Was geschah wirklich am 11. September?

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Ist die Finanzkrise gewollt?

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Warum werden die Kriege geführt?

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Was passiert tatsächlich mit dem Klima?

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Stuttgart 21, der Staat gegen seine Bürger!

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Nachrichten

Wochenrückblick 15.31

von Freeman am Freitag, 31. Juli 2015 , unter | Kommentare (0)



Freitagabend wieder Wochenrückblick mit Wjatscheslaw Seewald und ich als Live-Sendung. Es werden die wichtigsten Themen der Woche in 1 Stunde besprochen und anschliessend Eure Fragen dazu beantworten.


Beginn ist 20:30 Uhr und wer live dabei zuhören und aktiv mit Fragen mitmachen will, kann sich unter diesem Link anmelden: Anmeldung ...

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme.

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Sommerpause 2015

von Freeman am Samstag, 25. Juli 2015 , unter | Kommentare (29)



Hab gerade festgestellt, bisher habe ich genau 4'000 Artikel für diesen Blog geschrieben und veröffentlicht. Eine ganze Menge über die Jahre. Ich will deshalb eine Auszeit nehmen und Geist und Körper etwas Ruhe gönnen. Ich habe genug geschrieben, viel informiert und meine Meinung geäussert. Jetzt mache ich eine Pause von der Schreiberei. Es sind sowieso viele Leser selber in den Ferien.

Wünsch euch allen einen schönen Sommer und gute Erholung:



PS: Die Sendung mit dem Wochenrückblick am Freitagabend wird es weiterhin geben.

Wer die letzte Sendung verpasst hat, hier die Aufzeichnung:

Deutschland verletzt den Atomwaffensperrvertrag

von Freeman am Freitag, 24. Juli 2015 , unter , , | Kommentare (30)



Am 15. Juli hat der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier stolz die erfolgreiche Einigung mit dem Iran über das Atomprogramm verkündet. Er nannte die Wiener-Vereinbarung "historisch" und sagte: "Es ist gelungen, eine politische Lösung für einen brandgefährlichen Konflikt zu finden, der die Welt bereits mehrfach an den Rand einer militärischen Auseinandersetzung gebracht hatte und — mehr noch — in Zukunft zu bringen drohte. Die Vereinbarung bringt ein Mehr an Sicherheit für die Region und schließt einen Griff Teherans nach der Atombombe langfristig und nachprüfbar aus." Was für eine doppelzüngige Giftschlange. Kurz gesagt, der Iran darf keine Atombombe haben, dafür werden die Sanktionen gelockert. Deutschland, dass die Sanktionen gegen den Iran durchführt, hat aber Atombomben. Der Iran hält sich an den Atomwaffensperrvertrag, Deutschland verletzt ihn. Wie immer sehen wir die zweierlei Mass des Westens: "Tu, was wir dir sagen, und nicht, was wir selber tun!"


Schon seit einiger Zeit ist bekannt, die amerikanischen Atombomben, die in Deutschlang seit den 60-Jahren lagern, werden nicht abgezogen, sondern modernisiert. Bis 2020 plant die US-Regierung, die 200 Atombomben die sich in Belgien, Niederland, Italien, Türkei und Deutschland befinden, auf den technisch neuesten Stand zu bringen. In Deutschland lagern 20 Atombomben vom Typ B61-3 und -4 im Fliegerhorst Büchel, in der Vulkaneifel, zwischen Koblenz und Trier. Diese Bomben sind für den Abwurf durch Kampfflugzeuge gedacht und besitzen die 13-fache Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Deutschland ist Teil der sogenannten Abschreckungstaktik der NATO.

Eines ist sicher, Büchel wird im Kriegsfall mit Russland als aller erstes ein Ziel sein. Wenn dort die 20 Atombomben durch einen Treffer hochgehen, was der unvorstellbaren Sprengkraft von 260 Hiroshima-Bomben entspricht, dann ist der weite Umkreis bis Köln und Frankfurt völlig ausradiert und es gibt Millionen von Toten. Ist das den Bürgern dort bewusst? Ich verstehe deshalb nicht, warum es keinen Aufstand der Bevölkerung gegen die Stationierung und jetzt sogar Modernisierung gibt? Wir sehen doch, die USA, die NATO und auch das Bundesregime in Berlin, tun doch alles mit der massiven Aufrüstung und Stationierung von neuen schweren Militärgerät in Osteuropa und den vielen Manövern und ständigen Provokation an der russischen Grenze, damit es zu einem Krieg mit Russland kommt.

Wir wissen jetzt was die Modernisierung der in Europa stationierten Atombomben genau beinhaltet. Am 1. Juli führte die US Air Force und die National Nuclear Security Administration (NNSA) den ersten Flugtest mit der gemeinsam entwickelten B61-12 genannten lenkbaren Atombombe durch. Dazu wurde eine Boeing F-15E Strike Eagle als Trägerflugzeug benutzt, die eine Bombe ohne Zünder über der Tonopah Test Range in Nevada abgeworfen hat. Der grosse Unterschied zwischen der alten und neuen B61-Bombe ist, die alte war nicht lenkbar und konnte nur über dem Ziel abgeworfen werden. Die neue kann aus weiter Entfernung (10 Km) ausgelöst und ins Ziel gelenkt werden. Dazu wird die Bombe mit Lenkflügel ausgestattet.

Das Modernisierungsprogramm geht in die Milliarden von Dollar und die Entwicklung begann 2012, in dem Boeing eine "tail kit assembly" produziert, also den hinteren Teil der Bombe für den Austausch neu baut. Die B61-12 wird die primäre taktische Atomwaffe der US- und NATO-Streikräfte sein und bis 2020 die bestehenden Typen B61-3, -4, -7, und -10 ersetzen, mit Ausnahme der mächtige B61-11, die weiterhin für die tiefe Durchdringung des Erdbodens vorgesehen ist. Laut NNSA war der Test vom 1. Juli der erste von drei weiteren in diesem Jahr.

In Deutschland werden demnach die 20 Atombomben noch gefährlicher und wirksamer gemacht, da sie bei einem Angriff auf den "Feind", von weit entfernt ausgelöst und genauer ins Ziel gesteuert werden können. Das wird von Russland ganz sicher aufmerksam verfolgt und registriert werden. Wie kann man so verrückt und und auch so unverantwortlich sein, überhaupt die Stationierung von Atomwaffen auf deutschen Boden zulassen? Wie ich sagte, dadurch steht man doch auf der Liste der Ziele ganz weit oben. Ausserdem verletzt das ganz klar den Atomwaffensperrvertrag, den Deutschland unterzeichnet hat.

In Artikel 2 des Vertrages steht nämlich: "Jeder Nichtkernwaffenstaat (also Deutschland), der Vertragspartei ist, verpflichtet sich, Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper oder die Verfügungsgewalt darüber von niemandem unmittelbar oder mittelbar anzunehmen (von den USA), Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper weder herzustellen noch sonst wie zu erwerben und keine Unterstützung zur Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern zu suchen oder anzunehmen."

Deutschland ist ein Nichtkernwaffenstaat und nimmt Kernwaffen von den USA an, also bricht eindeutig den Vertrag. Warum verhängt die UN keine Sanktionen gegen Deutschland, so wie gegen den Iran? Ja warum wohl? Weil wir in einer ungerechten Welt leben, wo gewisse Länder tun und lassen können was sie wollen, und andere sind die Opfer dieser Politik und werden tyrannisiert.

Der Iran hat keine Atombomben und will auch keine haben, hält sich an den Vertrag, will nur die zivile Nutzung der Atomenergie zur Produktion von Elektrizität durchführen, wird aber dafür mit Sanktionen bestraft, ja sogar von Israel und den USA mit einem Angriff bedroht. Deutschland und die anderen NATO Staaten, Belgien, Niederland, Italien und Türkei, haben Atombomben, brechen damit den Vertrag und werden nicht bestraft. Und dann wundert man sich, wenn ein Grossteil der Welt nur noch angewidert den Kopf schüttelt und den Westen als "full of shit" bezeichnet.

Verwandter Artikel:
Russische Atomwaffen schlecht - Amerikanische gut

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Ergänzung:
Für alle Klugscheisser die Kommentare mit der Behauptung geschrieben haben, ein Treffer mit einer Atombombe auf das Kernwaffenlager in Büchel, würde die lagernden Atombomben nicht zünden, hier die Information, es ist doch so. Die B61 Kernwaffe ist eine Fusionsbombe. Das heisst, die Zündung erfolgt durch eine primäre Atomreaktion, welche die sekundäre Fusionreaktion auslöst. Der Fissionssprengsatz dient dazu die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zu verschmelzen (fusionieren). Oder verständlicher gesagt, die B61 ist eine Wasserstoffbombe, die durch eine Uran/Plutoniumbombe gezündet wird. Also würde eine Atomexplosion über oder im Lager ganz sicher alle Bomben auslösen. Aber bringt nur immer wieder eure dummen Ausreden, um ja nichts in Täuschland ändern zu müssen und die Besetzung durch die Amis schön zu reden. Im Kriegsfall mit Russland gibts sowieso nichts mehr zu retten, denn das ganze Land ist eine Zielscheibe.

