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SNB fährt Verlust von 32 Mrd. Franken ein

Sonntag, 2. Januar 2011 , von Freeman um 12:05

Am 13. November 2010 berichtete ich bereits, "SNB - Wechselkurs- verluste von 21,2 Mrd. Franken" für die drei Quartale 2010. Jetzt am Jahresende können es insgesamt 32 Milliarden Franken geworden sein, denn der Euro und der Dollar sind weiter stark gefallen, auf 1,25 und 0,95 jeweils. Laut Recherchen der Zeitung "Der Sonntag" musste die Schweizerische Nationalbank (SNB) allein in den letzten drei Monaten währungsbedingte Verluste in der Höhe von fast 11 Milliarden Franken hinnehmen, die zu den 21 Milliarden dazukommen.

Ich frage mich, was geht in den Köpfen des Direktoriums eigentlich vor, mit Philipp Hildebrand als Präsident an der Spitze? Das war doch für jeden der sich etwas in den Devisenmärkten auskennt absehbar. Siehe "Euro auf Rekordtief gegenüber dem Franken".

Was macht eigentlich der 11-köpfige Bankrat, der die Aufsicht und Kontrolle über die Geschäftsführung der SNB ausübt? Schlafen die alle? 32 Milliarden Franken Verlust in einem Jahr ist mehr als ein Debakel ... es ist eine nationale Katastrophe für die Schweiz!

Sind alle völlig unfähig oder ist es Absicht?

Wie will die SNB, bei so einem in der Geschichte der Bank noch nie stattgefundenen Verlust, eine bis ins Jahr 2017 mit dem Eidgenössischen Finanzdepartement "vereinbarte" jährliche Ausschüttung von 2,5 Milliarden Franken an Bund und Kantone aufrecht erhalten?

Bereits bei seiner Ernennung zum neuen SNB-Präsidenten habe ich mir den Hintergrund von Hildebrand genauer angeschaut und in meinem Artikel "Ein Blick hinter die Kulissen der Hochfinanz" vom 15. April 2009 erklärt, wer er ist und das er zur Familie der "üblichen Verdächtigen" gehört.

insgesamt 11 Kommentare:

  1. Milton sagt:

    Teil 1

    Natürlich ist es Absicht - so blöd kann Keiner sein. Auch nicht vergessen sollte man das Debakel der Goldverkäufe, als die SNB grosse Mengen Gold zum Tiefpreis verscherbelt hat. Vielleicht sollte man sich hier fragen, wer diese enorme Menge an Gold eigentlich gekauft hat. Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn der Goldschatz der Eidgenossen nun im Besitz der Rothschilds wäre. Aber das darf man ja nicht sagen, sonst ist man antisemitisch. Der Verlust, der sich ergibt, da man das Gold zu einem derart ungünstigen Zeitpunkt verkauft hatte, beträgt für den Schweizer Steuerzahler bei den 1379 Tonnen verkauften Goldes unglaubliche 44'128'000'000 Schweizer Franken. Und sämtliche Goldexperten wussten damals schon ganz genau, dass der Goldpreis steigen würde, also wusste es auch die SNB.

    Wer bei diesen Vorgängen immer noch nicht merkt, dass die SNB in ein übles Komplott gegen die Schweiz verwickelt ist, der braucht wirklich einen Psychiater. Bei der SNB handelt es sich bekanntlich um eine private Aktiengesellschaft, also dient sie vermutlich auch privaten Interessen. Es wäre bestimmt hochinteressant deren Hauptaktionäre in Erfahrung zu bringen.

    Dazu kommt dann noch ein Betrag von 20 oder mehr Milliarden, die die Schweiz dem IWF "leihen" soll. Natürlich würde man von diesem Geld nie wieder etwas sehen. Der IWF stellt für die NWO ja quasi die finanzielle Infrastruktur für die sich in der Entwicklung begriffene totalitäre Weltregierung dar. Wäre es da nicht sinnvoll, wenn die Schweiz den IWF mitfinanzieren würde, der IWF der in naher Zukunft die helvetische Basis-Demokratie abwürgen soll? Immerhin hätten die Schweizer damals ja auch das Dritte Reich mitfinanzieren können. (Ironie aus)

    Wo sind eigentlich die Schweizer Goldreserven gelagert? Anfragen im Parlament diesbezüglich wurden von den üblichen Verdächtigen immer wieder rigoros abgeschmettert. Die Schweizer Öffentlichkeit hat offenbar nicht das Recht zu erfahren, wo sich ihr Eigentum befindet. Wer jetzt immer noch nicht gemerkt hat, dass es sich hier um ein Komplott handelt, dem kann man wirklich nicht mehr helfen.

