Roland Düringer erklärt die Situation in der wir sind
Als Fortsetzung seiner "Wutbürgerrede" erklärt der österreichische Satiriker und Schauspieler was wirklich in unserer Gesellschaft los ist. In der Sendung Club 2 des ORF wurde so offen gesprochen wie es sonst unter der politischen Korrektheit unmöglich ist.
Aus der Video-Beschreibung: Hier der Zusammenschnitt seiner Aussagen, der mit Abstand, ehrlichsten Diskussionsrunde, die im deutschsprachigen Fernsehen jemals zu sehen war. Dank Roland Düringer, der seit der letzten Sendung von "Dorfers Donnerstalk" (unfreiwillig) als DIE prominente Gallionsfigur der österreichischen Wahrheitsbewegung betrachtet werden darf, haben viele Zuseher erstmals von der Bandbreite der möglichen Szenarien gehört. Die teils emotionale Ausführung kombiniert mit der augenscheinlichen Ernsthaftigkeit, lassen keinen Zweifel offen und bestätigen dem Zuseher, dass wir hier tatsächlich seine persönliche "Wahrheit" vorgetragen bekommen. Unterstütz wird er dabei unter anderem von Konstantin Wecker.
Hier kann man sich die ganze Diskussion anschauen.
Roland Düringers Wutbürgerrede an die Nation:
Australischer Aussenminister tritt zurück
Der australische Aussenminister Kevin Rudd hat überraschenderweise seinen Rücktritt erklärt. Die offizielle Begründung, ohne Unterstützung der Regierungschefin könne er sein Amt nicht fortführen, sagte Rudd am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Washington, wo er sich zu einem Besuch aufhält. Tatsächlich geht es um einen monatelangen Machtkampf mit Premierministerin Julia Gillard. Sie ist durch einen "Putsch" gegen ihn selber ins Amt gekommen und Rudd soll deshalb versucht haben sie zu stürzen, um wieder die Macht zu erlangen.
„Ich kann als Aussenminister nur dienen, wenn ich das Vertrauen von Ministerpräsidentin Gillard und ihren wichtigsten Ministern habe“, sagte Rudd. „Daher halte ich es für das einzig ehrenswerte Vorgehen für mich zurückzutreten.“
Es sind tatsächlich jetzt Vorwürfe bekannt geworden, die einen Putschversuch von Rudd gegen Gillard aufzeigen. Mit seinem Rücktritt ist er nur einer Entlassung durch Gillard zuvorgekommen.
Neueste Meldungen lauten, Rudd soll mit der grössten Lobby-Gruppe Australiens zusammengearbeitet haben, um wieder Premierminister zu werden, mit dem Versprechen, die Limitierung von Pokermaschinen wieder aufzuheben. Es handelt sich um "Clubs Australia", die Interessensvertretung von 4000 lizensierten Klubs die auch Spielautomaten betreiben, die massiv gegen ein Konsumenten- schutzgesetzt sich aussprechen, mit dem Spieler sich eigene Limite setzen können.
Clubs Australia behauptet, so eine Beschränkung würde 3 Milliarden Australische Dollar an Umstellungskosten verursachen oder 16'000 pro Maschine. Die Gesamteinnahmen der Spielindustrie beläuft sich aber auf über 11 Milliarden pro Jahr, deshalb meinen Politiker, die technische Umstellung wäre locker zu tragen, speziell wo die Pokermaschinen einen Lebensdauer von 14 Jahren hätten.
Clubs Australia behauptet jetzt, am 21. November 2011 gab es ein Treffen mit einem Vertrauten von Rudd, ein Parlamentarier aus der Labor Party Fraktion, der ihnen mitgeteilt hat, Kevin Rudd will wieder die Führung übernehmen und wenn erfolgreich, als Premierminister das Gesetz kippen. Der Vermittler hätte sogar gesagt, die Organisation soll weiter gegen die Regierung mit ihrer Lobby-Kampagne kämpfen und Parlamentarier der Labor Party entsprechend "bearbeiten".
Mit diesen Beschuldigungen in Washington konfrontiert, hat Rudd diese kategorisch zurückgewiesen und mit einer Verleudungsklage gedroht. Er sagte, er wurde nie angefragt für Clubs Australia betreffend Pokermaschinen etwas zu unternehmen.
Offensichtlich ist aber durch diese Aufdeckung tatsächlich klar geworden, dass Rudd als Aussenminister gegen die eigene Premieministerin insgeheim vorgegangen ist. Sein Rücktritt ist jetzt die Konsequenz, denn Gillard hätte ihn nach der Aufdeckung dieser Tatsache sowieso entlassen müssen und er ist ihr nur zuvorgekommen.
Mittlerweile macht auch ein lustiges Video auf Youtube die Runde. Es zeigt Kevin Rudd wie er versucht eine Ansprache auf Chinesisch zu sprechen. In dem Video sind die sogenannten "out takes" zu sehen, die voller Fluchwörter wegen seinem Ärger über seine Fehler in der Aussprache sind.
“Mate, this is just impossible. I get the very end. You can tell these dickheads in the embassy to just give me simple sentences. I’ve said this before,” sagt Rudd.
“Tell that bloody interpreter. This f*cking language just complicates it so much, you know. How can anyone do this."
“Tell em to cancel this meeting at 6pm …I don’t have the patience to deal with. The f*cking Chinese interpreter. Just f*cking hopeless,” ruft er aus.
Echt witzig seine Reaktion auf die Chinesische Sprache:
Es spielt überhaupt keine Rolle wer in Australien regiert, die Geschichte zeigt, Australien ist das Musterbeispiel für einen folgsamen Schosshund der Amerikaner. In jeden Krieg den Washington geführt hat, haben sie Soldaten geschickt, ob Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan, sie sind überall dabei. Jetzt hat Australien auch eine Truppenstationierung genehmigt, mit einer neuen US-Militärbasis in Darwin. Eine klare Ansage gegen China.
Wikileaks - Carl Bildt ist ein US-Informant
Wikileaks will Dokumente veröffentlichen die zeigen, der schwedische Aussenminister Carl Bildt ist ein US-Informant. Aus einer diplomatischen Depesche der US-Botschaft soll hervorgehen, der Aussenminister hätte die Vereinigten Staaten seit den Siebziegerjahren mit geheimen Informationen versorgt, schreibt die schwedische Zeitung Expressen. Sollte die Information stimmen, dann ist es das Ende der politischen Karriere von Bildt, schreibt die Zeitung, die Einsicht in die Dokumente hat.
