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Die Nacht der langen Messer in der Ukraine

Dienstag, 25. März 2014 , von Freeman um 16:00

Mehrmals hab ich schon erwähnt, der illegale Putsch in Kiew mit Hilfe von ultranationalistischen und faschistischen Kräften erinnert mich sehr an die Machtergreifung der Nazis 1933. Genau wie die Schlägertruppen der SA damals benutz wurden, um den Widerstand einzuschüchtern, zu bedrohen und auch zu ermorden, wurden die Schergen der "Swoboda" und des "Rechten Sektors" für den selben Zweck in Kiew benutzt. Nur ein Jahr später befahl Hitler die nützlichen Idioten die ihm halfen an die Macht zu kommen zu liquidieren. Die gesamte SA-Führung wurde von der SS, Gestapo und Reichswehr beseitigt. Diese Säuberung ist in die Geschichte als "Nacht der langen Messer" eingegangen. Das selbe passiert jetzt in der Ukraine. Das erklärt warum der Koordinator des nationalistischen Rechten Sektors Alexander Musytschko gestern bei einer Polizeirazzia erschossen wurde. Jetzt wird aufgeräumt, wahrscheinlich sogar im Auftrag der CIA.


Im Westen bekannt wurde Musytschko durch das Video, auf dem zu sehen ist, wie er mit einer Kalaschnikow in der Hand in das Büro der Staatsanwaltschaft eindringt und einen Mitarbeiter bedroht und ohrfeigt. So etwas kam gar nicht gut bei den westlichen Drahtziehern des Putsch an, muss doch der Schein eines demokratischen Wandels gewahrt werden. Das geht natürlich nicht, wenn die brutalen Faschisten vor der Kamera für alle Welt zu sehen sich so benehmen. Also musste er beseitigt werden und weitere Liquidierungen werden folgen.

Der "Weisse Sascha" wie er auch genannt wurde, der Hauptanführer des Maidan-Aufstandes, ist nicht wie von den Medien berichtet auf der Flucht erschossen worden, um seiner Verhaftung zu entgehen, sondern wurde mit zwei gezielten Schüssen ins Herz hingerichtet. Das sagen seine Mitkämpfer.

Die Leiche von Alexander Musytschko

Wie ein ehemaliger ranghoher Mitarbeiter des ukrainischen Inlands- geheimdienstes SBU der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti mitteilte, ist Musytschko auf Befehl vom neuen SBU-Chef Valentin Naliwajtschenko umgebracht worden. Vor der Aktion hat sich Naliwajtschenko mit einem CIA-Führungsoffizier in Kiew getroffen und den Befehl dazu erhalten oder wenigstens das grüne Licht dafür eingeholt.

"Das Ziel des Einsatzes war nicht die Festnahme, sondern die Tötung Musytschkos“, sagte der ex-SBU-Mann. Der rechtsradikale Anführer habe mit seinen jüngsten Ausschreitungen das neue Regime in Kiew kompromittiert und man habe beschlossen, ihn von der politischen Szene verschwinden zu lassen. "Es ist kein Geheimnis, dass (der SBU-Chef) Naliwajtschenko der Hauptpartner der US-Geheimdienste ist und bei ihnen grosses Vertrauen geniesst", fügte er hinzu. Er schloss nicht aus, dass weitere solche Einsätze möglich seien. "So hat niemand in Kiew (den Chef des Rechten Sektors Dmitri) Jarosch mehr nötig."

Aber nicht nur der Westen will die Ultranationalisten weghaben, es kann auch sein, dass die russische Regierung Kiew gesagt hat, sie müssen die Extremisten und Russlandhasser nicht mehr weiter wüten lassen und stoppen. Das illegale Regime weiss ganz genau, sie dürfen Moskau nicht einen Grund geben, um in der Ukraine zu intervenieren. So schnell können sie gar nicht gucken rollen die Panzer durch die Ukraine und dann ist Schluss mit ihrem Regime. Die NATO wird dabei gar nichts tun und Kiew alleine lassen. Musytschko stand schon lange auf der russischen Liste der Meistgesuchten, denn er wurde verdächtigt während des Tschetschenien-Kriegs gefangene russische Soldaten gefoltert und mindestens 20 von ihnen auf brutale Weise umgebracht zu haben.

Die Geschichte zeigt uns wie sehr oft die Leute welche man als Werkzeug für eine Revolution benutzte, anschliessend beseitigt werden. Ein weiteres Beispiel ist Pierre Victurnien Vergniaud, einer der Führer der Girondisten in der Französischen Revolution. Obwohl er zum Sturz der Monarchie erheblich beitrug und sich für den Tod des Königs aussprach und für dessen Hinrichtung, wurde er später zum Feind der Revolution erklärt. Zusammen mit seinen girondistischen Freunden bekam er die Todesstrafe und auf dem Schafott sagte er seinen letzten Satz: "Die Revolution, gleich Saturn, frisst ihre eigenen Kinder."

