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Russland rettet Grossbritannien mit Gaslieferung

Freitag, 15. Januar 2010 , von Freeman um 15:34

Weil die Lieferung von Erdgas aus Norwegen ausblieb, ist Russland eingesprungen und hat für die Versorgung der Gaskraftwerke auf der britischen Insel während der Kälteperiode gesorgt.

Die Vereinigung der Grossabnehmer sagte, Grossbritannien hatte Glück den Engpass zu überstehen. Eddie Proffitt, Vorsitzender der Gasgruppe sagte: „Die britische Gasindustrie kam gut zurecht aber wir hatten Glück. Es wäre fatal gewesen, wenn wir einen Disput zwischen Russland und der Ukraine wie in der Vergangenheit gesehen hätten.

Zur Erinnerung, es war in den letzten Jahren nicht Russland, welche die Gaslieferung nach Europa stoppte, sondern die Ukraine hat den Hahn für den Durchfluss durch ihr Territorium zugedreht. Da die Ukraine ihre Gasrechnungen nicht bezahlen wollte und keine Lieferung deshalb bekam, haben sie einfach das für Europa bestimme Gas für sich genommen und es so aussehen lassen wie wenn die Russen die bösen sind.

Die Unterbrechung der Gaslieferung aus Norwegen hat Grossbritannien dazu gezwungen Gas aus dem europäischen Versorgungsnetz zu holen. Dies geschah über die Verbindungsleitung von Zeebrügge in Belgien nach Bacton in Norfolk.

Der nationale Gasversorger (National Grid) gab zu, der Engpass in der Versorgung resultierte aus technischen Schwierigkeiten auf den norwegischen Gasfeld Lange und Troll, jetzt wäre aber alles wieder normal. Laut National Grid sank die Lieferung aus Norwegen vorübergehend von 70 Millionen Kubikmeter pro Tag auf fast null. Zwischendurch half Russland mit erhöhter Einspeisung ins Gasnetz aus.

Um zusätzlich die Gaslieferung für die Haushalte wegen der Kälte zu sichern, wurden fast 100 grössere Betriebe vergangene Woche vom Gas abgeschnitten, die entsprechenden Unterbrechungsverträge haben. So zum Beispiel der Autohersteller Vauxhall mit ihrer Fabrik in Ellesmere Port und die britische Zuckerfabrik in Bury St Edmunds und Newark.

Die Energieinfrastruktur Grossbritanniens stand unter enormen Stress wegen dem erhöhten Bedarf durch den extremen Winter.

Die Opposition im britischen Parlament warf der Regierung einen Mangel an Planung in den letzten Jahren vor, was das Land in eine “Energiekrise” geführt hat.

Energieminister Lord Hunt sagte: “Wir haben eine Periode von aussergewöhnlichen Bedarf. Das System schafft das sonst schon.

Der Winter hat Grossbritannien immer noch fest im Griff. So hatten am Mittwoch weiterhin die Züge Verspätung, die Schulen waren geschlossen und Flüge wurden annulliert, als tiefe Temperaturen und starke Schneefälle weiterhin das Leben auf der britischen Insel belasten.

Die Regierung hat den Kommunen gesagt, sie sollen das Salzstreuen weiter einschränken, um die Lager zu sichern, während Industrievertreter zu dringenden Gesprächen zwischen den Behörden, Transportfirmen, Salzlieferanten, Schulen und Städten aufriefen, um die Notsituation zu lindern.

So gibt es Gegenden wo seit drei Wochen keine Müllabfuhr mehr stattfand. In Devon waren hunderte Autofahrer stundenlang in ihren Autos eingeschlossen und wurden dann in Notquartiere gebracht. Es gab Schneewehen von drei Meter und mehr welche die Strassen unpassierbar machten.

Der Verband der Kleingeschäfte sagte, das schlechte Wetter hat die britische Wirtschaft zum "Stillstand" gebracht, mit Schätzungen, das Chaos der letzten Wochen hat mindestens 600 Millionen Pfund pro Tag gekostet.

insgesamt 11 Kommentare:

  1. freethinker sagt:

    Also ist Großbritannien doch noch nicht zu einer Palmeninsel mutiert.

    Nun machen die sich verrückt mit dem Gedanken es würde zu kalt sein, wobei doch alle schrien, es würde eines der wärmsten Winter seit langem werden.

