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Japan in Chaos nach Mobilfunknetzausfall

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 7. Dezember 2018 , unter , | Kommentare (9)



Über 40 Millionen Kunden hat der japanische Mobilfunkanbieter SoftBank und ein Grossteil davon konnten ihr Smartphone nicht mehr am Donnerstag benutzen, was Japan ins Chaos stürzte. Der Ausfall störte den Betrieb von vielen Unternehmen, von Fluglinien und der Bahn bis über Freizeitparks hin zu Logistikunternehmen, was sowohl die Abhängigkeit der Firmen als auch der Verbraucher von drahtlosen Kommunikations- netzen deutlich macht. Die Japaner sind wohl die, die auf der Welt am meisten auf ihr Handy starren und völlig abhängig davon sind.


Noch süchtiger nach der mobilen Verbindung sind nur die Chinesen, wo es sogar extra Fusswege für diese Zombies gibt, die ohne auf die Umwelt zu achten durch die Gegend laufen.


Weltweit melden Ärzte, immer mehr Menschen leiden unter Hals- und Rückenbeschwerden, weil sie fast den ganzen Tag den Kopf nach unten tragen und auf das Handy in der Hand schauen.


Wer unterhält sich noch mit den Mitreisenden in der Tram, im Bus oder Zug oder betrachtet das Stadtbild und die Landschaft die vorbeizieht? Fast alle Fahrgäste sitzen schweigend mit Blick auf das Display und mit Stöpseln in den Ohren da. Sie "leben" für sich alleine in einer virtuellen Welt und nicht in der Realität.


Die kommenden Handy-Generationen werden bereits mit einem Buckel, Sehschwäche und geringer Denkkapazität auf die Welt kommen, wenn es so weiter geht. Ohne einem App das einem "informiert und "hilft" ist man dumm.

Albert Einstein sagte vor 60 Jahren schon: "Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben.

Am meisten hat mich dieses Video schockiert:



Das Verblödungsgerät als Ersatz für Spielzeug und Eltern. Als Ersatz für die Zigarette und als Suchtfaktor ist es bereits geworden!

Aber zurück nach Japan. Ein Grossteil der SoftBank-Handys verloren gestern um 13:39 Uhr die Netzverbindung, was die Sprach- und Datenkommunikation für mehr als vier Stunden unterbrach, bevor die Verbindungen um 18:04 Uhr wiederhergestellt wurden.

Der Ausfall der Mobilfunksparte des SoftBank-Konzerns traf nicht nur "unpassend" für die Kunden ein, sondern auch für den Konzern selber, denn am 19. Dezember soll es den Börsengang für die Sparte geben, der voraussichtlich einer der grössten weltweit sein wird. Könnte den Ausgabekurs der neuen Aktie negativ beeinflussen.

Die Fluggesellschaft Jetstar meldete Verzögerungen beim Abflug ihrer Maschinen am Flughafen Narita in der Nähe von Tokio. Die tragbaren Geräte, mit denen die Bordkarten vor dem Einsteigen geprüft werden, funktionieren drahtlos über das Netz von SoftBank. Die Fluggesellschaft musste sich jedoch mit manuellen Überprüfungen begnügen.

East Japan Railway hatte Probleme mit ihrer App "Mobile Suica". In den Zügen konnten die Fahrgäste keine Shinkansen-Tickets (Hoch- geschwindigkeitszüge) oder Sitzreservierungen für die 1. Klasse kaufen.

Auch Logistikunternehmen waren betroffen. Bei Sagawa Express, einem Unternehmen von SG Holdings, konnten die Fahrer auf die Abholaufträge nicht zugreifen und Informationen über Auslieferungen an ihren mobilen Geräten abfragen. Auch konnten sie keine Telefonanrufe über das Mobiltelefon tätigen.

Das von "Oriental Land" betriebene Tokyo Disney Resort musste Besucher abweisen, die keine elektronischen Tickets auf ihren Smartphones anzeigen konnten. Wer kein Papier-Ticket hatte konnte nicht ins Disney Land.

Die Unterbrechungen des SoftBank-Dienstes waren wegen einem Software-Update des schwedischen Telekommunikationsunternehmens Ericsson verknüpft. SoftBank sagte am Donnerstag, dass Software-probleme bei Ericsson-Schaltanlagen in Tokio und Osaka aufgetreten sind.

Auch die Sharing-Branche war vom Netzausfall betroffen. Einige von Careco, dem von Mitsui Fudosan Realty gegründeten Carsharing-Service angebotene Fahrzeuge waren nicht nutzbar. Normalerweise sperren und entsperren die Kunden die Autos mit ihrem Smartphone, aber die Kommunikationsgeräte in den Autos hatten keine Verbindung.

Ericsson teilte SoftBank mit, dass ähnliche Probleme in elf Ländern etwa zur gleichen Zeit aufgetreten sind. SoftBank sagte, dass die Verbindungen durch den Umstieg auf ältere Software wiederhergestellt wurden und die beiden Unternehmen gemeinsam Massnahmen ergreifen werden, um ein ähnliches Problem in der Zukunft zu vermeiden.

Ja, wer kennt das nicht, das Laden eines Software-Update verursacht Probleme und nichts funktioniert mehr. Ist mir selber gerade passiert. Vergangenen Montagmorgen sah ich wie mein Laptop in einer Endlosschleife wegen einem Win10-Update lief ... über Stunden und zu keinem Ende kam. Es erschien nur dauernd "Bitte warten, PC nicht abschalten".

Nach 12 Stunden habe ich einen Neustart gemacht aber seitdem ist Win10 kaputt und startet nicht mehr. Arbeiten tue ich schon seit Jahren mit Linux-Mint aber es gibt einige Apps, die nur auf Windoof laufen, deshalb. Seit Tagen versuche ich Win10 zu reparieren oder neu von einer Boot-USB zu installieren, aber vergeblich. Scheiss Mikroschrott!!!

Jetzt fahre ich die Win-Apps auf der WINE-Simulation unter Linux und habe Windows endgültig aufgegeben.

Das ist nicht die erste Störung die SoftBank seinen Kunden dieses Jahr bescherte. Bereits im Februar war der Festnetzbereich ebenfalls von weit verbreiteten Betriebsunterbrechungen betroffen. Anrufe zwischen Mobil- und Festnetztelefonen konnten nicht verbunden werden und traf 670'000 Kunden.

SoftBank muss jetzt die Details des Dienstausfalls dem japanischen Ministerium für Inneres und Kommunikation melden, da die Störung mehr als zwei Stunden dauerte und mehr als 30'000 Menschen betroffen hat. Der Mobilfunkbetreiber hatte Ende September 40,43 Millionen Mobilfunkkunden.

Dieser Ausfall zeigt, wie abhängig die "moderne Gesellschaft" vom Mobilfunknetz geworden ist und die kleinste Störung ein Chaos und grossen Schaden verursacht. Statt mit der drahtlosen Kommunikation "frei" zu sein und einen "Mehrwert" zu haben, sind die Abhängigen völlig hilflos wenn diese "Stütze" wegbricht.

Früher, und es ist gar nicht so lange her, ging es ohne Apps und der tragbaren Krücke doch auch. Man musste halt sein Hirn einschalten und Strassenkarten, Fahrpläne und Bücher lesen, und auch mit Menschen persönlich kommunizieren.

In dieser Hinsicht bin ich noch "altmodisch" (oder wieder "hip") und habe ein kleines Nokia 3310, das nur telefonieren und SMS kann. Mehr brauch ich nicht und fühle mich freier als die um mich herum, die überall nach WiFi fragen, alle paar Minuten am Dummphone tippen und ständig einen Stecker fürs Laden suchen. Sonst leert sich ihr Hirn so schnell wie die Batterie!

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Strava zeigt die geheimen US-Basen auf

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 29. Januar 2018 , unter , , | Kommentare (6)



Strava ist eine App für Smartphones, welche Daten von Joggern und Sportlern speichert und ins Internet stellt. Auf der Webseite von Strava steht: "Unsere App und Webseite verbinden Millionen von Sportlern aus der ganzen Welt und bereichern das sportliche Erlebnis jedes einzelnen Mitglieds. Wir sind das soziale Netzwerk für jene, die nach Fitness und sportlichem Erfolg streben. Mach mit!"

Unter anderem werden auch die GPS-Daten des Weges, den die Sportler zurückgelegt haben, aufgezeichnet und weitergegeben. Mitmachen tun offensichtlich auch Soldaten des US-Militärs. Jetzt haben findige Aktivisten die Daten analysiert und entdeckt, die Daten zeigen auf, wo das amerikanische Militärpersonal ihre Jogging-Runden dreht.

Auch auf den weltweiten Militärbasen.

Durch die Darstellung der Laufwege sieht man, US-Soldaten machen Sport in den Kriegsgebieten, wie in Afghanistan, Irak und Syrien, und auf den geheimen Basen weltweit, verraten damit ihre Position.

Hier ein Beispiel: Die folgenden Bilder zeigen einerseits die Auswertung der Strava-GPS-Daten und dazu die passende Googel-Earth-Aufnahme einer geheimen CIA-Basis in Dschibuti. Wie passend, genau gegenüber von Jemen, wo die Saudis einen Krieg führen und die CIA ihre Killerdrohnen einsetzt.




Übrigens, Trump hat bisher fünfmal mehr dieser Morde aus der Luft genehmigt als Obama. Im Durchschnitt hat Obama einen Drohnenangriff alle 5,4 Tage genehmigt. Trump hat bisher grünes Licht für einen Angriff pro Tag gegeben!

Die ersten Angriffe mit Killerdrohnen in seiner Amtszeit fanden am 20., 21. und 22. Januar 2017 statt, sofort nach seiner Vereidigung. Ziel war die AQAP in Jemen, die "al-Qaeda Organization in the Arabian Peninsula", gefolgt von einem SEAL-Angriff in Jemen, bei dem ein SEAL und zahlreiche Zivilisten getötet wurden.

Neben den Zivilisten hat Trump William "Ryan" Owens auf dem Gewissen

So viel zum Irrglauben der Trump-Fans, er wird friedlicher als Obama sein.

Man sieht auf den Aufnahmen auch Verkehrswege ausserhalb der Basen. Wahrscheinlich wird das Strava-App von einigen Agenten und Soldaten die Sport treiben wenn sie ausser Dienst sind nicht ausgeschaltet, wenn sie mit Fahrzeugen unterwegs sind und die GPS-Daten des Weges auch aufgezeichnet werden.

Es gibt auch Orte wo "jemand" kleine Kreise läuft, wie hier südlich von Mosul im Irak. Sind das Mini-US-Stützpunkte?


Vielleicht können ASR-Leser, die sich mit Strava auskennen, noch weitere interessante Orte irgendwo auf der Welt ausfindig machen, wo man eigentlich Jogger und Biker nicht erwarten würde, wie in Kriegsgebieten, an abgelegenen Orten und in Ländern, wo die Amerikaner offiziell nicht sein dürften.

