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Khashoggi - Auftrageber des Mordes untersucht sich selber

von Freeman am Samstag, 20. Oktober 2018 , unter , | Kommentare (6)



Es ist noch schlimmer als ich dachte - in meinem vorherigen Artikel sagte ich: "Mal schauen, wie sie sich alle aus dieser Nummer herausreden werden" - jetzt wissen wir es. Das saudische Regime hat zugegeben, Jamal Khashogi wurde im Konsulat in Istanbul am 2. Oktober getötet - aber jetzt die Begründung - weil es zu einem Faustkampf mit Mitgliedern des extra eingeflogenen Killerkommando kam und er "versehentlich" dabei starb.

Die "Diskussionen" zwischen Khashoggi und "denjenigen, die er im Konsulat des Königreichs in Istanbul getroffen" habe, "entwickelten sich zu einem Faustkampf, der zu seinem Tod führte", berichtete die amtliche Nachrichtenagentur SPA mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft.

"Die Ermittlungen sind noch im Gange und 18 saudische Staatsbürger wurden verhaftet", heisst es in der Presseerklärung. Das saudische Königreich feuerte den königlichen Hofberater Saud al-Qahtani und den stellvertretenden Geheimdienstchef Ahmed Asiri.

Diese Lüge sollen wir glauben!!!

Trump glaubt sie, wie er nach Erhalt der Nachricht sagte. In einer ersten Reaktion sagte Trump, er halte die Version Saudi-Arabiens vom Tod Khashoggis für glaubwürdig.

Mann oh Mann ist er mit Petrodollars gekauft!!!

Der Repräsentant von Kalifornien, Adam Schiff, der führende Demokraten im Geheimdienstkomitee, sagte am Freitag, dass Saudi-Arabiens Behauptung, er sei "getötet worden, während er mit einem Team von mehr als einem Dutzend aus Saudi-Arabien kämpfte, nicht glaubwürdig ist".

Schiff sagt, wenn Khashoggi innerhalb des Konsulats kämpfte, "kämpfte er um sein Leben mit Leuten, die geschickt wurden, um ihn zu fangen oder zu töten".

Kein Wort haben die Saudis darüber geäussert, was mit der Leiche passiert ist? Wo ist Khashoggis Leiche?

Auf eine Antwort darauf haben die Angehören von Khashoggi ein Recht und sie haben das Recht die Leiche ausgehändigt zu bekommen, um eine eigene Autopsie durchführen zu lassen, um zu prüfen, ob was das saudische Regime behauptet stimmt. Ausserdem haben sie das Recht, die Leiche zu beerdigen und eine Trauerfeier abzuhalten.

Aber die Leiche ist verschwunden, zerstückelt und die zersägten Körperteile irgendwo wie Müll entsorgt.

Die absolute Farce und Oberfrechheit kommt aber noch: Kronprinz Mohammed bin Salman (MbS) wurde zum Leiter eines Ministerkomitees ernannt, das mit der Untersuchung des "Todesfalles" beauftragt wurde und mit der Umstrukturierung der General Intelligence Agency (saudischer Geheimdienst), nachdem sein stellvertretender Direktor entlassen wurde.

Das heisst, der Auftraggeber des Mordes an Khashoggi untersucht sich selber!!!

Ein Demonstrant vor dem Weissen Haus, der MbS mimt und dabei eine "königliche Säge" und einen abgetrennten Kopf hält

Die Entscheidung, MbS zum Leiter des Umstrukturierungsprozesses zu ernennen, kam, nachdem König Salman ein Dekret erlassen hatte, mit dem der Vizepräsident der Behörde, Ahmed bin Hassan bin Mohammed Asiri, entlassen wurde. Der König hat auch angeordnet, einige Offiziere zu kündigen und neue Beamte innerhalb des primären Geheimdienstes zu ernennen.

Die Saudis betonen, MbS hätte von der Mordaktion nichts gewusst und seine Geheimdienstschergen und seine Sicherheitsleute hätten ohne sein Wissen gehandelt.

Ja sicher, dabei geht keiner in seinem Umkreis aufs Klo, ohne vorher die Erlaubnis von ihm zu holen, so straff und strengt führt er seine Leute.

Oder, wenn er es wirklich nicht gewusst hat (lächerlich), dann ist er völlig inkompetent und hat seine Leute nicht im Griff, muss deshalb entfernt werden.


Wie oben gesagt, wurde Generalmajor Ahmed Al-Asiri am Freitag als stellvertretender Geheimdienstchef Saudi-Arabiens entlassen. Al-Asiri diente Bin Salman als Berater, der ihn letztes Jahr zu seinem Geheimdienstposten befördert hat und gilt als einer der engsten Mitarbeiter von MbS.

Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Festnahme von Hunderten Prinzen und Geschäftsleuten vor einem Jahr. Der sogenannte Anti-Korruptions-Trieb erzeugte über 100 Milliarden Dollar an erpressten Einnahmen, bevor die Gefangenen freigelassen wurden.

Al-Asiri ist übrigens auch der Architekt des verbrecherischen Krieg gegen Jemen, den er leitete.

Al-Qahtani wiedrum ist der Kommunikationschef von Prinz Bin Salman und ein ausgesprochener Befürworter seiner umstrittenen Politik.

Sie sind also keine kleinen Lichter, die man jetzt als Sündenbock hinstellt und opfert.

Neben Assiri and Qahtani, wurden drei weitere hochrangige Geheimdienstoffizielle entfernt: Mohamed bin Saleh Al-Ramih, Abdullah bin Khalifa Al-Shayee and Rashad bin Hamed Al-Mohammady.

Wie schon oft muss jemand aufs Schwert fallen, um die Königsfamilie sauber aussehen zu lassen.

Es wird sich also nichts gross im Regime verändern, ausser einige symbolische Entlassungen von Untergebenen, denen man die Schuld gibt. Der König und sein Kronprinz werden geschützt und bleiben an der Macht, sind unantastbar.

Auch werden die westlichen Regierungen, besonders die Briten und Amerikaner, keinerlei Konsequenzen aus der "versehentlichen Tötung" ziehen, ihre Waffenlieferungen NICHT einstellen, und die Saudis sicher NICHT mit Sanktionen bestrafen.

Ein grössere Doppelmoral, wie Regierungen unterschiedlich vom Westen behandelt werden, gibt es fast nicht.

Man stelle sich vor, die Russen würden in ihrer Botschaft in London einen russischen Journalisten ins Gebäude locken, dort ermorden und seine Leiche zersägen, was dann los wäre?

Die westlichen Heuchler würden vor lauter gespielter Empörung laut "MÖÖÖRRRDDDEEERRR" schreien und Russland den Krieg erklären.

Wenn der angebliche Versuche einer Vergiftung der Skripals (die nicht gestorben sind) schon zu schwerwiegenden Konsequenzen führte, wie der Rausschmiss von Diplomaten, Schliessung diplomatischer Einrichtungen und Verhängen von Sanktionen, was wäre dann erst?

Wahrscheinlich würden sofort Raketen fliegen und es Bomben regnen!

Aber die Saudis dürfen morden und es wird ihre "Begründung" geglaubt und akzeptiert. Wir werden nur eine zynische und sehr schwache Reaktion sehen, denn die stecken alle unter einer Decke und beschützen sich gegenseitig.

Für den Westen sind die kopfabschneidenden Psychopathen in Riad zu wichtig als Geld- und Ölquelle und als Gegner zum Iran. Man sieht es ja schon daran, wie der Westen nichts zu dem Massenmord an den Jemeniten und der völligen Zerstörung des Jemen durch die Saudis sagen.

Also, die lukrativen Geschäfte mit den Monstern und die Arschkriech- ereien werden weiter gehen und der Mordfall bald vergessen ein.

UPDATE: Zwei Abgeordnete der Demokraten haben einen Brief an Donald Trump am Freitag gesendet, in dem sie die Reaktion der Regierung zum Mordfall Khashoggi kritisieren und sie verlangen Auskunft über was sie als "laufende persönliche Bereicherung durch saudische Regierungszahlungen" beschreiben.

Der Brief, der von Senator Richard Blumenthal und Representant Jerrold Nadler unterschrieben wurde, beschuldigt Trump, er würde den "unglaublichen Geschichten und Leugnungen der saudischen Regierung Glauben schenken" und sie fügten hinzu: "Die Antwort Ihrer Regierung stellt die Frage auf, ob Sie auf der Grundlage der Interessen der amerikanischen Öffentlichkeit oder Ihrer eigenen privaten Interessen handeln?"

Angesichts dessen, sagen die Gesetzgeber, sie schreiben den Brief, "um zusätzliche Informationen über Ihre fortwährende persönliche Bereicherung von saudischen Regierungszahlungen anzufordern".

Sieht so aus, wie wenn Trump mit der Unterstützung des saudischen Mordregimes und Absegnen ihrer Erklärung über den Mord, sich ein riesen Ei gelegt hat. Sollten die Demokraten bei den Zwischenwahlen im November die Mehrheit erlangen, dann wird der Mordfall Khashoggi, Trumps Schutz des saudischen Regimes und seine seit Jahrzehnten andauernde Annahme von saudischen Geld, als zusätzliches Argument für seine Amtsenthebung benutzt.

Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, dass Hillary Clinton auch riesige "Spenden" von den Saudis akzeptierte, denn sie ist ja nicht im Amt.

Wurde Khashoggi wegen 9/11 ermordet?

von Freeman am Freitag, 19. Oktober 2018 , unter , , , | Kommentare (4)



Jamal Khashoggi war kein wirklich kritischer Dissident, der dem saudischen Regime wegen dem Aufzeigen von Menschenrechts- verletzungen gefährlich wurde und deswegen dringend beseitigt werden musste. Er war sein ganzes Leben lang ein integrierter Teil des Regimes und arbeitet für das House of Saud, verkaufte es nach aussen mit seiner PR-Arbeit als Kommunikationsspezialist.

Jamal Khashoggi und Osama Bin Laden waren Freunde

Warum hat dann das Regime unter dem direkten Befehl des Kronprinzen Mohammed bin Salman al-Saud (MbS) Jamal Khashoggi nach Istanbul ins Konsulat gelockt, um ihn in den Räumlichkeiten durch ein 15-köpfiges Killerkommando zu ermorden und dann auch noch bestialisch zu zerstückeln? Khashoggi muss wegen was ganz anderes gefährlich geworden sein, um dieses Risiko des Bekanntwerden und damit verbundenen weltweiten diplomatischen Ächtung einzugehen.

Saudi-Arabien ist jetzt in der ganzen Welt völlig unten durch und hat damit bestätigt was ich schon lange sage, es ist der schlimmste Terrorstaat der Welt ... ausser in den Augen von Trump!!!

Saudi-Arabien und sein Regime ist gleichzeitig mit den heiligen Stätten Mekka und Medina der Wächter des Islams, der Ort des "wahren" Islams, und das Regime finanziert alle moslemischen Gemeinden weltweit mit Milliarden, baut Moscheen, verbreitet mit dem Wahhabismus die intoleranteste Version des Islam, den auch die Terrorgruppen Al-Qaeda und der IS mit Gewalt in den eroberten Gebieten mit dem Schwert durchsetzen und überall verbreiten wollen.

Die bestialische Ermordung von Khashoggi bestätigt, was die Kritiker des Islams schon lange sagen, der von den Saudis propagierte sunnitische Islam hat mit Frieden, Toleranz und Menschenrechten überhaupt nichts zu tun, sondern ist eine gewaltsame, menschenverachtende, diskriminierende und mörderische Ideologie!!!

