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Netanyahu sagt Nein zu Obama

Samstag, 21. Mai 2011 , von Freeman um 00:05

Am Donnerstag hat Obama bei seiner Rede über den Nahen Osten ein Tabu gebrochen. Er betonte die Zwei-Staaten-Lösung und schlug erstmals öffentlich vor, dass Friedensgespräche zwischen Israel und Palästinensern auf Basis der Grenzen vor dem Sechstage- krieg 1967 beginnen könnten. Israel müsse erkennen, dass es keinen friedlichen Staat basierend auf „dauerhafter Okkupation“ haben könne.

Bei seinem Treffen mit Obama im Weissen Haus am Freitag reagierte Netanyahu in ungewöhnlich scharfer Form und erteilte dem Vorschlag eine knall harte Absage. Am Vortag hat er Obama bereits praktisch beleidigt, in dem er sagte, die Amerikaner kappieren gar nichts.

Netanyahu lehnte zudem erneut vehement Verhandlungen mit einer palästinensischen Gegenseite ab, in der die Hamas eine Rolle spielt, die er als „palästinensische Version“ des Terrornetzwerkes Al-Kaida bezeichnete.

Ach, bitte nicht schon wieder diesen Terrorquatsch. Da wir wissen wer Al-Kaida wirklich ist, kann man nur über diesen Vergleich lachen.

Netanyahu wies die Sichtweise von Obama nach dem Treffen erneut zurück und er sagte, Israel „könne nicht zu den Grenzen von 1967 zurückgehen“. Diese seien nicht zu verteidigen. „Wir brauchen eine langfristige militärische Präsenz am Jordan“, sagte er.

Eine lächerliche Ausrede, denn von wem geht eine Bedrohung aus? Von dem westlichen Marionettenstaat Jordanien, der eh alles macht was man ihm befiehlt und wehrlos ist?

Obamas Rede am Donnerstag hatte vor allem in Israel sofort für Empörung gesorgt. „Obama hat es gewagt, die Worte 'Grenzen von 1967' auszusprechen, und das wird ihm nicht verziehen“, schreibt die Tageszeitung Haaretz.

Aber es wird Obama nicht nur gedroht, man versuchte massiv in die Rede einzugreifen.

Nach einem Bericht der New York Times vom Freitag hatte sich Netanyahu noch am Donnerstag wenige Stunden vor der Rede persönlich eingeschaltet und bei Aussenministerin Hillary Clinton „protestiert“.

Dabei forderte er vehement, die Passagen über die Rückkehr zu den Grenzen von 1967 aus der Rede zu nehmen, doch sei er damit bei Clinton abgeblitzt, berichtet das Blatt. Selbst danach hätten israelische Beamte noch versucht, Änderungen in dem Redetext zu erwirken.

Der Stein des Anstosses war folgende Passage: „Wir glauben, dass die Grenzen zwischen Israel und Palästina auf den Grenzen vor 1967 sowie gegenseitig akzeptierten Landabtauschen beruhen sollten. Die Palästinenser müssen das Recht auf eine eigene Regierung haben und ihr volles Potenzial in einem souveränen und zusammenhängenden Staat erreichen.

Konkret heisst das, Israel muss sich nicht nur aus dem Westjordanland, sondern auch aus Ostjerusalem zurückziehen.

Ich lege deshalb mal Netanyahu folgende Worte in den Mund: „Ist ja auch eine Frechheit, Obama hat gefälligst das zu tun was wir ihm befehlen und er soll an seine Wiederwahl denken. Diesem Ableser schreiben wir den Text vor den er zu halten hat.

Diesmal hat es wohl nicht geklappt und das Weisse Haus zeigt sich überraschenderweise bockig. Wieso jetzt und nicht früher?

Das Nahostquartett begrüsste die „Vision“ Obamas. Die Mitglieder „stimmen voll damit überein, dass der Konflikt dringend gelöst werden muss“, hiess es in einer am Freitag in New York veröffentlichen Erklärung des Quartett, dem die USA, Russland, die Vereinten Nationen sowie die EU angehört.

Lob für Obama kam auch aus Berlin und Amman.