Auf der folgenden Karte der Türkei, Syrien und Irak sieht man die Darstellung der Jogger-Spuren an Hand der Strava-GPS-Daten. Da gehen doch tatsächlich "Leute" mitten in der syrischen und irakischen Wüste joggen, wo die ISIS-Terroristen sein sollen.


Ist eher unwahrscheinlich, dass die radikalen Kämpfer in ihrer Freizeit dem Fitness nachgehen. Wohl eher US-Soldaten und CIA-Personal in ihren geheimen Basen, die es nicht geben soll, aber mit den ISIS-Terroristen zusammenarbeiten.

Es ist eine Ironie, dass die Datensammlung von Big Brother auch umgekehrt für uns sinnvoll sein kann (lach).

Das US-Militär hat natürlich die Sicherheitsprobleme erkannt, die sich durch das Militärpersonal ergeben, die Geräte mit sich führen, welche ihren Standort verfolgen. Es ist deshalb bereits verboten, elektronische Geräte in Sicherheitsbereiche mitzubringen.

Deshalb sieht man auf folgendem Bild kaum Aktivität im Pentagon, dafür rundherum sehr viel:


Mittlerweile ist das Smartphone bei vielen ein angewachsenes Körperteil geworden, ohne dem man nirgendwo hingeht. Zusätzlich gibt es Apps als Krücke für jede Lebenssituation. Dabei werden ständig Daten zu jemand der sie sammelt und auswertet geschickt.

Gratis-Apps sind ja nicht gratis, man bezahlt mit seinen Daten!

Nathan Ruser, der sich mit diesem Thema und der Analyse der Daten beschäftigt, hat in einem Tweet aufgezeigt, wo türkische Patrouillen nördlich von Manbij sich bewegen:



Es wird sogar besser. Man kann die individuellen Routen von ausgesuchten Personen sehen als Option. So ist man in der Lage zum Beispiel einzelne Soldaten mit Namen und Rang sich heraus zu suchen und schauen was ihre Sportaktivitäten sind oder wo sie überall herumkurven.

Wenn man sich Palästina anschaut kann man sehr gut die illegalen israelischen Siedlungen auf palästinensischen Territorium sehen und die Strassen, die nur Israelis befahren dürfen. Eine Gasplattform vor der Küste im Mittelmeer dient auch als Jogging-Strecke.


Da hat Strava als Nebeneffekt ein ganz tolles Spionagesystem entwickelt (lach).

Hier der Link zur "Global Heatmap", welche die ganze Welt von 2015 bis September 2017 zeigt, aufgebaut aus 1 Milliarde Aktivitäten und 3 Billionen GPS-Koordinaten.


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Wie die Ransomeware-Attacke gestoppt wurde

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 14. Mai 2017 , unter | Kommentare (14)



Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, hat am vergangenen Freitag ein riesiger Angriff mit einem Erpressungsversuch (Randsomware) gegen 126'000 Computer in 90 Länder stattgefunden. Dabei wurden die Daten auf den befallenen Computern verschlüsselt und wenn die Besitzer auf diese wieder Zugriff haben wollen, müssen sie jeweils 300 Dollar in Bitcoins zahlen. Schuld an dieser Attacke ist im Endeffekt die NSA und Microsoft, denn die amerikanische Spionagebehörde hat eine Lücke in Windows nicht gemeldet, sondern sie für eigene Angriffe verschwiegen und auch dann verwendet. Aber diese "Hintertür" wurde in Hackerkreisen bekannt und nun haben Cyber-Kriminelle die Lücke für die Erpressung genutzt. Betroffen sind alle Windows-Versionen niedriger als 10, wofür Mikroschrott einen Update herausgebracht hat, sogar für XP. Ein 22-jähgriger britischer PC-Experte hat zufällig die Verbreitung der Schadsoftware gestoppt, jedenfalls vorübergehend.


Der "Zufallsheld" hat sich den Code der "WannaCry" genannten Schadsoftware angeschaut und dabei eine Internet-Adresse darin gefunden. Als er diese im Browser aufrufen wollte merkte er, sie existiert nicht. Daraufhin hat er sie unter seinem Namen registriert. Als die Adresse dann aktiviert wurde merkte er, tausende Zugriffe finden auf diese statt. Gleichzeitig ging die Anzahl an Verseuchungen zurück.

Er realisierte dann, wer immer die Schadsoftware programmierte, hat eine "kills witch" damit eingebaut. Das heisst, der Programmierer hatte die Internet-Adresse deshalb vorgesehen, um selber eine Verbreitung zu stoppen. Wenn das schädliche Programm merkt, die Adresse existiert, dann schaltet sich diese aus.

Es ist nur eine vorübergehende Lösung zur Verhinderung der Schädigung von Computern, denn der Autor der Schadsoftware kann eine andere Adresse jetzt einbauen oder einen ganz anderen Mechanismus als Ausschalter programmieren. Die Erpressung ist höchst kriminell, aber der wirkliche Skandal ist, die NSA hat bewusst diese Lücke zugelassen, um sie selber zu verwenden.

Der junge Mann der sich "MalwareTech" nennt, ist ein 22-Jähriger aus dem Südwesten von England, der für "Kryptos logic" arbeitet, eine in Los Angeles beheimatete Firma, die auf Cyber-Bedrohungen spezialisiert ist.

"Ich war draussen für ein Mittagessen mit einem Freund und kam um 15:00 Uhr zurück, als ich eine Flut an Nachrichten über die NHS (britisches Gesundheitssystem) und andere Organisationen die betroffen waren sah. Ich schaut mir die Sache an und fand ein Exemplar der Schadsoftware, und sah, sie versuchte auf eine spezielle Domain zuzugreifen, die aber nicht registriert war. Also habe ich sie genommen ohne zu wissen was diese tut zu der Zeit."

Die "kill switch" war in der Schadsoftware hartkodiert, im Falle der Autor wollte die Verbreitung beenden. Dies involviert einen sehr langen unverständlichen Domein-Name, den die Schadsoftware aufruft - so wie wenn man jede andere Webseite aufrufen will - und wenn die Domain existiert, wird der Ausschalter aktiviert und die Verbreitung beendet.

Das Registrieren der Domain kostete 10,69 Dollar und darauf liefen sofort tausende Anfragen pro Sekunde. MalwareTech erklärte, er kaufte die Domain, weil seine Firma Botnets verfolgt und durch die Registrierung können sie Einsicht in die Verbreitung der Botnets beobachten.

Ein Botnet oder Botnetz ist eine Gruppe automatisierter Computer-schadprogramme, die in ungeschützten am Internet angeschlossenen Geräten sich unbemerkt einnisten, um meistens gemeinsam etwas schädliches zu bewirken. Zum Beispiel, zusammen einen Angriff durchzuführen, wie Pishing-Mails versenden oder DDos-Attacken.

"Die Absicht war, nur die Verbreitung zu beobachten und dann zu überlegen, ob wir später etwas dagegen tun können. Aber wir haben damit die Verbreitung gestoppt", sagte er.

Wie oben gesagt, jeder der eine älter Windows-Versionen unter 10 benutzt, sollte sofort den Update von Mikrosaft durchführen lassen, wenn nicht bereits getan, welche die Hintertür für das Eindringen der Schadsoftware schliesst. Betroffen wurden sowieso "nur" alle PCs, die nicht regelmässig einen Update zulassen.

Da ich schon lange kein Windoof sondern Linux Mint verwende, bin ich und alle anderen die dieses tolle Betriebssystem nutzen nicht betroffen. Wieso man überhaupt noch die völlig unsicheren und spionierenden Microsoft-Produkte nutzt, statt die kostenlosen Alternativen, ist mir völlig schleierhaft.

Viele sagen jetzt, die US-Regierung muss unbedingt gegen die NSA etwas unternehmen, damit sie in Zukunft alle Lücken die sie entdeckt auch meldet, um sie schliessen zu können. Es geht überhaupt nicht an, dass die NSA Hintertüren offen lässt und Cyber-Kriminelle nutzen sie dann für Angriffe.

Die Abkürzung NSA bedeutet Nationale-Sicherheits-Agentur, soll also Amerika sicherer machen, aber offensichtlich tut sie nichts für die Sicherheit, sondern nutzt Sicherheitslücken, um PC-Nutzer auszuspionieren! Das wäre so wie wenn die Polizei wüsste, die Tür zu einem Haus ist immer offen und statt es dem Hausbesitzer zu melden, dringt sie selber in das Haus ein um zu stehlen.

Auch Microsoft ist für das Debakel verantwortlich. Nicht nur weil sie überhaupt den Fehler programmierten, sondern spätestens seit 14. März die Verwundbarkeit ihrer Betriebssoftware kannten, denn an diesem Tag haben sie einen Update zur Behebung veröffentlicht. Nur, man hat nicht allgemein alle Windows-Nutzer über die Gefahr informiert, die keine Updates fahren.

Am Sonntag hat der Exekutivdirektor von Europol, Rob Wainwright, im britischen Fernsehen gesagt, Freitag war wegen dem Start zum Wochenende nicht so schlimm, aber am Montag, wenn die Leute ihre Computer wieder in den Büros einschalten, kann es zu einer erneuten massiven Attacke kommen.

Auf ITV sagte er: "Wie befinden uns in einer steigenden Bedrohung, die Zahlen gehen rauf. Ich mach mir Sorgen, wie die Zahlen weiter steigen werden, wenn die Menschen zur Arbeit gehen und ihre PCs am Montag einschalten."

"Die letzte Zählung beläuft sich auf 200'000 Opfer in mindestens 150 Länder. Viele dieser werden Firmen einschliesslich Grosskonzerne sein."

Natürlich wächst jetzt die Schuldzuweisung als Ablenkung von den wahren amerikanischen Schuldigen, die Russen waren es. Haben sie die Tür in Windows gemacht? Haben sie die Tür offen gelassen? Nein, es war Microsoft und die NSA!

Fazit, Microsoft arbeitet mit Big Brother NSA zusammen, um über offene Hintertüren die Computer auszuspionieren. Kriminelle haben diese Lücke entdeckt und nutzen sie zur Erpressung. Wer jetzt nicht endlich sich von Windows verabschiedet ist verantwortungslos.

