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Schweizer Nationalbank rettet den Euro mit 100 Milliarden

Samstag, 22. Mai 2010 , von Freeman um 12:05

Wollen wir doch das blöde Geschwätz der deutschen Regierung mal beiseite lassen, sie würden den Euro retten und damit Europa. Das ist doch alles nur Blabla. Taten sind wichtig und die Schweizer Nationalbank (SNB) hat mit massiven Stützungskäufen in den letzten Wochen wirklich den Euro vor einem totalen Absturz gerettet. Dabei ist die Schweiz nicht mal Mitglied der EU und der Eurozone. 100 Milliarden Franken sind es mittlerweile, selbstverständlich nicht nur aus Nächstenliebe.

Zum Vergleich, der gesamte Staatshaushalt des Schweizer Bundes beträgt nur 55 Milliarden Franken pro Jahr. Die SNB gibt fast doppelt so viel Geld aus um den Euro zu retten, als der Bund an Steuern einnimmt. Sagenhaft!

Der Kurs des Euros fiel in der vergangenen Woche gegenüber den Franken auf 1'39, was ein noch nie da gewesener negativer Rekord bedeutet. Um einen weiteres Abschmieren zu verhindern hat die SNB schon seit Jahresbeginn Euros gekauft und in den letzten Tagen und Wochen verstärkt. Damit ist es ihr gelungen, den Kurs auf fast 1,46 wieder hoch zu bringen. Aber die Schwäche dauert an und zurzeit wird der Euro mit 1,44 gehandelt, was weitere Interventionen notwendig macht.

Der Hauptgrund für diese währungspolitische Massnahme ist der Schutz der Schweizer Wirtschaft. Schreitet die Nationalbank nicht ein, wird die Schweizer Währung zu teuer und der Export und der Tourismus leiden darunter.

Es gilt deshalb abzuwägen, was ist besser, ein starker Franken, damit die Importe billiger werden oder ist es besser einzugreifen, um damit die Konkurrenzfähigkeit zu schützen. Die SNB hat sich für letzteres entschieden.

Wenn man es genau betrachtet und Gold als Massstab nimmt, findet jetzt unter den wichtigsten Währungen, Dollar, Euro, Yen und Franken, ein Wettlauf nach unten statt. Keiner will zu teuer gegenüber den anderen werden. Deshalb wird massiv eingegriffen.

Eine Notenbank hat nur zwei Möglichkeiten in die Märkte einzugreifen. Entweder sie verändert die Zinsen oder sie beteiligt sich am Devisenhandel. Da der Zinssatz fast bei Null liegt, gibt es dort keinen Spielraum mehr, um den Franken weniger attraktiv zu machen. Obwohl, es gab mal eine Zeit, da hat die SNB sogar Minuszinsen für ausländische Anlagen verlangt, also einen Strafzins, um den Geldzufluss abzuwehren.

Zu dieser Massnahmen greift die SNB noch nicht, deshalb bleibt nur der Kauf des Euros übrig und das in gigantischen Mengen. Wegen den mangelnden Vertrauen der Investoren in den Euro, schmeissen diese ihn über Bord und die SNB kauft so viel wie möglich davon auf, stützt damit den Preis, der sonst ins bodenlose fallen würde.

Dadurch hat die SNB einen sehr hohen Bestand an Euros in der Kasse und wenn der Kurs weiter fällt, beschärt das grosse Verluste. Alleine Im April hat die SNB damit 1,5 Milliarden Franken verloren, wie die publizierten Zahlen zeigen.

In den letzten drei Jahren hat der Euro gegenüber dem Franken fast 13 Prozent an Wert verloren und alleine seit Jahresbeginn fast 5,5 Prozent.

