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Pentagon - Wir haben keinen Beweis für Bin Ladens Tod

Donnerstag, 3. Mai 2012 , von Freeman um 00:30

Es ist genau wie ich es vor einem Jahr gesagt habe. Es gibt keinen Beweis, Bin Laden wurde am 2. Mai 2011 in Abbottabad, Pakistan, von Navy Seals "getötet". Die Aussage des Pentagon ist nämlich, sie haben keine Fotos oder Videos, welche die Leiche von Osma Bin Laden zeigen. Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) versucht schon seit einem Jahr mit insgesamt 20 separaten FOIA-Anfragen in alle Unterlagen einzusehen, die mit dem Tod von Osama Bin Laden zu tun haben. Das Pentagon hat weiter zu AP im März gesagt, sie haben auch keine Aufnahmen der Leiche von Bin Laden auf dem Flugzeugträger, von wo aus er angeblich im Meer "bestattet" wurde.



Aber es geht weiter. Das Pentagon sagt gegenüber AP, sie können keinen Totenschein, keinen Autopsiebericht und auch kein Resultat des DNA-Tests über Bin Laden finden. Auch gibt es kein schriftliches Material aus dem ersichtlich ist, wie man den Leichnam von Bin Laden "entsorgt" hat. Sie sagen, sie hätten alle Dokumente intern im Pentagon, im Hauptquartier des U.S. Special Operations Command in Tampa, Florida, und des Navy Kommandos in San Diego durchforstet, welches den Flugzeugträger Carl Vinson befehligte, und dabei nichts gefunden.

Es gibt keine offiziellen Aufnahmen laut Pentagon, aber erstaunlicher- weise auch keine privaten von den 3'000 Matrosen des Flugzeugträgers. Keiner der beteiligten Militärangehörigen, die an der Anlieferung der Leiche, an der Vorbereitung für die "Bestattung" und dessen Ausführung beteiligt waren, hat mit seinem Handy oder einer Kamera heimlich ein Foto gemacht. Da liegt der Topterrorist und grösste Feind Amerikas vor ihnen, für den sie in den Krieg gezogen sind, und sie halten nichts für die Nachwelt fest? Wo doch sonst alles auf Facebook und Youtube landet und man berühmt damit geworden wäre. Es gibt ja nicht mal durchgesickerte Zeugenaussagen.

Bereits im Februar hat das Verteidigungsministerium der AP gesagt, sie können keine E-Mails über die Bin Laden Mission oder über den "Geronimo" Code finden, den angeblich Vizeadmiral William McRavender als Erfolgsmeldung an das Weisse Haus gesandt hat, der die Mission leitete und überwachte. Sie können auch keine E-Mails von anderen ranghohen Offizieren finden, die in der Planung und Ausführung der Mission beteiligt waren. Sie haben nur drei E-Mails gefunden, die an den Verteidigungsminister Robert Gates gesendet wurden, in dem auf 12 Seiten die Presseberichte über die Mission zusammengefasst sind.

Mit dem FOIA oder Freedom of Information Act, das jedem US-Bürger das Recht gibt Zugang zu Dokumenten der Exekutive (der Regierung) der Vereinigten Staaten zu verlangen, müssen alle Dokumente herausgegeben werden, auch wenn sie Staatsgeheimnisse enthalten. Die Regierung darf nur diese Stellen ausschwärzen, muss aber alle anderen Angaben unzensiert zeigen. Sie rücken aber nichts raus weil sie sagen sie haben nichts. AP hat Einspruch gegen das Verteidigungs- ministerium eingelegt.

Dieser Mangel an Beweisen erklärt warum nach der Verkündung der Erfolgsmeldung über Bin Ladens Tod durch Obama, das Weisse Haus widersprechende Versionen der Ereignisse erzählte. Zuerst hiess es, Bin Laden wäre bewaffnet gewesen und hat auf die SEALs geschossen. Dann war er unbewaffnet. Sie behaupteten, die Frau von Bin Laden starb in der Schiesserei. Dann hat sie überlebt. Sie sagten auch, einer der Söhne von Bin Laden wäre ebenfalls unter den Toten gewesen. Später sagten sie, es wäre eine falsche Identifizierung. Der Pressesprecher erklärte die Widersprüche danach, die Fehler wären wegen der Hektik während des Einsatzes passiert.

