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Die nächste Pleitewelle rollt auf Wall Street zu

Freitag, 22. Oktober 2010 , von Freeman um 00:05

Wall Street ist in völliger Aufregung wegen dem riesen Tsunami an Verlusten die wahrscheinlich aus dem sogenannten Hypotheken-Betrug resultieren wird. Es geht um mehrere Billionen, ja richtig, ein Desaster von mehreren Tausend Milliarden. Wie schlimm wird es werden? Es gibt mehrere Szenarien die passieren können. Der GAU lautet, der ganze Hypothekenmarkt bricht zusammen und die Verluste sind astronomisch, alle wird es ausradieren. Aber auch wenn es nicht so schlimm kommt, einige der Grossbanken werden es nicht überleben.

Um was geht es beim Hypotheken-Betrug oder "Foreclosuregate" wie es jetzt heisst? Es haben mehrere Banken versucht ein und das selbe Haus gleichzeitig zwangszuversteigern. Dabei kam heraus, die Immobilie wurde als Sicherheit mehrmals für verschiedene Hypothekenkredite verwendet, obwohl es nur einmal sein kann. Wie ist so etwas möglich? Ganz klar ein Betrug von wem auch immer der diese Hypotheken vergeben hat.

Das heisst, mehrere Kredite wurden mit nur einer Immobilie abgesichert. Das merkt ja keiner so lange die Zinsen bezahlt werden. Nur wenn der Kreditnehmer nicht mehr kann, was in Amerika millionenfach der Fall ist und die Sicherheit liquidiert werden muss, dann stehen plötzlich mehrere Zwangsvollstrecker vor der einen Tür und streiten sich wer jetzt wirklich das Haus besitzt. Oh wie peinlich. Die Banken können an Hand der Dokumente nicht den Pfand beweisen.

Die Banken haben nicht nur faule Kredite in den Büchern, die nicht mehr bedient werden, sondern sie haben auch keine Sicherheit die sie zu Geld machen können. Ein klarer Totalschaden. Dann wurden die anderen Hypotheken in „Pakete“ zusammengefasst und an Investoren verkauft, die annahmen, es gibt die Häuser als Sicherheit dahinter, denn die Wertpapiere wurden mit „AAA“ bewertet. Die ganzen Unterlagen als Dokumentierung wurden offensichtlich gefälscht.

Was hier ablief ist ein gigantisches Betrugssystem von dem alle profitierten, bis die Blase platze und jetzt die Wahrheit herauskommt. Der Schaden ist immens. Da ist eine Wertberichtigung in den Bilanzen notwenig, die wird das Kapital völlig aufbrauchen und die Banken in die Pleite treiben. Noch eine Rettungsaktion in ungeahnter Höhe wird sogar die US-Regierung und die Fed überfordern, kann ich mir vorstellen.

Die rosigste Prognose von JPMorgan lautet, der Hypotheken-Betrug ist ein „prozessorientiertes Problem welches gerichtet werden kann“, also es handelt sich nur um einen Fehler in den Papieren. Da lach ich ja. Sie sehen einen Verlust von nur 55 bis 120 Milliarden Dollar für die ganze Branche, verteilt über mehrere Jahre. Durch so eine rosarote Brille realitätsfremd zu schauen ist ja nicht zu fassen.

Aber betrachten wir die Zahlen genauer. JPMorgan hat ca. 6 Billionen Dollar an Hypothekenkredite zwischen 2005 und 2007 gewährt, der Höhepunkt der Hypothekenblase, ohne den faulen Krediten von vorher und nachher. Sie schätzen die Ausfallquote an den faulen Krediten mit 2 Billionen und Verluste daraus von 1,1 Billionen Dollar. Wie gesagt, unsere Billionen, also Tausend Milliarden.

Nach Schätzungen verlieren die Banken im Durchschnitt 58 Prozent des Wertes der Hypothek wenn es zu einer Zwangsversteigerung kommt. Ungefähr ein Drittel der Hypothekenverträge der Blase werden hops gehen. Zur Zeit sind 14 Prozent der Kreditnehmer delinquent oder in der Zwangsversteigerung. Delinquent heisst, sie sind mit ihren Zinszahlungen im Rückstand oder können nicht mehr zahlen. Je länger die Arbeitslosenquote bei 22 Prozent liegt, je höher wird der Prozentsatz steigen.

