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Oliver Stones neuer Film – South of the Border

Samstag, 26. Juni 2010 , von Freeman um 00:05

Der neueste Dokumentarfilm vom bekannten Regisseur und Oscar-Preisträger Oliver Stone läuft ab heute in 30 Ländern in den Kinos an. Er heisst „South of the Border“ und beschreibt wie die Medien in den USA das Erscheinungsbild über Südamerika „beeinflusst“ haben und Stone rückt dieses falsche Bild zurecht. Der Film beginnt mit Szenen über den versuchten Sturz des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez durch die CIA. Stone zeigt, wie die USA mindestens 55 Mal in den lateinamerikanischen Ländern „interveniert“ haben.

In einem Interview mit Robert Greenwald erzählt Stone die Hintergründe des Films, was sich in Südamerika so abspielt und wie die Presse dort funktioniert:

Die amerikanische Strategie war immer schon, jeden anzugreifen der Reformen in Südamerika durchführen wollte, entweder militärisch oder mit einem Coup d'Etat. Wir haben viele lateinamerikanische Länder besetzt, einschliesslich Haiti und das am längsten. Wir haben jeden Reformer zerstört, weil wir immer gegen Gewerkschaften und Arbeitnehmerrechte waren. Alle unsere Konzerne, von United Fruit Company über Wal-Mart, haben Süd- und Mittelamerika wegen der Rohstoffe und der billigen Arbeitskräfte ausgenutzt. Sie wollen keinerlei Arbeiterreform und auch keine Landreform, denn von den spanischen Kolonialtagen her gehören grosse Landstriche den sehr reichen Familien, genau wie die Presse auch.

Die Medien in Südamerika sind im völligen Privatbesitz und die meiste davon, im Gegensatz zu dem was die Amerikaner glauben, gegen jegliche Reform. Jeder der kommt und versucht etwas zu verändern wird von der Presse niedergemacht. Chavez ist ein Beispiel dafür, in dem sie ihn töten, jeden Tag. Die Medien sind aufsässig, in Opposition, verlangen seinen Rücktritt, nennen ihn einen Verrückten und manchmal rufen sie nach dem Sturz der Regierung. Das passiert jeden Tag. Und wir in Amerika behaupten aber es findet dort Zensur statt. Wir sind verrückt. Wenn wir solche Medien hätten, wäre es wie Fox News auf Steroide.

Die einzigen Alliierten die wir dort übrig haben ist Peru und Kolumbien. Beides Bösewichte, weil wir haben ihnen 6 Milliarden Dollar gegeben, um den sogenannten „Krieg gegen Drogen“ zu führen. Die paramilitärischen Kräfte haben dort bis zu 200'000 Menschen in den letzten 20 Jahren getötet, wir wissen die genau Zahl gar nicht. Es ist ein schrecklicher Krieg. In Venezuela wurde niemand getötet, aber wir behandeln das Land wie wenn sie das schlimmste Ding seit der Sowjetunion wären. Es ist eine sehr befremdende Doppelmoral.

Seit 2001 hat sich aber der Wind gedreht. Chavez ist dreimal hintereinander gewählt worden. Castros Vorhersage, es wird eine grosse Veränderung in der Welt geben, wird wahr. Ich denke, Amerika ist auf der falschen Seite der Geschichte und steht völlig Abseits, aber völlig.

Ich hoff dieser Film wird etwas bewirken.