Bullshit, das Durcheinander in der Erzählung liegt daran, es ist alles eine Lüge und sie haben ihre Story nicht auf die Reihe bekommen.

Laut AP kann das Pentagon auch keine Wartungsunterlagen oder Logbücher der benutzten Helikopter vorzeigen, oder Dokumente über die militärischen Geräte, die für die Mission benutzt wurden. Die CIA, die für die Bin Laden Mission hauptverantwortlich war, hat nicht einmal auf die FOIA-Anfrage von AP reagiert. Das heisst, es gibt keinen einzigen materiellen Beweis, der die mündlichen Aussagen der US-Regierung über den nächtlichen Überfall auf das Haus wo angeblich Osama Bin Laden sich versteckt hielt bestätigt.

Für mich ist klar, diese geheime Mission war ein PR-Stunt, die Tötung von Bin Laden ein Fake. Die war so geheim, sie fand gar nicht statt wie erzählt. Wie ich bewiesen habe, starb Osama Bin Laden an seiner schweren Krankheit in Afghanistan am 16. Dezember 2001. Was für eine Frechheit von Obama, den "Triumph" über ein nicht existierendes Phantom eines Oberterroristen und der Auftrag ihn zu töten, damals und jetzt ein Jahr später im aktuellen US-Wahlkampf für sich als Erfolg zu verbuchen.

Es ist ja nicht so wie wenn die US-Regierung noch nie gelogen hätte. Nur damals wegen dem "Golf von Tonkin Angriff der Nordvietnamesen", um den Vietnamkrieg zu begründen. Dann wegen den "Kuwait Babys aus den Brutkästen" Inszenierung vor dem Senatsausschuss, um den ersten Krieg gegen den Irak zu begründen. Dann "Saddam hat Massenvernichtungswaffen", um den zweiten Krieg gegen den Irak zu rechtfertigen. Dazu noch Saddam hatte Verbindungen zu Al-Kaida und hat die Anthrax-Briefe verschickt. Oder die Soldatin "Jessica Lynch Gefangennahme und Befreiung" im Irak, als medienwirksames heroisches Spektakel. Oder die Geschichte des bekannten Footballer Pat Tillman, den eigene Soldaten in Afghanistan getötet haben, aber vom Pentagon als Heldentod propagandistisch ausgeschlachtet wurde.

Alles was die Regierungen Bush und Obama über Osama Bin Laden gesagt haben, er wäre für 9/11 verantwortlich gewesen, die Suche und seine Gefangennahme wäre der Grund für den Afghanistankrieg, seine Video-Botschaften der letzten 10 Jahre, seine Entdeckung in Pakistan, der Überfall auf sein Haus, seine Tötung und die Entsorgung im Meer, ist alles erstunken und erlogen. Hauptschuldige an diesem Lügengebilde sind aber die Medien, denn die haben nie ihre Arbeit gemacht, sondern als Propagandaorgan dem Publikum ein Märchen erzählt.

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insgesamt 20 Kommentare:

  1. Klaus Elvis sagt:

    War es nicht auch so, daß ein US-Hubschrauber in dem rein zufällig alle beteiligten Soldaten saßen, über Afghanistan abgestürzt ist?

  1. LinQ sagt:

    Früher hieß es, man würde aus Gründen der Pietät (haha!) auf eine Veröffentlichung der Bilder von Bin Ladens Leiche verzichten. Man wollte den Islam nicht beleidigen während man die Bevölkerung weiter bombardiert. Verständlich. Die USA sind außerdem bekannt für den respektvollen Umgang mit Leichen und dem Islam.
    Was ist peinlicher:
    Die Lügen der USA zu glauben oder zu unterstützen?

