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Syrische Terroristen werden im Kosovo ausgebildet

Sonntag, 6. Mai 2012 , von Freeman um 11:30

Folgende Meldung muss alle die sich um Syrien Sorgen machen aufhorchen lassen. Eine Delegation der syrischen Opposition hat mit der Regierung in Pristina eine Vereinbarung getroffen, um die Erfahrungen aus dem Krieg gegen Serbien zu übernehmen. Die syrische Opposition entsendet ihre Militanten nach Kosovo, um aus den Taktiken zu lernen, damit sie die Macht in Syrien ergreifen kann. Der kriminelle Pseudostaat, den die Balkanmafia als Geschenk von der NATO bekommen hat, gibt seine Erfahrung weiter, wie man Terror gegen die Bevölkerung und ethnische Säuberung durchführt und es erfolgreich dem westlichen Publikum verkauft.



Am 26. April machte eine Delegation der syrischen Opposition auf ihrer Rückreise aus Washington in Pristina einen Zwischenhalt, um Gespräche über die Erfahrung der Befreiungsarmee des Kosovo (UÇK) zu führen und wie diese in Syrien angewendet werden kann, meldet Associated Press. Bisher haben die aus dem Ausland eingeschleusten Terroristen wenig gegen die reguläre syrische Armee ausrichten können und sie sind deshalb auf die Taktik der Terroranschläge gegen Zivilisten und Ermordung einzelner Militär- und Regierungsvertreter ausgewichen.

"Wir sind gekommen um zu lernen. Der Kosovo ist diesen Weg bereits gegangen und hat Erfahrung die nützlich für uns ist," sagte der Leiter der Delegation Ammar Abdulhamid, ein in Syrien geborener "Dissident" und "Menschenrechtsaktivist". "Speziell wollen wir wissen, wie versprengte bewaffnete Gruppen schlussendlich zur UÇK organisiert wurden."

Die Anführer der syrische Opposition haben versprochen, den Kosovo sofort anzuerkennen, wenn sie die Macht in Syrien übernehmen, ein unter EU- und NATO-Gnade stehendes Gebilde, welches das Zentrum des Drogen- Menschen- und Organhandels in Europa ist. So hat es der ehemalige Staatsanwalt und schweizer Politiker Dick Marty beschrieben.

In seinem am 14. Dezember 2010 veröffentlichten Bericht für den Europarat schrieb Marty, Hashim Thaçi und weitere frühere Führer der kosovarischen Befreiungsarmee UÇK seien am Handel mit Organen serbischer Gefangener nach dem Kosovokrieg 1998–99, an Auftragsmorden, Drogenhandel und anderen Verbrechen beteiligt gewesen.

"Wir benötigen dringend gemeinsame Aktionen als oppositionelle Koalition," betonte Ammar Abdulhamid, ein langjähriger Gegner von Präsident Assad. 2005 verlies er Syrien und ging in die USA, wo er seit dem von den Amerikanern für den "Regimewechsel" vorbereitet wird.

Die Ausbildungslager an der Grenze zwischen Kosovo und Albanien, wo die syrischen Terroristen ausgebildet werden sollen, wurden ursprünglich vom US-Militär gegründet, um UÇK-Kämpfer zu trainieren.

Wie schon oft, wechselte der Westen auch bei der UÇK seine Einstellung. Die kosovarische Befreiungsarmee wurde bis 1998 von Washington, London und Paris jahrelang als Terrorgruppe eingestuft. Dann wurde sie von der Terrorliste ohne Angabe von Gründen entfernt. Dabei hatte die UÇK auch Minderjährige in ihren Rängen, die 10 Prozent der Truppe ausmachten, genau wie man es Joseph Kony in Afrika vorwirft.

Die UÇK wurde von CIA gesponsorten islamischen Terrorgruppen ausgebildet und bewaffnet, zum Beispiel in Trainingslagern in Pakistan. Islamische Kämpfer aus verschienenen moslemischen Ländern nahmen sogar in den Kämpfen gegen die Serben teil.

Die ehemalige FBI-Übersetzerin Sibel Emonds, die aus Gewissensgründen eine Whistleblowerin wurde hat ausgesagt, Mitglieder der "AL-Kaida", oder Mudschahidin wie man sie damals noch nannte, wurden mit NATO-Flugzeugen in die Türkei geflogen, dort ausgebildete, mit türkischen Ausweispapieren versehen und dann in Bosnien eingesetzt.