Westerwelle sagte, es gebe keine Alternative zu einer Zwei-Staaten-Lösung. Dabei unterstütze Deutschland auch den Grenzverlauf von 1967 als Grundlage für eine Friedenslösung zwischen Israel und den Palästinensern.

Aussenminister Nasser Judeh sagte in Amman, die Erklärung Obamas über die Schaffung eines unabhängigen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 sei von höchster Wichtigkeit.

Damit ist wieder bewiesen, wer als einziger im Nahen Osten schon seit 60 Jahren sich quer stellt und keinen Frieden will, sondern weiter palästinensisches Territorium besetzt und sogar noch mehr davon mit illegalen Siedlungsbau stiehlt.

Israel muss sich komplett aus den besetzten Gebieten zurückziehen und das Existenzrecht der Palästinenser in einem eigenen Staat anerkennen, das will die Weltgemeinschaft.

insgesamt 29 Kommentare:

  1. Mikethebike sagt:

    Das ist doch purer Wahlkampf Obamas und die Kriegsverbrecher aus Israel werden niemals die Grenzen von 1967 akzeptieren, im Gegenteil die wollen ja noch mehr. Das wird die naechsten 100 Jahre noch genauso weitergehen.
    Kriegsverbrecher sind die Amis ja auch und geben einen Scheiss darauf was andere Laender sagen.

  1. Weisser sagt:

    Die Zionisten in Israel haben schon längst die "Endlösung" für die Palästinenser beschlossen. Die brauchen daher auch kein Palästina. Die Führung der USA weiß das und was wir hören ist nur verlogene Politik, um seinen Einfluss im arabischen Raum nicht vollends zu verlieren.

  1. xabar sagt:

    Obama kann schöne Reden halten und er hat auch letztes Jahr in Kairo eine schöne Rede gehalten, die man als Anzeichen für ein Umdenken deutete. Heuchelerisch entschuldigte er sich für den CIA-Putsch gegen Irans Mossadegh-Regierung 1953, aber dann bewilligte er 300 Millionen Dollar für die Fortführung des verdeckten Krieges gegen den Iran. Mit dem Geld werden terroristische Organisationen wie die von Irak aus operierende MKO oder die von Pakistan aus agierende Jundullah unterstützt, die im Iran Zivilisten in die Luft jagen. Heute lobt er heuchlerisch die Demokratiebewegung im arabischen Raum, die er in Bahrain durch saudische Truppen und das faschistische Al-Khalifa-Regime niederknüpplen lässt.

    Heute stellt er sich vor seinen Teleprompter und behauptet, er würde angeblich die Zweistaatenlösung unterstützen und in der UN fordert er seine Vertreterin Susan Rice auf, Veto gegen eine Resolution gegen die Fortführung des Siedlungsbaus einzulegen und vor der Israel-Lobby AIPAC bekennt er sich zu einem ungeteilten Jerusalem, was noch nie ein Präsident, selbst Bush II nicht tat, damit die Israel-Lobby seinen Wahlkampf unterstützt.

    Ein Doppelzüngler, wie ihn die Welt noch nicht gekannt hat. Liar-in-Chief!

    Um zu beweisen, dass er wirklich das meint, was er sagt, brauchte er nur das zu tun, was Eisenhower in den fünfziger Jahren und was sogar Bush I den Israelis androhte: ihnen die Milliardenschwere Unterstützung zu versagen, die Obama ihnen aber gerade wieder bewilligen ließ in Höhe von 3 Milliarden Dollar, womit sie sich die modernsten Waffen kaufen.

  1. IrlandsCall sagt:

    An Stelle von Obama würde ich nicht mehr in einem Cabrio herumfahren :D

  1. David sagt:

    Israel wird Dir antworten: "wir müssen gar nichts! Die Weltgemeinschaft, das sind WIR!" Die Frage ist: wieso sagt die zionistisch eingesetzte Präsidenten-Marionette soetwas? Lächerlich anzunehmen, das Theater sei echt und die USA würden etwas "gegen den Willen der Zionisten" machen.
    Also: hier liegt die wirklich interessante Frage: worauf will dieses Theater hinaus?

