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Nachrichten

Die Fans sind lebendiger als die Spieler

von Freeman am Dienstag, 19. Juni 2018 , unter , | Kommentare (1)



Nachdem ich mir jetzt zwei WM-Spiele im Stadion angeschaut habe, muss ich feststellen, die aus der ganzen Welt angereisten Fussballfans sind lebendiger, aktiver und freudestrahlender als die lahmarschigen "Profi-Kicker", die Weltmeister werden wollen.



Beim gestrigen Spiel, Belgien gegen Panama, war die erste Hälfte so langweilig, die Zuschauer im ausverkauften Olympia-Stadion in Sochi machten eine La-Ola-Welle nach der anderen, pfiffen vor Unmut und riefen "Rassia, Rassia", um auf das 5 zu 0 der Russen hinzuweisen, weil nichts auf dem Feld passierte.


Ich sass auf der Torlinie der Belgier und auf dieser Seite vor meinen Augen lief mal gar nichts. Es gab vielleicht drei lächerliche Angriffe Panamas in den ersten 45 Minuten, die nichts brachten.


Auf der anderen Seite des Feldes vor dem Tor Panamas versuchten die Belgier vergebens den Ball ins Netz zu bringen, obwohl die Mannschaft von Panama wie die eines besseren Dorfvereins nur aussah. Echt schwach!

So endete die erste Halbzeit mit 0 zu 0, ... gähn ... und ich muss an der Urteilsfähigkeit von Bundestrainer Joachim Löw zweifeln, da er die Belgier "zum absoluten Favoritenkreis" zählt. Wie bitte???

Nachdem was ich selber erleben und beobachten konnte, sind das für mich wieder viel zu hohe Erwartungen, die auch in der Vergangenheit nicht erfüllt wurden. 2016 (EM) und 2014 (WM) war für die Belgier im Viertelfinale der Ofen aus!


In der zweiten Hälfte brach der Widerstand der Panamaer zusammen und so traf Mertens von halbrechts aus 16 Metern gleich zwei Minuten nach dem Anpfiff ins Tor.


Romelu Lukaku erzielte die weiteren Tore jeweils in der 69. und 75. Minute für den Endstand 3 zu 0.

Wenn die Belgier wirklich Favoriten sein sollen, dann hätten sie 10 Tore schiessen müssen, bei so einem schwachen Gegner wie Panama.



Ich ging dann sogar 5 Minuten vor Schluss, weil ich genug von diesem langweiligen Gekicke gesehen hatte. So konnte ich auch gemütlich das Stadion verlassen und die nächste Kneipe für ein kühles Bier aufsuchen.

Wie gesagt, die Tausenden Panama-Fans, die 10'000 Kilometer angereist waren und sich farbenfroh zeigten, hatten mehr Leben in sich als ihre Spieler.



Und bei den Belgiern war es nicht anders.


Deshalb will ich mehr über was im und rund um das Stadion durch die Fans passierte heute erzählen, weil da mehr los war.

Unterschied zwischen TV und Stadion

Zuerst muss ich feststellen, ein WM-Spiel übers Fernsehen zuzuschauen ist ganz anders als Vorort selber zu erleben. Was der kleine Bildschirm nicht vermitteln kann, ist die prächtige und lautstarke Atmosphäre und Kulisse rund um einem in der Arena.


Andererseits liefert die TV-Übertragung einem mehr Informationen durch den Kommentator. Ideal wäre es, beides zu haben, indem man in einer der Logen sitzt, oder im VIP-Bereich, mit kompletten Service, was aber für uns Normalsterbliche unbezahlbar ist.

Die Sitzplätze im Stadion für die Masse der Zuschauer kosten bereits zwischen 100 und 250 Euro. Viel Geld für 90 Minuten Langeweile. Deshalb sage ich ja, für diesen Preis müsste man eigentlich hochmotivierte Könner präsentiert bekommen, in einem packendem Spiel, und nicht satte und überbezahlte Minimalisten.

Alle sind online

Für die hundert Fotografen, die um das Spielfeld sitzen, wird eine umfangreiche Infrastruktur angeboten. So hat jeder Stuhl auf dem sie sitzen mindestens zwei Internet-Anschlüsse per Kabel und mehrere Steckdosen.



Die Fotokameras sind direkt mit dem Internet verbunden und jedes geschossene Foto wird sofort in die jeweilige Redaktion hochgeladen.


Für die Zuschauer gibt es auch eine gratis WiFi-Verbindung!

Der Kommerz ist überall

Man kann nicht nur Getränke und Essen an den Kiosken im Stadion kaufen, sondern Während dem Spiel laufen Verkäufer zwischen den Rängen herum und bieten Fan-Artikel und Getränke zum Verkauf an.



Hier weitere Impressionen vor und im Stadion:


























Fussball-WM: Die kleinen zeigen es den Grossen!

von Freeman am Montag, 18. Juni 2018 , unter , , | Kommentare (17)



Es haben bisher 11 Spiele der Fussball-WM stattgefunden und ich ziehe eine kurze Bilanz, bevor ich mich zum Match, Belgien gegen Panama, nach Sochi heute begebe.

