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Nachrichten

Spanische Arbeitslose flüchten in die Schweiz

von Freeman am Dienstag, 29. Mai 2012 , unter , | Kommentare (4)



Zur Zeit sind die Medien voll mit Artikeln über die Kapitalflucht aus Griechenland und Spanien in die Schweiz. Das Vertrauen in die Banken und ob das Geld dort sicher ist schwindet von Tag zu Tag. Der Geldabfluss ist enorm. Auch die Meldung über einen Notfallplan der Schweizer Nationalbank hat am Wochenende die Runde gemacht. Es sollen Kapitalverkehrskontrollen für den Fall eines Euro-Zusammen- bruchs innerhalb kürzester Zeit eingeführt werden können. Was aber kaum berichtet wird, ist die Flut an Arbeitslosen aus Spanien die in die Schweiz strömen.

Schlangen vor dem Arbeitsamt in Spanien:



Bereits am 11. November 2011 habe ich in meinem Artikel „Der Zustrom der EU-Bürger in Not in die Schweiz“ auf die Situation in der West-Schweiz hingewiesen. „Die Schweizer Behörden vermerken einen gewaltigen Anstieg an EU-Bürgern, die aus Not ihr Land verlassen und die Schweiz als Rettung sehen.“ Viele Spanier schlafen in ihren Autos in Lausanne, weil sie keine Bleibe haben, während sie auf Jobsuche sind. Die Westschweiz ist naheliegend nach der Einreise aus Frankreich. Jetzt sind Spanier auch vermehrt in der Zentralschweiz gesichtet worden.

Ein Bekannter aus Deutschland hat mich gebeten einen Abstellplatz für seinen Wohnwagen auf einem Campingplatz zu organisieren. Er möchte gerne seine Sommerferien in der Schweiz verbringen. Also rief ich einige Plätze an fragte danach. Ich bekam die Antwort, es ist alles voll, keine Aussicht auf einen freien Platz. So telefonierte ich herum und hörte die gleiche Auskunft. Neugierig geworden warum das so ist fuhr ich zu einem nahegelegen Campingplatz im Kanton Schwyz. Als ich ankam sah ich, der halbe Parkplatz war voll mit Autos mit spanischen Kennzeichen.

Eine Gruppe Spanisch sprechender Leute stand rauchend herum und ich ging auf sie zu. Offensichtlich waren es keine Feriengäste, sondern Männer zwischen 30 und 40 die wegen dem Pfingstwochenende ihr Zeit totschlagen mussten. Sie erzählten mir, sie hätten sich hier billig eingemietet und würden in der Schweiz nach Arbeit suchen. In Spanien sei die Situation hoffnungslos. Um ihre Familie ernähren zu können, müssten sie in Ausland gehen und dort Arbeit finden.

Diese Massenbewegung in die Schweiz zeigt, wie schlimm die Situation in den Pleiteländern der EU ist. Niemand verlässt seine Heimat freiwillig, ausser es geht ihnen sehr schlecht und sie sehen keine Zukunft für sich.

In Spanien selber bereiten sich viele auf die Auswanderung in die Deutsch sprechenden Länder vor. So sollen die Sprachschulen die Deutschkurse anbieten einen enormen Zulauf verzeichnen. Nach dem Studium wartet für viele nur die Arbeitslosigkeit oder Gelegenheitsjobs auf sie. Mit deutschen Sprachkenntnissen hoffen sie, wären ihre Chancen höher eine Stelle zu finden. Auch die vier Goetheinstitute in Spanien melden einen Anstieg der Deutschschüler um 35 Prozent im Jahr 2011.

Bei über 20 Prozent genereller Arbeitslosigkeit und 50 Prozent bei den Jugendlichen ist es kein Wunder, dass junge, gut ausgebildete Spanier ihr Land in Scharen verlassen. Die "Fuga de Cerebos", die "Flucht der Gehirne", beunruhigt die Politik. "Eine derart schreckliche Akademikerflucht hat es noch nie gegeben", klagt Arbeitsministerin Fátima Bañez. Je nach Schätzung haben in den vergangenen Jahren 110’000 bis 400’000 Menschen mit Hochschulausbildung Spanien verlassen, um in anderen EU-Ländern aber auch in der Schweiz ihr Glück zu suchen.

Den Anfang machten ja die Deutschen, die in den vergangenen Jahren schon vermehrt in die Schweiz gekommen sind. Per Ende 2011 lebten 276 828 Deutsche in der Schweiz. Damit sind die Deutschen nach den Italienern mit 290 546 die zweitgrösste ausländische Bevölkerungs- gruppe. Besonders hoch liegt der Anteil Deutscher bei den Spital-Ärzten, den Ingenieuren, den Professoren an den Universitäten und Hochschulen und im Management. Aber auch in der Gastronomie und im Hotelgewerbe spricht das Personal meistens nur Hochdeutsch. Schweizer sind kaum zu finden.

Interessanterweise hat die Zahl der Personen aus dem Balkan in den letzten Jahren abgenommen, mit fast -10 Prozent bei den Serben zum Beispiel oder -3 Prozent bei den Kroaten.

2011 sind 142'471 Ausländer in die Schweiz eingewandert, hauptsächlich aus den EU-Ländern. Ende August 2011 betrug die ständige ausländische Wohnbevölkerung aus EU-27/EFTA-Ländern 1’129’638 Personen, das sind 4 Prozent mehr als Ende August 2010. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Staaten nahm im selbem Zeitraum um 0,8 Prozent zu. Ende August 2011 lebten neu insgesamt 1'751’301 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Das sind 22,3 Prozent der gesamten Wohnbevölkerung, der höchste Ausländeranteil in Europa.

Durch die Wirtschafts- und Euro-Krise rechnen die schweizer Behörden mit einem verstärkten Zustrom aus den EU-Ländern, speziell aus dem Süden, wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Es findet nicht nur eine Kapitalflucht statt, sondern auch eine Flucht der Arbeitssuchenden, die sonst keine andere Möglichkeit für sich in ihrer Heimat sehen. Im Schweizer Finanzsektor spricht man nicht nur von Kapitalverkehrskontrollen, sondern sogar von Negativzinsen, als Abwehr einer weiteren Aufwertung des Frankens. Wer ein Guthaben hat soll bestraft werden.

Regierungen sind die grössten Drogenhändler

von Freeman am Montag, 28. Mai 2012 , unter , , , , | Kommentare (12)



Die Aussage von mir in der Überschrift machte ich anlässlich des Interview mit Schweiz5 und will ich hier näher erläutern. Ich sagte, da alles in der Realität auf den Kopf gestellt ist, handelt es sich beim sogenannten „War On Drugs“ tatsächlich um einen Krieg FÜR Drogen. Regierungen sind in zweifacher Hinsicht die grössten Drogenhändler. Erstens weil sie der Pharmaindustrie erlauben legal Drogen zu produzieren und als Medizin zu verkaufen. Was sind denn Psychopharmaka sonst, die immer mehr zum Einsatz kommen, um die Menschen zu beruhigen? Aber hier geht es um die illegalen Drogen, um das Füllen von schwarzen Kassen und wie Regierungen schon seit hunderten Jahren damit ein gigantisches Geschäft machen und den „Feind“ damit zerstören.

Bereits 1832 führte Grossbritannien gegen das Kaiserreich China einen Opiumkrieg, um das Land zur Öffnung der Märket zu zwingen und die chinesische Gesellschaft zu schwächen. Die britische East India Company exportierte systematisch bengalisches Opium aus Indien nach China und zog damit Unmengen von Silber aus dem Land. Kaiser Daoguang versuchte mit mässigem Erfolg den Opiumimport einzudämmen. Ein Grossteil der Bevölkerung war dem Rausch der Droge verfallen. In den Jahren zwischen 1830 und 1840 avancierte die East India Company zu einem der grössten Drogenkartelle der Welt.

Chinesen in einer Opiumhöhle in Shanghai:



Um die Chinesen in die Knie zu zwingen fing Grossbritannien mit der sogennanten Kanonenbootdiplomatie an. Im Sommer 1839 stach Admiral George Elliot mit 16 Kriegsschiffen, die über 540 Kanonen und 4.000 Mann Besatzung verfügten, in See. Im Juni 1840 traf die britische Flotte in China ein, wo sie nach Scharmützeln mit chinesischen Kriegsdschunken jeweils durch Zurücklassen einiger Schiffe nacheinander die Mündungen des Perlflusses (Hongkong), des Jangtsekiang (Ningbo und Zhoushan) und schliesslich des Beihai (Tianjin) sicherte.

Am 29. August 1842 endete der Krieg mit dem Vertrag von Nanking, dem ersten der sog. Ungleichen Verträge. Er verpflichtete die Chinesen unter anderem zur Öffnung der Handelshäfen Kanton, Xiamen, Fuzhou, Shanghai und Ningbo für Ausländer, zur Duldung weitgehend unbeschränkten Handels, zur Abtretung Hongkongs sowie zu Reparationszahlungen.

Was bei den Chinesen und anderen Völkern der Region bis heute in Erinnerung bleibt, sind die eingesetzten Mittel der christlichen Länder, mit denen die Öffnung Chinas erfolgte: mit militärischer Gewalt durchgesetzter Opiumimport zur Durchsetzung der kolonialen Wirtschaftsinteressen. Nach der Niederlage Chinas musste es den Drogenhandel wieder zulassen und Hongkong abtreten. China wurde zu einer informellen Kolonie westlicher Mächte, was bis zur Wende zum 20. Jahrhundert bleiben sollte.

Mit Drogenhandel ein sagenhaftes Geschäft zu machen und gleichzeitig ganze Bevölkerungsgruppen in Abhängigkeit in Apathie und zu verwandeln, ist bis heute ein beliebtes Mittel des Westens. Für einige Historiker sind die Vereinigten Staaten nichts anderes als die staatliche Fortsetzung der Britische Ostindien-Kompanie, von ihrem aggressiven imperialistischem Verhalten her, die ebenfalls mit Kanonenboote die heute Flugzeugträger sind ihre Wirtschaftsinteressen gegen jeden Widerstand mit Drohungen und Kriegen durchsetzt. Es ist kein Zufall, dass die Flagge der Britischen Ostindien-Kompanie auch als Vorlage für die US-Flagge Stars and Stripes diente.



Beide Flaggen zeigen 13 rot-weisse Streifen.

Spulen wir vorwärts in die Zeit der Indochinakriege und schauen wir uns den Drogenhandel der CIA von 1962 bis 1975 an. Dafür wurde die Fluggesellschaft Air America übernommen und von der CIA kontrolliert, um verdeckte Operationen in Südostasien während des Vietnamkriegs durchzuführen. Nach aussen hin trat sie dabei als zivile Fluggesellschaft auf. Air America war aber in grossem Stil als Transporteur in den Drogenhandel verwickelt.

Verbündete Armeen wurden von amerikanischen Geheimdienst finanziert, indem in ihrem Auftrag von den Bergvölkern im Goldenen Dreieck angebautes Opium und daraus raffiniertes Heroin mit Hilfe der CIA auf den Markt gebracht wurde. Ein guter Teil der Profite aus diesem Geschäft floss an amerikafreundliche Politiker in der Region und in die schwarzen Kassen der CIA.

