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Interview mit Christoph R. Hörstel

Mittwoch, 21. Januar 2009 , von Freeman um 09:00

Die Taliban haben Obama einen Weg in den Frieden vorgeschlagen, wurden aber abgewiesen

Christoph R. Hörstel ist Experte für Islamismus und Terror und seit 1985 in Afghanistan und Pakistan unterwegs, wo er auch als Regierungsberater tätig war. Er verfügt über 22 Jahre Erfahrung aus erster Hand in Afghanistan, Pakistan, Kaschmir, Iran und Irak und gilt als ausgesprochener Kenner der Taliban und Situation in Afghanistan.

Er studierte Sinologie und Romanistik (Französisch, Spanisch) in München und war ab 1985 Mitarbeit beim ARD-Fernsehen als Sonderkorrespondent, Nachrichtenmoderator (2.500 live-Sendungen) und Chef vom Dienst. Ab 1999 wechselte er zu Siemens (mobile division) als Leiter der Bereichskommunikation, ab 2001 Gründung der Regierungs- und Unternehmensberatung „Hörstel Networks” in München. 2002 Master-Diplom für Marketingstrategie an der Universität Basel (CH).

2006 und 2007 coachte Hörstel ausgewählte Führungskräfte der deutschen ISAF-Truppe im Fach „Landeskunde Afghanistan“. Im WS 2006/7 lehrte Hörstel am „Institut für Friedensforschung und Sicherheit“ der Universität Hamburg zum Thema: „Terror-Mediation am Beispiel Afghanistan“.

Im September 2007 erschien Hörstels Buch: „Sprengsatz Afghanistan – Die Bundeswehr in tödlicher Mission“, und im September 2008 sein neuestes Buch: „Brandherd Pakistan – Wie der Terrorkrieg nach Deutschland kommt“.

Der im „Sprengsatz“ enthaltene Disengagement Plan für Afghanistan gewinnt im Deutschen Bundestag zunehmend an Befürwortern.

Nach 9/11 war Christoph Hörstel lange Zeit der einzige westliche Journalist mit direktem Zugang zur Taliban, und er ist mit dem ehemaligen afghanischen Ministerpräsident Gulbuddin Hekmatyar befreundet. Ich habe ihn über die Lage in Afghanistan und Pakistan gefragt, speziell da Barack Obama den Schwerpunkt des amerikanischen "Krieg gegen den Terror" dort hinverlegt.

Hier hören wir seine "exklusiven" Insider-Informationen, die sonst nur eingeweihten Kreisen vorbehalten sind, ein Knaller!

Teil 1:
video

Die bemerkenswerten Aussagen des Interviews sind:

- Das Obama-Team hat den Friedensplan der Taliban abgelehnt, obwohl Kabul praktisch eingeschlossen ist und die Taliban 70% des Landes kontrollieren.

- Das Bargeld für den Afghanistan-Einsatz kommt nicht aus den Staaten, sondern das US-Militär hat Druckplatten und Maschinen, um Vorort die benötigten Dollarnoten in beliebiger Menge zu drucken.

- Ziel des Afghanistan-Krieges ist die totale Destablisierung des Landes, damit es schwach und kontrollierbar ist, als Teil des Plans zur Umzingelung Russlands. Gleichzeitig auch um die Doppelpipeline für Gas und Öl von Turkmenistan nach Pakistan führen zu können.

- Als Mittel zum Ziel wird der Drogenanbau benutzt, in dem die US-Besatzer die Lizenzen für die Gebiete an die Warlords versteigern. Damit wird das Land zerteilt und die zentrale Regierung dadurch schwach und machtlos.

Zu Teil 2 des Interviews

Hier bereits die Erwiderung von Christoph Hörstel zur Antrittsrede von Barack Obama:

Liebe Freundinnen und Freunde,

in seiner u. a. Antrittsrede hat der neue US-Präsident Obama erklärt, dass Amerika wieder bereit sei zu führen. Aber wir sind nicht mehr bereit, uns von Amerika führen zu lassen. Kein Wort sprach Obama davon, dass legitime Führung sich durch Rechtsbindung legitimieren muss - die USA erkennen jedoch den Internationalen Gerichtshof in den Haag, das offizielle UNO-Gericht, nicht an, lassen nicht zu, dass ihre Staatsangehörigen hier zur Verantwortung gezogen werden. Eine hundertjährige Tradition, Kriegseintritte zu fälschen und Völker zu unterdrücken, ist nunmehr genug: Amerika wird sich in den Reigen der Völker friedlich und rechtmäßig eingliedern - oder untergehen.

Obama sagte, er wolle den Frieden in Afghanistan stärken - aber er hat den Kriegsminister von Kriegsverbrecher Bush, Gates, in sein Kabinett übernommen, wobei er das Wahlversprechen eines glaubwürdigen Politikwechsels brach; und als einzige vorab bekannt gewordene Entscheidung hat Obama die Verdoppelung des jetzigen Truppenkontingents am Hindukusch, 30.000 zusätzliche Soldaten, ankündigen lassen. Verhandlungsangebote des afghanischen Widerstandes und aus der Bevölkerung ("Friedensjirgah") hat er, ebenso wie die Komplizenregierung in Berlin, geflissentlich übersehen, bzw. unterdrückt. Das kann nichts Gutes bedeuten.

In seinen Bemerkungen zum Thema "Terror", das sein krimineller Amtsvorgänger erst richtig aufgebaut hatte, ist ihm nichts wesentlich Neues eingefallen. Kein Wort davon, dass die Ursachen des Terrors politischer Natur sind - und nur mit diesen Mitteln nachhaltig überwunden werden können.

Er wolle den Irak an dessen Volk zurückgeben, sagte Obama - wir werden nachzählen, wie viele Soldaten und Privatsöldner dort stationiert bleiben.

Seinen Feinden bot er die Hand an, wenn sie die Faust öffnen. Tatsache bleibt jedoch, dass es die aggressiv-feindselige Politik und und heimliche Aktivitäten der USA waren, die diese Lage erst hervorbrachten - und dass es deshalb keinem Volk anzuraten ist, im Kontakt mit den USA die Faust zu öffnen. Vielmehr müssten erst die USA unter nachhaltigen Beweis stellen, dass sie von ihrer verbrecherischen Weltbeherrschungsstrategie dauerhaft Abstand nehmen, bevor andere Völker wieder Vertrauen zeigen können. Doch entsprechende Angebote hat Obama weder angedeutet noch im Sinn - noch könnte er sie gegen seine mächtigen Helfer im Hintergrund durchsetzen.

100 Tage, heißt es bei uns immer so nett, sollte man einer neuen Regierung Zeit geben. Obama wird sie nicht bekommen - und er braucht sie auch nicht: Alle schlechten Gewohnheiten Amerikas werden fortgesetzt, vielleicht nicht mehr so direkt selbstzerstörerisch, nicht mehr so radikal, aggressiv und ruppig wie unter Bush - aber fortgesetzt. Dabei wird ein freundliches Gesicht mit guten persönlichen Manieren im Weißen Haus nicht vergessen machen, was Bürgersohn Frank Zappa über Amerika gesagt hat: Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Industrie. Die neueste Show ist besser als die alte - zumindest der Anfang.

Wir schaffen es entweder, aus der Vergangenheit tatsächlich zu lernen und auf eigene deutsche und europäische Füße zu kommen, in kritikfähiger Freundschaft und unter Ausschluss weiterer Komplizenschaft mit den USA - oder wir könnten alle zusammen der Zweit- und Drittklassigkeit entgegen humpeln.

Russland wirbt um unsere Freundschaft? - das wird es dann nicht mehr geben. China wird uns unsere Patentrechte vor die Füße werfen, genutzt aber nicht bezahlt, zum Beifall der Mehrheit aller Völker. Und Israel als Nato-Mitglied und Nuklear-Großmacht wird die fünfte Nachzahlung auf unser Holocaust-Verbrechen verlangen. Es war ohnehin nie wirklich wieder "gutzumachen" - sondern stets eine Verpflichtung zu einer fortan ehrlichen Politik. Die Chance dazu verspielen wir gerade.

