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Ist die Pensionskasse der CIA bald pleite?

Donnerstag, 10. März 2011 , von Freeman um 10:00

Ja, auch die Agenten der CIA gehen in Pension und bekommen eine Rente. 64 Jahre nach der Gründung gibt es einen immer grösser werdenden Kreis an ex-Agenten, dessen Lebensabend finanziert werden muss, aber die Rücklagen dafür reichen nicht aus.

Das Central Intelligence Agency Retirement and Disability System (CIARDS) könnte bis Ende 2012 pleite gehen, wenn nicht ein Zuschuss von 513,7 Millionen genehmigt wird, wie eine Budgetanfrage an den Kongress in Washington für das Jahr 2012 zeigt.

Der Pensionskassenexperte vom Pensions & Investments Magazin, Tim Inklebarger, berichtet:

Unabhängige Vorhersagen der Verbindlichkeiten zeigen, der CIARDS Fonds wird bis Ende 2012 pleite sein, mit einer unfinanzierten Forderungen von 6,4 Milliarden Dollar,“ laut Budgetanfrage.

Die Bitte um Gelder zeigt die Kosten für die Rekapitalisierung des Systems über 20 Jahre, laut Budgetanfrage.

Die Pensionskasse der CIA erhielt im Haushaltsjahr 2009 einen Zuschuss von 280 Millionen, im Jahre 2010, welches am 30. September endete, 291 Millionen Dollar, und benötigt für 2012 nun 514 Millionen, um die Unterdeckung zu füllen. Der Zuschuss für 2011 ist nicht bekannt.

Der Sprecher der CIA, Preston Golson, verweigerte die Auskunft über die Höhe des Pensionsfonds, dessen Unterdeckung und wo die Gelder angelegt sind.

Die CIA kann keine Angaben zu ihren spezifischen Fragen machen, die im Zusammenhang mit dem CIARDS-Budget gestellt werden, denn sie sind vertraulich,” sagte Golson.

Die genaue Anzahl der CIA-Mitarbeiter ist nicht bekannt, aber Schätzungen sprechen von ca. 20'000. Das Mindestrentenalter liegt zwischen 55 und 57 Jahre. Wenn man mindestens 5 Jahre im Ausland im Einsatz war, dann kann man nach 20 Dienstjahren mit 50 in Rente gehen.

insgesamt 5 Kommentare:

  1. ich.bin44 sagt:

    Na das Problem mit den CIA Pensionisten ist doch leicht lösbar. Man sollte sie bis zum 65 Lebensjahr im Außendienst knechten lassen. Unwahrscheinlich, dass die dann die Pension erleben. Gnadenschuss für das Unrecht, welches sie verzapfen und unterstützen ist der richtige Lohn - und keine Pension.

  1. Peter sagt:

    Die armen Schlapphüte. Da gräme ich mich aber sehr!

  1. Dann müssen Sie halt auch bis 67 Drogen verkaufen! ;)

  1. freethinker sagt:

    Da muss die Bundeswehr und andere Söldnerdienste eben die afghanische Bevölkerung dazu zwingen noch mehr Heroin anzupflanzen und diese Pflanzungen noch besser beschützen.

  1. Ella sagt:

    Obama wird' schon richten, dann wird halt noch mehr Geld gedruckt und die Fed unterstuetzt die Pensionskassen, wie sie dass schon bei Privatfirmen, die ihre Pensionsverpflichtungen nicht erfuellen, wollten oder konnten getan hat.

    Ansonsten, wie die Vorkommentatoren ja bereits geschrieben haben, haben die ja weitere Einkommensquellen.