  1. Nichtkampf sagt:

    Unfassbar: Die Leute auf diesem Planeten glauben die offizielle Version oder hinterfragen einfach nichts - gar nichts. Sie lassen sich von der Täuschung in ihrem Alltag tragen. Und ich bin mir sicher: GENAU DAS IST DAS PHÄNOMEN 9/11.

    Egal was die da oben oder die hinter dem Thron sitzenden Pathokraten auch anstellen, so liegt das Problem aller Probleme nicht bei denen, die uns verarschen, um am Trog zu sitzen sondern bei uns, bei denen nämlich, die das zulassen, weil WIR nichts unternehmen, unsere Konten nicht auflösen, jeden Tag zur Arbeit gehen u.s.w.

    WIR SIND DAS PROBLEM! Da bin ich mir sicher. Nicht George W. Bush, Barack Obama, Henry Kissinger oder gar Adolf Hitler, Josef Stalin, Mao TzeDung etc.

    Und alle, die versuchen, das alles dadurch zu ändern, weil sie den Trog aufteilen wollen, weil sie Gerechtigkeit, Freiheit und Menschenwürde für alle erstreben, vergessen dabei, dass dazu das Aufspüren von intelligentem Leben eine wesentliche Grundvoraussetzung ist. Stirnhirnbefeuerndes Verhalten wird jedoch von der Masse der Stamm- und Zwischenhirnbewohner rigoros verhetzt, isoliert, stigmatisiert, ja wenn sie brillant ist, verfolgt, bestraft oder antisemitisiert.

    Mit Bildung steht und fällt das alles. Denn nur wer sich hinreichend darüber informiert, was er will und was eben nicht, der kann Entscheidungen fällen, wird selbstbestimmt und beginnt, nur noch sich selbst zu folgen. Bildung beginnt immer nur bei sich selbst. Das Leben ist investigativ.

    Wer nicht weiß, dass er einzig für sich selbst steht, dass er nur sich selbst entzünden soll, dem wird alle Verantwortung bloß Macht werden. Wer sich selbst besitzt, der benötigt keine äußere Macht, keine Lenkung anderer, nur um sich selbst am Trog festzuzurren.

    Sei du selbst, folge niemanden und du löst alle Zweifel und alles Elend auf. Nur so gehst du den Weg des Friedens und erlebst die Kunst, dein Brot zu teilen. Dazu aber ist sehr großer Mut erforderlich. Eine Mut, der dir aufzeigt, dich von allem zu lösen, was du bisher deine Welt nanntest. Die Trennung von Außen und Innen ist das Wesen der abrahimitischen Kulturen und damit der Werkzeugkasten der Pathokratie. Daher gelangen diejenigen, die es wirklich ernst meinen immer auch zu einer spirituellen Sichtweise von Verschwörungstheorien. Denn in diesen Tiefen trennt sich die Spreu vom Weizen.

    LG
    Nichtkampf

  1. xabar sagt:

    Es ging Obama nur darum, das neue Truppenabkommen mit Karzai unter Dach und Fach zu bekommen. Danach dürfen US-Truppen bis 2024 im Land bleiben.

    Klammheimlich und ohne Vorankündigung schlich er sich nach Bagram, zum Hauptstützpunkt der USA, weil er sich nicht traute, Karzai offiziell zu besuchen, wie schon bei seinen drei vorangegangenen Besuchen. Während Präsident Ahmadinedschad offiziell in Kabul empfangen werden kann, ohne um seine Sicherheit fürchten zu müssen, kommt der US-Präsident wie ein Räuber ins Land, den niemand mehr dort sehen will, außer seine Marionette Karzai und die westlichen Botschafter.

    Karzai, dessen Sicherheit nur noch durch die Geheimdienste der USA in Kabul garantiert werden kann, stimmte dem Ausverkauf zu, was die Taliban prompt und mit Recht als 'illegitim' bezeichneten. Karzai ist genauso illegitim wie dieses Abkommen.

