Boeing hat noch mehr Probleme mit der 737 Max
Die verheerenden Nachrichten für Boeing reissen nicht ab. Der Raumfahrt-, Flugzeug- und Rüstungskonzern untersucht, ob die Verkabelung, die für die Steuerung des Leitwerks des Verkehrsflugzeugs 737 Max verantwortlich ist - dasselbe Modell, das in zwei tödliche Abstürze in den Jahren 2018 und 2019 verwickelt war - zu einem Kurzschluss und daraus folgenden Brand führen könnte, berichtet die New York Times.
Zuvor wurde Boeing im März von der US-Luftaufsichtsbehörde (FAA) gezwungen, die gesamte Flotte von hunderten 737 Max-Flugzeugen am Boden stehen zu lassen, nachdem bei zwei Unfällen 346 Menschen ums Leben gekommen waren, was eine langwierige Untersuchung durch die FAA auslöste.
Als Hauptverantwortlicher für die Abstürze wurde das Maneuvering Characteristics Augmentation System (MCAS) der 737 Max ermittelt, dass die Nase dieses Modells bei einem fehlerhaften Signal des "angle of attack" (AOA) Sensors nach unten drückt und ohne Eingriffsmöglichkeit der Piloten die Maschine in eine Sturzflug bringt.
Boeing-Ingenieure sagten der Times, dass die interne Verkabelung zweier kritischer Stromkreise zu dicht beieinander liegen, was zu einem Kurzschluss führen könnte. Sie erzählten auch der Zeitung, dass die Verkabelungsprobleme nicht nur bei der Max sondern auch bei anderen Modellen von Boeing wären.
Die Behebung des Problems, so sagten sie, würde nur ein bis zwei Stunden pro Flugzeug dauern.
"Wir haben diese Probleme als Teil eines strengen Überprüfungsprozesses identifiziert und arbeiten mit der FAA zusammen, um die entsprechende Analyse durchzuführen", so eine Erklärung, die Boeing an die Times geschickt hat. "Es wäre verfrüht, darüber zu spekulieren, ob diese Analyse zu Design-Änderungen führen wird."
Ab diesem Monat werden keine Passagierflugzeuge des Typs 737 MAX mehr gebaut. Die Entscheidung, die Produktion einzustellen, könnte als Zeichen dafür gewertet werden, dass die Jets nicht so bald wieder in die Luft gehen werden.
Laut Boeing stehen ca. 400 der 737 Max auf Abstellplätzen herum, was bei einem Stückpreis zwischen 100 (Max 7) und 135 (Max 10) Millionen Dollar einen stillgelegten Wert von sagenhaften 46 Milliarden Dollar ausmacht.
Da Boeing vorläufig nicht die Absicht hat, Mitarbeiter zu entlassen und auch die Zulieferer weiter bezahlt, es auch keine neuen Bestellungen gibt, verliert der Konzern bis zu 2 Milliarden Dollar pro Monat.
Deswegen ist der Aktienkurs erheblich abgestürzt, so wie ihre Flugzeuge, vom Höhepunkt von 446 Dollar vor einem Jahr auf den Tiefpunkt von 320 Dollar, um aktuell bei 336 Dollar zu liegen.
Trump hat auf den Konzern grossen Druck ausgeübt, keine Arbeitsplätze wegen dem Problem mit der 7373 Max abzubauen, weil es seinen Wahlkampf schaden würde. Steigende Arbeitslosenzahlen wären gar nicht gut für Trump. Lieber gibt er Boeing Rüstungsaufträge zur Quersubventionierung der Verluste in der zivilen Sparte.
Trump hat auch Druck auf die US-Verbündeten ausgeübt, Waffensystem von Boeing zu kaufen, dem zweitgrössten Rüstungsunternehmen des Landes, das zwischen 2014 und 2018 Rüstungsaufträge in Höhe von 104 Milliarden Dollar erhalten hat.
Nur böse Zungen behaupten, der ganze Grund für den Medien-Hype über die Beschuldigung, der Iran hätte die ukrainische 737-800 (das Vorgängermodell der Max) mit einer Rakete abgeschossen, sei weil ein SEHR SEHR grosses Interesse von Trump, von Boeing und der ganzen Rüstungslobby besteht, es nicht einen technischen Defekt sein zu lassen.
Und siehe da, der Akteinkurs von Boeing schnellte nach oben und die Konzernleitung stiess einen Seufzer der Erleichterung aus, als die ersten Meldungen über einen Abschuss über alle etablierten und alternativen Medien verbreitet wurden.
Keiner weiss was, kaum einer hat Ahnung, aber sitzen mit ihren Ärschen Tausende Kilometer weit entfernt vor ihren Bildschirmen, wissen über die Absturzursache alles besser als die untersuchenden Experten vor Ort im Iran.
Dann wird ja gar keine langwierige und teure Untersuchung mehr notwendig sein, Klappe zu, Fall erledigt. So läuft das heute zu Tage. Die Trollarmee im WWW erledigt das ruckzuck und gratis.
Aber jetzt kommt der Hammer:
Die neueste Meldung über Boeing von heute lautet, die Testpiloten von Boeing würden ihre Familien nicht in eine 737 Max setzen ... und andere Mitarbeiter haben gesagt: "Dieses Flugzeug wurde von Clowns entworfen, die wiederum von Affen beaufsichtigt werden..."
Die FAA hat nämlich interne Mails des Konzern durchsickern lassen und dessen Inhalt wurde in der New York Times veröffentlicht.
In den mehr als 100 Seiten interner Unternehmenskommunikation (die offenbar der FAA während des Zertifizierungsprozesses für den Jet vorenthalten wurden) kann man lesen, wie sich die Mitarbeiter von Boeing über die Vorschriften lustig machten, offen über ihre Täuschung der Aufsichtsbehörden diskutierten und über die möglichen Mängel der 737 MAX scherzten.
In einer Nachricht gibt ein Mitarbeiter von Boeing offen zu, die FAA im Namen des Unternehmens getäuscht zu haben. "Mir ist von Gott noch immer nicht vergeben worden, was ich im letzten Jahr vertuscht habe", sagte einer der Mitarbeiter in Botschaften aus dem Jahr 2018, offenbar in Bezug auf die Interaktionen mit der Federal Aviation Administration.
Das Grounding der 737 MAX sowie die Ermüdungsrisse bei der 737-800 haben dazu geführt, dass Kevin G. McAllister im Jahr 2019 als Chef der Sparte Boeing Commercial Airplanes abgesetzt wurde.
Fluggesellschaften haben nämlich 38 strukturelle Risse durch Ermüdung gemeldet, nachdem sie 810 der Boeing 737-NG-Familie, zu der die 800 gehört, in ihren Flotten weltweit inspiziert haben, sagt Boeing.
Ach, das auch noch, nicht nur kann der Computer verrückt spielen und einen Sturzflug einleiten, eine Kurzschluss passieren und einen Feuer auslösen, bei der 737-800 kann es zu Rissen kommen, welch die Maschine auseinander brechen lässt.
Würdet ihr nach diesem Hintergrundwissen noch mit einer 737 Max oder überhaupt mit einer Boeing fliegen wollen?
Ich schon, ich setz mich jederzeit in den Cockpit einer Boeing und hab dabei keine Angst, ... aber nur in einen Simulator am Boden ;-)
Fast hätte ich es vergessen, auch die Raumfahrtsparte von Boeing produziert nur Schrott der nicht funktioniert.
Die neue Raumkapsel von Boeing, Starliner genannt, die amerikanische Astronauten nach 9 Jahren Pause wieder für die NASA in die Erdumlaufbahn bringen soll, versagte am 20. Dezember 2019 während des Testfluges zur Internationalen Raumstation (ISS) und schaffte es nicht, stürzte zur Erde zurück.
Wisst ihr was aber perfekt funktioniert hat? Die Atlas V Rakete, welche die Kapsel von der Erde abgehoben hat. Sie wird von zwei russischen RD-180 Raketenmotoren angetrieben, welche die Amis von den "bösen Russen" kaufen müssen, weil sie selber keine bauen können.
Was können die Amis überhaupt noch? Nicht mal einen guten Star Wars Film mehr drehen, denn der neueste "Der Aufstieg Skywalkers" ist grottenschlecht und viele Leute laufen aus den Kinos raus.
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Der Iran wird am Freitag mit der Analyse der Blackboxen der ukrainischen Boeing 737 in einem Labor des Mehrabad International Airport in Teheran beginnen, sagte der Leiter der Unfallabteilung der iranischen Zivilluftfahrt-Organisation, Hassan Razai, auf einer Pressekonferenz.
"Heute werden wir mit der Analyse der Blackboxen in einem Labor des Mehrabad International Airport beginnen. Wenn der Iran keine Informationen daraus gewinnen kann, werden wir Russland, Frankreich, Kanada oder die Ukraine bitten, die Blackboxen zu analysieren, um Datenschäden zu vermeiden", sagte Razai.
Genau wie im Falle des Absturzes vom MH-17, behaupten die westlichen Medien sofort - gefolgt von Spitzenpolitikern unter Berufung auf "Geheimdienstdaten" -, dass das Flugzeug von einer iranischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Ist doch klar, was könnte sonst die Ursache sein? Ich meine, wenn die soooooo vertrauenswürdigen westlichen Geheimdienste es sagen, dann muss es stimmen.
Teheran bestreitet solche Behauptungen vehement und forderte die Ankläger auf, ihre vermutlich vorhandenen Beweise herauszurücken und zu veröffentlichen, sie der Untersuchungskommission auszuhändigen. Man darf nicht einen Staat eines Verbrechen beschuldigen, ohne Beweise dafür zu haben. Tun sie natürlich nicht, denn es geht nur darum, den Iran wieder als Bösewicht hinstellen zu können.
737 Max 8 Absturz - Kampf Computer gegen Mensch
Nach Studium der bisherigen Informationen und Aussagen über die beiden Abstürze einer Boeing 737 Max 8 und den Eigenschaften dieses Flugzeugs, komme ich in wenigen Worten zum Ergebnis, hier fand ein Kampf zwischen dem Computer des Flugzeugs und den Piloten statt.
Das heisst, wegen falschen Angaben von Sensoren hat der Computer die Maschine in eine Lage gebracht, die gefährlich war, die Piloten haben versucht dies zu korrigieren, aber der Computer korrigierte die Korrektur und brachte die Maschine wieder in eine gefährliche Lage.
Das erklärt, warum das aufgezeichnete Flugprofil sehr erratisch rauf und runter geht. Zum Schluss stürzte die Maschine mit extrem hoher Geschwindigkeit fast senkrecht in den Boden.
Die erste Grafik zeigt die Geschwindigkeit der 737 Max 8, die der Lion Air, die am 29. Oktober 2018 in Indonesien kurz nach dem Start aus Jakarta ins Meer stürzte. Alle 189 Menschen an Bord kamen ums Leben.
Darunter das Profil der Ethiopian Airlines 737 Max 8, die am vergangenen Sonntag kurz nach dem Start aus Addis Ababa aus dem Himmel fiel und auf den Boden knallte, wodurch alle 157 Passagiere und Besatzung getötet wurden.
Was auffällt ist das Auf und Ab der Geschwindigkeit der Maschinen, wobei beide Maschinen hunderte Meter an Höhe verloren, ein Anzeichen für sehr grosse Probleme.
Beide Maschinen waren nagelneu, die der Lion Air drei Monate und die der Ethiopian Airlines erst vier Monate im Dienst. Beide Piloten hatten viel Flugerfahrung.
Unterbrechung: Gerade während ich diese Zeilen am Freitag um die Mittagszeit schreibe, erreicht mich die neueste Nachricht, eine Boeing 737-800 musste eine Notlandung im Norden Russlands durchführen, diesmal wegen Triebwerksausfall.
Sei's drum!, zurück zum Absturz der beiden 737 Max 8.
Wie meine Leser wissen, bin ich selber Pilot, besitze alle Lizenzen der FAA für Propellermaschinen, und hatte viele Jahre lang eine zweimotorige Piper Seneca. Bin in Europa, Nordamerika, Afrika und Australien viel herumgeflogen.
Deshalb interessieren mich alle Flugunfälle, und ich meine, kann meinen "Senf" dazugeben.
Auch ich hatte mal bei einem Langstreckenflug das Problem, dass der Autopilot die Höhe rauf und runter korrigierte, die Maschine wie auf einer Achterbahn sich bewegte.
Die einzige Lösung war, den Autopilot auszuschalten, selber die Steuerung zu übernehmen und manuell weiterfliegen.
Jetzt ist es aber so, bei der 737 Max 8 kann der Pilot den Computer nicht ausschalten, jedenfalls nicht den Teil der Software, der das Abschmieren verhindern soll.
Was also passiert sein kann, der Computer meinte beim Steigflug nach dem Start durch einen defekten Anstellwinkelsensor, die Maschine ist am Abschmieren und drückte deshalb die Nase runter, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Der Pilot merkte aber, das ist falsch und zog die Nase nach oben.
Dann korrigiert der Computer wieder und drück nach unten. Der Pilot machte wieder das Gegenmanöver. Das wiederholt sich mehrmals und die Maschine vollzog diese Achterbahnbewegung, die sich immer grösser aufschaukelte.
Laut Funkaufzeichnung meldete der Pilot der Ethiopian Airlines, er hätte Schwierigkeiten, die Maschine zu kontrollieren, und er verlangte eine sofortige Rückkehr zum Flughafen, die ihm gewährt wurde.
Bei diesem Kampf gegen den Computer und dem Auf und Ab wurde immer mehr an Höhe verloren, die ja sowieso wegen dem kurz davor erfolgten Start niedrig ist, bis es dann zum Aufprall mit dem Boden kam.
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| Die Absturzstelle von Ethiopian Airlines Flug 302 |
Ich möchte daran erinnern, dass dieses Problem in der Vergangenheit von Airbus-Piloten auch gemeldet wurde. Es gab Fälle wo Maschinen Tausende Meter steil abwärts stürzten, weil der Computer das fehlerhaft durchführte, und die Piloten nur durch Ausschalten des Computers die Kontrolle wieder erlangten.
Daraus stellt sich die Frage, warum können die Piloten bei der 737 Max 8 diese Abschmierverhinderung des Computers nicht abschalten, wenn er falsche Manöver durchführt?
Die Antwort darauf ist unfassbar. Der Hersteller Boeing sagt, die Piloten einer 737 Max 8 wissen gar nicht, dass es diese Autokorrektur gibt, eine Funktion des "Maneuvering Characteristics Augmentation System (MCAS).
Die Beschreibung darüber wurde aus den Flughandbüchern weggelassen, weil laut Boeing ein Pilot "niemals die Wirkung des MCAS sehen sollte" wenn normal geflogen wird.
Da muss man sich an den Kopf greifen, wenn ich diesen Schwachsinn höre. Boeing hat also die Piloten entmündigt und sagt, der Computer hat immer recht und ihr müsst gar nicht wissen war er macht, ihr dürft auch nicht eingreifen.
Jetzt sieht es aber danach aus, der Computer bekam falsche Signale vom Anstellwinkelsensor und meinte, die Maschine schmiert ab, führte deshalb falsche Manöver aus als vermeintliche Korrektur.
Die Piloten versuchten alles um die Kontrolle zu erlangen, was aber der Computer verhindert hat. Sie hätten nur einen Grossteil der Stromzufuhr abschalten können, um den Computer zu "killen", was aber andere kritische Funktionen ebenfalls ausgeschaltet hätte.
Jetzt, wo ich das Problem mit dem "verrückt gewordenen" Autopiloten hatte, musste ich nur den Ausschaltknopf drücken, um wieder Herr der Lage zu werden. Das ist offensichtlich bei den neuesten Flugzeugmodellen nicht mehr möglich, denn die KI (Künstliche Intelligenz) fliegt die Maschine.
Warum machen das die Hersteller? Weil die Airlines das verlangen, um weniger qualifizierte Piloten einstellen zu können, die weniger Flugausbildung benötigen und so billiger sind.
Es geht um Profitabilität im grossen Konkurrenzkampf.
Aber daran sind auch die Kunden schuld, die immer billigere Flüge verlangen. Wie soll es noch einen sicheren Flugbetrieb geben, wenn Flüge nur noch 50 Euro kosten dürfen? Da muss ja massiv an der Sicherheit gespart und automatisiert werden.
Das ist ja generell bei allen Transportmitteln mittlerweile der Trend, sie sollen bald selbständig und autonom ohne Führer, Fahrer, Kapitän und Pilot Menschen transportieren.
Ist ja toll, aber wenn der Computer plötzlich wegen falschem Input "spinnt" und kein Mensch eingreifen kann, dann ist die Katastrophe da.
Sieht man auch an den immer häufiger passierenden Unfällen mit dem Teslar, die plötzlich beschleunigen und der Fahrer nichts dagegen unternehmen kann.
Dieser Besitzer eines Tesla Model S stürzte mit seinem Fahrzeug in der Nähe einer Supercharger-Station in China am vergangenen Mittwoch in einen Fluss und behauptete, das Fahrzeug sei von selbst beschleunigt worden - in einem weiteren Fall einer unbeabsichtigten Beschleunigung.
Die Teslar-Autos werden vom Computer gefahren und der Mensch soll dabei nur noch zugucken. Scheisse aber, wenn er Mist baut und man nichts dagegen machen kann. In diesem Fall ist den Menschen nichts passiert.
Die Computerisierung und Automatisierung erfolgt auch deshalb, um "menschliche Fehler" auszuschliessen und den Transport sicherer zu machen. Nur, Computer machen auch Fehler und stürzen ab. Und dann die Software, die niemals fehlerfrei sein kann und alle Szenarien abdeckt.
Der Horror muss sein, wenn "Windoof" von "Mikroschrott" ein wichtiges Gerät steuert.
Erinnert mich an den Bond-Film "Der Morgen stirbt nie" und die Szene: "Sind wir soweit, dass wir unsere neue Software auf den Markt werfen können?" - "Ja, Sir, und wie gewünscht ist sie voller Macken, so dass die Kunden noch jahrelang nachrüsten müssen." - "Ausgezeichnet".
Alle diese Probleme sind bekannt, auch bei den Flugzeugen. Es wird nur sehr zögerlich was dagegen unternommen. Der Absturz der beiden 737 Max 8 und das weltweite Grounding aller Maschinen dieses Typs, wird den Hersteller Boeing enorm viel Geld kosten, kann sogar zur Pleite führen.
Ein Skandal ist, dass die amerikanische Luftaufsichtsbehörde FAA als letzte reagiert hat. Offensichtlich gibt es eine enge Kollusion zwischen Boeing und dieser Behörde, um die US-Flugzeugindustrie zu schützen. Nur, jetzt ist ein Schuss ins Knie erfolgt, denn das Vertrauen ist weg.
Die Untersuchung des Absturzes in Äthiopien befindet sich noch im Anfangsstadium. Die so genannten Blackboxen mit Sprach- und Flugdaten sind am Donnerstag in Frankreich zur weiteren Analyse eingetroffen.
Warum Frankreich? Weil die äthiopischen Behörden den US-Luftaufsichtsbehörden nicht trauen, eine neutrale Untersuchung durchzuführen. Es wird unterstellt, sie werden Boeing nicht belasten und den Absturz mit "Pilotenfehler" begründen.
Kriminell ist, dass die FAA es aus Profitgier zugelassen hat, das ein fehlerhafter Sensor, auf dessen Daten der Computer seine Entscheidungen trifft, den Einfluss der Piloten auf die Maschine verhindert. Deshalb sind 346 Menschen gestorben!
UPDATE: Ein "Teil" wurde in den Trümmer gefunden, das mit dem "Trim" zu tun hat (senkt oder erhöht die Nase), und es war eingestellt, um die Maschine in einen Sturzflug zu bringen. Dieser Fund hat die FAA überzeugt, alle 737 Max 8 am Boden bleiben zu lassen.
Das bedeutet, ich liege richtig mit meiner oben aufgeführten Erklärung. MCAS hat die Maschine nach unten gedrückt und die Piloten konnten sie nicht hochziehen. Sie hatten das Höhenruder bis zum Anschlag nach hinten gezogen, aber der Computer ignorierte diesen Steuerbefehl und machte das Gegenteil.
Frage: Ist das jetzt "offiziell" das erste Mal, dass die KI Menschen tötet???
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Ich will Euch noch das hier zeigen. Zwei Frauen, die für Emirates einen Airbus A380 steuern, das grösste in Serienfertigung produzierte zivile Verkehrsflugzeug in der Geschichte der Luftfahrt ... RESPEKT!!!
Computer machen es möglich, wenn sie funktionieren.
Tu-154-Pilot - "Die Klappen, verdammt!"
Experten sollen den Stimmen-Rekorder der am 25. Dezember abgestürzten Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums auf die Schnelle entziffert haben. Laut einer Quelle, die dem Untersuchungsteam nahe steht, waren die letzten Worte der Piloten: "Die Klappen, verdammt!" und der Kopilot hat laut gerufen: "Kommandant, wir fallen!".

Hier die letzten Worte aus dem Cockpit von Kommandant Major Roman Volkow und sein Kopilot Hauptmann Alexander Rovensky, beide erfahrene Flugzeugführer:
"Geschwindigkeit 300 ..."
"..."
"Ich hab das Fahrwerk eingefahren, Kommandant."
"..."
"Oh verdammt!"
Alarmsignal tönt
"Die Klappen, verdammt, was für ein...!"
"Der Höhenmesser!"
"Wir sind auf..."
Es kommt der Warnton für Bondennähe
"..."
"Kommandant, wir fallen!"
In meinem vorhergehenden Artikel habe ich die möglichen Gründe des Absturzes aufgelistet. Einer ist: "Was auch sein kann und schon zu Abstürzen geführt hat, die Vorflügel und Flaps waren nicht ausgefahren oder wurden zu früh eingefahren. Dadurch kann die Maschine ebenfalls zu wenig Auftrieb gehabt haben und kam ins Trudeln."
Der Pilot sagte, es gibt ein Problem mit den "Klappen", also den Landeklappen, die auch für einen Start ausgefahren werden, oder auf Englisch "Flaps". Sie vergrössern die Flügelfläche und so auch den Auftrieb, was beim Start UND bei der Landung sehr wichtig ist, weil die Maschine in diesen Flugphasen geringe Geschwindigkeit hat.
Was kann also mit den Klappen passiert sein? Dazu gehören nicht nur die Klappen am hinteren Teil der Flügel, sondern auch vorne. Folgendes Foto zeigt die vorderen und hinteren Klappen wenn ausgefahren:
Gründe für einen Absturz wegen den Klappen:
1. Die Klappen wurden für den Start gar nicht ausgefahren. Deshalb hatte die Maschine zu wenig Auftrieb und stürzte ab. Ist eher unwahrscheinlich, weil dieser sehr wichtige Punkt in der Start-Checkliste steht und kaum vergessen wird und die Maschine ja tatsächlich abhob.
2. Die Klappen wurden in der Steigphase zu früh eingefahren. Dadurch hatte die Maschine plötzlich zu wenig Auftrieb und stürzte ab. So ein Pilotenfehler, zu frühes Einfahren der Klappen, hat schon zu Abstürzen in der Vergangenheit geführt. Kann hier passiert sein.
3. Die Klappen wurden zum richtigen Zeitpunkt eingefahren, sind aber plötzlich asymmetrisch geworden. Das heisst, auf einem Flüge waren sie ausgefahren, auf den andren nicht. Jedenfalls waren sie nicht gleich und haben so auf beiden Flügeln nicht für den gleichen Auftrieb gesorgt. Die Maschine wurde dadurch völlig instabil und drehte sich zur Seite.
4. Die Spoiler sind ausgefahren worden, die Bremsklappen auf den Flügeln, womöglich durch eine Falschbedienung. Das würde im Steigflug einen Absturz verursachen, da der Auftrieb damit unterbrochen wird.

Obwohl Ursachen 2 bis 4 möglich sind, halte ich die 3. Erklärung für die wahrscheinlichste. Ein technischer Defekt an den Klappenmotoren eines Flügels hat sie ungleich einfahren lassen. So eine Situation ist sehr sehr selten, würde aber die Maschine nicht mehr von den Piloten kontrollierbar machen.
Das wäre so wie wenn bei einem Auto auf nur einer Seite die Bremsen funktionieren. Das Fahrzeug würde nicht mehr geradeaus fahren, sondern ausbrechen, sich drehen und ins Schleudern kommen.
Das ist aber von mir als Pilot mit über 1'000 Stunden Flugerfahrung nur eine wohl begründete Vermutung, an Hand des Rufs aus dem Cockpit: "Die Klappen, verdammt!" Es muss mit denen ein gravierendes Problem gewesen sein.
Das würde auch die Kurve erklären, welche die Maschine vollzogen hat. Nicht unbedingt weil der Pilot zurück für eine Notlandung wollte, sondern weil die Maschine von sich aus drehte, wegen des ungleichen Auftrieb der Flügel.
Laut Quelle fand der Absturz jedenfalls dann statt, nachdem die Flaps eingefahren wurden. Danach wurde der Anstellwinkel aus einem unbekannten Grund zu steil und die Maschine stürzte mit einer Geschwindigkeit von 510 Kilometer pro Stunde ins Meer.
Wir müssen die weiteren Ergebnisse der Untersuchung der Flugdatenschreiber abwarten und auch, ob die aus dem Meer geborgenen Wrackteile unterschiedlich ausgefahrene Klappen und einen technischen Defekt bestätigen.
Es sind Augenzeugen des Absturzes befragt worden. Einer dieser Zeugen hat ein Video vom Start und den Absturz ins Meer gemacht, wie die Sprecherin des Untersuchungskomitees, Svetlana Petrenko, gegenüber TASS gesagt hat.
Ich weiss aber nicht was man gross auf dem Video sehen soll, wo doch um die Uhrzeit des Start, um 5:23 Uhr Lokalzeit, es dunkel war, denn der Sonnenaufgang fand kurz vor 8:00 Uhr in Sotschi statt.
Es wurden auch Proben des Treibstoff zur Analyse eingeschickt und zahlreiche andere Tests werden durchgeführt, um die Umstände des tragischen Unfalls herauszufinden, sagte Petrenko. Die Leichen der Opfer sind nach Moskau zur Identifikation gesandt worden, fügte sie hinzu.
Es gibt keine Anzeichen von einer Explosion oder einem Feuer an Bord, haben Sicherheitsbeamte gegenüber TASS gesagt. "Nach der Untersuchung der bisher gefundenen Fragmente des Flugzeugs, wurden keine Anzeichen einer Explosion oder eines Feuer entdeckt."

Es sind 15 Leichen und 239 Körperteile bisher aus dem Meer geborgen worden. Auch einen weiteren Rekorder konnten Taucher an die Oberfläche holen.
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UPDATE: Der Hauptteil der Bergungsarbeiten auf dem Meer nach dem Absturz der Tu-154 sind beendet, wie ein Sprecher aus der Zentrale der Operation am Donnerstag gemeldet hat. Die meisten Teile des Flugzeugs sind an die Oberfläche geholt worden und die beteiligten Schiffe an der Suchaktion haben das Gebiet verlassen.
Tu-154 Absturz - Maschine bekam keine Höhe
Ein Grossaufgebot an Schiffen und Tauchern suchen nach Überlebenden des Absturzes einer russischen Militärmaschine vom Typ Tu-154, die Sonntag früh um 05:25 Uhr Lokalzeit vom Flughafen Adler bei Sotschi in Richtung Syrien gestartet war und ins Schwarze Meer gestürzt ist. An Bord waren 84 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder. Bei den meisten Passagieren handelte es sich um Mitglieder des Alexandrow Ensemble, die von Moskau zur Hmeymin Luftwaffenbasis wegen eines Neujahrskonzert für die Soldaten unterwegs waren. Neuen Journalisten flogen auch mit. Die Absturzstelle befindet sich nur 1,5 Kilometer von der Küste entfernt. Bis 17:00 Uhr Lokalzeit, als die Dunkelheit einsetzte, wurden 10 Leichen aus dem Meer geborgen.


Mehr als 3'000 Helfer sind an der Bergungsaktion beteiligt, einschliesslich Taucher, denn das Wrack der Maschine liegt in 50 Meter Tiefe, sagte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums. "27 Schiffe, 37 Taucher, 4 Helikopter und ferngesteuerte Unterwasserroboter sind an der Aktion beteiligt. Weitere 100 Tiefseetaucher mit Spezialgeräten werden an der Absturzstelle bald ankommen", sagte das Ministerium.
Laut Behörden konnte die Maschine nach dem Start nicht genug Höhe erreichen, machte eine Kehrtwende zurück zum Flughafen und stürzte dabei ins Meer.

Ich bin schon mindestens 20 Mal aus diesem Flughafen rein und raus geflogen, deshalb kennen ich die Lage sehr gut und kann euch die Besonderheiten der Start und Landung erklären.
Der Flughafen liegt in der Ortschaft Adler, etwa 12 Kilometer von der Stadt Sotschi entfernt, 2 Kilometer inland von der Küste. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Olympiagelände mit den Stadien, die für die Winterolympiade 2014 errichtet wurden. Im Hintergrund liegen die Ausläufer des Kaukasus und zwischen den Bergen, die ca, 2'300 Meter hoch sind, liegt der Wintersportort Krasnaya Polyana mit den Skipisten, Leupen, Bobbahn und Sprungschanze.
In der folgenden Luftaufnahme sieht man im Vordergrund das Meer und die Küste, dann in der Bildmitte das Olypiagelände, ganz links den Flughafen und hinten die schneebedeckten Berge.

Das besondere am Flughafen Adler ist, die Maschinen können nur in einer Richtung landen und starten. Also nur übers Meer anfliegen und übers Meer abheben. Das ist sehr ungewöhnlich, denn fast immer kann man in beiden Richtungen starten und landen, je nach Windrichtung.
Das heisst, Flugzeuge müssen in Adler auch manchmal mit dem Wind starten, was sie sonst niemals tun. Man landet gegen den Wind und startet gegen den Wind. So hat man mehr Auftrieb. In Adler ist das nicht möglich, weil die Berge im Weg sind.

Auf dem Foto der Landebahn sieht man, nur eine Seite hat die schwarzen Gummispuren wegen der Landung, weil man nur vom Meer her kommend landen kann und nur zum Meer startet, egal aus welche Richtung der Wind bläst.
Wenn also die Maschine laut ersten Berichten nach dem Start in Richtung Meer nicht genug Luftgeschwindigkeit erreichte und damit nach dem Abheben nicht genug Höhe, weil zum Beispiel ein starker Rückenwind herrschte, dann erklärt das möglicherweise den Absturz.
Bei einem Flugzeug ist nicht die Geschwindigkeit über Boden für den Auftrieb wichtig sondern durch die Luft. Wenn zum Beispiel ein Flugzeug mit 200 km/h über die Rollbahn düst und es 30km/h Gegenwind gibt, dann ist die Geschwindigkeit durch die Luft 230 km/h. Umgekehrt bei 30 km/h Rückenwind nur 170 km/h.
Es können auch nach dem Start die drei Triebwerke ausgefallen sein und deshalb erreichte die Maschine nicht genug Steiggeschwindigkeit und Höhe. Das würde die Kehrtwende erklären. Die Piloten versuchten wieder zurück zur Landebahn zu kommen, was sie aber nicht schafften.
Treibstoffmangel kann es eher nicht sein, weil die Maschine extra in Adler zum Auftanken gelandet ist, um dann non-stop nach Syrien zu fliegen.
Es kann ein "bird strike" gewesen sein, also Seemöwen sind in die Triebwerke geraten, so wie beim bekannten Absturz von US-Airways-Flug 1549 im Jahre 2009, wobei beide Turbinen ausfielen und der Pilot mit dem Airbus 320-214 im Hudson River eine Notwasserung durchführte.
Was auch sein kann und schon zu Abstürzen geführt hat, die Vorflügel und Flaps waren nicht ausgefahren oder wurden zu früh eingefahren. Dadurch kann die Maschine ebenfalls zu wenig Auftrieb gehabt haben und kam ins Trudeln.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten, was genau den Absturz verursachte. Was auf einen Notall an Bord und technische Ursache hindeutet ist jedenfalls die Umkehr zurück zum Flughafen.
Wie immer werden wir mehr wissen, wenn die Aufnahme des Funkverkehrs analysiert wurde und nach der Bergung der Blackboxen was die Datenauswertung sagt.
Viktor Ozerow, Vorsitzender des Verteidigungsausschuss der Duma sagte, er "schliesse völlig aus", es handle sich um Terrorismus, denn das Flugzeug wurde vom Militär gewartet und betrieben.
Auch hier mein herzliches Beileid an die vielen Hinterbliebenen der 64 Mitglieder des Armeechors und des Leiters Valery Khalilow. So wie es aussieht wird es leider keine Überlebenden geben. Maksim Sokolow, der Chef des russischen Transportministeriums, sagte am Abend: "Leider sind keine Überlebenden bisher gefunden worden."
Ein Sänger hatte Glück. Da sein Pass im Juli abgelaufen war, wurde Roman Valutow 29 am Gate beim Einsteingen nicht an Bord gelassen.