Der gleiche Einsatz von aus dem Ausland eingeschleuste Terroristen und der Horror der ethnischen Säuberung bereitet man jetzt für die Bevölkerung in Syrien vor, in dem islamische Söldner im Kosovo mitten in Europa dafür ausgebildet werden.

Wenn die sogenannte syrische Opposition die Macht übernimmt, von den Saudis hauptsächlich gesponsort und radikalisiert, dann werden die Minderheiten in Syrien erleben wie friedlich und tolerant die "Freiheitskämpfer" sind. Dann wird ein Massaker an den Alawiten, Schiiten, Christen und Juden stattfinden, das ist sicher. Dann wird religiös und ethnisch aufgeräumt, wird die Toleranz wie unter dem säkularen Baath-Regime vorbei sein.

Die Kämpfe zwischen der sogenannten Freien Syrischen Armee und syrischen Sicherheitskräften haben bereits jetzt 9'000 Menschen das Leben gekostet, wobei die Hälfte der Getöteten aus syrischen Soldaten, Polizisten und Offiziellen besteht. Der "Erfolg" ist aber ausgeblieben, denn die Terroristen sind aus den Städten vertrieben worden und haben sich zur türkisch-syrischen Grenze zurückgezogen. Ohne militärische Intervention der NATO kommen sie nicht weiter.

Die Strategie des Westens wird wie im Balkan und in Libyen bereits "erfolgreich" angewendet sein. Die NATO wartet auf das Scheitern des Annan-Friedensplan und der UN-Beobachtermission und tut alles damit es passiert. Dann wird verkündet, jetzt müssen "robuste Massnahmen" eingesetzt werden, was ein Luftkrieg mit Bombenangriffen bedeutet, um die syrische Armee auszuschalten. Am Boden werden die Terrorgruppen von Oben beschützt dann frei Hand haben.

Was die syrischen Terroristen auch von der UÇK lernen können ist, wie man sich gegenüber den westlichen Medien als "Freiheitskämpfer" und "Opfer" darstellt. Die UÇK konnte ja die westliche Intervention im März 1999 damit erreichen, im dem sie ein Massaker der Serben an 45 kosovo-albanische Zivilisten in Račak inszenierten. Spätere internationale Untersuchungen des Ereignisses kamen aber zum Schluss, es handelte sich nicht um Zivilisten sondern um Kämpfer.

Public Relations, Propaganda und Medienarbeit ist heute alles. Man muss den westlichen Medienkonsumenten mit entsprechenden Bildern davon überzeugen, man kämpft für eine gerechte Sachen, gegen einen ganz bösen Feind, der Menschenrechtsverletzungen und Kriegs- verbrechen an der eigenen Bevölkerung verübt. Das funktioniert wie die Erfahrung zeigt prima. Das tatsächlich alles genau umgekehrt ist, stellt sich dann später heraus.

Wie man die Ausrottung der lokalen Minderheiten nach einer intensiven NATO-Bombardierung betreibt, ist das was die UÇK der Freien Syrischen Armee an Erfahrung weitergeben kann.

insgesamt 15 Kommentare:

  1. Lixxy sagt:

    Man wünscht sich, dass sich weltweit genug Menschen zusammenschließen würden, die dann alle Sendeanstalten entern und 48 und mehr Stunden die Wahrheit senden...

  1. xabar sagt:

    Es wird ihnen nicht gelingen, Syrien zu Libyen zu machen. Dass sie auf den Terror setzen, ist ein Zeichen von Schwäche. Ihnen schwimmen die Felle davon: Morgen finden in Syrien die ersten freien Wahlen statt, die das gesamte syrische Volk zusammenführen werden. Als Zeichen guten Willens hat die syrische Regierung über 260sog. Rebellen freigelassen.

    Die Wahlen werden zu einer Stabilisierung Syriens führen und die Terroristen weiter isolieren.

    Die syrische Armee hat an der türkischen Grenze im Raum Idlib verhindert, dass dort Terroristen nach Syrien eindringen konnten.

    Aber es wird noch eine Zeitlang dauern, bis die Lage unter Kontrolle ist.

    Derweil schlägt der internationale, wahabisch-salafistische Terrorismus, der vom Westen mitgetragen wird, auch in Russland zu: In Dagestan/Ru starben 13 Menschen bei zwei Selbstmordanschlägen, die sich gegen Sicherheitskräfte richteten.