    Obama brauchte den Stunt natürlich für seine Wiederwahl, wie Freeman richtig schreibt, und um den Amerikanern schöne Geschichten von 'amerikanischen Siegen' erzählen zu können, um die Niederlage in Afghanistan nicht eingestehen zu müssen, und um seinem Neocon-Widersacher Romney etwas entgegensetzen zu können.

    The Show must go on.

  1. Hat doch Steve Pieczenik auch schon gesagt. Es wird Zeit, dreist zu werden. Oder griechisch. Oder eine weltumspannende Währung zu erfinden,mit der man nur direkte Dienstleistungen oder im kleinen Betrieb produzierte Waren über Direktvermarktung kaufen kann...

  1. Cauac sagt:

    Hier wird mal wieder sehr schön deutlich, dass dieses ganze Lügengebäude nur von Ideologie zusammengehalten wird. Jeder Mensch, der sich davon ein bisschen distanziert, MUSS einfach erkennen, wie fahdenscheinig die Argumentation seitens der Regierenden ist.

    Das menschliche Bewußtsein ist schon faszinierend. Eigentlich unglaublich wie man es verbiegen und verdrehen kann ohne das es von den betroffenen Individuen wahrgenommen wird.

    Ich frage mich immer, wie eine freie und aufgeklärte Gesellschaft in der Zukunft wohl auf unsere "Zivilisation" zurückblicken wird.

  1. Abu Din sagt:

    Der Pierre Vogel hat schon 2 mal versucht eine Kundgebung zumachen, bei der er gerade über dieses Thema (danke für die Fakten) sprechen wollte.
    Die Stadt hate es ihm verboten. Sobald er Osama sagen würde, würde mann die Bühne räumen.

  1. freethinker sagt:

    Es ist schon unglaublich, wenn man sich überlegt, dass diese Lügenregime offensichtlich die gesamte Weltbevölkerung zu verdummen versucht und es kaum eine starke Front gegen diese Unverschämtheiten gibt.
    Es ist klar, dass die Menschen es sehr oft wissen oder zumindest ahnen, wie extrem sie betrogen werden. Doch keiner wagt auszusprechen was er denkt, die Selbstzensur, die ihnen durch Angstmache antrainiert wurde, wirkt. Die Menschen glauben, sie könnten sich hinter den anderen verstecken, doch dies funktioniert nicht, Wahrheiten, die so klar sind, müssen ausgesprochen werden.
    Eine seit zehn Jahren verwester Bin Laden kann nicht durch die US-Mafia ermordet worden sein, unmöglich. Was mich wirklich selbst trifft in meiner Würde, ist diese Frechheit mit der die Machthaber dieses weltweiten illegalen Systems, dieser Mischung aus Angstmache, Unterdrückung, Überwachung, vorgehen. Überfälle auf Völker, die ihren eigenen Weg gehen wollen, werden zerbombt, natürlich im Namen der Menschenrechte, was für eine Perversion, fremdschämen ist zu wenig auf diese Verbrecher zu reagieren.

  1. Nichtkampf sagt:

    Was mich wirklich selbst trifft in meiner Würde, ist diese Frechheit mit der die Machthaber dieses weltweiten illegalen Systems, dieser Mischung aus Angstmache, Unterdrückung, Überwachung, vorgehen. Überfälle auf Völker, die ihren eigenen Weg gehen wollen, werden zerbombt, natürlich im Namen der Menschenrechte, was für eine Perversion, fremdschämen ist zu wenig auf diese Verbrecher zu reagieren.

    dito

    Man hat uns in der Schule vergessen einzubläuen, das Faschismus und Hitler ein und dasselbe sind. Hitler ist ein Witz, vergleicht man seine Gräueltaten mit denen derjenigen, die seit seinem Ableben um die Navigationsmaschine der Zivilisation buhlen.