Sieht so aus wie wenn Julian Assange damit eine Gegenoffensive lanciert, in seinem Kampf gegen die Auslieferung von Grossbritannien nach Schweden. Er behauptet, die Beschuldigungen über eine Vergewaltigung seien ein Komplott zwischen der schwedischen und amerikanischen Regierung, um ihn dann in die USA abschieben zu können. Dort wird er als grösster Feind betrachtet, wegen der Veröffentlichung der Tausenden von Depeschen zwischen US-Botschaften und Washington.
Bildt soll mit der amerikanischen Regierung in einer Weise kooperiert haben, die gegen schwedisches Recht verstösst, soll aus dem Wikileaks-Material hervorgehen.
Bildt hat mittlerweile auf den Bericht reagiert und meint dazu, die neuesten Beschuldigungen sind eine Schmierkampagne, die schnell auseinanderfallen wird.
Die Depesche soll beweisen, Carl Bildt wurde erstmals 1973 ein Informant für die Vereinigten Staaten und sein erster Kontakt war der berüchtigte Spindoktor Karl Rove, Hauptstratege der Republikaner und Berater für George W. Bush.
Die Sprecherin für Wikileaks, Kristinn Hrafnsson, hat bisher bestätigt, "wir haben ein Dokument, welches die engen Beziehungen zwischen Carl Bildt und Washington und Insidern in Washington zeigt. Ich bin sicher, diese Information wird bald der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen," erzählte sie Expressen.
Carl Bildt selber hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er Karl Rove kennt und sich regelmässig sich mit ihm getroffen hat. Er wäre einer seiner ältesten Freunde. Aber das Wikileaks-Dokument soll aufzeigen, welche Art von "Dienstleistungen" Carl Bildt den Amerikanern erbracht hat.
Diese Nachricht passt zum dem was viele Kritiker der schwedischen Politik schon oft geäussert haben, Schweden ist de facto ein NATO-Mitglied, verletzt ständig seine Neutralität und ist schon lange eine Marionette der Amerikaner. Schweden macht ja auch im illegalen Angriffskrieg gegen Afghanistan mit.
Beindruckender Marsch von Soldaten für Ron Paul
Veteranen der US-Kriege zeigten wer der neue Präsident für sie sein sollte, bei ihrer Demonstration zum Weissen Haus in Washington DC. Man merkt eindruckvoll, sie waren mal Soldaten, so wie sie marschierten und mit einer Stimme riefen:
"Präsident Paul" oder "Beendet die Fed" und "Beendet diesen Krieg"
Dr. Ron Paul ist der einzige unter allen Präsidentschaftskandidaten, einschliesslich Obama, der als Soldat seinem Land gedient hat. Er ist aber auch der einzige der keinen Krieg mehr will und den Rückzug aller Truppen. Die anderen Drückeberger und Feiglinge sind für Kriege und wollen noch mehr Amerikaner und Zivilisten in den Tod schicken. Sie haben keine Ahnung was Krieg wirklich bedeutet, so wie die welche einen schon erlebt haben und für Ron Paul auf die Strasse gingen. 
Die Geschichte zeigt uns, alle Kriege basieren auf Lügen. Wenn sie uns einen neuen Krieg verkaufen wollen, dann wird es mit einer gigantischen Lüge gemacht, dann werden sie uns täuschen und einen Grund erzählen der nicht stimmt. Deshalb sollten wir allen die einen Krieg beführworten ins Gesicht schreien, LÜGNER!!!
Bangkok-Attentäter sind Exil-Iraner von der MEK
Laut der thailändischen Zeitung Bangkok Post sind die vier Iraner, welche beschuldigt werden, an einem fehlgeschlagenen Bombenattentat gegen israelische Diplomaten beteiligt zu sein, Mitglieder einer iranischen Oppositionsgruppe. Ihr Motiv war Teheran schlecht aussehen zu lassen, sagt der Anführer der Schiiten in Thailand, Syedsulaiman Husaini, am Sonntag.
Er sagte, die vier Terroristen gehören zur Mujahedin-e Khalq Organisation oder auch als MEK, MKO und People's Mujahedeen Organisation of Iran, oder PMOI bekannt, welche die iranische Regierung stürzen will. Seit 1997 wird die MEK sogar von Washington als Terrororganisation eingestuft.
In meinem Artikel "Mossad bildet iranische Killertruppe aus" berichtete ich, laut NBCNews würden Mossad Agenten Mitglieder der MEK ausbilden, um iranische Atomwissenschaftler zu ermorden. Die Israelis bezahlen die Mujahedin, bilden sie aus und geben ihnen logistische Unterstützung.
Offensichtlich wurden die Terroristen jetzt auch in Thailand eingesetzt, um einen Anschlag unter falscher Flagge zu durchzuführen, es so aussehen zu lassen, der Iran würde dahinter stecken. Der Anschlag in Bangkok lief genau so ab wie die gegen die iranischen Atomwissenschaftler in Teheran. Eine Haftbombe wurde von einem Motorradfahrer beim Vorbeifahren an das Taxi geklebt.
Wie bereits vermutet, steckt der Mossad dahinter. Sie bedienen sich nützlicher Idioten für Anschläge gegen die eigenen Leute, um es dem Iran in die Schuhe zu schieben und propagandistisch auschlachten zu können. Da gibt es offensichtlich keine Skrupel.
Syedsulaima sagte, der Anschlagsversuch wäre nicht das Werk der iranischen Regierung, denn der Iran hat gute Beziehungen zu Thailand. Ausserdem, wer könnte als einziger von so einem Anschlag profitieren? Nur Israel, um sich wieder als Opfer präsentieren zu können und Teheran als der Böse.
Auch ein Geheimdienstbericht aus dem Iran an die thailändischen Behörden würde aufzeigen, die beteiligten Exil-Iraner sind Mitglieder der MEK-Terrorgruppe. Zur Erinnerung, die MEK versuchte nach der Revolution vor 33 Jahren die iranische Regierung zu stürzen und musste deshalb flüchten. Ihr Hauptquartier ist seit dem im Irak. Sie halfen Saddam Hussein sogar im Krieg gegen den Iran.
Der Iran wird einen Teufel tun und die USA und Israel provozieren oder sich von diesen provozieren lassen. Deshalb, wenn der Iran angreift, dann ist es Israel.
Kanada will neue Militärbasis in Deutschland
Während die Deutschen einen neuen Präsidenten vor die Nase gesetzt bekommen, den sie nicht wählen können, hat Verteidigungsminister Thomas de Maiziere ein Stationierungsabkommen mit seinem kanadischen Gegenüber vereinbart. Kanada will ein sogenanntes "operationelles Unterstützungszentrum" aufbauen, um den globalen Einsatz seiner Truppen zu ermöglichen, welche dadurch in "Krisengebiete" schneller eingreifen können. Statt das fremde Truppen aus Deutschland abziehen, kommen noch mehr dazu und Deutschland entwickelt sich weiter zur logitischen Drehscheibe für alle NATO-Kriege. 