JPMorgan nimmt an, und es ist nur ein Ratespiel, dass nur 5 bis 10 Prozent der Verluste aus den Zwangsversteigerungen die Grossbanken treffen wird. Wenn man aber realistisch ist und von 20, 60 oder gar 80 Prozent ausgeht, dann wird es echt beängstigend.

Schlimm geht es der Bank of America, die haben richtig dick in die Scheisse gegriffen und waren die grössten Hypothekengeber. Dazu kauften sie noch einer der aggressivsten "Raubfische" im Hypothekenteich mit der Countrywide Financial und luden sich mit Schrottpapieren voll, durch die Übernahme der Merrill Lynch. Es wird geschätzt, sie werden Verluste zwischen 50 und 70 Milliarden Dollar einfahren.

Das System funktionierte so, wie wenn man ein kleines Geschenk mit Schicht um Schicht an wertlosen Füllmaterial umgibt und am Schluss mit Geschenkpapier zu einem schön aussehenden Präsent mit Schleife aufbauscht. Jetzt wo man das Geschenk aufmacht und die Verpackung entfernt, bleibt nur ein kleines Teil übrig, das nicht dem Wert entspricht, was das Präsent eigentlich darstellte.

Das perverse an der ganze Sache ist noch, einige Investoren in diese aufgebauschten Pakete, die aus Hypothekengesicherten Wertpapiere bestanden, haben sich mit Credit-Default-Swaps (CDS) abgesichert, was bedeutet, sie verdienen mehr Geld wenn der Hausbesitzer zahlungsunfähig wird, als wenn er brav die Zinsen zahlt und den Kredit abstottert. Das heisst, sie haben bewusst schlechten Kreditnehmern die Hypotheken angedreht, mit dem Wissen, wenn diese pleite gehen springen die CDS ein und zahlen mehr aus. Die Liquidierung der Immobilien bringt weniger als die Versicherungszahlung.

Um das ganze Chaos auszusortieren gibt es jetzt ein Moratorium mit den Zwangsräumungen. Alles steht still und niemand weiss wie es weitergehn soll. Es könnte wieder ein Lehman Brothers Wochende bevorstehen, aber viel grösser. Das fatale ist, die Immobilienbranche macht 20 Prozent der US-Wirtschaft aus. Ohne Bauwirtschaft gibt es aber keine Konjunkturerholung.

Dann sind da noch die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die laut Experten wahrscheinlich 1 Billion Dollar an staatlichen Rettungsgeldern benötigen, weil auch völlig pleite.

Was jetzt auch noch dazukommt, einige der Grossinvestoren in die sogenannten Hypotheken gesicherten Wertpapiere, wie BlackRock und Pimco, verklagen die Ausgabebanken, weil diese „Pakete“ ganz klar auf Betrug basieren, da ja nicht mal die Sicherheiten darin enthalten sind. Sogar die New York Federal Reserve hat Countrywide verklagt. Greenwich Capital sammelt schon länger alle Geschädigten und will auch eine massive Klage gegen die Grossbanken starten.

Wir erinnern uns, bereits im April hat die SEC, die US-Wertpapieraufsichtsbehörde, Goldman Sachs wegen Betrug angeklagt, weil sie hypothekengesicherte Wertpapiere verkauft hat, von denen sie wusste sie sind nicht abgesichert und sie selber mit Hedge-Geschäften dagegengewettet hat. Das ist unglaublich, weil ein Vertrauensbruch und mutmasslich ein doppelter Betrug.

Bloomberg meldete bereits, ein ehemaliger Mitarbeiter der Citigroup, zuständig für die Überprüfung in der Abteilung für Konsumentenkredite, sagte, er hätte seine Chefs Mitte 2006 bereits gewarnt, das 60 Prozent der Hypotheken nicht den repräsentierten Wert entsprachen, also fehlerhaft waren. Diese ungenügend abgesicherten Kredite sind mittlerweile auf 80 Prozent gestiegen.

Und die neuste Nachricht lautet, Morgan Stanley ist von der China Development Industrial Bank wegen Betrug verklagt worden, wie Bloomberg am Mittwoch meldete. Die chinesische Bank versucht den Schaden der durch die Hypotheken gesicherten Wertpapiere entstanden ist zurückzufordern.

