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Der Krieg gegen Libyen wird Milliarden kosten

Dienstag, 22. März 2011 , von Freeman um 00:05

Der erste Tage der Operation “Odyssey Dawn”, wie der Angriff auf Libyen heisst, hat den amerikanischen Steuerzahler mindestens 112 Millionen Dollar nur an Raketen gekostet. Dazu kommen noch die Kosten für die Luft- und Seeangriffe auf die libyschen Luftabwehrstellungen. Wenn man noch die Ausgaben der anderen Koalitionspartner wie Frankreich, Grossbritannien, Italien, Dänemark für die Bomben, Raketen, Treibstoff, Wartung usw. rechnet, dann kostet jeder weitere Kriegstag mindestens 100 Millionen Dollar.

Am ersten Tag des Angriffs haben die US-Streitkräfte alleine 112 Tomahawk Marschflugkörper von Schiffen vor der libyschen Küste abgeschossen, die 1 bis 1,5 Millionen Dollar pro Stück kosten. Seit dem sind ein weiteres Dutzend Tomahawks losgeschickt worden.

Eine F-15 oder F-16 kostet $10'000 pro Flugstunde, einschliesslich Wartung und Treibstoff. Jeder Kampfjet ist pro Mission für 5 Stunden unterwegs. Die 1'000 Kilo Bomben die dabei abgeworfen werden, machen nochmal $30'000 bis $40'000 pro Stück aus. Neben den Kosten für die Waffen und Flugzeuge kommen noch die Personalkosten dazu. Die Soldaten erhalten für jeden Einsatztag im Krieg zusätzlichen Sold.

Am ersten Tag schickte das Pentagon drei B-2 Tarnkappenbomber von der Whiteman Luftwaffenbasis in Missouri auf die 18'000 Kilometer Rundreise, mit Luftbetankung unterwegs, die 45 Bomben über Libyen abgeworfen haben. Pro Tag sollen die sogenannten Koalitionspartner in diesen Krieg 70 bis 80 Missionen gegen Libyen fliegen.

Egal wie der Krieg verläuft, er wird viele Milliarden kosten und die Verschuldung der USA und der teilnehmenden Länder weiter in die Höhe treiben. Geld das sie gar nicht haben und für das der Steuerzahler wieder gerade stehen muss. Dafür heisst es dann, der Staat hat kein Geld für Schulen, Kindergärten und Spitäler, er muss bei den Ausgaben sparen und die Steuern erhöhen.

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insgesamt 24 Kommentare:

  1. revealer9 sagt:

    diese milliardensumme werden nicht nur die amerikanischen bürger und die bürger der jeweiligen angreifenden länder bezahlen, sondern auch alle anderen Länder, die in der UN mitglied sind. also auch deutschland.
    dies ist kein angriff als USA sondern als die vereinten nationen.
    frankreich und italien wollten die überschüssigen alten bomben loswerden um sich bald mit noch besseren und moderneren aufrüsten zu können welches sie von der U.N bekommen werden.
    nachdem der krieg vorbei ist und es in lybien einen neuen führer gibt werden diese länder erneut waffen verkaufen für den schutz....

  1. userx sagt:

    http://www.eyreinternational.com/apps/blog/entries/show/6464006-the-us-and-uk-governments-extend-their-talons-over-libya-part-9

    Die verwendeten Bomben sind uranhaltig, was sich in ganz Europa auswirken wird.

    Der Link führt zu einem Artikel auf englisch, der äußerst unangenehm zu wissen im Detail aufklärt, inwiefern das Bombardement in Lybien uns betrifft.

  1. feinbein sagt:

