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Neuer EZB-Chef ist auch ein Bilderberger

Samstag, 25. Juni 2011 , von Freeman um 12:05

Der Italiener Mario Draghi wird neuer Präsident der Europäischen Zentral- bank. Darauf haben sich die EU-Staatschefs geeinigt, oder wurde eher in St. Moritz beschlossen. Damit ersetzt ein achtfacher Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz ab 1. November Jean-Claude Trichet, dessen Amtszeit nach acht Jahren endet. Er übernimmt das Ruder der EZB mitten in der schlimmsten Krise der Gemeinschaftswährung.

Dieser Typ ist nicht nur Bilderberger, sondern war/ist in allen Verbrecher- organisationen des Finanzsystems tätig. So arbeitete er für die Weltbank, war von 2002 bis 2005 Vizepräsident bei Goldman Sachs in London und auch deren Aktionär. Als Chef der italienischen Zentralbank ist er Mitglied des Rates der EZB. Er leitet zudem das Forum für Finanzstabilität am Sitz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. Draghi war Mitglied des Aufsichtsrates des Öl- und Energiekonzerns Eni, der IRI, von der faschistischen italienischen Regierung gegründete staatliche Holding, und der Banca Nazionale del Lavoro.

Als Verantwortlicher bei Goldman Sachs wird ihm vorgeworfen, er war bei den Swap-Geschäften beteiligt, um die Verschuldung Griechenlands zu kaschieren, damit das Land in den Euro eintreten kann. Er bestreitet diese Beschuldigungen. Er ist Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton, New Jersey und beim Brookings Institution, in Washington, D.C.. Er ist auch im Rat der International Bank for Reconstruction and Development und the Asian Development Bank.

Möglichweise wird es dann unter Draghi eine Änderung der europäischen Geldpolitik geben. Sein Vorgänger Trichet hat sich hartnäckig geweigert einen Schuldenerlass für die Griechen zu akzeptieren, weil damit der grosse Bestand an Schrottpapieren in der Bilanz der EZB abgeschrieben werden müsste und sie pleite wäre. Ausserdem befürchtet Trichet eine Kettenreaktion auf andere Schuldnerländer, die auch einen Schuldenerlass verlangen. Die EZB ist bislang stark davon überzeugt gewesen, dass Rückkopplungen der Griechenlandschulden auf die Kapitalmärkte sehr stark wirken.

Draghi könnte jetzt einen ganz anderen Kurs fahren. Als langjähriger Vorsitzender des Financial Stability Board FSB hat Draghi an vorderster Front an der Stabilisierung der Finanzmärkte und am Basel-III-Abkommen mitgearbeitet. Das ist aus Sicht der Wirtschaft, speziell des Mittelstandes, keine gute Nachricht, denn Basel-III würgt komplett die Kreditvergabe ab. Man bekommt nur noch Investitionskredite wenn man quasi doppelt so viel Sicherheiten bieten kann. Nur, wer das hat braucht keinen Kredit und die welche in nötig hätten haben nicht die verlangten Sicherheiten.

Draghi und sein Basel-III ist das Werkzeug um Europa zu deindustrialisieren und zu verarmen, ein wichtiges Bilderberg-Programm. Er vertritt vehement eine Ausgabenkürzung des Staates, die Privatisierung der Staatsaufgaben, ein höheres Rentenalter, das Outsourcing der Arbeitsplätze in Billiglohnländer und ein korruptes Wirtschaftssystem zum Vorteil der Grosskonzerne. Damit haben sie den richtigen Zerstörer Europas ausgewählt. Der Name Draghi bedeutet Feuer speiender Drache und Trichet heisst Bescheisser auf Französisch. Die Namen sind Programm.

