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Wie die Rega Geschäfte mit dem Krieg macht

Donnerstag, 10. Mai 2012 , von Freeman um 00:05

Es geht um die Rega oder Rettungsflugwacht, die sich laut eigenen Angaben als private, gemeinnützige Stiftung versteht, zur raschen und professionellen medizinische Hilfe aus der Luft und Unterstützung von Menschen in Notlagen. Sie setzt hierfür modernste Helikopter und Ambulanzjets ein, betont ihre Unabhängigkeit vom Staat oder von finanziellen Interessen.

Die vielen gutgläubigen Gönner meinen, die Rega hilft verletzten Menschen in den Schweizer Alpen, kommt schnell zu Hilfe bei Autounfällen oder Naturkatastrophen oder transportiert Schweizer Bürger die im Ausland erkranken oder verunfallen zurück in die Schweiz.

Jetzt ist bekannt geworden, schon seit Jahren transportiert die Rega auch verwundete US-Soldaten aus den Kriegsgebieten in Afghanistan und Irak zur Ramstein Airbase nach Deutschland, wo sie dann ins Landstuhl Regional Medical Center gebracht werden, das grösste Lazarett der US Army ausserhalb der Vereinigten Staaten.

Wieder entpuppt sich eine Schweizerische Organisation, die hohes Ansehen in der Bevölkerung geniesst, als williges Werkzeug für die imperialistischen Kriege, um Geld damit zu machen. Dabei sagt sie selber laut ihren Statuten, sie hat keine finanziellen Interessen. Sicher ist den 2,38 Millionen Gönnern, von denen sie abhängig ist, dieser Geschäftszweig bisher nicht bekannt.

Dabei verdient die Rega mit diesen vom US-Militär vergebenen Aufträgen ziemlich viel Geld. Hat die grösste Kriegsmaschinerie der Welt nicht genug eigene Transportmaschinen, um ihre verwundeten Soldaten aus den Schlachtfeldern herauszufliegen? Wieso braucht sie eine zivile Rettungsorganisation aus der Schweiz dazu?

Nach dem diese Tatsache bekannt wurde, äusserte sich die Rega mit der Ausrede, sie erwirtschafte damit einen Deckungsbeitrag und die Einnahmen daraus kämen indirekt der Schweizer Bevölkerung zugute. Wie bitte? Wie ethisch und moralisch ist das denn, Profisoldaten zu transportieren, deren Geschäft es ist in Länder einzumarschieren und Zivilisten in den illegalen Kriegen zu töten?

Wenn man schon keine Moral mehr hat und blutiges Geld entgegen nimmt, dann wüsste ich noch eine andere Möglichkeit den "Deckungsbeitrag" zu erhöhen. Die Rega kann ja mit ihren Jets auch Waffen in die Kriegsgebiete transportieren und Opium aus Afghanistan zurückbringen. Wäre doch ein Bombengeschäft. Dann bräuchte sie keine Gönner mehr und könnte ihren Service gratis anbieten.

Ach ja, die Rega meint, es handle sich um humanitäre Flüge zu Gunsten verletzter oder kranker Menschen und nicht um irgendwelche Kriegseinsätze. Menschen? Für mich sind diese bezahlten Söldner keine Menschen. Jeder der für Washington freiwillig die Tötungsarbeit macht ist ein inhumaner Verbrecher. Ausserdem, diese Ausrede wegen humanitären Einsätzen kennen wir zur Genüge, denn die NATO sagt ja auch, Bomben auf Zivilisten abwerfen ist rein humanitär zum Schutz der Bevölkerung.

Wie viele zivile Opfer der Kriege, verletzte Männer, Frauen und Kinder hat die Rega aus Afghanistan, Irak, Libyen und wo sonst noch Washington Krieg führt aus humanitären Gründen in ein europäisches Spital gebracht? Das würde mich mal interessieren. Oder passiert das nicht, weil sie arme Schlucker sind und nichts zahlen können? An den Kriegen der USA sich zu bereichern ist viel lukrativer.