Mit besten Grüßen und Wünschen

Christoph Hörstel

insgesamt 69 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Danke für den Artikel...

    Hier noch einwenig mehr zu Herrn Hörstel

    http://my-thru-or-consequences.blogspot.com/2008/12/christoph-hrstel.html

    LG

  1. Anonym sagt:

    sehr sehr gut, und auch mal aus allererster hand. damit kann man auch ein paar leute überzeugen, die das für VTs (unwort des jahrhunderts) halten. VT = geisteskrank = psycho politik

  1. Anonym sagt:

    Zwei kleine Fehler entdeckt:

    Seinen Feinden bot er die Hand an, wenn sie die Faust öffnen. Tatsache bleibt jedoch, dass es die aggressiv-feindselige Politik und und heimliche Aktivitäten der USA waren
    (und zuviel, oder fehlt etwas.)

    Bush nicht Busch :)

    -----

    Jaja, die Amis Faust öffnen.. lol eher mal kräftig reindrücken... wird langsam mal zeit fürn krieg auf ihrem boden, vielleicht merken sie dann mal was... sry, gerade bissel aggro, aber langsam reichts ami! :p

  1. Anonym sagt:

    Na ja, wer Russland die AHnd reichen möchte - nur zu. Da wird man dann wenigstens ehrlicher erschossen, wenn man Kritik am system äußert.

    Die mächtigen dieser Welt sind doch alle gleich, sie verarschen uns. Ich selbst lasse mich nur ungern verarschen, wenn ich aber nichts dagegen tun kann, dann möchte ich zumindest höflich verarscht werrden. Das könnte mit Obama der Fall sein.

    Also Kopf hoch, Leute

  1. Anonym sagt:

    Vielen Dank!
    Kann man dieses Interview eventuell auch zum Download freigeben? Kann ich mir das wo runterladen? Das wäre enorm wichtig, die leute sollten informiert sein über den neuen "Messias"...

    Vielen, vielen Dank,
    Gerd.

  1. Anonym sagt:

    Hallo Leute, sparen wir uns die Zeit um über diesen eindeutigen Artikel zu diskutieren. Wer sich in dem Blog hier zuhause fühlt, der weiss eh Bescheid. Nutzen wir die Zeit besser, um Freemans hier geleistete erstklassige Profiarbeit so vielen Leuten wie möglich zur Kenntnis zu bringen - ich meine Leuten mit etwas Hirn, die aber immer noch den Fernseher nutzen um sich (wie sie meinen) zu "bilden".

  1. vielen dank freeman und herrn hörstel für das interview.
    bin gespannt auf teil 2
    vielen dank

  1. Anonym sagt:

    Aloha und Good Morning Europe,

    also,sehr gut erkannt mal wieder die Lage der Welt,ganz kurz,sach ma ist es net interessant wie die Media jetzt auf allen Sendern Bush-Satire Filme bringt,
    -Being W im ZDF
    -W.ein missverstandenes Leben auf Uris und Haim s PRO7

    sind gute und lustige Filmchen,aber naja irgendwie sollen die doch weiterhin neutral bleiben,die medialen Bordsteinschwalben...

    Liebe Grüße
    Barrack W. Goldhuf

  1. Anonym sagt:

    Schönes Interview, freue mich auf weitere Teile. :)

    Sehr clever, wie die Amis das immer wieder schaffen, das an anderen Fronten, andere für sie kämpfen. Ist schon bemerkenswert. Ich wünschte der Russe wäre ein wenig aktiver und nicht nur am Gashahn drehen... Die Amis betteln ja regelrecht um jemandem, der sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückreißt. Die Gegend um Kuba sollte sich Russland mal sichern und ausbauen.. so schön vor ihrer Nase, doch das würde mir gefallen. Urlaubsparadies für Russen...

  1. Anonym sagt:

    Hörstel in Ehren, aber er macht denselben Fehler wie fast alle anderen auch: Er kommt aus der USA-Russland-Dialektik nicht raus. Wir (Europäer) müssen uns keineswegs zwischen den USA oder Russland entscheiden, sondern einerseits selbstbewusst unser Ding machen, andererseits versuchen, auf beide Seiten einen konstruktiven Einfluss zu nehmen. Spätestens wenn wir Russland einmal zu unserer neuen Hegemonialgemacht gemacht haben würden, würden wir sehen, was wir an den USA hatten, und dass es in der russischen Politik *keineswegs* humaner zugeht als in der amerikanischen. Das zu galuebn wäre äusserst naiv!

  1. SoylentGreen sagt:

    Seit wann will Russland eine Hegemonialgemacht sein? Das ist ja ganz was neues und ein Propagandamärchen. Nichtmal unter Stalin war das so.

    Bei allen Aktionen Russlands ging es um Abwehr vor der Aggressivität des Westens, Amerika und der Nato. Und es wird immer schlimmer. Russland hat seine Truppen aus den Ostblockstaaten zurückgezogen und als Dank dafür, ist die Nato in das Vakuum rein, hat Russland umzingelt, steht jetzt bis an der Grenze, stellen sogar Raketen vor der Tür auf, veranstalten einen Krieg in Georgien.

    Wer ist also hier der Hegemonist und Imperialist? Wo führt Russland Kriege? Welche Länder hat Russland erobert? Die Fakten sprechen für sich. Der ganzen Welt wird mit amerikanischen Hollywood-Propagandalügen, und spezielle die Deutschen glauben das, eingetrichtert, Amerika wäre ein friedlicher Heiliger und Obama ist jetzt der Messias. Was für eine Farce und ihr fallt darauf rein.

    Es gibt nur eine verbrecherische Grossmacht auf der Welt, dass ist Amerika, die ihre Vasallen wie Deutschland für die Schaffung des Weltreichs ausnutzt, "Total Global Dominance".

    Deutschland ist eine Kolonie Amerikas, hat die meisten Besatzungstruppen auf der Welt, immer noch nach 60 Jahre nach dem Krieg im Land, ist gar nicht souverän, hat keine Verfassung, keinen Friedensvertrag, keine Rechte und wird nur ausgenutzt und ausgesaugt. Wacht doch endlich auf und erkenne, wer der wirklich Feind ist.

    Schmeisst doch endlich die Amis raus und hört auf Skalven zu sein, dann werdet ihr ernst genommen dürft ihr in der Welt überhaupt wieder mitreden.

  1. Ben Elazar sagt:

    @ 10:27

    Volle Zustimmung. Wir sollten uns erstmal kraftvoll um unseren ureigenen Kolonialstatus kümmern, bevor wir vor unserem neuen obersten Kolonialherren einen kritisch-analytischen Knicks hinlegen.

  1. Anonym sagt:

    Unterschriftenaktin Petition Israel vor den Strafgerichtshof

    Etwa 300 NGOs und Vereinigungen bitten den Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, eine Untersuchung der von Israel begangenen Kriegsverbrechen in Gaza zu beginnen. Unsere Unterstützung ist unbedingt notwendig. Unterzeichnen und verbreiten Sie diese dringende

    „universale Petition".

    http://www.tlaxcala.es/detail_campagne2.asp?ref_campagne=10&lg=de

    Liebe Grüße
    Barrack W. Goldhuf







    An den Richter des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC)



    Gesetze sind das Kennzeichen der menschlichen Zivilisation. Alle von der Menschheit gemachten Fortschritte gehen mit der Festigung von Rechten einher. Die Aufgabe, die uns durch Israels Angriff auf Gaza gestellt wird, ist die Bejahung, auch wenn man mit so viel Leid konfrontiert wird, dass die Reaktion auf Gewalt die Rechtssprechung ist.



    Kriegsverbrechen? Unsere Gerichte können ein Urteil herbeiführen, doch wir alle können Zeugnis ablegen, denn ein menschliches Wesen existiert nur in seiner Beziehung zu anderen Menschen. Die umfassende Dimension dieser Bedingungen wird im 1. Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1949 ausgedrückt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen."