Wenn sie von Stabilität, Inflationsbekämpfung und Stärkung der Wirtschaft reden, dann ist immer das Gegenteil der Fall. Wichtig ist nie was sie in ihren Sonntagsreden daher quatschen, sondern wie sie tatsächlich handeln und was bei ihrer Politik in der Realität rauskommt. Einem Italiener mit diesem Hintergrund den Chef-Posten der EZB zu geben, ein Land welches in ihrer Lire-Zeit mit Abwertung und Beschiss sich durchgemogelt hat, ist wie wenn man der Mafia die Bekämpfung des organisierten Verbrechen überlässt. Ist doch völlig absurd.

Und da wir gerade von Italien sprechen, der Handel mit einigen italienischen Bankaktien wurde an der Börse in Mailand am Freitag wegen "hoher Volatilität" suspendiert, nach dem Moody's eine mögliche Rückstufung der Kreditwürdigkeit der Banken angekündigt hat. Die Aktien der UniCredit, Intesa Sanpaolo, Banco Popolare, UBI Banca und Banca Monte dei Paschi di Siena fielen um 10 Prozent, was ein Eingreifen auslöste. Sofort stiegen auch die Zinsen für 10-jährige italienische Bonds auf 2,13 Prozentpunkte.

Moody's hat bereits vergangene Woche gewarnt, sie könnten die Staatspapiere Italiens in den nächsten drei Monaten herabstufen, da es Befürchtungen über eine Ausbreitung der Griechenland-Krise gibt. Da die Banken mindestens 150 Milliarden Euro an italienischen Staatsanleihen in den Büchern haben und die Versicherungen wie Generali rund 47 Milliarden, würde eine Herabstufung deren Bilanzen erheblich treffen. Das Kartenhaus steht kurz vor dem Zusammenbruch.

Übrigens, was diese Farce einer "Wahl" des EZB-Chef wieder aufzeigt, wie undemokratisch die EU tatsächlich ist. Eines der wichtigsten Posten wird mit einer Person besetzt, ohne Mitbestimmung oder Einflussnahme durch die EU-Bürger, der aber ihr tägliches Leben sehr stark beeinflusst, nämlich durch ihr Geld. Der Chef einer Zentralbank hat mehr Macht als eine Regierung und er dient den wirklichen Besitzern des Landes. Die sogenannte Unabhängigkeit von Zentralbanken ist ein Märchen, denn unabhängig sind sie nur von der Kontrolle durch den Souverän!

*ASR-Karikatur von Karlheinz Ulmer

insgesamt 16 Kommentare:

  1. David sagt:

    Ist doch sicherlich nicht falsch gedacht: Könnte die Mafia aus eigener Erfahrung nicht das "Organisierte Verbrechen" am besten bekämpfen?
    Draghi ist als alter Bilderberger sicherlich ein Menschenfreund und Humanist und wird alles Menschen-Mögliche dafür machen, dass es uns IMMER BESSER gehen wird.
    Halleluja, frohlocket und fürchtet Euch nicht, der Dragon bewacht den "Wert" Eurer Geldscheine.

  1. Danke Freeman, guter Kontext zu dem letzten Finanzartikel.

    STOP!

    Was zeigt uns diese Ernennung denn über die Absichten?
    Der Zusammenbruch soll nicht entgegen Lippenbekenntnissen verhindert werden, sondern beschleunigt.
    Wie schafft man es, obwohl die Menschen in den zentralen Ländern der EU, stoisch ruhig ihrem Tagwerk nachgehen, sie zu versklaven und eine Menschenunwürdige Agenda durchzusetzen?
    Ohne Scherz wir sind schon versklavt, aber wir sind noch zu frei und zu unabhängig, in den Augen der Bosse.
    Das Mittel der Kontrolle sind mehr Schulden.
    Die Bilderberger brauchen das totale Chaos, damit alle um Hilfe schreien. Nach Sicherheit und Ordnung, die reste von Mitbestimmung und Demokratie werden durch pausenlosen Streiks und Aufstände zerstört. Der Glaube an das System, was bis vor gut 10 Jahren noch relativ gut funktionierte, wird nachhaltig zerstört.
    Voila!