Dann haben wir die Iran-Contra-Affäre, ein Skandal um Waffen- und Drogenschmuggel mit Geldwäscherei während der Amtszeit von US-Präsident Ronald Reagan mitte der 80-Jahre. Von der US-Regierung wurden Einnahmen aus geheimen Waffenverkäufen an den Iran an die rechtsgerichteten Contras in Nicaragua weitergeleitet, um sie bei dem Contra-Krieg gegen die sandinistische Regierung zu unterstützen. Die Contras wiederum haben über Jahre tonnenweise Kokain in die USA geschmuggelt mit der aktiven Unterstützung der CIA.

Der damalige Machthaber von Panama Manuel Noriega stand mindestens zehn Jahren auf der Gehaltsliste der CIA und ihm wurde der Drogenhandel mit dem Medellin-Kartell gestattet, im Gegenzug zu seiner Unterstützung der Contras. Waffen der CIA sind über Panama an die Contra-Rebellen in Nicaragua gegangen. Grossen Mengen an Kokain wurden vor allem in Los Angeles auf den Markt gebracht und dort als Crack angeboten. Daraus resultierten die berüchtigten Bandenkriegen in South-Central, wodurch hunderte Menschen ermordet wurden.

Der US-Senator John Kerry untersuchte den Skandal und sagte dazu bei einer Senatsanhörungen zur Rolle der CIA im Drogenschmuggel der Contras:

Unser Land machte sich zum Komplizen im Drogenhandel, zur selben Zeit in der wir unzählige Dollars dafür ausgaben, die durch Drogen verursachten Probleme in den Griff zu bekommen - es ist einfach unglaublich.

Aber die US-Regierung benutzte den Drogenhandel nicht nur um tonnenweise Schwarzgeld zu generieren, sondern auch um die Moral des „Gegners“ zu untergraben. Während des Sowjetisch-Afghanischen Krieges (1980 - 1988) unterstützte die CIA intensiv die afghanischen Kämpfer, die einen Guerillakrieg gegen die sowjetischen Besatzer führten. Die Unterstützung bestand u.a. aus modernen Waffen, Finanzhilfen sowie militärischer Beratung. Zusätzlich unterstützte die CIA jedoch auch den Anbau von Opium in Afghanistan und dessen Weiterverarbeitung zu Morphin bzw. Heroin. Bis dahin wurde in Afghanistan an illegalen Drogen praktisch nur Cannabis angebaut.

Die Regionen wurden jeweils von Warlords kontrolliert, diese trieben den Anbau, Verarbeitung sowie den Handel mit Opium bzw. Heroin voran. Sie wurden von der CIA ebenfalls mit Transportmitteln, Waffen sowie politischer Rückendeckung unterstützt. Ziel der CIA war es, die in Afghanistan stationierten sowjetischen Soldaten dem günstigen Heroin auszusetzen und abhängig zu machen. Ein weiteres Ziel war es im Rahmen des Kalten Krieges und Kampfes gegen den Kommunismus das Drogenproblem auch in die Sowjetunion zu tragen. Dieses Ziel wurde auch weitgehend erreicht, und war 1988 neben der grossen Anzahl toter junger wehrpflichtiger Soldaten sowie über 50.000 Verwundeten einer der Hauptgründe für den sowjetischen Rückzug aus Afghanistan.

Als die Sowjets abzogen und die Amerikaner auch kein Interesse mehr hatten, fand ein Bürgerkrieg in Afghanistan statt. Die Taliban übernahmen ab 1996 die Macht und beherrschten grosse Teile Afghanistans. Unter ihrer Regierung wurde der Drogenanbau aus religiösen Gründen verboten und weites gehend ausgemerzt.

Spulen wir vorwärts ins Jahr 2001. Am 13. Juni veröffentlichte Barbara Crossette einen Artikel in der New York Times mit der Überschrift: „Talibans Ausmerzung des Mohns verursacht Krämpfe im Opiummarkt“. Sie schrieb, der unerwartete Erfolg der Taliban in Afghanistan, in dem sie dreiviertel des Opiumanbaus der Welt ausgemerzt haben, lassen Experten fragen, wo die Produktion als nächstes hochschnellen wird.

Der Direktor des UN-Drogenkontrollprogramms, Pino Arlacchi, sagte damals, es gebe keine Möglichkeit das Opium von anderen Quellen zu ersetzen und der Preis für Opium und Heroin würde erheblich steigen, wobei Opium bereits fünf bis sieben Mal so teuer wäre wie üblich.

Der Vorsitzende des Central Asia Institute an der Johns Hopkins Universität, Frederick Starr, sagte damals, der Westen, speziell Europa, wären unverständlich langsam in der Anerkennung der Entwicklung in Afghanistan. „Die Reduktion ist wahrscheinlich das einschneidendste Ereignis in der Geschichte des illegalen Drogenanbaus, nicht nur im Ausmass, sondern auch durch die Tatsache, es wurde lokal ohne internationale Hilfe durchgeführt,“ sagte er. Europa, wo damals das meiste afghanische Heroin konsumiert wurde, war „erstaunlich untätig“ um den Bauern in Afghanistan zu helfen, die ihre Einkommensquelle aufgegeben haben, fügte er hinzu.

Aus Sicht der US-Regierung und der CIA geht das mal gar nicht, den Opium und Heroinhandel zum Erliegen zu bringen und dadurch den Stoff zu teuer zu machen, damit fast niemand sich diesen leisten kann. Dann gehen ja auch die Konsumenten, der Schaden der dadurch verursacht wird und die Geldeinnahmen drastisch zurück. Es muss ihrer Meinung nach genau andersrum sein, Heroin muss im Überfluss vorhanden und billig sein, damit jeder angefixt werden kann, speziell die Jugend und damit viel Cash generiert wird.

Was für ein Zufall, keine VIER Monate später erklärte Washington den Taliban den Krieg. Man könnte meinen, der wirkliche Grund warum die USA und die NATO dort einmarschierten ist, um den Opiumanbau wieder anzukurbeln und die „geschäftsschädigende“ Antidrogenpolitik der Taliban zu beenden. Die Fakten sprechen dafür, denn seit dem die ISAF in Afghanistan die Besatzungsmacht darstellt, ist der Opiumanbau auf Weltrekordniveau.

Die Opiumfelder sind nicht versteckt, sondern neben den Hauptstrassen wo sie jeder sehen kann:



Laut neuesten Zahlen der UN ist die Produktion von Heroin im vergangenen Jahr um 61 Prozent in Afghanistan gestiegen, obwohl der Westen schon seit über 10 Jahren dort die Kontrolle hat. Die Opiumproduktion stieg zwischen 2001 und 2011 von nur 185 Tonnen auf sagenhafte 5'800 Tonnen. 90 Prozent des Heroin auf europäischen Strassen stammt aus Afghanistan, wie die Zahlen der UN zeigen.

Freundliches Händeschütteln zwischen US-Soldaten und Bauern im Opiumfeld:



Neben dem sagenhaften Einnahmen aus diesem Geschäft mit der Sucht und dem Tod, hat der Westen noch eine andere Absicht. Das meiste Heroin aus Afghanistan landet in Russland und im Iran. Es ist das Ziel, die Gesellschaft dieser „Feinde“ zu zerstören, hauptsächlich die Jugend. Beide Länder kritisieren ständig die NATO bei den entsprechenden internationalen Gremien, sie würden nichts tun um den Drogenanbau und Handel in Afghanistan zu stoppen. Russland hat damit gedroht, selber etwas zu unternehmen, wenn die NATO nicht endlich was gegen den Opiumanbau macht.

US-Soldaten patroullieren durch die Opiumfelder:



Die gigantische Zunahme der Opiumproduktion nach der US und NATO-Invasion und einer Rekordernte nach der anderen, ist kein Zufall, sondern volle Absicht. Für mich ist das der einzige Grund warum die NATO-Truppen dort sind. Al-Kaida und Osama Bin Laden gibt es schon lange nicht mehr, was sie als Ausrede für die Intervention benutzt haben. Ausserdem, wie können 130'000 best bewaffnete ISAF-Soldaten mit Panzern, Hubschrauber und allem High-Tech-Gerät nicht mit einem lächerlichen zerlumpten Haufen an Taliban fertig werden, die nichts ausser uralte Kalaschnikows und Panzerfäuste haben.



Wenn die westlichen kriegsführenden Regierungen und dessen Militärs es wollten, könnten sie mit Napalmangriffen aus der Luft alle Opiumfelder in Afghanistan in wenigen Tagen verbrennen und ausradieren. Mit den Dörfern machen sie es ja auch ohne Skrupel und zerstören sie mit Bombenangriffen. Warum tun sie es nicht? Ja warum wohl. Weil nach Angaben der UNODC war der Marktwert des Heroin aus Afghanistan im Jahr 2009 bereits 65 Milliarden Dollar. Wie ist dieser Wert erst heute, 100 Milliarden? Davon bleiben nur 3 Milliarden in Afghanistan, 97 Milliarden kassiert das Drogenkartell.

Drogenpakete für den Transport bereit:



Was nicht über Schmuggelwege und durch schwerbewaffnete Banden in Russland und im Iran landet, wird über Lufttransporte des US-Militärs nach Europa transportiert. Zum Beispiel über die Manas Air Base in Kirgisistan zur grössten US-Militärbasis im Balkan nach Camp Bondsteel im Kosovo, wo die kriminelle Balkanmafia einen eigenen Staat von der NATO bekommen hat. Von dort wird dann der Stoff in ganz Europa verteilt. Der Kosovo wird weder von Russland oder Serbien noch von über 100 anderen Ländern als legitimer Staat anerkannt. Kosovo und Albanien sind die Haupttransitrouten von Drogen nach Europa.

Als Sammelpunkt für die Drogen aus Afghanistan ist Kirgisistan der Hauptort. Von dort wird der Stoff in alle Richtungen verteilt. Seit 2001 unterhält das Pentagon ein Transitzentrum dort in Manas, von wo aus das US-Militärpersonal und die Logistik von und nach Afghanistan tranportiert wird. Seit Jahren halten sich die Beschuldigungen, der US-Stützpunkt wäre in Drogentransport, Terrorismus und inszenierte Revolutionen involviert.

Opiumernte und Soldaten schauen zu:



Es ist klar, die USA und die anderen NATO-Staaten tun alles um den Opiumanbau in Afghanistan zu ermöglichen. 90 Prozent des Opiums der Welt stammt von dort. Dahinter stecken auch die Banken, die eine Flut von „schmutzigen“ Geld bekommen und waschen können. Alle zusammen sind für das Leid, die Lebenszerstörung und den Tod von Millionen an Süchtigen in der Zukunft verantwortlich. Deshalb stimmt meine Aussage, Regierungen sind die grössten Drogenhändler!

Farcebook Chefin - klickt auf die Werbung bitte

von Freeman am Freitag, 25. Mai 2012 , unter , | Kommentare (23)



Sheryl Sandberg 42 ist die Geschäftsführerin von Farcebook. Anlässlich einer Ansprache vor Studenten der Havard Business School am Donnerstag machte sie eine Aussage die bemerkenswert ist. Es zeigt wie verzweifelt die Top-Etage von Farcebook nach dem IPO sein muss. Sie bat die Studenten, sie sollen doch bei ihrem Besuch der Seite auf die Werbung klicken.



