Wer steht hinter Bilderberg und bezahlt die Treffen
Dieses Jahr versammeln sich die Bilderberger zwischen 31. Mai und 3. Juni zu ihrem alljährlichen Stelldichein wieder in der Nähe von Washington wie 2008, im Westfields Marriott Hotel in Chantilly, wie ich bereits am 23. April hier berichtet habe. Diesmal sind die Nordamerikaner wieder dran, wegen dem Wahljahr, denn es muss der nächste US-Präsident von ihnen bestimmt werden.
Kissinger und Rockefeller zusammen in St. Moritz 2011:
Laut eigenen Angaben organisieren und finanzieren die Treffen die Mitglieder des Steuerungskomitees des jeweiligen Gastgeberlandes. In den USA habe sie aus steuerlichen Gründen, damit sie die Ausgaben absetzen können, sich in einer Stiftung organisiert, die "AMERICAN FRIENDS OF BILDERBERG, INC" heisst. Sitz der Stiftung ist das Büro von JAMES A. JOHNSON der Firma PERSEUS LLC an der 1325 AVE OF THE AMERICAS, 25. Stock in New York City.
Interessant sind zunächst mal die Namen "Perseus" und "James A. Johnson". Laut Wiki ist Perseus ein antiker Männername der übersetzt „Zerstörer“ bedeutet. In der griechischen Mythologie hiess der Sohn der Danae und des Zeus so. Weshalb will man seine Investmentfirma "Zerstörer" nennen, die mit Bilderberg zu tun hat? Gibt es den Zusammenhang den ich schon lange vermute, einer der Ziele dieser Gruppe ist es die Welt ins Chaos zu stürzen, so wie wir es gerade mit der Finanzkrise erleben? Zerstört werden aktuell ganze Länder mit der Überschuldung.
Wo sie sich treffen hat ja eine Bedeutung. 2009 Griechenland, 2010 Spanien und 2011 Schweiz. Diese Länder werden aktuell von der Finanzmafia angegriffen und fertig gemacht.
Dann, wer ist James A. Johnson? Er ist eine führende Figur in der Partei der Demokraten und seine Verbindungen zur amerikanischen Politik und Wirtschaft sind so umfangreich, die kann man fast nicht aufzählen. Sieht so aus wie wenn er überall seine Finger drin hat. Hier nur einige Firmen und Organisationen in denen er eine leitende Rolle spielte. CEO von Fannie Mae, Mitglied des Verwaltungsrats von Goldman Sachs, Gannett Company, KB Home, Target Corporation, Temple-Inland und er war Direktor bei UnitedHealth Group und Lehman Brothers.
Aber das wichtige ist, er ist ein grosser Unterstützter von Barack Obama seit 2004, hat aktiv für ihn Spendengelder in Millionen gesammelt und er war im Komitee zur Auswahl des Vizepräsidenten. Das passt alles zum Bilderberg-Treffen 2008 in Washington, wo mutmasslich Obama von der Elite als Präsident ausgewählt wurde. Johnson musste sich aber dann zurückziehen, weil ihm Korruption vorgeworfen wurde. Er soll 7 Millionen Dollar an günstigen Hypotheken von Angelo Mozilo dem CEO von Countrywide Financial erhalten haben, eine Firma die mit der Hypothekenkrise zu tun hat.
Obama verteidigte ihn anfänglich, aber Johnson trat dann aus der Wahlkampfarbeit zurück, um das Image von Obama nicht zu schädigen. John McCain hatte nämlich ein Inserat geschaltet in dem er behauptete, "Fannie Mae hat die Buchhaltung manipuliert und Johnson machte Millionen damit. Dann hat Obama ihn gebeten seinen Vize auszuwählen."
Selbstverständlich ist Johnson in allen kriminellen Organisationen führend dabei, wie Brookings Institut, Council on Foreign Relations, Trilateral Commission und wie oben aufgeführt beheimatet er die "American Friends of Bilderberg" und er ist selber Bilderberger.
Als Zweck der Stiftung geben die "American Friends of Bilderberg" an: "Organisieren und das Sponsorn von Konferenzen, welche die signifikanten Probleme der westlichen Allianz studieren und diskutieren. Kollaboration während der Bilderberg-Treffen, die in Europa und Nordamerika abgehalten werden."
Laut Steuerklärung für das Jahr 2008, in die ich Einsicht nahm, kostete das letzte viertägige Meeting in Washington 923'954 Dollar, für Hotelzimmer, Konferenzräume, Essen und Transport der 120 VIPs und der rund 80 Assistenten. Ob es auch für die Sicherheitskosten reicht, kann ich mir nicht vorstellen, denn alleine in St. Moritz waren ca. 300 Personen damit beauftragt. Die Kosten für den Polizeischutz für diese "Privatveranstaltung" übernimmt wohl der Steuerzahler.
Jedenfalls wurden für den Aufwand des Meetings Spenden von verschiedenen bekannten Personen, Konzerne und Stiftungen gesammelt. Hier die Liste der Spender 2008 mit dem jeweiligen Betrag:
HENRY KISSINGER 20'000
DAVID ROCKEFELLER 50'000
FREEPORT-MCMORAN FOUNDATION 10'000
MICROSOFT CORPORATION 75'000
MARIE JOSEE & HENRY R KRAVIS FND 50'000
THE JENNIE ZOLINE FOUNDATION 25'000
WOLFENSOHN FAMILIE FOUNDATION 25'000
PETER THIEL 75'000
JOHNSON FAMILY FUND 25'000
BIG HEN GRKOUP LLC 75'000
ALTMAN/KAZICKAS FOUNDATION 25'000
THE WASHINGTON POST COMPANY 25'000
THE RIPPLEWOOD FOUNDATION INC 75'000
GOLDMAN SACHS 25'000
LAZARD FRERES & CO LLC 25'000
RW SANT REVOCABLE TRUST 25'000
THE COCA COLA COMPANY 10'000
WILLIAM S PALEY FOUNDATION 5'000
Die Summe der Spenden für 2008 lautet 645'000 Dollar. Bemerkenswert sind die Firmen, wie Microsoft, Goldman Sachs und Coca Cola, die üblichen Verdächtigen. Ganz interessant ist die Spende vom Medienunternehmen Washington Post. Die Medien haben sich nicht nur einen Maulkorb auferlegt und berichten nicht über die Bilderberg-Treffen, sondern nehmen mit ihren Chefredaktoren teil, und hier sehen wir sogar, sie spenden auch noch Gelder.
Wer sind die leitenden Figuren in der Stiftung:
MARIE-JOSÉE KRAVIS, Mitgründerin und Direktorin
JAMES A. JOHNSON, Finanzchef und Direktor
JESSICA T. MATHEWS, Sekretär und Direktor
HENRY KISSINGER, Direktor
DAVID ROCKEFELLER, Direktor
THOMAS E. DONILON, Direktor
VERNON E. JORDAN JR., Direktor
RICHARD N. PERLE, Direktor
JAMES D. WOLFENSOHN, Direktor
Marie-Josée Kravis ist eine ehemalige kanadische Ökonomin, Kolumnistin und TV-Tante. Sie ist mit dem Milliardär Henry R. Kravis verheiratet, Mitbegründer der Investmentfirma Kohlberg Kravis Roberts & Co., welche ein Vermögen in Höhe von 62 Milliarden Dollar verwaltet. Er war einer der grössten Unterstützer und Spendensammler für George W. Bush und John McCain. Er ist im Vorstand der Council on Foreign Relations und ist Vizevorsitzender der Rockefeller Universität.
