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Nein zu der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit

Sonntag, 1. Februar 2009 , von Freeman um 12:00

Am nächsten Sonntag den 8. Februar stimmt das Schweizer Volk über die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die Länder Rumänien und Bulgarien ab, und gleichzeitig ob der bestehende Vertrag mit den alten EU-Ländern verlängert wird. Mit diesem Artikel möchte ich darlegen, warum man mit Nein stimmen sollte.

Am 20. August 2005, hat der damalige Bundesrat Joseph Deiss vor der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit mit der EU versprochen: „Es gibt keinen Automatismus in der Personenfreizügigkeit“ was neue EU-Länder betrifft. Über jedes weitere hinzukommende Land könne der Stimmbürger neu und einzeln entscheiden. Nur unter dieser Bedingung wurde das Gesetz damals angenommen, sonst hätte es keine Chance gehabt.

Jetzt hat das Parlament einen fiesen Trick angewendet und zwei Entscheidungen in einer verpackt. Der Stimmbürger wird gezwungen, über die Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien zu stimmen, zusammen mit der Verlängerung des Abkommen über die Personenfreizügigkeit auf die bisherigen EU-Mitglieder, um ein JA für beide Vorlagen zu erzwingen. Das ist eine Erpressungsvorlage und ganz klar eine verfassungswidrige Verknüpfung. Es ist ein Wortbruch der Class-Politik, die wir nicht akzeptieren können.

Wir müssen der Regierung und dem Parlament mit einem Nein eine deutliche Botschaft schicken, so nicht!

Das Paket muss entschnürt werden und in zwei getrennten Abstimmungen vors Volk kommen. Eine ob die Weiterführung gewünscht wird und ein für die Erweiterung auf Rumänien und Bulgarien. Wir lassen uns nicht zu einem Ja für beide nötigen.

Ausserdem ist nach der Abstimmung sowieso nicht ersichtlich, für was man jetzt mit einer Antwort auf zwei Fragen abgestimmt hat. Es besteht dadurch nicht die Möglichkeit für das eine Nein und für das andere Ja zu sagen. Diesem üblen Spiel muss für die Zukunft ein Riegel vorgeschoben werden. Deshalb ein Nein, denn dann können die Politiker es richtig machen und trennen.

Ein Nein ist aber noch aus folgenden Gründen notwendig:

Die Befürworter der Vorlage bringen folgende Argumente bei einem Nein vor:

- Die bilateralen Verträge mit der EU werden dadurch gekündigt.
- Auf sichere Rahmenbedingungen würde man verzichten.
- Arbeitsplätze und Wohlstand wären dann gefährdet.

Behauptung 1:
Alles oder nichts. Die sieben Bilateralen Abkommen mit der EU sind ein untrennbares Ganzes. Wenn die Personenfreizügigkeit mit einem Nein gekündigt wird, fallen innert 6 Monaten automatisch auch die anderen Abkommen.

Das stimmt nicht. Weder die EU noch die Schweiz haben ein Interesse die Bilateran zu kündigen. Das hat mit der Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien nichts zu tun. Bei einem Nein muss der Bundesrat nur die Vorlagen trennen, damit separat darüber abgestimmt werden kann. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den Bilateralen Verträgen und einem Nein zur Vorlage. Das ist Angstmacherei der Befürworter und ihrer Befehlsgeber in der EU, eine falsche Behauptung um den Wähler zu täuschen und zu einem Ja zu nötigen.

Behauptung 2:
Keine Benachteiligung einzelner Länder. Die Personenfreizügigkeit gilt zwischen der Schweiz und allen EU-Staaten. Darum ist die Ausweitung auf die neuen EU-Länder Bulgarien und Rumänien eine klare Konsequenz der Weiterführung der Personenfreizügigkeit.

Das stimmt nicht. Es geht nicht um Benachteiligung, sondern um den Automatismus, der nicht akzeptabel und so nicht vom Volk gewollt ist. Das wäre ein Freibrief, damit jedes Land welche in Zukunft in die EU kommt, die Schweiz akzeptieren muss. Es sind Bestrebungen im Gange, die Staaten Ukraine, Georgien und die Türkei und wer weis noch für Länder der EU hinzuzufügen. Wen denn noch alles? Damit bestimmt nicht mehr die Schweiz wer ins Land darf, sondern die EU-Bürokratie in Brüssel. So geht’s nicht. Diese Entscheidung muss im Einzelnen beim Schweizer Volk bleiben, sonst werden wir fremdbestimmt und haben nichts mehr zu sagen. Das wäre genau so, wie wenn man nicht mehr sagen kann, wer in die eigene Wohnung darf, sondern das bestimmt ein Fremder, oder wenn man einen Bekannten einlässt, dann muss man alle seine Freunde auch noch miteinladen.

Behauptung 3:
Arbeitsplätze wären gefährdet. Die Personenfreizügigkeit ermöglicht Wachstum in der Schweiz, Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. 200'000 neue Arbeitsplätze sind in den letzten drei Jahren und steigende Löhne sind der Beweis.

Das stimmt nicht. Die ungehinderte Zuwanderung von Personen aus der EU hat mit Wachstum und mehr Arbeitsplätzen nichts zu tun, im Gegenteil. Bereits vor dem Abkommen haben die Schweizer Betriebe alle notwendigen Arbeitskräfte bei Bedarf aus dem Ausland einstellen können. Das hat seit 60 Jahren bestens funktioniert. Dadurch konnte man flexibel auf Konjunkturschwankungen entsprechend reagieren, und bei einer Abschwächung, die Zuwanderung einschränken. Durch die Personenfreizügigkeit ist das nicht mehr möglich, jeder kann ins Land kommen.

Das Wachstum der letzen Jahre war ein weltweites Phänomen und hat mit der neuen Personenfreizügigkeit nichts zu tun. Ausserdem ist sie erst seit 18 Monaten in Kraft und man kann deshalb nicht von einem Erfolg dieser sprechen, die Erfahrungswerte fehlen ja, die nur von einer Schönwetterperiode ausgehen. Die ungehinderte Zuwanderung ist noch nicht durch eine Rezession geprüft worden. Erst dann kann man sich ein Urteil erlauben, ob es von Vorteil für die Schweiz war.

Der Druck aus der EU mit über 400 Millionen Menschen auf die Schweiz mit einem kleinen Arbeitsmarkt wird immer grösser, speziell jetzt wo wir in eine Wirtschaftskrise geraten und die Arbeitslosigkeit in der EU massiv steigt. Die EU hat in den letzten Jahren, und speziell Deutschland, ihre Arbeitslosigkeit in die Schweiz exportiert. Was ist erst wenn die Zahlen noch mehr steigen, was ja erwartet wird? Wir können doch nicht alle aufnehmen, obwohl wir es dann müssen.

Zurzeit finden in Grossbritannien massive Protest von Arbeitnehmern statt, die sich gegen Unternehmen wehren, die ihre Arbeitsplätze durch billigere aus dem EU-Ausland ersetzen. Mit Lohndumping bis zu 60 Prozent, werden Briten ausgegrenzt und haben keine Arbeit mehr. Der Labor-Einwanderungsminister Phil Woolas sagte, die dramatisch ansteigende Arbeitslosigkeit berge soziales und politisches Dynamit. Die Personenfreizügigkeit innerhalb der EU sei deshalb gründlich zu überdenken.

"Wir haben unsere Rechte abgegeben, als wir dem Gefängnis, das EU heisst, beigetreten sind", sagte der Chef der britischen Unabhängigkeitspartei UKIP, Nigel Farage.

Von der Personenfreizügigkeit profitieren nur die Grosskonzerne, damit sie mit niedrigeren Personalkosten noch mehr Profit machen können. Die Klein- und Mittelbetriebe haben nichts davon, werden sogar durch billigere Firmen aus Osteuropa konkurrenziert.

Genau die gleiche Absicht haben Schweizer Grossunternehmen. Sie wollen die höheren Löhne mit billigeren Arbeitern aus dem Ausland drücken. Deshalb sind sie so vehement für die Personenfreizügigkeit. Das Interesse der Schweizer Arbeitnehmer ist ihnen egal.

Wer mit Ja stimmt, gefährdet eindeutig seinen Arbeitsplatz.

In Italien hat die Regierung wegen der hohen Ausländerkriminalität, seit dem letzten Sommer, das Militär in den Städten im Einsatz. Belusconi hat sogar damit gedroht, das Schengen-Abkommen zu kündigen und die Grenzen wieder zu kontrollieren, um die Flut aus Osteuropa einzudämmen.

Wenn die alten EU-Länder sogar innerhalb der Union ihren neun Mitgliedern keine völlige Freizügigkeit gewähren, warum soll ausgerechnet das Nicht-EU-Mitglied Schweiz noch grosszügiger sein und alles öffnen?

Die wichtige Frage welche die Bürger am 8. Februar beantworten müssen lautet: Macht es Sinn, zu Beginn einer schweren Wirtschaftskrise die Landesgrenzen für noch mehr Arbeitssuchende aus den neuen EU-Ländern zu öffnen?

