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Nestle-Chef Brabeck verurteil Biobenzin

Dienstag, 25. März 2008 , von Freeman um 17:51

Nestlé-Chef Peter Brabeck warnt im Interview vor Agro-Treibstoffen und sagt:

"Dann gibt's nichts mehr zu essen. Das ist politischer Wahnsinn."

Hier ein Ausschnitt aus dem NZZ am Sonntag Interview:

Brabeck:
Unglücklich bin ich über den Boom der Biotreibstoffe.

Was ist schlecht daran?

Wenn die USA dieses Jahr 138 Mio. Tonnen Mais nur für Biotreibstoff verwenden, fehlt diese Menge für die Lebensmittelproduktion und verschärft den Kampf um den Boden. Das führt dazu, dass nicht nur der Preis für Mais in die Höhe geht, sondern auch jener für Soja und Weizen. Landwirtschaftlicher Boden wird zum knappen Gut. Ebenso Wasser, das uns auszugehen droht. Um 1 Liter Bioethanol zu produzieren, brauchen Sie 4000 Liter Wasser! Wasser ist das grössere Problem als der CO 2 -Ausstoss. Wir zapfen heute schon nicht nur die erneuerbaren, sondern auch die fossilen Wasservorräte an. Diese fossilen Vorräte wurden wie das Erdöl vor Millionen von Jahren geschaffen. Das ist kein Problem für die Schweiz mit ihrer Regenlandwirtschaft. Aber die grossen Produzenten bewässern ihre Felder heute fast alle künstlich.

Wo liegen die fossilen Wasserreserven?

Im Südwesten der USA, in Indien und in China. Zudem gibt es grosse unterirdische Reserven in der Sahara. Deshalb hat Ghadhafi eine Riesenpipeline gebaut, um dieses Wasser in den Norden Libyens zu pumpen und dort die Felder zu bewässern. Die Mandara-Seen, die mitten in der Wüste sind, entwässern sich zusehends. In Indien und China gehen die Wasserspiegel heute bereits um 1,5 Meter pro Jahr zurück. Im indischen Punjab muss man schon 100 Meter tief bohren, um noch Wasser zu finden.

Was sind die Folgen?

Diese Länder exportieren keinen Weizen mehr, sondern müssen Getreide importieren, weil ihnen das Wasser ausgeht. Saudiarabien hat vorletzte Woche angekündigt, keinen Weizen mehr zu exportieren. Kasachstan, eine traditionelle Kornkammer, und Argentinien wollen den Weizenexport einschränken. Der Weizenpreis ist ob dieser Meldungen an einem einzigen Tag um 24% in die Höhe geschnellt.

Ist der Weizenhandel eine Art virtueller Wasserhandel?

Das ist richtig. Deshalb ist es unverantwortlich und moralisch inakzeptabel, dass man enorme Subventionen zahlt, um aus Lebensmitteln Biotreibstoff zu machen. Wenn man 20% des steigenden Erdölbedarfs mit Biotreibstoffen decken will, wie das geplant ist, dann gibt's nichts mehr zu essen. Das ist politischer Wahnsinn.

Kommentar:
Wow, wenn sogar der Chef des grössten Lebensmittelkonzerns gegen Biobenzin ist, dann ist das eine wichtige Aussage. Brabeck bestätigt was ich schon lange hier geschrieben habe. Das Verbrennen von Lebensmittel in der Form von Biobenzin ist ein Verbrechen an der Menschheit, müsste sofort verboten werden. Und alle welche das Biobenzin wegen des "Umweltschutzes" anpreisen, sind entweder dumme Schafe die keine Ahnung haben was für Konsequenzen es hat oder sie sind Kriminelle welche bewusst Menschen töten wollen.

insgesamt 47 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Klar wir verbrennen Lebensmittel um unseren Arsch gemütlich 500m zur Postfiliale zu bewegen und in Afrika würden sich die Kinder über jedes Maiskorn freuen. Etwas bescheuerteres hat die Welt noch nicht gesehen. Wenn man etwas gegen den "Klimawandel" tun will dann bitte mit Verstand! Das ist genauso Menschenverachtent wie für Medikamente, die tödliche Krankheiten lindern oder gar heilen können, soviel Geld zu verlangen. Das kann sich kein Mensch der dritten Welt leisten.