    Werden sie in Russland das machen, was sie jahrelang im Irak und jetzt in Syrien veranstalten, um Putins neue Präsidentschaft zu destabilisieren?

  1. Fatima sagt:

    Zu einem Libyen - oder zu Irak, wo Schiiten und Christen stark unter Druck sind, und das, obwohl die Schiiten die Mehrheit stellen. Ich glaube aber auch, dass die Kriegstreiber das nicht schaffen werden - inshaallah!

    Auch hier in Deutschland wird versucht, Salafisten wie Islamhasser gleichermaßen zu benutzen, um einen Bürgerkrieg anzuheizen und Deutschland zu destabilisieren. Hat nichts damit zu tun, meint ihr vielleicht? Glaub ich leider nicht.

  1. Lara Croft sagt:

    Ich habe nur was am Rande mitbekommen. Im ZDF glaube ich wurde berichtet das man nach Kosovo UN-Blauhelme schicken will um dort eine sichere Infra-Struktur zu gewährleisten.
    Man, die Nachrichten verarschen uns ja wo Sie es nur können.

  1. gerina sagt:

    @Fatima, da könntest Du Recht haben.
    Und wer sind die Strippenzieher ??
    Wer hat ein Interesse daran, Deutschland zu destabilisieren ?
    Ich vermute mal, dass Ihr Euch das denken könnt...

  1. wann entsendet eigentlich der iran seine unterstützung richtung syrien? (bündnis)
    vor oder nach dem angriff der nato auf syrien?
    ich seh schwarz :(

  1. dhana sagt:

    @ Freemanfriend

    "wann entsendet eigentlich der iran seine unterstützung richtung syrien? (bündnis)"

    Ich denke nicht, dass sich der Konflikt um Syrien bislang um militärische Stärke dreht. Was diese betrifft, ist die syrische Regierung sicher noch der Herr im eigenen Haus. Da könnte der Iran vorerst kaum helfen.

    Das "Problem" ist eher, dass Assad eben nicht der gnadenlose, brutale Unterdrücker ist, als der er hier dargestellt wird. Denn wenn er ohne Rücksicht auf Verluste gegen die Rebellen vorginge, wäre das Thema in wenigen Tagen erledigt, aber eben auch beträchtliche Teile des Landes in Schutt und Asche und v.a. Tausende getötet und verletzt, auch viele Zivilisten.

    Oft gewinnt in solchen asymmetrischen Kriegen nicht die militärisch stärkere, sondern die skrupellosere Konfliktpartei. Siehe auch Libyen: Gaddafi hat (entgegen der Propaganda) immer sehr darauf geachtet, dass seine Streitkräfte die Zivilbevölkerung schonen und schützen. Die NATO und ihre Söldnertruppe hatten das (selektive!) Schweigen der Medien auf ihrer Seite und konnten ohne jegliche Rücksicht auf Zivilisten morden und bomben (zuletzt mit massiven völkerrechtswidrigen Flächenbombardements). Leider waren hier wieder einmal die größten Kriegsverbrecher die Gewinner.

  1. Humungus sagt:

    Wie heute bekannt ist hat die UVK keine Terror gegen die Bevölkerung und ethnische Säuberungen durchgeführt, alles was Scharping dem Volk erzählt hat war ne Lüge, darüber gibts genug Videos im Youtube.
    Ich würde mir doch eine konsitentere Berichterstattung wünschen.
    Auf der einen Seite die Lügen von Scharping gerne erwähnen aber wenns grad mal in den eigenen Kram passt kann man die ethnische Säuberungslüge doch mal im Nebensatz erwähnen. Ähhh, ne, so fein wie der Mainstream sich die Fakten immer so verbiegt wie er es gern hätte, so sehr sollte in den Gegenmedien auf solche Fehler verzichtet werden.

  1. @xabar

    Diese Destabilisierung allgemein haben sie schon lange am Tun, aber sie trauen sich wohl nicht, in Russland direkt entsprechend frontal vorzugehen. Der russische Geheimdienst hätte wohl alle Mittel, um baldigst eine solche Aktivität offen zu legen, und dann ginge die Post ab... man kann sich vorstellen, dass eine entsprechende Drohung seitens Russland bereits ausgesprochen wurde. Erst wenn diese Drohung übergangen werden sollte, hören wir etwas von Anschlägen in Russland. Dann wirds aber wirklich gefährlich. Dann hören wir vielleicht auch etwas von plötzlichen Scharfschützen bei Rasseunruhen in den USA - auch dort könnte man die vorhandene Kacke rasch zum Dampfen bringen. Die soziale Situation dort ist so explosiv, dass auch alles Einlullen nichts nützen würde, aller Patriotismus als letzte Bastion wäre hinweggefegt, würde aber seinerseits vorher nochmals kräftig aufgekocht. Die Scharfschützenzündschnur ist sicher bereits ausgelegt, die Russen müssen sie nur anzünden - und Obama weiss dies!!! Und beide Seiten wissen dies voneinander. So gibt es eine Art Stillhalteabkommen durch wechselseitig klar gezogenene rote Linien.