Die Vereinbarung wurde während des Besuchs von de Maiziere in Ottawa getroffen. Die neue kanadische Basis wird am Flughafen von Köln-Bonn aufgebaut. Wie viele kanadische Soldaten dort stationiert sein werden ist noch nicht bekannt.
De Maiziere sagte bei einer Pressekonferenz, sein Kollege Peter MacKay und er hätten auch die Raketenabwehr für Europa diskutiert, die Zukunft Afghanistans und die nukleare Komponente der NATO-Verteidigung, Themen welche beim kommenden NATO-Gipfel im Mai in Chicago besprochen werden.
Nukleare Komponente? Heisst das, die NATO denkt über den Einsatz von Atombomben nach? Zur Erinnerung, auf deutschen Boden befinden sich mindestens 150 Nuklearsprengköpfe. Und welche Raketen muss die NATO abwehren? Ach ja, die imaginären aus Nordkorea und dem Iran. Es geht selbstverständlich gar nicht um eine Bedrohung und Umzingelung Russlands. Nein.
Ein vorübergehendes Logistikzentrum haben die Kanadier bereits in Deutschland aufgebaut, um ihre Truppen in Afghanistan zu versorgen. Diese befindet sich auf der amerikanischen Basis in Spangdahlem, Reinland-Pfalz. Mit Köln-Bonn soll diese eigenständig und grösser werden.
Kanada hat globale Ambitionen und will in den Kriegen der NATO eine grössere Rolle spielen. So war auch der kanadische Generalleutnant Charles Bouchard der Oberkommandierende des Angriffskrieges gegen Libyen, Operation "Unified Protector". Kanada stellte für den sieben Monate andauernden Krieg ab März 2011 635 Soldaten, sieben Kampfjets des Typs CF-18 Hornet, zwei Patroulienflugzeuge, zwei Tanker und zwei Fregatten zur Verfügung.
Der Ausbau eines Logistikzentrums in Deutschland steht im Widerspruch zur Absicht beider Länder, sich aus Afghanistan zurückzuziehen. Offensichtlich gibt es neue Kriege, welche die NATO vor hat zu führen und die Kanadier wollen ihren Anteil daran.
Verwandter Artikel:
Alle Kriege gehen von deutschem Boden aus
Eine Frage habe ich zu Gauck: Neben seiner Mitgliedschaft bei der Atlantik-Brücke, was ihn eigentlich völlig disqualifiziert, ist er noch weniger ein familiäres Vorbild wie Wulff, der angeblich eine aus dem Milieu geheiratet hat. Wer wird denn jetzt die "First Lady" von Deutschland? Seine Ehefrau, von der er seit 1991 getrennt lebt, oder seine Lebenspartnerin? Wird es Hansi Gauck, mit der er noch verheiratet ist, oder die Journalistin Daniela Schadt? Schliesslich gehört es zu den Pflichten eines Präsidenten als "Paar" zu repräsentieren. Aber diese Konstellation passt ja zur heutigen "politisch korrekten" Lebensform.
Die Medien bereiten sich auf den Irankrieg vor
Es sieht so aus, wie wenn die US-Medien darüber informiert sind was demnächst passieren wird und sie bereiten sich deshalb auf den Angriff gegen den Iran vor. Laut einem Bericht aus Tel Aviv sollen die grossen amerikanischen TV-Anstalten und Nachrichtenagenturen geeignete Plätze für ihre Live-Reportagen auf Hausdächern anmieten und die technischen Einrichtungen installieren. Auch soll ein Besucher eines Nachrichtenstudios die Grafiken, Landkarten und Logos für den Krieg gesehen haben, die bereits erstellt wurden. Diese Vorbereitungen erinnern sehr an den Vorlauf zum Irakkrieg 2002/2003. 
Obwohl die Obama-Regierung laufend betont, sie will die neuesten Sanktionen gegen den Iran erstmal wirken lassen, wissen die Medien offensichtlich, ein Angriff ist beschlossene Sache. Der Ölboykott und das Abschneiden aller Verbindungen der iranischen Zentralbank mit der Aussenwelt, ist nur eine heuchlerische Übung für die europäischen Partner und der Weltgemeinschaft, damit man dann sagen kann, wir haben alle "friedlichen" Mittel versucht, aber jetzt müssen wir die militärische Option durchziehen.
Wenn man auf die Seite von Western Union geht und versucht einen Geldtransfer in den Iran vorzunehmen, so erscheint der Name nicht mehr auf der Liste der Empfängerländer. Man kann darüber kein Geld mehr in den Iran zum Beispiel an Verwandte schicken. Auch der Finanzdienstleister SWIFT in Belgien, der den gesamten elektronischen Zahlungsverkehr zwischen den Banken abwickelt, ist bereit seinen Service für sanktionierte iranische Banken auszusetzen. Sie warten nur auf das grüne Licht der EU.
Der iranische Nachrichtensender Press-TV ist in Grossbritannien verboten worden, kann dort nicht mehr gesehen werden. Das britische Ministerium für Kommunikation (Ofcom) hat die Sendelizenz entzogen und der Kanal wurde aus dem Satelliten- und Kabelempfang entfernt. So viel zum Recht auf freie Informationen in einer angeblichen Demokratie. Propaganda darf nur der Westen mit seinen TV-Sendern verbreiten. Eine Gegendarstellung und andere Sicht der Geschehnisse dürfen die Menschen nicht hören und sehen.
Offizielle aus dem Weissen Haus sind der Meinung, Sanktionen werden Teheran nicht beeindrucken oder von ihrem Atomprogramm abbringen. Sie meinen, die USA wird nichts anderes übrigbleiben, als einen Angriff zu starten oder zuzuschauen wie Israel es macht. Sollte Obama zum Schluss kommen, es gibt keine andere Wahl als den Iran anzugreifen, dann wird es nicht vor November wegen den Präsidentschaftswahlen geschehen, sagen Insider. Die Frage lautet aber, wird Israel so lange sich zurückhalten?
Es geht gar nicht darum, ob die Iraner eine Atombombe bauen, denn die USA und Israel wissen es ist nicht so. Sogar US-Verteidigungsminister Panetta hat gesagt, sie haben keine und bauen keine. Es gehe um die Kapazität es zu tun und ob diese in geschütze Bunker verlegt wird, um ausser Reichweite von israelischen Bomben zu sein. Es gibt die "jetzt oder nie" Einstellung und man ist der Meinung, wenn die Anlagen nicht bald zerstört werden, dann ist es zu spät.