    Was regst Du Dich auf, dafür sind Kriege doch da, Milliarden in die Taschen der Rüstungsindustrie zu spülen. Wozu wäre sonst die ganze Lobbyarbeit und Manipulation von Politikern und auch Wählern sinnvoll? Man muss auch mal an die Aktionäre denken, die sich wohl kaum für ewigen Frieden Rüstungsaktien geleistet haben. Willst Du verantworten, wenn Aktionäre Geld verlieren? Keiner will das, darauf beruht doch die halbe Weltpolitik.
    Und die Lobbyisten machen sehr gute Arbeit, die auch honoriert werden muss: Im sonst sehr kritischen SPON-Forum ist eine Mehrheit überzeugt, daß Gadaffi diesen Krieg verdient hat, daß alle Mittel Recht sind ihn von der Macht abzulösen, und daß die Enthaltung der Deutschen sehr feige sei. Allein diese Meinugsmache dürfte sehr kostspielig und aufwendig gewesen sein und muss sich nun auch rentieren, sonst wäre die liebe Müh doch vergeblich gewesen.
    Letztlich gibt es nur Gewinner bei diesem Krieg. Man kann nicht immer nur egoistisch an die unschuldig getöteteten Zivilisten denken, Kollateralschäden gehören nunmal auch dazu, die Raketen sind ja heutzutage auch relativ Präzise, so viele unschuldige pro Bombe gibt es auch gar nicht, manchmal sogar keine, glaube ich.
    Obama ist Friedensnobelpreisträger und ist damit absolut qualifiziert zu wissen, was gut für die Welt ist und was nicht. Er will bestimmt nur das beste für die Menschheit, er ist Vater Theresa, Gott hilft ihm, ein gerechter Mörder zu sein. Es lebe der Krieg, macht alle mit, werdet Soldaten und lasst Euer Leben für die Bilderberger!

  1. Black7Box sagt:

    Schön wie das System funktioniert... ohne das jemals einer "von uns" Durchschnittsbürgern auch nur einen dieser Kriegseuros sehen wird, kosten sie uns Millionen.

  1. KPAX sagt:

    Des einen Kosten sind des Anderen Einnahmen .

    Also im wirtschaftl.Sektor wird das als ein Wachstumsfaktor gelistet,weil das BIP steigt.

    Krieg ist für das Wachstum der Wirtschaft also positiv,ein Wachstumsfaktor.

    So erklärt es jedenfalls Andreas Popp von der Wissensmanufaktur.
    Kann man kaum widersprechen.

  1. chris sagt:

    ja jeder Krigstag kostet unendliche Millionen, die sie gar nicht haben aaaber bedenkt auch die Aussage von Libyens Aussenminister Koussa: «Versuch, die Ressourcen Libyens, seine im Ausland hinterlegten Gelder und seine Öleinnahmen zu beschlagnahmen, um die Schulden zu bezahlen, die bestimmte Staaten als Ergebnis der weltweiten Wirtschaftskrise angehäuft haben» (TA-News-"Ticker" von heute)

  1. drdre sagt:

    Wie wahr.. dies hauptsächlich für die Ölkonzerne und Banken. Zu den Kosten die der Bürger zu zahlen hat, kommt dann die Abzocke der Ölindustrie, im Hinblick auf den Benzinpreis, hinzu.

    Möglicherweise sollten alle Bürger ihre Wagen nur noch in wirklich wichtigen Fällen nutzen umso einfach viel weniger Kraftstoff zu verbrauchen.. aber wohl nicht in USA durchsetzbar. Da fehlt es im Moment noch auch an Solidarität.

    Wieweit muss der Bürger abgezockt werden, bis dieser erwacht..

  1. Paul sagt:

    Die Wirtschaft geht nun einmal nur deswegen voran, weil irgend jemand dafür einen hohen Preis zahlen muss (und das sind immer die Armen). Dieses System ist ein Biest das im sterben liegt und es benötigt tägliche Blutkonserven von den Menschen. Es hat mich schon immer gewundert warum es noch lebt, denn es hätte doch schon längst seinen Geist aufgeben müssen. Aber die Menschen erhalten es am Leben mit allen Mitteln. Und dazu gehört Krieg, Massenimpfungen, Propaganda und die Falschen Religionen.

  1. canamanna sagt:

    Nur einer von drei Briten stimmt der Entscheidung
    für militärische Aktionen in Libyen zu, wie eine
    Umfrage zeigt, die am Montag ( v. Reuters) veröffentlicht
    wurde.
    Demonstranten protestieren vor dem
    Verteidigungsministerium in London am 21. März 2011.

    Die jüngsten Erfahrungen im Irak-Krieg, sowie die
    anhaltenden Verluste in Afghanistan machen die Briten
    misstrauisch.
    Sie wollen sich auf keinen neuen, langwierigen, Ausland-
    Konflikt einlassen; zumal sie sich mit den schleppenden
    Sparmassnahmen im eigenen Land abplagen müssen.

    Sie wollen sich nicht in einen Bürgerkrieg einmischen;
    zudem gibt es ja noch mehr Gräuel in der Welt
    ( Kongo,Simbabwe)..
    "Wir wollen nicht die neue Weltfriedenstruppe werden."

