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Katastrophengebiet - Kein Essen, Wasser und Benzin

Sonntag, 13. März 2011 , von Freeman um 16:00

Die Überlebenden in den zerstörten Gebieten Japans stehen vor einem weiteren Problem. Die wichtigen Grundbedürfnisse fehlen in dem totalen Chaos. Die ganze Infrastruktur ist zerstört. 390'000 Menschen sind nach Medienberichten vor den verheerenden Zerstörungen geflohen. In fünf Provinzen des Landes wurden demnach mehr als 1400 Notlager eingerichtet, etwa in Schulen und Gemeindehäusern. Vielerorts werde mit Tankwagen Trinkwasser herangeschafft.

Das Bild zeigt eine Schlange von Menschen die für Wasser in einem Park anstehen.

Augenzeugen berichten von Hamsterkäufen in Supermärkten, an vielen Tankstellen bilden sich lange Schlangen. Die Autofahrer wollen einen vollen Tank haben, damit sie im atomaren Notfall flüchten können. Es werden aber nur 20 Liter pro Fahrzeug abgegeben. Die Menschen decken sich dort auch mit Heizöl ein, denn im Nord-Osten Japans ist es kalt. Es sind Suppenküchen eingerichtet, um die obdachlosen Menschen mit warmen Essen zu versorgen.



Gerade das betroffenen Gebiet nördlich der 35 Millionen Stadt Tokio ist Landwirtschaftszone. Die Bauernhöfe, Ackerflächen und Gewächshäuser sind dort durch die Tsunami-Welle völlig verwüstet. Die Ernte und damit die Nahrungsproduktion aus dieser Region fällt aus und trägt zur Verknappung noch bei.

Die Behörden senden Ladungen an humanitärer Hilfe in die am schlimmsten betroffenen Gebiete. Einige Distrikte sind immer noch komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Bis zu 100'000 Soldaten sind aufgeboten um den Menschen zu helfen. Die Temperaturen sind gefallen und die Behörden fordern die Firmen auf, Energie zu sparen und warnen vor möglichen Stromabschaltungen ab Montag.

Lange Autoschlangen mit Flüchtenden aus dem Katastrophengebiet:

Die Stärke des Erdbebens hat die Wetterbehörde mittlerweile auf 9,0 revidiert. Der japanische Premier- minister Naoto Kan sprach am Sonntag von der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, der das Land gegenüberstehe. Die drittgrösste Industrienation der Welt ist sehr hart getroffen. Durch die Globalisierung und enge Vernetzung der Wirtschaft, wird das weltweite negative Auswirkungen haben, auch auf uns.

Und wenn das alles nicht schon genung wäre, laut Medienmeldungen spuckt der Vulkan Shinmoedake Asche und Gestein in den Himmel. Der Vulkan liegt im Südwesten des Landes. Erst im Januar sei der Vulkan ausgebrochen. Die Asche sei dabei bis in eine Höhe von 4.000 Metern gelangt, teilen die Behörden laut Medienberichten mit. Shinmoedake ist 1420 Meter hoch und liegt rund 1.000 Kilometer vom Erdbebengebiet entfernt.

insgesamt 5 Kommentare:

  1. Furchtbar! Grauenvoll....
    Was sagt uns das? Hinschauen trotz allem(ohne Sensationsgier bitte), denn wir können sehen wie man sich in solchen Kathastrophen verhalten kann.Daraus lernen...Denn wir sind trotz aller Ruhe in unseren Breiten nich gefeit vor ähnlichen Ereignissen!
    Nach einer Analyse in den nächsten Wochen, Monaten Jahren werden wir sehen wie empfindlich unsere Lebenssysteme heute sind.bezüglich Atom-Kathastrophe können wir jetzt schon sehen, das es sich um eine Zäsur des Atomzeitalters handeln wird.Zu gefährlich ,nicht behandelbar.Umdenken ist angesagt-auch bei uns!
    Was mir gut gefällt ist die weltweite Hilfsbereitschaft ...der Technischen Hilfswerke etc.Denn Hilfe ist dringend angesagt.Bis jetzt gezählte ca.1800 Tote sind leider erst der Anfang..da ja noch ca. 10000 tausnde Menschen vermisst werden.
    Ich befürchte... das wird aber nicht das letzte Grossbeben sein..den die geographische Lage Nippons ist auserordentlich gefährdet .Für immer-leider.

  1. drdre sagt:

    Es ist einfach furchtbar und nicht mehr zu kommentieren was die Menschen in den Gebieten mitmachen.. Zum teil haben diese auch noch Freunde und Verwandte oder Familienmitglieder verloren...
    Ich denke da bin ich nicht nur alleine fassungslos.. Es ist schon sehr deprimierend.

