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Interview mit Sergej Schamba, Aussenminister Abchasiens

Montag, 14. Dezember 2009 , von Freeman um 12:27

Wegen der am vergangenen Samstag abgehaltenen Präsidentschaftswahlen in Abchasien, habe ich letzte Woche die Gelegenheit wahrgenommen und mit Aussenminister Sergej Schamba ein Interview geführt.

Mittlerweile ist das Resultat bekannt, der bisherige Amtsinhaber Sergej Bagapsch (60) hat die Präsidentenwahl mit klarer Mehrheit gewonnen. Mit 59 Prozent aller Stimmen habe sich der Präsident gegen die vier Mitbewerber durchgesetzt, erklärte die Wahlkommission am Sonntag in Suchumi.

Der österreichische Journalist und Publizist Werner Pirker sagte, dass die Wahl transparent "wie in anderen Ländern" sei. Er habe keine Verstösse registriert. Er denke auch nicht, dass die territoriale Integrität Georgiens nach der Abspaltung Abchasiens und Südossetiens verletzt worden sei. Denn die beiden Regionen hätten als Teile der Georgischen Sozialistischen Sowjetrepublik und nicht der gegenwärtigen Republik Georgien gegolten, sagte der Publizist.

Von den westlichen Medien und Politikern wird Abchasien immer als „abtrünnige georgische Region“ bezeichnet, eine falsche Behauptung und Geschichtsfälschung. Abchasien war immer schon eigenständig, hat mit Georgien weder sprachlich, kulturell noch geschichtlich was zu tun, wurde nur durch den sowjetischen Diktator Joseph Stalin gegen den Willen der Bevölkerung an Georgien 1931 zwangweise hinzugefügt und dann begann eine Durchmischung und gewisse Auflösung der eigenen Identität.

Stalin war ja Georgier und hat selbstherrlich die autonome Sowjetrepublik Abchasien einfach seiner Heimat Georgien zugeschlagen. Sobald das kommunistische Sowjetregime 1992 zusammenbrach, hat das abchasische Parlament im Juli 1992 Abchasien für einen souveränen Staat erklärt. Nur die Georgier habe es nicht akzeptiert, sind 1992 mit Truppen einmarschiert und es folgte ein Krieg der vieles zerstörte. Es wurde ein Waffenstillstand vereinbart, welcher durch Friedenstruppen der GUS-Staaten überwacht wurde.

Vergangenes Jahr hat dann der Präsident von Georgien, Micheil Saakaschwili, nach dem er vom Westen massiv aufgerüstet wurde, die beiden autonomen Gebiete Südossetien und Abchasien am 8.8.2008 überfallen. Russland ist beiden zu Hilfe gekommen und hat die georgischen Invasionstruppen zurückgeschlagen. Daraufhin hat sich Abchasien völlig unabhängig und wieder zu einem eigenständigen Staat erklärt und wurde von Russland als solchen am 26. August 2008 anerkannt. Dazu wurde von Russland der Kosovo als Präzedenzfall erwähnt.

Wenn die USA und die EU diesen Staat nicht anerkennen und weiter behaupten, Abchasien gehöre zu Georgien, dann unterstützen sie damit die völkerrechtswidrige Politik des Massenmörders Stalin und sie handeln im Widerspruch mit der Abspaltung des Kosovo von Serbien, was sie als richtig gefunden haben, das Recht auf Selbstbestimmung. Ihre Politik hat ja schon genug Unheil am Kaukasus verursacht, in dem sie Georgien als strategischen Spielball in der Energieversorgung benutzen und in einen Krieg gegen Russland manövrierten.

Siehe meine Berichterstattung über den Krieg in Georgien hier und hier.

Den Amerikanern und ihrem Alliierten in Europa ist es noch nie um Demokratie in fernen Ländern gegangen, ist nur der scheinheilige Vorwand. Es geht bei allen Konflikten immer um die strategische Ausweitung der Macht und die Sicherung des Zugangs zu Öl- und Gasvorkommen. So auch im Kaukasus, mit den gigantischen Energiereserven im Kaspischen Meer. Georgien und die westliche Marionette Saakaschwili wird nur unterstützt, weil es im grossen imperialistischen Schachspiel wichtig ist dieses Feld zu besetzen.