Island hat nur 350'000 Einwohner, spielt aber an der WM

Die kleinen haben es den grossen, arroganten und überheblichen Mannschaften gezeigt, stelle ich fest. Wer hätte gedacht, das winzige Island würde dem Fussballgiganten Argentinien, mit Lionel Messi als besten Fussballspieler der Welt, ein 1 zu 1 Unentschieden abringen?

Der geknickte Messi nach seinem verschossenen 11-Meter

Oder die kleine Schweiz gegen den fünffachen Weltmeister Brasilien, mit dem teuersten Stürmer der Welt Neymar, einen Punkt holen würde und auch 1 zu 1 spielt.

Der Schweizer Goali Yann Sommer war super, hat alles gehalten was er konnte, und Valon Behrami schaltete Neymar aus, der es bevorzugte gerne am Boden zu liegen.

Nach einer Flanke von Shaqiri köpft Zuber ins Tor zum 1:1

Die grösste Enttäuschung und auch Blamage lieferte aber die deutsche Mannschaft gegen Mexiko (0:1). Die Spieler des amtierenden Weltmeister kickten herum, wie wenn es ein Trainingsspiel wäre, völlig lustlos, ohne Einsatz und ohne einem sichtbaren Willen zum Sieg. Sie spiegeln genau das wieder, was in ganz Deutschland schon länger abgeht, eine völlig Lethargie und Apathie!

Am schlechtesten fand ich Özil. War der überhaupt auf dem Platz und spielte er eigentlich für Deutschland? Nicht wirklich. Statt nach hinten zu sprinten und bei der Verteidigung auszuhelfen, weil es im Strafraum brannte, trabte er gemütlich in Richtung Tor, um dann zu spät anzukommen.

Seit dem Erdogan-Foto spielt er die beleidigte Leberwurst und das auch auf dem Platz. Verstehe überhaupt nicht, warum ihn Bundestrainer Löw aufgestellt hat. Den kann er gleich heimschicken, oder in den Urlaub nach Antalya, wo er eh lieber wäre.

Aber die anderen waren nicht besser. Ein Versagen nach dem anderen. Kimmich, Müller, Khedira, haben so schwach gespielt. Werner, Kroos, Draxler, Plattenhardt stolperten ohne Motivation herum. Das Duo Boateng/Hummels musste fast alleine die anstürmenden Mexikaner abwehren. Nur Kapitän Neuer und der aktive Reus erfüllten ihre Aufgabe.

So wird das nichts und der Traum von einer Titelverteidigung können die Deutschen begraben.

Am besten hat mir bisher die Mannschaft von Kroatien gefallen, die mit 2 zu 0 gegen Nigeria siegte. Portugal und Spanien (3 zu 3) zeigten auch was sie können.

Das witzige ist aber, nach den bisherigen Resultaten zu beurteilen, wird Russland Weltmeister, denn das 5 zu 0 gegen Saudi-Arabien ist der bisherige höchste Sieg!!!

Weltmeister werden sie wohl nicht, aber es hat ganz Russland in ein Fussballfieber verwandelt, was nur positiv für das Turnier sein kann.

Irans Spieler bekommen keine Fussballschuhe

von Freeman am Samstag, 16. Juni 2018 , unter , , , | Kommentare (10)



Das erste, dass die Fussballer der iranischen Nationalmannschaft nach ihrer Ankunft in Russland gemacht haben, sie gingen in Sportgeschäfte und kauften sich neue Fussballschuhe. Der bisherige Ausrüster Nike hat sich nämlich geweigert, der iranischen Mannschaft für die FIFA-Weltmeisterschaft 2018 mit Fussballschuhe zu beliefern. Der amerikanische Konzern begründet seine Weigerung mit der Entscheidung von Donald Trump, den Atomvertrag zu stornieren und die Sanktionen gegen Teheran wieder einzuführen. Trotz dieser unsportlichen und skandalösen Weigerung, gewann die Mannschaft des Iran mit 1 zu 0 beim Eröffnungsspiel gegen Marokko.



Die Spieler des Iran freuten sich, als in der 95. Minute durch ein Eigentor der Marokkaner, das Spiel in St. Petersburg zu ihren Gunsten ausging.

Das Nike in gehorsamer Vorwegnahme der Sanktionen, ein halbes Jahr vor in Kraft treten, diesen Boykott nur wenige Tage vor der WM bereits umsetzt, ist ein Skandal und eine Schande. Ohne neue Schuhe zum Turnier nach Russland reisen zu müssen, frustrierte den iranischen Fussballverband und verärgerte ihren Cheftrainer Carlos Queiroz, der Nike über seine Ablehnung angriff. Queiroz sagte gegenüber Sky Sports, dass Nike sich für sein "lächerliches" Verhalten entschuldigen sollte.

"Sie sollten vortreten und sich entschuldigen, weil dieses arrogante Verhalten gegen 23 Jungs absolut lächerlich und unnötig ist", sagte Queiroz.