    STOP!
    Es bricht erst zusammen, wenn ein Großteil der Bevölkerung nachgibt und in Angst und Panik verfällt. Banken, Politik und Wirtschaft können im Quadrat springen, doch wenn wir nicht mitmachen, nutzt der Affenzirkus ihnen nichts.
    Wir brauchen nicht unsere Lebens- Wirtschafts- und Soziale- Grundlage zerstören, um etwas zu unserem Vorteil zu verändern.
    Wir müssen nur realwirtschaftliche Zustände wiederherstellen und deren Demontage verhindern.
    Hört nicht auf Sie, verdreht Gedanklich jede Aussage ins Gegenteil um die wahre Absicht zu erkennen, beurteilt das Handeln!

  1. Thodt13 sagt:

    Wir können schon viel bewirken, wenn wir alle unsere Konten zu ethischen Banken verlegen.

  1. bernd sagt:

    Ist doch Wurschttt, gestern schriebs Du die Zentralbanken sind bankrott.....Also von daher übernimmt dieser BBMafios ja nur Totes.....Er ist jetzt der offizelle Bestatter....Einer muss den Dreck ja weg machen und begraben:-)

  1. Neo sagt:

    War eigentlich egal, wer gewinnt. Keiner der nominierten hätte je gegen seinen "Chef" und für die Bevölkerung entschieden. Wenn er es doch geschafft hätte, gäb es einen "Unfalltoten" mehr. Ein Mann kann in einem kranken System nichts ändern. Darum kämpft für ein anderes System.

    @ Gläserner Bürger
    Wenn du wirklich ein freies, unabhängiges Land willst, brauchen wir Geldsystem in der Hand des Staates. Es gibt ein Land, das dies in der Vergangenheit mehrfach geschafft hat. Man glaubt es kaum, die USA. Im Unabhängigskeitskrieg (eigenes Geldsystem), unter President Andrew Jackson (komplette Schuldenrückzahlung) und unter Lincoln (mit dem Greenback). Den letzten Versuch unternahm John F. Kennedy mit seiner Silber-Resolution. Was aus Lincoln und Kennedy geworden ist, wissen wir alle.

    Im Großen und Ganzen muss ich dir zustimmen:

    Soweit wie möglich auf Abhängigkeiten verzichten. Nur kaufen, was man sich leisten kann. Kein Kredit, "Null Prozent Finanzierung" oder Ratenzahlung. Und sichere Reserven haben. Keine Aktien, Fonds oder anderen Finanz-Designmüll. Freeman hat darüber schon ein paar gute Artikel geschrieben.

