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Islamische Banken sollen ein Vorbild sein

Mittwoch, 4. März 2009 , von Freeman um 13:58

Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono sprach zur Eröffnung des fünften Islamischen Weltwirtschaftsforums in Jakarta, an dem rund 1500 Vertreter aus insgesamt 36 Ländern teilnahmen, und sagte, das islamische Bankensystem sollte für die gesamte Finanzindustrie ein Vorbild sein, denn es ist durch die Finanzkrise wenig betroffen, im Vergleich zu den konventionellen Banken.

Islamische Banken sollten etwas Missionarsarbeit in der westlichen Welt machen, um das Konzept des Scharia-Bankwesens zu fördern“, sagte er.

Yudhonyono forderte die muslimischen Länder auch noch auf, einen Unterstützungsfonds für die unterentwickelten muslimischen Länder einzurichten, damit diese die globale Finanzkrise bewältigen können. Er betonte, 22 der 50 Entwicklungsländer mit den meisten Schulden wären muslimische Länder.

Der Malaysias Premierminister Abdullah Badawi sprach ebenfalls an der Konferenz und schlug die Förderung des islamischen Bankensystem als Alternative zu dem westlichen Modell vor. Er sprach wohl nicht nur seinen islamischen Glaubensbrüdern aus der Seele, als er die "zügellose Gier" für die schlimmste Weltwirtschaftskrise seit fast 100 Jahren verantwortlich machte.

Er sagte: „Wir haben ein System geerbt, wo Leute mit Sachen handeln können, die sie gar nicht besitzen, und der daraus entstandene Inflationsdruck auf die globalen Märkte hat einen immensen Schaden angerichtet, speziell bei den Armen der Welt ... Die ungezügelte Gier hat so einen Einfluss auf das Finanzsystem, dass es keine Rechenschaft in der Kreditvergabe mehr gibt ... Die Welt fängt jetzt an die Notwendigkeit für ein alternatives Bankensystem zu schätzen.“

Das islamische Bankwesen auf der Grundlage der Scharia verbietet Zinsen und ungedeckte Kredite. Geldgeber werden mit Einnahmen aus Investitionen bezahlt. Islamische Banken verdienen mit Gebühren, die an den klassischen biblischen Zehnten erinnern. Ausserdem schlagen sie einen grossen Bogen um zweifelhafte Geschäfte, die als "haram" gelten, als sündhaft.

Obwohl die Wirtschaftskrise einen Teil der islamischen Staaten am Persischen Golf mit voller Wucht jetzt trifft, haben islamische Banken die Weltwirtschaftskrise insgesamt besser überstanden als ihre "kapitalistische Konkurrenz". Der Grund: Die Scharia verbietet Investitionen in riskante Subprime-Kredite und die Banken sitzen nun nicht auf einem Berg wertloser „Giftpapiere“.

insgesamt 45 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    ohne zinsen ist eine super sache! irgendeine veränderung brauchen wir, ob es dieses system sein soll, dass weis ich auch nicht^^

    lg

  1. Anonym sagt:

    "...das islamische Bankensystem sollte für die gesamte Finanzindustrie ein Vorbild sein, denn es ist durch die Finanzkrise wenig betroffen, im Vergleich zu den konventionellen Banken."

    Vielleicht ist der Grund, warum es wenig betroffen ist, einzig der, dass es anders als das andere ist. Mehr nicht.

    Homogenität birgt die Gefahr, dass bei einer Infektion alles wegstirbt. Im Bankensektor ist 'eine gesunde Mischung' der Arten also angebracht.

    Manche Tierarten sind heutzutage trotz wachsenden Bestandes bedroht, weil sie in der Vergangenheit durch einen genetischen Flaschenhals mußten. Die genetische Vielfalt ist dahin, die Art potenziell um so gefährdeter.

    Ähnlich kann man Artenvielfalt für Staaten fordern (Kapitalismus/Kommunismus), IT-Leute statten ihre Netzwerke mit unterschiedlicher Soft-/Hardware aus usw. usf.

    Für unterschiedliche und kompatible Systeme! Schafft Schnittstellen!

  1. Anonym sagt:

    Dazu sage ich:

    Muhammad Yunus

    Der Nobelpreisträger für den Frieden 2006
    Gründer der Grameen Bank, eine Bank für die Armen.

    siehe im: thinkfree.ch

  1. Stefan sagt:

    Hier: Zinsen
    Dort: Gewinnbeteiligung

    Hier: Gesetze
    Dort: Scharia

    Hier: Arm und Reich
    Dort: Arm und Reich

    Ich glaube nicht, dass "islamische" Banken des Rätsels Lösung sind. Unterdrückt und ausgebeutet wird dort genauso, nur mit einem anderen Deckmäntelchen.

  1. Anonym sagt:

    Tja Stefan, erst Hirn einschalten, dann rummaulen. Denn erstens:

    Sicher verlangen islamische Banken Gebühren statt Zins. Der Unterschied ist der, dass auf Gebühren keine Gebühresgebühren anfallen, aber auf Zins ein Zinseszins. Deswegen entwickelt sich die Zinslast auch exponentiell, während eine Gebührenlast gleich bleibt.

    Zweitens: Nicht der Zins ist ursächlich für faule Kredite, sondern das fractional reserve system der westlichen Banken, welches erlaubt, Kredite auzugeben, die gar nicht gedeckt sind. Das erlaubt die Scharia nicht.