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Siehe: "Linux Mint ist einfach toll"

Russland will Microsoft ersetzen und verbannen

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 3. Oktober 2016 , unter , | Kommentare (16)



Die Stadt Moskau wird die Programme von Microsoft mit einheimischer Software auf allen Computern ersetzen, nachdem Präsident Putin die russischen Behörden dazu aufgerufen hat, die Abhängigkeit von ausländischer Technologie schnellstmöglich zu reduzieren, infolge der Spannungen mit den USA und EU. Die Stadtverwaltung wird zuerst die ganzen Microsoft Exchange Server und Outlook auf 6'000 Computer mit einem Mail-System vom staatlichen Provider Rostelecom austauschen, wie Artem Yermolaev, Chef der IT für Moskau, der Presse mitteilte. Das wäre nur der Anfang und der Einsatz von neuer Software wird sich auf über 600'000 Computer und Server erstrecken, mit dem völligen Ersatz von Windows und Office, sagte Yermolaev. Es geht einerseits um die Unterstützung der russischen Softwarehersteller und um die Sicherheit vor Ausspionierung durch die amerikanischen Firmen, die alle Hintertüren der NSA eingerichtet haben. Wie ich bereits berichtet habe, macht Windows 10 aus jedem PC eine Spionagestation, denn es werden laufend Daten über das Benutzerverhalten an Microsoft gesendet, einschliesslich was das Mikrofon im Raum hört.

myOffice is die russische Alternative zu Microsoft

Präsident Putin hat die staatlichen Institutionen und auch Firmen dazu angehalten "heimisch" zu gehen, wegen der Bedenken über die Sicherheit und Zuverlässigkeit, nachdem US-Firmen die Bezahldienste für die Krim abgeschaltet haben, wegen dem Referendum und Wunsch der Bevölkerung, sich Russland anzuschliessen. Der Plan für den Ersatz sämtlicher ausländischer Software trifft aber nicht nur Microsoft, sondern auch SAP und Oracle, in einem Markt mit einem Volumen von 3 Milliarden Dollar. Parallel dazu will Putins Internetberater, German Klimenko, die Importsteuer für ausländische Softwarefirmen erhöhen, um die lokalen Hersteller zu fördern.

"Wir wollen das Geld des Steuerzahlers und der Staatsfirmen hauptsächlich für lokale Software ausgeben", erzählte Kommunikationsminister Nikolay Nikiforov den Reportern. Von 2017 an werden die Monopolaufsicht, die Generalstaatsanwaltschaft und die Finanzaufsicht Druck auf die staatlichen Institutionen ausüben, die nicht auf heimische Alternativen wechseln, sagte Klimenko.

Mittlerweile wurde eine Liste mit fast 2'000 russischen Softwareprodukte erstellt, welche die staatlichen Behörden als Alternative benutzen sollen. Moskaus Stadtverwaltung hat bereits die Software von Cisco Systems für die Kameraüberwachung durch eine lokale Software ersetzt. Die staatliche Medienorganisation Rossiya Segodnya und Moskaus Regionalverwaltung wechselte von der Oracle Datenbank zu der open-source PostgreSQL Software, die von heimischen Programmieren unterstützt wird.

Regierungssprecher Sergei Zheleznyak erklärte, Microsoft ist dabei erwischt worden, wie sie mit ihrer Software "Minute für Minute die Überwachung von Millionen von russischen Bürgern" betreibt. "Die USA präsentiere sich selber als Bastion der Demokratie, dabei führt sie tatsächlich die Überwachung von zig Millionen von russischen Bürgern und von anderen Ländern durch."

"Alle grossen Internet-Firmen, die in den USA gegründet wurden, sind in dieser hässlichen Geschichte involviert, und die Firmen operieren auf dem Territorium unseres Landes", sagte der Sprecher des Kreml.

Meiner Meinung nach sollte nicht nur Russland, aber auch Iran und China, sich von der amerikanischen Spionagesoftware und Monopolstellung befreien, dabei die heimische Softwareindustrie und Arbeitsplätze fördern, sondern alle Länder. Es gibt Alternativen, die sehr gut funktionieren, oder sogar besser und stabiler, wie ich hier berichtet habe. Ich selber benutze schon lange keine Mikroschrott-Produkte, sondern das Linux-Betriebssystem und open source Applikationen.

Zockerbug: "Jawohl Angie, wir werden für Sie zensieren"

Passend zum Thema Computer und Internet, hier eine Nachricht über die Einschränkung der Meinungsfreiheit in Täuschland. Fratzenbuchs europäischer Politikdirektor Richard Allan hat jetzt bekanntgegeben, im vergangenen Monat wurden über 100'000 Beiträge von deutschen Benutzern gelöscht, weil, wie mit dem Merkel-Regime vereinbart, diese angeblich "Hass" beinhaltet haben.

Der Bundesminister für Rechtsverdrehung Heiko Maas hat diese Zahl als viel zu niedrig verurteilt und verlangt viel mehr Zensur von den Betreibern der sozialen Netzwerke. Aus der Sicht des Regimes strafbare Inhalte im Internet werden noch immer "viel zu wenig und viel zu langsam" gelöscht, sagte Maas.

Ach ja, der Mikrosaftladen hat wieder eine Pleite mit seinem neuesten Update für Windows 10 hingelegt. Die 7. kumulative Fehlerbehebung ist selber voller Fehler, wie Benutzer mit einer Flut an Beschwerden auf Twitter berichten. Die PC sind instabil und laufen in einer endlosen Schleife von wiederholten Versuchen des Update und des Neustart. "Dieser Update versagt während der Installation bei mir und die Fehlermeldung '0x800736cc error' erscheint", berichtet ein genervter Benutzer.

Könnte ihr euch noch an den James Bond Film "Der Morgen stirbt nie" 1997 erinnern? Dort findet folgender Dialog in Anspielung auf Microsofts bewusst fehlerhaft gemachter Software statt:

Elliot Carver: Mr. Jones, sind wir bereit die neue Software heraus zu geben?

Jones: Ja Sir. Wie verlangt ist sie voller Fehler, was bedeutet, die Leute werden gezwungen sein über Jahre Upgrades von uns zu bekommen.

Elliot Carver: Hervorragend!

Panama-Papiere - noch mehr Grund sich zu schützen

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 12. April 2016 , unter , | Kommentare (17)



Die Veröffentlichung der Panama-Papiere zeigt auf, wie wichtig der Schutz von Daten durch Verschlüsselung wirklich ist. Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca sagt, sie ist das Opfer eines kriminellen Angriffs auf ihren E-Mail-Server durch eine ausländische Entität gewesen, wahrscheinlich von der technischen Expertise her eine staatliche Institution, also ein Geheimdienst. Die Partner der Kanzlei sagen, sie sind bestürzt, das niemand gesagt hat: "Hey, eine Straftat wurde begangen", um an die Papiere zu gelangen. "Es ist jemand in unseren E-Mail-Server eingedrungen", sagten sie und sie finden es unerhört, dass die Medien mit den gestohlenen und vertraulichen Daten hausieren gehen und falsche Schlüsse ziehen. Sie sind aber selber schuld, denn Mossack Forensa haben ihren Datenbestand nicht durch Verschlüsselung geschützt!!!


Hätten sie es gemacht, dann wäre der Hack und der Datendiebstahl wirkungslos gewesen. Wie naiv muss man sein, unverschlüsselte Daten von Kunden als Anwaltskanzlei auf seinen Computern zu speichern? Wie dumm muss man sein, in diesem heiklen Metier einen unverschlüsselten E-Mail-Verkehr mit seinen Kunden zu führen? Insgesamt sind 11,5 Millionen Dokumente bestehend aus 5 Millionen E-Mails, 3 Millionen Datenbankdateien, 2 Millionen PDFs, 1 Million Bilder, 320'166 Dokumente und 2,242 sonstige Dateien gestohlen worden. Alle ungeschützt da nicht verschlüsselt. Diese gigantische Menge an Daten haben die Medienhuren nicht mit der Hand durchforstet, um ihre Schmierartikel zu schreiben, weil vom Aufwand her unmöglich, sondern sie haben sich modernster Werkzeuge zur Datenanalyse bedient, die von der Firma Nuix.

"Nuix ist eine grossangelegt Analyseplattform, die es erlaubt, grosse Mengen an Daten sehr sehr schnell zu indexieren", sagte Carl Barron, einer von Nuix ranghoher Kundenberater, der mit ICIJ zusammen gearbeitet hat, um die Daten zu sortieren und zu ordnen. ICIJ ist das "International Consortium for Investigative Journalists", die in Washington sitzen und unter anderem von George Soros finanziert werden.

"Wir nehmen viele verschiedenen Formen an Information - es können E-Mails, Datenbanken, Bilder, PDFs sein, alle diese verschiedenen Dateiformate - und extrahieren den ganzen Text und alle Metadaten daraus. Wenn sie indexiert sind können wir ganz tolle Analysen machen, wie zum Beispiel, den Namen von Personen und wie sie mit anderen Personen verbunden sind. Wenn wir einen Namen in einer E-Mail finden, dann suchen wir heraus, in welchen anderen Dokumenten der Name auftaucht", erklärte Barron. Daraus ergibt sich das Bild eines Beziehungsnetzwerk, in der eine Person eingebettet ist und kommuniziert.

Chiles White, Chef der Sicherheitsfirma IRM, sagte: "Der Cyber-Angriff könnte das Werk eines externen Hackers sein, und bei diesem brisanten Berg an Informationen, eines sehr kompetenten Hackers, wahrscheinlich auf Staatsebene." Dann sagte White weiter: "Anwaltsfirmen wie diese besitzen eine Menge interessanter Informationen, die einer staatlichen Institution sehr nützlich sein können, weil viel über prominente Personen bis hin zu Staatschefs darin enthalten ist."

Im Unterschied zu dem wie Chelsea Manning und Edward Snowden an die Daten gelangt sind, die sie der Weltöffentlichkeit zur Verfügung stellten, denn beide waren autorisiert als interne Mitarbeiter auf die Daten zugreifen zu dürfen, geht es bei Mossack Fonseca um einen kriminellen Datendiebstahl, der von aussen durchgeführt wurde. Ausserdem hat Wikileaks die Daten von Manning und Snowden für uns alle online gestellt, aber vorher Namen anonymisiert, um den Schutz der Persönlichkeit zu gewährleisten.

Im Falle der Panama-Papiere sehen wir gar nichts, denn nur die sogenannten Journalisten ausgesuchter Mainshitmedien haben Zugriff. Dadurch können sie uns erzählen was sie wollen, wir sind nicht in der Lage die Behauptungen zu überprüfen. Sie können jeden den sie wollen in diese Affäre hineinziehen, falsch beschuldigen und Zusammenhänge konstruieren, ohne Kontrollmöglichkeit.

Deshalb ist diese Veröffentlichung ganz anders als die von Manning und Snowden, aus ganz anderen Absichten gemacht. Bei den Panama-Papieren geht es eindeutig um eine Geheimdienstoperation mit keinen guten Absichten, nicht um eine wirkliche Aufdeckung von Machenschaften, wie bei den vorher erwähnten Whistleblowern, die dafür von den USA bestraft wurden und werden.

