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Die Afghanisierung Afghanistans

Donnerstag, 3. März 2011 , von Freeman um 15:00

... oder wie sich die Niederlage des Vietnamkriegs wiederholt.

Die Armeeführung der USA nannte das Tal im Nordosten Afghanistans einmal "strategisch bedeutsam". Jetzt ziehen sich die US-Truppen aus der Region zurück. Weil die Niederlage nicht eingestanden werden darf, die man gegen die Taliban und andere Widerstandsorganisationen erlitten hat, ist die Rede von einem "Test" für die afghanischen Soldaten, so Spiegel-online vom 3. März. Sie sollen angeblich "getestet" werden, ob sie allein gegen den afghanischen Widerstand bestehen können. Dieser Test wird, und jeder weiss das, kläglich in die Hose gehen. In der New York Times werden die US-Militärs jedoch deutlicher:

"Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass wir das Pech-Tal aufgeben. Das oberste Ziel ist es, die Sicherheitslage in ganz Afghanistan zu verbessern," so Generalmajor John F. Campbell in einer US-Zeitung. Weiter heisst es, dass es in der Region "keine echten Fortschritte" gäbe, was wohl nichts anderes heisst, als dass man dort eine Niederlage gegen den breit gefächerten afghanischen Widerstand erlitten hat, zu dem übrigens nicht nur die Taliban gehören, sondern der überwiegende Teil des afghanischen Volkes, und gegen diesen überwiegenden Teil ist die modernste Streitmacht der Welt machtlos.

Laut offizieller Statistik sind seit 2003 allein im Pech-Tal 103 US-Soldaten getötet und viele hundert verwundet worden. Jetzt sollen die afghanischen Kollaborateure vorgeschickt werden, ist es doch bequemer, Afghanen auf Afghanen schiessen zu lassen: Afghanisieren wir den Afghanistankrieg, wie wir den Vietnamkrieg schon mal vietnamisiert haben.

Der Rückzug ist nicht der erste, er ist nur der letzte in einer ganzen Reihe:

"Im letzten April zog sich die Armee aus dem benachbarten Korengal-Tal nach Süden zurück, nachdem in den drei Jahren zuvor 42 Soldaten bei Kämpfen getötet und Hunderte verwundet worden waren. Im Oktober 2009 verliessen die Truppen vier Hauptstützpunkte der Provinz Nuristan, nachdem sie bei einigen Gefechten des Jahres zuvor fast überrannt worden waren." (Bill van Auken auf WSWS, 3. März).

Die Bedeutung des Tals:

Auch die Sowjetunion hat es zu spüren bekommen: Kurz vor dem Abzug der sowjetischen Soldaten spielten sich dort, 1988, die heftigsten Kämpfe ab. Ein Jahr später mussten die sowjetischen Truppen abziehen.

Es ist nicht auszuschliessen, dass dieses Schicksal nun auch die US-Truppen und ihre NATO-Komplizen trifft, und auch Deutschland wird mal wieder zu den Verlierern eines Krieges gehören.

Interessant, wie die US-Militärs ihre Niederlage bemänteln:

"Wir fanden heraus," so ein mit der Abzugsentscheidung vertrauter Vertreter des Militärs, "dass die Leute im Pech-Tal nicht Anti-US oder Anti-Irgendwas sind. Sie wollen lediglich in Ruhe gelassen werden. Unsere Präsenz ist es, die die Region destabilisiert." (zit. n. New York Times).

Das alte Propagandamärchen von der Notwendigkeit der Stabilisierung durch Entsendung von NATO-Truppen nach Afghanistan, auch durch Obamas "Surge", wird also selbst von hochrangigen US-Militärs inzwischen ad acta gelegt. Das Militär widerlegt selbst Obamas Propagandalügen.

Ein US-Soldat, der im vorigen Jahr im Pech-Tal stationiert war, schreibt auf einer Website des US-Militärs:

"Was mich am meisten aufbringt, ist, dass all das Blut, der Schweiss, die Tränen, die Tausende Infanteristen in Kunar liessen ... sinnlos gewesen sein werden. Ich frage mich manchmal, was all die Einsätze und der Krieg sollen, wenn es offenbar doch nichts bringt."