    Aber Hauptsache, man hat wieder seinen Senf zu den pöhsen Muselmanen abgegeben, nicht wahr?

    Gruß, auch Stefan

  1. Anonym sagt:

    man kann "Zinsen" auch anders nennen und dann behaupten, dass das system sie nicht kennt. Und nach dem, was ich gehört habe, ist das dort so.

    Weitere vergleiche kann ich so mangels Info nicht tätigen.

    Schaut euch alles an und das Gute behaltet, kann ich dazu nur sagen.

    Was die Menschenrechte in islamischen Ländern und Konklaven im Ausland betrifft , sträuben sich mir die Haare und ich muss ein defizit an Aufklärungsinteresse und bewustsein diesbezüglich konstatieren.

    berechtigte Kritik und Instrumentalisierung ist etwas unterschiedliches.

  1. Anonym sagt:

    Ich denke es ist endlich zeit, dass auch in Deutschland islamische Banken entstehen...

  1. Anonym sagt:

    @ Stefan:
    achja.. wieso soll das keine Lösung?? Kennst Du denn die Details und wie das System funktioniert??
    Erstmal schlau machen, dann beurteilen.

  1. Anonym sagt:

    Hallo,ich finde es einen interessanten Ansatz,wichtig ist ja das man die Essenz und das beste auswählt,und das wäre in meinen Augen=Zinsfreiheit und vor allem die Nichtschaffung von Monopolen und Alleinrechten.

  1. Anonym sagt:

    @stefan

    zinsen ungleich gewinnbeteiligung

    Wie kommst du daurauf, dass Zinsen einer Gewinnbeteiligung entsprechen. Ich empfehle dir das Zinssystem nochmals genauer zu studieren.

    Und ja du hast recht, einfach nur keine Zinsen zu nehmen reicht noch nicht aus um zu sagen, dass dieses System gerecht sei. Aber gleich alles schwarz zu malen und zu sagen, dass auch bei einem anderen Ansatz auch nur ausgebeutet wird, halte ich für falsch.

    Macht mal euren Kopf frei, ich habe hier fast schon das Gefühl, dass dieses System nur schlecht geredet wird, weil es das Wort islamisch in sich trägt. Dabei ist es heutzutage das einzige ernst zunehmende zinsfreie System auf der Welt. Dabei hat es m.E. noch nicht mal sein ganzes Potenzial ausgespielt. Selbst in inslamischen Ländern ist das System lange Zeit blockiert worden von den dortigen Machthabern. Auch in Europa hat es noch nicht Einzug gefunden, zumindest nicht in größerem Umfang.

    Ich würde mir ein Konto bei einer deutschen islamischen Bank einrichten, ihr etwa nicht?

  1. Anonym sagt:

    es ist doch egal,ob das islamisch,jüdisch,katholisch oder buddhistisch heisst,wir leben doch nicht im mittelalter,hauptsache es funktioniert,außerdem gibt es Fonds die islamisch ausgerichtet sind,auch von der deutschen bank,uva.,hauptsache das verleihsystem basiert nicht auf amerikanische privat!!! zentralbank FED und den damit gekoppelten Anteilseignern,da diese "BANK" PRIVATLEUTEN gehört,und die dem Weltfinanzsystem,inkl.europäischer und anderer Zentralbanken,vorgibt was zu tun ist!
    Staat hat Geld für die in NOT geratenen Banken,aber nichts für seine BÜRGER oder ihren Arbeitsplatz siehe Opel...VIVA LA PERVERSION!

    Grß
    Barrack W.Goldhuf

    www.wahrheitscorner.blogspot.com

  1. Anonym sagt:

    Unglaublich was sich auch hier für Islam hasser rumtreiben.

    Könnt ihr es einfach nicht ertragen, dass der so verhasste islam auch für euch etwas unbestreitbares Gutes mit sich bringt?
    Und dann dauernd "islamische Länder" und Menschenrechte anführen, obwohl das Thema hier gar nicht danach gefragt hat und dem Islam auch noch für das Nichteinhalten der Menschenrechte in den sog. islamischen Lämderm verantwortlich machen. Dass eigentlich alle Länder von Despoten regiert werden, die mit Islam nix zu tun haben wird einfach ignoriert.
    Also bringt fundierte Kritik zu den jetzigen islamischen Banken und ihrer Funktionsweise. Ja es gibt sogar von einigen
    Muslimen Kritik an diesen Banken, weil sie die Scharia (Zinsverbot, unethische Beteiligungen) nicht 100% einhalten. Aber bitte kommt mit berechtigter Kritik und nicht einfach mit Hass!

  1. Anonym sagt:

    Ich lebe in Indonesien und hier bieten alle grossen indonesischen Banken 5-7% Zinzen auf Sparguthaben.

  1. Anonym sagt:

    An 4. März 2009 18:03:

    Bieten sie auch Kredite die verzinst werden?

  1. Anonym sagt:

    Leute, jetzt macht mal langsam. Differenzierte Debatte wär' nicht schlecht.

    Hat Stefan nicht auch recht?

    z.B :
    Hier: Arm und Reich
    Dort: Arm und Reich

    oder:
    Unterdrückt und ausgebeutet wird dort genauso, nur mit einem anderen Deckmäntelchen.

    Das ist noch lange keine Anti-islamische Äußerung.
    Das ist Kritik. Und die ist erlaubt, zumal wenn sie belegt werden kann.


    War also ein Beitrag zu dem Thema das hier die These aufgestellt wurde das Islamic Banking besser ist.