"Foreclosuregate", oder "Fraudclosure" wie es auch heisst, ist wie eine Bombe eingeschlagen und der Schaden auf allen Seiten ist noch nicht absehbar. Erst wenn der Rauch verzogen ist, wird man die Ruinen sehen. Die möglichen Verluste aus dem Hypotheken-Betrug und die Schadenersatzklagen sind gross genug um jede Grossbank zu versenken. Die nächste Pleitewelle rollt auf Wall Street zu, wenn nicht sogar ein Tsunami.

insgesamt 14 Kommentare:

  1. Ella sagt:

    Dieses gewollte Chaos"Foreclosuregate" von Unterschriftenfaelschungen, falschen Avidavits und der unterbrochenen Papierkette beim Weiterverkauf der gebuendelten Mortgages wird noch vielen Banken insolvent machen.

    Fuer die Leute die in "foreclosure"" sind bedeutet, dass dass sie erstmal mietfrei wohnen bleiben koennen.
    Da die Banken ja keine Schluessigen Beweis-Papierweg vorzeigen koennen, wer den nun den Title zum Hause besitzt.

    Auch wird wahrscheinlich der Immoblilenmarkt zum Erliegen kommen, denn wer kauft den noch ein Haus wenn er nicht " free and clear Title" erhaelt.

    Schlimm fuer die Banken wird.s, wenn z.B. all die bisher brav zahlenden Immobilienbesitzer nicht mehr einsehen, dass sie monatl.Raten bezahlen sollen und ihr Nachbar nebenan monatelang umsonst in seinem Haus wohnt und nicht klar ist, wem ihr Haus- mortgage gehoert bzw. sie sowieso unter Wasser mit dem Schaetzpreis des Hauses sind ( vor allem in Californien, Florida,Nevada)
    Da werden die Banken noch vielmehr " Jinglepost" erhalten.
    Die lokalen Banken und Creditunions sind davon meistens nicht betroffen, da sie meistens "Inhouse mortgages" uhalten und diese nicht gebuendelt und weiterverkauft haben.

    Doch warum sollen sich die kleinen Leute Hausbesitzer an die Vorgaben , Regeln halten, wenn sie von den Banken gescrewed werden.


    Ja schaut so aus, als haetten sich seinige Grossbanken in ihrer Gier selbst ein Bein gestellt. Das wird noch zappenduster fuer die.

    Ach ja und nicht vergessen,"Quantitiv easing" droht auch noch.
    Ein "vornehmes" Wort fuer weiteres Geld drucken und eigne Schulden aufkaufen. Diesesmal sollen die Amis dass ueberhaupt nicht mitkriegen, deshalb wird der Congress als "Bailout abnicker" aussen vorgelassen und das Geld gleich von Helikopter Ben an die Banken weitergereicht.

    Interessante Artikel dazu auf "The silverbearcafe.com" website.
    .

  1. Milton sagt:

    Also ich weiss nicht was alle haben, der Typ auf dem Bild sieht doch vertrauenswürdig aus, dem würde ich sofort mein ganzes Geld anvertrauen. Wozu haben wir Gesetze?

    Wenn diese Banker böse Menschen wären, dann wären sie sicher im Gefängnis. Schliesslich ist der Staat wie ein Gott und hat immer recht. Wieso soll ich selber denken, die Politiker denken schliesslich für mich. Wir haben schliesslich unsere Führer, und die Partei, die hat immer recht.

    Und wenn das Gesetz mir befehlen würde meine eigene Mutter zu erschiessen, dann würde ich es natürlich ohne zu zögern tun. Jemand muss schliesslich für Ordnung sorgen. Wo kämen wir denn sonst hin, wenn jeder selber denken würde?

    Wo kämen wir hin, wenn jeder Autoritäten in Frage stellen würde? Wo kämen wir hin, wenn die Menschen an Nächstenliebe und Verständnis glauben würden und nicht an Ideologien und Dogmen? Was für ein Chaos hätten wir, wenn jeder das tun würde, was er für richtig hält, wenn jeder seinen eigenen Weg ginge, wenn jeder den Mut hätte seine Individualität zu kultivieren und mutig vorwärts zu schreiten?

    Wo kämen wir hin, wenn wir keine gedankenlosen Roboter der staatlichen Autorität mehr wären? Was für ein Chaos hätten wir, wenn wir nur noch unseren eigenen Gedanken und Träumen vertrauten, und es nicht mehr zuliessen, wenn andere uns vorschreiben, was wir denken und fühlen sollen, wen wir lieben und wen wir hassen sollen?

    Was würde geschehen, wenn wir es tatsächlich wagten ganzheitliche, autonome und integre Individuen zu werden, wenn sich niemand mehr Vorschriften von irgend jemandem machen liesse, wenn niemand mehr Befehle geben und auch nicht annehmen würde?