Jessica Tuchman Mathews ist Präsidentin des Carnegie Endowment for International Peace, eine Denkfabrik für Aussenpolitik in Washington DC. Sie war in der Chefredaktion der Washington Post und Kolumnistin dort, wie auch für die International Herald Tribune. Sie spielt eine führende Rolle bei der Council on Foreign Relations, der Rockefeller Foundation, der Century Foundation, der Nuclear Threat Initiative, der Trilateral Commission, des Brookings Instituts, der Radcliffe College, des Rockefeller Brothers Fund, des Surface Transportation Policy Project, der Joyce Foundation und des Project on National Security Reform.
Thomas E. Donilon ist ein US-amerikanischer Regierungsbeamter und seit Oktober 2010 Nationaler Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten unter Präsident Barack Obama. Seine Ehefrau Cathy Russell ist Chefin des Stabs von Jill Biden. Sein Bruder Mike Donilon ist Berater von Vizepräsident Joe Biden. Der bekannte Journalist Bob Woodwards schrieb in seinem Buch "Obama's Wars" (2010), Donilon hätte eine herausragende Rolle bei der Formulierung der Afghanistanstrategie von Obama.
Vernon Eulion Jordan, Jr. ist ein Afroamerikaner, Anwalt, Geschäftsmann und Menschenrechtsaktivist (lach). Er war ein enger Berater von Bill Clinton und ist eine einflussreicher Figur in der amerikanischen Politik. Kontroverse war deshalb seine Vertretung von Monica Lewinsky als Anwalt. Seit 2000 ist er an führender Position bei der Investmentbank Lazard Freres & Co. und den Konzernen American Express, J.C. Penney, Xerox, Asbury Automotive Group und der Dow Jones Company. 2006 wurde Jordan Mitglied der Iraq Study Group, welche die US-Politik für den Irak bestimmte. Selbstverständlich ist er auch Mitglied der Council on Foreign Relations.
Richard Perle kennen wir, der "Prince of Darkness" genannt wird und ein ganz übler Zeitgenosse ist, so viel Dreck am Stecken wie der hat. Während der ersten Amtszeit von US-Präsident George W. Bush von 2001 bis März 2003 war er der Vorsitzender des beratenden Ausschusses für das Pentagon, mitverantwortlich für die Kriege in Afghanistan und Irak. Perle ist Unterzeichner des berühmt berüchtigten Briefes "Project for the New American Century (PNAC)" an US-Präsident Bill Clinton und hat sich bereits im Jahr 1998 für eine militärische Intervention im Irak stark gemacht. Perle war später Mitglied im Committee for the Liberation of Iraq (CLI), das sich wiederum für einen durch die USA erzwungenen Regimewechsel im Irak einsetzte. Perle ist gegenwärtig Mitglied der neokonservativen „Denkfabrik“ American Enterprise Institute (AEI). Darüber hinaus hat er eine Vielzahl von Geschäftsinteressen: Unter anderem ist er seit 1994 Mitglied im Aufsichtsrat von Hollinger International, eines in Chicago ansässigen Verlages, dem die „Chicago Sun-Times“, die „Jerusalem Post“ sowie an die 20 Lokalzeitungen gehören. Super so die Medien kontrollieren zu können.
James David Wolfensohn kennen wir auch. Er war von 1995 bis 2005 der neunte Präsident der Weltbank. Über die Weltverbrecher Rockefeller und Kissinger muss ich nichts gross erzählen. Alleine die Führungsriege der Stiftung „American Friends of Bilderberg" ist eine geballte Ansammlung von Macht, Einfluss und Geld. Dazu kommen die internationalen Teilnehmer an den Treffen, die aus Konzernchefs, Bankenchefs, Militärchefs, Geheimdienstchefs, Medienchefs und gekrönten Häuptern besteht. Da soll noch einer behaupten, Bilderberg wäre nur ein harmloses Kaffeekränzchen und sie hätten auf der Welt nichts zu sagen.
Der ehemalige NATO-Generalsekretär Willy Claes, der selber bei Bilderberg 1994 und 1995 dabei war, hat in einem Interview mit dem belgischen Radio gesagt, dass jeder Bilderberger nach dem Treffen einen kompletten Bericht über die Tagung bekommt und es wird von ihnen erwartet, dass sie diesen Bericht "bei der Umsetzung ihrer Politik in dem von ihnen beeinflussten Umfeld verwenden." Das heisst, was bei Bilderberg besprochen und entschieden wird, strahlt in die ganze Welt hinaus, wird in die Realität umgesetzt und beeinflusst unser aller Leben. Diese Order geht nicht nur an die aktuellen Teilnehmer, sondern an die vielen Ehemaligen, die in Schlüsselpositionen sitzen.
Claes bestätigt, die Bilderberger haben grossen Einfluss auf die Politik und bestimmen was passiert. Nach meiner Schätzung besteht die Bilderberg-Familie aus ca. 1'500 aktuellen und ehemaligen Teilnehmern. Ein Mal Bilderberger ist man immer einer.
Henri de La Croix de Castries, Vorstandsvorsitzender (CEO) des französischen Versicherungskonzerns AXA ist seit 2011 der neue Vorsitzender der Bilderberger. Folgendes Foto zeigt ihn in St. Moritz:
Für mich ist die Bilderberg-Gruppe eine Nazi-Organisation mit Nazi-Wurzeln, Nazi-Führung und Nazi-Ideologie. Prinz Bernhard der Niederlande ist der Gründer der Bilderberg-Gruppe und hat im Jahre 1954 die erste Tagung im Bilderberg-Hotel in den Niederlanden durchgeführt, deshalb der Name der Gruppe. Wenn man den Werdegang von Prinz Bernhard vor dem II. Weltkrieg recherchiert findet man heraus, als geborener Bernhard Leopold zur Lippe-Biesterfeld war er Staatsbürger des III. Reichs, Mitglied der Hitler Jugend, der SA, der SS und er war seit 22. April 1933 Mitglied der NSDAP.
Ist doch bezeichnend, dass jemand mit dieser Nazi-Vergangenheit die Bilderberg-Gruppe gegründet hat, als Vorsitzender von 1954 bis 1975 die Gruppe führte und danach bis zu seinem Tod 2004 dessen Ehrenvorsitzender war. Das Endziel ist die Weltdiktatur oder wenn man so will die Konzerndiktatur mit der Welt AG, wobei die Bilderberger den Vorstand bilden. Der Buchautor und Bilderberg-Experte Daniel Estulin fasst es so zusammen:
"Die Weltregierung wird, wenn sie erfolgreich ist, all das tun, wovon Hitler geträumt hat und was ihm misslungen ist."
Meiner Meinung nach werden die Bilderberger bei ihrem kommenden Treffen Obama eine zweite Amtszeit geben. Er führt ja ihre Befehle hervorragend aus, besser sogar als Bush. Mehr selbst gegebene diktatorische Macht, mehr Polizeistaat, mehr Kriege, mehr Ausplünderung der Gesellschaft, mehr Verarmung, mehr Zerstörung des Dollars und der Wirtschaft, mehr Verschuldung ... alles zum Vorteil des Militärisch-Industriellen-Komplex und der Wall Street.
Präsident Reagan nannte die Sowjetunion 1983 das "Evil Empire" oder "das Reich des Bösen". Die Machtelite hat die Vereinigten Staaten von Amerika selber zu einem bösen Imperium verwandelt. Wie jedes Imperium der Geschichte, wird auch dieses fallen.