Warum viele Menschen keine Freiheit wollen

von Freeman am Donnerstag, 23. Juli 2015 , unter | Kommentare (35)



Es ist schon sehr frustrierend zuschauen zu müssen, wie die westliche Gesellschaft sich immer mehr in eine bösartige Tyrannei verwandelt, die Schritt für Schritt die Freiheiten wegnimmt. Da ich schon länger auf diesem Planeten bin, kann ich vergleichen wie es früher mal war und wie jetzt ist. Ich kann mich noch gut erinnern, wie man zum Beispiel in ein Flugzeug eingestiegen ist, wie in einen Zug, einfach so, ohne Gepäckkontrolle und Leibesvisitation, ohne sich entkleiden zu müssen, und ohne Polizisten in Kampfmontur, die in der Abflughalle mit Maschinenpistolen herumlaufen und jeden als potenziellen Terroristen betrachten. Ich habe erlebt, wie man ohne sich anzuschnallen ein Auto oder ohne Helm ein Motorrad fahren konnte, in einer Zeit, wo es fast keine Verkehrsschilder, Ampeln und Markierungen auf den Strassen gab. Die Beispiele könnte ich fortsetzen und ich frage mich, wie ist es dazu gekommen, das wir heute in Einschränkungen, Kontrollen und Vorschriften ersticken? Die einfache Antwort lautet, weil wir es zugelassen haben. Wir haben uns davon überzeugen lassen, es ist besser für uns wenn der Staat unsere Freiheit einschränkt, damit wir vermeintlich sicherer sind.



Wir sind FREI!







 Was wirst Du mit DEINER Freiheit machen?






Jemand suchen der mich UNTERDRÜCKT!




Was ist Freiheit? Es ist die Wahlmöglichkeit zu haben, das oder jenes zu tun. Es ist das Gegenteil von Bevormundung. Es ist die Entscheidung treffen zu können, was gut oder schlecht für einen ist. Diese Entscheidungsmöglichkeit haben viele freiwillig an die Obrigkeit abgeben, die meint es besser zu wissen, denn der Staat macht sich angeblich Sorgen um unsere Sicherheit. Fast alle Freiheitseinschränkungen werden vom Staat mit Sicherheit begründet, dabei geht es nur um Macht und Kontrolle.

Da uns unterstellt wird, wir sind dumm und schwach, muss jemand anders für uns denken und uns lenken. Das heisst, uns in unserem Handeln einschränken. Interessant ist, die meisten Menschen finden es richtig, wenn der Staat einen vor sich selber "beschützt". Wenn man das extrapoliert, dann wäre wohl am besten und am sichersten, wenn man alle Menschen ab Geburt in Watte packt, in der Krippe liegen lässt und wie ein Baby rund um versorgt. Sterben wird man trotzdem, aber wenigsten war man immer sicher, denn es ist einem während dieser "Lebenszeit" nichts passiert.

Ich muss hier wieder Dr. Benjamin Franklin zitieren, der 1818 geschrieben hat: "Wer wesentliche Freiheit aufgeben kann, um eine geringfügige bloß jeweilige Sicherheit zu bewirken, verdient weder Freiheit, noch Sicherheit."

Leider entscheiden sich die meisten Menschen für Sicherheit und gegen Freiheit. Es sieht so aus wie wenn die Anzahl Menschen, die wirklich Freiheit wollen, sie schätzen und auch damit umgehen können, sehr gering ist. Im Gegensatz zu der Überzahl an Opportunisten, Gutmenschen und Untertanen, die sich machthungrigen Tyrannen gerne unterwerfen. Ja, es wollen immer mehr Menschen Freiheit, sie sagen es jedenfalls, aber wollen sie diese wirklich wenn es darauf ankommt?

Hier ist die knall harte Antwort auf diese Frage, die brutale Wahrheit, welche die meisten Menschen nicht akzeptieren wollen: Fast alle Menschen wollen Freiheit, klar, denn das sagen sie, aber nur als Idee!!! Sie finden die Idee toll, alles tun zu können was sie wollen. Sie bewundern die Individualisten, die sich nicht einschränken lassen, Risiken eingehen und alles machen. Sie lieben auch die Symbole der Freiheit, die Sprüche und die Banner, aber lieben sie die Freiheit in der Praxis umgesetzt und im eigenen Leben wirklich?

Ich meine behaupten zu können, die meisten nicht. Es mag befremdend klingen, aber die Mehrheit in unserer Gesellschaft hat grosse Schwierigkeiten mit der Freiheit. Sie wollen lieber in einem Staat leben, der sich um alles kümmert, der sie versorgt und umsorgt, der ihnen alle Entscheidungen abnimmt, der ihnen sagt was sie zu tun haben, der ihnen Vorschriften macht und die Wahlmöglichkeit einschränkt. Oder sie wollen beides, Freiheit und Versorgung, was sich aber widerspricht. Diese Verhaltenweise und menschliche Schwäche haben Psychologen schon lange erkannt. Freiheit bedeutet Entscheidungen treffen zu müssen und die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Das passt aber vielen nicht.

Bei meinen Reisen durch die ehemaligen kommunistischen Ländern habe ich Menschen die beide Systeme erlebt haben gefragt, wo waren sie oder sind sie glücklicher? Im früheren "Sozialismus" oder im jetzigen "Kapitalismus"? Viele antworteten zu meiner Überraschung, im Sozialismus waren sie glücklicher. Der Grund, weil der Staat sich um alles gekümmert hat, um die Grundversorgung, um die Gesundheit, um den Arbeitsplatz, um den Wohnraum und vieles mehr. Die Freiheit in den Westen zu reisen gab es nicht und man durfte nicht gross den Mund aufmachen, aber man hatte "Planungssicherheit" für die Zukunft. Jetzt in der "Freiheit" sei alles viel unsicherer, man muss sich um alles selber kümmer, selber entscheiden, selber wählen, selber sorgen.

Was ich feststellte, die meisten Menschen mögen es nicht, Entscheidungen treffen zu müssen, obwohl sie es natürlich nicht zugeben. Dabei ist ein wichtiger Gradmesser der Freiheit, wie frei man entscheiden kann und wie viel Wahlmöglichkeiten man hat. Gegen jede normale Logik aber sind Menschen glücklicher, wenn sie wenige oder gar keine Entscheidungen treffen müssen. Die soll ein anderer für sie machen. Das heisst, Menschen sind glücklicher ohne Freiheit, was beklagenswert ist.

Deshalb akzeptieren so viele Menschen widerstandslos Freiheitseinschränkungen und belügen sich selber dabei, es ist ja nur zu ihrem Wohl und ihrer Sicherheit. Im Taxi von einem FahrzeugFÜHRER sich zu einem unbekannten Ziel fahren zu lassen ist viel bequemer, einfacher und sorgloser, als selber den Weg zu finden, an jeder Kreuzung entscheiden zu müssen, ob man geradeaus, links oder rechts fahren muss, und rechnen zu müssen, reicht das Benzin im Tank für die Strecke. So viel Verantwortung ist anstrengend.

Sich führen zu lassen ist einfacher als Freiheit. Wählen wir doch lieber die immer selben Politiker ins Amt, die uns "vertreten", obwohl wir wissen, sie sind Verbrecher. "Ich lass mich gerne von Mutti Merkel regieren und was ich denken soll diktieren." Es bedeutet aber schwach zu sein, sich aufzugeben, und deshalb ist sich führen zu lassen für Drückeberger, welche die Kontrolle über das eigene Leben jemand anders geben. Ein sehr widersprüchliches menschliches Verhalten.

Für mich ist klar, warum es trotz des ganzen Übels, der Ungerechtigkeit und der Konflikte auf dieser Welt, es zu keiner Revolution kommt. Weil die Tyrannen die Menschen mit Brot und Spiele gekauft haben. Sie werden mit staatlichen Almosen ruhiggestellt und gleichzeitig zur Ablenkung unterhalten. Man spielt uns eine Scheindemokratie mit einer Parteienlandschaft vor, dabei können wir nur wählen, wer von den Parteien uns verarscht. Eine echte Wahlmöglichkeit gibt es nicht.

Wer wirklich Freiheit will, nicht nur eine rosige Idee von Freiheit, der akzeptiert die schmerzliche Bemühung, viele Wahlmöglichkeiten im Leben zu haben und Entscheidungen treffen zu müssen, bevorzugt das, statt in einer ignoranten Glückseligkeit zu vegetieren, die mit Bevormundung einhergeht. Noch so gerne überlassen Menschen entweder einen Teil ihres Lebens oder das Ganze einer "höheren Autorität". Die völlige Freiheit als Gesamtpaket mit allen Konsequenzen wollen sie nicht.

Die Menschheit tendiert schon immer zu einem tyrannischen System, weil wir Menschen viele Schwächen haben. Wir tun wohl nach aussen hin gross nach Freiheit verlangen, aber in Wirklichkeit ist es zu anstrengend für uns sie zu leben und sie zu verteidigen. Es braucht sehr viel physische, psychische und moralische Stärke, sich der Tendenz zur Unterwerfung und sich führen zu lassen zu widersetzen.