    Der Internationale Strafgerichtshof existiert zum Schutz von Bevölkerungen, nicht nur von Staaten. Eine Bevölkerung ohne einen Staat ist am schutzlosesten von allen und in der Geschichte werden solche Bevölkerungen unter den Schutz von internationalen Vereinigungen gestellt. Die verwundbarsten Bevölkerungen benötigen Schutz am meisten. Dadurch dass israelische Panzer palästinensische Zivilisten getötet haben, muß die ganze Menschheit bluten. Wir haben darauf bestanden, dass die Vollmacht des Anklägers in den Dienst aller Opfer gestellt wird und das durch diese Aufgabe der ganzen Welt eine hoffnungsfrohe Botschaft übermittelt werden muß: dass die Interpretation des internationalen Rechts auf den Menschenrechten basiert. Und eines Tages werden wir dem palästinensischen Volk für seinen Beitrag zur Verteidigung der menschlichen Freiheit huldigen können.

  1. Anonym sagt:

    hallo freeman
    danke für den artikel. sehr interessant! dabei ist mir (frag nicht wie ich darauf gekommen bin) nostradamus in den sinn gekommen. was hältst du davon? ist das auch nur ein "altes" mittel, um das volk in angst zu halten oder ist da was dran? deine meinung würde mich dazu brennend interessieren.
    mit gruss aus der CH
    virginia

  1. Anonym sagt:

    Israel rekrutiert Armee von Bloggern um kritische Webseiten zu stören

    Programm ähnelt Propaganda des Pentagons und der US Air Force

    Israel kündigte an, dass ein Netzwerk von Bloggern geschaffen wird um Webseiten zu bekämpfen welche von dem zionistischen Staat als "problematisch" betrachtet werden. Israels Ruf weltweit war bereits schwer beschädigt, aber die Bombardierung des Gaza-Streifens welche von internationalen Beobachtern als Kriegsverbrechen eingestuft wird, brachte das Fass zum überlaufen. Nirgendwo manifestierte sich der Protest mehr als im World Wide Web.

    Israel will nun das Internet überfluten mit PR-Agenten welche den falschen Konsens herbeizureden versuchen werden, dass die Handlungen des zionistischen Staats gerechtfertigt seien. Laut einem Bericht in Haaretz stellt Israel eine "Armee von Bloggern" auf welche in englischer, deutscher und spanischer Sprache Israel "repräsentieren" sollen auf "antizionistischen Blogs".

    Der Generaldirektor des verantwortlichen Ministeriums Erez Halfon sagte zu Haaretz, dass man auf über eine Million Leute die eine zweite Sprache sprechen im Zuge einer Rekrutierungsaktion abziele, bei der die Freiwilligen dann zu "problematischen" Webseiten geführt werden sollen. Die Mission wird wahrscheinlich sein, Internet-Foren und Kommentarsektionen mit pro-zionistischen Argumenten zu fluten, eine PR-Aktion die wir bereits von anderer Seite gesehen haben wie u.a. von Monsanto, Centcom und die US Air Force. Derartige Unterfangen um das Internet zu infiltrieren und für den Krieg gegen den Terror zu werben, sind gut dokumentiert.

    CENTCOM verfügt über Programme um Blogs sowie Foren zu infiltrieren, damit Leute "die Gelegenheit haben, positive Geschichten zu lesen", vermutlich darüber wie der Irak nun eine wundervolle befreite Demokratie ist und der Krieg gegen den Terror wirklich Amerikaner vor Al-Kaida schützen soll.

    Im Mai 2008 wurde enthüllt dass das Pentagon seine “Information Operations” im Internet ausweitet mit Nachrichten-Seiten im Ausland welche entworfen sind um den Eindruck zu erwecken, dass sie unabhängige Berichterstattung leisten.

    Die New York Times veröffentlichte kürzlich einen Bericht über privat angeheuerte Individuen welche auf allen großen US-Nachrichtensendern auftraten, die Interessen des Pentagons bewarben und eine der Bush-Administration gewogene
    Berichterstattung begünstigten während sie sich als unabhängige Militäranalysten inszenierten. Diese Operation war im Jahr 2006 formell angekündigt worden als das Pentagon eine Einheit aufstellte um "die Botschaft besser zu bewerben in den 24-Stunden-Nachrichtenorganen und besonders im Internet".
    Das Pentagon verlautbarte dass dieser Schritt die Fähigkeit vergrößern würde, "inakkurate" Berichte zu kontern und die neuen Medien auszunutzen."

    Vor einer Woche kündigte die US Air Force einen "Counter-Blog"-Plan an, welcher auf Blogger reagieren soll die "negative Meinungen über die US-Regierung und die Air Force haben".

    Liebe Grüße
    Barrack W.Goldhuf

  1. Anonym sagt:

    Vielen Dank Freeman für deine unglaublich qulaitative Arbeit hier!

    Herr Hörstel, ich hab ihr Radio Interview gehöhrt (9/11), ich kann ihnen nicht sagen wie sehr ich Ihren Mut bewundere. Ich hab´die mp3 meinen Grosseltern vorgespielt, die sind fast vom Hocker gekippt ^^

    Daumen hoch an euch zwei!
    =D

  1. Anonym sagt:

    Hallo Freeman,

    habe heute meinen ersten Blog gestartet,und hoffe das ich irgendwann annähernd die Qualität erreiche die du hast.

    Videos,etc..auf...

    http://wahrheitscorner.blogspot.com

    würde mich über Anregungne und Informationen sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Barrack W.Goldhuf

  1. Anonym sagt:

    Alle Achtung Freeman, nichtzuletzt
    mit diesem Artikelbeitrag hast du dich in der obersten Liga des investigativen Journalismus etabliert.

    Viele Hoffungen ruhen auf auf deinem Wirken.

    Herzliche Grüsse aus Hamburg

  1. Anonym sagt:

    21. Januar 2009 10:19
    Da kann ich dir nur recht geben.

  1. Frank Helund sagt:

    Leute, bei aller berechtigten Kritik an den USA:

    Seid froh, daß es Widerstand gegen den Internationalen Gerichtshof in den Haag, das offizielle UNO-Gericht, gibt.

    Denn ein internationaler Gerichtshof, der ALLE Menschen aburteilen darf, ist nicht anderes als der totale Triumph der NWO-Bewegung.

    Als Beispiel mögen die Verfahren gegen Personen aus Jugoslawien gelten. Dort wurde nicht Gerechtigkeit geübt, sondern Siegerjustiz.

    Gerade wir als Deutsche sollten uns A) gegen NWO-Größenwahn und B) gegen Siegerjustiz wehren.

  1. Anonym sagt:

    QSoylent-Green

    Zitat: "seit wann will Russland keine Hegemonialmacht sein? nicht mehr unetr Stalin war es so"

    Glaubst Du wirklich, die ehemaligen Ostblockstaaten waren unter der Herrschaft von Sowietunion bis 1989 nur so überglücklich? Die Folgen der russischen Kolonialpolitik ihnen gegenüber müssen sie bis heute tragen, informiere Dich erst mal über die zig Tausende von Toten nach dem Zweiten Weltkrieg, die als Kommunismusgegner sterben mussten oder nach Sibirien verbracht wurden oder gelten für Dich die Osteuropäer nicht als Menschen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Opposition ins Gulag geschickt wurde, nur weil sich Stalin wehren musste.
    Auch vergiss nicht, dass Stalin den Ostblockländern die Chance verwehrt hat, nach dem 2. WK an dem Marshallplan neben Deutschland teilzunehmen, wenn dies keine Hegemonialpolitik ist, dann weiß ich nicht...

  1. Anonym sagt:

    Obama will nicht mit denen sprechen? Ja gibt's die jetzt doch oder sind sie eine Rothschild'sche Erfindung??

  1. Matthias sagt:

    Und gestern hatten wir das typische Antrittsgeschwafel eines 'Erlösers'. Eine bissige Analyse habe ich für die, die's interessiert, hier versucht: Klick

  1. Anonym sagt:

    Guter Beitrag! Man wird abwarten müssen, wo sich das ganze entwickeln wird. Obama hat bei mir eh keine Hoffnung geweckt.
    Ich frage mich aber die ganze Zeit, wie denn der Hörstel eigentlich so frei reden kann und solche Insiderinformationen besitzt. Raffe ich nicht! Man könnte glatt meinen, er wird zu Verwirrung der Leute eingesetzt.
    Aber ich bin auf den zweiten Teil gespannt!
    Wann wird der eigentlich kommenm?