Wir werden das Bilderberg-Treffen gespannt beobachten.
PS: Wie ich am 7. Mai hier angekündigt habe, hat François Hollande am Mittwoch seine Regierung vorgestellt und dabei den wichtigen Posten des französischen Innenministers seinem Wahlkampf-Kommunikationschef und Bilderberger Manuel Valls gegeben. Immer ist einer von denen dabei.
Kissinger bekommt die volle Abtastbehandlung
Die meistgehasste Behörde in den USA ist die Transportation Security Administration oder TSA. Ihre Aufgabe ist es die Sicherheitsüberprüfung am Flughafen durchzuführen oder die Passagiere zu scannen, zu durchleuchten und abzutasten. Im Zuge der umfangreichen Kontrollen kommt es immer wieder zu Fällen, in denen die Verhältnismässigkeit dieser Durchsuchungen in Frage gestellt wird, so z. B. bei der Kontrolle von Kleinkindern, älteren oder behinderten Menschen.
Ausnahmen werden keine gemacht, auch nicht bei Prominenten. Im Gegenteil, oft werden bekannte Schauspielerinnen und Models extra rausgeholt, damit man sie "genauer untersuchen" kann. Auch Politiker werden davon nicht verschont. Neuester Fall, Ober-Bilderberger und Kriegsverbrecher Henry Kissinger wurde auch einer Leibesvisitation unterzogen, als er einen Flug von New York nach Toronto nahm.
Kissinger, der diesen Monat 89 wird, wurde am Flughafen La Guardia gesichtet, als er die volle Abtastbehandlung erhielt. Der Reporter Matthew Cole erkannt ihn in der Warteschlange vor dem Sicherheitscheck. Nach dem er durch den Scanner lief, wurde Kissinger zur genaueren Überprüfung zur Seite gebeten, was nach dem Zufallsprinzip oder wenn jemand den Beamten verdächtig vorkommt passiert.
Cole erzählt, Kissinger sass vorher in einem Rollstuhl, nicht weil er nicht mehr laufen kann, sondern weil der Weg zum Gate so lang war. Laut Cole wurde er von oben bis unten durchsucht.
"Er stand ohne Jacket da und er trug Hosenträger. Sie tasteten ihn komplett ab. Keiner der Beamten erkannte ihn," sagte Cole.
Folgender Dialog soll nicht stattgefunden haben:
TSA-Beamte: Na Herr Kissinger, wie gefällt ihnen mein Grapschen an ihrem Gelersch? Wir müssen doch gucken ob sie nicht eine Bombe dort vesteckt haben.
Kissinger: Von wegen Bombe. Diese intime Behandlung habe ich nicht mal in der Nazi-Zeit in Deutschland erlebt.
TSA-Beamte: Aber Herr Kissinger, diese Antiterrormassnahme haben wir doch Leute wie ihnen zu verdanken.
Kissinger ist dafür bekannt, dass er nicht mit Privatjets fliegt, sondern Linienflüge nimmt, natürlich dann 1. Klasse. So muss er die unsinnige Schikane die wir alle am Flughafen erleben auch über sich ergehen lassen. Nur in Amerika sind diese Kontrollen noch menschenunwürdiger. Seit dem inszenierten Fall des FBI mit dem Unterhosenbomber 2009, werden die intimsten Stellen bei den Passagieren abgetastet.
Mein Kommentar: Die TSA hat einen international gesuchten Verbrecher in Händen und lässt ihn laufen.
Firma Kodak hatte einen eigenen Atomreaktor
Am 19. Januar 2012 leitete der bekannte amerikanische Kamerakonzern Kodak das Insolvenz-Verfahren ein und beantragte Gläubigerschutz. Kodak brachte 1888 die erste Kamera für Endverbraucher auf den Markt und galt viele Jahrzehnte als eine Ikone der Fotografie. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat jetzt durchsickern lassen, für mehr als 30 Jahre ab 1974 hat Kodak einen eigenen kleinen Atomreaktor betrieben. Darin enthalten waren 1,6 Kilo hoch angereichtes Uran, welches sich im Keller des Gebäude 82 im Hauptquartier von Kodak Park in Rochester New York befand.
Wie die Zeitung "Democrat and Chronicle" in Rochester berichtet, war der Reaktor des Typ "Californium Neutron Flux Multiplier" (CFX) nicht für etwas "böses" gedacht, sondern soll zur Prüfung von Materialien auf Unreinheiten verwendet worden sein. Diese Radiografie benutzt ionisierte Strahlung um Objekte zu betrachte, wie es sonst nicht möglich ist. Es ist eine Methode um Material auf versteckte Fehler zu inspizieren, mit Strahlen die das Objekt durchdringen.
Im November 2007 wurde das Uran entfernt und zu einer staatlichen Anlage in South Carolina gebracht. Es war vom selben Typ aus dem man Atomsprengköpfe herstellen kann. Weder von der Anwesenheit noch vom geheimen Abtransport hat die Bevölkerung jemals was erfahren.
Jetzt stellt sich die Frage, wieso hatte Kodak die Erlaubnis waffenfähiges Uran zu besitzen und es mitten in einer bevölkerten Stadt zu verwenden? Auch wenn die Menge nicht für eine Kernreaktion gereicht hätte, war es trotzdem gefährlich.
Kodak hat nie darüber gesprochen und weder die Offiziellen der Stadt Rochester, noch die Polizei und Feuerwehr oder sonst jemand im Staate New York hatten eine Ahnung davon. Nur wenige Angestellte von Kodak und die Bundesbehörden wussten darüber Bescheid.
Normalerweise dürfen Privatfirmen niemals so ein gefährliches Material besitzen und verwenden. Der Kodak CFX war auch der erste und einzige seiner Art in den USA und keine andere amerikanische Firma hatte etwas ähnliches. Weltweit soll es höchstens 50 dieser Geräte geben, die meisten in Russland.
Da macht Washington schon seit Jahrzehnten ein riesen Theater und baut ein Schreckgespenst auf, wegen sogenannten schmutzigen Bomben, die in die Hände von Terroristen der "Al-Kaida" gelangen könnten, dabei lassen sie eine Privatfirma waffenfähiges Uran praktisch ungeschützt in ihrem Keller lagern.
Dann will die US-Regierung, dass der Iran keine Atombombe baut und verlangt die strengste Überwachung der Anlagen, damit kein waffenfähiges Uran abgezweigt wird. Aber selber haben sie sich nicht an die Regeln der "Nichtverbreitung" gehalten.
Es war die Firma Kodak selber die entschieden hat den CFX nicht mehr zu betreiben, nicht die Aufsichtsbehörde. Man kam zum Schluss, das Gerät war nicht mehr notwendig und fand einen einfacheren und billigeren Weg die Analyse durchzuführen.
Italien geht brutal bei der Geldeintreibung vor
Die Monti-Regierung treibt mit der Steuerbehörde Equitalia gnadenlos Geld ausgerechnet von den ärmsten ein, von Rentnern und Geringverdienern, ausserdem von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Es werden willkürlich Steuerforderungen gestellt und dann mit allen Mitteln eingeholt, einschliesslich Zwangsversteigerungen und Beschlagnahmungen. Die Reichen und die Grosskonzerne hingegen kommen ungeschoren davon. Typisch für den Ober-Bilderberger Monti.