Wir wissen selbstverständlich, die Hysterie und Angstmacherei wegen einem iranischen Atomwaffenprogramm ist völlig gekünstelt und erfunden. Dieses Vorgaukeln einer Gefahr dient nur als Ausrede, um einen Kriegsgrund zu haben. Das Märchen über iranische Atombomben die es bald geben wird erzählen sie uns schon seit über 20 Jahren, aber nichts ist passiert, weil der Iran gar keine Absicht in dieser Richtung hat. Teheran betont es immer und immer wieder.
Es geht wie schon so oft um einen "Regimewechsel", um die Unterwerfung eines weiteren Landes unter dem Diktat des Westens, welches zufällig wieder über riesige Öl- und Gasvorkommen verfügt. Es handelt sich um Imperialismus pur. Die Ausrede, es gehe um Demokratie und die Entfernung eines despotischen Regimes ist schon deshalb gelogen, denn warum führen sie nicht zuerst Demokratie bei ihren Alliierten auf der arabischen Halbinsel ein?
Jordanien, Saudi Arabien, Kuwait, die Emirate, Bahrain und Oman, sind alles Länder mit übelsten Diktaturen, Königshäuser die in Saus und Braus leben, das Volk unterdrücken und nur an ihren Machterhalt denken. Jedes Aufmucken der Bevölkerung wird brutal niedergeschlagen und der Westen liefert das Unterdrückungswerkzeug dazu. Gerade fanden in Bahrain zum Jahrestag der Proteste wieder Demonstrationen statt, die mit Polizeigewalt niedergeschlagen wurden. Siehe hier.
Einer der wenigen Gegner eines Krieges ist der Kongressabgeordnete Dennis Kucinich. Er sagte, "die zusätzlichen Sanktionen und Kriegstrommeln gegen den Iran, erinnern sehr an den Vorlauf zum Irrakkrieg." Es gilt Alternativen für eine friedliche Lösung zu suchen, sagt er. Schön wäre es, aber es scheint beschlossene Sache zu sein und es geht nur noch ums Wann.
Verschiedene Medien mieten Dachterassen in Tel Aviv mit Blick über der Stadt an, für einen eventuellen Krieg Israels mit dem Iran, meldet eine israelische Seite. Laut ihren Bericht haben Reuters, Fox, NBC und CBS entsprechnede Vorbereitungen getroffen, um die Übertragung der Live-Bilder vornehmen zu können, mit möglichen Raketeneinschlägen im Hintergrund, die als Gegenreaktion erwartet werden, wie damals beim ersten Golfkrieg.
Dann hat ein Leser der Seite CounterPunch folgendes gemeldet:
"Ich besuchte ABCNews for einigen Tagen, um einen Freund zu sehen der dort an Grafiken arbeitet. Als ich in sein Zimmer kam, zeigte er mir die Grafiken die er angefertigt hatte, als Vorbereitung für den Angriff Israels auf den Iran. Nicht nur Landkarten, sondern auch Flugrouten, Flugbahnen und 3D-Modelle der US Flugzeugträgerflotte.
Was aber am beunruhigsten war, ABC und wahrscheinliche andere TV-Medien, sie proben diese Szenarien seit über zwei Wochen, mit Nachrichtensprechern und ehemaligen Generälen vor Landkarten in Nachrichtenstudios, sprechen über Raketen und Trägersysteme, die Szenen sind mit dem Spurch 'dies ist eine Übung' versehen, damit sie nicht irrtümlich über den Sender gehen.
Dann spielen sie Berichte über Gegenangriffe der Hezbollah aus dem Libanon ein, mit Raketen die auf israelische Städte fallen - es ist geistesbetäubend. Sehr beunruhigend, wenn die Vorvisualisierung Realität wird."
Der oberste Sicherheitsberater von Obama, Tom Donilon, ist am Freitag nach Israel gereist und wird bis Montag mit der israelischen Regierung über Syrien und Iran sprechen. Der Besuch von Donilon ist "der neueste in einer Serie von regulären, hochgradigen Konsultationen zwischen den Vereinigten Staaten und Israel, in Übereinstimmung mit unserer starken bilateralen Partnerschaft und ist Teil der unerschütterlichen Verpflichtung für Israels Sicherheit", sagte ein Sprecher des Weissen Haus.
Nicht nur der Iran, die Anzeichen für einen Militärschlag gegen Assad verdichten sich. Im Pentagon sind die Pläne ausgearbeitet und die Behauptungen über chemische Waffen in Syrien werden auch aufgestellt. Die gleichen Lügen werden verbreitet wie damals gegen Saddam Hussein, Assad hätte Gilftgas und wäre bereit es gegen die Bevölkerung einzusetzen. Die Propaganda läuft auf Hochtouren. US-Drohnen schwirren auch schon im Himmel über Syrien rum.
Nach diesen Berichten hat China den USA eine ernste Warnung zugesandt, mit der Aufforderung, die Souveränität Syriens zu respektieren. Der chinesische Vizeaussenminister Zhai Jun sagte, "wir stimmen keiner bewaffneten Intervention oder einem sogenannten Regimewechsel zu."
Aber der Iran ist auch nicht untätig. Zwei Schiffe der iranischen Marine sind am Donnerstag durch den Suez-Kanal ins Mittelmeer gefahren, mit Erlaubnis des ägyptischen Militärs, wie die Kanalbehörde am Freitag meldete. Ein Zerstörer und ein Versorgungsschiff sind auf dem Weg zur syrischen Küste, möglicherweise für gemeinsame Marineübungen, die vor einem Jahr vereinbart wurden.
Dann hat der Iran sich in einem Brief an die EU zur Wiederaufnahme der internationalen Gespräche über sein Atomprogramm bereit erklärt. Das Schreiben des iranischen Atomunterhändlers Said Dschalili sei eine Antwort auf einen Brief der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton vom Oktober 2011, sagte Ashtons Sprecherin Maja Kocijancic am Mittwoch in Brüssel. Der Iran bietet im Schreiben "grundlegende Schritte" zur Lösung des Atomkonflikts an.
Darin erklärt der Iran sein "Recht auf eine friedliche Nutzung" der Nukleartechnik und bietet "Kooperation" an. Nach dem Prinzip "Schritt für Schritt" und auf der Basis der "Gegenseitigkeit" sei die iranische Regierung bereit, "grundlegende Schritte" für eine "nachhaltige Zusammenarbeit" zu machen. Das Interesse Teherans an einer Lösung soll "so schnell wie möglich" sein. Die dazu nötigen Gespräche, so heisst es in dem Brief, könnten alsbald stattfinden, zu einer Zeit und an einem Ort, auf die man sich "beiderseitig" einige.