    Großbritannien und Frankreich die beide große
    Haushaltsdefizite zu bewältigen haben, Sparmaßnahmen
    einführen mussten, während gleichzeitig die Leute
    sich mit steigenden Nahrungsmittel-und Treibstoffpreisen
    auseinander setzen,
    sollen nun die Flugverbotszone über Lybien anstrengen.

    In Frankreich erwartet man zudem eine grosse
    Flüchtlingswelle und eine Flut von Emmigranten aus Lybien.

    Nach einer sechsstündigen Debatte stimmte das britische
    Parlament mit überwältigender Mehrheit am Montag Cameron's
    Entscheidung, britische Flugzeuge und Schiffe zu
    schicken,die Vollstreckung einer Flugverbotszone um
    die Zivilbevölkerung vor Gaddafis Truppen zu schützen, zu.

    Alles für den Schutz der lybischen Menschen und die Chance
    dass diese ihr Schicksal dann selber gestalten können;
    gegen den Willen der Mehrheit, der Briten und Franzosen,
    und sicher auch gegen den Willen der Lybier.

  1. ich.bin44 sagt:

    So Leid es mir für die Menschen tut (auch für die US-Soldaten), freue ich mich jedoch über jede konventionelle abgeschossene Waffe.
    Je teurer ein Krieg wird, desto schneller wird diese Kriegsmaschinerie aus USA, GB und Frankreich schneller die Staaten in die Scheiße reiten und der Welt Frieden bringen.

  1. Nicht nur versenken die Amerikaner wieder Billionen die sie nicht haben und töten dabei wieder hundert tausende Zivilisten, wenn der Verbündete der Westmächte Gadaffi dann abgesetzt ist, muß wieder künstlich eine Regierung geformt werden und durch Betrug als angeblicher demokratisch gewählt, der Welt verkauft werden denn man weiß gar nicht wer die Opposition überhaupt ist.

    Man verbündet sich mit Fremden gegen den eigenen Verbündeten. Das hatte man auch in Afghanistan und Irak gemacht und wird nie abziehen können weil man nicht weiß wer dann die Regierung übernehmen wird.

  1. Jan sagt:

    Es ist wie im Vietnamkrieg - es geht nie darum Kriege zu gewinnen, sondern sie so lange wie möglich auszutragen. Und warum?
    Jeder Staat muss für diese Einsätze Kredite bei den jeweiligen Zentralbanken aufnehmen, die die Staaten diesen Banken dann mit Zinsen schuldig sind. Und da das Geld ja bekanntlich aus dem "Nichts" geschöpft wird, sind am Ende wieder die Steuerzahler die Dummen.

  1. Fatima sagt:

    "Egal wie der Krieg verläuft, er wird viele Milliarden kosten und die Verschuldung der USA und der teilnehmenden Länder weiter in die Höhe treiben. Geld das sie gar nicht haben und für das der Steuerzahler wieder gerade stehen muss. Dafür heisst es dann, der Staat hat kein Geld für Schulen, Kindergärten und Spitäler, er muss bei den Ausgaben sparen und die Steuern erhöhen."

    Eins hast du noch vergessen: Dann können wieder Typen wie Ulfkotte ankommen und sagen, die Einwanderer sind an allem Schuld, weil die ja viiiiel zu viel kosten.

  1. xabar sagt:

    Hohe Rüstungsausgaben im staatsmonopolitischen Kapitalismus (so der Name des Systems, in dem wir leben. Er deutet an, dass sich Staatsmacht und Konzernmacht untrennbar miteinander verwoben haben, wobei das Bankkapital den Staat, die Regierungen, die Politik und die übrige Industrie, die Medien dominiert) haben diese Auswirkungen:

    1. Sie retten den Dollar, der sonst schon den Bach heruntergegangen wäre. Sie verlängern also das Leben des US-Dollar-Imperiums, aber auch das der kleineren Imperien, sprich Kanadas, Australiens, Frankreichs, Großbritanniens..

    2. Da die Profite in der Rüstungsindustrie etwa dreimal so hoch sind wie in der übrigen Industrie, spülen abgeschossene Tomahawks Unsummen in die Taschen von Großaktionären in der Rüstungsindustrie. Und wer sind die größten Aktionäre dort? Nicht Erich Schmidt aus Maulwurfshausen, sondern die Banken, die Ackermänner.