Deshalb die Frage an Euch, wer seid Ihr, wie stark seid Ihr und was wollt Ihr wirklich? Seid Ihr Schwätzer, die nur von Freiheit reden, oder Macher, die bereit sind etwas dafür zu tun?

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Der einzige Weg mit einer unfreien Welt umzugehen, ist in dem man so völlig frei wird, dass die eigene Existenz schon zu einem rebellischer Akt wird. – Abert Camus

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Hier wieder der Hinweis auf unsere Sendung mit dem Wochenrückblick am Freitagabend. Wir werden die wichtigsten Themen der Woche in 1 Stunde besprechen und anschliessend Eure Fragen dazu beantworten.


Beginn ist 20:30 Uhr und wer live dabei zuhören und aktiv mit Fragen mitmachen will, kann sich unter diesem Link anmelden: Anmeldung ...

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme.

Warum China und Russland Griechenland nicht helfen

von Freeman am Mittwoch, 22. Juli 2015 , unter , , | Kommentare (23)



Es geht die Nachricht in Griechenland um, Premierminister Alexis Tsirpas hat Präsident Putin um 10 Milliarden Dollar gebeten, damit Griechenland aus dem Euro aussteigen und zur Drachme wechseln kann. Die Summe sollte als Rückgrat für die neue Währung dienen. Laut der Zeitung "To Vima" soll am Abend des 5. Juli, der Tag des Referendums in Griechenland, der negative Bescheid aus Moskau eingetroffen sein, Putin will das Griechenland nicht den Euro verlässt. Also blieb Tsipras nichts anderes übrig als zu "kapitulieren" und den Forderungen von Merkel und Schäuble nachzugeben, den Bedingungen des dritten Rettungspaket zuzustimmen. Wenn das wahr ist, dann ist das eine riesen Nachricht und die Gründe dafür bedürfen einer Analyse.


Wie kann man das Nein aus Moskau deuten? Warum geht Putin auf Merkels "alternativlose" Forderung ein, Griechenland im Euro zu halten und hilft ihr damit? Warum holt Putin die Griechen nicht rüber auf sein Boot? Ganz einfach, weil Putin schlau ist und nicht kurzfristig denkt. Russland und China, aber auch der Iran, haben überhaupt kein Interesse den Euro zu zerstören. Peking hat vorher schon deutlich gemacht, es will das Griechenland im Euro bleibt. Alle drei Länder wurden von Athen um finanzielle Hilfe gebeten, um aus dem Euro zu kommen. Alle drei lehnten ab. Der Grund ist, sie wollen den Euro als Alternative zum Dollar erhalten. Es ist nicht in ihrem Interesse, dass der Euro verschwindet und der Dollar wieder das Monopol als einzige Weltwährung übernimmt.

Das heisst, Merkel kann sich bei Putin bedanken, denn wäre von Tsirpas ein Grexit mit Hilfe der Russen oder Chinesen oder beide angekündigt worden, wäre das Euro-Konstrukt zusammengebrochen und die EU auch (scheitert der Euro, scheitert Europa). Russland, China und der Iran wollen weder eine schwache EU, noch einen angeschlagenen Euro. Sie denken strategisch und das bedeutet, die EU und der Euro müssen als Alternative zu den USA und Dollar am Leben bleiben. Jedenfalls so lange, bis sie über die Organisationen BRICS und SCO selber eine starke und stabile Alternative mit eigener Weltwährung anbieten können. Ich sage es noch deutlicher, am liebsten wäre es ihnen, wenn die EU (das heisst Deutschland), die Seite wechselt und sich ihnen anschliesst. Nur, Washington macht alles, damit das nicht passiert.

Eine Union zwischen Europa und Asien, die ja geografisch gegeben ist (man kann mit dem Auto von Berlin nach Moskau und weiter nach Peking fahren), ist der Albtraum der Amerikaner, denn dann würden sie ihre globale Hegemonie verlieren. Deshalb machen sie alles, um Europa und Russland zu spalten, damit die künstliche transatlantische Brücke weiterbesteht. Deshalb diese ständige Hetze gegen Moskau, die Unterwanderung der Staaten im Osten, der aggressive Osterweiterung der NATO, die massive Aufrüstung mit neuen Waffenlieferungen und der Schaffung von Feindbildern mit Hilfe der gesteuerten Medien. Die Menschen in Europa werden mit einem riesen Aufwand ständig dazu eingestimmt, in Russland einen ganz bösen und hinterhältigen Feind zu sehen, der angreifen will. Dabei will Moskau die besten Beziehungen zu Europa.

Das technische Know-how der Europäer, speziell der Deutschen, und die fast unerschöpflichen Ressourcen von Russland zusammengebracht, wäre DIE TRAUMHOCHZEIT! In beiderseitigen Interesse und zum Wohle beider Völker. So kann man wirklich einen Krieg verhindern und in Frieden leben. Diesen Zusammenschluss gilt es aber aus Sicht Washingtons unter allen Umständen zu verhindern. Deshalb ist jeder der sich an der anti-russischen Hetze beteiligt, ein Agent der USA und ein Verräter an Europa, und muss als solcher entlarvt werden. Schaut Euch doch nur an, was für ein Desaster Washington in der Ukraine angerichtet hat. Das Land zerfällt, spaltet sich auf und wird zerstört, genauso wie die Amerikaner es in Afghanistan, im Irak, in Libyen, im Sudan, in Jemen und in Syrien gemacht haben. Überall verbrannte Erde!

Warum kommen denn Hunderttausende Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Mittleren Osten nach Europa? Weil die amerikanische Kriegspolitik ihre Heimat völlig zerstört hat. Genau aus den Ländern, welche mit amerikanischen Bomben "beglückt" wurden, stammen die Flüchtlinge. Aus Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen usw. Die Europäer müssen aber die Last tragen und sie alle aufnehmen. Keiner der Flüchtlinge schippert mit einem Boot über den Atlantik nach Amerika, obwohl das vom Verursacherprinzip richtig wäre. Eigentlich müsste die EU alle ankommenden Menschen sofort in die USA weiterleiten, denn Washington ist am meisten an dem Flüchtlingselend und der Flüchtlingsflut schuld. Überall Kriege führen, aber die Konsequenzen nie selber tragen, das sollen die anderen.

Wann wachen die Europäer endlich aus ihrem chronischen Schlafmodus auf und erkennen, wer ihr wirklicher Freund und wirklicher Feind ist? Auch das Griechenland-Debakel haben die US-Banken der Wall Street verursacht, mit Goldman Sachs an vorderster Stelle. Überhaupt kam die Finanzkrise, die schon seit 8 Jahren andauert, über den Atlantik zu uns. Mit der Pleite der Lehman Brothers Bank in New York, wurde fast das ganze weltweite Finanzsystem zerstört. Die hat man absichtlich hops gehen lassen, aber vorher hat man den dummen Europäern die Schrottpapiere angedreht. Dann mussten mit dem Geld der europäischen Steuerzahler, die Banken gerettet werden. Nicht die Russen oder Chinesen oder die Iraner haben die ganze Finanzkrise in Europa verursacht, nein, es war unser "Alliierter" über den Teich, der uns mit der NSA komplett ausspioniert und Deutschland immer noch militärisch besetzt.

Putin hat zu Griechenland Nein gesagt, weil er ganz Europa helfen will ... natürlich nicht uneigenützig. Was nützt im das kleine Griechenland als Keil jetzt, wenn er damit Deutschland vor dem Kopf stosst. Ausserdem ist Griechenland ein Problem der EU, warum soll er sich einmischen? Es geht ihm um die ganze EU, die er gerne von den diplomatischen Beziehungen und der Wirtschaft her wieder gewinnen will. Griechenland hat er ja eh bereits geholfen, mit einer Vorfinanzierung über 5 Milliarden Dollar der Verlängerung der Turkstream-Gaspipeline auf griechischen Boden. Wieviel Geld ist denn aus den USA nach Griechenland als Hilfe geflossen? Ausser dummen Sprüchen nichts!

Versteht Ihr endlich, in welcher völlig verlogenen und verdrehten Welt wir leben? Wie ständig mit Lügen der Feind zum Freund und der Freund zum Feind gemacht wird? Wie man uns untereinander aufhetzt und ausspielt? Wer will den wirklich Europa schwächen? Nicht Russland, China oder der Iran, sondern nur unser ach so lieber "Partner" drüben, der sich über unsere Naivität, Gutgläubigkeit und Dummheit krummlacht. Die klatschen sich auf die Schenkel und sagen: "Hast Du gesehen, die Europäer glauben tatsächlich, 9/11 hat Osama Bin Laden gemacht, Saddam Hussein hatte Massenvernichtungswaffen, der Krieg gegen den Terror ist echt, die Al-Kaida gibt es wirklich, der Dollar ist was wert, ihre Goldbestände die bei uns liegen sind noch vorhanden, bei unserer Aussenpolitik geht es um Demokratie und Menschenrechte, und der russische Bär wird über sie herfallen. I piss myself laughing!"

Victoria Nuland, die stellvertretende US-Aussenministerin, zuständig für Europa und Asien, hat es deutlich im abgehörten Telefongespräch gesagt, was Washington über Europa denkt: "fuck the EU!" Deshalb sollten wir alle als Antwort sagen: "no, fuck you and fuck off USA!"