Hier das Interview zwischen Robert Greenwald und Oliver Stone:
Der Film South of the Border, eine Anspielung auf alles was südlich der Grenze von Texas liegt ist der Hinterhof der USA, ist eine einmalige Sicht auf Lateinamerika, wo eine stille Revolution stattfindet, wo demokratisch gewählte Präsidenten es wagen die Macht der USA zu trotzen, in dem sie das Geld für den „Krieg gegen Drogen“ und die aufgezwungenen Strukturveränderungen des Internationalen Währungsfonds ablehnen und damit Geschichte schreiben. Oliver Stone hat Lula da Silva aus Brasilien, Argentiniens Christina Kirchner und ihren Ehemann und ex Präsidenten Nestor Kirchner, Ekuadors Rafael Correa, Fernando Lugo aus Paraguay, Evo Morales aus Bolivien, Fidel Castro aus Kuba und Hugo Chavez aus Venezuela ausführlich interviewt und zu Wort kommen lassen, alles Staatsführer die sich dazu verpflichtet haben, die Wirtschaft ihre Länder zu stärken, ohne die Einmischung der USA. Hier der Trailer zum Film: Verwandter Artikel: Wirtschaftskiller II: Der Wandel in Südamerika

insgesamt 26 Kommentare:

  1. stein sagt:

    Ja, Südamerika hat vieles zu bieten. Vor allen Dingen mutige, demokratisch gewählte Staatsführer die auf Nordamerika spucken und diese Menschenverachter durchschaut haben. Ich rede selbstverständlich nicht von den einfachen nordamerikanischen Bürgern.

    Ein Staat ist dazu da seine Bürger zu beschützen. Ihnen ein sorgenfreies leben zu ermöglichen und ihnen eine gerechte Wohlstandsverteilung angedeihen zu lassen. Dies alles ist leicht durchzuführen wenn echte, wahrheitsliebende Vorbildspersonen sich für die Schwestern und Brüder an verantwortlicher Stelle einsetzen.

    Die Betrügermaschen der Geldelite werden immer mehr aufgedeckt und die NWO wird immer unwahrscheinlicher. Wann brodelt endlich der Europäische Eintopf und verweigert die Verarsche.

    Die Südamerikaner haben das Glück, dass mutige Einzelmenschen so langsam das Heft übernehmen. Denn uninformierte Schlafschafe gibt es auch dort zu Genüge.

    Schande über die Deutschen Verräter an den Geldtrögen. Schande an die intellektuelle Spitze die sich an den Mammon verkauft haben. Schande den hohen Beamten die den Betrug absegnen und ihm den Ewigkeitsstempel aufdrücken.

  1. Grossartig! Die Mechanismen sind die selben wie in Europa. Der gewaltige Unterschied zu Lateinamerika ist, dass hier in Europa die US-Strategie aufgeht. Die Regierenden laufen den USA nach. Die Massen hier erkennen das nicht und wählen die gleichen Marionetten - die sogar Kriege führen - freiwillig immer wieder und glauben das sei Demokratie. Sie bekommen nichts ausser Brot und Spiele und unglaublich niveaulose manipulierte vorgekaute Medien. Es gibt keinerlei objektive Informationen über Lateinamerika im deutschen Mainstream, aber jede Menge Jogi, Lena, Big Brother, Kochshows, Frauentausch, SPIEGEL und Focus, Welt der Wunder, Leschs Kosmos, Guido Knopp - je nach Zielgruppe. Doch den Prolls aller Ebenen ist eines gemeinsam: Sie GLAUBEN alles mögliche, aber sie WISSEN nichts davon, was da draussen vor sich geht. Sie begeifen nicht die grundlegenden Wandlunge die von Südamerika ausgehen könnten. Es ist die zweite Welle nach dem von den USA gestürzten Salvator Allende.

  1. drdre sagt:

    Mutig von Stone dieses Thema anzufassen.. Amerikanische Grosskonzerne haben seit langem in den sog. dritte Welt Ländern eine extreme Politik der Ausbeutung von Ressorcen, ob Mensch oder Rohstoffe betrieben, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Dazu gibt es ja unzählige Beispiele. Diese Konzerne sind auch Schuld an der katastrophalen Umweltzerstörung an unserem Planeten.
    Mit den bekannten Auswirkungen auf Mensch und Natur.