Die US-Präsenz ist kein Stabilitätsfaktor in der Region, sondern die USA ist zum grossen Teil für die Entwicklung zum Krieg im August 2008 mitverantwortlich. Seit Jahren haben die USA die georgische Armee aufgerüstet, tun das heute weiter, bauen die Militärinfrastruktur wieder auf und bereiten die georgische Armee auf neue Aggressionen vor. Es geht um den Durchgang von Pipelines und die Umzingelung Russlands durch die NATO.

Es gibt nur eine vernünftige und friedliche Lösung, Abchasien als Staat anzuerkennen und Georgien seine Eroberungsgelüste ein für allemal in die Schranken zu weisen. Der Westen muss sich damit abfinden, Abchasien war immer schon und ist ein eigenes Land, deshalb ist es besser normale Beziehungen einzugehen.

Hier das Interview mit Aussenminister Sergej Schamba, welches über eine Dolmetscherin geführt wurde:

Freeman: Meine erste Frage, was können sie uns über die Präsidentschaftswahlen erzählen die am 12. Dezember stattfinden?

Schamba: Bei den kommenden Wahlen werden fünf Kandidaten zur Nominierung als Präsident teilnehmen. Bei den letzten Wahlen vor 5 Jahren gab es einige Kämpfe, die Opposition kam mit an die Macht. Bei der jetzigen Wahl ist es sehr kompliziert, es ist schwierig zu sagen wer gewinnen wird.

Freeman: Was sind die Chancen, dass der amtierende Präsident Sergei Bagapsch gewinnen wird?

Schamba: Es gibt natürlich die Hoffnung, dass er gewinnt. Während seiner Präsidentschaft gab es viele Veränderungen in unserem Land. Er hat die Besetzung unseres Landes durch georgische Truppen verhindert. Er hat die Unabhängigkeit Abchasien erreicht und die Anerkennung durch Russland, Nicaragua und Venezuela, was eine gute Perspektive für uns bedeutet.

Freeman: Was hat dazu geführt, im Jahre 1992 autonom zu werden?

Schamba: Während der Stalin-Diktatur wurde Abchasien ein Teil von Georgien, aber das wurde nicht annerkannt. Auch das Volk hat das nie akzeptiert. Wiederholt kam es zu Demonstrationen der Bevölkerung und sie verlangten immer die Rückkehr der Unabhängigkeit.

Freeman: Also kam der Wille aus dem Volk?

Schamba: Ja, Abchasien war früher die stärkste Republik in unserer Region.

Freeman: Vor der Eroberung durch das zaristische Russland war Abchasien ja ein Königreich, oder?

Schamba: Ja ganz früher war es ein Königreich.

Freeman: Wie beurteilen sie die jetzige Wirtschaftssituation ihres Landes?

Schamba: Abchasien hat unter dem blutigen Krieg 1993 mit Georgien sehr gelitten. Wir waren blockiert und es war sehr schwierig, weil die Wirtschaft zerstört wurde. Jetzt erwarten wir viele Veränderungen. Durch die Anerkennung durch Russland werden viele wirtschaftliche Verbesserungen stattfinden. Der Schwerpunkt ist Tourismus, jedes Jahr kommen 1 Millionen Besucher zu uns. Die Landwirtschaft entwickelt sich auch sehr gut, und unsere Produkte haben grossen Erfolg auf dem russischen Markt. Wir haben sehr viele gute Perspektiven für eine wirtschaftliche Entwicklung.

Freeman: Heisst das, Abchasien will ein eigenständiger Staat sein, unabhängig auch von Russland?

Schamba: Abchasien hat in seiner ganzen Geschichte immer für seine Unabhängigkeit gekämpft. Wir haben mit Russland eine Vereinbarung auf der Basis zweier gleichberechtigter Staaten.

