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US-Post steht vor der Pleite

Mittwoch, 25. März 2009 , von Freeman um 18:35

Wie die Seattle Times berichtet, geht der amerikanischen Post das Geld aus: Postminister John Potter sagte am Mittwoch einem Unterausschuss des Repräsentantenhauses in Washington, ohne zusätzliche Finanzspritze werde die Post bis Ende des Jahres nicht mehr alle ihre Verpflichtungen erfüllen können.

"Wir stehen vor einem Verlust von historischen Proportionen. Unsere Situation ist kritisch," sagte Potter.

Die US-Post musste im vergangen Jahr einen Verlust $2.8 Milliarden (2,1 Milliarden Euro) wegstecken, das dritte Verlustjahr in Folge, und steht vor einem noch grösserem Minus dieses Jahr von geschätzten $6 Milliarden, obwohl die Tarife am 11. Mai erhöht werden. Der Dienst wird 150'000 Angestellten die Frühpensionierung anbieten und 1'400 Management-Jobs eliminieren.

Die Frage lautet jetzt: Welche Rechnungen werden bezahlt und welche nicht? Potter sagte, die Auszahlung der Löhne und Gehälter solle gesichert werden. Andere Zahlungen müssten aber aufgeschoben werden. Zu den geplanten Sparmassnahmen gehöre, Briefe und Pakete nur noch fünf Tage die Woche zuzustellen.

"Es ist möglich, dass wir die Kosten einer sechstägigen Zustellung uns einfach nicht mehr leisten können", sagte Potter.

Die hohen Benzinpreise des letzten Jahres für die 200'000 Fahrzeuge des Dienstes haben zum Verlust beigetragen. Jeder Cent mehr kostet der Post $8 Millionen.

Laut offiziellen Angaben, ist die Anzahl Postsendungen um 5.2 Milliarden im letzten Jahr zurückgegangen. Wenn die Rezession weiter anhält, erwartet die Post einen Rückgang der Sendungen sogar um 12 bis 15 Milliarden. Der Grund dafür, viele Firmen schicken ihre Rechnungen nicht mehr per Post, sondern über das Internet an die Kunden. Ausserdem hat die Wirtschaftskrise das Volumen an Prospekt- und Werbesendungen stark verringert, was ihr Hauptgeschäft ist.

"Ohne einer Veränderung werden wir unsere Bargeldbestände aufbrauchen," sagte Potter. "Wir können uns ein 'business as usual' nicht mehr leisten."

Noch im Jahre 2005 machte die US-Post einen Gewinn von $1.4 Milliarden. Laut Jahresbericht 2008 beschäftigte sie 765'088 Mitarbeiter.

Seit 1982 hat die US-Post keine Steuergelder erhalten um die Verluste auszugleichen. Muss sie jetzt auch gerettet werden?

insgesamt 8 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    naja. dann benutzen ebend alle das internet.

    mhh. da war doch was mit sperren verschiedener internetseiten.

    mhh...???

  1. adversarius sagt:

    "Wir stehen vor einem Verlust von historischen Proportionen. Unsere Situation ist kritisch," sagte Potter.


    Soll er doch seinen Neffen anrufen - den Harry. Ich bin mir sicher, der kriegt das hin. ;D

    However, Spaß muss sein, auch in der Greatest Depression.

  1. Anonym sagt:

    Zu den ganzen Pleiten besonders in den USA will ich hier mal meine Überlegungen vorstellen. Vielleicht ist das ja gar nicht mal so falsch:

    Seit Davos fällt mir auf, dass gerade in der östlichen Hemisphäre immer mehr Andeutungen bzgl. einer neuen supranationalen Währung, die den Dollar als Weltwährung ersetzen soll auftauchen.

    Dabei wird bereits der XDR referenziert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/SZR

    Anscheinend werden dann die einzelnen nationalen Währungen an den XDR gebunden, der wiederum ein WÄHRUNGSKORB ist. So wie mir scheint, ist die USA aber massiv überbewertet.