Neapel - Proteste gegen die Steuerbehörde werden niedergeschlagen:
Deswegen haben sich bereits zahlreiche Menschen in Italien das Leben genommen, weil sie keinen Ausweg mehr sehen, finanzielle Schwierigkeiten haben, arbeitslos sind oder vor der Pleite stehen. Der Zorn der Bürger über diese unhaltbare Situation entladet sich zunehmend in gewaltsame Proteste gegen die Euqitalia. Die Regierung erwägt das Militär zum Schutz der Büros der Steuerbehörde einzusetzen.
Am Sonntag hat Mario Monti die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Innenministerin Anna Maria Cancellieri sagte ebenfalls am Sonntag, sie will die Armee damit beauftragen Gebäude zu schützen.
"Es gab mehrere Angriffe auf die Büros der Equitalia in den vergangenen Wochen. Ich möchte die Leute daran erinnern, Equitalia anzugreifen ist wie wenn man den Staat angreift," sagte sie.
"Die Armee könnte eingesetzt werden um die Gebäude zu schützen, die ein Ziel von gewaltsame Proteste sind. Die Gefahr einer Eskalation existiert. Es ist eine Situation, die drastisches Handeln verlangt," fügte sie hinzu.
In Livorno in der Toskana warfen Unbekannte am frühen Samstagmorgen Molotowcocktails auf das Büro der Steueramtes. In Rom ging gestern eine Briefbombe bei der Equitalia ein. In anderen Städten gab es Proteste vor den Finanz- und Steuerbehörden.
Am Freitag haben in Neapel mehrere Hundert Menschen vor dem Sitz der Equitalia demonstriert. Es kam zu Ausschreitungen. Demonstranten warfen Eier, Steine, Flaschen und Säcke mit Abfall auf die Polizeikräfte. Mit Müllcontainern versuchten sie, die Strasse zu blockieren. Die Proteste waren auch ein Zeichen der Trauer für die jüngsten Selbstmorde in der Gegend von Neapel wegen der Wirtschaftskrise.
Über acht Millionen Italiener leben in Armut, teilte das italienische Statistikamt Istat mit. Das sind 14 Prozent der Bevölkerung. Mindestens 3,1 Millionen Italiener, 4,6 Prozent der Familien leben in schlimmer Not. 23 Prozent der armen Familien leben in Süditalien. Laut Istat ist die Arbeitslosigkeit in Süditalien im vierten Quartal 2011 auf 14,9 Prozent gewachsen. Reell kann man die Zahlen verdoppeln.
Auch Mittelständler werden gnadenlos vom Staat erpresst. Hier ein Fall eines Unternehmens in der Nähe von Mailand, der mir berichtet wurde. Am Morgen um 9:00 Uhr fuhr die Guardia di Finanza (Finanzpolizei) mit 50 Mann auf und umstellte das Firmengelände. Der Einsatzleiter verkündete, es wird eine Steuerprüfung durchgeführt, die mindestens 3 Monate andauert. Während der Prüfung dürfe sich im Betrieb nichts bewegen, keine Ware rein oder raus.
Dem Chef der Firma wurde gesagt, er wird verdächtigt 1 Millionen Euro Steuerschulden zu haben. Als er das vehement bestritt, sagte der Einsatzleiter, das könnte sein, aber das wüssten sie erst nach der Steuerprüfung. Als der Chef entgegnete, aber bis dahin wäre der Betrieb pleite, wurde ihm erwidert, das wäre ihnen egal, der Istzustand müsste so eingefroren werden.
Dann machte der Einsatzleiter einen Vorschlag und sagte, es gebe eine andere Möglichkeit, um den Fall schnell zu regeln. Wenn der Chef eine Steuerschuld in Höhe von 300'000 sofort unterschreibt und gleichzeitig 150'000 auf ein Konto in der Schweiz überweist, dann würde er seine Leute abziehen und der Betrieb könnte weiterarbeiten.
Der Capo der Guardia di Finanza gab zu verstehen, dann könnte er zurück in sein Amt gehen, einen Erfolg als Steuereintreibung für den Staat melden und der andere "schwarze" Betrag würde unter die Chefbeamten und Untergebenen verteilt. Alle wären zufrieden. Es blieb dem Firmenchef nichts anderes übrig als auf die Erpressung einzugehen.
In der Provinz Viterbo hat ein 70jähriger Unternehmer in ähnlicher Situation, der wegen willkürlichen Steuerschulden vor dem Konkurs steht, damit gedroht, Mitarbeiter des örtlichen Finanzamtes zu töten. "Jetzt bin ich ruiniert. Jetzt gehe ich mit einer Pistole hin, töte alle und dann bring mich um", verkündete er in einem Telefonat genüber den Medien.
Fazit: Im Vergleich zum dem was der italienische Staat macht, ist die Mafia ein Kindergarten dagegen. Was jetzt passiert ist ein Raub an der Bevölkerung. Warum? Weil die Bankster, welche die wirkliche Macht haben, die Kredite zurück haben wollen und Monti ist ihr brutaler Geldeintreiber. Niemand hat diesen Typen gewählt. Er wurde den Italienern von der Finanzelite einfach vor die Nase gesetzt.
Jetzt regt sich aber Widerstand in Italien, der zu einem gewaltsamen Ausbruch kommt. Die Erwägung eines möglichen Militäreinsatzes im Inneren zeigt, Italien steht kurz vor einem Bürgeraufstand gegen den kriminellen Staat, der nur den Interessen der Bankster dient. Gewalt und Krawalle werden das Land erschüttern, wenn die Masse es nicht mehr ertragen kann.
In anderen Südländern ist es nicht anders. Die Lage ist viel schlimmer als uns die Medien mit Schönfärberei melden. Der von Brüssel, Frankfurt und Berlin auferlegte Sparzwang, mit gleichzeitigem Auspressen bis auf Blut, wird noch zu einer Revolution führen, welche die korrupte Bande wegfegt, oder zu einem faschistischen Unterdrückungssystem, wenn sie mit aller Gewalt an der Macht bleiben wollen.
Der Skandal um die Militärflüge der Rega geht weiter
Die Veröffentlichung der Nachricht durch die "Handelszeitung" am 1. Mai, die Rega führt Flüge von US-Militär- angehörigen aus den Kriegsgebieten in Afghanistan und Irak nach Deutschland durch, und die daraus resultierende Empörung der Stiftungsgönner, hat etwas bewirkt. Viele ASR-Leser haben nach meinem Artikel mir mitgeteilt, sie sind mit diesem Geschäftszweig nicht einverstanden, haben bei der Rega protestiert und ihre Gönnerschaft gekündigt.
Jetzt greift die Eidgenössische Stiftungsaufsicht ein und will Details zu rechtlichen Grundlagen für die militärischen Transportflüge aus Kriegs- gebieten erfahren. Bislang hatte sie von den Soldatenflügen der Rega keine Kenntnis gehabt.
"Wir klären den Sachverhalt bei der Stiftung Rega aufsichtsrechtlich ab", sagte Sprecherin Katja Zürcher gegenüber der Zeitung "Sonntag".
Auch Rega-Sprecher Sascha Hardegger hat bestätigt, "die Stiftungs- aufsicht hat uns am Mittwoch zur Stellungnahme aufgefordert."
Anlässlich des 60. Jubiläums der Gründung der Rega gab deren Chef Ernst Kohler gegenüber dem Schweizer Radio DRS am 27. April 2012 ein Interview. Darin gab er zu, an diesem Tag wäre ein Ambulanzjet von Kabul in Afghanistan mit zwei Verletzten nach Frankfurt unterwegs. Möglicherweise war diese Aussage der Auslöser für weitere Recherchen der "Handelszeitung" und ihrem Artikel.