Und selbst US-Kriegsminister Robert Gates meint inzwischen:

"Jeder künftige Verteidigungsminister, der dem Präsidenten noch einmal empfiehlt, Bodentruppen im grossen Umfang nach Asien oder Nahen Osten zu entsenden, sollte sich auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen, wie General Mac Arthur es einmal vorsichtig umschrieb." (Gates letzten Freitag in einer Rede an der Militärakademie West Point vor Kadetten).

Da ist es schon einfacher und "intelligenter", mit unbemannten Drohnen zu arbeiten und wahllos Zivilisten umzubringen und danach sein Bedauern auszusprechen. So wie jetzt wieder, wo der Kommandeur der NATO-geführten Internationalen Verbrechertruppe (ISAF) in Afghanistan, David Petraeus, sich für die Tötung von neun Kindern bei einem Luftangriff im Osten des Landes entschuldigt hat. Stunden zuvor hatte der afghanische Präsident Hamid Karzai der NATO die „tägliche Tötung“ von Zivilisten vorgeworfen.

insgesamt 21 Kommentare:

  1. Kama sagt:

    In dem Spiel Civlization 4 gibt es in den Ladebildschirmen immer tolle Tippsunter anderen auch:
    'Vermeidet Landkriege in Asien!'


    Mei, schon schlimm, da werden ein paar Hundert Soldaten geopfert um das Leben Hundertausender zu zerstören und alles nur weil man nen größeren Knüppel und ne schönere Höhle als die des Nachbarn haben will...

  1. gomez sagt:

    Dieses sinnlose töten sollte sofort aufhören,lasst die menschen doch einfach nach ihrer eigenen tradition leben.Unser neuer kriegsminister wird genau da weitermachen,wo der lügenbaron aufgehört hat.Die getöteten kinder,we wird zur rechenschaft gezogen? ein plattes 'sorry' das wars! Die eltern dieser kinder,werden den westen hassen und die eindringlinge bekämpfen.Niemals wird es frieden geben...nur noch mehr TOTE.

  1. Sauron sagt:

    Zitat:
    "Was mich am meisten aufbringt, ist, dass all das Blut, der Schweiss, die Tränen, die Tausende Infanteristen in Kunar liessen ... sinnlos gewesen sein werden. Ich frage mich manchmal, was all die Einsätze und der Krieg sollen, wenn es offenbar doch nichts bringt."

    Natürlich ist dieser Krieg Sinnfrei! Es geht in Afganistan und Iraq auch nur noch sekundär um Öl und/oder Bin Laden. Primär mussen doch diese Basen erhalten bleiben um weiterhin Druck auf den Iran ausüben zu können. Wenn der Ami könnte, würde er noch einen Flugzeugträger im Kaspischen Meer stationieren um den Iran komplett einzukesseln. Mal abgesehen von der strategischen Sichtweise, spühlt es auch unmengen an Geldern in die US-Rüstungsindustrie, je länger die Kämpfe andauern. Hat schon mal jemand herausgefunden von wem die aufständischen Afganen ihr Munition beziehen? Die Bilder von Hülsen suchenden Kindern die dann in Hinterhof-Werkstätten daraus neue Munition machen, glaube ich nicht!

  1. AlphaKurd sagt:

    Sehr guter Artikel Freeman!

    Was ich mich einfach immer wieder Frage ist wie diese kleine Elite von Menschen, die die Kriege und Anschläge vorher wie 11.september planen und durchführen und dann in den medien als was komplett andere sache dastellen, wie leben die damit sowas zu machen???
    Ich meine jede normale Mensch hat doch eine kleine moral und Gutherzigkeit in sich drinne oder?

    Aber was die machen ist böser als böse, das hat keine steigerung mehr.
    Die wollen nichtmal ihr Eigenes Land (amerika) schützen oder so, die wollen nur für sich alleine Geld und Macht obwol die schon so viel haben.