    3. Da die Aufträge aus dem Staatshaushalt kommen, fehlt das Geld für anderes, z. B. in Kalifornien für die Bezahlung von Lehrern und die Erhaltung der im Verfall begriffenen Schulbauten. In Kali sollen 20.000 Lehrer entlassen werden (Ein Schüler aus Wisconsin berichtete, dass es in seiner Klasse nicht genügend Stühle für alle Schüler gäbe und dass nicht alle Schulbücher besäßen).

    4. Rüstung und Medien gehen Hand in Hand. Diese rechtfertigen die Kriege und fördern das militaristische Denken in Feindbildern und dem Abtöten jeder Gefühle für Menschen, die vom Krieg betroffen sind.

    (meine Forderung deshalb, die hier ungehört im Schall und Rauch verhallen wird: lest Gedichte statt Zeitungen! Tut, was 'EI' vorschlug: Die Glotze ausschalten und meistbietend bei Ebay versteigern und dafür gute Bücher lesen).

  1. Peter sagt:

    schickt den Gaddafi auf Entzug, dann kann man vielleicht wieder zivilisiert mit ihm verhanderln!

  1. El. sagt:

    And the Winner is...

    "Egal wie der Krieg verläuft, er wird viele Milliarden kosten " auch Deutschland natürlich, oder besonders Deutschland.

    und das alles nach frühren Kriegen/Operationen "Finanzkrise", "Griechenlandrettung", "Rettungsschirm", " Staatsverschuldung".

    Wenn die Politiker den Staat, die Kommunen Pleite gemacht haben, wird alles privatisiert, sprich die Bürger werden enteignet, an z.B. an Veolia, die kriminelle Organisation in Hochform können wir heute um 20:15 auf ARTE sehen.

    an the Winner is ...

    Signed El.

  1. braveheart sagt:

    @Xabar

    wie immer alles wunderbar auf den Punkt gebracht. Danke!

    Meine Forderung wäre allerdings eine andere: Zahlt eure GEZ-Gebühren nicht mehr. oder ist es eine Straftat das zu fordern? Zumindest solange bis die auch mal Gehör für andersdenkende haben.

    Es müssten Gremien gegründet werden die ausschließlich für bestimmte Sendezeiten den Inhalt bestimmen sollen. Die Mitglieder dürfen nicht von irgendwelchen Funktionären, Lobbyisten, oder sonstigem Abschaum bestimmt werden, sondern sollten direkt vom Volk gewählt werden

  1. Michael sagt:

    Für den Irakkrieg, jetzt Libyen warst du heute morgen arbeiten oder arbeitest jetzt inmoment daran oder in dem Fall arbeite ich heute Abend in der Nachtschicht für den Krieg. Man arbeitet gute 6 Monate im Jahr nur für den Staat. Natürlich muss man noch die verstecke Steuer bezahlen namens Inflation. Die FED gibt das Geld raus damit man den Krieg finanzieren kann. Geld aus dem nichts was den Dollar entwertet. Sie haben die Steroiden für den Dollar. Jahr für Jahr haben wir weniger Geld in der Tasche da bei den meisten die Gehälter eh nicht steigen, angepasst an der Inflationsrate. Also für Wen habt ihr am Ende des Tages gearbeit. Richtig für die Zentralbank. Es gibt eine Interessante Webseite wo alles beschrieben ist
    http://www.steuerboykott.org/

  1. Alternativ sagt:

    @Xabar(Haber?):

    Ich habe schon vor fünf Monaten mein Fernseher abgegeben. Wieso gehen wir nicht einen Schritt weiter? Nämlich den PC in den Müll zu werfen. Mein Opa war ein Analphabet, aber trotzdem wusst er schon in den 70er, dass die USA diese Welt in Hölle schicken werden. Also lesen bedeutet nicht, dass man eigenständig denken kann, sonst müssten ja alle Bildleser erkennen was in der Welt abläuft. Also was bringt dann das Internet? Nichts, es ist sogar für das soziale Kommunikation sehr gefährlich. Grüße

  1. El. sagt:

    Opas ausschalten

    diesen Beitrag widme ich unseren Opas.