    Böse könnte man sagen:" Gier sells. Und Geiz ist geil.. "

  1. gaia24-1 sagt:

    Oliver Stone, immer für brisante Filme und interessante Themen gut:
    - John F. Kennedy – Tatort Dallas
    - Nixon – Der Untergang eines Präsidenten
    - W (Bush-Film)
    - Alexander
    - World Trade Center
    - Wall Street: Geld schläft nicht

    Oliver Stone ist aber auch Yale-Student und Skull & Bones-Mitglied.
    Von daher ist nicht die absolute Wahrheit zu erwarten, sondern eher Weichspülung in die Gedanken der Filmzuschauer. Wenn man einen Gutmenschen-Film sieht, glaubt man auch weiter an das Gute und geht nicht auf die Straße demonstrieren.
    Vielleicht ist dieser Fim wieder ein typisches Beispiel für Predictive Programming.

  1. simpel sagt:

    Auf diesen Film warte ich schon seit Monaten..
    mit diesem Film und vielleicht auch WallStreetII - Money never sleeps?! (falls ein gesellschafts-kritisches Bild rübergebracht wird und nicht zu viel hollywood..) dürften wieder ein paar Promille Menschen aufgeweckt werden und sich intensiver mit ihrer perfiden Lebensweise und dem dis-authentischen Medien-Bild, dass ihnen vermittelt wird, auseinander-setzen..

  1. simpel sagt:

    es ist nur leider erbärmlich, dass die "South of the Border"-Doku nicht mal fünf Sternde bei imdb erhält http://www.imdb.com/title/tt1337137/;

    Und ausserdem fehlt natürlich das ganze Kampagnen-Marketing & Drum-Herum, für eine authentische Doku sind da natürlich kein Sponsoren-Gelder übrig; im Gegensatz zu Hollywood-Produktionen mit internationalen Filmstars wie WallstreetII - die hierdurch garantiert heftige Restriktionen / inhaltliche Vorgaben von den Investoren diktiert bekommen..! (renommierter Propaganda-Hype)

  1. Paladin sagt:

    Mein Namasté vor Präsident Chavez.
    Alle die "Avatar" gesehen haben: habt ihr mitbekommen, wie die Hauptperson "Kriegsveteran" aus Venezuela war? Die haben da schon eine Art Anker in das Massenbewußtsein gelegt, wo sie als nächstes erobern wollen...
    Ich bewundere diese kleinen Länder und auch die kleinen Antillen, die karibischen Inseln, die noch recht frei sind vom Imperialismus.

    Es ist Zeit heute am 26. Juni ist Vollmond und kosmisch gesehen ein großer Übergang

    http://mountzion144.ning.com/group/ChewbitWing/forum/topics/feelings-on-the-gulf?commentId=2127676%3AComment%3A379715&groupId=2127676%3AGroup%3A167192

    David Icke zeigt, mit einem eindrucksvollen Bild Zeichen der Apocalypse - wir treten ein in die heiße Phase vor 2012:
    http://www.davidicke.com/headlines/35532-and-the-sea-shall-turn-to-blood--a-biblical-catastrophe-that-will-affect-us-all

  1. @gaia24-1

    "Oliver Stone ist aber auch Yale-Student und Skull & Bones-Mitglied.
    Von daher ist nicht die absolute Wahrheit zu erwarten, sondern eher Weichspülung in die Gedanken der Filmzuschauer."

    Natürlich, alle, die an der Yale-, Harvard- oder einer sonstigen "Eliten"-Universität studiert haben, müssen böse und von niederen Motiven getrieben sein. Womöglich sind Deiner Meinung nach auch alle, die überhaupt studiert haben, "Gutmenschen".

    Egal was man macht und wie man es macht - es ist nie richtig! Und die "absolute Wahrheit" tut dann ihr Übriges.

    Apropo Demonstration - wann hast Du zuletzt "demonstriert"?

