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Wie sich doch die Einstellung zum Kopftuch ändert

Mittwoch, 29. September 2010 , von Freeman um 13:10

Als ich ein Jugendlicher war kann ich noch gut erinnern als fast jede Frau die sich in die Öffentlichkeit begab ein Kopftuch trug. Das gehörte zum Accessoire und wurde als chic in den 60, 70 und bis die 80 Jahre empfunden. Ausserdem schütze es das Haar und gab auch sonst den Frauen das Gefühl geschützt zu sein. Katholische Frauen trugen grundsätzliche ein Kopftuch als sie zum Gottesdienst gingen. Das gehörte zum Glauben, war so üblich und religiöse Pflicht. In der christlich orthodoxen Kirche ist es heute noch so.

Bei anderen christlichen Glaubensgemeinschaften ist es auch der Brauch, wie bei den Amish in Amerika. Die Frauen müssen dort eine Kopfbedeckung tragen und die Männer auch. Keiner regt sich darüber auf, denn was die Religion betrifft, sind sie dort viel tolleranter als die Europäer. Deshalb sind auch viele religiös Verfolgte aus Europa in den letzten Jahrhunderten geflüchtet und in Amerika konnten sie ihren Glauben ausleben.

Die Firma Hermès aus Paris wurde berühmt für ihre Kopftücher oder Foulard und Frauen freuten sich über so ein Geschenk.



Heute ist das Tragen eines Kopftuch kontrovers und wird verschmäht. Für Frauenrechtlerinnen und sonstigen Schreihälse gilt das Kopftuch als Symbol der Unterdrückung der Frau, als „Flagge des Islamismus“ wie Alice Schwarzer sagt. Es wird von der Notwendigkeit eines „Kopftuchverbot“ gesprochen und auch solche Regeln in diversen Ländern verhängt.

Ich wusste gar nicht, dass die Königin von England eine Moslemin ist, die unterdrückt wird, da sie oft mit einem Kopftuch zu sehen ist. Ich dachte Elisabeth II ist der Supreme Governor of the Church of England, also das Oberhaupt der christlichen Anglikanischen Kirche. So kann man sich täuschen. Jetzt haben die Islamisten sogar das britische Königshaus übernommen. Wie schrecklich und "I'M NOT AMUSED!"



Ja und dann diese ganzen berühmten Filmstars wurden auch alle unterdrückt, denn sie trugen auch Kopftücher. Ich dachte es sind selbstbewusste Frauen die stolz sind was sie darstellen.

Sophia Loren


Grace Kelly


Audrey Hepburn


Dann muss Courtney Love, US-amerikanische Rocksängerin, Gitarristin, Liederschreiberin und Schauspielerin, Witwe von Nirvana-Sänger Kurt Cobain auch eine Moslemin sein die unterdrückt wird.



Und was ist mit den katholischen Nonnen? Die tragen eine Ganzkörperbedeckung schon seit hunderten Jahren als religiöses Zeichen. Sind sie auch von einem Kopftuchverbot betroffen? Wird denen auch gesagt, ihr dürft nicht zeigen an was ihr glaubt?



Müssen sie auch ihr Haar entblösen und alle religiösen Attribute ablegen wenn sie in ein öffentliches Gebäude gehen? Mal schauen was der Papst dazu sagt. Ach so, aufregen tut man sich nur über Moslems nicht über Christen die das gleiche tun. Dann läuft es ja auf eine religiöse Diskriminierung hinaus und genau so ist es.

So bedeckt sich eine orthodoxe Jüdin in Jerusalem. Die haben die gleichen Regeln wie die Moslems. Ausserdem müssen sie ihren ganzen Körper rasieren, einschliesslich ihre Kopfhaare, weil Frauen als "unrein" gelten. Ist das keine Unterdrückung und Erniedrigung der Frau? Warum gibt es keine Diskussion darüber?



Wie sich doch die Zeiten ändern und diese Polemik völlig überbordet. Ein weiteres Zeichen für die Intoleranz, Verhaltensdiktatur und Islamhetze die immer mehr um sich greift.

Es geht uns überhaupt nichts an was andere machen, speziell was die Religion betrifft. Wenn jemand seinen Glauben über eine Kipa, Hut als Mann oder den Kopf rasiert mit Perücke (Scheitl), Kopftuch (Tichl) als Frau ausdrückt wie bei den Juden, oder mit einem Kopftuch, Schleier wie bei den Moslems, oder Hut, Kopftuch wie bei manchen Christen, oder einen Turban wie bei den indischen Sikhs, oder den Purdah (Schleier) wie bei den Hindu, ist alleine ihre Sache.

insgesamt 81 Kommentare:

  1. FireFighter sagt:

    Jetzt vergleichst du aber Äpfel mit Birnen! Es ist ein Unterschied, ob man das Kopftuch aus ästhetischen oder religiösen Gründen trägt. Letzteres ist meines Erachtens eine Ungleichbehandlung der Frau! Du als Verfechter der Menschenrechte solltest eigentlich den Unterschied kennen.

  1. sAYF sagt:

    Ja klar..."Unterdrückung der Frau..."

    Ich Frage mal: Was ist der Unterschied zwischen demjenigen, der die Frau zwingt das Kopftuch zu tragen und demjenigen der die Frau zwingt das Kopftuch auszuziehen?

    Alice Schwarzer und Co. lenken doch nur von den wahren Problemen der Gesellschaft. Und immer wieder brauchen sie ein Sündenbock!


    Friede mit euch allen.

  1. John Nada sagt:

    Ganz klar die Queen ist Teil der muselmanischen Weltverschwörung, genau wie die UNO (Goldstone!), die USA(Obama) usw. alles JOG`s (Jihadist Occupied Goverments).

    Ironie off

    so ungefähr die Vorstellung der Scheuklappenträger und heile USA/Israel-Welt Fraktion von PI-news bis zu den "Antideutschen"

  1. SyphaOne sagt:

    Zu Alice S. muss man nicht viel sagen, denke ich. Die ist so fehlgeleitet, wie man nur sein kann ;)

    Es gab einmal eine Zeit, da war es Frauen nicht gestattet, arbeiten zu gehen. Zu der Zeit gab es aber auch ein paar "schlaue" Leute, die sich dachten : "Wie bekommen wir mehr Steuern von unseren Sklaven und wie treiben wir einen Keil zwischen Mann und Frau (Sklaven)?"
    Genau, wir schicken die Frauen arbeiten und erschaffen Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt und Feminismus.
    Ja, liebe Damen, Feminismus ist ein Tool a la "teile und herrsche"...
    Die Feminismusorganisationen arbeiten zum Teil auch eng mit Eugenikorganisationen zusammen.
    Die Antibabypille rules...
    Willkommen in der Generation der Singles!

  1. eazy sagt:

    Mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen Freeman, es ist alles nur Hetze und Sündenbockspiel wie schon immer. Das traurige jedoch ist die Wahrnehmung unserer Mitmenschen, welche den Mist auch noch mitmachen und dann noch Thilo Sarrazins Buch verherrlichen ohne zu wissen was wirklich abgeht.
    Wie schon erwähnt es ist nicht das Kopftuch was stört sondern die Menschen die solche Gesetze veranlassen und Menschen die so etwas zulassen sind GEstört, denn Freiheit heisst keinesfalls, nicht selber entscheiden zu dürfen wie man sich kleidet oder den Kopf bedeckt.
    Wir streiten uns um solche unnötigen Themen und im Hintergrund passieren viel menschenverachtendere Dinge.
    Es wurde ein Sündenbock gesucht und ein Thema um von der ganzen herrschenden und noch drastischer auf uns zukommende Finanz- und Immobilienkrise abzulenken.

  1. Buchster sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. Tino sagt:

    Aus europäischer Sicht wirkt die islamische Kleiderordnung so, man wolle hübsche Frauen zum Aschenputtel verunstalten. Die jungen Frauen sollten weniger attraktiv erscheinen um sie vor allzu aufdringlicher Verehrer zu beschützen. Vieleicht hatte das eine historische Berechtigung?
    Andereseits wird ein europäisches Bedürfnis nach "streifenfreier Bräune" an einem arabischen Strand auch nicht toleriert.

  1. landgrinser sagt:

    naja, für mich hat das kopftuch irgendwie einen uniformen-status, es ist irgenwie ein symbol für gruppenbildung, ein weiteres mittel um die leute zu polarisieren.auf der einen seite sag ich mir ich muss es aktzeptieren, auf der anderen find ich´s halt echt lächerlich wenn die menschen auf eine religion beharren, obwohl es so viele "glaubens"-richtungen gibt. ha ha echt schizo!! tja, da gibts nur eins: toleranz..

  1. Farooq sagt:

    Zum ersten Kommentar: Merkst du eigentlich wie dumm deine Aussage ist? Du gibst also zu, dass das Kopftuch dich nur juckt, wenn es aus religiösen Gründen getragen wird, auch wenn es genau gleich aussieht. Sowas dummes erwarte ich von der Knesset, dem Weißen Haus oder dem Pentagon.

    Zu den Herren, die meinen der Islam unterdrücke und beute Frauen aus:
    Welches islamische Land hat eine ganze Industrie, die auf die Ausbeutung der Frauen abzielt? Ich rede über Ausbeutung der Frau in "Erwachsenenfilmen", als Dessoumodels, als Prostituierte im Menschenhandel usw..
    Jetzt sagt mir bloß nicht, die Islamischen Länder beuten hier mehr aus als die ach so hoch gelobte "westl. Welt"!
    Was ihr tut ist nichts anderes als das, was dieser Blog seit anbeginn ankreidet: Doppelmoral.

    Ihr macht genau da weiter, wo ihr aufgehört habt, sobald Schlüsselbegriffe wie Islam und Kopftuch fallen, benehmen sich viele heir verdammt seltsam auch wenn sie sonst immer so aufgeweckt und kritisch wirken.

  1. SR sagt:

    @Buchster
    „Also ich finde alle Frauen müssen nackt am Strand herumlaufen!“

    Ich habe mal deine hellseherische Fähigkeit bezüglich der islamischen Frauenwelt und ihren Wünschen ein wenig umgeschrieben. Vielleicht erkennst du dann selber deine merkwürdige Argumentation… Im Übrigen laufen die Nonnen auch bei uns im Ganzkörpergewand herum – aber natürlich ich vergaß –freiwillig.

    „Naja, früher [waren die Bikinis] eine Modeerscheinung und wohlverstanden freiwillig! Die heutigen [Bikinis] werden meistens wegen [moralistisch-polizeilichen] Gründen angezogen. Und genau das ist der Grund, warum es stört! Es ist ein "Zwang", und dient dazu die Fraulichkeit zu unterdrücken. Das ist aus meiner Sicht ein grosser Unterschied!“

    Schafft jegliche Ausbeutung ab, und all diese „Probleme“ lösen sich von selbst. Aber genau davor haben die Sarrazins und Hintermänner Angst. Deshalb versuchen sie das Proletariat zu spalten und die dumme, ewig moralisierende Intoleranz gegen die anstehende Fortschrittsentwicklung zu mobilisieren.

    Habt ihr „Weltverbesserer“ keine anderen Sorgen?

  1. xabar sagt:

    Man sehe sich mal die 'Bauernhochzeit', das große, farbenfrohe Gemälde von Pieter Bruegel dem Älteren an:

    Auf dem Bild sind bestimmt vierzig Menschen, Frauen, Kinder und Männer zu sehen, die an langen Tischen sitzen und essen und sich unterhalten. Nicht ein einziger ist ohne Kopfbedeckung: Die Männer tragen runde Kappen, die Frauen weiße Kopftücher und sogar das Kind im Vordergrund trägt eine rote Mütze. Andere Zeiten - andere Sitten. So war es halt. Niemand würde heute bei uns auf die Idee kommen und sagen: Deshalb waren die Frauen damals unterdrückt. Sie waren tatsächlich unterdrückt, aber nicht, weil sie das weiße Kopftuch trugen, sondern aus ganz anderen Gründen: Weil sie damals nicht wählen durften, an den Herd gefesselt waren, nicht studieren durften usw. Das ist das Entscheidende. Und im Iran sind fast 60% der Studierenden an Unis weiblich und der Iran hat auch einen weiblichen Minister im Kabinett Ahmadinejad. Es ist die Gesundheitsministerin.