Wir können damit rechnen, auch in der Ukraine findet ab jetzt eine Säuberungswelle statt. Die westlichen Drahtzieher hinter dem Regimewechsel können nicht dulden, dass unkontrollierte nationale Kräfte jetzt meinen sie können an der Macht teilnehmen. Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen. Auch die anderen oppositionellen "Persönlichkeiten", wie Tymoschenko, Klitschko oder Tjahnibok werden von der Bildfläche verschwinden. Die haben gar nichts zu sagen. Das US-Aussenministerium bestimmt wer Regierungschef und Präsident wird und die Interessen der Bankster vertritt.

insgesamt 12 Kommentare:

  1. Klingt vielleicht komisch, aber dank ihm wissen wir welch Geisteskind die neue Regierung ist. Wahrscheinlich weil er auch zuviel Aufsehen erregt hat, musste er verschwinden. Die Videos auf YouTube sind eindeutig genug.

    Kein Verlust, aber wer wird wohl der nächste sein?

  1. Freenet sagt:

    Und in dem Film hier werden die richtigen Machthaber mit ihren SS Leute und ihre Todeslisten beschrieben. Die werden auch mit den ukrainischen SA Leuten auf der Liste fertig:

    http://www.iknews.de/2014/03/21/demokratie-made-by-usa-die-schmutzigen-kriege-der-jsoc/

  1. Die Parallelen zu damals sind wirklich verblüffend.
    Wenn die bei den Wahlen am 25.Mai nichts reissen, werden die ihren Platz an der Spitze mit gewalt einfordern.Dann werden die von der Polizei kalt gemacht.
    Das ist dann der Dank für die Drecksarbeit.Selber schuld, wenn die aus der Geschichte nichts gelernt haben.

  1. Bruno17 sagt:

    Die Nächste ist Frau Timoschenko. Sie steht in direkter Konkurenz zu Jazenjuk. Nach ihrem geleakten Telefongespräch ist sie politisch tot. Offensichtlich nimmt man jetzt auch Europas "Kandidaten" aus dem Rennen. Frau Nuland hat sich schließlich unmissverständlich geäußert. Ökonomisch soll sich offensichtlich Europa um die Ukraine kümmern. Amerika braucht das Land nur als Raketenstellung und Aufmarschgebiet.

  1. @Bruno17:

    Timoschenko ist über die Grenzen der Ukraine hinaus beliebt, sie hat sich ein eigenständiges Medien-Image geschaffen. Solche Politiker werden nicht einfach umgebracht, wenn überhaupt, dann höchstens auf nicht erkennbare Weise.
    Politiker die in den Medien vorkommen, sind nicht selten Freimaurer oder von den Eliten eingesetzte Erfüllungsgehilfen niederträchtiger Ziele.

    Die Parallelen zur Vorgeschichte des ersten und zweiten Weltkrieges sind auf jeden Fall vorhanden. Wenn man das nicht glaubt, kann man sich ruhig Dokus von damals ansehen.

  1. curt100711 sagt:

    Einer weniger und die anderen kommen auch noch dran. Ich wette, am Ende wird der Boxer noch Präsident und kann endlich seinen amerikanischen Traum ausleben.
    Aber noch etwas anderes...

    ++EILMELDUNG+++ Alaska soll wieder zu Russland gehören. Wie bitte? Noch einmal die Augen reiben und kräftig den Kopf geschüttelt. Hilft nix … richtig gelesen! Solltet ihr jetzt der irrigen Annahme sein, es handele sich hier um eine Halbwahrheit oder es wäre womöglich der neuste Coup Russlands von Wladimir Putin, um die Welt zu bedroh(n)en, so habt ihr euch in diesem Fall gehörig geschnitten. Diese Forderung nach Ausstieg aus dem Staatenbund der USA kommt aus Amerika selbst. Genauer noch, aus Alaska. Offenbar hat man dort den Kanal schon gestrichen voll und die Zeichen der Zeit erkannt jetzt den Schnitt zu wagen. Was die Bewohner der Krim können, das können die Bewohner Alaskas allemal.Das lässt doch hoffen und darauf schließen, dass es dort noch sehr vernünftige Menschen gibt, die enorm um Frieden und Entspannung in der Welt bemüht sind. Auch spricht es für einen kühlen Kopf, was schon an der geographischen Lage Alaskas liegen könnte. Angeblich soll sich der amerikanische Präsident, derzeit leicht konsterniert und ein wenig dümmlich dreinschauend, in einem ersten Akt der Verzweiflung bereits an die dortigen Bewohner gewandt haben, mit den legendären Worten: „I’m a polar bear“. Netter Versuch. Ob dies die Ausstiegsstimmung noch zu kippen vermag, steht völlig in den Sternen. Wer es immer noch nicht fassen kann, der sei auf die Petitionsseite des Weißen Hauses verwiesen. Die besagte Petition wurde um 21. März 2014 dort eingereicht und hat zur Stunde knapp 22.000 Unterzeichner gefunden. Sofern 100.000 Zeichner erreicht werden, ist die amerikanische Regierung gehalten zu dieser Petition Stellung zu nehmen. An dieser Stelle kann man den Verlauf der aktuellen Petition verfolgenhttps://petitions.whitehouse.gov/petition/alaska-back-russia/SFG1ppfN …[White-House].

