Nachrichten

Holger Strohm über die Atomgefahr

von Freeman am Donnerstag, 31. März 2011 , unter , | Kommentare (21)



Werner Altnickel befragt Holger Strohm zu den Gefahren der Atomkraft, über die Gefahren allgemein und die aktuelle Lage in Japan. Sehenswert:



Rasmussen – keine militärische Lösung für Libyen

von Freeman am , unter , | Kommentare (17)



Der Chef der NATO, Anders Fogh Rasmussen, hat am Dienstag gesagt, er weiss nicht wie lange die militärische Aktion gegen Libyen andauern wird, nur es gibt keine militärische Lösung alleine.

Ich werde nicht raten,“ antwortete er, als er von Reportern gefragt wurde, wie lange der Krieg dauern würde und ob es zu einer hohen finanziellen Belastung für die beteiligten Staaten kommen wird. „Aber ich hoffe, das wir eine politische Lösung zu den Problemen in Libyen so bald wie möglich finden. Ganz klar gibt es keine militärische Lösung alleine,“ sagte er.

Hallo Fuck, ich meine Fogh!!! Wenn es keine militärische Lösung gibt und du das nach 10 Tagen Krieg schon weist, wieso hab ihr Kriegsverbrecher überhaupt diesen angefangen?

Wie viele Kriege wollt ihr noch führen, die nie enden? 10 Jahre Afghanistan, 7 Jahre Irak, 2 Jahre Pakistan und dann noch Jemen, Somalia, Sudan. Dann der Krieg gegen Serbien und Georgiens Krieg gegen seine Nachbarn war auch in eurem Namen. ... und von den 60 Jahren Krieg von eurem "Partner" gegen die Palästinenser gar nicht zu reden, einschliesslich Krieg gegen den Libanon und Gaza.

Was ist das hier? Ein Weltkrieg per Salamitaktik? Mit einem Land nach dem anderen schön der Reihe nach?

Was geht die NATO überhaupt Libyen an? Hat Libyen ein Mitgliedsland angegriffen? Was mischt sich die angebliche Verteidigungsallianz in den Bürgerkrieg dort ein? Schon wieder ein „out of area“ Einsatz.

Eure Ausrede, wir machen es um die Zivilisten vor Angriffen zu schützen, ist eine Farce und kennen wir zu genüge. Seit wann schützt man Zivilisten, in dem man sie bombardiert? Was ist mit den 1,4 Millionen Iraker und 600'000 Afghanen die ihr „zu ihrem Schutz“ getötet habt? Ohne eure „Hilfe“ mit Bomben und Granaten würden die noch leben. Und eure verfluchte Uranmunition verstümmelt und tötet weiter bis in alle Ewigkeit.

Guck was ihr in Afghanistan wieder angerichtet habt, ihr Kindermörder!



Am vergangenen Freitag hat ein Helikopterangriff in der Provinz Helmand sieben Zivilisten getötet, davon drei Kinder, das neueste Verbrechen. Neun Kinder wurden am 1. März beim Feuerholzsammeln getötet, für das sich Obama und Petraeus scheinheilig entschuldigten. Am 14. März wurden zwei Kinder in Kunar getötet, 10 und 15 jährige Brüder, weil sie Schaufeln trugen und für Gewehre gehalten wurden. Am 23. März hat ein NATO-Luftangriff in der Khost Provinz drei Zivilisten getötet, auch ein Kind dabei. Bereits im Februar hat es ein Massaker im Ghaziabad Distrikt der Kunar Provinz gegeben, wo ein Helikopterangriff 65 Zivilisten tötete, einschliesslich 22 Frauen und 40 Kinder unter 13 Jahren!

NATO ist die Abkürzung für Nord Atlantische Terror Organisation!

Das US "Kill Team" unterwegs in Afghanistan

von Freeman am Mittwoch, 30. März 2011 , unter , | Kommentare (44)



Hier sehen wir ein Video, von US-Soldaten aufgenommen, welches die Ermordung von Zivilisten auf einem Motorrad zeigt. Sie waren unbewaffnet und wurden ohne Vorwarnung zusammengeschossen. Dieses Video wurde vom sogenannten "Kill Team" als Abschussbeweis und Trophäe herumgezeigt, was alleine schon gegen die Verhaltensregeln der US-Armee verstösst:



Die feigen Schweine wurden weder angegriffen, noch sonst wie bedroht.

Um diese und andere bewusste Tötungen von Zivilisten gegenüber den Kommando zu kaschieren, haben sie dann neben den Leichen aus anderen Gefechten erbeutete Waffen platziert und behauptet, sie wurden angegriffen. Ausserdem nahmen einige der Männer Gebeine, Finger und Ohren als Trophäen mit und liessen sich mit den toten Opfern grinsend ablichten.



Auf folgenden Foto sieht man wie die Soldaten einen toten Jungen die Augen mit einem tragbaren Iris-Scanner ablichten und die Fingerabdrücke nehmen. Das soll die Regel bei getöteten Afghanen sein. Für was diese Daten benutzt werden ist mir unverständlich:



Vergangene Woche hat ein US-Militärtribunal den Soldaten Jeremy Morlock zu 24 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt, vier weitere sind wegen Mordes angeklagt. Morlock hatte gestanden, Mitglied des "Kill Teams" zu sein und drei unbewaffnete Zivilisten in Afghanistan getötet zu haben.

Afghanistans Präsident Hamid Karzai hat sich rund zwei Wochen nach der Veröffentlichung der Gräuelbildern, die US-Soldaten bei ihrem Einsatz in Afghanistan zeigen, zu den Aufnahmen geäussert. Bei einer Rede vor Studenten in Kabul sagte der Präsident: "Die Bilder von den getöteten Zivilisten haben mich geschockt und verletzt", sagte er. "Ich spreche diese Geschichte an, weil die Welt endlich aufwachen muss."

Was hat Obama erst gestern bei seiner Rede gesagt, wo der den Krieg gegen Libyen rechtfertigte? Der Einsatz wäre notwenig, um weitere Gewalt gegen Zivilisten zu verhindern. Diesem Heuchler müsste man in die Fresse schlagen, so ein verdammter Lügner ist er. Seine Soldaten begehen jeden Tag und schon seit 10 Jahren unvorstellbare Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Afghanistan.

Der Reaktorkern ist durchgeschmolzen

von Freeman am , unter , | Kommentare (19)



Das Rennen um die Rettung vor einem atomaren Desaster ist möglicherweise verloren. Der Kern in einer der Reaktoren im Atomkraftwerk von Fukushima ist durch den Boden des Sicherheitsbehälters geschmolzen und auf den Betonboden gelandet, was zu einer grösseren Freilassung von Radioaktivität führen wird. Zu diesem Schluss ist ein führender US-Experte gekommen, der die Strahlung am Unglücksort gemessen hat.

Richard Lahey, ehemaliger Chef der Sicherheitsforschung für Siedewasserreaktoren bei General Electric, als die Firma die Einheiten in Fukushima installierte, erzählte der britischen Zeitung Guardian, die Arbeiter am havarierten Kraftwerk haben scheinbar "das Rennen verloren", um den Reaktor zu retten. Aber, sagte er, es gibt keine Gefahr einer Katastrophe wie in Tschernobyl.

Die Arbeiter haben Wasser in die Reaktoren 1 bis 3 gepumpt, in einem verzweifelten Versuch die Brennstäbe vom Schmelzen zu bewahren, aber die Stäbe liegen teilweise bei allen drei Reaktoren frei.

Ein Teil des geschmolzenen Kerns, bestehend aus dem Uran der Brennstäbe und dem Zirkonium der Hülle, ist durch den Stahl des Bodens des Druckbehälters von Reaktor 2 gedrungen, sagte Lahey.

"Die Anzeichen die wir bekommen, vom Reaktor über die Strahlenwerte und dem Material welches wir sehen, zeigt uns, der Kern ist durch den Boden des Druckbehälters von Einheit 2 geschmolzen. Und einiges davon liegt unten am Boden im Dry-Well," sagte Lahey. "Ich hoffe ich liege falsch, ist allerdings was die Befunde uns zeigen."

Die grösste Sorge lautet, wenn die geschmolzenen Brennelemente mit dem Betonboden des Dry-Well reagieren, werden radioaktive Gase in die Umgebung freigesetzt. In Fukushima sind die Dry-Wells mit Meerwasser geflutet, was die geschmolzene Masse die austritt abkühlt und die Menge an radioaktiven Gas reduziert.

Lahey sagte: "Es wird nicht als ein grosser Klumpen austreten; es kommt wie Lava und das ist gut, weil es leichter zu kühlen ist."

So sah die "Lava" in Tschernobyl aus:



Die Dry-Well ist von einer zweiten Stahlbetonstruktur umgeben, welche dazu dient, radioaktive Stoffe nicht in die Umgebung austreten zu lassen. Aber die Wasserstoffexplosionen könnten diese Hülle beschädigt haben.

"Der Grund warum wir besorgt sind ist, sie haben Wasser ausserhalb dieser Einschliessung gefunden, welches hoch radioaktiv ist und es kann nur von Reaktorkern stammen," fügte Lahey hinzu. "Es wird in keiner Weise wie Tschernobyl sein, wo es zu einer grossen Feuer- und Dampfexplosion kam, aber es ist keine gute Nachricht für die Umwelt."

Die Strahlenwerte des Wassers im Turbinengehäuse von Reaktor 2 wurde mit 1'000 Millisievert pro Stunde gemessen. Bei dieser Grössenordnung dürfen die Arbeiter sich nur für 15 Minuten dort laut Sicherheitsrichtlinien aufhalten.

-------------

Bei zee wei ... macht euch auf eine weitere Kernschmelze bereit, nämlich die des US Treasury Bond Marktes. Durch die Revolutionen in den arabischen Staaten und durch das Desaster in Japan, werden weniger Schuldscheine der Amis gekauft. Es ist sogar so, die japanische Regierung bzw. die Zentralbank wird gezwungen sein, einen grossen Teil der US T-Bonds die sie als Reserve hat zu verkaufen, um den Wiederaufbau des Landes zu finanzieren. Und wenn Washington seine Schulden nicht mehr verkaufen kann, dann ist der amerikanische Staat zahlungsunfähig. Sind sie übrigens jetzt schon, wenn der Kongress nicht bis zum 8. April die Schuldenfinanzierung für den Rest des Jahres genehmigt. Dann gibts einen "Government Shutdown", dann schliessen sie den Laden.

Massenproteste in den USA

von Freeman am Dienstag, 29. März 2011 , unter , | Kommentare (24)



Vergangenes Wochenende gingen Zentausende in Los Angeles auf die Strasse, um gegen die Politik von Obama und für Arbeiterrechte zu demonstrieren. Auf der Bühne und später im Interview sieht man Tom Morello, den Gittaristen der Gruppe "Rage Against the Machine", seine kritische Meinung äussern:



Es wurden auch Plakate gegen die Kriege hochgehalten. Ist das der Beginn einer Revolution in Amerika?

Hartz IV-Verschärfungs-Gesetz-Countdown läuft

von Freeman am , unter | Kommentare (22)



Wegen der Dringlichkeit und kurzen Frist bringe ich die Presseerklärung der Hartz4-Plattform:

Nur noch DREI TAGE zur Sicherung rückwirkender Rechte!

Überprüfungsanträge für 4 Jahre nur noch bis Donnerstag, 31. März, 24 Uhr möglich!

