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Die deutschen Medien berichten falsch über Griechenland

Freitag, 7. Mai 2010 , von Freeman um 13:13

Die deutschen Medien führen eine regelrechte Hetzkampagne gegen die griechische Bevölkerung, sprechen von „Pleite-Griechen“ und titulieren sie als "faul" und "arbeitsscheu". Sie schieben die Schuld für die Misere auf den kleinen Mann, statt auf die wirklichen Täter in den Regierungen, Banken, der EU und den gierigen Finanzspekulanten. Ausserdem behaupten sie, die Mehrheit der Griechen würden die einschneidenden Sparmassnahmen, die ihnen auferlegt werden, gut heissen. Hier eine Aussage einer Betroffenen, die mir ihre Situation per Mail beschrieben hat und uns ein ganz anderes Bild zeigt:

Hallo aus Hellas,

wo sich die Situation weit mehr zuspitzt, als in den deutschen Medien auch nur Ansatzweise berichtet wird.

Immer wieder lese ich beim Durchforsten der deutschen Berichterstattungen, dass "die Mehrheit der Griechen" trotz aller Demonstrationen und trotz allen Widerstandes eben doch mit den Schritten der Regierung einverstanden sei. Das ist nicht einmal mehr eine Verdrehung der Tatsachen, das ist eine Lüge, wie ich sie selten gehört habe!!!

Viele kleine Geschäftsinhaber in den Städten geben auf, bevor sie zu weit in die roten Zahlen gerutscht sind, Ladenketten wie Lidl, Aldi, Praktiker und Media Markt können sich darüber freuen. Doch die Griechen sind bei den wahnsinnigen Einsparungen gezwungen, in Billigdiscounter zu gehen - wenn sie es auch gar nicht gern machen.

Einverstanden sind hier bestenfalls diejenigen, die von den Wahnsinnsschritten profitieren werden, das sind dann Geschäftsinhaber, die weniger Lohnkosten haben werden und die Oberschicht, die weder von den Steuererhöhungen (weil sie weiterhin ALLES werden absetzen können) noch von den erhöhten Lohnabzügen (weil sie davon nicht betroffen sein werden) profitieren werden.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Mein Mann ist Grundschullehrer im elften Dienstjahr. Wir haben ein 12-jähriges Kind. Bis einschliesslich April dieses Jahres hat mein Mann ein monatliches Nettoeinkommen von etwa 1.450 Euro gehabt, das meiste davon waren Beamtenzuschläge, das Lehrergrundgehalt ist sehr niedrig. Das enthaltene Kindergeld liegt bei um die 40 Euro, wenn ich mich nicht täusche, es ist sehr schwer, das alles aus der Gehaltsabrechnung herauszurechnen.

In diesem Monat nun wurden 140 Euro weniger überwiesen, denn die Lehrer müssen die seit Januar 2010 erhaltenen Zuschläge zurückzahlen. Dasselbe dann noch im Juni. Also liegt das Nettoeinkommen in diesen beiden Monaten bei etwa 1.310 Euro. Danach soll sich das monatliche Einkommen bei etwa 1.370 bis 1.400 Euro einpendeln, so wurden wir von der zuständigen Stelle informiert - aber ganz klar sei das im Moment noch nicht.

Ich selbst arbeite als Privatlehrerin für Deutsch als Fremdsprache, kann jedoch nicht offiziell arbeiten, da ein Gesetz verbietet, dass der Ehepartner eines staatlichen Lehrers im selben Landkreis, wo der Lehrer angestellt ist, als Privatlehrer tätig ist.

So haben wir also zwei Möglichkeiten: Entweder wir versuchen, uns bei den steigenden Lebenshaltungskosten und dem niedrigeren Einkommen meines Mannes irgendwie zu dritt durchzuwurschteln, oder aber ich arbeite ebenso, wie es die meisten Griechen machen ...

Die Sicherheit des Einkommens, und sei es auch noch so niedrig, ist übrigens auch der Grund dafür, warum die meisten Griechen schon immer versucht haben, Beamte zu werden - und sei es auch durch Beziehungen. Denn hier gibt es kein Arbeitslosengeld, das auch nur mit Hartz V vergleichbar wäre - nach einem Jahr Arbeitslosigkeit hören die ohnehin schon niedrigen Zahlungen ganz einfach auf, das war hier schon immer so. Und dann ... na ja, meistens springt die Familie ein und hilft, anders geht´s halt nicht.

Uns geht es jedoch noch verhältnismässig gut, wir werden sogar beneidet, denn zumindest kann ein Lehrer seinen Job nicht verlieren. Es gibt genug Griechen, die mit einem monatlichen Gehalt von um die 700 bis 1.000 Euro eine Familie durchzubringen haben, was schon jetzt kaum mehr machbar ist. Nicht wenige versuchen jetzt, mit ihren Familien bei den Eltern unterzukommen, damit sie sich wenigstens die Miete sparen.

Andere denken darüber nach, in eine der Grossstädte zu ziehen, weil sie sich dort eine bessere Arbeit erhoffen - ein Trugschluss, denn es gibt schlicht und einfach kaum Arbeit in Griechenland, das industriell kaum entwickelt ist. Also bleibt nur noch ... die Schwarzarbeit. Und dabei geht es in den wenigsten Fällen um einen Zuverdienst, es geht wirklich nur ums nackte Überleben.

Und nun lese ich in deutschen Schmierenblättern, dass die Mehrheit der Griechen mit den Einsparungsplänen einverstanden sei!

Ein kleines bisschen logisches Denken müsste einem schon klarmachen, dass das nicht der Wahrheit entsprechen kann.

Klar, den Profiteuren der Sache ist alles Recht, aber der Durchschnittsgrieche ist langsam bereit, sein Überlebensrecht mit allen Mitteln zu verteidigen und von Zustimmung kann keine Rede sein.

Ausserdem hat die Erfahrung dieses Volk gelehrt, dass kein einziger Cent, der ins Land fliessen wird, auch nur irgendetwas ändern wird - die Korruption hat nach Meinung der meisten Griechen das zu erwartende Geld bereits unter ihren Kindern aufgeteilt und das, was TATSÄCHLICH in den Staatssäckel fliessen wird, ist ebenso schon verplant.

Der einfache Mensch auf der Strasse weiss also ganz genau, dass die wahnsinnigen finanziellen Mehrbelastungen, die ihn ja ohnehin bereits getroffen haben, noch weiter steigen werden, aber das nur, um "die Reichen und Einflussreichen" noch ein Stück nach oben zu schieben - und er, der einfache Grieche, soll das finanzieren.

Von einer Zustimmung kann in meinen Augen in keinem Fall die Rede sein, denn dann wären die Griechen entweder komplett blöde oder ganz einfach alle Selbstmörder.

Ich denke, die Schwarzarbeit wird im selben Masse aufblühen, wie der Konsum zurückgehen und die Verschuldung des Einzelnen steigen wird.