Der Kurs der Farcebook-Aktie stand am Freitagabend bei 31,33 Dollar. Zu Erinnerung, am IPO-Tag vor einer Woche wurde die Aktie mit 38,00 Dollar auf den Markt gebracht, stieg auf 45,00 und fällt seit dem kontinuierlich. Die Erstkäufer haben somit einen riesen Verlust bisher erlebt, trotz des ganzen Medien-Hype im Vorlauf.

Mittlerweile haben Aktionäre eine Sammelklage gegen die Ausgabebanken eingereicht, Morgan Stanley, JP Morgan und Goldman Sachs. Sie sagen, die IPO-Banken hätten tiefere Einnahmevorhersagen die ihnen bekannt waren gegenüber der Öffentlichkeit verschwiegen. Sie hätten diese Information nur ausgesuchten Grossinvestoren mitgeteilt. Farcebook hat nämlich das Problem, die Werbung auf der Seite wird von den Benutzern zu wenig beachtet und somit nicht angeklickt.

Der katastrophale Kursverlauf und die Werbeprobleme haben wohl Sandberg zu dem Hilferuf veranlasst. Sie sagte den Havard-Studenten der Abschlussklasse während ihrer Rede:

"Bleibt verbunden via Farcebook; das ist wichtig für euren zukünftigen Erfolg. Und da wir jetzt am Markt sind, könnt ihr auf eine Werbung klicken oder zwei während ihr dort seid?"

Man kann das als Witz auffassen, aber es zeigt die Angst die im Management von Farcebook herrscht, vor der fallenden Benutzerzahl und der Auswirkung auf die Einnahmen. Der Börsengang hat sich zu einem Debakel entwickelt. Nicht nur wegen dem miesen Verlauf des IPO, die offensichtliche Abzocke der gutgläubigen Aktionäre durch die Insider, sondern auch wegen der Verletzung der Datenschutzrechte, was noch für juristischen Ärger sorgen wird.

Aber zu den Banken wird auch die Nasdaq Techbörse selber verklagt. Es gibt Experten die meinen, es stehen so grosse Verlustbeträge im Raum, diese könnten den Banken und der Nasdaq das Genick brechen. Mark Zuckerberg ist der lachende Dritte. Er warf eigene Aktien auf den Markt und kassierte 1,13 Milliarden Dollar dadurch. Das zeigt nicht gerade viel Vertrauen in die eigene Firma.

Noch einer der am Freitag riesig absahnte war Paypal-Gründer Peter Thiel. Aus einer Investition von 500'000 Dollar 2004 hat er jetzt 633 Millionen abgezockt. Ein anderer ist Mark Pincus, Chef der online Game-Firma Zynga. Er gab Zuckerberg 2004 einen Scheck über 40'000 Dollar. Jetzt kassierte er 38 Millionen. Die Venture-Firma Accel Partners investierte 2005 12,7 Millionen Dollar und hat jetzt Aktien im Wert von 1,9 Milliarden verkauft. Alles auf Kosten von Neuaktionären die am vergangenen Freitag kauften.

Sheryl Sandberg ist seit 2008 die Geschäftsführerin von Farcebook und war vorher Stabschefin des US-Schatzamtes unter Finanzminister Larry Summers in der Clinton-Regierung. An "Kompensation" erhielt sie für das Jahr 2011 fast 31 Millionen Dollar, bestehend aus 300'000 Grundgehalt und 30,5 Millionen an Aktien. Sie profitiert selber massiv vom IPO und wird damit Milliardärin. Mit den Aktien und Aktienoptionen die sie hält kann sie 1,45 Milliarden Dollar einsacken.

Bevor Sandberg zu Farcebook ging, war die Firma hauptsächlich damit beschäftigt eine "coole Seite" zu bauen, Profit war nebensächlich und würde irgendwann folgen. Sehr schnell überlegte sie sich, wie man eine Geldmaschine aus Farcebook machen kann. Sie überzeugte die Macher auf Werbung zu setzen, in dem diese "diskret erscheint". 2010 war das erste Jahr wo die Firma einen Gewinn auswies. Sandberg ist nicht nur Geschäftsführerin, sondern auch zuständig für Verkauf, Marketing, Personal, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Sandberg könnte für den Aufstieg und für den Fall verantwortlich sein.

Namen haben eine Bedeutung, von wegen Zuckerberg und Sandberg. Mit Zucker hat man die gierigen Investoren in die Falle gelockt. Jetzt merken sie der Landen ist auf Sand gebaut.

Hier das Video ihrer Ansprache, ab Min 21:00 sagt sie es:



Übrigens, laut den Geschäftsbedingungen von Google darf man seine Seitenbesucher nicht dazu aufforden auf die Werbung zu klicken. Ist ja auch klar warum. Zu was Sandberg aufruft ist eigentlich Betrug. Denn betrogen werden die Werbekunden, die für Klicks bezahlen die gar nicht wirklich aus Interesse der Seitenleser entstehen.

Altersverbrecher loben sich bei Preisverleihung

von Freeman am , unter , , | Kommentare (23)



Jetzt wissen wir warum Henry Kissinger in Berlin war und zu welcher Veranstaltung der Parteichef der Piraten Bernd Schlömer eingeladen wurde. Es handelte sich um die Verleihung des Henry-A.-Kissinger-Preis 2012 an den ehemaligen US-Aussenminister George P. Shultz. Die Medien schreiben darüber, es wäre ein Stelldichein der Altersweisen gewesen. Für mich war das eher eine Versammlung von Altersverbrechern, denn beide haben so viel Blut an den Händen und sind Mumien. Kissinger wird am Sonntag 89 und Shultz ist 91.



Da hat wohl Schlömer sich mehr vorgestellt mit seiner Ankündung, er würde Kissinger treffen, als nur Zuschauer bei seiner Preisverleihung zu sein. Obwohl er anschliessend getwittert hat: "Eindruck bei ‪#Kissinger‬ Ich habe die Urheberrechtsposition der ‪#Piraten‬ swie den Nutzen von Beteiligung und Transparenz verteidugt". Die Tippfehler sind vom ihm übrigens. Einen eigenen Bericht über das Treffen haben wir bisher noch nicht gesehen.

Wie die Medien dieses Treffen der Atlantik-Verbrecher schönreden ist wieder typisch. Die Blöd-Zeitung titelt ihren Artikel:

"Ex-US-Außenminister Shultz mit dem Kissinger-Preis in Berlin geehrt - Verbündete für den Frieden".

Frieden? Den Frieden den die meinen kennen wir, den eines Friedhofs. Dann hat Kissinger in seiner Lobrede auf seinen Amtsvorgänger gesagt: „George Shultz sprach 1984 als Erster von politischem Terrorismus." Klar, sie haben ja auch den Terrorismus erfunden, als ihnen die Sowjetunion als Feind abhanden kam. Hey, ohne Terroristen als Feind kann man die ganzen Kriege, das Geschäft für die Rüstungsindustrie und die Eroberungspolitik der NATO in den Ländern die zufällig auf Öl sitzen nicht begründen.

Der Tagesspiegel nannte die Versammlung noch heuchlerischer:

"Verleihung des Kissinger-Preises - Die Weisheit der Demokratie"

Die Demokratie die damit gemeint ist kennen wir auch. Die wird mit NATO-Bomben gegen die Bevölkerung des Ziellandes durchgesetzt, ob sie wollen oder nicht. Die Länder die von der NATO bisher "befreit" und "demokratisiert" wurden, können ein Lied davon singen, leben in totalen Chaos und Zerstörung, wünschen sich ihren "Diktator" zurück, so schlimm ist das Leben für sie geworden.

Westerwelle musste auch seinen Lob aussprechen und sagte über George P. Shultz: "Ihre Inspiration, Ihre Vision und Ihr Rat werden noch immer gebraucht". Er hob seine Verdienste um die transatlantischen Beziehungen hervor. Das heisst im Klartext, wie Deutschland als Vasallenstaat von Washington gehalten wurde und ja nicht selbstständig handeln und nach Osten schauen darf.

Was hat Schäuble anlässlich des 21. Europäischen Bankenkongress am 18. November 2011 gesagt? "... wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen!" Er muss es ja wissen.

Weitere "illustere Gäste" die gesichtet wurden waren: Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Michael Hoffman (American Academy), Hans-Ulrich Klose mit Frau Anne, Italiens Botschafter Michele Valensise mit Frau Elena, Giovanna Stefanel-Stoffel und Ludwig Stoffel, US-Botschafter Philip D. Murphy, Botschafter Israels Yakov Hadas-Handelsman, Maren Otto von der Otto-Stiftung, Finanzminister Wolfgang Schäuble mit Tochter Juliane, Axel-Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner und Peer Steinbrück.

Wie "weise" und "aktuelle informiert" gewisse alte Herren sind, sieht man an der Aussage von Helmut Schmidt 93, der auch sein Lob über Shultz aussprach. Er sagte in einem Interview im Februar 2012, er hätte kein Handy und sehe das Internet als Bedrohung an. Und auf die Frage ob er auf Facebook wäre, antwortete er, "was ist das?".

Wer ist George P. Shultz? Na als aller erstes selbstverständlich ein Bilderberger, der bis 2008 regelmässig bei ihren Treffen dabei war. Er war auch mehrmals bei Bohemian Grove anwesend. Genau genommen war er und ist er noch der Oberfadenzieher und Präsidentenbestimmer in den Staaten, ein Teil der Schattenregierung. Er war auch mindestens Mitwisser bei der Iran/Contra Affaire (Drogen gegen Waffen), wie bei einer Kongressanhörung später herauskam. Shultz wusste Oliver North war in der Hilfe für die Contras involviert und das Raketen in den Iran geliefert wurden.

Shultz war auch einer der Gründer des "Committee To Liberate Iraq", welches zusammen mit der israelischen Regierung die Invasion des Irak und dessen "Befreiung" für US-Investitionen und Kontrolle vorantrieb. Er war Berater für die Wahlkampagne von George W. Bush 2000 und ein ranghohes Mitglieder der "Vulcans", eine Gruppe von Politikberater für Bush, wo auch Dick Cheney, Paul Wolfowitz und Condoleezza Rice Mitglieder waren.

Shultz ist Vorsitzender der International Advisory Council von JPMorgan Chase und Direktor des Institute for International Economics. Er ist Mitglied der Hoover Institution an der Stanford Universität, dem Washington Institute for Near East Policy, der New Atlantic Initiative und dem Komitee on the Present Danger. Er ist auch Ehrenvorsitzender von The Israel Democracy Institute. Shultz war früher im Vorstand der Bechtel Corporation, Charles Schwab Corporation und von Gilead Sciences.

Wenn einer Einfluss hat, dann ist es er.

Mal schauen ob die jüngere Generation der Piraten ihren Chef ausfragen, was er beim Treffen so erlebt hat.

Julian Assange interviewt den Präsidenten Ecuadors

von Freeman am , unter , , | Kommentare (8)



Präsident Rafael Correa ist das Musterbeispiel eines gut ausgebildeten, selbstbewussten, linksgerichteten südamerikanischen Politiker, der sein Land so unabhängig wie möglich zum Wohle der Bevölkerung führen will. Sein Programm besteht aus der Beteiligung breiter Bevölkerungs- schichten an der Entscheidungsfindung und dem Reichtum im Lande, gegen den übermächtigen Einfluss inländischer wirtschaftlich-politischer Eliten einerseits und ausländische Einflüsse in Politik und Wirtschaft durch Weltbank, IWF und die USA auf der anderen Seite. Er lehnt Fremdeinmischung ab und befürwortet die lateinamerikanische Solidarität.