Die Ermordung von Khashoggi fällt zum gleichen Zeitpunkt und ist im Zusammenhang mit den Rechtsstreitigkeiten der 9/11-Familien zu sehen und überhaupt mit dem Insider-Wissen, das Khashoggi über den wahren Hintergrund von 9/11 besass!!!

Am vergangenen Freitag geschah nämlich etwas sehr Bemerkenswertes in den 9/11-Prozessen gegen das Königreich Saudi-Arabien. Zum ersten Mal stand das US-Justizministerium auf der Seite der 9/11-Familien und verpflichtete sich öffentlich, drei grosse Tranchen ehemals geheimer Dokumente zu veröffentlichen, von denen sie glauben, dass sie das Königreich Saudi-Arabien mit den Anschlägen vom 11. September verbinden.

Dies ist die grösste Entwicklung, die es in den 16 Jahre andauernden Rechtsstreitigkeiten gibt.


Zur Erinnerung, Kristen Breitweisers Ehemann wurde in den Zwillingstürmen am 11. September 2001 getötet, denn er arbeitete dort. Sie ist einer der bekannten VIER Frauen, "The Jersey Girls", die per Gericht eine genau Erklärung über die 9/11-Ereignisse verlangen, im Gegensatz zu der US-Regierung, die wenig Interesse an einer Aufklärung hat. Für die Familien der Opfer ist der offizielle 9/11-Bericht eine Weisswaschaktion und benennt nicht die wirklichen Täter.

Breitweiser ist felsenfest davon überzeugt, die Saudis standen hinter 9/11. Interessanterweise erwähnt sie NICHT die israelische Verbindung, obwohl diese Täterschaft viel deutlicher ans Tageslicht kam, wo doch über 70 Israelis am Tag des Anschlags "in flagranti" ertappt und festgenommen wurden, mit Sprengstoff in den Fahrzeugen und vielem mehr.

Aktuell zeigte Breitweiser die Doppelmoral der US-Offiziellen auf, die sich jetzt über Kronprinz Mohammed Bin Salman (MBS) und der Ermordung von Khashoggi echauffieren, aber die ganzen Jahre seit 9/11 keine Bereitschaft gezeigt haben, den Mord an ihrem Ehemann aufzuklären, weil sie eine Beschädigung der amerikanisch-saudischen Beziehungen fürchteten.

Sie weist darauf hin, dass es das Weisse Haus von Obama war, dass die Waffenverkäufe an Saudi-Arabien genehmigte und gleichzeitig wenig Sorge für Hunderttausende jemenitischer Bürger hatte, die durch Bomben "Made in USA" von der saudischen Luftwaffe in den letzten drei Jahren getötet wurden. Obamas verbrecherische Kriegspolitik hat Trump fortgesetzt und sogar noch gesteigert.

Doch jetzt auf einmal haben wichtige Politiker beider Seiten des politischen Spektrums in Washington moralische Empörung über das saudische Regime geäussert. Was für Heuchler!!!

Dabei zu beachten ist, in einer der besten Bücher über die 9/11-Attacken, von Lawrence Wright "The Looming Tower", wird Jamal Khashoggi als "Freund" von Osama Bin Laden beschrieben. Er hat nicht als "Journalist" über Bin Laden berichtet, sondern als Freund. Und diese Freundschaft zwischen Bin Laden und Khashoggi erstreckt sich offenbar über Jahrzehnte - von Afghanistan über Pakistan bis zum Sudan.

Und wie ich in meinem vorhergeheden Artikel beschrieben habe, war Khashoggi eng mit dem Chef des saudischen Geheimdienstes befreundet und hat für ihn 20 Jahre lang gearbeitet, für Prinze Turki al Faisal. Das heisst, Khashoggi wusste alles über eine Verwicklung und Mittäterschaft der Saudis bei 9/11.

Wie ich schon seit Jahren hier in diesem Blog aufgezeigt habe, steht für mich fest, 9/11 war eine False-Flag-Operation, die von den amerikanischen, israelischen und saudischen Geheimdiensten gemeinsam geplant und durchgeführt wurde. Der saudische Beitrag war mindestens die Lieferung der Sündenböcke, denen man die Tat in die Schuhe schob, und die ganze Finanzierung der Operation.

Es ist doch ein Märchen, dass ein kranker Osama Bin Laden aus seiner Höhle in Afghanistan die ganze Attacke mit seinen 19 Amateuren durchführte und in der Lage war, die grösste, beste und teuerste Luftverteidigung der Welt auszutricksen. Wer das glaub, für den habe ich Grundstücke mit Meeresblick auf dem Mond zu verkaufen.

9/11 konnte nur durch eine mächtige Schattengruppe durchgeführt werden, die es sogar schaffte, die Luftverteidigung der USA auszuschalten, die drei Türme für eine Sprengung vorzubereiten und danach die Medien so zu kontrollieren, damit sie ihre Lügengeschichte verbreiten. Sie waren auch in der Lage, alle Beweise zu vernichten und die Untersuchung in die gewünschte Richtung zu lenken und von sich abzulenken.

Ausserdem, wo war Bin Laden am Tag des Angriffs? Hat er die Operation geleitet? Nein, er lag in einem Spitalbett in Rawalpindi, Pakistan und hat sich einer Dialyse unterzogen. Wenn die Amis wirklich glaubten, er wäre der grosse Drahtzieher von 9/11 gewesen, hätten sie ihn im Krankenhaus völlig wehrlos verhaften können. So wurde er aber aus dem Spital nach einer Woche entlassen und  durfte nach Afghanistan reisen.

Interessant ist, Prinz Turki trat von seinem Posten als Geheimdienstchef 10 TAGE vor 9/11 zurück. Warum das? Weil er das Ausmass der Katastrophe durch die Sprengung der Türme und damit dem Mord an fast 3'000 Menschen vorhergesehen hatte?

Ein Gewissen hat Prinz Turki sicher nicht gehabt, denn er war massgeblich daran beteiligt, die Mudschaheddin in den 1980-Jahre im Auftrag Washingtons zu rekrutieren und sie gegen die Sowjetsoldaten in Afghanistan anzusetzen.

Später wurde daraus die Terrororganisation Al-Qaeda und noch später die noch radikalere ISIS, al-Nusra und so weiter, die Werkzeuge Washingtons für den Krieg mit und für Terror!!!

Dabei arrangierte Turki die Vereinbarung zwischen Osama Bin Laden und dem saudischen Regime im Jahre 1998, für viel Geld und grosszügiger logistischer Unterstützung, würde die Al-Qaeda und später auch der IS, nicht die königliche Familie angreifen.

Sie greifen auch nicht Israel an und es gibt eine ähnliche Vereinbarung zwischen den Zionisten und den radikal-islamischen Terroristen.

Auf Geheimdienstebene arbeiten der israelische Mossad und der saudische General Intelligence Presidency (GIP) und die CIA etc. eng zusammen.

Wir sehen, es ist alles nicht so wie es uns vorgegaukelt wird, wir die Guten bekämpfen die Bösen, ein gerechter Kampf gegen den Terrorismus, sondern WIR SIND DIE BÖSEN und arbeiten eng mit anderen Bösen zusammen, um die imperiale und wirtschaftliche Macht zu erweitern ... und natürlich im Interesse Israels!

Wir werden voll verarscht und gleichzeitig werden uns mit der Ausrede "Terrorbekämpfung" sämtliche Freiheiten genommen.

Wahrscheinlich wurde Jamal Khashoggi deswegen ermordet, weil er zu viel über die Hintergründe von 9/11 wusste und bereit war sie demnächst auszuplaudern. Womöglich hätte er als Zeuge beim Gerichtsprozess der 9/11-Familien ausgesagt, was wirklich passierte, weil er von Kronprinz Mohammed Bin Salman in die Enge getrieben wurde.

Oder wollte er endlich seinen Freund Osama Bin Laden von der Beschuldigung entlasten, er hätte 9/11 durchgeführt? Zur Erinnerung, Bin Laden hat wiederholt abgestritten, er hätte mit 9/11 etwas zu tun gehabt und betonte, es waren Insider selber.

Es ist also im Interesse aller bei 9/11 Involvierten, dass Khaschoggi jetzt tot ist und nichts mehr sagen kann. Deswegen laviert auch Trump so herum und sagt heute das und morgen was anderes über den Fall. Zuerst sagte er, die Saudis sind unschuldig und machte einen auf Anwalt für sie. Jetzt sagt er, "es sieht so aus, wie wenn Khashoggi tot wäre", mehr nicht.

Mal schauen, wie sie sich alle aus dieser Nummer herausreden werden und welche Rolle die Türkei dabei spielt.

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Die türkische Polizei hat ihre Suche nach der Leiche von Jamal Khashoggi in einen Wald am Stadtrand von Istanbul und in eine Stadt in der Nähe des Marmarameers ausgeweitet, teilten zwei türkische Beamte der Nachrichtenagentur Reuters mit.

Die Beamten sagten, dass die Leiche von Khashoggi im Belgrader Wald in der Nähe von Istanbul und in ländlicher Umgebung nahe der Stadt Yalova, etwa 90 km südlich von Istanbul, deponiert wurde.

Die Ermittler hätten bereits "viele Proben" aus Durchsuchungen des saudischen Konsulats gefunden, fügten Beamte hinzu, die nun auf Spuren seiner DNA untersucht werden.

Khashoggis Vermächtnis - sein letzter Artikel

von Freeman am Donnerstag, 18. Oktober 2018 , unter , , | Kommentare (4)



Sein Arbeitgeber, die Washington Post, hat die letzte Kolumne von Jamal Khashoggi veröffentlicht, die er vor seinem Verschwinden geschrieben hat. Der Journalist, der im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet und zerstückelt wurde, trat in seiner letzten Kolumne für mehr Pressefreiheit in arabischen Ländern ein.


"Die arabische Welt braucht eine moderne Version der alten transnationalen Medien, damit die Bürger über globale Ereignisse informiert werden können", schrieb Khashoggi. Noch wichtiger, wir müssen eine Plattform für arabische Stimmen bieten."

Die Washington Post erhielt einen Tag nachdem er in der Türkei als vermisst gemeldet wurde, die Kolumne von Khashoggis Übersetzer. Das Blatt zögerte, es zu veröffentlichen, mit der Hoffnung, dass Khashoggi zurückkehren würde.

"Die Post zögerte, sie zu veröffentlichen, weil wir hofften, dass Jamal zu uns zurückkommen würde, damit er und ich es gemeinsam bearbeiten konnten", schrieb die Redakteurin Karen Attiah.

"Jetzt muss ich akzeptieren: Das wird nicht passieren. Dies ist das letzte Stück, das ich für The Post bearbeiten werde."

Khashoggi hatte eine Leidenschaft für die Ausweitung einer freien Presse in der arabischen Welt, da er verstand, dass der Mangel an Informationen es den unterdrückenden Regierungsregimen erleichterte, die Bürger zu kontrollieren.

"Den arabischen Regierungen wurde freie Hand gelassen, um die Medien immer mehr zum Schweigen zu bringen", schrieb Khashoggi. "Es gab eine Zeit, in der Journalisten glaubten, dass das Internet Informationen aus der Zensur und Kontrolle der Printmedien befreien würde. Aber diese Regierungen, deren Existenz sich auf die Kontrolle der Information stützt, haben das Internet aggressiv blockiert."

Als jemand, der die saudische Regierung in der Vergangenheit mündlich kritisiert hat, hat Khashoggi den Mangel an Konsequenzen für Regierungen, die Informationen unterdrücken, angeprangert. Er gab das Beispiel von Saleh al-Shehi, einem saudischen Reporter, der zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde, weil er sich gegen die saudische Regierung ausgesprochen hatte.