  1. Simon sagt:

    Ich kann es gar nicht oft genug schreiben, wir dürfen es nicht zulassen, das uns einige wenige Personen mit Angst und Panik jeden Tag bombardieren! Wir müssen hart bleiben und der Elite zeigen, das wir deren Banken und Firmen nicht brauchen, das wir ohne Sie viel besser klar kommen! Sollen die doch pleite oder zusammenbrechen, wir werden uns schon helfen können und zwar viel besser und schneller als die Elite es jemals schaffen würde. Nur weil es bald vielleicht kein Geld mehr gibt oder Geld keinen Wert mehr hat, können wir doch trotzdem einfach weiter leben und handeln. Der Rest wird sich dann von alleine ergeben, wichtig ist nur der Zusammenhalt und das wir uns nicht gegenseitig bekämpfen oder sogar mit Gewallt auf den Staat oder die Konzerne losgehen, denn das wollen die doch bloß! Ich bin mir sicher, das wir gewinnen werden. Wir müssen uns nur gegenseitig vertrauen, helfen, ermutigen und eine Meinung vertreten! Und zwar die Meinung, das wir Konzerne und Politiker so nicht mehr brauchen, weil diese uns Jahrzehntelang belogen, betrogen, getäuscht, versklavt und gegenseitig aufgestachelt haben! Wenn wir Freiheit, Gerechtigkeit, Ordnung und Gesundheit für alle haben möchten und das für alle gleich, dann müssen wir Bürger das Blatt selber in die Hand nehmen. Wenn wir alle zusammen den Verstand benutzen und uns das nicht wieder von einigen wenigen aus der Hand nehmen lassen, dann werden wir es schaffen! Lasst die Elite doch jetzt Ihre Plätze selber verteilen, wir wollen diese doch gar nicht haben. Wir kennen die Namen und Personen die gegen uns Bürger sind, wir werden Sie später alle zu Rechenschaft ziehen oder einfach ignorieren und unser eigenes System aufbauen. Auch wenn es für uns Wahrheitsfinder momentan etwas schwieriger wird, erreichen wir doch viel und haben in der Vergangenheit auch schon viel erreicht, vor allem dankt Menschen wie Freeman! Freeman hat gezeigt, das man alleine sehr wohl was bewegen kann und das es sich lohnt gegen eine Ungerechtigkeit vorzugehen. Man muss es nur wirklich wollen und nicht immer nur daher reden. Wir müssen uns immer weiter organisieren und die Menschen über die Bilderberger und deren NWO weiter informieren, mit Gottes Hilfe werden wir es schaffen, da bin ich mir absolut sicher! Viele halten nichts von Beten oder sogar von Gott oder vergleichen Gott mit der Kirche. Aber 1. hat die Kirche mit Gott gar nichts gemeinsam und 2. bringen Gebete sehr viel, vor allem wenn viele Menschen die gleichen Gebete beten. Es gibt einen Gott, das ist genau das was die Bilderberggruppe ignoriert und das wird deren Untergang beitragen! Wir alle sind nicht perfekt und viele haben bestimmt auch schon gesündigt, aber Gott wird einen deswegen bestimmt nicht zuhören oder nicht helfen. Im Gegenteil, gerade jetzt ist die Zeit gekommen, wo er uns helfen wird. Daher müssen wir jetzt erst recht jeden Tag zu Gott beten. Die Welt und das Leben darauf ist einfach zu wichtig um es einigen wenigen Spinnern zu überlassen! Diese haben doch schon zu viel Schaden angerichtet und das müssen wir jetzt beenden. Es wird nicht einfach, aber das sind Veränderungen nie, vor allem wenn es um wirkliche und ehrliche Veränderungen geht. Die Elite hat zwar mehr Waffen und Geld, aber gegen die Wahrheit und die Gerechtigkeit kommen die trotzdem nicht an, wir sind besser und wir haben Gott auf unserer Seite!

  1. tonycat sagt:

    Der Weg kann heißen: wir machen wir uns unabhängig von den Banken, Bilderbergern und undemokratischen SCheinheiligen Organisationen? Die lokale, regionale Antwort heißt für mich: Tauschhandel, Alternativwährungen (z.B. engelgeld), Autarkie, eigener Strom, eigene Lebensmittel, gelebte Gemeinschaften von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Kenntnissen. Das Konzept der "Lebensinsel" oder die modernen Aussteiger. Wir machen einfach nicht mehr mit und machen es selber - zwar mit bescheidenen Mitteln - selber besser. Neben der eigenen Nahrung, auch eigene Kleidung, eigene Handwerker usw. alles Zins- und Steuerfrei versteht sich natürlich!