30 Millionen Bulgaren und Rumänen haben dann Anspruch auf Einwanderung in die Schweiz, mit voller Gleichstellung mit den Schweizern auf dem Arbeitsmarkt und mit gleichen Ansprüchen an unsere Sozialwerke. Alle können kommen, um Arbeit zu suchen. Und wer Dienstleitungen als Selbstständiger anbietet, benötigt überhaupt keine Arbeitsbewilligung.

Die Folgen waren schon vor Ausbruch der Krise drastisch: Die Schweizer Wohnbevölkerung erlebte 2007 die stärkste Einwanderung seit Jahren, 92 Prozent mehr als 2006. Über eine Million EU-Ausländer leben bereits in der Schweiz, das Land mit dem höchsten Ausländeranteil von 21 Prozent in Europa. Jetzt sollen noch mehr kommen?

Deshalb ist der Schutz der Arbeitsplätze in schwierigen Zeiten vordringlich, und nicht der Import von Arbeitslosigkeit.

Bereits jetzt sind 43 Prozent der Arbeitslosen in der Schweiz Ausländer. Und was passiert mit den Eingewanderten, die noch ihre Stelle verlieren werden, wenn die Konjunktur weiter absackt? Das Schweizer Arbeitslosengeld ist viel höher als in der EU. In der Praxis sieht es sogar so aus, wer in die Schweiz kommt und nur einen Tag arbeitet, hat Anspruch auf alle Sozialleistungen, für sich und seiner ganzen Familie, für die nächsten vier Jahre, vorausgesetzt er hat vorher 12 Monate in der EU gearbeitet, obwohl nichts in die Schweizer Kassen eingezahlt wurde. Der Missbrauch der Sozialwerke gefährdet langfristig ihre Existenz.

Bulgarien ist eines der korruptesten Länder der Welt. Die EU hat alle Fördergelder deswegen an das Land gestoppt, als Antwort auf die ungebrochene Korruption. Monat für Monat kommen Tausende Russen, Ukrainer, Moldawier, Georgier, Aserbeidschaner und andere nach Bulgarien und „bekommen“ dort Bürgerrecht, besorgen sich auf ehrlichen oder korrupten Weg einen EU-Pass. Die wenigsten dieser neuen „EU-Bürger“ bleiben in Bulgarien, sie drängen nach Westeuropa, wo weit attraktivere Lebensbedingungen und viel spendablere Sozialsysteme locken.

Aber es sind nicht nur die Arbeitsplätze, das Lohnniveau und das Sozialsystem welche gefährdet sind, auch der Wohnraum wird immer weniger. Wegen der starken Zuwanderung ist der Bedarf an Wohnungen stark gestiegen, was die Mietkosten dramatisch erhöht hat. Die engen Ressourcen an Bauland und an Wohnfläche wird immer weniger. Dazu kommt der hohe Ausländeranteil an den Schulen, die Kosten für die Integration und ein Rattenschwanz an Problemen mit dieser Völkerwanderung. Von der zusätzlichen Belastung für den Staat durch die steigenden Flüchtlingsströme gar nicht zu reden.

Darum Nein zum Freipass für alle!

- Nein zu mehr Arbeitslosigkeit
- Nein zu tieferen Löhnen
- Nein zu höheren Mieten
- Nein zu leeren Arbeitslosenkassen
- Nein zu ruinierten Sozialwerken
- Nein zur Nötigung und Päckli-Politik
- Nein zur Fremdbestimmung durch die EU

insgesamt 83 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    habe mir lange den Kopf zerbrochen zuerst wollte ich auch Nein stimmen, dann habe ich aber doch Ja...

    Falls es abgelehnt wird wie hoch sind die Chancen dass die ganzen Bilateralen den Bach runtergehen? Darum hab ich mich für das ich hoffe "kleinere Übel" entschieden!?!

  1. Anonym sagt:

    yop

    Tja,was soll man da noch anfügen?

    Willkommen in EU-ropa;-))

    Warum kommt mir das alles so bekannt vor?
    Ach richtig,diese Geschichten erzählten auch unsere Politiker,bevor wir zur "Abstimmung" schreiten durften über einen (Zwangs)Beitritt zur Union.
    Und die zukünftigen Probleme eures Landes die du hier so "düster" ans Desktop malst,sind noch gar nix,Angesichts dessen was euch dann wirklich erwartet.
    Die Ängste mit den Ausländern,werden dir sicher von einigen "Gutmenschen" schöngeredet werden,wenn du dies bezweifelst wirst du halt auch als "ausländerfeindlich" abgestempelt werden,ist nun mal so....gewöhn dich schon mal daran.
    Sei noch froh,dass ihr(noch)euer Fränkli behalten dürft,denn wenn der Teuro dann kommt,gehts erst richtig ab.
    Dann wird die Währungsumstellung auch bei euch die meisten Waren,Dienstleistungen,Tarife plötzlich um 20-30% verteuern,während die Löhne auf gleichem Niveau bleiben wenn nicht sogar sinken.
    Aber dafür kriegst du dann Handy um 1 € und DVD Player um 30€ und Roaming Tarife ins Ausland werden jährlich gesenkt,damit die "neuen"
    Arbeitskräfte möglichst oft heimtelephonieren können,ausserdem gleicht das dann die Gesamtverbraucherpreisstatistiken so schön aus und Brüssel bzw. dein Wirtschafts/Finanzminister kann dir via Systemmedien alle 6 Monate mitteilen,das die von dir angeprangerte Teuerung gar ned stimmt,weil ja Elektronikprodukte schon wieder billiger geworden sind.,,,Geiz ist geil.

    Also wie gesagt.....Welcome

    mfg.vt/wien

  1. swisstiger sagt:

    Danke Freeman, dass du das einmal so klar und bündig zusammengestellt hast. Mit einem Nein zur Personenfreizügigkeit wären auch viele von der fehlgesteuerten Schweizer Politik verursachte Probleme gelöst. Da wären die Wohnungsnot, die Überlastung des öffentlichen Verkehrs sowie die drohende Energieknappheit. Die Schweiz ist schon genug zubetoniert und kann sich einen weiteren Bevölkerungszuwachs nicht mehr leisten. Das Boot ist voll!

    Der Arbeitsmarkt lässt sich auch ohne Freizügigkeit mit den bisherigen Regelungen steuern. Diese Freizügigkeit wäre nur ein weiterer Schritt in Richtung EU Beitritt.

    Deswegen ein klares NEIN zur Personenfreizügigkeit am 8. Februar!

  1. smilodon sagt:

    An alle Schweizer
    Es ist Eure Pflicht mit NEIN zu stimmen.
    NEIN zu allem was die EU wünscht oder fordert.
    Haltet an Eurer Demokratie und Souveränität fest.
    Grüße an unsere liebsten Nachbarn
    aus der EU Diktatur Deutschland

  1. Anonym sagt:

    Hallo Freeman,

    ich habe mir vor zwei Wochen auf 3 sat,ein Interview mit einem der gegen das PFA ist,und einem Unternehmer aus der Schweiz,der in Ungarn ein Unternehmen hat,da haben die vorher einen Trailer gezeigt,über die Unterdrückung der Sintis und Romas in Ländern,wie Tschechei,Rumänien,usw,u.a.auch die sog.Angst der Schweizer vor noch mehr Wirtschaftsflüchtlingen,der Unternehmer war für das Abkommen,der andere der Unterschriften dagegen sammelt halt dagegen,ich weiß leider nicht wie die beiden hiessen,der Unternehmer glaube ich Hr.Spuhler.,wie auch sonst..
    Zum Kern:-Ich glaube nicht das die Schweiz von den sog.Abkommen mit der EU unbedingt abhängig ist,so wie es eigentlich nur arme Länder sind,die Schweiz soll natürlich da Sie eine fette schwarz weiss gefleckte Milchkuh abgeben würde,auch mit in die Fuckin EU,damit Brüssel seinen Haushalt ein wenig sanieren kann,was mit den Ländern Spanien und Griechenland nach der Aufnahme passiert sieht man,erstmal Immobilienhype-Zusammenbruch und Bankrott,von der hingestellten schönen Infrastruktur abgesehen,IHR HABT DAS NICHT NÖTIG,und wenn ich das als Ausländer sagen darf..hat das niemand nötig,in irgendeine Organisation und Schbalone gepresst zu werden,wenn am ENde sowieso nur NEOLIBERALISMUS,IMPERIALSMUS und ELITISMUS bei rauskommt..die Armen werden Ärmer und die Reichen ELiten noch Reicher,siehe in D-Land Hartz IV--Volksblödung..Erwachsene mit dem Intelligenzquotienten eines Fünfjährigen,Asoziale Kids die in englischen Städten sich gegenseitig beschiessen,wenn das die ziviliserte westliche Welt sein soll,dann scheiss ich drauf,und das tun die meisten Länder in bzw.sollten die Dritte Welt Länder auch tun,so ein Fortschritt ist kein Fortschritt sondern ein Rückschritt,Technisch sind wir Hip und Hop,geistig dagegen ein ARMUTSZEUGNISS,bedankt euch bei der EU-für das nette Angebot,und haltet die Augen und Ohren wach,vor diesen Blutsaugern,danke Amen und Bye...