Mit freundlichen Grüssen aus Hellas


Verwandter Artikel: Noch schärfere Sparmassnahmen für Griechenland

insgesamt 47 Kommentare:

  1. chris sagt:

    ist leider genau so...nun, da alles unter Dach und Fach ist, ists wirklich nur noch eine Frage der Zeit bis die Griechen "richtig" beginnen zu demonstrieren. Bis jetzt wars eigentlich nur der Anfang...
    Schickt den Griechen die ihr kennt ganz einfach Geld, sie werden bestimm keinen Ouzo damit kaufen!

  1. Ynos sagt:

    zum glück kann die ezb ja noch schnell bargeld verbieten so das schwarzarbeit bald wohl auch nichtmehr möglich sein soll schliesslich wird bal alles nurnoch per debitcard/CC/MasterCard bezahlt!
    bit.ly/bm3AXe bargeldverbot

  1. Basti-Maxi sagt:

    Wenn die Europäer es schaffen, sich nicht gegeneinander aufhetzen zu lassen dann haben "wir" gewonnen.

    Ich ärgere mich auch schon seit Wochen über die Bildzeitung...PFUI!!!

    Genauso den iranischen Präsidenten andauernd als "Irrer von Theran" zu betitteln. Merkel ist in Wahrheit die Irre von Berlin aber das trauen sie sich nicht.

    Wie gesagt das Wichtigste ist im Moment sich nicht gegenseitig aufhetzen zu lassen, dann sieht es sehr gut für uns aus. Ansonsten haben "die" gewonnen.

  1. Andreas sagt:

    Ich muss schon sagen, die Eindrücke die im Moment aus allen Ecken über die Griechen kommen sind komplett unterschiedlich. Vorallem die "Augenzeugen" berichte wie dieser, machen eher den Eindruck als ob es die Griechen schon seit geraumer Zeit, wenn nicht schon immer eher schwer hatten. 1450€ für eine ganze Familie als Lehrkraft mit 11 jahren Zugehörigkeit? Wenn ich mich nicht irre haben Familien die Hartz 4 bekomen höhere Bezüge wenn man Mietzuschüsse etc dazurechnet.
    Die Griechen sollen sich bloß nicht unterkriegen lassen und meines erachtens soll Portugal bzw. Spanien besser heute als morgen in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Dann muss auch unsere Angie einsehen das es so nicht weitergehen kann.

  1. Die wichtigste Information liegt in der Aussage: >> Dann springt die Familie ein...<< . Ihr in Deutschland springt selten jemand für überhauopt jemanden ein. Kinder ziehen teilweise mit Hartz 4 aus. Einigen Eltern sollte der Begriff >> ELTERN << entzogen werden. Die Situation in Firmen gleicht oft einen Ellenbogennahkampf. Pseudo-Materielle-Güter zerspalten die Deutschen / EGO Gesellschaft ! Ich schreibe absichtlich DEUTSCH ! Den im Gegenteil zu Ausländerfamilien ist der Zusammenhalt selten vorhanden und wenn ja, dann nur weil jemand noch etwas vom (un)menschlichen Kuchen abhaben will. In meiner persönlichen Umgebung versprechen viele Familien. Arbeitslosigkeit und Niedriglohn gefährden den "SOZIALEN FAMILIEN FRIEDEN". Ein türkisches Sprichwort sagt: >> Der Wind kann einen Baum abknicken, aber einen ganzen Wald schafft er nicht <<. Leider sind Deutsche oft nur ein Baum. Zerrieben über Jahre des Wohlstands und der Glauben an das heilige Kapital ! Ich denke viele haben auf das Falsche Pferd gesetzt und tun es noch immer. Wenn ich in meinen Umfeld jemanden frage, ob er mit mir einen alten Bauernhof aktivieren möchte, um so autark zu werden, hört man oft >> Das wird schon wieder ! << . Jeder brösselt in der Hoffnung auf Besserung in seinem Arbeiterschließfach rum. Meine Meinung: Das wird ein ganz großes Böses erwachen geben. Denkt jemand genau so ? Feedback wäre lieb ! Liebe Grüße Euch !

  1. stachel_69 sagt:

    mit der "finanzhilfe" der eu wird doch nur denen geholfen, die kurzfristige (jetzt ja höher verzinste) staatsanleihen gekauft haben. die mit den längerfristigen schauen in die röhre.
    und ausserdem ist es möglich (nach "fabian, gib mir die welt plus 5% ")
    mit den 120 mrd.€ in 3 jahren (mal 9)
    knapp 1,2 BILLIONEN € neues geld zu drucken....und wenn spanien dann vielleicht 400 mrd € braucht können die bankster dan einfach per knopfdruck 3,6 BILLIONEN € drucken.......uswuswusw. das können DIE gut und gerne noch bis 21.12.2012 durchziehen

  1. Fatman sagt:

    In Griechenland könnte die Zeit inzwischen reif sein.
    Warum kommt eigentlich keiner auf die Idee zu sagen: Wir machen aus der Schwarzarbeit Erwerbsarbeit, und unsere Banken gründen und führen wir selber, und wir bauen alles selber an und stellen alles selber her, was wir brauchen, und die bisherigen Herren sollen sehen wo sie bleiben, sie interessieren uns nicht.
    Wenn ein ganzes Volk das will, funktioniert das von heute auf morgen.

  1. Justa Ment sagt:

    Verzeihung, aber die Schilderung trifft 1:1 genauso auch auf z.B. Deutschland zu. Zugegeben, wir haben noch ein klein wenig Industrieproduktion und damit einhergehende Einkommen. Die Gesamtsituation ist noch nicht so erkennbar / fühlbar dramatisch. Aber die Struktur, das Wesen der Probleme ist selbst bei umgekehrten Vorzeichen (15 Jahre stagnierende bzw. sinkende Reallöhne) mehr als nur vergleichbar mit Griechenland.

    Das eigentliche Problem, das in Griechenland wohl eher gelöst werden kann (könnte) als hier in D: die bis ins Knochenmark verinnerlichte Sklavenmentalität der Menschen:
    - sie wollen z.B. eine starke Führung. Ein Hung Parliament wie gerade in UK? Oh Gott! Oh Gott! Wir brauchen eine starke Führung!

    - selbständig Denken? Man schaue sich nur die Millionen DAUs an ihren PCs an! Das gleiche in Grün: man schaue sich die millionenfache Schein-Individualität z.B. durch zu kaufende Attribute wie technisch dümmliche, aber grotesk teuere Autos an. (Selbst nicht armen Griechen genügen oft einfache Fahrzeuge und brauchen nicht zwanghaft mind. 2 Tonnen unterm Arsch!) Und dann die Obrigkeitshörigkeit: als ob Staatsdiener etwas gegenüber Bürgern zu melden hätten. Das ist in dieser Form weltweit einmalig. Und wenn der Staatsdiener vorschreibt, dass die Ampel für Fußgänger jetzt rot ist, dann bleibt der Deutsche stehen - der Brite z.B. nicht. Dafür läuft der Deutsch bei Grün über die Straße auch wenn 2 Tonnen im Anmarsch sind - weil selbst Denken ist geradezu verpönt in D. Und hinterher gibt sich der dt. Sklave dann ergeben einem Richterspruch hin. Und wenn Angie jetzt von den Deutschen verlangt, dass diese für ein von Grund auf verkehrtes Geldsystem (bei Leibe nicht nur der Euro!) innerhalb von 2 Jahren zum 2. Mal dafür bluten sollen, gibt es vielleicht in Griechenland blutige Auseinandersetzungen gegen den ganzen Dreck, aber hier in D? Oh Gott! Oh Gott? Ich darf mich meines Verstandes nicht ohne Anleitung eines Dritten bedienen! Ich darf nicht! Ich darf nicht! Ich darf nicht Weil Angie (oder Ersatzweise dieser oder jener Vorgesetzte, Regierende oder sonst Selbstherrliche) weiß, was für mich gut ist!