    Dann noch zu Buchster, der schreibt:

    'Naja, früher war das eine Modeerscheinung (also das mit dem Kopftuch) und damit wohlverstanden freiwillig.'

    Das verkennt die psychologischen Mechanismen, mit Hilfe derer Mode unter die Leute gebracht wird. Natürlich kann man sich den Modeerscheinungen entziehen, aber warum tun es die meisten nicht? Weil sie den Zwängen erliegen, die die Industrie und ihre Werbeabteilungen den Menschen auferlegen. Von Freiwilligkeit kann keine Rede sein, wenn Menschen durch die Werbung eingeredet wird, dass man sich nur 'frei' fühlen kann, wenn man eine bestimmte Zigarettenmarke raucht.

    Und was ist ein Mehr an Freiheit? Wenn ich rauche oder wenn ich nicht rauche? Wenn ich Raucher bin und trotz aller Versuche nicht mehr davon loskomme oder wenn ich Nichtraucher geblieben bin und mich den Zwängen der Werbung und der heimlichen Verführer durch Willenskraft entzogen habe?

    Um sich Moden zu entziehen, muss ich stark sein. Das zeigt innere Freiheit. Moden mitzumachen ist kein Zeichen von 'Freiwilligkeit', Monsieur Buchster, sondern das Gegenteil: Es ist ein Zeichen von Versklavung.

  1. Mollari sagt:

    Soweit ich mich noch an Theologie und Geschichte erinnere, war das Kopftuch im alten persischen Reich „lediglich“ ein Symbol für die wohlhabenden Frauen bzw. die oberen Zehntausend. Es ist aber tatsächlich so, dass eine Aufforderung zur Verschleierung an verschiedenen Stellen im Koran erwähnt wird, im alten Testament jedoch, ist gänzlich von einem Zwang die Rede (kann mich aber nicht mehr erinnern an welchen Stellen im Koran und Bibel, es gibt interessanteres zu lesen). Verschleierungen sind aber auch im Judentum und selbst im Buddhismus vorhanden. Egal ob es nur der Unterarm oder das Fussgelenk ist, nackte Frauenhaut ist vielerorts verboten. Auch für Alkoholverbot, Schweinefleisch, Meeresfrüchte, Vier-Frauen-Ehe etc.. gibt es historische und wissenschaftlich plausible Erklärungen. Von Unterdrückung der Frauen, in diesem Zusammenhang, kann wirklich nicht die Rede sein weil die religiösen Frauen selber auf diese dämlichen Kopftücher bestehen. Ich bin zwar gänzlich gegen Kopftuch und Verschleierungen aber bei Frauen wie Merkel oder Kühnast befürworte ich definitiv einen Verschleierungs-Zwang, pfui Daibel !

    Oh Mann, die heilige Sophia Loren! (ich würde sie vermutlich sogar in einer Burka heiss finden!)

  1. Schelm sagt:

    Toleranz hilft definitiv! ^^
    Ich fand die Kopftuchdebatte schon immer lächerlich. Vor allem, weil die "Kopftuchgegner" es nicht verstehen, dass ein Kopftuch bei moslemischen Frauen soetwas wie eine Sitte ist...und gleich von Unterdrückung reden, obwohl SIE es sind, die den Kopftuchträgerinnen vorschreiben wollen, was sie anzuziehen haben, damit ja alle ordentlich und gleich aussehen. :)


    @FireFighter: Ich finde die klassische Rollenverteilung von Mann und Frau auch nicht sooo schlecht. Der Mann ackert sich den Rücken kaputt, dafür macht die Frau das gleiche, bloß familienintern. Wenn die Frau nicht so stark ist und der Mann nicht so Einfühlsam mit den Kindern, ist es doch eine ziemlich gerechte Sache. Irgendwie ist man dann als Ehepaar eher ein Team, als wenn beide alles machen, oder etwa nicht?

    Bei den (noch nicht von der Emanzipation erfassten) Moslems ist das halt so konservativ. Vielleicht auch ein bisschen zu extrem für unser Weltbild. Aber sie scheinen doch damit klar zu kommen...

    Die Frauen verstecken sich ja nicht vor Gott, sondern signalisieren ihre Keuschheit damit. Frau=weich, Mann=hart. Wie gesagt: konservativ.

    Ich würde es lieber, anstatt mit dem Tuch als Mode, mit der christlichen Taufe vergleichen. Ist "normal", aber ist es nicht auch soetwas wie Unterdrückung? Die armen Babys haben doch keine Wahl!

  1. Veritas sagt:

    @Kommentar #2 von sAYF:
    "Ich Frage mal: Was ist der Unterschied zwischen demjenigen, der die Frau zwingt das Kopftuch zu tragen und demjenigen der die Frau zwingt das Kopftuch auszuziehen?"

    Ganz deiner Meinung. Eine ehemalige Lehrerin zwang muslimische Mädchen im Unterricht das Kopftuch abzunehmen, gefragt wurde nicht.
    Es gibt keinen Unterschied zwischen denen, die die Frauen zwingen das Kopftuch zu tragen und denen, die sie zwingen es abzunehmen.

    Das Kopftuch ist in unseren Breitengraden ein Problem vieler, obwohl sie keinerlei Probleme damit haben, wenn kleine Mädchen im Alter von 12 Jahren Röcke tragen, die ich im Geschäft als Gürtel identifizieren würde...

    Danke für deine offene Sicht Freeman...

  1. Ich muss mich dem Kommentar von Farooq anschließen. Was interesiert mich die Bekleidung eines anderen Menschen? Der Bart und das Kopftuch?

    Es ist schon sehr merkwürdig, welche Wurzeln die Debatte um Sarrazin, geschlagen hat. Die Niederländer haben aktuell einen Rechtspopulisten an der Spitze und viele würden einer Partei rechts neben der CDU, ihre Stimme geben.
    Das dies immer noch funktioniert?!?

  1. Max sagt:

    @Firefighter

    Sorry aber das ist einfach Quatsch.

    Die Queen etc. tragen es nicht aus ästehtischen Gründen sondern vielmehr aus kulturellen(religonsunabhängigen) oder weil es Brauch(Brauchtum=Kultur) ist.

    Wenn du sagst ein Kopftuch ist eine Ungleichbehandlung der Frau im Islam oder im Christentum etc. ist es Schwachsinn. 99 % Der Muslima tragen das Kopftuch freiwillig, ich habe zich Interviews mit Muslimas geführt und habe auch etliche in meinem Bekanntenkreis.

    Worauf Freeman vorallem hinaus will ist, dass er nicht verstehen kann wieso sich die Leute heute aufregen und es als störend empfinden wenn Frauen Kopftücher tragen oder Burkas oder weiß der Geier.

    Es wird vornehmer oder besser angesehen wenn ein Nudist nackt durch die Stadt gehen würde als wenn eine Frau mit Burka/Hijab etc. durch die Stadt geht. Das ist einfach Fakt und durch Aussagen wie deine ist unsere Geselsschaft so wie sie ist.

  1. Joachim sagt:

    Leute, es geht doch beim Kopftuch- oder auch beim Burka-Verbot gar nicht darum, die Frauen aus ihrer religiösen Ungleichbehandlung zu befreien!

    Es geht in Wahrheit darum, niemanden, schon gar nicht einen ach so gefährlichen Moslem, dass Recht einräumen zu müssen, dass er oder sie sich unkenntlich machen kann. Ansonsten hätte die allgegenwärtige Überwachung des öffentlichen Raumes per Videokameras usw. gar keinen Sinn!
    Ich warte nur noch auf den Tag, wo man im Fasching nur noch Verkleidungen tragen darf, die nicht das Gesicht bedecken. Aber bisher haben sich unsere Bewacher noch nicht getraut, dieses Verbot einzuführen.
    Aber spätestens dann, wenn beim Umzug False-Flak-Attentate geschehen, wird so ein Gesetz wohl ganz schnell eingeführt.

    Natürlich nur zum Schutz von uns allen.

  1. Fatima sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel. Es ist schon interessant, dass ausgerechnet Alice Schwarzer, die sich früher gegen Pornographie engagierte, sich heute die Entblößung der muslimischen Frau auf die Fahnen geschrieben hat.
    Ich trage übrigens nicht Kopftuch, weil es eine "Sitte" ist oder "weil ich sonst ein schlechtes Gewissen" hätte, sondern weil es erstens im Quran steht, und zweitens, weil ich meine weiblichen Attribute allein für meinen Mann bewahren will. An alle, die uns so gerne "befreien" wollen: Statt zu fragen, warum wir "Armen" Kopftuch tragen "müssen", sollte man doch lieber fragen, warum wir jedem Mann erlauben sollen, uns auf die Körperstellen zu schauen, die für Männer besonders erregend wirken. Ich habe das ausführlich in meinem Buch dargelegt "Faszination Frau im Islam" (Falls die Werbung nicht gestattet ist, bitte löschen, freeman).
    Einen Aspekt in der ganzen Debatte sollte vielleicht auch nicht unerwähnt bleiben:

    DAs Kopftuch der Fabrikarbeiterin oder der Putzfrau hat doch niemanden gestört. Aber das Kopftuch einer Akademikerin ist plötzlich der Untergang des Abendlandes, wenn man manche Schreiberlinge in den Medien so liest. Warum wird Freiheit automatisch mit Entblößung der Frau verbunden?

    Der Artikel ist vielleicht noch gut "Kopftuchverbot an Schulen - wer fragt uns?"

    http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::631473&hxmain_category=::pjsub::opinio::/politik___gesellschaft/deutschland/integration

  1. Schelm sagt:

    @Joachim:
    Das halte ich für unwahrscheinlich.
    1. sind alle Bürger registriert und auf einen Wohnort angemeldet - selbst wenn mans nicht ist - die finden einen auch auf der Straße oder im Pennerwohnheim, wenns drauf ankommt...Gesichts-Scan und Bewegungsabläufe-Speichern von ALLEN ist zu aufwendig und garnicht nötig. "Sie" versuchen lieber unseren Kopf zu kontrollieren.

    2. sind Überwachungskameras in erster Linie dazu da, Leute davon abzuhalten, sich in bestimmten Zonen (z.B. auf der Reeperbahn oder am U-Bahn-Gleis) zu sicher zu fühlen und Straftaten zu begehen. Wer eine "Straftat" geplant hat, ist sowieso nicht aufzuhalten. (Sprayer-Crews oder die "Vermummten" auf "Links-Rechts-Gangbang-Parties")

    Ich kenne viele, die sich wirklich dadurch sicherer fühlen. (Ich hingegen fühle mich eher bedroht)
    Sie haben also auch, wie du schon angedeutet hast, einen psychologischen Angst-Effekt auf die Gesamtbevölkerung.

    Meiner Meinung nach ist es nichts als die Verbreitung von Islamophobie und Vorurteilen, um die Aggression des Volkes auf einen Punkt zu fixieren. Also eine Maßnahme gegen die Meinungsfreiheit.

  1. andiac sagt:

    Ich habe kürzlich noch eine Diskussionsrunde im TV zu dem Thema Islam gesehen.
    Und dort war auch eine türkischstämmige Frau einhat in solchen Familien ja sogargeladen. Sie erzählte, dass sie aus einer sogenannten "tradidtionellen" patriarschaichen muslimischen Familie stammt. Bei ihnen war es tatsächlich so, dass das Kopftuch auch ein Zeichen für die Allmacht des Mannes darstellte. Der Mann hatn in solchen Familien sogar das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden.
    Jedenfalls sprach auch diese türkischstämmige Frau sich für das Verbot von Kopftüchern aus. Denn dadurch wird den Männern in solchen Familien unmissverständlich klar gemacht, dass die Menschenwürde (und das Gesetz) vorrangig ist.
    Natürlich sind nicht alle muslimischen Familien so wie die Familie dieser Frau. Aber es gibt dennoch viele davon.
    Und deshalb finde ich das Kopftuchverbot auch sinnvoll. Auch wenn das alleine sicherlich noch nicht ausreicht, um die Rechte und die Würde von Frauen zu schützen.