  1. gerina sagt:

    Zu lesen an der Kölner Klagemauer:

    Evelyn Hecht-Galinski: "Das elfte Gebot: Israel darf alles !"
    (auch zu finden im Netz: http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/koelner_klagemauer.htm)

    Ja, und so agiert der Apartheidsstaat Israel, ohne dass ihm die Weltgemeinschaft Einhalt gebietet. Es ist unerträglich !
    Vorgestern besuchte ich eine Veranstaltung, in der Sumaya Farhat-Naser, eine palästinensische Friedensaktivistin aus dem Alltagsleben in Palästina berichtete.
    So berichtete sie u.a. dass die israelische Regierung den Palästinensern in der Westbank nur noch 9 % ihres ursprünglichen Landbesitzes zugesteht, und erzählte weiter, dass sich der Alltag der palästinsische Bevölkerung äußerst schwierig gestaltet. Sie sind eingepfercht hinter einer Mauer und um irgendwo hinzukommen, müssen sie ständig Checkpoints oder Tore passieren, wo sie der Willkür und dem Terror der israelischen Soldaten ausgeliefert sind.

    Wie ich in einem anderen Kommentar schon berichtete, bin ich der Ansicht, dass die weltweite Kampagne BDS (Boykott, Desinvestion, Sanktionen) gegen die israelische Apartheit, eine sinnvolle Maßnahme ist, um der unmenschlichen Politik Isralaels etwas entgegen zu setzen.
    Dies bestätigte mir auch Frau Farhat-Naser in der anschließenden Diskussionsrunde.

  1. drdre sagt:

    Es ist völlig richtig, dass Obama auf die Grenzen von 67, vor Jon Kippur hingewiesen hat. Ob es ihm ernst oder nicht war ist eine andere Frage. Fest steht, dass es ohne diese Vereinbarung keinen Frieden in Palästina geben wird. Dies scheint den zionistischen Machthabern aber egal zu sein. Es geht hier auch um die Wasserrechte am Jordan. Die Israel seit Jahrzehnten zum Schaden der Palästinenser ausbeutet.
    Insofern ist für mich eine Befriedung des Gebietes nicht in Sicht.

  1. Israel 1946-2011

    http://bit.ly/jtQQW8

    Schaut euch bitte das Bild an und urteilt selbst.

  1. Nistel sagt:

    Das ist schön und gut aber Obama hat einen Friedensnobelpreis erhalten und danach einen neuen Krieg begonnen... viel bedeutet das jetzt nicht oder..

  1. xabar sagt:

    Die Israelis haben heute erneut einen jungen Palästinenser aus Gaza ermordet. Die Begründung: er habe sich dem Grenzzaun zu Israel genähert. Leute, die den Vorfall beobachteten, gaben an, dass der Jugendliche noch 600m von der Grenze, die willkürlich von Israel zur Grenze erklärt wurde, gestanden habe.

    Man muss wissen, dass die Israelis ein weites Gebiet vor der israelischen Grenze zur 'Sicherheitszone' deklariert haben. Wer sich ihr nähert, wird kaltblütig erschossen.

    Auch die Fischereizone haben sie inzwischen auf drei Kilometer vor der Küste für palästinensische Fischer reduziert. Der Grund: die Erdgasfunde direkt vor der Küste von Gaza. Jeder Fischer, der über die Grenze hinauskommt, wird erschossen.

    Gesine Lötzsch von der Linkspartei, der ich einen Brief schrieb, in dem ich gegen ihre Gegnerschaft zur Aktion 'Sanktionen, Deinvestitionen, Boykott' protestierte - einen Brief, den sie nicht beantwortete - sprach sich gegen die Initiative aus, die von dem jüdischen Historiker Ilan Pappé ins Leben gerufen wurde.

    Gregor Gysi von der Linkspartei sprach sich gegen 'jede Form des Antisemitismus und des Anti-Zionismus' aus.

    Da Zionismus eine Spielart des Rassismus ist, spricht sich das führende Mitglied der Linken damit gegen den Anti-Rassismus aus.

    Gysi gratulierte im April 2008 Israel zum 60. Bestehen und verteidigte seine 'Operation gegossenes Blei' gegen Gaza, der über 1400 Palästinenser, größtenteils Zivilisten, zum Opfer fielen.