  1. Anonym sagt:

    Ja genau, wie kommt ein Blogger eigentlich zu solch hochkarätigen Interview Partnern?
    Du bezahlst sie doch nicht oder?

  1. Anonym sagt:

    Der Mann scheint mir sympathisch, aber wie bereits gesagt wurde, sein links/ rechts oder russisch / amerikanisch , schubladendenken halt, gefällt mir teilweise nicht. Vielleicht habe ich ihn auch nur falsch aufgefasst oder itnerpretiert.

    Hier aber einer meiner Meinung nach sehr wichtige Neuigkeit von rian.ru

    http://de.rian.ru/postsowjetischen/20090121/119731187.html

    Gasstreit: Timoschenko prangert Zwischenhändler RosUkrEnergo an

    12:55 | 21/ 01/ 2009

    Druckversion

    KIEW, 21. Januar (RIA Novosti). Die Verhandlungen über die Gaslieferungen an die Ukraine sind Ende vergangenen Jahres vom Zwischenhändler RosUkrEnergo torpediert worden.

    Das teilte die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko am Mittwoch in einer Regierungssitzung mit.

    Wie Timoschenko ohne Nahmen zu nennen betonte, hatte der Zwischenhändler dabei politische Unterstützung hinter seinem Rücken.

    "Die Verhandlungen wurden durch die Korruption in der Ukraine auf hoher politischer Ebene torpediert", sagte Timoschenko.

    Sie äußerte ihre Verwunderung über die Kritik an der neuesten Gas-Abmachung mit den russischen Partnern. Sie stellte fest, dass Kiew russisches Gas zum günstigsten Preis, abgesehen von Weißrussland, beziehen werde. Der neue russisch-ukrainische Gasliefervertrag sieht die Ausschaltung des Zwischenhändlers vor.

    Die Regierungschefin führte diese Kritik auf den Verzicht auf den Zwischenhändler zurück. "Ich weiß gut, wer in diesen Korruptionsschemen drin war", sagte sie. "Gerade sie äußern heute ihre Unzufriedenheit mit den angeblich ‚schlechten' Bedingungen für die Ukraine. In der Tat: Wo sollen sie jetzt ihr Schmiergeld bekommen, für das Firtasch politische Kräfte in der Ukraine finanzieren wird?"

    Die beiden ukrainischen Unternehmer Dmitri Firtasch und Iwan Furssin besaßen insgesamt 50 Prozent an der in der Schweiz eingetragenen Gesellschaft RosUkrEnergo. Die andere Hälfte gehörte dem russischen Konzern Gazprom. Das Unternehmen war im Juli 2004 für Lieferungen von turkmenischem Gas an die Ukraine bis zum Jahr 2028 gegründet worden.

  1. Joe sagt:

    @10:36
    Für Videodownloads kann ich nur Orbit empfehlen. (Freeware) Beinhaltet ein Videograbber der fast alles saugt.
    http://www.orbitdownloader.com

  1. Freeman sagt:

    Von was soll ich jemand bezahlen, wenn ihr Leser mir nichts bezahlt? Bin ich Rothschild?

    Es gibt halt gute Leute die gerne mit diesem Blog zusammenarbeiten. Eine Vorstellung die gerade die nicht verstehen, die alles gratis haben wollen.

  1. Blauvogel sagt:

    mir ist gerade richtig schlecht geworden ... heute Abend sollen sich in der ARD in "hart aber fair" Experten zum Thema "Blutige Trümmer in Gaza - wie weit geht unsere Solidarität mit Israel?" austauschen

    allein bei den Experten wird mir schon übel, aber wenn man sich das Gästebuch dazu anschaut, schlägt einem die Zensur schon förmlich ins Gesicht - 99% Israel-Propaganda und schreibt man etwas das Israel für deren Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden soll, geht der Beitrag wie durch Geisterhand "verloren"

    so ein verlogenes Pack und das im Zwangs-Pay-TV

  1. Anonym sagt:

    SRY OFFTOPIC:


    "[CFTC - Plunge Protection Team members] are more brazen and actively complicit in market rigging of strategic commodities than their London counterparts."

    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1232485460.php

    Vom Plunge Protection Team habe ich schon einiges gehört, vom englischen Gegenstück allerdings noch nichts. Hat jemand mehr Informationen dazu?

  1. Anonym sagt:

    @Barrack W.Goldhuf

    Das macht Israel bereits seit Jahren. Es gibt massenhaft Foren, in denen israelkritische Webseiten gelistet und systematisch "gecleant" werden.
    Auch auf deutschen Seiten absolut keine Seltenheit. Z.B. sind in den Kommentaren zu Nachrichten auf www.shortnews.de, welche anti-israelische Züge haben immer die gleichen User, welche ums Verrecken das Vorgehen Israels rechtfertigen. Gelingt ihnen das nicht argumentativ, wird man zwangsläufig für blöd erklärt, als Nazi bzw. als Antisemit geoutet.

  1. Anonym sagt:

    Beim PPT der Amerikaner ist die FED Hauptakteur, da sie über "unendlich" Geld verfügt und deswegen beliebig in den Markt eingreifen und fallende Werte stützen kann. Deshalb steht jede Zentralbank im Mittelpunkt einer Markmanipulation, also gibt es so was an jedem Finanzplatz, heisst nur nicht so. Wer glaubt, die Märkte spiegeln Angebot und Nachfrage, egal wo und was, ist naiv. Ausserdem gibt es von den Grossbanken einen offiziellen Geld-Pool, mit dem Abstürze im Markt verhindert werden.

  1. Anonym sagt:

    @ Blausee

    Auch ich war gestern so dämlich zu versuchen etwas in dieses "Gästebuch" schreiben zu wollen.

    Schrieb lediglich das nicht die Hamas sondern Israel den Waffenstillstand am 4./5. 11. durch die Tötung von 6 Palästinensern gebrochen hat, mit Quellenlink zum Guardian.

    Schön naiv es überhaupt versucht zu haben.

  1. Anonym sagt:

    Hi , guckt´s Euch an, bevor es auch weg ist:

    Israeli FM confronted by Press Club journalists

    http://de.youtube.com/watch?v=bnLyDOjfusQ

  1. Anonym sagt:

    12:o5

    Nur her mit den Trollen,die werden
    hier in Scheiben (verbal)geschnitten,verpackt und zu ihren
    Zionisten zurückgeschickt!

  1. Funkamateur sagt:

    CENTCOM verfügt über Programme um Blogs sowie Foren zu infiltrieren

    Na wenn sie dafür Ihr Geld verplempern. Die Erfolgschancen sind minimal, da man autonomen Programmen sehr schnell auf die schliche kommt und sie ebenfalls automatisiert vom Blog/Forum/Server fernhält. Hier reicht z.B ganz primitiv eine simple Moderation/Freischaltung.

    Nein, daß läuft etwas cleverer. Zuerst studiert man den Inhalt der "störenden Seite". Man sucht nach Aussagen die seitens des Betreibers nur schwer zu untermauern sind und nach stark besuchten Inhalten, die regen Beifall finden. Man studiert die einzelnen Charaktere der Kommentarschreiber auf sensible Punkte. Quasi die emotionale Empfindlichkeit einer Person zu einem Thema. Dabei konzentriert man sich auf die Personen, die besonders aktiv sind, die Wahrheit schreiben und eine möglichst breite Anhängerschaft im Schlepptau haben. Das macht man dann einige Tage, bei Foren erstellt man im Vorfeld mehrere Accounts in zeitlichen Abständen. Nun wählt man einen geeigneten Zeitpunkt um in das Geschehen einzugreifen. Meist ist dies ein brisantes Thema. Man stellt sich höflich vor, gibt eine weitgehend neutrale Haltung ab und stellt sich bewusst unwissend. Am Ende stellt man eine themenbezogene Frage. Nun werden sich alle reglich bemühen, auf diese Frage zu antworten.
    Dann sucht man Differenzen in den Antworten, baut diese in eine neue Frage ein und stellt gleichzeitig die Glaubwürdigkeit der Grundüberzeugung der Community in Frage.
    Es wird viele Antworten geben...
    Jetzt kommt ein zweiter Account zum Einsatz, der die Meinung des Spalters untermauert. Das führt dazu, das sich nun auch Wenigschreiber zu Wort melden, die sich sehr leicht in Lager spalten lassen. Die Diskussion wird so vom Kernthema weg in unterschiedliche unwichtige Richtungen gelenkt(oft persönlich). Dabei achtet man darauf, daß die Moderatoren/Admins stets eingebunden sind.