    Nun könnte man darüber streiten, ob der Franken nun abgewertet werden solle oder nicht. Diese ideologische Frage dient aber lediglich als Smoke-Screen, um von den wahren hinterhältigen Motiven abzulenken. Der Franken ist relativ zum Gold durchaus nicht hart, sondern eine sehr weiche Währung. Aber nehmen wir einmal an, der Argumentation zu liebe, wir wären tatsächlich der Ansicht, man müsse den Franken abwerten. Wie würde sich unter einer solchen Annahme eine loyale SNB verhalten?

  1. Milton sagt:

    Teil 2

    Eine Währung wertet man bekanntlich dadurch ab, dass man die Geldmenge erhöht und somit den Wert des Franken verdünnt. Es ist wie bei einer Firma, die mehr Aktien ausschüttet, was dann zu einer Verdünnung des Wertes einer Aktie führt, da ja nun der Wert der Firma auf mehr Aktien aufgeteilt wird. Man könnte einen Banknote auch als einen Anteilschein an der Volkswirtschaft betrachten. Hat eine Nation eine starke Volkswirtschaft, so ergibt sich daraus auch eine relativ harte Währung. Italien zum Beispiel hatte unter der Lira eine hohe Inflation, da deren Volkswirtschaft relativ leistungsschwach war.

    Bei einem starken Wachstum der Wirtschaft kann man die Geldmenge entsprechend erhöhen. Würde die Wirtschaft um 5 Prozent per Annum wachsen, so wäre eine Erhöhung der Geldmenge um 5 Prozent vernünftig. Natürlich denken angeblich moderne Ökonomen ganz anders, es ist jetzt nämlich modern mit Hilfe einer Geldschwemme die Wirtschaft anzukurbeln. Wie gut diese moderne Wirtschafts-Philosophie funktioniert, das kann man ja gegenwärtig an den Bailouts und an der Euro-Krise erkennen.

    Nehmen wir an wir wollten die Menge an Franken erhöhen. Eine den Helveten gegenüber loyale SNB könnte dann einfach sagen wir 5 Prozent mehr Geld drucken, aber anstatt mit diesem Geld immer wertloser werdende deutsche Staatsanleihen, Euros oder Dollars zu kaufen, könnte die SNB dieses Geld ganz einfach dem Staat überweisen, zum Beispiel indem die SNB Schweizer Staatsanleihen kauft, der damit dann staatliche Aufgaben bezahlen kann. Da der Staat nun eine zusätzliche Einnahmequelle hat, kann er entsprechend die Steuern absenken, was bedeutet, dass die Menschen mehr Geld zum Leben haben, und somit auch mehr Geld ausgeben können, das heisst mehr Kaufkraft haben. Und Kaufkraft ist bekanntlich der beste Weg um die Konjunktur anzukurbeln.

    Aber da wir ja eine global verfilzte, mafiöse, höheren Interessen dienende Voodoo-Ökonomie haben, wird auf den gesunden Menschenverstand, offensichtlich einleuchtende wirtschaftliche Zusammenhänge, und auf das finanzielle Interesse der Bevölkerung bedauerlicherweise keinerlei Interesse mehr genommen. Und der dumme Bürger denkt, wenn er besonders stark bluten müsse, dann könne dies ja nur einem höheren guten Zweck dienen. Es ist dies die typische sklavische Opfermentalität. Dass seine Opfer die Übeltäter noch mächtiger und somit das Übel nur noch grösser machen, kommt ihm nicht in den Sinn.