    Liebe Grüße
    Barrack W.Goldhuf

    www.wahrheitscorner.blogspot.com

  1. der Russe sagt:

    Ja, ja das Boot ist voll.

  1. gizmo sagt:

    Praktisch meine ganze Familie stimmt NEIN :)

  1. Anonym sagt:

    Ich beneide euch Schweizer, daß ihr über so etwas abstimmen dürft. Viele Grüße aus der Bananenrepublik Deutschland GmbH & Co. KG aA

  1. Persepolis sagt:

    Hi,

    lasst euch nichts aufschwatzen was ihr nicht braucht oder was keiner durchschaut.
    Denkt daran, was eure Stärken sind und was euch besonders macht - in Europa und der Welt.
    In Deutschland muss ich nicht unbedingt neidisch sein auf Euch, weil es hier auch genug Leute gibt, die etwas taugen und mit denen man einen Staat noch gut am Leben halten kann (Ich wohne glücklicherweise auch nicht irgendwo in Köln, Hamburg oder Berlin wo sich die Deppen treffen).
    Aber sollte es in Deutschland wirklich mal Düster aussehen, dann wäre ich froh, wenn ich entweder für mich oder meine Nachkommen noch eine "schweizer Alternative" in der Hinterhand hätte, wo es sich lohnt zu arbeiten und zu leben.
    Macht jedenfalls nicht ohne Not jeden Unsinn mit und denkt gut nach bevor ihr wählt. Hinterher is man schlauer, aber ihr habt ja das Beispiel Deutschland, und das sollte Abschreckung genug sein.

    ciao

  1. Anonym sagt:

    Werde beSTIMMt NEIN STIMMen!

    Es ist schon ein Graus, die ganzen Prospekte die bis jetzt in meinem Briefkasten waren, selbstverständlich ALLE für ein "Ja" kein einziger mit "Nein". Es sticht mir gerade in die Augen, nur Arbeitgeber und Politiker die für eine Befürwortung sind (Aus Profit- und Eigeninteresse u.s.w.) kein einziger "normaler" Bürger (bürgt für das Ganze).

    Eine Verwandte von mir war begeistert und sagte mir, sie wäre an einer Veranstaltung mit der Bundesrätin Micheline Calmy Rey gewesen, die eine Rede gehalten hat für ein "Ja" zur Personenfreizügigkeit. Sie hat etwa 5 kleine Blöcke mit Post-it Zetteln (Hochglanz-Druck) mit Werbung für ein Ja erhalten.

    Meiner Meinung nach Hirnwäsche und Propaganda, das habe ich ihr auch gesagt, das sich diese Poliktiker am liebsten die Wähler kaufen.

  1. naturalize sagt:

    @ Freeman, dein Kommentar ,,Deutschland hat die Arbeitslosigkeit in die Schweiz exportiert'' ist nicht ganz korrekt.

    Arbeitslosigkeit kann nicht exportiert werden wie irgendein Sofa, Fernseher usw.

    Vielmehr hat die Schweiz durch ihr hohes Lohnniveau die Höherqualifizierten angezogen, die jetzt im großen Kanton fehlen.Dafür nimmt da die Zahl an Hartz4-Beziehern dort zu.

    es gibt da ein ulkiges englisches Wort dazu, das heisst,,Brain Drain'', genau das passiert in Deutschland, und die Schweiz profitiert davon durchaus.

    Meiner Meinung nach gibt es Pro's und Con's zum Thema Personenfreizügigkeit.
    Deine Kritik an der doppelten Wahl, dieser stimme ich absolut zu, das ist unfair ggü. allen Schweizer Bürgern.

  1. Anonym sagt:

    EU, besonders die EU- Kommission ist nicht mal eine demokratisch gewählte Organisation. Sie erinnert an das Treffen der Mafia Bosse, dabei Baroso spielt die Rolle „capo dei capi“.

    Hütet euch Schweizer vor der EU-Seuche.

    Die Prinzipien der EU hat Jean-Claude Juncker mal formuliert siehe "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert... "

  1. Funkamateur sagt:

    Dann wird die Währungsumstellung auch bei euch die meisten Waren,Dienstleistungen,Tarife plötzlich um 20-30% verteuern,während die Löhne auf gleichem Niveau bleiben wenn nicht sogar sinken

    Ich kann das nur unterschreiben, auch wenn es permanent von den deutschen Politikern geleugnet wird. Es ist so. Punkt.

  1. Anonym sagt:

    Spitzel für das Land

    Un noch ein EU-Phänomen müsst ihr erwarten, in Deutschland werden neue Spitzel von der Arbeitsagentur zwischen den Langzeitarbeitslosen angeworben, Quelle .

    Es gibt genug Jobs in der Zukunft, man kann wählen zwischen dem Soldat und dem Spitzel. Für die Spitzel verlangt man "Interesse an politischen Zusammenhängen", so gesehen sind die Teilnehmer in diesem Blog gerade richtige Leute.

    Unsere Demokratie braucht mehr Spitzel.

  1. Anonym sagt:

    Bei Sturm ist die Schweizer Schönwetterregierung verloren..

  1. Murikov sagt:

    Angenommen wir Schweizer würden es tatsächlich schaffen, am 8. Februar für ein "Nein" zu stimmen - wer garantiert mir, dass die "feinen Herren" nicht zufälligerweisen den roten Stift zücken und einige Tausend Stimmen (aus allen möglichen angeblichen Gründen) als ungültig brandmarken und somit ein "Nein" verhindern?

    Aber ich glaube, dazu wird es gar nicht erst kommen. Ein "Ja" der Schafskopf-Bevölkerung ist so gut wie sicher.

    Ein schöner Obstbaum mit saftigen Äpfeln, wie er in der gewaltigen Abstimmungspropaganda der Befürworter in Plakaten dargestellt wird, scheint halt schon einen lockenden Eindruck zu machen. Aber auch Eva musste einst daran glauben, weil sie sich von einer Schlange eine angeblich leckere Frucht andrehen liess! ;)

  1. Anonym sagt:

    Gibt es den keine guten Nachrichten ?

    Ständig lesen wir , viele werden Arbeitslos, kein Job , keine Zukunft , Armut , Krieg .

    Handystrahlung , Chemtrails, Nanoteilchen in Nahrung , eigetlich müßte ja sich die Menschenheit in 10-20 Jahre dann vernichtet haben .

  1. Anonym sagt:

    Gute Nachrichten gibt es nur in deinem Umfeld, in dem du was gutes für die Famile, den Freundeskreis und für die lokale Gemeinschaft tust. Man soll sich auf das konzentrieren, was man beeinflussen kann und nicht sich von den Nachrichten über Verbrechen welche die globale Elite begeht, runterziehen lassen.

  1. Andy sagt:

    Wie wäre es, wenn sich die Blogger mit den Schweizern solidarisch erklären und Freemans Aufruf verbreiten? Jeder hat seine eigene Leserschaft.
    ***(Ich wohne glücklicherweise auch nicht irgendwo in Köln, Hamburg oder Berlin wo sich die Deppen treffen).***

    Aha, und dieser Mensch kennt die Menschen in K, HH und B, dass er die vermeintlichen 'Deppen' beurteilen kann?!

    Mein Verdachtmoment ist folgender: je mehr Ausländer ins Land kommen und den Einheimischen die Lebens- und Arbeitsbedingungen erschweren, (die Schuld dürfen wir dafür nicht den Ausländern geben, denn wir würden auch dorthin gehen, wo wir uns Besserung versprechen), desto mehr Hass, Unruhen und Unmut kann man schüren, damit extremere politische Richtungen Zulauf bekommen.

    Beispiele aus NRW gefällig: Rüttgers streicht ersatzlos die Obdachlosenhilfe, die Sozialschwachen werden immer mehr unter Druck gesetzt, einige Städte stellen sich an wg. eines Sozialtickets für sie. NRW stellt Mio. für die Banken zur Verfügung und Herr Rüttgers hat geworben für noch mehr Moscheen, die mitfinanziert werden von NRW und der EU (Projekt 'soziale Stadt'). So kann man das Feindbild Mulime (angeblich alles böse Islamisten) gezielt aufbauen und wer ist der Nutznießer davon?

    Wg. exportierter Arbeitslosigkeit hat ja schon jemand 'gemeckert'.
    Man muss immer die Ziele versuchen zu sehen, die dahinter stecken können.

  1. Anonym sagt:

    Die Schweizer haben es gut, sie haben wenigstens eine Verfassung !!!!
    Dem deutschen Volke wird diese seit Jahrzehnten vorenthalten !!!
    Der Artikel 146 des Grundgesetzes FÜR (und nicht DER) BRD ist immer noch unerfüllt.Armes Deutschland, ausgeplündert und verraten.
    Ob 2009 etwas ändert ? Vielleicht wacht der Michel ja doch noch einmal auf !?!?