Trump, der Held der schweigenden Mehrheit

von Freeman am Dienstag, 21. Juli 2015 , unter | Kommentare (10)



Na, da haben wir einen Begriff, der schon lange nicht mehr in der politischen Landschaft benutzt wurde. Als "schweigende Mehrheit" bezeichnet man eine Gruppe von Menschen in einem Staat, die sich zu politischen Fragen nicht öffentlich äussert, aber tatsächlich die Mehrheit bildet. Das Gegenteil davon sind lautstarke Minderheiten, die sich zu allen politischen Fragen äussern und geschickt die Bühne der Öffentlichkeit für sich in Beschlag nehmen. Meistens stellen sich lautstarke Minderheiten als Opfer der schweigenden Mehrheit hin und diktieren dieser, wie sie sich politisch korrekt zu verhalten hat und äussern soll. Es wird der Mehrheit ein schlechtes Gewissen eingeredet. Dadurch sind in der westlichen Gesellschaft Tabus entstanden, Sachen die man nicht mehr sagen und tun darf. Man merkt das in einer politisch korrekten Sprache von Politikern und Medien, welche die Mehrheit sich unterwirft.


Es gibt immer mehr Wörter, die man nicht mehr benutzen darf. Am meisten fällt es mir auf, wenn ich alte Filme anschaue und die damals verwendeten Begriffe wieder höre, egal in welcher Sprache, denn diese politische Korrektheit und Sprachveränderung hat überall im Westen stattgefunden. Dazu kommt das Orwellsche Neusprech. Ein Angriffskrieg ist nur einer, wenn der Feind es tut. Wenn man es selber macht, ist es eine humanitäre Intervention. Eine territoriale Annektionen machen auch nur die anderen. Wenn der Westen ein Land annektiert, dann ist das eine freiwillige Mitgliedschaft in der westlichen Gemeinschaft, aus der man aber nie mehr raus darf. Es werden auch Begriffe mal so und mal so verwendet, passend zur Politik, die der Westen gerade einschlägt.

Typisches Beispiel ist, bewaffnete militante Gruppen sind je nach dem ob sie vom Westen als gut oder böse eingestuft werden, mal Freiheitskämpfer und mal Terroristen. Als die radikal islamischen Mujaheddin in Libyen gegen Gaddafi kämpften, vom Westen eingeschleust und mit Waffen ausgestattet, waren sie Freiheitskämpfer gegen den "bösen" Diktator, der aus Sicht des Westens weg musste. Jetzt werden die gleichen Leute Terroristen genannt, da sie verhindert haben, dass der Westen mit "Demokratisierung" in Libyen die Macht übernimmt. Sie regieren mit einer pervertierten islamischen Terrorherrschaft und das Land ist im Chaos versunken. Unter Gaddafi gab es eine amerikanische Botschaft in der libyschen Hauptstadt Tripoli. Heute ist das Gebäude verlassen, die US-Diplomaten sind verjagt worden, die Terroristen haben das Gelände übernommen und planschen im Swimmingpool der Botschaft.

So viel zur "erfolgreichen" amerikanischen Aussenpolitik.

Es kann aber auch eine umgekehrte Begriffsänderung erfolgen. Mir ist aufgefallen, in den Nachrichten wird von den Menschen die übers Mittelmeer mit Booten in Italien landen, nicht mehr von Flüchtlingen gesprochen, sondern von Migranten. Habe ich heute im Radio gehört. Wieso? Ein Flüchtling gilt nach der Genfer Flüchtlingskonvention als eine Person, die aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Ethnie, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung aus seinem Land flüchten muss und deshalb den Schutz in einem anderen Land sucht. Im Gegensatz dazu, ein Migrant ist "nur" jemand der aus wirtschaftlichen Gründen seinen Wohnsitz von einem Land zum anderen wechselt und nicht gefährdet ist. Flüchtlinge muss man aus humanitären Gründen aufnehmen, Migranten nicht. Das heisst, irgendwer "da oben" hat entschieden, Flüchtlinge sind jetzt Migranten, was juristisch und in der Praxis ganz andere Konsequenzen hat.

Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Österreich wird der Begriff Migranten statt Flüchtlinge neuerdings benutzt: "Mehr als 1.400 Migranten im Mittelmeer gerettet" Sogar die "linke" deutsche TAZ schreibt jetzt: "Seit dem 23. Juni sind täglich bis zu 900 Migranten im Mittelmeer gerettet worden." Wörter haben eine Bedeutung!

Es ist interessant, wie die Medien viele Begriffe in ihrer Berichterstattung wechseln, wie wenn jemand den zentralen Befehl dazu gibt. Ausserdem wird schon lange nicht mehr korrekter Journalismus betrieben, um sachlich zu informieren, sondern es geht nur noch um einseitige Meinungsmanipulation, um das Denken der Menschen zu lenken! Die Medien sind zu Propagandaorgane und PR-Agenturen verkommen.

Trump will die illegale Einwanderung aus Mexiko beenden

Aber was hat das alles mit dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner Donald Trump zu tun und warum trägt dieser Artikel die Überschrift, "Trump, der Held der schweigenden Mehrheit?" Weil er in seinen Wahlkampfreden Sachen sagt, die nicht politisch korrekt sind, die Tabus in Amerika brechen, und er selber betont, mit seinem Programm vertritt er die Stimme der schweigende Mehrheit der Vereinigten Staaten. So wettert er gegen die Flut an Migranten, die illegal aus Mexiko kommen und macht sie für die vielen Gewaltverbrechen verantwortlich. Wow, kein anderer Kandidat, egal von welcher Partei, wagt sich an dieses Thema ran und vergrault die grosse Zahl an Latinos in den USA. Ist politisch nicht korrekt. Er wettert gegen China und auch gegen den Alliierten Japan in dem er sagt, diese Länder hätten mit cleveren Verhandlungsgeschick Amerika was den Handel betrifft über den Tisch gezogen. Er nennt alle Politiker in Washington und speziell Obama als unfähige und dumme Ignoranten, die Amerika verraten haben.

In dem er die illegalen mexikanische Einwanderer pauschal als Vergewaltiger und Schmarotzer bezeichnete, hat ihm das massiv Kritik vom politisch korrekten Mainstream eingehandelt. Er geht auch mit den Mitbewerbern hart ins Gericht. Jeb Bush wäre sowieso ein Landesverräter und würde die Interessen Mexikos vertreten. Hillary Clinton wäre der Horror als Präsidentin, denn als Aussenministerin hätte sie es erreicht, dass die ganze Welt Amerika hasst. Er kritisiert auch scharf die multinationalen Konzerne, die nicht in den USA Arbeitsplätze schaffen, sondern ihre Produktion ins billigere Ausland verlegen. Wegen all dem haben viele potenzielle Sponsoren, Medien und Firmen sich von ihm distanziert. Er sagt dazu, das wäre ihm egal, weil ihr Geld hätte er nicht nötig, er müsse sich nicht kaufen lassen wie die anderen, denn er hätte ein Vermögen von zehn Milliarden Dollar. Er wäre unabhängig und kann deshalb das was die meisten Menschen denken auch laut aussprechen.

Der spanischsprachige TV-Sender in den USA hat die Übertragung der Miss USA und Miss Universe Schönheitswettbewerbe, über die Trump die Rechte hat, storniert, wegen seiner Aussagen über die Mexikaner während seiner Wahlkampfveranstaltungen. Trump hat deshalb Univision für 500 Millione Dollar wegen Vertragsverletzung verklagt. Auch NBCUniversal hat die Übertragung abgesagt. Trump meint dazu, die TV-Sender versuchen ihn zu bestrafen, um sein Recht auf freie Meinungsäusserung zu unterdrücken. Er sagt was er denkt und das passt den Medien wegen "Rücksicht auf die Minderheiten" nicht.

Andere Medien boykottieren auch Donald Trump. Wie die Huffington Post, die vergangene Woche verkündet hat, über seine Wahlkampagne nicht mehr zu berichten. Die Schlagzeile des Artikels mit der Ankündigung lautet: "YOU'RE FIRED! From Our Political Reporting", eine Anspielung auf seine bekannte Sendung "The Apprentice" (dt. Der Lehrling), wo Kandidaten die versagen von ihm "gefeuert" werden. Es ist deutlich zu sehen, viele sogenannte "liberalen" Medien, welche die politsch korrekte Agenda über Minderheiten den Amerikanern aufs Auge drücken wollen, bestrafen ihn mit Boykott für seine Aussagen.