  1. freevoenix sagt:

    Wollen wir hoffen, dass dieser Bandit tatsächlich das Zeitliche gesegnet hat, also nicht nicht nur vorgetäuscht wurde und er mit Hilfe der CIA und neuer Idendität irgendwo weiter sein Unwesen treibt ;)

  1. blacky white sagt:

    Toller Artikel in dem zwei Dinge klar werden
    1) Die Superreichen wollen und brauchen die Faschos. Die dürfen alles, aber wenn die sich dummerweise nur etwas outen, werden die abgeschossen. Kenne das bei ländlichen, rechten CDU / CSU Abgeordneten. Wenn die mit ihrer Hetze im Landkreis zu Wahlerfolgen beitragen, werden die von OBEN verehrt. Äußern die sich gegenüber den Medien nur ein bisschen Rechts werden die abgeschossen.
    2) Die Mächtigen kaufen sich Söldner ein, die sie eigentlich verachten und hinterher liquidieren. Bei den Bauernaufständen holten die verlumpte Söldner. Beim Pariser Arbeiteraufstand holten sie Diebe, Zuhälter, Verwahrloste und Bettler. Spaniens Franco holte Deutsche und Marokkaner. USA holte gegen Iran Saddam Hussein und gegen UDSSR, später gegen Jugoslawien und heute gegen Syrien die sogenannte Al Quaida. Die USA liess / lässt auch im südlichen Amerika Gewerkschafter von Drogengangstern ermorden. Obwohl mancher dieser Drogenbosse dann später - nach getaner Arbeit - selber durch die USA liquidiert wird.

  1. El. sagt:

    Der Titel sagt alles

    Ich habe auch sofort an das Abschlachten von Röhm gedacht.

    Sonst kennt die Demokratie auch die Methode, n.p. in Polen, die so heftig in der Ukrainekrise eingestiegen ist, löst ihre Personalprobleme durch s.g. "Selbstmord", die unbequeme Politiker und s.g. Prominente fallen zum Opfer einem "wandernden Selbstmörder", dem Gleichen, der den Milosevic in Haag zum "Selbstmord" überredet hat, im Fall Gaddafi hat man noch das Messer in der Hand der "Selbstmörder" fotografiert, aber das macht nichts.

    blacky white sagt: "Die Mächtigen kaufen sich Söldner ein, die sie eigentlich verachten und hinterher liquidieren."

    Sie verachten so etwa alle (die ganze Menschheit), die zu ihrer Bande nich gehören, die Clowns auch und bestimmt auch ihre demokratische Version.  

    Freie russische Medien, die sind nicht weniger frei als ARD und Bild melden:

    "Experte: Ukrainische Behörden planen Verhaftung von Anführern des Rechten Sektors"

    "einige Anführer des Rechten Sektors verhaftet werden sollen. „Dabei werden die Miliz und bewaffnete Anhänger der Vaterlandspartei (der Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko) eingesetzt", die gleiche Julia, die im Knast wegen des Diebstahl von Milliarden sass, die gleiche, die die "die verdammte russische Hunden erschiessen möchte", das sind unsere demokratische Partner in der Ukraine, die Victoria Nuland, die uns und die ganze EU "fickt", in der Ukraine installiert hat, kaufend die korrupte Spezialdienste, über deren Korruption wir so empört sind.

    Signed El.

  1. Freenet sagt:

    Die SS Truppen des Westens: "Schwarzes Wasser", "graue Steine" ...

    http://german.ruvr.ru/2014_03_25/Westliche-Soldner-werden-Aufstande-in-der-Ukraine-unterdrucken-0621/

  1. Angst ist nicht die Sanktion oder die Strafe. Die Angst ist eine Krankheit. Gott hat die Angst dem Menschen gegeben, damit er sich beschützt, oder aus Angst einen anderen angreift. Sowohl das eine als auch das andere - es sind ultimative und letzte Auswege aus der Notwendigkeit etwas zu retten was meistens angegriffen wird. Dies ist ein Versuch neutral und objektiv die Angst zu beschreiben, welche so oder ähnlich in der ukrainischen Bevölkerung in den heutigen Tagen herrscht.

  1. freethinker sagt:

    Besuch auf der Krim:
    http://de.ria.ru/politics/20140331/268146398.html
    Muss eine sehr schöne Halbinsel sein:
    https://www.youtube.com/watch?v=HI_TB1jIPlI
    (Der Krimbevölkerung wird es viel besser gehen als der Ukraine. Vielleicht wachen die Ukrainer mal auf und treiben die Natoschergen aus ihrer Heimat)