Jetzt sagen Leute, man darf das nicht so eng sehen, die Rega handelt wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz. Das ist natürlich ein falscher Vergleich, denn Henry Dunant gründete die Gesellschaft 1863 ausdrücklich als Verwundetenpflege für Soldaten, nach dem er Zeuge der erschreckenden Zustände nach einer Schlacht zwischen der Armee Österreichs sowie den Truppen Piemont-Sardiniens und Frankreichs war.

Die Rega wurde aber nicht als Organisation gegründet, um verletzte amerikanische oder sonstige Soldaten aus Kriegsgebieten in Lazarette zu fliegen. Dieser Erwerbszweig kam erst in den letzten Jahren dazu. Was dabei passieren kann, während die Jets der Rega für das US-Militär unterwegs sind, fehlen sie für den Einsatz für den sie eigentlich gedacht sind. Das heisst, zivile Verletzte können nicht schnell genug in ein Spital gebracht werden und deshalb sterben, weil die Flugzeuge gerade von und nach Afghanistan mit US-Soldaten unterwegs sind.

Dass die Rega sich als eine gemeinnützige Stiftung präsentiert, ist nur ein Teil der Wahrheit. Tatsächlich gibt es parallel dazu die Firma Schweizerische Luft-Ambulanz AG, denn alle Fluggeräte sind unter dieser Firma registriert und nicht bei der Stiftung. Interessantes Konstrukt ;-)

Viele Bekannte mit denen ich darüber gesprochen habe sind sehr empört, sind der Meinung, es ist für eine REGA nicht in Ordnung solche Militärtransporte zu fliegen und sie werden ihre Gönnerschaft kündigen.

insgesamt 17 Kommentare:

  1. IrlandsCall sagt:

    Wieder ein mal bewahrheitet sich der neokapitalistische Spruch:
    "Wir laufen durch die Strassen,
    wir laufen durch die Stadt
    und hauen alle Autos platt.
    Das ist zwar gegen die Gesetze,
    aber es schafft Arbeitsplätze."
    Profit over Live heisst das Neudeutsch.

  1. mikem777 sagt:

    Nun ja, die Sache ist doch sehr einfach: Solange die Rega sich strikt neutral verhält, solange sollte sie auch verletzte Kämpfer fliegen dürfen.

    Das heisst im Klartext: Wenn die Rega auch diejenigen Kämpfer in Spitäler fliegt, die gegen die USA und gegen die NATO kämpfen, dann ist es in Ordnung.

    Wenn die Rega aber nur US- und Nato-Soldaten transportiert und somit ein Steigbügelhalter US-imperialistischer Interessen ist, dann verletzt dies eindeutig das Prinzip der helvetischen Neutralität, und dann gehören die Entscheidungsträger der Rega unverzüglich in den Knast.

    Eine einseitige Hilfe kommt einem politischen Statement gleich, womit die Hilfe dann nicht mehr unter dem Aspekt der allgemeinen humanitären Hilfe gesehen werden kann.

    Man stelle sich vor die Rega würde ausschliesslich Regierungstruppen der syrischen Armee transportieren, aber keine Amerikaner - die Idioten im Bundeshaus würden sich in die Hosen scheissen vor lauter Angst. Die Verantwortlichen der Rega würden unverzüglich auf Druck der Amerikaner verhaftet werden. Neutrale Schweiz - verarschen kann ich mich selber.

    Es ist nach Schweizer Recht für einen Schweizer Staatsbürger strikte verboten als Söldner im Dienst einer fremden Macht zu stehen.

    Wenn man als Schweizer Pilot verletzte Soldaten einer fremden Macht transportiert, dann wird man dadurch zu einem Komplizen fremder Truppen, was dem Söldnerdienst entspricht. Dies ist eindeutig strafbar und wird nach geltendem Schweizer Recht mit einer Strafe von nicht unter fünf Jahren geahndet.

    Ach, ich hatte ja ganz vergessen, dass die Schweiz mittlerweile eine EU-Nato-Hure und somit nicht mehr neutral ist. Dann wird der Bundesrat den Skandal schon zu kaschieren wissen, um seinen amerikanischen "Freunden" einen Gefallen zu tun. Als Bilderberger ist man ja unter sich. Doppelmoral und Heuchelei ist mittlerweile ja Programm im helvetischen Neu-Babylon.