  1. mal ne frage wie wird das amt vergeben ?
    wenn sichnur die hälfte der verstrickungen dieses artikels zutrifft waren sich die entscheidungsträger über dessen bewusst ?
    das ist schon echt hart.
    wie kann man nur.
    europa ist dem untergang geweiht.
    schrecklich

  1. Kassandra sagt:

    Zur Abwechslug mal eine lyrische
    Perspektive: Das ganze kriminelle
    Hochfinanz-System erinnert an
    Grimms "Rotkäppchen"-Märchen.
    Der böse Wolf schleicht sich mit verstellter Stimme (Medien) ins
    Haus u. verschlingt erst die schwache Großmutter (alles, was
    nicht wettbewerbsfähig oder globa-
    listisch genug ist) u. dann das
    unschuldige Kind (die Gutgläubigen,
    die noch an Fiat-Geld glauben u.
    sich nicht vorstellen können, tat-
    sächlich mit Haut u. Haaren ge-
    fressen zu werden).
    Leider kommt in unserem Fall kein
    Jäger vorbei - der den Wolf schon
    lange zur Strecke bringen will -
    ihn in Großmutters Kleidern findet,
    dem vollgefressenen Biest den
    Bauch aufschlitzt, die Unglück-
    lichen befreit, den Bauch mit
    Steinen füllt, so daß er nicht
    mehr auf die Beine kommt, u. ihm
    zum Schluß noch den Pelz abzieht.

    Wäre es nicht eine verlockende
    Vorstellung, daß sich die betro-
    genen Völker gut organisiert auf
    die Jagd begeben und das ganze
    gefräßige Gesindel unschädlich
    machen?

  1. drdre sagt:

    Ich muss schon sagen, die Lage ist wohl schlimmer als man immer dachte. Ich teile die Einschätzung. Völlig richtig der Einwandt, dass man dies ohne Beteiligung des EU Bürgers machte. Eine weitere Sprosse der Indizien , dass es sich um die Diktatur von Banken und Konzernen bei diesem EU Gebilde handelt. Die Parlamentarier sprechen hier zum Grossteil eh mit der Zunge des Kapitals.. denn diese sind ja gut versorgt mit Gehältern und Pensionen und leben eh in einer Parallelgesellschaft..
    Die Sprüche die diese klopfen , können wir getrost in die Tonne klopfen.
    Würg.

  1. AVIREX sagt:

    Auch Steinbrück, wie Du schon vermutet hast, bereitet sich auf
    Kanzlerkandidatur vor!
    ....
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13450492/Steinbrueck-bereitet-offenbar-Kanzlerkandidatur-vor.html

  1. Technoman sagt:

    ratet mal wer neuer Bundeskanzler der SPD werden soll, PEER STEINBRÜCK der mr. st. moritz will doch jetzt buka werden, ich glaube er wirds, der richtige mann it das doch oder ....

    http://www.focus.de/politik/deutschland/kanzlerkandidatur-steinbrueck-macht-offenbar-ernst_aid_640296.html

  1. Tristan sagt:

    Teil 1

    Die Crux der ganzen Sache ist doch die Frage nach der so genannten Transferunion, die uns als angebliche Form der Solidarität verkauft wurde. Die Idee ist folgende: Die reicheren Länder sollen Geld an die ärmeren Länder überweisen, um so deren Konjunktur zu fördern und sie EU-kompatibel zu machen. So weit kling das in der Theorie eigentlich ganz vernünftig, in der Praxis hingegen ist es die totale Katastrophe. Woher kommt nun diese Dichotomie zwischen Theorie und Praxis?

    Dummerweise ist nicht Deutschland an sich reich, die Reichen in Deutschland sind reich, und wenn nun Gelder aus Deutschland nach Griechenland überwiesen werden, so wird dies nicht die Reichen in Deutschland ärmer machen, sondern die Armen und die deutsche Mittelschicht. Bedauerlicherweise scheinen diese Gelder auch nicht die Armen in Griechenland weniger arm zu machen, sondern die Reichen noch reicher. Eine an sich gute Idee wurde so in ihr völliges Gegenteil pervertiert, und da man die allgemeine Unterstützung der Massen für diese lukrative Idee nicht verlieren möchte, haben die Eliten gewiss auch kein Interesse daran, die Menschen, also uns, davon in Kenntnis zu setzen inwieweit die Praxis sich mittlerweile von der Theorie entfernt hat.

