Nachrichten

Grösster Rückgang der Autoverkäufe in Deutschland

Mittwoch, 17. April 2013 , von Freeman um 09:00

Von wegen die Krise ist vorbei. Die neuesten Zahlen für Europa zeigen ein sehr schlechtes Bild was die Autozulassungen betrifft. Minus 10,2 Prozent für den Monat März im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt über alle Länder. Am schlimmsten sieht es in Deutschland aus.



Laut Vereinigung Europäischer Autohersteller (ACEA):

Italien: -4,9%
Spanien: -13,9%
Frankreich: -16,2%
Deutschland: -17,1%

Die Deutschen kaufen viel weniger Autos, kein gutes Zeichen, dabei lebt die deutsche Wirtschaft davon. Offensichtlich wird das Geld immer knapper und man kann sich weniger leisten. Wenn am Lieblingsspielzeug der Deutschen so massiv gespart wird, dann ist das alarmierend.

Die deutschen Politiker und Medien können eine Show abziehen wie gut alles läuft, aber solche Zahlen zeigen den wahren Zustand der Wirtschaft und der Stimmung. Dann kann Merkel die nächste Aktion zur Verschrottung der Neuwagen aus der letzten Verschrottung starten, um die Verkäufe anzukurbeln.

Auf die Marken verteilt:

Volkswagen: -9%
Peugeot/Citreon: -16%
Renault: -9.6%
General Motors: -12.6%
Ford: -15.8%
Fiat: -0.8%
Toyota: -16.3%

Dabei geben die Autokonzerne schon Gratisgeld um die Käufer anzulocken damit sie die Fahrzeuge loswerden und es hilft trotzdem nichts. Am besten man schickt die nagelneuen Autos die vom Fliessband kommen gleich in die Schrottpresse. Warum einen Umweg nehmen? Die Abwrackprämie geht direkt an die Autohersteller.

Der Bedarf an Neuwagen in der ganzen EU geht schon seit 18 Monaten ständig zurück. Warum? Weil man den Bürgern immer mehr Geld aus der Tasche zieht und sie weniger zum Ausgeben haben. Dann fährt man die Karre halt 10 Jahre statt nur 5 oder verzichtet ganz darauf. Autofahren ist schon lange ein Luxus.

Bei den Nutzfahrzeugen sind die Zulassungszahlen noch schlechter. Seit 14 Monaten geht der Bedarf in diesem Bereich zurück. Folgender Rückgang für Februar im Jahresvergleich:

Frankreich: -12.3%
Deutschland: -14.4%
Spanien: -19.5%
Italien: -31.3%

Ein Zeichen der Geschäftsgang der Betriebe benötigt erheblich weniger Fahrzeuge.

In Europa sind wir im Rückwertsgang und steigen vom Automobil zurück zum Zweirad um oder gleich zu Fuss. In China und Indien ist es umgekehrt. In Portugal müssen die Beamten ihr eigenes Toilettenpapier mitbringen und Geld für das Betanken der Dienstwagen vorstrecken. Die Renten werden in den Südländern immer mehr gekürzt und reichen nicht zum Leben. Das Rote Kreuz verteilt so viele Lebensmittelhilfen wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Danke EU und Euro für diese Verarmung.

------------------------------

Heute findet eine Session des Europäischen Parlaments statt. Thema ist Zypern und wie die Krise gehandhabt wurde. Dabei geht es heiss her.

Nigel Farage hat wieder seine bekannte bissige Rede gehalten und rief aus: "Olli Rehn und die Eurozone sind gewöhnliche Kriminelle, welche das Geld der Leute in Zypern stehlen!" Farage fügte hinzu, die EU wäre der neue Kommunismus.

Hannes Swoboda aus Österreich kritisierte die EU-Kommission in scharfer Form und speziell Deutschland, weil es sich fast "kolonial verhält". Er verlangte die Auflösung der Troika.

insgesamt 23 Kommentare:

  1. archelys sagt:

    Mein Volksgolfwagen ist 10 Jahre alt und funktioniert bestens, warum sollte ich ein neues Auto kaufen?

  1. Unknown sagt:

    Ich beobachte jetzt seit knapp einem halben Jahr eine Explosion der Autos, welche mit einer Verkaufsanzeige in der Heckscheibe herumfahren. Immer mehr Menschen versuchen ihre Autos zu verkaufen, denn es ist einfach ein finanzielles Loch. Ich habe mir überlegt eins zu kaufen, doch nachdem ich nur Spritkosten und die Versicherung überschlagen habe war ich schon monatlich im Minus. So oder so ist es wesentlich rentabler sich ein Fahrrad zu kaufen, ökölogisch wie finanziell und auch gesundheitlich. Vorrausgesetzt man wohnt in einer Stadt.