  1. Anonym sagt:

    im abstimmungsheft steht, dass alle bilateralen verträge jetzt unbefristet sind. aber jederzeit gekündigt werden können. soll mir mal einer sagen wie das geht....

    und dass das eu-beitrittsgesuch seitens bundesrat immer noch in brüssel in einer schublade liegt und nie zurückgezogen wurde, macht auch nicht grad fröhlich...

    unsere eu-turbos im land, und das sind praktisch alle parteien ausser die svp/auns haben doch nur den eu-beitritt und einen fetten posten in brüssel vor augen.

    also: unbedingt: NEIN stimmen

  1. Anonym sagt:

    Ich hoffe für euch Schweitzer, daß es in Eurem Land genügend intelligente Menschen gibt, die mit Nein stimmen werden.

    Wir hier in Deutschland sehen ja schon seit langem, was uns die Scheiß EU bringt: Arbeitslosigkeit, Armut, immer reicher werdende Eliten und sonstiges Pack und viel zu teure Waren des täglichen Gebrauchs wie Lebensmittel. Ein mit Absicht herbeigeführtes Sicherheitsproblem, damit unser rollstuhlfahrender, geisteskranker
    sog. "Innenminister" endlich seinen paranoiden Vorstellungen fröhnen kann!!!! DDR-STASI 2.0, relaunched...

    Ihr Schweitzer habt ja wenigstens noch die Möglichkeit, abzustimmen! Wir Deutschen sind nur noch Konsum- und Wahlvieh!!! Siehe die Wahl in Hessen. Letztes Jahr wurde gewählt. Paßte den Damen und Herren nicht. Also prompt das Parlament auflösen und ne Neuwahl! Klasse, wie kleine Kinder: Nee das gefällt uns aber nicht! Wenn das Ergebnis wieder nicht gepaßt hätte, hätten die doch garantiert noch ein drittes Mal wählen lassen!

    Boykottieren bringt auch nichts. Zählen tun nur die abgegebenen Stimmen. Auch wenn die Wahlbeteiligung nur bei 5 % liegen würde, würden die Arschlöcher daraus auch noch eine Regierung bilden! Die Größte Fraktion in Deutschland bilden eindeutig die Nichtwähler mit um die 40 % der Wahlberechtigten...

    Bin ein bißchen abgeschweift...

    Jedenfalls wünsche ich euch Schweitzern alles Gute mit der "EU-Light", denn ich denke, daß, genauso wie in Deutschland, die meisten Menschen den Rattenfängern hinterherlaufen...

    Noch was:

    Zitat von: Anonym 2. Februar 2009 18:24

    "Spitzel für das Land

    Un noch ein EU-Phänomen müsst ihr erwarten, in Deutschland werden neue Spitzel von der Arbeitsagentur zwischen den Langzeitarbeitslosen angeworben, Quelle .

    Es gibt genug Jobs in der Zukunft, man kann wählen zwischen dem Soldat und dem Spitzel. Für die Spitzel verlangt man "Interesse an politischen Zusammenhängen", so gesehen sind die Teilnehmer in diesem Blog gerade richtige Leute.

    Unsere Demokratie braucht mehr Spitzel."

    Dazu möchte ich anmerken, daß es durch die Wirtschaftskatastrophe in den USA bereits einen RUN auf die Rekrutierungsbüros der Army gibt...

    Das sind meistens arme Schlucker oder Leute, die Haus und Job verloren haben, die sich zur Army melden.

    Hab ich vor einiger Zeit auf irgend einem Kanal gesehen.

  1. Anonym sagt:

    OFFTOPIC:
    Solange es solche Antworten gibt, wird sich nur sehr schwer etwas ändern:
    http://www.abgeordnetenwatch.de/angelika_beer-651-12454--f103523.html#frage103523

    Hat nicht jemand Lust der Frau mal klar zu machen, dass es keine "verplemperte Arbeitszeit" wäre, sich damit zu beschäftigen?

  1. Anonym sagt:

    @naturalize: grundsätzlich stimme ich dir zu. die tatsache, dass einem irgendwelche promovierten deutschen die jobs streitig machen (wo es auch keine promotion bräuchte - ist aber auch ein problem unserer hr), frustriert mich aber zusehends. ich habe schliesslich nebst der uni 80% gearbeitet und auch einen guten (keinen sehr guten) abschluss. heisst aber nicht, dass ich meine deutschen arbeitskollegen nicht mag - im gegenteil. sie sind offener und arbeitswilliger. ich finds halt einfach bedenklich, dass in der schweiz geographen eingestellt werden für kv-jobs und somit den kv-abgängern keine chance mehr gelassen wird. ein job-dumbing. am schluss sitzt du mit einem hochschulabschluss am empfang. was wird aus den den sekundär ausgebildeten.....?

  1. Schelm sagt:

    "Ein schöner Obstbaum mit saftigen Äpfeln, wie er in der gewaltigen Abstimmungspropaganda der Befürworter in Plakaten dargestellt wird,.."

    Da haben wir es ja - jetzt brauchen die Schweizer nur 1 und 1 zusammen zu zählen und dann sollten sie es wissen...

    Macht ein Gegenplakat:

    Kostet von diesem Baum und ihr seid die längste Zeit im "Paradies" gewesen.

  1. Anonym sagt:

    Dieser Artikel geht nur Schweizern was an, die wahlberechtigt sind.

  1. Anonym sagt:

    Uns hat man auch damals 1994 auf's übelste in die EU hineingelogen. Jetzt wird in unverschämtester Weise über das Volk drübergefahren und abstimmen dürfen wir höchstens noch darüber welchen Namen wir dem neuen Eisbärenbaby im schönbrunner Zoo geben sollen.
    Schöne Grüße aus der EU-DSSR Provinz Österreich.

  1. Anonym sagt:

    Mag ja sein, Du hast in manchen Punkten sicher recht. Ich mag die EU auch nicht, diesen korrputen Beamten-Moloch, der sich um die Menschen foutiert.

    Aber ich habe zur Erweiterung Personenfreizügigkeit aus einem anderen Grund ja gesagt: Es ist ein Menschenrecht, sich frei bewegen zu können.Die Staaten haben sich vor langer Zeit das Recht herausgenommen, zu bestimmen, wer unter welchen Voraussetzungen bis wohin gehen darf. Klar: Der Staat hat Angst und will die Kontrolle. Er argumentierte uns gegenüber lange Zeit: Es ist zu eurem Schutz, denkt nur: all die bösen Fremden überall. *Aaahngst* - *droooh* - *erpress*

    Mein Ja gilt dem Menschenrecht, sich frei entscheiden zu können, wann man wohin gehen will.

    Ob man dort dann willkommen ist, ist eine andere Frage, vielleicht eine Frage der Mitmenschlichkeit, auf jeden Fall eine Frage der Situation vor Ort, der Bedarfslage, der Einstellungen, der vorherrschenden Einstellungen, Ängste und so weiter. Bewegungsfreiheit kann zwar aggressiv missbraucht werden, ohne Zweifel. Doch fordert sie neben der Fähigkeit, persönliche Grenzen zum eigenen Schutze zu definieren auch die eigene Friedfertigkeit heraus, die sich als Mitmenschlichkeit unter Beweis stellen muss.
    Ich glaube, wir werden in den kommenden Jahren alle beweisen müssen, ob wir gemeinschaftsfähige, liebesfähige und respektvolle Wesen sind oder ob wir uns in Angst und Schrecken gegenseitig vernichten. Die Zukunft der Menschheit hängt vom einzelnen ab. Und der Einzelne muss letztlich verstehen lernen, dass er und sein Nächster eins sind. Ganz egal, welche Tapete er trägt.

    Für mich heisst ein Nein: Abgrenzen, Distanz halten, Isolation verstärken, sich fremd bleiben, sich tendenziell vom Fluss des Lebens entfernen.

    Bewegungsfreiheit beinhaltet für mich hingegen: die Chance zur Begegnung, andere kennenlernen, Angst abbauen, sich selbst im Gegenüber erkennen, reifen, sich entwickeln, im Fluss des Lebens bleiben.

  1. Anonym sagt:

    Da hast du was falsch verstanden. Eine Ablehnung der Vorlage verhindert doch keine Begegnung der Menschen. Wie kommst du darauf? Es geht um Lohn-Dumping und Arbeitsplatzverlust, um Ausnutzung des Sozialsystems.

    Wenn du so ein edler Gutmensch bist, dann nimm doch einen Einwanderer bei dir auf und gib ihm einen Job.

  1. Sam sagt:

    DAS PHASENMODELL

    In Kurzform bezeichnen die Phasen folgendes:

    0 - Ausgangszustand, die Ruhe vor dem Sturm

    1 - Beginn der Ereignisse, die zum Zusammenbruch führen

    2 - Erste Versorgungsmängel - hauptsächlich über den Preis spürbar, Störungen in den Lieferketten

    3 - Merkbare Versorgungsmängel, Güter des täglichen Bedarfs zeitweise nicht mehr zu bekommen

    4 - Zusammenbruch des Bankensystems, bürgerkriegsähnliche Zustände

    5 - Währungsreform, evtl. Kriegsrecht bzw. Notstandsgesetze, Allparteienregierung
    In dieser Phase könnte der vielgefürchtete "Chip" kommen, das implantierte Zahlungsmittel mit den interessanten Zusatzfunktionen.