Diese deutliche Sprache gefällt aber vielen Amerikanern, einer der sagt was viele sich nicht trauen, und er ist möglicherweise wirklich der Held der schweigenden Mehrheit geworden. Seine Popularität steigt rasant an, nicht nur wegen dam was er sagt, sondern weil er seit Jahrzehnten viel im TV sichtbar war, durch seine erfolgreiche Reality Show "The Apprentice". Jeder Amerikaner kennt ihn, auch wegen seinen 12 Büchern, die Bestseller waren. Ausser Jeb Bush sind alle anderen Kandidaten praktisch unbekannt. Aus folgender Tabelle ist ersichtlich, Donald Trump führt vor den republikanischen Mitbewerbern mit 18 %, Bush hat 13,8 % in den Umfragen:


Donald Trump betont immer, er wäre ein erfolgreicher Geschäftsmann, hätte sich zum Multimilliardär hochgearbeitet und wisse wie die Wirtschaft läuft, im Gegensatz zu allen anderen Kandidaten, die keine Ahnung davon haben und nichts zustande gebracht hätten. Er ist einerseits für ein starkes Militär, aber er ist gegen Krieg, wie damals gegen den Irakkrieg. Er bezeichnet die Veteranen als Helden, hat aber über den Oberkriegshetzer John McCain gesagt: "Er ist ein Kriegsheld, weil er gefangen wurde. Ich mag Leute, die nicht gefangen wurden, okay?" Was vielen Amerikanern gefällt, er benutzt eine simple Sprache die sie verstehen, er spricht direkt aus dem Stehgreif und benötigt keinen Teleprompter zum Ablesen, wie Obama, der keinen Satz der nicht vorgeschrieben wird sagen kann.

Trumps Slogan lautet: "Make America Great Again", was er als geschützte Marke hat eintragen lassen.

Aber hört Euch seine neueste Rede die er in Phoenix gehalten hat an, damit Ihr einen Eindruck bekommt, wer Donald Trump ist:



Mal schauen wie lange das Establishment, ich meine damit die allmächtige Finanzelite, seine "Frechheiten" toleriert und ihn machen lässt. Obwohl, auch er gehört dazu, nur etwas anders.

Deutschland muss das korrupteste Land der Welt sein

von Freeman am , unter , | Kommentare (19)



Habt ihr gewusst, Deutschland ist einer der wenigen Länder in Europa, die das Strafrechtsübereinkommen über Korruption aus dem Jahre 1999 des Europarat nicht ratifiziert hat. Auch die Konvention der UNO über Korruption hat Deutschland nicht ratifiziert. Ratifiziert heisst, die völkerrechtlich verbindliche Erklärung der Bestätigung eines abgeschlossenen völkerrechtlichen Vertrages durch die Vertragsparteien. Also die Abgeordneten des deutschen Bundestag müssen den Vertrag mehrheitlich genehmigen. Ist bisher nicht passiert und deshalb ist die Frage erlaubt, warum? Ja, die deutschen Politiker zeigen immer mit dem Finger auf alle anderen Länder und schimpfen wie korrupt sie sind, speziell was Griechenland betrifft, aber selber wollen sie keine Einschränkung ihrer eigenen Bestechlichkeit dulden.


Die "Criminal Law Convention on Corruption" wurde am 27. Januar 1999 abgeschlossen, trat am 1. Juli 2002 in Kraft, und wurde bisher von 43 Ländern ratifiziert. Griechenland 2007. Mit diesem Abkommen verpflichten sich die Vertragsparteien dazu, zahlreiche korrupte Praktiken strafrechtlich zu verfolgen und Whistleblower zu schützen. Es sieht ferner eine bessere internationale Zusammenarbeit bei der Verfolgung von Bestechungsdelikten vor. Über seine Durchführung wacht die so genannte Staatengruppe gegen Korruption (GRECO).

Aber Deutschland macht da nicht mit. Heuchelei pur, denn wie haben sich die deutschen Politiker und Medien immer wieder über eine mutmassliche Korruption woanders aufgeregt, wie zum Beispiel über die FIFA und Sepp Blatter, und laut "Skandal" gerufen. Dabei müssten sie mal vor der eigenen Haustür kehren, denn dort stapelt sich der Dreck 10 Meter hoch. Auch in der Privatwirtschaft wird geschmiert was das Zeug hält. Ich meine behaupten zu können, die meisten deutschen Auslandsgeschäfte, speziell die der deutschen Waffenindustrie, kommen nur mit Korruption zustande.

Das hat die "Junge Welt" im Februar mit der Schlagzeile berichtet: "Varoufakis will Amtshilfe - Griechischer Finanzminister fordert in Berlin Vorgehen der Justiz gegen Siemens. Journalist: "An 90 Prozent der Korruption in Griechenland sind deutsche Firmen beteiligt". Ist doch sagenhaft!

Der Spiegel berichtete 2014 über den Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, der angeblich über Schmiergeldern bei Waffenverkäufen des Rüstungskonzerns STN Atlas Elektronik an Griechenland doch etwas gewusst haben soll, denn er hat zur fraglichen Zeit die Rheinmetall-Tochter geleitet. Es geht unter anderem darum, der für Rüstungseinkäufe zuständigen Beamten im Athener Verteidigungsministerium soll mit 1,5 Millionen Euro geschmiert worden sein, um an zwei Aufträge zu gelang. Ob Panzer, U-Boote, Transporthubschrauber oder Flugabwehrsysteme: Kein Land der EU investierte, gemessen an der Wirtschaftsleistung, damals so viel Geld in Waffen wie Griechenland, und Deutschland lieferte alles sehr bereitwillig.

Es gehören immer zwei Parteien dazu, um einen Korruptionsfall zu haben. Eine die besticht und die andere die sich bestechen lässt. Ich habe selber erlebt, wie ohne Bestechung bei den meisten Einkäufern von deutschen und auch österreichischen Firmen man kaum ein Auftrag bekommt. Das läuft natürlich subtil ab und man muss das Signal des Gegenüber verstehen. Hier ein typischer Dialog, der tatsächlich mit einem Einkäufer eines der grössten deutschen Autokonzerne stattgefunden hat:

Verkäufer: "Na wie geht’s denn so? Was macht mein Angebot?"

Einkäufer: "Hab keine Zeit ihr Angebot zu prüfen, denn meine Frau liegt mir auf den Nerven, weil unsere Waschmaschine kaputt ist. Muss mich erst darum kümmern."

Was bedeutet diese Antwort und wie reagiert man darauf? Ein naiver Verkäufer, der das Signal nicht versteht, sagt dann: "Gut, dann rufe ich in einigen Tagen wieder an".

FALSCH!!! Wohl nicht kapiert was der Einkäufer will und wie man das Geschäft zum Abschluss bringt.

"Richtig" ist zu sagen: "Kann ich Ihnen helfen, das Problem zu lösen? Um welche Marke und Typ Waschmaschine handelt es sich?" Dann steht am nächsten Tag eine vor der Tür, Frau ist zufrieden, Problem gelöst und man bekommt den Auftrag.

So läuft es auch bei deutschen Politikern.

Lobbyist: "Na, Herr Abgeordneter, wie geht’s uns heute?"

Politiker: "Nicht gut. Meine Frau und Ich haben schon lange keinen Urlaub gemacht."

Lobbyist: "Welcher Urlaubsort würde Ihrer Frau denn gefallen?"

Politiker: "Na ja, von den Malediven schwärmt sie schon lange."

Und hier wieder, wer die Botschaft nicht kapiert sagt dann: "Ja, die Malediven sind wirklich herrlich. Hoffentlich schaffen Sie es mal dort Urlaub zu machen." Ein Lobbyist der mitdenkt schiebt ein Flugticket für zwei Personen am nächsten Tag rüber. Ein Gratis-Urlaub und alle sind glücklich.

Wie im Kleinen läuft es auch so im Grossen.

Es ist wirklich interessant, wie die deutschen Politiker sich weigern, das Strafrechtsübereinkommen über Korruption zu genehmigen. Das hat auch die GRECO kritisiert und deswegen 2012 ein Sonderverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Sie forderte die Ratifizierung des Abkommens, ein schärferes Vorgehen bei Abgeordnetenbestechung sowie mehr Transparenz bei Parteispenden. In einem "vorläufigen Umsetzungsbericht" vom November 2012 kam GRECO zu dem Schluss, dass Deutschland "keine konkreten Fortschritte" gemacht habe. Aber immer den Scheinheiligen spielen und "feste druff" auf die anderen, denn nur im "Süden" gibt es Korruption.

Die völlig naiven Bundesbürger glauben wirklich, in Deutschland gibt es das nicht und alles ist sauber. Ich lach mich schief, auf hoher Ebene muss Deutschland das korrupteste Land der Welt sein, als drittgrösster Waffenexporteur!!! Bevor sich jemand über diese Feststellung aufregt, warum will man die Konvention gegen Korruption nicht in Deutschland umsetzen? Fragt doch das mal. Weil es geschäftsschädigend wäre?

Dann, wie kann es sein, dass ein sehr bekannter Politiker, der verstorben ist und den Namen eines Vogels trägt, der dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Legislaturperiode von 1949 mit einer Unterbrechung bis ein Jahr vor seinem Tod angehörte, angeblich 300 Millionen D-Mark seinen Nachkommen vererbte? Sein ganzes Leben nur Politiker sein und dann häuft man mutmasslich so ein Vermögen an? Hallo!!! Hab vergessen, er war auch mal Verteidigungsminister und er hat von der Waffen-Lobby sicher NIE was zugesteckt bekommen.

