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Video des Absturz einer 747 in Afghanistan

Dienstag, 30. April 2013 , von Freeman um 19:00

Ein ziviles Frachtflugzeug ist auf der amerikanischen Luftwaffenbasis von Bagram in der Nähe von Kabul in Afghanistan abgestürzt. Die Boeing 747 der National Air Cargo war gerade im Steigflug nach dem Start als sie plötzlich ins Trudeln kam, abschmierte, auf dem Boden aufknallte und in einem Feuerball explodierte. Dabei wurden 7 Besatzungsmitglieder getötet.


Es wird vermutet, die Fracht hat sich beim steilen Anstieg gelöst und durch die Gewichtsverlagerung wurde der Schwerpunkt zu weit nach hinten verschoben, was eine Übersteuerung der Maschine verursachte. Man sieht wie das Flugzeug fast in der Luft stehen bleibt, bis es seitlich abkippt und wie ein Stein runterfällt.



Die Maschine mit der Registrierung N949CA sollte für das US Mobility Command 5 Militärfahrzeuge nach Dubai bringen. Es kann sein, diese waren nicht richtig befestigt und rollten nach Hinten als die Maschine den Steigflug begann. Die Gewichtsverlagerung drückt die Maschine fast senkrecht nach oben was zu einem kompletten Strömungsabriss führte. Dies erklärt den Stillstand in der Luft. Der Pilot drückte das Flugzeug nach unten aber die geringe Höhe von nur 1'200 Fuss oder 400 Meter reichte nicht um wieder Geschwindigkeit aufzunehmen.

Wegen der ständigen Angriffe der Taliban auf die Basis in Bagram werden die Piloten angehalten so schnell wie möglich Höhe zu gewinnen, um ausser Reichweite vom Bodenbeschuss zu kommen. Deshalb der steile Anstellwinkel beim Start. Als die Fracht sich verschob war das Schicksal der Maschine gefällt. Im Endeffekt liegt es in der Verantwortung des Piloten alles zu überprüfen, auch die Befestigung der Ladung, obwohl es dafür einen Lademeister gibt. Den richtigen Schwerpunkt zu berechnen und beim Beladen einzuhalten ist sehr wichtig. Wenn dieser sich in der kritischen Phase des Start verändert ist es zu spät.

insgesamt 15 Kommentare:

  1. Hallo Freemann

    Ich bin auch Pilot mit sehr viel Flugerfahrung. kann nur Schlamperei
    bei der Verladung gewesen sein!
    Bist du einmal mit einem falschem
    Schwerpunkt geflogen? ICH SCHON
    HATTE NUR GLÜCK.

  1. Eckart sagt:

    Nüchtern betrachtet könnte man sagen: Ein eindeutiger Pilotenfehler.
    Surreal betrachte könnte man sagen: Der große Manitu kriegt sie irgendwann alle.

  1. Ralf sagt:

    Plötzlicher Exzessiver Anstellwinkel im Steigflug dadurch Strömungsabriss und Absturtz.. Deutet wahrscheinlich auf verutschen der Ladung hin. Sieht so aus als ob der Pilot es noch geschaft hat den Anstellwinkel zu korrigieren aber die Flughöhe war nur knappe 1200 fuss.. wäre das in einer grösseren höhe passiert hätte das Flugzeug wieder an Geschwindigkeit gewinnen können nachdem der Anstellwinkel korrigiert wurde.. Pech..

  1. Man sieht auch hervorragend das das kerosin bei der ersten explosion fast vollständig verbrannt ist und nicht über stunde vor sich hin brennt ... so wie es bei 9/11 der fall gewesen sein soll

  1. 3DVision sagt:

    Der Pilot war bestimmt wieder besoffen.Wie immer.

  1. Freeman sagt:

    Das will ich hier nicht unterstellen, aber mir ist persönlich bekannt, viele Piloten die Fracht fliegen sind geschasste Problemfälle die sonst keinen Job mehr finden. Ich hab selber mal erlebt wie bei einer Frachtmachine der Co-Pilot und der Bordingenieur den Captain zu zweit weil völlig besoffen zum Cockpit trugen. Beim Frachttransport gelten irgendwie andere Regeln, weil keine Passagiere an Bord sind.

  1. becojo sagt:

    ich verstehe leider den sinn dieser meldung nicht, außer das es tragisch ist.

  1. Ghost-Recon sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. Eckart sagt:

    @becojo
    Die Frachtmaschine war bestimmt nicht mit zivilen Gütern beladen, denn sie ist von einem streng bewachten amerikanischen Militärflughafen gestartet, also voll betankt und mit großer Wahrscheinlichkeit voll mit Gerätschaften die dem Kriegshandwerk dienten. Wenn man allerdings für Krieg ist, kann man den Verlust natürlich tragisch finden.