  1. hazlecreek sagt:

    Das ist ein Riesenskandal und ein Verbrechen an der Menschheit das Seinesgleichen sucht. Selbst mit Palmöl wird heute Biosprit produziert und in Süd-Thailand werden immer mehr Nutzflächen für Gemüse und Früchte für den Anbei von Palmöl zur Verarbeitung zu Treibstoff umgenutzt, da einträglicher. Die Anbaumisere von Soja und Zuckerrohr in Brasilien zur Produktion von Ethanol ist hinlänglich bekannt, und dass dazu weitere Regenwaldflächen abgeholzt werden, ist schlicht und einfach kriminell.

  1. KLACHÖ sagt:

    Wir stehen wirklich an Zenit unseres Planetendaseins.
    Von nun an, geht´s bergab.

  1. Anonym sagt:

    nanu? ich boykottiere nestle
    immer noch. vielleicht werden die jetzt guut? schaumermal.

  1. Raffael sagt:

    Ganz so ein Wassersparer ist dieser Brabeck auch nicht wie er es gerne hinstellt.
    Nestle produziert das eigene Wasser "Pure Live" in Brasilien verkauft das Wasser in noch 12 andere Länder und pumpt, weil denen das Wasser das die Quelle hergibt nicht genug ist,das Wasser noch tief aus der Quelle heraus.
    Damit wird das Grundwasser verunreinigt und die ganze Gegend wird verödet und Unbewohnbar.
    Danach ziehen die Heuschrecken weiter.
    Ich hoffe nur dass sich die Menschen dort bald wehren.

  1. Jochen Hoff sagt:

    Halt. Das ganze bitte noch mal auf Anfang. Der Hunger auf der Welt ist ein reines Verteilungsproblem. Wir könnten jederzeit jeden Menschen ernähren.

    Bis heute vernichten wir in Europa noch mehr Nahrungsmittel als wir in Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen verwandeln.

    Der Begriff Biosprit ist Blödsinn, weil es sich nicht um biologisch angebautes Getreide handelt, sondern dieses Getreide unter hohem Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden die verharmlost Pflanzenschutzmittel genannt werden, auf normalen Anbauflächen angebaut wird.

    Das ganze ist von dem Begriff Biotreibstoff ungefähr so weit entfernt wie Viagra von gemütlichem Sex bei gegenseitigem Verlangen.

    Da die aus Pflanzenölen gewonnenen Treibstoffe geestert werden müssen, weil unsere Treibstoffleitungen sonst löcherig werden und Alkohol destilliert werden muss, ist es unbedingt erforderlich dafür eine saubere Energiebilanz aufzustellen.

    Die ist häufig besser, als die von Rohölprodukten. Eine wichtige Voraussetzung ist aber das die richtigen Anbauflächen und die richtigen Pflanzen verwendet werden.

    In Europa bieten sich die Stilllegungsflächen, die Wegränder, Autobahn- Bahn und Schiffahrstwegseitenstreifen, sowie andere nicht genutzte Flächen an.

    Da wir bei der zu erwartenden Erderwärmung aber auch bei Kälte einen Schutz für unsere landwirtschaftlichen Anbauflächen brauchen bietet sich die Wiederanflanzung von Hecken an.

    Gründliche Nutzung von Bioabfall, Sondernanbauflächen, Heckenschnitt und Abfällen der Forstwirtschaft, würde es ermöglichen in hohem Maße Wasserstoff herzustellen, der ungefähr 14-21 Prozent unseres Energiebedarfes abdecken könnte.

    Ungefähr die Hälfte unseres Energiebedarfes ließe sich durch klügeres wirtschaften, Wärmedämmung und vor allem Verzicht auf Leertransporte einsparen.

    Wärmepumpen, Sonnenwärme, Windkraft und Kohle schaffen den Rest. Rohöl wird für die Chemie gebraucht und kann solange gestreckt werden bis wir in der Lage sind mit Algen genügend Biomasse zu erzeugen um wieder auf unser heutiges Energieniveau zu kommen. Bis dahin werden wir den Gürtel enger schnallen müssen.

    Aber das regelt sich sehr schnell von selbst. Die Amerikaner haben in Südamerika schon Sojawüsten hinterlassen und schaffen gerade die ersten im eigenen Land. Sie züchten sich den Hunger selbst.

    Den Nestle Chef würde ich nicht überbewerten. Dem geht es um billigere Einkaufspreise überall in der Welt, um seine Gewinne zu steigern. Nicht um die hungernden Menschen.

  1. Anonym sagt:

    Zum Thema Palmöl kam erst vor kurzem eine Sendung im Fernsehen. Weiß aber nicht mehr ob es Arte oder WDR war.