    - selbst Entscheiden? In der frühen Neuzeit (Anfang 16. Jhd.) haben gerade in D die neuen Landesherren sog. "Gute Policeyen" d.h. Landesordnungen, d.h. so etwas ähnliches wie Bürgeliches Gesetzbuch herausgegeben. Darin findet sich, dass der Hausherr dafür zu sorgen hat, dass die Sitten und die Ordnung gewahrt bleiben. Und, natürlich, dass der Hausherr sich nach dem richtet, was der Vogt (als Stellvertreter des Landesherren) ihm aufträgt: z.B. Steuern und Abgaben zu leisten. Seit damals sind die Entscheidungsstrukturen im Grunde bis heute erhalten. Und nirgendwo wie in D glauben die Menschen wenn sie alle paar Jahre ihre Stimme abgeben, wären sie der Souverän. Dabei haben sie nur den gemeinsamen Wortstamm von Abgaben und abgeben noch nicht verstanden. Noch schlimmer aber tritt die sklavische Entscheidungsverweigerung im Bestreben über eine Anstellung sich der Fürsorge eines Unternehmers zu unterstellen, zu Tage. Mehr als ein Drittel seiner Lebenszeit durch einen Vorgesetzten (d.h. Angestellten, Arbeiter, Beamten sind noch immer die Hintersassen!) bestimmen zu lassen und dabei bis zur Erschöpfung, großteils stupide sinnentwerte Tätigkeiten ausüben zu müssen, ist für die meisten Menschen (weltweit) überhaupt nicht anders vorstellbar. Dieser Mangel an Vorstellungskraft ist mit der klarste Beweis für das bis ins Überich (vergleiche Dieter Duhm, "Angst im Kapitalismus) verinnerlichten Sklaventum.

    Das ist Feudalismus in Reinstform - und die Leibeigenen verweigern dies zur Kenntniss zu nehmen. Und wer glaubt z.B. die frz. Revolution 1789 oder die sog. Friedliche Revolution 1989 hätte den Feudalismus überwunden, hat es nicht besser verdient, denn ein Sklave seiner Denk- und Entscheidungsverweigerung zu sein.

    Die Griechen kennen sich mit Demokratie und Sklaverei aus!

  1. Chris_2008 sagt:

    Goldman Sucks !!!

    Wieder ein Schlag in die Magengrube nach bekanntem Muster:

    Goldman Sachs, the banking giant admitted
    today that it made "a substantial financial bet against the Gulf of
    Mexico" one day before the sinking of an oil rig in that body of water.


    http://www.huffingtonpost.com/andy-borowitz/goldman-sachs-reveals-it_b_558774.html?ref=fb&src=sp




    So roll up and see
    And they rape the universe
    How they've gone from bad to worse... Mehr anzeigen
    Who are these men of lust, greed, and glory?
    Rip off the masks and let's see.

    http://www.youtube.com/watch?v=c-kouZA55nU

  1. Pflaster sagt:

    Wer andere kennt, ist klug.
    Wer sich selbst kennt, ist weise.
    Wer andere besiegt, hat Kraft.
    Wer sich selber besiegt, ist stark.
    Wer sich durchsetzt, hat Willen.
    Wer sich genügen lässt, ist reich.
    Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer.
    Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.

    aus dem Daodejing (ca. 300 v. Chr.)

    Einer, der Lügen verbreitet, um seinen Willen zu sichern, der wird betrogen werden.
    Einer, der Anderen etwas einreden möchte, dem hört Man nicht zu.
    Einer der nicht von seinem Thron kommt, selbst wenn die Untertanen seinen Kopf fordern, ist überall in Ungnade gefallen.

    (weiter-gesponnen und ausformuliert von Pflaster)

  1. Ralph sagt:

    @ Konsumaussteiger

    Passender konntest du es kaum beschreiben. Wir wurden hier in D durch Normverhalten deratrig verblödet das das nicht mehr auszuhalten ist. Und wer es wie ich und viele andere erkannten, wurde selbst im kleineren Umfeld verpönt. So wurden Gererationskonflikte schöööön gesteuert. Und genau so, das derjenige der eingentlich richtig liegt mit ihrer Ansicht, der Länge nach auf der Schnautze landet. Und sogar z.Zt. funktioniert diese Gehirnvorgabenprogrammierung noch viel zu gut.

  1. Wenn ein Staat die grundversorgung übernimmt, zu was soll man da die Familie belästigen. Ich bin sicher, wenn echte Not aufkommt ist die Familie wieder da. Keine sorge. Ich habe da erfahrung.

    Dem deutschen Staat ist es in den fetten jahren um das wohlergehen der Bürger gegangen. Gar keine frage. Jetzt kommen aber die folgen des internationalen Monopolispiels dazwischen. Und man muss jetzt sparen. Obwohl ja eigentlich alles da ist. Leicht könnte man das Geldsystem aushebeln wenn man die grundversorgung von dem Geld unabhängig machen würde und ein versorgungsinstrument mit realgütern schafft. (Lebensmittel, kleidung, usw.)

    Ich höre jetzt schon das geschrei, "und von was soll ich mir mein Bier und meine Zigaretten kaufen"?
    Na, da könnte man ja wirklich freigeld einsetzen. Vorübergehend wenigstens. Denn freigeld klappt nur, wenn es mit der Hauptwährung nicht in konkurrenz geht.

    Das grosse freigeldexperiment in Argentinien hat gezeigt, dass zwei verschiedene geldsysteme nicht nebeneinander existieren können. Das freigeldsystem in Argentinien kann als gescheitert angesehen werden. Leider!

  1. frohnatur sagt:

    Wenn die Menschen sich nicht bald von diesem (un)menschlichen und habgierigem Abschaum, der sich am Volk nur bereichert (die Bonzen im Abgeordentenhaus haben sich schon wieder ihre "Diäten" erhöht, während sie Hartz 4-Empfänger noch weniger Geld zubilligen wollen) befreien, werden sie sich bald nicht mehr nur, wie in Europa, im "offenen Strafvollzug" befinden, sondern sich in einem Geschlossenen wiederfinden.

  1. Shiryuu sagt:

    Jup das stimmt, der einzige bericht den ich mal positiv über Griechenland berichten habe sehen war mal bei galileo, wo sie mit dem Vorurteil der Faulheit und so aufgräumt haben, aber das war nur 1 mal, aber sonst kaum.