Correa ist seit 2007 Präsident und wurde 2009 für eine zweite Amtszeit gewählt. Er hält einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften und war Professor an verschiedenen Universitäten vor seiner politischen Karriere. Am 30. September 2010 kam es zu einem gewalttätigen Aufstand von Polizisten und Soldaten gegen den Präsidenten wegen Lohnkürzungen. Correa löste den Ausnahmezustand aus und sprach von einem Putschversuch gegen ihn, der vom Ex-Präsidenten Lucio Gutiérrez organisiert worden sei. Als grössten Gegner bezeichnet er aber die privaten Medien des Landes, die im Besitz reicher Familien und Konzerne sind und die Interessen der Elite vertreten. Die Mehrheit der Bevölkerung steht aber hinter ihrem Präsident.

Hier die 6. Folge aus der Interview-Reihe von Julian Assange, die ich auf Deutsch übersetzt habe mit dem Titel:

"Auf der Suche nach revolutionären Ideen, welche die Welt von Morgen ändern kann".

Siehe Interview-Video unten:

Correa: Wo sind sie? In England?

Assange: Ich bin in England unter Hausarrest schon seit 500 Tagen ohne Anklage.

Correa: 500 Tage!

Assange: Was ist die Perspektive aus Sicht Ecuadors auf die Vereinigten Staaten? Wie sehen die Menschen den Einfluss der USA in Südamerika und in Ecuador?

Correa: Das einzige Land welches keinen Umsturz erleben kann sind die Vereinigten Staaten selber, weil sie keine US-Botschaft haben.

(beide lachen)

Jedenfalls möchte ich sagen, einer der Faktoren die zur Unzufriedenheit der Polizei führte war die Tatsache, wir unterbanden die Finanzierung der US-Botschaft für sie. Vor und nach dem wir das Amt antraten dauerte es eine Weile, um das zu korrigieren. Es gab ganze Polizeieinheiten, Schlüsseleinheiten, die komplett von der US-Botschaft bezahlt wurden, dessen kommandierende Offiziere vom US-Botschafter ausgewählt wurden. Und so haben wird die Bezahlung der Polizei erheblich erhöht. Aber, da ihre Gehälter von wo anders kamen, haben sie es nicht gemerkt. Wir haben das alles erledigt, aber es gibt einige die diese Zeiten zurück wollen, die nie mehr sein werden.

Was die USA betrifft, unsere war immer eine Beziehung basierend auf Zuneigung und Freundschaft, aber in einem Rahmen von gegenseitigem Respekt und Souveränität. Ich lebte vier Jahre in den USA und habe zwei akademische Titel von dort. Ich liebe und bewundere die US-Bevölkerung sehr. Glauben Sie mir, anti-US ist das letzte was ich bin. Aber ich nenne das Kind beim Namen und wenn es internationale US-Politik gibt, die schädlich für unser Land ist, und für Lateinamerika, dann werde ich sie scharf verurteilen und werde niemals die Verletzung der Souveränität meines Landes dulden.

Assange: Ihre Regierung hat die US-Militärbasis in MANTA geschlossen (US-Luftwaffenstützpunkt im September 2008). Können Sie erzählen warum Sie das gemacht haben?

Correa: Würden Sie eine ausländische Basis in Ihrem Land akzeptieren Julian? Jedenfalls, es ist ganz einfach, wie ich es damals sagte, es gibt kein Problem mit einer US-Basis in Ecuador, so lange wir die Erlaubnis bekommen eine ecuatorianische Militärbasis in Miami zu errichten.

(da Assange darüber lacht)

Haben Sie viel Spass bei diesem Interview Julian? Ich auch.

Assange: Ich geniesse ihr Witze sehr, ja. Präsident Correa, warum haben Sie uns die Erlaubnis gegeben, alle Depeschen zu veröffentlichen?

(es geht um die Diplomaten-Depeschen des US-Aussenministeriums die von der US-Botschaft in Ecuador stammen)

Correa: Wir haben nichts zu verbergen. Wenn überhaupt, die Wikileaks haben uns stärker gemacht, da die Hauptbeschuldigungen welche die Botschaft äusserte, wegen unseren ausgeprägten Patriotismus waren und der Verteidigung unserer Souveränität der Regierung von Ecuador. Selbstverständlich sind wir Patrioten und selbstverständlich verteidigen wir die Souveränität unseres Landes.

Auf der anderen Seite, viele der Wikileaks-Depeschen sprachen über die Interessen der Medien des Landes, über die Machtgruppen die nach Unterstützung und Beziehungen bei ausländischen Botschaften suchen und von den Kontakten zu den Botschaften profitieren. Wir haben nichts zu befürchten, lasst sie alles über die Regierung Ecuadors veröffentlichen. Aber Sie werden sehen, wie viele Sachen über die, welche die Volksrevolution in Ecuador verhindern, ans Licht kommen, Sachen die mit Opportunismus, Verrat und Selbstbereicherung zu tun haben.

Assange: Als Konsequenz aus der Veröffentlichung der Depeschen durch Wikileaks, haben Sie die US-Botschafterin aus dem Land geworfen. Warum haben Sie das gemacht? Ich würde meinen, da Sie sahen wie Sie denkt, wäre es nicht besser gewesen den Teufel zu behalten den Sie kennen?

Correa: Es wurde ihr das gesagt. Aber die war so voller Arroganz, sie sagte sie hätte nichts zu rechtfertigen. Sie war eine Frau völlig gegen unsere Regierung, eine Rechtsgerichtete die zurückgeblieben ist im Kalten Krieg der 60-Jahre. Und der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte war Wikileaks, wo sie berichtete, ihre eigenen Kontakte in Ecuador hätten ihr gemeldet, einer der Faktoren die zur Unzufriedenheit der Polizei geführt hätten war, der Polizeichef den sie selber den Posten gegeben hätte wäre korrupt, im vollen Wissen er war korrupt, um ihn kontrollieren zu können. Die Botschafterin wurde kontaktiert und gebeten eine Erklärung abzugeben, aber mit ihrer Überheblichkeit, Arroganz und imperialistischen Gehabe, die sie an den Tag legte, sagte sie, sie hätte nichts zu rechtfertigen. Und da wir Verantwortung für unser Land tragen haben wir sie rausgeschmissen.

Dazu möchte ich sagen, vor einem Monat oder mehreren Monaten, nach fast einem Jahr an Untersuchungen, wurde Kommandant Hurtado - der in den Depeschen durch die Botschafterin falsch beschuldigt wurde - als völlig unschuldig aller Klagen befunden und alle Untersuchungen die man deswegen gegen ihn führte sind eingestellt worden. Dies zeigt wie böswillig die US-Offiziellen waren, wegen ihrer Feindschaft gegenüber progressiven Regierungen, die eine Veränderung suchen, die alles berichten was grundlos ist, basierend auf Gerüchten und Klatsch, was ihnen durch Kontakte zugetragen wurde, die für gewöhnlich gegen unsere Regierung sind.

Assange: Präsident Correa, wie fanden sie es mit den Chinesen zu verhandeln? Die sind eine Grossmacht. Tauschen Sie einen Teufel mit dem anderen aus?

Correa: Erstens verhandeln mir nicht mit Teufeln. Wenn jemand als Teufel zu uns kommt dann sagen wir ihm einfach, vielen Dank. Zweitens, sie sehen etwas an Ausverkauf, Versnobtheit, sogar Neokolonialismus in gewissen Medien. Als 60% unseres Handels und Investitionen hauptsächlich aus den USA kamen und wir nur 20 Cent bekamen, um Entwicklung zu finanzieren, war es kein Thema. Jetzt wo wir ein Land sind, wo das meiste chinesische Investment in der Region stattfindet, die Chinesen weder gross, noch rot, noch leuchtende Augen haben, jetzt ist es ein Thema - sie sind Teufel und so weiter. Aber sogar die USA werden von China finanziert. Wie schön ist es wenn sie Ecuador finanzieren. Wie wunderbar ist es wenn sie die Ölsuche finanzieren, oder den Bergbau und Wasserkraftwerke. Wir erhalten nicht nur chinesische Mittel, sondern auch welche aus Russland und Brasilien. Wir haben unsere Märkte erweitert und auch unsere Finanzierungsquellen. Aber es gibt Leute die mit einem Joch um den Hals geboren wurden, die es vorziehen mit der bisherigen Abhängigkeit weiterzumachen. Das ist alles.

Assange: Präsident Correa, für viele Jahre habe ich einen Kampf für die Meinungsfreiheit geführt, für das Recht der Menschen zu kommunizieren, für das Recht wahre Information zu veröffentlichen. Wie werden ihre Reformen nicht zu einer Unterdrückung echter Informationen führen?

Correa: Na ja Julian, Sie sind ein gutes Beispiel wie die Presse ist, wie auch die Organisation wie die Inter American Press Association, ein Zusammenschluss der Zeitungsbesitzer in Lateinamerika. Viele Bücher sind über Wikileaks in Lateinamerika geschrieben worden, das letzte von zwei argentinischen Autoren, wo es eine Analyse nach Ländern gibt und im Falle von Ecuador zeigt es, die Medien haben auf schamlose Art die Depeschen und Nachrichten die sie betrafen nicht veröffentlicht. Zum Beispiel die Auseinandersetzungen zwischen den Nachrichtenmedien. Am Schluss, um sich nicht zu diskreditieren, haben sie sich geeinigt keine eigene dreckige Wäsche zu veröffentlichen.

Ich lese ihnen einer der Wikileaks vor, welche die Presse von Ecuador nie veröffentlichte. "Die Presse fühlt sich frei die Regierung zu kritisieren, aber da sie nicht in der Lage ist es mit einem flüchtigen Banker zu tun und seinem Familienunternehmen, spricht es Bände in welchen Händen die Macht in Ecuador sich befindet." Das sind Nachrichten die Wikileaks an die Öffentlichkeit brachte, aber die Press nie gezeigt hat. Damit sehen sie mit was wir es in Ecuador und Lateinamerika zu tun haben. Wir glauben, lieber Julian, dass die einzigen Sachen die gegen Informationsaustausch geschützt werden müssen, sind die welche in internationalen Verträgen festgeschrieben sind, in der interamerikanischen Konvention der Menschenrechte; die Würde und den Ruf von Personen und die Sicherheit der Menschen und des Staates. Für den Rest, je mehr Leute etwas herausfinden je besser.