    6 - Zusammenbruch der Ordnung, Bürgerkrieg, Anarchie

    7 - Krieg - vermutlich Einmarsch der Russen

    FINIS - Katastrophen durch Atombomben, Impakte, Polverschiebung - die berühmte Stunde Null

    Danach Neuanfang!

    Die Phasen können je nach Auslöser ein wenig anders aussehen, in der Schwere ihrer Auswirkungen werden sie jedoch den hier beschriebenen Ereignissen vergleichbar sein.

    * * *

    Phasenzähler - wie weit sind wir schon?

    2,6

    seit 1. Januar 2009

    PHASE 0 - Der Ausgangszustand

    0,5 - 26.07.2007

    Die halbe US-Flotte ist im persischen Golf versammelt, darunter drei Flugzeugträger. In China bahnt sich eine Lebensmittelknappheit an, die bei uns zu Preissteigerungen führt. Zusätzlich wird in Italien der Hartweizen knapp, was ebenfalls zu erhöhten Preisen beiträgt. Erdöl erreicht neue Höchstpreise, gleichzeitig verfällt der Dollar. Zwei kleinere Hedgefonds sind zusammengebrochen. Kleinere Münzhändler schaffen es nicht mehr, die Nachfrage nach Silber und Gold zu befriedigen und verkaufen zu erhöhten Preisen. Gold nähert sich der "magischen" Marke von 700 US-$ pro Unze und den Notenbanken geht das Gold aus, um den Preis zu drücken. China und Rußland suchen Anlagemöglichkeiten für ihre Papierdollars, bevor diese wertlos werden. Der DAX geht seit Tagen nur noch nach unten, ohne wie bisher bald wieder ins Plus zu drehen. Die Hypothekenkrise in den USA hat sich ausgeweitet, die Krisen in Spanien und England zeichnen sich ab. FED und EZB pumpen immer mehr Geld ins Wirtschaftssystem.

    0,6 - 05.08.2007

    In der vergangenen Woche sind zwei Versuche gescheitert, den DAX wieder nach oben zu bringen. Der erste, am Dienstag, hat noch einen zeitweiligen Anstieg gebracht, der zweite, am Donnerstag, ist völlig verpufft. Die Finanzmärkte werden von Tag zu Tag instabiler.

    0,7 - 11.08.2007

    Das Welt-Finanzsystem wackelt. Oder soll ich besser das Bild eines Dammes bemühen, bei dem sich immer mehr Löcher öffnen, durch die Wasser eindringt und vor dem die Zentralbanken fieberhaft Sandsäcke schleppen? In den letzten Monaten sind ELF größere Hedgefonds zusammengebrochen und insolvent geworden. Die Buchverluste belaufen sich auf 5.000 Milliarden Dollar - mehr als dem doppelten der deutschen Staatsverschuldung.

    Die Auswirkungen sind fühlbar: Sie können derzeit kaum noch Gold oder Silber kaufen. Metallhändler stellen den Handel ein oder berichten von mehrwöchigen Lieferzeiten. Der Preis wird übrigens von der Rothschild-Bank in London festgelegt, dafür gilt nicht das freie Spiel von Angebot und Nachfrage. Der Goldpreis ist das sicherste Krisenbarometer, deshalb versucht "man", diesen möglichst niedrig zu halten. Dadurch wird die Explosion nur um so heftiger.

    0,8 - 30.08.2007

    Alles scheint so ruhig an den Börsen, die Krise ist bewältigt. Dafür werden in Kürze in Deutschland Fleisch und Käse teurer, die Bauern hingegen bekommen von den gesteigerten Preisen wenig bis gar nichts ab. Vielleicht ist es bei mir beginnende Paranoia und ich sollte gelassen meinen Phasenzähler auf 0,5 herabsetzen. Aber gerade das, was offenkundig passiert, der Ausverkauf der Landesbanken, die ständige Betonung, man hätte alles im Griff, das veranlaßt mich, meinen Zähler auf 0,8 zu setzen.

    0,9 - 14.09.2007

    Im Internet herrscht Krisenstimmung, weil eine B52 mit sechs Atomsprengköpfen an Bord über die USA geflogen ist, ohne daß die Leitstellen Bescheid gewußt haben. Die Luftverteidigung der USA wird für einen Tag auf den Boden gehalten. Es riecht nach Terroranschlag, wie am 9. September 2001.

    Entscheident ist jedoch der Goldpreis - der seit dem 12. September die wichtige Grenze von 700 Dollar pro Unze überschritten hat.

    PHASE 1 - 9. November 2007

    Der Goldpreis ist noch über 800 Dollar, die Leitwährung des großmächtigen Imperiums verfällt. Wir bekommen die Auswirkungen zu spüren, zuallererst an der Zapfsäule, doch bald auch in den Lebensmittelläden. Die Weltlage wird von Tag zu Tag unsicherer. Die Türkei hat sich in Washington die Erlaubnis geholt, im Nordirak einzugreifen und unser aller Kanzlerin wird instruiert, in welcher Form Deutschland zu helfen hat. Selbstverständlich erst nach Frankreich, die Rangfolge muß schließlich gewahrt bleiben.

    Reicht das aus, um die Phase 1 zu verkünden? Ich meine, ja. Phase 1 ist die letzte Gelegenheit, die eigenen Vorräte aufzufüllen und sich auf schwere Zeiten vorzubereiten. Der Sturm ist noch nicht aufgezogen, aber die Sturmwarnung ist ergangen. Ein vernünftiger Kapitän läßt alles vertäuen, was im Sturm gefährlich werden kann, und holt die ersten Segel ein. Ein unvernünftiger Kapitän nützt die ersten Böen, um mehr Fahrt zu machen, aber er riskiert dabei sein Schiff.

    Es wird eng für die USA. Und je enger es für die USA wird, desto bleihaltiger wird die Luft. Die USA bewältigen Krisen, indem sie diese nach außen projizieren, einen Weltkonflikt inszenieren.

    Gold und Silber sind stark gestiegen. Sie müssen viel mehr Geld bezahlen, als wenn Sie schon in Phase 0,5 gekauft hätten. Womöglich wird noch einmal eine Korrektur stattfinden... Aber Sie spielen Hazard, wenn Sie sich darauf verlassen. Das wissen Sie hoffentlich.

    Ratschläge: (Aus: Der Untergang)

    Sie bekommen jetzt noch alles, was Sie haben wollen. Gehen Sie zum Zahnarzt und lassen Sie Ihre Zähne kontrollieren. Ziehen Sie gegebenenfalls den Ersatz von Plomben / Kronen / Brücken vor. Jetzt geht das noch alles. Anstehende Operationen sollten ebenso stattfinden wie die Inspektion Ihres Autos oder Reparaturen an Ihrem Haus / Ihrer Wohnung. Falls Sie mit einer Steuererstattung rechnen, beeilen Sie sich mit der Steuererklärung, solange der Staat dafür noch das Geld besitzt.

    Füllen Sie Ihre Gefriertruhe und kaufen Sie Konserven, jetzt gibt es alles in beliebigen Mengen. Nehmen Sie konsequent doppelt soviel an Konserven, Nudeln, Reis und anderen lagerfähigen Produkten mit nach Hause, wie Sie sonst einkaufen würden, dann wächst Ihr Vorrat wie von selbst. Denken Sie auch an Wasser und Getränke (darunter fallen allerdings nicht Bier, Wein und Spirituosen). Füllen Sie unbedingt Ihren Heizöltank, auch wenn derzeit nur 500 Liter hineinpassen.

    Wenn Sie Medikamente benötigen, gehen Sie zum Arzt und lassen Sie sich einen Vorrat für ein halbes oder besser ein ganzes Jahr verschreiben. Kaufen Sie Aspirin (das Original ist zu teuer, aber z.B. die 500mg-Tabletten von ASS Ratiopharm lassen sich halbieren (ersetzt die 300 mg) oder vierteln ("100" mg). Denken Sie an Mittel zur Wundreinigung (z.B. Betaisodona) oder gegen Verstauchungen (Voltaren, Mobilat etc.). Was Sie nicht in der Apotheke kaufen sollten, sind Multivitaminpräparate. Beim Discounter (ALDI, Norma) bekommen Sie zum Apothekenpreis die sechsfache Menge. Und die brauchen Sie auch, kaufen Sie ruhig 500 Stück davon.

    1,1 - 29.11.2007

    Abwiegelung vor Weihnachten: Öl und Gold gehen runter, Dollar und Aktienkurse rauf. Alles in bester Ordnung, die Hypotheken- und Bankenkrise ist ausgestanden. Für Weihnachtseinkäufe fehlt den Leuten das Geld, aber zumindest in den USA überziehen die Verbraucher ihre Kreditkarten. Jeder möchte schnell noch feiern, während unsere amerikanischen Freunde ganz eifrig Flugzeugtreibstoff zu jenen Basen schippern, von denen aus der Iran gut zu bombardieren ist.