    Aber die machen das so schlau, das nur wenige Menschen das checken.
    Auch Obama, der ist so gebildet und alles, der weiss auch ganz genau was passiert, verarscht uns aber jeden tag und geht danach zu seine Familie spielen mit Kindern und so, Wie geht Das????
    Die sind für mich tote Menschen ohne Seele...
    ich habe mir diese ganze Hollywood Filme und Musik Shit angeguckt.
    Das ist alles gegen Moral und religiöse werte gerichtet, satanistische propaganda kann man sagen.
    Und viele Stars haben schon gesagt man muss ein Deal with the Devil machen, um da reinzukommen und reich zu werden und so.

    Für mich lässt sich das dieses unmenschliche konsequente Vorgehen der Elite nur so erklären, dass die im warsten sinne des wortes mit dem Teufel leben in dieser Welt, und teufel kann man beschwören das ist schon lange bekannt.
    Jeder der das soweit weiss sollte sich klarmachen das wenn es teufel gibt, auch gott gibt und danach suchen, denn nur das ist der einzige ausweg in diese welt

  1. Roman-K sagt:

    Erstaunlich, dass in den eigenen Reihen der US-Regierung soviel Abneigung gegenüber der Stationierung des US-Militärs in Afghanistan herrscht.
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll.
    Soll man jetzt einen Umbruch in der US-Außenpolitik erwarten?

    Ich glaube aber, dass es schon längst bekannt ist, dass ein Großteil der Soldaten diesen Krieg verurteilen und begreifen was sie dort eigentlich anrichten. Sie sehen es ja mit ihren eigenen Augen - aber nur wenige von diesen Soldaten gehen damit an die Öffentlichkeit und erzählen von ihren schrecklichen, traumatischen Erfahrungen, und von den Abscheulichkeiten, die man ihnen befohlen hat zu tun.

    Aber natürlich gibt es auch einen Großteil der US-Soldaten, die kaltblütig, wie Maschinen, die Orders ihrer vorgesetzten Offizieren ausführen - und es gutheißen was sie dort tun!

    Apropos US-Soldaten, was zur Hölle haben denn die US-Soldaten am zivilen Flughafen in Frankfurt verloren, die da gestern in einem Truppenbus angeschossen wurden???
    Was will denn das US-Militär jetzt am Frankfurter Flughafen? Und wieso geben die TV Medien darauf keine Antwort?

  1. drdre sagt:

    Was sich jetzt herauskristallisiert, ist schon von vielen vorausgesagt worden. Der sog. "Ausflug" nach Afghanistan ist gescheitert. Wie weiland die Russen, so haben jetzt auch die Amis einsehen müssen, dass dieser Krieg nicht mehr zu stemmen ist. Durch unzählige Zivile Tote wurde das Vertrauen in die sog. "Friedenstruppe" negiert. Jetzt steht man vor dem Scherbenhaufen.. Was will uns jetzt die Regierung von A. Merkel noch erzählen..
    Wir verteidigen immernoch Freiheit und Demokratie am Hindukusch.. Da könnten wir Guttenberg auch den Doktortitel wiedergeben..

  1. fethulgulub sagt:

    Zu aller erst möchte ich den Afghanischen Widerstand loben. Diese Menschen haben es mit einfachsten Mitteln geschafft, die am besten ausgerüstete Armee der Welt in Grund und Boden zu schlagen.

    Einmal mehr sieht man, dass ein Kampf (in der Regel) nur dann mit einem Sieg gekrönt wird, wenn man für eine Gerechte Sache kämpft.

    Was den Krieg im allgemeinen in Afghanistan angeht, ist dieser nicht umsonst. Afghanistan ist die Basis der Drogenbarone. Das Drogenland. In diesem Land baut der CIA seine Opiumplantagen an, um durch den Drogenhandel den internationalen Waffenhandel zu finanzieren. Und BRD bewacht die Plantagen. Oder habt ihr gedacht, die graben dort Brunnen. Dann hätten die aber inzwischen in China rauskommen müssen.

  1. freethinker sagt:

    Angriffskrieger müssen ganz heftig bestraft werden. Denn wenn dies nicht passieren würde, wenn sie nicht im Zaum gehalten werden würden, wären ihre Greueltataen und Massenmorde immer schrecklicher.