Sie haben die Befürchtung geäussert, die Journalisten im guten Glauben wiederholen, die aber Stereotypen sind, die Angst der Staat wird die Meinungsfreiheit einschränken. So etwas ist fast nie passiert in Lateinamerika. Das sind nur Mythen. Bitte denken Sie daran, hier war die Medienmacht, und sie ist wahrscheinlich immer noch, stärker als die politische Macht. Tatsächlich hat es für gewöhnlich eigennützige politische und soziale Macht, insbesonders, informative Macht. Die welche die Medien kontrollierten waren die grossen Wähler, die mächtigen Gesetzesmacher, die gewaltigen Richter und sie haben Regierungen unterdrückt, wie auch Präsidenten und die Justiz. Lasst uns mit dem Image von armen und mutigen Journalisten aufhören, von heiligen Medien die versuchen die Wahrheit zu verkünden und Tyrannen, Autokraten und Diktatoren die das verhindern wollen. Es ist nicht wahr. Es ist genau umgekehrt. Die Regierungen versuchen etwas für die grosse Mehrheit zu tun, die von den Journalisten verfolgt wird, die denken sie haben ein Tintenfass und ein Mikrophon, dabei sind wir ihnen völlig gleichgültig. Oft beleidigen und verleumden sie nur aus Abneigung; Medien die den privaten Interessen dienen. Bitte, lassen Sie die Welt wissen was in Lateinamerika passiert.

Es gab keinen einzigen staatlichen TV-Sender, sie waren alle privat und fünf davon gehören Banker. Sie können sich vorstellen, wenn ich etwas gegen Banken unternehmen möchte, um etwa die Krise und den Missbrauch der in Europa und speziell in Spanien stattfindet zu verhindern, werde ich von einer gnadenlosen TV-Kampagne konfrontiert, welche die Interessen ihrer Besitzer verteidigt, die Eigentümer dieser TV-Sender, die Banker sind. Machen wir uns nichts vor. Julian, es ist genau umgekehrt wie Sie sich das vorstellen. Diese Leute, verkleidet als Journalisten, versuchen Politik zu machen, um unsere Regierungen zu destabilisieren, damit es keine Veränderungen in unserer Region gibt, aus Angst sie verlieren die Macht, die sie immer paradiert haben.

Assange: Präsident Correa, ich stimme ihrer Beschreibung der Medien zu. Wir haben es immer wieder gesehen, wie grosse Medienorganisationen mit denen ich gearbeitet habe, wie der Guardian, El Pais, New York Times und der Spiegel, unser Material zensiert haben gegen unsere Abmachung, aus politischen Gründen oder weil sie Oligarchen schützen, wie Julia Timoschenko aus der Ukraine, die ihr Vermögen in London versteckt, oder grosse italienische Ölfirmen die in Kasachstan tätig sind. Wir können das beweisen, weil wir die Originaldokumente haben und vergleichen können, was die Medien daraus entfernt haben. Für mich ist der Weg wie man mit diesen Monopolen und Kartellen fertig wird, entweder in dem man sie zerstückelt oder in dem man es leicht macht für neue Teilnehmer in den Markt zu kommen. Sollten sie nicht Rahmenbedingungen schaffen, damit es leichter ist für neue Verleger und gleichzeitig Individuen geschützt sind und die grossen zerteilt werden?

Correa: Das versuchen wir ja Julian. Seit über zwei Jahren hat es eine Debatte gegeben über ein neues Kommunikationsgesetz, damit das Spektrum des Radio und Fernsehens sich verändert, also nur ein Drittel aller Radio und TV-Sender privat sind und Profit machen können, ein Drittel gemeinnützig und im Eigentum der Gemeinschaft sind und der Rest im staatlichen Besitz. Nicht nur durch die Zentralregierung, aber auch durch lokale Behörden, Städte und Gemeinden. Obwohl es sich um eine Verfassungsartikel handelt, der 2008 durch eine Wahl genehmigt wurde, von der Bevölkerung Ecuadors getragen wird, trotz alle dem ist dieses neue Gesetz systematisch von den Medien blockiert worden. Sie haben Abgeordnete im nationalen Parlament bestochen, die ihre Interessen verteidigen und bezeichnen es als "Maulkorberlass". Das versuchen wir zu machen: die Information zu demokratisieren, die soziale Kommunikation, den Besitz der Medien, aber wir stehen einer heftigen Opposition von Medienbesitzern gegenüber und ihren Sprechern in der politischen Arena von Ecuador.

Assange: Ich habe kürzlich mit dem Präsidenten von Tunesien gesprochen und ihn gefragt, war er überrascht wie wenig Macht ein Präsident hat um etwas zu verändern? Erleben sie ähnliches?

Correa: Schauen Sie, sie haben sogar versucht die Führer zu dämonisieren. Einer der Hauptkrisen in Lateinamerika während der 90 und am Anfang dieses Jahrhunderts, während der langen und traurigen neuliberalen Nacht, war die Führungskrise. Was ist Führung? Die Gabe andere zu beeinflussen. Man kann gute Führung haben, welche diese Eigenschaft benutzt um andere zu dienen, oder schlechte Führung. Leider haben wir viel von dem in Lateinamerika, Führung die andere ausnutzt. Ich glaube Führung ist etwas sehr wichtiges, besonders wenn man Veränderungen durchführen will.

Kann man sich die Unabhängigkeit der USA ohne grosse Führer die dahinter standen vorstellen? Kann man sich den Wiederaufbau Europas nach dem II. WK ohne grosse Führer vorstellen? Aber um diese neuen Veränderungen zu verhindern, gehen sie her und nennen die Führer Tyrannen, die Populismus betreiben, wie wenn es etwas schlechtes wäre. Und diese Art von Führung ist um so wichtiger ... Julian, lassen Sie mich die Idee fertigdenken ... in Ecuador, in Lateinamerika, verwalten wir nicht ein System, sondern verändern es. Weil das was wir über die Jahrhunderte hatten, hat total versagt. Es hat uns in die ungleiche Region der Welt verwandelt, eine Region voll mit Armut und Leid, dabei haben wir alles was es benötigt um am wohlhabendsten im Universum zu sein. Es ist nicht wie in den USA. Was ist der Unterschied zwischen Republikaner und Demokraten? Ich meine, es gibt mehr Unterschied in dem was ich am Morgen und was ich am Nachmittag denke; weil sie nur ein System managen. Hier verändern wir ein System und man benötigt Führung, legitime demokratische Macht, um die institutionellen Strukturen in unserem Land zu ändern, zum Vorteil der Mehrheit.

Assange: Es sieht für mich so aus, wie wenn Präsident Obama nicht in der Lage ist, die immensen Kräfte die um ihn herum sind zu kontrollieren. Ist das nicht der Fall bei allen Führungen? Wieso sind sie in der Lage so viel zu ändern in Ecuador? Ist es der Zeitgeist, ist es ihre persönliche Führungsstärke, ist es ihre Partei? Was ist die Kraft die ihnen erlaubt etwas zu tun, was Barack Obama nicht machen kann?

Correa: Erlauben sie mit dem Ende anzufangen. Der Kompromiss, der Konsens ist etwas wünschenswertes, aber es ist nicht das Ende selber. Für mich wäre es ganz einfach einen Kompromiss einzugehen, zu diesem Konsens, aufgeben und einknicken, und es würde viele Leute glücklich machen, aber es würde nichts verändern. Es würde die Mächte in diesem Land gefallen, aber alles würde gleich bleiben. Manchmal ist es unmöglich einen Konsens zu finden. Manchmal ist es essenzial sich auseinanderzusetzen. Mit der Korruption, mit dem Machtmissbrauch, das müssen wir angehen, oder die Lügen. Soziale Laster wie diese, die so schädlich für unsere Gesellschaft sind, dürfen wir nicht dulden.

Was wir in Ecuador erreicht haben ist nicht nur wegen mir. Das ist ein Missverständnis. Die Leute selber verändern. Länder verändern sich nicht nur wegen der Führung. Die koordinieren vielleicht, aber es kommt auf den Willen aller Menschen an. Was uns zur Macht führte war die Empörung der Bevölkerung von Ecuador. Ich glaube das ist was in den USA notwendig ist, damit Präsident Obama die wirklichen Veränderungen im Land vornehmen kann. Die Empörung, die durch "Occupy Wall Street" in der Bevölkerung zum Ausdruck kam, ist der Protest gegen das System der stärker wird, mehr organisch, mehr dauerhaft und ermöglicht Obama die notwendigen Veränderungen durchzuführen.

Assange: Ich möchte schauen wo Ecuador langfristig hingeht. Es sieht so aus wie wenn grossartige Sachen in Südamerika passieren, der Lebensstandard hat sich erhöht, der Einfluss der Vereinigten Staaten und anderen Ländern ausserhalb ist zurückgegangen. In welche Richtung geht es in 10 oder 20 Jahren?

Correa: Sie sagen, der US-Einfluss geht schrittweise zurück und das wäre gut. Deshalb haben wir gesagt, Lateinamerika verändert sich vom Konsens mit Washington zu einem Konsens ohne Washington. Und das ist grossartig, denn die Politik die der Norden uns diktierte, hatte nichts mit unseren Bedürfnissen in Lateinamerika zu tun, sondern den Interessen dieser Länder. Ausserdem waren sie nur für die finanziellen Interessen dieser Länder. Wenn man eine Analyse der Wirtschaftspolitik macht, in aller Bescheidenheit, da ich etwas davon verstehe, zeitweise war diese Politik gut oder schlecht, aber sie hatte eine gemeinsamen Faktor, sie waren nur zu Gunsten ihrer finanziellen Interessen. Und glücklicherweise verändert sich das. Ich habe grosse Hoffnung und bin aber realistisch. Obwohl wir ein grosses Stück des Weges zurückgelegt haben, gibt es noch eine lange Strecke vor uns. Ich weiss, der zurückgelegte Weg ist noch nicht umkehrbar. Ich weiss, wenn wir die gleichen Leute die wir hatten wieder die Länder führen lassen, dann kehrt alles wieder zurück wie es war.

Aber ich bin optimistisch. Wir glauben Lateinamerika verändert sich und wenn wir weitermachen auf diese Weg der Veränderung, dann wird diese für immer sein. Es ist keine Epoche der Veränderung, es ist eine Veränderung der Epoche, die Lateinamerika durchläuft und wenn wir diese souveräne Politik fortsetzen, mit einer Wirtschaftspolitik, wo die Gesellschaft den Markt bestimmt und nicht der Markt die Gesellschaft, die Menschen und das Leben in Ware und Produkte verwandelt. Wenn wir mit der Politik der Gerechtigkeit und sozialer Gleichheit weitermachen, die vielen Ungerechtigkeiten der Jahrhunderte überwinden, unsere indigene und Afro-Abkömmlinge etc. respektieren, dann wird Lateinamerika eine grosse Zukunft haben und es ist die Region der Zukunft. Wir haben alles was es braucht für eine prosperierende Zukunft. Wir haben es noch nicht erreicht, wegen schlechter Führer, schlechter Politik und schlechten Regierungen und das ist aber was in unserem Amerika sich verändert.

Assange: Danke Präsident Correa.

Correa: Es war ein Vergnügen sie zu treffen, Julian, wenigsten auf diese Weise und Kopf hoch! Willkommen im Klub der Verfolgten.

Assange: Passen Sie auf sich auf, lassen Sie sich nicht ermorden.

Correa: Wir versuchen das jeden Tag zu vermeiden.