„Mehr als einen Monat verzögerte die Bundesregierung die Veröffentlichung des neuen Hartz IV-Gesetzes – mit dem Ziel, den Betroffenen finanzielle Rechte vorzuenthalten?“ fragt Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin. „Jetzt drängt die Zeit für die Hartz IV-Berechtigten, sehr eilige - teilweise nur noch Tages-Fristen zu beachten, in denen sie sich weitergehende Rechte aus dem alten Gesetz noch sichern können.“

Nach Auskunft des zuständigen Referats des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gegenüber der Hartz IV-Plattform wird das – vom Bundesrat am 23. Februar beschlossene – neue Hartz IV-Gesetz voraussichtlich am heutigen 29. März durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt rechtswirksam.

Das bedeutet: Überprüfungsanträge nach § 44 SGB X für falsche Bescheide der Verwaltungen können rückwirkend auf 4 Jahre jetzt – unwiderruflich! - nur noch bis zum Donnerstag, 31. März, 24 Uhr gestellt werden; Bezug: § 77 Abs. 13 der Gesetzesnovelle. Ab 1. April gilt nach neuem Gesetz nur noch die Rückwirkung auf 1 Jahr.

„Eine schäbige Verzögerungstaktik der Bundessozialministerin! Sie hätte ohne Not das Gesetz auch bereits Anfang März veröffentlichen können – wenn sie nur gewollt hätte. Aber wieder einmal bewahrheitet sich, dass es Ministerin von der Leyen nicht zuerst um die Rechte der Betroffenen geht, sondern nur um Geld – und zwar darum, durch extrem kurze Fristen möglichst viel Geld bei den Ärmsten einzusparen. Bleibt nur zu hoffen,“ so Brigitte Vallenthin, Hartz4-Plattform, „dass auch in den kaum mehr
drei Tagen noch möglichst viele von Ihnen, den formlosen Antrag bei den Hartz IV- und SGB XII-Verwaltungen stellen, um alle vorenthaltene Leistungen doch noch zu bekommen.“

Wiesbaden, 29. März 2011


Deckeneinsturz hat die Kernbrennstäbe freigelegt

von Freeman am , unter , | Kommentare (14)



Die neuesten Luftaufnahmen vom Fukushima Atomkraftwerk vom vergangenen Sonntag zeigen sehr bedenkliche Schäden. So ist die Decke über Reaktor 1 un 3 eingestürzt und somit auch der Kran drauf gefallen, mit dem die Brennstäbe herausgezogen und ins Kühlbecken verlagert werden können. Ausserdem sieht man wie radioaktiver Dampf aus allen Öffnungen in die Umwelt entweicht.

Professor Naoto Sekimura der Tokyo Universität wurde gefragt, was dieser Zusammensturz der Dächer und der Decken bedeutet, die durch die Wasserstoffexplosionen verursacht wurden. Er sagte, der Kran könnte die Schutzhülle der Reaktoren beschädigt und die Brennstäbe freigelegt haben, was eine Freisetzung von radioaktiven Stoffen in die Umwelt bedeutet.

Bei den Brennstäben handelt es sich um MOX oder Mischoxid-Brennelementen, die aus Urandioxid und Plutoniumdioxid bestehen. Das heisst, es könnte Plutonium freigesetzt worden sein.



In den Aufnahmen sieht man auch den Zustand von Reaktor Nr. 4 mit dem gelben Reaktorgehäuse. Der Deckel des Gehäuses steht offen, da dieser Reaktor zum Zeitpunkt des Erdbebens gewartet wurde.



Nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco wurde an mehreren Stellen ausserhalb des Meilers Plutonium entdeckt. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan sprach mit Blick auf das Reaktorunglück und die Schäden durch das Erdbeben und den Tsunami im Osten des Landes von der "schwersten Krise Japans" seit dem Zweiten Weltkrieg.

Im Nordosten der USA sind im Regenwasser Spuren von Radioaktivität entdeckt worden. Nach solchen Funden in den US-Bundesstaaten Massachusetts und Pennsylvania wurden nach Behördenangaben am Montag auch in Ohio erhöhte Strahlungswerte in Regenwasser nachgewiesen. Forscher der Case Western Reserve University in Cleveland erklärten, sie hätten eine kleine Menge Jod 131 aus Japan im Regenwasser auf dem Dach eines Campus-Gebäudes gefunden.

Bereits seit 18 Tagen strömen radioaktive Substanzen in die Umwelt und werden in der ganzen nördlichen Hemisphäre verteilt. Ausserdem ist das Meer rund um das Atomkraftwerk radioaktiv verseucht, denn das Meerwasser, welches zur Kühlung verwendet wird, fliesst zurück ins Meer. Damit ist das Hauptnahrungsmittel der Japaner, Fische, Krebse, Muscheln und auch die Algen, an der Ostküste ungeniessbar.

Diese Katastrophe hat ungeahnte Konsequenzen, nicht nur für die Japaner, sondern auch für uns.

TV-Sender ziehen Simpson-Folgen zurück

Wie alle Fans der Serie wissen, arbeitet das Familienoberhaupt Homer Jay Simpson im Atomkraftwerk von Springfield als Sicherheitsinspektor im Sektor 7G, obwohl er nahezu keinerlei Qualifikation für diesen Beruf besitzt.



Die Fernsehsender der Schweiz, Österreich und Deutschland sichten deshalb die Simpson-Folgen nach "unpassenden" Szenen über Atomunfälle und senden diese nicht mehr, wie 20min.ch berichtet. Der ORF hat bereits die Folge 66 "Marge Gets a Job" und Folge 364 "On a Clear Day I Can't See My Sister" gestrichen. Wie "rücksichtsvoll" von ihnen unsere "Gefühle" nicht zu verletzen.

Verwandter Artikel:
Der persönliche Notfallplan

Zarkotzi, oder wie ein Freund zum Feind wurde

von Freeman am Montag, 28. März 2011 , unter , , , | Kommentare (17)



Dieser profilneurotische Zwerg aus Frankreich spielt sich als neuer Heerführer der westlichen Kreuzritter auf und ist die treibende Kraft hinter dem Angriffskrieg gegen Libyen. Es ist wieder typisch, wie ein Diktator, mit dem man Bombengeschäfte vorher gemacht hat, plötzlich zum Feind erklärt und nun bekriegt wird. Die Betonung liegt auf „Bomben“, denn es ist nicht lange her, da traf sich Zarkotzi mit Gaddafi in Tripoli und sie schlossen ein Rüstungsgeschäft über 300 Millionen Euro ab.



Die Beziehungen waren so eng, der libysche Despot soll laut seinem Sohn sogar den Wahlkampf des möchte gern Napoleon finanziert haben. Deshalb ist es verständlich, wenn der „Revolutionsführer“ die Welt nicht mehr versteht, wo er doch auch noch die Terroristen der Al-Kaida im Namen des Westen bekriegt und die schwarzafrikanische Flüchtlingsflut von Europa ferngehalten hat. Das Öl haben sie ihm auch gerne abgekauft.

Ende Juli 2007 vereinbarten Zarkotzi und Gaddafi eine militärische Zusammenarbeit und die Lieferung von Technologie für den Bau eines Atomkraftwerks - angeblich zur Energieversorgung bei der Meerwasserentsalzung. Kurz danach bestätigte der deutsch-französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS, dass seine Tochterfirma MBDA Libyen das Panzerabwehr-Raketensystem "Milan" liefern werde. Es war das erste Rüstungsgeschäft Libyens mit dem Westen seit dem Ende des Waffenembargos im Jahr 2004.

Die Gesamtbestellung war aufgeteilt in Panzerabwehrraketen für 168 Millionen Euro und eine Tetra-Funkanlage für 128 Millionen Euro. Vielleicht überlegt sich Gaddafi heute, statt Raketen gegen Panzer, wäre es besser gewesen Luftabwehrraketen gegen die angreifenden NATO-Bomber zu kaufen und sie hätten es ihm sicher auch geliefert.

Warum ist der Besetzer des Élysée-Palast so erpicht Gaddafi jetzt zu bombardieren, wo er doch vorher ihn mindestens als guten Geschäftspartner angesehen hat? Dazu muss man die allgemeine Einstellungsänderung des Westens gegenüber Despoten verstehen. Die Diktatoren, die dem Westen völlig hörig sind und dessen Land strategisch nützlich ist oder ihre Rohstoffe ausplündern lassen, dürfen alles machen, das ist ja klar, sogar ihre eigene Bevölkerung auf den Strassen abknallen und ermorden, so wie die Scheichs in Kuwait, Oman, Bahrain und Saudi Arabien. Darüber wird in den Medien geschwiegen.

Früher wurden die Diktatoren die in Ungnade fielen, als Bedrohung für die Menschheit, für die USA, ihre Nachbarn und speziell für Israel hingestellt. So geschehen mit Saddam Hussein und den beiden Kriege gegen den Irak. Man dichtete ihm Massenvernichtungswaffen an, mit denen er Atompilze überall aufsteigen lassen könnte. Es ging dabei in Wirklichkeit um das Machtmonopol Israels im Nahen Osten zu erhalten, ums Öl und einen Grund zu finden, in den Golfstaaten Militärbasen errichten zu können, zur Umkreisung des Iran.

Von einer Bedrohung und präventiven „Verteidigung“ ging es dann um den „Krieg gegen den Terror“ und „wenn wir die Terroristen nicht dort bekämpfen kommen sie zu uns“ Lüge. Deshalb wurde Afghanistan überfallen und besetzt, muss Deutschland am Hindukusch verteidigt werden, und danach wurden die Kriege auf Pakistan, Jemen, Somalia, Sudan usw. ausgedehnt, überall wo Al-Kaida passend so auftaucht. Ein flüchtiges Wesen diese Al-CIAda, die es gar nicht gibt.

Beiden oben genannten Gründen gemeinsam ist, dass sich der Westen in irgendeiner Weise bedroht und deshalb angeblich zum Handeln gezwungen fühlte.

Jetzt ist es anders. Die Drohung eines Angriffs und die Terrorbekämpfung sind überholt. Deshalb wurde die Schwelle für einen Angriffskrieg mittlerweile noch tiefer gelegt. Jetzt werden „humanitäre Gründe“ angegeben, reicht es bereits aus, wenn ein Despot die Rebellen im eigenen Lande die ihn stürzen wollen bekämpft. Die armen Aufständischen müssen mit einer Flugverbotszone beschütz werden, ohne die sie keine Chance hätten. Ob die Mehrheit der Bevölkerung überhaupt auf der Seite der Rebellen steht, wird gar nicht erst gefragt. Es wird über ihre Köpfe hinweg von Westen entschieden was gut für sie ist.

Die offizielle Begründung für den Krieg gegen Libyen lautet nun, "aus reinen humanitären Gründen zum Schutz der Zivilbevölkerung." Der Westen führt einen moralischen Krieg hier und der Kriegsnobel- preisträger Obama bewahrheitet den Spruch, „Krieg ist Frieden“. Heute bombt der Westen im Namen der Menschlichkeit, völlig logisch und legitim. Das nennt man "kill for peace", wie auf der Illuminaten Karte Nr. 8 abgebildet.

Dieser Schutz der Zivilbevölkerung gilt selbstverständlich nicht für die Palästinenser in Gaza, denn die werden jeden Tag von der israelischen Luftwaffe, Armee und Marine mit Bomben, Granaten und Maschinengewehrfeuer getötet. Wo bleibt das Eingreifen des Westens und eine Flugverbotszone hier? Das zionistische Apartheid-Regime betreibt damit nur Selbstverteidigung, heisst es, ausserdem darf man solche Fragen gar nicht stellen. Wer die systematische Ausrottung und ethische Säuberung der Palästinensergebiete anspricht ist ein Antisemit.