  1. ring of fire sagt:

    @ sypha one
    vielen dank. du nimmst mir die worte aus dem mund.

    bei alice s. bekomm ich ich auch immer gänsehaut.
    ich glaube sie wurde bewusst von den mächtigen als hardcore-emanze gezüchtet.
    sie erfüllt ihren auftrag, auch sie ist teil des plans.

  1. Cosmopolitt sagt:

    Alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen sind angetreten, in paternalistischer Manier muslimische Frauen aus ihrer Unterdrückung und ihrer Verhüllung freizukämpfen: Rechtspopulistische Politiker, Boulevardblätter, Feministinnen, Sozialdemokratinnen, erzkonservative Katholiken, Ex-Muslime. Es eint sie der Glaube, Musliminnen seien unterjocht von ihrer Religion und von ihren Männern. Sie sind sich auch darin einig, die Kopfbedeckung nicht deswegen abzulehnen, weil sie ein religiöses Symbol sei. Die weibliche Verhüllung wird vorgeblich verdammt, weil sie ein Instrument der Unterdrückung der Frau sei.

    Fast wäre man versucht, den Umkehrschluss zu ziehen und weibliche Nacktheit als Symbol weiblicher Freiheit zu deuten. Aber welchen Zwängen unterwerfen sich nicht konform-westlich denkende Frauen für den Auftritt in der Öffentlichkeit? Hohe Absätze, hautenge Jeans, frieren in der Kälte, ein Leben lang hungern, alles um den Körper vorzeigbar zu machen, dazu ständige Kontrolle, ob die Haarsträhnen richtig liegen, ob der Busen richtig steht, ob die Träger sitzen.

    Aber der Muslimin, die Körper- und Haarpracht unter wallenden Gewändern verborgen hält, wird unterstellt, sie sei unfrei. Dass es immer mehr Musliminnen gibt, die öffentlich dazu stehen, dass sie ihr Kopftuch gern und freiwillig tragen und dies gar nicht so selten gegen den Willen von Vätern, Brüdern, Ehemännern, Söhnen, wird überhört.

    Es lebe die Aufklärung

    Wir sind so stolz auf die Aufklärung, und dem Islam wird vorgeworfen, dass er keinen Voltaire hervorgebracht habe. Doch wer die verhüllten Körper aus den öffentlichen Räumen verbannt sehen will, kann sich nicht auf die Aufklärung berufen. Säkularisierung bedeutet nun einmal die Autonomie des Individuums, das Recht der freien Entscheidung. Was die einen dem männlichen Blick vorenthalten, drängen die anderen ihm auf.


    Frauen sind keine objekte der Begierde..Kapiert es doch mal endlich

  1. Daniel sagt:

    Apropos der Strategie "Islamphobie"..

    wie schrieb Freeman noch so schön am 25.09. in dem Beitrag "Die Ablenkungsmanöver von Sarkozy"

    "...die übliche Taktik von Regierungen wenn sie nicht mehr weiterwissen, sie erfinden Terrorpanik und erschaffen einen Sündenbock. Mit Angstmacherei über unmittelbar bevorstehende Terrorangriffe und in dem man bestimmte Volksgruppen als Schuldige definiert."

    "....wenn das Wort „Al-Kaida“ oder „Bin Laden“ fällt, dann ist damit ein imaginäres Phantom gemeint, das immer passend hervorgeholt wird, wenn man es als Schreckgespenst braucht."

    Und prompt heute die große mediale Propoganda! Überall in den Medien dicke Headlines wie:

    Terroranschläge in Europa vereitelt

    US-Geheimdienste haben nach Medieninformationen Terroranschläge auf Ziele in London sowie in großen Städten in Deutschland und Frankreich vereitelt.

    Terroralarm in Europa -
    USA vernichten Anschlagspläne

    Mumbai-Szenario in Europa geplant


    Es ist so endlos armselig, lächerlich und durchsichtig, was da wiedermal getrieben wird!

  1. freethinker sagt:

    @ FireFighter: Es ist ja immer wichtig auch einige Widersacher im Boot zu haben, nur würde man sich wünschen, dass diese bei ihren Argumentationen nicht so offensichtlich zeigen, wie wenig sie das Gelesene anscheinend verstanden haben.

  1. Buchster sagt:

    @ sr
    ich bin kein weltverbesserer sonder schlicht ein neutraler leser dieses guten blogs.

    @xabar
    ich gehe auch mit der zeit, und lass mich modisch oder von produkten beeinflussen. aber ich habe immer noch die freiheit zu entscheiden was ich tragen oder kaufen will.

    würde ich jetz mit buffalos oder schlaghosen durch die gegend laufen, kämen auch spöttische blicke auf mich. so ist es auch mit kopftüchern!

    kleider machen leute, das ist in unserer gesellschaft nun mal einfach so. siehst du ein raver, denkst du automatisch an drogen. siehst du ein skinhead, denkts du automatisch an gewalt. so ist es eben auch mit kopftüchern.

    klar werden diese meinungen durch die medien verbreitet, aber es steckt immer auch ein bisschen wahrheit dahinter.

    da wo ich lebe, wird jede person akzeptiert, solang sie nicht ins extreme geht, und das ist auch gut so!

  1. Der 4. Weg sagt:

    Was ist mit dem Krawattenzwang, meine Herren, warum macht ihr da keinen Zwergenaufstand?

  1. T sagt:

    Es ist schon fraglich, wieso sich einige Kommentare nur auf Musliminnen beziehen. Wie steht's denn mit den Nonnen? Ihr wollt mir doch nicht wirklich glaubhaft machen, dass sie ihre Kopftücher aus Modegründen tragen...? Es herrscht immer noch Religionsfreiheit, und wenn verdammt nochmal eine Frau ein Kopftuch tragen will, dann soll sie das tun. Christen tragen ein Kreuz, um sich zu ihrem Glauben zu bekennen, Musliminnen ein Kopftuch. Ist mir schon klar, dass es einige muslimische Herren gibt, die das von ihrer Frau verlangen, find' ich auch nicht in Ordnung. Aber was geht andere das an? Es ist Sache zwischen Mann und Frau das zu regeln. Punkt aus.

  1. Daniel sagt:

    Es ist doch auch irgendwie bizarr...

    Auf der einen Seite wird von "Oben" eine absolut unwichtige und hetzerische Kopftuch Debatte initiiert, auf der anderen Seite empfangen und hofieren deutsche Top Politiker und Wirtschaftsbosse z. B. eine Kopftuch-tragende Sheikha Mozah bint Nasser al-Missned aus Katar auf roten Teppichen und voller Hochachtung und Respekt.
    Gerade "Kopftuch-tragende" arabische Staaten wie Katar oder die Vereinigten Arabischen Emirate haben Deutschland in letzter Zeit mit dicken Investments den Arsch gerettet. Ohne diese Unterstützung hätte die dt. Autoindustrie mit VW/Porsche und Mercedes Benz erheblich derbe Probleme gehabt und auch die Deutsche Bahn hätte keinen 18 Milliarden Deal bekommen. Die deutsche Außenpolitik ist zur Zeit sehr daran interessiert Cash aus islamischen Staaten einzufahren... und deutsche Regierungsinitiativen bieten etliche inter-kulturelle Business Workshops zum islamischen Kultur-Verständnis an, wo u.a. das Verhalten gegenüber Musliminnen vermittelt wird.

  1. Joachim sagt:

    @ Schelm:

    Du glaubst tatsächlich das man die Burka verbieten will zur "Verbreitung von Islamphobie und Vorurteilen"?

    Du lässt dich anscheinend, wie so viele, von den Scheingefechten blenden, die in den Medien geführt werden!

    Glaubst du tatsächlich, dass diejenigen, die hier das Sagen haben wirklich interessiert, ob das Volk Angst vor dem Islam hat?
    Seit den 60ern hat die Anzahl muslimischer Bürger in Deutschland stark zugelegt. Meinst du wirklich diesen Muslimen kann man Angst vor dem Islam machen?

    Nein! Niemand bekommt eine Islamphobie, nur weil ein paar Frauen mit Schleier oder Burka rumlaufen! Den meisten Deutschen ist dieses Thema so ziemlich egal!

    Es geht in Wahrheit ausschließlich darum, das Volk zur kontrollieren und aufflackernde Gegenbewegungen im Keim zu ersticken. Aus diesem Grund wird gerade eine europäische Eingreiftruppe zusammengestellt, die z. B. bei innereuropäischen Unruhen zum Einsatz kommen soll. Warum steht wohl im Vertrag von Lissabon, dass Tötungen von Menschen zur Niederschlagung von Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig sind. Doch nur, um dieser Eingreiftruppe die notwendige Legitimation zu geben, mit ALLEN Mitteln vorgehen zu können. Das kann man aber nur, wenn man weiß, wenn man angreifen muss. Und da ist es denkbar ungünstig, wenn der Gegner mit einer Burka rumläuft und sich so ganz leicht unkenntlich machen kann. Also, werden diese immer mehr verboten. Und wenn sich dann ein paar Moslems darüber aufregen und falsch reagieren, um so besser. Dann haben die, die die Fäden ziehen, es nur noch leichter!

    Vorurteile schüren und Phobien auslösen klappt nur bei Bildzeitungslesern. ;-)

  1. Fatima sagt:

    @ Cosmopolit: Auf den Punkt gebracht, dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
    Ansonsten amüsiert es mich, was für Furore unser Kopftuch bei den - wie ich von den Nicks her vermute - vorwiegend männlichen Schreibern hier auslöst ;-)Himmel, wer uns nicht alles "befreien" will, das ist echt köstlich.

    @andiac: "Bei ihnen war es tatsächlich so, dass das Kopftuch auch ein Zeichen für die Allmacht des Mannes darstellte."

    Denkst du, dass jetzt der Staat statt dessen diese Allmacht innehaben soll, in dem er per Verbot "befreit"? Merkst du eigentlich nicht, wie widersprüchlich das ist?

    An alle Möchtegern-Befreier der muslimischen Frau:
    Wenn ihr es wirklich ernst meint mit unserer "Befreiung", dann setzt euch doch lieber dafür ein, dass muslimische Frauen auch mit Kopftuch Ausbildungsstellen und Jobs finden, da das ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit sichert. Wer statt dessen für Verbote plädiert, forciert nicht nur Radikalisierung vor allem der muslimischen Frauen, sondern auch deren Isolierung und Verdrängung aus dem öffentlichen Leben, und das ist wohl die wahre Motivation, die uns heuchlerisch als "Befreiung" serviert wird.
    Denn die meisten von uns, die AUS ÜBERZEUGUNG das Kopftuch tragen, werden es nicht ablegen wollen, statt dessen werden sie lieber zu Hause bleiben. Jetzt frage ich Sie, sieht so eine "Befreiung" aus?

    Wenn ausgerechnet Männer sich für die "Befreiung" der muslimischen Frau vor allem von ihrem Kopftuch einsetzen, nicht aber für ihre Entwicklung und Bildung, und wenn, dann mit der "Auflage", sich dafür entblößen zu müssen, stimmt mich das äußerst skeptisch.

  1. Ghostwriter sagt:

    Jeder Mensch,der zu irgend etwas
    gezwungen wird ist ein trauriges Beispiel dafür wie Menschen
    miteinander umgehen!

    Nur sind solche Zwänge in allem Kulturen und Ländern gang und gebe
    und beschränken sich eben nicht
    auf einzelne Kulturen,Religionen
    oder Länder.

    Bei den einen sind die Zwänge offensichtlicher als bei den Anderen,aber trotz dem überall
    vorhanden.

    Wer hier im Blog, kann von sich behauten nicht irgend welchen Zwängen ausgesetzt zu sein?