    Wenn das so ist würde es mich freuen, aus den Gründen der Zinsfreiheit und weiterer im Artikel genannter Gründe.


    Das wäre aber auch aus einem anderen Grund gut.
    Der Islam könnte nicht mehr so verteufelt werden wie er es durch die Medien und den Rechten getan wird.

    Zum Glück hat der Militärisch-Industrielle Komplex (NATO) frühzeitig sein Feindbild Islam aufgebaut.
    Doch damit könnte Schluss sein wenn die Menschen es mögen würden das die Muslime nicht so ein korruptes Bankersystem haben.
    Vorbild für die Welt?
    G.W.Bush und seine Freunde an der Fernsteuerung würden auf der Stelle tot umfallen. ;=)

    Wir werden sehen was wir noch über Islamic Banking erfahren werden.
    Links wären vorteilhaft.

    Grüsse

  1. Reinhard sagt:

    Da der Zins bei der Geldschöpfung nicht mitgeschöpft wird, sondern erst durch einen zusätzlichen Kredit überhaupt verfügbar wird, ist ein stetiges exponenzielles anwachsen der Geldmenge unvermeidlich - und somit auch das Platzen der sich immer stärker aufblähenden Blase. Das ist noch nicht einmal höhere Mathematik.

    Ein weiterer, meist nicht angesprochener Problempunkt ist die Gewinnerwirtschaftung. Gewinn ist die Differenz zwischen Kosten und Erlösen. Nun ist es aber so, dass die Kosten den eigentlichen Wert eines Produktes oder Dienstleistung ausmachen. Der "Gewinn" ist also eigentlich und tatsächlich Betrug.

    Andererseits muss ein Unternehmen den Zinsanteil als Kosten in die Kalkulation einschließen, denn irgendwoher muss man ja das Geld bekommen, um die Zinsen, die man mit dem Kredit ja nicht bekommen hat, zu "erwirtschaften". Die Unternehmen sind somit Handlanger der Banken, ob sie es nun wollen oder nicht.

    Hinter beidem, Zins und Gewinnerwirtschaftung, steckt der eigentliche Motor der wirtschaftlichen Vernichtung: die Gier nach mehr (Reichtum). Jedoch ist dieses Streben nach mehr (Reichtum) kein Privileg der Banker und Unternehmer. Es ist ein allgemein verbreitetes Phänomen, welches die Ursache dafür ist, dass eine Gesellschaft in arm und reich zerfällt.

    Plato hat dieses Phänomen schön, wenn auch indirekt, beschrieben:

    Wenn man sich über Ungerechtigkeit beklagt, dann deshalb, weil man fürchtet, sie erleiden zu können, nicht aber, weil man befürchtet, sie begehen zu können.

    btw.: Letzteres ist übrigens die eigentliche Gottesfurcht...

  1. Anonym sagt:

    Super gute Idee,
    bin schon seit längerem auf Alternativsuche und das Islamische Banksystem imponiert mehr sehr, da es durch Bescheidenheit glänzt.
    Es darf nur ausgegeben werden, was auch realistisch erwirtschaftet werden kann, keine Spekulation und kein zu hohes Risiko.
    Heute einfach die beste Alternative und seit 1400 Jahren hat das Islamische System jede Krise souverän überstanden.
    Sowas kann einfach nicht von einem Menschen kommen.... es ist zu perfekt.

  1. Anonym sagt:

    In Indonesien gibt es Islamische sowie Westliche Banken.
    In den Islamischen Banken ist Zins absolut verboten.
    Wenn einer Zinsen anbietet ist es keine reine Islamische Bank mehr.
    Dies werden viele Moslems mitbekommen und diese Banken werden dadurch kaum erfolgreich sein.

  1. Anonym sagt:

    Diese Form des Handelns zwischen Banken und Kunden wird sich bald weltweit durchsetzen!

  1. Anonym sagt:

    Frage : ( wurde als Kommentar heute bei Welt online nicht zugelassen )

    Wenn plötzlich alle Nationen blitzartig Milliardenbürgschaften (und Direktbeteiligungen in gleicher Höhe ) für marode Banken unterschreiben können-warum kann man die Leichen nicht komplett beerdigen und diese Riesensummen für neue Banken investieren. das würde doch einen ungeheuren Boom auslösen und die ungedeckten Dreckspapiere samt und sonders entsorgen.
    Habe ich einen Denkfehler-ok, die Erpressung durch das Machtpotenzial der FED und Bilderberger habe ich hier einfach mal ausgeblendet.
    Es konnten doch Tochterfirmen der Landesbanken in Irland gegründet werden und mit Milliardenbürgschaften ausgestattet werden-also können wir doch jetzt auch neue Banken gründen-aber diesmal hier zuHause und genauso mit Staatsbürgschaften ausstatten-dann aber zu Gunsten der Realwirtschaft Geld in Umlauf bringen.
    Bitte verbessern, wenn ich heute daneben liegen sollte.
    Zum Thema - ich arbeite seit kurzem nur noch für islamische Länder und mit deren Banken, nachdem ich nun über 30 jahre verarscht wurde.
    Habe lange geglaubt, die Amis wären der Garant für Freiheit und Demokratie-nun stellt sich heraus, die sind schlimmer als alle Kommunisten der Geschichte zusammen. Da kommt noch einiges auf uns zu, schon gut, wenn man ohne Fleisch leben kann.
    Premium-Marke für Sonntagsfrühstück:
    www.schwarzbrot.com

  1. Anonym sagt:

    Die Leute hier sind oft genau so manipuliert, indoktriniert und daher verblendet wie die große Masse der Bevölkerung in Europa.