Aber nicht nur die SNB "erleidet" einen Verlust, sondern die Schweizer Bevölkerung auch. Durch die damit verbundenen Zunahme der Geldmenge wird eine Inflation ausgelöst. Wegen der Banken- und Eurorettung ist die Geldmenge seit 2007 um 50 Prozent gestiegen, alleine in den letzten 12 Monaten um 10 Prozent und es wird weiter gehen. Die richtige Teuerung kommt ja noch und der Schweizer Konsument wird den Preis dafür zahlen.

Deshalb ist die Kritik der Dummschwätzer aus dem Euroraum völlig daneben, die Schweiz würde nicht helfen. Ohne diese massiven Stützungskäufe der SNB wäre der Euro völlig im Keller.

Die Überschuldung und Ungleichheit der Länder der Eurozone wird aber damit in keiner Weise behoben, kein Problem gelöst, sondern nur das Unausweichliche verschoben. Tatsächlich sind die sogenannten Rettungsaktionen, wie gestern wieder vom Bundestag beschlossen, ein Raubzug gegen die Bevölkerung in der EU und speziell Deutschlands, nur zum Vorteil der Bankster. Sie bekommen das ganze Geld und nicht die Griechen oder die anderen PIIGS-Länder. Eine verbrecherische Umverteilung des Vermögens von unten nach oben, den die Volkzertreter ermöglichen.

Ausserdem ist für mich die Handlungsweise der SNB eine völlig falsche Politik, ja sogar Landesverrat, denn damit setzt sie uns ins gleiche Boot, das voller Löcher ist und egal was sie machen, so oder so untergehen wird.

Verwandte Artikel: Die Schweizer Nationalbank zerstört den Franken, Ein Blick hinter die Kulissen der Hochfinanz

insgesamt 20 Kommentare:

  1. Sly sagt:

    Ich würde mir ja eigentlich wünschen, die Schweiz würde NICHT helfen, damit das klägliche Spiel mit dem Euro schneller ein Ende hat!

  1. Oh je, die Schweizer sollen lieber nichts Unüberlegtes machen. Bitte wertet nicht euren schönen Schweizer Franken ab. Denn wenn der Euro keinen Wert mehr hat, gegen welche Währung können wir dann noch unser ganzes Gold eintauschen?

    Aber genug jetzt! Habt ihr in der Schweiz auch so schönes Wetter? Statt den Tag im Internet zu verbringen, solltet ihr besser alle an den Strand fahren. Das mache ich jetzt nämlich auch!! ;-)

  1. IrlandsCall sagt:

    ich fände es sinvoller wenn die schweiz mir "meinen anteil" er 100 milliarden auf mein privater konto zahlt. vielen dank auch :D
    im ernst, der euro muss crashen, mitsamt seiner globalisierenden politik.

  1. stein sagt:

    So langsam wünscht man sich das ganze herumgeeiere mit dem Geld zum Teufel. Es wäre besser wenn der Euro so schnell wie möglich zusammenbricht und die Völker in Europa wieder ihre eigene Suppe kochen. Verschiedene Geldmentalitäten unter einen Tisch zu bringen ist Dummheit und funktioniert nicht.

    Das Zwangsverheiratete Europa tut mir leid. Ohne diese Europadiktatur hätte sich zwischen den Europäern echte Freundschaften und gute, gesunde Beziehungen entwickeln können. Wenn der Laden zusammenbricht wird es nur noch gegenseitige Beschuldigungen geben.

    Schuld sind unsere Politiker die alles gegen den gesunden Volksverstand entscheiden. Falls sie wirklich Marionetten sind dann wäre es so langsam besser für sie die Koffer zu packen.

    Parlamentarisch ist da nichts mehr zu machen. Ein Umsturz oder eine Revolution ist vorauszusehen. So langsam hat man die Schnauze voll. Keine Angst, es muss nicht unbedingt zu unkontrollierten gewaltausbrüchen kommen. Seht euch Bolivien an. Und vor allen Dingen nimmt euch mal deren neue Verfassung zur Brust. Euch werden die Augen aufgehen!