    1,2 - 13.12.2007

    Die amerikanische Federal Reserve, die Europäische Zentralbank, die Bank von England, die Bank von Kanada und die Schweizerische Nationalbank sichern offen zu, auch künftig bedrohten Banken mit Liquidität beizuspringen. Ein immer weiter prolongierter Wechsel wirkt als zusätzliches Geld, und heizt damit die Inflation an. Diese offizielle Zusicherung dessen, was bislang stillschweigende Praxis gewesen ist, wirkt als inflationärer Schub. Die Bankenkrise ist längst nicht ausgestanden, im Gegenteil, sie nimmt immer größere Ausmaße an.

    1,3 - 21.1.2008

    Innerhalb von drei Wochen hat der DAX über 1.300 Indexpunkte verloren. Die Börsen reagieren damit auf die Unsicherheit im US-Immobiliensektor, auf die enormen Verluste der Banken und auf die Rezession in den USA.

    1,4 - 22.1.2008

    Die US-Notenbank senkt ihre Leitzinsen um 0,75% - der Dollar ist zum Abschuß freigegeben. Das alles riecht derart nach Inszenierung... Da findet ein Kurssturz an den Weltbörsen ausgerechnet dann statt, wenn in den USA infolge eines Feiertages nicht gehandelt wird. Und genau rechtzeitig vor Eröffnung der Wall Street kommt die Zinssenkung. Der Fall der US-Aktien wurde gerade noch abgefangen. Solche Manipulationen hinterlassen Kollateralschäden...

    1,5 - 21.2.2008

    Die Erhöhung erfolgt aus drei Gründen, die im Zusammenwirken keine andere Reaktion zulassen:

    1. Die staatliche Unterstützung der IKB, einer "Privat"-Bank, an welcher der Staat 38% Anteil hält und die einmal gegründet wurde, um den Mittelstand mit Geld zu versorgen. Diese Bank hat mindestens 8,5 Milliarden Euro Verluste durch Spekulation mit US-Immobilienpapieren angesammelt. Das deutsche Banksystem ist bereits so schwer angeschlagen, daß der Finanzminister offiziell zugibt, diese Subvention durchzuführen, um eine Kettenreaktion weiterer Bankzusammenbrüche zu vermeiden.

    2. Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo hat die Welt dem nächsten Krieg nähergebracht. Rußland fühlt sich Serbien verbunden - und da die Merkelregierung den neuen Staat unbedingt schnellstens anerkennen mußte, wird das von den Russen nicht gerade als Beweis inniger Freundschaft betrachtet.

    3. Die Steueraffäre mit der DVD aus Liechtenstein dürfte genutzt werden, um in Deutschland weitere Maßnahmen gegen die Bürger durchzusetzen. Sie zeigt deutlich die Schwäche eines Staates, der es nötig hat, Diebesgut anzukaufen, um seinen eigenen Steuersündern auf die Spur zu kommen.

    1,6 - 12.3.2008

    Die Währungs- und Rohstoffmärkte reagieren völlig irrational. Die Notenbanken pumpen eine Unmenge Geld in das marode Bankensystem. Selbst offizielle Medien sprechen inzwischen von manipulierten Märkten. Das kann nicht mehr lange gut gehen!

    1,7 - 2.4.2008

    Die Banken verkünden einen Milliardenverlust nach dem anderen, trotzdem steigen die Aktienkurse und der Goldpreis fällt. Nichts, was bisher an den Märkten gegolten hat, rechtfertigt diese Entwicklung. Das Weltfinanzsystem verhält sich völlig irrational. Hier bäumt sich auf, was längst in Agonie liegt.

    1,8 - 25.4.2008

    Aus den USA kommen erste Meldungen über Rationierungen des Reisverkaufs. Die "Rationierung" ist zwar lächerlich, sind es doch laut Fernsehnachrichten (n-tv) 40kg pro Person und Tag, aber immerhin - es zeigt, daß die Zeiten der unbegrenzten Versorgung zu Ende gehen. Gleichzeitig sinken Eurokurs und Goldpreis, während sich das Öl auf hohem Niveau hält.

    1,9 - 22.5.2008

    Ich bin an diesem Mittwoch kurz vor eins an einer Tankstelle vorbeigekommen, da kostete der Liter Super 1,539. Kurz nach sechs, an der gleichen Tankstelle, kostete er bereits 1,549. Mittlerweile habe ich in den Nachrichten gesehen, daß das Rohöl heute über 132 Dollar pro Barrel gegangen ist. Erdöl fließt über den Treibstoffpreis in jede Kartoffel ein, die auf Ihrem Tisch landet, in jedem Stück Brot, in jeder Rolle Klopapier. Wir stehen damit vor einer neuen Runde von Preiserhöhungen, die Kriterien für die Phase 2.

    PS. Der Liter Benzin für fünf Mark war früher einmal eine Horrorvorstellung aus der Folterkammer der grünen Fundamentalisten. Jetzt sind wir bei drei Mark angelangt.

    PHASE 2 - 4. Juli 2008

    Nachdem der Benzinpreis bundesweit die Marke von 1,60 Euro pro Liter übersprungen hat, halte ich die Phase 2 für gerechtfertigt. Wir haben jetzt erkennbare Versorgungsmängel in Deutschland. Diese zeigen sich nicht in Form von leeren Regalen, sondern in Form von Teuerung.

    Für uns ist der Rohölpreis auf den Weltmärkten weniger wichtig als der Literpreis an den Tankstellen. Dieser steigt derzeit schneller als der Rohölpreis, folglich löst er die Mangelerscheinungen aus. Es gibt einen saisonalen Effekt, weil jetzt die Ferien beginnen und zu diesem Zeitpunkt traditionell die Preise erhöht werden. Da allerdings der Ölpreis kontinuierlich ansteigt, brauchen wir nicht zu hoffen, daß wir an den Tankstellen noch einmal niedrigere Preise zu sehen bekommen.

    Ratschläge: (Aus: Der Untergang)

    Sie haben zum Glück mehr Zeit, als wenn ein Krieg ausgebrochen wäre. Deshalb führe ich hier die Ratschläge an, die im Ursprungstext unter Phase 1 angeführt worden sind:

    Kaufen Sie haltbare Lebensmittel ein, auch solche, an die Sie bis jetzt nicht gedacht haben. Fertigbackmischungen zum Beispiel und Trockenhefe, wenn Sie Hefe zufügen müssen. Fünf Pfund Salz und zehn Pfund Zucker, 200 Brühwürfel, gekörnte Brühe oder Soßenpulver sind nützlich, während sich andere Hamsterer jetzt schon um Konserven prügeln. Denken Sie auch an Speiseöl, das können Sie besser lagern als tierische Fette. Legen Sie sich Wasser in 5-Liter-Kanistern zu, die Sie nach Verbrauch wieder mit Leitungswasser auffüllen.

    Denken Sie auch an Knäckebrot (20 Packungen) und Schokolade (50 Tafeln). Das Brot hält sich Monate, die Schokolade Jahre. Zehn Scheiben Knäcke, eine Tafel Schokolade und eine Mutivitaminpille sind zwar nicht das, was die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung als Tagesration empfiehlt, aber ein paar Monate können Sie damit ohne Mangelerscheinung überleben.

    Besorgen Sie sich Bargeld, solange die Auszahlungsautomaten noch welches ausgeben. Überziehen Sie Ihr Konto aber erst, wenn die Finanzkrise deutlich sichtbar wird. Vorher brauchen Sie nicht zu hoffen, daß die Bank am Ende ist, bevor sie Ihnen den Gerichtsvollzieher schicken kann. Das Sparschwein Ihrer Tochter halten Sie als eiserne Reserve für den Notfall vor.

    Wenn Sie Daten aus dem Internet benötigen, legen Sie los. Speichern Sie diese lokal ab oder drucken Sie diese aus. Sie haben Zeit, Sie können überlegen, was für Sie wichtig ist. Eine halbe Stunde pro Tag, ein Artikel, so wächst Ihre Sammlung fortlaufend.

    Als Verwaltungsbeamter oder Bankangestellter sollten Sie sich außerdem ein paar Bücher mit Titeln wie "Ich schreinere alles selbst", "Metallbearbeitung für Anfänger" oder "Mauern leicht gemacht" zulegen, nebst dem darin empfohlenen Werkzeug. Wenn die Krise sich weiter zuspitzt, braucht niemand mehr Verwaltungsbeamte oder Bankangestellte, aber Handwerker werden gefragt sein.

    Tanken Sie Ihre Fahrzeuge voll und füllen Sie einen Reservekanister. Mehr ist gesetzlich nicht zulässig, ein Kanister zu 10 Liter. Sollte die Polizei Sie mit 20 Kanistern erwischen, berufen Sie sich bitte nicht auf mich, denn das ist eindeutig verboten. Obwohl die Heizölpreise sehr hoch sind, sollten Sie Ihren Heizöltank auffüllen, damit Sie gut über den Winter kommen.