Wie rassistisch dieses Gebilde ist und wie sie Geschichtsfälschung betreiben, zeigt die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, welches die Erwähnung des Wortes „Nakba“ in Israel unter Strafe stellt, mit dem die Palästinenser ihre Vertreibung 1948 aus ihrer Heimat bezeichnen. Für die Palästinenser ist das ihr Holocaust, denn damals haben zionistische Terrorbanden ganze Dörfer platt gewalzt und weggesprengt, wurden die, die sich dagegen wehrten eingesammelt, an die Wand gestellt und exekutiert. Durch diese „Säuberung“ wurde überhaupt erst der „Lebensraum“ für die jüdischen Einwanderer aus aller Welt geschaffen.

Es ist psychologisch oft so, man fällt von einem Extrem ins andere. Die Opfer werden zu Tätern und umgekehrt.

Seit dem vegetieren die Palästinenser im grössten Open-Air-KZ der Welt dahin und jeder Widerstand wird als Terror bezeichnet. Aber darüber darf man auch nicht mehr sprechen und die Medien berichten nur einseitig oder schweigen es ganz tot. So betreibt der Westen eine Doppelzüngigkeit nach der anderen und macht was er will.

Menschenrechte sind relativ, gelten nur für die Gruppen die gerade in den Kram passen, für andere nicht.

Zarkotzi hat auch eine 180 Grad Wende vollzogen und agiert wie ein Besessener. Die Rolle Frankreichs in Nordafrika und vor allem die vielen Besuche französischer Politiker bei den diktatorischen Machthabern, wurde hart kritisiert. Die Mitglieder der französischen Regierung haben sich von Ben Ali, Mubarak und Gaddafi einladen und aushalten lassen. Man hat Geschäfte gemacht und den libyschen Despoten in Frankreich in allen Ehren empfangen, eine Woche verwöhnt und beinahe auf Händen getragen. Jetzt fordert Zarkotzi die Entfernung von Gaddafi und bombardiert ihn.

In einem Interview mit einer italienischen Zeitung sagte Gaddafi dazu: „Ich glaube Herr Sarkozy hat ein mentales Problem. Er sagt Sachen die nur von einem Verrückten stammen können.

Gaddafi fühlt sich auch von ihm und den anderen europäischen Politikern verraten, die jetzt plötzlich seine Niederschlagung des Aufstandes kritisieren, nach dem sie jahrelang sein Regime wegen dem Zugang zum Öl hofiert haben. “Ich bin völlig durch die Handlungen meiner europäischen Freunde schockiert,“ sagte Gaddafi.

Jede Aussenpolitik ist immer auch Innenpolitik. Das heisst, dieser Krieg gegen Libyen kommt Zarkotzi gerade gelegen, denn seine Popularität ist laut Umfragen ein Jahr vor den Wahlen auf einem Tiefpunkt angelangt und er wird von Jean-Marie Le Pen rechts überholt. Vielleicht denkt er sich, so kann er seine Beliebtheit verbessern und vor den drückenden Problemen in Frankreich ablenken. 2010 gingen Millionen auf die Strasse, um gegen die Sparmassnahmen zu protestieren und Generalstreiks legten das ganze Land lahm. Für 2011 wird das gleiche und noch mehr erwartet, denn die Regierung hat kein einziges Problem gelöst.

Laut neuesten Meldungen hat Zarkotzis Partei UMP beim letzten Stimmungstest vor der Präsidentschaftswahl in einem Jahr sehr schlecht abgeschnitten. Bei der zweiten Runde der französischen Kantonalwahlen erreichten die oppositionellen Sozialisten laut einer Prognose des Innenministeriums in Paris am Sonntag 36,2 Prozent, die konservative UMP hingegen nur 18,6 Prozent der Stimmen.

Einen Krieg haben Machthaber immer schon benutzt, um jede Kritik von sich selber abzulenken und die Bevölkerung für sich zu gewinnen.

Vielleicht träumt Zarkotzi aber auch davon, mit seiner Unterstützung der Rebellen in Libyen und ihrer Machtergreifung in Tripoli, werden sie ihm Statuen zu Ehren bauen, oder Plätze und Boulevards nach ihm benennen. Oder er zieht wie Julius Caesar triumphal in der Hauptstadt als „Bringer der Demokratie“ ein. Seinen Kleinwuchs muss er durch entsprechenden Grössenwahn kompensieren.

Und im Falle eines Sieges der Opposition, verspricht er sich eine reichliche Belohnung, durch neue Gas- und Ölverträge. Denn das was Frankreich bisher in Libyen hat, im Vergleich zu den anderen westlichen Ländern, ist nicht viel. Schauen wir uns die Karte der Gebiete an, die an Ölkonzerne vergeben wurden. Was sehen wir? Frankreich mit seiner Total SA hat mit der gelben Fläche den kleinsten Anteil. Da gibt es mehr zu holen, wenn die Verträge nach einem Abgang von Gaddafi mit der neuen Regierung ausgehandelt werden.



Die Amerikaner mit dem Waha Oil Konsortium und mit Exxon Mobile haben das grösste Stück am Energiekuchen. Dann folgt Italien mit der ENI. Die Briten sind mit BP und Shell dick dabei. Deutschland hat auch mit RWE einen grossen Batzen an der Küste rund um Bengasi. Sogar den Norwegern mit ihre Statoil gehört ein ansehnliches Stück.

Nur Frankreich hat so wenig und dann noch die Hälfte auf dem Meer. Das kann sich alles nach einem Sturz von Gaddafi mit Frankreichs Hilfe ändern. Deshalb wurde auf den Zug der Umstürze in der arabischen Welt aufgesprungen und über Nacht der gute Freund Gaddafi in einen Feind verwandelt.

Was kann ein Despot aus dieser Behandlung durch den Westen für eine Lehre ziehen? Ja nur die Schraube gegen das Volk noch enger ziehen und ja keinen Protest erst aufkommen lassen. Wenn man nichts von der Opposition hört, dann ist alles in Ordnung. Sobald sich Demonstrationen bilden oder sogar Rebellen sich zusammentun und dann um Hilfe schreien wenn man sie bekämpft, kann man mit einem NATO-Angriff aus "humanitären Gründen" rechnen, speziell dann, wenn das Land wertvolle Ressourcen hat.

Verwandter Artikel:
Interview mit deutschen Rebellenführer KOBRA

Alle wurden runtergefahren, nur die Grünen strahlen

von Freeman am , unter , | Kommentare (50)



Die Wähler in Baden-Württenberg und Rheinland-Pfalz haben alle Parteien abgestraft, bis auf die Grünen, sie erleben einen historischen Sieg. Die deutschen Medien nennen es die „Atom-Wahlen“ und benutzen Anspielungen auf die Reaktor- katastrophe in Japan in ihren Meldungen. „CDU-Mappus abgeschaltet“ heisst es, oder „SPD-Beck runtergefahren“ und „FDP vom Netz“, lauten die heutigen Schlagzeilen. Den Gewinner Kretschmann beschreiben sie hingegen als „Erster grüner Ministerpräsident glüht vor Glück“. Tatsächlich haben die Grünen als einzige erheblich an Stimmen zugewonnen, alle anderen massiv verloren.

Am schlimmsten traf es Merkels CDU, die nach fast 58 Jahre an der Regierung in Baden-Württenberg eine Ohrfeige die sich gewaschen hat bekam. Als Schuldige wird jetzt die Atomdebatte nach Fukushima bezeichnet, dabei war vorher schon die arrogante Handhabung des S21 Bahnprojekts durch die CDU und FDP sicher der ausschlaggebende Punkt. Es wurden ihre Stammwähler mit den Wasserwerfern am schwarzen Donnerstag getroffen, das haben sie sicher nicht vergessen und die CDU fiel von 44,2% bei den letzten Wahlen auf 39% zurück.

Winfried Kretschmann (62) könnte der erste grüne Ministerpräsident in der Geschichte der BRD werden, nach dem seine Partei 25% der Stimmen bekam. Zusammen mit den 23,1% der Sozialdemokraten reicht es knapp für die Mehrheit mit 71 Abgeordneten, nur eine mehr als notwendig. Wenn die FDP nicht so abgestürzt wäre, dann gebe es immer noch eine Mehrheit für Schwarz/Gelb. Es ging aus ihrer Sicht nur knapp daneben, deshalb muss man den Wahlsieg der Grünen schon relativieren.

Aber, das ist wohl der Anfang vom Ende für Merkel bis zu den Bundestags- wahlen 2013 und für die Koalition mit der FDP, die sogar in Rheinland-Pfalz ganz draussen ist. Die 180 Grad Wende von Merkel aus wahltaktischen Gründen wurde offensichtlich durchschaut, nur sechs Monate nach dem sie die Laufzeitverlängerung über alle Köpfe hinweg erst beschlossen hatte. Ein verzweifelter Versuch noch das Ruder herumzureissen.

Aber das ist alles nur oberflächliches Theater für die Zuschauer. Die wirklichen Machthaber in Deutschland haben schon länger Merkel abgeschrieben. Das hat man spätestens seit Sommer 2010 gemerkt. Der Moor hat seinen Dienst getan, der Moor kann gehen. Jetzt werden neue Marionetten vorbereitet und dürfen bald so tun wie wenn sie was zu sagen haben. Die Grünen gehören genau so zum Establishment wie die Schwarz-Rot-Gelben. Wenn am Ruder steuern alle den selben Kurs, das wissen wir doch.

Aber wollen wir positiv bleiben. Gönnen wir den S21-Gegner die Freude, in dem sie voller Emotionen den Bauzaun gestern Abend gleich niedergerissen haben. Ihr Ruf „Mappus muss weg!“ ist jedenfalls wahr geworden.

Verwandter Artikel:
Deutsche nicht für die Selbstregierung geeignet

500'000 protestierten in London gegen Kürzungen

von Freeman am Sonntag, 27. März 2011 , unter , | Kommentare (25)



Während der kriegsgeile britische Premierminister Cameron zusammen mit möchtegern Napoleon Zarkotzi einen blutigen Krieg gegen Libyen führt, sind am Samstag 1/2 Million Menschen in London auf die Strasse gegangen, um gegen die massiven Kürzungen der Staatsausgaben zu protestieren. Für Kriege und der Bombardierung fremder Länder ist immer Geld da, nur für die Bevölkerung im eigenen Lande nicht und die ganze Infrastruktur verlottert dabei. Die Staatspleite durch die Bankenrettung wird auf den Rücken der Studenten, Arbeiter und Rentner ausgetragen, welche die Rechnung dafür zahlen müssen.

Die Organisatoren des Protest gegen die Kürzungen der öffentlichen Ausgaben sagten, die Demonstration war ein "fantastischer Erfolg", nach dem fast 500'000 (laut britischer Zeitung Independent) zum grössten Ereignis seit 20 Jahren friedlich zusammen kamen.

Lehrer, Pflegepersonal, Feuerwehrleute, Gemeindearbeiter und sonstige Bedienste aus dem öffentlichen Dienst aus der ganzen britischen Insel marschierten durch London zu einer Zusammenkunft im Hyde Park, wo Gewerkschaftsvertreter und der Parteichef der Laborparty Ed Millibrand die "brutalen" Kürzungen der Arbeitsstellen und Dienste verurteilten.



Danach kam es zu gewaltsamen Auseinadersetzungen, als Hunderte von jungen Aktivisten die Demonstration nutzen, um ihren Unmut auszudrücken und mit der Polizei zusammenstiessen. Sie warfen Feuerwerkskörper, Farbbeutel und griffen Luxusgeschäfte in der Oxford und Regen Street und rund um den Piccadilly Circus an. Die Fenster und Türen von Bankfilialen wurden eingeschlagen und die Automaten beschädigt.