  1. D. Hartmann sagt:

    Wie ich der Schweizer TV Sendung ECO(auf 3sat am 18.3.2013) entnehmen konnte, geht der Verkauf von Neuwagen schon seid 2007 in der EU zurück!

    Also deutlich vor der 2008er Krise!

    Zahlen ohne Gewähre, also die ungefähren Prozente, (Überschlag) weil ich die nur aus dem Gedächtnis wieder gebe.

    Es geht nur um die Tentenz, die sich schon 2007 abzeichnete.

    Nur der Export nach Fernost konnte den Rückgang von ca. 16 Millionen Fahrzeugen auf ca. 12 Millionen ausgleichen, also bisher.

    http://www.auto-motor-und-sport.de/news/eu-zulassungsstatistik-deutsche-kraeftig-im-minus-930544.html

    Zitat:"In Europa werden immer weniger Autos verkauft. Dafür explodiert der chinesische Markt."

    "Innerhalb der letzten fünf Jahre sind die Auto-Verkäufe in Europa um 24 Prozent zurückgegangen. Peugeot-Citroën in Frankreich und Fiat in Italien schliessen Werke. «Ich sehe keinen Funken Hoffnung», sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne am Autosalon in Genf gegenüber «Finanz und Wirtschaft».

    Im krassen Gegensatz dazu steht der Markt China. Hier sind die Verkäufe im selben Zeitraum um 204 Prozent gewachsen."

    In diesen ECO Video über Schweizer Autozulieferer ist das gut dargestellt.

    Quelle: http://www.srf.ch/news/wirtschaft/lichtblick-in-china-fuer-schweizer-auto-zulieferer

  1. D. Hartmann sagt:

    Somit hat die Autolobby in der EU, und vor alle dem in Deutschland, schon lange vor der 2008er Krise begonnen auf die Regierung Merkel Einfluss zu nehmen, für eine "Abwrackprämie"!
    Ökonomischer und ökologischer Wahnsinn, intakte Autos in Serie zu verschrotten!

    Denn wir erinnern uns, die "Altfahrzeuge" durften nicht wieder in Umlauf gebracht werden!

    verkauft wurde das dem Urnenpöbel als Aufschwungpaket & Konjunkturpaket.

    Klar alles VT, trotz der vorliegenden Zahlen!

  1. Private sagt:

    So ein Geschwätz!

    Dann kommt mal nach Stuttgart. Hier fahren massenweise neue Porsches ,Daimler, Ferraris, Lambos, BMWs herum.

    Hier boomt die Wirtschaft. Ihr seid wahrscheinlich nur am falschen Ort zur falschen Zeit.

  1. Freeman sagt:

    Wenn das wirklich so ist, dann wird es am besten sein die Steuerfahndung nach Stuttgart zu schicken, damit sie die ganzen Steuerhinterzieher und Geldwäscher mit ihren illegal erworbenen dicken Autos aus dem Verkehr zieht. Wo kommen wir da hin wenn im Norden die Leute nichts zu Essen haben weil sie so viel Steuern abdrücken müssen und das Schwabenland ist ein Steuerparadies der Oligarchen? Dieser illegale Sumpf muss sofort trockengelegt werden. Am besten durch eine Enteignung der Bankguthaben wie in Zypern und Beschlagnahmung aller Vermögenswerte.

  1. shacer sagt:

    alles schön und gut mit dem Rückgang der Neuzulassungen, aber schaut euch doch mal um, es fahren doch bei uns fast nur neue Autos auf den Straßen rum. In meinem Freundekreis haben sehr viele die Abwrack-Prämie in Anspruch genommen und sind nunmal auf die nächsten Jahre gut versorgt. Naja vieleicht wird ja noch ne Sollbruchstelle mehr eingefügt =).

  1. LinQ sagt:

    Es gibt riesen Parkplätze von Volkswagen und Co. mit tausenden Neuwagen die zwischengelagert werden müssen und auf ihren Abverkauf warten.
    Da kann der Armutsbericht 2.0 frisiert sein wie er will.
    Mit niedrigen Löhnen die kaum fürs Leben reichen, kann man sich keinen Neuwagen leisten.
    Auf Raten kaufen?
    Wenn der Wert des ehem. Neuwagens irgendwann den bereits bezahlten Betrag erreicht hat (durch Wertverlust),
    bezahlt man immernoch jahrelang die Raten. Tolle Wurst.