Wer ist Rega-Chef Ernst Kohler, der seit sechs Jahren die Leitung hat? Er war vorher Bergführer, Rettungschef und war Leiter des Militärflug- platzes Meiringen. Die letztere Tätigkeit ist interessant. Es gibt nämlich Zeugenaussagen, die mit eignen Augen gesehen haben, wie NATO- Transportmaschinen, in einem Fall des US-Militärs, dort gelandet sind. Es wurden Kampfhelikopter ausgeladen und eine Flugdemonstration durchgeführt.
Es wurde beobachtet, wie freundschaftlich und vertraut die Offiziere des US-Militärs von ihren "Kollegen" der Schweizer Armee begrüsst wurden. Es wurde sogar damit geprahlt, man könne jederzeit bei den Amerikanern anrufen und sie würden gerne in die Schweiz kommen und ihre "Waffen" zeigen. Deshalb gab es auch mal die Frage seitens der Bevölkerung, ist Meirigen ein NATO-Flugplatz geworden?
Offiziell zugegeben wird, die Piste in Meiringen wurde auf NATO-Standard ausgebaut und es landen seit Jahren ausländische Flugzeuge dort, sei es zum Zwischenhalt, Besuch oder zu Übungen.
Die Landung von NATO-Flugzeuge in der Schweiz ist deshalb fragwürdig, weil die Schweiz angeblich ein neutraler Staat ist und keinem militärischen Bündnis angehört. In der Praxis stimmt das aber nicht, denn die Schweiz ist Mitglied des sogenannten "Partnership for Peace" Programm, eine Vorstufe zur NATO-Mitgliedschaft. Dieser Vertrag wurde vom damaligen Bundesrat Flavio Cotti als Aussenminister am 11. Dezember 1996 unterschrieben.
Dieser "Verletzung der Neutralität" ist nicht weiter verwunderlich, denn Cotti war während seiner Amtszeit 1994 bis 1997 vier Mal beim Treffen der Bilderberger dabei. Das sagt alles. Der aktuelle Aussenminister Didier Burkhalter ist der neue "Cotti". Er reist in den kommenden Wochen gleich zwei Mal in die USA. Zunächst wird er am 20. und 21. Mai am NATO-Gipfel in Chicago teilnehmen. Am 12. Juni steht dann ein Treffen mit US-Aussenministerin Hillary Clinton auf der Agenda.
Kommt durch diese "enge Beziehung" zur NATO und zum US-Militär des Militärflugplatzes Meiringen und da Kohler dort Leiter war, die Transporte von US-Soldaten aus den Kriegsgebieten zustande? Wurde er durch seine "Freunde" im US-Kommandostab angefragt, ob die Rega solche Einsätze durchführen würde, oder hat Kohler sie den Amerikanern sogar selber angeboten?
Jedenfalls ist so eine Vermischung von zivilen Rettungsdienst, der ja löblich ist, und dem Transport von US-Soldaten aus Kriegsgebieten ins Lazarett nach Deutschland, schon sehr fragwürdig und anstossend.
Die Stiftungsaufsicht hat aber noch mehr Fragen die sie der Rega-Leitung stellen will, wie "Sonntag" berichtet. Nämlich, ob die Rega rechtmässig handelte, als sie im vergangenen Jahr die Abschreibungen auf die Helikopterflotte verkleinerte und so ihre Erfolgsrechnung entlastete.
Laut dem Geschäftsbericht erhöhte die Rega die Nutzungsdauer für ihre Helikopter von acht auf 14 Jahre. Damit verbesserte sich das Jahresergebnis 2011 um 9,2 Millionen Franken. In ihrem Brief vom 8. Mai, der dem "Sonntag" vorliegt, verlangt die Stiftungsaufsicht von Rega-Chef Ernst Kohler eine Stellungnahme zu beiden Punkten bis zum 8. Juni.
12'000 Soldaten üben an der syrischen Grenze
Wie das Pentagon am Mittwoch mitgeteilt hat, nehmen 12'000 Soldaten aus 19 Ländern an einer Militärübung in Jordanien teil, um wie es heisst "Sicherheitsherausforderungen" zu begegnen. "Die taktische Ausführung der Eager Lion 2012 Übung wird offiziell am 15. Mai beginnen," sagte Major Robert Bockholt, Sprecher des Special Operations Command Central.
Zwei jordanische Soldaten besprechen mit einem US-Militärangehörigen Kampftaktik während "Operation Flexible Saif" im Oktober 2011:
"Eager Lion ist eine jährliche, multinationale Übung, um die Beziehungen zwischen den Militäreinheiten zu stärken und um die aktuellen und zukünftigen komplexen nationalen Sicherheitsherausforderungen zu begegnen."
Auf die Frage, welche Länder teilnehmen, gab Bockholt keine genau Antwort und sagte nur, jedes Land kann selber verkünden ob es an der Übung partizipiert.
Neben Jordanien als Gastgeber, sind Militäreinheiten aus den Vereinigten Staaten, Frankreich, Türkei und Saudi Arabien sicher dabei.
Im April hat das US-Verteidigungsministerium verkündet, die Übung wird zwischen 7. und 28. Mai stattfinden.
Bockholt sagte, die Teilnehmer haben sich seit Montag in Jordanien eingefunden, um für die Übungen auf Land, See und Luft sich vorzubereiten, die an verschiedenen Übungsplätzen stattfinden.
"In allem werden 12'000 Soldaten an dem Manövern teilnehmen," sagte Bockholt.
Einige jordanische Zeitungen haben die Mutmassung geäussert, die Kriegsspiele stehen im Zusammenhang mit den Ereignissen in Syrien. Bockholt meint aber dazu, "Eager Lion 2012 hat nichts mit Syrien zu tun. Es ist nur Zufall."
Jordanien ist einer der Länder, das am meisten von der Wirtschafts- und Militärhilfe Washingtons profitiert. Amman hat laut offiziellen Zahlen in den letzten 5 Jahren 2,4 Milliarden Dollar erhalten. König Abdullah II ist wieder nur eine US-Marionette.
Zufällig führt das Pentagon die grössten Militärmanöver die Jordanien je erlebt hat an, zusammen mit 18 anderen Ländern der NATO und der arabischen Nachbarn. Israelische Quellen sagen aber ganz was anderes. Spezialeinheiten aus den USA, Frankreich, Kanada und anderen NATO-Mitgliedsländern sind bereit die Grenze zu Syrien zu überschreiten.
Es wird auch berichtet, Saudi Arabien und Katar stecken hinter dem verheerenden Bombenschlag in Damaskus vom Donnerstag. Dass diese beiden Länder massenweise Waffen und Sprengstoff den Terroristen liefern ist mittlerweile unbestritten. Zum Bombenanschlag hat sich der "Al-CIAda" Ableger die Al-Nusra Front bekannt, bei dem 55 Menschen starben und 372 verletzt wurden.
Das "Grossmanöver" wird von Generalmajor der US-Armee Ken Tovo befehligt. Bei der Übung soll es um asymmetrische Kriegsführung, Spezialoperationen und Aufstandsbekämpfung gehen, wie bereits vergangenes Jahr ebenfalls in Jordanien geübt.
"Tovo wird als einer der talentiertesten Offiziere der US-Armee gehandelt und gilt als 'Superstar' bei den Special Operations Forces," sagte CIA Direktor David Petraeus neulich gegenüber einer amerikanischen Zeitung.