    Kennt Ihr auch die Geschichte von der schwarzen Spinne von Gottfried Keller? Und immer mehr schwarze Spinnen überziehen unser schönes Land...

    Mensch, wann wird die Schweiz auch so enden wie die EU?

  1. Ich werde die REGA-Mitgliedschaft sicher nicht kündigen. Sie hat mir das Leben gerettet.

  1. Guy Fawkes sagt:

    Ja, ich sehe das genauso, Freeman! In den 90er Jahren arbeitete ich als Paramedic für eine grosse Deutsche gemeinnützige Organisation. U.a. nahmen wir an Auslandseinsätzen teil, die für die Zivilbevölkerung gedacht waren. Will heissen, wir errichteten Lazaretts und Rettungswachen in der Wüste Kuwaits, Sierra Leone, Ruanda, Kigali und was weiss ich noch wo! Anfangs waren wir auch gemäß den Statuten des internationalen Rechts, allein für die zivilen Opfer zuständig. Dann kam auf einmal noch die Anfrage, ob es möglich wäre, auch noch die Soldaten mitzubehandeln! Im Grunde, nach etischen Richtlinien, darf ein Arzt oder Helfer nicht Werten und muss jedem Verletzten zur Hilfe Eilen! Doch, wenn ich mit meiner Arbeit eine Kriegsmaschinerie am Laufen halte, sollte ich mich wirklich fragen, ob ich mich dafür hergebe! Dies war z.B. bei mir der Hauptgrund, warum ich diesen Job nicht mehr mache! Zwar habe ich vielen armen, "kleinen" Menschen helfen können, doch genau ab den 90er Jahren war zu Erkennen, dass diese "humanitären" Einsätze" exorbitant zunahmen! Und noch eines wurde sehr deutlich: Weil die Nato damals im Bereich der medizinischen Versorgung noch nicht das logistische Potenzial hatte, dass sie für ihre neue Strategie brauchte, hat sie so einige Organisationen schlichtweg gekauft und zu ihren manchmal ahnungslosen medizinischen Söldnern gemacht! Diese "Arbeitsweise" verstösst gegen die Urprinzipien einer jeden Organisation, die sich Menschlichkeit und Fürsorge auf die Fahnen schreibt! Es ist zum Kotzen und ändert sich leider nicht so schnell: Der Krieg ist ein lukratives Geschäft und die Hemmschwelle der Menschen daran mitzuverdienen sinkt täglich!
    Warum`Na, schauen wir uns doch mal die Menschen an, die in den Rettungsdiensten arbeiten! Wusstet Ihr, dass sie für eine hochverantwortungsvolle und sehr anstrengende Arbeit lächerlich bezahlt werden?! Jetzt kommt noch der Oberhammer! Mittlerweile, zumindest in BRD, kommen Leiharbeitsverhältnisse in diesem Bereich dazu! Na, dann können wir in Zukunft wirklich beruhigt sein, wenn total verbrannte, demotivierte Fachleute unser Leben in den Händen haben! Den Politikern ist das scheißegal, ab einer bestimmten Ebene wie Bundestags- oder Landtagsabgeordneter, begleitet sie nämlich stets ein Rettungsteam, dass nur für sie da ist und die strikte Order hat, sich auch nur um sie zu kümmern! Wenn also, auf einem Parteitag ein normaler Bürger umkippt, dann muss der auf den örtlichen Rettungsdienst warten, obwohl ein komplettes Rettungsteam, samt Notarzt eigentlich schon vor Ort ist. Es hängt dann vom "Goodwill" des betr. Politikers ab, ob die Rettungsmannschaft das Go bekommt, um dem Normalo zu helfen! Alles einfach nur krank. Die, die sich die Menschlichkeit auf die Fahne geschrieben haben, gehen zumeist am unmenschlichsten mit Ihren Mitmenschen um! Daher ist es für mich keine Option mehr, hauptamtlich irgendsoeinem Verein noch mein Know-How zur Verfügung zu stellen, ich suche mir meine Tätigkeiten auf Honorarbasis selber aus! Schade, es gab mal Zeiten, da konnte ich das anders handhaben!