    Tragisch wäre es gewesen, wenn die Maschine in einem Wohngebiet eingeschlagen wäre.
    Bemerkenswert ist zudem was @Oliver klar dargelegt hat.
    Die Meldung macht also schon Sinn – für's Gehirnjogging.

  1. Bernd Miller sagt:

    Beim Lesen so mancher Kommentare fehlen mir einfach nur noch die Worte... Der große Manitu kriegt sie irgendwann alle ... Pech.... wieder besoffen.Wie immer... Tragisch wäre es gewesen, wenn die Maschine in einem Wohngebiet eingeschlagen wäre....

    Bei diesem Unfall sind 7 Menschen ums Leben gekommen, interessiert das irgend jemanden? Macht sich vielleicht irgendjemand Gedanken darüber, was diese Menschen durch welche Ursache auch immer in den letzten Sekunden durchgemacht haben?
    Natürlich kommen jetzt die Argumente, was sind schon sieben Menschen im Vergleich zu den täglichen Kriegstoten der Amerikaner, ....

    Wann findet eigentlich Betroffenheit noch statt? Wenn 100 Menschen ums Leben kommen, oder 1000? Ich finde es erschreckend, wie abgestumpft der Mensch heute geworden ist. Eh krass, Jumbo stürzt ab, Pilotenfehler, aber geile Aufnahmen (siehe Bewertungen bei youtube).

    Es zeigt eigentlich, das Mitgefühl in unserer Zeit keinen Stellenwert mehr hat. Wir wollen die Welt verändern und können uns nicht einmal selbst retten - traurig.

  1. dimak121212 sagt:

    @ Bernd Miller

    Wenn die Amerikaner als Aggressoren in ein fremdes Land einfallen und dabei umkommen meinst du, man soll mit ihnen Mitleid haben?
    Auch wenn es diesmal Piloten und Besatzung waren, was meinst du, was sie transportieren, wenn sie von einen Militärflughafen abheben? Wohl keine Lebensmittel für die arme afghanische Bevölkerung.
    Auch wenn sie "nur" Transportflugzeuge fliegen, leisten sie schon ihren Betrag zu diesem ilegalen Angriffskrieg und machen es möglich, dass es jeden Tag Kriegstote gibt.Keiner zwingt sie dazu. Es geschieht freiwillig.

    Vielleicht bin ich so herzlos aber ich empfinde kein Mitleid wenn ich höre, dass schon wieder Natosoldaten im Wege der ilegalen, imperialistischen Angriffskriege ihr Leben lassen. Ich bin der Meinung dass die getöteten oder umgekommenen Natosoldaten oder ihre "privaten" Beihelfer schon in diesem Leben anfangen für ihre schweren Sünden zu bezahlen.
    Für den Rest kommt die Quittung spätestens nach dem Tod.

  1. Eckart sagt:

    @Bernd Miller
    Eine derartige Betroffenheitsorgie ist für Menschen die sich hauptberuflich mit dem Kriegshandwerk, also mit dem gezielten Töten von mehrheitlich unschuldigen Menschen beschäftigen, nicht angebracht, denn in diesen Fällen ist das Ableben ein ganz natürliches Berufsrisiko solcher Wesen, die man auch als Unmenschen bezeichnen könnte.

    Man ist nicht automatisch ein Philanthrop, wenn man nur inkonsequent genug gegenüber jedermann Betroffenheit zur Schau trägt. Inkonsequenz ist die Kraft, die vorgibt Gutes zu wollen, aber das Böse befördert.

  1. steffo mio sagt:

    Sieht aus wie:
    Ladung schräg nach hinten gerutscht. Dadurch zu steiler Anstieg und Absturz.

    Leider wird diese Schlamperei sicher wieder als Pilotenfehler ausgelegt - Tote können sich ja nicht wehren...

  1. Bernd Miller sagt:

    @ dimak121212
    Begriffserklärung: Mitleid ist nicht Mitgefühl. Mitleid gründet auf dem Gefühl der Überlegenheit, Mitgefühl auf dem Gefühl des Einsseins. Wahres Mitgefühl kennt kein Verurteilen, denn das Leben ist zu komplex als es mit pauschalen Verurteilungen ab zu tun.
    Und das mit dem Bezahlen der Sünden überlasse ich lieber der Kirche mit ihrem straffenden Gott. Die zeigen gerne mit Finger auf andere.
    Im übrigen das mit der Quittung nach dem Tod können Sie vergessen, außer es ist in ihrem persönlichen Glaubenssystem stark verankert - aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, am Tod ist noch keiner gestorben :-)

  1. Ehrler Marc sagt:

    Krass, aber so sind die physikalischen gesetzte nunmal