  1. wir sollten trotz alledem nicht vergessen, das HAARP sehr aktiv war!

    Mein Beileid den Kriegsopfern von Japan!

  1. Tom sagt:

    Ist es nicht erstaunlich, wie schnell die gesamte Grundlage der so genannten Zivilisation zusammenbricht, wie schnell es keinen Strom mehr gibt, kein Benzin, keine Nahrung, kein sauberes Trinkwasser? Nun stellt euch einmal vor, was in Europa und Amerika erst los sein wird, wenn der U.S. Dollar und der Euro zusammenbrechen werden. Und nach Ansicht von einigen sehr zuverlässigen Leuten wird das schon sehr bald der Fall sein.

    Dabei ist die japanische Katastrophe lokal begrenzt, es können also immer noch Nahrungsmittel und Trinkwasser von aussen angeliefert werden. Wenn eine Katastrophe aber wirklich flächendeckend ist, wie beim bevorstehenden Zusammenbruch des Finanzsystems, dann gibt es keine Quellen des Wohlstandes mehr, die von aussen helfen können, dann wird man auf sich selbst angewiesen sein. Dabei dauert die japanische Katastrophe erst seit einer relativ kurzen Zeit, der uns bevorstehende Crash dürfte jedoch wesentlich länger andauern.

    Ich hoffe ihr habt bereits vorgesorgt und ausreichend Lebensmittel gebunkert. Ihr müsst dann aber damit rechnen, dass wütende und vor Testosteron strotzende schwer bewaffnete kriminelle Banden junger Männer die Strassen unsicher machen werden, in Wohnungen eindringen werden und euch eure Lebensmittel einfach wegnehmen werden. Was nützen euch also Vorräte, wenn ihr sie nicht verteidigen könnt? Und glaubt ja nicht, dass euch der Staat dann beschützen wird. Ihr könnt froh sein, wenn der Staat eure Vorräte nicht konfiszieren wird - "im allgemeinen Interesse".

    Aber denken wir positiv. Vielleicht wird ja alles gut. Beten kann jedenfalls nicht schaden. Beten ist "nur" ein geistiger Vorgang, aber wenn ihr bedenkt, dass Gott mit seinem Geiste das ganze Universum erschaffen hat, dann könnt ihr erkennen wie mächtig das Geistige ist. Man sollte den Vorgang des Betens also niemals unterschätzen. Ihr bringt dadurch auch eure Demut gegenüber Gott zum Ausdruck, was seinen Zorn über die moralisch verkommene Menschheit gewiss besänftigen wird.

    Wir wollen hier nicht den Teufel an die Wand malen. Aber man kann ja Vorräte anlegen, und trotzdem positiv denken. Und besorgt euch auch noch einen Katadyn Wasserfilter. Wasser ist bekanntlich leben. Und auch wenn es keine Krise gibt, dann ist es immer noch sinnvoll sein Wasser zu filtern, alleine schon wegen des Chlors und anderer Schadstoffe.

    So long.

  1. Otto Breiter sagt:

    Im Leben gibt es die 3 er Regel
    der Mensch kann sterben wenn er 3min ohne Sauerstoff ist, 3 Tage ohne Wasser in Wüsten noch schneller.
    30 Tage ohne Essen. In dieser Regel sieht man wie abhängig der Mensch von seiner Umgebung ist. Und wie schnell ein Mensch stirbt. Ich weiß aus der Medizin dass ein Mensch nicht besonders viel aushält, je älter er ist. Im Gegensatz zu manchen Tieren und Pflanzen. Der Mensch ist ein schwaches Gebilde, er ist körperlich und geistig sehr anfällig so bald er seine Gewohnheiten nicht mehr zur Verfügung hat. Auch ist der Mensch ein großer Bluffer, sobald er Macht besitzt beginnt er seine Umgebung zu täuschen und mit zunehmendem Wohlstand wird er gieriger, sehr leichtsinnig, egoistisch, arogant, lebensmüde und zu lebenssicher. Wenn wir bedenken dass wir höchstens 70 bis 80 Jahre werden und wenn wir Glück haben auch 90 , aber was ist dass schon gegen das Alter unserer Welt. Wer bedenkt dass er sterben muss wird weise. Das Thor verdrängt dieses alles und reißt viele ins Unglück.Die meisten Japaner sind sehr weise im Umgang mit diesem Leid. Wir sollten alle daraus lernen.