  1. Christian09 sagt:

    @IrlandsCall

    So ein blödsinn! Wieso kommen die Leute eigentlich darauf, dass diese Kriege irgendwas mit Kapitalismus oder freier Marktwirtschaft zu tun haben? Die großen Kriege wurden von Sozialisten geführt und das ist auch heute nicht anders. Denn der Staat im echten Kapitalismus hätte nicht die Mittel Angriffskriege zu führen, denn es wäre ein Minimalstaat!! Ich verstehe nicht wieso die Leute den Politikern nichts mehr glauben, aber wenns um Kapitalismuskritik geht, dann ist man immer in der gleichen Richtung! Politiker können letztlich keine Kapitalisten sein, denn im freien Markt braucht man sie nicht!!

    Ich finde übrigens nicht, das die Rega hier irgendwas schlechtes macht, denn Sie hilft auch hier Menschen in Not! Egal ob Soldat oder Zivilist, es sind alles Opfer ihrer Regierungen!!

  1. @08:06 "presse"
    ...wenn sie schon so kurz kommentieren; wie wäre es mit der entscheidung zu kündigen auf grund dieser tatsache und um den nötigen druck aufzubauen, die rega wieder auf richtigen kurz zu bringen!!
    sie sind gönner und damit teil der entscheidungen. sie fliegen also zu einem bruchteil auch mit den maschinen.
    es ist schön dass sie gerettet wurden, nur retten sie nun die rega!!
    also geben sie sich einen ruck und schreiben mal dem vorstand und kündigen. dann wenn alles wieder korrekt ist, werden sie wieder gönner. ist doch leicht oder?
    aktiv sein, aktiv

  1. Lichtträger sagt:

    Gerade sandte ich eine Mail an die REGA, bin gespannt auf eine allfällige Antwort:

    Werte Damen und Herren

    Als mehrjähriger Gönner der REGA war ich bisher stets überzogen von Ihren Dienstleistungen und "musste" schon selber Eure Arbeit in Anspruch nehmen. Dabei verlief alles sehr professionell und auf höchsten Niveau. Besten Dank dafür.

    Gerne zitiere ich einen Ihrer Leitsätze zum Beginn meiner Anfrage:

    "Die Rega bezweckt, in Not geratenen und hilfsbedürftigen Menschen in Anwendung der Grundsätze des Roten Kreuzes zu helfen, ohne Ansehen der Person, der finanziellen Leistungsfähigkeit, der sozialen Stellung, der Nationalität, der Rasse, des Glaubens oder der politischen Überzeugung."
    Artikel 3, Stiftungsurkunde der Rega vom 12. Mai 1979

    Durch unabhängige Medien erfuhr ich, dass die REGA Dienstleistungen für Armeen durchführt. Konkret geht es darum, verwundete Soldaten aus Krisengebieten (Irak und Afghanistan) zu fliegen.

    Meine Frage diesbezüglich lautet: Werden nur Soldaten der bezahlenden Westmächte "gerettet", oder können auch angehörige oppositioneller Gruppen Eure Dienstleistungen in Anspruch nehmen?

    Ich nehme an, dass Ihnen die Genfer Konvention und deren Absätze bezüglich Söldnertum bekannt sind:

    Die Definition aus Art. 47 Absatz 2 I. Zusatzprotokoll, die sich aus dem Völkergewohnheitsrecht entwickelt hat, definiert den Söldner folgendermaßen:
    Als Söldner gilt,
    wer im Inland oder Ausland zu dem besonderen Zweck angeworben ist, in einem bewaffneten Konflikt zu kämpfen,
    wer tatsächlich unmittelbar an Feindseligkeiten teilnimmt,
    wer an Feindseligkeiten vor allem aus Streben nach persönlichem Gewinn teilnimmt und wer von oder im Namen einer am Konflikt beteiligten Partei tatsächlich die Zusage einer materiellen Vergütung erhalten hat, die wesentlich höher ist als die den Kombattanten der Streitkräfte dieser Partei in vergleichbarem Rang und mit ähnlichen Aufgaben zugesagte oder gezahlte Vergütung,
    wer weder Staatsangehöriger einer am Konflikt beteiligten Partei ist noch in einem von einer am Konflikt beteiligten Partei kontrollierten Gebiet ansässig ist,
    wer nicht Angehöriger der Streitkräfte einer am Konflikt beteiligten Partei ist und
    wer nicht von einem nicht am Konflikt beteiligten Staat in amtlichem Auftrag als Angehöriger seiner Streitkräfte entsandt worden ist.
    (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6ldner)