    Wo sind in diesem Korb Russland und China vertreten? Ausgerechnet sie sprechen sich jedoch immer klarer für den XDR aus?

    Wenn man also diese Länder hier angemessen einbringt, dann muss man die anderen wohl abwerten.

    Wie stellt sich so eine Abwertung für den überbewerteten Dollar und Euro dar? Was heisst das konkret für uns?

    Wenn also nach dem G20 Gipfel der Beschluss zum XDR fallen sollte, dann wird 2009-2011 der Dollar bewusst an die Wand gefahren um danach den Amero und die NAU neu auferstehen zu lassen.

    Gestern las ich:
    > 3,5 Billionen Dollar soll der US-Kongress
    > Jahreshaushalt 2010 genehmigen. Der
    > republikanische Senator und Finanzexperte
    > Gregg findet das „fast gewissenlos“. Gefahr eines
    > Staatsbankrotts der USA. "Obama ein Pilot,
    > dessen Instrumente noch Treibstoff für 15
    > Minuten anzeigen."

    Das passt doch alles prima oder nicht?

    Zuerst kommt nach dem G20 Gipfel also der XDR als Ersatz für den Dollar als neue Weltwährung. Dieser scheint international gut akzeptiert zu werden. Ich glaube gar nicht mal, dass wir hier Geldscheine sehen. Das ist eine reine elektronisch kalkulatorische Sache "ganz oben". Wenn wir kleinen Leute Auswirkungen spüren, dann bzgl. einer Abwertung der bisherigen Teilnehmer durch das Hinzustossen der anderen Grossen in den Währungskorb.

    Die interessante Frage an Fachleute wäre jetzt: Wie sieht das praktisch aus? Kommt da die Meldung im Fernsehn, dass heute vor 1 Stunde der Euro um die Hälfte abgewertet wurde? Also quasi eine Art "Teuro 2.0"? Selbst wenn der Kurs vorgegeben ist, wissen wir ja, dass danach die Händler in Kürze die abgewerteten Preise wieder auf das "alte Niveau" anheben werden was dann einer enormen Teuerung gleichkäme.

    2009 / 2010 fährt also die USA den Dollar an die Wand. Danach wird der Amero Geldschein mit neuem eingepflanzten RFID Chip (Sicherheitsmerkmal, weil es ja so viele Fälschungen gegeben hätte ...) ausgegeben. Wie wir ja wissen, wird alles was in den USA DIKTIERT wird, in kurzer Zeit auch hörig von Schäuble & Co. übernommen. Demzufolge werden in kürzester Zeit auch in Europa die Euros gegen RFID-Geldscheine ausgetauscht.

    RFID wird zum Hype wie derzeit die Biometrie. Die Discounter stellen ihre Produkte von Barcode auf RFID um, die Post liefert die Briefmarken mit eingebauten RFID, alles "nur zu unserer aller Sicherheit" versteht sich. In Wirklichkeit geht es, wie wir alle wissen, um den Aufbau einer ganzheitlichen Überwachungsinfrastruktur in der das STASI System im Vergleich absolut Peanuts ist.

    Ich glaube also nicht, das man den Euro gegen einen "Globo" austauschen will, wohl aber den Dollar gegen den Amero.

    "Globo" ist also XDR und rein elektronisch zu sehen.

  1. Anonym sagt:

    Kein Wunder, dass die pleite gehen, habe gerade bei CNN Lou Topps gesehen, das die US-Post in Florida Manions mit einliegenden Swimmingpool fuer gehobene Angestellte gekauft und zwischenzeitlich wieder mit Verlust verkauft haben.
    Wehr haette gedacht, dass die ihre Finger im privaten Real estate drinnen hatten und das ausgerechnet in Florida, wo zur Zeit die Preise den Bach runtergehen. (teilweise 80% Preisnachlaesse bei Wohnungen

    Tut mir Leid um die kleinen Angestellten, hoffe, dass die nicht so schwer betroffen sind vom der Misswirtschaft an der Spitze und es keine grossen Entlassungswellen gibt. Es gibt ja eh schon genug Arbeitslose.