    WER????????????????

    Keinem Zwang zu unterliegen bedeutet wirklich frei zu sein!

    Wer hier kann von sich behaupten
    dass er (sie) wirklich Frei ist?

    Auch durch Manipulation (Gehirnwäsche) erzeugte Zwänge
    sind genau so Zwänge wie die
    Offensichtlichen.

    Und auch noch viel wirksamer!

    Nun glauben (auch hier) einige
    mit einem Verbot welches auch wieder einen Zwang darstellt
    einen Zwang abzuschaffen.

    Klingelt`s jetzt vielleicht,
    was das für ein Paradoxon ist?

    Ist den nun Jede, (Jeder) welche
    ein Kopftuch trägt dazu gezwungen worden?

    Jeden Tag sterben tausende Menschen
    durch Autos.

    Warum werden diese (Autos) denn nun eigentlich nicht Verboten?

    Wäre das denn nicht die logische
    Konsequenz?

    Pharisäer, so weit das Auge reicht!

    Doppelmoral,wo man hinblickt!

    Ist denn jetzt das größte Problem
    dieses Planeten,das tragen von Kopftüchern?

    Wenn erst mal die wirklich großen Probleme gelöst würden,dann würden
    sich die kleinen Probleme von selbst auflösen!

  1. SR sagt:

    @ Buchster
    Das ist mir schon klar, dass du kein echter Weltverbesserer bist, und das ist ja gerade das Traurige. Derzeit gibt es viele „Gutmenschen“ in Deutschland die persönlich regen Eifer bei der Verteidigung der Ansichten von Sarrazin und andere Volksverhetzern entwickeln. Die Gründe sind mannigfaltig, aber häufig geschieht dies aus dem Wunsch heraus, die „heile Welt“ um sich friedlich zu halten. Sie glauben allen Ernstes, sie könnten durch Werbung um Verständnis für diese Hardliner die sich anbahnende Klassenauseinandersetzung vermeiden und fallen deshalb den angegriffenen Minderheiten in den Rücken.

    Nur geht es nicht wirklich um muslimische Kopftücher etc., sondern darum, die Weltwirtschaftskrise, die erst beginnt(!), auf Kosten der globalen Arbeiterklasse und fremder Völker zu überwinden. Dazu muss man die Völker gegeneinander aufhetzen; worin der deutsche Imperialismus bekanntlich große Erfahrungen hat. Man muss von den wirklichen Schuldigen allen Übels ablenken – dem Profitsystem, welches mit jeder nennenswerten Steigerung der Arbeitsproduktivität immer mehr kollabiert.

  1. FireFighter sagt:

    Ich muss sagen ich freue mich, dass mein Kommentar so stark polarisiert. Leider wird er aber auch falsch interpretiert! Mir ist das persönlich egal, wie sich jemand kleidet. Eine gute Freundin von mir trägt selbst ein Kopftuch. Sie sagt, dass sie sie es so will , was ich nicht glaube. Aber ihre "Kleiderordnug" schreibt auch vor, dass sie keine nackte Haut zeigen darf d.h. nur Hände und Gesicht(keine Burka). Wenn mir jetzt jemand erzählt, dass er im Sommer freiwillig so herumläuft muss ich schon schmunzeln. Und jetzt zu behaupten, dass ich keine Ahnung habe, finde ich nicht fair!
    Ein Kopftuchverbot ist in meinen Augen eine Diskriminierung genau wie der Kopftuchzwang seitens der Familie, was eigentlich eine Beschneidung der persönlichen Freiheit darstellt.
    mgf firefighter

  1. MastaFu sagt:

    Hallo zusammen,

    liebe FeuerWehrmänner und -frauen. Das Kopftuch der muslimischen Frau ist kein Symbol für Unterdrückung sondern ein Zeichen für Frömmigkeit. Im Gegensatz zu den meisten Christen, die nicht religiös sind, sind die meisten Muslime religiös. Die islamische Kopfbedeckung ist keine Modeerscheinung sondern steht seit über 1400 Jahren im Koran.

    Da die meisten Christen nicht mehr streng gläubig sind, können sie anscheinend nicht ertragen, dass andere gläubig sind. Die Taufe alleine reicht nicht, um ein gläubiger Christ zu sein, mann muss den Glauben auch ausleben, ihn praktizieren, die Vorschriften einhalten.

    Das Ziel der NWO-Elite ist es ja, einen europäischen, moderaten Islam einzuführen. Sprich, Muslime sollen nur sagen, dass sie Muslim sind aber sie sollen ihren Glauben nicht praktizieren (kein Kopftuch, kein Fasten, kein Beten... nichts..), sowie die meisten Christen.

    "Die NWO-Elite" hat mit dem Christentum genau das erreicht (auch durch die Reformation von Luther).

  1. skywalker sagt:

    danke freeman für diesen wiedermal sehr guten Artikel. Es ist schon von vielen Blogteilnehmern hierzu fast alles gesagt worden, die ganze Kopftuchdebatte dient nur allein dazu die Islamhetze weiterzutreiben. Nach meiner Erfahrung und Erkenntnis sind in Islamischen Ländern die Frauen in Management Positionen und in der Politik weitmehr präsent als in westlichen Ländern.
    z.B. Tansu Ciller - ehem. Ministerpäsidentin der Türkei,
    Benazhir Bhutto - ehemalige Premierministerin von Pakistan usw., ...da muss ich mich auch anschliessen, daß ich die Sophia Loren mit ihrem modischem Kopftuch echt sexy finde ;-)

  1. XXX-Reviews sagt:

    Solange es sich um kein religiöses (und damit heutzutage auch politisches!) Statement handelt, finde auch ich das Kopftuch ok.
    Darum geht es aber nicht.

  1. retlaw sagt:

    Und die Dummköpfe merken wieder nicht, dass sie von oben verarscht werden.

    Teile und Herrsche!

    Die intoleranz auf beiden Seiten ist hoffnungslos!

  1. fethulgulub sagt:

    Wenn ich mir ab und zu die in der Woche täglich laufende Pornosendung "taff" auf Pro7 anschaue, wird mir klar, was so mancher unter Freiheit der Frau versteht. Wie da teilweise 14-Jährige "Model für ein Tag" werden, indem sie sich in Dessous ablichten lassen. Und mit viel Make-Up sieht man den Kiddies nicht an, dass sie noch Kinder sind. Alles natürlich mit dem Einverständnis der ihre Kinder über alles liebenden Eltern. Eine schöne Steilvorlage für die Pädophilen.
    Nun, sollen sich doch die Frauen die Lippen aufspritzen lassen, die Brüste auf XXL vergrößern, Fett absaugen und was weiss ich, was es noch alles gibt. Immerhin lebt eine riesige Industrie von Brüsten und Hintern.
    Die Pornoindustrie möchte ich einmal ausklammern, aber da hätten wir die Hochglanzzeitschriften. Unzählige, die den Frauen sagen, wie sie auszusehen haben, und was sie anzuziehen haben, damit sie glücklich sind. Da hätten wir die Ärzte, die Millionen verdienen, die die Frauen für eben diese Zeitschriften und auch andere Medien pimpen. Pimp the westliche Frau, damit sie frei ist.
    In den Klatschsendungen werden diese Verkrüppelungs-OPs auch noch beschönigt. Frauen werden dazu ermuntert, sich operieren zu lassen.
    Die Wahrheit ist, nichts verachtet und entwürdigt die Frau mehr als die westliche Welt.

  1. TMO sagt:

    Im Koran steht, dass die Frauen sich so kleiden sollen, um als ehrbar erkannt und nicht belästigt zu werden. Ihr kennt das doch daher wenn ihr einer Nonne begegnet, habt ihr nicht besonderen respekt vor ihr?
    Und warum darf eine Person nicht versuchen Gott gefällig zu sein?

    Weiterhin, in Sure Nur, demjenigen der eine Frau verleumdet sie habe Unzucht begangen, wie war das? 100 Peitchenhiebe?

    Weiterhin: "...Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid..." (Quran, 2:187)
    Jemand hier hattte so schön Tea-mwork erwähnt.

    Und zu guter letzt, und bei weitem nichts alles:
    "Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen,
    die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen,
    die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen,
    die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen,
    die standhaften Männer und die standhaften Frauen,
    die demütigen Männer und die demütigen Frauen,
    die Almosen spendenden Männer und die Almosen spendenden Frauen,
    die fastenden Männer und die fastenden Frauen,
    die ihre Keuschheit wahrenden Männer und die ihre Keuschheit wahrenden Frauen,
    die Allahs häufig gedenkenden Männer und gedenkenden Frauen
    - Allah hat für sie Vergebung und großen Lohn vorgesehen. (Quran, 33:35)

    Und jetzt erzähl mir jemand die Bedeckung sei als Unterdrückung gemeint.

    Männer und Frauen sind unterschiedlich, sonst hieße es Männer und Männer, wegen diesen Unterschieden gibt es auch, weil sie nunmal unterschiedlich sind, unterschiedliche Regelungen für Männer und Frauen. Männer haben Pflichten welche Frauen nicht haben und umgekehrt.

  1. m. sagt:

    @ Joachim 29. September 2010 19:16

    Es ist ein Krieg gegen den Islam.
    Und jeder Furtz wird aufgenommen, wenn er nur dazu dient die Muslime zu dämonisieren.
    Wer Angst hier hat, wird Krieg dort eher zustimmen.

    Wenn noch kein Kaugummi bekannt wären, und Muslime würden welche kauen, da würden sich schon Zeichen drinne sehen lassen. Spiegel und Springer könnten das "Beweisen".

    Ich stimme deiner These mit der Überwachungsache eingeschränkt zu. Siehe oben. Aber wenn man dein Beispiel ganz gelten lassen will, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Sonnenbrillen verboten werden.

    #Ich hoffe, Freeman hat dann noch einige Bilder davon, damit er uns in 15 Jahren von der alten Zeit berichten kann.

  1. Recht sagt:

    Hallo,

    Ich stimme Joachim zu.
    Die Kopftücher und Burkas sowie andere Bedeckungen sollen nur verboten werden, da die Überwachungskameras sonst gar keinen sinn machen würden!

    Und an Jeden der Verbote als Lösung für Probleme betrachtet:

    Wenn Politiker, auf diese Weise, Probleme lösen wollen, indem sie dauernd mehr und mehr verbieten und wir auch noch zustimmen. Werden nach und nach Verbote volgen die GAR KEINEM schaden und NIEMANDEM helfen auser denen die sie erlassen.

    Es heist das "Grundrecht" eines jeden Menschen und nicht die "Grundverbote".

    P.S.: Meine beiden Omas laufen schon seit ewigkeit mit Kopftüchern herum!
    Beide sind efangelisch. Und die zwingt keiner dazu, höchstens die Källte!

    Freicheit stat Angst

  1. Christel sagt:

    @ cosmopolitt und Fatima
    Ich kann euren Statements nur zustimmen und möchte der ganzen Diskussion noch anfügen, dass man sich als moderne, ach so aufgeklärte und freie Frau beim Reisen in moslemische und auch afrikanische Länder,in denen zum traditionnellen Pagne auch ein Kopftuch gehört , einfach wohler und sicherer mit bedecktem Haupte fühlt.
    Im übrigen wurde -vor nicht allzulanger Zeit- auch von Katholikinnen beim Besuch des Petersdom in Rom ein bedeckter Kopf verlangt.
    Von unseren Teenagern verlangt die Öffentlichkeit ja schliesslich auch nicht gewisse Modeideen wie Hüfthosen mit sichtbarem String oder sonstige Abscheulichkeiten die unter 'Gruppenzwang' gekauft und getragen werden aufzugeben.

  1. genau...immer schön über's Kopftuch aufregen, aber zum Festtag
    stellt man wieder eine Krippe auf mit Maria(Friede und Segen auf ihr)
    - der Kopftuchträgerin!?
    ...Kopfschüttel!
    -Ja, das passt nicht in das Bild!
    Wie meinen Sie? Sie meinten wohl:
    "Das passt nicht in die Bild"!