"Diese Aktionen tragen nicht länger die Konsequenzen einer Gegenreaktion der internationalen Gemeinschaft", schrieb Khashoggi. "Stattdessen lösen diese Aktionen nur kurz eine Verurteilung aus, gefolgt von Schweigen."

Attiah schrieb, dass Khashoggi anscheinend den ultimativen Preis für die Sache bezahlt habe, an die er glaubte.

"Diese Kolumne zeigt perfekt sein Engagement und seine Leidenschaft für die Freiheit in der arabischen Welt", schrieb Attiah. "Eine Freiheit, für die er anscheinend sein Leben gegeben hat. Ich werde für immer dankbar sein, dass er vor einem Jahr The Post als sein letztes journalistisches Zuhause gewählt hat und uns die Chance gegeben hat, zusammenzuarbeiten."

Hier der Link zu Khashoggis letzten Artikel in der WaPo.

Was mit Jamal Khashoggi passiert ist, durch einen bestialischen Mord seine kritische Stimme zum Schweigen zu bringen, ist sympthomatisch für die heutige Zeit. Generell und überall wird die freie Bericht- erstattung eingeschränkt und es wird eingeschüchtert und zensiert.

Die Politiker in den sogenannten westlichen Demokratien dulden die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in den Diktaturen wie Saudi-Arabien, weil Geld vor der Moral kommt. Ausserdem zensieren sie selber immer mehr in ihren Ländern.

In meinem Artikel "Fratzenbuchs und Zwitschers nächste Runde der Zensur" habe ich erst darauf hingewiesen.

Nur die Konzernpresse und Staatsmedien, die zu Hofberichterstattern und Fake-News-Verbreitern verkommen sind, werden von der Elite toleriert. Durch gleichgeschaltete Medien wollen sie das Denken der Menschen lenken und von ihren Verbrechen ablenken.

Was sie mit Khashoggi gemacht haben ist ganz klar eine Demonstration und eine Warnung an alle Journalisten, haltet den Mund und berichtet was wir euch diktieren, sonst werdet ihr auch massakriert!

Nach den Terrorattacken vom 11. September 2001 habe ich einige Profi-Journalisten gefragt, ob sie wirklich an die offizielle 9/11-Geschichte glauben? Tun sie nicht, haben sie mir geantwortet, aber das dürfen sie nicht sagen und schreiben, sonst verlieren sie ihren Job.

Glaubt ihr wirklich, habe ich sie gefragt, dass der Pass eines mutmasslichen Flugzeugentführers den Aufprall in den Turm des WTC überlebt hat, dann auch das Feuer eine Stunde lang ausgehalten, die Explosion des Gebäudes und völlige Zerstörung zu Staub auch, um dann völlig unbeschädigt auf den Trümmern zu landen, damit ihn jemand findet?

Der Pass von Satam al-Suqami war nicht mal angesengt
NEIN, sagten sie unter vier Augen, das wäre absurd! Aber die Journalisten haben Angst um ihre Stelle und prostituieren sich, plappern einfach die offizielle Version weiter, gegen jeden gesunden Menschenverstand und besseres Wissen.

Von den 19 Flugzeugentführern waren 15 saudische Staatsbürger. Keiner war Afghane. Warum hat man dann Afghanistan angegriffen und den Irak, statt Saudi-Arabien, was ja logischer wäre? Darüber wollte Khashoggi auch schreiben, denn er wusste genau Bescheid über die saudische Verwicklung bei 9/11.

Khashoggi war nämlich früher ein Medienberater für Prinz Turki al-Faisal, der eine führende Figur im saudischen Geheimdienst war, mit exzellenten Beziehungen zu amerikanischen und britischen Kollegen. Prinz Turkis Vater, Faisal, war bis zu seiner Ermordung 1975 durch einen Familienrivalen der König von Saudi-Arabien. Faisal war ein Halbbruder des gegenwärtigen Königs, Salman, und deshalb ist Prinz Turki ein Cousin des Kronprinzen - wenn auch mit 73 mehr doppelt so alt wie er.

Für fast 23 Jahre, von 1977 bis 2001, war Prinz Turki der Direktor des saudischen Geheimdienstes Mukhabarat. Er war massgeblich an der saudischen, amerikanischen und britischen Organisation der Mudschaheddin in Afghanistan beteiligt, um die sowjetischen Streitkräfte zu bekämpfen. Diese Militanten in Afghanistan entwickelten sich später zum Al-Qaida-Terrornetzwerk, das in verschiedenen US-Stellvertreterkriegen im gesamten Nahen Osten, in Nordafrika und Zentralasien, einschliesslich Russlands Hinterhof im Kaukasus, für den Terrorkrieg zur Destabilisierung eingesetzt wurde.

Zehn Tage vor den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York City, in denen etwa 3'000 Amerikaner ums Leben kamen, zog sich Prinz Turki von seinem Posten als Chef des saudischen Geheimdienstes zurück. Es war eine abrupte Abgang, lange bevor seine Amtszeit auslief. Es gab deshalb Spekulationen in den US-Medien, dass diese hochrangige saudische Persönlichkeit im Voraus wusste, dass etwas Grosses am 11. September passieren würde.

Prinz Turki wurde später in einer Klage von Familien von 9/11 Opfern benannt.

Jamal Khashoggi war lange Zeit als vertrauenswürdiger Medienberater für Prinz Turki tätig, bevor er 2007 sein Amt niederlegte. Nach dem 11. September war Turki der saudische Botschafter in den USA und in Grossbritannien. Deshalb ist es möglich, dass Khashoggi, wegen seiner engen Beziehungen mit Prinz Turki im Laufe der Jahre, hochsensible Insider-Informationen über das, was tatsächlich am 11. September passiert ist, gesammelt hat.

Waren die saudischen Entführer nur Sündenböcke, die von der amerikanischen CIA und dem israelischen Mossad benutzt wurden, um eine False-Flag zu inszenieren, das inzwischen von amerikanischen Militärplanern genutzt wurde, um einen globalen "Krieg gegen den Terror" als Deckmantel für illegale Kriege in Übersee zu starten?

Wurde Jamal Khashoggi deshalb ermordet, weil er die Wahrheit über 9/11 verkünden wollte???

Das 9/11 eine riesen Lüge ist, muss jedem der sich nur kurz damit beschäftigt klar ein. Das trifft auf andere Themen auch zu, wobei wir an Märchen glauben sollen, die nicht in Zweifel gezogen werden dürfen. Deshalb habe ich angefangen diesen Blog als Alternative zu schreiben.

Die Frage, die ich an Euch stelle, werdet Ihr das einfach schlucken und schweigend akzeptieren, wie so vieles andere auch bisher (False-Flag-Terrorattacken, Angriffskriege, Polizeistaat, Verlust der Privatsphäre), oder werdet Ihr für die freie Meinungsäusserung und freien alternativen Medien kämpfen?

Man bekommt was man verdient!!!

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"Ich halte es für ein Verbrechen, wenn jemand, der brutaler Gewalt ausgesetzt ist, sich diese Gewalt gefallen lässt, ohne irgend etwas für seine eigene Verteidigung zu tun. Und wenn die "christliche" Lehre so auszulegen ist, wenn Gandhis Philosophie uns das lehrt, dann nenne ich diese Philosophie kriminell" - Malcolm X

Trump hat jede moralische Glaubwürdigkeit verloren

von Freeman am Mittwoch, 17. Oktober 2018 , unter , | Kommentare (8)



Gegen jede Rechts- und Moralvorstellung und auch gegen die bisherige Faktenlage hat sich Trump mit seinen neuesten Aussagen über den Mordfall Khashoggi als der Verteidiger des saudischen Regimes hingestellt. Ja, Trump verteidigte Saudi-Arabien in einem Interview am Dienstag und meinte, dass die Welle der Kritik, die den saudischen Despoten wegen dem Verschwinden des Journalisten entgegen schwappt, verfrüht sei. Er sagte nämlich, "Hier sind wir wieder mit dem 'schuldig bis zum Beweis der Unschuld'" und er fügte hinzu, "das mag ich nicht".

Trump gibt dem Auftraggeber des Mordes an Khashoggi die Hand

Laut Tonaufzeichnungen, welche die türkischen Behörden besitzen, wurde Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul gefangengenommen und dann qualvoll getötet. Danach hat man ihn zerstückelt.

Die Täter waren 15 Sicherheitsleute, die extra aus Riad nach Istanbul eingeflogen wurden. Vier Verdächtige sind eng mit Mohammed bin Salman verbunden. Einer ist ein häufiger Begleiter des mächtigen Kronprinzen und die drei anderen sind in seinem Sicherheitsdetail.


Beim Haupttäter handelt es sich um Dr. Salah Muhammad al-Tubaigy. Der Mann ist ein Forensiker. Mit einer Knochensäge soll er Khashoggis Körper auf einem Tisch innerhalb Minuten zerteilt haben. Er war auch für die Spurenbeseitigung verantwortlich.

Wie kann Trump deshalb das saudische Regime schützen und auf Unschuld plädieren??? UNFASSBAR!!!

Dieses Bestehen von Trump auf die Unschuldsvermutung trifft nur auf die Mörderbande in Saudi-Arabien zu. Wo war diese "jetzt warten wir erstmal die Untersuchungsergebnisse ab" Einstellung, als es um die Beschuldigung gegen Präsident Assad ging, er hätte Giftgaseinsätze befohlen???

Da hat Trump überhaupt nicht gezögert, sondern sofort einen Angriff mit über 100 Cruise Missiles auf Syren veranlasst. Er schrieb damals auf Twitter:

"Viele Tote, einschliesslich Frauen und Kinder, in einem sinnlosen CHEMISCHEN Angriff in Syrien. Das Gebiet der Gräueltaten wird von der syrischen Armee eingeschlossen und eingekreist, was es für die Aussenwelt völlig unzugänglich macht. Präsident Putin, Russland und der Iran sind für die Unterstützung des Tieres Assad verantwortlich. Ein hoher Preis wird dafür gezahlt."

Als sich später bei der Untersuchung durch Journalisten und unabhängige Experten herausstellte, es waren die Terroristen und die Mitglieder ihrer Propagandaabteilung, die Weissen Helme, die das Giftgas eingesetzt haben, gab es keinerlei Konsequenzen und schon gar nicht eine Entschuldigung für den verfrühten Schuldspruch und Bestrafung durch Raketen.

Oder wie reagierte Trump im Vergiftungsfall der Skripals? Sofort war Putin in seinen Augen schuld und er beschloss die Ausweisung von 60 russischen Diplomaten und Schliessung des Konsulat in San Francisco. Dabei gibt es bis heute keinen Beweis, Moskau hat damit was zu tun.

Putin war auch für den Abschuss der Malaysia Airlines Boeing über der Ukraine verantwortlich.

Die Maschine war gerade erst am Boden aufgeknallt, da hiess es schon, Russland hat die "Separatisten" mit Flugabwehrraketen beliefert und es kam die lautstarke Forderung der Medien, "wer stoppt den Mörder Putin?" Dabei zeigen die neuesten Untersuchungsergebnisse vier Jahre später, es waren die Ukrainer selber.

Die gleiche Schuldvermutung gilt für den Iran. Trump hat die Atomvereinbarung einfach zerrissen und behauptet, der Iran sei der grösste Verbreiter von staatlichen Terror und arbeite an der Atombombe, hat deswegen neue und noch schärfere Sanktionen gegen das Land verhängt.

Dabei hat die UN-Atomaufsichtsbehörde bestätigt, der Iran hält sich an das Abkommen.

Als aber die saudische Luftwaffe einen Schulbus in Jemen bombardierte, wodurch mindestens 40 Kinder ermordet wurden, hat Trump nichts dazu gesagt. Dieser Krieg gegen die Zivilbevölkerung wird ja auch von Washington unterstützt und man ist daran beteiligt.