Es wurden gezielt die Geschäfte angegriffen, dessen Konzerne der Steuerhinterziehung beschuldigt werden, ihr Geld in Steueroasen aus England transferieren, wie Fortnum & Mason.



Der Generalsekretär des Gewerkschaftsbundes Brendan Barber sagte, er bedauere die Gewalt und er hoffe, diese würden nicht vom massiven Protest gegen die Kürzungen ablenken.

"Ich glaube nicht, dass das Vorgehen einiger hundert Leuten das Augenmerk von den Hunderttausenden ablenkt, die eine kraftvolle Botschaft an die Regierung sandten."

"Die Minister sollten ernsthaft ihre Strategie nach der heutigen Demonstration überlegen. Hier spricht der britische Mann auf der Strasse."

Barber fügte hinzu, die Gewerkschaften könnten den Druck noch erhöhen, speziell in den Wahlkreisen der Abgeordneten und ihnen die Wut der Bürger spüren lassen.

Len McCluskey, Generalsekretär der Gewerkschaft Unite, sprach zu den Protestieren und sagte, sie seien Zeugen der Schliessung von Dienstleistungen, alte Menschen die keine Pflege mehr bekommen, oder Stadtbüchereien, Schwimmbäder und Parks die sich in "Ruinen" verwandeln und junge Menschen ohne Zukunftsaussichten, die dahinvegetieren.

"Aber ihr repräsentiert den Geist des Widerstandes an jeder Arbeitsstelle und jeder Gemeinde und wir werden nicht unsere Lebensart zerstören lassen, damit die Reichen und Gierigen in Saus und Braus leben können."

McCluskey warnte auch vor dem "Angriff" der Regierung auf das Gesundheitssystem NHS, warnte die Minister, sollten sie den Gesundheitsdienst privatisieren, dann werden die gleichen Proteste stattfinden.

Dave Prentis, Generalsekretär der Gewerkschaft Unison sagte, der Aufmarsch war "absolut enorm" und er zeigt die Wut der normalen Bürger gegen die Kürzungen der Regierung.

"Hier haben wir normale Familien und arbeitende Menschen mit ihren Kindern gesehen, die eine kraftvolle Botschaft an David Cameron schickten, die zerstörerischen Kürzungen zu beenden, die zum Verlust von Zehntausenden Arbeitsplätzen und der Schliessung von öffentlichen Diensten führt."

Schneedecke auf dem Kilimandscharo nimmt zu

von Freeman am Samstag, 26. März 2011 , unter , | Kommentare (29)



Der höchste Berg Afrikas wird sehr gerne von den Klimato-logen (Betonung liegt auf logen) als Beispiel für die drohende Klimaerwärmung herangezogen. So veröffentlichte der Schmiergel am 19. Februar 2001 einen Artikel mit der Überschrift „Kilimandscharo – Bald keine Schneehaube mehr“. Die neuesten Beobachtungen sagen aber 10 Jahre später was ganz anderes, die Schneehöhe auf dem Gipfel nimmt langsam zu, eine gute Nachricht.

Die Bildzeitung für die Intellektuellen schrieb damals: „Die Schneehaube auf der Spitze des Kilimandscharo droht zu schmelzen. Das Wahrzeichen Afrikas werde in weniger als 15 Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein“ und berief sich auf amerikanische Unwissenschaftler. Tatsächlich gab es vorübergehend einen Rückgang, der aber durch eine Trockenheit bedingt war und nicht wegen einer Erwärmung, denn auf fast 6'000 Meter Höhe ist es immer unter Null, auch am Äquator. Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei -7 Grad Celsius.

Was den Gletschern fehlt, ist viel eher der Nachschub an Schnee - möglicherweise weil sich die feuchten Winde vom 350 Kilometer entfernten Indischen Ozean abschwächen. Ausserdem entstand der Tropengletscher erst vor etwa 11’700 Jahren - also paradoxerweise genau zu der Zeit, als die letzte grosse Eiszeit im Norden zu Ende ging. Das Tropenklima verläuft also gegenläufig und folgt einem anderen Rhythmus als im Norden.

Umweltbeobachter und Tourismusexperten in Afrika freuen sich jetzt über die Zunahme der Schneehöhe. Auf der Seite von eTurboNews steht: “Der Besuch unseres Reporters in Tansania auf den Hängen des Kilimandscharo beweist, es gibt Veränderungen im Schnee auf dem Berg, der jetzt Teile der Bereiche bedeckt, wo das Eis geschmolzen war.“ Die Schneehöhe würde langsam wieder zunehmen und einen wunderschönen Blick auf den Kibo-Gipfel ermöglichen. Also war die Vorhersage der Klimahysteriker wieder falsch.

Aber im Schmiergel-Artikel stand noch: „Die Alpen werden nach Berechnung der Wissenschaftler bis zum Jahr 2025 etwa 90 Prozent der Gletscher verloren haben, die sie ein Jahrhundert zuvor bedeckten.“ Wenn diese Vorhersage stimmen würde, dann müssten ja heute nach 10 Jahren fast 40 Prozent der Gletscher verschwunden sein. Ist aber auch nicht der Fall, wenn ich so beim Fenster auf die Berge schaue. Ich hab einen schönen Blick auf die Gletscher von meinem Haus aus.

Was diese Pseudowissenschaftler falsch machen, sie nehmen den Trend einer kurzen Periode und extrapolieren diesen auf 20 und mehr Jahre hoch. Kein Wunder kommt man dann auf absurde Ergebnisse. Dabei bewegt sich alles in der Natur wellenförmig oder zyklisch, geht rauf und runter und nicht linear geradeaus. So kam auch das berühmt berüchtigte Hockeyschläger-Diagramm von diesem Klimalügner Michael E. Mann zustande.

Auch wenn die Gletscher abnehmen würden, dann ist das kein Beweis, die Ursache liegt am CO2 des Menschen. Es gibt überhaupt keinen Beleg dafür, CO2 würde das Klima beeinflussen. Das ist eine falsche Behauptung. Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre beträgt sowieso nur lächerliche 0,039 Prozent und davon ist der menschliche Anteil wiederum nur 5 Prozent, also 0,0019 Prozent. Das ist genau so wie wenn man in einen See pinkelt und dann sagt, das ganze Gewässer würde sich dadurch erwärmen.

Aktuelles Foto vom Kilimandscharo, aufgenommen am 2. März 2011:



"Freddy hat heute auf seiner Seite „Alles Schall und Rauch“ einen interessanten Artikel mit dem Titel „Schneedecke auf dem Kilimandscharo nimmt zu“ über die aktuelle Beschaffenheit der Schneekappe des Mount Kilimanjaro, dem höchsten Berg Afrikas, veröffentlicht. Seinen Ausführungen, dass das Gipfeleis des Berges weitaus kompakter ist, als von ewig warnenden Wissenschaftlern im Dienste der Klimapanikmache beschrieben, können wir uns nur anschließen. Erst zu Beginn dieses Monats waren wir für vier Tage in Amboseli auf kenianischer Seite des Berges und haben natürlich auch viele Fotos gemacht.

Die Schneekappe des Kili ist subjektiv betrachtet nicht sehr viel schwächer als vor 17 Jahren.
"

Hier weiterlesen ...

Nordlichter in Norwegen

von Freeman am Freitag, 25. März 2011 , unter | Kommentare (17)



Zum Wochenausklang was schönes:



Terje Sorgjerd ist ein Fotograf aus Norwegen und er hat eine Woche damit verbracht die Nordlichter in den norwegischen Nationalparks von Kirkenes und Pas und an der russischen Grenze aufzunehmen. 22'000 Bilder wurden zu diesem erstaunlichen Video zusammengestellt. Untermalt wird der Film von der Musik aus Gladiator.



Das ist für dich Fritz. Danke das es dich gegeben hat. Gute Reise, wir sehen uns drüben!

Reuters zeigt falsches Foto über Libyen

von Freeman am , unter , | Kommentare (14)



Am 23. Februar veröffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters ein Foto mit dem Titel: "Fotos der bei den Protesten getöteten Libyern, zu sehen in Bengasi". Es soll eine Bildergalerie von Personen zeigen, die durch Sicherheitskräften von Gaddafi getötete wurden und die Hinterbliebenen stehen davor und betrachten sie. Dieses Foto wird von zahllosen Medien rund um die Welt gezeigt, wie zum Beispiel auch bei N-TV:

Klick drauf um zu vergrössern ...


Fällt euch beim Betrachten dieses Foto im Artikel von N-TV etwas auf?

Hier die Bildergalerie auf der Reuters-Seite, wo dieses Foto auch gezeigt wird. Der Text zu diesem Foto lautet: "Ein Protestierer schaut auf die Bilder der Protestierer die während der letzten Tage während des Aufstandes gegen den libyschen Führer Muammar Gaddafi in Bengasi getötete wurden, 23. Februar 2011."

Klick drauf um zu vergrössern ...


So jetzt guckt mal in der Mitte oben, da steht ein Datum ganz gross "1996/6/29" über den Bildern, also der 29. Juni 1996 und die Zahl 1'200. Ganz klar, dieses Foto zeigt keine Demonstranten die in Bengasi getötet wurden.

Was hat dieses Datum zu bedeuten und was ist am 29. Juni 1996 passiert? An diesem Tag fand eine Niederschlagung eines Aufstandes im Abu-Salim-Gefängnis in der Nähe von Tripolis statt. Dabei kam es zu einem Massaker an den 1'200 Insassen und bei den gezeigten Portraits handelt es sich um die Opfer von damals aus Bengasi.

Das heisst, Reuters und alle ihre angeschlossenen Medien zeigen ein Foto mit Portraits von Personen die 1996 getötet wurden und nicht jetzt im Februar 2011. Eine totale Irreführung und Desinformation. Wie glaubhaft ist Reuters dadurch? Wie glaubhaft sind die Medien die das 1 zu 1 verbreiten?

Damit will ich die Verbrechen von Gaddafi keineswegs verharmlosen. Nur, eine Nachrichtenagentur muss schon korrekt berichten und nicht Behauptungen aufstellen die nicht stimmen. Denn so wird ein falsches und tendenziöses Bild über alle Medien verbreitet, die dieses Foto und den Begleittext ungeprüft übernehmen.

Übrigens, diese falsche Darstellung steht überall heute noch so und wurde nicht korrigiert. Was mich wundert, warum das bei den Medien niemand auffällt. Die betreiben wirklich Copy & Paste Journalismus.

UPDATE - Mittlerweile hat N-TV und Reuters das Foto ausgetauscht. Aber wie die Seiten ausgesehen haben, habe ich oben konserviert.

Wurde mit Japan die 7. Illuminati-Karte ausgespielt?

von Freeman am Donnerstag, 24. März 2011 , unter , , , | Kommentare (187)



Schon seit den Ereignissen vom 11. September 2001 wird das Kartenspiel „Illuminati – New World Order“ als eine erstaunliche Prophezeiung betrachtet. 1995 kam dieses Spiel heraus und es beinhaltete Karten, welche Ereignisse zeigt, die dann tatsächlich passiert sind. Ist mit dem Erdbeben in Japan wieder eine Vorhersage eingetroffen?

1990 dachte sich der Spielerfinder Steve Jackson ein neues Gesellschaftsspiel aus, das er dann schlussendlich "Illuminati -- New World Order" oder “INWO” nannte und 1995 veröffentlichte. Jackson erfand ein Spiel, welches fast haargenau die Ereignisse auf den Spielkarten abbildet, die dann tatsächlich später auch eingetreten sind.