Einer der Mitgründer der Anwaltsfirma, Ramon Fonseca, nannte den Datendiebstahl "ein schweres Verbrechen". Er sagte weiter: "Jeder Mensch hat das Recht auf seine Privatsphäre, ob er ein Bettler oder ein König ist." Genau um das geht es, der Schutz der Privatsphäre, die man eigentlich von einer Anwaltskanzlei erwarten muss. Das trifft aber auf uns alle zu, die im Internet unterwegs sind.

Jedem muss bewusst sein, der Staat und auch Firmen wollen in unsere Privatsphäre eindringen und alles über uns wissen. Sie wollen ein komplettes Profil über uns haben, was wir denken, was wir tun, was wir kaufen, welche Kontakte wir haben und Webseiten wir besuchen. Diese Informationen bekommen sie am besten durch die Analyse der Metadaten, die den Dateninhalten vorgesetzt sind.

Zum Beispiel, eine E-Mail besteht aus dem Textinhalt plus Anhängen und aus den Informationen, wer der Absender und Empfänger ist, den Metadaten. Auch ein Foto besteht aus den Bildpunkten als Inhalt und aus den Metadaten, wann, wo, mit welcher Kamera und Blende etc. aufgenommen. Diese Metdaten sind viel wichtiger für die Schnüffler als der Inhalt, denn aus denen kann man ein komplettes Beziehungsnetzwerk einer Person zusammenstellen.

Deshalb ist der Schutz des Inhalts eines Datenbestandes wichtig, aber viel wichtiger ist die Verschlüsselung der Metadaten, was die wenigsten Schutzsystem können. Zum Beispiel PGP verschlüsselt nur den Inhalt einer Mail, aber nicht die Metadaten. Man sieht trotzdem von wem und an wen die Mail wann gegangen ist. Alles was man im Internet macht ist ein offenes Buch für den Staat, speziell auch wegen der Vorratsdatenspeicherung, wenn man sich nicht durch Verschlüsselung schützt.

Die Ausrede, man habe nichts zu verbergen, ist dumm und fahrlässig. Genau so dumm wie wenn man sagt, ich lasse meine Wohnungstür offen, weil es nichts zu stehlen gibt. Mag sein, aber wer will schon Fremde rumschnüffeln lassen, wie man lebt, was man für Bücher liest, welche Freunde man hat oder Interessen man nachgeht und vieles mehr, was man aus einer Wohnung über eine Person herausfinden kann.

Nach dem ich mir viele Verschlüsselungssysteme angeschaut habe, bin ich der festen Überzeugung, die Enigmabox bietet den besten Schutz der Privatsphäre, denn es ist alles optimal geschützt, alles was man mit dem Internet macht. Webseiten besuchen, E-Mails versenden und empfangen, Videos anschauen, Texte schreiben, Bilder bearbeiten und ablegen, online Gespräche führen und vieles mehr ist mit der Enigmabox vor Ausspähung völlig sicher.

Es ist mir ein Rätsel, warum sich die meisten Internet-Benutzer freiwillig verwanzen und ausspionieren lassen, weil sie sich nicht schützen. Ein ungeschützer PC ist eine Spionagestation gegen einen selber. Der beste Weg sich zu schützen ist den gesamten Internetverkehr und alle Daten die darüber laufen zu verschlüsseln. Die Enigmabox bietet diesen Schutz, ohne das man was auf dem PC installieren muss, denn es ist plug and play.

Im folgendem Gespräch werden die neuesten Funktionen der Enigmabox vorgestellt und die bisherigen Erfahrungswerte besprochen:



Hier der Link zur Enigmabox Webseite, um sich weiter zu informieren ...

Linux Mint ist einfach toll

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 31. Januar 2016 , unter | Kommentare (43)



Vergangenen August habe ich darauf hingewiesen, "Windows 10 ist ein Spionagesystem" und davor gewarnt, es zu nutzen, wenn man seine Privatsphäre schätzt. Das gleiche trifft übrigens auf die Vorgängerversionen von Microschrott zu. Heute will ich Euch meine Erfahrung mit einer realistischen Alternative berichten. Es handelt sich um Linux Mint. Ich kann gleich verraten, ganz klar ist die neueste Version 17.3 der beste Linux Desktop bei weitem und bietet fast alles was w10 hat, dabei sogar viel mehr.


Ich habe mich schon länger von den Produkten des Mikrosaftladens verabschiedet und benutze die verschiedenen Linux-Derivate. Wegen der Anschaffung neuer Hardware habe ich mich entschieden, Linux Mint diesmal zu installieren und zu probieren. Im Dezember wurde die Linux Mint Version 17.3 Distribution freigegeben und ich war sehr neugierig, wie sie sich "anfühlen" und verhalten würde. Gleich vorweg, so eine einfache und fehlerfrei Installation auf einer nagelneuen Hardware, habe ich noch nie erlebt. Alle Geräte wurden sofort vom Kernel erkannt und liefen einwandfrei.

Da bei einer Neuanschaffung von Hardware diese bereits mit dem Betriebssystem des Monopolisten installiert ist, in meinem Fall w10, nutzte ich diese, um die neueste Mint-Distribution runter zu laden. Anschliessend verkleinerte ich die Win-Partition auf ein Minimum und erstellte eine neue grösstmögliche Partition für Mint. Dann kopierte ich Mint auf einen USB-Stick und machte daraus ein boot-fähiges Betriebssystem. Mint startete sofort vom Stick und voila ich sah zum ersten Mal die neue Oberfläche, frisch und sauber wie Pfefferminz. Die installation von Mint auf der vorgesehenen Partition lief dann zügig ab und mein neuer Laptop läuft jetzt im dual-boot.

Nach meiner bisherigen Erfahrung muss ich sagen, die Entwickler von Linux Mint haben gezeigt, sie haben die Vision und sind willens, das bestmögliche Erlebnis mit einer Benutzeroberfläche zu realisieren. Die Version 17.3 oder Cinnamon, ist nicht nur die geschliffenste in der Linux-Welt, sie ist für mich die sauberste und ausgefeilste überhaupt, Punkt. Mag jetzt etwas übetrieben klingen, aber sie ist wirklich die gründlichst durchdachte und benutzerfreundlichste die ich je verwendet habe, ob Linux, Fenster oder Apfel. Und das grösste ist, Mint läuft schnell und ist sehr stabil, aber das sind wir von Linux eh gewöhnt.

Ich meine mit geschliffen, nicht einen Bildschirm vollgestopft mit optischen Gags, sondern im Gegenteil, Mint ist sehr unaufdringlich, aber bietet alles was man sich von einem virtuellen Schreibtisch wünscht: einfach, handlich, intuitiv und nützlich. Wer Win beherrscht, ist sofort auch bei Mint zu Hause. Alles ist an seinem gewohnten Platz, aber besser. Was bei Win10 erst jetzt angeboten wird, gibt es bei Linux schon lange. Einer der wichtigsten Punkt dabei ist für mich, Mint schickt keine Daten meines Nutzungsverhaltens zu Big Brother, so wie die Spionagestation Win10 es tut.



Also ich muss wirklich ein grosses Kompliment dem Hauptentwickler Clément Lefebvre und seinem Team aussprechen. Sie haben eine tolle Leistung erbracht und ein fantastisches Produkt geschaffen. Und das sogar lizenzfrei, gratis für jedermann und nur auf Spendenbasis. Daran sieht man, wenn genung finanzielle Unterstützung durch Spenden zusammenkommt, dann kann eine engagierte Mannschaft die tollsten Sachen erschaffen, besser als ein Konzern.

Was mich am meisten beeindruckt, ist die Kompatibilität mit neuester Hardware und die Anwendungsverwaltung. Das heisst, die Hardware wird bereits ab neusten Kernel unterstützt und das Suchen, Finden, Installieren und Verwalten von Tausenden Applikationen, die es auch gratis für Linux gibt, ist so simple geworden. Was will man mehr?

Also, Linux Mint bietet eine wirklich empfehlenswerte Alternative und es gibt jetzt keinen Grund und auch keine Ausrede mehr, das Monster von Redmont noch weiter mit Geld und Privatdaten zu füttern.

Wisst ihr was der Insider-Witz in der IT-Branche ist? Das neue Win10 und der Browser Edge werden am meisten dafür benutzt, um eine Linux-Distribution herunter zu laden und diese als besserer Alternative zu installieren!

Eine sinnvolle Weihnachtsgeschenkidee

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 20. Dezember 2015 , unter | Kommentare (18)



Seit 2 1/2 Jahren verwende ich die Enigmabox, um meine Privatsphäre und meine Kommunikation im Internet zu schützen. Als Erfahrung über diese lange Zeit kann ich Euch berichten, die Box läuft sehr zurverlässig, problemlos, schnell und ist nach meiner Recherche, die beste Lösung im Bereich verschlüsselten Internetverkehr. Der grosse Vorteil der Enigmabox gegenüber anderen Lösungen ist, die vielen zusätzlichen Funktionen und Dienste welche eingebaut sind.


Wie zum Beispiel verschlüsselte E-Mails, verschlüsselte Telefongespräche, einschliesslich Videotelefonie, verschlüsselte Tweets, verschlüsseltes eigenes Webhosting, verschlüsselte eigene Clowd, dann Firewall, Werbeblocker und vieles mehr. Deshalb bin ich der Meinung, wer sich selber und seinen Nächsten ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk machen will, sollte an die Enigmabox als gute Geschenkidee denken.

Der Enigmabox-Verein offeriert extra für alle ASR-Leser eine Weihnachtsaktion mit Rabatt, wer von heute bis zum 31. Januar eine Box bestellt. Wer GEGEN die NSA-Spionage und den Schnüffelstaat und FÜR den Schutz der eignene Privatsphäre was tun will, der kann jetzt günstiger eine Box erwerben. Sie ist ganz einfach mit Plug and Play zu installieren.

Bei der Bestellung "ASR" angeben.  Hier geht's lang ...

Kurzbeschreibung der Funktionen, die ständig verbessert und erweitert werden:

Verschlüsselte E-Mails senden und empfangen

Ein Mailserver läuft auf jeder Box und die Benutzer können sich E-Mails mit Anhängen von bis zu 100MB verschicken. Dabei werden nicht nur die Inhalte, sondern auch sämtliche Verbindungsdaten wie Absender, Empfänger, Betreff und Datum verschlüsselt. Im Unterschied zu PGP sieht das dann so aus:

https://enigmabox.net/static/img/screens/pgp-vs-ebox.png

Werbeblocker

Der integrierte Werbeblocker läuft als Proxyserver und filtert Banner und Tracker aus dem Browser. Es muss keine Software installiert werden und funktioniert auch auf dem Smartphone.

Telefonkonferenzen

Jede Enigmabox ist gleichzeitig ein Konferenzraum. So können sich mehrere Leute auf einer Box treffen und eine Konferenz führen, ohne einen zentralen Telefonserver.