Freeman: Ist Abchasien an ausländische Investitionen interessiert?

Schamba: Selbstverständlich, wie jeder Staat, und wir sind bereit dafür.

Freeman: Welche sind für sie die interessantesten Investitionen die sie suchen?

Schamba: Wir haben sehr viele Vorschläge für Investitionen in verschiedenen Richtungen. Zum Beispiel für Freizeit- und Tourismus, die Förderung unserer Landwirtschaft und auch für den Transithandel. Wir haben auch viele natürliche Ressourcen. Es gibt viele Vorschläge die wir unterbreiten können.

Freeman: Ist Abchasien an einer engeren Beziehung mit Europa interessiert?

Schamba: Selbstverständlich, wir sind ja Nachbarn und wir sind sehr offen dafür. Nur, die EU besteht noch auf die nationale Integrität Georgiens, deshalb sind normale Beziehungen zurzeit unmöglich.

Freeman: Welche Grundlagen gibt es, damit ausländische Investitionen sicher sind?

Schamba: Wir haben entsprechende Gesetze und die Situation ist stabil. Es haben bereits viele Investitionen stattgefunden, aus der Türkei, Russland, Bulgarien, Rumänien usw. und es gibt keine Probleme mit der inneren Sicherheit.

Freeman: Wenn man sich als Inventor interessiert, wie muss man vorgehen?

Schamba: Man kann sich auf unserer Internetseite anmelden, dort findet man alle Informationen und wir werden dann gerne Besuche empfangen und Investitionsmöglichkeiten vorschlagen. Um zu uns zu kommen muss man ein russisches Transitvisa haben und über Sochi einreisen, aber das ist kein Problem, wir können das arrangieren.

Freeman: Wie sehen sie als Aussenminister die politische und wirtschaftliche Zukunft Abchasiens?

Schamba: Wir haben eine stabile Situation hier und gute zukünftige Möglichkeiten, wie ich vorher erwähnte.

Freeman: Plant Präsident Bagaptsch eine Reise nach Europa in nächster Zeit?

Schamba: Nur eine private, denn unser Land wird nicht durch Europa anerkannt, aber wir versuchen Beziehungen mit anderen Ländern aufzubauen.

Freeman: Wäre es von Interesse zum Beispiel eine Schweiz-Abchasische Handelskammer zu gründen, um die Beziehungen zu verbessern.

Schamba: Selbstverständlich, dafür wären wir sehr dankbar. Wir wissen die Schweiz hat sehr viele Möglichkeiten uns zu helfen. Es gibt bereits erfolgreiche humanitäre Projekte.

Freeman: Dann möchte ich mich recht herzlich für das Interview bedanken.

Schamba: Danke ebenfalls und ich hoffe Sie und andere Besucher bald in Abchasien begrüssen zu können.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Aufzeichnung des Interviews:

video

insgesamt 13 Kommentare:

  1. navy sagt:

    Wo bleibt denn nun die Deutsche Entwicklungshilfe. Es sind ja genügend Milliarden aus Deutschland bis heute nach Georgien gelaufen,nur damit eine NeoCons Abzocke im Auftrage von GEorg Soros statt finden kann.

  1. Paladin sagt:

    Chapeau,
    bin wieder beeindruckt von deinem vielfältigen Argument.. leider klappt es mit dem Besuch nicht... dafür täglich hier im Netz... als treue Leserin und Weiter-Empfehlerin.
    Wollen wir für die Menschen in diesen ehemaligen Sowjet-Republiken für einen ruhigen, gute versorgten Winter beten... für faire Preise und Frieden zwischen den Ländern.