    Zumindesten war es wirklich interessant und zeigt, wie gewissenlos die Menschen selbst oder besser gesagt gerade in 3.-Welt-Ländern umgehen.

    Durch den Anbau der Palmölpflanzen, die trockenen Boden brauchen, wird dem Boden durch Brandrodung ja jegliche Kraft genommen und die Bauern sind auch nicht mehr in der Lage wichtige Pflanzen wie Getreide oder Bananen oder was auch sonst anzubauen.

    Zudem werden diese Aktionen laut Sendung auch von Deutschland finanziert. Aber wen wundert das heutzutage überhaupt noch.

    Beim Sehen der Sendung ist mir der Gedanke gekommen, warum nicht gleich in Trockengebieten anzubauen, statt fruchtbare Flächen für immer zu zerstören. Es gibt ja genügend Wüsten und Steppen auf der Welt.

  1. Neutrino sagt:

    Kritik an Biokraftstoffboom - Gefahr für Ernährungssicherheit
    http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=10299

  1. Gangarth sagt:

    Ich finde es schon richtig auf Bio-Treibstoff zu setzen, nur sollten dafür eine essbaren Pflanzen und Futterpflanzen verwendet werden. Aus Hanf kann man dieses z. B. sehr gut machen. Es liegt also nicht an der Idee, sondern wie immer an der Ausführung. Dieses ist aber bestimmt auch so gewollt.
    Ich denke der Chef von Nestlé hat eher ein Problem mit den steigenden Rohstoffkosten.

    Gruß
    Gangarth

  1. Anonym sagt:

    Seht euch "We feed the World" an,dann weiß man mit wem man es beim Herrn Brabeck zu tun hat.Das was er über Biotreibstoff sagt,weiß man schon seit Jahren und da plappert er nix Neues. Der feine Herr Brabeck und die Firma Nestle haben so viel Dreck am Stecken ,dass es für mich bedeutungslos ist ,wenn er solche Äußerungen tätigt. Ich hab ihn in Davos gehört. So etwas menschenverachtendes wie ihn ,ist mir noch nie untergekommen.

  1. Anonym sagt:

    Lebensmittel zum Autofahren anbauen, waerend andere hungern kann man nicht mehr rational erklaeren.
    Manchmal frage ich mich ob uns UFO-Technologie vorenthalten wird, Area 51 und so, kann man Neutrino-Energie nutzen oder Magnetenergie ohne von Thermodynamikern belaechelt zu werden, sind die ganzen Zeugen des Disclosure Project total gaga und senil?
    Die Hauptsache ist - nicht Alternativen erforschen damit kann man ja morgen seinen Profit nicht steigern.
    Ich weiss nur, sollte einmal aus dem Auto hinten Wasser rauskommen dann werden wir ertrinken. :-)
    Shepple are Sheeple

  1. Anonym sagt:

    Bei solchen Zuständen wundert es mich nicht, daß Nikola Tesla und seinen Forschungen und Entdeckungen bezüglich freier Energie von Seiten der Großbanken und -konzerne soviele Steine in den Weg gelegt wurden. Wie kann es sein, daß nicht nur seine, sondern auch alle anderen Entdeckungen in dieser Richtung, so erfolgreich unterdrückt wurden und nie wirkliche Unterstützer fanden, um Freie-Energie-Generatorn Serienreif zu machen? Dann wäre niemand mehr von Öl- oder Stromgiganten abhängig.

  1. Anonym sagt:

    In We Feed The World sagt Brabeck, manche Leute wären der Meinung Wasser sollte ein Grundrecht sein, Andere (er eingeschlossen) sind der Meinung es sollte privatisiert werden...

  1. Anonym sagt:

    Die ganze Biokraftstoff-Diskussion geht ja davon aus, das Erdöl ist endlich, geht irgendwann zu Ende, deshalb das so genannte Peak-Oil-Gelaber, deshalb muss man es sparen und durch Biodiesel ersetzen, aber das ist wieder ein Märchen, wie ja vieles eins ist.

    Das Märchen ist nämlich, es ist durch biologische Vorgänge vor millionen Jahren geschaffen worden, durch die Ablagerung von organischen Lebewesen im Meer. Das stimmt natürlich nicht. Öl kommt ganz woanders her und ist deshalb unbegrenzt vorhanden. Diese Peak-Oil-Geschichte wird erzählt, um das Öl künstlich rar zu machen, damit es teuer ist. Wenn die Menschen wüssten, es ist mehr als genügend vorhanden, dann wäre der Teufel los.