    Die USA und ihre Mördergenossen täten gut daran sich an den Menschenrechte zu orientieren.

  1. Don sagt:

    Wisst Ihr was perverse ist?
    Die Bombadierung der 9 Kinder und dessen Tod kam um Mitternacht auf N-tv zufälliger Weise. Aber den ganzen Tag über habe ich nichts davon gehört.

    Aber das Grasser nun auch den Plagiat vorgeworfen wird, hörete ich jede Std im Radio.
    Soviel ist eben ein Kinderleben wert.
    Lg Don

  1. najule sagt:

    Ganz schlimm, und sehr tief blicken lässt auch dieses Zitat aus der NY Times im Zusammenhang mit den 9 getöteten Kindern:
    "...The NATO statement, which included an unusual personal apology..."

    Was soll man sich darunter vorstellen, wie "entschuldigen" die sich sonst, wenn sie mal wieder jemanden auf dem Gewissen haben?
    Sollen die Familien nun dafür dankbar sein, dass ihre Toten eine "ungewöhnlich persönliche Entschuldigung" wert sind?
    Sollen sie sich geehrt dafür fühlen, dass einer von den "Oberen" diese Grausamkeit mit 2 Worten mehr als sonst üblich bedenkt?

    Diese Herrschaften sind mit Sicherheit davon überzeugt, nun angemessen auf dieses "Versehen" reagiert zu haben, inklusive einem reinen Gewissen. Krank.

  1. Ich bin 1970 von Newe Delhi aus über Islamabad durch den grandiosen Kayberpass nach Kabul gefahren.Deshalb habe ich, als Jahre später der Krieg der USA und "Alliierten"gegen Afghanistan losging
    nur den Kopf über so viel Dummheit der USA geschüttelt und gehofft das der "Kelch des Krieges" an Deutschland vorbeigeht.Aber ein Land wie die BRD muss sich entweder mit Milliarden freikaufen(siehe IRAK) oder wird durch die USA in Kriege gezwungen!
    Der Kayberpass war über Jahrhunderte der Schickslsort für Armeen ,Eroberer ..die dort alle mehr oder weniger gescheitert sind.Alexander d.Grosse,die Araber(Mogulkaiser), die Mongolen(Dschingis Khan) hatten Niederlagen.Dann die Engländer (Kolonialarmeen) "erlitten" in 3 Kriegen gegen die Afghanen,Paschtunen fatale Niederlagen(In einem Krieg wurden alle Einheiten total aufgerieben).
    Die Sowjets mussten gedemütigt abziehen.(In diese Auseinandersetzung wurden die Russen durch einen fiesen Plan Breczinskis hineingezogen)
    ...und heute seit fast 9 Jahren die USA und deren Vasallenarmeen.Quo vadis Amerika?Die Welt wurde getäuscht, belogen?Ich denke ja.
    Wann lernen die Strategen am grünen Tisch endlich aus der Geschichte?
    Es ging schon seit Jahrhunderten in diese Gegend der Welt immer um strategische Vorteile, Rohstoffe...ÖL.
    Wann sagt ein BRD-Kriegs-Minister mal ..Nein?





    http://www.engelforscher.de/peshawarpakistan.html

  1. Quantum sagt:

    Stellt euch vor, natürlich rein hypothetisch, alle amerikanischen Soldaten ziehen sich in die USA binnen eines Monats zurück! Was passiert dann, in Amerika???
    Waffenproduktion geht stark zurück, 100tausende neue Arbeitslose Soldaten. Firmenzusammenbrüche, mehr als beim Finanzskandal, usw usw. Es ist ja leider nur ein ungeträumter Traum!

  1. mr.big.shot sagt:

    Dass der Krieg in Afghanistan gescheitert ist aus Sicht der Invasoren alias "wir kämpfen für die Frauenrechte" mag für uns nicht neues sein.