Das heisst, für Trump besteht Amerikas Aussenpolitik aus einer riesigen Doppelmoral, je nach dem wer der mutmassliche Täter ist.

Wenn es um "Alliierte" geht, oder in diesem Fall, um das blutrünstigste und intoleranteste Mörderregime der Welt, dann wird die Unschuldsvermutung angewendet. Wenn es um einen Gegner geht, dann spielt man sofort den Ankläger, Richter und Exekutor.

Ein weiterer Beweis für Trumps völlig pervertierte Moral ist der Austritt der USA aus dem UN-Menschenrechtsrat. Die USA begründen den Rückzug mit der Israelfeindlichkeit des Gremiums.

Klar, damit wird noch ein verbrecherisches Regime, das ein "enger Verbündeter" ist, geschützt. Israel darf nicht wegen der schon seit über 70 Jahren andauernden rassistischen Apartheid-Politik gegenüber den Palästinensern verurteilt werden.

Wenn "Freunde" Verbrechen begehen, dann ist das was anderes.

Die Reaktion des Präsidenten auf die mutmassliche Ermordung des Washington Post-Kolumnisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul ist der beste Beweis für seine Abkehr von einer Aussenpolitik, die auf universellen menschlichen Werten basiert.

Die Krise zeigt stattdessen Trumps radikale Form der "America First" Realpolitik, denn es wird grosszügig über Verbrechen hinweg gesehen, wenn "Freunde" die Täter sind. Dann gelten die Menschenrechte nicht.

Trump hat gezögert, die saudische Regierung seit Khashoggis Verschwinden zu kritisieren. In einem Interview mit CBS "60 Minutes", lehnte Trump auch die Idee ab, die Waffenverkäufe im Wert von 110 Milliarden Dollar nach Saudi-Arabien einzuschränken.

Er sagte, zu viele amerikanische Arbeitsplätze seien davon abhängig.

Trumps "Moral" und "Gewissen", wenn er überhaupt welches hat, kann man mit Milliarden von Petrodollars kaufen!

Und in Kommentaren am Montag, propagierte er die Leugnung des saudischen Königs und bot die Idee an, dass unbekannte "Schurkenkiller" hätten die Tat begangen. Er spielt die Rolle des Verteidigers der Mörder!

Obwohl viele Konzerne und Politiker die Teilnahme am geplante Wirtschaftstreffen 'Davos in the Desert' in Saudi-Arabien seit dem Verschwinden von Khashoggi abgesagt haben, will Trump, dass Finanzminister Steven Mnuchin an der Konferenz teilnimmt.

Ausserdem entsandte Trump seinen Aussenminister sofort nach Riad, um seine Loyalität gegenüber den Saudis zu zeigen.

Mike Pompeo, der am Dienstag gemeinsam mit König Salman und seinem skrupellosen Sohn Kronprinz Mohammed bin Salman oder MBS bei den Fototerminen strahlte, demonstrierte einen Schulterschluss mit Riad.

Was für ein "Zufall", dass genau am Dienstag, als der ehemalige CIA-Chef Pompeo in Riad mit den Mördern sprach, ein Betrag von 100 Millionen Dollar im Washington eintraf, die Riad dem Trump-Regime im Sommer versprochen hatte.

Laut der New York Schleim ist das Geld für die "Stabilisierung" der von Daesh befreiten Gebiete gedacht. Ja genau, wie wenn die Saudis plötzlich gegen die radikal-islamischen Terroristen wären, die sie seit sechs Jahren in Syrien wüten lassen.

Ganz schnell dementierte das US-Aussenministerium die Kommentare, es handle sich um Bestechung, damit die Saudis sich damit freikaufen können, sondern der Geldeingang wäre zufällig am gleichen Tag passiert, wo Pompeo in Riad weilte.

All das zeigt, Trump ist mehr daran interessiert, die Beziehung zur saudischen Königsfamilie zu festigen, denn sie sind die Schlüsselfiguren in ihrem gemeinsamen Bemühen, den Iran unter Druck zu setzen und zu isolieren, als nach den Antworten zu suchen, was mit Khashoggi geschah.

Beweise für die Ermordung von Khashoggi gefunden

von Freeman am Dienstag, 16. Oktober 2018 , unter , , | Kommentare (15)



Nach der 9-stündigen Durchsuchung des saudischen Konsulat in Istanbul am Montagabend bis in die frühen Morgenstunden am Dienstag, haben laut Angaben der türkischen Behörden Staatsanwälte Beweise gefunden, die die Vermutung stützen, dass Khashoggi im Konsulat getötet wurde.


Eine Quelle im Büro des Generalstaatsanwalts sagte Al Jazeera gegenüber "dass sie Beweise gefunden haben, die ihren Verdacht bestätigen, dass Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat getötet wurde", berichtete ihr Korrespondent Jamal Elshayyal aus Istanbul.

"Dies ist ein bedeutender Schritt nach mehreren Tagen in einer Sackgasse", sagte er.

Das Büro des Generalstaatsanwalts sagte auch, dass ihr Team im Konsulat Beweise für "Manipulationen" gefunden habe, fügte Elshayyal hinzu.

Zur Erinnerung, im vorhergehenden Artikel habe ich aufgezeigt, wie Putzfrauen VOR der Durchsuchung durch die türkische Polizei, die Räumlichkeiten des Konsulat gereinigt haben.

Die Ergebnisse der Untersuchung würden in zwei bis drei Tagen veröffentlicht, sagte das Büro der Staatsanwaltschaft.

Was ja sehr verdächtig ist, warum hat es so lange gedauert, bis Saudi-Arabien die Tür des Konsulat öffnete?

Warum durften die türkischen Ermittler erst nach fast zwei Wochen nach dem Verschwinden von Jamal Khashoggi ins saudischen Konsulat in Istanbul rein?

Gestern Abend habe ich bereits berichtet, CNN meldete, dass Saudi-Arabien sich darauf vorbereitet, zuzugeben, dass Khashoggi als Ergebnis bei einer "Befragung", die "schief gelaufen" ist, getötet wurde, wobei es zwei ungenannte Quellen zitiert.

Eine Quelle warnte, dass ein Bericht noch in Vorbereitung sei und sich ändern könnte, sagte CNN.

Die andere Quelle sagte, der Bericht würde wahrscheinlich zum Ergebnis kommen, dass die Operation ohne offizielle Genehmigung durchgeführt wurde, und die Beteiligten werden zur Verantwortung gezogen, sagte der amerikanische Sender.

Aha, so wollen die verbrecherischen Saudis also den Mord verkaufen, als Unfall, bei einem Verhör im Konsulat durch unbekannte Täter. Das sollen wir glauben?

Wie sind diese "Schurkentäter", wie Trump sie nennt, in das bewachte und gesicherte Konsulat rein gekommen und wer hat denn Khashoggi überhaupt festgehalten und verhört, wenn nicht Offizielle der saudischen Regierung?

Zuerst behaupteten die Saudis, sie wüssten von nichts und Khashoggi hätte durch die Hintertür das Konsulat verlassen. Eine Lüge, denn die türkischen Überwachungskameras an der Vorder- und Hintertür zeigen das nicht.

Jetzt sagen sie möglicherweise, er wurde im Konsulat getötet, aber es war ein "Versehen" durch einen übereifrigen Beamten, der in nur "Befragen" wollte.

Und wer hat dann die Leiche zerstückelt und ausser Landes gebracht? Denn im Konsulat befindet sie sich nicht mehr.

Es können nur die 15 "Sicherheitsbeamten" sein, die mit einem Regierungs-Jet aus Saudi-Arabien nach Istanbul kamen, ins Konsulat gingen und dann wieder verlassen haben, um nach Riad zurück zu fliegen.

Vielleicht hat der Psychophat MbS befohlen, der seit vergangenem Jahr Saudi-Arabien wie ein blutrünstiger Despot beherrscht, "bringt mir den Kopf von Khashoggi!"

Ja, die Saudis sind unsere "Freunde" und "Geschäftspartner", auch die von Merkel, die immer wieder die Mörderbande besucht und den Hofknicks vor den Scheichs macht.

Da wird grosszügig über Menschenrechtsverletzungen hinweg geschaut, wenn sie für Milliarden Waffen kaufen.

Sicher wird die Lüge der Kopfabscheider geglaubt und akzeptiert, von wegen "Unfall", und zur Tagesordnung übergegangen.

UPDATE: Jetzt hat auch ein türkischer Beamter gegenüber der Nachrichtenagentur AP gesagt, dass die Polizei Beweise im saudischen Konsulat in Istanbul gefunden habe, welche bestätigen, dass der Journalist Jamal Khashoggi dort getötet wurde.

Der "hochrangige Beamte" sprach mit AP unter der Bedingung der Anonymität, sagte aber, dass die Polizei "bestimmte Beweise" gefunden habe, dass Khashoggi in dem Gebäude gestorben sei. Der Beamte hat keine weiteren Einzelheiten über die von der Polizei aufgedeckten Beweise angegeben.

Als die türkischen Ermittler am Montagabend Zugang zum Konsulat erhielten, war "überall" im Gebäude bereits ein frischer Anstrich angebracht, teilte ein türkischer Beamter am Dienstag mit. Dieser Anstrich an den Wänden soll die Spuren des Mordes überdecken.

Razzia des saudischen Konsulat in Istanbul

von Freeman am Montag, 15. Oktober 2018 , unter , , | Kommentare (5)



Am Montag Abend schloss die türkische Polizei die Umgebung des saudischen Konsulat in Istanbul mit Sperrgittern ab und führte eine Razzia durch, die während ich das schreibe noch andauert. Ein Grossaufgebot von Beamten der Spurensicherung und der Forensik wurden beobachtet, wie sie aufgefahren sind und mit technischen Geräten in das Konsulatgebäude gingen. Offensichtlich hat die Polizei Spuren des mutmasslichen Mordes des Journalisten und Dissidenten Jamal Khashoggi in den Räumlichkeiten gefunden.

In das Konsulat eines Staates einzudringen, muss schon durch einen sehr begründeten Verdacht erfolgen. Das Durchsuchen eines Gebäudes eines anderen Landes - das nach der Genfer Konvention als ausländischer Boden gilt - ist eine aussergewöhnliche Massnahme, die die Schwere der diplomatischen Krise widerspiegelt.

Die neuesten Meldungen darüber sind am Ende des Artikels!






Wie bekannt ging Khashoggi am 2. Oktober ins saudische Konsulat und ist seitdem nicht mehr aufgetaucht. Es gibt deshalb die Vermutung, er wurde entweder vom saudischen Regime ermordet oder ist entführt worden. Khashoggis Verlobte Hatice Cengiz, die vor dem Konsulat wartete, sagte, sie habe ihn nicht wieder herauskommen sehen.

Das Bild zeigt wie Khashoggi ins Konsulat geht

Khashoggis Artikel schienen gegenüber dem saudischen Thronfolger, Kronprinz Mohammed bin Salman, immer kritischer zu werden. Der 33-jährige Kronprinz oder MbS, wie er bekannt ist, ist de facto Herr des ölreichen Königreichs, anstelle seines alternden Vaters, König Salman.

Amal Khashoggi (59) war aus der Sicht der saudischen Elite "abtrünnig" geworden. Zuvor war er leitender Redakteur in saudischen Medien und Berater des königlichen Hofes. Er war eng mit House of Saud Affairs verbunden. Wie ein Kommentator es kryptisch formuliert: "Er wusste, wo alle Leichen begraben waren."