Das bringt die Kriegsvorbereitungen etwas durcheinander, aber sie werden schon einen Grund finden den Brief in den Papierkorb zu werfen, weil es wäre nur Verzögerungstaktik und nicht ernst gemeint. Aber reden ist immer besser als Krieg führen.
Interessant ist auch der Vorschlag vom Trendvorhersager Gerald Celente, den er mir zugeschickt hat. Er meint, die Situation könnte entspannt werden, wenn der Iran seine Reaktoren zur Stromerzeugung auf Thorium umstellt. Kernspaltung basierend auf Uran zur Energiegwinnung wäre sowieso veraltet und gefährlich. Stattdessen sollte der Iran dem Vorbild von China, Indien und Brasilien folgen, die in Thorium-Reaktoren die Zukunft sehen.
Thorium kann nicht für eine Bombe verwendet werden. So könnte der Iran seine nukleare Stromerzeugung ohne der Verbrennung von Öl und Gas weiterbetreiben und der Westen hätte keinen Grund mehr zu behaupten, die friedliche Nutzung der Kernergie wird für ein Atomwaffenprogramm missbraucht. Der Iran würde mit so einer Ankündigung auf einem Schlag dem Westen den Wind aus den Segeln nehmen und das Lügengebilde für einen Krieg würde in sich zusammenbrechen.
Celentes Idee ist gut, aber er geht davon aus, der Westen will nur wegen dem nicht existierenden Atomwaffenprogramm einen Angriffskrieg führen und wenn die Uranbrennstäbe durch Thorium ersetzt werden, ist alles erledigt. Wie ich oben geschrieben habe, ist die Urananreicherung nur eine Ausrede für den wahren Grund. So oder so wollen sie den Iran plattmachen, dann erfinden sie einfach eine andere Bedrohung, die ausgeschaltete werden muss. Egal was der Iran macht, was die Regierung beweist oder vorschlägt, die globale Arroganz will den Krieg.
Am 1. Februar 2012 hatte ich die Gelegenheit ein Interview mit dem Botschafter des Iran in Bern zu führen. Ich fragte ihn über die aktuelle Situation und was er zu den ständigen Drohungen des Westens meint:
Der Iran ist nicht unser Feind:
Obama versprach 2009 die Halbierung des Defizit
Das Internet ist ein nützliches Werkzeug, um die Lügen und falschen Versprechungen der Politiker zu zeigen. Kurz nach seinem Amtsantritt im Februar 2009 hat Obama versprochen, er wird bis zum Ende seiner ersten Amtszeit das Budgetdefizit halbieren. Ja halbieren!!! Siehe Video und meine Übersetzung seiner Ansprache:
"Wir können nicht und und werden nicht diese Defizite ohne Ende so weiterführen. Im Gegensatz zur bestehenden Weisheit in Washington in den letzten Jahren, können wir nicht Geld ausgeben wie wir wollen, mit Konsequenzen für das nächste Budget, die nächste Regierung oder die nächste Generation. Wir bezahlen den Preis für diese Defizite jetzt. Alleine 2008 zahlten wir 250 Milliarden Dollar an Zinsen für unsere Schulden, jeden 10. Dollar an Steuereinnahmen. Das ist mehr als drei Mal so viel wie wir für Bildung in diesem Jahr ausgaben. Es ist sieben Mal mehr als wir für Gesundheit ausgaben.
Wenn wir nicht die Defizite konfrontieren und die Ursache die dazu führten, dann reskieren wir ein Absinken in eine weitere Krise in der Zukunft, denn unsere Zinszahlungen werden steigen, unsere Verpflichtungen werden fällig, das Vertrauen in unsere Wirtschaft wird sinken und unsere Kinder und Enkelkinder werden nicht ihren Träumen nachgehen können, weil sie mit unseren Schulden belastet sind.
Deshalb verspreche ich heute, wir werden das Defizit welches wir geerbt haben bis zum Ende meiner ersten Amtszeit halbieren!
Das wird nicht einfach sein. Es wird schwierige Entscheidungen notwendig machen und Herausforderungen bedeuten, die wir lange ignoriert haben. Aber ich weigere mich unseren Kindern eine Schuldenlast zu hinterlassen, die sie nicht zurückzahlen können. Das bedeutet Verantwortung für diese Regierung heute zu übernehmen, damit wir die Ausgaben unter Kontrolle bringen."
Klingt ja toll und richtig was er damals gesagt hat. Nur, was hat er von dem getan? Genau das Gegenteil. Unter Bush 2008 lag das Defizit bei 458 Milliarden Dollar. Obama wird einen Rekord von sagenhaften 1,2 Billionen Dollar dieses Jahr erreichen, fast eine Verdreifachung! Am Tag seiner Amtseinführung lag die Staatsverschuldung bei 10,6 Billionen Dollar. Jetzt im letzten Jahr seiner ersten Amtszeit wird sie 16,4 Billionen ausmachen!
Nichts vom "Change" ist wahr geworden, weswegen er gewählt wurde. Dieser Typ lügt sobald er den Mund aufmacht und seine unglaubliche Geldverschleuderung zu Gunsten der Banken zerstört den Dollar und damit Amerika. Es hat wohl noch nie einen Präsidenten gegeben, der so viel versprochen und so wenig davon gehalten hat. Wo sind denn die vielen Obama-Fans jetzt? Über 100'000 haben ihm in Berlin zugejubelt und ihn als neuen Messias angehimmelt. Was musste ich mir für Beschimpfungen anhören, als ich ihn damals schon durchschaute und als Scharlatan bezeichnete. Kann man in meinen Artikeln nachlesen.
Aber die Menschheit lernt nichts dazu. Ich bin fest der Überzeugung, Menschen wollen belogen und betrogen werden, niemand will die Wahrheit hören. Sie lassen sich immer und immer wieder verarschen. Es muss nur einer kommen und alles versprechen, dann rennen sie diesem hinterher. Aber es kommt noch schlimmer, der Friedensnobelpreisträger wird die Welt in den nächsten grossen Krieg führen und sie werden ihm die erstunkenen und erlogenen Gründe dafür abnehmen.
Jetzt bringen sie schon die selben Lügen wie damals gegen Saddam Hussein, von wegen Assad hat Giftgas und wird es einsetzen. "Die USA und ihre Alliierten beobachten Syriens Vorrat an chemischen Waffen und mobilen Flugabwehrraketen", zitiert die Nachrichtenagentur AP eine Quelle aus dem amerikanischen Aussenministerium. "Wir beraten mit Partnern und Alliierten, und wir planen für verschiedene Eventualitäten."
Ganz klar, die militärische Intervention in Syrien ist beschlossen. Entweder tritt er von selber zurück, oder sie machen ihn platt.