    Schliesslich leben wir in einer absolut perfekten Welt, und da wir nicht wollen, dass sich daran etwas ändert, sollten auch auch wir uns keinesfalls ändern. Man stelle sich vor jeder würde mutig seinen eigenen Weg gehen, ohne Hass und auch ohne Gewalt, aber ohne jemals irgendeinem Druck von irgendeiner Autorität nachzugeben, die Elite würde womöglich noch die Kontrolle verlieren, und so etwas wollen wir doch nicht, oder?

    So ist es.

  1. REBELL sagt:

    da wird mir speiübel wenn ich sowas lese. in den mainstream nicht ein wort zu lesen, nein, da wird mal wieder vom aufschwung gelabert. ich frage mich tatsächlich warum ich noch monatliche raten zahle um meine schulden zu tilgen, insolvenz kann ich nicht beantragen weil ich dann trotzdem monatlich was abdrücken muss. bloss gut das ich keine versicherungen mehr besitze,abgesehen von der hausrat/haftpflich, aber die werde ich auch noch kündigen, warum noch geld in den rachen der gierigen säcke werfen. wenn die pleitewelle europa erreicht hat, wird es ernst für uns, denn die deutschen volkszertreter werden wieder milliarden an steuergelder verschleudern und uns die zeche dafür zahlen lassen

  1. die banken und die politiker sind die grössten verbrecher oder noch besser gesagt die eigentlichen terroristen auf dieser welt !!!

  1. ich.bin44 sagt:

    Na dann, sollen die Bankster schon mal die Fenster oeffnen und ein paar Dehnuebungen machen. Bald duerfen sie dann aus dem Fenster huepfen, so wie ihre Vorgaenger es 1929 getan haben. Da kann man ihnen nur "Gut Sprung" und toedliche Verletzungen wuenschen. Der Sprung aus dem Fenster wird wohl die bessere Wahl sein. Sollten naemlich die Sparer so richtig in "Fahrt" kommen, dann wird wohl auch keine Gefaengnismauer hoch genug sein, um den Bankster vor dem Volkszorn zu schuetzen.
    Man ist das alles spannend. Jeder Rambo oder Terminator ist dagegen ein Kinderfilm.
    Danke Freeman fuer die ausgezeichneten Recherchen und Berichte!

  1. Kama sagt:

    Tja, wenn man sich ständig gegenseitig betrügt gibt es am Ende immer nur einen Gewinner..

  1. Large sagt:

    Da ist er ja der nächst Hammer mit dem ich fest gerechnet habe. Der Immobilienmarkt der USA wird komplett zusammenbrechen, bis die Eigentumsverhältnisse vollständig geklärt sind. Da jede Bank auf Ihre Sicherheiten bestehen wird kann jedes einzelne Verfahren Jahre dauern. Dann ist die ganze Geschäftswelt verunsichert was die Sicherheiten von Immobilien angeht. Daraus resultiert, dass kleine und mittelständische Unternehmen, die oft Immobilien als Sicherheiten bei Krediten hinterlegen ein wesentlich schlechterer Rating erhalten. Auch hier in Europa, denn wir machen den blöden Ammis alles nach. Dann können einige bislang sichere Kredite gekündigt werden und neue Anschaffungen und Investitionen können nicht ausgeführt werden, da die Immobilien keine Sicherheiten mehr sind. Unser heißgeliebter Export in die Knie und eine noch größere Krise als die von 2008 entsteht. Dann entstehen wieder Bad Bank’s die die faulen Kredite abkaufen. Diese bezahlen wir von unseren Steuerzahlern. Weil der Verkauf der faulen doppelt verkauften Sicherheiten an den Staat sehr lukrativ ist werden die Banken die faulen Immobilien noch weiter beleihen denn der Staat kommt ja für die Schäden auf. Es werden wieder Billionen in den Markt gepumpt um diese Schulden aufzufangen. Die Bankster verdienen sich wieder eine goldene Nase und die Staaten werden durch das Auffangen der Finanzkrise noch weniger handlungsfähig. Die Währung sind deshalb nur noch „stabil“, weil wir unerschütterlich daran glauben. Dies kann jetzt der Auslöser dafür sein, dass der Doller und somit auch der Euro zusammenbrechen.