  1. MSBeatz sagt:

    Neue Dienstwagen und alter Schrott im Privatbesitz

  1. mimimi sagt:

    Freeman, es geht hier um Neuzulassungen. Dies ist etwas anderes als Autoverkäufe. Bei Neuzulassungen sind z.B. auch Probefahren mit Neuwagen mit inbegriffen.

  1. Harald sagt:

    Private hat gesagt...

    " Dann kommt mal nach Stuttgart. Hier fahren massenweise neue Porsches ,Daimler, Ferraris, Lambos, BMWs herum.

    Hier boomt die Wirtschaft. Ihr seid wahrscheinlich nur am falschen Ort zur falschen Zeit."

    Na klar, und Gallilei, Kepler, Giodarno Bruno und Kopernikus waren Spinner, Idioten, denn unsere Augen, die uns ja niemals täuschen, sehen jeden Tag, dass die Sonne im Osten aufgeht und im Westen unter, also die Sonne vom Osten über den Süden nach dem Westen "wandert" um sich dort dann für einige Zeit "schlafen" zu legen, bis dann morgens wieder strahlend "erwacht".
    Sein und Schein, Wesen und Erscheinung, würden sie immer und überall zusammenfallen, bedürfte es da noch denkender, fragender Menschen, bedürfte es da noch einer Wissenschaft?
    Kühe oder Schafe "sehen" fette Weiden, welche sie erfreuen, andere "Schafe", sich zufällig auf zwei Beinen fortbewegend, "sehen" "Massen" von Daimlers, BMW, Porsche und Lambos, "boomende" Örtlichkeiten, welche sie ebenfalls erfreuen.

    Noch viel Spaß bei diesem wahrhaft "tierischen" Vergnügen, dieser "tierischen" satten Zufriedenheit über Gott und die Welt, den Kapitalismus!

    Also: "So ein Geschwätz!" In der Tat! :-)

  1. Freeman sagt:

    Wo ist da ein Unterschied? Für die Autohersteller ist ein Auto verkauft und wird berechnet wenn es das Werk verlässt, egal ob es der Händler an Kunden verkauft oder für Probefahrten benutzt. Das sind wieder so Spitzfindigkeiten. Minus ist Minus egal wie man es sieht.

  1. mimimi sagt:

    Auch bei der Zulassung eines Gebrauchtwagen handelt es sich um eine "Neuzulassung".

  1. hummel sagt:

    Der Goldpreisrutsch war und ist in aller Munde.Die aktuelle Kamera berichtet:
    Gold lag am 1.1.2013 bei 1252 Euro/oz.
    VW Vz bei 180 Euro.


    Vergessen hat man nur die massiven Kurseinbrüche bei den Automobilherstellern,die muss man nicht erwähnen.

    Gold heute: 1051 Euro/oz (minus 16%).
    VW Vz heute: 143 Euro (minus 20,5%).

  1. @Private
    Mei bist du niedlich! So ein echt kleiner süßer Troll.
    Die Wägen die du siehst, sind zu 99% garantiert geleast oder gemietet "Stuttgard" hallo,somit auf Schulden gepumpt.
    In Berlin gibt es auch solche auf "Reichtum" machende, ich sehe sie dann meistens, wenn ich auf dem Weg zum Bio-Markt fahre, mit ihren SL's dann bei Aldi oder Lidl einkaufen.
    Irgendwo muss man ja das Geld dann einsparen, gel. ;-)
    Aber he, träum ruhig weiter...

  1. JT sagt:

    @Private

    Ich komme aus der Nähe von Stuttgart, der Speckgürtel (von Heilbronn bis Plochingen) von Stuttgart ist abhängig wie keine andere Region in Europa vom Automobilbau, Daimler, Bosch, Porsche, Mahle, Behr, Valeo, Audi alles Betriebe die vom Automobilbau leben! Es wird uns auch hier treffen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!

    Das Geld, was man da verdienen kann ist einfach extrem hoch 3500 - 5500€ im Monat Brutto! sind eigentlich normal. Dennoch reicht es nicht den Lebensunterhalt damit zu bestreiten! Auch in Stuttgart sind die Geburtenraten rückläufig!