  1. Milton sagt:

    Teil 3

    Die Geldmenge zu erhöhen dient dem Zweck das Geld billiger zu machen, das heisst die gesamtökonomische Wertschöpfung wird auf mehr Banknoten verteilt, was den Wert des Geldes vermindert, und somit die Zinssätze für Kreditnehmer reduziert. Dies ist zumindest das Konzept der Mainstream-Voodoo-Ökonomie. Billiges Geld führt aber lediglich zu Inflation, und Inflation wird von den Produzenten bekanntlich über Preisaufschläge an den Endkunden weitergegeben. Die Behauptung billiges Geld würde die Exportkonjunktur ankurbeln ist also völliger Blödsinn.

    Ein bestimmtes Schweizer Produkt kostet gegenwärtig sagen wir 1000 Franken. Nun wird der Franken sagen wir 10 Prozent abgewertet, das heisst der Preis dieses Produktes wird dann vom Produzenten um 10 Prozent erhöht. Der Produzent muss ja nun auch mehr für seine importierten Rohstoffe bezahlen, das heisst er gibt die höheren Produktionskosten an den Endkunden weiter. Das Produkt kostet nun 1100 Franken. Der deutsche Importeur bezahlt nun also nicht mehr 1000 Franken, die 10 Prozent härter waren, sondern 1100 Franken, die 10 Prozent weicher sind. Inwiefern genau soll dieser Vorgang nun die Exportkonjunktur ankurbeln? An diesem Beispiel kann man sehen, dass es sich um ein Scheinargument handelt.

    Es gibt allerdings einen Vorteil für die Konzerne, nämlich die Entwertung der Löhne. Die entweder völlig verblödeten oder total korrupten Schweizer Gewerkschaften handeln dann eine angebliche Lohnsteigerung von 4 Prozent aus, bei einer Inflation von 8 bis 10 Prozent. Und genau davon profiteren die Konzerne. Aus diesem Grund sind die offiziellen Inflationsstatistiken auch gefälscht, denn sonst würde dieser Trick nicht funktionieren.

    Mit derselben Inflation werden natürlich auch Renten, Pensionen und andere Sozialleistungen entwertet. Selbstverständlich orientiert man sich bei einem eventuellen Inflationsausgleich für Sozialleistungen nie an der Realinflation, sondern stets an den gefälschten Statistiken. Deswegen werden sie ja auch gefälscht. Die kriminelle SNB beruft sich dann immer gerne auf diese gefälschten Statistiken mit der Behauptung es gebe ja keine Inflation, man könne also ruhig noch mehr Geld Drucken. Diese Argumentation ist nicht nur gelogen, sondern auch unlogisch, denn die SNB selbst behauptet ja, man wolle den Franken weicher machen, und eine Währung weicher zu machen heisst nichts anderes, als sie zu inflationieren.

  1. Milton sagt:

    Teil 4

    Wie man sehen kann, handelt es sich bei der SNB um eine hochkriminelle Organisation, vermutlich um ein Machtinstrument der NWO, mit der Zielsetzung die Schweiz finanziell in den Ruin zu treiben, eine Aufgabe, die die kriminelle FED in den USA ja bereits mit grossem Erfolg umsetzen konnte.

    Das organisierte Verbrechen im Bereich der Hochfinanz existiert eben immer bis zu dem Masse, bis zu dem es in der Lage ist der Öffentlichkeit Sand in die Augen streuen zu können. In Anbetracht der relativ komplexen Vorgänge und des sehr niedrigen Bildungsniveaus der Allgemeinheit bezüglich geldpolitischer Angelegenheiten, ist dies für die üblichen Verdächtigen in der Tat eine recht leichte Aufgabe.

    Und natürlich bemühen sich die Medienhuren der gekauften Pressekonzerne stets darum, sei es aus Unwissenheit sei es mit konspirativer Absicht, der Bevölkerung diese ungeheuerlichen Vorgänge auch noch schön zu reden, und die ehrlichen Seelen, die die Menschen warnen wollen, als Verschwörungstheoretiker zu diskreditieren.

    Gutes neues Jahr. So long.