Kommentar: Die Veröffentlichung der Diplomaten-Depeschen durch Wikileaks hat dazu geführt, dass die US-Botschafterin in Ecuador ihre Koffer packen und das Land verlassen musste. Heather Hodges wurde zur 'persona non grata' erklärt. Kein Wunder hat Washington ein "Kopfgeld" auf Assange ausgesetzt. Es ist tatsächlich so, in den meisten Ländern ist die US-Botschaft die heimliche Regierung und erteilt die Befehle. So war es nicht nur in den meisten Ländern Lateinamerikas, sondern auch im Iran während der Schah-Diktatur.

Aus dem Interview kommt auch die Erkenntnis, wie die Medien das Material selektiv veröffentlicht haben, gegen die Vereinbarung mit Julian. Sie habe nur das gebracht was banal war und nicht den Regierungen oder Bonzen schaden konnte. Jetzt verstehen wir auch warum speziell die deutschen Medien so ein Theater wegen der Timoschenko machen, die 200 Millionen ausser Landes brachte, sie aber als Heilige darstellen. Assange vorzuwerfen, er wäre ein Teil der Vertuschung oder würde sogar für die CIA arbeiten, ist auch wegen der 500 Tage Hausarrest völlig absurd.

Amerikanisches Atom-U-Boot brennt in der Werft

von Freeman am Donnerstag, 24. Mai 2012 , unter | Kommentare (5)



Auf dem Atom-U-Boot "USS Miami" ist am Mittwoch ein Feuer ausgebrochen, während Wartungsarbeiten in der Werft im Hafen von Portsmouth US-Bundesstaat Maine. Feuerwehren aus der Umgebung sind vor Ort und pumpen Wasser auf die Aussenhülle des U-Boot als Kühlung.



Kapitän Fuller der Werft sagte bei einer Pressekonferenz am Abend:

"Das Feuer ist nocht nicht gelöscht, aber die Situation verbessert sich. Wegen der Hitze durch das Feuer entweicht Dampf aus dem Schiff wegen der Löscharbeiten."

Der Atomreaktor soll nicht in Betrieb sein und es gibt keine Waffen an Bord. Mindestens sechs Menschen wurden bei dem Unglück verletzt. Das Feuer brannte am Donnerstag immer noch.



Obama hat jetzt einen eigenen Mordminister

von Freeman am , unter , , | Kommentare (22)



Der Typ der das Weisse Haus besetzt hat John Brennan zu der einzigen Person bestimmt, der über die Ermordung von mutmasslichen Terroristen entscheiden darf. Brennan ist Obamas Antiterrorberater oder sein offizieller Titel lautet "Stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater für Innere Sicherheit und Anti-Terrorismus und Assistent des Präsidenten". Jetzt ist er Obamas Minister zuständig für Mordaufträge, also so eine Art Heinrich Himmler.

John Brennan ist fast sein ganzes Berufsleben bei der CIA gewesen, bevor er Terrorberater von Bush und Obama wurde. Seine kalte Killermentalität erkennt man daran, er hat doch tatsächlich gesagt, das Drohnenprogramm zur Tötung von Menschen aus der Luft wäre moralisch und ethisch gerechtfertigt. Er behauptet auch, bei Angriffen durch „Killer-Drohnen“ seien noch nie Zivilisten in Pakistan getötet worden. Somit ist er nicht nur ein Mörder, sondern auch noch ein unverschämter Dreckslügner.

Prägt euch das Gesicht von diesem Verbrecher genau ein, damit er dann wenn die Gerechtigkeit siegt vor dem Volkstribunal seine Strafe bekommt.



John Brennan hat die Aufgabe erhalten auszuwählen wer für einen Drohnenangriff oder einer Kommandoaktionen in Frage kommt. Obama hat ihm die alleinige Vollmacht erteilt zu entscheiden, welche Personen unter dem geheimen Mordprogramm eliminiert werden.

Kollateralschaden, Kinder sind Opfer der CIA-Drohen:



Die verstärkte Verwendung von CIA-Drohnen um Menschen zu töten hat Obama durch die unterzeichung des National Defense Authorization Act (NDAA) sich gegeben. Mit diesem Gesetz wird auch die unbeschränkte Einkerkerung von US-Staatsbürgern ohne richterlicher Überprüfung ermöglicht.

Das heisst, es gibt bei einem mutmasslichen Feind kein rechtsstaatliche Verfahren mehr, keine Anklage, Verhaftung, Gerichtsverhandlung und Verurteilung wenn die Schuld bewiesen werden kann. Hey, mit so mühsamen und lästigen Zeug gibt man sich nicht mehr ab. Es kommt jemand auf die Todesliste und dann wird liquidiert.

Das trifft übrigens auch US-Staatsbürger, eine massive Verletzung der US-Verfassung, denn dort steht, jedem Bürger ist ein ordentliches Verfahren garantiert. Wir erinnern uns, im vergangegen September wurde der in den USA geborene Anwar al-Awlaki von der CIA aus der Luft in Jemen ermordet. Eine Drohne feuerte mehrere Hellfire-Raketen auf sein Auto. Dabei wurde auch der US-Staatsbürger Samir Khan getötet.

In ihrem jährlichen Bericht für 2012 der am Mittwoch veröffentlicht wurde, hat Amnesty International die Tötung mit Killer-Drohnen in Jemen "aussergerichtliche Exekutionen" genannt. Ausserdem kritisierte Amnesty, Präsident Obama hätte das Gefängnis in Guantanamo Bay nicht wie versprochen geschlossen. Die Bedingungen für die 171 immer noch dort gehaltenen Insassen wären unerträglich.

Nur Naivlinge fragen, sind das nicht die gleichen Methoden wie die Diktatoren Hitler, Stalin und Mao angewendet haben? Nein, wenn seine Heiligkeit und Friedensnobelpreisträger Obama das macht, dann ist das was ganz anderes. Er hat sich selber das Recht dazu gegeben und darf selbstherrlich über Leben und Tod entscheiden.

Laut Associated Press werden unter dem neuen Plan die Mitarbeiter von Brennan eine Liste von potenziellen "Zielen" zusammenstellen und die Namen den Geheimdiensten und den Aussenministerium bei der wöchentlichen Sitzung im Weissen Haus vorlegen. Dies aber nur zur Information, denn die Exekution wird so oder so ausgeführt.

Die amerikanische Bürgerrechtsunion (ACLU) hat schon mehrmals über Klagen versucht mehr Information über den Entscheidungsprozess herauszufinden, wie das Mordprogramm der Obama-Regierung abläuft. Aber die Klagen wurde immer mit der Begründung abgewiesen, das Programm wäre so geheim, die Regierung könne weder bestätigen noch dementieren ob das Programm überhaupt existiert.

Ja aber das geht doch nicht, die Vereinigten Staaten sind doch eine Vorzeigedemokratie, sagt der gehirngewaschene Medienkonsument. Ach ja, seit wann denn? Das ist ein Hollywood-Märchen. Obama und Hillary zeigen mit dem Finger immer auf alle anderen Länder und prangern Menschenrechtsverletzungen an, ja darin sind sie Weltmeister. Aber sie selber dürfen selbstverständlich entführen, foltern und morden.

Warum ist Washington nicht dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag beigetreten und verlangt Immunität für seine Soldaten? Weil sie natürlich selber dauernd Kriegsverbrechen begehen. Die frechste Begründung ist aber, Washington meint, das Tribunal kann keine angemessenen Garantien für einen fairen Prozess bieten. Dieses Eingeständnis zeigt was für eine Farce der ICC ist, eine reine Siegerjustiz, die nur für "die Bösen" gilt. Sie sind ja „die Guten“, schaffen sich rechtsfreie Räume und morden ohne dafür bestraft zu werden.

RT zeigt in folgenden Video, die US-Medien berichten nichts darüber, lenken mit unwichtigen Meldungen ab. RT nennt John Brennan den "Death Czar":

Piraten-Chef trifft Henry Kissinger

von Freeman am Mittwoch, 23. Mai 2012 , unter , | Kommentare (52)



Man hätte es ja erahnen können. Kaum stellen die Piraten in der deutschen politischen Landschaft etwas dar, schon kümmert sich die Elite um sie. Das ausgerechnet seine "Eminenz" Henry Kissinger sich herab gibt und den Parteichef der Piraten treffen will, ist aber erstaunlich ... oder auch nicht. Neue Kräfte müssen selbstverständlich gleich unter Kontrolle gebracht werden, was denn sonst.

Bernd Schlömer wurde am 28. April zum neuen Bundesvorsitzenden der Piratenpartei gewählt. Die rund 1.500 Delegierten der Partei wählten Schlömer mit 66,6 Prozent der Stimmen auf ihrem Bundesparteitag in Neumünster an die Spitze des Vorstands. Der 41-Jährige folgt damit auf den bisherigen Vorsitzenden Sebastian Nerz, der 56,2 Prozent der Stimmen erhielt. Schlömer steht nunmehr dem siebenköpfigen Vorstand vor, der ebenfalls neu gewählt wurde.

Aha, 66,6 Prozent, eine interessante Zahl. Bemerkenswert ist auch was Schlömer sonst noch macht. Er ist Regierungsdirektor im Bundesministerium der Verteidigung. Seit 2010 ist er in der Berliner Julius-Leber-Kaserne als Referent bei PI5 der Abteilung Personal des Bundesverteidigungsministeriums mit Zuständigkeit für die akademische Bildung an den Universitäten der Bundeswehr tätig.

Am 21. Mai gab Schlömer auf seinem Twitter-Account bekannt, am kommenden Donnerstag trifft er sich mit Henry Kissinger in Berlin. Der Kriegsverbrecher will die Piraten kennenlernen, wie Schlömer schreibt. Ort und Zeit hat er aber nicht angegeben. Nach einer kurzen Recherche muss es aber anlässlich der WELT-Runde sein, die Christoph Keese organisiert. Thema im Journalisten Club soll das Urheberrecht‬ sein. Keese ist Konzerngeschäftsführer für „Public Affairs“ bei der Axel Springer AG.

Na also, da haben wir alle wichtigen Typen beieinander und sie werden sich um den Piraten-Chef schon kümmern und ihn entsprechend "überzeugen" was er zu tun hat, wenn sie das überhaupt noch müssen. Wie die Geschichte der Realpolitik zeigt, gibt es im Endeffekt keinen Unterschied zwischen den Parteien. Wenn sie mal an der Macht sind handeln sie alle gleich. Das heisst, ihre Aufgabe ist es den Status Quo zu erhalten und den Interessen der Elite zu dienen. Was in ihrem Parteiprogramm steht oder sie im Wahlkampf versprechen ist nur eine Täuschung für die gutgläubigen Mitglieder und das Stimmvolk.

Wer meint, bei den Piraten wird es anders sein, der träumt und ist völlig naiv. Das kriminelle System kann man doch nicht innerhalb des Systems nach ihren beschissenen Regeln verändern. Das haben die Kontrolleure und wirklichen Besitzer der Macht schon immer verhindert. Im Ursprungsland der Piraten in Schweden zum Beispiel spielen sie überhaupt keine Rolle mehr. Jetzt trifft Schlömer das Böse in Person. Kissinger ist Meister in der Kunst der Beeinflussung und Steuerung, er ist der Strippenzieher überhaupt.