Die mutmassliche Entführung und Ermordung von Jamal Khashoggi letzte Woche scheint eine verzweifelte Massnahme der saudischen Machthaber zu sein. Aus türkischen Quellen geht hervor, dass der Journalist tatsächlich zum Konsulat in Istanbul gelockt wurde, wo er von einem 15-köpfigen Trupp getötet wurde. Berichten zufolge wurde das angebliche Attentat auf höchster Ebene des saudischen Königshofs angeordnet, was Kronprinz MbS betrifft.

Warum sollten die saudischen Herrscher solch eine abscheuliche Tat anordnen, die unweigerlich zu akuten politischen Problemen führen würde, wie wir es aus den Kommentaren der Regierungen und der Berichterstattung in den Medien auf der ganzen Welt sehen?

Im vergangenen Jahr hatte das Haus Saud Khashoggi aufgefordert, nach Riad zurückzukehren und seine Dienste als Medienberater am Königshof wieder aufzunehmen. Er lehnte ab, weil er fürchtete, etwas Unheimlicheres sei im Gange. Als Khashoggi am 28. September in Istanbul erschien, um eine Scheidungsurkunde des saudischen Konsulats einzuholen, beschloss das Haus Saud, ihn zu verhaften. Ihm wurde gesagt, am 2. Oktober zum Konsulat zurückzukehren. Am selben Tag kam die 15-köpfige Gruppe aus Riad mit zwei privaten Gulfstream-Jets an, um ihn zu töten.

Offizielle saudische Erklärung ist aber unglaubwürdig. Sie sagen, Khashoggi habe das Gebäude des Konsulats unverletzt durch eine Hintertür verlassen, obwohl sie keine CCTV-Bilder liefern können, um das zu beweisen. Die Türken sagen, ihre eigenen CCTV-Einrichtungen, die die Vorder- und Rückseite des saudischen Konsulats überwachen, zeigen, dass Khashoggi das Gelände nicht verlassen hat. Die Türken scheinen sich ihrer Behauptung sicher zu sein, er sei im Gebäude ermordet worden, seine Überreste wurden zerstückelt und in diplomatischen Fahrzeugen entfernt. Die beiden Privatjets sind am selben Tag von Istanbul mit den 15 Saudis an Bord abgeflogen, um über Kairo und Dubai nach Riad zurückzukehren.

Um solch eine rücksichtslose Tat durchzuführen, müssen die Saudis durch Khashoggis kritische Kommentare in der Washington Post alarmiert worden sein. Die Kolumnen schienen mehr und mehr schädliche Einblicke in das Regime unter Kronprinz MbS zu liefern.

Die Washington Post berichtet in dieser Woche, dass US-Geheimdienste durch Abhöraktionen wussten, dass die Saudis Khashoggi entführen wollten. Das bringt das Haus Saud in den Verdacht, einen vorsätzlichen Mordakt begangen zu haben.

Darüber hinaus könnte die gleiche Enthüllung auch den US-Geheimdienst unwissentlich in Mitleidenschaft ziehen. Wenn dieser von einer böswilligen Absicht gegenüber Khashoggi wusste, warum warnten ihn die US-Agenten nicht davor, zum saudischen Konsulat in Istanbul zu gehen? Sicher hätte er dieselben persönlichen Dokumente von der saudischen Botschaft in Washington DC erhalten können, einem Land, in dem er wohnte und das sicherer gewesen wäre.

Jamal Khashoggi hat vielleicht zu viele dunkle Geheimnisse über die geheime Zusammenarbeit der USA und Saudi-Arabien gewusst, die hauptsächlich mit den Terroranschlägen vom 11. September zusammenhängen. 15 der 19 "Flugzeugentführer" waren saudische Staatsbürger. Und mit seiner zunehmenden Arbeit als kritischer Journalist in einer prominenten amerikanischen Nachrichtenagentur war es vielleicht Zeit, ihn zum Schweigen zu bringen. Die Saudis als Killer, die amerikanische CIA als Ermöglicher.

Trump glaubt den Saudis

Trump behauptete am Montag, dass "Schurkenkiller" hinter dem Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi stehen könnten, nachdem er mit dem saudischen König Salman telefoniert hatte.

Trump sagte: "Es klang für mich so, als ob es sich um Schurkenkiller handeln könnte. Wer weiss?"

Nur, wer soll das sein? Es gibt nur einen Schurken in dieser Sache und das ist MbS selber, der schon seine ganzen Verwandten und mögliche Konkurrenten verhaften und einsperren lies und nur gegen einer Milliardenzahlung wieder freigab.

Dann möchte ich daran erinnern, vor einem Jahr wurde der libanesische Premierminister Saad al-Hariri in Saudi-Arabien entführt und als Gefangener gehalten, bis er im TV seinen Rücktritt erklärte und den Iran heftig beschimpfte. Erst danach wurde er freigelassen und durfte in den Libanon zurück.

Trump erzählte Reportern des Weissen Hauses, dass Salman ihm eine "glatte Leugnung" in Bezug auf das Verschwinden von Khashoggi am Telefon geäussert hat. Na und? Was bedeutet schon das Wort eines senilen Greises, der vom Sohn entmachtet wurde???

Wie glaubhaft soll die Behauptung sein, dass es unbekannte "Schurkenkiller" gewesen sein könnten, die irgendwie ins saudische Konsulat eingedrungen sind - ohne das Wissen der saudischen Regierung - und den mutmasslichen Mord begangen haben?

US-Aussenminister Mike Pompeo verliess Washington gegen Mittag nach Riad, um sich auf Trumps Wunsch mit dem saudischen König zu treffen.


Wer glaubt, Trump würde es ernst meinen, Saudi-Arabien zu bestrafen, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es ist ihm egal, dass saudische Sicherheitsbeamte Khashoggi zerstückelt haben oder dass Riad immer wieder Dissidenten auf der ganzen Welt verschwinden lässt.

Trump war nie ein Verfechter der Menschenrechte, besonders wenn "Alliierte" die Menschenrechte verletzen, wie Israel oder Saudi-Arabien. Gegen Kriege hat er auch nichts, denn er führt sie genauso weiter wie seine Vorgänger.

Er hat sogar Amerikas Beteiligung an dem von Saudi-Arabien geführten Krieg im Jemen eskaliert. Hauptsache die Petrodollars fliessen durch Waffenkäufe in 3-stelliger Milliardenhöhe nach Amerika. Trump kann man genauso leicht kaufen wie jedes andere korrupte Schwein.


Vor der Razzia durch die türkische Polizei haben Putzfrauen das Innere des Konsulat gereinigt. Hatten sie den Auftrag, alle Spuren die auf einen Mord hinweisen zu beseitigen?

Ich halte Euch auf dem Laufenden, wenn ich mehr über das Resultat der Razzia in Istanbul weiss.

UPDATE 21:00 Uhr: Die Razzia dauert immer noch an, geht schon mindestens seit zwei Stunden. Die Strasse vor dem Konsulat ist vollgestellt mit Polizeifahrzeugen und eine ganze Schar an Polizisten ist im Gebäude. Irgendwas verdächtiges müssen sie gefunden haben, wenn sie so lange eine Untersuchung durchführen.

UPDATE 21:30 Uhr: Die Saudis räumen ein, der Journalist wurde in einem "Verhör das schief gelaufen" ist getötet. Ein von der saudischen Regierung vorbereiteter Bericht wird sagen, dass der Journalist Jamal Khashoggi infolge einer missglückten Befragung im Zuge seiner Entführung aus der Türkei ums Leben gekommen sei, berichtete CNN unter Berufung auf anonyme Quellen.

Also doch, die Schergen des saudischen Regimes haben einen kritischen Journalisten ermordet!!!

Mit diesen Mördern macht aber der Westen einschliesslich Deutschland gigantische Waffengeschäfte und kauft ihr Öl, hält das Regime an der Macht und beschützt es. Sie sind damit Helfershelfer und Komplizen am Mord!!!

UPDATE 22:00 Uhr: Mir sind Fotos zugespielt worden, die einen Schädel zeigen, dessen Gesichtshaut abgetrennt und auf dem Boden ausgebreitet wurde. Sieht dem Opfer sehr ähnlich. Zusätzlich liegen der abgetrennte Penis und die Hoden sowie die Augen daneben.

Grässlich, kann die Fotos deswegen nicht zeigen.

UPDATE 23:30 Uhr: Die Polizei arbeitet immer noch im Konsulatsgebäude und es sieht nach einer langen Nacht aus. Bisher gibt es keine Auskunft, was die Polizei so lange beschäftigt und ob die Tatortermittler Beweise für den Mord gefunden haben und sichern.

UPDATE Dienstag: Die türkische Polizei hat das saudische Generalkonsulat in Istanbul nach der 9 Stunden langen Durchsuchung am Dienstagmorgen verlassen. Es gibt bis jetzt keine offizielle Aussage, ob DNA-Spuren und Beweise für einen Mord gefunden wurden.

Für mich sieht es aus, wie wenn das Verschwinden von Jamal Khashoggi von den Türken, den Saudis und den Amerikanern unter dem Teppich gekehrt wird ... weil "Freundschaft" mit den Kopfabschneidern und Wächtern des Islam, und Geld, Öl und Waffengeschäfte wichtiger sind.

Fratzenbuchs und Zwitschers nächste Runde der Zensur

von Freeman am Samstag, 13. Oktober 2018 , unter | Kommentare (22)



Mark Zuckerberg und Jack Dorsey haben gerade den grössten Angriff auf die alternativen Medien in der Geschichte Amerikas verübt und die Main-Shit-Fake-News-Medien jubeln den beiden dafür zu. Am 7. August 2018 habe ich in meinem Artikel "Zensurapparat hat gegen Alex Jones zugeschlagen" prophezeit, "Heute machen sie Jones fertig und schalten ihn aus, morgen andere 'Kollegen' und auch mich, und übermorgen Euch!" Jetzt ist es passiert.


Ich habe daraufhin die Frage gestellt: "Findet Ihr es in Ordnung, dass eine Handvoll Tech-Monopolisten die Macht haben, unliebsame Meinungen gleichzeitig aus dem Internet zu verbannen? Die Eigentümer dieses Monopols sind alles Milliardäre, die selbstherrlich bestimmen, was Ihr zu denken habt."

Mark Zuckerberg hat gerade über 800 Konten geschlossen - darunter die von zahlreichen unabhängigen Medienseiten mit Millionen von Anhängern, die von patriotischen Amerikanern betrieben werden - ein paar Wochen vor den Zwischenwahl in den USA im November. Man will offensichtlich damit die Wahl zugunsten der Kandidaten der "Demoratten" beeinflussen.

Tweeters Jack Dorsey folgte dem Beispiel, indem er viele der selben unabhängigen Nachrichtenseiten und die Journalisten, die über Twitter ihre Nachrichten verbreiteten, verboten hat.

Eine kleine Auswahl an bekannten Seiten, die gelöscht wurden: The Free Thought Project, Press For Truth, Anti-Media, Cop Block, Filming Cops, Counter Current News, Right Wing News, Noisy Room, Gun Laws Don't Work, Reverb Press, Nation in Distress, Clash Daily, Voluntaryist Veterans ... und viele mehr.

Auch die Facebook-Seite der Journalistin Rachel Blevins, die für RT America arbeitet, wurde gelöscht, inmitten des jüngsten Vorgehens des Social-Media-Giganten gegen alternative Nachrichtenquellen.


Blevins sagt, sie habe nur ihre journalistische Arbeit veröffentlicht und ist entsetzt über die Zensur. Sie betonte, dass sie vier Jahre hart arbeiten musste, um eine Fangemeinde von fast 70'000 Menschen zu sammeln.