  1. aslan1992 sagt:

    woooow obama erst kümmert er sich um den meistgesuchtesten mann der welt und jetzt will er für frieden sorgen im nahostkonflikt.
    klasse einfach klasse der mann.

    zur erinnerung vor 3 jahren hat bush den komplett gleichen scheis in einer rede gesagt. http://www.merip.org/mer/mer246/bush-jerusalem

    gleiche rede, nur anders formuliert.
    obama ist aber ein schritt weitergegangen und nannte israel ein "jewish state" nicht mehr "homeland" sondern "state". dies bedeutet swangsläufig dass die 1,2 millionen muslime und christen dort mehr oder weniger sehr schaden konnte und als menschen 2 klasser angesehen werden (können).

    obama benutzt wie bush den ausdruck "mutually agreed" also beiderseitig vereinbart um die grenzen von israel sowie palestina zu bestimmen.
    der internationale gerichtshof in 2004 jedoch beschloss jedoch das die gesamte west bank sowie gaza und ostjerusalem als hauptstadt den palestinänsern gehören und sie darüber die vollständige entscheidungsgewalt haben.
    das ist fakt da gibts es nicht zu vereinbaren.
    jedoch hat israel nach obama und bush und allen anderen marionetten präsidenten immer das recht nein zu sagen was dann also die verhandlung entscheidet. man muss dabei schauen wer in der mächtigen rolle ist und sich genau diese position so zu recht legen kann dass sie bekommen was sie begehren dazu gehört vor allem ostjerusalem was obama aber als eine andere sache betonte wenn er von den grenzen von 67 redet, obwohl palestina ohne jeruslaem unvorstellbar ist. denn der tempelberg bzw die bedeutung dieses standortes spielt für die zionisten eine sehr große rolle(salomom's tempel)
    aber genau ostjeruslaem gehört nach dem internationalen gerichtshof den palestinänser.

    noch sehr interessant ist das vor allem iran (der ja dank falsche übersetztung den verbannung israels von der landkarte fordert)
    immer wieder die rückkehr der grenzen von 67 fordert und dafür immer in den organisationen wie oic (organisation für islamische conference) abstimmt! also nix mit tod israel.
    machen wir uns nichts vor israel hat das recht das recht zu brechen und hat trotz internationale besstimmungen seine siedlungen immer fortgesezt und sowas wie operation gegossendes blei bleibt ohne jede bestrafung.

  1. Quantum sagt:

    @gerina
    die Weltgemeinschaft hat:
    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_United_Nations_resolutions_concerning_Israel

    eine Unzahl an Resolutionen beschlossen, doch Israel mit ihren gemeinsamen Freunden ist das scheissegal. Die kümmern sich nicht darum. Warum hilft eigentlich die Weltgemeinschaft nicht mit militärischer Hilfe? Es gibt dort ja nichts zu holen, was es wert wäre eine militärische Intervention durchzuführen, außerdem haben die Israelis illegal Atomwaffen. So schaut es aus, im Hause USIsrael. Obama ist ja auch nur eine Marionette, diejenigen, die hinter Osama stehen haben das Sagen in den USA.

  1. freethinker sagt:

    @ Mikethebike

    Besser die nächsten 50 Jahre bis das Erdöl weggepumpt ist, dann werden die aus Israel entweder möchtig Probleme bekommen oder sich um 180 Grad wandeln müssen.



    Und natürlich müssen die Kriegsverbrecher, einschließlich Obama, manchmal solche Sprüche machen. Wenn das ersthaft gemeint wäre, würden sie so etwas nicht sagen. Beziehungsweise würden es auch durchsetzen, indem sie Israel sanktionieren würden und Israel nicht weiterhin Milliarden Dollar schenken.
    Das kann man nur als PR/Werbung verstehen.

  1. freethinker sagt:

    @ David

    Es handelt sich einen Werbespot, der sagen will: "Schaut uns an, Völker, wir sind auf der Seite der Guten. Und seht speziell mich an, ich bin Obama (-Bomber), der sich für eine gerechte Welt einsetzt!"
    Die machen Werbung insbesondere für Obama. Der zweite Tod von Osama bin Laden war ebenfalls wesentlich eine Werbung für Obama, ein hat schließlich die Ermordung befohlen. (Was aber auch wieder nicht stimmte, sondern nur behauptet wurde. In Wirklichkeit hat er ein Stück Papier in die Hand gedrückt bekommen und musste das öffentlich vorlesen.)