    Jedoch wird wohl wieder hier und da ein bisschen westliche Propaganda verbreitet und die Realität völlig verdreht dargestellt um die Situation zu beschönigen. Ich erinnere nur an George Bushs Irak Rede "Mission Accomplished" im Jahre 2003.


    @AlphaKurd:
    Du sprichst da einige sehr wichtige Punkte an.

    1)"Ich meine jede normale Mensch hat doch eine kleine moral und Gutherzigkeit in sich drinne oder?"

    Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen und Kenntnisse über das Weltgeschehen in den letzten Jahrzehnten bin ich schließlich an dem Punkt angekommen, dass ich mich mehr über die Menschen aufrege die solche Ereignisse wie dem hier (http://www.presstv.ir/detail/167696.html) schlichtweg ignorieren und ihr Leben blauäugig mit einem Grinsen weiterleben als wäre nichts passiert.

    2)"Aber die machen das so schlau, das nur wenige Menschen das checken."

    Die machen das nichtmal sonderlich schlau, die meisten Mensche sind einfach wie Esel die leichter zu täuschen sind man sich vorstellen kann.

    3)"...Jeder der das soweit weiss sollte sich klarmachen das wenn es teufel gibt, auch gott gibt."

    Völlig richtig, jeder der sich etwas mehr mit der Thematik auseinander setzt wird zu der gleichen Erkenntnis kommen.
    Denn man wird feststellen dass zB der Zionismus nicht ohne Grund entstanden ist und wieso und weshalb überhaupt der Westen mit diesem "Virus infiziert" ist.
    Aber ich komme nun zuweit von Thema ab.

  1. Thomas sagt:

    Teil 1

    Man muss bedenken, dass Bomben, Munition und sonstige militärische Sprengmittel ein Verfallsdatum besitzen und deshalb ständig wieder ersetzt werden müssen. Die Entsorgung alter Munition ist recht kostspielig. Am Billigsten ist es jedoch die alte Munition in einem Krieg entsorgen zu können, indem man die Munition auf Menschen abwirft.

    Die von den Illuminati kontrollierten Rüstungskonzerne produzieren ausserdem Munition am laufenden Band, und wenn man die Nachfrage aufrecht erhalten will, dann braucht es einfach immer wieder Kriege. Ursprünglich wurde der Bedarf nach Waffen von Staaten definiert und Konzerne erhielten den Auftrag diesen Bedarf zu befriedigen. Aber dieser Sachverhalt hat sich nun umgedreht: Konzerne wollen produzieren, sie wollen Profite generieren, und mit ihren Lobbies sorgen sie dafür, dass kriegslüsterne Politiker in die Ämter gehievt werden, die eine entsprechende Nachfrage nach Kriegsmaterial generieren. Kriege sind so zum Selbstzweck geworden, zum "business as usual". Der Tod von Millionen von Menschen ist eine ökonomische Notwendigkeit geworden: Das Wirtschaftsmonster frisst kleine Kinder, und dessen Appetit scheint grenzenlos zu sein.

    Wir haben nun die perverse Situation, dass nicht politische Entscheidungen Kriege motivieren, sondern ökonomische Prozesse, und die Gier nach Profiten der diese Konzerne kontrollierenden Eliten. Die traditionelle territoriale Gier der Staatsmänner wurde ersetzt durch die finanzielle Gier der Konzernbosse und der hinter ihnen stehenden Aktionäre. Dies wird auch Fortschritt genannt.

    Aber das US-Empire ist ökonomisch und finanziell am Ende, und dessen kostspieligen Kriege können schlicht nicht mehr finanziert werden, und bald werden auch noch die hunderten von exterritorialen US-Militärbasen geschlossen werden müssen - nicht als Folge politischer Entscheidungen, sondern aus ökonomischen Sachzwängen heraus, weil das Steueraufkommen von Zinszahlungen für Staatsanleihen absorbiert werden wird, weil der Staatshaushalt einfach pleite ist.