Die Facebook-Seite von Dan Dicks, ein investigativer Journalist mit 350'000 Anhänger, mit dem ich in der Vergangenheit an den Bilderberg-Konferenzen zusammengearbeitet habe, wurde auch gelöscht.

Der in Vancouver ansässige investigative Journalist, der für The Press for Truth schreibt, sagte, die Facebook-Razzia sei "eindeutig politisch" motiviert gewesen, da Tech-Unternehmen die Rolle der "Torwächter des politischen Denkens" übernommen hätten.

"Hier haben wir es heute mit dem Mundtotmachen eines jeden zu tun, der gegen den Status quo steht, egal, ob rechts oder links vom politischen Spektrum."



Dies ist ein beispielloser Angriff auf die freie Presse - doch die Konzernmedien, die über Trump jammern, weil er sie nur kritisiert, bejubeln diese orwellsche Säuberung mit fast völliger Gleichförmigkeit.

Das harte Durchgreifen gegen Anti-Establishment-Stimmen wird sich im Endeffekt GEGEN Facebook selber richten, argumentierte der britische Labour-Party-Aktivist und politische Theoretiker Dr. Richard Barbrook.

Facebook und andere Tech-Unternehmen, die sich die Aufgabe selbst gegeben haben, mehr "traditionelle Medienzensur" durchzusetzen, werden wahrscheinlich einen Massenexodus von ihren Plattformen erleben, glaubt er.

"Das Problem ist, wenn sie es zu sehr tun, werden die Leute woanders hingehen, wo sie keine Zensur erleben, die gegen sie arbeitet", sagte Barbrook.

Deshalb, schliesst eure Konten bei Fratzenbuch und alle anderen Plattformen, die zensieren, und bestraft sie mit eurem Boykott, wechselt zu den vorhandenen Alternativen (Steemit, DTube, Bitchute ...), wie Dan es im Video erklärt hat!

Mich hat Zuckermännchen schon 2011 während meiner Berichterstattung über Bilderberg in St. Moritz gelöscht und es gibt keine "offizielle" ASR-Seite seitdem.

Hier noch eine Anleitung, wie man sein Facebook-Konto löscht.

Dann, falls diese Seite auch gelöscht wird, schickt mir eine Mail auf asrblog@yandex.ru mit dem Stichwort "Plan-B", damit ich Euch Nachrichten darüber schicken kann, als Alternative und wir in Kontakt bleiben können.

FAZIT:

In einem System, das von Konzernen beherrscht wird, wie das westliche faschistische System, kommt eine Zensur durch Konzerne einer staatlichen Zensur gleich. Faschismus ist nämlich laut seinem Erfinder Mussolini, die Verschmelzung der Konzernmacht mit der Staatsmacht!

Wir werden generell von Plutokraten regiert, die enge Verbindungen zu den geheimen und nicht so geheimen Staatsorganen haben. Die Oligarchen aus Silicon Valley haben enge Verbindungen zu diesen Organen und liefern alle unsere Daten an sie.

Ihre Aufgabe ist es, das Denken der Menschen zu lenken und zu kontrollieren, unter dem Deckmantel der sozialen Medien, die gratis sind. Nur, sie sind nicht gratis, sondern man bezahlt mit seinen Daten!

UPDATE: Dieser Artikel wurde bis jetzt 34735 Mal gelesen und es haben sich 1734 ASR-Leser für den Fall der Zensur bei mir registriert. Das sind nur ca. 5 Prozent, die weiter informiert werden wollen. Offensichtlich wollen 95 Prozent keinerlei Information von mir, wenn diese Seite geschlossen wird. Dieses Desinteresse spricht für sich und sagt einiges. Warum sind sie dann überhaupt hier und konsumieren meine Arbeit? Oder glauben sie echt daran, eine generelle Zensur der alternativen Medien wird nicht passieren?

US-Spionagedrohnen fliegen an russischer Grenze entlang

von Freeman am Dienstag, 9. Oktober 2018 , unter , | Kommentare (18)



Ende letzter Woche flog ein US-amerikanischer Northrop Grumman RQ-4 Global Hawk für 11 Stunden an Russlands südwestlichen Grenzen entlang. Die RQ-4B ist das bisher grösste in Serie gefertigte militärische unbemannte Flugzeug der Welt mit einer Länge von 13,5 Meter und Flügelspannweite von fast 40 Meter.



Der neueste Spionageflug wurde von PlaneRadar, ein russischer Online-Dienst zur Echtzeit-Positionsdarstellung von Flugzeugen, entdeckt und verfolgt, die vom US-Luftwaffenstützpunkt Sigonella, 16 km südwestlich von Catania, Sizilien startete und über Griechenland, durch die Türkei, durch Rumänien in die Ukraine flog und im Osten des Landes eine Schleife zog und dann in Richtung Südwesten aufs Schwarze Meer raus ging, um die westliche und südliche Küste der Krim entlang zu fliegen und dann in Richtung Sochi, Putins Feriendomizil, wo die Drohne umkehrte.




Die Spionagedrohne kam nur 31 km in die Nähe der Küste bei Sewastopol und nur 9,77 km vor dem russischen Luftraum!

Die ferngesteuerte Maschine startete um 7 Uhr Moskauer Zeit in Sizilien und erreichte kurz nach 9 Uhr den ukrainischen Luftraum. Sie verbrachte knapp zwölf Stunden über der Ukraine und über dem Schwarzen Meer und schloss kurz vor 22 Uhr Moskauer Zeit ihre Spionagemission ab.


Um 18:29 Uhr Moskauer Zeit zeichnete PlaneRadar ausserdem den Flug einer Boeing P-8A Poseidon auf, ein amerikanisches Spionageflugzeug, das ebenfalls in der Nähe der Krim flog und gelegentlich die Flugroute der Drohne kreuzte.


Das US-Militär hat in den letzten Jahren ihre Spionageflüge entlang Russlands Grenzen erheblich verstärkt, zusammen mit dem Aufbau von NATO-Basen, Stationierung von Truppen und Verlegung von Kriegsgerät.

Am vergangenen Freitag startete eine RQ-4 ebenfalls von Sigonella und flog in die baltischen Staaten, machte mehrere Schleifen um die russische Exklave Kaliningrad und verbrachte dann mehr als drei Stunden in der Nähe der Grenze zu den russischen Regionen Leningrad und Pskow.

Um die russische Sicht dieser amerikanischen Provokationen zu verstehen, man kehre die Lage um und es würden russische Drohnen vor dem Urlaubsdomizil von Trump in Palm Beach, Florida herumkurven und entlang der ganzen Ostküste an Washington vorbei bis New York ... was dann los wäre?

Das hysterische Geschrei von Trump, der westlichen Militärs, Politiker und Medien wäre ohrenbetäubend und man würde es als Kriegserklärung auffassen. So aber sollen die Russen sich alles gefallen lassen und stillhalten.

Ich verstehe Putin nicht, denn ich würde diese Spionagedrohnen einfach abschiessen oder wenigstens die Fernsteuerung übernehmen und sie zur Landung zwingen, so wie die Iraner es 2011 machten.

Siehe meinen Artikel drüber ...

Dann kämen keine mehr in die Nähe Russlands, so wie nach dem Abschuss des U2-Spionageflugzeugs am 1. Mai 1960 über der Swerdlowsk Oblast und Gefangennahme des CIA-Piloten Gary Powers.

Assad beschliesst Generalamnestie für alle Deserteure

von Freeman am , unter | Kommentare (7)



Präsident Baschar al-Assad hat am Dienstag das Gesetzesdekret Nr. 18 für 2018 erlassen, das eine allgemeine Amnestie für militärische Deserteure innerhalb und ausserhalb des Landes umfasst und die Verbrechen gegen das Gesetzes Nr. 61 über Militärstrafsachen von 1950 und deren Änderungen, die vor dem 9. Oktober 2018 begangen wurden.


Dieses Dekret enthält keine Flüchtigen vor der Justiz, es sei denn, sie wenden sich innerhalb von 4 Monaten an die Behörden innerhalb des Landes und 6 Monate für diejenigen ausserhalb des Landes.

Das Gesetzesdekret sieht auch die Gewährung einer Generalamnestie für die Gesamtstrafe für Straftaten vor, die in dem Gesetz des Militärdienstes Nr. 30 von 2007 und seinen Änderungen enthalten sind.

Um die Versöhnung innerhalb Syriens zu fördern hat Assad bereits in der Vergangenheit eine Amnestie für alle Terroristen angekündigt, die sich der syrischen Armee ergeben. Die Begnadigung durch den Präsidenten umfasst alle, die Waffen gegen die Regierung eingesetzt haben.

Die Regierung betrachtet die Amnestie als eine goldene Chance für die Terroristen, welche die Kampfhandlungen aufgeben wollen, und sie wurde bereits von Tausenden beantragt, die sich in den vergangenen Monaten ergeben haben.

Die aktuelle Amnestie könnte dazu beitragen, die Rückkehr von Flüchtlingen zu fördern, von denen einige nicht in der Lage waren, nach Hause zurückzukehren, weil sie auf der schwarzen Liste standen.

Die Angst vor der Wehrpflicht und die mögliche Bestrafung, weil sie diese durch Flucht entgangen sind, wird von Hilfsorganisationen häufig als einer der Hauptgründe dafür genannt, warum Flüchtlinge nicht nach Hause zurückkehren wollen.

Deshalb will Assad so weit wie möglich alle Hürden entfernen, damit die Syrer im Ausland wieder in ihre Heimat zurückkehren können, da sie keine Konsequenzen mehr befürchten müssen.

Die Regierungstruppen haben es im vergangenen Jahr geschafft, weite Gebiete von Syrien von den Terroristen zu befreien, darunter in Südsyrien und den östlichen Vororten der Hauptstadt Damaskus. Der Brennpunkt ist jetzt Syriens nordwestliche Provinz Idlib.

Die Fotos zeigen die Wiederaufbauarbeiten von Haus- und Ladenbesitzern in Aleppo und anderen Städten:




Viele Syrer in den Flüchtlingslagern im Libanon und den anderen Nachbarländern haben bereits die Rückkehr angetreten und fangen an, ihre zerstörten Geschäfte und Häuser wieder aufzubauen.

Der Libanon sagt, 50'000 syrische Flüchtlinge haben dieses Jahr bereits die von der syrischen Regierung unterstützte Rückführung in Anspruch genommen und sind freiwillig nach Hause gegangen.

Der tschechische Vize-Aussenminister Tomas Petricek unterstrich am Dienstag die Notwendigkeit ernsthafter Arbeit zur Beendigung der Krise in Syrien.

In einer Presseerklärung bekräftigte Petricek, dass dies der beste Weg ist, das Problem der vertriebenen Syrer zu lösen und ihnen zu ermöglichen, in ihre Heimat zurückzukehren und zum Wiederaufbau in Syrien beizutragen.

Kommentar: Was fällt dem "brutalen Diktator" Assad ein, Terroristen, Deserteure und Kriminelle eine Amnestie zu gewähren, damit Frieden und Aussöhnung in Syrien einkehrt? Das geht ja gar nicht und zerstört das Bild, welches die westlichen Politiker und Medien über ihn erschaffen haben und uns glauben lassen wollen. Ich bin total verwirrt!!!

In Deutschland ist das Thema "Rückführung" überhaupt kein Thema und man will die "Flüchtlinge" unbedingt behalten. Warum?

Liegt es daran, weil dann die milliardenschwere Flüchtlingsindustrie keine dicken Geschäfte mehr machen kann und die ganzen Gutmenschen, Sozialarbeiter, Betreuer, Übersetzer, Anwälte und sonstigen Profiteure der Willkommenskultur keinen Job mehr haben?