Deutsche Medien entdecken die Nazis in der Ukraine

von Freeman am Montag, 20. Juli 2015 , unter , , | Kommentare (16)



Wer die deutschen Medien in den letzten Tagen beobachtet hat, dem muss aufgefallen sein, plötzlich haben sie die Nazis und Faschisten in der Ukraine entdeckt. Ja, auf einmal ist das ein Thema geworden und sie berichten über diese Mörderbanden des "Rechte Sektor" negativ, denn sie würden blutige Kämpfe mit der Kiew-Junta austragen. Bisher war das nicht so, es gab gar keine Nazis in der Ukraine und es wurde von den deutschen Medien behauptet, dies wäre nur ganz üble russische Propaganda. Sie wären nur "ukrainische Freiwilligenverbände". Ich kann mich noch gut erinnern, als Claus Kleber, der Oberlügner des ZDF (mit dem Zweiten luegt man besser), in der Nachrichtensendung "Heute" vor einem Jahr gesagt hat: "Wir und viele Medien sind Hinweisen nachgegangen, ob das stimmt, aber wir haben festgestellt, es gibt diese Faschisten nicht."


Nein, für Kleber und den anderen mit Zwangsgebühren hochbezahlten Presstituierten waren bis jetzt die ultranationalen bewaffneten Kampfgruppen keine Nazis, auch wenn sie Nazi-Symbole tragen, Nazi-Fahnen schwenken und die rassistische Nazi-Ideologie verfolgen. Die Nazis spielten auch keine entscheidende Rolle auf dem Maidan und beim gewaltsamen Putsch gegen die gewählte Regierung von Präsident Janukowitsch. Das interessante ist, ein Jahr später, am vergangenen Samstag, wurde in der Heute-Sendung genau das Gegenteil berichtet.

Ich musste lachen als ich hörte, wie Barbara Hahlweg bei der Anmoderation sagte: "Dass die Ukraine tief gespalten ist, berichten wir schon länger." Ach ja? Das ist voll gelogen, denn bisher habt ihr im ZDF (Zensierten Deutschen Fernsehen) nur von der russischen Schuld an der Krise gesprochen, von Anexion und Invasion. Kein Wort davon, innerhalb der Ukraine, die von Kiew "kontrolliert" wird, gibt es eine Spaltung, dass es einen Konflikt zwischen den Nazis der Bandera-Fans und der vom Westen gestützten Junta gibt. Jetzt ist das Land aufeinmal "zerissen". Vorher war es eine pro-europäische Einheit, die gegen die anti-europäischen "Terroristen" in Donbass kämpft. Jetzt zerhacken sich die Maidanisten auch noch untereinander. Aha, der "Rechte Sektor", also die ukrainischen Nazis, rufen zur "Revolution" gegen die Regierung das illegale Regime in Kiew auf.

Barbara Hahlweg in der Heute-Sendung über die Nazis in der Ukraine

Hier die erwähnte Heute-Sendung vom vergangenen Samstag ...

Jetzt gibt es doch "rechte Nationalisten in der Ukraine" und die bekannte Tatsachenverdreherin Katrin Eigendorf sagte in ihrem Bericht, "die Kämpfer des Rechten Sektor hätten auf dem Maidan eine entscheidende Rolle gespielt". Eigendoof sagte sogar über den Anführer des Rechten Sektor, Dmytro Jarosch: "Die politische Führung des Rechten Sektor droht im Fernsehen mit einem neuen Maidan", und "die bewaffneten Milizen drohen ein echtes Problem für die Regierung Poroschenko zu werden." Das ist doch die Anerkennung der Tatsache, die Nazis haben den Regierungssturz vom Februar 2014 durchgeführt und drohen jetzt mit dem nächsten Sturz des Poroschenko-Regimes.

Dass die Nazi-Schergen die Hand die sie gefüttert hat beissen würden, hab ich bereits vor mehr als einem Jahr vorhergesagt. Jetzt drohen sie die westliche Marionette Poroschenko gewaltsam abzusetzen, weil er "seinen Job nicht macht" und weil er sie entwaffnen will. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen, gilt für beide Seiten. Bereits am 16. März 2014, also keine drei Wochen nach dem Putsch, habe ich hier geschrieben: "Die EU hat mit Dmitry Yarosh und seiner Nazi-Bande ein Monster geschaffen und wir wissen was Monster machen, sie greifen immer ihren Schöpfer an."

Jetzt berichtet auch der Spiegel, "Ultra-Nationalisten proben den Aufstand gegen Kiew".

Immer wieder habe ich in den letzten 1 1/2 Jahren aufgezeigt, wie die deutschen Medien die bewaffneten Mörderbanden, die Nazi- und SS-Symbole tragen, als "Freiheitskämpfer" die für "Demokratie" sich einsetzen bezeichnet haben. Speziell die Staatssender ARD und ZDF haben direkt die ukrainischen Nazis verharmlost, für sie Werbung gemacht und unterstützt, wie ich hier und hier und hier aufgezeigt habe. Sie trieben es dann mit der Lügerei so doll, sie mussten einen Bericht zurückziehen.

Dass der Anführer der ukrainischen Nazis politisch und militärisch nichts zu sagen hätte, ist auch gelogen. Er wurde bei den Parlamentswahlen 2014 als Abgeordneter der Oblast Dnipropetrowsk gewählt und gewann ein Direktmandat für die Werchowna Rada. Im April 2015 wurde Dmytro Jarosch zum Berater des Generalstabs der Ukrainischen Streitkräfte ernannt. Aber Kleber behaupte über die Nazis, "... es gibt die Faschisten nicht an verantwortlicher Stelle."



Kleber fragt: "Wem soll man da trauen?" Ja Euch sicher nicht, Ihr Lügenpack!

Wenn es keinen neuen Putsch des "Rechten Sektor" gibt, dann wird die Ukraine noch mehr aufgeteilt. Neben der Ostukraine kann sich unter der Führung der Nazis auch der Westen von Kiew abspalten, bzw. das Putsch-Regime in Kiew mit ihrer "Armee" einen Zweifrontenkrieg führen müssen, gegen die Antifaschisten im Osten und gegen die Faschisten im Westen. Da haben die USA-EU-NATO wieder ein totales Chaos angerichtet, das nur aus Krieg, Tod, Zerstörung und Elend für die Zivilbevölkerung besteht ... und die Medien sind mitschuldig an diesem Desaster!

Statt Grexit ist der Dexit jetzt fällig

von Freeman am , unter , , | Kommentare (21)



Der ehemalige Chef der US-Zentralbank (Fed), Ben Shalom Bernanke, hat einen interessanten Artikel über die Eurozone auf seinem Blog veröffentlicht. Seit seinem Ausscheiden aus dem mächtigen Amt als Chef des Dollars, ist er "Distinguished Fellow" bei der Brookings Institution, eine amerikanische Denkfabrik mit Sitz in Washington, D.C, die sehr viel Einfluss auf die US-Regierung in Sachen Wirtschaft, Auslandspolitik und Staatsführung hat. In seinem Blog-Post vom Freitag schreibt Bernanke, das Versagen der Eurozone steht im direkten Zusammenhang mit der "Asymmetrie" der Mitgliedsländer, also der ungleichen Wirtschaftsleistung. In anderen Worten sagt Bernanke, die Krise liegt an der Tatsache, Deutschland profitiert durch die Währungsunion auf Kosten der schwächeren Mitgliedsländern, wie eben Griechenland, Spanien und Italien.

Vergleich Arbeitslosigkeit USA und Eurozone:


Bernanke weist als Beweis auf die grosse Diskrepanz in den Arbeitslosenzahlen in der Eurozone hin. In Deutschland liegt die Arbeitslosigkeit unter 5 Prozent, wobei aber in den anderen Ländern sie mehr als doppelt so hoch ist, über 13 Prozent. Der Grund für diesen grossen Unterschied liegt an der Tatsache, mit dem Euro hat Deutschland eine schwächere Währung als die D-Mark bekommen. Damit wurden deutsche Produkte und Dienstleistungen auf dem Weltmarkt billiger. Genau umgekehrt hat es alle anderen Euro-Länder getroffen. Die Einführung des Euros hat eine stärkere Landeswährung ihnen beschert als die, die sie vorher hatten, und so verloren sie erheblich an Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland wurde mit dem Euro billiger und alle anderen Länder teurer.


Bernanke bestätigt was ich schon lange sage, nur Deutschland hat von Euro profitiert, die anderen Länder nicht, und am wenigsten Griechenland. Diese Wahrheit erzählen die deutschen Politiker und Medien der Bevölkerung nicht, sondern sie schieben die Schuld für die Eurokrise auf die "faulen Südländer", hetzen mit übler Polemik gegen sie und stellen sich selber als "die Guten" hin. Dabei ist doch logisch, mit einer schwächeren Währung, die Deutschland mit dem Euro im Vergleich zur D-Mark bekommen hat, kann man mehr exportieren und so brummt die Wirtschaft und es gibt Arbeit. Umgekehrt, mit einer stärkeren Währung als die bisherige, wie Drachme, Lira, Peseta usw., kann man weniger exportieren, also stürzt die Wirtschaft ab und die Arbeitslosigkeit steigt. Alle anderen Mitgliedländer der Eurozone haben gewaltig verloren und nur Deutschland gewonnen.