    Aber:Diese "Scharfschützenguillotine" existiert auch für Deutschland und Frankreich - man muss sich nur vorstellen - eine Demo im Banlieue, 2 Tote durch Scharfschützen, weitere Demos brennende Autos, niemand findet in diesem Chaos irgendeine Spur von weiteren Scharfschützen auf irgendwelchen Dächern mit unglaublichen Reichweiten .....Die ersten erschossenen Polizisten... Binnen 2 Wochen ist der Staat aufgemischt.
    Dasselbe in Spanien und Griechenland.

    Harte Zeiten, schlechte Aussichten.

    Dennoch: Jeder Leser sollte diverse links solcher Analysen --Filme, Berichte etc - weiterleiten und verbreiten, verbreiten, verbreiten... Die Wahrheit muss Gelegenheit bekommen, Nichtgesagtes bleibt/bliebe schlicht inexistent.

  1. Farooq sagt:

    Mal ein kleiner Einwurf von mir bezüglich Türkei (Diskussion mit Xabar & anderen):
    Heute hat S&P die Türkischen Banken runtergestuft.
    Vorgestern wurde die Türkei insgesamt runtergestuft.

    Das ist der Druck von dem ich spreche und von dem die Türkei sich noch nicht befreien kann.
    Anscheinend geht ihnen das Handeln der Türkei nicht weit genug, so dass man diese sanktioniert.
    Es ist irgendwie auffäälig, wie offensichtlich diese Ratingagenturen die Interessen der wahren Verbrecher durchsetzen.

  1. xabar sagt:

    Wie die sog. Free Syrian Army, die von der Türkei 'beherbergt' wird, mit iranischen Pilgern umgeht:

    Anfang Februar wurden 11 iranische Pilger, die mit ihren Familien in einem Bus in Syrien unterwegs waren, von sog. Rebellen entführt. Fünf wurden bereits entlassen. Zwei weitere sind jetzt entlassen worden - zwei Bauern.

    Einer der beiden berichtete heute auf Press TV, wie man mit ihm umging: Man warf ihm vor, den Iranischen Revolutionären Garden anzugehören, die in Syrien seien, um 'das Land zu destabilisieren' - ein alter Mann von bestimmt 65 oder 70 Jahren! Man zwang ihn, Hass-Sprüche gegen die iranische Regierung herzusagen. Als er sich weigerte, dies zu tun, wurde er ins Gesicht geschlagen. Man versuchte ihm die Füße und die Beine zu brechen.

    Noch vier weitere Pilger befinden sich in der Haft der 'Freiheitskämpfer', die der türkische Ministerpräsident Erdogan laut 'Junge Welt' als 'mutig' bezeichnete.

    Mutige Folterer, die sich an einfachen Bauern vergreifen.

  1. SRBenda sagt:

    Habs auch letzte Woche in der Zeitung gelesen. Ich hoffe das es in Syrien nicht mit dem copy-paste Prinzip funktionieren wird.
    Hab das Gefühl das langsam aber sicher wir an die Grenzen des Westens stossen. Irgendwie läuft nicht mehr alles so glatt wie in der Vergangenheit ab. Mit jeder weiteren Annäherung an die russische Grenze wird dies noch spürbarer sein. Gott sei dank haben sie es nicht geschafft Putin zu stürzen. Gott sei dank.

    Die Masken fallen langsam, und auch wenn nicht ich, werden meine Kinder mit Sicherheit in einer gerechten und freien Welt zu leben.

    Danke Freeman.