Auch der Sportartikelhersteller Adidas scheisst sich in die Hosen und ist kein offizieller Sponsor der iranischen Nationalmannschaft. Die Teamuniform musste indirekt organisiert werden.

Einige der Spieler kauften trotzdem Nike-Schuhe nach der Ankunft in Russland, da sie diese bisher gewohnt sind und ein kurzfristiger Markenwechsel möglicherweise ihr Spiel beeinträchtigen würde.

Der portugiesische Trainer Queiroz wies darauf hin, dass die Spieler sich an ihre Ausrüstung gewöhnen und ihm zufolge: "Es ist nicht richtig, sie eine Woche vor solch wichtigen Spielen zu ändern."

In einer Presseerklärung versuchte Nike seinen Boykott zu erklären, es müsse auferlegte US-Gesetzgebung befolgen.

"US-Sanktionen bedeuten, dass Nike als Unternehmen in den USA zu diesem Zeitpunkt keine Schuhe an Spieler in der iranischen Nationalmannschaft liefern kann. Sanktionen, die für Nike gelten, sind seit vielen Jahren in Kraft und gesetzlich durchsetzbar", sagte Nike in einer Erklärung zitiert von ESPN.

Eine verlogene Ausrede, denn der Konzern hatte das iranische Team trotz der Sanktionen, zum Beispiel während der WM 2014, bereits mit Schuhen beliefert.

Nikes Entscheidung beruhte auf Trumps Ansage, sich im Mai vom gemeinsamen umfassenden Aktionsplan 2015 oder dem iranischen Atomabkommen zurückzuziehen. Donald Trump sagte, Washington würde die US-Sanktionen gegen die Islamische Republik wieder einführen, während die verbleibenden Parteien des Abkommens - China, Frankreich, Deutschland, Russland, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union - erklärten, sie seien dem Vertrag verpflichtet.

Die offiziellen Sanktionen gegen den Iran sollen innerhalb von sechs Monaten nach der Entscheidung des Präsidenten am 8. Mai beginnen. Es wurde berichtet, dass das US-Finanzministerium, das für die Umsetzung von Finanzsanktionen gegen den Iran verantwortlich ist, eine Person, die gegen die Sanktionen verstösst, mit Konsequenzen von bis zu 1 Million US-Dollar und 20 Jahren Gefängnis bestrafen kann.

Der iranische Präsident Hassan Rouhani wurde von der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zitiert, der sagte, dass Donald Trump "der schlimmste und böseste" US-Präsident sei, obwohl alle seine Vorgänger seit der Islamischen Revolution von 1979 gegen die iranische Nation vorgegangen sind. Diese Aussage stimmt, denn Trump ist eine 100-pozentige Puppe der Zionisten!

Ich bin der Meinung, diese Weigerung durch Nike aus Angst vor Strafen des Trump-Regimes, die Nationalmannschaft des Iran mit Sportausrüstung zu beliefern, für die FIFA Grund genug sein müsste, die neueste Entscheidung, die WM 2026 in Nordamerika abzuhalten, also auch in den USA, wieder zurück zu nehmen.

Ein Boykott des notwendigen Sportgerätes wie Fussballschuhe, zeigt, was für unsportlichen Geist Trump und Nike besitzen. Dieser darf nicht durch die Ausrichtung der WM belohnt werden.

Ich fordere deshalb die ASR-Leser auf, alle Produkte der amerikanischen Konzerne zu boykottieren. ALLE!!! Die Amis müssen endlich ihre eigene Strafen, die sie gegen jeden der sich nicht ihrem Willen unterwirft, zu spüren bekommen.

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Übrigens, ich bin seit Gestern in Sochi und werde mir dort die Spiele anschauen. Habe bereits sehr tolle Fussballfans aus der ganzen Welt kennen gelernt, die mit Begeisterung ihre Mannschaften anfeuern. Am ersten Tag bin ich mit einem Messie-Fan aus China, plus Spanier und Portugiesen, die für das Spiel gekommen sind, durch die Stadt gezogen. Es sind überhaupt viele begeisterte chinesische Fussballfans nach Russland angereist.

Zuerst ging ich zum Olympia-Gelände, um meine Eintrittskarten und den Fan-ID abzuholen.



Auf dem Olympia-Gelände befindet sich auch die Formel 1 Rennstrecke und das Formel 1 Museum:



Danach ging es auf die Fan-Meile nach Sochi, die am Meer gelegen ist. Es war sehr heiss mit 30 Grad und am liebsten wären wir ins Meer zur Abkühlung gesprungen:






Das Spiel am Abend, Spanien gegen Portugal im Olympia-Stadion, war begeisternd, denn zuerst lagen die Portugiesen vorne, dann die Spanier, und am Ende schoss Ronaldo noch das Ausgleichstor mit Endstand 3:3.



Überhaupt erzielte der herausragende Cristiano Ronaldo alle Tore für sein Team, für Spanien traf Diego Costa zweimal.