    Dieser Winter wird selbst die gefälschten Daten in Unordnung bringen, selbst wenn die Messgeräte an diversen Heizöfen installiert wurden.

    Vielleicht sprechen die Geldmacher bald wieder von der Gefahr einer neuen Eiszeit.

    http://www.abendblatt.de/region/article1333237/Schulfrei-wegen-Streusalz-Engpass-und-Bahn-Chaos.html

  1. Hab gelesen, dass die Rentner in UK jetzt bereits Bücher verbrennen denn gebrauchte Bücher sind billiger als die Briketts bzw Brennholz für den Ofen.
    Spontan fällt mir zu der Caregaslieferung der Russen an die Briten eigentlich nur die Frage ein: was bekommt Russland dafür? Wer damals Trotzki und Lenin finanziert hat dürfte hinreichend bekannt sein und bestimmte Kreise in UK gehören bestimmt nicht zu den frierenden Leidtragenden dieses extrem kalten Winters. Allerdings gibts bekanntlich nichts umsonst und Putin ist bestimmt nicht der Weihnachtsmann also leuchten nach der Natoosterweiterung von der zuerst bei der Wiedervereinigung der BRDDR ja niemals nicht die Rede war in Regierungskreisen bei solchen Hilfeleistungen bei mir mehr als nur ein Fragezeichen auf. Bin einfach zu sehr Realist um Politiker für Gutmenschen zu halten egal welches Land sie regieren. Also: Qui Bono außer den Briten?

  1. OFFTOPIC:

    Schwarm-Intelligenz für "Polizeibeamte der Zukunft"

    Ein neues Dokument der INDECT-Macher umreißt auch die Ziele des "Work Package 2", das ein mobiles städtisches Überwachungssystem ("Mobile Urban Observation System") bereitstellen soll, für das auch fliegende Kameras zum Einsatz kommen. Diese mit Lithium-Polymer-Batterien betriebenen "unbemannten Luftfahrzeuge" ("Unmanned Air Vehicles", kurz: UAV oder "Drohnen") sollen im Rahmen des Forschungsprojekts in die Lage versetzt werden, bewegliche Objekte sowohl zu identifizieren als auch im städtischen Raum "durch die Straßen" zu verfolgen.

    Gemeint sind sogenannte [extern] Quadrocopter, die (im Gegensatz zu ihren [extern] militärischen Pendants unbewaffnet) mit Kameras und einer direkten Übertragung per Funk zu einer in der Nähe befindlichen Empfangsstation (gewöhnlich ein Laptop) ausgerüstet werden können. Quadrocopter können darüber hinaus mit GPS-Modulen ergänzt werden, um programmierte Flugrouten einzuhalten und autonom zu einem festgelegten Punkt zurückzukehren. Neu am INDECT-Forschungsprogramm ist der Versuch, die vom mobilen Sensor gelieferten Bilder umgehend automatisiert auf potenzielle "Bedrohungen" oder "auffälliges Verhalten" zu untersuchen und die Objekte zu verfolgen.

    Man will die Drohnen untereinander "intelligent und autonom" vernetzen, um miteinander zu kooperieren. Damit dockt INDECT an die Forschung zu künstlicher Intelligenz an, innerhalb derer gegenwärtig [extern] Schwärme für eine der intelligentesten Form von Organisierung gehalten werden. Weltweit gibt es hierzu seit Jahren zahlreiche zivile und militärische [extern] Forschungsprojekte, die daneben immer [extern] kleinere Flugroboter in der Größe von Libellen entwickeln wollen ([local] Die Insektenroboter kommen ...). Im INDECT-Projekt sollen die UAV auch mit den humanen Sensoren (Polizisten) kooperieren, die sich immer in der Nähe des Gerätes befinden sollen um potentielle Verdächtige festnehmen zu können.