Bei der Amtseinführung von Obama:
Die glauben doch wirklich es wird sich was ändern, der Witz ist gut!
Die Inflation erklärt an Hand der Super 8
Meine erste Reise in die Vereinigten Staaten machte ich als Student 1974. Damals war ich knapp bei Kasse und so suchte ich mir die billigsten Motels auf meiner Reise durch Amerika aus die ich finden konnte. Ich landete oft bei der Super 8 Kette und übernachtete meistens in einer ihrer Motels die es vielerorts gab. Die Zimmer waren einfach und sauber und der Preis war günstig, 8,88 Dollar pro Nacht. Deshalb auch der Name Super 8.
Aber es geht hier nicht darum, über meine Reisen zu erzählen, sondern ich will mit diesem Beispiel die Geldentwertung aufzeigen, die seit 1974 stattgefunden hat.
Die grösste Budget-Hotel-Kette der Welt, Super 8 Hotels Inc., machte bei der Gründung 1973 ihren Namen zum Preis für ein Zimmer. Ein Werbegag der gut ankam und ihnen Erfolg bescherte. Lange konnten sie aber diesen Preis nicht halten, denn die Konsequenzen aus dem sogenannten Nixon-Schock passierten.
Anfang der Siebezigerjahre, als die Kosten für den Vietnamkrieg und die Ausgaben für den Staatshaushalt schnell anstiegen, kam auch noch ein wachsendes Handelsdefizit dazu. Die Geldmenge in Amerika stieg und stieg. Bis dahin war aber der US-Dollar durch Gold gedeckt.
Weil zu viele Dollars gedruckt wurden und wegen des Handelsdefizit verlangten immer mehr Länder, die USA müsse ihr Versprechen einlösen, die Dollars gegen Gold einzutauschen. Die Schweiz war das erste Land, welches im Juli 1971 für 50 Millionen Dollar entsprechend Gold verlangte.
Frankreich war dann besonders skeptisch und tauschte 191 Millionen Dollar in Gold um, was zu einer weiteren Reduzierung der US-Goldbestände führte. President Charles de Gaulle war so clever und lies das Gold sogar mit einem Kriegsschiff abholen und zurück nach Frankreich bringen.
Da der Wert des Dollars ständig fiel, stiegen die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz als erste aus dem Bretton Woods System aus, das sie bisher zwang ihre Währungen ständig abzuwerten, wegen der Kursfixierung zum Dollar.
Um die Wirtschaft zu stabilisieren, die Inflation zu bekämpfen und das Dahinschmelzen des Goldbestandes zu verhindern, verkündete am 15. August 1971 Präsident Nixon ohne Vorwarnung und Konsultation mit der internationalen Finanzwelt eine 90 Tägige Preiseinfrierung, 10 Prozent zusätzliche Importssteuern und ganz wichtig, das Ende der Konvertierung des Dollar in Gold.
Dies wurde dann der Nixon-Schock genannt, denn er traf die Finanzwelt völlig unvorbereitet und überraschend. Von da an und ab 1976 sowieso waren die Devisenkurse der wichtigsten Währungen frei handelbar und nicht mehr fix wie unter dem Bretton Woods Abkommen. Dieses galt seit dem II. WK und ordnete ein internationales Währungssystem basierend auf festen Wechselkursen, das vom goldhinterlegten US-Dollar als Leitwährung bestimmt war.
Ohne der Einschränkung durch die Golddeckung wurde aber dann auch die Geldmenge im US-Dollar von Jahr zu Jahr grösser, heisst der Dollar verlor ständig an Kaufkraft. Das Staatsdefizit und die Staatsschulden stiegen laufend, denn keine Regierung in Washington musste sich mehr an die Finanzdisziplin halten.
Als Ersatz für das Gold wurde das berühmt berüchtigte Abkommen mit der saudischen Königsfamilie getroffen, das Öl würde quasi den Dollar decken. Für das Versprechen, die Vereinigten Staaten würden das despotische Königshaus Saud für immer an der Macht halten, versprachen die Saudis, sie würden ihr Öl nur gegen Dollars verkaufen und es entsprechend in der OPEC auch so durchsetzen. So enstand der Petrodollar.
Das war wohl einer der genialsten Schachzüge der Geschichte, denn so blieb der Dollar die wichtigste Reserverwährung der Welt. Jedes Land musste sich Dollars als Devisen beschaffen, heisst etwas produzieren und exportieren, um Öl kaufen zu können. Nur die USA hatten eine Gratisfahrt, sie mussten nur Dollars drucken und bekamen das Öl umsonst, nur für ein Stück Papier. Das gilt bis heute so.
Das Wirtschaftssystem der Vereinigten Staaten blühte nicht und der sogenannte Wohlstand ist nicht deshalb, weil die Amerikaner so fleissig und innovativ waren, sondern weil sie ganz einfach ihr Öl gratis erhielten. Wenn man als grösster Verbraucher von Petroleum in einer auf Benzin basierenden Wirtschaft diese Energie umsonst bekommt, dann muss es einem ja blendend gehen. Alle anderen Länder mussten dafür hart arbeiten und einen Grossteil des BIP für die Ölimpimporte ausgeben.
Aber der Preis dafür ist eine ständige Inflation oder Verlust der Kaufkraft des Dollars. Damit komme ich zurück zum Beispiel mit dem Super 8 Hotelzimmerpreis. Wie gesagt, damals 1974 kostete eine Übernachtung 8,88 Dollar. Was kostet ein Zimmer heute? Zwischen 70 und 110 Dollar, je nachdem wo das Hotel liegt. Ob in der Stadt oder in einem Kaff, ob im Zentrum oder neben einer Autobahn.
Das heisst, für mehr oder weniger die gleiche Leistung, zahlt man heute das Zehnfache und mehr wie damals, so viel hat der Dollar in 38 Jahren an Kaufkraft verloren, obwohl die Hotelkette sicher ihren Betrieb ständig rationalisiert und die Kosten relative zu früher gesenkt hat. Bestimmt haben die Gründer von Super 8 mit 8,88 für das Zimmer gedacht, der Name und Preis würden lange halten.
Der Firmenname blieb bis heute aber der Preis nicht. Das nennt man Inflation und sie wächst ständig. Seit der Gründung der Federal Reserve 1913, der Zentralbank der USA, hat der Dollar über 95 Prozent an Wert verloren. Dabei soll es ja die Hauptaufgabe der sogenannten Währungshüter sein, die Kaufkraft zu erhalten. Sie machen aber alles andere, nur nicht das.