    Gleichermassen gehe ich davon aus, dass Ihnen die Schweizer Neutralität bekannt sein muss und die damit verbundenen Auswirkungen auf Ihre Arbeit. (Passenderweise sehe ich, während ich diesen Text schreibe, das Schweizer Kreuz auf einem Ihrer Einsatzjets im Hintergrund dieser Webseite.)

    Ihre Stellungnahme zu diesem Thema auf Ihrer Homepage beenden Sie mit folgenden Worten:

    Solche Flüge entsprechen unseren humanitären Grundsätzen und sind mit dem Stiftungszweck zu vereinbaren. Die Rega sieht keine Veranlassung, ihre langjährige Praxis zu ändern.

    Ich hoffe, sie erkennen meinen Zwiespalt in dieser Angelegenheit und ich würde mich sehr freuen, genauere Informationen über oben genannte Diskrepanzen zu erhalten.

    Mit besten Grüssen

  1. Ch. sagt:

    Als Auslandschweizer sind wir froh, dass es die REGA gibt. Nicht immer besteht die Möglichkeit sich im Ausland versorgen zu lassen. Wir werden die REGA auf keinen Fall kündigen, auch wenn nun andere wie TCS etc. einsteigen wollen. REGA ist auch für unsere niedrigen Löhne im weit entfernten Ausland noch zahlbar. Darum REGA und nochmals nur REGA.

  1. L'Immigant sagt:

    @Christian09 Der Minimalstaat würde die exakt gleichen Auswirkungen haben, wie der Politdarsteller Staat zur Zeit hat.

    Es spielt keine Rolle ob die Politiker durch Einschüchterung oder Korruption gesteuert werden, die Entscheidung dahinter trifft die moderne Monarchie.

    Monarchie 2.0: Die Könige sind die global player, die Kaiser sind die Rating Agenturen und die Päpste sind die Banken.

    In einem Minimalstaat in dem offen nur nach Angebot und Nachfrage "regiert würde", wäre die Rüstungsindustrie genauso daran interessiert Kriege zu führen, die Pharmaindustrie würde genauso ihr Kapital aus Krankheit generieren und die Patentmafia (Monsanto, Bayer und Co.) wäre genauso daran interessiert, irgendwann Dein Gencode zu patentieren, damit Du für Deine Existenz Patentrechte bezahlen musst.

    In der freien Marktwirtschaft würde immer noch genauso Geld aus Schuld generiert werden und der Umverteilungsprozess durch den Zinseszins hätte die gleichen fatalen Folgen auf das Gesamtsystem wie wir zur Zeit haben. Denn eigentlich leben wir in einem Minimalstaat, mit einer schönen Kulisse aus Politik und Demokratie.

  1. Peace69 sagt:

    "Für die Rega gibt es nur Patienten"!

    Sehr interessant,wie die Rega auf Ihrer
    Homepage
    www.rega.ch
    "Aktuell"
    Stellung nimmt zu dieser Thematik.

    -Die Rega unterscheidet nicht,ob es sich um Zivilpersonen oder "Soldaten"
    handelt,für die Rega gibt es nur Patienten.
    Dazu zählen auch
    "Menschen in Uniform".

    Aha,was wenn die verletzten Soldaten
    die "falsche" Uniform,Nationalität haben z.Bsp.Syrien,Iran,Nordkorea usw.werden diese "Patienten" dann auch von der "Neutralen-Rega?" gerettet,werden alle gleich behandelt?

    -Da es sich um Auftragsflüge gegen
    "Entgeld" handelt,.....

    Aha,wie viele US Dollar-Falsch-
    Blut-Entgeld Nötli hat's den gegeben
    für die Rega? Solches "US-Entgeld" anzunehmen hat die Rega nun wirklich nicht nötig,ist doch zutiefst unter dem Niveau eines Rettungs-Fliegers!