    Um nicht den gleichen peinlichen [local] Abhör-Problemen wie bei den militärischen Drohnen im Irak und Afghanistan zu unterliegen, soll die Datenübertragung zwischen UAV und Kommandozentrale verschlüsselt und signiert sein und zudem in guter Qualität aufgezeichnet werden, um in späteren Gerichtsverfahren verwertet zu werden. Auch die Software im UAV soll verschlüsselt werden, wohl um nicht ausgewertet werden zu können falls das Gerät im Falle eines Absturzes in die Hände der Verfolgten gerät. Um datenschutzrechtlichen Belangen zu genügen, wird "Vertraulichkeit" gefordert. Alle Flugkommandos und Operationen werden in einem Logfile protokolliert. Nur "autorisiertes Personal" soll die Geräte steuern dürfen und das produzierte Material (resp. die als "verdächtig" klassifizierten Personen oder Objekte) auswerten – was einen Polizisten als "autorisiert" kennzeichnet, konkretisieren die Forscher von INDECT allerdings nicht.


    WAS SAGT IHR DAZU?
    Orwells 1984 wird Realität.
    Ich will hier raus. Wer kommt mit?



    Redpill Community

  1. FX_Borg sagt:

    Ja da fliegt ihnen ihre klimaerwärmung regelrecht um die Ohren....

    .... LÜGNER


    GvBorch

  1. Kerstin sagt:

    OffTopic:
    http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE60E05D20100115

    Der Koch steht schon in den Startlöchern ;)

    Kerstin

  1. m. sagt:

    na sdorowje, medwedjew.

    Die Russen haben zwar nicht so viel Geld wie die Amis (Obwohl;)
    Aber dafür mehr im Kopf.

    Die Amis hatten das Problem das sie in ihren Raumstationen nichts ordentliches zum schreiben hatten.
    Sie haben dann im Rahmen eines 1 Mio$ teuren Forschungsprojektes einen Kugelschreiber entwickelt der auch in der Schwerelosigkeit funktioniert.

    Die Russen haben einen Bleistift genommen.



    @ Redpill

    Die neuen Quadros, dann gibt's ja noch die mit Acht,
    lassen sich mit dem I-Pod steuern.
    Fast nen Kilometer weit.
    Die Quadros "heben" bis. 300 gr
    Die mit Acht bis 2000 gr
    Die können damit noch ganz andere Sachen, und nahezu lautlos, ins Ziel bringen.

    Und hier raus will ICH nicht.
    DIE sollen abhauen.

    Leg dir ein legales Hobby zu.

    Da gibt es doch so ne "moderne" Weiterentwicklung von dem Dingsda mit dem David den Goliath umgenietet hat.

    Ist sicher wirkungsvoll gegen diese Quadrodinger

    Und ein Hasta la Vista Baby mit auf den Weg geben ;o) nicht vergessen

  1. chris321 sagt:

    @die Nachteule
    >>Hab gelesen, dass die Rentner in UK jetzt bereits Bücher verbrennen denn gebrauchte Bücher sind billiger als die Briketts bzw Brennholz für den Ofen.<<

    Nun, ich habe mir in der Ukraine und Russland auf den "Donnerbalken im Hof" mit den Lenin Büchern den A ... Nun, vielleicht werden wir bald nicht nur mit viel Büchern einer Epoche, sondern auch mit deren Geldscheinen uns den A... putzen ;-)

  1. chris321 sagt:

    @Redpill_Community
    >>Man will die Drohnen untereinander "intelligent und autonom" vernetzen, um miteinander zu kooperieren. Damit dockt INDECT an die Forschung zu künstlicher Intelligenz an, innerhalb derer gegenwärtig [extern] Schwärme für eine der intelligentesten Form von Organisierung gehalten werden. <<

    Dazu fällt mir als IT-Techniker gleich mehrere Dinge ein:

    a) Man erzählte uns damals zur Einführung von Bluetooth, dass es meshfähig wäre. Grandios dachten wir, was da alles AN POTENTIAL drin steckt. Wir sind gewissermassen auf den Leim gegangen. Was ist praktisch daraus geworden: NICHTS! Propaganda um Leute für eine neue Technologie zu gewinnen, aber danach alles abgespeckt. Warum?

    b) Nun, stellen wir uns mal vor wir leben in einem Wohnblock und das Meshsystem funktioniert. Das ist doch vom Aspekt der Abzocke der Alptraum eines jeden Providers, wenn mesh klappt, nicht wahr? Dann würden doch alle Leute darauf kommen ihr Mesh einfach um Paar Etagen zu erweitern. Schon aufgefallen, dass es allein schon mit der Erweiterung des WLAN sehr mühsam und zögerlich voran ging, obwohl der Bedarf mehr als da war.