    Das ist wirklich ein schönes Zitat:
    Man kann weder eine Frau zwingen, das Kopftuch zu tragen, noch weniger darf man sie dazu zwingen, es abzunehmen!- Oder brauchen wir etwa ein Gesinnungstest: tragen sie
    ein Tuch aus ästhetischen oder religiösen Gründen oder vielleicht sogar noch aus beiden Gründen?
    Wie stehen sie zu Terror?
    hier hilft möglicherweise nur noch ein Lügenbarometer!
    und wenn wir schon dabei sind den Frauen ihre Bedeckung zu verbieten
    wie sieht es denn erst mit dem Bart aus: Rasurzwang?Genau alleMann und Frau rein in die uniforme Armee der "rasierten und unbedeckten"!- Ironie aus!
    Tss, Tss, Tss

  1. Dieses Thema enttarnt sehr gut, wie sehr doch der ein oder andere seine Probleme mit der Sexualität hat.
    Einige Typen legen sich geradezu flach wie ein Teppich vor Muslima aus und sind bereit die unbekannten Frauen von allen Zwängen zu befreien. Die eigene Frau hingegen, wird schon lange nicht mehr beachtet.

  1. hgruk sagt:

    @FireFighter

    Wenn eine Frau freiwillig einen Rock trägt, ist das dann auch eine "Ungleichbehandlung der Frau"?

    Wenn eine Frau das Kopftuch freiwillig trägt, man es ihr dann aber verbieten möchte, dann ist das eine Ungleichbehandlung und eine Unterdrückung dieser Frau.

    Wer was anderes sagt, der hat noch viel zu lernen!

    Was anderes zum Thema:

    Meine katholische Oma und ihre Schwester haben fast immer Kopftuch getragen, besonders dann, wenn sie Sonntags in die Kirche gegangen sind. Da hat nie jemand gesagt oder gedacht, dass sie unterdrückt werden.

    Die ganzen Leute, die sonst keine Probleme haben, als sich über das Kopftuch zu echauffieren, sollten wieder selbstständig denken und sich nicht von der ganzen Anti-Islam-Propaganda verblenden lassen und ihr Denken bestimmen lassen.

    Prüft euch selbst!

  1. kutu sagt:

    @ MastaFu
    @ 29. September 2010 23:06

    Sehr gut erkannt von dir denke ich !
    Sogar in der Türkei selbst wird inzwischen ein "ILIMLI ISLAM" propagiert.
    Das heißt soviel wie "angenehmer" oder "angepasster" Islam. Oder eben wie du sagst moderater Islam !
    Hat zwar großen Widerstand hervorgerufen, aber wird halt propagiert von der aktuellen Machtelite dort. Und langsam aber sicher werden sie erfolgreich.
    Passt ja alles zusammen.

  1. andiac sagt:

    @ Fatima

    "Denkst du, dass jetzt der Staat statt dessen diese Allmacht innehaben soll, in dem er per Verbot "befreit"? Merkst du eigentlich nicht, wie widersprüchlich das ist?"

    Hast du schonmal davon gehört, dass Toleranz auch Grenzen haben muss?
    Was meinst du, warum es Gesetze eigentlich gibt?
    Würde ich deine Argumentation logisch fortsetzen, würde das bedeuten, dass wir keine Gesetze brauchen, weil alle von sich aus absolut meschenfreundlich und liebevoll sind.
    Es ist numal so, Menschen gibt, die menschenverachtend ticken und sich auch dementsprechend verhalten.
    Da wir in einer Gemeinschaft leben, müssen wir gemeinsame "Spielregeln" finden. Manchmal beinhaltet das eben, dass der ein oder andere auf etwas verzichten muss, weil der Verzicht einem größeren Wohl dient.
    Aus dem gleichen Grunde haben wir in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg Symbole wie das Sonnenkreuz verboten, welches in den 12 dunklen Jahren unserer Geschichte von den Nationalsozialisten als sogenanntes "Hakenkreuz" missbraucht wurde.
    Irgendwann kann man dieses Verbot sicherlich wieder aufheben. Undzwar dann wenn das zugrundeliegende Problem gelöst wurde.
    Aber bis dahin ist der Verzicht auf solche Symbole ganz sicher sinnvoll.
    Ich frag mich, warum soviele da nicht von selbst drauf kommen und stattdessen immer nur böse Absichten vermuten oder gar unterstellen.
    Dass es Menschen gibt, die die Debatte missbrauchen, steht zwar auch außer Frage. Aber es gibt eben auch andere. Die Welt ist nicht immer so eindimensional wie manche denken.

  1. bud_dh sagt:

    Meiner Meinung nach beschränkt sich die Diskussion um das tragen von Kopftüchern zu sehr auf die Oberfläche. Hier wird sich an der Symbolik abgearbeitet und die eigentlichen, tieferliegenden Probleme werden nicht bzw. nicht deutlich genug angesprochen.
    Für mich lautet die Frage: Haben wir jetzt ein Islamisierungs- bzw. Zuwanderungsproblem in Deutschland bzw. Europa oder nicht? Zumindest wollen uns das die Bücher der Herren Ulfkotte, Sarrazin, Thorsten Hinz um nur einige zu nennen glauben machen. Meiner eigenen Lebenserfahrung entspricht das nur bedingt, die Konflikte die ich hatte waren zwischenmenschlicher Natur aber es kam mir nicht in den Sinn hier kulturelle oder religiöse Faktoren als Ursache zu benennen. Lediglich auf dem sportlichen Feld konnte ich feststellen das je weiter man Richtung Balkan kam die Gegner immer weniger in der Lage waren Konflikte verbal zu lösen als z.B. Spieler aus skandinavischen Ländern. Ist wohl eine Frage des Temperaments.
    Zugegebenermaßen bin ich aber auch nicht der Kosmopolit mit dem gesellschaftspolitischen Durchblick. Und ich glaube die neue Moschee in Köln-Ehrenfeld wird das Erscheinungsbild vor Ort bereichern (auch wenn man weiß was vorher dort stand), aber ob von dort eine Gefahr in welcher Hinsicht auch immer ausgehen wird vermag ich nicht zu beurteilen.
    Ich denke der Islam ist nur ein Aspekt im Kulturpaket das die Zuwanderer mitbrachten und mitbringen und die Gefahr besteht das bei der ganzen Islam-Hysterie die ethnischen und kulturellen Seiten unberücksichtigt bleiben.
    Vielleicht haben die Probleme die wir heute haben ihr Ursache in der Einstellung der politischen Eliten die für die Zuwanderung damals wie heute verantwortlich sind.

    Hier einige Zitate aus „Zurüstung zum Bürgerkrieg“ von Thomas Hinz

    … De facto wurde der Asylparagraph dazu verwandt, dem wiedervereinigten Deutschland das Selbstbestimmungsrecht – wozu die freie Entscheidung über die Zulassung oder Zurückweisung von Zuwanderungswilligen auf jeden Fall gehört – zu bestreiten. Die Argumentation war nicht politisch, sondern basierte auf der moralischen Überhöhung und Erpressung, indem sie sowohl die Hilfsbedürftigkeit der Armen wie die NS-Vergangenheit wirkungsvoll instrumentalisierte. Es erschien und erscheint sinnlos, dagegen mit staatsrechtlichen Begründungen unter dem Hinweis auf nationale Eigeninteressen anzugehen, weil ein solches Denken in Deutschland nur noch rudimentär verankert ist, unverständlich wirkt und daher kaum öffentliche Resonanz findet.

    Fortsetzung folgt

  1. Fatima sagt:

    Sorry, dass es wieder offtopic wird, zumindest teilweise, da es ja auch "irgendwie" mit Kopftüchern zu tun hat.
    Ich wollte nur eine kleine Anmerkung zu kutu machen.
    Du siehst das falsch, meine ich. Die Türkei lockert gerade den extremen Kemalismus, z.B. ist das Kopftuchverbot an den meisten Unis aufgehoben.
    Dass es auch in den Schulen aufgehoben wird, wird - insha´allah - irgendwann noch folgen. Man muss dem Erdogan etwas Zeit geben, bzw. sollte er endlich verstehen, dass ein EU-Beitritt der Türkei nicht sinnvoll ist, dann wird man sich auch weniger bemühen, alles ja dem Westen rechtzumachen.

  1. Fatima sagt:

    "Hast du schonmal davon gehört, dass Toleranz auch Grenzen haben muss?"

    Komisch, dass das immer nur in Bezug auf Kopftücher angeführt wird, wenn aber ein Westergaard daherkommt und abscheuliche Karikaturen über unseren Propheten verbreitet, wird er von Merkel ausgezeichnet. Dann heißt es plötzlich "Meinungsfreiheit", und das haben wir zu tolerieren, da hat die "Tol(l)eranz plötzlich keine Grenzen mehr. Diese Doppelmoral stinkt zum Himmel.
    Und der Vergleich mit dem Sonnen- bzw. Hakenkreuz - absurder geht es nicht, dazu muss man nichts mehr sagen.

  1. andiac sagt:

    @ Fatima

    "Diese Doppelmoral stinkt zum Himmel."

    Warum wirfst du mir das vor?
    Beschwere dich bei denen, die sich deiner Meinung nach doppelmoralistisch verhalten haben!
    Du vermischst hier verschiedene Aussagen verschiedenster Personen und wirfst sie alle auf den gleichen Haufen.

    Der Vergleich (nicht die Gleichstellung) mit dem Sonnenrad ist absolut nicht "absurd".
    Aber ich weiß: Es ist immer leichter etwas abzuwerten, als sich die Mühe zu machen, sich ehrlich und ernsthaft mit der Wahrheit auseinanderzusetzen.
    Nicht wahr?

  1. andiac sagt:

    @ bud_dh

    "Meiner Meinung nach beschränkt sich die Diskussion um das tragen von Kopftüchern zu sehr auf die Oberfläche."

    Das sehe ich allerdings genauso.
    Leider geht der wahre Kern, den es meistens gibt, aber sehr häufig verloren oder wird sogar unter den Teppich gekehrt.
    Der wahre Kern in dem Fall ist die Tatsache, dass es die "systematische" Unterdrückung von Frauen in unserem Lande immernoch gibt. Und dafür müssen Lösungen her.
    Mein Vorschlag wäre, sich mal genauso leidenschaftlich und engagiert an die Lösung des Problems zu machen, wie man sich aufregt über die Leute die das gesagt haben und jene Leute, die welches erzählt haben, oder über andere Probleme, die es auch noch gibt.
    Wäre doch eine gute Idee, oder?

  1. andiac sagt:

    @ Fatima

    Zu deinem Missverständnis der Mohamed-Karikaturen des Kurt Westergaard:
    Daran kann man wohl eindeutig erkennen, wie kompliziert das Miteinander verschiedener Kulturen sein kann.
    Kunst ist besonders in unseren westlichen Kulturen der einzige Bereich, in dem es tatsächlich vollkommene Freiheit gibt.
    Und das ist auch gut so, da es auch für Extreme eine Ausdrucksfreiheit braucht.
    In der Kunst geht es um den reinen Ausdruck der Gefühle und Gedanken des jeweiligen Künstlers. Kunst hat auch einen therapeutischen Effekt.
    Aus diesen Gründen steht die Kunst bei uns unter einem besonderen Schutz. Und es ist völlig unangemessen, sich darüber derart aufzuregen, wie es viele getan haben. Der Mensch denkt und fühlt nunmal. Auch wenn das nicht immer nur schön oder angenehm ist.

    Soviel zu dem Vorwurf der angeblichen Doppelmoral (in dem Fall).

  1. lebensmüde sagt:

    andiac:

    der vergleich ist unhaltbar und absolut beleidigend.
    du stellst dich damit in die reihen derer, die zwischen dem islam und dem nationalsozialismus parallelen herstellen.