  1. holger sagt:

    Ich nehme an das die auch nur helfen, weil sie genug Schuldscheine in €uro haben, die nie zurück gezahlt werden können wenn der €uro kaputt ist.

  1. Gribaldi sagt:

    Auf eine Art kann ich diese Unvernunft begreifen, dass man die Schweizer Wirtschaft vor einem zu tiefen Euro schützen muss – aber ist die Art und Weise wirklich durchdacht? Mitnichten. Hätte man diese 100 Milliarden auf die Bevölkerung verteilt, hätten wenigstens die, die dafür gearbeitet haben etwas davon gehabt. So haben wir nur die Inflation.

    Unser Geldsystem ist legalisierte Kriminalität.

  1. Roberta sagt:

    Lesetip: welt online - von Frederick Forsyth "Liebe Deutsche, wollt ihr den Euro wirklich retten?"

  1. sorry off topic :

    Die USA wird 4 Flugzeugträger in der Nähe Iran postieren und der absolute Hammer ist das die BRD den Amis eine Fregatte ( Hessen) unter deren Kommando gestellt hat .

    BR Deutschland wird wahrscheinlich an einem Angriffskrieg mitmachen .

    Der 3. Weltkrieg steht vor der Tür.

    Klar ist das die Amis die Iraner niedermachen wollen bevor die Russen ihnen die S-300 Luftabwehrsysteme liefert .

  1. stein sagt:

    Eines wundert mich, wie sich die Schweiz so masslos abzocken lässt und dieses Geldbetrugssystem unterstützt. Um sich selbst zu retten? Wenn es sich da nicht selbst in den Strudel mitreissen lässt.

    Ich habe vor einigen Jahren das Buch aus dem Kopp-verlag gelesen: "DIE GOLDVERSCHWÖRUNG" von dem Schweizer Privatbankier Ferdinand Lips. Dieses Buch war wirklich aufschlussreich. Auch für die Goldanleger. Die ehemals unabhängigen Schweizer sind betrogen und bestohlen geworden. Wie sieht es denn da aus mit der Demokratie?

    Während dessen sucht sich ein anderes Land in den südamerikanischen Anden mutig seinen eigenen weg. Bolivien. Ich möchte noch hinzufügen, dass Bolivien über Rohstoffe verfügt und die nur nicht voll ausgebeutet werden weil sie vielleicht von den USA als stille Reserve betrachtet werden. Aber die sind ja bekanntlich mit anderen Dingen beschäftigt.

    Die Bolivianer haben die ganzen Schmarotzer am Volksvermögen herausgeschmissen und damit hat sichs. Will die USA dieses Land etwa genauso umnieten wie Irak? Ich glaube kaum, dass sich diese Welteroberer und Plünderer dies noch leisten können. Südamerika ist ein anderes Pflaster.

    Hier ein von mir empfohlener Link über die neue Verfassung von Bolivien, die alles bisher da gewesene in den Schatten stellt. sein.de (statt eu vertrag lieber die verfassung Boliviens)

  1. tetouan sagt:

    Die Schweiz ist doch schon längst ein EU oder besser gesagt ein ''Elite'' ferngesteuertes Land. Da können irgendwann auch ''demokratische Volksabstimmungen'' nicht mehr darüber hinwegtäuschen, die lassen sich elitekonform manipulieren falls nötig. Der einzige Unterschied ist, dass die Schweiz keine offizielle Stimme hat im EU-Parlament.

    Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist: es wird in den Medien regelrechte Hetze betrieben zwischen den deutschsprachigen Ländern.
    Leute, fallt bloss nicht auf all diesen Medienschwachsinn rein, es ist doch egal, ob wir Deutsche oder Österreicher oder Schweizer oder welche Nation auch immer angehören, wir sind alles MENSCHEN. Und lasst euch bloss nicht von Lügen und von diesem Medienschwachsinn aufhetzen.
    Diese Desinformanten müsste man allesamt zensieren. Sie schreiben ellenlange Artikel uber das, was man gar nicht wissen braucht und reden seitenlang um den heissen Brei herum, aber die Wahrheit sagen sie so gut wie nie, sondern sie verdrehen sie höchstens.