Aber egal, neben dem Treffen ist alleine die Tatsache, dass Schlömer für das Kriegsministerium von Thomas de Maizière arbeitet, eine sehr fragwürdige Angelegenheit. Dann ist man ja ein Teil der Maschinerie, die einen illegalen Krieg und Fremdbesatzung in Afghanistan durchführt. Ausserdem wiederspricht dieser "out of area" Einsatz dem Grundgesetz, von wegen Verteidigung. Hat Afghanistan Deutschland angegriffen? Das Karzai-Regime ist doch gar keine legitimierte Regierung.

Verwandte Artikel:
Sarah Palin trifft Kissinger
Herman Van Wer? – ach so Van Bilderberg

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Veranstaltungshinweis:

Demonstration: "Ja zum Grundgesetz heißt Nein zum ESM"
Wann? Freitag, 8. Juni 2012, 15:00 bis 18:00 Uhr
Wo? Berlin, Platz der Republik

Hier gibts die Details

Österreichischer Verteidigungsminister sagt wie es ist

von Freeman am Dienstag, 22. Mai 2012 , unter , | Kommentare (25)



Der Österreichische Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) hat in einem Interview mit der Zeitung "Die Presse" am vergangenen Sonntag einige Aussagen gemacht, die für einen westlichen Politiker bemerkenswert sind. Er warnt vor einem Angriff auf den Iran, kritisiert den NATO-Raketenschild und attackiert Israels Aussenminister Lieberman. So viel Mut, Ehrlichkeit und gesunder Menschenverstand sind selten, da die meisten Politiker Opportunisten, völlig korrupt und gehirngewaschen sind. Darabos ist für seine kontroversen Aussagen was das Militär betrifft bekannt und er sieht sich selber nicht als Militarist, obwohl er für die Landesverteidigung zuständig ist.

Zur Frage über die Aufstellung des NATO-Raketenschild sagte er:

"Ich halte es für wichtig, dass Russland eingebunden wird ... Die bisherigen Verhandlungen wurden nicht so geführt, dass Russland einsteigen kann. Zudem stimmen gewisse Informationen nicht, die gestreut wurden, um auf die Dringlichkeit des Raketenabwehrschirms hinzuweisen ... Die iranischen Raketen haben noch nicht die Reichweiten, um Mitteleuropa zu gefährden. Es gäbe also noch Zeit, auf die Russen zuzugehen."

Zu einem präventiven Angriff gegen die iranischen Atomanlagen durch Israel sagte er:

"Der Iran ist nicht so weit, diese Bombe bauen zu können. Israels Drohungen sind deshalb entbehrlich. Ein Angriff Israels auf den Iran würde einen Flächenbrand in der Region auslösen, der nicht mehr beherrschbar wäre ... Man muss den Druck diplomatisch und wirtschaftlich erhöhen."

Dann zur Frage über seine Einstellung zur israelischen Regierung:

"Ich bin froh, dass die Kadima-Partei in die israelische Regierung eingetreten ist. Das könnte die Radikalisierung mildern. Insgesamt ist die israelische Politik für mich schwer nachzuvollziehen ... Ich sehe Verbesserungspotenzial in der Siedlerpolitik. Zudem stellt Israel offenbar Aussenfeinde wie den Iran oder auch die Palästinenser in den Vordergrund, um von inneren sozialen Problemen abzulenken ... Und wenn Sie mich so offen fragen: Ein Herr Lieberman ist für mich als Mitglied der israelische Regierung unerträglich."

Dann zum Konflikt in Syrien und einem vom Westen angezettelten Regimewechsel sagte er:

"Nur ist die Frage, was nach Assad kommt. Mittlerweile ist klar, dass der Arabische Frühling nicht unbedingt zu Demokratisierung und Stabilität führt. In Libyen bekämpfen sich die Milizen, die Gaddafi beseitigt haben, nun gegenseitig. Auch die syrische Opposition ist nicht wirklich eine demokratische Alternative. Minderheiten wie die Christen wären nach einem Sturz Assads höchst gefährdet. Schon jetzt ist, wie mir UN-Generalsekretär Ban gesagt hat, das Terrornetzwerk al-Qaida in Syrien eingesickert."

Klar hagelte es dann gleich Kritik der Opposition.

FPÖ-Chef Heinz Christian Strache sagte am Montag: "Der einzige der hier unerträglich ist, ist Darabos selbst". Einem Zivildiener wie Darabos stehe es in keinster Weise zu, die Verteidigungspolitik Israels zu beurteilen, kritisierte Strache. Seine Äusserungen seien ein Affront gegenüber einem befreundeten Staat, der durch äussere Feinde von seiner Existenz bedroht sei.

So, so, wenn einer nicht "gedient" hat, dann darf man zu einem drohenden Krieg nichts sagen. Das heisst, die meisten Frauen haben auch den Mund zu halten, oder was? Strache disqualifiziert sich damit selber. Lächerlich ist auch seine Aussage über eine "Existenzbedrohung". Die einzigen die wirklich nicht als vollwertige Menschen und Nation existieren dürfen sind die Palästinenser.

Auch aus eigenen Regierungskreisen wurde die Kritik laut: „Die Äusserungen geben in keiner Weise die Haltung des Aussenministeriums oder der Bundesregierung wieder", hatte ein Sprecher des Ministeriums mitgeteilt. Zudem entsprächen sie nicht dem Stand der bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Österreich.

Wer so einen Rassisten und Faschisten wie Liebermann damit verteidigt, den in Israel selber praktisch keiner will und unmöglich findet, der ist am falschen Posten und soll zurücktreten. Sogar Obama hat zum Beispiel Lieberman noch nie getroffen und boykottiert ihn.

Die Jerusalem Post griff die Aussagen von Darabos auf und bezeichnete Österreich als „einen der schärfsten Kritiker Israels in der EU.

Und? Was soll das heissen? Darf man keine Kritik an einem Unrechtsregime üben?

Bin ja gespannt wie lange es dauert bis Darabos einen "Unfall" hat.

UPDATE: Der Angriff gegen ihn ist schon gestartet:
Darabos verpulvert 66 Millionen Euro für unnötiges Personal
Simon-Wiesenthal-Zentrum fordert Darabos zum Rücktritt auf

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Folgender Bericht aus Chicago zeigt wie US-Veteranen, die im Irak und Afghanistan im Einsatz waren, sich gegen die NATO, gegen die Besatzung und Kriege äussern und ihre Medaillen in Richtung Tagungsort der Kriegsverbrecher schleudern:

"Ich entschuldige mich für das Leid und die Zerstörung die wir den Menschen im Irak und Afghanistan angetan haben!"

Farcebook im freien Fall mit 13 Prozent Kursverlust!

von Freeman am Montag, 21. Mai 2012 , unter | Kommentare (20)



Die ersten Investoren bereuen bereits ihren Kauf von Farcebook-Aktien am Freitag. Obwohl die Medien ein riesen Hype-Feuerwerk in den Wochen und Tagen vor dem IPO losgelassen haben, hatte die Aktie Mühe den Ausgabekurs von 38 Dollar bis zum Handelsschluss zu halten. Nur durch Stützungskäufe der Ausgabebanken (wie Morgan Stanley) wurde der Preis über den Tag gerettet. Oh wie peinlich!

Einige Idioten kauften zum Höchstpreis von 45 Dollar am Freitag. Die sehen jetzt alt aus, denn am Montag fiel die Aktie auf unter 34 Dollar und liegt damit 13 Prozent unter dem Ausgabepreis. So vernichtet man Luftvermögen. Aber es geschied den gierigen Spekulanten recht. Ich hatte ja am Freitag davor gewarnt und bin immer noch Geld für 3,80 Dollar pro Aktie (lach). Alles darüber ist überteuert.

Die einzigen die sich über die Dummheit der Investoren totlachen sind Zuckerberg und seine Kumpels. Die haben so richtig abgesandt, was ja der ganze Sinn dieser Aktion war. Sie wissen, Farcebook ist eine leere Hülle mit nichts dahinter. Die Ausgabebanken werden jetzt selber einen riesen Verlust einfahren mit den Stützungskäufen, was sie in der sowieso schon schwierigen Situation überhaupt nicht gebrauchen können.

Von Freitag auf Montag haben sich bis jetzt "nur" 13 Milliarden Dollar in Luft aufgelöst. Wow das tut weh! Vielleicht gibts Morgan Stanley bald nicht mehr, die haben den Suckerberg gerammt. Mal beobachten was bis zum Handelsschluss heute alles passiert. Wahrscheinlich wird eingegriffen, um den Kurs etwas nach oben zu pushen, sonst ist die Blamage vollkommen.

Für mich ist nicht nur Farcebook, sondern alle sozialen Netzwerkseiten, eine Modeerscheinung die bald vorbei ist. Wie viele von den 900 Millionen haben ein Konto eröffnet, welches sie nicht nutzen? Einige. Ich bin sowieso kein Fan, denn vergangenes Jahr hat Farcebook mich zensiert, man konnte keine Links auf meine Artikel setzen. Dann haben sie den ganzen ASR-Account mit über 6'000 "Freunden" einfach gelöscht. Die sind für mich gestorben.

UPDATE: Schlusskurs am Montag 33,85

Neuer Status von Zuckerberg:
Kaum mit Priscilla Chan verheiratet, schon 13% ärmer (lach).

Live-Stream aus Chicago

von Freeman am , unter , | Kommentare (3)



Der Oberkriegsverbrecher Rasmussen hat am Ende des NATO-Gipfel in Chicago verkündet, die Nordatlantische Terrororganisation hat die erste Stufe ihrer europäischen Raketenabwehr in Dienst gestellt. Diese umfasst die Abwehrfähigkeit gegen Kurz- und Mittelstreckenraketen auf einem zunächst begrenzten Gebiet. So wurde jetzt ein in der Türkei stationiertes Frühwarnradar mit Abfangraketen auf einem US-Kreuzer im Mittelmeer vernetzt und diese Abfangfähigkeiten unter das Kommando eines NATO-Gefechtsstandes in Ramstein gestellt.



Ramstein na klar. Deutschland ist immer die Basis und der Ausgangspunkt für alle Kriege. Africom hat auch das Hauptquartier in Stuttgart. Die Behauptung, die Raketenabwehr wäre nicht gegen Russland gerichtet, ist selbstverständlich eine Lüge. Ja sicher, Europa wird durch Raketen aus Nordkorea oder Iran bedroht. Was für eine Lachnummer. Es geht doch ganz klar um die Erstschlagfähigkeit. Die NATO kann Russland zuerst angreifen und die Reaktion darauf abfangen. Darum gehts doch. Das einzige bedrohliche auf der Welt sind die Psychopathen und Kriegshetzer in Washington und Brüssel.

Live-Stream aus Chicago:



Live stream videos at Ustream

Watch live streaming video from globalrevolution at livestream.com


Bericht über die Proteste in Chicago:

Warum wird alles zu einer Waffe gemacht?

von Freeman am Sonntag, 20. Mai 2012 , unter , | Kommentare (30)



Egal welche Entdeckung oder Technologie auftauch, sie wird über kurz oder lang zu einer Waffe umgewandelt und gegen die Menschheit eingesetzt. Wie krank ist das denn? Egal ob es sich um Chemiestoffe, Bakterien, Viren, Impfungen, Strahlung, Schallwellen, oder Kernspaltung handelt, oder technische Geräte wie Schiffe, Flugzeuge, Fahrzeuge, Computer, Roboter, oder die Medien, wie Filme, Fernsehen, Zeitungen, oder Kunst, wie Musik, Shows, Theater, ja sogar das Wetter und die Erde selber. Damit wird ein Krieg gegen uns geführt, entweder physisch oder mental.