    DAS symbol der nazis, nämlich das hakenkreuz zu verbieten, liegt wohl nahe. genauso wie es einige begriffe gibt, die man nicht benutzen sollte, weil sie vorbelastet sind.
    willst du also sagen, dass das kopftuch auch so vorbelastet ist?
    oder denkst du, weil es einige frauen gibt, die es als zwang erleben, müsste man den restlichen 95% verbieten?
    das wär schon ein starkes stück.
    irgendwann das verbot also wieder aufheben...?
    wenn diese frauen ihre scham abgelegt haben?
    wenn die 2., 3. folgegeneration assimiliert ist?
    das ist wirklich absurd, dass du hier herkommst und symbole von DEN massenmördern mit dem ausdruck von intimssphäre einer muslima vergleichst.
    ehrlich, du bist gehirngewaschen, was anderes kann ich dazu nicht sagen.

    fatima:
    dein buch hab ich bei amazon gefunden.
    das letzte neue, das es dort gab, hab ich mir mal bestellt. war auch sehr günstig. :)

  1. Fatima sagt:

    Lösungsvorschläge habe ich gemacht, wie dass die Ausgrenzung der kopftuchtragenden Frauen zu beenden. Jedenfalls lasse ich mir von NIEMANDEM das Kopftuch runterreißen!!

  1. xabar sagt:

    Zur Freiheit der Künste:

    Genauso wie die Pressefreiheit oder die Meinungsfreiheit Grenzen hat, genauso auch die Freiheit der Kunst: nämlich in der Achtung der Persönlichkeitsrechte, der menschlichen Würde und der religiösen Gefühle. 'Die Würde des Menschen ist unantastbar' (Grundgesetz Artikel 1). Niemand darf verleumdet oder in seiner Würde herabgesetzt oder durch ein 'Kunstwerk' beleidigt werden, schon gar nicht ganze Menschengruppen. Kunstwerke, die dies tun, sind keine Kunstwerke, sondern Machwerke. Das ist ein Unterschied. Das Wesen der Kunst ist klar definiert. Menschen zu verleumden und zu beleidigen, fällt nicht unter 'Kunst'.

    Kurt Westergaard, der 2005 Mohammed mit einer Bombe als Turban
    gezeichnet hat, hat dadurch und durch die Veröffentlichung seiner Karikaturen in einer dänischen Zeitung, die religiösen Gefühle von Millionen Muslimen verletzt, indem er

    erstens ihren Propheten als Terroristen darstellte;

    zweitens alle Muslime als potenzielle Verbrecher, als Terroristen karikierte.

    Auch dafür hat er jetzt von der islamophoben Frau Merkel eine Auszeichnung bekommen, nicht für seine Kunstwerke, sondern für seine antimuslimischen, menschenverachtenden Machwerke. Merkel kennt diesen Unterschied nicht, weil sie unsensibel ist, weil sie keine menschlichen Qualifikationen besitzt und von Kunst keine Ahnung hat, weil sie ganz und gar für das mächtigste deutsche Staatsamt ungeeignet ist und durch so etwas das Ansehen Deutschlands im Ausland schwer beschädigt.

    Und schließlich:

    Es ist kein großer Unterschied, ob ich einen Koran verbrenne und sage: Seht doch mal, was für ein schönes Kunstwerk die Flammen herbeizaubern! Ist das nicht schön? Und jenen Mohammed-Karikaturen. Beide verfolgen das gleiche Ziel: Islamophobie zu betreiben und diese Spielart von Rassismus in den Köpfen und Herzen der Menschen im Westen zu verankern, um sie für neue Kriege gegen muslimische Staaten zu gewinnen oder zumindest, um sie dafür zum Stillhalten zu bewegen.

    Es sind letztendlich die Profitinteressen der Rüstungsindustrie, dem all dies dient.

  1. SR sagt:

    @ Fatima
    Fatima du machst das schon gut so, lass dich nicht provozieren von denen, die zwar von „Taten“ reden (und Bücher schreiben sind „Taten“) aber selber nur mit banaler Rhetorik oder mit banalen Argumenten den Unterdrückten und Verleumdeten regelmäßig in den Rücken fallen. Diese Leute interessieren sich für die Opfer und Unterdrückten von heute genauso wenig, wie sie sich je für die Opfer der Nazibarbarei geschichtlich interessierten. Sie verfolgen ausschließlich kleinbürgerliche, egoistische persönliche Interessen, die sie nur heute so, morgen so, rhetorisch verschleiern.

    (Die Mohamed-Karikaturen stellen sehr wohl eine politische Provokation dar; wie auch das kriegerische Terrorisieren und Morden der Bevölkerung in den überfallenen souveränen Staaten in Middle East, oder der Umgang mit den Palästinensern ein Verbrechen darstellt.)

  1. cazio sagt:

    Wenn ihr von Zwang von Kopftüchern redet informiert euch bitte.
    Ich habe viele Muslimische Freunde und niemand von denen kann von einer Pflicht bzw. einer Einschränkung der Freiheit reden wenn es um das Tragen von Kopftüchern geht.
    Das sind wieder die Feindbilder die uns die lieben Medien übermitteln.
    Der böse böse Islam zwing Frauen Kopftücher zu tragen! OH NEIN
    Es ist teil ihrer Religion und sie sollten sie ausleben wie diese es für richtig erachten

  1. IrlandsCall sagt:

    Angela Merkel mit Kopftuch beim Pabstbesuch.

    http://1.bp.blogspot.com/_ELzM_S573r8/SxyfnsxEhhI/AAAAAAAANYU/YQ58KYXp1xg/s400/Merkel+Kopftuch+Papst.jpg

    Von einem Aufschrei wegen Unterdrückung war und ist hier nichts zu sehen

  1. bauchstimme sagt:

    Gernot Schönfeldinger hat das Theaterstück für Kinder "Das Kopftuch" verfasst und zeigt ebenso kritisch Geschichte und Aktualität des Kopftuches auf: http://www.burgenlandkultur.at/kuenstler/db/326

    Dazu gibt es einen kleinen Videoausschnitt von der Aufführung in Kukmirn: http://schoenfeldinger.8ung.at/34B28C74-B9CC-48C8-A845-3BD4E100FB82/Das%20Kopftuch.html

    soviel zur Inspiration.

  1. malte sagt:

    Mich würde mal interessieren wieviele der poster hier männlich sind. Ich tippe mal auf rund 100%....

  1. PeterS. sagt:

    Meiner Meinung nach,hat die Kopftuchdebatte einen ganz anderen aktuellen Hintergrund.Man muß sich fragen,in welchen Länder denn diese geführt wird.Nämlich in den Ländern mit dem höchsten Beiträgen an die EU und den ehemals höchsten Sozialleistungen.Durch die fehlgeleitete Lobbypolitik,ist diese Sozialabsicherung nicht mehr finanzierbar.Die letzten Kürzungen sind ja nun schon offensichtliche Zugeständnisse dieser und erzeugen sozialen Unmut.Fakt ist auch ,die immer größer werdene Masse der Empfänger.Wie suggestiert man,das diese Masse gar nicht so groß ist?Man fängt damit an,die Masse der Empfänger mit islamischen Hintergrund öffentlich schrumpfen zulassen-Kopftuchverbot-ganz einfach.Doch wie will man es mit der großen Masse der deutschen Empfänger machen?Warten wir es ab.Die finanziellen Probleme zu lösen,würde gegen die Lobbypolitik und NWO arbeiten.Ergo geht nicht.Es wird weiter in deren Namen gelogen und vertuscht.Unterdrückung der Frau ist dabei sehr willkommen und hat sich schon zu einem richtigen Selbstläufer entwickelt.

  1. Ella sagt:

    Nochmal, mein erster kommentar ist wieder verlorengegangen, dass kommt die lezte Zeit leider sehr haeufig vor.


    Ganz pragmatisch:
    Mir ist es voellig egal aus welchen Gruenden, ob nun religioes, tradition, kultur, Sonnenschutz oder Mode ein Kopftuch traegt.


    Fuer mich zaehlt ob dieses Tragen eine Gefaehrdung fuer sich oder andere darstellt.

    Ob, dass nun eine ( oft aeltere ) Baeuerin ist mit Traktor oder Fahrrad, die ihr Kopftuch noch mit Pappkarton als Sonnenschutz verstaerkt hat und nur noch ungefaehr grade ausschauen kann oder eine Muslima, die Auto faehr und deren Kopftuch, da weit ins Gesicht gezogen, kaum Seitensicht zulaesst.

    In vielen Kulturen tragen Frauen Kopftuch, erinnert Euch mal an die aeltern Griechinnen ( orthodox) oder Italienerinnen oder an indische Frauen, die auch ihr Haar mit einem Schal bedecken.

    Ich finde jedoch, dass man wenn man in einem Land zu Besuch ist, die nach Landesart gekleideteten Frauen egal ob nun in Europa oder in muslimischen Laendern respektieren soll.

    Wenn ich zu Besuch in einem islamischen Land bin, richte ich mich auch nach den Begebenheiten und laufe nicht in Hotpants oder Traeger T-Shirt herum. Das nennt sich schlicht und einfach Respekt vor der kultur des Landes, aber auch Selbstrespekt.

    Zum Selbstverstaendnis muslimiscDher Frauen empfehle ich das Buch " Harem die Frau hinterm Schleier" geschrieben, von einer italienischen Prinzessin, die auch die Vielfalt der versch. Muslimischen Frauenselbstverstaendnisses beschreibt.

    Auch @ Fatima, hat dieses Buch erwaehnt und vielleicht kannst Du liebe Fatima, mir noch mals mit dem Namen der Verfasserin helfen. Mir ist das Buch , bei meinem Umzug abhanden gekommen, kann es nicht finden. Dieses Buch aenderte jedoch mein Weltbild gruendlich.

    In Syrien bedauern z.B. die Frauen die westl. Frauen, die sich als Sexy und halbnackt produzieren ( muessen) um wahrgenommen zu werden, und fragen ob dass nicht die eigentliche Diskriminierung und Entmenschlichung der Frau zum Sex Objekt sei und eine andere Art von Unterdrueckung.

    Es wird beschrieben, dass in einigen islamischen Laendern und Scheichtuemern, die Frauen das Sagen haben, dass Vererbung ueber die Frauen erfolgt und das einige der reichsten Landbesitzer Frauen sind.
    Es wird auch beschrieben, dass es fuer muslimische Frauen am schwierigsten ist, wenn westlicher kaptitalismus mit islamischer Tradition vermischt wird z.B. Saudiarabien und Agypten.

    Greetings
    Ella

  1. Fatima sagt:

    @ Malte: Schätz ich auch, ohnehin sind fast alle politischen blogs oder Foren männerdominiert. Umso interessanter für mich, wie sehr die Herren der Schöpfung an unserem Kopftuch Anteil nehmen - was ich übrigens sehr gut finde.
    @ Ella:

    Keine Sorge, so sehr schränkt das Kopftuch nicht das Gesichtsfeld ein, ich hatte jedenfalls noch nie Probleme. Frauen haben sowieso von Natur aus ein weiteres Gesichtsfeld als Männer, was evolutionär begründet wird. Ich trage allerdings nur ein Kopftuch, keinen Gesichtsschleier.

    Das Buch hattest du hier schon mal erwähnt, es ist von Vittoria Alliata. Ich besitze es auch.

    "In Syrien bedauern z.B. die Frauen die westl. Frauen, die sich als Sexy und halbnackt produzieren ( muessen) um wahrgenommen zu werden, und fragen ob dass nicht die eigentliche Diskriminierung und Entmenschlichung der Frau zum Sex Objekt sei und eine andere Art von Unterdrueckung."

    Absolut. Sehr zutreffend ist auch deine Anmerkung über die Vermischung von Kapitalismus und "islamischer" Tradition, wie du sagst. Allerdings würde ich es nicht "islamische Tradition" nenne, sondern eine Pervertierung des Islam, wie der Wahhabismus.
    Frauen geht es vor allem in Ländern schlecht, in denen der US-Einfluss stark ist, wie Ägypten, Saudiarabien, Pakistan. DAs Gleiche gilt übrigens für religiöse Minderheiten.
    In - relativ - freien Ländern wie Iran oder Syrien geht es sowohl Frauen als auch religiösen Minderheiten im großen und ganzen gut.