    Der grund wieso die Staaten allgemein zu wenig geld bekommen liegt daran, dass die Reichen so gut wie alles absetzen können und Jobs bekleiden wo ihnen keiner was anhaben kann und in 90% der Fällen auch immer den vollen Vertrag einklagen önnen auch wenn sie riesige Scheiße gemacht haben.
    Bestes Beispiel ist ja (auf D bezogen) die Reichen regen sich in Medien und so über hohe Steuern auf und berufen sich dabei auf die 42%, vielen Normalos ist aber net bewusst das die keinerlei Sozialabgaben zahlen und weit mehr Absetzten können als ein Normalo. SO kommt es dass einer aus der Oberschicht 34% Steuern effektiv zahlt und ein Normalo 54%(incl. Sozialabgaben). Ich denke mal des wird in Griechenland ähnlich sein.

    Wie ich bei T-Online bzw. eigtl. Bild gelesen habe welche ach so hohen Boni die Beamten und co haben, es mag zwar unverhältnismäßige Auswüchse geben, aber das ja auch net generell so und beruht ja auch ur darauf da in der freien Wirtschaft zu wenig Jobs da sind zw zu niedrig bezahlt.

    Marx hat ja schon geschrieben, dass durch Diskriminierungsversuche etc ein Zwiespalt in der Bevölkerung geschaffen wird, damit sich die Masse net Zusammenschließt( bestes Beispiel: Oberschicht hat durch wilde Versprechungen es geschafft, dass sich das Bildungsbürgertum und Mittelschicht gegen die Unterschicht wendet. Stichwort: Wenn sich 2 streiten freut sich der dritte)

  1. frohnatur sagt:

    Konsumaussteiger hat gesagt...
    "Ein türkisches Sprichwort sagt: >> Der Wind kann einen Baum abknicken, aber einen ganzen Wald schafft er nicht <<. Leider sind Deutsche oft nur ein Baum. Zerrieben über Jahre des Wohlstands und der Glauben an das heilige Kapital ! Ich denke viele haben auf das Falsche Pferd gesetzt und tun es noch immer. Wenn ich in meinen Umfeld jemanden frage, ob er mit mir einen alten Bauernhof aktivieren möchte, um so autark zu werden, hört man oft >> Das wird schon wieder!"

    Sie haben vollkommen Recht, die alte BRD-Bevölkerung ist in den 60 Nachkriegsjahren derartig selbstsüchtig und egoistisch verunstaltet wurden, dass jeder Versuch einer Änderung scheitern muss. Mittlerweile sind ebenso viele ehemalige DDR-Familien, die seit 20 Jahren der Gehirnwäsche dieser Konsumdeppen ausgesetzt sind, nicht weit von deren Niveau entfernt. Ein Reparaturmöglichkeit dieser Zustände, nur mit Reden, sehe ich eigentlich nicht. Hier kann man wirklich sagen: Wer sich in solch einer Gesellschaft im Alter auf seine Kinder verläßt, der ist verlassen!

  1. Roberta sagt:

    Brian Williams, ein berühmter NBC-Journalist, zu Gast bei David Letterman. Er ist angeblich auch Mitglied des CFR: you tube David Letterman - Brian Williams on Wall Street`s Free Fall.

    In US-Foren ist man total geschockt.

  1. dawe sagt:

    @ Konsumaussteiger
    Woher kommst du denn? :)

    Ich find's geil! Die Griechen sind wie die Franzosen - wenn denen etwas nicht passt, dann gehen sie auf die Barrikaden!
    Die Deutschen verleihen Geld, dass sie nicht haben, und denen ist das scheissegal. Ich glaub, wenn Wertmarken für Fleisch, Getreide, Schokolade etc. eingeführt werden und man keinen einzigen Cent mehr verdient, passiert hier in Deutschland trotzdem nichts... zu viel Angst..

  1. Needex sagt:

    Freeman.. geb deiner Bekannten bitte den Tipp ihren Brief, bei http://www.direktzurkanzlerin.de/ reinzustellen. Da sollte dieser Text nämlich unbedingt stehen. Das deckt nicht nur die Wahrheit auf, sondern zeigt auch auf was unsere Medien sind... nämlich Propagandisten

  1. dootschi sagt:

    Hallo Freemann,
    hallo nach Griechenland.

    Ich lebe auf dem Gebiet der sogenannten BRD. Ich bin Badner. Das ist eines der Länder(chen) das nach dem Zusammenbruch der EU übrigbleibt. Ich habe es schon ein paar mal beschrieben. Ich arbeite viel im europäischen Ausland, an Maschinen, mit ganz normalen Menschen.
    Bitte, nehmt die "Meinungsmacher" nicht als Ansicht des "Deutschen". Seht einfach mal nach in wessen Händen sich diese Meinungsmacher befinden. Es sind immer noch die gleichen die seit 46 die "Deutschen" belügen. Auch dieser misslungene Eisprung aus der Uckermark spricht nicht in meinem Namen.
    Ich sehe die Bürgschaft als das was es ist: Eine von den Bürgern zu tragende Last damit die Bankster spielen können.
    Als Ein-Mann-Betrieb versuche ich nicht reich zu werden - mir genügt es wenn ich am Ende des Monats nicht all zu heftig in den roten Zahlen hänge.
    Zu den Protesten kann ich nur sagen: Macht es richtig. Wenn niemand mehr arbeitet gibts auch nichts mehr zu spekulieren.
    Egal wie das alles ausgeht wenn neue Anführer gebraucht werden sucht sie aus wie in meinem Beispiel auf meinem Nutzerprofil beschrieben. Die Kühe sind nicht Klüger, aber sie interessieren sich nicht für Orden, Titel oder Geld.
    Ich wünsche den einfachen Menschen in Griechenland viel Erfolg bei allem was sie tun.
    Mit freundlichem Gruß aus Baden

    @Konsumaussteiger
    Das gleiche suche ich seit Jahren. Wo?

  1. Orestis sagt:

    Hallo liebe Kollegen, und netter türkischer Vorredner, ich bin der Erste der bei deinem Bauernhof dabei ist, man muss sich nur mal im alten Polen umsehen, da gibt's ohne Ende Grundlagen für derartige Zusammenschlüsse, und die Kosten auch nicht viel!

    Bytheway: Griechenland ist der falsche europäische Staat mit dem sich die Finanzmärkte anregen, denn zum Glück gibt es noch den Volkszusammenhalt, und die Bindung wird stärker - zwischen Angehörigen, ich denke hier in Deutschland würde man noch mehr spalten, anstatt zusammen zu schweißen.
    Ich bin gespannt wie dieses Jahr ausgehen wird.
    ...ich würde mir gern für mich die Hände schmutzig machen, und von Subsitenzwirtschaft leben, aber meinem kleinen Sohn kein Leben nach heutigen Wohlstandsvorstellungen zu gewähren... ...sollte ich den Schritt tatsächlich unternehmen, habe ich sehr viel Angst davor mir von Ihm irgendwann die schlimmsten Vorwürfe anhören zu müssen. Das gebe ich hier mal mit zu bedenken!
    Danke für Eure Aufmerksamkeit, ich lese diesen Blog sehr gern, aber vermisse tagtäglich umsetzbare Vorschläge bei denen man sich selbst ändern kann. Wir sitzen alle im selben Blog. Bis bald.