    Was mir auffällt, da ich ja als Schweizerin seit fast 10 Jahren im Ausland lebe: viele von MSM ''informierte'' Leute haben ein Bild von der Schweiz lediglich als Steuerparadies und sie glauben, die Schweizer sind ein Haufen Finanz-Mafiosos, und sie glauben, der schweizer Bevölkerung geht es deswegen gut, weil sie sich an andern Staten bereichern und die Welt ausbeuten. Es lässt sich zum Teil unterschwelliger Hass oder zumindest viele falsche und unberechtigte Vorurteile gegen die Schweizer herausfühlen. Das war früher nicht so.
    Natürlich ist auf dem Finanzplatz Schweiz vieles schräg gelaufen, das deckte ja schon Jean Ziegler vor 20 Jahren manches auf, und es wurde deswegen Rufmord gegen ihn gemacht etc.
    Aber da kann doch das Schweizervolk nix dafür, wenn diese Abzocker ihre schmutzigen Geschäfte via Schweiz abwickeln.

    Für mich war die CH noch nie ein ''Steuerparadies'' gewesen, lol, im Gegenteil. Als ich mal vor Jahren versehentlich bei einer Steuerrate 50 Rappen zuwenig eingezahlt hatte, bekam ich deswegen Mahnungen und eine Betreibung LOL!!! was den Staat viel mehr gekostet hat, als die fehlenden 50 Rappen von mir. Und das ist wirklich wahr, auch wenn es unglaublich scheinen mag und völlig lächerlich ist.

    Zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz veruchen sie in letzter Zeit auffällig oft und sehr bewusst das Prinzip ''teile und herrsche'' anzuwenden. Das ist meine Ansicht.
    Hoffentlich fallen nicht allzuviele Leute darauf rein.

    Gruss

  1. alfonlein sagt:

    Stimme dir zu.
    Das der Euro dem Untergang nahe ist wird immer klarer.
    Diese Riesenausgabe der kleinen Schweiz in eine tote Währung ist wirklich Volksverrat, die Verluste werden gigantisch sein und bald kommen.
    Aber diese Vermögensvernichtung scheint Tradition zu haben.
    Vor einigen Jahren hat die Schweiz einen großen Teil ihres Goldes zu einem Bruchteil des heutigen Preises verkauft, fast zum Preistiefpunkt.
    Nun kauft sie dafür Papier.

  1. TommyHB sagt:

    Nun nehmen wir die Schweiz halt mit ins Boot.

    Sie sorgen für die Rettung des Euros und der Eurozone, gehen bis an ihre Belastungsgrenze und kommen am Ende nicht mehr darum herum, das aufzugeben was sie immer hatten den SFr. Die Abtrünnigen die immer gegen Euro und Euroland waren, werden denke ich über kurz oder lang nachgeben und einknicken und sich ebenfalls dem Euro bekennen und der Eurozone beitreten.

    Nur so eine Vermutung zu diesem Spiel von meiner Seite.

  1. Haniel sagt:

    Ich fühle mich wie in einem abstürzenden Flugzeug, das dauert ja ewig, bis es endlich kracht! Was nützen uns die Taschen voller Geld oder Gold? Im Flugzeug sitzen auch die Selbstmordattentäter, welche uns das eingebrockt haben. Wer wird überleben? Wir wissen es nicht. Wir haben uns jahrelang nur auf diesen Absturz vorbereitet, unsere Gedanken waren nur Geld und Gold, wir haben unser kulturelles Leben vernachlässigt, jezt könen wir in den verbleibenden Minuten noch ein gutes Buch lesen oder meditieren, warum wir die Finanzkrise zum Lebensinhalt erhoben haben.