Erinnert mich an die Krankheitsindustrie und das Patienten nicht geheilt sondern ewig nur behandelt werden. Oder die Rüstungsindustrie hat kein Interesse an Frieden, denn nur Kriege garantieren den endlosen Bedarf an Waffen und Munition.

Frieden in Syrien und eine Rückkehr der Flüchtlinge wollen viele NICHT, denn das ist kein gutes Geschäft!!!

Die Amnestie von Assad für Deserteure finde ich sehr grosszügig, denn diese "Flüchtlinge" haben ihr Land im Stich gelassen und sind getürmt, statt zu bleiben und es gegen die ausländischen Terroristen zu verteidigen. Sie sind jämmerliche Feiglinge, die nur Mut gegenüber wehrlose Frauen haben!!!

Ist Merkel nicht mehr wichtig für Israel?

von Freeman am Dienstag, 2. Oktober 2018 , unter , | Kommentare (19)



Angela Merkel landete am Mittwochabend mit ihrem Kabinett in Israel und begann damit einen zweitägigen Besuch des zionistischen Konstruktes. Es geht um die deutsch-israelischen Regierungskonsulta- tionen. Am Flughafen empfangen wurde sie NICHT vom Präsidenten oder Premierminister, sondern von einer Person mit niedrigem Rang, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheit und Regional-Kooperations-Minister Tzachi Hanegbi. Schaut euch das Bild bei der Begrüssung an, wie abschätzig und von oben herab Hanebi der "Bundeskanzlerin" die Hand gibt.


Dieser Empfang zeigt, wie gering und respektlos das zionistische Regime Merkel behandelt und einschätzt. Warum? Weil sie wissen, Angies Amtsdauer geht demnächst zu Ende?

Ihr Reiseplan beinhaltet neben den politischen Gesprächen den obligatorischen Besuch des Yad Vashem Museum und des Israel Museum. Ausserdem wird sie den Ehrendoktor der Universität Haifa entgegen- nehmen.

Ein Abendessen mit Netanjahu und ein Mittagessen mit Präsident Reuven Rivlin sind auch geplant.

Für Merkel stehen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund und deshalb begleitet sie eine Wirtschaftsdelegation.

In ihrer letzten sonntäglichen Videobotschaft sagte sie, da Israel im IT-Bereich und Cybersicherheit weltweit an führender Stelle stehe, könnte Deutschland davon was lernen.

"Die deutsch-israelischen Beziehungen sind in vielen Bereichen sehr, sehr intensiv. Ich will die Wirtschaftsbeziehungen nennen. Hier begleitet uns eine Wirtschaftsdelegation und wir werden herausragende Projekte gerade aus dem IT-Bereich, aus dem Cybersicherheitsbereich, in Israel sehen. Denn Israel gehört hier zu den Weltmarktführern, und da können wir sogar in vielen Bereichen noch etliches lernen. Wir haben eine ganz enge Forschungszusammenarbeit seit Jahrzehnten, die wir auch weiter ausbauen wollen."

Aber es geht auch um die Kontroverse was das Atom-Abkommen mit dem Iran betrifft. Netanjahus Freund Trump kündigten das Abkommen unter seinem Beifall einseitig auf und erfüllte damit seinen Wunsch (oder eher Befehl).

Netanjahu wirft Merkel und überhaupt den Europäern einen zu sanften Kurs gegenüber dem Iran vor, denn Trump und Netanjahu wollen die Regierung in Teheran mit massiven Sanktionen stürzen. Deutschland und andere EU-Staaten wollen aber das 2015 geschlossene Abkommen retten.

Laut israelischen Medien gehören zu den dringlichsten Fragen, die bei den Treffen am Donnerstag behandelt werden, wie Israel dafür sorgen kann, dass Deutschlands positive Einstellung gegenüber Israel Merkels Amtszeit überdauert?

Schauen die Zionisten schon auf die Nachfolgerin von Merkel, die Bilderbergerin von der Leyen, die ja, wie sie selber kürzlich sagte, bereit ist mit der Bundeswehr Syrien anzugreifen???

Zur Erinnerung, Merkel hat sich damals 2002/03 auch für das Amt "empfohlen", weil sie den Angriffskrieg gegen den Irak befürwortet hat. Die Bilderberger haben 2005 in Rottach-Egern entschieden, Schröder zu stürzen und Merkel zur Kanzlerin zu machen.

Netanjahu will nicht über die Palästinenser reden

Ein aktuelles Thema das offensichtlich nicht behandelt wird ist die prekäre Situation der Palästinenser in Gaza und den besetzten Gebieten. So haben palästinensische Kinder im Beduinendorf Chan Al-Ahmar Poster mit einem Porträt von Merke hochgehalten, um auf den Verlust ihrer Heimat aufmerksam zu machen.


Die Kinder im Westjordanland beschrifteten am Dienstag in dem Ort Chan Al-Ahmar Plakate mit einem Bild von Merkel und baten damit die Kanzlerin, sich bei den Gesprächen in Israel gegen einen Abriss ihres Dorfes einzusetzen.

Das Dorf soll geräumt und mit Planierraupen plattgewalzt und zerstört werden. Das zionistische Regime will die mehr als 180 Bewohner von Chan Al-Ahmar vertreiben und "umsiedeln", um noch mehr Land stehlen zu können.

Am Mittwoch hatten Bewohner vor der deutschen Vertretung in den Palästinensergebieten demonstriert und um Merkels Unterstützung gebeten. Deutschland zählt zu mehreren EU-Ländern, die Israel gebeten haben, auf den Abriss zu verzichten.

Darauf reagierte die Kulturministerin Miri Regev und warnte Merkel vor einer Einmischung in interne Angelegenheiten Israels.

"Ich rate ihr, sich mit den Problemen ihres eigenen Landes zu beschäftigen", sagte Regev am Mittwoch. "Bei allem Respekt, den ich ihr zolle, erwarte ich von ausländischen Politikern, die hierher zu Besuch kommen, dass sie sich nicht in interne Probleme einmischen."

Ministerin Regev gehört zur rechtsradikalen und rassistischen Likud-Partei, genau wie Netanjahu auch.

Syrien soll mit F-35 angegriffen werden

Was Syrien betrifft hat die israelische Armee nach der Lieferung der S-300 mit der Aussage reagiert, die IAF muss sich zunehmend auf die futuristischen Tarnfähigkeiten der problematischen F-35-Jets verlassen, wenn sie ihre Überfälle auf Syrien ungestraft fortsetzen will, nachdem Syriens Luftabwehr durch Russland verstärkt wurde, berichtete der israelische Armeefunk.

"Die zukünftigen Angriffe werden angesichts der neuen Realität in Syriens Himmel für die Piloten sicherer sein", sagte eine Quelle innerhalb der IAF dem Radiosender und betonte auch, dass Israel jede Absicht habe, diese "teuerste Waffe der Welt" intensive zu nutzen.

Tel Aviv hat im Rahmen der amerikanischen Militärhilfe von jährlich über 3 Milliarden Dollar 50 F-35-Einheiten bestellt, die jeweils 125 Millionen Dollar kosten. Acht der Flugzeuge wurden bereits nach Israel überführt, weitere 33 sollen bis 2021 eintreffen.

Das Pentagon will aber den Einsatz der F-35 über Syrien jetzt nicht, denn dadurch könnte womöglich die vermutete Schwäche dieser mit Pannen geplagten Maschine durch einen S-300-Abschuss bekannt werden.

Ob die Tarnfähigkeiten der F-35 unter realen Kampfbedingungen effektiv sind oder nicht, weiss niemand, da das Flugzeug noch nie im Kampfeinsatz war und in der Vergangenheit Störungen im Radar hatte, zusätzlich zu den Hunderten Fehlern und Störungen in seinen anderen Systemen.

Merkel bei der Überreichung des Ehrendoktor der Uni Haifa:

Shoigu: S-300-System an Syrien geliefert

von Freeman am , unter , | Kommentare (14)



Das S-300-Luftabwehrsystem und Dutzende zusätzlicher Hardware-Teile wurden dem syrischen Militär übergeben, um die Sicherheit des russischen Personals dort zu erhöhen, sagte der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu.


"Wir haben die Lieferung des S-300-Systems abgeschlossen", sagte Shoigu am Dienstag. Die Ausrüstung, die nach Syrien geliefert wurde, bestand aus 49 Militärgeräten, darunter Radargeräte, Kontrollfahrzeuge und vier Trägerraketen, fügte er hinzu.

Die Lieferung soll russische Truppen in Syrien schützen, nachdem am 17. September ein russischer Aufklärer des Typs Il-20 abgeschossen und 15 russische Soldaten dabei getötet wurden.

Ein einheitliches Luftverteidigungssystem in Syrien wird bis zum 20. Oktober abgeschlossen sein, teilte Shoigu dem Sicherheitsrat mit. Russland wird die syrischen Mannschaften "vorbereiten und ausbilden", um die S-300 innerhalb von drei Monaten zu betreiben.

Zuvor sagte Shoigu, dass syrische Luftabwehrstellungen mit dem automatisierten Kontrollsystemen ausgestattet werden, die bisher nur an das russische Militär geliefert wurden.

Die verstärkten syrischen Verteidigungsanlagen werden in der Lage sein, Satellitennavigation, Radaranlagen und Kommunikationssysteme von Kampfflugzeugen über dem Mittelmeer zu unterdrücken.

Dies, so sagte Shoigu, könnte "einige Hitzköpfe abkühlen und sie vor unbedachten Handlungen abschirmen, die unsere Truppen gefährden".

Die Lieferung erfolgte genau nach der Ankündigung, innerhalb von 14 Tagen die S-300 dem syrischen Militär zu geben.

Ernsthafte Eskalation

Das US-Aussenministerium sagte, wenn Russland wirklich sein Luftabwehrsystem S-300 nach Syrien geschickt hat, dann würde es zu einer "ernsthaften Eskalation" führen.

Die USA hoffen, dass Russland S-300 Luftverteidigungssysteme in Syrien nicht stationiert hat, da dies zu einer ernsthaften Eskalation der Situation führen würde, sagte die Sprecherin der US-Aussenministeriums Heather Nauert bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

"Ich kann nicht bestätigen, dass das richtig ist. Ich hoffe, dass sie das nicht getan haben, das wäre eine ernsthafte Eskalation und Sorge", sagte Nauert auf die Frage nach der Reaktion der Regierung auf Berichte, Russland hätte das S-300-System nach Syrien geliefert.

US-Sprecher Colonel Sean Ryan erklärte indes, dass Russlands Entscheidung, Syrien mit S-300-Systemen auszustatten, keinen Einfluss auf die US-geführten Streitkräfte vor Ort habe. "Es hat sich nichts geändert", sagte Ryan.

S-300 per Luftfracht nach Syrien

Der Transport des S-300-Systems erfolgte mit einer Antonov An-124 Ruslan. Die auch als Condor bekannte Maschine, gilt als das grösste militärische Transportflugzeug der Welt und ist das zweitgrösste Flugzeug der Welt, hinter der Antonov An-225 Mriya.


Der Ruslan wiegt 192 Tonnen leer und hat eine Flügelspannweite von 73,3 Metern, kann eine maximale Nutzfracht von 120 Tonnen über 4'800 km transportieren oder 12'000 km mit 40 Tonnen Nutzlast oder 15'700 km ohne Nutzlast.

Das erste russische Flugzeug wurde am vergangenen Donnerstagabend auf der Hmeimim Air Base in der Nähe von Latakia in Syrien gesichtet.

Israel warnt

Netanjahu kritisierte am Freitag den Schritt Russlands als "unverantwortlich", und sagte, Israel sei entschlossen sich weiter mit Angriffen auf Syrien zu "verteidigen".