    Und das CO2 ist auch kein Grund, da können wir in die Atmosphäre pumpen wie wir wollen, am Klima ändert sich gar nichts, es wird ja sowieso wieder durch natürliche Vorgänge aus der Luft entfernt. Im Gegenteil, wenn wir kein CO2 mehr hätten, dann würde alles Leben auf der Erde sterben.

    Wir werden nur verarscht, damit die globale Elite und die Konzerne die ihnen gehören sich an uns dumm und dämlich verdienen können, und wir sind so blöd und glauben alles.

    Jetzt schüttelt ihr den Kopf, aber diese Wahrheit wird auch demnächst bekannt werden. Nur warten und Tee trinken.

  1. Anonym sagt:

    ...wundervolle Dokumentation, Freie Energie, der Wettlauf zum Nullpunkt...
    http://video.google.com/videoplay?docid=7865922874124166166&q=freie+energie&total=40&start=0&num=10&so=0&type=search&plindex=0

  1. Anonym sagt:

    @ 20:45
    Hallo, na in deiner CO2 Welt will ich ja nicht leben, ein wenig Sauerstoff ist ganz gut fuers Oberstuebchen und selbst wenn wir auf einer Oelkugel leben wuerden waere Oel nicht unbegrenzt vorhanden. Warte einfach und trinke Tee.

  1. Anonym sagt:

    Monsanto räumt Schuld an Gentech-Kontamination in Kanada ein

    Kanada - Eine sensationelle Wende nimmt der Fall des kanadischen Rapsbauern Percy Schmeiser gegen den Biotech-Multi Monsanto.

    http://www.agrarheute.com/index.php?redid=210184

  1. Anonym sagt:

    Zu Anonym von 20:45 Uhr!

    Wenn du sagst das Öl anders entstanden ist als durch Ablagerung von Pflanzen und verendeten Tieren, wodurch dann?

    Ich selbst kenne keine andere Art als die bekannte Lehrmeinung, und die ist irgendwie am Plausibelsten.

    Wäre wirklich interessant von dir zu hören, wie Öl wirklich entsteht, wenn nicht so.

  1. Anonym sagt:

    Wir wären schon lange nicht mehr von der Öl Industrie den Strom- und Gas Konzernen abhängig!
    Das Zauberwort heiß nämlich "freie Energie" mit sogenannten Elektromagnetmotoren ( die es schon lange gibt der Bevölkerung jedoch bewusst verschwiegen werden) lässt sich nämlich ohne Uran, Öl oder Bioethanol usw. Energie erzeugen! Nur würden dann die Öl Multis und die anderen Abzocker keinen Cent mehr an uns verdienen!
    Schaut doch mal hier:
    http://de.youtube.com/watch?v=SvB3PiPBozU&feature=related

    oder: http://www.perendev-power.de/produkte.htm

  1. Anonym sagt:

    Selbst wenn man keine Lebensmittelpflanzen zur Biosprit-Herstellung verwendet, so braucht man dafür auch Ackerland, was dann nicht mehr zur Lebensmittelerzeugung zur Verfügung steht.
    Somit ist jeder Anbau von Biosprit-Pflanzen, ganz gleich welche, kontraproduktiv!
    Und der Klimawandel kann dadurch garnicht beeinflusst werden, da die Faktoren dafür nichts mit den CO2-Emissionen der Menschheit zu tun haben, was jeder ehrliche Wissenschaftler bestätigen kann und von Freeman schon längst hinreichend erläutert wurde!

    Nestlé-Produkte kauf ich schon lange nicht mehr, ganz gleich, was dieser Nestlé-Chef von sich gibt. Wer dem deutschen Volk schadet, hat unseren Euro nicht verdient! Das Gleiche gilt für Nokia und andere gewissenlose Schweinefirmen!

    Und wenn wir UFO-Technologie hätten, dann bräuchten wir garantiert keinen Sprit mehr, egal ob Bio oder Nicht-Bio!

  1. Anonym sagt:

    @20:45
    Interessant Deine Ausführungen. Aber sehr vage und unglaubwürdig. Falls glaubwürdig, kannst Du diese auch belegen, oder?

    Wenn ich einen vollen Eimer kippe, wird er nicht mehr voll, nur weil ich ihn zurückdrehe und wieder kippe. Da wird nichts mehr kommen. Unsere Erde ist im Grund nur ein Eimer. Irgendwann ist's alle!