  1. ABMICHA sagt:

    Man kann sich wirklich nur wundern für wie dumm uns die Politiker und Mediean halten müssen, so dass diese tatsächlich behaupten 80 % der Griechen stehe hinter den Sparmaßnahmen der Regierung! Ja klar, deswegen sind die ja auch alle so zahlreich auf der Straße!
    Ich hoffe es dauert nicht mehr lange und das ganze verlogene Pack bekommt die gerechte Strafe!

  1. e-mail sagt:

    Geldschein ist nur Schein des Geldes

    @Konsumaussteiger: "Das wird ein ganz großes Böses erwachen geben."

    Das ist richtig, Deutschland produziert BIP etwa 3 Bill. € jährlich, das Vermögen ist etwa das doppelte. Ab 50% des Vermögens rutscht man in die Bankrottzone, d.h. die Pfändung bringt noch sicheren Gewinn für die Bank. Die Staatsverschuldung ist 1,7 Bill. € , in Übrigen vergebens sucht man bei dem Ministerium der Finanzen nach der aktuellen Staatsverschuldung, das weiss nur Bund der Steuerzahler, das spricht schon Bänder über die deutsche ReGIERung, aber das beste am Schluss des Beitrags.

    Neben der Staatsverschuldung gibt es noch die Verschuldung der Firmen und der privaten Haushalte, wahrscheinlich das Doppelte der Staatsverschuldung (etwa 3 Bill), insgesamt ~4,5 Bill. €, etwa 75% des gesamten Vermögens in Deutschland der reellen und fiktiven (s.g. Wertpapiere) Werte, d.h. Deutschland ist nicht in der Lage die Schulden zurück zu zahlen und eigentlich könnte gepfändet werden.

    Man muss aber folgendes berücksichtigen. Alle Schuldforderungen sind nur dann vollstreckbar, wenn der Schuldner die "Papierschulden"
    a. anerkannt,
    b. sich der Vollstreckung unterwirft
    werde a noch b sind selbstverständlich. Eine Macht z.B. Staatsmacht kann a, bzw. b erzwingen, aber ähnlich geht man beim Raub mit der Waffe vor.

    Noch ein mal: GG Art 20: "(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.", das ist kein Recht, obwohl das im GG steht, das ist nur Anerkennung der Realität. Die Machthaber stellen nur fest, dass sie den Staat nur so lang spielen dürfen, wie lang wir als Volk das erlauben. Wenn wir sie rausschmeissen, dann sind sie weg vom Fenster. Sie können sich ihre Gesetze GG inklusive schmieren.

  1. e-mail sagt:

    Schuldenantreiben

    Jugoslawien wollte die Schulden mit Inflation abbauen, das wurde zum Verhängnis, die "Finanz-Weltgemeinschaft" hat das Greichenland versagt.

    Im Fall Jugoslawien liess man den Staat filetieren, zerstückeln, um den Eindruck der Vermehrung der Konkursmasse zu erreichen und die kleinere Einheiten leichter schlucken zu können. NATO war der Vollstrecker der Schulden, mit der Bombardierung hat man den Eindruck der Gültigkeit den "Papierschulden" erreicht. Kosovo wurde bei Jugoslawien zusätzlich gepfändet.

    Der Trick mit NATO setzt voraus, dass man
    a. eine Streitmacht verfügt,
    b. man "willige Helfer" in der Administration des Landes installiert (der Bekannteste in Jugoslawien war Djindjic, hingerichtet), vor, meistens nach dem Übergriff, im Fall von Jugoslawien wurde das alles erfüllt, das ist aber nicht immer so einfach.

    Die Vollstreckbarkeit Deutschland ist mit der Erfüllung der Bedingung b. natürlich erleichtert. Seit der s.g. deutschen Einheit sind die Schaltstellen in Deutschland von den Agenten der Gläubigen massiv überbesetzt, angefangen von den Parteien CDU SPD CSU FDP Grüne und zuletzt Die Linke. Wer träumt, dass nur Willi Brand und die Gewerkschaftbosse von der CIA vor 50 Jahren gelenkt waren, und jetzt anders ist, der hat nichts davon verstanden. Die s.g. politischen Parteien kann man vereinfacht mit den Bordellen vergleichen, wo jeder, der Interesse hat, sich seine Nutte aussuchen kann, sie schminken lassen und dem Volk zur Wahl stellen kann. Die Mädchen werden für einen oder mehrere Nummer geordert, ab und zu wechseln sie die Kundschaft. Die Beispiele sind sicher bekannt.

    Auch für die Gläubige gilt, die man auch "Finanz-Weltgemeinschaft" bezeichnen kann, nicht alle Pläne gehen in Erfüllung. Natürlich, wenn € fallen soll, werden einige von den Schulden nicht mehr pfändbar, bei Griechenlandschulden geht in erster Linie um das Geld der privaten Banken in F dann D.

    @Ynos: "zum glück kann die ezb ja noch schnell bargeld verbieten so das schwarzarbeit bald wohl auch nichtmehr möglich sein" das kann auch Eigentor werden, weil je schlechtere Versorgung, desto leichter korrumpierbar sind die Menschen, sie werden auf andere Zahlungssysteme ausweichen und die Schwarzarbeit wird so richtig aufblühen. Die ehem. DDR-Bürger haben parat die Lösungen. Die Marktwirtschaft wird in die Warenwirtschaft verwandelt, nur die Ware hat Wert, der Geldschein nie, man sagt auch das konventionelle Geld, vgl. oben "Papierschuld".

    Die Medien zeigen zwar ungewollt, aber ab und zu die Realität, die Parteien werden von den Trottel vertreten, die Dümmste sind doch bei FDP und diese Trottel bestimmen nicht nur unser Schicksal. Kein Politiker wusste, was sie in kurze Zeit an Schaden anrichten, in 1 Sek fast 4500 €. Diese Idioten werden uns vernichten schon aus purer Dummheit.

    Signed El.

  1. GwennE sagt:

    @ Konsumaussteiger:

    Ja, wenn ich die Menschen so sehe, die nur "Plastikessen" im Einkaufswagen haben (Fertigprodukte etc., mit Plastikgeld bezahlt), die gar nicht mehr richtig kochen können, mit Lebensmittel-Rohstoffen nichts mehr anfangen können... und auf leben, kochen ohne Strom ist auch kaum jemand eingestellt.
    ...ja, dann graut es mir vor dem großen Erwachen.
    Dann möchte ich nicht gleich auf die Straße müssen, um Lebensmittel zu besorgen.
    Ja, einen alten Bauernhof wieder in Betrieb zu nehmen wäre auch für mich traumhaft. Oder zumindest ein Garten... In Sachsen werden gerade viele Gärten verkauft, die Leute können sie einfach nicht mehr halten.
    Tauschringe bringen uns auch weiter.
    Mit Wildgemüse und -Kräutern befasse ich mich seit einer Weile, die habe ich letztes Jahr bis der Schnee fiel gesammelt.
    Collombelle schreibt im Kommentar zu "Der Euro stürzt weiter ab" von Aquaponik (Polykultur von Fischzucht und Nutzpflanzenkultur).
    Das klingt für mich nach einer genialen Idee um auch schon auf kleinem Raum Lebensmittel gedeihen zu lassen. Ich lese gerade nach. Allerdings ist man dafür wieder konstant auf Strom angewiesen.