    LG
    Nichtkampf

  1. Lara Croft sagt:

    Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe wie manche meiner Mitmenschen an diese verlogene Main-Stream Welt glauben und es mit Händen und Füßen verteidigen. Es darf ihre Illusion einfach nicht angetastet werden. Es lebt sich ja oberflächlich gesehen sehr bequem. Und denoch gehen sie unzufrieden durchs Leben, was ich ständig in ihren Worten heraushöre. Sie wollen nichts hören wie sie Tag für Tag verarscht werden und sie wollen schon gar nicht selber ihr Leben in die eigene Hand nehmen und einfach mal darüber nachdenken ob das alles wirklich so ist, wie es uns ständig erzählt wird.
    Sobald niemanden diese Ausbeuter der Menschen Gehör schenkt, kracht dieses Lügengebäude ein und erst dann können die Menschen ihr eigenes Leben ohne Einmischung von Blutsaugern selbst gestalten.

  1. mikem777 sagt:

    Hallo Nichtkampf - der Name ist gut: Das war ein ganz enorm guter Beitrag von Dir. Deine Aussagen kann ich voll und ganz bestätigen.

    Mein Guru hat es so gesagt: "You don't need any courage because you ARE courage." Die totale Integrität des reinen Seins kennt keine Angst und ist reiner Mut.

    Mut ist doch nichts anderes als das reine Sein. Wenn man mutig ist, was bedeutet das dann - dass man etwas hat oder vielleicht doch eher, dass man etwas nicht hat?

    Mut ist doch eher die Abwesenheit von Furcht, als die Anwesenheit von irgend etwas. Ist denn diese Gier nach Macht und Geld nicht der verzweifelte Versuch einen tief sitzenden Mangel an Selbstvertrauen zu kompensieren? Sind Menschen, die nach Mach streben denn nicht im Grunde schwache und ängstliche Menschen?

    Aber woher kommt diese Angst, und was bedeutet es eigentlich schwach zu sein?

    Ist Angst denn nicht einfach nur ein Gefühl, ein Schwingungszustand unserer in einer Dualität gefangenen Seele? Und wenn diese Angst in mir selbst durch mich erzeugt wird, ist es dann nicht auch sinnvoll diese Angst in mir selbst durch mich selbst zu überwinden? Liegt die Lösung eines Problems denn nicht auch dort wo dessen Ursache ist?

    Ist Angst denn nicht einfach der Ausdruck eines Mangels des Glaubens an sich selbst, die Unfähigkeit kompromisslos seinem Gewissen zu folgen und seinen eigenen Weg zu gehen, seinem Selbst bedingungslos zu vertrauen?

    Wer wie eine Fahne im Wind ist, wer sich an äusseren Autoritäten orientiert, ist derjenige denn nicht auf Gedeih und Verderb den Urteilen der Aussenwelt ausgesetzt, ist dessen Selbstwertgefühl dann nicht beständig davon, was andere über ihn sagen?

    Ist ein wahrhaft autonomer Mensch denn nicht ein Mensch, der sich quasi selbst ermächtigt, dessen Selbstachtung nur von ihm selbst durch ihn selbst, durch sein wahres Selbst definiert wird?

    Kann ein solcher Mensch noch abhängig davon sein, was die Welt über ihn sagt, kann das Selbstvertrauen eines solchen Menschen noch erschüttert werden?

    Nimmt denn die Angst nicht in dem Masse zu, in dem wir unsere innere Orientierung verlieren und uns an äusseren weltlichen Wertmasstäben orientieren?

    Kann ein Mensch, dessen Götzenbilder im Äusseren liegen, der Idole anbetet, der den schnöden Mammon anbetet, eine Orientierung aus sich selbst heraus erfahren, aus seinem wahren Selbst? Kann ein Mensch, der den Kontakt zu seinem inneren Selbst verloren hat denn jemals erfahren, was es bedeutet wahrhaft mutig zu sein, wirklich ganz zu sein?

    Wovor sollte man denn Angst haben, wenn nicht von den von einem selbst durch den eigenen Glauben erschaffenen Götzenbildern? Wessen Urteil sollte jemand fürchten, der in sich selbst ruht, in seinem eigenen Selbst?