    KaltMieten in Stuttgart ab 10€ pro m2 sind keine Seltenheit, eine 60m² Wohnung kosten ca. 620€ kalt und warm sind es fast 800€! der Immobilienmarkt ist leer gefegt der m2 liegt mittlerweile >2500€ für "Schrott" Wohnungen.

    @Freeman
    Du hast recht, irgend was läuft hier schief, eine kleine Zahl von Menschen leben wie die Made im Speck, in Stuttgart ist z.B. die Gastroszene breits durch 2 Familien aufgeteilt. Es ist kein geheimnis das diese Jahrelang sehr sehr gute Beziehungen in die Politik und ins Rathaus haben.

    Der "Normale" Bürger der mit 1200 - 1500€ Netto in dieser Region lebt kann davon nicht mehr leben.

    Das die Politik sehr mit der Wirtschaft verwoben ist ist ja bekannt. Stuttgart ist vom Sumpf her vielleicht nur noch mit Hannover zu vergleichen. Einige wenige teilen sich die Beute auf und der Rest sind Sklaven die irgendwie in diesem System überleben wollen und von den Machenschaften keinerlei Ahnung haben. Diese Menschen sind nicht dumm oder Anteilnahmlos, sondern sie haben schlicht keine Zeit weil diese nach der Arbeit zum Minijob hetzen.

    Traurig!

  1. flowerfist sagt:

    @Daisy Schmitt: Ja das stimmt. Mir hat auch mal ein Sozialhelfer erzählt, dass sehr viele (Männer vorallem) die "dicksten" Autos fahren, aber dafür in einer schäbigen Bude leben und kein Brot auf den Tisch bringen.

    - Luftschlösser bauen ist das solideste Realitätengeschäft und der Grund obendrein umsonst.

  1. HRman sagt:

    Warum parken tausende Neuwagen heimlich in Bayern?

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/09/warum-parken-tausende-neuwagen-heimlich-in-bayern/

    "Die Statistik wird durch eine einfache Praxis manipuliert: Die Autohändler schieben ihre Überproduktion an Neuwagen einfach auf einen großen Parkplatz. Sie haben natürlich ein Interesse daran, selbst gute Zahlen zu melden – unter anderem, um nicht von den Herstellern aus dem Netz gestrichen zu werden. Daher sind jene Autos, die nur für einen Tag zugelassen sind – etwa für Probefahrten – auch Teil der Statistik. Jeder dritte Neuwagen in Deutschland ist mittlerweile auf einen Hersteller oder Händler zugelassen (hier). Tageszulassungen und Rabatt-Aktionen verfälschen also die Statistik erheblich.

    Diese Methoder genügt offenbar noch nicht: Ein Bericht des US-amerikanischen Finanzblogs Zero Hedge legt nahe, dass in Deutschland auf einem „Autofriedhof“ zehntausende „fast neuer Fahrzeuge“ gelagert werden und auf ihre „Verschrottung“ warten. Sie sollen „niemals als billige Alternative in den Markt gelangen”. Die Verknappung der Fahrzeugmasse garantiere zudem „hohe Preise auf dem Ersatzteile-Markt”."

  1. Rick Bayer sagt:

    das halte ich für ein ganz fieses Gerücht. So konnte man noch vor kurzem lesen, dass der Absatz von Automobilen noch nie so hoch war. Ich denke dass es eben solche PR -mässig gesteuerten Aussagen sind welche das Kaufverhalten der Konsumenten massiv beeinflussen.
    Im übrigen weise ich heute gerne wieder einmal auf den Film über die organisierte Verhinderung der Elektroautos in USA (und weltweit) hin, welcher die Macht und die Skrupellosigkeit der Autoindustrie und der Lobbyisten Politik deutlich offenbart: http://www.youtube.com/watch?v=PLf1Is3GA-M Diesen Film muss jeder unbedingt gesehen haben, denn so funktioniert die heutige Wirtschaft...leider!