    Betrachten wir uns das Grundprinzip der Solidarität: Wenn ein anständiger Mensch Opfer eines Schicksalsschlages geworden ist, dann soll die Solidargemeinschaft, der er angehört diesen Schicksalsschlag quasi ausgleichen. Daran kann man eigentlich nichts Schlechtes erkennen, es sei denn man glaubt sein Elend sei Gottes Wille für ein in einem früheren Leben begangenes Verbrechen. Solidarität an sich ist sicher eine gute Sache. Die Natur des Menschen, oder vielleicht auch nur mancher Menschen, ist aber leider die Faulheit, und so dauert es gewiss nicht lange, bis ein Mitglied dieser Gemeinschaft versucht das Solidar-Prinzip auszunutzen, um so seinen egoistischen und unsolidarischen Lebensstil zu finanzieren. Wieso auch sollte man arbeiten, wenn andere dies für einen tun?

    Menschen in südlicheren Ländern wie in Griechenland haben generell einen lockeren Lebensstil, und so scheint es nur gerecht, wenn sie im Gegenzug auch weniger verdienen. Die Deutschen hingegen leben um zu arbeiten, leben für ihre kurzen Ferien. Sie arbeiten sehr hart, da ihnen viel daran gelegen ist ihren materialistischen Lebensstil aufzuwerten, und sie machen ihre Gesundheit kaputt durch ihre ewige Plackerei. Da scheint es nur gerecht, wenn sie auch früher pensioniert werden, da sie den hohen Leistungsdruck im Alter nicht mehr aushalten können. Für die Griechen mit ihrem lockeren Arbeitstempo hingegen, ist es problemlos möglich auch im höheren Alter noch zu arbeiten. Weshalb sollen sie also in Frührente gehen, die auch noch mit deutschen Steuergeldern alter deutscher Arbeitnehmer finanziert wurde? Soll der ältere erschöpfte und oft unterbezahlte deutsche Arbeiter dafür etwa Verständnis haben?

    Die EU-Kabale geht eben davon aus, dass es keine unterschiedlichen Menschen gebe, keine unterschiedlichen Mentalitäten, keine unterschiedlichen Lebensrhythmen, keine unterschiedlichen Weltanschauungen, und dass die unterschiedliche Leistungsbereitschaft lediglich aus der unterschiedlichen Bildung, Infrastruktur und klimatischer Belastung resultiert, das heisst aus Lebensumständen für die der Einzelne nicht verantwortlich ist. Es geht hier also um Verantwortung, darum für sein Leben Verantwortung zu tragen, und nicht der Solidargemeinschaft aus Faulheit auf der Tasche zu liegen. Es gibt eben keinen EU-Norm-Menschen, und man kann nicht so tun, als wären die Menschen überall gleich, denn das sind sie noch nicht einmal innerhalb ein und derselben Kultur. Und dort wo ein liederlicher Lebensstil auch noch belohnt wird, dort wird er sich gewiss auch weit verbreiten.

  1. Tristan sagt:

    Teil 2

    Eine solche Transferunion ist dann natürlich eine wunderbare Gelegenheit für die üblichen Verdächtigen aus der Hochfinanz und der Politmafia sich an diesen Geldern wie in einem Selbstbedienungsladen zu laben, was sie ja dann auch ausgiebig tun. Gelegenheit schafft bekanntlich Diebe. Und das aus der Transferunion resultierende Chaos schafft ausserdem der NWO-Kabale die Möglichkeit die Welt nach ihren Vorstellungen zu ordnen, eine Ordnung die leider keine wahre Ordnung darstellt, sonder nur eine von der Elite eingebildete luziferische Ordnung.