Bevor er das Kommando über Special Operations Command Central übernahm, war Tovo stellvertretender kommandierender General der 1. Panzerdivision in Deutschland. Davor war er für die 10. Special Forces im Irak zuständig. Tovo hat auch Erfahrung in Bosnienkrieg gesammelt.
Klingt alles nach "Fähigkeiten" die man bei einem Vorgehen gegen Syrien benötigen könnte. Tovo hat hat auch die "richtige" harte und arrogante Einstellung, denn seine Aussagen haben schon für Kontroverse gesorgt.
Als er über das Massaker an Zivilisten im März gefragt wurde, oder die Urinierung auf Leichen von getöteten Taliban und die Koranverbrennung, alles von US-Soldaten in Afghanistan verbrochen, zeigte er Verständnis und sagte, "die menschliche Natur ist wie sie ist".
Namen haben eine Bedeutung. "Eager Lion" heisst übersetzt, williger, eifriger oder gieriger Löwe. Auf was oder wen sind sie gierig? Al-Assad heisst auf Arabisch Löwe. Was für ein Zufall, dass der Präsident Syriens so heisst.
François Hollande der 'Gauche Caviar'
Dass Politiker Wasser predigen und selber Wein saufen ist uns hinlänglich bekannt. Sie verlangen von den Bürgern, sie sollen den Gürtel enger schnallen und sich mit einem bescheideneren Lebensstil zufrieden geben. Selber sind sie nicht bereit Opfer zu bringen oder sich einzuschränken. So ist es auch bei Frankreichs neuen "sozialistischen" Präsidenten, der seine Wahl mit den Aussagen zum Teil gewonnen hat, er könne die Reichen "nicht ausstehen" und er will sie mit höheren Steuern zur Pflicht nehmen. Jetzt stellt sich heraus, François Hollande ist selber kein armer Schlucker, sondern besitzt drei Liegenschaften an der Côte d'Azur in Cannes.
Seine Immobilien haben einen Wert von 1,17 Millionen Euro, wie laut französischen Gesetz das Vermögen eines neuen Präsidenten veröffentlicht werden muss. Er hat ein Haus in Mougines im Wert von 800'000 Euro, eine prestigeträchtige Hügellage über Cannes, wo auch Pablo Picasso mal lebte. Dann zwei Eigentumswohnungen in der Stadt im Wert von 230'000 und 140'000 Euro jeweils.
Interessant ist, Hollands Immobilienbesitz liegt gerade unter dem Wert von 1,3 Millionen Euro, wo die Vermögenssteuer einsetzen soll. Hollande griff im Wahlkampf regelmässig Sarkozy an, unter anderem mit dem Argument, sein Vorgänger wäre ein "Bling Bling" Präsident. Dabei muss sich Hollande jetzt den Vorwurf aussetzen, er wäre ein "Gauche Caviar' oder Champagner Sozialist.
Zusätzlich zu seinen Immobilien in Cannes, lebt Hollande in einem grosszügigen Apartment in Paris, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Valerie Trierweiler. Obwohl er angekündigt hat, er wird sein Gehalt um 30% kürzen, wenn er das Amt antritt, wird er immer noch 156'000 Euro pro Jahr bekommen, plus alle luxuriösen Zulagen und Vergünstigungen eines Präsidenten mit Einzug in den 365 Zimmer Élysée-Palast.
Apropos Palast, ich hatte mal die Gelegenheit in einer "Datscha" von Josef Stalin zu übernachten, wo er seine Sommerferien am Schwarzen Meer verbrachte. Der Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion liess sich insgesamt 20 oder mehr dieser "Residenzen" bauen. Was ich erlebte war ein Schloss, mit riesiger Parkanlage, Repräsentationsräume, Festsaal, Hallenbad, Privatkino, Billardraum, 8 Schaftzimmer mit jeweils einem Badezimmer und Privatzugang zum Meer.
Noch mehr übertrieben hat es ausgerechnet Michail Gorbatschow von allen kommunistischen Parteiführern. Alleine die Fläche seines ehemaligen Sommerdomizil war 1'000 Hektar, inmitten eines Naturschutzgebiet, mit eigener Zugangsstrasse und Dorf ausserhalb für die Bediensteten, komplette mit elektrischen Stacheldrahtzaun und Wachtürmen umgeben. Neben mehreren Gebäuden mit allen erdenklichen Luxus hatte er auch einen eigenen Bootshafen. Ich habs mit eigenen Augen gesehen.
Das Ex-Sommerdomizil von Gorbatschow am Schwarzen Meer:
Ja, einige "Sozialisten" liessen es sich richtig gut gehen als sie an der Macht waren, residierten in Luxus den sogar Royals arm aussehen lässt. Mal schauen ob der "linke" Hollande das Gebaren des möchtegern "Napoleon" und Kriegsverbrecher Sarkozy fortsetzt oder das tut was er von den Franzosen an Einschränkung und Bescheidenheit verlangt.
Der Ritt auf der höchsten Welle die es gibt
Als ich in meiner Jugend in den 60gern in Australien lebte, war Surfen eines meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen. Die höchste Welle die ich mal in Torquay im Bundesstaat Victoria erwischt habe war vielleicht 10 Meter und da dachte ich schon, das wars dann wohl, als die Wasserwand über mich zusammenkrachte und ich im Sog verschwand.
Aber guckt euch dieses Video an. Das Guiness Buch der Rekorde (GBR) hat den Ritt des 44-jährigen Profisurfer Garrett McNamara aus Hawaii auf einer Monsterwelle an der Küste Portugals in Praia do Norte als Rekord anerkannt. Dort entstehen die grössten Wellen der Welt, wegen der besonderen Topografie unter Wasser.
GBR hat 78 Fuss oder 23.7 Meter als Wellenhöhe anerkannt, kleinlich gerechnet. Kommt darauf an wie man misst. Für Surfer war sie eher 30 Meter, wenn man den Fuss der Welle und die Körpergrösse von McNamara im Vergleich nimmt.
Die Aufnahme zeigt den 1,80 grossen McNamara als winzige Figur im Vergleich zur Welle, wie er am Anfang von einem Jetski angezogen wird und dann im Höchsttempo die gigantische Wasserwand hinunter rauscht. Er verschwindet kurz in der Gischt, um unversehrt aufzutauchen und den Ritt zu beenden. Unglaublich der Mut von diesem Könner.
Die Zockerbude JP Morgan verzockt 2 Milliarden
Das kommt davon wenn man nicht mehr ein "normales" Bankgeschäft betreibt, sondern nur noch als Wettbüro die Märkte spielt. Die grösste Bank der USA hat auf die falschen Pferde gesetzt und 2 Milliarden Dollar an eigenem Geld verspielt, wie der Vorstandschef von JP Morgan Jamie Dimon gestern verkündet hat. Verursacht hat diesen Verlust das hauseigene "proprietary trading" oder der Eigenhandel, der eigentlich als Risikoabsicherung gedacht ist. Nur, damit hat diese Abteilung im eigentlichen Sinne nichts zu tun, sondern nur mit Spekulation aus Insiderwissen im Arbitragegeschäft. Jetzt ging es in die Hosen weil man zu gierig ist.
US-Senator Carl Levin hat diesen Verlust richtig kommentiert. "Der enorme Verlust, den JP Morgan heute verkündete, ist nur ein neuer Beweis, dass das, was die Banken als 'Absicherungen' bezeichnen, oft riskante Wetten sind".