    Wesentlich ist dass wir zusammenstehen, uns nicht aufschaukeln lassen. Nicht gegen Griechen und nicht gegen Besserverdiener...
    Ich bin du und du bist ich.
    In dem Film 4. Weltkrieg sagt dies die Rednerin zu Beginn einer großen Demonstration in Argentinien 2001. Im Fühlen zeigt sich das es wahr ist.
    Lasst uns Menschlichkeit kultivieren und wieder näher zusammenfinden.

  1. o sagt:

    nach tibet und haiti - könnte man doch jetzt griechenlandfähnchen an die gutmenschen verscheuern ...

    aber im ernst

    konsumausteiger-
    empfinde ich ähnlich obwohl meine familiaren und sozialen netzwerke bestens funktionieren - wie bei vielen menschen die ich kenne aus den neuen bundesländern ...was aber nur meine pers. feststellung ist.
    autarkie ist auch mein ziel

  1. Ben Elazar sagt:

    Okay, die Lügenmedien berichten selektiv, pauschal und unzutreffend über Griechenland. Trotzdem wird die so genannte "Hilfe" am Problem nichts ändern. In diesem Währungsverbund EURO hat Griechenland -auch nach dem Aufbrauchen der Schuldenpakete, die letztlich ohnehin bei außergriechischen Banken landen - wirtschaftlich keine Chance. Diese Volkswirtschaft braucht ein eigenes flexibles Währungssystem, in welchem durch Abwertungsmöglichkeit ein Ventil geschaffen wird, welches niemand an deres zudrehen kann.

    Die Proteste in Griechenland richten sich, und das sollte mal ehrlich gesagt werden, vorrangig gegen die Verbrecherbande IWF, der als Gegenleistung für seine "Hilfsleistungen" den Griechen gerade die letzte Souveränität über ihre Staatsfinanzen raubt und "Reformen" fordert, die in diesem Land vollkommen realitätsfern und absurd sind.

    ... meint Ben

  1. o sagt:

    ein gruß und mein beistand an die griechische bevölkerung

  1. @Konsumaussteiger:

    Jep, meine Rede.
    Ist ja ganz einfach im Grunde:
    Je weniger du kaufst, desto freier bist du.

    Ich kenn ein Buch, es wurde in den 80ern von einem bayerischen Ministerium herausgegeben (Umweltministerium? Müsst ich nochmal nachschauen), da werden Szenarien für eine postindustrielle Zeit behandelt, mit vielen Beispielen für ein Zusammenleben nach der Energiekrise.(!!) Man sieht beispielsweise Zeichnungen von Strommasten, die zu Windmühlen umgebaut wurden, und es wird beehandelt, wie viele Menschen in einer Gemeinschaft leben sollten, um autark sein zu können. Dabei wird unterschieden, ob beispielsweise Kleidung und Medizin getauscht werden können, oder ob alles selber hergestellt wird. Bei voller Autarkie braucht`s schon mehrere hundert arbeiskräftige Menschen. Ich persönlich find's interessant, dass man sich diesbezüglich schon von offizieller Seite her Gedanken gemacht hat.

  1. Sag ich immer: hör nicht auf die Berichterstattung sondern guck auf die Leute was die tun und wenn möglich lies was auf den Plakaten von Demonstranten steht. Das hat schon so manche Berichterstattung als Lüge entlarvt.
    Und wie ist es bei uns? Doch keinen Deut besser als in Gr. Bei uns versickern doch auch Unsummen und keiner weiß wo die Kohle geblieben ist. Wir in D haben allerdings noch den Nachteil, dass viele nur bis zur Haustür denken wenns drum geht was anzupacken. Und von wegen Familie: ha! Wenn du solche Freunde hast brauchst keine Feinde mehr. So ist es doch meistens. Kann sich denk ich glücklich schätzen wer die Erfahrung noch nicht machen musste. Zum Glück kannst dir Freunde aussuchen. Familie halt nicht. Und da haben andere Völker wirklich einen riesen Vorteil vor uns Kleinkapitalisten hier.
    Wenn ich mir die Sach so anguck dann denk ich an Morgengrauplan und dieses Fleischbeschauer Gutachten und es sieht so aus als ob die genau das durchziehen. Sie machen den Mittelstand kaputt, den Handel kaputt - geht doch mal in ne kleine Stadt und guckt da nach den Läden. Wie lang können sich denn kleine Händler noch halten? Und das ist überall so, nicht nur in Griechenland oder bei uns. Fortschreitende Industrialisierung nannte man das glaub ich mal. Ich nenn das fortschreitenden Sozialismus. Denn genau das ist das System das die Banken am meisten unterstützen: Sklaven die für die Elite auf Schaffen gehen und am Existenzminimum gehalten werden möglichst so, dass die Elite unter sich bleibt und - ja der Rest schön am Boden kuscht.
    Bildung ermöglicht Handel und florierender Handel sorgt für eine stabile Wirtschaft. Und wo wird ständig gespart? Wo wird zensiert? Nur mal angenommen, ein Land würde uns angreifen: wir sind ja sogar noch entwaffnet durch die eigene Regierung und können uns wieder mit Mistgabeln und Küchenmessern zur Wehr setzen derweil unsere Soldaten in Ländern für die Bänker und die Opiumfelder die dann die nächste Generation langsam umbringen auch noch den Kopf hinhalten und mit dem Leben bezahlen.
    Auch wenn viele bei uns vielleicht sagen: "was willste denn machen, die machen eh was sie wollen da oben in Berlin": ich würd mich nicht von der scheinbaren Ruhe täuschen lassen denn es gärt längst auch bei uns. Möglicherweise können sie unsere Nachrichten zensieren, die Berichterstattung verfälschen oder mit Desinformation und Spielen ablenken aber eins können sie doch nicht verhindern: dass die Leute miteinander reden. Und es werden mehr...
    Viele Grüße nach Griechenland

  1. Nachdenker sagt:

    @ Paraguayintern

    Soweit mir bekannt ist, gibt es in Deutschland mehrere Versuche mit "freiem Geld", die wohl regional sehr gut funktionieren. Einfach mal googeln!

    @ Justa Ment

    Klasse Beitrag. Sehe ich auch so!

    @ Konsumaussteiger
    Wo ist das denn mit Deinem Bauernhof?

    Ich habe eine gute Bekannte, die auch einen Bauernhof kaufen will.
    Das Geld für den Kauf ist da, aber es reicht nicht zum Sanieren.
    Hat jemand Tipps, wie man da vorgehen kann, an wen man sich wenden kann?
    Kredit will sie auf keinen Fall bei einer Bank nehmen!
    Gibt es eine Art, preiswert an Baumaterial ranzukommen?

  1. @Fatman, diese idee ist fast zu gut und einfach um sie zu realisieren. Organisatorisch wäre dies sicher kein problem. In Argentinien wurde dies ja probiert. Mit tauschsystemen und freigeld. Da musste wegen der krise sogar der staat einknicken und es tolerieren. Sonst wäre Argentinien vollends in Chaos gestürzt.