    Nur Gott allein braucht er noch zu fürchten, was aber ist Gottes Wille wenn nicht die Stimme unseres Gewissens in uns, und was könnte uns näher zu Gott führen als den Mut zu haben dieser Stimme des Gewissens zu folgen? Und ist dieser Glaube an die innere Stimme denn nicht die Essenz des wahrhaft individuellen Lebensweges und zugleich auch die totale Negation jeder äusseren Autorität, das bedingungslose Vertrauen in das eigene Selbst?

    Im Grunde wissen wir in jedem Moment unseres Lebens ganz genau, was wir tun sollen - da gibt es nur dieses kleine bisschen an Angst, das uns davon abhält den rechten Weg zu gehen. Lebe so wie Du, wenn Du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben.

    Mensch, trau Dich doch mal.

  1. drdre sagt:

    "Ein kalifornischer Taucher und Schatzsucher will die Leiche von Terror-Chef Osama bin Laden finden. Bill Warren (59) plant, von einem Schiff aus mit Sonargeräten Teile des Arabischen Meers abzusuchen. "Ich meine es ernst, das ist kein Witz", versicherte der bei San Diego lebende Profi-Taucher. "Ich möchte herausfinden, ob mein Präsident wirklich die Wahrheit sagt und Bin Laden tot auf dem Meeresgrund liegt".

    na, mal sehen ob er was findet. Garantiert nicht die Leiche von O.b.L. Aber er soll sich vorsehen , dass er nicht versehentlich mit seinem Boot den amerik. Streitkräften in die Hände fällt.

  1. Weidenfrau sagt:

    Widersprüchliche Aussagen zu publizieren hat System. Das geschieht nicht zufällig oder weil die zu blöd sind, sich auf eine Story zu einigen. Nein, das geschieht ganz bewusst. Du kannst es überall sehen. Das hat Methode. Das Gehirn kann mit gegensätzlichen "Tatsachen" nichts anfangen und gibt einfach auf und akzeptiert alles. Das ist der Trick und es funktioniert. Die Leute sind verwirrt und ängstlich und "sehen nicht (mehr) durch".

  1. Neutrino sagt:

    ist es Zufall, dass jetzt am Donnerstag bin Ladens "letzte Briefe" veröffentlicht werden, oder schreibst du Freeman, deshalb diesen Artikel? oder ist es sogar umgekehrt, dass wegen Freeman oder AP die Briefe veröffentlicht wurden? :-) (habe leider von AP nichts aktuelles gefunden in dieser Sachen, außer der Briefe): http://www.ctc.usma.edu/posts/letters-from-abbottabad-bin-ladin-sidelined

  1. Nichtkampf sagt:

    @mikem777

    ich kann Dir da nur zustimmen, mit einem Zusatz: Alle Angst der Menschen liegt in ihrer Furcht vor der eigenen Freiheit begründet, vor ihr haben sie die größte Angst. Ergo vor sich selbst, was heißt, sich selbst zu entdecken und sich selbst "treu zu bleiben".

    Denn letztlich ist Freiheit das Entfalten dessen, was Du das Selbst nennst. Und vor dieser Entfaltung haben die Menschen die größte Furcht oder Angst, denn lebten sie sie, dann würden sie in ihren eigenen Dingen so sein wie bspw. der Blogger dieses Blogs und sie wären frei von äußeren Zuflüsterern die ihnen immerfort nur das sagen, was sie hören wollen. (Das ist nur ein Beispiel).

    Es gibt viele Blogger im Netz die gute Dinge schreiben oder machen, doch die meisten schreiben, sagen und diskutieren in ihren Grenzen. Das kann jeder darin erkennen, wenn solche plötzlich damit beginnen, Wege aufzuzeigen, die es ihrer Meinung nach für uns alle zu gehen bestimmt sei. Freiheit aber ist das tagtägliche Zerschmettern der Grenzen, in denen ich noch gestern Zuhause war.

    Das ist das ganz persönliche, was ich bspw. an Freeman und Ken Jebsen mag und weswegen ich ihrem Verstand zutraue, mich aufzurütteln: Sie sind tatsächlich was sie zu sein vorgeben - ohne viel Schnörkel, ganz direkt. Freiheit ist das Auflösen der Angst, vor mir selbst nicht bestehen zu können. Vor mir selbst zu bestehen bedeutet auch einen gnadenlos ehrlichen Umgang mit mir selbst zu führen und zu pflegen.