  1. Freenet sagt:

    Bringe es mal praktisch. Ich sitze gerade während ich hier tippe in einem Fernbus mit WLAN und das geht prima. Fühle mich gut, für 1,50 Euro gibt es Kaffee flat, also so wie in den USA pro Person und nicht pro Tasse. Vorhin habe ich ein Video angeschaut, dann E-Mails, jetzt schaue ich ASR und der Fahrer vorne der fährt und ich fühle mich prima. Strecke Lörrach -> Karlsruhe 16 Euro. Und das war 1 Stunde vor Abfahrt schnell gebucht. Wenn Tage vorher wird es noch günstiger. Und Platz ist dennoch genug und Luxus: Ich fühle mich hier echt gut drin. Ein Auto haben weder ich noch meine Frau und ich denke dass ich auch keines mehr anschaffen werde. Das steht einfach vom Kosten / Nutzen Verhältnis nicht mehr in Relation. Und dieser endlose Ärger in den Städten mit dem Parken, diese Strafzettel und ständigen Kosten, Benzinpreise, Stresserei, nächstes Jahr soll auch noch eine jährliche Maut von ca. 400 Euro dazu kommen usw. Man verliert mit dem Autofahren auch viel Zeit. In Bahn und Bus kann man auch Arbeiten, Papiere sortieren usw. Man muss einfach nur etwas disziplinierter sein. Und beruflich: Auch kein Problem, geht auch ohne Auto obwohl ich zu vielen Kunden muss. Habe dafür mehrere Fahrräder in der Garage: Also ein eBike Mountainbike wenn es schnell gehen muss, über Stock und Stein und ich das dann auch sicher abstellen kann, ein Citybike wenn es ein Sicherheitsproblem ist oder wenn es gemütlich mal geht. Und fällt eines aus, hat man auch ein zweites. Und es macht Spass ganz zu schweigen vom gesundheitlichen sportlichen Aspekt.

    Also, kann es nur jedem empfehlen: Fernseher und das göbbel'sche Sortiment raus aus dem Fenster, Auto auslaufen lassen und kein neues mehr kaufen und einfaches spionagearmes Handy erwerben was man nur dann anschaltet wenn man mal wirklich muss. Das Leben ändert sich danach und aus meiner Sicht in positiven Sinne.

  1. Ich habe meiner Frau versprochen das wir auch mal einen Schicken Oldtimer fahren werden. Deshalb pflege ich mein Auto auch Regelmäßig. Ich denke ich kann mein Wort halten. :)

  1. Fränk sagt:

    @JT

    > Der "Normale" Bürger der mit 1200 - 1500€ Netto in dieser Region lebt kann davon nicht mehr leben.

    Es gibt Regionen, besonders im Osten / Nordosten, da ist das ein guter Bruttolohn für Kellner, Köche, Tanke, Verkäufer, Fleischer, Bäcker, Kraftfahrer, Callcenter usw.usw. ...
    Und dann gibts sogar noch welche die behaupten dass das Hartz4 zu hoch angesetzt ist ... Irgendwie läuft in diesem Staate so einiges schief.

  1. urantia sagt:

    Deutschland befindet sich im Untergang. Die meisten Menschen arbeiten nur noch für den Lebensunterhalt und können sich nichts mehr leisten. Arm trotz arbeit. Das ist als "Working poor" bekannt. Wer kann sich noch heute ein Auto leisten? Nicht nur die Neufahrzeuge sind teuer, auch die Gebrauchtfahrzeuge sind überteuert. Die Preise haben nichts mehr mit der Realität zu tun. Als Beispiel sei ein neuer Kleinstwagen aus Wolfsburg genannt, der 12.000 Euro kostet! Wer kann sich ein solches Fahrzeug noch leisten? 12.000 Euro sind für einige Menschen ein Netto-Jahresgehalt. Zu den Anschaffungskosten kommen noch Sprit, Steuern (Schutzgeld), TÜV, Wartung und Versicherung.

    Kein Wunder, dass ein eigenes Auto unattraktiver wird. Einst war es ein Objekt zur bequemen Fortbewegung, heute ist es ein Luxusobjekt geworden und es soll Menschen geben, die 20% ihres Netto-Lohns für den Unterhalt des Fahrzeuges ausgeben. Europa macht einen Rückschritt, während Asien und Südamerika aufsteigen. Das haben wir den Politikern und der EUdSSR mit dem Euro zu verdanken.

    Zur Ursache aller Wirtschaftskrisen:

    Es gibt nur eine Möglichkeit die Unterdrückung durch die Hochfinanz zu brechen: wir müssen eigenes Geld herausgeben und das Geldmonopol umgehen. Die Menschen werden frei, wenn sie das verzinste Geld der Hochfinanz nicht mehr nutzen! Es kann nicht sein dass einige Leute an einem Tag auf Kosten der Allgemeinheit 500.000 Euro Zinsen am Tag kassieren, während der ehrliche Angestellte mit 1500 Euro netto im Monat zufrieden sein muss. Das ist Sklaverei! Die Reichen, insbesondere die Multimillionäre und Milliardäre leben auf unsere Kosten. Es sind nicht die Arbeitslosen, die Reichen sind das Problem!