Da die Wirtschaft abserbelte und es weniger Steuereinnahmen dadurch gab, mussten sich die "schwachen Länder" der Eurozone stark verschulden. Als "Lockvogelangebot" für die Kreditaufnahme dienten die erheblich niedrigeren Euro-Zinsen, als die, die sie bisher unter ihren nationalen Währungen kannten. Irgendwie mussten die benachteiligten Länder den Wirtschaftsrückgang mit Einnahmeverlust durch die relative Währungsstärke wegen der Übernahme des Euros kompensieren, in dem sie sich massiv verschuldet haben. Bernanke sagt dazu, der grosse Unterschied in den Arbeitslosenzahlen zwischen Deutschland und den anderen Ländern der Eurozone zeigen den Fehler im Konstrukt deutliche auf. Er schreibt:

"Das Muster welches aus den Charts (oben) ersichtlich ist, beschert der Eurozone ernsthafte mittelfristige Herausforderungen. Das Versprechen des Euros war beides, ein Anstieg an Wohlstand und engere europäische Integration. Aber die aktuellen Wirtschaftsbedingungen bauen kaum öffentliches Vertrauen in die europäischen Politikmacher auf, oder ermöglichen ein Umfeld für fiskalische Stabilisierung und wirtschaftliche Reformen; und europäische Solidarität wird unter einem System nicht aufblühen, welches solche grundverschiedene Resultate unter den Ländern produziert."

Das heisst, der Euro hat den meisten Mitgliedländern der Eurozone nicht das gebracht, was die Politiker versprochen haben, nämlich Wohlstand für alle und einen gleichen Lebensstandard. Profitiert hat nur Deutschland ... plus vielleicht die Nachbarländer, die mit ihren Währungen an die D-Mark gekoppelt waren, wie die Niederlande, Luxemburg und Österreich. Alle anderen haben einen erheblichen Wohlstandsverlust und Wirtschaftsniedergang mit der Gemeinschaftswährung erlebt, einschliesslich das Euro-Kernland Frankreich. Der soziale Frieden, auf den immer wieder mit stolzer Brust von den Euro-Turbos hingewiesen wird, ist überhaupt nicht passiert. Im Gegenteil, der Euro hat immer mehr Unfrieden, Ungleichheit, Verarmung und Elend in weiten Teilen Europas verursacht.

Bernanke präsentiert dazu zwei Vorschläge:

Erstens, die Verhandlungen über Griechenlands offensichtlichen untragbaren Schuldenlast sollten auf gezielte Annahmen des europäischen Wachstum basieren. Da das europäische Wachstum schwächer ist als vorhergesagt, was es schwieriger für Griechenland macht zu wachsen, dann muss man Griechenland mehr Raum geben, seine fiskalischen Ziele zu erreichen.

Zweitens, es ist Zeit für die Führung der Eurozone die Probleme des grossen Handelsungleichgewichts (entweder Überschuss oder Defizit) anzupacken, was, in einem System des fixierten Wechselkurses wie in der Eurozone, wesentliche Kosten und Risiken auferlegt. Die Regeln und Strafen welche das Ziel haben, die fiskalischen Defizite zu limitieren, sollten das Handelsungleichgewicht mit einschliessen. Wenn man offiziell zugeben würde, dass die Kreditgeber wie die Schuldnerländer die Pflicht haben sich über die Zeit anzupassen, (durch fiskalische und strukturelle Massnahmen, zum Beispiel), würde ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein.


Bernanke hat das Problem richtig erkannt, nur die Lösung die er vorschlägt ist sinnlos. Denn er meint, der gewaltige Unterschied in der Wirtschaftsleistung zwischen "Norden" und "Süden" kann man durch Strukturveränderungen wegbringen. Durch "Sparmassnahmen", durch "Gürtel enger schnallen", durch ein "Deutsch werden", und durch noch mehr "Hilfe" für Griechenland. Das ist aber genau das, was man seit 10 Jahren versucht, aber komplett gescheitert ist. Es gibt nur eine Lösung und die muss radikal sein. Entweder verlässt Deutschland die Eurozone, oder alle "Südländer" tun es. Ein Zusammenleben unter der Einheitswährung geht nicht, das ist doch mehr als bewiesen worden. Die Krisenländer müssen ihre Währung wieder abwerten können, so wie es früher war. Zum Beispiel, die Spaltung in einen Nord- und Süd-Euro.

Denn wenn die arroganten, sturen und inkompetenten Arschgeigen am Ruder, wie Merkel und Schäuble, nicht endlich diesen Alb-(Traum) und Zwang vom "Euro für alle" aufgeben, dann wird es zu sozialen Aufständen auf beiden Seiten kommen. Im Süden wegen der Verarmung und Verelendung durch das Spardiktat, und im Norden auch, weil die Steuerzahler nicht das 4., 5. und 6. Hilfspaket tragen wollen. Was soll das für eine Lösung sein, wenn man den Griechen und der Bevölkerung der anderen Krisenländern alles wegnimmt, sie in ein Armenhaus verwandelt, das ganze Volksvermögen verscherbelt und ihnen auf den bestehenden Schuldenberg noch mehr Schulden auftürmt? Andererseits von der Bevölkerung der Geberländer immer mehr "Solidarität" abverlangt und Zahlungen für die "Hilfspakete" aufbürdet.

Guckt Euch den Schwachsinn der rotierenden Kredite als "Hilfe" von heute an. Übers Wochenende erhielt Griechenland einen EFSM-Brückenkredit von 7,2 Milliarden Euro, der heute Montag benutzt wurde, um Zahlungen in der Höhe von 6,8 Milliarden an Kreditgeber tätigen zu können, davon 4,2 Milliarden (3,5 Milliarden plus Zinsen) an die EZB. Schuldentilgung mit neuen Schulden ist doch keine Lösung, denn die Schuldensumme hat sich um 400 Millionen erhöht und die Spirale dreht sich nur nach oben!

Merkel hat im Sommerinterview mit der ARD am Wochenende gesagt, eine Grexit darf es nicht geben, die Spekulationen über den Austritt Griechenlands müssten aufhören. Einen Schuldenschnitt für Griechenland lehnt sie erneut strikt ab. "Das kann es in einer Währungsunion nicht geben", sagte sie. Das ist keine Sturheit mehr, das ist Irrsinn, der Gipfel der teutonischen Stupidität, Arroganz und Zerstörungswut. Griechenland wird zwangsweise im Euro gehalten, koste es was es wolle ... bis in den Untergang. Wann wachen die Menschen auf und sagen, wir haben die Schnauze voll von eurer gescheiterten Euro-Politik, die völlig unsozial und undemokratisch ist, und Länder zerstört. Wenn die Krisenländer nicht aus dem Gefängnis des Euros raus dürfen, dann bleibt nur der "Dexit" übrig, der Austritt Deutschlands aus dem Euro.

Der Spruch von Merkel, "scheitert der Euro, scheitert Europa" ist eine Lüge. Europa gab es vor dem Euro, und Europa wird es geben, wenn es längst keinen Euro mehr gibt.

Glaubt denn wirklich einer, die Griechen können 50 Milliarden Euro durch Verscherbeln von Staatsvermögen und Privatisierung irgendwie aufbringen? Völlig illusorisch! Dann, drei Mal dürft ihr raten, wo die 50 Milliarden Euros landen sollen? Bei der "Institution for Growth" in Luxemburg, ein Subfonds der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), dessen Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schäuble und sein Vize Sigmar Gabriel sind. Die KfW ist die selbe Bank, die 320 Millionen Euro an Lehman Brothers überwiesen hat, an dem Tag an dem sie pleite ging. Bei der "dümmsten Bank Deutschlands" laut Bild-Zeitung ist das griechische Geld sicher gut aufgehoben.

Als Sonderbelastung kommt dazu, ab heute ist in Griechenland die Umsatzsteuer in vielen Bereichen fast verdoppelt worden, (von 13 auf 23 Prozent). Man nimmt den Griechen noch mehr Geld aus der Tasche und zerstört den Wirtschaftszweig, der noch einigermassen lief, den Tourismus! Dazu zwingen aber Merkel und ihre kriminelle Bande die Griechen, damit sie ein sogenanntes 3. Hilfspaket kriegen. Griechenland ist von Berlin wieder besetzt, völlig entmündigt und gedemütigt worden, deshalb wird der Deutsche gehasst:


Aber 55 Prozent der Deutschen sind laut einer Forsa-Umfrage, die im Auftrag des "Stern" durchgeführt wurde, mit der harten Vorgehensweise gegenüber Griechenland durch die "Eiserne Kanzlerin" einverstanden. Wartet nur, bis ihr selber mit einer "Griechen-Soli" dran seid, kann ich nur dazu sagen. Wenn Janet Yellen, die Nachfolgerin von Bernanke, die US-Zinsen im September wie schon lange angekündigt erhöht, dann kracht es im Oktober sowieso gewaltig.

Veranstaltungshinweis: Wochenrückblick Freitagabend

von Freeman am Freitag, 17. Juli 2015 , unter , | Kommentare (8)



Nach den vielen positiven Reaktionen zu unserem ersten Wochenrückblick vom vergangenen Freitag, machen Wjatscheslaw Seewald und ich diese Rückschau und Analyse der Ereignisse als Live-Sendung heute wieder. Möglicherweise in Zukunft jeden Freitag. Wir werden die wichtigsten Themen der Woche in 1 Stunde besprechen und anschliessend Eure Fragen dazu beantworten.


