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Venetien will sich von Italien trennen

Samstag, 22. März 2014 , von Freeman um 14:00

Wie ich am vergangenen Sonntag hier bereits berichtet habe, fand auch in Venetien eine Volksabstimmung über die Sezession von Italien statt. Jetzt wurde das Resultat von den Organisatoren verkündet. Die 3,8 Millionen Wahlberechtigten stimmten darüber ab, ob ihre Region unabhängig werden soll. Die Wahlbeteiligung lag bei 73 Prozent und davon stimmten 89 Prozent mit "Ja" und nur 11 Prozent mit "Nein".


Der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia von der Lega Nord, zeigt sich erfreut über das deutliche "Ja" für die Unabhängigkeit seiner Region. Eine überwältigende Mehrheit der Bürger wollen sich von Italien trennen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen ein formelles und rechtlich verbindliches Referendum einzuleiten.

Interessant ist das Resultat der anderen beiden Fragen die gleichzeitig gestellt wurden. 51 Prozent stimmten für einen Verbleib in der NATO und 64 Prozent in der Europäischen Union. Das heisst, die Bürger von Venetien sind hauptsächlich sehr unzufrieden mit der Zentralregierung in Rom und wollen deshalb unabhängig werden.

Zaia sagte, mehr als die Hälfte von Italien sei bankrott, Venetien aber ist mit keinem einzigen Cent verschuldet. Der Regionalregierung zufolge zahlt Venetien 21 Milliarden Euro mehr an Rom, als es von dort an Zuwendungen bekommt. Historisch gesehen war Venedig für viele Jahrhunderte eine eigeständige Republik und gehört erst seit 1866 zu Italien.

insgesamt 16 Kommentare:

  1. saratoga777 sagt:

    Venetien ist für Italien das, was Bayern, Hessen und Baden-Württemberg für Deutschland sind.

    Die einen müssen hart schuften, damit die anderen dann ihre sozialistischen Experimente ausleben können.

    Und Deutschland ist für die EU das, was Venetien für Italien ist.

    Treten die drei Tüchtigen aus Deutschland aus, dann implodiert ganz Deutschland, und implodiert Deutschland, dann implodiert die ganze EU.

    Lustig, nicht wahr?

    Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die drei Tüchtigen sich ihrer Verantwortung bewusst werden, und auch ihrer Macht.

    Mann, Freeman, bist Du sicher, dass Du nur eine Person bist? Ich komme mit dem Lesen respektive mit dem Schreiben ja kaum noch nach.

    Eine Zeitung brauche ich da nicht mehr.

    Hmmm... eine EIGENE Zeitung...

  1. Das schlimme an den ganzen "Unabhängigkeiten" ist, das dies alles durch die Marionetten-Regierungen provoziert wurde.
    Die USA wollen kein geeintes Europa.Zwar "propagieren" Sie dies immer wieder, aber die USA fürchten ein geeintes Europa, wie der Teufel das Weihwasser.
    Von so einem Europa, würde ich mich auch losreissen wollen.Vielleicht gründen die "gesunden" Unabhängigen Staaten einen Gegenstück zur EU....
    DIE EU kommt mir vor wie ein Bordell.Jeder darf rein.Obwohl....ein Bordell wird besser geführt....Daher hinkt der Vergleich ein wenig.

  1. Boah, was für unqualifizierte Kommentare meiner Vorredner. Ihr habt nichts von alledem Verstanden was Freeman hier schreibt. Seid kein bisschen besser, plappert nur nach ohne euer Hirn einzuschalten.

    Oder warum zeigt ihr jetzt mit dem Finger auf die Schwachen im eigenen Land oder der Union? Seid ihr etwa etwas besseres weil Deutsch, Bayer oder Würtemberger?

    Und wenn ja - liegt der Erfolg bestimmt nicht an eurer einzelnen Person sondern vielmehr an der Vetternwirtschaft eurer Staatsoberhäupter oder glaubt ihr ein Berliner ist weniger fleißig als ein Bayer und kann zb etwas für den Flughafenausbau Berlin oder Stuttgart 21 ?

    Sowas regt mich auf.

    Bin übrigens selber Bayer!

  1. Wassilissa sagt:

    Dann wird es sicher nicht mehr lange dauern, bis auch Südtirol sich abspalten möchte.

  1. reubenprowse sagt:

    Dies wird von den Presstituierten freilich als irrelevanter Akt des Ausdruckes von Unzufriedenheit heruntergespielt.
    Und Kommentare von Scheißblatt online wieder fleißig zensiert.
    Ich habe dazu gestern z.B. geschrieben, dass es sehr Schade ist, dass die Menschen nach Jahrzehnten von Bemühungen, Europa zusammenzubringen, nun wieder vermehrt schwere nationalistische, regionalistische und schlimmerweise auch rassistische Tendenzen zeigen. Aber dass dies das Resultat von Jahrzehnten von korrupter Misswirtschaft, verfehlter und intransparenter Politik sei, wobei die Presse inklusive Spiegel Online daran gescheitert ist, ihre fundamentale demokratische Pflicht zu erfüllen und die Wahrheit aufzudecken, um damit den Wählern die Möglichkeit gegeben wird, entsprechend den Prozess mitzugestalten. Stattdessen wurde uns permanent impliziert, alles liefe gut, hier gäbe es nichts zu sehen, weiterarbeiten! Jetzt bewegen wir uns in einer Zeit tiefsten gegenseitigen Misstrauens und Politikverdrossenheit, mit erschreckender Vergleichbarkeit mit der Weimarer Republik.