  1. Thomas sagt:

    Teil 2

    Dass das Abenteuer in Afghanistan in einem Desaster enden musste, das hatten uns ja bereits die Sowjets in den achtziger Jahren gelehrt. Aber die Amerikaner sind ja recht lernresistent und wissen es bekanntlich immer besser. Es ist eben eine recht junge Nation, die noch ihre Erfahrungen machen muss. Die Afghanen jedoch sind ein äusserst zähes und kriegserfahrenes Volk, und wer als Muslim an einen Gott glaubt, wer glaubt im Namen Gottes zu kämpfen, der hat den für einen Krieger entscheidenden psychologischen Vorteil keine Angst mehr vor dem Tod zu haben.

    Die von ihrer Mickey-Mouse-Kultur total verweichlichten "American Boys", diese von quecksilberhaltigen Impfstoffen und fluorhaltigem Wasser mental kastrierten, mit gesundheitsschädlichem Junk-Food geschwächten und mit militärischer Indoktrination programmierten U.S.-Humanoiden hingegen können die überlegene physische und psychische Integrität des Feindes auch mit überlegener Technologie kaum noch kompensieren.

    Viele der "American Boys" sind Kriegsmüde geworden, und verstehen auch nicht, was sie dort eigentlich zu suchen haben. Mit anderen Worten: Deren Moral ist am Nullpunkt angekommen, und im Homeland wird es zunehmend schwieriger noch Kanonenfutter zu rekrutieren für einen Krieg, der seinen heroischen Glanz längst verloren hat. Währenddessen bricht der ganze Laden im Homeland auseinander, immer mehr US-Staaten gehen Pleite und Gehälter können nicht mehr bezahlt werden - und bald wir es für die tapferen Krieger auch keinen Sold mehr geben. Bereits wird im Pentagon darüber nachgedacht die im Ausland stationierten US-Soldaten zurückzurufen und bei den in den USA zu erwartenden Hungeraufständen gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. Ob die kriegsmüden Soldaten dies mitmachen werden bleibt abzuwarten.

  1. thehealer sagt:

    Das Wort Niederlage impliziert die nicht zu beweisende Dummheit, dass ein Versuch die Realität mittels Gewalt positiv zu ändern funktionieren könnte. Das ist erstens eine hinterhältige Programmierung des Unterbewusstsein des Lesenden und Unsinn im Sinne von Physik. In Kurzform, für die die schon SIND und nicht durch einen beschränkenden Verstand im Käfig gefangen sind, alles was passiert ist die Summe deiner Gedanken. Was für eine kleine, ängstliche Welt, zur Zeit noch ;-)

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    Es werde Licht ;-)

  1. pacino sagt:

    Teil 1, Ja, alphakurd, ich seh es ähnlich wie Du, wenn der teufel existiert, dann könnte auch gott existieren, nicht? Und ab und an bekommen wir ja wirklich ganz tolle hinweise wie den über die musikindustrie, wo bekannte musikgrößen eine verflechtung mit dem satanischen system, dem sie sich verpflichtet haben, auch zugeben, ja leute, die geben das zu!
    Und es gibt viele weitere indizien die dafür sprechen dass da viel wahres daran ist. Bush und „skull an bones“ oder die geheimbünde oder die kath. Kirche die auch ein ableger satans ist etc.pp. Wir sollten das bitte nicht vergessen, noch besser, versuchen darüber mehr zu erfahren. Jeder kann die wahrheit heraus finden wenn er nur will…
    Dies wird uns helfen das puzzle besser zusammen zu setzen und sich ein größeres bild über das satanische system zu machen. Wie hier auch in den kommentaren angeklungen die jungs die die entscheidungen treffen sind keine leute mit normalem menschenverstand, die sind religiös-fanatisch orientiert und diese leute haben die christlichen grundsätze total verdreht und zwar um 180 grad. Für einen christen ist die sünde wie lügen oder mord etc. was schlechtes! Bei der elite ist dies nicht so, die klopfen sich auf die schulter wenn sie entscheidungen getroffen haben die andere vergiften oder töten. Ja, die prosten sich zu wenn sie wieder 50000 leute verhungern lassen können weil man z.b. den mais im motor verbrennt und den armen leuten ihr essen entzieht oder es verteuert. Oder wenn man wieder mal ein paar hundert in einem krieg verheizt. Die ticken eben anders, satanisch eben. jesus sagte schon zu seinen lebzeiten zu solchen menschen: „ihr seid aus eurem vater dem teufel und dashalb verrichtet ihr die werke eures vaters“. Und hier in diesen kriegen wird der belzebub mit dem teufel ausgetrieben, wie soll dieses „böse königreich“ bestand haben wenn es sich aber selbst bekämpft? Wer zum schwert greift wird durch das schwert umkommen….ich gehe davon aus dass sich diese aussage auch bewahrheiten wird.