    Das hat zwei wichtige Ziele inne.
    Neue User/Leser werden vom Inhalt/ der Wortwahl/Unsachlichkeit abgeschreckt und meiden den Webauftritt. Stammleser verstricken sich in unwichtige Diskussionen und ziehen sich resigniert/wütend zurück.
    Am Ende steht aus Vernunft der Verantwortlichen meist die Meinung der Intriganten.

    Das ist nur eine Strategie. Eine noch recht hamlose mit Wirkung.

    Die ganze Thematik ist mein Spezialgebiet. Ich habe mich 3Jahre intensiv mit der Abwehr von verschiedenen Strategien beschäftigt, Programme/Lösungen gegen Attacken unterschiedlicher Art, Spamabwehr, Wortfilterung etc. geschrieben. Ganz wichtig zwecks Beweisführung und Recherche ist ein eigener intelligenter und unabhängiger Logging-Mechanismus, aus dem man im Vorfeld schon Schlüsse ziehen und gewarnt werden kann.
    zB.
    Reaktion und Interesse der Massenmedien,
    Anwaltstätigkeiten,
    Überwachung durch Spider,
    Interesse auf Regierungsebene, Hackertätigkeiten,
    strukurelle Verknüpfungen der Institutionen der kritisierten Seite,
    Aufspürung von Maulwürfen,
    etc. pp

    Einige dieser Punkte lassen sich an autonome Gegenmaßnahmen koppeln, andere dienen der Strategiefindung und internen Information.

  1. gerina sagt:

    passt jetzt nicht ganz zu dem interessanten Interview mit Christoph Hörstel, aber ich möchte auf folgende Nachricht, die ich gestern erhielt, aufmerksam machen:
    Betreff: "hart aber fair" mit Friedmann, Steinbach, Blüm, Kienzle, Dreßler / Blutige Trümmer in Gaza - wie weit geht unsere Solidarität mit Israel?

    man ahnt, was dabei herauskommt -- aber ich schau mir's trotzdem an

    http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/
    siehe auch Online-Umfrage

    Blutige Trümmer in Gaza -
    wie weit geht unsere Solidarität mit Israel?

    Nach den Kriegsbildern sind die Deutschen hin und her gerissen: Was sollen sie stärker verurteilen? Den Raketenterror der Hamas oder die Kriegswalze Israels? Wer lügt? Wer hat Recht? Und ist es für uns tabu, auch Israel offen zu kritisieren?

    Gäste in der Diskussionsrunde

    Michel Friedman, Norbert Blüm, Ulrich Kienzle, Rudolf Dreßler, Udo Steinbach

    ________________________________________________________________________________________________________________________________________

    Dringend und wichtig!

    Liebe Leute,

    Frank Plasberg nimmt sich morgen im Ersten um 21:45Uhr in seiner Sendung "hart aber fair" des Themas "Blutige Trümmer in Gaza - wie weit geht unsere Solidarität mit Israel? " an.t Natürlich wird nicht viel dabei herauskommen. Plasberg wird schon durch die Auswahl der Gäste dafür sorgen, daß die Kritik an Israel nicht allzu laut wird, also alles moderat bleibt. Meine Prognose: Einer der Gesprächsteilnehmer wird, falls verfügbar, der Kriegsbefürworter und Israelfreund Joschka Fischer sein, der immer nur dann einigermaßen erträglich ist, wenn er seinen Mund nicht aufmacht.

    Die Programmankündigung siehe

    http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20090121.php5?akt=1

    ist mit einer Rubrik versehen, in der der Zuschauer seine Meinung äußern kann. Die Fragestellung lautet: Kritik an Israel: Da sollten wir uns zurückhalten Ja oder Nein. Bisher (Stand von gestern, ca 10:15 Uhr), haben 81 % für nein und 19 % für ja votiert. Meine Bitte ist, daß ihr euch rege an dieser Abstimmung beteiligt, um das Feld nicht der Gegenseite zu überlassen. Ich erinnere mich an einer Umfrage in der FAZ, bei der die israelische Botschaft - ich gaube, es war die in der Schweiz - durch einen Appell an die Glaubensgenossen und Symphatisanten dafür gesorgt hat, daß die die Abstimmung zugunsten Israels ausfällt. Daß hier eine ähnliche Intervention erfolgen könnte, halte ich nicht für ausgeschlossen.
    Ansonsten: Reinschauen in die Sendung.

  1. Funkamateur sagt:

    @14:31

    Das Üble an der Sache ist doch, daß es rechtlich völlig legitim ist. Der Betreiber eines Forum, Blog kann selbst entscheiden, was veröffentlicht wird und was nicht.
    Es liegt also an den Lesern, sich richtig zu informieren und diese Art der Meinungsmache zu ignorieren.
    Wenn dann aber in diversen Talkshows sich Politiker zu Wort melden und sagen "Schauen sie sich doch einmal die allgemeine Meinung im Internet an. 99% der Leute sagen, daß wir richtig liegen mit unseren Entscheidungen", dann ist die Gefahr im Verzug.
    So funktioniert die Demokratie in Deutschland heute. Ekelhaft.
    Die Politik missbraucht schon längst das Internet gegen die, die es aufgebaut haben.

  1. Anonym sagt:

    Gefunden im Lokus

    Armee untersucht Einsatz von Phosphorgranaten in Gaza
    Einem Pressebericht zufolge hat die Israelische Armee eine interne Untersuchung zum Einsatz von Phosphorgranaten im Gazastreifen eingeleitet. Amnesty International wirft Israel Kriegsverbrechen vor, der Einsatz von Phosphorbomben gegen Zivilisten und in städtischen Gebieten ist verboten.

    Aha ein Verbrecher ermittelt gegen sich selber.

    Ob er wohl was findet?

  1. Anonym sagt:

    Wow, gratuliere zum hervorragenden Gast-Schreiber!
    Sehr geehrter Herr Hörstel,
    ich bin beeindruckt, auch von der aktuellen Einschätzung. Sie fassen in Worte, was wir noch etwas diffus spürten... oder vermuteten.
    Schande nun auch auf die Bundeswehr etc. Ich schrieb gestern: da ist die Nazi-Propaganda extrem weiter fortgeschritten, unglaublich das Spektakel gestern und wie das Volk, die Schaafe den Wölfen zuklatschen..
    ST

  1. Anonym sagt:

    @anonym 13:09

    Du solltest wissen: Rußland ist hier der GUTE! Kritik unerwünscht...

  1. Anonym sagt:

    BEtr: Phosphorgranaten: ich bin sicher das ist Waffentest am lebenden Objekt, sie wollten es genau so und all den Hass und all die Angst - lecker Futter für Dämonen.

    Siehe auch Hiroshima: die Amerikaner sind nach der Bombe gekommen, haben nicht geholfen oder aufgeklärt, nur genau registriert, was mit den Leuten passierte.
    Das ist Zionismus. Barbarei

  1. Anonym sagt:

    Russland mit den Taten der Sowjetunion zu vergelichen, ist wie wenn man die BRD mit dem III. Reich vergleicht. Ausserdem haben sie sich als Besatzer aus Deutschland zurückgezogen, im Gegensatz zu den 75'000 Amis, die immer noch hier sind und aus Rammstein ihre Kriege führen. An den Taten soll man sie messen. Das gleiche gilt für Obama.

  1. Anonym sagt:

    ACHTUNG FEIND BLOGT MIT !!!