    Der Witz am Biotreibstoff ist schon der, dass mehr Erdöl für die Produktion benötigt wird, als letztlich resultiert. Die Bilanz ist also negativ. Schon das ist ein Betrug höchsten Masses.

    Aber die sind Verbrecher, keine Frage. Sie unternehmen alles, zwar (noch) gut getarnt, um die Menschheit zu reduzieren --> auf max. 500 Mio. Somit wird jede fragwürdige Handlung auf diesem Planeten in ein anderes Licht gerückt und nachvollziehbar.

    Ins selbe Kapitel geht das Thema Vieh. Auch die Viecher verwenden mehr Nahrungsmittel, als letztendlich resultiert. Also auch hier eine negative Energiebilanz.

    Wir Leichenfresser meinen, wir bräuchten dies, dabei sind wir gar nicht dafür geschaffen. Fazit: noch mehr Krankheiten, noch mehr Suchen usw., was wiederum die Pharma stützt und letztendlich den Geldfluss in die NWO und dabei werden über kurz oder lang wiederum die Bevölkerungszahlen verkleinert.

    Tja, wir könnten es alles anders haben - aber wir wollen es so, sonst wärs nichts so!

  1. Anonym sagt:

    wenn jemand etwas sagt, so tut er dies immer mit einer Intention! Man muss sich nun Fragen, was hat Herr Brabeck nun von seiner Aussage. Er ist Konzernchef des 27. größten Unternehmen der Welt (!) Nestlé handelt mit Nahrung. Wenn die Rohstoffe zur Produktion von Nahrung sich nun verteuern, dann mag das ein Konzernchef nicht, denn seine Gewinnmarge wird kleiner! Und das freut die Aktionäre nun überhaupt nicht! Man stelle fest Herr Brabeck ist kein Edelmann, wenn er solche Aussagen von sich gibt, er handelt nur in der Rolle eines Konzernchefs.

  1. Anonym sagt:

    Der "ferngesteuerte Hosenanzug" "bringt das schon rüber" ... ;)

    vgl.
    European-American Business Council

    “Investment ~ Innovation ~ Integration”

    Trans-Atlantic Bio-Fuels Standards
    EABC POLICY PAPER
    October 18 2007

  1. Anonym sagt:

    wir sitzen alle im selben boot. die einen angeln, die andern rudern.
    lomo

  1. Anonym sagt:

    Hier wird teilweise schöner Stuss geschrieben. "Öl kommt von woanders her und ist unbegrenzt vorhanden" - also Leute, bei aller Liebe, macht euch bitte nicht lächerlich!

    Zum Artikel: Ich wäre äußerst vorsichtig, Konzernbosse als Zeugen herhalten zu lassen. Also dieselben leute, die man sonst für alles Übel verantwortlich macht. Das kann nicht glaubwürdig sein. Ich stelle außerdem in allen politischen Blogs immer wieder fest, dass es bezüglich umweltpolitischer Themen ein großes Halbwissen gibt. Mein völlig unbedeutender Vorschlag wäre, diese Themen ganz weit hinten anzustellen, da sie viel zu komplex sind. Ein gutes Beispiel ist das Klima, bei dem alle wissen (sollten), dass es sich momentan rasant verändert, aber niemand wirklich sagen kann, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Umwelt oder Klima lassen sich nicht in einfache Modelle zwängen wie etwa die Finanzpolitik oder die wahren Gründe für den "war on terror". Deshalb: Hinterfragen - Ja. Einfache Antworten geben - Nein! Das würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwann nach hinten losgehen.

  1. gizmo sagt:

    @ anonym 20:45

    Das mit dem abiotischen Ursprung von Öl habe ich auch schon gehört, finde es aber ziemlich unlogisch. Woher soll das kommen?!?

    Der grösste (einzige?) Energielieferant ist unsere Sonne, also kann das Öl nur durch ihre Einwirkung entstehen. Da im ganzen Öl dieser Welt eine ungeheure Menge Energie steckt, muss diese während tausenden von Jahren gesammelt worden sein. Darum denke ich, dass nur der biologische Ursprung plausibel ist.

  1. Anonym sagt:

    Tut mir leid, aber ich kann Brabeck einfach nicht bewundern, fuer mich ist er ein Kleptokrat der uebelsten Sorte.
    Bananenbenzin finde ich auch doof, aber ohne Nestle waere die Welt doch schoener.