    Ich mag naehmlich meinen Mailman, nicht nur dass er alle ausgehende Post und Pakete mitnimmt, er gibt sogar meinen Hunden jeden Tag Doggie treats.(Smile)

  1. Anonym sagt:

    kam grad im Radio. DLF. Kein Formatradio !

    Das müsst ihr hören, das muss der Bürger hören,
    aber vor allem der Schweizer Bürger.

    Die Europapolitiker. Wie sie wegen der Krise abkassieren wollen.

    Wir sollen zahlen weil ihr PRIVATER Pensionsfonds Millionen Miese gemacht hat.

    Parallel wird vermutet das die Europapolitiker Steuern des Pensionsfonds in Luxemburg hinterziehen.

    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/03/26/dlf_20090326_0912_56c26428.mp3

    http://www.dradio.de/aod/html/?station=1&

    Brüssel/ Pensionsfonds

    grüsse und Demo am Samstag 28.03.in Frankfurt und Berlin.
    WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE PRIVATEN FONDS!!!

    grüsse


    !!!!!9!!!1!1!!!i!s!!!!a!!!L!!i!!e!!!!!

    Deutschlandradio ist das beste was wir an Medium in der BRD zu bieten haben!

  1. Anonym sagt:

    Tja liebe US Mail:

    - Das 1400 Management Posten eliminiert werden, freut mich irgendwo, denn umso höher man im Organigramm steht, umso weniger muss man machen. Die Leute die Arbeiten müssen, sind die Briefträger, Paketfahrer, Sachbearbeiter, Lagerarbeiter. Durch die Streichung von 1400 Management-Posten, kann also schonmal eingespart werden.

    - Das Löhne zuerst bezahlt werden sollen, finde ich Super, kann aber auch nur eine Floskel sein...eine Art Neusprech: Löhne werden zuerst gezahlt = Ihr kleinen Arbeiter dürft bald gehen.

    - Das eine sechstägige Zustellung nicht mehr stattfindet ist ebenso eine positive Nachricht. So können die überstrapazierten Briefträger und Paketfahrer auch mal ihr Wochenende genießen.

    - Hohe Benzinpreise...selber Schuld. Warum holen die sich in den Sunshine-States keine Solar und in den "normalen" Staaten keine Elektroautos?

    - Das Werbesendungen stark zurückgegangen sind, ist doch Super...liest eh keine Sau. Aber Schade...denn Altpapier ist auch Geld, aber soweit sind die Amis nicht.

    Ich sehe in dem Post von Freeman auch viel positives...wenn die Obrigkeit dieses Potential überhaupt erkennt, woran ich Zweifel. Darum sind die ja im Management=> Status Quo aufrecht erhalten, um Geld betteln wenn es knapp wird, Ausreden suchen, um gemachte Fehler erst garnicht ans Licht kommen.

    Business as usual halt!

    Uriel

  1. Anonym sagt:

    DEUTSCHE POST - DHL

    Während hier die Zustellung eingeschränkt wird, werden in Afghanistan die Pakete bis an die Front geliefert.

    Kürzlich konnte man in den Nachrichten verfolgen, dass in Afghanistan die Taliban drei Mitarbeiter des Deutsche Post-Unternehmens DHL getötet haben.

    Da fragt man sich:
    Was haben die Postzusteller der DHL in AFGHANISTAN verloren?

    Das stimmt tatsächlich.
    Die DHL ist in den Kriegen in Irak und Afghanistan engagiert-und dort wo deutsche und Nato-Truppen zum Einsatz kommen.

    Quelle: http://dhl.blogsport.de/

  1. Anonym sagt:

    25.03: @9:35:
    zu privaten Pensionfonds:

    Das ist auch mit einer der Gruende warum AIG immer wieder gerettet wird.
    AIG verwaltet/versichert/investiert unter anderem die Pensionen der Kongressabgeordneten und die der federal workers.