  1. Radost sagt:

    Ich war da..in verschiedenen Länder sudamerikas und Eines hat mich fasciniert. Wie wenig diese Länder amerikaniesirt sind..keine Mc.Donald weit und breit zu sehen...normale Menschen in lokalem Trend angezogen,ohne Hendis und verdrahte Ohren..und der süssen Art der Verachtung und Ablehnung von Gauchos zu zeigen...Ich hoffe dass Amerika ihrer Schuld bald bezahlen muss.
    Die "normale" Amis tun mir nicht leid, weil sie total hinter ihren Männer(Regierung) stehen..dieser falsche Patriotismus ist nur lächerlich und zeigt wie Hirnlos alle Amerikana sind.

  1. ttornado sagt:

    @gaia24-1

    Zitat:
    "Wenn man einen Gutmenschen-Film sieht, glaubt man auch weiter an das Gute und geht nicht auf die Straße demonstrieren."

    Das unterstreich ich :)

    Das ist ein ähnliches Prinzip wie mit den Kabarettisten. Jemand hier in den Kommentaren hat mal einen ganz tollen Text dazu gepostet.

  1. Paladin sagt:

    Oliver Stone ist ein Genie - meine tiefe Verbeugung, das ist das Signal, das Europa und die Welt braucht: wir sind stark wir können uns von der verbrecherischen Kriegs und Mafia-Politik der US-Israel-Strippenzieher lösen und einen besseren Weg für das Wohlergehen der Völker gehen und das Volk glaubt nicht mehr die US-gesteuerte Medienpropaganda und wählt Chavez trotzdem.
    Das ist der Hoffnungs-Schimmer:
    es gibt wesentlich bessere Wege - Südamerika emanzipiert sich und wird auch Weg bezüglich der Öl-Krise finden, die viel mehr Vorteile und Hilfe für die Natur bringt, als die Selbst-Vergiftungs-Strategie.

  1. Paladin sagt:

    Interessant, dass Leute wie Stone und Clooney aufklärend für beide Seiten tätig sind - zwei Herren dienend - es braucht soviel Wachheit. Lasst uns immer das Beste sehen und aufnehmen und das Beste in uns schöpferisch-kreativ hervorbringen und einen Unterschied machen.

  1. Autarquia sagt:

    hier in lateinamerika gibt es licht und auch viel schatten. man kann vieles von dem, was die nwo mit den entwickelten ländern vorhat auf "kleinem raum" live erleben. nicht umsonst ist, und nicht erst seit gründung der cia, lateinamerika "das trainingsfeld". die cia "besucht" die länder einfach, wenn sie es für richtig halten.

    ein weiteres beispiel: die arbeitslosenquote ist real so hoch, damit wäre in europa revolten nicht nur prosteste unausweichlich. hier dagegen ist es ruhig!

    wer also wissen will, was u.a. auf europa und den rest der welt zukommt, mit sehr schmerlichen konzequenzen für fast alle - soll mal hierher kommen.

    geht über mein profil.

  1. Eine sehr sehenswerte Doku von John Pilger:"The war on democracy".
    Hugo Chavez ist einer von den Guten,uns wird er in den MSM als ganz Böser dargestellt.Der Film rührt zu Tränen.
    http://www.youtube.com/watch?v=fHj735t_knk&feature=related

  1. Fahrenheit sagt:

    Vielen Dank an Oliver Stone, und an Freeman der stets am Drücker ist. Was von den USA in Südamerika angerichtet wurde (wird) hat SO nirgends in der Welt stattgefunden. Noch vor ein paar Monaten haben amerikanisch-verbundene Militaristen lasergesteuerte Lenkwaffen auf vermutlich kolumbianische "Terroristen", die sich in Ecuador auf der Flucht befanden, abgefeuert. Verletzung des ecuadorianischen Luftraums, der Grenzen, tote in der Zivilbevölkerung, das schert die doch einen feuchten Staub.
    Die Presse in SüdAm ist leider immer noch stark monopolisiert und lastig. Das lässt keine echte Presse-Kultur aufkommen. Kann ja nicht sein das EIN Konzern 75% aller TV-Stationen, Radiosender und Zeitungen in einem Land kontrolliert. Oder? Das gleiche Bild bei der Agrikultur, Mineria und Industrie, alles in der Hand einiger weniger.
    Auch hier wir intensiv verblödet: Telenovelas, Quiz-Spielchen, "Millionengewinne" und eher fragwürdige Berichterstattung sind der täglich öde Unterhaltungs-Eintopf.