    -Und schliesslich "helfen" solche Flüge,das operationelle und medizinische Know-how der Rega zu erhalten und zu verbessern,da solche "Missionen" medizinisch und fliegerisch anspruchsvoll sein können.

    Aha,keinen Zweifel habe ich beim hohen Know-how der
    "Rega-Mitarbeiter"
    die einen "ausgezeichneten Job" machen.VIELEN DANK dafür!Sehr starke Zweifel habe ich dagegen beim anspruchsvollen,verbesserungswürdigen
    Know-how bei den Rega-Chef-Managern!

    -Die "Schweizer Bevölkerung" profitiert also mehrfach von diesen Auftragsflügen.

    Aha,Danke-Grazie-Merci-Grazia fig
    Rega-Chefs-Manager,das Ihr Euch so stark für Euren "Profit" äh,für die Schweizer Bevölkerung einsetzt!

    -Die Rega sieht keine Veranlassung,
    ihre "langjährige" Praxis zu ändern.

    Aha,alles Okay,
    "Ready to Take Off"
    für weiter "US Dollar Auftragsflüge"
    der Rega!
    Da sind mir die
    "Wenn Kühe Helikopter fliegen"
    Auftragsflüge,
    bei denen Rinder & Kühe die verletzt,abgestürzt,tot sind und von der Rega ausgeflogen werden,doch
    sehr,sehr viel mehr sympatisch als diese "Rega US-Soldaten Missionen!

    Da ich ein "Herz für Tiere" habe
    und niemals eines für alle diese
    US-Regierung Soldaten-Söldner die "unschuldige Zivilisten töten",soll die Rega doch subito alle "Kriegsverletzten Tiere" die auch "Rega Patienten" sind, mit ihren
    3 Ambulanzjets ausfliegen!

    Na dann,
    Alles Gute zum
    60 Geburtstag
    liebe Rega!

  1. freethinker sagt:

    Sehr, sehr wichtiger und guter Beitrag. Es ist schön die Wahrheit zu hören und dieser Beitrag wird immense Wirkung haben, das ist sicher!

  1. couchlock sagt:

    Die Soldaten, die die abscheuliche Tötungsarbeit verrichten, sind oft nicht nur Täter, sondern auch Opfer. Meist aus ärmlichen Verhältnissen stammend, mit wenig Bildung und VIEL Gehirnwäsche, werden sir durch den Einsatz selbst zu seelischen und körperlichen Wracks und bringen sich selbst um. Es sterben mehr US Soldaten durch Suizid als im Krieg selbst. Viele wachen auf und werden aktive Friedensaktivisten, auch in Israel.Sie alle zu entmenschlichen, bringt uns auch nicht weiter.Es ist das perverse imperialistische Kriegssystem der NWO, das unmenschlich ist.

  1. MastaFu sagt:

    @Christian09

    "Ich finde übrigens nicht, das die Rega hier irgendwas schlechtes macht, denn Sie hilft auch hier Menschen in Not! Egal ob Soldat oder Zivilist, es sind alles Opfer ihrer Regierungen!!"

    Die US-Regierung und auch die NATO sind wirtschaftlich und auch materiell in der Lage die verletzten Soldaten selber überall hin zu fliegen! Egal ob sie für die "Dienstleistung" der REGA bezahlen oder nicht, die REGA sollte für solche Zwecke nicht missbraucht werden! Die Rettung nur von Ottonormalos sollte im Vordergrund stehen!

  1. Lichtträger sagt:

    Weitere Infos zu meinem Kommentar vom 10. Mai 2012 11:05:

    Die REGA antwortete promt auf mein Mail, mit nachvollziehbaren Argumenten. Trotzdem bleibt der fahle Geschmack haften, dass die REGA für militärische Zwecke "gebucht" werden kann.

    Ob ein jeder dies unterstützen möchte oder nicht, soll jeder für sich entscheiden.

    Gerne möchte ich noch dies hinzufügen. Dieser Blog leistet wertvolle Aufklärungsarbeit, jedoch finde ich gewisse Aussagen sehr problematisch:

    "Menschen? Für mich sind diese bezahlten Söldner keine Menschen. Jeder der für Washington freiwillig die Tötungsarbeit macht ist ein inhumaner Verbrecher."