Das absurde ist noch, das Federal Reserve Open Market Committee (FOMC) hat jetzt offiziell nach ihrem zweitägigen Treffen verkündet, es ist ihr Ziel den Dollar in den nächsten 20 Jahren um 33 Prozent zu entwerten! Das verkünden sie ganz offen. Die meinen sich aus der Krise heraus inflationieren zu können. Dazu kommt aber noch die "reguläre" Preissteigerung.
Was die Fed praktisch damit sagt, sie wird einen massiven Diebstahl an den Ersparnissen der Amerikaner in den nächsten Jahren durchführen. Gibt es eine deutlichere Aufforderung Gold und andere stabile Werte zu kaufen? Das gilt auch für den Euro, denn die EZB macht die gleiche Nullzins- und Geldschwemmepolitik der Fed nach. Wir können zuschauen wie der Geldwert zerrinnt.
Ungedecktes Geld, egal von welcher Sorte, wird immer ständig an Wert verlieren und früher oder später wertlos sein. Das muss man einfach realisieren. Deshalb kann man arbeiten und sparen so viel man will, man wird laufend bestohlen. Heute mehr denn je, denn wegen den gigantische Summen die ins Finanzsystem für Rettungsmassnahmen gepumpt werden, muss es eine Hyperinflation geben.
Die Ironie ist, vor der Super 8 Hotel-Kette gab es bereits die MOTEL 6 Gruppe, die 1962 gegründet wurde. Sie boten ihre Zimmer damals zum Preis von 6,66 Dollar an. Noch ein Beweis wie der Dollar extrem an Kaufkraft verloren hat. Bald werden wir mit Banknoten nur noch Wände tapezieren können.
Ergänzung: Noch ein Indikator für die Inflation ist der Benzinpreis. 1974 kostete die Gallone (3,78 Liter) im Durchschnitt 40 Cents. Aktuell liegt der Preis bei fast 4 Dollar. Ist auch um das Zehnfache gestiegen.
Update 21.2.2012: Los Angeles ist die erste Stadt in den USA, welche aktuell einen Rekordpreis von 5 Dollar pro Gallone Benzin erreicht hat. Dies möglicherweise wegen der Kriegsdrohungen und Boykott gegen den Iran. Auf den höchsten Benzinpreis aller Zeiten können wir uns deswegen auch in Europa gefasst machen.
Griechischer Präsident verzichtet auf sein Gehalt
Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias hat am Mittwoch angekündigt, er will nicht mehr vom Staat bezahlt werden. Wenn seine Landsleute hungern und ausgeblutet werden, kann er es nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren, jeden Monat 23'200 Euro Gehalt zu bekommen.
Die griechischen Medien haben die Entscheidung begrüsst und beschrieben es als Akt der Solidarität des ersten Bürgers des Landes mit seinen Mitbürgern, die erhebliche Einkommensverluste einstecken müssen. Im Internet machte die Forderung die Runde, die Minister und die 300 Parlamentarier sollen es auch tun und nicht nur Einsparungen den Bürgern abverlangen.
Als die freiwillige "Sparmassnahme" des Präsidenten in der Regierung und im Parlament bekannt wurde, brach Panik unter den Ministern und Abgeordneten aus. Auf den Fluren der Amsträume war zu hören: "Was? Erwarten sie sowas jetzt auch von uns?" oder "Wer weiss was wir in den Abendnachrichten alles zu hören kriegen?" oder "Wir haben so viele Ausgaben jeden Monat, für Büroräume, Angestellte ..." oder "Oh mein Gott, wir werden nicht davon kommen!"
Die Angst ist auch gross, irgendein "Verrückter" wird sich der Geste des Präsidenten aus Opportunismus anschliessen, denn bald sind Wahlen. Die Diäten der Abgeordneten sollen im Durchschnitt zwischen 3'500 und 4'000 Euro liegen, nach Kürzungen die neulich erfolgten. Dazu kommen aber Entschädigungen für Büro, Sekretariat, Auto, Telefon etc.
Die Entscheidung von Papoulias hat eine breite Zustimmung im Volk gebracht. Die Kommentare unter den Griechen sind trotzdem sehr vielschichtig, von einfacher Zustimmung bis zu Worten wie: "Der hat soviel Kohle zurückgelegt, das auch seine Enkel locker davon leben können," oder "viel zu spät," oder "gib zurück was Du so viele Jahre abgestaubt hast," oder "Na klar, reine Wahlkampftaktik".
Aber das 82-jährige Staatsoberhaupt hat noch etwas anderes geäussert. Er kritisierte Wolfgang Schäuble und die Niederlande und Finnland scharf, wegen ihrer harten Haltung gegenüber Griechenland und weil Schäuble Griechenland als "Fass ohne Boden" bezeichnet hat.
"Ich akzeptiere nicht, dass Herr Schäuble mein Land verhöhnt, als Grieche akzeptiere ich das nicht", sagte Papoulias während eines Besuchs im Verteidigungsministerium in Athen. "Wer ist Herr Schäuble, dass er Griechenland verhöhnt? Wer sind die Niederländer? Wer sind die Finnen?", fügte er hinzu.
"Wir waren stets stolz nicht nur auf die Verteidigung unserer Freiheit, sondern auch auf diejenige Europas", bemerkte Papoulias, der in seiner Jugend gegen die deutschen Besatzer kämpfte.
Aber die deutschen Politiker haben sich noch anders negativ geäussert und als Antidemokraten erklärt. Weil man wegen den Wahlen einen Machtwechsel in Griechenland befürchtet, sei es besser wie in Italien eine Expertenregierung zur Lösung der Krise einzusetzen und vorerst keine Wahlen abzuhalten. Der CDU-Europapolitiker Elmar Brok plädierte in der Zeitung "Tagesspiegel" dafür, die Wahl in Griechenland zu verschieben.
Nigel Farage sagt es wieder wie es ist:
EU ist die Abkürzung für Europas Untergang!
USA versuchten die Revolution in Ägypten zu kapern
Aktuell stehen Mitglieder von NGOs in Kairo vor Gericht, denen Unterwan- derung des "arabischen Frühlings" und Aufwiegelung der Bevölkerung vorgeworfen wird. Diese sogenannten Nichtregierungsorganisationen hatten den Auftrag, für Washington die ägyptische Revolution in ein Chaos zu verwandeln, um damit den amerikanischen und israelischen Interessen zu dienen, sagt eine Ministerin der ägyptischen Regierung.
Die Vereinigten Staaten "versuchten die Kaperung" der Revolution, welche Präsident Hosni Mubarak stürzte, "mit dem Ziel ihren und israelischen Interessen zu dienen", sagte Fayza Abul Naga, Ministerin für Internationale Kooperation und Planung.