    Mehr als die Hälfte der Minen "unter freiem Himmel", die dreckigste und giftigste Art des Rohstoffabbaus (Zyanid, Uranstaub...), werden hier von US-amerikanischen Firmen betrieben. Man muss sich fragen wer denen die Lizenz zum Abbau erteilt, denn was übrig bleibt ist giftiges Wasser, verseuchte Böden, Zerstörung der Landschaft und Arbeitslosigkeit.
    Die Bevölkerung ist aber nicht mehr bereit sich einfach so ausradieren zu lassen, es gibt diverse Gruppen und Bewegungen die die Umweltverbrecher beim Namen nennen, Strassensperren organisieren, Pressemitteilungen verfassen, dokumentieren, informieren und sich politisch organisieren, und genau DAS ist es ja was "die" um jeden Preis verhindern wollen. Deshalb wird mit allen Mitteln versucht zu korrumpieren, zu sabotieren, zu stören und zu desinformieren.

    Ich denke nicht nur die USA haben zu recht einen höllen Bammel vor den Staaten Südamerikas. Wenn diese Völker aufwachen, sich zusammenschliessen und ihr immenses Potential ausschöpfen, werden sie eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen. Die Reformen gehen langsam, aber sie sind am passieren und nichts wird diese Bewegung aufhalten können. So manch ein arroganter Gelddinosaurier hat das noch nicht erkannt, ab ins Musem!

  1. desperado sagt:

    Eine ungute Rolle in Südamerika spielt auch die FDP-nahe Friedrich Naumann Stiftung.

  1. Ella sagt:

    off Topic:
    North of the he border, in Toronto, wo z.Z. das G 20 Treffen stattfindet brennen inzwischen zwei Polizeiautos und kanadische Polizei ist in Riotgear.

    @Radost:
    Ich lebe in US und glaube mir alle Amis sind nicht so.
    Im Gegenteil, die sind ihrer Zentralregierung in D.C. gegenueber sehr misstrauisch und sehen sie als uebernommen an vom Big Business und internationalen Bankern.
    Deswegen bedeutet ihnen ja die ersten und zweiten Amendments und ihre Verfassung so viel.
    Dochh sie haben genauso wenig Mitspracherecht in den Entscheidungen ihrer Regierung wie z.B. Deutschen. Wobei jedoch die einzelnen Staaten mehr Rechte haben als in D. Das Wahlsystem ist so einfach zu manipulieren mit Computern and electorial vote.

    Ich weiss nicht welcher
    Nationalitaet Du angehoerst. Doch moechtest Du so definiert werden als Nationaliaet a'ala alle Deutschen sind Nazis oder nach Hautfarbe und nicht als Mensch und Individium?

    Uebrigens sind gerade die Amerikaner wie die Freemen, die Teaparty,( in ihren Anfaengen, nun leider uebernommen) die Liberterians, viele VET-Gruppen, the Oathkeepers usw. Patrioten, in dem Sinn dass sie gegen ihre Zentralregierung sind und die alten Ideale der amerikanischen Republik ( nicht Demokratie) hochhalten.

    Diese Ideale haben wahre amerikanissche Patrioten mit ihrem Leben im Unabhaengikeitskrieg gegen die Englaender verteidigt.
    Patrioten sind oft oft die, die alte Republik und ihre Ideale ( ein wahrhaft freies Land for "the People, with the People zurueck haben wollen.