  1. Anonym sagt:

    man bedenke aber auch immer die arbeitsplätze....
    und dass mal jemand was sagt aus dieser chefetage, sorry, das sind wir uns doch echt nicht gewohnt. oder weiss jemand ein beispiel?
    wenn ja, beispiele bringen vor dem verteufeln.

    aber was anderes, in einem anderen thread von freeman hat jemand geschrieben dass per 1.1.09 die todesstrafe eingeführt wird in europa, mit der neuen EU-verfassung. dafür hätt ich gern ne quelle, ne handfeste. weil das kann ich mir schlichtweg nicht vorstellen. und hab auch nix gefunden.

    schöne grüsse lomo

  1. Anonym sagt:

    ich bin neu hier und wäre froh zu erfahren was ein "gesteuerter Hosenanzug" ist.

  1. Anonym sagt:

    Zum Thema A-biotisches Oel, was eigentlich durch das griechische Wort PETROL (Petros = Stein/Felsen) schon ausgedrückt wird, lege ich den folgenden Link:

    http://www.earthfiles.de/artikel/Oelschwindel.pdf

    Nach dem Studium dieser Lektüre war es für mich klar, weshalb die Griechen diesen Saft nicht Biol getauft haben. An der Türkischen Küste soll es zudem schon Metanaustritte geben, die zum Teil schon seit über 2'000 Jahren brennen. Wie kommt denn das, wenn Oel endlich wäre ?

    Mach weiter so Freeman.

  1. Anonym sagt:

    @ 1.19
    der findet die welt ohne dich vielleicht auch schöner. und jetzt gibst du auf?
    weisst du, der brabeck mag sein was er ist, aber er outet sich wenigstens.


    das kann man von bush und konsorte echt nicht behaupten. die finden ihren krieg immer noch vertretbar, ist ja gegen den terrorismus, gegen die achse des bösen. also gegen die ganze welt.

    da würd ich mir weitaus mehr sorgen machen. der nestlechef bringt punkte zum tag die man sonst nirgends liest. und sorry, er hat recht. das ist ein riesenhohn, das ist oberzynisch, dass man plantagen macht damit autos rumkurven können in irgendwo, aber menschen nix zu essen haben. das ist fact. und jeder der das nicht objektiv betrachtet ist zyniker.

    lomo

    bitte mal alles etwas differenziert angucken. ...

  1. Anonym sagt:

    Von Knappheit keine Spur - das Geheimnis des Erdöls

    Dr. Phil. Siegfried Emanuel Tischler

    http://www.wahrheitssuche.org/erdoel.html

  1. Anonym sagt:

    @26. März 2008 07:23

    wie kann eine methan quelle über 2000 jahre brennen, genau aus dem selben grund warum in australien eine kohleflötz seit über 2000 jahre brennt, weil keine luft dazu koimmt und er nur langsam schwellt. genau so ist es bei der methanquelle in der türkei, da brennt einfach nur ein klize klize kleiner teil und durch fehlende luftzufuhr wird es wahrscheinlich noch weitere 2000 jahre brennen.

  1. Anonym sagt:

    Vielleicht macht Herr Brabeck mit diesem Interview ganz geschickt Werbung für sich und seinen Konzern?
    Ich beobachte diese Taktik bei Kirchenleuten, "Experten", Politikern , die unbedingt sich damit weiterempfehlen wollen.

  1. Anonym sagt:

    @ 08:38
    keine spur von knappheit ???
    schau dir die produktionsmenge von norwegen an, da gehts bergab mit der förderquote seit 3 oder 4 jahren.

    und selbst wenn es eine biotische möglichkeit gibt öl zu erzeugen dauert es recht lange bis genug zusammengekommen ist um es gewinnfähig zu fördern.

    alle die glauben der oilpeak ist ein fake bitte liefert mir infos ich hab leider nichts gefunden was glaubwürdig ist oder 10 mal den selben bericht vom selben autor.

    ich möchte infos von ölqeullen die schon mal mehrmals einbrüche erlebt haben und immer wieder zur liefermenge zurück gekehrt sind, die sie schon einmal erreicht haben.

    danke ganz lieb

  1. Anonym sagt:

    @ 25. März 2008 22:12

    was sind denn das für Generatoren auf http://www.perendev-power.de/produkte.htm ? die Bilder sehen sehr unscharf aus und Erklärungen dazu gebt es auch nicht wirklich ... gern auch per Mail an hope@discardmail.de

  1. Anonym sagt:

    Biobenzin hin oder her.
    Ich kaufe bei Nestle nichts!!!
    Und ein so grosser Konzer wird sein Verhalten auch nicht endern wollen.