    Die südamerikanischen regierungen können nicht mehr so einfach das militär einsetzen. Und das Volk respektiert auch das militär nicht mehr. Man muss dabei in betracht ziehen, dass sich die südamerikaner nicht entwaffnen lasssen. Es wird erst gar nicht probiert.

    Das grosse problem ist, dass wenn es den menschen besser geht sich die alte bequemlichkeit einschleicht und sie sich wieder den alten systemen unterordnen.

    In südamerika werden fast nur noch umstürze von oben geführt und keine revolutionen mehr von unten getätigt. Der Fidel war der letzte mensch mit eiern in der hose. So sieht es aus!

  1. Ella sagt:

    @Konsumaussteiger:

    Dein Sprichwort trifft genau den Punkt.
    Die Menschen sind die letzten Jahre immer mehr vereinsamt.
    Doch dass ist auch dass was die NWO will.
    So wie Du schreibst ein Baum ist leicht brechen/Faellen, ein ganzer Wald nicht.

    Vor dem Mauerfall, gab es z.B. im Bereich der ehemaligen DDR Grenze im bayrischen/Rhoengebiet, ganze Doerfer die fast verlassen wahren.
    Auch heute duerfte es in diesen Gegenden oder auch auf der anderern Seite der ehemaligen Grenze billige Hoefe geben.

    Ich bin auf einem Bauernhof grossgeworden.
    Dieser Hof konnte als wir Kinder waren uns alle ernaehren (12 koepfige Familie) Mein Vater konnte , noch Erntehelfer einstellen und bezahlen und sich sogar einen eignen Maehdrescher leisten.
    Ueber die Jahre war dieser mittlere Hof immer weniger gegenueber den grossen Hoffabriken leistungsfaehig.
    Mein Vater endete als Nebenerwerbslandwirt und nun sind alle Felder vermietet.
    Der Hof selbst und Garten und einige Tiere und ein grosser Garten bzw. ein Acker sind noch da zur Selbstversorgung.
    Ich schreibe dass als Beispiel.
    Denn wenn man ein Land systematisch zerstoeren will muss man erst die grossen Familienverbaende und die Bauern zerstoeren.
    Das haben schon im Mittelalter die Fuerstbischoefe/Adeligen begriffen und auch Stalin, denn die groessten Feinde des Bolschewismus/ Komunismus waren die freien Bauern ( siehe den Voelkermord in der Ukraine)

    @Oresta:
    In Freemans Blog sind viele gute Artikel und die Kommentare dazu mit vielen guten umsetzbaren Ratschlaegen.

    @Roberta:
    Ja Brian Willams soll wohl nun in einer Talksshow auf unterhaltsame Weise sagen, wass Sache ist.
    Macht ja auch Sinn, da der normale Ami oft Entertainment von Nachrichten nicht mehr unterscheiden kann.

    CNN gerade in Money and you:" What does the Greek dept crisis means for you?"
    Die Reporterin sagt was Sache ist, es wird grosse Steueerhoehungen geben und die Regierung wird massiv an ihren Programmen/ Soending sparen muessen.
    Die Greek crisis kommt den BS Medien wie gerufen, die Amis auf harte Zeiten einzustimmen und den Europaern die Schuld dafuer zuschieben.


    @Chris 2008
    Auch Halliburton hat die Finger mit drin, die haben die Oelquelle mit erschlossen, bzw. die Betonabdeckung mit gebaut.

    Gerade gibt es wieder eine Bombendrohung am Timesquare,der wurde schon wieder weitraeumig geraeumt.

    Ich denke, dass ist nur ein Ablenkungsmanoever um von den wirklichen Problemen( den Schulden, dem Niedergang des US -Dollars und der Oelkrise im Golf abzulenken) und gleichzeitig mehr Ueberwachung zu rechtfertigen.
    (z.B. werden die No fly lists jetzt alle zwei Stunden updated.)

    Die Amerikaner sollen in stendiger Angst und Panik leben, damit sie mehr Ueberwachung akzeptieren, gleichzeitig werden sie immer mehr isoliert, da immer weniger Touristen kommen und immer Amis weniger fliegen.

  1. Selbstdenker sagt:

    Zu Paraguay:

    "Das grosse freigeldexperiment in Argentinien hat gezeigt, dass zwei verschiedene geldsysteme nicht nebeneinander existieren können. Das freigeldsystem in Argentinien kann als gescheitert angesehen werden. Leider! "

    Da kann auch jeweils eines allein nicht nachhaltig existieren, ganz einfach, weil beides Falschgeldsysteme -und damit zum Scheitern verurteilt- sind

    Ich achte die "Geselljaner", also Freigeldanhänger ob ihrer grundsätzlichen Reformenergie.
    Diese wird jedoch in sinnlosen und unnötigen Experimenten verschleudert. Die Natur (Gott) hat uns alles bereits gegeben, nutzen wir es einfach :-)

  1. @Selbstdenker, auch ich bin für das geben und nehmen. Aber mache dies mal den menschen klar!

  1. @ ALLE DIE AN BAUERNHOF DENKEN.

    Ich kommen aus Lübeck (Norden Deutschlands). Wer also denkt, dass er Lust und Kraft hat, eine neue Form der Kommune ins (über)Leben zu rufen. Der darf sich gerne melden. Vielleicht kann man sich dann erst einmal treffen und mal gucken wie weit (groß) man kommt. Wie gesagt.... Am ANFANG war es nur ein Gedanke. Aber der kann sehr stark sein. Bin gespannt.

    Danke an Schall und Rauch for your Blog.

  1. Gerd sagt:

    Nachtrag .... Chris_2008 deinen Post von 15:09 in englisch über Goldman Sachs hatte ich doch glatt übersehen.
    Aber die 1,20 welche ich nach meiner Erstquelle für die jw ausgegeben, haben sich nicht wirklich gelohnt denn außer Fabrice Tourre war nicht viel im Blatt ....

  1. TommyHB sagt:

    Es ist doch vollkommen klar, dass die Medien falsch berichten müssen. In den meisten der Rundfunkanstalten für die wir unsere Gebühren zahlen müssen sind die Handlanger der jeweiligen Regierungen eingesetzt.

    Diese Handlanger werden gesteuert (siehe Koop Verlag). Und ich brauche mittlerweile nicht einmal mehr diesen Verlag um als nachdenkender Bürger langsam zu erkennen,was hier in Deutschland abgeht.

    Wir sollen den Ernst der Lage nicht sofort auf den Tisch bekommen, sondern Stückchenweise, das haut immer gut hin und hat keine Panik oder gar Revolten zu Folge, weil sich die Allgemeinheit immer damit abfindet.

    Kommt in den Medien immer wieder "Hartz IV Empfänger sind Schmarotzer und wird es uns immer wieder durch Sprüche vorgegaukelt" dann glaubt es am Ende immer der, bei dem es ankommen soll, der, der arbeitet und sich stolz schätzt noch in Lohn und Brot zu stehen.