    Tip: schau mal die amerikanische Fahne an. Es gibt sie goldumrahndet, dann ist sie der Fahne der US -Cooperation
    ( auch auf der Uniform der GI's)
    und nicht der Amerikaner.
    Sie wissen wirklich oft nicht, was in ihrem Namen angerichtet wird, da es befor es das Net gab, schwierig war zu erfahren, was im Rest der Welt vorging, da die NEWS so sehr manipuliert sind.
    Auch heute ist es schwierig: Bestes Beispiel: Richtige, wahre Infos ueber die Oelkatastrophe im Gulf.

    Uebrigens hat dieser Krieg der Londoner City und Englands eigentlich
    nie aufghoert.
    So und jetzt koennte man conspiracy maessig vermuten, dass die Gulf von Mexico Katastrophe ein neuer Sabotageact gegen die amerikanische Bevoelkerung von den selben Kraeften ist, um damit endlich Martial Law gegen eben diese Patrioten einzufuehren und die Verfassung auszuhebeln.

    Zum Thema:
    Oliver Stone hat immer brisante Themen in seinen Filmen weichgespuelt. Ist den Dingen aber nicht wirklich auf den Grund gegangen. z.B. im JFK Film wurde
    der wirkliche Grund warum JFK umgebracht wurde nicht gebracht.
    Naehmlich die Praesidentenanordung im Juni 63, der Fed die Rechte zum Geld drucken zu entziehen und dies in die haende des amerik. Volkes zurueck zu geben.

    Im Grund genommen sind die Filme doch "Teile und herrsche". also Haeppchen weise Wahrheit, vermischt mit Desinfo und Story und es an ist uns herauszufinden, was die WAhrheit darin ist. .

    Schliesse jedoch auch nicht aus, dass Oliver Stone soweit es ihm ohne Lebensgefahr oder finanziellen Ruin moeglich ist, die Leute aufwecken will.

  1. Alex sagt:

    sry aber die kirchners sind jawohl mal schlimmer als merkel und co....

  1. grimoire sagt:

    @Alex

    Aber nur solange die Plutogarchie hier, auf Grund mangelnden öffentlichen Interesses, so funktioniert wie bisher!
    Ich glaube es war Enzensberger, der schrieb: "Sanft ruht die Macht der Gewohnheit auf der Gewohnheit der Macht."

    Neben der schon erwähnten Friedrich Naumann Stiftung, gestaltet übrigens auch ein anderer bedeutender Think Tank der BRD Geschäftsführung Politik in Südamerika.
    Die Firma Mohn/Bertelsmann:

    http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf

    @planet terror

    Ja, "The war on democracy" von John Pilger ist ein ausgezeichneter Film!
    Hier auch in ganzer Länge und etwas besserer Qualität.

    http://video.google.com/videoplay?docid=-3739500579629840148#

  1. tetouan sagt:

    Sowohl Nestor Kirchner wie seine Frau und aktuelle Präsidentin von Argentinien Cristina Fernandez Kirchner sind beide Freimaurer. Es besteht auch eine gewisse Beziehung zur P2 Loge von Italien.

    In Argentinien ist das Freimaurertum weit verbreitet, sowie auch in Mexico.

    Die südamerikanischen Unabhängikeitskämpfer wie z.B. Simon Bolívar waren allesamt Freimaurer.

    Ich finde viele Konzepte der ALBA Länder sehr gut, und wir könnten uns ein Beispiel nehmen in Europa. Aber es ist eben nicht alles Gold, was glänzt, sondern es gibt auch dort Defekte.
    Venezuela importiert 70% der Lebensmittel, ich frage mich weshalb? wo es doch ein sehr fruchtbares Land wäre. Und kürzlich sind in Vzl etliche Container mit tonnenweise importierten Lebensmitteln verrottet und verfault, weil die Distribution anscheinend fehlgeschlagen hat, oder ich weiss auch nicht, weshalb...