    Leute die sich selbst wagen sind unerschütterlich in sich selbst, weil sie ihre Angst abgelegt haben. Wovor auch sollte ich Angst haben wenn ich weiß, das alle Angst nur Schatten in mir selbst sind. Diese Schatten werden bei sehr vielen ihre ständigen Begleiter, sie werden zu Dämonen und Geistern in ihnen selbst, die ihnen ihren Alltag vorschreiben und der Anbeginn all ihrer selischen Desorientiertheiten sind.

    Und um diese Angst unfühlbar zu machen suchen sie ihre Selbstbestimmung im Außen und all den vielen ersatzbefriedigenden Bewältigungsszenarien, die nur scheinbar deren Desorientiertheit aufzulösen vermögen. Und hierin liegt der Startschuß für das eigene gewalttätige Verhalten , das sich im Außen widerspiegeln will und dass sich im eigenen Leiden als Weltschmerz wahrnehmen lässt. "Die Welt hat sich gegen mich verschworen"!

    Hat sie aber nicht, weil sie solches in Niemandem wirklich vermag - nur denen, die sich selbst verloren haben, schenkt sie solch ein Gefühl.

    Diese Dämonen und Geister werden wunderbar über die Medienlandschaft befüttert und weil es so viele machen, bemerken sie ihre wahren krankmachenden "Haltungen" dazu auch nicht mehr. Denn sie spiegeln sich ja im anderen wider und denken automatisch: Die Masse ist so wie ich, also bin ich richtig.

    Konformitätsdruck, Schweigespirale, Backfire, kognitive Dissonanz und das "Ich-habe-Recht-Syndrom" sind die Krankheiten der modernen heutigen Zivilisation und sie bilden das Rückgrat des Ich-Entfremdungs-Syndroms, das Teil der Informations-Vermüllungs-Industrie geworden ist.
    Alles gegenteilige wird zur Wahrheit modifiziert: Krieg ist Frieden, Finanzwirtschaft ist Wohlstand, Nächstenliebe ist Hartz IV, Selbstbestimmung ist Konsum, Freiheit ist Sklaverei, Geldwerte sind Wertlos, Umweltschutz ist Properität, Demokratie ist Diktatur, Selbstbestimmung ist "Ich will alles und noch viel mehr von allem,", etc.
    u.s.w

    LG
    Nichtkampf

  1. Siegfried sagt:

    Das Problem ist, dass die Menschen einfach angelogen werden wollen. Das gilt nicht nur in der Politik, sondern allgemein.
    Ein Beispiel: Ein Mann spricht eine Frau an und sagt zu ihr: „Hey, ich finde dich nett, darf ich dir ein Getränk ausgeben?“
    Die Frau: „Ja, gerne!“
    Der Mann holt eine Flasche mit irgend einem Erfrischungsgetränk oder sonst etwas heraus.
    Die Frau nimmt das gerne an, bedankt sich und unterhält sich mit ihm.
    Bis jetzt ist alles wunderbar, oder? Die Frau findet den Mann unglaublich sympathisch.
    Plötzlich sagt der Mann zu ihr: „Liebe Frau, ich finde, sie sollten ein bisschen vorsichtiger sein. Theoretisch hätten in dem Getränk auch K.O.-Tropfen sein können“.
    Das ist eine gutgemeinte Warnung. Sie führt der Frau vor Augen, dass die Welt gar nicht so schön ist (bzw nicht immer so schön sein muss), wie man es gern hätte. Ihr wird klar, dass es auch „böse“ Männer geben kann. Eigentlich müsste sie sich bei diesem Mann nun bedanken und ihn noch sympathischer finden als zuvor, denn er hat sie möglicherweise vor schlimmen Gefahren bewahrt. In der Regel passiert aber das Gegenteil: Die Frau fühlt sich angeekelt von dem Mann und bricht das Gespräch ab. Der Mann hat sie auf eine Wahrheit aufmerksam gemacht, die leider nicht so schön ist.
    Versteht ihr, was ich meine? Wir wollen doch alle angelogen werden! Wer die Wahrheit sagt, macht sich unbeliebt. Es sollte jeder bei sich selber anfangen, und sich überlegen, inwiefern er auch gerne lügt bzw. angelogen wird.