Zwei davon haben 9/11 vorhergesagt. Wie konnte er das schon 11 Jahre vorher wissen? Was noch erstaunlicher ist, als das Spiel bekannt wurde, bekam er einen Besuch vom Geheimdienst und sie versuchten die Veröffentlichung zu verhindern.

Twin Tower und Pentagon:



Es gibt weitere Karten die Ereignisse des NWO-Plans abbilden, die mittlerweile stattgefunden haben, wie die Fälschung der Geschichte "Rewriting History", die Pandemie "Epidemic", die Bevölkerungsreduktion "Population reduction" und die Kriege aus humantären Gründen "Kill for Peace", mit dem Endziel, das totale Chaos "Tape run out ..."



Aber erstaunlich ist die Karte 7. Diese zeigt mit der Überschrift "Kombinierte Katastrophen" einen Turm und eine Uhrzeit darauf. Was in Japan geschehen ist und noch geschieht, ist tatsächlich eine Kombination von drei Katastrophen: Erdbeben, Tsunami und Atomunfall.

Am Freitag den 11. März (3/11 ist auch symbolisch) fand das Tōhoku-Erdbeben um 14:46 Uhr Ortszeit statt. Jetzt guckt euch die Uhrzeit auf dem Turm an, fast genau diese Zeit:



Jetzt wird es aber noch unheimlicher. Der abgebildete Turm entspricht genau dem Turm auf dem bekanntesten Kaufhaus in Tokyo, das Ginza Wako Gebäude:


Alles nur Zufall?

Wie konnte Steve Jackson den Illuminati-Plan so genau vorhersagen? Tatsächlich kannte er ihn so exakt, dass er einen überraschenden Besuch vom Secret Service erhielt, die dann versuchten ihn mundtot zu machen und die Veröffentlichung des Spiels zu verhindern. Er beschreibt den Überfall in seinen Worten wie folgt:

"Am Morgen des 1. März 1990 kam ohne Warnung eine bewaffnete Truppe von Secret Service Agenten, zusammen mit Polizeibeamten von Austin und mindestens einen 'Experten' in Zivil von der Telefonfirma, besetzten das Büro der Firma Steve Jackson Games und begannen eine Durchsuchung. In das Haus vom Autor von GUPRS Cyberpunk wurde auch eingedrungen. Es wurde eine grosse Menge an Geräten beschlagnahmt, einschliesslich vier Computer, zwei Laser-Drucker, einige Harddisks und sonstige Hardware. Auf einem der Computer lief das Illuminati Bulletin Board System."

Die Firma Steve Jackson Games führte einen Prozess gegen die Regierung, der dann am Schluss gewonnen wurde, aber ihnen fast das Genick brach. Sie wurden wegen "Betrug" angeklagt, weil die Firma angeblich Hacker-Aktivitäten förderte und ein Hacker-Newsletter herausgab. Der Richter verwarf den Fall und die Firma bekam $50'000 Schadenersatz plus $250'000 an Rückerstattung für Anwaltskosten.

Die Hauptaufgabe des Secret Service ist den Präsidenten zu schützen. Wer war deren Chef 1990? Es war Präsident George H. Bush, der Ober-Illuminati, Teufelsanbeter, Skull & Bones Mitglied und Kinderschänder. Offensichtlich war er sehr besorgt über die Veröffentlichung des Spiels "Illuminati -- New World Order", denn es zeigt deren Plan, der dann 11 Jahre später in die Realität umgesetzt wurde.

Aber entscheidet selber, ob jetzt mit Japan die 7. Illuminati-Karte ausgespielt wurde.

Am vergangenen Montag den 21. März fand eine Gala zu Ehren von George H. Bush in Washington DC statt, als Vorsitzender des "Points Of Light Institutes". Aha, der Name sagt alles, "Licht = Illuminati". Hier ein Foto von der Gala mit allen Verbrechern zusammen. Links Bill Clinton, dann George H. Bush und rechts sein Sohn George W. Bush:



Hier sieht man "Vater-Bush" im Krankenbett, mit einer Pyramide, dem Illuminati-Symbol, als "Heilquelle" auf dem Schoss:



Ist alles nur Zufall natürlich.

Und wenn wir schon bei Zufällen und Vorhersagen sind ... der bekannte Film MATRIX wurde im Jahre 1999 gedreht. Ab ca. der 17. Minute im Film sieht man in der Verhörszene mit Mr. Smith ganz kurz den Pass von Thomas Anderson, alias Neo, gespielt von Keanu Reeves, in den Unterlagen auf dem Tisch, und dort ist als Ablaufdatum der 11. September 2001 eingetragen.

Klick drauf um zu vergrössern ...


Der Ablauf von was? Von der alten Weltordnung? Die Requisite hätte jedes Datum in der Zukunft eintragen können. Was sind die Chancen ausgerechnet das von 9/11 zu nehmen? Die Wachowski-Brüder, die auch V für Vendetta produzierten, wussten wohl etwas.

Verwandte Artikel:
Das Stonehenge der Neuen Weltordnung?
Die Illuminaten gehen in Rente

Der schwarze Donnerstag reloaded

von Freeman am , unter , , | Kommentare (28)



Zur Erinnerung, damit jeder weiss um was es am Sonntag bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg geht:



Und die wahren Absichten wegen dem Atom-Moratorium sind an Tageslicht gekommen. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gegenüber eingeräumt, dass die zeitweilige Abschaltung von Atomreaktoren ein wahltaktisches Manöver ist.

Obama hat keine Erlaubnis für den Krieg gegen Libyen

von Freeman am , unter , | Kommentare (28)



Einige Kongressabgeordnete beider Parteien haben sich beschwert, Obama hätte die ausdrückliche Zustimmung des US-Kongress einholen müssen, bevor er den Angriff gegen Libyen befahl. Sie sind auch besorgt, der Krieg könnte eine weitere kostspielige und nie endende Operation werden. Sie betonten, der Präsident hat nicht die Vollmacht ein anderes Land anzugreifen, nur der Kongress darf das genehmigen.

Die Mitglieder der Demokraten, Barbara Lee, Mike Honda, Lynn Woolsey und Raul Grijalva haben Obama beschuldigt, “in den Krieg gestürzte zu sein, mit nur einem beschränkten Verständnis über die Situation am Boden und ohne Plan und Strategie für das Ende.

Wir werden im Kongress dafür kämpfen, dass die Vereinigten Staaten nicht schon wieder in einem destabilisierenden militärischen Morast in Libyen versinkt, ohne einen Ausstiegsplan oder einer diplomatischen Strategie für einen Frieden zu haben,“ wie sie in einer gemeinsamen Verlautbarung äusserten.

Die Abgeordneten sagten, nur der US-Kongress hat laut amerikanischer Verfassung das Recht einen Krieg zu erklären, deshalb hätten sie diesen gegen Libyen genehmigen müssen. Der Abgeordnete der Demokraten Dennis Kucinich hat sogar vorher schon gesagt, das Obama sich nicht grünes Licht vom Kongress eingeholt hat, wäre ein Vergehen für ein Amtsenthebungsverfahren.

Kucinich sagte am Dienstag, die Kriege im Irak und Afghanistan sind “nicht gewinnbare Moraste” und er sagte, er würde dafür sorgen, das Geld für die Operation gegen Libyen abzuschneiden. Er beschuldigte Obama, die „Vereinigten Staaten in noch einen Krieg den wir uns nicht leisten können zu stürzen.

Zur Erläuterung, der Kongress hat das Haushaltsrecht, muss jede Staatsausgabe genehmigen, auch die Kosten für diesen neuen Krieg. Wie ich hier aufgezeigt habe, hat nur der erste Angriffstag schon über 100 Millionen Dollar gekostet.

Der republikanische Abgeordnete Tim Johnson sagte, es gibt keine Verbindung zwischen dem Konflikt in Libyen und den nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten. Er nannte Obama einen "neuen kriegshetzerischen Präsidenten der alles für was er steht und wir dachten für was er steht verraten hat."

Mittlerweile kursiert in Washington ein Video aus dem Jahre 2007, wo der jetzige Vizepräsident Joe Biden, damals noch Senator, in einem Ansprache sagte, George W. Bush sollte des Amtes enthoben werden, wenn er den Iran angreift, ohne eindeutiger Zustimmung des Kongress. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bush mit einem Angriff gedroht, obwohl die US-Geheimdienste berichteten, der Iran hätte kein Atomwaffen- programm.

Der Präsident hat kein verfassungsmässiges Recht diese Nation in einen Krieg zu führen,“ sagte Biden damals, „ausser wir werden angegriffen oder es gibt Beweise, es steht ein Angriff kurz bevor. Und wenn er es tut, wenn er es wirklich macht, werde ich für seine Amtsenthebung sorgen.



Der gleiche Typ der das gesagt hat, ist jetzt Vizepräsident der Regierung, die genau das macht wovon er Bush gewarnt hat, Amerika in noch einen Krieg zu führen.

Wie sagt man auf Englisch dazu? "Politicians are full of shit!" oder auf Deutsch, "was kümmert mich mein Geschwätz von gestern".

Interview mit deutschen Rebellenführer KOBRA

von Freeman am Mittwoch, 23. März 2011 , unter , , | Kommentare (21)



SATIRE
Angespornt durch die Ereignisse in den arabischen Ländern, die einen historischen Wandel erleben, aber speziell durch den Aufstand in Libyen, hat sich nun in Deutschland auch eine Gruppe gebildet, die das „bestehende Regime“ wie sie es nennen entfernen wollen. Ich hatte die Gelegenheit mit dem Anführer der Aufständischen in ihrem Hauptquartier in der Rebellenhochburg in Ostdeutschland ein Interview zu führen.

Frage: Wie darf ich sie nennen, wie bezeichnen sie sich?

Kobra: Nennen sich mich einfach Kommandant der Befreiungsarmee ... oder KOBRA.

Frage: Aha. Wie sind sie darauf gekommen einen bewaffneten Regimewechsel durchzuführen?

Kobra: Wir sind schon lange sehr unzufrieden mit den Machthabern in Berlin und sehen nur noch einen erzwungenen Wechsel als Lösung. Diese Parteiendiktatur und Personenkult rund um Merkel ist völlig unakzeptabel. Es geht nur noch um Machterhalt und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Ausserdem lassen sie zu, dass unsere deutsche Kultur durch Horden von Moslems zersetzt wird. Dagegen müssen wir uns wehren. Das Fass zum Überlaufen gebracht hat die Weigerung des Regimes beim militärischen Angriff gegen Gaddafi mitzumachen. Dieses Abseitsstehen, wieder nur aus wahltaktischen Gründen, ist unerträglich.

Frage: Wie viele Kämpfer stehen unter ihrem Kommando?

Kobra: Einige hundert engagierte Rebellen, die zu allem bereit sind.

Frage: Aber damit ist doch keine Revolution durchführbar?

Kobra: Doch, denn wir rechnen wie in Libyen mit der Unterstützung der Westmächte.

Frage: Ach so. Wer unterstützt sie denn genau?

Kobra: Wir werden in militärisch taktischen Fragen von Zbigniew Brzeziński beraten, der seine ganze Erfahrung aus dem erfolgreichen Aufstand der afghanischen Mudjahedin gegen die Sowjets einbringt.

Frage: Ja wirklich? Und sonst, wer steht noch hinter ihnen?