  1. Anonym sagt:

    Die Generatoren von http://www.perendev-power.de finde ich auch interessant. Sie sind saumäßig teuer (der kleine 90 kW Generator 19.000 €) und man erfährt nicht so richtig wie das funktioniert.

    Kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der so ein Ding hat? ^^

    Womit laufen die überhaupt?

  1. Anonym sagt:

    Die heimliche Absicht hinter den Bio-Sprit-Plänen der Bush-Administration

    http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=3482&lg=de

    von F. William ENGDAHL (http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/)

  1. Anonym sagt:

    Welch Lichtblick Herr Nestlé-Chef. Seine Aussage macht ihn in meinen Augen trotzdem nicht zu einem besseren Mensch. Ein Bewußtseinswandel liegt dem wohl nicht zu Grunde. :-) Taten zählen! Seine Taten sind ja ach so toll für die Menschheit. Denaturisierte Nahrung ist ja so gesund. Und was er noch so alles treibt. Hauptsache Kohle scheffeln. Ja, die Gier ist schon ein Übel. Zu den Themen Freie Energie u. Ölknappheit (?) verweise ich gerne auf www.wahrheitssuche.org. Gruß u. Nestlé "Nein Danke".

  1. Ronald sagt:

    Ohne die Aussage des Artikels, dass die Erzeugung von Biobenzin ein Verbrechen an Milliarden Hungernden ist auch nur im Geringsten in Zweifel ziehen zu wollen noch eine kleine Ergänzung zu Nestle-Chef Brabeck.

    Im Film "We feed the world" kommt er ausführlich ab 1:27 h zu Wort. Dies ist so interessant, dass ich auch mal mitgeschrieben habe:

    "Peter Brabeck - Konzern-Chef von Nestlé:

    Der Nestlé-Konzern ist weltweit größter Abfüller von Trinkwasser -

    "Ja es gibt da bei uns ein schönes Lied 'Wasser braucht das liebe Vieh holera und holeri' wenn sie sich erinnern können. Also Wasser ist natürlich das wichtigste Rohmaterial das wir heute noch auf der Welt haben. Es geht darum ob wir das normale Wasserversorgung der Bevölkerung privatisieren oder nicht. Und da gibt es zwei verschiedene Anschauungen.

    Die eine Anschauung - extrem würde ich sagen - wird von einigen, von den NGOs vertreten, die darauf pochen, daß Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heißt, als Mensch sollten sie einfach Recht haben um Wasser zu haben. Das ist die eine Extremlösung, ja.

    Und die andere die sagt Wasser ist ein Lebensmittel. So wie jedes andere Lebensmittel sollte das einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube es ist besser man gibt einem Lebensmittel einen Wert so daß wir alle bewußt sind daß das etwas kostet und dann anschließend versucht, daß man mehr spezifisch für diesen Teil der Bevölkerung der keinen Zugang zu diesem Wasser hat, daß man dort etwas spezifisch hereingreift und da gibts ja [viele?] Möglichkeiten, also...

    Ich bin immer noch der Meinung, daß die größte soziale Verantwortung jedes, jeglichen Geschäftsführers darin besteht, daß er die Zukunft, die erfolgreiche profitable Zukunft seines Unternehmens festhält und daß er die sicher stellt. Denn nur wenn wir langfristig weiter bestehen können sind wir auch in der Lage in der Lösung der Probleme die es auf der Welt gibt aktiv teilzunehmen. Wir sind in der Lage zunächst einmal selbst Arbeit zu schaffen 275.000 hier 1,2 Millionen im Prinzip direkt von uns abhängig, das macht ungefähr Viereinhalb Millionen Personen weil nocheinmal hinter jedem Angestellten da sind nocheinmal drei Personen dahinter, also mindestens viereinhalb Millionen Personen die direkt von uns abhängig sind.