    @ Goldhuf, ( 12:05 Counter-Blog-Plan

    Wie mir von eingeweihten Medienkreisen
    geflüstert wurde,werden demnächst auch im deutschsprachigen Raum, USrael-affine, von PR-Agenturen gebriefte Units eingesetzt, um die
    Blogs der Truther zu unterminieren.
    Die ersten Versuche sollen von Dublin aus aktiv werden.
    Demnächst auch in Freemans Blog?
    ( ich hoffe Freeman durchschaut das
    perverse Spiel und läßt die Maulwürfe erst gar nicht in unseren
    Blograum)
    Unglaublich daß sich Menschen für
    eine handvoll Euronen so korrumpieren lassen.

  1. Hallo Freeman,
    klasse Forum lese diese schon laange gefällt mir sehr gut. WEITER SO!!!!
    Die Amtseiführung war doch klasse. Sehr gelungen viele Anhänger. Diese Menschen können einen schon fasst leid tun. so euphorisch gut gelaunt, mal sehen wie sie in 2 Jahren denken.
    Amtseiführung hat ja auch nur schlappe 130mio$ gekosten :)

    http://www.wiwo.de/politik/130-millionen-dollar-fuer-obamas-amtseinfuehrung-384435/

    gruß und bitte mitteilen wann du wieder ein Treffen vor hast. MERCI

  1. Anonym sagt:

    Je mehr sie gegen uns unternehmen, je mehr bestätigt es, wir liegen richtig.

    "Der schnellste Weg einen Diktator zu stürzen, ist ihn zu zwingen sich wie einer zu benehmen, so dass es jeder sieht."

  1. Anonym sagt:

    Hallo Gerina,
    die sind auch nur Marionetten und das hättest du auch kürzer bringen können. Die letzten hart aber fair-Sendungen (Finanzkrise) haben mich total ernüchtert, gleiche Verblödung, etwas intellektueller und an bestimmten Sachen mal kratzend, aber nichts wirkliches aufgedeckt.
    LG
    Tara

  1. Anonym sagt:

    @Freeman:

    Der Herr Hörstel hat ja auch ein paar Bücher zu diesm Thema geschrieben und empfiehlt in einem anderen Interview (mit swr1) zum thema 9/11 das buch "Geheimsache 09/11".

    Würdest du diese Bücher auch empfehlen und hast du weitere interessante buchempfehlungen?

    Vielen Dank für alles!

  1. Freeman sagt:

    Das Buch zeigt sehr gut die Hintergründe, ist aber aus 2003 und kann deshalb nicht alle Erkenntnisse seitdem beinhalten.

    Für einen aktuellen Stand über alles was 9/11 betrifft, lies meine 9/11 Rubrik.

  1. Anonym sagt:

    Prostestnote ans Amt!!!

    http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Glaesernes_Internet

    Schäuble aka DR.STRANGELOVE;)

    plant VERACHTSLOSE Aufzeichnung des Surfverhaltens im Internet!!!!

    Datenschützer und Internetnutzer protestieren scharf gegen einen neuen Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, der die 2007 beschlossene Vorratsdatenspeicherung nun auch bei der Benutzung des Internet erlauben soll. „Das neuerliche Vorhaben von Bundesminister Schäuble geht gewaltig über die bisherige Vorratsdatenspeicherung hinaus“, warnt Marcus Cheperu vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Gegen die verdachtslose Speicherung aller Verbindungs- und Standortdaten hatten vergangenes Jahr 35.000 Bürger Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.

    Zur Protestseite im Internet...

    Der neue Vorstoß des Bundesinnenministers ist im Entwurf eines „Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes“ vom 14.01.2009[1] versteckt. Jeder Anbieter von Internetdiensten wie Google, Amazon oder StudiVZ soll danach künftig das Recht erhalten, das Surfverhalten seiner Besucher ohne Anlass aufzuzeichnen – angeblich zum „Erkennen“ von „Störungen“. Tatsächlich würde der Vorstoß die unbegrenzte und unbefristete Speicherung jeder Eingabe und jedes Mausklicks beim Lesen, Schreiben und Diskutieren im Internet legalisieren. Die Surfprotokolle dürften an Polizei, Bundeskriminalamt, Geheimdienste sowie an die Unterhaltungsindustrie herausgegeben werden. Eine richterliche Anordnung ist nicht vorgeschrieben, eine Beschränkung auf schwere Straftaten nicht vorgesehen.
    „Schäuble will nun nicht nur wissen, wann wir unter welcher Adresse ins Internet gehen, sondern auch, was wir dort tun. Als nächstes will er wahrscheinlich aufzeichnen lassen, welche Gespräche wir im Cafe führen oder welche Fernsehsendungen wir sehen. Das ist ungeheuerlich, zumal es in einem ganz anderen Gesetz versteckt wird", ergänzt Ralf Bendrath vom Netzwerk Neue Medien. „Ich empfinde dieses brisante Detail des Gesetzes als eine schallende Ohrfeige für alle, die sich für mehr Daten- und Persönlichkeitsschutz engagieren“, bekräftigt Michael Ebeling vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. „Herr Schäuble und die gesamte Regierung widersprechen damit offen ihrem nach den Datenskandalen des letzten Jahres öffentlich verkündeten Ziel, den Schutz der Daten von Bürgern und Internetbenutzern zu verbessern und die gesetzlich verankerte Datensparsamkeit endlich zu fördern.“

    Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung fordert Bundesregierung, Bundesrat und Bundestag auf, die geplante Änderung des Telemediengesetzes sofort aus dem Gesetzentwurf zu streichen. Er bittet alle Internetnutzer, bei den verantwortlichen Politikern gegen die geplante Vorratsspeicherung im Internet zu protestieren. Der Arbeitskreis hat dazu eine besondere Internetseite eingerichtet, auf der sich die Kontaktdaten der zuständigen Politiker/innen finden: http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Glaesernes_Internet

    Im Einzelnen begründet der Arbeitskreis die Forderung, das Vorhaben sofort aus dem Gesetzentwurf zu streichen, wie folgt:

    Die Vorratsdatenspeicherung im Internet hat in einem Gesetzentwurf zur „Informationstechnik des Bundes“ nichts zu suchen. Für das Internetrecht ist der Bundesinnenminister überhaupt nicht zuständig, sondern das Bundeswirtschaftsministerium.
    Dem Bundesinnenministerium geht es in Wahrheit nicht um die Sicherheit von Telemedienanbietern, sondern um seine eigene Sicherheit vor den Gerichten. Nachdem bereits dem Bundesjustizministerium die verdachtslose Protokollierung der Benutzung seiner Internetseiten unter Strafandrohung untersagt wurde[2], will der Bundesinnenminister nun das Gesetz ändern, statt es einzuhalten. Das Bundesinnenministerium zeichnet gegenwärtig gesetzeswidrig die gesamte Nutzung seines Internetportals in personenbezogener Form auf[3].

    Die „Störungsbekämpfung“ als offizielle Begründung ist vorgeschoben. Die anlasslose, präventive Vorratsspeicherung der Internetnutzung aller Besucher eines Internetangebots hat nichts mit einer gezielten Störungsbeseitigung zu tun. Große Portale wie das von Bundesjustizministerium und Bundesfinanzministerium beweisen, dass eine anlasslose Protokollierung der gesamten Internetnutzung zum ungestörten Betrieb von Internetangeboten nicht erforderlich ist. Dasselbe gilt für eine Vielzahl weiterer Portale, die an dem Projekt „Wir speichern nicht!“[4]
    teilnehmen.
    Der geltende Telemedien-Datenschutz hat sich über Jahre hinweg bewährt und muss erhalten bleiben.
    Ein ähnlicher Artikel im „Telekom-Paket“ der EU, das derzeit in Brüssel verhandelt und frühestens im Sommer verabscheidet wird, ist politisch weiterhin umstritten. Wirtschaftsminister Michael Glos hatte sich noch im November nach einem offenen Brief von Datenschützern bei seinen EU-Kollegen dafür stark gemacht, eine solche verdachtsunabhängige Speichererlaubnis aus dem Paket zu streichen.[5]
    Innenminister Schäuble will ihn nun anscheinend mit einem U-Boot-Paragrafen in einem ganz anderen Gesetz ausbooten und noch vor dem EU-Beschluss Fakten schaffen. Das ist eine politische Unkultur, wie sie nicht in die Offenheit des Internet-Zeitalters passt.
    Wie beim Lesen eines Buches oder beim Versenden eines Briefes muss garantiert bleiben, dass uns auch im Internet niemand über die Schulter blicken kann. Nur bei Protokollierungsfreiheit können wir unbefangen lesen, schreiben und diskutieren. Das nützt nicht nur uns (z.B. vertraulich Hilfe suchen bei Anwälten, Ärzten, Drogenberatung, AIDS-Beratung...), sondern allen (z.B. der Politik durch Kritik auf die Beine helfen, Missstände anonym gegenüber der Presse aufdecken). Eine Forsa-Umfrage[6]