Kobra: Die CIA beliefert uns mit Waffen und gibt uns logistische Unterstützung. In den Wäldern hier in der Umgebung haben wir Trainingslager errichtet, wo Einheiten der US-Special Forces uns im Freiheitskampf ausbilden. Finanziert wird die Revolution von George Soros.

Frage: Handelt es sich also wieder um eine von Soros und dem Enterprise Institute geplante Farbrevolution?

Kobra: Ja genau. Wir nennen es die Goldene Revolution, sie wissen, wegen Schwarz, Rot, Gold und ausserdem sind die anderen Farben schon von den bisherigen Umstürzen belegt, es war sonst keine mehr frei.

Frage: Aber mit so wenig Mann können sie doch nicht gegen die Regierung vorgehen? Was ist wenn sie die Bundeswehr einsetzten um den Aufstand niederzuschlagen?

Kobra: Doch, doch, wir rechnen mit vielen Überläufern, mit Militärs die dann auf unsere Seite wechseln. Die sind ganz sauer, weil sie nicht gegen Libyen mitmachen dürfen. Ausserdem sehen wir ja an Hand von Libyen wie das dann positiv läuft.

Frage: Wie meinen sie das?

Kobra: Wenn wir angegriffen werden und in Not sind, dann rufen wir die UNO und NATO um Hilfe, die beschützen uns dann. Über die kontrollierten westlichen Medien wird mit Propaganda der Weltgemeinschaft gezeigt, wie arm und hilflos wird sind und dringend Unterstützung benötigen. Aus humanitären Gründen wird dann von Aussen interveniert.

Frage: Sie meinen, die helfen ihnen wirklich?

Kobra: Ja sicher. Wir verlangen eine Flugverbotszone über ganz Deutschland, es wird eine Resolution im UNO-Sicherheitsrat verabschiedet und dann werden wir von oben beschützt. Es wird sich wie gegen Libyen eine Koalition der Willigen formieren, die dann mit Bombenangriffen die Regierungstruppen ausser Gefecht setzen.

Frage: Diese Rebellion wäre doch eine innerdeutsche Angelegenheit. Wieso soll sich das Ausland einmischen?

Kobra: Es gibt keine souveränen Staaten mehr und territoriale Integrität. Heute greifen die Westmächte überall ein und bestimmen was passiert, das müssten sie doch langsam wissen. Ausserdem geht es um den Schutz der Zivilbevölkerung, die mit den NATO-Bombenangriffen gewährleistet ist. Die Menschen im Irak und Afghanistan sind doch darüber auch sehr glücklich, endlich von der NATO befreit worden zu sein. Das Bisschen Kollateralschaden dabei muss man in Kauf nehmen.

Frage: Aber die Regierung in Berlin ist doch mit den Westmächten befreundet, wie soll das gehen?

Kobra: Das war bei Gaddafi auch so, denn Sarkozi, Belusconi, Brown und Obama haben ihm alle die Hand gegeben, waren seine Freunde, haben ihn zum G20 Gipfel eingeladen und ihm das Öl abgekauft, bis er in Ungnade gefallen ist. Sarkozi hat sich sogar von Gaddafi den Wahlkampf finanzieren lassen und jetzt bombardiert er ihn. So eine Ummünzung von einem guten in einen schlechten Diktator macht der Westen andauernd. Das ist bei Merkel auch so, sie ist jetzt auch die Böse.

Angefangen hat es mit ihrer Widerspenstigkeit, die ganze finanziellen Lasten der Eurorettung zu tragen. Dann die Schelte gegenüber Israel wegen der Siedlungspolitik. Und jetzt neu die 180 Grad Wende wegen dem Atomausstieg, was den Briten, Italienern und speziell den Franzosen überhaupt nicht passt. Die Weigerung, bei der Bombardierung von Libyen mitzumachen hat dann zur Entscheidung geführt, so kann es nicht weiter gehen, es muss ein Regimewechsel in Berlin her.

Jetzt hat Merkel sogar die deutschen Soldaten aus der AWACS-Operationen und der Seeblockade der NATO abgezogen und die vier Kriegsschiffe der Bundesmarine im Mittelmeer wieder dem eigenen Kommando unterstellt. Faktisch ist das ein Austritt aus der NATO der nicht geduldet werden kann.

Frage: Gibt es keinen anderen Weg eine Veränderung herbeizuführen?

Kobra: Das haben wir ja letzten Mittwoch versucht, aber leider ist Merkel zu früh aus dem Hubschrauber ausgestiegen.

Frage: Verstehe nicht was sie meinen, aber weiter. So selbstlos ist der Westen nicht, wenn sie militärisch intervenieren. Das kostet ja viel Geld. Was liegt für die Koalition der Willigen drin, wenn sie ihnen helfen und an die Macht bringen?

Kobra: Ja klar müssen wir ihnen was versprechen. Ihre Konzerne dürfen dann die Atomkraftwerke weiter betreiben, auch neue bauen, die Öl- und Gasvorkommen ausbeuten und das ganze Wasser privatisieren. Dazu erhalten sie noch die Einnahmen aus einer Autobahnmaut, die dann eingeführt wird. Die Privatisierung der ganzen deutschen Gesellschaft wird richtig durchgezogen und rank und schlank gemacht. Privatunternehmen können die staatlichen Aufgaben viel besser erledigen und was gut ist für Konzerne, ist auch gut für die Bevölkerung.

Frage: Sie sind also der Meinung, einen erfolgreichen Aufstand durchführen zu können?

Kobra: Ja sicher, mit dem Schutzschirm der NATO sind wir sehr zuversichtlich nach Berlin einmarschieren zu können und wieder ein gehorsames Regime, ich meine, eine demokratische Regierung einzusetzen.

-----------------------------------

Passend dazu, Abschuss der Tomahawk Marschflugkörper von einem US-Kriegsschiff und wie sie in Libyen einschlagen. Jeder Schuss kostet 1,5 Mio Dollar:



Radioaktive Wolke erreicht Europa

von Freeman am Dienstag, 22. März 2011 , unter , | Kommentare (50)



Das Atomdesaster in Japan trifft nun auch uns. Eine aus Westen strömende radioaktiv verschmutzte Wolke hat Europa erreicht und wird morgen von Deutschland in der Schweiz ankommen. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht angeblich nicht. Was haben uns aber Experten vor einigen Tagen gesagt? Wir werden sicher nicht von dem Atomunfall in Japan betroffen sein.

Im Moment geht die Nationalen Alarmzentrale der Schweiz (NAZ) davon aus, dass sich die Verschmutzung aufgrund der grossen Distanz zwischen der Schweiz und Japan ausreichend verdünnt und keine Gefahr mehr darstellt. "Wir rechnen damit, dass keine besonderen Schutzmassnahmen nötig sind", sagte Christian Fuchs, Informationschef der NAZ.

Auf diesem Bild sieht man auf einer Karte von Meteoschweiz, wie die Wolke von Norddeutschland kommend in einem Bogen nach Süden in die Schweiz zieht.



Und hier sieht man wie die Wolke über die Vereinigten Staaten zog, dann den Atlantik überquerte, England zuerst erreichte und dann nach Deutschland kam:



Das bestätigt die Aussage von Leuren Moret in meinem Interview, "wir sind global gesehen eine Umwelt. Wenn man etwas in einem Land rauslässt, dann wird es irgendwann wo anders landen, egal wie viele Kontinente und Ozeane dazwischen liegen."

Die Strahlungswerte sind 1'600 Mal höher als normal in einem Gebiet 20 km rund um das beschädigte Fukushima Atomkraftwerk, wie die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) mitteilte. Es wurden 161 Microsievert pro Stunde in der Stadt Namie gemessen. Die japanische Regierung hat bereits die Evakurieungszone auf einen Radius von 20 km festgelegt und alle Bewohner zwischen 20 und 30 km aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben.

Das Leitungswasser in Tokio ist mittlerweile radioaktiv verseucht. Nach Angaben der Behörden ist es für Kleinkinder schon nicht mehr als Trinkwasser geeignet. Das Gesundheitsministerium weitete das Verkaufsverbot für landwirtschaftliche Produkte aus belasteten Regionen im Norden Japans aus. Unterdessen trat aus dem zerstörten Reaktor 3 wieder schwarzer Rauch auf. Sämtliche Arbeiter haben die Atomanlage aus Angst vor einer Explosion und erhöhter Radioaktivität verlassen.

Erstes US-Kampfflugzeug über Libyen abgestürzt

von Freeman am , unter | Kommentare (30)



Eine F-15 der US-Luftwaffe ist über Libyen abgestürzt, während eines Angriffs auf Luftabwehrstellungen im Norden des Landes. Die Ursache soll angeblich ein technischer Defekt gewesen sein. Das US Africa Command in Stuttgart, die den Angriffskrieg der Amerikaner gegen Libyen leitet, sagte, die beiden Besatzungsmitglieder konnten sich mit dem Schleudersitz retten.

"Zwei Besatzungsmitglieder der US Air Force F-15E Strike Eagle konnten sich herausschleudern, als die Maschine über Nordlibyen eine Fehlfunktion der Geräte hatte, um ca. 10:30 Uhr CET," heisst es aus Stuttgart. "Beide Besatzungsmitglieder sind wohlauf ... der Grund für den Vorfall wird untersucht."

Die Sprecherin des US Africa Commands, Nicole Dalrymple, sagte, die Mannschaft erlitt nur leichte Verletzungen und der Absturz war nicht wegen feindlichem Abwehrfeuer. Die Maschine war auf der britischen Luftwaffenbasis Lakenheath in Suffolk stationiert und startete von Aviano in Italien.

Die beiden Piloten wurden von Hubschraubern der USS Kearsarge abgeholt, die vor der libyschen Küste liegt. Die Absturzstelle liegt in der Nähe von Bu Mariem, 36 km von Bengasi.



Als der Rettungshubschrauber kam, wurden die libyschen Dorfbewohner, die an der Absturzstelle standen, mit Maschinengewehrfeuer aus der Luft beschossen. Sechs davon wurden verwundet und mussten ins Spital gebracht werden. Einem Jungen musste ein Bein amputiert werden, da eine Kugel alles zerschmettert hatte. Sie waren gekommen um die Piloten zu begrüssen. Wieder mal typisch von den Amis, zuerst schiessen und dann fragen.

Mit diesem Absturz sind je nach Ausstattung der F-15 mindestens 100 Mio. Dollar zu Bruch gegangen.

Was hat Merkel gesagt? Deutschland beteiligt sich nicht an den militärischen Aktionen gegen Libyen. Nein, nur die Kommandozentrale für den Krieg liegt in Deutschland. Das ist ja was ganz anderes.

Ach ja, Merkel hat ja selber fast einen Absturz erlebt. Kurz nachdem sie am vergangegen Mittwoch ihren Dienst-Hubschrauber verlassen hatte, der sie zu einem Wahlkampf-Termin in Offenburg befördert, wäre dieser beinahe abgestürzt. In der Nähe von Augsburg fielen in der Luft beide Turbinen aus. Die Maschine befand sich daraufhin aus 1'600 Meter Höhe im freien Fall. Erst wenige hundert Meter über dem Boden konnten die Turbinen wieder zum Laufen gebracht werden. Der Pilot machte danach am Flughafen Augsburg eine Notlandung. Hat jemand was gegen sie?

Der Krieg gegen Libyen wird Milliarden kosten

von Freeman am , unter , | Kommentare (24)



Der erste Tage der Operation “Odyssey Dawn”, wie der Angriff auf Libyen heisst, hat den amerikanischen Steuerzahler mindestens 112 Millionen Dollar nur an Raketen gekostet. Dazu kommen noch die Kosten für die Luft- und Seeangriffe auf die libyschen Luftabwehrstellungen. Wenn man noch die Ausgaben der anderen Koalitionspartner wie Frankreich, Grossbritannien, Italien, Dänemark für die Bomben, Raketen, Treibstoff, Wartung usw. rechnet, dann kostet jeder weitere Kriegstag mindestens 100 Millionen Dollar.