    Horten Sie unbedingt die Medikamente, die Sie brauchen. Sie haben noch Zeit, also geht das unauffällig. Legen Sie sich alle zwei Monate einen Vorrat für drei Monate zu, so wächst Ihr Bestand ständig an. Fragen Sie, ob diese im Kühlschrank gelagert werden dürfen. Aber dann bitte kindersicher, Herztabletten sind schließlich keine Kaubonbons!

    Es gibt erste Anzeichen einer Silberverknappung; die Münzanstalten in Kanada (Maple Leaf) und USA (Silver Eagle) rationieren ihren Austoß. Silberkontrakte ("Futures"wink werden nur noch an Industriekunden als Barren ausgeliefert, Normalspekulanten erhalten ausschließlich Papierdollars. Wie lange Gold noch in beliebigen Mengen verkauft wird, kann Ihnen niemand voraussagen.

    Wenn Sie auch nur in Ansätzen an der Zahlungsfähigkeit Ihrer Lebensversicherung zweifeln - kündigen Sie diese! Noch gibt es für Ihr Geld genügend Gold. Vergessen Sie nicht: In Gold we trust - Werterhalt seit 5.000 Jahren!

    2,1 - 27.8.2008

    Weder die Scharmützel in Georgien noch der rasante Preisverfall bei Euro, Öl und Gold konnten diese Phasenerhöhung auslösen, Ursache ist das absolut ungeschickte Verhalten der Bundeskanzlerin und ihre eklatante Führungsschwäche. Jedes freundschaftliche, jedes vrständnisvolle Signal an Rußland würde dort zutiefst erfreut aufgenommen. Statt dessen droht eine Frau Merkel Rußland "ernste Konsequenzen" an - aus der Position einer Maus, die einem Tiger droht. In diesem Fall paaren sich persönliche Unfähigkeit mit striktem Gehorsam, die Selbstdegradierung zur Bauernrolle. Weil Bauern auf dem Schachbrett dazu da sind, um geopfert zu werden, setze ich Phase 2,1.

    2,2 - 18.9.2008

    Der Phasenzähler wird hochgesetzt, weil die ach so großartige staatliche Förderbank KfW noch schnell vor dem Bankrott von Lehman Brothers 300 Millionen Euro an dieses Institut überwiesen hat. Die Amateure haben längst gewußt, daß diese Bank am Ende ist, nur die hochbezahlten Profis haben es nicht kapiert und Geld in ein schwarzes Loch geschickt. Diese Idiotie wäre sogar noch zu verkraften, sie paßt sehr gut zu einer "deutschen" Führung aus Politikern. Noch schlimmer ist, daß der deutsche Einlagensicherungsfonds ebenfalls mit sechs Milliarden Euro an der Pleite einer US-Bank beteiligt ist. Der Sicherungsfonds, der dazu da ist, um die Spargroschen von Witwen und Waisen abzusichern, ist bereits jetzt bis auf 4,6 Milliarden Euro leergeräumt worden, die Banken müssen folglich 1,4 Milliarden Euro nachschießen. Das heißt, Ihre Spargroschen sind darauf angewiesen, daß der Staat Ihnen im Notfall beispringt, also eine Kanzlerin, die bislang vor allem durch Steuererhöhungen und Fernflüge aufgefallen ist.

    2,3 - 6.10.2008

    In einem Punkt hat unsere Frau Merkel recht: Die Bankenaufsicht taugt nichts. Nicht nur die in Amerika, sondern auch die in Deutschland. Die BaFin ist eine Behörde, die - oh Wunder - dem Bundesfinanzministerium untersteht. Und die Vorgesetzte des Finanzministers ist, ja, richtig, die Bundeskanzlerin. Die Finanzkrise ist nicht erst gestern ausgebrochen, sondern vor über einem Jahr. Sie war sogar schon viel länger abzusehen. Das heißt, eine fähige Bundeskanzlerin hätte Zeit gehabt, den Schaden zu begrenzen. Ein fähiger Finanzminister hätte Zeit gehabt, die ihm unterstellte Behörde auf Vordermann zu bringen. Und ein fähiger Verbraucherschutzminister hätte Zeit gehabt, die Sparer besser zu schützen. Getan haben alle drei nichts, weder Merkel, noch Steinbrück, noch Seehofer.

    Mit einer solchen Führung muß ich Phase 2,3 setzen. Wir arbeiten uns nicht aus der Finanzkrise hinaus, sondern immer tiefer hinein. Die Regierung hat keinerlei Konzepte. Jetzt wackelt mit der Hypo Real Estate die erste Bank, die im DAX gelistet ist. Unser gesamtes Bankensystem ist instabil geworden.

    2,4 - 18.10.2008

    Ich habe zwar noch immer keine Bestätigung, daß die Banken eine Direktive erhalten haben, kein Gold bzw. Metall mehr zu verkaufen, aber die Tatsache, daß die Goldhändler im Internet diese ganze Woche über kein Material anzubieten hatten, dokumentiert den Zustand eindeutig. Kein Angebot, bei gleichzeitig einbrechenden Preisen, ist widersinnig. Hinzu kommen Anrufe, in denen mir mitgeteilt wird, daß die neuen Silberzehner von den Banken nur an ausgewählte Kunden und in ganz geringen Mengen verkauft werden, also praktisch unter der Ladentheke.

    Ein weiterer Faktor sind Störungen der internationalen Warenströme durch die Finanzkrise. Der Handel wird über Bankbürgschaften abgewickelt, und Banken, die sich gegenseitig nicht mehr vertrauen, werden sich hüten, füreinander zu bürgen. Deshalb bleiben Schiffe unbeladen...

    Der dritte Punkt ist das hohe Tempo, mit dem das Rettungspaket für die Banken durch die parlamentarischen Gremien gepeitscht wurde. Von dieser Regierung und von dieser Kanzlerin sind wir betulicheres Handeln gewohnt, mit einer derartigen Geschwindigkeit werden nicht einmal Diätenerhöhungen durchgezogen. Das heißt also, die Hütte brennt, und zwar lichterloh. Ich halte die ergriffenen Maßnahmen nicht für grundsätzlich falsch, aber für viel zu früh. Staatsgarantien sind ein Mittel für das Ende einer Krise, nicht für deren Auftakt. Abgesehen davon sollten damit nicht die Banken gerettet werden, denn die haben das Problem verursacht, sondern die Bürger, die unter den Rendite-Spinnereien der hofierten Bankengrößen zu leiden hatten.

    2,5 - 3.11.2008

    Der gewichtigste Grund sind die Ausfälle im internationalen Schiffsverkehr. Die Hafenumsätze sind weltweit um ca. 50% zurückgegangen. Hafenumsätze bedeuten, daß Fracht nicht umgeschlagen wird. Und Fracht, die nicht auf Schiffe geladen wird, kommt in den Handelsmetropolen nicht an. Was dort nicht ankommt, fehlt in den Läden, fehlt im Weihnachtsgeschäft. Die Weltwarenströme kommen ins Stocken, damit fehlt der Nachschub. Bauern in fernen Ländern bleiben auf ihren Ernten sitzen, Arbeiter in anderen Ländern verlieren ihre Anstellung und ihr Einkommen. Die Zeichen stehen auf weltweiter Depression, so wie 1929.

    Unsere Regierung hat als Lösung ein Konjunkturprogramm zu bieten, das allerdings vorerst nicht so genannt werden soll, trotzdem soviel kostet. Neben dem Hilfsprogramm für die Bankmanager über 480 Milliarden Euro gibt es eine Bundesbürgschaft für die Sparguthaben in Höhe von 1.000 Milliarden Euro und eben dieses Konjunkturpaket von 50 Milliarden Euro. Wir bewegen uns damit in der Größenordnung von 1,6 Billionen, dem Betrag der Staatsschulden, die in den 60 Jahren BRD angehäuft wurden.

    Das Problem hinter diesen Schulden ist, daß jemand dieses Geld auf den Tisch legen muß, also ein Gläubiger. Oh ja, die Bundesbürger haben ein Billionenvermögen auf der "hohen Kante" - doch diese Guthaben sind bereits anderweitig verliehen. Eine Bank muß schließlich die Zinsen für die Guthaben erwirtschaften - und das geht nur, indem dieses Geld anderweitig ausgeliehen wird. Wenn Frau Meier 50.000 Euro von ihrem Sparbuch nimmt und dafür Bundesanleihen kauft - also ihr Geld dem Bund leiht - muß die Sparkasse die 50.000 Euro irgendwo loseisen. Das Geld fehlt folglich woanders... Die 50.000 Euro gehen ins Konjunkturprogramm, müssen aber gleichzeitig aus dem Topf der Bankensicherung nachgeliefert werden, weil die Bank sonst ins Schleudern gerät. Woher soll aber nun dieses Geld kommen? Und wenn die Banken fallen, muß die Bundesbürgschaft für die Guthaben einspringen...