  1. frohnatur sagt:

    stein hat gesagt...
    "Schuld sind unsere Politiker die alles gegen den gesunden Volksverstand entscheiden."

    Jede Entscheidung gegen den "gesunden Volksverstand" ist eine Entscheidung für den "entarteten Unverstand" der Politiker. Dieser hat nur einen Sinn und Zweck: persönlich Geld und Macht gewinnen - und sonst garnichts!

  1. m. sagt:

    "Wenn man es genau betrachtet und Gold als Massstab nimmt, findet jetzt unter den wichtigsten Währungen, Dollar, Euro, Yen und Franken, ein Wettlauf nach unten statt. Keiner will zu teuer gegenüber den anderen werden. Deshalb wird massiv eingegriffen."

    Selbes Szenario werden wir innerhalb der EU haben wenn der Euro zerfallen sollte.

  1. KAANGOO sagt:

    Ich würde sagen, die Beteiligung der Schweiz hat nur einen Grund!
    Alles um den kleinen Mann zu vernichten, es ist keine Verzögerung den Euro zu retten!DIE wissen schon warum die das machen!!
    Was machen denn die Bürger im Moment ? Sie versuchen Ihr Geld zu retten und kaufen Gold oder versuchen es irgendwie zu investieren um Verluste zu vermeiden. Einige waren schlau(glauben sie!)und haben schon letztes Jahr Gold gekauft und haben dadurch jede Menge Gewinne erzielt, was werden sie jetzt machen? Ihre Gewinne ausgeben oder aus Übermut andere Geschäfte tätigen und schon sind wir wieder im Kreislauf(Wie beim Aktien-Boom vor einigen Jahren) was ich damit sagen möchte, egal was wir machen oder wir versuchen ! Unsere Verluste werden immer größer sein als unsere Gewinne....bei Gewinn, KONSUM für Sachen die wir nicht brauchen also werden am Ende die Gewinnen, die dahinter sitzen, es sei denn wir stehen auf und unternehmen etwas, und ich meine nicht, das wir Krieg führen, REVOLUTION!!! wir sollten sie mit Ihren eigen Waffen schlagen.... aber dazu ein anderes Mal mehr ;-)
    (SORRY für Rechtschreibfehler hatte es eilig)

  1. simorre sagt:

    Ja das ist Landesverrat. Aber dieser Verrat reiht sich in eine ganze Serie von Volksbetrügereien ein. Tinnerakten wurden geschreddert (im Bundeshaus unter Chr. Blocher) auf geheiss des US Geheimdienstes (CH Ingenieur, welcher für die USA das iranische Atomwaffenprogramm sabotiert haben soll), Kundendossiers der UBS werden an die USA ausgeliefert, obwohl damit schweizer Recht verletzt wurde sinnlose Stützung einer Währung die bereits kaputt ist. Die NB und die Bankenaufsicht FINMA sind infiltrierte Versagerinstitute. Es ist ein Witz was sie in der Krise geboten haben und sie haben, so vermute ich den Auftrag die CH (als letztes nicht EU Land) an die Wand zu drücken. Unsere Wirtschaft steht zu gut da, sie muss kaputt gemacht werden und unsere Währung schwach gehalten werden. Denn der sfr darf nicht sein, die Rochefellers u.co wollen eine Weltwährung. Die Schweiz ist ein Hindernis geworden. In der Schweiz spricht man über Ethik und Moral, weil man das Messer noch nicht dermassen am Hals hat wie in anderen Ländern. Das will man ändern.
    Freeman Du hast Recht die NB hat kriminell gehandelt.