    Ich denke gerade Freeman sollte wissen, dass die meisten amerikanischen Soldaten der wenig gebildeten Unterschicht entstammen. Der Kommentar von "couchlock" erklärt dies auf gute Weise.

    Wie wollen wir aus der Welt einen besseren Ort machen, wenn wir die gleichen Mittel verwenden wie die Hintergrundmächte. Meiner Meinung nach ist es Zeit, sich zu verbrüdern, anstatt weiterhin Keile zwischen die Menschen zu treiben und Schuldige zu suchen.

    In diesem Sinne ermuntere ich jeden, selber seine Informationen zu suchen, nicht scheu zu sein, denn wer fragt, bekommt (meistens) eine Antwort. Für mich persönlich war der Austausch mit der REGA eine Bereicherung!

  1. Das mit der Rega ist eindeutig ein Skandal und sollte geahndet werden.
    Was mich aber erstaunt ist deine Aussage:
    "Menschen? Für mich sind diese bezahlten Söldner keine Menschen. Jeder der für Washington freiwillig die Tötungsarbeit macht ist ein inhumaner Verbrecher."
    Ich denke das sind sehr wohl Menschen. Ich will nicht bestreiten, dass solche leute zur rechenschaft gezogen werden sollten wegen ihren individuellen Entscheidungen die sie im Einsatz getroffen haben. Doch in gewisser hinsicht, denke ich das sie getäuscht, belogen und/oder manipuliert worden sind um in den Krieg zu ziehen. Und würden sie deinen Blog aufmerksam verfolgen, würden sie vermutlich gegen den Krieg demonstrieren. Wir beide und alle anderen die das lesen wissen, das die Mainstreammedien (leider) mehr Menschen erreichen und überzeugen als du oder andere alternative Medien. Unser Ziel sollte nicht sein sie zu verdammen sondern sie auf unsere Seite zu holen damit sie sich mit uns gegen die Kriegstreiber auflehnen. Oder liege ich da falsch?

  1. Freeman sagt:

    Niemand zwingt einen Soldaten nach Afghanistan oder sonst wo in den Krieg zu ziehen. Alle sind sie freiwillig dort. Es ist eine lächerliche Ausrede, Soldaten werden getäuscht oder sind einfach dumm. Nach 10 Jahren Krieg weiss jeder genau was dort passiert, dass es sich um einen illegalen Krieg handelt und dass dort Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung verübt werden. Wer trotzdem mitmacht ist kein Mensch, sondern eine bezahlte Killermaschine, ohne Gewissen und Menschlichkeit.

  1. xabar sagt:

    Ich kenne nicht die Methoden, mit denen die US-Army um ihre Freiwilligen wirbt, habe aber gehört, dass die Werber direkt in die Spielhöllen gehen und sich dort die mit Killerspielen beschäftigten Jugendlichen schnappen und sie anwerben.

    Das sind Jugendliche, die allein schon durch diese Killer-Games verdorben und teilweise entmenschtlicht sind. Der nächste Schritt ist dann die völlige Entmenschlichung im Rahmen der Ausbildung.

    Was ich aber sicher weiß ist, wie sie es hier bei uns machen, z. B. an unseren Schulen, wo für die Bundeswehr direkt Werbung gemacht werden darf, dem sich die meisten Lehrer nicht widersetzen, weil sie ein positives Bild von der Bundeswehr haben. In Stunden zur Berufsvorbereitung werden Bundeswehroffiziere eingeladen, wird der Beruf des Berufssoldaten wie ein ganz normaler Beruf dargestellt und dann damit gelockt, dass man ja auch noch bei der Bundeswehr eine Ausbildung machen kann. Das ist sehr, sehr attraktiv für viele Jugendliche, besonders für solche mit weniger guten Noten, die sich Sorgen um eine Lehrstelle machen müssen und denen von ihrem Bewusstseinsstand her gesehen in der Regel völlig abgeht, zu welchen Schandtaten Soldaten missbraucht werden und was sie später erwartet, z. B. bei Auslandseinsätzen.

    Diese Naivität darf man ihnen nicht zum Vorwurf machen. Die Jugendlichen sind im Grunde Opfer von Desinformation und Verlockungen.