    aus dem letzten Jahr hat nachgewiesen, dass eine Vorratsdatenspeicherung die Bereitschaft zu sensibler Kommunikation drastisch senkt.
    2008 kam es wiederholt zu Datenpannen, bei denen sensible Nutzungsdaten plötzlich weltweit zugänglich waren. Nachzulesen war, wer delikate Kontaktanzeigen unter Chiffre aufgegeben hatte[7],
    wer das Erotikangebot von Beate Uhse genutzt hatte[8]

    oder welche Kinder ein Forum des ZDF-Kinderkanals nutzten[9]. Es ist völlig unverantwortlich und gefährdet unsere Sicherheit, dass jetzt neue Datenberge geschaffen und damit privateste Daten über unsere Internetnutzung Missbrauchsrisiken ausgesetzt werden sollen!!!

    Liebe Grüße
    Barrack W.Goldhuf

  1. Anonym sagt:

    die kritischen talksendungen haben bestimmt massive zuschauerzahlen, aber ich kann es nicht mehr sehen, denn es werden die fragen die wichtig sein sollten nie beantwortet, selbst wenn sie gestellt werden.

    mein letzter versuch war vor tagen die sendung mit den schulden (wie soll das bezahlt werden)

    in der schule gäbs dafür keine note ausser: thema verfehlt!

    marco

  1. Anonym sagt:

    $$ selbst gemacht.

    21. Januar 2009 10:22: "Na ja, wer Russland die AHnd reichen möchte - nur zu. Da wird man dann wenigstens ehrlicher erschossen, wenn man Kritik am system äußert."
    1. wir werden von der BundesreGIERung und den Medien ziemlich plump verarscht, z.B. 500 Mrd. unseres Geldes als s.g. "Rettungspaket", den Spielern und Betrügern in den Ar... geblasen
    2. in der demokratischen Ära von Jelzin/Beresovskij/Chodorkovsky hat die Mafia etwa 1-2 Menschen in Moskau ermordet, nur aus der Gruppe der Manager und höheren Bankangestellten, in der Zeit soll die demokratische Mafia mehr Menschen ermorden als in ganzem Afghanistankrieg gefallen sind auf der russischen Seite.

    21. Januar 2009 10:27 : "Deutschland, unterwandert und verwässert von allem ungebildeten Gesocks aus aller Herren Länder, die sich auf Befehl eben jener USA in unserem Lande breit machen."
    Die Ausgebildeten sind noch gefährlicher, so hat z.B. Hr. Kohl ein Kontingent etwa 0,5 Mln. der Juden aus GUS-Länder bei hr. Bubis bestellt, googeln "Kontingentflüchtlinge", und das waren laute Akademiker und ehem. Staatsbeamten. Wie das mit den Türken bestellt ist, siehe z.B. die lange Liste der Kabarettisten oder Künstler ...

    21. Januar 2009 10:56"Sehr clever, wie die Amis das immer wieder schaffen, das an anderen Fronten, andere für sie kämpfen."

    21. Januar 2009 13:07 "ein internationaler Gerichtshof, der ALLE Menschen aburteilen darf, ist nicht anderes als der totale Triumph der NWO-Bewegung.
    Als Beispiel mögen die Verfahren gegen Personen aus Jugoslawien gelten. Dort wurde nicht Gerechtigkeit geübt, sondern Siegerjustiz."

    In den Haag binnen einer Woche wurden 3 serbische Angeklagten gestorben, Milosevic inklusive. Ein Misstrauen ist berechtigt, das Problem ist aber schon jetzt, dass die USA können den Haag gegen Jugoslawien, Deutschland... einsetzen aber nicht umgekehrt, und wir wehren uns nicht dagegen.

    21. Januar 2009 13:09 "Glaubst Du wirklich, die ehemaligen Ostblockstaaten waren unter der Herrschaft von Sowjetunion bis 1989 nur so überglücklich? Die Folgen der russischen Kolonialpolitik ihnen gegenüber müssen sie bis heute tragen,"

    Und die Folgen der US-Kolonialpolitik können für Polen und Tschechien ziemlich traurig sein, wenn sie den Raketenschirm bekommen. Waren Sie in Osten vor und nach der Demokratisierung ?

    21. Januar 2009 13:45: "Wo sollen sie jetzt ihr Schmiergeld bekommen, für das Firtasch politische Kräfte in der Ukraine finanzieren wird?"

    Das die s.g. "Orange Revolution" eine Korruptionsveranstalltung war, weiss jeder, der sich dem nicht verschlossen hat, Fr. Timoschenko ist aus dem gleichen Holz.

    Christoph R. Hörstel spricht ziemlich unverblümt über die Vorgänge und die Zusammenhänge. Das ist eine absolute Ausnahme in den Medien. Sein Beschreibung scheint mir stimmig und nachvollziehbar, über die Opiumgeschäft kann man bei CIA direkt erfahren:
    "world's largest producer of opium; poppy cultivation increased 17% to a near-record 202,000 hectares in 2007; good growing conditions pushed potential opium production to a record 8,000 metric tons, up 42% from last year" d.h. nach dem Einbruch unter Taliban auf etwa 150 Tonnen, ist die Opiumproduktion unter US/Deutschalnd-Aufsicht etwa 50 mal gestiegen, weil "most of the heroin consumed in Europe ... is derived from Afghan opium", vor kurzem stand da noch 80-90%.

    Unsere Regierungen betrügen uns nicht nur um Geld "Rettungspakete" und andere Gesetze und Reformen, sie betrügen uns bezüglich der Verseuchung der Gesellschaft mit den Drogen, sie sind die gefährlichste Drogenhändler.

    À propos der s.g. "Finanzkrise", die Rohlinge zum Drucken von Dollars in Afghanistan fand ich ziemlich amüsant. Da kann der Michel sich tot sparren. (13:41)

  1. Anonym sagt:

    http://brasschecktv.com/page/47.html

    Why Afghanistan, habe ich gefragt, wegen den Öl- und Gasvorkommen der Nachbarn. Reine Kolonial-Interessen? Ausbeutung und Ausblutung sowie bewußtseins-Drogen zur Massen-Verblödung?

    Habt ihr von der Anwendung von BZ - viel schlimmer als LSD etc. - an vielen Marines in Irak und Afghanistan gehört? Oder welche Drogen kriegen die?