    LG

  1. presonic sagt:

    äpfel, birnen, bananen und mehr.

    es gibt nicht nur 2 arten des kopftuches. es gibt das modische, das religiöse und es gibt eine politische form des kopftuches, die relativ neu ist (ca. 70 jahre), die von einer extremistengruppe propagiert wird und die "ungläubige" menschen verachten.

    nehmen wir mal ein symbol, das uns bekannt ist: das kreuz. das kreuz kann ein religiöses symbol sein, sogar das kreuz mit haken ist ein religiöses symbol in indien. benützt man allerdings bei uns ein hakenkreuz, ist das verboten, und nicht ohne grund.

    alice schwarzer hat seit jeher NUR über dieses politische kopftuch gesprochen, welches dem hakenkreuz der nazis gleichzusetzen ist und verlangt, dass beides verboten gehört. bitte das nachlesen in ihren büchern.

  1. TMO sagt:

    @Fatima
    "Wahhabismus" eine Pervertierung? Du musst wissen, dass du mit dieser aussage der hetze teilweise hilfst. Verschiedene Denkweisen werden mit Wahhabismus gelabelt. Im Grunde ist dies nur eine bestimmte Tauhidlehre. Und den absoluten wahrheitsanspurch für sich zu bekennen ist auch nicht korrekt. Jeder denkt er lebe den Islam richtig und labelt einfach andere denkweisen. Bitte sei bescheidener, ich kenne viele welche dieser Tradition (also Lehre des Muhammad Sohn des Abdul-Wahhab) folgen und super menschen sind, deswegen verletzt mich was du gesagt hast. Vielleicht verstehe ich das auch falsch, ich weiß ja auch nicht was du mit "wahhabismus" in verbindung bringst, oder welche Länder was tun, dass du dann damit in Verbindung bringst. Worin ich dir übereinstimme ist dass diese Länder tatsächlich nicht den Islam richtig praktizieren, aber zu sagen es liegt teilweise am wahhabismus, was auch immer damit gemeint ist. Ich wäre froh wenn du mir dies erläutern könntest. meine email: tmo130@pochta.ru

  1. TMO sagt:

    Zum Thema. ich finde es sehr merkwürdig wie Leute automatisch freier mit besser gleichstellen, wer sagt das das so ist? Leute zu verpflichten sich etwas anzuziehen ist eine gute Freiheitseinschränkung. Zu verhindern, dass Leute andere verletzen ist eine gute Freiheitseinschränkung usw.

    Oder ist man überhaupt frei wenn man nur seiner Lust folgt und keiner Autorität? Ist man dann nicht Sklave seiner Lust? Nicht mal das ist Freiheit. Was ist aber wenn man seine Lust kontrollieren kann und dann keiner Autorität unterliegt, und auch keine religiösen Regeln befolgt? Ist das dann unbedingt gut? Manche würden sagen, solch ein Mensch ist in Irre, weil er nur sich selbst folgt. Oder in diesem Fall wie ein Vorpost schon sagte, ist man immer noch nicht frei, weil die eigenen Gedanken und Meinungen sich ja immer nach Äußeren Einflüssen formen.
    Oder was ist wenn es im letzten Fall einen Schöpfer gibt der von einem Dinge erwartet und man weiß dies, dann wäre eine solche Freiheit gleich Überheblichkeit. Wo ist diese Art von Freiheit immer gut?

    Wenn ich an einen Gott glaube, der souverän über alles ist, der Herrscher und Schöpfer, gutes für den Menschen will, Barmherzig ist, ist es schlimm wenn ich mich Ihm füge und tue was er sagt, lasst mich doch mich selbst einschränken, ich tue es gerne. Der Befehl alleine würde schon reichen, doch ich weiß, dass Gott es besser weiß als jedermann, was gut ist. Da nehme ich jedes Verbot einfach hin ohne zu nörgeln. Natürlich man betrachtet man die Gebote mit gesundem Menschenverstand, und auch die Voraussetzung für das Folgen ist die Einsicht, dass die Botschaft überhaupt wahr ist.
    Deswegen nebenbei erwähnt: Viele wundern sich und denken sich hierbei wie ich das nur machen könnte, wo ich doch nicht mal sicher sein kann, ob überhaupt mein Lebensweg der richtige ist. Da sage ich zwei Dinge: Wie willst du sicher sein, dass er nicht richtig ist oder dass deiner stattdessen richtig ist? Nach deiner Ansicht sind wir in der gleichen Situation. Zweitens: ich bin mir 100% sicher, mein Glaube ist keine Vermutung. (ja es gibt viele kleine Details wo ich nicht sicher bin, aber nicht den Islam als ganzes)

    Die meisten Frauen, ich denke ich kann das so sagen, ziehen in erster Linie das Kopftuch an, weil es von Gott befohlen wurde, nicht weil es gut für sie selbst ist. Ich bete und faste auch nicht, nur weil ich mich dabei gut fühle, das wäre Egoismus. Jedenfalls, dass man dann zwischen einer Frau und Gott gehen will ist lächerlich. Und das geht den Frauen so ziemlich auf den Geist und ist tatsächlich sogar kränkend, weil das ein indirekter Angriff auf Gottes Ausspruch ist.

    Ich denke wahre Freiheit ist Gott zu dienen, denn so ist man befreit von all den falschen Göttern, wie der Lust, dem Ego.

  1. TMO sagt:

    Sorry, Freeman, würde ich immer ein post schreiben wenn mir was einfällt, dann würde ich nie aufhören. in einem forum post würdest du z.B. unter meinem beitrag "10 mal editiert" lesen. dennoch ich würde gerne noch zwei dinge loswerden.

    Ersteinmal, warum ist eine Frau je mehr in ihrer Freiheit eingeschränkt, desto mehr sie sich anzieht? Das hat rein garnichts miteinander zu tun.

    Dann, wie will man einer Frau Freiheit geben, indem man sie ZWINGT das Kopftuch auszuziehen und ihr somit die FREIHEIT nimmt selbst zu entscheiden?

  1. lebensmüde sagt:

    presonic:

    selbst wenn es so wäre, dass man zwischen "religiösem" und "politischem" kopftuch unterscheidet/unterscheiden möchte.

    wie stellst du dir das vor???
    jemandem in den kopf schauen???

    dein vergleich mit dem hakenkreuz hinkt immer noch stark, mal ganz davon abgesehen, dass er sehr geschmacklos ist.

    TMO:
    ich stimme fatima in ihrer aussage zu.
    der wahhabismus ist eine pervertierung, eine politisierung und eine entfernung (obwohl er gegenteiliges für sich in anspruch nimmt) von den lehren des islam.
    und ich denke, sie wird, genausowenig wie ich, damit gleich jeden wahhabiten angreifen wollen und sagen diese seien schlechte menschen.
    von wahhabismus und salafiten muss man dennoch nix halten, wenn man sich ein wenig auskennt.

  1. xabar sagt:

    @presonic

    Dass du das nicht durchschaust!

    Die Dinge sind so einfach.

    Politische Bewegungen brauchen Symbole. Die faschistische brauchte auch ihre Symbole: zuerst das Rutenbündel (die 'fasces' der römischen Kaiser, daher hatte Mussolini es. Daher auch der Name 'Faschismus') oder das Hakenkreuz, das ursprünglich ein indisch-religiöses Symbol war. Das heißt bestimmte politische Kräfte funktionieren bestimmte Symbole für ihre Zwecke um, um möglichst viele Menschen hinter ihre Agenda zu bekommen.

    So macht man es heute mit dem rein religiösen islamischen Kopftuch, dessen Trägerinnen damit Gottesnähe zeigen wollen, der sie sich verpflichtet fühlen. Nichts anderes. Also man funktioniert dieses Kopftuch um in ein politisches Symbol, dessen Inhalt man aber selbst bestimmt, der da lautet: 'Unterdrückung', 'Faschismus', 'das Böse an sich' usw. und schon hat man ein neues Feindbild und kann viele naive Menschen, die das Spiel nicht durchschauen (vielleicht durchschaust du es auch nicht?) damit den Kopf verdrehen und vom eigentlichen Gegner ablenken. Und dieses Kopftuch eignet sich sooo gut dafür: weil die Menschen, die es tragen, sofort mit diesem 'Bösen' identifiziert werden können und der Unmut der Menschen kann sich dann an ihnen abreagieren. Das Denken ist ausgeschaltet,die Emotionen regieren, darunter die Angst vor dem Fremden, eine Ur-Angst des Menschen, die man so wieder mobilisieren kann - für politische Zwecke.

  1. Fatima sagt:

    xabar: Genauso ist es. Abgesehen von der extremen Rechten, die mir auch nicht gerade sympathisch ist mit ihrer Überfremdungshysterie, merkt wohl kaum jemand, was für ein Spiel hier mit uns gespielt wird. Die ganze Islamophobie beschränkt sich ja nicht aufs Kopftuch allein. Dass auch die Rechtsradikalen dabei das zionistische Spiel mitspielen, ohne es zu merken, ist eine andere Sache, aber die haben sich ja noch nie durch allzuviel Intellekt ausgezeichnet.
    Dass gestern bei der Wilders-Propagandaveranstaltung auch ein rechtsextremer Israeli sprach und ebenso der Gründer des Pro-Israel-Blogs Stefan Herre, sollte doch äußerst nachdenklich stimmen:

    "Stefan Herre begrüßt die Anwesenden und stellt sich als Gründer der Internetplattform „politically incorrect“ vor, was den ersten Beifallssturm auslöst. Als Wilders den Saal betritt: Jubel. Niemanden hält es auf den Sitzen. Eine Videobotschaft von Oskar Freysinger, Politiker der Schweizerischen Volkspartei (SVP), eröffnet die Reden, es folgt live der Israeli Elie Cohen, einst Knessetabgeordneter der nationalistischen Partei von Außenminister Avigdor Lieberman."

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article10030930/Wilders-wirft-Merkel-Feigheit-vor-Islamisierung-vor.html

    Wem es noch nicht dämmert, wer da die Fäden zieht (und das sind weder Merkel, noch Sarrazin, noch Wilders!), der muss mit Blindheit geschlagen sein!
    Ok, sollen sie alles machen wie sie wollen, aber nachher bitte nicht heulen, wenns mal wieder schiefgeht.

  1. 24h-trend sagt:

    Ich erinnere mich noch sehr gut. Meine Oma hatte eine sehr schöne Legetechnik und hat das Kopftuch immer als Schmuck anstatt Haarvolumen getragen.

    Ich verwende mein Kopftuch oder den Kopfschal schon mehr als 50 Jahre.

    Für mich ist ein Kopftuch zweckmäßig schützend. Immer wenn ich einen geschützten Raum verlasse, kann ich es praktisch anwenden.

    Ich verbinde mit einem Kopftuch, weder ästhetische noch religiöse Gründe und meine, dass es in geschlossenen Räumen komisch aussieht.

  1. Aktivposten sagt:

    @fatima
    Zitat:"...das zionistische Spiel...", "...wer da Fäden zieht..."

    Glaubst Du als Muslima wirklich, daß dieses kleine Land hinter allem steckt, was hier besprochen wird (9/11, Finanzkrise, Krieg in Afghanistan, ...) ? Und wenn Du das glaubst, bist Du dann "israelophob", "judophob" oder "semitophob" ?
    Ich schreibe das nicht, um zu provozieren, aber von einer offensichtlich in D angekommenen Muslima zu hören, der Islam ist friedlich, weil mißverstanden, aber die Juden sind an allem schuld, stellt dich genau auf dieselbe Stufe mit denjenigen, die du als "islamophob" bezeichnest. Auch wenn Du das nicht merkst...