  1. Die Alaska-Petition ist auch schon im laufen...die Mehrheit scheint auch zurück nach Russland zu wollen, die Vereinigten Staaten will keiner mehr.

    https://petitions.whitehouse.gov/petition/alaska-back-russia/SFG1ppfN

  1. Wieder Unruhen in Madrid...

    http://www.elmundo.es/madrid/2014/03/22/532de8c8268e3eeb178b4576.html

    http://rt.com/news/spain-protest-cuts-crisis-509/

  1. Waechter1964 sagt:

    @Antonios - es darf zwar jeder ins Bordell rein, aber poppen darf nur der, der auch Geld hat. Das ist der Riesenunterschied zur EU. Hier darf jeder "poppen" der mal drin ist - und deswegen geht es uns allen auch immer schlechter, weil das Niveau sinkt. Und das in jeder Beziehung...
    Dass die Amerikaner ein geeintes Europa fürchten sehe ich nicht ganz so - was sie sicherlich fürchten ist der Euro, deswegen auch der seit Jahren andauernde Währungskrieg. Da geht es nur darum, den Dollar als Leitwährung am Leben zu halten - mit zweifelhaftem Erfolg.
    BTT - solche Abstimmungen kann man mittlerweile in jeder Region der EU machen, wohl mit dem annähernd gleichen Ergebnis. Was mich an der ganzen Geschichte geschockt hat ist das Ergebnis Pro EU / NATO - das hätte ich mit Sicherheit so nicht erwartet.

  1. Dimon sagt:

    @reubenprowse

    Du sprichst dich gegen regionalismus aus...warum? Was ist daran so schlimm?

    Du sprichst dich aber gleichzeitig für Demokratie aus.
    Also eine zentralisierte , demokratische globale regierung?

    Regionale selbstbestimmung ist doch das, was jede "Region" anstreben sollte.

    Hat es nicht gerade hier eiene beitrag darüber gegeben, aus wievielen Staaten die weltgemeinschaft tatsächlich besteht.

    Wie willst du das alles unter einen Hut pressen...und wozu?





  1. KPAX sagt:

    Also eigentlich finde ich ein föderales System innerhalb eines Landes gar nicht mal schlecht.

    Allerdings sollten sich Nehmerländer viel mehr unter Kontrolle stellen lassen müssen und den GeberLänder Nachweise erbringen.

    Auch echte Hilfen an andere Länder finde ich unterstützenswert,aber so wie es die Eu macht,nämlich verkappte Zahlungen an die,die die Misere verursacht haben,bitte nicht.

  1. chrinaom sagt:

    @waecter 1964 und saratogga777
    Interessant! Wieso habe ich den Eindruck,(@Waechter 1964) dass im EU-Bordell der staerkste (Deutschland) poppt?Die EU war vom Anfang an ein imperialistisches Konstrukt mit den Ziel andere Laender auszupluendern und natuerlich die sozial- und Arbeitsrechte der aller EU- Buerger abzubauen.Profitiert hat am meisten die dt. Elite,sie moechte auch den Euro im Leben halten.Profiert hat auch der Rest der Eliten innerhalb der EU.Nicht die Voelker (28 Mio. DEutsche leben unter der Armutsgrenze).

    Soll ich glauben, dass die wirtschaftiche Staerke Deutschlands dem Fleiss des dt. Buergers zu verdanken ist? Nein, das kann ich leider nicht glauben, weil es nicht so ist.Das dt. Grosskapital hat oft ueberfallen, zerstoert,geraubt... Und das tut es heute noch.

    Ich lese hier im Blog sehr viele Leserkommentare.Man kritisiert die dt. Politiker. Das ist gut. Wieso aber die dt. Konzerne nicht? Sind sie wie die heiligen Kuehe? Merkel vertritt doch in erster Linie die Interessen dieser Konzerne,d.h. Deutschland hat ihre eigenen nationalen Interessen und ein Beweiss dafuer ist die letzte Sicherheitskonfernz.Ich persoenlich glaube nicht, dass Merkel nach der Pfeife der USA tanzt. D. hat sich z.B. in der inneren Situation der Ukraine eingemischt, weil es ein Stueck der Schaetze dort fuer ihre Elite erwartet.Und wenn mandenkt, dass es dort nichts zu holen ist, befindet man sich im Irrtum.

  1. IrlandsCall sagt:

    Die Prediger von der positiven Aussen(handels)bilanz vergessen, dass man sich überregional, aber auch global immer in einem Nullsummenspiel befindet. Das heisst, das auf Dauer nicht einer immer "gewinnen" kann, wärend der andere immer draufzahlt. Die Aussenhandelsbilanz muss in stabilen System immer = NULL sein. Wie Berthold Brecht so schön sagte: "Wäre ich nicht arm, wärst du nicht reich." Zumindest gilt das in diesem System per Definition.

  1. Unknown sagt:

    Die Amis sind die größten Arschlöcher aller Zeiten:

    http://www.liveleak.com/view?i=621_1204615429

  1. Le Doc sagt:

    Saratoga777 hat es sehr gut beschrieben. Nur das Merkel zu tief in Obama steckt und Schäuble dessen NWO Unsinn durchboxen will.

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. Fischbi Mike sagt:

    Und habt Ihr schon mal was davon gehört?

    https://petitions.whitehouse.gov/petition/alaska-back-russia/SFG1ppfN