  1. Paladin sagt:

    Edit: letzter Beitrag: vielfältiges Engagement wollte ich sagen, lächel ;-)) sorry, Argumente hast du natürlich auch ganz viele..
    und ich möchte auch auf Pit's verbindende Seite hinweisen: www.wal-meeting.blogspot.com Www.wal-meeting.blogspot.com/ für freie Energie und gutes Wasser - auch für arme Länder: www.wal-meeting.blogspot.com
    Www.wal-meeting.blogspot.com

  1. Danke für den Bericht

    Habt ihr in den deutschen Medien mal etwas von Sergej Schamba gehört? Wenn ja, dann wo? Denn an mir muss diese Information vorbeigegangen sein. Auch über Wahlen gab es keine Informationen, oder? Ist ja auch egal, Schall und Rauch schließt ja zum Glück diese Informationslücke.

    Die traurige Tatsache, dass die EU sich nicht für die Anerkennung von Abchasien ausspricht, ist für mich wieder mal ein Grund die moralischen Werte der EU in Frage zu stellen. Aber warum sollte man von der EU auch die Anerkennung und Respektierung eines Volkes erwarten. Wo doch jeder weiß, dass man hier bei uns in der EU die Menschen noch nicht einmal gefragt hat, ob sie denn mit dem undemokratischen Lissabon-Vertrag einverstanden sind. Nein, es wundert mich wirklich nicht. Die EU hat sich mit ihrem Beschluss vor den Karren der USA spannen lassen. Die USA verfolgen eine wirklich schlimme Politik gegen Russland. Auf der einen Seite redet der Wolf im schwarzen Schafspelz (Obama) von einer Atombomben freien Welt und während dieser Gespräche wird Russland ganz still und heimlich eingekesselt. Zu dieser Einkesselungspolitik der USA gehört Georgien zu den Helfern der NATO-Politik. Die Erklärung der Völker Abchasiens und Südossetiens unabhängig sein zu wollen schwächt natürlich das USA hörige Land Georgien. Ich jedenfalls bin froh, dass sich Russland im Sinne zweier nach Freiheit strebenden Völker ausgesprochen hat. Natürlich hat Russland dies nicht uneigennützig getan. Spielt aber auch keine Rolle, in einer Welt in der strategische Machtinteressen eine größere Rolle spielen, als die Interessen von Menschen, haben bei diesem Spiel zwei Völker Glück gehabt. Hoffentlich werden diese Länder dieses Glück auch weiter ausbauen können. Die EU soll dieses Glück unterstützen und endlich damit aufhören sich gegen den Willen von Völkern zu stellen.

    Wenn ich mich noch richtig erinnere, war Deutschland das erste Land, welches damals nach dem Bürgerkrieg in Jugoslawien Kroatien anerkannt hat. Dies hat uns damals erheblich negative Kritik im Ausland eingebracht, aber letztendlich dankt uns dies Kroatien immer noch. Heute kann man über diese Kritik doch nur lachen, denn Kroatien wurde in den Jahren 1991-1992 international anerkannt. Ich denke man braucht manchmal Mut das Richtige zu tun und wenn man mit diesem Mut die Freiheit eines Volkes unterstützt, dann ist es moralisch grundsätzlich immer richtig. Die Vergangenheit der Menschheitsgeschichte hat doch schon so oft gezeigt, dass es nur zu Krieg und Elend führt, wenn man glaubt unterschiedliche Völker gegen ihren Willen in einem Land zu vereinen. Das ehemalige, mit Hilfe von den Alliierten geschaffene Jugoslawien ist eines der besten Beispiele was passieren kann, wenn man sich über die Völker hinwegsetzt.

  1. Ich habe etwas gefunden, das dich interessieren dürfte, Freeman, lenkt auch ein wenig von dem Mainstream ab: http://www.youtube.com/watch?v=I-KXMT5AJyk

  1. M. Koch sagt:

    Frage an den Außenminister,
    kann man a bissl Land pachten ?
    Subtropisches Klima, Südfrüchte, Meer, Berge bis 4000m, nicht so viel Schnee wie in der Schweiz. Das könnte man sich gefallen lassen.
    Wir gründen dann eine Großgartenanlage (analog einer Schrebergartenanlage nur etwas größer), so daß man davon leben kann, jeder darf anbauen, was er will und ein Teil wird gemeinsam vermarktet (auch ausgeführt).
    Natürlich sollten auch Einheimische mit integriert werden.