  1. Peter sagt:

    Ich hatte während des Kosovo-Krieges das zweifelHafte Vergnügen, täglich die Webseite der UCK lesen zu können. Diese gab es auf Albanesisch und Deutsch.
    Meine Fau ist Macedonierin und hat In Serbien eine Schwester mit Sohn und Mann. Wir nahmen diese Familie zu uns, denn ihr Dorf wurde von der NATO bombardiert.
    Nun zur Webseite, die wir ergänzend zum serbischen TV täglich ansahen:
    So, wie sich de UCK hier täglich brüstete mit ihren Morden und estnischen SEuberunge, je sie berichtete, wieder in einem Dorf die ganzen Einwohner massakrierzu haben - wir haben geschäumt vor Wut und hilflos, solches mit ansehen zu müssen.

    Mich wundert es somit nicht, dass jetzt Syrische Terroristen (das Wort Oppositionelle ist. Zu Human gewählt) im Kosovo zu Killern ausgebildet werden.

    Ich habe das Kosovo im Jahre 1992 mit dem Uto durchreist. Ich war froh, diesen Landesteil verlassen zu könne. Wer keine Angst kennt, kann so im Kosovo kennen lernen!

  1. xabar sagt:

    More news about the 'Free Syrian Army':

    Am 21. Dezember letzten Jahres entführten 'Kämpfer' der sog. 'Free Syrian Army' in Homs fünf iranische Ingenieure, als sie sich morgens in ihrem Mannschaftsbus auf dem Weg zum Jandar-Stromwerk befanden, das sie mit ihren syrischen Kollegen zusammen aufbauen.

    Als sie nicht wieder auftauchten, machten sich zwei Kollegen auf die Suche nach ihnen und wurden dann ebenfalls von den 'mutigen Kämpfern' (so der türkische Präsident Erdogan) entführt.

    Angehörige demonstrierten jetzt in Teheran für ihre Freilassung.

    Entführungen brauchen jene 'Rebellen' also im Kosovo nicht mehr zu lernen. Das können sie schon ganz gut wie man sieht.

    Nur was machen sie mit den Iranern? Werden sie auch gefoltert wie die iranischen Pilger, die unlängst freigelassen wurden? Es ist anzunehmen.

    Dass ein türkisches Schiff jedoch Kommandos von Terroristen bis vor die syrische Küste transportiert, um syrische Armeeposten zu überfallen (so vor ein paar Tagen geschehen), ist nicht nur Terrorismus, sondern eine Kriegshandlung der Türkei gegen Syrien, die vor den UNO-Sicherheitsrat gebracht werden muss!

  1. xabar sagt:

    Der unabhängige Reporter Pierre Piccinin in einem Interview mit 'Russia Today' über seine Eindrücke von der Situation in Syrien:

    Piccinin befand sich zweimal in den letzten Monaten in Syrien. Er durfte völlig ungehindert mit seinem Wagen durch das Land reisen. Er war auch in Homs und Hama.

    Sein Haupteindruck:

    Die syrische Armee und Bashar al-Assad haben die Situation unter Kontrolle, sogar in den problematischen Städten wie Hama oder Homs. Desertionen aus der syrischen Armee gäbe es kaum.

    Der Hauptterror im Land gehe aus von salafischen Terroristen, die ein islamisches Kalifat in Syrien errichten wollten. Er nannte auch die Farooq-Brigaden, die einen bewaffneten islamischen Kampf gegen die Regierung führten. Die Moslembruderschaft führe dagegen keinen bewaffneten Kampf, sondern rufe lediglich zu Demonstrationen und Aufständen auf.

    In Hatay (Türkei) würden von der französischen Armee (!) Angehörige der 'Free Syrian Army' ausgebildet und über die syrische Grenze geschickt. Auch auf libanesischer Seite würden Freischärler aus den Flüchtlingslagern ausgebildet und mit Waffen versorgt und über die Grenze geschickt. Die syrische Armee verteidige ihr eigenes Territorium gegen diese Kräfte, wenn sie sich gegen das Eindringen dieser Kräfte wehre.

    Die syrische Opposition sei völlig zerstritten. Eine Gruppe würde die andere bekämpfen.

    Der Westen beziehe seine Informationen von zwei Fraktionen des 'Syrian Observatory for Human Rights' - ein reines Propagandaorgan der bewaffneten syrischen Opposition. Es würden keine Frage gestellt. Unbesehen übernehme man die Darstellungen dieser in London plazierten Organisationen, was journalistischer Arbeit im eigentlichen Sinne völlig widerspräche.

    Soweit Piccinin.

    Der Terror geht auch nach den Wahlen vom Montag weiter:

    Heute wurde ein Anschlag auf eine Escorte des UN-Beobachterteams verübt, das von syrischen Sicherheitskräften begleitet wurde.