    Daneben ist - warum auch immer - die Kriminalitätsrate in südamerikanischen Ländern extrem hoch, mit Ausnahme von Cuba.

    Ich bin jedoch z.B. mit den Ansichten von Chavez oder Morales in vielem völlig der selben Meinung. Und Chavez hat immerhin genug ''cojones'' um den Imperialisten und Globalisten die Stirn zu bieten. Und er redet Klartext und hat Durchblick, was das Weltgeschehen betrifft. Von daher verdient er schon mal meinen Respekt.

    Und an der Kampfbereitschaft der südamerikanischen Völker könnten wir uns hier in Europa mal ein Vorbild nehmen. Das sagte ich bereits mehrmals.

  1. tetouan sagt:

    @ Ella: ich schätze deine comments hier, das muss ich jetzt mal sagen :) ich finde sie allgemein immer interessant und realistisch, auf dem Boden der Tatsachen. Die Amis als Volk kann man natürlich nicht verurteilen, es wäre sonst so ähnlich verfehlt wie wenn man z.B. sagen würde: die Deutschen sind alle Nazis.
    Das mit Deepwater Horizon scheint mir jedoch denkbar, dass es sowas wie ein Inside Job war? Irgendwas stinkt bei der Sache doch zum Himmel, für mein Empfinden jedenfalls.
    Und mit dem ''Weichgespülten'' bei Oliver Stone hast du Recht, das sehe ich jedenfalls auch so. Es bringt zwar Bruchstücklein der Wahrheit, aber es lenkt letztendlich nur vom WIRKLICH Wichtigen und von der WIRKLICHEN Wahrheit ab.
    Gruss ins Amiland :)

  1. Paladin sagt:

    Danke Ella, du hast mir auch wieder die Augen geöffnet - teile und herrsche mit Häppchen und Halbwahrheit - und neuen Identifikations-Figuren für die Linken... eigentlich Beruhigungs-Pillen: "es geht ja doch was" - und ist das wirklich wahr?
    Oer spielt Chavez nicht nur erfolgreich den demokratischen US-Feind? Und gehört eigentlich zum Club?

  1. gaia24-1 sagt:

    Codex Alimentarius hat gesagt…
    @gaia24-1 "Oliver Stone ist aber auch Yale-Student und Skull & Bones-Mitglied. Von daher ist nicht die absolute Wahrheit zu erwarten, sondern eher Weichspülung in die Gedanken der Filmzuschauer."

    Natürlich, alle, die an der Yale-, Harvard- oder einer sonstigen "Eliten"-Universität studiert haben, müssen böse und von niederen Motiven getrieben sein. Womöglich sind Deiner Meinung nach auch alle, die überhaupt studiert haben, "Gutmenschen".

    Egal was man macht und wie man es macht - es ist nie richtig! Und die "absolute Wahrheit" tut dann ihr Übriges.

    Apropo Demonstration - wann hast Du zuletzt "demonstriert"?

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    Nicht jeder der in Yale studiert hat, ist Skull&Bones-Mitglied!! Oliver Stone dagegen schon!
    Und was das heißt, wird in den Film "The good shepard" von Robert Niro gezeigt. (spielt um 1940-1960 und zeigt die Gründung der CIA aus dem OSS, hab Ihn vorgestern zufälligerweise auf DVD gesehen) Ich zitiere mal daraus:

    "Gentleman, ich darf Sie alle an Ihren Eid zur Geheimhaltung erinnern.
    Sie wurden ausgewählt in Amerikas geheimsten Bund zu werden.
    In der über 100-jährigen Geschichte sind aus den Skull&Bones-Mitgliedern ein Präsident hervorgegangen... Vizepräsidente, Kongreßabgeordnete, Politiker, führende Wissenschaftler und Unternehmer. Die absolute Elite Amerikas!" (Es wird im Film die S&B-Initiation gezeigt)....
    "Edward, wir stecken alle dadrin. Wir sind Brüder fürs Leben"
    ........
    "Wir sitzen alle in selbem Boot...ein undichtes Boot.
    Entweder wir gehen unter oder schwimmen....zusammen.
    Menschen unseres Schlags lassen einander nicht ertrinken."