    Nur so eine fixe Idee. (Ach ja, keiner interessiert sich für Abchasien, außer die Georgier unnatürlicher weise)

  1. kolos sagt:

    solange die eu führungskräfte auf den bilderberger-treffen bestimmt werden, ist das leider nur wunschdenken.

    wir müssen ALLE aktiv werden, sprecht leute auf der strasse an, stellt den kritische fragen, bewegt sie zum nachdenken, die meisten glauben ja nicht mehr mal, dass sie irgendwelche rechte hätten und kuschen müssen, verteilt flugbläter, verschickt sms, emails, erklärt dem was im debilisator (fernseher) abläuft, brennt cds!
    auch kleinfliegen machen mist. es gibt genug sichtbare fakten, und auch wir müssen diese krise als eine chance sehen.

    nur wenn die leute auch nur wenigsten teilweise verstehen was hinter den kulisen abgeht, werden unsere chancen, diese seit hunderten von jahren existierende tyranei entgültig zu besiegen, steigen.

    niemals aufgeben, niemals kaputulieren!

  1. chris321 sagt:

    Super Artikel von Freeman mal abseits des Climategate-Skandals, der natürlich sehr wichtig für unser aller Zukunft ist, weil es eine irre Heuchelei mit ademokratischen monopolorientierten Konsequenzen ist.

    Ich erinnere mich noch so gut an 888. Warum? An dem ABEND sagte ich meinen Eltern: Da gibt es bald Ärger, das spitzt sich unaufhörlich zu. Ich beobachte das schon seit 1/2 Jahr aufmerksam und es wird immer schlimmer. Die Georgier schicken ständig Drohnen rüber, die provozieren an der Grenze indem sie einfach rüber fahren, rum schiessen und wieder schnell zurück fahren und jeder bekommt es mit.

    Der Abend war noch nicht vorbei und AM NÄCHSTEN MORGEN war klar: Georgien hat eine Grossoffensive gestartet. Es war für mich so frappierend, weil genau an dem Abend an dem ich es voraus sagte, es auch wirklich passierte. Am nächsten Tag sagten die Leute: Wow, DER hat es gewusst. Wie hat der das wissen können, DAS WURDE DOCH NIRGENDS BERICHTET.

    Doch, es wurde überall im asiatischen Raum berichtet, aber eben nicht im westlichen Raum und weil ich das sehr skeptisch und aufmerksam beobachtet habe, war mir bald klar: Das knallt bald!

    888 habe ich übrigens als eine der möglichen Auseinandersetzung der GEZ angeboten. ICH ZAHLE KEINE GEZ, WEIL ICH ES OFFIZIELL ABLEHNE GELD AN MEDIEN ZU ZAHLEN, WELCHE DIE WAHRHEIT NACHWEISBAR BEUGEN! Das wird auch von denen stillschweigend akzeptiert. Sie können gar nicht anders als ihre eigene planmässige Falschdarstellung zu akzeptieren, solange es ein Deutsches Rechtssystem gibt, das die WAHRHEIT als MASS heranzieht und eben nicht deren Beugung, deren Korruption.

    Ganz grosses Lob an unser deutsches Rechtssystem. Wenn alle nichts aus dem 3. Reich gelernt zu haben scheinen, unser Rechtssystem lässt sich so billig nicht mehr über den Tisch ziehen. Wenn jemand mich heute fragen würde: Sind sie stolz Deutscher zu sein, dann würde ich sagen: Vielleicht ja, weil unser Rechtssystem mittlerweile gelernt hat, dass man sich von der Macht nicht korrumpieren lassen darf. Der US-Sklave "Schäuble" hat es nicht fertig gebracht seine Ermächtigungsversuche durchzusetzen. Jetzt hat man ihn aus dem Schussfeld gebracht. Gut so, den nächsten haben wir schon im Visier, wenn er dumm tut und auch meint die Demokratie billig demontieren zu können.