    Die perfiden Propagandaapperate der Kapitalbesitzer verstehen es mithilfe ihrer Medien sehr gut das Denken ihrer Untertanen exakt zu lenken.

  1. Guvoro sagt:

    Ich blick nicht durch welche Rolle der Islam in dem ganzen spielt?
    Warum sollte der Islam etwas mit einem System zu tun haben das funktioniert?
    Nur weil "deren" System besser ist als "unseres", heißt das doch nicht wir sollten kein System nutzen/entwickeln, dass besser als BEIDE ist oder?!

  1. Anonym sagt:

    Wenn ich mich recht erinnere gab es dieses System in Europa sogar schon einmal - aber lang lang ist es her. Damals galt es für die Christen auch als unmoralisch mit Zinsen Geld zu verdienen. Dann kam aber eine andere Glaubensgeminschaft, die im Mittelalter schon Schwierigkeiten hatte überall Arbeit zu finden und entwickelte das Zinssystem bzw. sie verlangten diese. Somit ging das dann immer weiter und weiter. Luther hat als die ganze Sache am laufen war wohl noch die Abkehr vom Zins und damit Wuchersystem propagandiert.

  1. Anonym sagt:

    Zu den Anti-islam vögeln: Ihr verdankt dem Islam eure Gegenwart. Ihr seit so Islamisch geprägt das es fast lachhaft ist euch anti-islamisch zu sehen.

    "Vorzeigewissenschaft Medizin, Hygiene (Sanitär und kanalisation in islamischen städten als im westen noch hinters haus gemacht wurde...), Algebra, Algorithmen, Astronomie uvm." googelt einfach mal

    Aber mal zum System. Euer zinssystem macht die menschen so kaputt, das sie aus diesem schulden- und arbeitausführstrudel der da entsteht nicht mehr rauskommen... Dumme, arbeitende, konsumsingels.. das schaffen die..
    in deutschland..

    Und zu den anti-Islam vögeln nochmal.. Lernt eure Religion kennen. Dann den Islam.

    Dann sprecht weiter..

    anorm

  1. Totontli sagt:

    Mir scheint das islamische Bankensystem gegenüber unserer zins- und wachstumsfanatischen Wirtschaftsordnung Vorzüge zu haben. Mindestens gibt es Denkanstösse für eine fairere, nachhaltigere Wirtschaftsordung. Unser Geld erfüllt z.B. bei weitem nicht mehr den Hauptzweck des Zahlungsmittels zur Ermöglichung des Warenaustauschs. Mehr hier.

  1. Anonym sagt:

    Klartext zu Islamischen Banken.

    Wenn jemand ein Haus kaufen moechte, sagen wir fuer 300.000 Euro dann geht die Person zu einer islamischen Bank.

    Diese Bank kauft das Haus in ihrem Namen und macht dann einen Kaufvertrag mit ihrem Kunden dem sie das Haus fuer 700.000 Euro verkauft.
    Die 700.000 Euro werden aber innnerhalb von 25 Jahren monatlich zurueck gezahlt.

    Die Bank weiss, was sie erhaelt und der Kunde weiss genau wieviel er die naechsten Jahre zahlen muss.

    Eine gute Sache fuer beide Seiten.

  1. erf sagt:

    IM ISLAM:

    1. Absolutes Zinsverbot, gerechter Handel ist jedoch erlaubt.
    2. Man darf nicht mit etwas Handeln was man nicht besitzt
    3. Casino/Wetten -verbot
    4. Es gute Sitte (Sunna des Propheten) alles Geld, was man hat auszugeben für das was man braucht ,zu investieren oder am besten an die Ärmsten zu Spenden.
    5.Wenn man Geld, das eine bestimmte Höhe überstreitet hortet muss man nach einem Jahr 2,5 % an die Ärmsten spenden (Zakat).
    6. Geld ist nur ein Instrument, hat aber ein eigenen Wert, meistens ist es Gold und Silber.

    Letzteres stimmt bei den meisten sog. "islamischen Banken" nicht, da mit Dollar und Euro gehandelt wird, die aus dem Nichts geschaffen werden dürfen und Zinseszins beinhalten.

    erf

  1. Anonym sagt:

    Der Islam ist in meinen Augen absolut kein Garant für ein Leben in Freiheit.

    An guten Ideen hat es in unserem Kulturkreis nie gemangelt, leider konnten oder durften sie in vielen Fällen nicht umgesetzt werden, weil immer die Falschen das Sagen hatten.

    Vermutlich hätten wir viele der heutigen Probleme nicht, wenn sich mehr Menschen mit dieser Webseite beschäftigt hätten :

    Materialien zur Geld-, Zins- und Schuldenproblematik
    http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/

    Aber vielleicht hilft's wenigstens für die Zeit danach.

    Ich hoffe nach wie vor, daß mit der hereinbrechenden Krise ein dringend notwendiges, generelles Umdenken beginnt und wünsche uns Allen viel Glück.

  1. Anonym sagt:

    22:02 Die Templer (Tempelritter) leisteten einen großen Beitrag für
    das Zinsessinssystem.
    Die Tempelritter gingen dann später
    in den Freimauerern auf, wessen Geheimlogen heute die Wirtschaft (Im Auftrag der Strippenzieher)kontrollieren.