    Solidarität ist an sich keine schlechte Sache, doch wenn diese dazu führt, dass Faulheit, Trägheit und ein lockerer Lebensstil auch noch subventioniert werden mit den Geldern, die von den Fleissigen erarbeitet worden sind, und wenn diese angebliche Solidarität von korrupten Eliten hemmungslos für ihre eigenen Zwecke abgeschöpft wird, dann führt dies nur zur Frustration der Fleissigen, die letztlich keine Motivation mehr haben werden fleissig zu sein. Und könnte es einen liederlicheren Lebensstil geben, als vom Fleiss anderer zu leben, als von Steuereinnahmen zu leben, von Zinszahlungen für Kredite und Staatsanleihen zu leben, von dem aus dem Nichts geschaffenen Geld zu leben, davon im eigenen Interesse Inflation für die Tüchtigen verursacht zu haben?

    Und somit wird die Wirtschaft der EU den Weg aller Planwirtschaften gehen, nämlich den Weg des unaufhaltsamen Niederganges. Und je mehr sie sich nun darum bemühen durch immer stärkere planwirtschaftliche Eingriffe diese verhängnisvolle Tendenz zu verlangsamen, desto mehr wird sie sich noch beschleunigen. Noch mehr vom Falschen zu machen, kann das Richtige eben nicht hervorbringen. Aber es scheint diese pathologische Tendenz zu geben, sich beharrlich vom Bewährten angeblich veralteten zu verabschieden, und zu glauben das Schlechte, das Ungerechte und das Gemeine bringe letztlich das Gute, das Wahre und das Schöne hervor.

    Am Ende wird der EU-Kabale nur noch das Mittel der Nötigung, der Drohung und der Gewalt übrig bleiben, um die Frustrierten ehemals Fleissigen zur Arbeit anzutreiben. War es nicht gerade das Grundprinzip der freien Marktwirtschaft, dass sich Leistung lohnen soll? In Deutschland jedenfalls lohnt sich Leistung schon lange nicht mehr - ausser natürlich es handelt sich um kriminelle Leistung, die lohnt sich nämlich ganz bestimmt - vor allem in der Politik, zumindest solange, bis der ganze Saftladen dann auseinander bricht, und jeder seinen wahrhaft gerechten Lohn erhalten wird.

    So long.

  1. R. sagt:

    Sieht so aus als diese Ärsche mit der WIRTSCHAFT dasselbe machen was die damals mit der Twintowers in NY machten :

    Kontrollierte Selbstzerstörung unter falschem Flagge

    Viele Filme beginnen ja erst mit einer guten Aufklärende Szene die sagt worum es sich handelt oder ?

    Trotzdem - ich spiele unser Spiel und nicht womit die uns zwingen wollen. Gläsernerbürger hat Recht.

  1. @Neo

    "Wenn ein freies unabhängigs Land willst, dann brauchst das Geld in Händen des Staates"

    Nein, der Staat als Regierungs und Verwaltungsapparat ist so leicht zu korrumpieren, wie ein Unternehmen oder ein Medienimperium. Siehste doch, es genügt den Schein zu wahren, eine scheinbare Wahl anzubieten und für jedes Systemversagen einen Sündenbock zu präsentieren. Am besten noch als böser Einzeltäter oder fehlentwickelte Institution. Köpfe ausgetauscht, ein paar makulatur Reformen und weiter gehts.

    Die Macht über das Geld, muss vom Volke ausgehen, wie alle staatliche Gewalt. Direkte Kontrolle, direkte Sanktion bei höchstmöglicher also theoretisch absoluter Transparenz.
    Das hatten wir noch nie, auch nicht in der Schweiz, initiiert durch Napoleon Bonaparte, der aus den Fehlern der Franz. Revolution lernen wollte.
    Wir hatten das noch nie, weil es funktionieren dürfte und die "obere Kaste" dabei jede Macht verliert.
    Selbstbestimmung ohne Anarchie.