Dateien austauschen und synchronisieren

OwnCloud läuft auf der Enigmabox! Das bietet den verschlüsselten Datenaustausch von Dokumenten, Bildern und Videos. Dank dem integrierten Player können z.B. Videos direkt von einer Box gestreamt werden oder Bilder in einer Galerie angeschaut werden. Ein kollaborativer Texteditor fehlt ebensowenig. Der Speicherplatz kann mit einem externen Speichermedium über den USB-Anschluss erweitert werden.

Hyperboria-Zugang

Hyperboria heisst das grosse Netzwerk, in das alle kleinen, verschlüsselten Netze zusammenmünden. Die Enigmabox kann jetzt mit dem Rest von Hyperboria kommunizieren und Webseiten ansurfen, die es nur innerhalb dieses Netzwerks gibt.

Videotelefonie

Besitzer einer Webcam können die Software Jitsi herunterladen und verschlüsselte Videotelefonkonferenzen führen.

Webhosting

Wer seine eigene Website innerhalb des verschlüsselten Netzwerk hosten will, der kann das jetzt tun und so geschützte Inhalte anbieten. Mit eingebaut ist ein Wiki, welches sich per Mausklick aktivieren lässt. Das kann man z.B. verwenden, um sensible Projekte zu koordinieren.

Neue Hardware

Das Modell 2015 mit seinen dual-core 64-bit Prozessoren ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 40Mbit/s. Das reicht locker, um auch das komplette Heimnetzwerk zu verschlüsseln, oder es wird - wenn ein Wifi-Accesspoint an die Enigmabox angeschlossen wird - gleich das gesamte WLAN verschlüsselt.

Die Enigmabox kann man im Rahmen des Weihnachtsangebots bis zum 31.1.2016 günstig erwerben.

Wem der Preis immer noch zu hoch ist, der kann sich seine Enigmabox auf einem Banana Pi für 80.- Franken selber bauen.

Wie wir sehen, ist der Verein Enigmabox seinem Ziel, ein abhörsicheres Internet aufzubauen, nähergekommen und die Enigmabox trägt mit ihren Diensten dazu bei, dass das verschlüsselte Netzwerk sinnvoll und produktiv genutzt werden kann.

Wer mehr über die Enigmabox erfahren will, es gibt ein Handbuch:

https://docs.enigmabox.net/

Offizielle Website:

https://enigmabox.net/

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"Wir lieben Überwachung":



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Zum Schluss, lieber mit einer Enigmabox als Geschenk sich heute schützen, als später mit folgendem unterm Weihnachtsbaum:

Schweiz wird Windows 10 vielleicht verbieten

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 26. August 2015 , unter , , | Kommentare (10)



Offensichtlich ist meine Kritik an Windows 10 nicht die Einzige, wegen der übermässigen Verletzung der Privatsphäre, wie ich hier aufgezeigt habe. Der stellvertretende Datenschutzbeauftragte der Schweiz, Jean-Philippe Walter, hat in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" von Montag gesagt, sein Büro erwäge gegen Microsoft vor Gericht zu ziehen, da Windows 10 grosse Mengen an Privatdaten ungefragt absaugt. Wenn nötig gehe er sogar bis zum Bundesgericht, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.


Laut Walter informiert die Installations-Prozedur die Nutzer nicht genügend über die Standard-Einstellungen, welche das Absaugen der Privatdaten wie ein offenes Scheunentor ermöglicht. "Wenn notwendig, werden wir eine Empfehlung aussprechen," warnte er, eine Empfehlung an die Behörden, den Verkauf in der Schweiz von Windows 10 zu verbieten.

Auch Russland will allen Behörden den Einsatz von Windows 10 verbieten, denn das neue Betriebssystem würde einen PC in eine Spionage- und Abhörstation verwandeln. Im russischen Parlament wird deutlich von Spionage gesprochen. Die Justiz soll prüfen, ob Microsoft russische Datenschutzgesetze missachtet. Falls Windows 10 auf Computer der Regierung installiert würde, erhalte der US-Konzern Zugriff auf geheime Dokumente.

Windows 10 ist ein Spionagesystem

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 13. August 2015 , unter | Kommentare (56)



Habe mich etwas mit Mikroschrotts neuester Betriebssoftware beschäftigt und mit Early-Usern gesprochen. Bin zum Ergebnis gekommen, Fenster Nummer 10 ist so ziemlich das übelste was man sich selber und seinem PC antun kann. Ich sage es kurz und bündig. W10 ist weniger ein selbständiges Betriebssystem, sondern eher ein Terminal, welches ständig mit einer Wolke von Servern im Hintergrund kommuniziert. Die Menge an Daten die gesammelt werden und bei Mikrosaft landen sind enorm. Diese Datensammelwut steht auch in den Lizenzvereinbarung, der man zustimmen muss. Wer liest schon die 40'000 Wörter und die 110 Seiten mit juristischen Kauderwelsch für die Genehmigung sich ausspionieren zu lassen?


Darin heisst es, das Betriebssystem wird die Chronik der Internet-Nutzung sammeln und speichern, sowie Zugriffspunkte, Passwörter und andere persönliche Daten, einschliesslich Standort, E-Mails und sonstige Kommunikation. Mikrosaft hat das Recht diese Daten mit anderen zu teilen, sie für Forschungszwecke zu benutzen und die Daten in irgendeiner Form zu veröffentlichen, so wie es ihnen beliebt. Für mich klingt dieses Kleingedruckte, wie wenn man seine Privatsphäre komplett aufgibt und sich freiwillig ausspionieren lässt.

So wie mir berichtet wurde, wird alles was man auf der Tastatur eintippt in einer temporären Datei gespeichert und alle 30 Minuten an Mikroschrott gesendet. Die Server dort heissen:

oca.telemetry.microsoft.com.nsatc.net,
pre.footprintpredict.com
reports.wes.df.telemetry.microsoft.com.

Überhaupt läuft dieser Datenstrom unter dem Begriff "Telemetry", also das ständige Versenden von allem was man auf dem Computer tut. Deshalb sage ich, W10 ist eigentlich ein Terminal, das ständig Servern Daten liefert.

Aber es geht weiter. Was von der Kamera und dem Mikrofon an Bild und Ton aufgefangen wird, wird zuerst auf dem PC gespeichert und landet auch bei den Spionen in Redmond. Wenn man eine Telefonnummer eintippt, wird diese an die Wolke übermittelt. Auch wenn man sich einen Film anschaut oder Musik anhört, weiss Big Brother alles. Wenn man den PC für mehr als 15 Minuten nicht benutzt, schaufelt W10 die Masse dieser Daten zu den Servern von Mikrosaft.

Auch wenn man die "Privacy Settings" maximal einstellt und ausschöpft, verhindert es nicht die Aufzeichnung und Lieferung von vielen Privatdaten an die Server. W10 schickt zum Beispiel in regelmässigen Abständen Daten an einen Server mit Namen ssw.live.com, der mutmasslich für OneDrive und andere Dienste verwendet wird, auch wenn man OneDrive abgeschaltet hat. Welche Daten dabei gesendet werden ist nicht klar.

Der Hammer für mich ist aber, auch wenn man HTTP und HTTPS Proxys konfiguriert und verwendet, geht einiges an Datenverkehr daran vorbei. W10 macht Anfragen an ein content delivery network, dass den Proxy umgeht. Wie das denn und warum? Dann, man würde erwarten, wenn man die Websuche und die Spracherkennung abschaltet, dann darf es gar keine Zugriff aufs Internet geben. Es passiert aber und in den Daten ist sogar die Maschinen-ID enthalten.

Dann kommt noch hinzu, W10 ist nicht nur eine alles einsaugende Datenkrake, sondern auch ein irrsinniger Verbraucher an Ressourcen. Man benötigt mehr Speicher und der Prozessor läuft auf Hochtouren, die Internetleitung glüht. Auf einem Laptop geht die Lebensdauer der Batterie deutlich in die Knie, das heisst, der Stromverbrauch ist viel höher und man kann um ca. 20 Prozent weniger lang offline arbeiten, bevor man wieder an die Steckdose muss.

Mit Cortana ist eine Spracherkennung und Wiedergabe in W10 eingebaut, wie bereits in W8. Man kann dem "HAL 9000" Befehle erteilen und Fragen stellen (läuft besser auf Englisch). Das heisst, W10 hört ständig mit was in der Umgebung gesagt wird. Auch dazu ist eine Verbindung zu den Servern von Mikroschrott erforderlich, die die gesprochenen Sätze verarbeiten. Der Film "2001: Odysee im Weltraum" hat uns bereits 1969 gezeigt, wo die Reise hingeht, denn HAL hat sogar Lippenlesen können und sich gegen die Menschen gewendet.



Das ist der erste Eindruck den ich vermitteln kann, ohne Gewähr. Vielleicht können mutige ASR-Leser uns weitere Nachteile und Spionagetätigkeiten berichten. Für alle anderen empfehle ich, lasst die Finger davon. Wenn nicht schon geschehen, wechselt auf ein der vielen Linux-Derivate. Frazenbuch ist schon eine üble Sammelseite an Privatdaten, aber mit W10 wird der eigene PC zur Spionagemaschine gegen einen selber.

Der Zynismus und die Verarsche hochzehn, denn folgendes Popup erscheint als Werbung auf diversen Seiten. Von wegen W10 für Weltveränderer.


Als Mikroschrott den "gratis" Upgrade verkündete, fragten sich viele, warum das geldgierige Redmond das Betriebssystem verschenken will? Da stimmt doch was nicht. Der hinterhältige Grund ist ganz einfach, es geht um die Sammlung und Auswertung von Benutzerdaten. Man bezahlt mit seinen Daten. W10 ist von Grund auf so gebaut worden, um als Spionagesystem zu funktionieren. Es ist ein Danaergeschenk!

Die EU Cookie Richtlinie und die Folgen

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 12. August 2015 , unter , | Kommentare (21)



Wie ihr gemerkt habt, werdet ihr als Leser gefragt, ob ihr Cookies erlauben wollt oder nicht. Das trifft nur auf Leser in der EU zu, also auch in D und Ö. Das ist nicht mein Wunsch und mein Zutun, sondern ist Gesetz für die EU-Mitgliedsländer. Die EU-Richtlinie 2009/136/EG stammt aus dem Jahr 2009 und die Mitgliedstaaten hatten bis 2011 Zeit, die Richtlinie in nationales Recht zu überführen. Es gab etwas Unsicherheit über die Gesetzesregelung, aber laut deutscher Bundesregierung ist das mit dem Telemediengesetz bereits geschehen.


Da dieser Blog von Google gehostet wird, hat Google diese Vorschrift umgesetzt und ich kann daran nichts ändern. Also beschwert euch nicht bei mir darüber, sondern bei euren diktatorischen Sklavenhaltern in Brüssel, sowie deren Lakaien in Berlin und Wien.