Am ersten Tag des Angriffs haben die US-Streitkräfte alleine 112 Tomahawk Marschflugkörper von Schiffen vor der libyschen Küste abgeschossen, die 1 bis 1,5 Millionen Dollar pro Stück kosten. Seit dem sind ein weiteres Dutzend Tomahawks losgeschickt worden.

Eine F-15 oder F-16 kostet $10'000 pro Flugstunde, einschliesslich Wartung und Treibstoff. Jeder Kampfjet ist pro Mission für 5 Stunden unterwegs. Die 1'000 Kilo Bomben die dabei abgeworfen werden, machen nochmal $30'000 bis $40'000 pro Stück aus. Neben den Kosten für die Waffen und Flugzeuge kommen noch die Personalkosten dazu. Die Soldaten erhalten für jeden Einsatztag im Krieg zusätzlichen Sold.

Am ersten Tag schickte das Pentagon drei B-2 Tarnkappenbomber von der Whiteman Luftwaffenbasis in Missouri auf die 18'000 Kilometer Rundreise, mit Luftbetankung unterwegs, die 45 Bomben über Libyen abgeworfen haben. Pro Tag sollen die sogenannten Koalitionspartner in diesen Krieg 70 bis 80 Missionen gegen Libyen fliegen.

Egal wie der Krieg verläuft, er wird viele Milliarden kosten und die Verschuldung der USA und der teilnehmenden Länder weiter in die Höhe treiben. Geld das sie gar nicht haben und für das der Steuerzahler wieder gerade stehen muss. Dafür heisst es dann, der Staat hat kein Geld für Schulen, Kindergärten und Spitäler, er muss bei den Ausgaben sparen und die Steuern erhöhen.

Verwandter Artikel:
Alle Kriege basieren auf Täuschung

Oberste Militärs wechseln in Jemen die Seiten

von Freeman am Montag, 21. März 2011 , unter | Kommentare (10)



Drei Kommandeure der jemenitischen Armee haben ihre Unterstützung für die Regierungsgegner verkündet und den Rücktritt von Präsident Ali Abudullah Saleh verlangt. Brigade- general Ali Mohsen al-Ahmar, Befehlshaber für die nordwestliche Militärzone und für die 1. Panzer- division sagte am Montag, er hat seine Truppen zum Schutz der Protestierer eingesetzt. Zwei weitere ranghohe Offiziere haben sich dem General angeschlossen.

Bei einer Pressekonferenz sagte General al-Ahmar: “Jemen leidet unter einer ausgedehnten Gefahr. Der Mangel an Dialog und die Unterdrückung der friedlichen Demonstranten im öffentlichen Bereich hat zu einer Krise geführt, die jeden Tag schlimmer wird.

Und weil ich die Emotionen der Offiziere und Anführer des Militärs spüre, die Teil der Bevölkerung und ihre Beschützer sind, verkünde ich in ihrem Namen unsere friedliche Unterstützung der Revolution der Jugend und ihrer Forderungen und wir werden unsere Pflicht erfüllen.

Dieser Seitenwechsel kommt nach dem 40 Demonstranten von bewaffneten Sicherheitskräften in der Hauptstadt Sanaa am Freitag getötet wurden. Sie wurden von Hausdächern von Scharfschützen auf einem Platz in der Nähe der Universität mit einem Kugelhagel niedergeschossen. Fluchtwege seien von der Polizei mit brennenden Reifen und Feuerwänden aus brennendem Benzin verstellt worden.

Am Freitag haben einige Minister wegen der Tötung ihren Rücktritt erklärt. Der jemenitische UNO-Botschafter, Abdullah Alsaidi, erklärte auch seinen Rücktritt aus Protest. Am Sonntag hat dann Saleh sein gesamtes Kabinett entlassen. Offenbar wollte der Präsident damit einem geplanten Massenrücktritt von Kabinettsmitgliedern zuvorkommen, die gegen sein blutiges Vorgehen damit protestieren wollten.

Laut Al Jazeera hat der Chefredaktor der Yemen Post gesagt, der Seitenwechsel der Armee bedeutet das Ende für Präsident Saleh.

Hakim Al Masmari sagte: “Es ist vorbei, jetzt wo 60 Prozent der Armee sich mit den Protestieren solidarisieren. Wenn Ali Mohsen al-Ahmar das verkündet, dann ist das ein klares Signal, das Spiel ist vorbei und er muss sofort zurücktreten.

Mittlerweile sind Panzer in der Haupstadt aufgefahren und sie stehen vor dem Palast des Präsident, vor der Zentralbank und dem Verteidigungsministerium.

Laut Al Jazeera hat Professor Mourad Alazani der Universität Saana gesagt: "General Ali Mohsen al-Ahmar ist sehr beliebt - die Leute die im ganzen Land Angst hatten sich den Protesten anzuschliessen, werden jetzt keine mehr haben."

In Grönland ist es milde -59 Grad

von Freeman am , unter | Kommentare (15)



Heute ist Frühlingsbeginn und wir freuen uns auf wärmere und sonnigere Tage. Auch für Summit in Grönland wird laut Wetterbericht ein schöner Tag vorausgesagt ... bei -47°C bei Tag und -59°C in der Nacht. Am Samstag waren es -61°C!!!, das kam fast an den Rekord von -65,9°C vom 9. Januar 1959 heran, die niedrigste jemals in Grönland gemessene Temperatur.

Angaben vom 20. März 2011:



Schiffe stecken im Eis in der Ostsee

In anderen kalten Nachrichten, im Finnischen Meerbusen, ein Teil der Ostsee, sind 27 Schiffe, einschliesslich ein grosser Öltanker, im meterdicken Packeis gefangen und warten auf Hilfe. Eisbrecher sind zu ihnen unterwegs, um sie zu befreien, wie RIA Novosti meldet. Überhaupt war die Ostsee in diesem Winter grösstenteils mit Eis bedeckt und die Schiffe konnten nicht fahren.



Grönland war aber nicht immer so kalt wie heute, denn Wissenschaftler bohrten durch 2 km Eis und fanden Hinweise für üppige Flora und Fauna. Bereits 2007 haben DNA-Untersuchungen der Eisbohrkerne aufgezeigt, es gab einen Wald und Insekten flogen darin herum, in einer Region von Grönland die jetzt unter einem 2 km dicken Eispanzer liegt. Es wurden Motten und Schmetterlinge gefunden und Reste von Tannenwäldern aus einer Zeit vor 450'000 bis 800'000 Jahren.

Wissenschaftler veröffentlichten eine Arbeit im Science Magazin in dem stand, die Proben könnten die ältesten und besten DNA-Proben die jemals gesammelt wurden sein, wie die BBC damals berichtete.

"Wir zeigen zum ersten Mal auf, das Südgrönland, das heute von 2 km dicken Eis bedeckt ist, ganz anders aussah," sagte Professor Eske Willerslev von der Universität von Kopenhagen, ein Mitautor der wissenschaftlichen Arbeit.

"Wir haben erfahren, dass dieser Teil der Welt viel wärmer war als viele Leute dachten," fügte Professor Martin Sharp von der Universität von Alberta Kanada hinzu, der ebenfalls Mitautor der Arbeit ist. Die Temperaturen waren damals zwischen 10 Grad im Sommer und -17 Grad im Winter.

Die Bohrkerne zeigen auch auf, der Eispanzer ist viel widerstandsfähiger gegenüber Erwärmung als man gedacht hat. Auch bei einer Erhöhung der Durchschnittstemperatur um 5 Grad bleibt das Eis auf Grönland bestehen. Die Klimahysteriker sagen aber, bereits bei einem Anstieg um 2 Grad würde das Grönlandeis wegschmelzen und begründen damit ihre ganze Panikmeldungen.

Grönland war vor 400'000 Jahren bewaldet und zwischen durch auch immer wieder. Sogar am nördlichsten Punkt von Grönland, am Kap Kobenhavn, wurde fossiler Wald gefunden der auf 2,4 Mio Jahre datiert wird. Also war ganz Grönland eisfrei und viel wärmer als heute. Auch die Gletscher in den Alpen kommen und gehen, denn vor 2'000 Jahren während der Römerzeit gab es fast keine. Die wuchsen erst wieder in der sogenannten kleinen Eiszeit. Gletscherforscher haben unter dem Eis Baumstämme gefunden die das belegen.

Deshalb, das Klima hat sich immer schon geändert, bevor es die moderne Zivilisation gab, wird mal wärmer und wieder kälter. Diese Schwankungen werden hauptsächlich durch die Sonne verursacht, hat mit CO2 nichts zu tun und wir haben darauf keinen Einfluss.

Ein Bombenkrieg ist nicht der richtige Weg

von Freeman am Sonntag, 20. März 2011 , unter , , , , | Kommentare (37)



Was wegen Japan völlig untergegangen ist, am 19. März war der 8. "Geburtstag" des Irakkrieg. Ist es nur Zufall, dass der Beginn der Bombardierung von Libyen auch am 19. März nun begonnen hat? Ist das jemand aufgefallen? Heute vor acht Jahren begann der Krieg gegen den Irak mit einem Bombenhagel auf Bagdad und anschliessenden Einmarsch amerikanischer und britischer Truppen im Süden des Landes. Acht lange Jahre Krieg sind es nun und er dauert immer noch an. Jetzt haben Amerika und seine Vasallen am gleichen Tag den nächsten Krieg mit einem Bombenangriff gegen Libyen angefangen.

Was hat der Heilsbringer Obama 2008 versprochen? So bald er Präsident wird will er alle Kriege beenden. Deswegen wurde er gewählt. Was hat er aber gemacht? Im Irak einige Soldaten abgezogen und sie dafür in Afghanistan eingesetzt und die Kriege auf Pakistan und Jemen ausgeweitet, wo Bombardierungen stattfinden. Und jetzt hat er einen neuen befohlen, gegen Libyen. Der Friedensnobelpreisträger macht alles andere als Frieden, sondern nur noch mehr Kriege.

Mittlerweile wird berichtet, die Luftangriffe gegen Libyen übersteigen das Mandat der UN-Resolution, in der die Einrichtung einer Flugverbotszone und alle notwendigen Massnahmen zum Schutz von Zivilisten gebilligt wurden. Die Angriffe hätten nicht-militärische Ziele in der libyschen Hauptstadt und drei weiteren Städten getroffen. Es liegen Berichte über 48 getötete Zivilpersonen und mehr als 150 Verletzte vor, ausserdem sei ein medizinisches Zentrum teilweise zerstört worden.

Der Chef der Arabischen Liga, Amr Mussa, hat das Vorgehen der internationalen Streitkräfte in Libyen kritisiert. Die Luftangriffe dienten nicht dem vereinbarten Ziel, eine Flugverbotszone über dem Land durchzusetzen, sagte Mussa am Sonntag vor Journalisten in der ägyptischen Hauptstadt Kairo. "Wir wollen Schutz für die Zivilbevölkerung und keinen Beschuss weiterer Zivilisten", fügte er hinzu.

Das chinesische Aussenministerium hat die Luftangriffe der internationalen Koalition auf Ziele in Libyen kritisiert. China habe die jüngsten Entwicklungen in Libyen zur Kenntnis genommen und bedauere die Militärangriffe auf das Land, teilte das Ministerium in Peking am Sonntag mit. China respektiere die "Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territoriale Integrität" des nordafrikanischen Landes und lehne die Anwendung von Gewalt in internationalen Beziehungen ab.