    Obama ist ein verlogener Typ, das ist alles.

  1. DragonLee sagt:

    omann...

    Ist doch kackegal was der Typ sagt.Wer schlau ist,merkt sich seine Lügen und glaubt ihm kein Wort mehr.

    Ignoriert diesen Penner doch.Ohne seinen Anzug und seinen Handgesten ist das so eine hilflose Person.

    Ich glaube es lohnt sich,weniger Nachrichten zu lesen.

    Grüße

  1. matze61 sagt:

    Wie oft hat man schon zusammen gesessen und eine Lösung gesucht. Und jedes mal war es von wenig Erfolg gekrönt man will ja auch garnicht.Ich kann das palästinesiche Volk gut verstehen.Nur wer mit der Materie richtig vertraut ist, weiß welches perverse Spiel Israel spielt.Ganz zu schweigen von Obamas Absichten.Verlogen wie immer

  1. Die Wagenburg-Mentatlität des Zionsstaates ist auf Dauer nicht durchzuhalten.Der Druck durch die umgebenden Staaten wird erhöht werden.Mubarak(ein insgeheimer Helfer Israels ist fort).Die Stimmung gegen Israel wird bald noch mehr umschlagen..beim nächsten grossen Fehler.Die Unterstützung durch die USA, EU wird auch nicht ewig halten da diese ziemlich pleite sind.Die Ungeduld der "Freunde" Merkel und Obama ist begrenzt und der Joker " Putin" im Nahostpoker wirft ja auch schon mal einen Natajahu aus Russland raus.Wenn Obama hier nur ein Theater aufführt spielt er schon mit seinem Leben.Als notorischer Lügner wird er sein Fähnchen aber sicher weiter in den Wind drehen (wg.der US-Wahlen).Hinter der Bühne wird er Netanjahu sicher gesagt haben ..das er Ihn weiter unterstützt.
    Werden der Militärdiktatur Israel jedoch die "Flügel beschnitten" heisst das dann: "Alle rufen Frieden, Frieden" und danach (wie schon oft nach"Friedensabschlüssen" krachts gewaltig im Nahen Osten und gibt dann Krieg?
    Es geht nicht nur ums Überleben Israels sondern um in erster Linie den Gazastreifen und der Westbank.Es geht um Wasser(Israel hat einen Bedarf der 10x größer ist als der der Plaästinenser und anderer Nachbarn.Israel hat Angst durch die wachsende Population der arabischen Länder..ein nicht zu gewinnender Lauf gegen die Zeit!
    Also bleibt Ihnen nur eine Möglichkeit :Echte Friedensverhandlungen und Rückzug oder es droht der Untergang.

  1. tearsofallah sagt:

    @ pandoras büchse

    uhh...da bleiben einem die worte im halse stecken.

    danke für die grafik!

    danach ist ja auch die 1967 lösung schon mehr als ein hohn...

    what to do?
    ...what ..to...do?

  1. xabar sagt:

    "Our support of Israel is unshakeable"

    'Unsere Unterstützung für Israel ist nicht zu erschüttern', so der von der Israel-Lobby zum Präsidenten gekürte Obama, der im Juni 2008 vor AIPAC (American Israeli Public Relations Committee - Name der stärksten Israel-Lobby in den USA) versprach, für einen 'jüdischen Staat' einzutreten mit 'Jerusalem als Haupstadt' - eine Rede, die er sich von dem ehemaligen US-Botschafter in Israel und Ägypten, der eng mit dieser Lobby verbunden ist und Dan Kurtzer heißt, schreiben ließ (vgl. Noam Chomsky, 'Hopes & Prospects').

    Mit seiner jetzigen Rede versucht er, nicht nur Israel, sondern auch die USA aus der internationalen Isolation, in die ihn seine Pro-Israel-Politik geführt hat, herauszuführen, denn 130 Staaten der UN haben vor, im September Palästina als souveränen Staat in den Grenzen von vor 1967 in die UNO aufzunehmen. Seine Rede widerspiegelt diesen internationalen Druck, dem er sich nicht entziehen kann. Gleichzeitig läuft die bedingungslose finanzielle, politische und militärische Unterstützung dieses staatsterroristischen Regimes weiter.