Beginn ist 20:00 Uhr und wer live dabei zuhören und aktiv mit Fragen mitmachen will, kann sich unter diesem Link anmelden: Anmeldung ...

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme.


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Wer die Sendung vom letzten Freitag verpasst hat, hier die Aufzeichnung:

Russland will "saubere" Lebensmittel

von Freeman am Mittwoch, 15. Juli 2015 , unter , | Kommentare (34)



Weil man mir vorwirft, ich würde Propaganda für Russland machen, hier eine schlechte Nachricht aus dem bösen Russland. Die russische Regierung lehnt jede Form von gentechnisch modifizierten Organismen (GMOs) ab, sagte der russische Vizepremier Arkady Dvorkovich anlässlich des Internationalen Wirtschaftsforums, welches zwischen dem 18. und 20. Juni in St. Petersburg stattfand. Er erzählte den Teilnehmern, Russland hat einen "anderen Weg gewählt" und wird "diese (Gen-)Technologien nicht verwenden", um die landwirtschaftliche Produktion zu erhöhen. Denn Russland hat genug Landfläche für einen natürlichen Anbau, was laut Dvorkovich, die Lebensmittel im Land zu den "saubersten der Welt" macht. Russland ist nämlich der festen Überzeugung, GMOs verursachen Gesundheitsschäden, wie Missbildungen bei Babys und Krebs.


Diese Ankündigung stimmt mit der Forderung von Präsident Putin überein, der 2014 bereits gesagt hat, die russischen Bürger müssen vor GMOs geschützt werden. Russland ist mittlerweile führend in der Säuberung seiner landwirtschaftlichen Fläche von allen Giftstoffen aus der Vergangenheit, sei es Pestizide oder sonstige schädlichen Stoffe. Die Vizepräsidentin der russischen nationalen Vereinigung für genetische Sicherheit, Irina Ermakova, sagte folgendes über das Thema:

"Es ist nicht nur in Russland bewiesen worden, sondern in vielen anderen Ländern der Welt, GMOs sind gefährlich. Der Verzehr von GMOs kann zu Tumoren, Krebs und Übergewicht bei Tieren führen." Wenn die Amerikaner unbedingt GMOs wollen, dann sollen sie es tun, nur die Russen bevorzugen natürlich gewachsene Lebensmittel.

Auch der russische Premierminister Dmitri Medwedew verkündete vergangenes Jahr, Russland würde nicht länger irgendwelche GMO-Produkte importieren. Er sagte als Erklärung, Russland hat mehr als genug Landwirtschaftsfläche und Ressourcen, um Bio-Anbau zu betreiben, sicher und sauber, ohne der Notwendigkeit für patentiertes Saatgut, dass von Agrarkonzernen mit Genmanipulation gezüchtet wird und nur mit ihren eigenen passenden Breitbandherbizide überhaupt wächst.

Er sagte: "Wenn die Amerikaner gerne GMO-Produkte essen wollen, dann lasst sie es essen. Wir müssen das nicht machen, denn wir haben genug Raum und Gelegenheit organisch gesunde Lebensmittel zu produzieren."


Ja, diese bösen russischen Politiker, die sich Sorgen um die Gesundheit der Bevölkerung machen. Kopfschüttel. Das ist unmöglich und inakzeptabel. Die haben gefälligst auch so zu sein wie ihre westlichen Kollegen, welche sich kaum gegen den Genfrass und Frankenfood stellen und nur die Interessen der Agrarmultis wie Monsanto und Syngenta vertreten. Schliesslich geht das Wohlergehen der Konzerne vor und die Profitmaximierung sowieso. Ausserdem sind sie die grossen Wahlkampfspender, die man nicht vergraulen darf.

Also in Russland möchte ich nicht leben, denn ich finde es unerhört, wie man dort den Menschen die Freiheit nimmt, gentechnisch veränderter Feldfrüchte zu konsumieren. Da haben wir es doch im "freien Westen" viel besser. Wir können zwischen Bio und GMO wählen, das ist FREIHEIT!

... Sorry, nein, können wir nicht, denn die Politiker haben die deutliche Bezeichnung der GMO-Produkte als solche abgelehnt.

Hör ich jetzt ganz laut, GEKAUFTE POLITIKER und KORRUPTION?

Ach keine Spur. Am 6. Januar 2005 wurde gegen Monsanto ein Bussgeld in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar verhängt, da der Konzern von 1997 bis 2002 mindestens 140 Regierungsbeamte in Indonesien bestach, um die für die Einführung der Bt-Baumwolle-Sorte ‘Bollgard’ seitens der indonesischen Regierung geforderte Umweltrisikoabschätzung zu unterlaufen. Dabei flossen Bestechungsgelder in Höhe von 700'000 US-Dollar mit denen unter anderem Bücher und Rechnungen gefälscht wurden.

Die Wissenschaftler sind auch nicht gekauf!

Als die Bundesanstalt für Landwirtschaft den Verkauf der gentechnisch veränderten Maissorte MON810 2009 in Deutschland verboten hatte, protestierten gegen diese Entscheidung "renommierte" deutsche Wissenschaftsorganisationen (u.a. Helmholtz-Gemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft) in einer gemeinsamen Erklärung.

Die US-Regierung übt auch keinen Druck aus!

Kurz nach dem Entscheid, den Anbau von MON810 auf deutschen Feldern nicht mehr zuzulassen, bestellte der Handelsvertreter der Vereinigten Staaten Ron Kirk den deutschen Botschafter Klaus Scharioth in Washington ins Ministerium ein, wo er das Missfallen der US-Regierung über das Verbot von MON810 zum Ausdruck brachte. Ausserdem, wie die von Wikileaks veröffentlichen US-Botschaftsdepeschen zeigen, haben US-Diplomaten für Monsanto gearbeitet und sich auf dessen Bitte offiziell für eine weniger restriktive Gentechnikpolitik weltweit eingesetzt.

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Der Eichhörnchentest:

Der kürzere Kolben ist genmanipulierter Mais und der längere normaler Mais. Linkes Bild ist vor dem Test und das rechte Bild zeigt welchen Kolben sie leergefressen haben. Sie haben kurz probiert und den Gen-Mais dann verschmäht.


Die Eichhörnchen wissen was gut für sie ist und was schlecht!

Alles was man über die EU wissen muss

von Freeman am Dienstag, 14. Juli 2015 , unter , , | Kommentare (38)



Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat ein erstes Interview seit seinem Rücktritt gegeben. Er sprach sehr offen mit Harry Lambert vom New Statesman, der Londoner Wochenzeitung. Hier einige der wichtigsten Aussagen von Varoufakis aus dem Interview, auch was sein Treffen mit Schäuble betrifft.

Schäuble zu Varoufakis:
"Wahlen? Was sind schon Wahlen? Die ändern gar nichts!"

Auf die Frage, welche Erkenntnisse er aus der Zeit der Verhandlungen mit der EU ziehe, sagte Varoufakis: "Meine schlimmsten Befürchtungen wurden bestätigt ... die Situation war schlimmer als ich mir vorgestellt habe ... Der völlige Mangel an demokratischen Skrupel, von den angeblichen Verteidigern der europäischen Demokratie ... Diese sehr mächtigen Figuren, die einen anschauen und sagen, 'Sie haben Recht in dem was Sie sagen, aber wir werden Sie trotzdem plattmachen."

Varoufakis sagte, das Schäuble, als Architekt der Pläne zur totalen Kapitulation Griechenlands, die 2010 und 2012 unterzeichnet wurden, "sehr stur" war. Er sagte: "Sein Standpunkt war, ich diskutiere nicht das Programm - es wurde von den Vorgängerregierungen akzeptiert und wir können unmöglich mit Wahlen daran etwas ändern lassen."

"Also stand ich auf und sagte zu diesem Zeitpunkt, 'gut, vielleicht sollten wir gar keine Wahlen mehr in den verschuldeten Ländern abhalten', und er sagte nichts dazu. Die einzige Interpretation die ich (über ihren Standpunkt) geben kann lautet, 'Ja, das ist eine gute Idee, aber es wäre schwer. Deshalb, Sie unterzeichnen entweder auf der gestrichelten Linie, oder Sie sind raus.'"

Auf die Frage, "Und, wird diese Gruppe von Deutschlands Einstellung kontrolliert?" sagte Varoufakis, "Oh komplett und völlig. Vom Finanzminister Deutschlands. Es ist wie ein gut eingespieltes Orchester und er ist der Direktor. Alles passiert im gleichen Ton. Es gibt Zeiten wo das Orchester Misstöne zeigt, aber er ruft sie zusammen und stellt sie zurück in Linie."

Wir sehen, es sind Schäuble, Merkel und das deutsche Regime, die völlig undemokratisch denken, die EU als Diktatur führen und Griechenland mit ihrer kompromisslosen Härte zerstören. Jetzt hat der griechische Premier Tsipras dem Druck der Oberverbrecher nachgegeben, die bedingungslose Kapitulation erklärt, und Griechenland zum Ausverkauf und zur Ausplünderung freigegeben. Die Tyrannen haben gewonnen!

Es gibt keine Demokratie in der EU, absolut keine!