  1. Wahrscheinlich läuft das ganze wieder auf einen staatlichen Rettungsschirm hinaus.Wie gehabt, Gewinne privatisieren und Verluste verstaatlichen.Die gute alte Ackermann-doktrin.Zur Sicherheit haben die Herren Bankster das ganze so ineinander verschachtelt,das am ende, nicht einmal der aufrichtigste Kontrolleur der Bankenaufsicht, noch nachvollziehen kann wer da wenn beschissen hat.Mit anderen worten alles beim alten.

  1. wheezzl sagt:

    Danke für die gute Zusammenfassung der Lage was man ja sonst wiedermal nur einzeln oder gar nicht lesen kann! Danke auch an Ella für die Zusatzinfos!

    Das wird wohl noch die weit grössere finanzielle Katastrophe als die letzte Krise.... da wird noch einiges kommen...

  1. Skeptiker sagt:

    Die einfachen Bürger behalten ihre Immobilien und bezahlen einfach ihre Raten nicht mehr.
    Die bösen Bankster schauen durch die Finger und gehen pleite.
    Was willst du mehr Freeman?
    Alle Macht dem Volk !!!

  1. Der 4. Weg sagt:

    Und ein Tsunami auf Europa!

  1. drdre sagt:

    Es kann ja wohl nicht sein, dass wieder der Steuerzahler dafür herhalten muss, aber ich befürchte , dass weiter von unten nach oben verteilt wird.
    Na ja bis jetzt haben wir ja schon 500 Millarden Euro verheizt. Was wird wohl noch auf den Bürger zukommen.
    Weitere tiefe Einschnitte im sozialen Bereich werden möglicherweise auf uns zurollen, damit die Banker weiter ihre Boni und Renten erhalten können.
    Ich hör schon wieder unsere Politiker, mit dem ewigen Spruch : Es ist kein Geld da. Heisst soviel wie : Wir wollen nichts ausgeben für den Bürger.
    Aber wass solls, wir können eh nur abwarten..

  1. J.H. sagt:

    Das Problem ist noch wesentlich größer, denn die Hypotheken wurden nicht einmal weiter verkauft, sondern Dutzende Malen – die gleichen Hypotheken würden in mehrere „Papiere“ untergebracht-, vor allem an europäische und chinesische Banken!

    Mittlerweile ist es so weit gekommen, dass sogar Leute, die ihr Haus völlig abbezahlt hatten (in einigen Fällen schon vor Jahren), es verloren haben weil es zwangsversteigert wurde, denn die Banken hatten die Eigentumsdokumente gefälscht.

    Übrigens hat die erste Bail-out nachweislich keine 800 Milliarden gekostet, wie von Barry Satoro (echter Name von Obama) behauptet, aber satte 26 Billionen. Echte (!) Experten (Bob Chapman, Max Keiser, Paul Craig Roberts, Gerald Celente u.v.a.) schätzen die Höhe der gesamten Schrottpapiere auf ca. 1,8 Billiarden…

    Wenn man so einen Betrug in einen Roman schreiben würde, würde keiner es lesen weil völlig unglaubwürdig…

    Dass einer denkt, dass die Betrüger jetzt ins Gefängnis gehen werden, wenn alles aufgedeckt wird, da kann ich nur sagen: ja, vielleicht ein paar kleinere Jungs, aber die echte Drahtzieher sind alle so miteinander verknüpft, da kommt keiner dran.

    Die Grammatik- und Sprachfehler bitte verzeihen, denn da tue ich mich als Niederländer immer noch schwer.

  1. Ella sagt:

    Es gab Law Firmen, die z.B. die forceclosure Papiere im Akkord aushaendigten ( rubberstamped).

    Besonders eine Law firm in Florida hat sich mit 70.000 faellen im Accord hervorgetan.
    Dabei wurden Unterschriften und Affidavits gefaelscht und es gab "Robosigners" die bis zu 4000 Forceclosures pro Woche zeichneten.
    Diese Leute wurden teilweise von der Strasse weghired und im Schnellkurs informiert.

    auf Silverbearcafe.com schreibt, am 10/22/10 Gonalo Lira -Mulligan Mortgages, the banks only way out", unter der economic war page, dass die Banken nun teilweise von sich aus Homeownern "unter Wasser" neue Vertraege( Refinancing) mit niedrigeren Zinsen anbieten, denen sie vorher jede Hilfe verweigert hatten.
    Grund? Es ensteht ein neuer Vertrag mit einem neuen Papiertrail und die Banken koennen nun nachweisen mit dem neuen Vertrag, dass sie das Mortgage bzw. den Title besitzen.