Aber diese Einholung einer Einwilligung geschieht ja nur zu eurem "Schutz der Privatsphäre", wie uns erzählt wird (lach). Dass die NSA, der BND und die anderen Guck-Und-Horch-Vereine euch abhören und alles über euch speichern, ist eine andere Sache, falls ihr euch nicht mit Verschlüsselung schützt.

Ach ja, wenn euch das alles nicht passt, dann geht aus der EU-Diktatur raus (grins).

Klopapier soll zur Überwachung verchipt werden

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 26. Mai 2015 , unter , , | Kommentare (20)



Das bisherige IPv4-Internetprotokoll bietet einen Adressraum von etwas über vier Milliarden IP-Adressen, die demnächst aufgebraucht sein werden. Deshalb werden IP-Adressen von den Providern ständig mehrfach vergeben und eine individuelle Zurodnung auf eine Person ist nur bei festen Adressen möglich. Mit dem IPv6-Protokoll wird die Anzahl Internet-Adressen sich auf 340 Sextillionen steigern lassen. Diese Zahl ist ausreichend, nicht nur um jeden Menschen auf dieser Erde eine individuelle IPv6-Adresse zuzuweisen, sondern sogar jedem Sandkorn auf diesem Planeten!!! Ganz neue Möglichkeit ergeben sich dadurch, denn jedes beliebe Produkt kann eine eigene einmalige IP-Adresse haben und so identifiziert, angesteuert und kontrolliert werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind endlos. So wird nicht nur jedes Haushaltsgerät, wie Fernseher, Toaster oder Kühlschrank, eine individuelle IP-Adresse haben, sondern sogar Bierdosen oder Jogurtbecher, die man in den Kühlschrank stellt. Von der Produktion, über den Verkauf, den Konsum, bis hin zum Abfall, wird man den Weg eines Produktes verfolgen können. Selbstverständlich auch wer das Produkt konsumiert hat, wann genau, und ob es auch korrekt entsorgt wurde. Die Hersteller, Supermarktketten und am meisten die Behörden, sind über diese Kontrollmöglichkeit hellauf begeistert. Man stelle sich vor, die Person, die achtlos eine Getränkedose wegwirft, wird man an Hand der einzigartigen IP-Adresse der Dose identifizieren und bestrafen können. Wie oft der Kühlschrank geöffnet, welches Produkt entnommen wurde und zu welcher Tageszeit, wird man auch registrieren können, da jedes Haushaltsgerät Daten ins Internet liefert.


Die aller neueste Nachricht über eine Anwendungsmöglichkeit dieser Technologie kommt aus Österreich. Das österreichisch-deutsche Technologieunternehmen EDAKS hat nun eine neue Form von Klopapier entwickelt, welche die unbegrenzte IP-Zuordnung nutzt. Jedes Blatt wird mit einem hochverschlüsselten RFID-Funkchip ausgestattet, dass die IP-Adresse und sonstige Daten aussendet. Mittels entsprechender Terminals in den Geschäften, in der Kanalisation und am Schluss in der Kläranlage, weis das "DIKE" (Englisch für Kanal) genannte System stets, wo sich jedes Klopapierblatt befindet.

Die Privatsphäre der Nutzer und was sie am stillen Örtchen machen, wird dann nicht mehr gewahrt sein. Die Betreiber von Kläranlagen können dann zum Beispiel, durch die Analyse der auf dem Klopapier befindlichen Fäkalien messen, nicht nur ob und an welcher Krankeit eine Person leidet, sondern ob der Nutzer auch Drogen nimmt. "Unser System adressiert alle Bedürfnisse der Drogenbekämpfung, die heute von Seiten der Strafverfolgungsbehörden bestehen", so Daryl de Jauche, einer der Gründer von EDAKS.

Erste Interessenten für das neue Klopapier gibt es bereits. EDAKS verhandelt mit der amerikanischen DEA, der Drug Enforcement Agency, die sich damit endlich einen erfolgreichen "war on drugs" verspricht. Die Drogenkonsument werden durch ihren Klopapierverbrauch sofort ausfindig gemacht. Auch Vertreter der deutschen Regierung reisen Anfang Juni für Verhandlungen nach Wien, denn die bisherige Ausspähung der Bundesbürger durch den BND im Auftrag der NSA, ist völlig unzulänglich und kann in Zukunft bis ins letzte "Geschäft" erfolgen.

Die ehemalige Kommunistin und Stasi-Spitzel Merkel soll bei einer Sitzung des Bundesregimes gesagt haben, diese Technik wird alternativlos in Deutschland eingeführt. "Damals hat die Stasi in Einweckgläsern systematisch Duftproben von Oppositionellen und Staatsfeinden gesammelt. Von dieser neuen Möglichkeit der totalen Fäkalien-Überwachung hat die Staatssicherheit nicht mal träumen können. Wunderbar!"

Die "Dynamische-Intelligente-Klopapier-Enkryption" (DIKE) von EDAKS soll mit einem Funkchip ausgerüstet werden, der beim Kauf in den Geschäften automatisch registriert wird. So ist stets bekannt, wo sich die jeweilige Rolle und jedes Blatt darauf zuletzt befand. Die dazu erforderlichen Terminals sind dann online, denn das System speichert alle Daten in einer zentralen Verwaltung. Wem das Klopapier verkauft wurde, soll offenbar auch gespeichert werden. Dies erfolgt über die Bank-, Kredit, oder Payback-Karte des Käufers. So soll die Anonymität nicht mehr gewahrt bleiben, die eines der Hauptmerkmale von Klopapier bisher war.

Mit einem derartigen Chip ausgestattetes Klopapier würde nicht nur verschlüsselt ihre individuelle IP-Adresse enthalten, sondern könnte im System als gestohlen oder geraubt gemeldet werden. Dann könnten sie beim nächsten Benutzen aus der Ferne unbrauchbar gemacht werden, denn ein Selbstzerstörungsmechanismus ist auch integriert. Ein Ladendiebstahl von Klopapier würde man dadurch verhindern, da zwecklos. Auch Hotels, Restaurants und Gaststätten klagen darüber, ihre Gäste würden beim Besuch des WCs, die Klorollen stehlen. Die Verhinderung des Schadens durch diesen Diebstahl würde das System bereits bezahlt machen.

Die japanische Firme Hitachi hatte im Sommer 2001 eine prototypische RFID-Applikation vorgestellt, die auf einer Fläche von nur 0,4 Quadratmillimetern sowohl die Antenne als auch den Chip unterbringt und nur 60 Mikrometer dick ist. 2007 stellte das Unternehmen sogenannten RFID-Staub als Prototyp vor, dessen Funkchips gerade einmal 0,05 x 0,05 mm messen und 5 Mikron dick sind. Sie sind zur Einarbeitung in Papier gedacht und mit einem 128-Bit-ROM ausgestattet. Die Firma EDAKS behauptet jetzt, den Chip so verkleinert zu haben, er wird beim Abwischen an der empfindlichen Stelle nicht gespürt, weshalb die Anwendung im Klopapier möglich wurde.

Auf die Frage von Journalisten, ob die DIKE-Technologie der Firma EDAKS auch auf andere Papierformen angewendet werden kann, wie zum Beispiel, um jede Banknote mit einem individuellen Chip und einer IP-Adresse zu versehen und damit zu identifizieren, sagte Daryl de Jauche, "auf diese Idee sind wir noch gar nicht gekommen ... aber Ja, es ist möglich, denn Geldscheine sind eigentlich Klopapier." Er fügte hinzu, "die Behörden könnten dann jede Banknote nicht nur bis auf die Person zurückverfolgen, sondern bei Menschen, die der Staat als feindlich einstuft, deren Bargeld auch aus der Ferne zerstören."

Mitglieder des KAOS-Computer-Klubs meinten zur neuen Möglichkeit der totalen Kontrolle: "Dann müssen wir das Papier vor der Benutzung in die Mikrowelle geben, denn durch die induzierte Hitze wird der Chip zerstört." Ob das Papier für "Geschäfte" dann noch nutzbar sein wird, ist eine andere Frage.

Quelle: T-Online

ENIGMABOX - Die Lösung für ein sicheres Surfen

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 28. August 2013 , unter , | Kommentare (60)



Schon länger suche ich nach einer Möglichkeit die Privatsphäre bei der Nutzung des Internet zu schützen. Dieses Thema ist durch den NSA-Skandal sehr aktuell geworden. Vor 14 Tagen habe ich angekündigt, eine Lösung gefunden zu haben, die ich am testen bin. Heute kann ich euch über das Ergebnis dieses Test berichten. Durch den Whistleblower Edward Snowden wissen wir, die NSA hat das ganze Internet zu einem Abhör- und Spionagewerkzeug pervertiert und der Staat schützt uns nicht davor. Im Gegenteil, er macht bei der Ausschnüffelung und Speicherung unserer Daten aktiv mit. Deshalb müssen wir etwas dagegen tun. Heute möchte ich euch ein Gerät vorstellen, dass eine wirksame Waffe gegen den Datenklau darstellt. Es ist die ENIGMABOX, die Lösung für ein sicheres Surfen im Internet.


Vieles was an Verbrechen auf der Welt passiert können wir kaum verhindern und müssen frustriert zuschauen. Siehe das aktuelle Thema Krieg gegen Syrien. So ist es auch mit der Datenspur die wir im Internet durch die Nutzung hinterlassen. Bis heute behaupten die Medien, die ein Sprachrohr der herrschenden Elite sind, dass es keinen einfachen Schutz der Privatsphäre im Internet gäbe. Das stimmt aber nicht mehr. Findige Tüftler vom Verein ENIGMAXBOX aus der Schweiz haben ein Gerät entwickelt, das zwischen Computer und Internet geschalten wird und sämtlichen Datenverkehr verschlüsselt und anonymisiert.

Viel Wert wurde bei der Entwicklung der ENIGMABOX auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. Nur eine Hardwarelösung mit einem eigenen Betriebssystem garantiert ein anwenderfreundliches Bedienen der Verschlüsselung. In der Tat hat der Benutzer nur die ENIGMABOX an die Steckdose anzustecken, die beiden Kabel, eines vom Internet und das andere zum Computer zu verbinden und schon wird sein Computer auf dem Internet nicht mehr sichtbar. Der Datenstrom geht vom Computer zur ENIGMABOX. Dort befindet sich der erste Firewall.

Dann werden die Daten quasi in Echtzeit verschlüsselt und gelangen von dort zu einem ausländischen Ausgangs – Server. Dort befindet sich der zweite Firewall. Die Daten werden auf diesem Server wieder entschlüsselt und gelangen so zu den entsprechenden Web-Applikationen. Der Service Provider im Inland kann nicht sehen, was man macht und auf welche Webseiten man zugreift. Wenn man auf eine Seite in Deutschland zugreift, dann sieht diese Webseite nur, dass jemand aus z.B. Island kommt. Ihr Computer und ihre Adresse wird so geschützt.