  1. gerina sagt:

    hallo Tara, wenn Du genauer gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass ich eine an mich gerichtete Nachricht lediglich weiterleitete, die ich auch nicht verändern wollte. Ich bin auch der Ansicht, dass wir hier über die Sache diskutieren sollten und nicht, ob ein Kommentar zu lang oder zu kurz ist. Übrigens sehe ich es nicht so, dass alle Gäste der Sendung Marionetten sind...diese Sichtweise ist mir doch ein bisschen zu verkürzt. Ulrich Kienzle ist z.B. ein Journalist, der früher Frontal moderierte. Er und sein Kollege Hauser sind im Jahre 1986 abgesetzt worden, weil sie die Legende vom libyschen Staatsterrorismus (Anschlag auf die Disco la belle) zerstörten.
    Du hast natürlich insofern recht, dass es in der Sendung nicht um Aufdeckung von Wahrheiten geht, sondern um Mainstream-Meinungsbildung. Tatsachen werden verwässert, verdreht und verharmlost. Deshalb schaue ich die Sendung auch so gut wie nie an.
    Und wenn Friedman dabei ist, sowieso nicht...das überlebt mein Fernseher nicht ;-)
    herzliche Grüße
    Gerina

  1. Boris sagt:

    Hab ich das jetzt richtig verstanden, Kabul ist zu zwei dritteln eingekreist? Kurz vor dem Fall? Ich bin bei der Bundeswehr und hab noch nicht mal Gerüchte darüber gehört. Ich bitte um mehr Informationen! Danke

  1. Anonym sagt:

    Nicht zweidrittel, sondern dreiviertel ist Kabul eingekreist. Nur noch eine Zugangsstrasse ist befahrbar, aber auch nur unter Duldung der Taliban, weil sie die Versorgung der Bevölkerung aufrecht erhalten. Kannst du in ausländischen Medien überall nachlesen. Die Deutsche Medien berichten nichts darüber, damit die Bundeswehrsoldaten völlig Ahnungslos weiter nach Afghanistan gehen und nicht wissen was ihnen bevorsteht. Der Krieg ist für die ISAF verloren, weil es gar nicht ums gewinnen geht, sondern um ein endloses Gemetzel, um Chaos, um das Land unregierbar zu machen.

  1. schnarch sagt:

    der olle hörstel! der hat doch mal mdr aktuell moderiert - also das hätte ich wirklich nicht gedacht.

    "wir müssen hier nicht irgend welche verschwörungstheorien von herrn bush glauben" - respekt

    bin sehr positiv überrascht.

  1. Anonym sagt:

    Furchtbar - das gleiche wie überall... wer "Drachenläufer" gelesen hat, hat auch ein wenig mehr Gefühl und Eindruck, um was es geht, da ist doch eh schon alles kaputt. Was wollen die da noch?
    Wie kann man solch kranke Köpfe noch Menschen nennen?? Eben Lizards...

  1. Anonym sagt:

    Ich frage mich, warum solche Geschehnisse nicht veröffentlicht werden.
    Ich meine nicht in der zensierten Presse. Auf Journalisten ist heutzutage sowieso kaum noch verlass, wenn man sich z.B. solche Propaganda-Sendungen wie "Hart aber Fair" ansieht oder das Geschreibsel in Zeitungen und Magazinen wie Bild, Spiegel usw..
    Aber wenn, wie in diesem Fall, Friedensangebote so arrogant ausgeschlagen werden, dann könnte man in Anzeigen oder auf Plakaten usw. diese Tatsache für alle sichtbar unter das Volk bringen, damit die Wahrheit nicht wieder im Sumpf der Lügen und Propaganda untergeht!
    Es muss öffentlich angeprangert werden, wenn diese Pseudo-Elite den Frieden unter den Menschen dermaßen mit Füssen tritt!

  1. Anonym sagt:

    Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 29.10.2007

    Über Christoph R. Hörstels Afghanistan-Buch, in dem der Autor so etwas wie einen "Friedensplan" für Afghanistan aufstellt, hat sich Peter Münch sehr geärgert. Hörstel ist seit den 80er Jahren viel durch Afghanistan gereist, kennt sich in dem Land also aus, räumt der Rezensent ein. Dass er dabei aber mit Vorliebe den paschtunischen Warlord Gulbuddin Hekmatyar begleitet hat, dem man nicht nur Säureangriffe auf unverschleierte Kabuler Frauen nachsagt, sondern dessen Truppen auch am Bürgerkrieg, der die Stadt zerstört hat, maßgeblich beteiligt waren, erregt fassungsloses Unverständnis beim Rezensenten, der kritische Distanz hier vergeblich gesucht hat. So weiß er offenbar kaum, worüber er sich mehr aufregen soll: die Vermessenheit von Hörstel, der allen Ernstes glaubt, eine Lösung für das Afghanistan-Problem zu haben, oder die parteiliche Blickrichtung, die sich ausgerechnet im als "fanatisch und brutal" verrufenen Hekmatyar ihren Gewährsmann sucht.
    Quelle:http://www.perlentaucher.de/buch/28249.html

  1. Freeman sagt:

    Und? Was willst du uns damit sagen? Dass man als Journalist die Verbrecher in der Politik oder Wirtschaft nicht sehen, fragen und nicht begleiten darf? Dann darf auch kein Journalist Bush was fragen oder mit der AirForce One begleiten, denn er hat illegale Kriege befohlen, bei dem 1.3 Millionen Menschen getötet wurden, oder auch nicht die israelische Aussenministerin Tzipi Livni, die für den Tod von 1'300 Zivilisten gerade jetzt in Gaza verantworlich ist.

    Diese Fassungslosigkeit und Unverständnis, welches Peter Münch heuchlerisch von sich gibt, ist lächerlich, denn dann dürfte kein Journalist zu irgend einem Politiker oder was immer Kontakt haben, denn sie sind ja alle Verbrecher.

    Wie will man sonst über Afghanistan etwas herausfinden, ausser man trifft sich mit den Personen die dort das Sagen haben, kann sie beobachten und ausfragen.

    Ausserdem, so schlimm es auch ist, was ist eine angebliche Bestrafung mit Säure im Vergleich mit millionenfachen Massenmord der westlichen Politiker. Ihr Hände triefen ja vor Blut, aber alle geben ihnen die Hand.

    Da sieht man die Doppelmoral. Man regt sich sehr gerne über lokale religiöse Gebräuche in anderen Kulturen auf, die in unsere Augen nicht akzeptabel sind, aber ist völlig blind über unsere völlige Perversität unserer eigenen Vorgehensweise gegenüber diesen Kulturen, in dem wir Bomben werfen, Kriege führen und Völkermord begehen.

  1. Anonym sagt:

    Niemand der an der Macht ist hat Interesse am Frieden, sonst käme er erst gar nicht an die Macht.
    Krieg ist so wichtig und unersetzlich für die Reichen - man wird niemals diesen bequemen Ast absägen.

    Diese eine Milliardär hat sich selbst getötet, weil er einen Teil seiner Milliarden verloren hat. Er hatte ganz sicher genug über, um sioch und seine Enkel allesamt auf Lebzeiten im Luxus baden zu lassen, aber die Gier war so stark, dass er nicht damit leben konnte, statt 10 Milliarden nur noch 2 oder 3 Milliarden zu besitzen.

    Wie soll man also einem General seine geliebten Panzer und Flugzeuge wegnehmen ?

  1. Anonym sagt:

    @freeman, super! Was höre ich da, die drucken die Kohle selbst. Oh Mann was für Arschlöcher wir doch sind.

  1. Larry sagt:

    Hallo Freeman, gibt es eine Möglichkeit die Videos in Blogs einzubetten?

  1. Anonym sagt:

    18:01

    Ja die drucken soviel Geld wie sie wollen und verleihen es an uns um es mit Zinseszinsen zurückzuholen.

    Aber die Wenigsten wissen es!

    Nicht weil es nicht nachzulesen wäre sondern weil es fast keiner glaubt.

    Es kann nicht sein was nicht sein darf.

    Wenn du den Durchschnittsmichel
    ansprichst und ihm die Wahrheit sagst,hält er dich für einen durchgeknallten Spinner!

  1. Anonym sagt:

    Danke ARD ... das war gewollt!
    oder warum lädt man sich so einen Schreihals wie Friedmann in die Sendung ein?

    Thomas Mehner hat den Sinn und Zweck von Friedmann in der Talkrunde bei Hart aber Fair erkannt


    Bedingungslose Solidarität mit Israel? Das war einmal …

    Apropos Michel Friedman: In der o.g. Sendung wurde er mitunter sehr laut...Abgesehen davon ist seine in Teilen arrogante Art, mit der er auf andere Meinungen reagiert, kaum dazu geeignet, irgendwelche Sympathien für Israel zu erzeugen. Aber vielleicht ist (genau) das ja Absicht (der ARD?) gewesen …?

  1. Anonym sagt:

    "Friedensplan der Taliban"
    Wenn der nich bekannt ist, kann die Ablehnung nicht gewürdigt werden.