    Wie staatsterroristisch diese 'einzige Demokratie im Nahen Osten' ist, kann man dem Tagebuch aus Gaza, das während der 'Operation gegossenes Blei' im Dezember/Januar 2008/9 entstand und von dem kürzlich in Gaza ermordeten internationalen Helfer und Aktivisten Vittorio Arrigoni verfasst wurde, entnehmen. Lest dieses Buch! Es wird euch die letzten Illusionen über dieses Regime rauben:

    Vittorio Arrigoni, 'Gaza. Stay Human', mit einem Vorwort von Ilan Pappe, zuerst veröffentlicht in 'lL Manifesto', 2009.

    Arrigoni wurde entführt und erdrosselt in einem Versteck in Gaza aufgefunden. Er ist mehrere Jahre lang in Gaza tätig gewesen und war Sanitäter für das Red Crescent in Gaza während des israelischen Massakers, bei dem er sein Leben riskierte, und das er in allen Einzelheiten beschreibt.

  1. MarKus sagt:

    @Xabar

    sehr erhellende Bemerkungen zu Herrn gysi. danke, auch wenn mir ein anderes Fazit lieber gewesen wäre. Na ja: "Time to kill your Idols" mal wieder...

  1. Anti NWO sagt:

    oO die amis sagen etwas gegen israel, lese ich da richtig ?

    tja vieleicht sind sie ja aufgewacht...

    jeder weiss das die Israels machen was sie wollen!!!
    und niemand sie in irgend einer art und weise kritisieren darf!!!

    was mich so wundert, Israel ist so ein kleines land und dennoch haben sie die Weltmacht!!!
    die amis,EU und wie sie alle heissen, sind nur mitläufer!!!

    nur so kann ich es mir erklären...

  1. xabar sagt:

    @Anti NWO

    Ich will es dir erklären, wie Israel und seine Lobby in den USA es schaffen, die Weltmacht USA zu kontrollieren.

    Die ehemalige schwarze Kongressabgeordnete Cynthia McKinney erklärte es in einem Interview mit Merziah Haschemi von Press TV heute:

    Wenn man in den Kongress gewählt werden will, kostet der Wahlkampf in etwa 500.000 bis 1 Million Dollar. Dann kommen die Sponsoren und bieten sich an. Man geht darauf ein, weil man selbst das Geld nicht aufbringen kann. Dann verlangen sie aber, dass man eine Erklärung für Israel unterschreibt, die besagt, dass man Israel und die Unterstützung durch die USA, seine militärische Überlegenheit im Nahen Osten usw. als gewählte Abgeordnete unterstützen wird.

    Das machen sie mit allen 535 Kongressabgeordneten.

    Cynthia McKinney hat das Geld für ihren Wahlkampf selbst aufgebracht, bzw. die große Gemeinde ihrer zumeist schwarzen Bürgerrechtskämpfer in einem Wahlkreis in Georgia. Dann kam die Israel-Lobby 'Anti-Defamation League' und erklärte sie für das Amt 'ungeeignet'. Der Grund: Sie hatte sich an Aktionen für Gaza beteiligt. Sie leiteten ein Verfahren beim US Supreme Court, dem höchsten Gericht in den USA, ein, um ihren Wahlkreis neu zu strukturieren. Die Richter reagierten positiv und so verlor diese einsame anti-zionistische Stimme im Kongress ihr Mandat.

    So funktioniert es im Detail.

    Das große Geld wird von Pro-Zionisten kontrolliert, die eng mit der Israel-Lobby, z. B. mit AIPAC, mit WIMEP oder mit der Anti-Defamation League zusammenarbeiten.

    Obama ist ein Werkzeug der Israel-Lobby. Rahm Emanuel, ein Israel-Lobbyist, organisiert seinen Wahlkampf und sie haben ihn voll im Sack. Wenn er nicht richtig spurt, werden ihm die Wahlkampfgelder gestrichen und seine Wiederwahl scheitert und das will er natürlich am allerwenigsten.

    So regiert das 'kleine Israel' die USA.