    Demonstrieren war ich übrigens schon länger nicht mehr, - wenn es dich interessiert - aber ich demonstriere täglich mein Wissen unseren Mitmenschen gegenüber....Bin ja ein Gutmensch ;-) (auch studiert *g)

  1. tetouan sagt:

    das hier ist realistischer als Oliver Stone ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=VR8XO2za8e0

    salu2

  1. Ella sagt:

    @ Hallo Tetuan.
    Likewise. Danke.
    Ich schaetze auch Deine Hintergrundinformationen, Links ( ueber z.B. hier im Thread suedamerika ) und Beitraege sehr und lese sie jedesmal.
    Ja es ist immer gefaehrlich Leute nur auf ihre Nationalitaet, Religion oder Hautfarbe zu reduzieren und ihnen dann wie ich auch in Beitraegen im Blog gelesen habe, die Bombe oder den Tod zu wuenschen, dann sind wir nicht besser als die Elite.

    @ Hallo Paladin:
    Danke, Du hast mir auch schon oefter die Augen geoeffnet auch schaetze ich Deine spirtuellen Beitraege.
    Ueber Chavez, bin ich mir nicht im Klaren, ob er nur ein guter Schauspieler isto oder doch ein einsamer Kaempfer.

    Im letzten Jahr habe ich einem Gast vortrag von Fidel Castros Tochter hier am College gehoert. Sie war vor ca. 30 Jahren in die USA gegangen ist und von ihrer Kindheit erzaehlt hat ihren Vater nicht wiedergesehen hat seit sie in die USA gefluechtet ist und auch keinen Kontakt mehr hat.

    Sie hat so nebenbei spoettisch erwaehnt, dass ihre Vater z.B, bei der letzten UNO Vollversammlung bei er in NY war von Rockefeller als Privatgast eingeladen war und natuerlich auch die anderen "Groessen al'a Ted Turner, Gates usw. bei diesem Abendessen dabei waren.

    Nun dass hat mich schon sehr ueberrascht. Ausgerechnet Catro setzt sich mit den groessten Kapitalisten an den Tisch.
    Es ist halt nicht's so wie es scheint.

  1. Paladin sagt:

    Liebe Ella, danke für die spannende Antwort - das ist das Erstaunliche, was wir mehr und mehr aufdecken - so ähnlich ist es ja offenbar auch mit dem iranischen Präsidenten, der auch das Horn-Zeichen zeigt, zum Club gehört... Ein SPiel der Macht, das völlig anderen Regeln folgt, als was dem Volk gezeigt wird.
    Was jetzt im Golf von Mexico geschieht, scheint ja min. so große Auswirkungen zu haben, wie 9-11, und was ist, wenn wir uns nicht ängstigen lassen, sondern stattdessen uns für viel größere Möglichkeiten, Ausdehnung und einen besseren wunder-wirkenden Weg öffnen?

    Ein Aufruf, Hilfe von noch "höherer" Ebene zu rufen und einzusetzen:
    http://gfbymikequinsey.blogspot.com/

    Erstmal geht es wohl drum: erkenne die Wahrheit lerne in der Tiefe aus ihr - bleibe in der Liebe und deiner Klarheit - und es wird dich frei und handlungsfähig machen, aber nicht, wenn du in Angst gehst.

    Ach ja Freeman: hier ein Video, wie sie in Toronto friedliche Zuschauer und Demonstraten willkürlich raus greifen und fertig machen:
    http://vimeo.com/12883752