Erinnert ihr euch noch an den Film "Alien" vom Regisseur Ridley Scott? Was war die eigentliche Geschichte des Films? Der Wissenschaftsoffizier Ash, der ein Bioroboter war, hatte den Auftrag vom Militärisch-Industriellen-Komplex, das unbesiegbare ausserirdische Monster zu schützen und zur Erde zu bringen, damit man eine Waffe daraus machen kann. Dabei war es egal ob das Alien-Wesen die ganze Raumschiffbesatzung als Brutobjekt verwendet und tötet. Eine satanische Kaltschnäuzigkeit, die wir in allen Bereichen schon seit langem erleben.

Kommandant Ripley konfrontiert den Bioroboter Ash, nach dem sie von "Mutter" den wirklichen Grund für die Mission erfahren hat:



Aus der Entdeckung der Kernspaltung hat man auch als erstes die Atombombe entwickelt und auf Menschen abgeworfenen, dabei 500'000 mit einem Blitz ermordet, bevor man diese Technologie für die Stromproduktion einsetzte. Der Abwurf von zwei Atombomben hatte nicht den Zweck den Krieg mit Japan zu beenden, sondern war eine Machtdemonstration gegenüber der ganzen Welt. Schaut her, wir können den ganzen Planeten ausradieren. Ist das nicht geil?

Wer sind diese geisteskranken Psychopathen, die nur eines im Sinn haben, aus jedem Ding eine Waffe zu bauen, die noch tödlicher und noch schrecklicher ist als alles vorher? Es sind die, welche uns ständig einen künstlichen Feind vorsetzen, den sie selber erschaffen. Da es keine wirklichen Feinde gibt die uns bedrohen, müssen sie diese erfinden und damit ihre Bewaffnung begründen.

Mit Propaganda versetzen sie uns in Angst und Schrecken, damit wir glauben, die Waffen und die Aufrüstung dazu sind notwendig. Nach dem II. WK war es der Kommunismus und die Sowjetunion, der kalte Krieg, der die Aufrüstung rechtfertigte. Korea, Vietnam, die Umstürze in Asien, Afrika und Südamerika wurden damit begründet.

Der einzige Präsident der dieses "Feindbild" versuchte zu durchbrechen und aus Technologie etwas sinnvolles machte, da sehr viele nützliche Nebenprodukte daraus entstanden, war John F. Kennedy mit seinem Apollo Mondprogramm. Nur, wir wissen was sie mit ihm gemacht haben. Am helllichten Tag mit drei Scharfschützen den Kopf weggeblasen. Das war ein Putsch durch das Böse und seit dem ist jeder Präsident ihre Marionette.

Dann als das "Reich des Bösen" wie Präsident Reagan die Sowjetunion nannte zusammenbrach, wurde ein neuer Feind erfunden. Böse Diktatoren die uns bedrohen, die zufällig auf Öl sitzen, welche die "Achse des Bösen" repräsentieren, die Schurkenstaaten sind. Dazu natürlich der islamische Terrorismus der überall lauert. Damit kann man einen endlosen Krieg rechtfertigen, gegen einen unsichtbaren Feind, der immer genau dort ist wo man ihn braucht.

Krieg ist das grösste und lukrativste Geschäft und die Spielwiese für die Psychopathen. Damit können sich die wirklichen Feinde der Menschheit austoben und ihrem Okkult frönen, rituelle Opfer darbieten und Satan dienen. Wie ich in meinem Artikel "'Nie wieder' muss auch nie wieder heissen" aufgezeigt habe, die Kriegsmaschinerie der Vereinigten Staaten ist seit dem II. WK für den Tot von 20 bis 30 Millionen Menschen in der ganzen Welt verantwortlich.

Warum ist das Pentagon ein Pentagram? Spätestens seit Lévis Dogme ist das „umgekehrte“ Pentagramm das Zeichen für den Okkultismus und Satanismus. Das Verteidigungsministerium der USA ist doch in Wirklichkeit das Kriegsministerium, welches auf der ganzen Welt Kriege führt und Millionen von Menschen dabei tötet. Die Aufgabe dieser Organisation zusammen mit ihrem Ableger NATO, ist den Planeten zu erobern und zu unterdrücken.

Jeder mit Augen muss doch erkennen, es ist alles auf den Kopf gestellt, alles pervertiert und anders rum als es den Anschein hat. Schon Orwell prägte den Begriff "Krieg ist Frieden". Die NATO ist doch kein Verteidigungsbündnis, sondern ein aggressives Kriegs- und Eroberungswerkzeug. Wie ich schon mal geschrieben habe, den Friedensnobelpreis bekommen ausgerechnet die Leute, welche am meisten die Produkte von Dynamit-Nobel verwenden.

So wie Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger, der 2'756'941 Tonnen Bomben auf Kambodscha runterregnen lies, doppelt so viele Bomben wie über Japan während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Seine "Heiligkeit" Barack Obama hat in sogar im Voraus bekommen, damit er den Freibrief hat noch mehr Kriege zu machen als sein Vorgänger.

Satan ist die Lüge in Engelsgestalt und alle Kriege werden mit Lügen begründet. Der Vietnamkrieg basierte auf eine Lüge, genau wie der Krieg gegen den Irak, oder der gegen Afghanistan, oder gegen Libyen, und die jetzt angedroht werden gegen Syrien und den Iran auch. Der "Krieg gegen den Terror" ist auch eine Lüge, denn die Terroristen sind sie selber, genau wie der "Krieg gegen Drogen", denn sie sind die grössten Drogenhändler.

Das ist keine Verschwörungstheorie sondern Verschwörungsfakt.

Sie schicken unsere Söhn und Töchter in Kriege, damit wir andere Söhne und Töchter töten. Mit Propaganda der Medien bauen sie in uns Feindbilder auf, damit wir glauben wir sind bedroht und müssen deshalb in fernen Ländern Kriege führen. Kein einziges westliches Land ist angegriffen worden, welches eine Verteidigung rechtfertigen würde. Sind die Vereinigten Saaten von Korea oder Vietnam angegriffen worden? Oder von Afghanistan, oder den Irak oder Libyen? Wen bedroht Syrien? Das Märchen über eine Bedrohung aus dem Iran ist auch frei erfunden.

Eine kleine selbst ernannte Machtelite dieser Welt bestimmt wer ein Feind ist und der wird mit allen Mitteln bekämpft. Das einzige was diese "Feinde" falsch machen ist, sie stehen der totalen Dominanz und Kontrolle des Westens im Wege, gehorchen nicht den Befehlen Washingtons. Dabei werden die Kriege geleichzeitig als Testfall für die neuen Waffen verwendet. So zum Beispiel die Uranmunition, die sogar zwei Mal tötet. Erstens bei der Anwendung zur Zerstörung und zweitens mit der langsamen radioaktiven Verseuchung der Bevölkerung.

Gehts noch krimineller? Das ist Völkermord!!!

Aber wir sind selber schuld. Ja wir, weil wir diesen Irrsinn zulassen und dabei aktiv mitmachen. Wir sind doch die 99% und sie nur die 1%. Wir haben die Macht sie zu stürzen und ihrem verrückten treiben ein Ende zu setzen. Wer sind denn die Wissenschaftler die bereitwillig ihre Entdeckungen in Waffen verwandeln? Wer sind denn die Soldaten die freiwillig in die Kriege ziehen? Wer bedient denn die Waffen die Zerstörung, Elend und Tot verursachen? Wer sind denn die Sicherheitsorgane, welche die Verbrecher schützen und die Opposition niedermachen? Wir doch.

Die Elite sitzt nur zurückgelehnt da und guckt zu wie wir die Dreckarbeit für sie erledigen. Selber machen sie sich nicht die Hände schmutzig. Ohne der Masse an Mitläufer und Mitmacher könnten sie gar nichts. Warum sind wir so eine willenlose Schafherde, die nur durch einen Schäfer und einen kläffenden Hund zusammengehalten und in die gewünschte Richtung gelenkt werden können? Wohlwissend wir werden regelmässig geschoren und am Schluss gemetzget.

Wir lassen alles mit uns machen.

Der Polizeistaat wird eingeführt, mit der lächerlichen Begründung, es ist nur zu unserem Schutz und wir erdulden die Schikanen. Unser Kaufkraft und unsere Ersparnisse werden uns gestohlen, aber wir akzeptieren das auch. Die Bankster verzocken in ihrem Spielkasino genannt Finanzsystem unser ganzes Geld und wird sind bereit die Schulden dafür zu übernehmen. Sie drehen die Steuerschraube ständig hoch, aber wir zahlen gerne mehr. Unser Essen, Wasser und Luft wird vergiftet, aber wir nehmen das ohne zu Murren in uns auf. Wir wehren uns auch nicht gegen die Behandlung mit Pharmaprodukte und sind willig ihre Dauerpatienten. Sie zerstören ganze Länder und wir schauen zu wie unsere Brüder und Schwestern zugrunde gehen. Wir glauben immer wieder aufs neue ihren Lügen, obwohl wir schon so oft verarscht wurden.



Es gibt mittlerweile Schall- und Infrarotkanonen, die gegen Menschengruppen eingesetzt werden. Renitente Bürger werden mit Elektroschockpistolen die 50'000 Volt abgeben ausgeschaltet. Körperscanner gehen mit ihren Strahlen bis ins intimste und zeigen die volle Nacktheit. Mit DNA-Analysen und den Datenbanken dazu ist jeder Mensch identifizier- und auffindbar. Unsere elektronische Kommunikation und Bewegung im Internet wird aufgezeichnet.

Kurz gesagt, sie führen einen Krieg gegen uns und benutzen alles als Waffe, aber wir sitzen nur da, gucken in die Glotze, meinen es ist doch nicht so schlimm und wenn man es ignoriert wird alles an einem vorbeigehen. Ja es gibt genug Leute, die diese Sklavenhaltung gut finden und verteidigen. Sie sind gerne Sklaven, wie Aldous Huxley es in "Schöne neue Welt" beschrieben hat.

Das Wasser zwischen der Realität und die manipulierte öffentliche Wahrnehmung darüber wird immer tiefer und breiter. Vielleicht gibt es zu viel Angst zum anderen Ufer zu schwimmen, denn man müsste dann seine Komfortzone zurücklassen. Je länger man aber wartet, je reissender wird der Strom.

Der mehr Zeit man ihnen gibt, je mehr werden sie alle Technologien gegen uns als Waffe einsetzen. Wir sind jetzt schon mit der Digitalisierung und Biometrie, mit Computer, Internet, Datensammlung, Verchipung, Bankkarten und Kameraüberwachung total kontrolliert und gläsern. Was ist erst wenn sie alle technischen Möglichkeiten umgesetzt haben? Wenn über uns ständig Drohnen mit einem allsehendem Auge fliegen und bewaffnete Roboter für Sicherheit sorgen. Wenn wir alle verdächtig sind und keine Privatsphäre mehr haben. Wenn sie uns einfach digital ausschalten können. Dann ist es zu spät sich zu wehren. Dann haben die teuflischen Macher von Skynet gewonnen.