Russland distanzierte sich auch vom militärischen Vorgehen gegen Libyen. "Wir bedauern diesen bewaffneten Einsatz im Rahmen der UNO- Resolution 1973, die in Eile beschlossen wurde", teilte das Aussenministerium in Moskau am Sonntag auf seiner Internetseite mit. Russland rufe zu einer baldigen Waffenruhe auf. "Das Blutvergiessen muss schnell gestoppt werden, und Libyen muss schnell den Dialog aufnehmen, damit der Konflikt auf Dauer gelöst werden kann."

Die Afrikanische Union hat die Militärintervention gegen Libyen auch verurteilt. Im Namen des Komitees der Staatenorganisation erklärte der mauretanische Präsident Mohamed Ould Abdel Aziz, die Lage in Libyen erfordere dringende Massnahmen für eine afrikanische Lösung der schweren Krise. "Diese Lösung muss unserem Respekt für die Einheit und territoriale Integrität Libyen sowie der Ablehnung jeder ausländischen Militärintervention, gleich welcher Art, entsprechen."

Rund 5000 Anhänger der Kommunistischen Partei Griechenlands haben am Sonntag in Athen gegen die Luftangriffe protestiert. Mit Bannern, die Aufschriften wie "Imperialisten raus aus Libyen" trugen, zogen sie von einem zentralen Platz in der griechischen Hauptstadt zur US-Botschaft.

Ebenfalls heute hatten sich einige Demonstranten vor einem Stützpunkt der US-Streitkräfte auf der griechischen Insel Kreta versammelt. Sie forderten ein sofortiges Ende der Luftangriffe sowie die Schliessung des Stützpunktes.

Die libyschen Rebellen hätte man anders helfen können, damit sie den Umsturz alleine durchziehen. Zum Beispiel mit Luftabwehrraketen, so wie man die Mudschaheddin in Afghanistan auch mit Stinger-Raketen heimlich beliefert hat, um die sowjetischen Helikopter und Flugzeuge abzuschiessen und ihre Lufthoheit zu brechen. Danach wurden die Besatzer besiegt.

Dabei handelt es sich im Falle von Libyen um einen innerstaatlichen Konflikt. Man kann den Rebellen wünschen, sie schaffen eine Absetzung von Gaddafi, aber sie haben den falschen Weg gewählt, den mit Waffengewalt und das ist ein Fehler. Ist doch klar er würde sich dann wehren und zurückschlagen. Wenn in einem westlichen Land bewaffnete Rebellen die Regierung stürzen wollen, dann werden sie auch von Militär bekämpft. Und wenn die Opposition es nicht aus eigener Kraft schafft, dann war die Zeit noch nicht reif dafür.

Statt den Rebellen einem friedlichen Weg vorzuschlagen, wie in Tunesien und Ägypten, der mit Sanktionen flankiert wird, hat der Westen einen Grund gefunden den nächsten Bombenkrieg zu starten, der, wie wir bereits sehen, Opfer unter denen fordert, die er angeblich schützen soll. Der Schuss könnte sogar nach hinten losgehen, denn jetzt wo Libyen vom Ausland angegriffen wird, kann eine Solidarisierung stattfinden und noch mehr Menschen zu Gaddafi stehen.

Der Westen mit der NATO, sowie seine Alliierten, betreiben überall ihre imperialistischen Kriege, bombardieren laufend Länder und jetzt kommt Libyen dran ... und alle schauen zu, finden es auch noch toll und gerechtfertigt. Dabei ist Gewalt nie die Lösung, sondern bringt nur noch mehr Leid, Tot und Zerstörung. Es kann sogar sein, Gaddafi bleibt an der Macht und der Westen sagt dann, es muss eine Invasion folgen.

Wenn wir gerade von einer Flugverbotszone zum Schutz der Zivilbevölkerung reden, wo war eigentlich die NATO als Israel den Libanon 2006 angegriffen hat und mit ihren Bombenagriffen aus der Luft 1'200 Zivilisten tötet und die ganze Infrastruktur des Landes zerstörte? Oder was war mit dem Krieg gegen Gaza 2009, wo die Bombardierung 1'400 Menschen das Leben kostete und 4'000 Häuser in Schutt gelegt wurden?

Mussten diese werhrlosen Zivilisten nicht auch von Luftangriffen beschützt werden? Ach ja, das ist ja was anderes, die dürfen das. Und jeden Tag werden in Pakistan durch amerikanische Drohnen zahlose Zivilisten bombardiert und getötet. Zuletzt vor zwei Tagen mit 40 Toten. Wenn der Westen Menschen tötet ist es gerechtfertigt, wenn andere es tun dann ist es Mord.

Perlenplatz dem Erdboden gleichgemacht

von Freeman am Samstag, 19. März 2011 , unter , | Kommentare (10)



Die Behörden in Bahrain haben die Statue auf dem Perlenplatz in Manama abgerissen und platt gemacht. Mit Bagger, Planierraupen und Presslufthämmern wurde das Objekt demoliert. Der Perlenplatz war der Versammlungsort der Demonstranten und das Zentrum der Protestbewegung gegen die Regierung. Diese Aktion kam nach dem die Sicherheitskräfte das Zeltlager der Protestierer auf dem Platz gewaltsam geräumt haben.





Das diktatorische Regime in Bahrain geht massiv gegen jede Versammlung der Opposition vor und hat dessen Führung verhaftet, den Ausnahmezustand ausgerufen und Truppen aus Saudi Arabien und den Vereinigten Emirate ins Land gelassen.

Am Freitag begründete Scheich Khaled bin Ahmed al-Khalifa, Bahrains Aussenminister, die Zerstörung mit der Ausrede, damit werden "schlechte Erinnerungen" ausradiert.

Es fügte hinzu, die Priorität liege in der Wiederherstellung der Sicherheit und das drei der vier Golfstaaten Soldaten entsenden und so lange bleiben werden, bis die Ordnung hergestellt ist.

Scheich Issa Qassim, der einflussreichste schiitische Religionsführer sagte: "Die Regierung will unseren Willen brechen, damit wir unsere Forderung nach Reformen aufgeben, aber sie werden niemals unseren Willen brechen. Sie können Panzer und Flugzeuge benutzen, um unsere Körper zu zerstören, aber sie werden nie unsere Seele und unseren Willen für Reformen brechen."

Mehr als 60 Prozent der Bahrainer sind Schiiten, die im Land nichts zu sagen haben. Seit 14. Februar verlangen sie die Entfernung der seit 230 Jahren von Sunniten geführten Monarchie und Verfassungsreformen, die ihnen mehr Rechte gibt. Bisher sind bei Zusammenstössen mit Sicherheitskräften mindesten 12 Menschen getötet und 1'000 verletzt worden.

Bahrain ist der Heimathafen der US 5. Flotte und die Amerikaner befürchten, ein Sturz der regierenden Königsfamilie würde ihre Präsenz gefährden und dem Iran mehr Einfluss geben. Deshalb tun sich nichts gegen das brutale Vorgehen des Diktators, ausser leere Worte der Ermahnung äussern.

Mit dem Zweiten sieht man schwarz

von Freeman am , unter , , | Kommentare (28)



Bei der Nachrichtensatire "Heute-Show" mit Oliver Welke von gestern Abend ging es um die deutschen Wendehälse, um die Atomausstiegs-Ausstiegs-Aussteiger, die heftig dran genommen wurden.



Mitten in der Sendung wurde dann offensichtlich zensiert, heisst, plötzlich war der Bildschirm schwarz, nach dem der Gastkomiker Michael Mittermeier Wörter benutzte, die man im ZDF sonst nicht hört:



Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als nichts mehr auf der Mattscheibe lief. Hat da der Zensor zugeschlagen? Nach 14 Sekunden folgte ein Teaser für “Aspekte”, dann Werbung für “Terra X”.

ZDF schreibt auf Twitter dazu: "RT @ZDFonline Grund des Abbruchs: menschlicher Fehler. Zuspielleitung aus Köln wurde zu früh gekappt. Morgen komplette Show in der Mediathek. #heuteshow"

Ich sage schon lange, ZDF ist die Abkürzung für Zensiertes Desinformations Fernsehen oder mit dem Zweiten luegt man besser.

Verwandte Artikel:
ZDF – Zensiertes Desinformations-Fernsehen
Die Märchenerzähler vom ZDF lügen weiter
ZDF zensiert Umfrage über Internetzensur

Bilderberg-Meeting 2011 in der Schweiz

von Freeman am , unter , | Kommentare (26)



Wir wissen schon seit über zwei Monaten, das Meeting der Bilderberg-Group 2011 wird in der Schweiz stattfinden, wir wussten nur nicht wo. Es gibt gewisse Hinweise, die Bilderberger werden sich vom 9. bis 12. Juni in St. Moritz treffen. Das berichtet jedenfalls Jim Tucker in seiner neuesten Veröffentlichung, der die Bilderberger schon seit Jahrzehnten beobachtet, obwohl er auf eine definitive Bestätigung noch wartet.

Nach meinen Recherchen ist das Fünfsterne Kempinski Grand Hotel des Bains oder das Suvretta Haus diesmal der Tagungsort. Aber wie gesagt, das ist nicht ganz sicher, denn es hüllt sich alles in Schweigen.

Sollte es so sein, dann werden die aktiven Gruppen der schweizer alternativen Medien diesmal ein Pressezentrum dort errichten, als Treffpunkt und Koordinationsstelle. Das haben wir als Fazit uns ausgedacht, nach der letztjährigen Berichterstattung aus Sitges Spanien, wo WeAreChange Switzerland und ASR vor Ort waren. Ziel ist es noch besser und umfangreicher zu berichten und eine gewisse Logistik für andere Kollegen aus dem Ausland zur Verfügung zu stellen.

Warum die Schweiz als Tagungsort? Weil die Bilderberger sich bald nirgendwo mehr blicken lassen können, so wie sie Europa in den Ruin getrieben haben. In vielen Ländern der Eurozone finden ja massive Proteste wegen der Sparmassnahmen statt, wird die Finanzkrise und Schuldenwirtschaft auf dem Buckel der Bevölkerung ausgetragen. Die Schweiz scheint für sie da ein ruhiger und sicherer Ort zu sein.

Aber es gibt noch einen anderen Grund. The Ort der Tagung hat auch symbolische Bedeuten, as heisst, die haben damit etwas vor. Die Schweiz ist so ziemlich die letzte Bastion die ihnen im Wege steht, eine Insel im EU-Einheitsbrei, die noch nicht ganz von Brüssel zentral regiert wird. Möglichweise geht es auch darum, die Schweiz in die EU endlich zu führen. Die Landesverräter in Bern würde es ja noch so gerne machen und sich Brüssel unterwerfen.

Bei der Gelegenheit möchte ich auf die mit viel Fleiss zusammen- getragenen Informationen über die Bilderberger hinweisen, die in Form einer Datenbank zur Verfügung steht. Auf der Seite von www.bilderbergips.org kann man nach verschiedenen Kriterien suchen und sich die Angabe über die Bilderberger anzeigen lassen.

Weitere Details werden folgen, wenn wir mehr wissen.

Übrigens, das Treffen der Trilateral Commission, eine Paralell- veranstaltung zu Bilderberg, findet dieses Jahr in Washington DC vom 8. bis 10. April statt.

Siehe meine Reportage über Bilderberg 2010 und Bilderberg 2009.

UPDATE 15.04.2011 - St. Moritz ist bestätigt