Aber die ENIGMABOX kann noch mehr, denn es ist eine Telefonzentrale integriert und mit dem mitgelieferten Telefon kann man verschlüsselte Gespräche über das Internet führen. Mit jedem der ebenfalls eine ENIGMABOX hat kann man dank dem IPv6-Protokoll direkt und verschlüsselt kommunizieren. Vertrauliche Gespräche sind dank der elliptischen Verschlüsselung garantiert und nicht knackbar. Diese Gespräche kosten auch über das Internet nichts in die ganze Welt. Die Service Provider können auch die Telefon–Datenpakete nicht mehr erkennen und so den Stream künstlich drosseln.

Sollte eines Tages die amerikanisch kontrollierte ICANN beschliessen, einem Server keine DNS mehr zuzuteilen, kann es dem Besitzer einer ENIGMABOX egal sein. Das Gerät braucht keine zentrale DNS–Vergabe mehr. Man ist unabhängig von der ICANN, weil die Box die Adressen selber generiert und weil jeder den Hostnamen des Gegenübers
selber bestimmen kann.

Mit der ENIGMABOX kann man auch sichere Datenübertragung von Standort zu Standort machen. Man kann von überall auf seine Daten zu Hause zugreifen. Ausserdem hat jede ENIGMABOX einen eigenen Mailserver, mit dem man E-Mails verschlüsselt mit anderen Box-Besitzern austauschen kann. Auf all das habe ich seit Jahren gewartet. Endlich können wir unsere Internetnutzung verschleiern und verschlüsselt Telefonieren. So einfach war die effektive Internetverschlüsselung noch nie.

Ich habe Euch in den vergangen Jahren schon oft vor dem Datenschnüffeln der NSA, CIA, BND, gewarnt. Jetzt gibt es die Lösung um sich dagegen zu schützen. Ich habe die ENIGMABOX getestet und sie funktioniert sehr gut. Unterstützt die clevere Idee dieses Vereins die ein Qualitätsprodukt Made in Switzerland anbieten. Die Ausrede, man kann nichts dagegen tun, gilt nicht mehr. Das Gerät gibt es und es ist lieferbar.

Hier mein Interview mit den Machern der ENIGMABOX:



Es gibt nichts umsonst auf der Welt. Wer meint, alles gratis im Internet zu bekommen, muss sich nicht wundern, wenn die Web-Dienste ihren Service mit dem Verkauf der Kundendaten an die Geheimdienste finanzieren oder ihnen das Absaugen der Daten gegen Entgelt ermöglichen. Deshalb, es muss einem was wert sein, die eigene Privatsphäre zu schützen.

Wer mehr wissen will geht auf ENIGMABOX.NET

Megaupload zeigt, die Wolke ist eine Falle

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 21. Januar 2012 , unter , | Kommentare (35)



Der bekannte deutsch-finnische Hochstapler und Betrüger Kim Schmitz wurde in Neuseeland verhaftet, zusammen mit seinen drei Kumpanen, die schon wegen Adressbuchschwindel aufgefallen sind, und seine Seite "Megaupload" wurde wegen Urheberrechtsverletzung und Geldwäscherei geschlossen. Mich interessieren die Machenschaften von Tim Dotcom, wie er sich auch nennt, eher weniger, sondern mit dem Fall will ich auf eine Gefahr hinweisen. Megaupload wurde neben dem Angebot für illegale Downloads von Musik und Filmen auch als Datenspeicher für private Daten benutzt. Das war ja die Tarnung. Durch das Abschalten der Webseite sind aber die privaten Daten für Millionen von Benutzer für immer verschwunden.

Ich bin und war schon immer für Lokalisierung statt Zentralisierung, für lokales Denken statt globales, egal ob es um Politik, Wirtschaft, Geld, Lebensmittel oder wie hier, um die Datenspeicherung geht.

Die Benutzer von Megaupload sind jetzt total aufgebracht, weil ihre ganzen persönlichen Dateien, die nichts mit einer Copyright-Verletzung zu tun haben, aber auf dem File-Sharing-Dienst von ihnen abgelegt wurden, nicht mehr im Zugriff sind. Sie sind wenn man es genau nimmt, vom US-Polizeiapparat über Nacht enteignet worden, denn die Daten sind ja ihr Eigentum. Das ist der grosse Nachteil von Cloud-Computing.

Ein Nutzer von Megaupload beschrieb auf Twitter seinen Unmut so: "Ich hatte Datein dort ... für immer verschwunden ... sie waren persönliche Aufzeichnungen! Keine Copyright-Verletzung!" Ein anderer beklagte den Verlust seiner ganzen Arbeitsunterlagen und viele fluchen jetzt über ihre Situation ohne Daten dazustehen.

Das kommt davon, wenn man "die Wolke" als Datenspeicher benutzt und nicht mehr auf seinen eigenen Computer ablegt. Dabei wurde der PC, Abkürzung für Personal Computer, gerade als Gegenstück zu den Grosscomputern damals Anfang der 80-ger Jahre ins Leben gerufen und deswegen als Vorteil gepriesen. Man ging vom einem grossen zentralen Rechnersystem zu einem kleinen und persönlichen über. Jetzt sollen wir die Rolle rückwärts machen und die Cloud wird uns als "die Lösung der Zukuft" verkauft.

Der Computer auf dem Schreibtisch war lange Jahre der wichtigste Ort zur Speicherung und Verarbeitung von Daten. Eigene Dokumente, Fotos und Filme konnten so erstellt und gespeichert werden. Aber Applechef Steve Jobs hat als "Visonär" diese Ära für beendet erklärt, obwohl selber mit dem Mäc gross geworden. Appel macht zur Zeit sehr viel Werbung für ihr iCloud-Konzept. Die iGeräte sollen nur noch Daten darstellen aber nicht mehr speichern.

Cloud-Computing bedeutet, dass Nutzer ihre Daten nicht mehr selbst verwalten, sondern die Speicherung einem nicht näher definierten Rechnernetzwerk überlassen, zu dem sie via Internet Zugang haben. Alle Daten und Informationen, die jemand in ein Gerät eingibt, werden dabei in Rechenzentren irgendwo auf der Welt abgelegt und können vom Nutzer mit jedem Gerät abgerufen werden – solange es einen Internetzugang hat.

Der Vorteil, wird uns gesagt, liegt an der ständigen Zugriffsmöglichkeit, egal wo man sich auf der Welt befindet und mit welchem Gerät man darauf zugreifen will, ob PC, Laptop, Tablet oder SmartPhone. Apple verkauft diese Idee in ihrer Werbung mit dem Argument, eine Datei die man auf einem Gerät speichert, ist sofort auf allen anderen auch vorhanden, natürlich nur die von Appel. Die Clouds der verschiedenen Betreiber sind untereinander ja nicht kompatibel.

Google bietet solche Lösungen seit Jahren an, genau wie Amazon und IBM. Microsoft ist auch dabei. Was sie aber uns nicht erzählen, sie machen uns damit völlig von ihnen abhängig, und wie der Fall Megaupload zeigt, sehr verwundbar. Das ist ja auch das Ziel dieser Konzerne, eine Monopol zu schaffen und Abhängigkeit.

Sie erzählen uns, ein File-Sharing-System mit unseren Daten irgendwo in der Wolke ist besser, weil wir dann von einem Crash unserer Harddisk geschützt sind und die Kapazit nicht beschränkt ist. Ausserdem, der Zugriff wie oben beschrieben wäre von überall möglich. Klingt irgendwie gut auf dem ersten Blick, solange man nicht an die Konsequenzen denkt und was dahinter steckt.

Das Konzept der Wolke ist der Versuch uns wieder ins alte Modell zu zwingen, in die Zeit der zentralen Mainframe-Computer, wo unsere Daten in den Händen der Konzerne und damit des Staates liegen. Es ist eine Zentralisierung und damit ist unser Eigentum nicht mehr unter unserer Kontrolle. Sie können uns nach Belieben abschalten und den Zugriff verweigern. Ausserdem können sie unsere Daten studieren und sich daraus ein Bild über uns machen.

Ich hoffe deshalb, dass die Schliessung von Megaupload einigen von euch die Augen öffnet, was dieses Konzept überhaupt bedeutet und warum er so forciert wird. Nichts ist gratis auf der Welt und wenn Konzerne uns das als "die Lösung für den mobilen Menschen" andrehen wollen, dann hat es einen Grund. Das gleiche trifft auch auf die bargeldlose Gesellschaft zu und überhaupt der Drang nach Outsourcing, Globalisierung und Zentralisierung.

Dabei, nur was man in der Hand hat gehört einem wirklich. Nur Bares ist Wahres. Egal ob Geld, Gold, Lebensmittel, oder Dokumente, Fotos und Filme, sobald man es einer externen Organisation zur Aufbewarung gibt, gehört es einem nicht mehr und ist weg. Wenn dann auf der Tür steht, "wegen Zu geschlossen!" oder auf dem Bildschirm "Zugriff verweigert!" steht man dumm da und ist ein handlungsunfähiger Sklave.

Wir wollen aber keine Sklaven sein, sondern freie, unabhängige und jederzeit handlungsfähige Menschen. Deshalb, die Wolke ist schlecht und Lokalisierung gilt für alle Bereiche. Behaltet eure Daten im eigenen Zugriff, auf eigenen Datenspeichern und damit ausser Sicht vor fremden Augen.

Apple Gründer Steve Jobs gestorben

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 6. Oktober 2011 , unter | Kommentare (17)



Wie Apple in einem kurzen Statement meldet, ist Steve Jobs, der legendäre Visionär im schwarzen Rollkragen- pullover, der in einer umfunktionierten Garage im Silicon Valley Apple gegründet hatte, im Alter von 56 Jahren am Mittwoch gestorben. Der Tod von Steve Jobs kam nicht ganz unerwartet. Er hatte Jahre gegen Lymphdrüsen-Krebs gekämpft. Im Januar 2011 trat er aus gesundheitlichen Gründen kürzer und im August gab er seinen Job als CEO von Apple auf.

Als Ideengeber hat er den Mcintosh geschaffen, einer der einfluss- reichsten Computer-Inovationen überhaupt. Dann erfand er neu den tragbaren Musik-Player iPod, startete die erste Methode legal Musik online zu erwerben mit iTunes und mischte den Handy-Markt auf mit dem iPhone. Seine letzte Produkteinführung war der iPad.

Bekannt wurde er für seine Bühnenauftritte, um die neuesten Apple-Produkte vorzustellen.

Dem fiktiven Avatar wird zugejubelt

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 12. November 2010 , unter , , | Kommentare (53)



In Japan gibt es eine Musikgruppe die ein im Computer generiertes Hologramm als Lead-Sängerin benutzt, ein Avatar, und damit "live" dann auftritt. Die Konzerte sind ausverkauft und die Zuschauer sind aus dem Häuschen.