  1. gerina sagt:

    Morgen abend werden wir auf unserer montäglichen Mahnwache den "Offenen Brief" von Rolf Verleger an die Bundeskanzlerin Merkel verteilen. In diesem Brief wird sie aufgefordert, den palästinensischen Staat unverzüglich anzuerkennen (Quelle: http://www.jungewelt.de/2011/05-16/032.php)
    Den untenstehenden Spendenaufruf, werden wir ebenfalls verteilen. (danke für die Veröffentlichung auf Deinem Blog, freeman)

    Wer helfen möchte:

    Free Gaza plant weitere Freedom-Flotille für Frühjahr 2011

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    ungeachtet internationaler Bemühungen hält die israelische Regierung an der seit drei Jahren andauernden
    Blockade des Gaza-Streifens fest, obwohl sie im Juni 2010 ankündigte, die Blockade zu
    lockern. Während die EU und UN-Sicherheitsrat über die Situation im Nahen Osten diskutieren,
    verschärft sich die Lage der Palästinenserinnen und Palästinenser gerade im Gaza-Streifen.
    So kritisieren 25 europäische Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen in einer gemeinsamen
    Erklärung, dass die Versprechen Israels erstens unzureichend sind und zweitens zum größten
    Teil nicht eingehalten wurden (siehe Anhang).
    Die internationale Free-Gaza-Bewegung plant für das Frühjahr 2011 eine weitere Freedom-Flotille
    nach Gaza, um auf die anhaltende Blockade aufmerksam zu machen und den internationalen Druck
    auf Israel zu erhöhen. Diesmal werden die einzelnen Koalitionspartner der Freedom-Flotille selbst
    Schiffe stellen und betreiben.
    Die deutsche KoPI-Arbeitsgruppe „Free Gaza“ ist Teil der internationalen Free-Gaza-Bewegung
    und möchte sich auch 2011 wieder beteiligen. Dazu streben wir eine Kooperation mit Organisationen
    aus Belgien und Dänemark an.
    Unabhängig davon, wie die deutsche Beteiligung aussehen wird, rufen wir dazu auf, für die geplante
    Freedom-Flotille und die Kampagne für ein Ende der Gaza-Blockade zu spenden:

    Spendenkonto: Deutsch Palästinensische Gesellschaft
    Spendenvermerk „Free Gaza“
    Sparda West eG, Kto.nr. 600339210, BLZ 37060590

    Den von Ihrer Bank oder Sparkasse quittierten Abschnitt der Überweisung können Sie bei Beträgen bis 200 Euro als Spendenbescheinigung
    für das Finanzamt verwenden. Für Beträge über 200 Euro erhalten Sie von der Deutsch Palästinensischen
    Gesellschaft eine gesonderte Spendenbescheinigung: Dafür notieren Sie bitte Ihre komplette Anschrift auf dem
    Überweisungsträger.
    Mit freundlichen Grüßen
    Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel
    Arbeitsgruppe „Free Gaza"
    Die Blockade beenden | Ein Schiff mit Hilfsgütern für Gaza
    KoPI | Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel | Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden
    www.freegaza.de | www.kopi-online.de | kontakt@kopi-online.de

  1. xabar sagt:

    @Markus

    Ich hatte nach den Vorfällen um die Mavi Marmara letztes Jahr Gysi eine Mail gesendet und den Ausschluss von Bak Shalom, also der Israel-Lobby, aus der Linkspartei verlangt. Gysi äußerte eine lahme Kritik an Israels Vorgehen ('so geht's ja nun auch nicht'), lehnte aber einen Ausschluss von Bak Shalom ab. Es sei nicht die Politik der Linkspartei Strömungen auszuschließen.

    Inzwischen ist diese Strömung so stark in der Partei geworden, dass sie die offizielle Linie der Partei bestimmt: Anerkennung des Existenzrechts des Apartheidstaates, wer Israel kritisiert, ist Antisemit usw. Es besteht kein Unterschied mehr zur Merkelpartei, nur dass es in der Linken noch Leute wie Norman Paech, Inge Höger oder Annette Groth gibt, die sich für die Palästinenser und ihre Rückkehr nach Palästina einsetzen.