    Und wie die Medien uns ja glauben lassen, geht es doch wieder bergauf in Deutschland. Keine Spur mehr von Wirtschaftskrise und dem ganzen Getöse wie immer man es nennen mag.
    So titelt doch heute die Blöd Zeitung (7.5.2010) "Industrie im Auftragsboom", während daneben im Großformat wieder das beginnt was man aus dem alten Rom kennt, "Brot und Spiele" umd das gemeine Volk abzulenken und im Zaum zu halten, die Fussball WM. Und auch wenn das "UNSERE MÄNNER FÜR DIE WM" sind, was mich sehr wenig interessiert, denkt keiner auch nur ansatzweise darüber nach was diese "MÄNNER" an Kohle verdienen, die jeder der auch nur ansatzweise "FAN" dieser Truppe ist mit seinem Geld bezahlt. Das ist wichtig in den Medien, aber nicht die Wahrheit. Denn Wahrheit könnte auch grausam sein.

  1. shidrowski sagt:

    die griechen sind doch viel pfiffiger und machen es wie die russen anno 1991
    http://vossyline.blogspot.com/2010/05/faktor-1000.html

  1. Gerd sagt:

    Hallo Freeman mein Nachtrag steht ohne den Vorangegangenen Post zu "Goldmann Sachs Wette auf Öl-Pest und umgehenden zielgenauen Volltreffer" ziemlich dumm in der Landschaft rum.


    Nochmal ohne Verlinkung in deutscher Sprache:
    "Goldman Sachs. Am Mittwoch, dem 6. Mai 2010 gestand der Welt größter Finanzkonzern ein, »daß er mit erheblichen finanziellen Mitteln auf eine Ölpest im Golf von Mexiko spekuliert hat«, und das ausgerechnet einen Tag bevor dort eine der großen Bohrinseln im Meer versank... Die Spekulation flog auf durch E-Mails des Goldman-Sachs-Topmanagers Fabrice Tourre, die im Rahmen der Betrugsermittlungen überprüft worden waren. Tourre, der sich selbst gern als »sagenhafter Fab« bezeichnete, hatte in einem Schreiben an eine Freundin geprahlt, daß Goldman Sachs jetzt auf eine Ölpest im Golf von Mexiko spekuliert. »Wenn auch nur eine Ölplattform absäuft, dann schwimmen wir im Geld«, schrieb er. Zynisch fügte Tourre hinzu: »Ihr Fischchen und Vögelchen, ihr könnt mich mal.« "

    Oder Freeman sreibe bitte selbst einen Kommentar in deutsch.

  1. Dref sagt:

    Habt Ihr eine Seite zu autarkem Leben bei Totalzusammenbruch?
    Ich könnte ein paar gute Ideen gebrauchen

  1. Dref sagt:

    Vielmals Merci!
    Habe mir das noch nicht gelesen und möchte trotzdem einen gedanken abgeben.

    zu 99% ist es so, dass bei allen möglichen themen immer davon ausgegangen wird das die leute geld haben. ich vermisse es meist bei so sachen, dass hier nicht expliziz auch auf die möglichkeiten von armen leuten, oder einfach dummen eingegangen wird.
    bin mal bei dir gespannt!

    werde den link weiterreichen. es interessieren sich jetzt sogar spießer für das thema...

  1. @Dref, den dummen kann man nicht helfen. Und die armen müssen sich zusammenschliessen. Anders geht es nicht. Denn wie gesagt, wenn nach fünf, sechs monaten keine notprogramme aufgestellt sind, ist die kacke am dampfen. Dann heisst es auf die bäume klettern oder in höhlen unterschlupf finden. Dann hilft dir auch kein vorrat mehr.

    Auf irgendwelche regierungsmassnahmen in extremsituationen zu hoffen ist wirklich dummheit. Deshalb ist ein vorrat und geeignete vorsorge vernünftig. Aber das allerwichtigste ist die menschliche grösse zu bewahren und sich mit den nachbarn zu verständigen. Einfach mensch bleiben und nicht zu einem egoistischen kannibalen mutieren.

    Denn die kannibalen sind unter uns. Sie machen keinen finger krumm. Sogar für die computer haben sie sprachprogramme. Sie schieben das menschenmaterial hin und her und lassen es verfaulen. Schafe werden geschlachtet und noch blutig verzehrt.

    SIE SIND UNTER UNS! Namentlich bekannt. Denn hinter jeder von menschen verrichteter scheisse steckt ein menschlein dahinter.

  1. bauchstimme sagt:

    Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Gärtnern, Permakultur und Wildpflanzen. Heuer ist für den deutschsprachigen Raum ein fundiertes Buch mit Beschreibung häufig vorkommender Wildpflanzen (Kräuter und Gemüse, Obst und Pilze) heraus gekommen, welches auch gute leicht nach-kochbare Rezepte beinhaltet. http://www.so-schmecken-wildpflanzen.at

    Seit Frühlingsbeginn habe ich es zu Hause und es ist trotz meines umfangreichen Wissens eine sehr gute Inspiration.

    Das Eigene Sammeln von Wildpflanzen macht satt und kann ein Genuss sein (Wildspargel = Wilder Hopfen zum Beispiel als Gemüse gedünstet).

    Von Bedeutung ist meiner Meinung nach das Wissen um Pflanzenanbau, Samenernte und die Haltung von sortenreinem Saatgut. Was nützen Hybriden, wenn ich in der Folgesaison nicht daraus selbst Samen gewinnen kann und nicht dieses Saatgut weiter verwenden kann.

    Ein großes Problem stellen meiner Meinung nach auch die vielen Maisfelder dar. Wer weiß schon, dass dieser Mais nicht von uns Menschen verzehrt werden kann und nicht wirklich für uns Menschen zum Verzehr geeignet ist. Dieser ist hauptsächlich Futtermais für Tiere und EUgefördert....?

  1. bauchstimme sagt:

    Nahrhafte Landwirtschaft von Michael Machatschek (Ö). Er hält wirklich gute Seminare und schrieb fundierte Literatur über Landbewirtschaftung und Wildpflanzen.

    Hier eine Inspiration seiner Schaffenskräfte: http://www.kulturleben.at/medienpool/454/machatschek.pdf

    Ich bin begeistert was alles essbar ist und möchte im Herbst aus Eicheln Bier her stellen. Das muss ich einfach aus probieren....

  1. Specht sagt:

    Ich kann mich nicht erinnern, dass "unsere" Systemmedien einmal die Wahrheit gesagt haben!!!

    WANN berichten sie denn mal NICHT falsch?
    Alles, was in den Systemmedien gebracht wird, kann man negieren, dann liegt man garantiert besser!
    ALLE wird mindestens einmal verbogen, verfälscht, verlogen oder durch eine andere Gewichtung in eine andere Richtung gelenkt!
    Oder es wird total verschwiegen...

  1. Ella sagt:

    Interessantes Foto zur Griechenlandkrise auf "the economist"
    Titel" Akropolis now", the europ. Debtkrisis spins out of control"

    Dazu die Akropolis im Sonnenuntergang darueber Blackhacks mit der Aufschrift"IWF" und "EU"
    darunter,
    "The horror, the horror",
    daneben,
    eine bitter schauende Merkel in AmiUnformjacke.