Die holografische Sängerin "Hatsune Miku" ist die Kreation der Gruppe "Crypton Future Media" und wird mit Software generiert und auf die Bühne projiziert.

Was soll man davon halten, wenn Tausende kreischende Fans eine künstliche "Lichtgestalt" zujubeln die es gar nicht gibt? Ist das die Zukunft der Musikdarbietung, in dem computergenerierte "Künstler" auftreten und wie wenn sie existieren würden angehimmelt werden?



Der Gesang von "Hatsune Miku" ist übrigens auch nicht echt, sondern wird mit Vocaloid produziert. Diese Software ist eine Applikation welche ursprünglich an der Pompeu Fabra Universität in Spanien entwickelt und von der Yamaha Corporation finanziert wurde. Damit kann man Lieder komponieren, in dem an die Melodie und den Text eingibt. Die Software produziert dann die synthetische Stimme.

Was kommt als nächstes? Ein Hologramm, dass den Präsidenten spielt? Ach haben wir ja schon ;-)

Bundesgerichtshof: WLAN-Zugang muss geschützt sein

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 15. Mai 2010 , unter | Kommentare (33)



Der deutsche Bundesgerichtshof hat am Mittwoch in einem Urteil entschieden, Privatpersonen sind verpflichtet ihren drahtlosen Internetzugang mit einem Passwort zu schützen. So soll der Missbrauch durch Dritte verhindert werden. Sie können sonst mit einer Abmahngebühr rechnen, wenn Dritte den ungeschützten Zugang für illegale Musik-Downloads oder andere Dateien verwenden, entschieden die Richter in Karlsruhe.

"Private Nutzer sind dazu verpflichtet zu überprüfen, ob ihre drahtlose Verbindung genug gegen die Gefahr der unberechtigten Nutzung durch Dritte gesichert ist, um Urheberechtsverletzungen zu begehen," sagten die Richter.

Das Urteil kam zustande, nach dem eine Plattenfirma einen Internet-Benutzer verklagte, dessen WLAN-Verbindung dazu benutzt wurde, um einen illegalen Download eines Liedes zu machen, welches dann in einem File-Sharing-Netzwerk angeboten wurde.

Der Beklagte konnte aber nachweisen, er war wärend der Zeit im Urlaub, als der Download gemacht wurde. Trotzdem hat das Gericht geurteilt, er wäre teilweise dafür verantwortlich, in dem er seine Funkverbindung nicht gegen aussen geschützt hätte.

Das Urteil stärkt zwar die Rechte der Musikindustrie, beschränkt aber die Haftung privater Inhaber, indem sie Schadenersatzzahlungen an die Musikindustrie in horrender Höhe ablehnt (Urteil vom 12. Mai 2010 Az.: I ZR 121/08). Denn das Gericht ging nicht so weit, um den Beklagten auch für den illegalen Inhalt der Downloads verantwortlich zu machen.

Ein weitergehender Anspruch der Plattenfirma auf Schadenersatz - etwa die entgangenen Lizenzgebühren - bestehe nicht, entschieden die Richter. Der Anschlussinhaber habe selbst keine Rechtsverletzung begangen; als Gehilfe könne er nur dann zum Schadenersatz verurteilt werden, wenn er vorsätzlich handelt.

Das Gericht hat auch sein Urteil insoweit eingeschränkt, man könnte nicht vom Inhaber der Verbindung erwarten, ständig seine Sicherheit zu überprüfen. Man muss den Zugang nur einmal mit einem neuen Passwort bei der ersten Installation versehen.

Kommentar: Wer seinen WLAN-Anschluss nicht schützt handelt farlässig und gegen seine eigenen Interessen. Ist doch logisch. Das ist wie wenn man keine Haustür hat und jeden reinspazieren lässt. Dabei ist der Schutz so einfach. Auch die Forderung der Musikindustrie, irrsinnige Schadenersatzforderungen stellen zu können wurde vom Gericht abgewiesen. Dieses Urteil ist eigentlich ganz fair. Aber grundsätzlich bin ich gegen WLAN, denn wir haben schon genung Radiostahlung, die uns von allen Seiten bombardiert.

Petition gegen Internetzensur

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 13. Mai 2009 , unter , , | Kommentare (34)



Seit dem 22. April läuft eine Petition unter dem Motto "Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten" bis zum 16. Juni 2009, um die deutsche Internetzensurgesetz zu verhindern. Ich kann nur jeden "Bundesbürger" bitten daran teilzunehmen. Bisher haben sich über 77'800 Gegener der Internetzensur eingetragen. Ein toller Erfolg, aber es müssen mehr sein ... viel mehr, damit die Politiker merken was eure Meinung darüber ist.

Geheime australische Internetzensurliste veröffentlicht

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 20. März 2009 , unter , | Kommentare (65)



Die australische Regierung hat beschlossen, den Zugang zum Internet zu zensieren, selbstverständlich mit der Ausrede, es geht um den Schutz der Bevölkerung, speziell der Minderjährigen. Nur, das unvermeidliche ist jetzt passiert – die top-geheime australische schwarze Liste aller verbotenen Webseiten ist in die Öffentlichkeit gelangt, bevor die Zensur überhaupt in Kraft getreten ist. Jetzt wollen alle Australier wissen, welche Seiten die Regierung ihnen vorenthalten will.

Die Liste beinhaltet 2’395 Webseiten, wobei es bei der Hälfte gar nicht um Kinderschändung geht. Es sind Seiten dabei wie Online-Poker, Fetisch, religiöse Randgruppen aus dem satanischen und auch christlichen Bereich, dann Wikipedia- und Youtube-Seiten, Schwulen- und Hetero-Porno Seiten, ein Reisebüro und sogar eine Seite eines Zahnarztes aus Queensland.

Die australische Regierung testet gerade die Technologie um das Internet für ihre Bürger zu „filtern“. Die Liste sollte an alle Internet Service Provider des Landes geschickt werden, nur dann wäre sie ganz bestimmt an die Öffentlichkeit gelangt. Es ist überraschend, dass es schon vorher passiert ist.

Bjorn Landfeldt, ausserordentlicher Professor an der Universität von Sydney, zuständig für Technologie, sagte der Zeitung Sydney Morning Herald, die Veröffentlichung ist der schlimmste Albtraum für Eltern, denn neugierige Kinder werden nach der Liste jetzt suchen.

Sie stellt eine konzentrierte Enzyklopedie der Verdorbenheit und möglichen sehr gefährlichem Material dar.” Aber er erzählte der Zeitung, die das Dokument eingesehen hat, “Es sieht für mich aus, wie wenn praktisch alles potenziell auf die Liste kommen kann.

Die Liste ist zu Wikileaks gelangt, die dem Herald sagte, sie würden die Liste demnächst veröffentlichen. Sie zeigen bereits ähnliche Listen der Länder Thailand, Dänemark und Norwegen.

Zur Zeit ist Wikileaks wegen Überlastung schwer erreichbar, wahrscheinlich weil sie mit dem Ansturm neugieriger Australier nicht nachkommt.

Die australische Regierung hat vor, mit dem “Filtersystem” alle Webseiten die auf der schwarzen Liste stehen für alle Australier zu blockieren. Sie hat sogar Pläne, die Liste auf über 10’000 Seiten zu erweitern.

Der Gründer von Wikileaks, Julian Assange, erzählte dem Herald, so eine geheime Zensur ist zwangsläufig korrupt. Thailand hat ein ähnliches System, um Bilder von Kinderschändung zu verhindern, aber die Liste beinhaltet 1'200 Seiten, die auch kritisch gegenüber der thailändischen Königsfamilie sich äussern.

Im Januar wurde das thailändische System benutzt, um australische Berichte über die Einkerkerung des australischen Autoren Harry Nicolaides zu zensieren”, sagte er.

Diese Woche sahen wir wie Australien sich den Ländern China und Vereinigte Arabische Emirate angeschlossen hat, welche als einzige Wikileaks zensieren.

Die zuständige australische Behörde für Internetzensur, Australian Communications and Media Authority (ACMA) sagt, Australier die dabei erwischt werden die Liste zu verbreiten, oder auf Seiten die auf der Liste stehen zugreifen, können mit einer Strafe von bis zu 10 Jahren Gefängnis rechnen.

Charlotte Knobloch will auch eine Internetzensur in Deutschland:


Ja, die deutschen Internet-Provider habt ihr im Griff!

Das schlimme an Zensur ist <<<<<<< und <<<<<<, deshalb müssen wir jetzt <<<<<<. Verstanden?

Auf Wiedersehen Bill Gates

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 27. Juni 2008 , unter , , | Kommentare (22)



Bill Gates geht in Rente, oder so etwas ähnliches. Heute Freitag ist sein letzter voller Arbeitstag bei Microsoft. Er ist nur 52 und er wird jetzt mehr Zeit seiner Bill und Melinda Gates Stiftung widmen. Er wird immer noch Vorstandsvorsitzender und grösster Aktionär von Microsoft bleiben, aber es ist das inoffizielle Ende als Chef der Firma.

Bill Gates wird ab jetzt nur noch einen Tag in der Woche in der Firma sein. Die Arbeit als Chef übernimmt sein Nachfolger Steven Balmer. Der kann sich dann um die ganze Probleme kümmern, mit denen Microsoft zu kämpfen hat.

Vorbei sind die Zeiten der totalen Dominanz, in dem die IT-Technologie sich weg vom PC, hin zum Internet bewegt hat. Google ist das beste Beispiel dafür, wie das Internet-Computing die Spielregeln im Wettbewerb völlig verändert hat.

Zugute kann man Gates halten, das er die dynamische Kraft hinter der PC-Revolution war. Er hat dabei geholfen eine gigantische weltweite Industrie zu geschaffen und die Produkte von Microsoft, wie Windows und Office, werden überall auf der Welt eingesetzt.

Damit schaffte der frühzeitige Schulabgänger aus Harvard der reichste Mann der Welt zu werden. Jetzt benutzt er sein Vermögen zu „wohltätigen Zwecken“ oder besser gesagt, um die Gesellschaft umzubauen, im Sinne der globalen Elite für eine New World Order.

Die Zeiten der traditionellen Desktop-Software, dessen Technologiestandard Microsoft solange beherrscht hat, wird immer weniger wichtig. Heute werden webbasierende Anwendungen welche Information über Internet liefern definitiv immer dominanter.

Bei Microsoft ist deshalb die Panik ausgebrochen, speziell nach dem gescheiterten Versuch Yahoo für 47.5 Milliarden Dollar zu übernehmen, um damit ihren Rückstand aufzuholen.

Tja, alles hat ein Ende ... deshalb, auf Wiedersehen Bill Gates ... danke, dass du uns am Schluss deiner Karriere Vista gebracht hast, das grösste, ressourcenfressenste, schwerfälligste, langsamste Betriebssystem das Microsoft je gebaut hat. Wir lieben es. Siehe dazu "Erster Visda Service Pack angekündigt".