  1. xabar sagt:

    Inwischen hat Obama vor AIPAC, der Israel-Lobby, eine Rede gehalten, und einen Teil seiner Äußerungen, z. B. über die Schaffung eines palästinensischen Staates in den Grenzen von vor 1967 wieder zurückgenommen und sich erneut zur bedingungslosen Unterstützung Israels bekannt.

  1. @xabar: besten dank für deine kommentare in diesem artikel. eine sehr gute zusammenfassende bereicherung. hab damit was anfangen können zum verknüpfen. danke und liegen gruß

    obama:yes we can...lie and lie and lie and kill and kill! YOU CAN TAKE THAT TO THE BANK! BANK BANK BANKSTER

  1. xabar sagt:

    @Freemanfriend

    Danke. Auch von mir liebe Grüße!

  1. xabar sagt:

    Obama in seiner Rede vor der Israel-Lobby AIPAC:

    'Our relations with Israel are unbreakable'

    Also: Unsere Beziehungen zu Israel sind unzerstörbar.

    Mit 'unsere' meint er die der herrschenden US-Elite, den Geldadel, Gold&Sachs, JP Morgan.., die Wall Street, die ihn an die Macht geschoben hat.

    Vor dem Tagungsgebäude - und das ist die neue Entwicklung in den USA, die man beachten muss - demonstrierten einfache Amerikaner, einschließlich jüdische Geistliche mit Palästinenserfahnen (!). Sie demonstrierten für Gaza, gegen den israelischen Landraub, gegen die Lobby, die den Menschen für ihr Israel-Projekt fern von den USA das Geld stiehlt.

    Langsam wachen die Menschen auf. Solche Kundgebungen gegen die Israel-Lobby, waren noch vor einiger Zeit undenkbar.

  1. xabar sagt:

    Ich möchte noch etwas hinzufügen:

    Obama hat in seinen Reden, zuletzt vor der Israel-Lobby AIPAC, mit keinem Wort das in der UN-Resolution 194 garantierte Recht der Palästinenser auf Rückkehr in ihre Heimat angesprochen.

    Er hat zwar von einer Zweistaatenlösung in den Grenzen von vor 1967 gesprochen, aber dann hinzugefügt, dass man die inzwischen eingetretenen Realitäten 'on the ground' berücksichtigen müsse, d.h. also, dass er die israelischen Siedlungen, die sich inzwischen durch über 40% der West Bank und durch weite Teile von Ost-Jerusalem ziehen, anerkennt, womit er das, was er im Vornehinein von den Grenzen von 1967 gesagt hat, wieder zurücknimmt, was nichts anderes heißt, dass es in Wirklichkeit keine Meinungsverschiedenheiten mit seinem Boss Netanyahu gibt.

    Mit keinem Wort hat er die neuen israelischen Massaker am Tag der Nakbar, am 15. Mai erwähnt. Folgendes ereignete sich am Grenzübergang Erez, der Gaza von der West Bank abschneidet und damit das palästinensische Gebiet zerteilt:

    Tausende friedliche Demonstranten hatten sich am Grenzpunkt versammelt. Das israelische Militär erschoss nicht nur einen jungen Palästinenser, sondern die Israelis feuerten noch dazu Granaten von Panzern aus in die friedliche Menge hinein, wodurch über einhundert Demonstranten teilweise schwer verletzt wurden.

    Das heißt sie schossen mit Panzergranaten in eine auf palästinensischen Gebiet befindliche Demonstration! Brutaler geht es nicht mehr.

    Kein Wort davon in den westlichen Medien. Im Südlibanon ermordete die israelische Soldateska sogar 10 junge Palästinenser, auf Syriens Golanhöhen, die Israel seit 1967 widerrechtlich besetzt hält, starben vier Menschen, als sie in das Gebiet eindringen wollten.

    In Syrien wurden bei den Unruhen von Terrorgruppen, die im Fernsehen vorgeführt wurden und zugaben, vom Ausland finanziert gewesen zu sein und Geständnisse ablegten, 500 syrische Soldaten erschossen. Selbst in den noch einigermaßen liberalen Medien wie Le Monde, Guardian und El Páis, die ich regelmäßig lese, habe ich nichts darüber gefunden.

    Und wir wissen inzwischen, dass Israel und Frankreich hinter den Unruhen in Syrien stehen.