  1. Noch hat der Dammbruch der EZB-Liquidität das Euro-Land nicht überflutet. Noch sind die Anleger durch den ungeheuren Tabubruch der Europäischen Zentralbank vielfach gelähmt und unfähig, die Tragweite der Aufhebung des Euro-Stabilitätskorsetts vollständig zu erfassen. Aber das kann sich ganz schnell ändern. Der Betrug am Wähler/Sparer wir immer offensichtlicher. Der entscheidende Unterschied zu 1989 wird das Fehlen eines auffangenden Staatsapparats sein. Die Schergen der DDR genossen 1989 bis dato den Schutzschirm des BRD-Apparats. Wer wird die Schergen dieser Welt in einem kommenden Game Over Szenario schützen können?

    Wie wird dieses Volk reagieren, zu einem Zeitpunkt, an dem das Gefühl in den Menschen vorherrschen dürfte, vom eigenen "Staat" belogen, betrogen und bestohlen worden zu sein?

    “Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist." (Rothschild Brothers, June 28, 1863, to US business partners, freiheit.fosc.biz/zitate)

    Verhindert die Agenda 2020: Jobcenter Berlin Pankow bei der Arbeit!

  1. Nelson sagt:

    Teil 1

    Also wie war das noch mal, wenn der Euro schwach ist, dann ist es schlecht, deswegen muss der Euro gestützt werden. Aber das ist nur so beim Euro, beim Schweizer Franken ist das ganz anders, denn der muss nämlich schwach sein, dann ist es gut, deswegen muss er inflationiert werden. Was daran logisch sein soll erschliesst sich mir hier noch nicht so ganz, aber ich bin ja auch kein Experte. Voodoo-Ökonomie nennt man das, glaub ich. Marc Faber beklagt sich ja schon seit Jahren über die destruktive Geldpolitik der SNB. Für wen arbeitet die SNB eigentlich?

    Als vor einigen Jahren der Euro stärker wurde, da hat man gejammert, das sei ganz schlimm hiess es, und nun wird er schwächer, und anstatt sich darüber zu freuen, da dies ja angeblich der Exportkonjunktur hilft, da jammert man schon wieder. Ja was denn nun?

    Wahnsinn bedeutet immer dasselbe zu tun und unterschiedliche Resultate zu erwarten. Aber ganz nach dem Prinzip von "L'étât, c'est moi", oder "wir bestimmen hier, was gut und was schlecht ist", sind die Argumente einfach nur noch beliebig. Die Elite macht, was sie will, und an das Wahlvieh wird dann noch irgendeine Begründung verfüttert, die man nachträglich einfach erfunden hat, um die Entscheidung irgendwie hübsch aussehen zu lassen.

    Wie auch immer, man könnte nun lange darüber diskutieren, ob ein starker oder ein schwacher Franken respektive Euro nützlich sei. Nützlich ist es gewiss immer die Reichen reicher und die Armen ärmer zu machen - für die Reichen wenigstens. Und da man den Massen ja nun eine Sklavenmentalität einprogrammiert hat, ihnen also beständig suggeriert hat, es wäre eine Tugend Opfer zu erbringen, und eine Sünde Opfer zu verweigern, so ist der Normal-Dummbürger gerne Bereit alles Gute, Wahre und Schöne zu opfern, um den Zorn der Finanzgötter zu besänftigen. In der Tat, für einen Sklaven ist es gewiss klüger sich nicht mit seinen Herren anzulegen.

    Ganz in der Tradition der helvetischen Demokratie denken die Herren der Elite ja gar nicht daran, das Volk zu befragen, ob sie eine derartige Intervention der SNB denn befürworten würden. Schliesslich ist die SNB ja "unabhängig", ja genau, völlig unabhängig von jeder Art von demokratischer Kontrolle. Dies muss hier offenbar als Tugend verstanden werden, wäre ja noch schöner, wenn sich das Volk in die Hochfinanz einmischen würde. Denn dort spielt die Musik, dort werden die wichtigen Entscheidungen getroffen, die zur Schicksalsfrage der ganzen Nation werden. Die kleinen Kinder lässt man lieber im politischen Sandkasten spielen, im Sandkasten der irrelevanten politischen Entscheidungen. Geldpolitik, das ist etwas für die Grossen, dort soll sich die Demokratie gefälligst nicht einmischen.