Netanjahu sagte, er habe Putin gesagt: "Lasst uns diese Deeskalation fortsetzen, aber gleichzeitig habe ich ihm sehr respektvoll und sehr deutlich gesagt, dass Israel weiterhin tun wird, was es tun muss, um sich zu verteidigen."

Anfang dieses Jahres hat Kriegsminister Avigdor Lieberman die israelischen Bedenken über Russlands angebliche Pläne, das System in Syrien zu installieren, heruntergespielt.

Eines muss klar sein: Wenn jemand auf unsere Flugzeuge schiesst, werden wir sie zerstören. Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine S-300 oder eine S-700 handelt", sagte er.

Na ja, jetzt können wir gespannt sein, wer von den beiden Seiten nur bellt oder auch beisst, die Angreifer oder die Verteidiger?

Sebastian aus Leipzig über seine Radtour durch Russland

von Freeman am Sonntag, 30. September 2018 , unter , , | Kommentare (12)



Da stand er auf der Strasse, in der Republik Abchasien am Schwarzen Meer, der blonde Sebastian mit seinem vollgepackten Rad. Auf die Frage, wo er denn herkomme, antwortete er, "ich bin aus Leipzig und mit dem Rad nach Russland gefahren bis hinter dem Ural und jetzt bin ich hier. Über 7'7'00 Kilometer habe ich mit meiner Freundin abgespult." So eine interessante Person und was er zu erzählen hat, musste ich unbedingt zu einem Interview einladen.

Sebastian mit seinem abchasischen Hund "Didi"

So kann man auch die Welt bereisen

Insgesamt sind beide eine Strecke von über 10'000 Kilometer durch Russland gefahren, nicht alles mit den Rädern sondern auch teilweise mit dem Zug.

Die Strecke verlief von Leipzig zur Ostsee und dann mit der Fähre nach Dänemark, Skandinavien hoch nach Finnland und dann über die Grenze nach Russland, dann St.Petersburg, an Moskau vorbei bis hinter dem Ural nach Omsk, dann nach Süden Richtung Sochi und Abchasien.

Die Karte zeigt die zurückgelegte Strecke aber auch die Grösse Russlands:

klick drauf um zu vergrössern

Wie klein ist doch Europa dagegen!

Was für eine Leistung vom Start im Mai bis September diese Kilometer mit dem Fahrrad zu schaffen. Im Durchschnitt fuhren sie 70 Kilometer pro Tag, aber es gab auch Etappen von bis zu 140 Kilometer!!!

Das abchasische Fernsehen war auch an seiner Geschichte interessiert

Ich habe Sebastian zu mir eingeladen und mit ihm ein Interview geführt:



Sebastian hat recht, statt träge vor dem Bildschirm zu sitzen sollte man die Welt bereisen und sich eine eigene Meinung über Völker und Länder bilden.

Hier der Link zu seiner Seite ...

Es kommt darauf an, wer vergewaltigt wen

von Freeman am Samstag, 29. September 2018 , unter | Kommentare (10)



Wenn ein Präsident der Partei der Demokraten eine Frau vergewaltigt, dann wird diese Tat von den selben Medien und Politikern völlig ignoriert, die jetzt aufgebracht und hysterisch sich über einen Richter der Republikaner aufregen. Juanita Broaddrick, eine Frau, die den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton beschuldigte, sie vergewaltigt zu haben, griff die Kongressdemokraten am Donnerstag wegen ihrer Behandlung von Vorwürfen wegen sexueller Verfehlungen gegen den Kandidaten des Obersten Gerichtshofs, Brett Kavanaugh, an und nannte es "die grösste Doppelmoral, die ich je gesehen habe".


Während Kavanaugh am Donnerstag vor dem Justizausschuss des Senats aussagte, sprach Broaddrick mit den Medien ausserhalb des Gebäudes. Der konservative Richter wird mit mehreren Vorwürfen von sexuellen Übergriffen und anderem sexuellem Fehlverhalten konfrontiert, darunter eines von Christine Blasey Ford, die behauptet, Kavanaugh habe versucht, sie 1982 auf einer High-School-Party zu vergewaltigen. Beide waren damals Teenager.

Während Ford 36 Jahre lang über die angebliche Vergewaltigung geschwiegen hat und erst vor zwei Wochen mit dieser Beschuldigung an die Öffentlichkeit getreten ist, erklärte Broaddrick: "Dr. Ford hat keine Beweise; ich hatte aber das Wer, Was, Wann, Wo und Wie und habe es fünf Leuten sofort erzählt, dazu gehört nicht mal die Frau, die mich 30 Minuten nach der Vergewaltigung mit einer geschwollenen, gesprengten Lippe, zerrissenen Kleidern und in einem Schockzustand fand", sagte Broaddrick.

Genau die zwei Senatoren, die Broaddrick nicht glaubten, als sie ihre Geschichte in den späten Neunzigern ans Licht brachte, sind diejenigen, die Ford alles glauben. Warum? Weil der eine "mutmassliche" Vergewaltiger ein Parteigenosse ist und der andere nicht.

"Wie können sie die Beschuldigungen nehmen und sie benutzen, aber über meine über so viele Jahre lachen? Das ist die grösste Doppelmoral die ich je gesehen habe," sagte sie über die Senatoren der Demokraten Chuck Schumer aus New York und Dianne Feinstein aus Kalifornien. "Es macht mich wütend, dass sie (Clinton) im Amt gelassen haben."

Dreimal dürft ihr raten, von welche Sippe die beiden Senatoren stammen?


Broaddrick behauptet, Clinton habe sie 1978 vergewaltigt, als sie an seiner Gouverneurskampagne in Arkansas arbeitete. Er drängte sich in ihr Hotelzimmer und fiel über sie her.

Sie gab "Dateline NBC" am 20. Januar 1999 ein langes Interview, während der damalige Präsident Clinton wegen Meineids angeklagt wurde, wegen seines sexuellen Fehlverhaltens mit der Praktikantin des Weissen Hauses, Monica Lewinsky, und weil er darüber gelogen hat. NBC verzögerte die Ausstrahlung des Interviews bis zum 24. Februar desselben Jahres, nachdem der Senat Clinton von seinen Anklagen freigesprochen hatte.

Broaddrick sagt, sie habe Clinton weggestossen und ihm gesagt, sie sei verheiratet und nicht interessiert, aber er bestand darauf. Wie im NBC-Interview erzählt:

"Dann versucht er mich wieder zu küssen. Und als er das zweite Mal versucht, mich zu küssen, fing er an, auf meine Lippe zu beissen ... Er biss auf meine Oberlippe und ich versuche, mich von ihm zu lösen. Und dann zwingte er mich auf das Bett. Und ich hatte nur grosse Angst, und ich versuchte, von ihm wegzukommen, und ich sagte ihm, Nein, dass ich das nicht wollte, dass dies passierte, aber er wollte nicht auf mich hören ... Es war eine panische, panische Situation. Ich war sogar an dem Punkt, an dem ich sehr laut wurde, wissen Sie, schrie 'Bitte hör auf'. Und dann drückte er sich auf meine rechte Schulter und er biss mir auf die Lippe. ... Als alles vorbei war, stand er auf und richtete sich, und ich weinte in dem Moment und er ging zur Tür und setzt ruhig seine Sonnenbrille auf. Und bevor er zur Tür hinausgeht, sagt er: 'Du solltest besser etwas Eis darauf legen.' Und er drehte sich um und ging zur Tür hinaus."

Broaddrick teilte sich das Hotelzimmer mit ihrer Freundin und Angestellten Norma Rogers. Rogers nahm an diesem Morgen an einem Konferenzseminar teil und sagte, sie sei in ihr Zimmer zurückgekehrt, um Broaddrick auf dem Bett "in einem Schockzustand" zu finden. Ihre Strumpfhose war im Schritt zerrissen und ihre Lippe geschwollen, als wäre sie geschlagen worden. Rogers sagte, Broaddrick erzählte ihr, Clinton hätte sich "auf sie gezwungen". Rogers hat dann Broaddrick Eis auf ihre Lippen getan. Die Frauen haben dann Little Rock verlassen. Rogers sagte, dass Broaddrick auf dem Heimweg sehr verärgert war und sich selbst dafür verantwortlich machte, Clinton ins Zimmer gelassen zu haben. Ihr Ehemann Gary Hickey erzählte sie nichts von dem Vorfall, nur, dass sie sich versehentlich ihre Lippe verletzt hat. Sie hat ihrem späteren Ehemann und damaligen Liebhaber David Broaddrick jedoch gesagt, als er ihre verletzte Lippe bemerkte, dass Clinton sie vergewaltigt hat, als er danach gefragt habe. Drei andere Freunde bestätigten, dass Broaddrick ihnen damals von dem Vorfall erzählt hatte: Susan Lewis, Louis Ma und Jean Darden, Norma Rogers Schwester.

Für die aktuelle Beschuldigung gegen Brett Kavanaugh kann aber Christine Blasey Ford weder Beweise, Indizien noch Zeugen vorbringen. Alle ihrer Freundinnen sagen, Ford hätte nie etwas drüber erzählt. Es steht nur ihre Aussage im Raum!

Da Kavanaugh einen Kalender und ein Tagebuch führt, konnte er gegenüber dem Senatsauschuss beweisen, er wäre am besagten Tag der Vergewaltigung gar nicht am Ort gewesen. Ausserdem kenne er Christine Blasey Ford gar nicht. Sie wären sich nie begegnet, als er 17 und sie 15 waren.

Er wies kategorisch die Beschuldigung zurück und sagte, "ich habe weder Christine Blasey Ford noch eine andere Frau jemals sexuell belästigt und schon gar nicht vergewaltigt."

Er sagte, er wäre in seiner Karriere als Richter und als Mitarbeiter im Weissen Haus schon sechsmal vom FBI untersucht worden (background check), und nichts, das seinen Charakter beschmutzen könnte, wurde gefunden, weil es nichts zu finden gibt.

Er sagte, was die Mitglieder der Partei der Demokraten hier mit ihm abziehen, sei eine skandalöse Rufmordkampagne, um seine Nominierung zum Obersten Gerichtshof zu verhindern, um Trump eins auszuwischen.

Hier die Aussage von Brett Kavanaugh gegenüber dem Senatsausschuss:



Viele ausserhalb der USA sahen die Anhörung am Donnerstag mit offenem Mund vor lauter Abscheu über die Bösartigkeit, Mangel an ordnungsgemässem Verfahren und Unmenschlichkeit, welche die Politiker abgezogen haben.

Der groteske Zirkus, den die Demokraten veranstalten, das eine unbewiesen Behauptung schon ausreicht, um einen ehrenhaften Richter mit reinster Veste in den Dreck zu ziehen, ist ein sehr schlechtes Beispiel für den Rest der Welt.

Was wir aus den USA sehen, ist ein totaler Krieg der politischen Parteien, der von den Demokraten als schlechte Verlierer angezettelt wurde. Sie sind immer noch wegen der Wahlniederlage 2016 aufgebracht und rächen sich mit erfundenen Beschuldigungen wo sie nur können.

Diese Anhörung, die ein Schauprozess ist, hat die amerikanische Politik für immer verändert. Die Dinge werden nicht mehr dieselben sein. Die Demokraten und ihre Medien haben den Vereinigten Staaten einen riesen Schaden damit verursacht.

Dazu kommt noch, jetzt ist ihm Trump auch in den Rücken gefallen und der Präsident hat das FBI angewiesen, noch eine Untersuchung gegen seinen eigenen Kandidaten durchzuführen, die SIEBTE!!! Es ist eine 180-Grad-Wende von seinen früheren Aussagen über einen solchen Schritt.