  1. Rockwater sagt:

    Dahinter ist System. Wenn da einer verliert, dann muss auch einer Gewinnen. Wenn Unternehmen so abschmieren, dann steht eine korrupte Führung dahinter. Hier in Deutschland ist Karstadt ein gutes Beispiel. Durch den Niedergang des Konzerns verdienten die Manager das zigfache mehr, als wenn sie es gut geführt hätten.
    Das ganze geschieht aber durch das Börsensystem.
    Da man Verantwortung nicht mehr kennt, heißt es nur noch so schnell wie möglich und so viel wie möglich zusammen raffen.
    Nationalbank bedeutet, Verluste zu nationalisieren.

  1. drdre sagt:

    Ja das ist die schnelle Umverteilung von unten nach oben.. Das Volk wird damit auf breiter Front verarmt.

    Und zwar immer ein Stück mehr bis wir das Niveau von Dritte Welt Ländern erreicht haben. Dann kann sich die Kapitalführende Klasse so richtig dumm und dämlich verdienen.
    Wir sehen es doch in Deutschland schon lange seit Kohl und Schröder werden Steuererleichterungen für Konzerne , Banken und Hegdefonds wie 2003 gefahren. Nur die Löhne stagnierten. Die Kosten für Strom , Nebenkosten und Mieter gingen in die Höhe. Gesundheit wurde zur drei klassen medizin. Den Menschen blieb immer weniger. Andererseits wurden durch Übernahmen wie damals zwischen Vodafone und Mannesmann, ernorme Vergütungen in den Vorständen gezahlt und erarbeitetes Volksvermögen vernichtet.
    Aber das ist ja gewollt..
    Also immer fleissig arbeiten, denn lt. einer "grossen Partei" soll sich bekanntlich Arbeit ja lohnen..
    Na und wie die sich lohnt...

  1. GeoChef sagt:

    Es wird nur wieder vergessen, dass "niemand" mit dieser Entwicklung hätte rechnen können. So wie es immer ist, wenn mal wieder "zufällig" Geld vernichtet wird.
    Das Problem ist einfach, dass sich die Massen nach wie vor und wie auch schon immer, total verarschen lassen.

  1. Christine sagt:

    Ja, ja
    Solange GELD verwendet wird,findet die Verarmung statt!
    Geld ermöglicht die Kontrolle
    durch Banken, das Finanzamt und
    wenn Geld als Lohn nicht mehr akzeptiert würde, dann...
    wurde der Schlange der Kopf abgeschlagen...
    und erst dann endet der Wahnsinn!

    Die da oben werden es nicht ändern, warum auch?
    Und die unten erkennen nicht, dass sie den Bock zum Gärtner gemacht haben.

  1. So dumm und "unkonzentriert" kann niemand bei der SNB sein. Hier hat es den Anschein das alles Perfekt für die "neue selbsternannte Elite läuft.Die Entmündigung und Verarmung der Bürger geht dem Finnisch zu.Leider aus welchen Gründen auch immer,verschließen noch immer viele Bürger die Augen von den Tatsachen.

    Wenn den Bankstern nicht bald ein Riegel vorgeschoben wird,ja dann gute Nacht uns Erdenbewohner!

  1. Ch. sagt:

    @Milton, wie froh bin ich doch, dass du nicht in der SNB sitzt. Bezeichnest SNB (Kantone sind die Aktionäre) als krimminelle Organisation. Du weisst wirklich nicht wie die Schweiz funktioniert. Überhaupt, auch der Rest liest man aus den Zeilen, schwach bis total unwissend. Wenn der Franken stark bleibt, sei froh, unsere Wirtschaft kann die Preise auch noch korrigieren nach unten wenn es sein muss. Sitzt wie die Griechen Short auf der eigenen Währung und erklärst uns in 4 Leserbriefen die 8 W's. Nun kannst du es kaum erwarten den Franken zu shorten. He probiers doch einmal mit arbeiten.

  1. Unknown sagt:

    Ja, die Goldverkäufe der SNB waren eine ganz ganz große Leistung. Zu historischen Tiefstständen.

    http://www.schweizer-franken.ch/?Schweizer-Franken.ch:Durch_Gold_gedeckt