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Obama soll Gemüse im Garten des Weissen Haus anbauen

Mittwoch, 4. März 2009 , von Freeman um 18:08

Da liegen wir ja mit unserer Anpflanzung für die Selbstversorgung voll im Trend. Wie die Washington Times berichtet, hat die Bewegung “Eat the View” 70’000 Unterschriften gesammelt, in dem Obama aufgefordert wird, in den ersten 100 Tagen seiner Präsidentschaft einen Garten mit Gemüse am Weissen Haus anzulegen. Roger Doiron führt eine Gruppe an, welche den Präsident und seinen Koch gerne dabei sehen würden, wie sie in diesen Krisenzeiten Gemüse für die Selbstversorgung anpflanzen.

Doiron gibt zu, der Präsident hat wichtigere Probleme zu lösen, wie die endlosen Kriege und abstürzende Wirtschaft, aber wie Mutter immer sagte, man muss was gescheites essen.

Es geht nicht nur um den Präsidenten”, sagt Doiron, “Es geht darum einen Garten anzupflanzen, welcher Millionen als Vorbild dient, in Zeiten wo wir nach Lösungen suchen um durchzukommen. Es geht nicht um Parteien, Liberale oder Konservative, es geht um Amerikaner zu sein.

Die Idee um das Weisse Haus Lebensmittel anzupflanzen ist nicht neu, sagt Doiron. Damals als die Vereinigten Staaten noch eine Agrarkultur war, wurde das Gärtnern zur Selbstversorgung als nichts ungewöhnliches angesehen.

Präsident John Adam pflanzte den ersten Gemüsegarten im Jahre 1800 und Thomas Jefferson fügte weiteres Gemüse und Obstbäume hinzu. John Quincy Adams erweiterte die Kräuter- und Gemüseauswahl und Andrew Jackson baute sogar einen Wintergarten für tropische Früchte.

In harten Zeiten war das Weisse Hause immer der Mittelpunkt von landwirtschaftlichen Lösungen für nationale Probleme. Woodrow Wilson hatte eine Herde Schafe um den Rasen zu mähen, damit man Benzin und Arbeitskräfte während des I. Weltkrieges sparte.

Mit den Kriegen, eine Wirtschaft die abstürzt, steigende Lebensmittelpreise, der Ausbruch von Krankheiten durch industrielle Lebensmittel und der generellen Not, ist die Rückkehr zum eigenen Anbau sehr realistisch, sagt Doiron.

Die Menschen kämpfen mit den selben Problemen wie damals im II. Weltkrieg.

Roger Doiron sagt, sein eigener Gemüsegarten auf einem kleinen Grundstück am Stadtrand im Bundesstaat Main, wo die Vegetationsperiode sehr kurz ist, liefert Produkte im Gegenwert von 2’400 Dollar im letzten Jahr.

Frau Obama hat in Bemerkungen anlässlich eines Besuchs im Landwirtschaftsministerium geäussert, “Ich glaube sehr an kommunale Gärten, wegen ihrer Schönheit und weil sie frisches Obst und Gemüse hier im Land und auf der ganzen Welt liefern.

In einem offenen Brief an das Weisse Haus hat Michael Pollan, Autor des Buches “In Defense of Food: An Eater's Manifesto”, welches im Herbst im New York Times Magazine veröffentlicht wurde, darin gebeten, dessen nächsten Bewohner sollten ein Exempel im Garten und auf dem Esstisch setzen.

Wenn es notwendig ist, die Kultur in der amerikanischen Denkart über Lebensmittel zu ändern, dann in dem der erste Haushalt der Nation die Art wie er selber speist im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stellt, und damit die einfachen Werte wieder kommuniziert, um die Amerikaner zu Lebensmittel zu führen, welche durch die Sonne wachsen und nicht durch Erdöl”, schrieb er.

Der Präsident sollte seine Unterstützung hinter dieser neuen Gartenbewegung stellen, welche die drei Herausforderungen der heutigen Zeit anspricht: hohe Lebensmittelpreise, unzulängliche Mahlzeiten und eine bewegungsarme Bevölkerung.

insgesamt 8 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Wunderbar, das ist innovativer und unkonventioneller Blog-Journalismus.. allerdings kein kurzfristiger Lösungs-Ansatz. Vielleicht Zeit, ungenutzte Wiesen-Garten-Flächen umzugraben und wieder Kartoffeln zu setzen. Allerdings haben wohl die Mehrzahl hier echt was nachzuholen in Sachen effektives Gärtnern, weil eigener Bio-Anbau von meiner Erfahrung her oft undankbar arbeits-aufwändig ist und dann frisst die Hälfte das Ungeziefer..
    Deenoch frischen Mut: Im Märzen der Bauer die Hacke und den Spaten nimmt...

  1. Anonym sagt:

    Obama und Gordon Brown talking about "New Global Deal" ....

    MUST SEE

    http://www.youtube.com/watch?v=eVcBMe5qaus

  1. Anonym sagt:

    Habe ein paar interessante Bücher zusammen gestellt, wer Interesse hat darf sich gerne melden:


    ScheffiFran@aol.com

  1. Anonym sagt:

    Das Ding ist nur, Oba-marionette will im Auftrag der Herren NWO alle Bürger versklaven, unterdrücken und abhängig von Industrie und GM-Food sehen.
    Darum wird es niemals einen White House-Schrebergärtchen der Obamas geben.

  1. Anonym sagt:

    Bei Kriegsende war ich noch Kind, aber ich kann mich noch gut erinnern. Ein Problem war die Klauerei, nichts war sicher. Die Tomaten an den Südwänden der Trümmerhäuser waren noch nicht mal reif, da waren sie auch schon weg.
    Wir hatten einen Hühnestall mit selbst erbrüteten Leghorn Hühnern. Auch die waren über Nacht am Anfang immer geklaut worden. Es waren keine leichten Zeiten, aber man hat ständig praktische und lebenswichtige Dinge gelernt, die dem momentanen Anpsruch gerecht wurden.
    Man sollte sich innerlich stärken, denn es kommt stets anders als man denkt, und es passieren einem in Notzeiten Dinge, die vorher über jeden Zweifel erhaben waren.

  1. Ella sagt:

    Ich weiss nicht , ob das ganze eine Satire sein soll oder ob diese Vieworganisation eine Obama werbeagentur ist. Vielleicht sind diese Leute einfach in .
    Natuerlich laesst so ein commercial stunt die "heilige Familie im White House noch menschlicher aussehen, halt so wie Du und ich.
    Vor allen Dingen fuer den einfachen Amerikaner der gezwungen ist gen -und pestizid verseuchtes, gezapptes ach ja und jetzt auch nanotechnisch veraendertes Gemuese und Obst zu essen, ist dies doch such a nice example.
    Diese schoenen White house geschichten, lenken doch vom eignen misserablen Leben und Gesundheitszustand ein wenig ab.

    Und wenn man es unbedingt den Obamas gleich tun will,kann man sich ja ein paar Paeckchen, hyprid und gentechnisch veraenderte Samen oder Saatkartoffeln kaufen.
    Wie schoen!!!!!!

  1. stachel_69 sagt:

    am besten schwarzwurzeln
    kleiner scherz

  1. Heiner sagt:

    Die Aktion scheint erfolgreich gewesen zu sein:
    Gemüsegarten hinter dem Weißen Haus