    Und ich kann noch auf jemand anderen Stolz sein, auch wenn so viel Kritik auf sie runter brettert: Unsere Ärzte! Mir ist AUS DER PRAXIS klar, dass sie den entscheidenden Beitrag geleistet haben, dass dieser irre Impfungsplan bestimmter Kreise letztendlich gescheitert ist. Die alternativen Medien allein hätten es vermutlich nicht geschafft, aber zusammen hat es geklappt.

    Daher mal mein besonderes Lob an die Juristen und Ärzte in Deutschland! Wenn es Euch und Euren Einsatz nicht gäbe, dann sehe es bei uns schon viel schlechter aus! DANKE!!!

    Wir kämpfen für unsere Demokratie, wir kämpfen für die Bewahrung unserer Werte, die wir bisher gewohnt waren, wir werden die nicht einfach billig und kampflos aufgeben. Und ich freue mich für jeden, der da mitmacht.

  1. chris321 sagt:

    Bei einer Dr. Promotion hatte ich vor paar Wochen am Tisch mit einem alteingesessenen Professor der Wirtschaft gesessenen, der jetzt in Rente geht. Der Dialog war sehr interessant: Ich ein Computerfreak und er ein grauhaariger Wirtschaftsprofessor. Ich bin in die vollen gegangen, habe den jungen Studenten neben mir sofort herausfordernd gefragt: Würde Dir eine solche Laufbahn gefallen, wäre das etwas für Dich? Ich frage das als Aussenstehender. Und so habe ich das u.a. bzgl. der alternativen Medien fortgesetzt. Interessant war: Du hast so einen schlauen Professor vor Dir, aber alternativen Medien sind ihm ein Fremdwort.

    Ich fordere hiermit jeden Studenten auf: Geht zu Eurem Professor und sagt ihm offen raus was ihr denkt. Ich spürte deutlich, dass diesem Professor gefiel, dass jemand mal so offen und ohne irgendwelche Hintergedanken sprach. Macht das, diese Leute haben grossen Einfluss in der Gesellschaft. Aber ich merkte auch: MUT, MUT und noch mehr MUT gehört dazu. Der MUT einem Professor ganz offen Deine Meinung zu sagen, ohne Angst. Ich habe an dem Studenten neben mir gemerkt, wie er "korrumpierbar" war, eben nur wegen dieser verdammten Angst nicht sein zu dürfen, der er ist. Deswegen habe ich ihn auch so bearbeitet. Diese verdammte fehlende Zivilcourage, wie bei Hitler, diese Sch...

  1. chris321 sagt:

    >>Schamba: Danke ebenfalls und ich hoffe sie und andere Besucher bald in Abchasien begrüssen zu können.<<
    Warum sollen wir als Alternative nicht dabei sein? Ich bin dabei!

  1. jini sagt:

    4 Staaten anerkennen Abchasie, heute kam Nauru dazu:-)
    Riesenstaat aber egal
    http://aporrea.org/internacionales/n147074.html

  1. KPAX sagt:

    Was manche hier wieder für naive Vorstellungen haben.

    Ich denke nicht,daß man in Abachien einen Haufen alternativer Landwirte aus dem ausland sehen will,denn das können die da selbst erledigen und viel besser.

    Die wollen und brauchen Kapital/Devisen und technol. Know How.

    Ganz sicher keine altern.Landwirte.

  1. M. Koch sagt:

    "Die wollen und brauchen Kapital/Devisen und technol. Know How."

    Ja natürlich. Die Pacht wird in Devisen bezahlt (Devisen-ausländische Währungen).
    Man würd ja wohl noch träumen dürfen, dem europäischen Winter entfliehen sich dort nützlich machen, wäre eine echte Alternative.
    Auch gibt es in Dt. immer mehr Rentner, die aus finanziellen Gründen Voll- oder Teilzeit arbeiten müssen.

    Und eine andere Frage wäre noch, wenn Europäer dort eine 2. Wohnsitz haben und sich dort aufhalten, ob die Scheißer wieder einen Krieg anfangen.