  1. Andreas sagt:

    Moin..
    gehts nicht eigentlich darum zu erkennen, dass ein System, welches die beiden schlimmmsten Ursachen für die Finanzkrise nicht als Prinzip verfolgt, mehr Erfolg hat?
    1. Ursache: Zinseszinseszinses...zins
    : wird durch Gebühren ersetzt
    2. Ursache: Geldschöpfung aus dem Nichts
    : es werden keine ungedeckten Kredite vergeben

    Dies sollte man als Verbesserung anerkennen und dies zur Grundlage der Diskussion um ein neues System machen. Dass wir ein neues System etablieren müssen ist wohl klar, wird es zumindest jeden Tag mehr. Alle ideologischen Argumente haben hier keinen Platz.

    Gruss
    Andreas

  1. Mark sagt:

    Meine Gedanken dazu:

    1.) Mit der Verfolgung von neuen Ideen geht man das alte, fehlgeschlagene Muster: man glaubt implizit, daß man Sicherheit schaffen kann.

    2.) Es gibt keine Sicherheit.

    3.) Der Staat versucht Sicherheit zu vermitteln (Aufsichtsbehörden und Regulierungen).

    4.) Letzten Endes muß jeder von uns kapieren daß er selbst und alle anderen fehlbar sind.

    5.) Das Geldkonzept ist an sich monopolistisch und der Staat zwingt den Bürger, es zu verwenden.

    6.) Die EZB suggeriert Sicherheit, indem sie versucht, die Warenkorbinflation zu kompensieren.

    7.) Stabiler Geldwert regt Menschen dazu an, Geld als sichere Anlageform zu gebrauchen.

    8.) Da Geld eine monopolistische Stellung hat, sind damit verbundene Risiken mit extremen Auswirkungen verbunden. Die Entscheidung des Staats, ein Geldmachtmonopol zu betreiben oder aufzubauen, ist arrogant und selbstherrlich und ignoriert die Tatsache, daß wir fehlbar sind und immer wieder Fehler machen.

    9.) Wir brauchen Redundanzen, um unsere Fehlbarkeit und deren Auswirkungen einzuschränken. Es darf keine Monopolwährung geben. NIRGENDS. Deutschland und Europa braucht viele einzelne Staaten mit eigenen Währungen und damit auch einer vollständigen Eigenständigkeit.

    10.) Strukturhilfen müssen abgeschafft werden. Bürger suchen sich ihren Staat aus und formen ihn. Staatsbankrotte müssen die Folge von Mißwirtschaft sein.

    11.) Ergo: wir brauchen viele, möglichst eigenständige Staaten, die sich ihre Bürger nicht aussuchen dürfen. Diese müssen dann in Konkurrenz zueinander stehen. Der Bürger sucht sich denjenigen aus, der im am besten gefällt. Strukturhilfen dürfen hierbei nur freiwilliger Natur sein -- Unfähgikeit zu belohnen, das sollte man denen überlassen, de glauben, sich das leisten zu können.

    Kurz zusammengefaßt: der Mensch muß im Mittelpunkt stehen, die Staatsformen müssen zueinander in Konkurrenz treten. In Deutschland würde das bedeuten: Macht auf Bundesebene defacto eliminieren, und alle Macht den Bundesländern geben. Ein Verteidigungsbündnis auf Bundes- oder EU-Ebene kann es dann trotzdem geben.

  1. Anonym sagt:

    @ 23:26

    Deswegen kam damals die islamische Welt auch glimpflich davon als die Pest wütete...

    Im Mittelalter haben wir bei uns den Unrat einfach auf die Straße aus dem Fenster gegossen und auf die Straße "geschissen"...In Köln im Museum kann man noch diese Überschuhe mit Stelzen bewundern, in denen die Bevölkerung durch die Kloake watete...kein Wunder das sich damals die Pest in Europa so verbreitet hat, während es damals in der islamischen Welt kaum solche Fälle gab, vor allem keine regelrechte Pandemie...

    Diese hatten vernünftige Kanäle, sanitäre Einrichtungen, öffentliche Bäder, gute Ärzte die wussten das hygienische Zustände dafür verantwortlich sind....ect.

    Musste bei dem Post an diese lustigen Schuhe denken....


    Weg mit den Zinsen und vor allem dem Zinseszins...

    Nützt nur denen die schon viel haben...

    MFG

  1. der Russe sagt:

    ah ja, wenn jemand meint die islamistische Welt sei weniger von der Krise betroffen, sollte sich Dubai näher ansehen. Viele andere sind so arm oder pleite, dass die Krise keinen Unterschied macht. Einzig der Iran ist nicht stark getroffen, weil eben fast auftrakt dank Westen.

  1. Anonym sagt:

    Was hat die Krise in Dubai mit dem Islam zu tun? Nichts. Genau wie die Wirtschaftskrise in Russland nichts mit dem orthodoxen Christentum zu tun hat. Ein völlig flascher Vergleich, die Religion und den Zusammenbruch der Wirtschaft zu verbinden oder als Ursache zu sehen. Diese Behauptung zeigt, du denkst in Klischees und hast keine Ahnung.

    Ausserdem sind die Führer in Dubai und die der anderen Emirate Gottlose, die den Mammon anbeten und sich an den Westen verkauft haben. Die haben doch mit dem Islam nichts zu tun, genauso wenig wie Obama, Brown oder Merkel Christen sind.

    Jetzt bekommen sie die Quittung für ihren totalen Materialismus und Gigantismus. Eine leere Ruine bleibt übrig und ihre künstlichen Palmeninseln werden im Meer verschwinden.

  1. SuNShiNe ® sagt:

    Nur weil eine Bank in einem muslimischen Land ansässig ist, heißt das noch lange nicht, dass es sich um eine islamische Bank handelt. Daher verschont uns mit Beispielen aus Dubai ect. pp.

    Als sehr gute Alternative gilt daher wirklich das rein islamische Finanzsystem:

    Das Zinssystem:

    Das Zinssystem ist ein Eckpfeiler im kapitalistischen Finanz- und Wirtschaftssystem. Bei jeder Investition, Industrieansiedelung, Kalkulation, größerer Anschaffung oder Kaufvertrag ist das Kreditwesen im Kapitalismus ein wesentlicher Bestandteil. Für den kapitalistisch denkenden Menschen eine Selbstverständlichkeit im Interesse von Wirtschaftsdynamik und Fortschritt, birgt dieses System jedoch schwerwiegende Nachteile in sich. So wird durch diesen Zins- bzw. Sparmechanismus von den Banken Geld gehortet, das nunmehr aus dem Verkehr gezogen ist und somit im Geldumlauf fehlt. Das Investitionsvolumen und auch die Investitionsfreude in einem Land wird durch hohe Zinsen reduziert, was eine direkte Ursache für Arbeitslosigkeit sein kann, weil ein Teil der Kaufkraft und des Investitionsvolumens auf Eis gelegt wurde. Die Gründe für Arbeitslosenraten jenseits von 10 % mit der daraus resultierenden Armut, den gesellschaftlichen Spannungen, dem entstehenden Frust, verbunden mit Drogenkonsum und Kriminalität in vielen westlichen Industrienation sind unter anderem auch darin zu suchen. Ein weiteres offensichtliches Beispiel für die Unzulänglichkeit des Zinssystems ist das große Unheil, das die Kreditpolitik in den Ländern der Dritten Welt, sowie im ehemaligen Ostblock angerichtet hat. Hoffnungslose Staatsverschuldung, wo ein großer Teil der Einnahmen allein zur Tilgung des "Schuldendienstes" aufgeboten werden, bzw. man neue Kredite zur Tilgung der alten aufnehmen muss, im Fachjargon als "Umschuldungsverfahren" bezeichnet, finanzieller Ruin ganzer Gemeinschaften, Verslummung der Städte und schreckliche Armut sind daraus die Folge. Das ist Ausbeutung in einer ihrer heimtückischsten Formen! Der Islam beugt solchen Entwicklungen von vornherein vor, indem er erstens die Zinsnahme kategorisch und in jeder Form radikal verboten hat.


    Ferner ist im Islam das Horten von Geld ebenfalls strikt verboten. Dadurch ist der Mensch gezwungen, vorhandenes Kapital zu investieren und nicht Brach liegen zu lassen, es wird kein Geld aus dem Verkehr gezogen und das größtmögliche Investitionsvolumen wird somit erreicht, was für die Wirtschaftsentwicklung in einem Staat nur positiv sein kann. Dies erkennt man auch aus der Tatsache, dass bereits eine leichte Anhebung bzw. Absenkung der Leitzinssätze der Zentralbanken, enorme Einflüsse auf die Wirtschaftsentwicklung haben.
    Der Islam war nie in seinem Wirtschaftssystem auf Ausbeutung ausgerichtet, was auch durch das Zinsverbot unterstrichen wird. Im Gegenteil bemüht er sich um Ausgleich, größtmögliche Umverteilung und garantiert jedem Staatsbürger, egal welcher Konfession er angehört ein menschenwürdiges Einkommen. So waren die zahlreichen Provinzen des islamischen Staates keine Kolonien, die an die Zentralmacht besondere Abgaben oder Tribute entrichten mussten, sondern vollwertige Teilgebiete des Staates, die der Hauptstadt Medina in nichts nachstanden. Im Gegenteil, der Wohlstand in diesen Provinzen war weitaus höher als in Medina, der Zentrale. Der Islam kennt also keine Weltbankkredite, keine Wucherzinsen, keine verdeckte Ausbeutung und keine menschlichen Dramen.



    Ungedeckte Währungen und Inflation:


    Bis zu Beginn des 20. Jhdts. waren die verschiedenen Landeswährungen mit Gold und Silber kompatibel bzw. wurden sie zu 100 % durch Goldreserven des Staates gedeckt. Kurz vor dem 1. Weltkrieg begann man in den westlichen Ländern jedoch, aus Geldnot bzw. um größere Summen flüssig zu machen mehr an Scheinen auszugeben, als durch Gold gedeckt war. Man verließ sich hier auf das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaft des betreffenden Staates. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges und dem Auftreten wirtschaftlicher Probleme, sank jedoch das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaft, der Staat war, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen gezwungen noch mehr Scheine zu drucken, wodurch irgendwann die Verknüpfung zwischen der betreffenden Währung und ihrem Gegenwert in Gold auseinanderbrach und sich die Inflationsspirale zu drehen begann. Diese Entwicklung setzt sich, wenn auch in z.T. verminderter Art und Weise bis zum heutigen Tage fort. Sie hat sowohl auf den Wohlstand von Einzelpersonen, wie auch von Staaten entscheidenden Einfluss. So werden Arbeitstätige, Vermieter, oder Sparer durch die Inflation um einen Teil ihres Einkommens bzw. ihres Vermögens geprellt, da ja ihr Geld einen Teil seines Wertes verloren hat. Bei Staaten, vor allem - wie sollte es auch anders sein? - in der dritten Welt liegen die Dinge ähnlich; so haben viele Staaten ihre Zahlungsreserven nicht nur in Gold sondern auch in sog. Hartwährungen westlicher Länder angelegt, vor allem in amerikanischen Dollars. Allein durch die extremen Dollarschwankungen und dessen Inflation, haben die Reserven dieser Länder in 20. Jahren fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Das Zahlungsmittel, das vom Islam festgelegt wurde, ist Gold, der islamische Dinar (= 4,25 g) und Silber, der islamische Dirham (= 2,975 g). Sollten Papierscheine ausgegeben werden, so müssen diese zu 100 % durch Gold bzw. durch Silber gedeckt sein!


    Das kapitalistische System hat viel Unheil über die Menschheit gebracht; man denke nur an die unzähligen Kriege, die schreckliche Not, das unbeschreibliche Elend, das vielerorts vorhanden ist. In unserer High-Tech-Zeit, in welcher die gewaltigen technischen Errungenschaften eigentlich dem Wohle der Menschen dienen sollten, der Kapitalismus jedoch zur alles beherrschenden Weltordnung aufgestiegen ist, schlittert die Menschheit in immer größere Probleme.

    Da sich der Islam nie mit Teillösungen zufrieden gibt, das Übel stets an der Wurzel packt, muss der Kapitalismus - und seine geistige Quelle: der Säkularismus - als Ideologie und Lebensanschauung erbarmungslos an den Pranger gestellt werden. Ebenso muss den Menschen vor allem hier im Westen klargemacht werden, dass der Kapitalismus auch ihr Feind ist.

    ………………………………………………………………………………

    Hier noch ein interessanter Beitrag aus einer 3Sat Sendung:

    http://video.google.de/videoplay?docid=2481825120046937797&ei=_sKvSZjAGcyA-AaOrJiRDw&q=islamische+banksystem&hl=de


    Der Frieden sei mit Euch :)

  1. der Russe sagt:

    Daher verschont uns mit Beispielen aus Dubai ect. pp.

    Ok. Mir war nicht klar, dass die den Mammon anbeten und sich an den Westen verkauft haben.

    Warum verschonst du uns nicht mit "durch nichts belegetes Geld" und das in einer Dienstleistungsgesellschaft,Goldbindung (sichert nur statusquo) und Islam?

  1. Anonym sagt:

    23:30


    400.000 euro mehr finde ich ganz schön happisch, wo ist da der Vorteil für beide Seiten, für mich hat nur die Bank den Vorteil.

  1. Mark sagt:

    @SuNShiNe:

    Ich will in keinem islamischen Staat leben. Mag sein, daß diese Regulierung gewisse Exzesse verhindert, aber ich fürchte, daß sie nicht das eigentliche Problem beseitigt: die grenzenlose Dummheit und Ignoranz der Menschen. Außerdem scheint das islamische Geldsystem auch den Fortschritt zu behindern...

  1. stachel_69 sagt:

    jaaaah
    ich kaufe mir einen neuen transporter
    (t5 von vw)für meine arbeit (kleiner selbständiger zimmermann)
    kann ihn natürlich nicht selbst bezahlen.
    ich hab´erst meine mutti gefragt ob sie mir kredit gibt....bevor ich zu "nathan dem weisen" gehe und ihm, dem geldverleiher, geld für NICHTS in den rachen schmeisse.

    achso, ohne abwrackprämie für meinen alten, ist ja ein nutzfahrzeug (mein alter t4).
    und daran sieht man auch, dass diese "superpolitiker" den kleinen menschen gar nicht unterstützen wollen.
    mit der abwrackprämie wollen sie nir neue kredite schaffen, damit sie noch mehr geld drucken können.
    ich sag nur 1:9
    ein neues auto im schnitt 10000,-
    voll finanziert macht bei 600000 möglichen neuwagen (1,5 mrd-topf)eine kreditsumme von.....
    60 mrd. euro!!!! mal 9 (lt. fabian gib mir die welt plus 5 %) ergibt das die möglichkeit 540 mrd. neue euros zu "erschaffen"....geld was die banken gleich wieder in ihren bilanzen als plus verbuchen können, oder so ähnlich

  1. Anonym sagt:

    ;=)

    Islamische Banken
    Dossier Scharia im Petersdom
    von Andre Tauber

    Ratschläge zu Finanzanlagen sind aus dem Vatikan selten zu hören. Jetzt fordert der Kirchenstaat Banker auf, sich bei Investitionen doch bitte in Zukunft an die Regeln des islamischen Rechts zu halten.

    Der "Osservatore Romano", die offizielle Tageszeitung des Vatikanstaats, fordert, Banker sollten sich künftig ein Beispiel an den Muslimen nehmen. "Islamic Finance kann zu neuen Regeln in der westlichen Finanzwelt beitragen", heißt es im Artikel. Das derzeitige Kapitalismusmodell sei gescheitert. Der "Osservatore Romano" hat Gewicht. Die Zeitung gibt Meinungen wieder, die in der Kurie meistens Zustimmung finden.

    Die Zeitung legt der Finanzwelt vor allem die islamischen Anleihen ans Herz, die sogenannten Sukuks. Diese Wertpapiere wurden aus einer Not heraus entwickelt: Der Islam verbietet es Gläubigen, Geld gegen Zinsen zu verleihen.

    Um trotzdem Anlagemöglichkeiten zu schaffen, sind Sukuks mit konkreten Investitionen, etwa in Straßen oder Häuser, besichert. Die Rendite ist der Zins. "Der Sukuk verfolgt keine spekulativen Ziele", jubeln die Autoren des "Osservatore Romano". Er könnte etwa zur Finanzierung der Hilfen für die Autoindustrie verwendet werden.

    Auch außerhalb der Vatikanmauern entdeckt man bereits die Vorteile. "Islamic Finance ist Gewinner der Finanzmarktkrise", sagt Philipp Wackerbeck von der Managementberatung Booz & Company. Noch sind es vor allem Muslime, die so investieren. Doch viele erwarten, dass sich Islamic Finance künftig auch im christlichen Raum ausweitet. "Wir sehen, dass sich Anleger, die keine Muslime sind, für die Produkte interessieren", sagt Wackerbeck.





    http://www.ftd.de/boersen_maerkte/:Islamische-Banken-Scharia-im-Petersdom/482811.html


    !!9!!11!!!!i!!s!!!!a!!L!!i!!e!!!

  1. SuNShiNe ® sagt:

    Hallo Mark,

    keine Ahnung wie weit du den Islam kennst. Jedenfalls verhindert das islamische Finanzsystem diese unmenschliche Ausbeutung, die das aktuelle System eben nicht verhindert sondern dessen Hauptcharakter ist.

    Was den Fortschritt angeht, verhindert ihn der Islam in keiner Weise. Ich habe auch keine Ahnung wieso du das vermutest. Nur der finanzielle Fortschritt in seiner jetzigen Form – nämlich Gewinn aus dem NICHTS zu schaffen – wird unterbunden. Wie kann es einen Rückschritt der Wirtschaft geben, wenn der Islam den Handel fördert und die Hortung bekämpft. Somit wäre das Geld immer im Umlauf und wir Menschen würden damit handeln und arbeiten, was tatsächlich existiert und an Man-Power zur Verfügung steht. Einem natürlichen Fortschritt würde nichts im Wege stehen!

    Obwohl dieser Blog für mich eine Oase der Wahrheit ist, bin ich ziemlich traurig, dass auch hier viele Leser von der Hetze gegen Islam infiziert worden sind. Ist zwar alles SCHALL UND RAUCH, aber beides verschwindet eben nicht so schnell. Da kann man anscheinend die Fakten kennen, und wird dennoch nebenbei weiter manipuliert. Das kann man hier im Kommentarbereich deutlich lesen.

    Nun gut, so ist das in Sachen Glauben! Ich könnte jetzt auch 100 authentische Argumente für den Islam vortragen. Wenn das Herz geschlossen bleibt, ändert sich die Einstellung kein Stück. Somit bleibt einem der Islam suspekt und bedrohend.

    Schade…

    Salam alaikum!

  1. Mark sagt:

    @ SuNShiNe:

    kannst Du mir mal die größten, islamischen Unternehmen nennen, die international konkurrenzfähig sind?

    Würde mich echt mal interessieren, ob es da was gibt...

  1. Anonym sagt:

    Ach da gibt es viele, zum Beispiel die besten Airlines der Welt kommen aus muslimischen Ländern, werden bei allen Umfragen immer wegen dem besten Service, modernsten Maschinen ausgezeichnet, wie Emirat Airlines ... oder Petronas, einer der profitabelsten Ölfirmen der Welt aus Indonesien, sponsort auch die Formel 1. Ach ja und Mercedes Benz gehört ja zum grossen Teil auch den Scheichs.

  1. Anonym sagt:

    ach lieber freeman, warum schaltest du dich nicht ein ?

    wie du siehst gibt es wieder hier lebewesen, die wieder mal ihr "wahres" gesicht zeigen, indem sie vom islam hören und einen (teuflichen) schlag kriegen. sie sind mit dingen und ideen nicht einverstanden NUR WEIL, es zu der islamischen religion gehört und versuchen es verzweifelt (obwohl sie es nicht kennen ) zu erniedrigen.

    vielleicht nimmst du meinen vorschlag entgegen und schreibst extra einen artikel,( was ich auch als kommentar im artikel " der wahre grund vom krieg gegen terror" schrieb) weshalb nunmal primitive wesen( also der mensch) sich sinnlos, künstlich, töricht und vorallem persönlich über bestimmte sachen aufregen.

    aber du weißt sicherlich auch selbst, dass "persönliche" einträge, sich hier verewigen werden.

    tja, wem es nützt....

    freeman, ich muss wieder deinem vortrag bestnoten geben. und im übrigen wollte ich erwähnen, das experten sagten, dass der kapitalismus in 10 jahren nicht mehr geben oder sehr abgeschwächt geben wird.

    ein anderes system, wie nachdem islamischen recht wird somit immer wahrscheinlicher.

    mit freundlichen grüßen

  1. Oliver sagt:

    Die mit Abneigung gegen Islam besänftigt vielleicht, dass auch im Alten Testament der Zins eine Sünde war. Es verlangt ja keiner, und ich will das bestimmt auch nicht, dass wir konvertieren! Aber die Vorteile des zinslosen Systemm müssen erkannt, akzeptiert und verbreitet werden!
    Keine Hilfe sollte man von der Industrie (Auto), Massenmedien und Politik erwarten, denn sie sind alle abhängige Kinder des aktuellen Systems.