talibans Ausmerzung des Mohns verursacht Krämpfe im Opiummarkt“. Sie schrieb, der unerwartete Erfolg der Taliban in Afghanistan, in dem sie dreiviertel des Opiumanbaus der Welt ausgemerzt haben, lassen Experten fragen, wo die Produktion als nächstes hochschnellen wird.

Der Direktor des UN-Drogenkontrollprogramms, Pino Arlacchi, sagte damals, es gebe keine Möglichkeit das Opium von anderen Quellen zu ersetzen und der Preis für Opium und Heroin würde erheblich steigen, wobei Opium bereits fünf bis sieben Mal so teuer wäre wie üblich.

Der Vorsitzende des Central Asia Institute an der Johns Hopkins Universität, Frederick Starr, sagte damals, der Westen, speziell Europa, wären unverständlich langsam in der Anerkennung der Entwicklung in Afghanistan. „Die Reduktion ist wahrscheinlich das einschneidendste Ereignis in der Geschichte des illegalen Drogenanbaus, nicht nur im Ausmass, sondern auch durch die Tatsache, es wurde lokal ohne internationale Hilfe durchgeführt,“ sagte er. Europa, wo damals das meiste afghanische Heroin konsumiert wurde, war „erstaunlich untätig“ um den Bauern in Afghanistan zu helfen, die ihre Einkommensquelle aufgegeben haben, fügte er hinzu.

Aus Sicht der US-Regierung und der CIA geht das mal gar nicht, den Opium und Heroinhandel zum Erliegen zu bringen und dadurch den Stoff zu teuer zu machen, damit fast niemand sich diesen leisten kann. Dann gehen ja auch die Konsumenten, der Schaden der dadurch verursacht wird und die Geldeinnahmen drastisch zurück. Es muss ihrer Meinung nach genau andersrum sein, Heroin muss im Überfluss vorhanden und billig sein, damit jeder angefixt werden kann, speziell die Jugend und damit viel Cash generiert wird.

Was für ein Zufall, keine VIER Monate später erklärte Washington den Taliban den Krieg. Man könnte meinen, der wirkliche Grund warum die USA und die NATO dort einmarschierten ist, um den Opiumanbau wieder anzukurbeln und die „geschäftsschädigende“ Antidrogenpolitik der Taliban zu beenden. Die Fakten sprechen dafür, denn seit dem die ISAF in Afghanistan die Besatzungsmacht darstellt, ist der Opiumanbau auf Weltrekordniveau.

Die Opiumfelder sind nicht versteckt, sondern neben den Hauptstrassen wo sie jeder sehen kann:



Laut neuesten Zahlen der UN ist die Produktion von Heroin im vergangenen Jahr um 61 Prozent in Afghanistan gestiegen, obwohl der Westen schon seit über 10 Jahren dort die Kontrolle hat. Die Opiumproduktion stieg zwischen 2001 und 2011 von nur 185 Tonnen auf sagenhafte 5'800 Tonnen. 90 Prozent des Heroin auf europäischen Strassen stammt aus Afghanistan, wie die Zahlen der UN zeigen.

Freundliches Händeschütteln zwischen US-Soldaten und Bauern im Opiumfeld:



Neben dem sagenhaften Einnahmen aus diesem Geschäft mit der Sucht und dem Tod, hat der Westen noch eine andere Absicht. Das meiste Heroin aus Afghanistan landet in Russland und im Iran. Es ist das Ziel, die Gesellschaft dieser „Feinde“ zu zerstören, hauptsächlich die Jugend. Beide Länder kritisieren ständig die NATO bei den entsprechenden internationalen Gremien, sie würden nichts tun um den Drogenanbau und Handel in Afghanistan zu stoppen. Russland hat damit gedroht, selber etwas zu unternehmen, wenn die NATO nicht endlich was gegen den Opiumanbau macht.

US-Soldaten patroullieren durch die Opiumfelder:



Die gigantische Zunahme der Opiumproduktion nach der US und NATO-Invasion und einer Rekordernte nach der anderen, ist kein Zufall, sondern volle Absicht. Für mich ist das der einzige Grund warum die NATO-Truppen dort sind. Al-Kaida und Osama Bin Laden gibt es schon lange nicht mehr, was sie als Ausrede für die Intervention benutzt haben. Ausserdem, wie können 130'000 best bewaffnete ISAF-Soldaten mit Panzern, Hubschrauber und allem High-Tech-Gerät nicht mit einem lächerlichen zerlumpten Haufen an Taliban fertig werden, die nichts ausser uralte Kalaschnikows und Panzerfäuste haben.



Wenn die westlichen kriegsführenden Regierungen und dessen Militärs es wollten, könnten sie mit Napalmangriffen aus der Luft alle Opiumfelder in Afghanistan in wenigen Tagen verbrennen und ausradieren. Mit den Dörfern machen sie es ja auch ohne Skrupel und zerstören sie mit Bombenangriffen. Warum tun sie es nicht? Ja warum wohl. Weil nach Angaben der UNODC war der Marktwert des Heroin aus Afghanistan im Jahr 2009 bereits 65 Milliarden Dollar. Wie ist dieser Wert erst heute, 100 Milliarden? Davon bleiben nur 3 Milliarden in Afghanistan, 97 Milliarden kassiert das Drogenkartell.

Drogenpakete für den Transport bereit:



Was nicht über Schmuggelwege und durch schwerbewaffnete Banden in Russland und im Iran landet, wird über Lufttransporte des US-Militärs nach Europa transportiert. Zum Beispiel über die Manas Air Base in Kirgisistan zur grössten US-Militärbasis im Balkan nach Camp Bondsteel im Kosovo, wo die kriminelle Balkanmafia einen eigenen Staat von der NATO bekommen hat. Von dort wird dann der Stoff in ganz Europa verteilt. Der Kosovo wird weder von Russland oder Serbien noch von über 100 anderen Ländern als legitimer Staat anerkannt. Kosovo und Albanien sind die Haupttransitrouten von Drogen nach Europa.

Als Sammelpunkt für die Drogen aus Afghanistan ist Kirgisistan der Hauptort. Von dort wird der Stoff in alle Richtungen verteilt. Seit 2001 unterhält das Pentagon ein Transitzentrum dort in Manas, von wo aus das US-Militärpersonal und die Logistik von und nach Afghanistan tranportiert wird. Seit Jahren halten sich die Beschuldigungen, der US-Stützpunkt wäre in Drogentransport, Terrorismus und inszenierte Revolutionen involviert.

Opiumernte und Soldaten schauen zu:



Es ist klar, die USA und die anderen NATO-Staaten tun alles um den Opiumanbau in Afghanistan zu ermöglichen. 90 Prozent des Opiums der Welt stammt von dort. Dahinter stecken auch die Banken, die eine Flut von „schmutzigen“ Geld bekommen und waschen können. Alle zusammen sind für das Leid, die Lebenszerstörung und den Tod von Millionen an Süchtigen in der Zukunft verantwortlich. Deshalb stimmt meine Aussage, Regierungen sind die grössten Drogenhändler!

Im folgenden Video erzählt der Ex-Chef der US-Drogenfahndung (DEA) und ehemalige Drogenfahnder, wie die US-Regierung und die CIA tonnenweise Drogen in die USA reingebracht haben: