Autopsie bestätigt, George Floyd wurde ermordet
George Floyd ist am Montag den 25. Mai auf einer Strasse von Minneapolis am Boden liegend gestorben, weil drei Polizisten mit ihrem Gewicht auf seinem Körper Druck ausübten wodurch er nicht atmen konnte und der Polizist Derek Chauvin ihn mit seinem Knie die Halsschlagader abklemmte, wie eine unabhängige, von seiner Familie angeordnete Autopsie bestätigt hat.
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| Der Polizist Derek Chauvin mit seinem Knie auf dem Hals von George Floyd, der verzweifelt um sein Leben rang und rief, "ich kann nicht atmen!" |
"Anhaltender Druck auf der rechten Seite von Mr. Floyds Halsschlagader behinderte den Blutfluss zum Gehirn, und das Gewicht auf seinem Rücken behinderte seine Fähigkeit zu atmen", sagte ein Anwalt von Floyds Familie in einer Erklärung heute Montag den 1. Juni, nachdem der Autopsiebericht veröffentlicht worden war.
"Die unabhängigen Prüfer stellten fest, dass das Gewicht auf dem Rücken, die Handschellen und die Positionierung dazu beitrugen, weil sie die Funktionsfähigkeit von Mr. Floyds Zwerchfell beeinträchtigten", fuhr er fort.
"Für George Floyd war der Krankenwagen sein Leichenwagen", fuhr der Anwalt in seiner Erklärung fort. "Es steht ausser Frage, dass er ohne den Druck, den der entlassene Beamte Derek Chauvin auf seinen Hals ausübte, und ohne die Belastung seines Körpers durch zwei weitere auf ihm kniende Beamte heute noch am Leben wäre."
Am vergangenen Freitag wurde Derek Chauvin wegen Mordes dritten Grades und Totschlags zweiten Grades angeklagt. Er wurde in ein Hochsicherheitsgefängnis in Minnesota verlegt, nachdem er Berichten zufolge im Ramsey County Jail, wo er zuerst eingebuchtet wurde, unter Selbstmordbeobachtung stand.
Floyds offensichtlicher Mord schockierte die Nation, da ein Video die letzten quälenden acht Minuten seines Lebens zeigt, was Proteste und Unruhen in den ganzen USA auslöste. Fast eine Woche später eskalierten die Proteste in landesweite Anarchie, Plünderungen und Brandstiftung. Siehe "Ein Flächenbrand entwickelt sich in Amerika".
Auch an der Ostküste muss die Situation schlimm sein, denn heute hat der Gouverneur des Bundesstaates New York Andrew Cuomo am Nachmittag verkündet, dass er in New York City ab Montagabend 23:00 bis 5 Uhr morgens eine Ausgangssperre verhängen werde. Bürgermeister Bill de Blasio verkündete die Nachricht, nachdem er die Notmassnahme mit Cuomo besprochen hatte.
New Yorkers: I’ve spoken with @NYGovCuomo and for everyone’s safety we have decided to implement a citywide curfew in New York City tonight. It will take effect at 11pm and be lifted at 5am tomorrow morning.— Mayor Bill de Blasio (@NYCMayor) June 1, 2020
Während der täglichen Pressekonferenz wegen Covid-19 am Montag sagte Cuomo, es sei möglich, dass eine gut gemeinte Protestbewegung von Kriminellen "entführt" werden könne. "Kann man eine legitime Protestbewegung 'entführen' lassen? Ja, das kann man", sagte Gouverneur Cuomo. "Es gibt zweifellos Gruppen von aussen, die hereinkommen, um zu stören."
Die Ironie dabei, die Tochter des Bürgermeisters, Chiara De Blasio (25), ist bei einer Protestkundgebung wegen der Ermordung von George Floyd in New York City am Samstag verhaftet worden.
Sie gehörte zu den 345 Demonstranten, die am Samstagabend um 22:30 Uhr wegen unrechtmässiger Versammlung festgenommen wurden, und weil sie auf Anordnung der Polizei sich weigerten, die Strasse zu verlassen.
Das folgende Video zeigt wie New Yorker Polizisten Plünderer verprügeln. Dies ist nur eines der Dutzend Geschäfte in NYC, die über Nacht zerstört wurden. Der Bürgermeister weigerte sich (zunächst), eine Ausgangssperre zu verhängen und lehnte die Nationalgarde ab:
WATCH: NYPD deals with looters caught red-handed when they were "seeking justice" inside a #Soho shoe store. This is just one of DOZENS of NYC businesses destroyed overnight. @NYCMayor refused to set a curfew and refused the National Guard. pic.twitter.com/30sNa8wbgR
— Breaking911 (@Breaking911) June 1, 2020
UPDATE: New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat verkündet, die Ausgangssperre während der Nacht wird bis zum kommenden Sonntag verlängert.
Trump IST der Tiefenstaat und bekämpft ihn nicht
Wenn man den sogenannten Tiefenstaat als den industriellen, finanziellen, militärischen, geheimdienstlichen und kriegerischen Sicherheitskomplex definiert, der immer da ist, egal wer im Weissen Haus sitzt, und im Hintergrund die amerikanische Innen- und Aussenpolitik bestimmt, dann ist Trump ein Teil davon, ihr williger Exekutor und ganz sicher nicht ein Gegner. Trump spielt nur insofern 4D-Schach, in dem er seine Fans mit vielen falschen Behauptungen, Lügen und Tricks täuscht und hinters Licht führt. Wie verblendet seine Gläubigen sind, zeigt, egal welche Verbrechen er begeht, sie reden seine Taten schön. Jetzt können sie aber nicht mehr abstreiten, er ist ein MÖRDER und er unterstützt MÖRDER!!!
Begründet hat Trump seinen Mordbefehl mit der Behauptung, General Suleimani stellte eine "unmittelbare Gefahr" für Leib und Leben von Amerikanern dar, denn sie hätten genaue Informationen über seine Pläne über Anschläge gegen US-Einrichtung, deshalb war Gefahr in Verzug und es musste die Gelegenheit spontan genutzt werden, ihn in Bagdad zu liquidieren.
Aus "Notwehr" wurde Suleimani quasi ermordet.
Als gewisse US-Medien und auch Politiker nach Details der Pläne fragten, genaue Angaben wissen wollten, wie "unmittelbar" die Gefahr war und welche US-Einrichtungen Suleimani angreifen wollte, kamen nur vage Antworten, von wegen, vier US-Botschaften wären Ziele gewesen.
Von Tag zu Tag schwächte sich die Begründung für den Mord immer mehr ab und die Medien erhöhten den Druck, bis Pompeo zugeben musste, "wir wussten nicht wo und wann" Anschläge erfolgen würden. Es stellte sich heraus, das US-Regime besass gar keine Informationen über Pläne und es war alles erstunken und erlogen.
Der wirkliche Grund für General Suleimani nach Bagdad zu reisen, war nicht um Anschläge durchzuführen, sondern er war auf diplomatischer Mission auf Einladung des irakischen Premierminister Adil Abdul-Mahdi gekommen, mit dem er sich am Morgen des 3. Januar treffen wollte. Das hat Mahdi dem irakischen Parlament berichtet.
Dann brachte CBS News, Trump hätte laut Aussagen von fünf ehemaligen Regierungsbeamten, die Ermordung von Suleimani bereits vor sieben Monaten im Juni 2019 genehmigt. Es war also der Mordanschlag lange geplant und Trump musste nicht, wie behauptet wird, unter Druck seiner Berater in Mar-a-Lago während der Ferien spontan entscheiden.
Es war der Abschuss der US-Drohne am 20. Juni 2019 in der Nähe der Strasse von Hormus durch die iranische Revolutionsgarde wegen Verletzung des iranischen Luftraums, der Trump entscheiden lies, den Kommandanten der Al-Quds-Brigade der Revolutionsgarde aus Rache dafür zu ermorden. Sein damaliger Sicherheitsberater John Bolton und Aussenminister Mike Pompeo hatten ihn dazu geraten.
In den 10 Tagen seit der Ermordung von General Qassim Suleimani hat das US-Regime nachträgliche versucht den Mord mit "unmittelbarer Gefahr" zu begründen, dabei war es ein Racheakt wegen dem Drohnenabschuss im Juni. Trump hatte dem Iran damals gedroht, es würde einen hohen Preis dafür zahlen, den wir jetzt kennen, das Leben von Suleimani.
Am Sonntag sagte der Chef des Pentagon Mark Esper jedoch, dass er "keine nachrichtendienstliche Vorwarnung vor bevorstehenden Angriffen auf Botschaften gesehen habe", trotzdem hätte er den Mordauftrag von Trump ausführen lassen.
Wisst ihr was Esper vor seiner Ernennung zum Kriegsminister war? Er hat für das Regime von George W. Bush gearbeitet und den Krieg gegen den Irak ermöglicht. Danach ging er zu Raytheon, einer der grossen US-Rüstungskonzerne als Lobbyist, um dann von Trump ins Kabinett geholt zu werden. Jetzt bereitet er den Krieg gegen den Iran vor.
Ja sicher, Trump trocknet den Sumpf aus ... BULLSHIT!!!
Am Montag hat dann Trump endlich indirekt zugeben, die Behauptungen über eine "unmittelbare Gefahr" sei alles gelogen, denn er schrieb auf Twitter:
"Die Fake News Media und ihre demokratischen Partner arbeiten hart daran, festzustellen, ob der zukünftige Angriff des Terroristen Suleimani 'unmittelbar bevorstand' oder nicht, & war mein Team damit einverstanden. Die Antwort auf beides ist ein starkes JA., aber das ist wegen seiner schrecklichen Vergangenheit nicht wirklich wichtig!"
The Fake News Media and their Democrat Partners are working hard to determine whether or not the future attack by terrorist Soleimani was “imminent” or not, & was my team in agreement. The answer to both is a strong YES., but it doesn’t really matter because of his horrible past!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) January 13, 2020
NICHT WIRKLICH WICHTIG???
Die Amerikaner und die Welt voll anzulügen und einen Mord aus Rache zu befehlen ist nicht wichtig??? Die Rechtfertigung für diesen Mordanschlag brach damit zusammen.
Die Trump-Doktrin lautet demnach: Ermorde jeden, überall und jederzeit, solange du behauptest, dass er ein böser Kerl ist.
Damit unterscheidet sich seine Anwendung von Killerdrohnen für Mordaufträge keineswegs von der Obama-Doktrin und der Bush-Doktrin, sie ist nur direkter und unverblümt. Sollen wir jetzt dankbar für Trumps Offenheit sein?
Bush und Obama haben ihre kriminellen Taten noch mit vorgetäuschter humanitärer Intervention, Menschenrechten und Demokratie begründet, aber Trump lässt uns brutal spüren wie es ist, "wir machen was wir wollen und es ist uns scheiss egal was ihr drüber denkt".
"Ja, wir lügen euch an, wir erpressen, rauben und morden weltweit, brechen alle Gepflogenheiten, Normen, Internationalen Gesetze ... Und? Was könnt ihr schon dagegen machen?"
Aber das US-Militär hat nicht nur auf Befehl von Trump die Kommandeure der Al-Quds-Brigade und der irakischen Volksmobilisierungseinheit (PMF), Qassem Soleimani und Abu Mahdi al-Muhandis, in Bagdad am 3. Januar ermordet, sie führten auch gleichzeitig einen Mordanschlag im Jemen durch.
Laut Washington Post und anderen US-Medien gab es einen gescheiterten Mordversuch gegen den iranischen Kommandeur Abdul Reza Shahlai, den sie als einen "Top-Militärkommandanten für die iranische Quds-Truppe" bezeichnen, der im Jemen stationiert ist und aktiv dabei hilft, die jemenitischen Streitkräfte gegen den anhaltenden Krieg des von den USA unterstützten saudischen Mord-Regime zu verteidigen.
Ein Bericht der New York Times wies weiter darauf hin, dass die Trump-Administration eine Belohnung von 15 Millionen Dollar für Informationen über Shahlai ausgesetzt hatte, und beschuldigte ihn auch der Beteiligung an einem angeblichen Komplott, im Jahr 2011 den saudischen Botschafter in Washington töten zu wollen.
Das heisst, die Ermordung Soleimanis war Teil des generellen Versuchs des Trump-Regimes, die Führung der iranischen Al-Quds-Kräfte der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) zu liquidieren, die im Mittleren-Osten den US-Terror bekämpft.
Wie ich oben sagte, es ändert sich nichts an der verbrecherischen Aussenpolitik der Vereinigten Staaten, egal wer gerade Präsident ist und egal der Parteizugehörigkeit, ob Demokrat oder Republikaner.
Wahlen und Wahlkämpfe sind nur ein Kasperletheater, eine Show fürs naive und gutgläubige Publikum, wo Puppen so tun, wie wenn sie anders handeln würden, wenn man sie ans Ruder lässt, dabei ist die Linie vorgegeben und Trump führt sie nach seiner Version aus.
Im folgendem Interview mit Fox News äussert Trump eine Lüge nach der anderen ... aber er sagt auch die Wahrheit: "Ich habe Truppen dort, um das Öl zu schnappen" ab Minute 8:53!
Es wird angenommen, wegen Trumps Eingeständnis, der Grund für die Ermordung jetzt anzugeben ist gar nicht mehr wichtig, hat das Weisse Haus und auch das Pentagon drei klassifizierte Briefings für die Gesetzgeber zur Situation mit dem Iran ohne Begründung abgesagt. Der Schritt kommt inmitten von noch mehr Fragen über die Rechtfertigung des Präsidenten für die Ermordung von Suleimani.
Insider-Trading?
Freunde von Trump sollen jetzt wegen "Insider-Trading" von der SEC untersucht werden, und vielleicht er selber auch, denn angeblich hat er seine Kumpels und Unterstützer, die mit ihm in Mar-a-Lago über Weihnachten waren, darüber informiert, es wird eine "grosse Sache gegen den Iran" ablaufen.
Mit dieser Vorabinformation fünf Tage vor der Ermordung von Soleimani, sollen Trumps Freunde Aktien der Rüstungskonzerne gekauft haben und als die Nachricht über den Mord und einen möglichen Krieg herauskam und die Kurse rapide gestiegen sind, einen riesen Profit kassiert haben.
Krieg ist das beste Geschäft ... war es schon immer!
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PS: Was für Schlapschwänze und Pipivaginas die Europäer sind, zeigt folgender Bericht der Washington Post:
Trump hat die Länder Frankreich, England und Deutschland mit einer Tariferhöhung von 25 Prozent auf alle in die USA importierten Fahrzeuge gedroht, wenn sie nicht gegen den Iran entschieden vorgehen und nicht die Verletzung des Atomabkommen deklarieren, was noch mehr Strafsanktionen durch die UN und EU auslösen würde.
Dies kam als ein "Schock" für alle drei Länder, wobei ein EU-Spitzenbeamten sagte, es handelt sich im Wesentlichen um eine "Erpressung" und einer neuen Stufe von rücksichtslosen Taktiken des Trump-Regimes.
Ja, die Trump-Fans in Europa himmeln einen mafiösen Gangster an, der ihnen die Arbeitsplätze weg nimmt und in einen Krieg treiben will.
Bilder der Leiche von General Qassem Soleimani
EXKLUSIV
Wer empfindlich ist soll folgende Fotos nicht anschauen.
Es handelt sich um Aufnahmen der Leiche von General Qassem Soleimani nach dem Mordanschlag der Amerikaner, die mir direkt aus dem Irak zugesandt wurden:
Durch den Raketeneinschlag und Explosion sind Arme und Beine weggerissen worden.
Ich finde es sollen nur alle sehen, was Trump mit seinem Mordauftrag angerichtet hat, besonders seine Fans und Q-Gläubigen!
Die Aufbahrung der Leiche.
Nach moslemischen Ritual muss der Körper nach einem Tag beerdigt werden und die Beerdigung heute stattfinden.
Im ganzen Iran gingen Menschen auf die Strasse, um gegen die Ermordung von Soleimani zu protestieren, so wie auf dem Foto zu sehen in Teheran.
Aber in vielen anderen Ländern auch, wo Schiiten leben, wie in Pakistan, wo Demonstranten die amerikanische Flagge anzündeten.
Der oberste Religionsführer des Iran, Ajatollah Ali Khamenei, empfing den Sohn von Soleimani und tröstet ihn.
Er traft sich auch mit den nächsten Familienangehörigen des Ermordeten und drückte sein Mitgefühl aus.
UPDATE: Die Särge mit den Leichen des iranischen General Qassam Soleimani und des irakischen stellvertretenden Kommandeurs der Volksmobilisierungskräfte Abu Mahdi al-Muhandis, die beim US-Angriff ermordet wurden, sind in der heiligen Stadt Karbala, Irak eingetroffen.
Runde 2 - Trumps nächster Mordanschlag im Irak
Obwohl Trump gesagt hat, er suche keinen Krieg mit dem Iran, macht er alles damit es zu einem kommt. Denn genau 24 Stunden nachdem eine Rakete aus einer US-Drohne den iranischen Top-Militärführer Qasem Soleimani zusammen mit sieben weiteren Kommandeuren in die Luft sprengte, wurde in der Nacht zum Samstag die nächste Wagenkolonne mit Raketen aus der Luft angegriffen und die Insassen dabei ermordet.
Diesmal hat eine US-Reaper-Drohne eine Rakete auf drei Fahrzeuge abgefeuert, in denen Kommandeure von Iraks populärer Mobilisierungs- einheit sassen, eine Gruppierung der vom Iran unterstützten Schiiten-Milizen nahe ihrer Basis in Taji nördlich von Bagdad.
Nach dem amerikanischen Mordanschlag um 1:12 Uhr Lokalzeit blieben zwei ausgebrannte Fahrzeuge und sechs verkohlte Leichen übrig.
Es wird vermutet, Shbl al-Zaidi, Kommandeur der Kataib Imam Ali Miliz, war das Ziel des amerikanischen Luftangriffs. Ob er dabei getötet wurde ist bis jetzt nicht klar.
Al-Zaidi (links) hatte eine enge Verbindung zu Soleimani und Abu Mahdi al-Mohandis, die beide 24 Stunden vorher auf Trumps Befehl ermordet wurden.
Laut einem bisher unbestätigten Bericht fand ein weiterer US-Luftangriff auf eine Wagenkolonne in der Provinz Nineveh statt.
Sieht so aus wie wenn Trump entschieden hat, Tod und Gemetzel vom Himmel mit Killerdrohnen auf den Irak herabregnen zu lassen und dabei nicht nur iranische Top-Kommandeure sondern sämtliche Anführer der schiitischen Milizen ermorden zu lassen.
Die Frage dabei lautet, wie lange die irakische Bevölkerung und die Regierung den Amerikanern frei im Land Mordanschläge durchführen lässt, bevor sie sich entscheiden, ihre Besetzer zu bekämpfen und rauszuschmeissen?
Die andere Frage die sich stellt, wie wird der Iran auf diesen Terror aus der Luft reagieren, wenn die Amerikaner ihre obersten Militärführer und Anführer der Milizen einer nach dem anderen ermorden?
Wenn die iranische Regierung nichts macht, dann wird es Trump nur ermutigen, die Mordserie fortzusetzen und auszuweiten. Wenn sie etwas macht und die Amerikaner bestraft, dann wird es zu einem neuen Krieg in der Region führen.
Jedenfalls erfüllt Trump damit den sehnlichsten Wunsch der Kriegshetzer in den USA und Israel, einen Krieg mit dem Iran anzuzetteln, das letzte Land auf der Liste das plattgemacht werden soll, wie General Wesley Clark 2007 uns mitteilte:
“We’re Going to Take out 7 Countries in 5 Years: Iraq, Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan and Iran ..."
Das Trump eine irre Denkweise hat bestätigte er mit seiner Aussage gestern in Mar-a-Lago, sein Feriendomizil, wo er die Feiertage verbrachte:
"Wir haben gestern Abend eine Aktion gestartet, um einen Krieg zu verhindern. Wir haben nichts unternommen, um einen Krieg zu beginnen."
Der hat sie echt nicht mehr alle wenn er meint, durch eine Serie von Mordanschläge im Irak keinen Krieg zu beginnen. Die ganze Welt macht sich Sorgen, der III. Weltkrieg könnte dadurch ausgelöst werden.
Was Trump dem Iran vorwirft, Staatsterror zu betreiben, macht er selber und die USA schon lange am meisten. Wer den Befehl gibt, Menschen aus der Luft heimtückisch und ohne Vorwarnung mit Killerdrohnen und Raketen zu ermorden, ist der grösste Terrorist und gehört vor den Internationalen Gerichtshof angeklagt, verurteilt und lebenslang ins Gefängnis.
Was ist denn das überhaupt für eine Methode, als Staatsoberhaupt Mordaufträge zu geben, wie ein Mafia-Boss, um unliebsame Personen zu liquidieren? Wenn man behauptet, General Soleimani hat Verbrechen begangen, dann hätten die Amerikaner die irakische Polizei beauftragen müssen, ihn am Flughafen Bagdad bei der Ankunft aus Beirut zu verhaften und mit Beweisen seiner Schuld vor Gericht bringen.
Was Trump gemacht hat ist die Stalin- und Hitler-Methode, Ankläger, Richter und Vollstrecker in einem. Deshalb hat der iranische Gesandte bei der UNO die Ermordung von General Qassem Soleimani durch die USA als "kriminell" bezeichnet und als einen Akt des Terrorismus. Der iranische Gesandte sagte, sein Land behalte sich das Recht vor, in Notwehr zu handeln und drohte in Interviews mit US-Medien mit Vergeltung.
Die Tötung Soleimanis "durch irgendeine Massnahme ist ein offensichtliches Beispiel für Staatsterrorismus und stellt als kriminelle Handlung eine grobe Verletzung der grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts dar, einschliesslich insbesondere der in der Charta der Vereinten Nationen festgelegten", schrieb Botschafter Majid Takht Ravanchi am Freitag in einem Brief an UN-Generalsekretär Antonio Guterres und an den UN-Sicherheitsrat.
ISIS formiert sich neu in Syrien
Wie das Foto zeigt, tauchen die Terroristen des IS wieder in der syrischen Wüste auf und formieren sich dort, nachdem sie aus den Gefangenenlagern durch die Invasion der türkischen Armee freigelassen wurden:
Der Neuaufbau erfolgt mit Hilfe der USA!!!
Das ist auch ein Grund für die Ermordung der Anführer der Quds-Brigaden und der schiitischen Milizen durch die Amerikaner, weil sie die grössten Feinde der ISIS-Terroristen sind und sie am effektivsten bekämpft haben.
Wenn also Trump sagt, US-Soldaten bleiben in Syrien, um die Ölfelder zu besetzen, dann hat das auch mit dem Neuaufbau des IS zu tun.
Trump lügt wie gedruckt wenn er sagt, so wie gestern wieder, er hätte den IS vernichtet. Ist doch genau andersherum.
Neueste Info zu Soleimani-Mordanschlag
Scrolled runter für die neuesten Nachrichten ...
EXKLUSIV!!!
Wie ich recherchiert habe, war Soleimani vor dem Mordanschlag von Beirut kommend am Flughafen Bagdad gelandet. Er kam mit Flug IF302 mit einer Boeing 737-700 der "Fly Bagdad Airlines" an, die am 2. Januar 2020 um 20:20 Uhr in Beirut abgeflogen ist und um 23:05 Uhr in Bagdad landete.
Der Grund für den Besuch war, es handelte sich um eine offizielle Einladung zu einem Treffen mit irakischen Regierungsmitgliedern wegen einer diplomatischen Mission betreffend Saudi-Arabien und einer Entspannung der Beziehungen zwischen Teheran und Riad, vermittelt durch den Irak.
Der Wagen von General Soleimani wurde beim Verlassen des Flughafengeländes in einer Fahrzeugkolonne um 1:20 Uhr Lokalzeit von einer amerikanischen Hellfire-Rakete getroffen, die von einer ferngesteuerten MQ-9-Reaper-Drohne abgefeuert wurde.
Hier sieht man das brennende Wrack des Fahrzeugs:
Insgesamt wurden vier Raketen abgefeuert aber nur eine traf zwei Fahrzeuge in der Kolonne. Die anderen drei gingen voll daneben. Eine beschädigte ein Gebäude mit Soldaten, eine traf den Asphalt des Flughafens und eine ein technisches Gebäude.
Neben Soleimani wurde auch Abu Mahdi al-Muhandis, der stellvertre- tende Kommandeur von Iraks Volksmobilisierungseinheit, sowie dessen Chef für Öffentlichkeitsarbeit, Mohammed Ridha Jabri, plus fünf führende Mitglieder der Miliiz getötet.
12 irakische Soldaten wurden dabei verletzt.
Offensichtlich wussten die Amerikaner, General Soleimani würde sich auf dem Flug von Beirut befinden und liessen eine Drohne über den Flugplatz von Bagdad kreisen, bis sie ihn beim Verlassen abschiessen und ermorden konnten.
Es war überhaupt kein Geheimnis, dass Soleimani in Bagdad ankommen würde, was auf Einladung der irakischen Regierung erfolgte.
Die irakische Regierung und das Militär wurden nicht von den USA über den geplanten Mordanschlag auf Generalmajor Qassem Soleimani informiert.
Jetzt folgen die Nachrichten des Tages, so wie sie eintreffen:
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Massive Flugbewegungen von Deutschland aus nach Irak:
Wie ich auch recherchiert habe, sind zahlreiche amerikanische Transportmaschine vom Typ Boeing C-17A Globalmaster III auf der Ramstein Luftwaffenbasis in Deutschland gelandet, die dort auftanken, um dann weiter in den Irak zu fliegen.
Auch auf der RAF Mildenhall Luftwaffenbasis in England sind US-Transportmaschinen zum Tanken zwischengelandet und auch Boeing KC-135 Stratotanker, mit Ziel Irak.
Überhaupt sind nach dem Angriff in der Nacht vom 2. Januar 2020 (US-Zeit) mehrere Flugzeuge mit US-Soldaten von Stützpunkten im Osten der Vereinigten Staaten gestartet.
Es werden verstärkt Truppen und Waffen in den Irak verlegt!!!
Die Karte zeigt alle amerikanischen Militärbasen rund um den Iran.
Wer bedroht also hier wen?
Man kann es auch anders sehen, die US-Basen befinden sich alle in Reichweite iranischer ballistischer Raketen!
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Drei C5M Galaxy Grosstransporter der USAF Überqueren den Atlantik auf dem Weg in den Irak:
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Muqtada al-Sadr, Führer der Sadristenbewegung, kündigt die Reaktivierung der anti-US-"Mahdi-Armee" zur Verteidigung des Irak an.
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Die US-Botschaft in Bagdad hat eine Erklärung veröffentlicht, in der amerikanische Bürger im Irak zur sofortigen Ausreise aufgefordert werden, da ihre Sicherheit nicht mehr gegeben sei.
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Die Dringlichkeitssitzung des iranischen Obersten Nationalen Sicherheitsrates unter dem Vorsitz von Khamenei hat am Morgen begonnen.
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Die globalen Ölpreise sind im Zuge des Mordanschlags um mehr als vier Prozent gestiegen. Zusätzlich verloren US-Aktienfutures und asiatische Aktien ihre Gewinne für den Tag, und die Investoren bewegten sich in Richtung "sichere Häfen" wie Gold, Staatsanleihen und den japanischen Yen.
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Bernie Sanders hat getweetet: "Trumps gefährliche Eskalation bringt uns einem weiteren katastrophalen Krieg im Nahen Osten näher, der unzählige Menschenleben und weitere Billionen Dollar kosten könnte. Trump versprach, endlose Kriege zu beenden, aber diese Aktion bringt uns auf den Weg zu einem weiteren."
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Wegen der Ermordung von Soleimani wurde "World War III - Dritte Weltkrieg" zu einem Trendthema auf Twitter.
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Der Iran hat Generalmajor Esmail Qaani, einen von Soleimanis Stellvertretern, zum neuen Chef der iranischen Quds-Brigaden ernannt. Wie Soleimani ist auch Qaani seit langem ein geschickter Anführer und Stratege der Kampfgruppen im gesamten Nahen Osten.
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Mitglieder des irakischen Parlaments verlangen ein neues Gesetz, dass alle fremden Soldaten aus dem Land verweist.
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Der Beitrag von General Suleimani im Kampf gegen ISIS in Syrien ist unbestreitbar, sagt das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.
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Der libanesische Präsident hat den Präsidenten des Iran Rohani angerufen, um sein Beileid auszudrücken und verurteilt die Ermordung von Soleimani.
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Die iranischen Revolutionsgarden haben weitere Namen der durch die Amerikaner ermordeten Anfüḧrer genannt:
1- General Hussein Jaafari Naya
2- Oberst Shahroud Muzaffari Niya
3- Major Hadi Tarmi
4- Hauptmann Waheed Zamanian
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Fotos des Tatortes des Mordanschlags bei Tag:
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Tausende Iraner gingen in Tabriz auf die Strasse und demonstrierten gegen die Ermordung von Soleimani:
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Der Iran hat Kampfjets an die westliche Grenze verlegt und seine Raketenbasen auf höchste Alarmstufe gestellt. Das iranische Militär erwartet Befehle von der Führung des Landes.
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Putin und Macron haben in einem Telefongespräch ihre tiefe Besorgnis über die Folgen der Ermordung von Qassem Suleimani ausgedrückt.
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UN-Top-Experte für aussergerichtliche Hinrichtungen sagte, dass Washingtons Entscheidung, den Kommandeur der iranischen Quds-Brigaden, Qassem Soleimani, zu ermorden, völkerrechtlich nicht gerechtfertigt werden kann.
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Der Präsident Syriens, Bashar Assad, sagt: Soleimanis Unterstützung für die syrische Armee im Kampf gegen die Terroristen "wird nicht vergessen werden".
Tatsache ist, ohne dem erfolgreichen Einsatz der Quds-Brigaden unter dem Kommando von Soleimani, würde die schwarze Fahne des IS über Damaskus wehen ... und auch über Bagdad im Irak.
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Die wichtigsten Indexe an der Wall Street haben heute viel tiefer gestartet, der Dow fiel um 300 Punkte. Auch die anderen Index in Tokio, Frankfurt und London sind um ca. 1,5 % gefallen. Dafür ist Öl und Gold gestiegen.
Die Märkte warten auf eine mögliche Vergeltung des Iran. Eine Antwort auf den Mordanschlag wäre, die Strasse von Hormus zu schliessen, was den Ölpreis auf mindestens 150 Dollar steigen lassen würde.
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Der Premierminister des Irak hat gesagt, die Ermordung des iranischen Generals auf irakischen Boden verletze die Bedingungen für die Stationierung amerikanischer Soldaten im Lande.
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Deutsche Soldaten der Bundeswehr, die im Irak stationiert sind, dürfen nicht mehr ihre Basen in Taji und Bagdad verlassen, meldet die Sprecherin des Verteidigungsministerium Christina Routsi in Berlin.
Was haben die überhaupt im Irak zu suchen?
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Das Trump-Regime hat nach der Ermordung von Soleimani die Entsendung von weiteren 3'000 Soldaten in den Nahen Osten genehmigt.
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Iranischer Aussenminister Dschawad Sarif nennt Soleimanis Ermordung einen Akt des "internationalen Terrorismus" durch die USA.
"Es war eine extrem gefährliche und törichte Eskalation ... Er war die effektivste Kraft im Kampf gegen den Islamischen Staat und die Terroristen der Al-Kaida", sagte Sarif bei einem Gespräch mit dem UN-Generalsekretär.
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Grosse amerikanische Städte, darunter New York und Los Angeles, haben bereits erklärt, dass sie die Sicherheit nach dem Mordanschlag erhöhen, weil sie Racheakte befürchten.
New Yorks Bürgermeister De Blasio sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz: "Wir müssen davon ausgehen, dass diese Aktion uns de facto in einen Kriegszustand versetzt."
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Irans Aussenministerium hält Berlin für einen Kollaborateur bei den grausamen und einseitigen Aktionen der USA.
Wie wahr, denn Täuschland ist ein besetztes Land und Vasall der USA.
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Die bahrainische Fluggesellschaft Gulf Air hat am Freitag alle Flüge in die irakische Hauptstadt und in den Iran gestrichen.
"Die Flüge von und nach Bagdad und Najaf in der Republik Irak wurden bis auf weiteres aus Sicherheitsgründen ausgesetzt", schrieb Gulf Air auf Twitter.
Auch die Royal Jordanian Airlines hat ihre Flüge von Jordaniens Hauptstadt Amman nach Bagdad bis auf weiteres gestoppt.
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Irans Oberster Nationaler Sicherheitsrat (SNSC) sagt, dass eine harte Strafe "zur rechten Zeit und am rechten Ort" auf die Kriminellen hinter der Ermordung von Qassem Soleimani wartet.
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Mit Mordbefehl will Trump Krieg mit dem Iran
Das Pentagon hat am Donnerstagabend verkündet, Donald Trump hat die Ermordung des Kommandanten der iranischen Al-Quds-Brigaden Generalmajor Qassem Soleimani angeordnet. "Auf Anweisung des Präsidenten hat das US-Militär entschiedene Verteidigungsmassnahmen ergriffen, um das US-Personal im Ausland zu schützen, indem es Qasem Soleimani, den Chef des iranischen Revolutionsgarden Quds-Brigaden, einer von den USA benannten ausländischen Terrororganisation, tötete", hiess es in der Erklärung.
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| Beide, Soleimani links und al-Muhandis rechts, wurden auf Trumps Befehl ermordet |
Als die Fahrzeugkolonie mit Soleimani aus dem Flughafen Bagdad hinausfuhr, wurde diese von einer amerikanischen MQ-9-Reaper-Drohne mit Raketen angegriffen. Dabei wurde neben Soleimani auch Abu Mahdi al-Muhandis, der stellvertretende Kommandeur von Iraks Volksmobilisierungseinheit, sowie dessen Chef für Öffentlichkeitsarbeit, Mohammed Ridha Jabri, plus fünf Mitglieder der Miliiz und ein Zivilist, getötet. 12 irakische Soldaten wurden verletzt.
Das Foto zeigt was vom Auto des Al-Quds-Brigaden-Kommandeur übrig geblieben ist:
Al-Quds ist übrigens der arabische Name für Jerusalem, deshalb direkt übersetzt würde die Kampfeinheit Jerusalem-Brigade heissen. Es gibt drei Orte, die für die Moslems besonders wichtig sind, Mekka, Medina und Jerusalem.
Der Führer der iranischen Islamischen Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei sagte, dass diejenigen, die den General Qassem Soleimani ermordet haben, eine harte Strafe erwarten wird.
In einer Erklärung am Freitag sagte Ayatollah Khamenei, dass die "grausamsten Menschen auf Erden" den "ehrenwerten" Kommandanten ermordet haben, der "jahrelang mutig gegen die Übel und Banditen der Welt gekämpft hat".
Sein Tod wird seine Mission nicht aufhalten, aber die Verbrecher, die das Blut von General Soleimani und anderen Märtyrern des Angriffs in der Donnerstagnacht an ihren Händen haben, werden eine harte Strafe bekommen, fügte der Anführer hinzu.
"Der Märtyrer Soleimani ist eine internationale Figur des Widerstands, und alle Anhänger des Widerstands sind jetzt seine Rächer", sagte Ayatollah Khamenei.
Irans Verteidigungsminister Amir Hatami versprach, "eine vernichtende Rache" für den Tod von Soleimani. "Wir werden uns an allen Beteiligten und Verantwortlichen für seine Ermordung rächen", sagte er.
Mohsen Rezaee, Mitglied eines Rates, der Khamenei berät, und ein pensionierter Generalmajor im Korps der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC), schickte am Donnerstagabend ebenfalls einen Tweet, in dem er schnelle Vergeltung für das Attentat versprach.
"Märtyrer [#Qasem Soleimani]... schloss sich seinen gemarterten Brüdern an, aber wir werden energische Rache an Amerika nehmen", sagte er.
Eine Reihe amerikanischer Parlamentarier äusserten sich zum Mordanschlag, entweder beteiligten sie sich am Säbelrasseln oder wie Senator Chris Murphy, schlugen Alarm wegen der Aussicht auf einen "massiven regionalen Krieg".
"Wenn der Iran weiterhin Amerika und unsere Verbündeten angreift, sollten sie den schwersten Preis zahlen, was die Zerstörung ihrer Ölraffinerien einschliesst", schrieb Senator Lindsey Graham in einem Tweet.
"Ob Präsident Trump es beabsichtigte oder nicht, es ist, für alle praktischen Zwecke, eine Kriegserklärung", sagte Robert Malley, der als Koordinator des Weissen Hauses für den Nahen Osten, Nordafrika und die Golfregion in der Obama-Regierung diente.
Dieser Mordanschlag auf Trumps Befehl hat die Gefahr eines Krieges zwischen Washington und Teheran dramatisch erhöht!!!
Dazu, die Miliztruppe die Soleimani angeführte, hat sich als effektivste Einheit im Kampf gegen Daesh (ISIS), Al Nusrah und A-Kaida im Irak und Syrien gezeigt.
Diese anzugreifen, zu bombardieren und die Führung auszuschalten zeigt, Trump meint es überhaupt nicht ernst mit dem "Krieg gegen den Terror", das Gegenteil ist der Fall, er beschützt die Terroristen.
Ausserdem hat sich damit Trump als Mörder geoutet, der genau so ein Verbrecher ist wie seine Vorgänge und keinen Deut besser als Hillary.
Die ganzen führenden Politiker in Washington (und in Israel) sind Mörder, die ohne Skrupel Menschen töten lassen, die sie als "Gefahr" ihrer Machtgier betrachten.
Ich sage nur, Trumps pädophiler Freund und Agent Israels Jeffrey Epstein hat nicht Selbstmord begangen ...
Im Netz wurde mittlerweile ein Foto veröffentlicht, dass die Hand des ermordeten Soleimani zeigen soll und sein Ring zur Identifizierung:
Am Freitagmorgen ist es zu spontanen Demonstrationen in diversen iranischen Städte gekommen und Menschen strömten auf die Strassen, um gegen die Ermordung von General Qassem Soleimani durch die Amerikaner in Bagdad zu protestieren.
Die deutschsprachigen Lügenmedien sprechen verharmlosend von einer "Tötung" und nicht von einem von Trump befehligten Auftragsmord und es ginge nur um "präventive Selbstverteidigung" der Amerikaner.
Mord an Hamas-Kommandeur löst wieder Konflikt aus
Weil die westeuropäischen Medien wieder nicht den wahren Hintergrund berichten, beschreibe ich hier was aktuell wirklich in Palästina passiert. Was die Fake-News-Medien bringen, sind nur einseitige Lügen als Verbreiter der Propaganda des israelischen Militärs und des Besatzungs-Regimes. Und die ARD zum Beispiel kann wieder nicht nur "Hamas" sagen, sondern hängt immer "radikal islamische" davor als Wertung.
Folgendes Foto zeigt Mustafa Abu Odeh und Mahmoud Atallah, zwei der sieben Plästinenser, die von israelischen Kommandos ermordet wurden, bei der Beerdigung in Khan Younis, südliches Gaza, am 12. November.
Wie hat es angefangen? Israel ist mit einer Kommandoeinheit am Sonntagabend in Gaza eingedrungen und hat dabei den Militär- kommandeur der Hamas und sechs palästinensische Kämpfer ermordet und damit den vereinbarten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas zum X-Mal gebrochen.
Bei der Kommandoaktion innerhalb von Gaza kam es zu einem Schusswechsel und dabei starb ein israelischer Militäroffizier und ein weiterer wurde verletzt.
Als Vergeltung für die Ermordung feuerten danach palästinensische Gruppen am Montagabend Hunderte von Raketen in Richtung Israel ab - von den israelischen Medien als der bisher grösste Raketenbeschuss aus Gaza bezeichnet.
Ausserdem haben die Qassam-Brigaden, der bewaffnete Flügel der Hamas, berichtet, Widerstandskämpfer hätten einen Bus mit einer Panzerabwehrrakete ins Visier genommen, der israelische Soldaten östlich von Gaza transportierte.
Wichtig ist aber, vor dem Abschuss der Rakete wurde extra darauf gewartet, damit die Soldaten aussteigen konnten und es wurde der leere Bus zerstört. Ein 19-jähriger Soldat, der noch neben dem Bus stand, wurde schwer verletzt.
Die Gruppe sagte, dass der Angriff als Vergeltung für die Ermordung von sieben Kämpfern am Sonntag war. Ausserdem wollten sie damit demonstrieren, zu was sie fähig sind und das israelische Soldaten auch getötet werden können.
Das folgende Video zeigt den direkten Angriff auf den Bus, als israelische Soldaten an den Aussenbezirken von Jabaliya im Norden des Gazastreifens stationiert wurden:
Die israelischen offiziellen Medien hatten zuvor fälschlicherweise behauptet, das angegriffene Fahrzeug sei ein "Pendelbus" für Zivilisten gewesen, mussten aber dann zugeben, es war ein Militärbus.
Die meisten Raketen aus Gaza landeten in offenem Gelände in Israel, andere wurden abgefangen, berichteten israelische Medien.
Angeblich soll eine Rakete ein Wohngebäude in Ashkelon getroffen haben. Dabei wurde ein Mann tot in den Trümmern gefunden, zwei Frauen wurden verletzt geborgen.
Beim getöteten handelt es sich aber um KEINEN Israeli, sondern um Mahmoud Abu Asba (40), einen Palästinenser aus Halhoul im israelisch besetzten Westjordanland. Er war ein "Gastarbeiter" und durfte ausnahmsweise in Israel übernachten.
Daraufhin hat das israelische Militär am Montag mehr als 70 Ziele in Gaza bombardiert, darunter Wohngebäude und ein Hotel, von dem behauptet wird, dass es von der Hamas für Verwaltungs- und Schulungszwecke genutzt wurde.
Israel zielte auch auf die Zentrale des mit der Hamas verbundenen Al-Aqsa-Fernsehsenders in einer stark besiedelten Gegend von Gaza-Stadt und es kam dabei zu schweren Explosionen:
Das israelische Militär erklärte auf Twitter, dass die Propaganda- abteilung der Hamas seit Jahren Anstiftung zur Gewalt darüber ausstrahlen würde.
Das Militär fügte hinzu: "Heute Abend stellte die IDF sicher, dass dieser Sender nicht noch einmal senden kann."
Al-Aqsa konnte aber seine Sendungen nach einem kurzen Unterbruch wegen der Bombardierung von einem anderen Ort wieder aufnehmen.
Mehrmals vorher hat Israel bereits das Gebäude des TV-Sender bombardiert und seine Mitarbeiter in Gaza dabei getötet, um sie zum Schweigen zu bringen.
Das Komitee zum Schutz von Journalisten - Committee to Protect Journalists (CPJ) - hat erklärt, dass eine Verbindung von Al-Aqsa zur Hamas kein legitimes militärisches Ziel darstellt.
Laut CPJ ist Gaza sowieso der gefährlichste Ort für Journalisten auf der Welt, denn ständig zielt das israelische Militär auf sie, wie auch die letzten Monate der Rückkehr-Proteste zeigen.
Die Universität für angewandte Wissenschaften in Gaza City wurde ebenfalls durch Bombenangriffe beschädigt.
Die israelische Luftwaffe zerstört zivile Ziele, wie Wohngebäude, Hotels, TV-Sender und Ausbildungsstätten in Gaza, was eine krasse Verletzung des Völkerrechts darstellt.
Das folgende Foto zeigt eine israelische Bombe in Khan Younis, südliches Gaza, die am 13. November auf bewohntes Gebiet abgeworfen wurde aber nicht explodierte:
Am Montag wurden drei Palästinenser getötet, darunter zwei Mitglieder des bewaffneten Flügels der linken Volksfront zur Befreiung Palästinas. Sie wurden als Muhammad Zakariya al-Tatari (27) und Muhammad Zuhdi Odeh (22) identifiziert.
Hamad Muhammad Musa al-Nahhal, 23, wurde von israelischen Streitkräften ebenfalls östlich von Rafah getötet.
Das israelische Militär warnte am Montagabend, die Hamas werde "die Kraft der Reaktion der IDF in den kommenden Stunden spüren".
COGAT, der bürokratische Arm der israelischen Besatzung, drohte den Bewohnern des Gazastreifens, die gleiche tödliche Gewalt gegen die zivile Infrastruktur einzusetzen, wie damals 2014:
Israel threatens to kill thousands of Palestinians as it did in 2014 unless they demonstrate total passivity in the face of invasions, killings and bombing of civilian buildings. https://t.co/k1ZYZetjNB— Dan Cohen (@dancohen3000) 12. November 2018
Das israelische Sicherheitskabinett hat am Montag einer Eskalation der Gewalt gegen Gaza gutgeheissen. Panzer und andere schweres Kriegsgerät wurden in die Nähe von Gaza herangebracht.
Die Qassam-Brigaden erklärten deshalb, dass Widerstandsgruppen als Reaktion auf die Bombardierung von Häusern und anderer ziviler Infrastruktur, die Reichweite ihres Beschusses erweitern würden.
Abu Obeida, das Pseudonyme des Sprechers der Qassam-Brigaden, sagte, "Ashkelon ist erst der Anfang" und eine Million Israelis würden sich in der Reichweite der Raketen der Widerstandskämpfer befinden, falls die Aggression gegen den Gazastreifen anhält.
Das heisst, die neue Runde der tödlichen Gewalt in Palästina wurde durch einen israelischen geheimen Angriff, drei Kilometer innerhalb von Gaza, am Sonntagabend ausgelöst.
Ziel der Israelis war es, den Kommandanten von Qassam, Nour Baraka, zu ermorden, was ihnen gelang!
Nach der Entdeckung der israelischen Kommandoeinheit kam es zu einem heftigen Schusswechsels, dabei starb ein israelischer Militäroffizier und ein weiterer wurde verletzt.
Die Kommandoeinheit konnte mit einem Helikopter unter dem Deckmantel von Luftangriffen zurück nach Israel flüchten.
Die Qassam-Brigaden behaupteten, die israelische Luftwaffe habe danach ein israelisches Kommandofahrzeug getroffen, um Beweise zu vernichten:
صور للمركبة التي استخدمتها القوة الخاصة الصهيونية في ارتكاب جريمتها بخانيونس مساء أمس وقد قصفها الطيران الحربي لاخفاء الدلائل pic.twitter.com/u5bGv0P0uF— مقاومة فلسطين (@qassam_arabic12) 12. November 2018
Die Widerstandsgruppe veröffentlichte ein Foto, das israelische Kommunikationsausrüstung zeigen soll, die sich auf der Rückseite des Fahrzeugs befand, das von den Kommandos benutzt wurde:
#صورة غرفة الكترونية تحوي عشرات اللوحات وأجهزة اتصالات كانت في مؤخرة شاحنة أعدها الاحتلال للقيام بمهمته الاستخبارية وقصفها خلال عملية مسح الدلائل pic.twitter.com/4yXeXEP8Aj— مقاومة فلسطين (@qassam_arabic12) 12. November 2018
Das Video zeigt ein ausgebranntes Fahrzeug und von der Kommando- einheit zurückgelassene Geräte:
الأجهزة التي كانت بداخل مركبة قوات الاحتلال الخاصة التي اشتبكت مع المقاومة شرق #خانيونس الليلة الماضية.#غزة pic.twitter.com/6YbLHZLTtG— شبكة قدس الإخبارية (@qudsn) 12. November 2018
Israel hat gewohnheitsmässig den Waffenstillstand mit den palästinensischen Widerstandsgruppen in Gaza verletzt, weil es grundsätzlich keinen Frieden will. Der Konflikt muss immer wieder mit Mordanschlägen am Köcheln gehalten werden.
Mehrere Palästinenser, darunter auch Kinder, wurden im Gazastreifen nach dem jüngsten Waffenstillstand zwischen Israel und den Widerstandsfraktionen vor der Geheimoperation am Sonntag getötet.
Die israelischen Ermordungen palästinensischer politischer und militärischer Persönlichkeiten haben in der Vergangenheit zu schweren militärischen Konfrontationen mit hohen palästinensischen Zivilopfern geführt.
Vor fast zehn Jahren auf den Tag genau beendete ein israelischer Angriff auf Gaza, bei dem sechs Mitglieder der Hamas starben, einen monatelangen Waffenstillstand, der dann zur "Operation Cast Lead" Israels führte, der Krieg gegen Gaza, bei der mehr als 1'400 Palästinenser getötet wurden.
Am Montag erklärte Nickolay Mladenov, der UN-Nahost-Gesandte der Vereinten Nationen, auf Twitter, dass sein Büro "eng mit Ägypten und allen Beteiligten zusammenarbeitete, um sicherzustellen, dass Gaza nicht in den Abgrund stürzt" und die Tatsache verschleiert wird, dass es sich um eine israelische Kommandooperation in Gaza handelte, welche die neue Runde der Feindseligkeiten ausgelöste.
"Die Eskalation in den letzten 24 Stunden ist extrem gefährlich und rücksichtslos", fügte er hinzu. "Raketen müssen aufhören, Zurückhaltung muss von allen gezeigt werden. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um die Spirale der Gewalt zu beenden.“
In ähnlicher Weise erklärte die Europäische Union, dass die "Eskalation der Gewalt" in und um Gaza "sehr alarmierend" sei, ohne jedoch wie immer zu bemerken, dass Israel die Gewalt mit dem Angriff auf Gaza begonnen hat.
Bevor Israel am Sonntag den Waffenstillstand brach, hatten die Soldaten der IDF 234 Palästinenser in Gaza getötet, seit es Massenproteste gab, die vor mehr als sieben Monaten ein Ende der elfjährigen Blockade forderten.
174 Menschen wurden bei Demonstrationen durch gezielte Schüsse von Scharfschützen getötet, darunter 33 Kinder, eine Frau, zwei Journalisten, drei Sanitäter und sechs Menschen mit Behinderungen.
Fast 12'500 Palästinenser wurden verletzt, davon fast 7'000 durch Gewehrkugeln. Israel hält weiterhin die Leichen von elf getöteten zurück, darunter drei Kindern, und händigt sie nicht den Familien aus.
So geht es schon seit 70 Jahren, indem die "radikal rassistischen" Israelis die Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben haben und in immer kleinere Gebiete eingemauert und gefangen halten, damit ein jüdischer Apartheid-Staat entstehen konnte.
Und was macht die sogenannte westliche Wertegemeinschaft, um diesen Terror gegen die Palästinenser und ihre schrecklichen Lebensumstände zu beenden? Nichts!!! Im Gegenteil, die verbrecherische Politik der Zionisten wird schöngeredet, unterstützt und verteidigt.
UPDATE 14.11.18 - Palästinensische Gruppen und das israelische Militär haben mit der Hilfe Ägyptens am Dienstag nach mehreren Tagen der gegenseitigen Angriffe einen Waffenstillstand vereinbart. Die Gewalt wurde als die schlimmste Eskalation seit 2014 bezeichnet. Am Mittwoch verteidigte Netanjahu die Vereinbarung.
Als Konsequenz ist Kriegsminister Avigdor Lieberman aus Protest gegen den Waffenstillstand in Gaza zurückgetreten und bezeichnete das Abkommen als "Kapitulation vor dem Terrorismus". Auch seine rechte Partei, Yisrael Beiteinu, wird die Regierungskoalition verlassen.
Kriegshetzer Lieberman denkt wohl: "Wenn es keinen Krieg gegen Gaza gibt, dann bin ich raus aus der Regierung und erzwinge Neuwahlen."
14 Palästinenser wurden zwischen Sonntagabend und dem Waffen- stillstand am Dienstag in Gaza durch israelische Attacken getötet.
Erdogan versagte bei seiner Rede im Fall Khashoggi
Der Dienstag kam und ging und Erdogan sagte praktisch nichts während seiner Rede vor dem türkischen Parlament, nichts was wir nicht schon wussten. Damit hat er sein Versprechen, die "nackte Wahrheit" über die Ermordung von Jamal Khashoggi zu berichten, nicht eingehalten.
Wahrscheinlich ist das eingetroffen, was ich vorhergesagt habe, der Besuch der CIA-Chefin Gina Haspel in Ankara dient dazu, die türkische Regierung bei ihrer Beschuldigung gegenüber dem saudischen Regime zurückzuhalten, um den Killer-Prinzen Salman zu schonen, denn das ist der Wunsch von Trump, wegen der lukrativen Waffengeschäfte.
In der Tat glauben viele, warum Erdogan sein Versprechen nicht eingehalten hat liegt auch daran, weil er versucht, einen politischen Vorteil gegenüber den Saudis mit diesem Mordfall zu bekommen. Der richtige Zeitpunkt, um die besten Zugeständnisse zu erhalten, scheint noch nicht gekommen zu sein, obwohl es keinen Zweifel mehr gibt, Khashoggi wurde auf Befehl von Prinz Salman ermordet.
Unabhängig davon nehmen die politischen Implikationen des Falls von Tag zu Tag zu. Viele sind immer noch unzufrieden mit dem Bericht der Saudis über das, was mit Khashoggi geschehen ist. Das Regime in Riad hat sich wegen der Ermordung des Journalisten entschuldigt, aber das scheint der Welt nicht genug gewesen zu sein.
Es ist sogar so, das Regime scheint weiterhin völlig uneinsichtig und arrogant zu handeln, meint tun und lassen zu können was es will. So wurde die Familie von Khashoggi in den Palast zitiert, um das "Beileid" des Königs und der Kronprinzen entgegen zu nehmen. Ich betone, zitiert, also gezwungen, als reines Theater für die Weltöffentlichkeit, das nicht ernst gemeint ist.
Wie wenn der Auftraggeber für den Mord sich aufrichtig entschuldigen würde. Das Foto zeigt eher eine bedrohliche Geste des Königs gegenüber Salah, dem Sohn von Jamal Khashoggi, mit dem Kronprinzen daneben.
Reiseverbot
Der Hammer ist, dass der Familie von Khashoggi eine Ausreiseverbot aus Saudi-Arabien auferlegt wurde. Sie dürfen das Land nicht verlassen und sind praktisch Gefangene des Killerprinzen.
Der Genfer Rat für Menschenrechte und Justiz hat am Dienstag die saudischen Behörden aufgefordert, das Reiseverbot aufzuheben, dass der Familie des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi auferlegt wurde.
Der Genfer Rat, eine internationale Menschenrechtsorganisation, drückte gegenüber Al-Khaleej Online in einer Erklärung aus, dass es die Behörden von Riad nachdrücklich verurteilt hat, weil sie Khashoggis Familie das Reisen verbietet.
Die Rechteinstanz sagte, dass die Handlungen der Saudis gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verstossen, in der es heisst: "Jeder hat das Recht auf Freizügigkeit und freien Aufenthalt innerhalb der Grenzen jedes Staates. Jeder hat das Recht, jedes Land zu verlassen, auch sein eigenes, und in sein Land zurückzukehren."
Der Internationale Menschenrechtsrat betonte, das Reiseverbot für Khashoggis Familie sei "eine Fortsetzung des grausamen Verbrechens seines Mordes und ein Vorfall, der die dunklen Machenschaften des saudischen Regimes bei der Begehung grosser Menschenrechtsverletzungen unter seiner vollen Verantwortung ergänzen würde, zusätzlich zur Ermordung des Journalisten, der für seine oppositionellen Positionen bekannt war. “
Es hinterfragt die Gründe für das Verbot und sagt: "Ausser sie haben etwas zu verheimlichen, warum fürchten sie, dass die Familie es der internationalen öffentlichen Meinung preisgeben könnte, wenn sie sich ausserhalb des Königreichs sicher fühlen."
CIA-Chefin hörte die Tonaufzeichnung des Mordes
Die CIA-Direktorin Gina Haspel flog aus der Türkei zurück nach Washington, nachdem sie angeblich eine Audioaufnahme gehört hatte, in der Khashoggis Ermordung aufgezeichnet wurde, berichtete die Washington Post.
Die Zeitung zitierte Menschen, die mit ihrem Treffen mit türkischen Beamten vertraut sind, und sagte, Haspel habe während des Besuchs in der Türkei diese Woche die "fesselnden" Aufnahmen gehört. Laut türkischen Medienberichten hörte die CIA-Chefin Aufnahmen, die Khashoggis Tod dokumentierten.
Wenn dies bestätigt wird, gibt die Aufnahme einem wichtigen amerikanischen Beamten Zugang zu den Beweisen, mit denen die Türkei Saudi-Arabien wegen vorsätzlichen Mordes anklagen kann, und drängt die USA, die saudische Führung für den Mord an dem Journalisten zur Rechenschaft zu ziehen.
"Damit ist der Ball in Washington", zitierte die Zeitung Bruce Riedel, einen ehemaligen CIA-Beamten und Mitglied des Brookings Institut.
"Nicht nur wird jetzt mehr Druck von den Medien ausgehen, sondern der Kongress wird sagen: 'Gina, wir würden uns freuen, wenn Sie zu uns kommen und Sie uns genau sagen können, was Sie gehört haben.'"
Haspel wird Präsident Donald Trump über die Ermittlungen zum Tod von Jamal Khashoggi am Donnerstag unterrichten. Bin ja gespannt, wie Trump darauf reagiert. Wird er weiterhin den Killerprinzen in Schutz nehmen oder wird er ihn fallen lassen?
Verlassenes saudisches Konsulatauto in Istanbul gefunden
Eine neue Nachricht zum Mordfall Khashoggi: Die türkische Polizei hat ein verlassenes Auto des saudischen Konsulats in einer Tiefgarage in Istanbul entdeckt.
Das Auto mit diplomatischen Nummernschildern wurde in einer Tiefgarage im Stadtviertel Sultangazi gefunden, so die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu und der Sender TRT World.
Die Fahrzeugpapiere zeigen, dass das Fahrzeug dem Konsulat gehört, fügten sie hinzu. Die Polizei hat Staatsanwälte und das saudische Konsulat um Erlaubnis gebeten, das Fahrzeug zu durchsuchen.
Die Polizei sperrte den Zugang zum Parkplatz ab, wo sich zahlreiche Medienvertreter versammelten.
Wieso lassen die Saudis ihr Konsulatauto stehen? Wurde damit die Leiche oder Leichenteile transportiert? Vielleicht werden darin DNA-Spuren von Khashoggi gefunden.
CIA-Chefin in die Türkei
Gina Haspel, Direktorin der Central Intelligence Agency (CIA), fliegt in die Türkei, um an der Untersuchung im Mordfall Khashoggi teilzunehmen. Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, teilten der Nachrichtenagentur Reuters dies mit.
Ihr Besuch der Türkei findet statt, als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sich darauf vorbereitet, die ersten Ergebnisse von Ankaras Ermittlungen am Dienstag bekannt zu geben.
US-Präsident Donald Trump sagte bereits, er habe "Top-Geheimdienst-Leute in der Türkei", ohne näher darauf einzugehen.
Trump steht immer noch zu den Killern
Präsident Donald Trump sagte gegenüber USA Today in einem Interview, er glaube, Khashoggis Tod sei "ein Komplott, das schiefgelaufen ist".
Er nannte Khashoggis Tötung "idiotisch und dumm".
Trump sagte, er habe mit dem saudischen Kronprinzen Mohammad bin Salman am Telefon gesprochen und nähere Details darüber, was geschehen sei, würden innerhalb von ein oder zwei Tagen bekannt sein.
"Er sagte, er ist nicht beteiligt, noch der König", sagte Trump über den Kronprinzen.
Trump weigerte sich die Frage zu beantworten, ob er Salmans Leugnung glaube.
Wenn die Beteiligung der saudischen Führung bewiesen werde, "würde ich mich sehr darüber aufregen. Wir müssen es sehen."
Trump deutete an, dass er sich gegen die Bemühungen wehren würde, Waffenlieferungen an das Königreich als Reaktion auf den Mord einzustellen. Es gibt "viele andere" mögliche Strafen, sagte er der Zeitung.
KOMMENTAR: Sieht aus wie wenn Trump die CIA-Chefin, die das Entführungs- und Folterprogramm der CIA leitete und sich durch Zuschauen daran aufgegeilt hat, nach Ankara schickt, damit die Türken nur die Ermittlungsergebnisse am Dienstag bekanntgeben, die Prinz Salmans Beteiligung am Mord aussparen.
Es ist ja schlimm, wie Trump diesen Mord verharmlost, nur als schiefgelaufenes Komplott und "idiotisch und dumm" nennt, und hinter dem Killer-Prinzen steht, damit die amerikanische Rüstungsindustrie weiter Waffen an das saudische Regime verkaufen kann.
Erdogans Ansprache über den Fall wird ab 8:45 Uhr GMT am Dienstag erwartet. Er hat versprochen, die "nackte Wahrheit" zu berichten.
Salmans Webseite "Davos der Wüste" verschwunden
Als ich am Montag auf die Webseite der "Future Investment Initiative" (FII) gehen wollte (http://futureinvestmentinitiative.com/), die Grossveranstaltung von Prinz Salman, die auch "Davos der Wüste" genannt wird, kam die Meldung: "404 Not Found - The requested document was not found on this server."
Sie war somit verschwunden.
Ich wollte nämlich prüfen, wer überhaupt noch alles aus Wirtschaft, Politik und Medien teilnimmt, da es wegen der Ermordung von Jamal Khashoggi viele Absagen gegeben hat.
FII ist das "Lieblingsprojekt" des Killer-Prinzen und soll ab dem 23. bis 25. Oktober in Riad stattfinden.
Die dreitägige Konferenz soll den ehrgeizigen Plan Vision 2030 von Mohammed bin Salman (MbS) präsentieren, das Königreich vom Öl abzubringen und eine Wirtschaft zu fördern, die von privaten Investitionen und Innovationen angetrieben wird.
An der letztjährigen Konferenz gab Saudi-Arabien Pläne bekannt, eine neue 500-Milliarden-Dollar teure Stadt namens Neom an der Nordwestküste des Königreichs am Roten Meer zu errichten.
Ich hab mir dann eine Version der Webseite aus dem Archiv vom 15. Oktober angeschaut und mit einer früheren verglichen, als sie noch sichtbar war.
Der Menü-Punkt: "SPEAKERS" oder "Redner" war damals schon verschwunden ... jetzt die ganze Seite.
Interessant ist, wer alles im "Beratungsgremium" des Mörders sitzt:
- Mohammed Ali Alabbar, Founder & Chairman, Emaar Properties, United Arab Emirates
- Ajay Banga, President & CEO, Mastercard, United States
- Victor Chu, Chairman & CEO, First Eastern Investment Group, Hong Kong
- Mellody Hobson, President, Ariel Investments, United States
- Arianna Huffington, Founder & CEO, Thrive Global, United States
- Joe Kaeser, President & CEO, Siemens AG, Germany
- Lubna S. Olayan, CEO & Deputy Chairperson, Olayan Financing Company, Saudi Arabia
- Stephen A, Schwarzman, CEO Blackstone, United States
- Masayoshi Son, CEO, SoftBank Group Corp., Japan
- Tidjane Thiam, CEO, Credit Suisse, Switzerland
- Peter Thiel, Co-Founder & Partner, Founders Fund, United States
Also der Deutsche und der "Schweizer", Siemens-Chef Kaeser und Credit Suisse Chef Thiam, müssen ziemlich eng zum Killer-Prinzen stehen, sonst würden sie nicht in seinem Gremium sitzen.
Was sagt denn das über ihren Charakter aus???
In einem Blog-Beitrag erklärte Richard Branson, Multimilardär und Chef der Virgin Group, der als Teilnehmer gelistet war, dass, wenn sich die türkische Version der Ereignisse bewahrheiten würde, "dies die Fähigkeit eines jeden von uns im Westen, Geschäfte mit der saudischen Regierung zu machen, deutlich verändern würde".
Aber die Saudis hatten vorher schon ein Problem, Investoren zu finden.
Die von der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) im Königreich im vergangenen Jahr je abstürzten und von $ 7,5 Mrd. im Jahr 2016 auf $ 1,4 Mrd. gefallen sind.
Twitter-Nutzer haben mittlerweile Screenshots der Konferenz-Homepage gepostet, auf denen der Kronprinz mit einem flammenden Schwert über einem knienden Khashoggi steht.
Die Seite ist von Hackern übernommen worden.
Unter dem Bild lautet deren Botschaft:
"Aus Gründen der Sicherheit für Kinder weltweit fordern wir alle Länder auf, Sanktionen gegen das saudische Regime zu verhängen. Das auf die Vereinigten Staaten ausgerichtete Regime muss für seine barbarischen und unmenschlichen Handlungen verantwortlich gemacht werden, wie zum Beispiel den Tod seines eigenen Bürgers Jamal Khashoggi und tausender unschuldiger Menschen im Jemen".
UPDATE: Die FII-Seite scheint nachdem sie den halben Tag verschwunden war wieder zu funktionieren, aber der Menüpunkt "SPEAKERS" fehlt immer noch. Offensichtlich haben viele vorgesehene Vortragsredner abgesagt.
Saudis brachten einen Doppelgänger für Khashoggi
Die türkischen Behörden sagen, dass ein Mitglied des 15-köpfigen Killerteams, das entsandt wurde, um Jamal Khashoggi zu ermorden, ein Doppelgänger gewesen sei, und sein Name wäre Mustafa al-Madani.
Der Nachrichtensender CNN erhielt ein Video, das Madani zeigt, wie er das saudische Konsulat in Istanbul durch eine Hintertür in Khashoggis Kleidung verlässt, nachdem der Journalist der Washington Post getötet wurde.
Im Video sieht man, wie der Doppelgänger mit ähnlicher Figur mit ganz anderer Kleidung (schwarzem Hemd und Jeans) im Konsulat zunächst ankommt, bevor Khashoggi das Gebäude betrat.
Dann sieht man ihn mit Khashoggis Kleidung auf der Strasse in Istanbul laufen, neben einem Mann, der eine Plastiktüte trägt und einen Kapuzenpulli als Tarnung.
Die Schuhe waren nicht die selben, aber sonst sah Mandani dem Journalisten sehr ähnlich, auch mit einem falschen Bart und Brille.
Wahrscheinlich war dieser Teil der Operation dazu gedacht, die türkischen Behörden glauben zu lassen, Khashoggi wäre lebend aus dem Konsulat gekommen.
Aber die Aufzeichnungen der Überwachungskameras zeigen, wie Madani und sein Komplize mit einem Taxi zur Istanbuler Sultan-Ahmet-Moschee fahren, dort versuchen in der Menge zu verschwinden, danach eine Toilette betreten und Mandani sich umzieht und in seinen ursprünglichen Klamotten wieder aufgetaucht, ohne Bart und Brille.
Der Komplize hatte Mandanis Kleidung in der Plastiktasche mitgebracht, die dann mit Khashoggis Kleidung in einem Mülleimer entsorgt wurde.
Nach der "gelungenen" Täuschungsaktion sieht man wie die beiden lächeln und zum Hotel fahren.
Was sagt uns diese Aktion, einen Doppelgänger aus Riad nach Istanbul zu bringen und mit seiner Kleidung aus dem Konsulat als Täuschung rausspazieren zu lassen?
Der Mord an Khashoggi war zu 100 Prozent im Voraus geplant und mit Absicht durchgeführt, eindeutig!
Die Behauptung des saudischen Regimes, sein Tod wäre unabsichtlich bei einem Kampf passiert, IST EINE VERDAMMTE LÜGE!!!
Die Leiche ist in Saudi-Arabien
Sie haben auch die Leiche, denn der Leibwächter des Kronprinzen "nahm" Khashoggis Leiche nach Saudi-Arabien mit, oder was nach dem Zerteilen mit einer mitgebrachten Knochensäge von ihm übrig blieb.
Türkische Beamte glauben, dass Jamal Khashoggis Körper von einem der Leibwächter von Kronprinz Mohammed bin Salman aus der Türkei genommen wurde, so ein Bericht von Middle East Eye.
Es wird berichtet, dass Maher Abdulaziz Mutrib eine grosse Tüte getragen hat, die nicht überprüft wurde, als er Sicherheitskontrollen durch eine VIP-Lounge am Istanbuler Atatürk-Flughafen umging.
Mutrib ist einer der wichtigsten Personen der Entourage von Prinz Salman und bei allen seinen Auftritten in der Nähe:
Maher Abdulaziz Mutreb machte vier Telefonate aus dem saudischen Konsulat in Istanbul zum königlichen Palast in Riad, am Tag des Mordes.
Die türkische Zeitung Yeni Safak berichtete am Montag, dass Mutreb, der zu Beginn dieses Jahres auf Reisen in die USA, Frankreich und Spanien Mitglied des MbS-Teams war, vier Mal mit Bader al-Asaker, den Leiter des MbS-Büros, telefonierte.
Es heisst, ein weiterer Anruf ging in die Vereinigten Staaten.
Die Schlinge um den Hals von Prinz Salman, dem Auftraggeber des Mordes, zieht sich immer enger zu.
Alle Beweise müssen auf den Tisch
Ich weiss, es dauert seine Zeit, bis die türkischen Ermittlungsbehörden alle Beweise finden und untersuchen.
Besonders mühsam war es wohl, die vielen Videoaufnahmen der Überwachungskameras zu sichten, um den Weg des Doppelgängers durch Istanbul zu verfolgen und zusammenzufügen.
Trotzdem, es wird Zeit, dass die Türkei jetzt alle Beweise auf den Tisch legt und offiziell präsentiert, um der Lügerei der Saudis ein Ende zu setzen.
Das ist der Super-GAU für das saudische Regime ...
... aber auch für Trump!!!
Prinz Salman sprach mit Khashoggi kurz vor der Ermordung
Im neuesten sensationellen Bericht über den Mord an Khashoggi soll der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman (MbS) mit dem Journalisten Jamal Khashoggi telefoniert haben, kurz bevor er im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet wurde. Die türkische regierungsnahe Tageszeitung Yeni Safak legte am Sonntag in einem Bericht die neuen angeblichen Details des Falles offen und widersprach den Behauptungen der saudischen Behörden, dass Prinz Mohammed an Khashoggis Ermordung nicht beteiligt gewesen sei.
"Khashoggi wurde vom saudischen Team im Konsulatsgebäude festgehalten. Dann kontaktierte Prinz Mohammed Khashoggi telefonisch und versuchte ihn davon zu überzeugen, nach Riad zurückzukehren", heisst es in dem Bericht.
"Khashoggi lehnte das Angebot von Prinz Mohammed aus Angst ab, dass man ihn verhaftet und töten würde, wenn er zurückkehrte. Das eingeflogene 15-köpfige Killerkommando tötete Khashoggi, nachdem das Gespräch beendet war", wurde hinzugefügt.
Offensichtlich gab Salman nach dem Gespräch den Befehl, Khashoggi gleich Vorort zu töten, da er sich weigerte nach Saudi-Arabien zu kommen.
Eine Lüge nach der anderen
Das saudische Regime hat von Anfang an nur Lügen über das Verschwinden von Jamal Khashoggi erzählt und die Weltöffentlichkeit getäuscht.
Die saudische Version der Ereignisse hat sich seit dem 2. Oktober ständig verändert. Von, "wir wissen nichts über seinen Verbleib, nachdem er das Konsulat lebend verlassen hat", bis, "Khashoggi wurde nach einer Schlägerei durch Übereifer versehentlich im Konsulat getötet."
Ich möchte daran erinnern, dass am 5. Oktober der Kronprinz MbS gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärte, dass Khashoggi nicht im Konsulat sei und "wir bereit sind, die türkische Regierung zu begrüssen, um unsere Räumlichkeiten zu durchsuchen ".
Klar, denn seine Leiche wurde zerstückelt, die Teile aus dem Konsulat gebracht und die Spuren des Mordes beseitigt.
Dann 14 Tage später am vergangenen Samstag gab das Königreich bekannt, fünf hochrangige Minister im Umkreis von MbS wurden entlassen und 18 weitere Personen bei einer Untersuchung des Mordes festgenommen - ein Schritt, der weithin als Versuch betrachtet wird, die Rolle des Kronprinzen bei dem Mord zu vertuschen.
Und jetzt, der saudiarabische Aussenminister Adel al-Jubeir hat am Sonntag den Vertuschungsversuch zugegeben.
"Es wurde offensichtlich ein grosser Fehler gemacht und der Fehler wurde noch grösser, indem man versuchte alles zu vertuschen", sagte er und versprach, dass "die Verantwortlichen dafür bestraft werden".