    Wenn sie Arbeit schaffen wollen dann müssen sie arbeiten und nicht so wie es in der Vergangenheit gewesen ist daß man die bestehende Arbeit verteilt. Wenn sie sich erinnern de Hauptargument des 35-Stunden-Woche war, daß es nur gewisse Arbeit gibt und es ist besser wir arbeiten weniger und verteilen dann die Arbeit an mehr. Das hat sich ganz klar herausgezahlt, herausgezeigt, daß das absolut falsch ist. Wenn sie mehr Arbeit schaffen wolle, müssen sie mehr arbeiten. Dazu müssen wir ein positiveres Weltbild schaffen für den Menschen und ich sehe absolut keinen Grund warum wir nicht positiv über die Zukunft sein können. Wir haben noch nie so gut gelebt, wir hatten noch nie so viel Geld, wir waren noch nie so gesund, wir haben noch nie so lange gelebt, wir haben alles was wir wollen - und trotzdem psychologisch in einer Trauerstimmung"

    Und im NZZ-Interview sagt der gleiche Brabeck dann: "Um 1 Liter Bioethanol zu produzieren, brauchen Sie 4000 Liter Wasser!"

    Mir scheint hier wettert ein Verbrecher gegen andere Verbrecher welche in sein Revier eindringen wollen.

    Ronald

  1. Anonym sagt:

    Es ist ja auch völlig klar, warum er Wasser als Lebensmittel einen Wert geben will. Denn genau er bekommt diesen Wert...

    Ich finde überhaupt nicht, dass Wasser etwas kosten muss. Ich bezahle gerne die Verpackung, den Transport, die Aufbereitung etc. Aber wenn ich eine Quelle finde oder einen Brunnen besitze, dann bezahle ich keinen Cent. Wem auch? Dem Staat? Nestlé? ^^

  1. Anonym sagt:

    Was ist wohl wichtiger?
    Dass jeder Mensch seinen Profit hat,
    oder dass jeder Mensch sein Wasser hat ?
    Zum Teufel mit dem Profit !
    Wasser fuer alle !
    Ich brauche keine (Sklaven)Arbeit.
    Ich brauche
    1.) Mein Stueck Land
    2.) Mein Haus
    3.) Meine Ruhe ( Freiheit )
    so wie jeder von euch.
    Nein! Politiker brauche ich keine !
    LAKOTA ich komme... ;-)

  1. Anonym sagt:

    @17:42

    zum thema öl dürfte das das einzige sein das es gibt und selbst ich kann dazu sagen das ein paar punkte falsch sind, die gschichte hats bewiesen wie bei den eugene island die ja als unerschöpflich gelten und seit 96 immer weniger öl liefern.

    http://www.lifeaftertheoilcrash.net/showmetheoil.html

    genau so der ölsand der nach wie vor mehr enegrie kostet um ihn in öl und bitumen zu verwandeln als das man nachher rausbekommt, laut http://www.wahrheitssuche.org/erdoel.html
    wäre es effizient erdöl zu benutzten um weniger ölsand zu fördern ?!?!?!

    ich möchte echte infos zum ölschwindel nicht die ich mit meinem wissen sofort zerlegen kann.

  1. Anonym sagt:

    schön, wenn er Biobenzin verurteilt. Aber Wasser (Grundwasser) privatisieren will er trotzdem.

  1. Anonym sagt:

    alles stinker.

  1. Anonym sagt:

    Also hier kann ich die Argumentation nicht ganz nachvollziehen!

    Was dieser Mann verfolgt ist einzig und allein die Kontrolle über lebensmittel und Wasser - er fordert den Ausverkauf der Landwirtschaft.

    Übrigens hat früher ein Ackergaul auch das Gras gefressen, das gewachsen ist!

    Es wäre sogar sinnvoll z. B. kaltgepresstes Rapsöl fahren zu können, denn das kann man als Landwirt sogar komplett selbst produzieren und hat keine Einflussnahme anderer! Außerdem ist die CO 2 Bilanz bei Rapsöl nicht so schlecht wie immer behauptet wird! Schließlich kommt aus dem Raps nicht nur das Öl sondern auch der "Rapskuchen" der in der Rinderfütterung eingesetzt werden kann!

    Übrigens ist eigentlich genug Fläche für alle vorhanden! Es ist eben nur so, dass die Armen in den Entwicklungsländern keinen Zugang dazu haben! Es wird Soja für die Tierhhaltung in Europa aus Ländern importiert, in denen Menschen hungern und umgekehrt wird in Europa bei der Tierhaltung mehr produziert als Verbraucht wird (durch Politik, die auch gegen die heimischen Bauern gerichtet ist) und die Überschussproduktion mit Exporterstattungen in entwicklungsländern auf den Markt gebracht, das wiederum meist die heimische Landwirtschaft dort durch dieses dumping vernichtet!

    Alles ist von "Oben" gewollt!