Ich stelle ja schon lange die Frage, warum unterliegen Grossbanken nicht dem Glücksspielgesetz? Ob man auf Pferde setzt oder auf einen Zins, wo ist da der Unterschied? Die Handelsabteilungen funktionieren wie Buchmacher, die eigene Wetten abschliessen.
Dazu kommt noch, dass viele Banken mit "front running" arbeiten, das heisst sie haben vorab Wissen über den Ausgang des Rennens und schliessen entsprechende Wetten ab. Das ist so wie wenn man die Lottozahlen vorher kennt. Manchmal geht es aber trotzdem schief, wie jetzt bei JP Morgan.
Dieses Wettsystem ist schlimm genug. Was dazu kommt, die Grossbanken wissen, wenn sie einen riesen Verlust hinlegen und vor der Pleite stehen, dann wird der Staat sie retten (müssen). Ist doch ein tolles System. Wenn die Wetten zu ihren Gunsten laufen, dann sacken sie die Gewinne ein. Wenn sie verlieren, dann trägt der Steuerzahler den Verlust. Ein Traum für jeden Zocker.
Um eine Vorstellung zu geben, welche Summen involviert sind, hier die Zahlen vom 2. Quartal 2011, wie vom "Comptroller of Currency" offiziell veröffentlich:
Der Nominalbetrag an Derivaten der US-Banken stieg um 5,3 Billionen Dollar, oder 2,2%, im Vergleich zum 1. Quartal 2011 auf 249 Billionen Dollar. Die Derivate stiegen um 11,6% zum Vorjahr. Derivate Kontrakte konzentrieren sich weiter auf Zinsprodukte, die 82% aller Derivate ausmachen. Kredit-Derivate representieren 6,1% alle Derivate und stiegen um 2,2% auf 15,2 Billionen. 2012 sind die Zahlen viel höher.
Die sogenannte reale Wirtschaft der Vereinigten Staaten erarbeitet ca. 15 Billionen Dollar pro Jahr, was man das Brutto Inlandsprodukt (BIP) nennt. Der Bestand an Derivaten, also an künstlichen Finanzkonstrukten oder Wetten auf Zinsen und Kredite, ist aber 249 Billionen Dollar. Wir reden hier von Billionen, also von 1'000 Milliarden. Wir sehen, die Spekulationsblase ist so gigantisch, sie hat keinen Bezug zur Realität. Kein Wunder verliert man gleich Milliarden wenn man sich verspekuliert.
Dimon gibt sich jetzt zerknirscht, dabei heuchelt er nur etwas vor. Die Handelsverluste seien selbstverschuldet, sagt er. Sein Haus habe "unerhörte Fehler" gemacht. "Das ist nicht die Art und Weise, wie wir unser Geschäft betreiben wollen".
Da lach ich ja ganz laut. Genau dieses Geschäft forcieren sie und animieren ihre Mitarbeiter es zu tun. Damit wird nämlich wenn es gut läuft der meiste Gewinn für die Bank generiert. Vor lauter Geldgier ist es jetzt schiefgelaufen und der Verlust sogar höher sein. Je nach Reaktion der Märkte in den nächsten Tagen und Wochen "könnte es noch schlimmer kommen", sagte Dimon.
Wir erinnern uns, Nick Leeson brach der Barings Bank mit "nicht genehmigten" eigenen Positionen das Genick. Die UBS hat auch einen Fall, wo durch "verbotenen Geschäfte" eines Händlers in London ein Verlust von 2,3 Milliarden Dollar entstanden ist. Was Dimon jetzt verschweigt, im schlimmsten Fall könnte JP Morgan sogar einen Verlust von 20 Milliarden Dollar einfahren!
Aber die Bank muss keine Angst vor einem Ansturm an erbosten Kunden haben, denn sie hat sich Protektion bei der Polizei erkauft. Im Herbst 2011 hat sie 4,6 Millionen Dollar an die New York City Police Foundation gezahlt. Diese grösste Spende in der Geschichte der Stiftung wird laut offiziellen Angaben dazu eingesetzt, die Sicherheit im Big Apple zu erhöhen. In anderen Worten, um die Occupy Wall Street Aktivisten niederzumachen.
Iranischer Botschafter im Interview auf Schweiz5

Am Freitagabend war der Iranische Botschafter zu Gast in der Sendung TimeToDo.ch auf Schweiz5. Zwischen 20:00 bis 21:00 Uhr hat der Moderator Norbert Brakenwagen im Live-Interview Herrn Alireza Salari interessante Fragen gestellt.
Hier eine Bildergallerie über den Iran. Sehr eindrücklich!
TARGET2 geht durch die Decke!
Bei mehreren Gelegenheiten habe ich auf die immens steigenden Zahlen im Finanzsystem hingewiesen, am besten durch Grafiken dargestellt, die alle steil nach oben zeigen. So auch im Interview mit Schweiz5 neulich wo ich sagte, die Kurven gehen immer schneller ballistisch, sind nicht mehr tragbar und führen zu einem jähen Absturz.
Eine dieser Diagramme, welches sehr deutlich die Unhaltbarkeit des Euro zeigt, ist das TARGET2 der Bundesbank. Da muss man kein Experte sein um zu erkennen, so geht es nicht weiter.
Was ist TARGET2? Einfach erklärt handelt es sich um die Guthaben oder Schulden der Zentralbanken der Länder der Eurozone bei der Europäischen Zentralbank, bzw. bei der Deutschen Bundesbank. Wie aus dem Bild ersichtlich, sind die TARGET2-Salden seit November 2007 sehr stark gestiegen, heisst die Forderungen der Bundesbank gegenüber den anderen Teilnehmern im Eurosystem gehen durch die Decke!
Die Summe per 30. April 2012 beläuft sich auf sagenhafte 644 Milliarden Euro. Das schlimme ist, diese Zahl stieg alleine im April um 28,6 Milliarden und seit Januar um 181 Milliarden!
Was den wenigsten bewusst ist, diese Forderungssumme ist durch nichts gedeckt. Das heisst, sollte die Eurozone auseinanderbrechen, dann ist das Geld futsch, wird die Bundesbank es nie wieder sehen. 644 Milliarden Euro sind ja nur ca. 25 Prozent des BIP der Bundesrepublik.
Woher kommt dieses Ungleichgewicht zwischen den Ländern der Euro-Zone gegenüber Deutschland? Ganz einfach, es ist hauptsächlich der Exportüberschuss den Deutschland mit den anderen EU-Ländern erwirtschaftet. Das heisst, das Exportplus Deutschlands bewirkt ein Handelsbilanzdefizit bei den Importländern in Europa und bei der Bundesbank landen die Schulden und das Risiko.
Diese Illusion eines funktionierenden Exportmarktes ist mit dem Risiko erkauft, die Bilanz der Bundesbank explodiert. Sie finanziert den Konsum von deutschen Produkten in der Eurozone. Eine Kritik an dieser wechselseitigen unbegrenzten und unbesicherten Kreditfazilität der einzelnen Zentralbanken der Eurozone einerseits und der EZB andererseits, läuft schon länger.
Die Schulden der südlichen Eurostaaten bei der Deutschen Bundesbank steigen ins Unermessliche. Das Risiko besteht darin, im schlimmsten Fall bei einem Währungszusammenbruch, muss der deutsche Steuerzahler die Rechnung übernehmen.
Eine Kritik an diesem Ungleichgewicht wurde bisher immer mit dem Argument abgeschmettert, ein Währungszusammenbruch ist undenkbar und ausgeschlossen. Nach dem Motto, was nicht sein darf, kann nicht sein. Da wäre ich in der heutigen Situation nicht mehr so sicher. Wenn Griechenland, Portugal oder erst recht Spanien zahlungsunfähig werden, dann geht die Lawine los die alles mitreisst.