Wichtiger noch, er sagte, dass Prinz Mohammed keine Kenntnis von den Ereignissen hatte, obwohl, wenn der neueste türkische Bericht über ein Telefongespräch bestätigt wird, es die grösste Lüge wäre.
Der Hammer ist ja, das saudische Regime sagt, es wisse immer noch nicht, wo sich die Leiche von Khashoggi befindet.
Trump beschützt Salman
In einem Interview mit der Washington Post sagte auch Präsident Trump, dass die saudische Erzählung von "Täuschung und Lügen" geprägt gewesen sei. Doch er verteidigte dabei Kronprinz Mohammed bin Salman als "starke Person" und sagte, es gäbe keine Beweis für seine Beteiligung an Khashoggis Tod.
Viele Mitglieder des Kongresses, auch aus seiner eigenen Partei, haben seine Bereitschaft in Frage gestellt, den Prinzen immer noch zu schützen und zu entlasten. Trump schaufelt damit sein eigenes Grab!
Warum macht er das, obwohl alles dafür spricht, MbS hat den Mord befohlen? Ist Trump so massiv bestochen worden? Mit einer Unschuldsvermutung hat es nichts zu tun.
Wer profitiert vom Mord?
Ich wurde von einigen Lesern gefragt, wer hat was davon, das Khashoggi ermordet wurde? Die Antwort darauf ist insofern interessant, dass es diesmal NICHT die üblichen Verdächtigen und Verbrecher sind.
Zunächst mal hat Erdogan die Saudis voll in einer Zange und er wird alles aus ihnen herauspressen. Deshalb das tröpfenchenweise Bekanntmachen der Details über den Mord. Erdogan weiss, er hat die Scheichs an den Eiern!
Erdogan träumt schon lange von einer Wiederbelebung des Osmanischen Reichs, das über einen grossen Teil der arabischen Welt herrschte. Der Möchtegern-Sultan Recep Tayyip Erdogan möchte diese historische Position für die Türkei wiedergewinnen.
Seine Hauptkonkurrenz darin sind die al-Sauds. Sie haben viel mehr Geld und sind strategisch auf Israel und die Vereinigten Staaten ausgerichtet, während die Türkei unter Erdogan mehr oder weniger isoliert ist, hat nur Katar an seiner Seite, das er symbolisch beschützt.
Das religiös-politische Element des Wettbewerbs wird auf der einen Seite von der Muslimbruderschaft, sogenannten "demokratischen" Islamisten, zu denen Erdogan gehört, und den wahhabitischen Absolutisten, den Steinzeit-Islamisten auf der anderen Seite, repräsentiert.
Ob MbS seine Haut retten und den Thron seines Vaters besteigen kann, hängt davon ab, wie bestechlich und korrupt die Regime in den USA und der EU sind, wie viele der üblichen Empfänger saudischer Petrodollars bereit sind, gegen Cash MbS die Absolution für seine Verbrechen zu geben.
Haufenweise Geld verteilen heilt alle Wunden, ist das Motto der Saudis bisher gewesen, und der Westen hat deshalb alle saudischen Verbrechen ignoriert und immer weggeschaut.
Diese Praxis hat das saudische Königshaus und besonders MbS im arroganten Glauben gelassen, dass sie und er mit allem durchkommen können. Ob die Verteilung von Bargeld weiterhin die gleiche gesundheitsfördernde Wirkung haben wird, die es immer in der Vergangenheit hatte, bleibt abzuwarten.
Bei Trump scheint es jedenfalls bis jetzt zu funktionieren.
Obwohl, wie sagte ein PR-Profi? Egal wie teuer der PR-Lippenstift ist, den die Spinmeister auf dieses Schwein auftragen, das macht es nicht küssbar. Es ist immer noch ein Schwein!
Diese völlige Arroganz hat MbS wieder demonstriert, denn das Wall Street Journal (WJS) berichtet, dass Salman am 10. Oktober mit Präsidentenberater und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner telefoniert hätte, acht Tage nachdem Jamal Khashoggi vermisst wurde.
Warum die Empörung, fragte der Prinz auf Englisch, laut den Leuten, die über das Gespräch informiert wurden, sagte das WSJ.
Warum die Empörung, ist insofern eine gute Frage, denn der heuchlerische Westen regt sich NICHT drüber auf, dass zahlreiche Journalisten, die über den Protest in Gaza in den letzten Monaten am Ort berichtet haben, von israelischen Scharfschützen angeschossen oder getötet wurden, obwohl sie sich deutlich sichtbar mit "PRESS" identifiziert hatten.
Wenn Israel Morde begeht, werden diese als "Recht auf Selbstverteidigung" schöngeredet und begründet. Die Ermordung von Khashoggi ist aus MbS Sicht auch nur Selbstverteidigung!
Wie gesagt, interessant ist, wer diesmal vom Khashoggis Tod und die Schlinge um den Hals von MbS profitiert:
- Der Iran, denn durch die Schwächung des saudischen Regimes fällt das Streben nach einem Regimewechsel in Teheran zusammen. Beruht doch dieser geplante Sturz auf den zwei israelischen und saudischen Pfeilern, und letzterer ist derzeit am bröckeln.
- Jemen, denn Prinz Salman ist die treibende Kraft hinter dem Krieg und jetzt ist auch sein engster Berater, Kriegsführer, stellvertretender Geheimdienstchef Saudi-Arabiens, Generalmajor Ahmed Al-Asiri, am Freitag entlassen worden. Ausserdem bekommen durch den Mord jetzt die Kongressabgeordneten Aufwind, wie Senator Rand Paul, der einen Gesetzentwurf eingereicht hat, um die Unterstützung des saudischen Krieges gegen Jemen zu kürzen.
- Katar, nach der Invasionskrise im vergangenen Jahr gibt es in Doha zweifellos grosse Schadenfreude und es knallen die Sektkorken, denn sie freuen sich über das Debakel, das MbS angerichtet hat. Eine Quelle in der Nähe der regierenden Al-Thani-Familie erzählt: "Die Katarer sind sprachlos über die saudische Inkompetenz!"
- Syrien und der Libanon, denn die Saudis werden jetzt weniger Einfluss auf den Krieg gegen diese schiitisch geprägten Länder haben. Das trifft auch auf den Irak zu.
- Die Feinde Trumps, denn seine Verteidigung dieses Mörders und seine klare Parteinahme für ihn, werden die Demokraten gegen ihn verwenden, speziell wenn sie die Zwischenwahlen gewinnen. Wie wenn er nicht schon genug wunde Punkte hätte für einen Amtsenthebung.
Und wer sind die Verlierer?
Unter den Verlierern muss man Israel und besonders den Kriegsverbrecher Bibi Netanjahu zählen. MbS mit seinem erfundenen Image als Reformer, war der sunnitische "Bart", den er brauchte, um die USA dazu zu bringen, eine "arabische NATO" für den Nahen- und Mittleren Osten zu bilden, gegen die Schiiten im Iran, Syrien und Libanon. Israel sucht ja immer einen "Dummen", der für sie die Kriege führt und für sie stirbt, und die Saudis sind die designierten "nützlichen Idioten"... neben den "US Boys and Girls".
Und der grösste Verlierer ist Saudi-Arabien selber, denn egal ob MbS überlebt oder entfernt wird, das Image des verbrecherischten Terrorstaates hat einen riesen Schaden erlitten. Jeder Mensch sieht jetzt, das saudische Regime ist nur eine Bande von kriminellen und skrupellosen Gangstern mit viel Öl, die aus einer ausgedehnten Kleptokratie von Inzuchtparasiten besteht. Solange die Königsfamilie herrscht, wird es keine echten Reformen geben, da es ihre eigene Entfernung und eigenen Niedergang bedeuten würde.
Die Rüstungsindustrie ist auch ein Verlierer, denn auf einmal haben die bisherigen grossen Lieferanten, Kanada, Frankreich, England und Deutschland, Bedenken geäussert und die Absicht, die Waffenlieferungen auf "Pause" zu stellen. Mal schauen, wie lange das anhält.
Geschichtlich gesehen, hat es bisher drei saudische Staaten gegeben, wovon zwei zerstört wurden.
Der erste saudische Staat, das Emirat Diriyah, ging nach dem osmanischen-saudischen Krieg 1818 mit dem Tod des Chefs des Hauses von al-Saud, Abdullah bin Saud, zugrunde - tatsächlich und buchstäblich, in dem sein Kopf an einem Tor in Konstantinopel von Erdogans osmanischem Vorgänger, Sultan Mahmud II, aufgehängt wurde.
Der zweite saudische Staat, das Emirat Nejd, ging 1891 nieder. Die zweite saudische Periode war von weniger territorialer Expansion und weniger religiösem Eifer geprägt, obwohl die saudischen Führer weiterhin Imam genannt wurden und immer noch wahhabistische Religionsgelehrte beschäftigten. Turki bin Abdullah bin Muhammads Rückeroberung Riads von den ägyptischen Truppen 1824 gilt allgemein als Beginn des Zweiten saudischen Staates. Heftige interne Konflikte innerhalb des Hauses Saud führten schliesslich zum Untergang der Dynastie in der Schlacht von Mulayda im Jahr 1891 zwischen den Truppen, die dem letzten saudischen Imam, Abdul Rahman ibn Faisal ibn Turki, und der Rashidi-Dynastie von Ha'il ergeben waren.
Ja, der Islam bedeutet Frieden! Die unterschiedlichen religiösen Ausrichtungen bekämpfen sich selber am meisten, denn es geht wie immer um Macht, Geld und Einfluss.
Es ist längst Zeit, dass diese dritte und gegenwärtige Monstrosität, von den Briten während dem I. Weltkrieg erschaffen, ihre Vorgänger auf dem Trümmerhaufen der Geschichte folgt.
Das Saudi in Saudi-Arabien muss weg!
Kapitalflucht aus Saudi-Arabien
Es gibt Anzeichen dafür, dass Saudi-Arabien bereits einen hohen Preis für die Ermordung von Khashoggi was den Aktienmarkt betrifft zahlt.
Die saudischen Börsen-Daten am Sonntag zeigten, dass Ausländer in der Woche zum 18. Oktober 5 Milliarden Rial (1 Milliarde Euro) an Aktien verkauften. Die Börse stürzte um 4 Prozent ab.
Dies wird als einer der grössten Ausverkäufe angesehen, seit der saudische Markt Mitte 2015 für ausländische Direktkäufe geöffnet wurde.








