  1. pacino sagt:

    2, Leute, was wir brauchen ist die liebe zu unserem nächsten, das ist der schlüssel für alle probleme dieser erde! Hast DU heute schon eine gute tat vollbracht? Und gestern? Und willst DU es morgen tun? Die anderen können wir nicht ändern, wir können uns nur selbst ändern! Ich weiß nicht wie man diese große schlucht zwischen den kriegsparteien je wieder schließen könnte wenn nicht die liebe dabei eine übergeordnete rolle spielen würde?
    Ohne liebe und verzeihen wäre diese schlucht für lange zeit unüberbrückbar!
    Schade was sich die menschheit auf diesem tollen planeten, unser aller spaceship, antut! Doch es muss so kommen, so dass wir aus den schlechten erfahrungen lernen können! Und es werden alle menschen, ja alle dieses von gott gesteckte ziel der vollkommenheit erreichen müssen oder sie sind eben nicht brauchbar für das göttliche system, in dem gerechtigkeit für alle herrschen wird! Wir können froh sein dass nicht ein mensch darüber entscheidet wer brauchbar dafür sein wird und wer nicht. Deshalb versucht die göttliche weisheit heraus finden und auch so gut es geht anzuwenden, sie kann jeden retten, egal was noch vor uns liegen mag! Und schaut euch mal um, eigentlich leben wir in einem paradies!

  1. annetopas sagt:

    fethulgulub meint: "Zu aller erst möchte ich den Afghanischen Widerstand loben. Diese Menschen haben es mit einfachsten Mitteln geschafft, die am besten ausgerüstete Armee der Welt in Grund und Boden zu schlagen."

    Welch wahre Worte! Afghanistan – wild und unzugänglich, das Land, an dem sich die Sowjets die Zähne ausbissen. Afghanistan geriet schon vor über 150 Jahren in den Brennpunkt der Weltpolitik. Damals waren es die Engländer, die hier ihren Meister fanden. Es erging ihnen nicht anders als heute den Nato-Invasoren.

    Theodor Fontane schrieb darüber in seiner Ballade:
    "Das Trauerspiel von Afghanistan"
    "Die hören sollen, sie hören nicht mehr, vernichtet ist das ganze Heer, mit dreizehntausend der Zug begann, Einer kam heim aus Afghanistan."

  1. http://www.kriegsschiffe.tv/index.php?t=0&view=thumb
    3 Deutsche Kriegsschiffe(Unter anderem das gr. Versorgungsschiff "Berlin") sollen ägyptische Flüchtlinge nach Ägypten bringen, bzw. Fähren(aus Malta) mit Flüchtlingen begleiten.
    Iranische Kriegschiffe durch Suezkanal auf Heimreise.

  1. werther79 sagt:

    ich weiß nicht recht...die haben dort alles mit ihrer abgereicherten uran du-munition kontaminiert, da würde sich wohl jeder gern wieder zurückziehen, die menschen dort sind ihrem schicksal überlassen, ob es leichter ist wenn sie glauben, sie hätten gewonnen?

    afghanischen widerstand loben? wäre es nicht hilfreicher, wir hätten einen passiven, unkriegerischen widerstand a la ghandi erlebt, der die aggressoren bis ins mark vor aller welt bloßgestellt hätte? der das mittel krieg ad absurdum führt? der einen herrn struck niemals sagen lassen könnte: wir verteidigen die freiheit am hindukusch; sondern der auch dem letzten couch potato klar werden ließe: wow, die menschen vom hindukusch verteidigen gerade die freiheit, ihre, meine und der ganzen menschheit...