    Einer der fundamentalen Stützpfeiler des helvetischen Wohlstandes ist, oder sagen wir "war" das Bankensystem, und die Grundlage wiederum jenes Systems war das Vertrauen der Investoren, der Glaube an den starken Schweizer Franken. Aber das ist Geschichte, und der Niedergang des Schweizer Frankens dürfte den Banken nun noch den Rest geben, nach den vorher schon erfolgten massiven Angriffen auf diese Banken, sei es durch amerikanische Schrottpapiere, sei es durch Forderungen zionistischer Organisationen, die bedauerlicherweise keineswegs an den Überlebenden des Holocaust interessiert waren, sei es durch die höchst unvernünftigen Goldverkäufe. Und gewiss werden uns die Politbarone der Zukunft versichern, man hätte dies damals eben nicht vorhersehen können.

    Etwas stimmt nicht ganz, könnte man meinen, und der nicht ganz naive Bürger könnte sogar auf die Idee kommen, dies geschehe mit Absicht, irgendwelche Mächte hätten offenbar beschlossen dem Schweizer Wohlstand den Garaus zu machen.

  1. Nelson sagt:

    Teil 2

    Und Gott sei dank ist die Bevölkerung auch so effektiv konditioniert worden, durch die von den Illuminati kontrollierten Medien, Gott sei Dank haben die Eidgenossen keine Ahnung, dass gerade ihre Zukunft und die ihrer Kinder und Enkelkinder verspielt wird, Gott sei dank merken diese Idioten nicht, wie sie gerade um Kopf und Kragen gebracht werden, denn sonst gäbe es womöglich noch einen Volksaufstand. Man könnte diesen Eingriff der SNB übrigens auch als eine verdeckte Währungsreform interpretieren, denn darauf läuft es hinaus.

    Aber in wohlweiser Voraussicht haben es die staatlichen Schulen der vergangenen Jahrzehnte konsequent vermieden die Schüler über die Zusammenhänge in diesem Bereich aufzuklären, und diese systematische Verdummung der Massen trägt nun endlich Früchte. Die Eliten sind gerade dabei die Schweiz finanziell zu vernichten, und keiner hat es gemerkt. Eines muss man den Illuminati schon lassen, genial sind sie, und auch weitsichtig.

    Hätte ich die Absicht die Schweiz zu vernichten, genauso würde ich es machen. Man könnte diesen Beitrag der SNB auch als finanzielle Atombombe für die Schweiz bezeichnen. Hätten die Russen vor 20 Jahren eine Atombombe auf Zürich geworfen, so hätte man diese Stadt mittlerweile wohl wieder aufgebaut. Dieser finanzielle Nuklearsprengsatz dürfte seine destruktive Wirkung hingegen noch in 20 Jahren entfalten.

    Worum geht es? Gerade auch Schweizer Banken, denen der Staat in weiser Voraussicht ja beigebracht hatte, diese könnten sich auf Kosten des Steuerzahlers alles erlauben, haben sich wieder einmal übernommen, diesmal mit griechischen Staatsanleihen, und dieser neuerliche Schachzug der SNB dürfte als verdeckter weiterer Bailout für die helvetischen Schurken-Institute angesehen werden. Wozu hat man schliesslich Freunde in der Politik.

    Die Illuminati scheinen gegenwärtig ja ganz massiv auf die Tube zu drücken. Offenbar will man die neue, totalitäre Welt-Finanzordnung aus obskuren esoterischen Gründen noch bis im Jahr 2012 unter Dach und Fach bringen, und dafür lässt man die durch die Massenmedien programmierten Bioroboter nun noch etwas bluten. Irgendjemand muss die Rechnung schliesslich bezahlen. Wozu sind Sklaven schliesslich da?