    c) Schauen wir mal, wer im Wohnblock meshfähig ist? Ja, die Erfassung unseres Wasser, Warmwasser, Heizung ..., das hat die Baugenossenschaft im ganzen Block schon meshfähig und per Funk organisiert. Wenn es um "Geld verdienen" geht, dann geht mesh, wenn es um "Geld ausgeben" geht, dann geht es nicht. So einfach ist das. Geld-In = Mesh, Geld-Out = NoMesh, so einfach ist das. Auf Macht kann man das 1:1 übertragen.


    >>soll die Datenübertragung zwischen UAV und Kommandozentrale verschlüsselt und signiert sein und zudem in guter Qualität aufgezeichnet werden

    Nur "autorisiertes Personal" soll die Geräte steuern dürfen und das produzierte Material (resp. die als "verdächtig" klassifizierten Personen oder Objekte) auswerten<<
    Vor paar Jahren kam in N24 (Military 24) am Abend eine Sendung über "intelligente alles überlegene Waffen". Man beachte, DAMALS war noch nicht die Rede von Atomwaffen und Iran, aber SCHON DAMALS schrieb ich ihnen: Nach Eurer Sendung ist mir eine Sache ganz klar geworden. Es gibt nur eine WUNDERWAFFE und das ist die Atombombe, denn: Wenn solche "smart weapons" SCHWÄCHERE bedrohen, werden sie nicht drumherum kommen nach einem Vorschlaghammer zu suchen um dem ausufernden Spuk auf Knopfdruck ein Ende zu bereiten.

    DIESE AUSSAGE WIEDERHOLE ICH: Die Entwicklung solcher Smart-Weapons führt UNAUSWEICHLICH zur Atombombe bzw. zum "Vorschlaghammer" zum Selbstschutz, der nicht Sicherheit schafft, sondern genau das Gegenteil. Wenn dann die Smartweapons die "Grenzen überschreiten" nur weil sie so "smart und harmlos" SCHEINEN, dann steigt die Chance einer atomaren Auseinandersetzung immer weiter an.

    Ich weiss, das ist zu viel IQ für viele Leute! Einfach nochmals durchlesen und dann fällt vielleicht der Groschen!

  1. KPAX sagt:

    Zu Redpill Community,also was er zu Indect schreibt,da beschleicht mich ein seltsamer Gedanke....

    War nicht kürzlich in diversen Publikationen davon die Rede,daß Jugendliche LaserPointer auf Piloten im Start oder Landeanflug richteten ?

    Kam mir komisch vor,daß plötzlich jugendlich den Pointer endecken,um Flugzeuge zu blenden.

    Will man hier vielleicht vorbauen und diese Pointer verbieten,weil man damit diesen schrecklichen Tyranis-Überwachungsmaschinen einhalt gebieten könnte ?

    Wer weiss....

  1. m. sagt:

    @ KPAX

    Genialer Gedankengang!

    Zeit für ein russisches Lied :0)

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/04/glukoza-schweine.html

  1. Quadrillion sagt:

    Noch was zur Energiesparlampe :

    http://www.mmnews.de/index.php/201001174695/MM-News/Schon-ists-bei-Stromausfall.html

    Die Engergiesparbirne hat die 3. Welt voll im Griff. Dort wo früher eine Glühbirne den Palmenhain romantisch aufhellte, flimmern heute drei Energiesparfunzeln und verwandeln das Ambiente in eine grelle Neonhölle. Und was passiert, wenn die Scheinlichtmacher ihren Geist aufgeben?

    Milliarden von hochgiftigen Hightechfunzeln landen nicht etwa im Sondermüll. So etwas gibt es hier nämlich nicht. Die Giftlichter landen im Dschungel oder werden ins Meer gekippt.

    Kürzlich wurde so ein Ding am Strand mir vor die Füße gespült. Moderne Flaschenpost einer Zivilisation, die sich „fortschrittlich“ nennt. Zerbricht eine solche Giftbirne, landen die Chemikalien im Meer. Dort wird das Gift von den Fischen aufgenommen und landet beim Dinner wieder auf unseren Tischen...

    Wohl bekomms!