    @Alternativ: "Mein Opa war ein Analphabet, aber trotzdem wusst er schon in den 70er, dass die USA diese Welt in Hölle schicken werden. Also lesen bedeutet nicht, dass man eigenständig denken kann"

    Interessant, mein Opa auch, aber er hat nicht von USA sonder von dem Komplex gesprochen, den man heute als "Finanz-Weltgemeinschaft" bezeichnet, mit den Vollstrecker wie USA, F, UK, insgesamt EU, Israel aber mittlerweile auch Russland, China ..., die Vollstrecker sind natürlich keine Amis, Franzosen, Briten ... sonder die "Machtelite".

    Es war schon amüsant, als die Kräfte unsere Opas mit ihrer Lebenserfahrung mit Hilfe der s.g. 68-ger aus dem Volksbewustsein ausgeschaltet haben, das gleiche haben sie ( was für eine tolle Manschaft) schon davor in dem Zarenreich gemacht, im Ostblock u.s.w.

    Signed El.

  1. Alternativ sagt:

    @EL:
    Mein Opa(verstorben) kommt aus der Türkei und dort waren damals einfach zu viele Analphabeten. Mehr kann man von solchen Leuten nicht erwarten. Du kannst doch nicht die Analphabeten von hier(D) mit dem der in der TR nicht vergleichen. Waren etwa in den 70er hier in D 50%(ungenau) Analphabeten? Nein.
    Hab absolut Verständnis dafür, dass Du so ein Kommentar abgibst.

  1. xabar sagt:

    @Alternativ

    Ich habe mir erst sehr spät einen PC angeschafft (2002), als alle mich schon fast für verrückt und völlig rückständig hielten und manchmal habe ich Phasen, wo ich den Schritt bereue.

    Aber inzwischen habe ich im Internet TV so viele gute Kanäle, darunter, Press TV, Telesur u.a. gefunden, die wirklich informativ sind, dass ich es nicht mehr bereue.

    Du hast in gewisser Weise Recht: Es gibt Menschen, nicht nur ältere, die haben ein Gespür und einen Kompass für die Wahrheit und brauchen keine Sendungen oder Bücher, sondern nur einen festen Kontakt zur Wirklichkeit, ein weites Herz für die Welt, zu den Mitmenschen und zur Natur, um zu wissen, was gut und was schlecht, was ehrlich und was falsch ist.

    In Laotses Tao Te King heißt es, Spruch 47:

    "Ohne aus der Tür zu gehen,
    kennt man die Welt...
    Je weiter einer hinausgeht,
    desto geringer wird sein Wissen."

  1. El. sagt:

    Unsere Opas und die Hausfrauen

    "waren damals einfach zu viele Analphabeten"

    Altenrativ, ich habe meinen Beitrag unseren Opas gewidmet, deinem auch, aus Respekt. Du hast natürlich Recht, die Klugheit hat mit der Ausbildung nichts zu tun, es gibt Professoren, besonders Experten, die man nur als dumm, korrupt bezeichnen kann, ich könnte dir eine ganze Liste davon machen. Mein Opa war zwar kein Analphabet aber auch nur ein Bauer. Ich wollte mit meinem Beispiel dokumentieren, wie die Erfahrung der Gesellschaft gezielt vernichtet wird, damit sie nicht verwendet wird, um die politischen Gauner zu entlarven. Das ist immer die gleiche Geschichte der "Rattenfänger".

    Und noch zu den Bauer, wir haben auch sehr viel Erfahrung unserer Bauer verloren, die täglich mit der Natur lebten und die Erfahrung sammelten. Die Pappfiguren, die man als "Grüne" bezeichnet, sind in der Regel Kinder der Städte, die keine Ahnung von der Natur haben und täglich das auch vorführen, wie die kriegsgeile J. Fischer, Cohn Bandit, Trittin, Özdemir, Künast ... diese gaunerischen Auftragstäter. Ohne Bauer gibt es kein Naturschutz, wie auch in dem Film dokumentiert wurde.

    Und noch zu Hausfrauen, die beste Methode Idiotie eines Unternehmens aufzudecken, ist jemand zu zwingen das einer Hausfrau zu erklären, wozu das gut ist. Die Verbrecher, die den Krieg gegen Libyen angezettelt haben, hätten das sicher nicht geschafft einer Hausfrau plausibel zu machen.

    Signed El.

  1. IrlandsCall sagt:

    Joschka Fischer zu Deutschland, Lybien und den Krieg: http://file1.npage.de/006690/51/bilder/fischer3.jpg