Auch wenn nichts passiert und die Eurozone "koste es was es wolle" zusammengehalten wird, wie sollen diese Schulden jemals zurückgezahlt werden? Da müsste ja Deutschland aufhören Exportweltmeister zu sein und nur noch Produkte von den anderen EU-Ländern kaufen, damit sich der Saldo mit der Zeit ausgleicht. So viel Wein, Tomaten, Olivenöl und Spaghetti können sie gar nicht in sich stopfen (lach).
Dazu kommt noch die Summe aus dem ESM-Rettungsschirm mit 700 Milliarden Euro oder mehr. Es wird behauptet, im schlimmsten Fall ist der deutsche Anteil bei einem Zahlungsausfall nur 661 Milliarden Euro. Wenn man aber alles in allem zusammenrechnet haftet Deutschland mit 2 Billionen! Da können die Politiker noch so oft sagen, es sind nur Bürgschaften und Kredite. Es gibt sogenannte Experten die sogar das abstreiten. Tatsache ist, wenn die PIIGS-Länder sie nicht zurückzahlen wollen oder können, dann muss der deutsche Steuerzahler dafür gerade stehen.
Die verantwortlichen Politiker in Deutschland und in der Eurozone ignorieren dieses Problem, welches im Fehlkonstrukt der Währungsunion eingebaut ist. Die Gemeinschaftswährung war eine rein politische Entscheidung ohne gesunder reeller Basis. Wenn überhaupt, hätten nur die Kernländer den Euro einführen dürfen. Jetzt erleben wir die schmerzhaften Konsequenzen einer Grossmannssucht. Die Zukunft der Kinder und Kindeskinder wird verspielt und sie führen Europa in den politischen und wirtschaftlichen Abgrund.
Nigel Farage - Wir stehen vor der Möglichkeit von Massenaufständen und sogar Revolutionen!
Wie die Rega Geschäfte mit dem Krieg macht
Es geht um die Rega oder Rettungsflugwacht, die sich laut eigenen Angaben als private, gemeinnützige Stiftung versteht, zur raschen und professionellen medizinische Hilfe aus der Luft und Unterstützung von Menschen in Notlagen. Sie setzt hierfür modernste Helikopter und Ambulanzjets ein, betont ihre Unabhängigkeit vom Staat oder von finanziellen Interessen.
Die vielen gutgläubigen Gönner meinen, die Rega hilft verletzten Menschen in den Schweizer Alpen, kommt schnell zu Hilfe bei Autounfällen oder Naturkatastrophen oder transportiert Schweizer Bürger die im Ausland erkranken oder verunfallen zurück in die Schweiz.
Jetzt ist bekannt geworden, schon seit Jahren transportiert die Rega auch verwundete US-Soldaten aus den Kriegsgebieten in Afghanistan und Irak zur Ramstein Airbase nach Deutschland, wo sie dann ins Landstuhl Regional Medical Center gebracht werden, das grösste Lazarett der US Army ausserhalb der Vereinigten Staaten.
Wieder entpuppt sich eine Schweizerische Organisation, die hohes Ansehen in der Bevölkerung geniesst, als williges Werkzeug für die imperialistischen Kriege, um Geld damit zu machen. Dabei sagt sie selber laut ihren Statuten, sie hat keine finanziellen Interessen. Sicher ist den 2,38 Millionen Gönnern, von denen sie abhängig ist, dieser Geschäftszweig bisher nicht bekannt.
Dabei verdient die Rega mit diesen vom US-Militär vergebenen Aufträgen ziemlich viel Geld. Hat die grösste Kriegsmaschinerie der Welt nicht genug eigene Transportmaschinen, um ihre verwundeten Soldaten aus den Schlachtfeldern herauszufliegen? Wieso braucht sie eine zivile Rettungsorganisation aus der Schweiz dazu?
Nach dem diese Tatsache bekannt wurde, äusserte sich die Rega mit der Ausrede, sie erwirtschafte damit einen Deckungsbeitrag und die Einnahmen daraus kämen indirekt der Schweizer Bevölkerung zugute. Wie bitte? Wie ethisch und moralisch ist das denn, Profisoldaten zu transportieren, deren Geschäft es ist in Länder einzumarschieren und Zivilisten in den illegalen Kriegen zu töten?
Wenn man schon keine Moral mehr hat und blutiges Geld entgegen nimmt, dann wüsste ich noch eine andere Möglichkeit den "Deckungsbeitrag" zu erhöhen. Die Rega kann ja mit ihren Jets auch Waffen in die Kriegsgebiete transportieren und Opium aus Afghanistan zurückbringen. Wäre doch ein Bombengeschäft. Dann bräuchte sie keine Gönner mehr und könnte ihren Service gratis anbieten.
Ach ja, die Rega meint, es handle sich um humanitäre Flüge zu Gunsten verletzter oder kranker Menschen und nicht um irgendwelche Kriegseinsätze. Menschen? Für mich sind diese bezahlten Söldner keine Menschen. Jeder der für Washington freiwillig die Tötungsarbeit macht ist ein inhumaner Verbrecher. Ausserdem, diese Ausrede wegen humanitären Einsätzen kennen wir zur Genüge, denn die NATO sagt ja auch, Bomben auf Zivilisten abwerfen ist rein humanitär zum Schutz der Bevölkerung.
Wie viele zivile Opfer der Kriege, verletzte Männer, Frauen und Kinder hat die Rega aus Afghanistan, Irak, Libyen und wo sonst noch Washington Krieg führt aus humanitären Gründen in ein europäisches Spital gebracht? Das würde mich mal interessieren. Oder passiert das nicht, weil sie arme Schlucker sind und nichts zahlen können? An den Kriegen der USA sich zu bereichern ist viel lukrativer.
Jetzt sagen Leute, man darf das nicht so eng sehen, die Rega handelt wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz. Das ist natürlich ein falscher Vergleich, denn Henry Dunant gründete die Gesellschaft 1863 ausdrücklich als Verwundetenpflege für Soldaten, nach dem er Zeuge der erschreckenden Zustände nach einer Schlacht zwischen der Armee Österreichs sowie den Truppen Piemont-Sardiniens und Frankreichs war.
Die Rega wurde aber nicht als Organisation gegründet, um verletzte amerikanische oder sonstige Soldaten aus Kriegsgebieten in Lazarette zu fliegen. Dieser Erwerbszweig kam erst in den letzten Jahren dazu. Was dabei passieren kann, während die Jets der Rega für das US-Militär unterwegs sind, fehlen sie für den Einsatz für den sie eigentlich gedacht sind. Das heisst, zivile Verletzte können nicht schnell genug in ein Spital gebracht werden und deshalb sterben, weil die Flugzeuge gerade von und nach Afghanistan mit US-Soldaten unterwegs sind.
Dass die Rega sich als eine gemeinnützige Stiftung präsentiert, ist nur ein Teil der Wahrheit. Tatsächlich gibt es parallel dazu die Firma Schweizerische Luft-Ambulanz AG, denn alle Fluggeräte sind unter dieser Firma registriert und nicht bei der Stiftung. Interessantes Konstrukt ;-)
Viele Bekannte mit denen ich darüber gesprochen habe sind sehr empört, sind der Meinung, es ist für eine REGA nicht in Ordnung solche Militärtransporte zu fliegen und sie werden ihre Gönnerschaft kündigen.