  1. Nichtkampf sagt:

    @Siegfried

    Infos erzeugen immer Emotionen. Diese erzeugen einen Aufmerksamkeitsfokus, der nur die Gefühle zu bestätigen sucht, dessen Ursprung sie zu bestätigen suchen; einmaleins der Hirnforschung ;-)

    Schlechte Kommunikationsstile führen zu schlechten Ergebnissen. Man kann das auch anders der Frau gegenüber formulieren und sie in positive Emotionen überführen.
    Ergo, Menschen wollen nicht belogen oder betrogen werden - die Verpackung machts.

    Ich weiß aber was Du meinst: Unsere gesamte Erelebnis- und Informationswelt ist an unser Stammhirn und berstenfalls an unser Zwischenhirn optimiert (es soll halt so sein). Dadurch erst sind wir zu Stimmvieh und Sklavendasein positiv optimiert und bemerken unsere emotionale Grundstimmung nur wenig.

    Negative Wahrheiten zu vermitteln bedürfen immer der Regel, dass sie der Empfänger senderneutral verwerten kann.

    In Bezug auf Dein Beispiel auf den Flirt mit einer für Dich begehrenswerten Frau hast Du halt unglücklich formuliert und bist in die "Induktionsfalle" geraten.

    Das allerbeste beispiel für derlei Manipulation an unser Stirn- und Zwischenhirn ist dere Vorgang des präsidialen Stabes des US-Präsidenten Obama, als sie alle via Liveübertragung den Tod binLadens verfolgten und ihn uns dann presentierten: Eine dermaßen dreiste Sozialpsychologische Schulungsofferte an das Weltvolk, dass man nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen kann. Die Manipulation gelingt nur deswegen, weil die vielen vielen Dummies da draußen ihr Stirnhirn-Potenzial nicht nutzen und "ihr Leben leben".

    LG
    Nichtkampf

  1. Dimon sagt:

    " Die Massen können nur in Bildern denken(...)Darum haben auch Theatervorstellungen, die das Bild in seiner klarsten Form geben, stets einen ungeheuren Einfluss auf die Massen."

    Gustave le Bon

  1. @mikem777 @Nichtkampf
    Schön zum Nachvollziehen eure Positionen und den Austausch! Und das Schöne daran ist, dass während ihr über die Überwindung der persönlichen Situation redet und vom Mut zu euch Selbst - auch als Fundament zum Denken in Zeiten der allgemeinen Gehirnverhunzung - ihr aus dieser meiner Meinung nach etwas überbetonten Wertung der individualistischen "Freiheit" heraustretet.

    Ich würde als Metapher vielleicht so sagen - weil ihr ja hoffentlich auch gerne geschmackvoll und gut esst: Die Bestätigung von anderen, speziell vielleicht von empfundenen Freunden - nicht von Autoritäten - macht das Essen im Geschmack doch farbiger, den Wein süffiger, den Duft voller, die Nase und den Gaumen empfindsamer. In diesem Sinn wünschte ich Euch guten Appetit, wenns was zum Essen gibt!

    PS Freeman hat uns eine feine Schulküche eingerichtet! Infrastruktur ist eben auch wichtig. Dank dir dafür, mein Gutster :-))

  1. jeremia23 sagt:

    Bin Laden ist nun 11 Jahre tot, aber der Rest der Welt glaubt weiter alles was in der Tagesschau erzählt wird. Eine Schau ist eine Show, und die gibts täglich. Wir haben warscheinlich keine 100 Tage mehr, dann steht die Welt in der von Rockefeller geforderten Krise, und was uns dann erwartet, will auch hier keiner wirklich wissen.