Abul Naga sagte gegenüber der Staatsanwaltschaft, die den Fall behandelt, "die Revolution vom 25. Januar war eine Überraschung für die Vereinigten Staaten und es war ausserhalb Amerikas Kontrolle, als die Revolution sich in einen grossen populären Aufstand in ganz Ägypten verwandelte."
"Die Vereinigten Staaten entschieden dann mit allen ihren Möglichkeiten und Werkzeugen die Situation zu beherrschen und in die Richtung zu lenken, welche den amerikanischen und israelischen Interessen dienen."
Egal was Washington behauptet, eine moderne ägyptische Demokratie "bedeutet die grösste Bedrohung für die Interessen von Israel und den Vereinigten Staaten, nicht nur in Ägypten, sondern in der ganzen Region", sagte Abul Naga. Ihr Auftrag ist die Tätigkeit der ausländischen Gruppen und ihre Finanzierung zu untersuchen.
Insgesamt wird 40 Vertretern ägyptischer und ausländischer Nichtregierungsorganisationen vorgeworfen, darunter 19 Amerikanern, ausländische Gelder illegal eingesetzt zu haben, um Unruhen in Ägypten zu entfachen.
Es handelt sich um drei amerikanische NGOs, wie das International Republican Institute, welches die "rechte konservative" Agenda der Republikanischen Partei vertritt, sagte Abul Naga. Während das National Democratic Institute den Interessen der Demokratischen Partei dient. Freedom House sei ein Werkzeug der "jüdischen Lobby und ihren Kreisen in den USA", sagte sie.
"Die amerikanische Entschlossenheit und Beharrlichkeit diese Organisationen zu unterstützen, um in politischen Aktivitäten engagiert zu sein, ist ein eklatanter Bruch des Gesetzes, was eine eindeutige Gefahr für die nationale Sicherheit bedeutet", sagte Abul Naga.
Laut der Ministerin hat Washington 105 Millionen Dollar den NGOs für Ägypten zwischen Februar und September 2011 zur Verfügung gestellt. Zur Erinnerung, Mubarak trat am 11. Februar 2011 zurück. Die Gelder waren also für die Beinflussung der Regierungsbildung nach Mubarak gedacht.
Präsident Obama und einige Kongressabgeordnete haben damit gedroht, Ägypten könnte die 1,55 Milliarden Dollar an jährlicher Hilfe verlieren, wenn sie mit der Anklage fortfahren. So wird die ägyptische Übergangsregierung erpresst, was die wahre Absicht und Einstellung Washingtons zeigt.
Diese NGOs sind gar nicht von Regierungen unabhängig. Sie bekommen ihr Geld vom amerikanischen Staat und stehen in enger Verbindung zu führenden Personen im Kongress. Offiziell sollen sie "Demokratie" im Ausland fördern. Was das bedeutet wissen wir an Hand der sogenannten Farbrevolutionen, die Installation einer Regierung die Washington gehorcht, wie die Marionette Sackarschwilli in Georgien oder Juschtschenko in der Ukraine.
Die CDU nahe Konrad-Adenauer-Stiftung gehört auch zu den in Ägypten beschuldigten Organisationen. Sie hat sich in der Vergangenheit ähnlich subversiv verhalten, wie zum Beispiel mit der Unterstützung der rechtsgerichteten Partei Primero Justicia in Venezuela, die beim Putschversuch 2002 gegen die Regierung des demokratisch legitimierten Präsidenten Venezuelas, Hugo Chavez, massgebend beteiligt war.
NATO-Luftangriff tötet acht Kinder in Afghanistan
Die International Security Assistance Force (ISAF) oder die NATO-Mörderbande hat jetzt offiziell zugegeben, durch einen Bombenangriff sind acht Kinder in der Nordostprovinz von Kapisa in Afghanistan vergangene Woche getötet (ermordet) worden. Am Mittwoch sagte General Lewis Boone, Sprecher der ISAF, lapidar: "Acht junge Afghanen haben ihr Leben als Resultat eines Luftangriffs der Koalitionstreitkräfte verloren." Kein Wort des Bedauerns kam über seine Lippen, wie wenn es Routine wäre, was ja das Töten von Zivilisten für sie auch ist.
Opfer eines anderen Bombenangriffs durch NATO-Flugzeuge:
Laut afghanischer Regierung waren die Opfer dabei ihre Schafe in schneebedeckten Berggebiet zusammen zu treiben, als ein US-Kampfjet am 8. Februar Bomben auf sie warf. Am Montag hatte bereits der ISAF-Sprecher Brigadegeneral Carsten Jacobson gesagt, "junge Afghanen unterschiedlichen Alters" wären getötet worden. Präsident Hamid Karzei ordnete eine Untersuchung an.
Mohammad Tahir Safi, Mitglied des Parlaments von Kapisa und Teil des Untersuchungsteams erklärte, die Kinder hätten sich um ein Holzfeuer versammelt, als der NATO-Jet "beim ersten Mal eine Bombe abwarf und eine zweite später."
"Es sind acht Kinder, alle unschuldig und man kann sie auf den Fotos sehen," sagte er, während er die Bilder der verstümmelten Leichen der Presse zeigte.
Die Bevölkerung in Afghanistan ist völlig aufgebracht über die ständige Tötung von Zivilisten durch die ISAF, die hauptsächlich aus der Luft erfolgt. Alles was sich am Boden bewegt wird offensichtlich als "legitimes" Ziel betrachtet.
Anfänglich bestritt die NATO, der Bombenabwurf hätte die Kinder getötet. Warscheinlich meinten sie, die Kinder wären durch das Lagerfeuer kurz vor dem Aufschlag der Bomben verbrannt, oder was?
Als Ausrede wurde dann behauptet, ein "Informant" hätte französische Truppen erzählt, die acht Kinder würden einen Angriff auf das nahegelegen Dorf Geyaba vorbereiten. Diese Behauptung soll ungeprüft gereicht haben einen Bombenabwurf auf die Kinder zu befehlen.
Der Gouverneur der Provinz Kapisa sagte, in diesem Gebiet gebe es gar keine Taliban und deshalb wäre der Bombenangriff völlig unverständlich. Das einzige Problem das sie hätten wäre Waffenschmuggel ... und die unberechtigten Luftangriffe auf Zivilisten der NATO.
Und jetzt? Ist das Töten von acht Kindern kein Kriegsverbrechen? Muss man sich nicht darüber empören und Gerechtigkeit verlangen? Wo sind die scheinheiligen Gutmenschen, die sich sonst über gestrandete Wale soooooo aufregen und Tränen vergiessen? Wo sind die, welche sich sonst immer über Menschnerechtsverletzungen aufregen und nach der UNO rufen? Ach, es sind ja nur Kinder von moslemischen Turbanträgern, gähn! Was läuft im Fernsehen?