    Ich bin nicht islamophob. Ich sehe aber, was deine Glaubensgeschwister in den letzten Tagen im Irak und in Ägypten meinen Glaubensgeschwistern angetan haben. Darüber schweigt sich die dt. Presse fast vollständig aus. Und so lange der ZMD, die IGMG, die DITIB und andere solche Massaker nicht scharf und öffentlichkeitswirksam verurteilen, so lange fällt es mir verdammt schwer, an den friedlichen "wahren Islam" zu glauben...

  1. Fatima sagt:

    "Glaubst Du als Muslima wirklich, daß dieses kleine Land hinter allem steckt, was hier besprochen wird (9/11, Finanzkrise, Krieg in Afghanistan, ...) ?

    ich glaube nicht allein als Muslima, sondern als vernunftbegabter Mensch, dass nicht ein einziges Land, sondern eine ganze Ideologie dahintersteckt, die von der zionistischen Lobby vor allem in den USA gesponsert wird, aber nicht nur dort.
    "Und wenn Du das glaubst, bist Du dann "israelophob", "judophob" oder "semitophob" ?""

    weder noch, ich bin zionismus-phob, wenn man so will.

    '"Ich schreibe das nicht, um zu provozieren,"

    nein, natürlich nicht....

    " aber von einer offensichtlich in D angekommenen Muslima zu hören, der Islam ist friedlich, weil mißverstanden, aber die Juden sind an allem schuld"

    1 . bin ich nicht hier "angekommen", sondern hier geboren, und zwar als Deutsche. mit 19 bin ich konvertiert, wohlgemerkt als ich noch unverheiratet war.

    2. Zeigen Sie mir bitte, wo ich etwas von "die JUDEN sind Schuld" geschrieben habe, danke.

    ABer das jetzt schlägt ja wohl dem Fass den Boden aus und ist an Realitäts ferne nicth zu überbieten.

    "Ich sehe aber, was deine Glaubensgeschwister in den letzten Tagen im Irak und in Ägypten meinen Glaubensgeschwistern angetan haben."

    Ich weiß nicht, welchen Glaubens Sie sind, kann daher auch nicht von irgendwelchen "Glaubensgeschwistern reden, aber ich sehe dagegen schon seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, was sogenannte Christen in ihrem antiislamischen Kreuzzug und sich dabei nicht schämen von "Demokratie und Menschenrechten" zu schwadronieren, in anderen Ländern angerichtet haben und es noch tun. Afghanistan und Irak sind nur die Spitze des Eisbergs.

    Und so lange alle sogeannten "christlichen" Länder damit nicht aufhören, fällt es mir verd...schwer, an die "christliche Nächstenliebe" zu glauben! Ganz abgesehen vom antiislamischen Propagandafeldzug in Europa!

  1. Kanber sagt:

    Danke Freeman,
    ich möchte etwas hinzufügen. Hier wurde gesagt, das es ein Unterschied geben würde, ob Frauen aus modischen Gründen einen Kopftuch tragen oder aus religiösen bzw aus gesellschaftlichen Zwängen heraus usw.. Deshalb möchte ich auf den türkischen Tesettür aufmerksam machen. Also die islamische Kleidung (zugeschnürtes Kopftuch und langer Mantel/Körperbedeckung). Auch dieser ist eine Modeerscheinung. Es ist nicht die traditionelle bäuerliche Tracht aus Anatolien, und auch nichts städtisches. Traditionell haben sich türkische Frauen ähnlich gekleidet wie auch ländliche Frauen aus dem Balkan, ja selbst wie in nordeuropäischen Ländern. Natürlich mit kleinen regionalen Unterschieden. Grob gesagt, eine Kopfbedeckung, ein Oberteil, ein langes Rock, also Dreiteilig, wobei die Kopfbedeckung keineswegs immer zugeschnürt war. Noch in den 60er Jahren lebten über 70% der Türken auf dem Land, wobei die Frauen diese traditionellen Trachten trugen, was man heute noch in entlegenen anatolischen Dörfern bei älteren Türkinnen noch sehen kann. In den Städten jedoch galt es als Muss sich modisch westlich zu geben, das heißt mit einem offenem Haupt, einer Frisur. So erkannte man in den Städten sofort, ob jemand aus dem Land ist. Das war bereits vor Atatürk (also vor der Republiksgründung) usus. Mitte der 60er Jahre machte sich eine gewisse Sule Yüksel Senler einen Namen. Diese Dame war eine ausgebildete Schneiderin und später war sie Kolumnistin einer Zeitung. Sie sah sich durch die westliche Mode der 60er Jahre inspiriert und entwarf einen ähnlichen Kopftuch, nämlich den Türban was wir heute kennen (zum Beispiel wie es die Frau Erdogan trägt), darunter ein schickes Mäntelchen. Sie entwarf ihre neue Kleidung und schrieb darüber. Deshalb bekam sie oftmals Probleme mit dem strengselarem Staat. Sie durchwanderte ganz Anatolien und es entstand eine neue Mode. Erlauben Sie mir zwei Fotos dieser Dame aus dem Jahr 1965 hier reinzustellen.

    Sie sagte stets das sie sich durch Liz Taylor und vorallem durch Audrey Hepburn inspirieren lassen hat:
    (man achte auf den Knoten usw)

    http://www12.gazetevatan.com/fotogaleri/act/2255_613_08022008_1.jpg

    Und hier Sule Yüksel Senler:
    http://www.hurriyet.com.tr/_newsimages/4905128.jpg

    Heute kleiden sich sehr viele Türkinnen nach genau diesem Muster.
    Es ist demnach ebenfalls eine Modeerscheinung, vorallem aus dem Westen importiert, jedoch nach heutiger türkischer Interpretation eine muslimische Kleidung, auf türkisch Tesettür.
    Hier ging es mir lediglich um den Tesettür der Türkinnen, wie man sie heute kennt. Frauen aus arabischen oder asiatischen Ländern haben machen es auf ihrer Art.
    Ich selbst bin kein Fan davon, da es die Unterschiede verdeutlicht und nur mehr Öl ins Feuer vergossen wird. Wir sollen uns gegenseitig verachten, diskriminieren, bekämpfen, damit wir eine Beschäftigung haben, damit wir beherrscht werden können. Das ist mein erster Beitrag hier. Ich bedanke mich recht herzlich bei euch. Ihr macht eine gute Arbeit.

  1. Jakob sagt:

    Sehr guter Artikel! Hat meine meinung zu Kopftüchern komplett verändert!

  1. ILOVENOUR sagt:

    Selber erinnere ich mich auch gut, dass früher so viele Frauen Kopftuch trugen. Das hat Jesus ja auch den Frauen befohlen, steht im 1.Korintherbrief 11,6-...

    Komme aus einer Jüdisch-Christlichen Familie, jep, wir lebten friedlich unter einem Dach. Heute bin ich Muslimin, lebe noch immer friedlich mit Juden und Christen zusammen. Trage ein Kopftuch und habe deswegen nie Probleme..ich weiss Gott ist mit mir, wo immer ich bin...Wenn Gott für mich ist, wer sollte dann gegen mich sein?

    Mich hat nie jemand gezwungen ein Kopftuch zu tragen, sondern es war sogar am Anfang so, dass mein Muslimischer Mann es nicht wollte und sich erst daran gewöhnen musste. Ausserdem habe ich am Kopf eine Narbe, die ist schön verdeckt durch das Kopftuch, sonst müsste ich dauernd die Haare drüber decken, das wäre auch mühsam.

  1. Aleksa B. sagt:

    Meine Meinung zum kopftuch wird sich sicher nicht ändern. Ich verstehe nicht wie man das befürworten kann. Es hat für mich nichts mit Tolleranz zu tun. Aus meiner humanen und feministischen Sicht wirf diese Kopftuch Debatte immer nur ein wichtiges Aspekt, der allerdings komplett ausser Acht belassen wird.
    Frau soll also die Reize, die dem Mann oder Frau, je nach Orientierung sexuell anregen würden, verstecken. Männer müssen sich nicht bedecken. GENAU DAS beinhaltet doch, dass wir Frauen asexuell sind und auf Reize wohl unempfindlich! Wo bleibt da die Gleichstellung?
    So haben wir also verdeckte Frauen, die angeblich alle es freiwillig tun, was absoluter Schwachsinn ist und die Tatsache zu verleugnen gerade hierher auf diese Homepage wäre ein Schalg ins Gesicht, sie soll doch Aufklärung dienen soll!

  1. Freeman sagt:

    Du tust mir echt leid, weil du immer noch nicht verstanden hast, Feminismus ist genau das Gegenteil von dem was es vorgibt zu sein. Es ist nämlich die Versklavung der Frau durch die Elite.

    Der Feminimus wurde erfunden um den Frauen nur das Gefühl zu geben sie sind frei, tatsächlich geht um die Ausnutzung der Frauen im Arbeitsprozess, um ihre Steuerabgaben, um ihren Konsum und um die Zerstörung der Familie.

    Dann, statt mit Respekt wird die Frau in der westlichen Gesellschaft überall als Sexobjekt gezeigt und benutzt. Hauptsächlich um Produkte zu verkaufen. Das soll Freiheit und ein Fortschritt für die Frauen sein? Ist es eine Emanzipation wenn Frauen sich mit Operationen ihre Attribute aufpumpen lassen und wie Barbie-Puppen rumlaufen? Dabei sehen sie wie Monster aus.

    Es ist eine verkehrte Welt, wo Frauen die mit der Kleidung die Aufmerksamkeit auf ihre Fähigkeiten lenken wollen als unterdrückt bezeichnet werden und die, welche nur auf das Äusserliche setzen, wie aus dem Sexgewerbe rumlaufen und alles zeigen, als Vorbild empfunden werden.

    Übrigens, im Islam gibt es auch Regeln für Männer und sie sollen sich auch bedecken und dürfen nicht den ganzen Körper zeigen.

  1. julia sagt:

    Das Kopftuch erinnert dich an deinen Glauben und bestärkt dich in diesem, außerdem schützt es dich vor den Blicken Männer die andere Absichten haben, die für dich als Frau vielleicht nicht gut sind.

    Ich finde sogar das dies eine Frau verschönert, denn man sieht nur die Reinheit ihres Gesichts und keine aufwendig gestylten Haare.
    Der größte Teil ist Glücklich und Stolz auf ihren Glauben, sowas wie zwang wird uns hier nur erzählt, um Hass auf die Leute zu bekommen die noch wahre Schönheit und den Wahren Glauben in sich tragen.

    Am schönsten ist es ja auch wenn man keine Ahnung von Glauben hat, aber schlecht drüber redet.

    Ich bin Christin, habe mich jedoch sehr mit dem islamischen Glaube auseinandergesetzt und dieser Ehrt und Respektiert die Frau, ich denke nicht das hier viele schon im Koran gelesen haben, trotzdem denkt ihr, ihr habt das Recht zu urteilen.


    i'm a muslim
    islam is perfekt
    but iam not
    but if i make a mistake
    blame it on me
    not on my religion

    Und damit möchte ich sagen Islamisten sind doch nicht gleich Terroristen.
    Diese aussage gehört mit zu den schlimmsten.
    Ist ein Christ terrorist weil er tötet ?
    Sind wir alle Rassisten durch Hitler ?
    Schaut bitte mal in die andere Richtung und nicht immer in die, die uns durch die Medien vorgegeben wird.

  1. ikra3096 sagt:

    @andiac
    Die Frau und ihre Familie die du beschreibst klingt überhaupt nicht Muslimisch. Es gibt viele Türken die meinen sie wären Muslime und haben selbst keine Ahnung. Als Mann über leben und Tod entscheiden? Bitte verbreite nicht solch ein Blödsinn über den Islam.
    Dadurch das die errichtungen von Moscheen behindet werden, wird nunmal Aktiv verhindert, dass Türken (und andere) ihre Religion kennen lernen und stattdessen einen pseudo Islam ausleben und die wahren Muslime müssen das ausbaden. Ist natürlich klar dass die Medien lieber diesen pseudo Muslimen ihre aufmerksammkeit schenken, um das ohnehin schon falsche Bild über den Islam weier zu verfälschen.