    Die Situation gleicht dem Versuch, mit einem 1-Kilo-Feuerlöscher drei Wohnungsbrände zu bekämpfen. Selbst wenn es bei einem Brandherd gelingen sollte, greift das Feuer von anderen Stellen erneut über und macht den Erfolg zunichte. Die Vielzahl an Rettungspaketen läßt sich letztlich nur mit der Druckerpresse finanzieren, mit der Ausweitung der Geldmenge. Das wiederum bedeutet Inflation, eine Verteuerung der Importe - mit dem Ergebnis, daß die Warenströme noch weiter zusammenbrechen, weil das Vertrauen in das Geld der Kundenländer fehlt.

    China kann jederzeit 50 Millionen neue Jobs schaffen - bei der Infanterie. Phase 2,5 bedeutet, daß wir auf der Kippe stehen, zwischen Wirtschaftskrise und Weltkrieg.

    2,6 - 1.1.2009

    Auslöser für Phase 2,6 ist der Krieg Israels im Gaza-Streifen. Die Finanzkrise ist primär eine Vertrauenskrise, bei der Banken zu anderen Banken und Wirtschaftsunternehmen so wenig Vertrauen haben, daß sie keine Kredite mehr vergeben. Zu den menschlichen Verhaltensweisen, die am wenigsten geeignet sind, Vertrauen aufzubauen, gehört eindeutig der Krieg.

    Da Isarel ebenso eindeutig von den Amerikanern unterstützt wird, kann es sich kein arabischer Staatsfonds in den nächsten Wochen leisten, irgendwelche Hilfen für die USA zu vergeben. Angesichts der verfallenen Preise für Rohöl wäre es jedoch eine höchst populäre Maßnahme, die Ölförderung zu drosseln. Das schont zum einen die eigenen Reserven, zum anderen treibt das die Preise in die Höhe. Nach einer angemessenen Frist, wenn wieder Friede herrscht, wird die Förderung wieder aufgenommen und der Ausfall durch die höheren Preise wieder hereingeholt.

    Phase 3 sind merkliche Versorgungsmängel in Deutschland. Krieg bedeutet immer ein Mangel, auch wenn Israel im Weltmaßstab zu den absolut unwichtigen Ländern gehört. Die Emotionen, die mit diesem Krieg verbunden sind, bilden eine Gefahr, die sich in der Realwirtschaft niederschlagen dürfte. Ich bin der Ansicht, daß mit diesem Krieg der Rubikon überschritten wurde, wir also jetzt in die Krise


    betrachte deine umwelt genau ^^

  1. Anonym sagt:

    Off Topic

    bei welt online könnt ihr über die Politmarionetten Steinbrück, Kauder, Ferkel, Poppowelle und Steinscheisser
    anhand von Schulnoten 1 - 6 abstimmen "Wie agiert dieser Politiker bei der Bewältigung der Finanzkrise?"

    http://appl.welt.de/abstimmung/index.php?abstimmung=politiker04

    Gebt man ihnen eine 6 und will das Gesamtergebnis sehen, kommt die Meldung:
    "Wegen Wartungsarbeiten zur Zeit nicht verfügbar"

    ein Schelm wer Arges dabei denkt...

  1. Observer sagt:

    An das putzige Menschlein der/die um 21:29 was von Begegnung erzählt:
    Wo zum Teufel bist Du denn aufgewachsen? Ich wohne in der Aglomeration zwischen Zürich und Baden. Da ist voll das Ausländergetto. Man trifft kaum noch Schweizer. Ganz schlimm ist die Jugend. Man hört nur noch: "Jou Mann isch voll krass" oder "hey hasch du voll krass BMW".

    Ich musste mir ein Postfach zu legen, weil diese Leute einem alles aus dem Briefkasten klauen. Wenn dann jemand mal die Polizei holt, dann nehmen die Eltern ihre Kinder auch noch in Schutz. Egal ob sie sich daneben benehmen oder stehlen.

    Hier ein kleine Anekdote, als unser Dorfsherif bei einer Albaner-Familie an die Tür klopfte um den Eltern nahezulegen, etwas besser zu den Kindern zu schauen, damit sie keinen Blödsinn mehr machen. Die Antwort des Vaters: "Du bist ruhig, in 10 Jahren trage ich Deine Uniform". Noch fragen? So haben diese Leute auch den Kosovo "infiltritert". Vermehren sich wie die Karnikel, bekommen die Staatsbürgerschaft und irgendwann bilden sie die Mehrheit, ohne dass es jemand merkt.

    Tja, solche Sachen stehen nun mal nicht in Eurem allseits geliebten Blick oder 20Min. liebe Eidgenossen.

    Aber wir wollen jetzt mal nicht von Albanern reden, sondern um dieses NEIN zu Bulgarien und Rumänien. Ich als schon lange Eingebürgerter (Ex-Jugo) ohne Schulden, eigenem Auto ohne Leasingvertrag, mit sauberen Leumundszeugniss, hier geboren und aufgewachsen empfehle allen Schweizern ein NEIN am 8.2.09

    Eins ist definitiv klar: Das Armenhaus EU kann es sich nicht leisten, es sich mit der Schweiz zu verscherzen. Wir könnten ja androhen, dass all die Grenzgänger aus Deutschland, Italien, Österreich und Frankreich nicht mehr hier arbeiten dürfen. Die EU hätte dann ein dickes, fettes Problem.

    Die EU Länder sollen erstmal "kompatibel" mit der Schweiz werden, dann können wir ja weiterschauen.

  1. Anonym sagt:

    Kurz und bündig aber glasklar.

    Ihr habt nicht alle Tassen im Schrank, wenn Ihr mit Ja stimmt.

    Schaut mit offenen Augen über die Grenze Richtung EU und Ihr seht, wie es Euch in Zukunft ergehen könnte.

    Mir die Zeit für eine eingehende Begründung zu nehmen erspare ich mir.
    Dummköpfe sind nicht zu belehren.

  1. Architekt sagt:

    Observer, 23.33

    Selten so viel Mist auf einem Haufen gelesen. Vor allem die letzten zwei Absätze deines polemischen Aufschreis zeigen, dass du von der schweizerischen Wirtschaft keinen blassen Schimmer hast. Solche "Schweizer", wie du einer bist, gehören des Landes verwiesen, denn sie tragen in keinster Weise unserer Kultur bei!

    Übrigens, hättest du ein paar Franken Schulden gemacht, hättest du dir möglicherweise eine bessere Wohngegend leisten können, in der die Prospektwerbung, Rechnungen und Behördenschreiben nicht aus den Briefkästen verschwinden. LoL

    Freeman, keine Sorge, unsere Souveränität bleibt unangetastet! ;-)

  1. charlie2705 sagt:

    Liebe Schweizer!

    Ein gut gemeinter Rat, stimmt: "Nein"!

    Ihr habt es gut, Ihr dürft (noch) abstimmen.

    Wir Deutschen haben keinen souveränen Staat (bei uns gelten noch Alliertengesetze, SHAEF, steht sogar im Grundgesetz, dass diese Gesetze über dem Grundgesetz stehen),

    wir haben keine Verfassung,

    wir haben keine Staatsbürgerschaft (in unserem Paß steht "deutsch" statt "Deutsche(r)", können uns aber ein Papier beantragen, in dem uns die Staatsbürgerschaft bestätigt wird,

    wir haben keine Volksabstimmungen (hätte man uns gefragt, wäre so manches nicht zustande gekommen, z.B. waren ca. 69% gegen den (T)euro!)

    Was alles auf Euch zu kommt, haben schon etliche Kommentatoren in diesem Post angekündigt, ich brauch's nicht wiederholen. Siehe zum Beispiel:

    vt/wien 2. Februar 2009 14:43


    Die Dänen und die Briten stimmten gegen Einführung des Euros. Super.

    Die Irländer stimmten gegen den EU Vetrag. Spitze.

    Seid froh, dass Ihr noch abstimmen dürft. Zeigt's den Politkern, das man nicht alles mit dem Volk machen kann.

    Liebe Schweizer, ich habe Euch schon immer bewundert, und geachtet. Enttäuscht mich nicht, stimmt mit "Nein". Ich werde Euch immer noch achten, solltet Ihr anders wählen, die Bewunderung würde aber einen leichten Knacks erleiden.

    Liebe Grüße aus Süddeutschland von Charlie

  1. Anonym sagt:

    @ 23.33

    nicht zu vergessen, wenn wir die alpenrouten dicht machen...

    das wollen sie uns ja auch noch unterjubeln, die 60 tönner......

  1. Bernd sagt:

    1. Zum Grundsätzlichen

    Wie lange wollen sich die auf dem geographischen Gebiet namens Europa von EU- Diktatoren in Brüssel am Nasenring durch die Arenen führen lassen?

    Ziel des ganzen Abenteuers ist ein neoliberales Europa, in welchem Arbeitskräfte sich auch um die geringst entlohnten freien Arbeitsplätze prügeln und vielleicht sogar bitten, noch weniger zahlen zu dürfen, damit wenigstens zum Teil ihr Lebensunterhalt gesichert ist.

    Damit alles nicht zu sehr ausufert, gibt es die Agenda 21, die über den Welthandel und die Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten zwingend geringste Löhne erfordert.

    Dieses perfide und etwas komplizierte Spiel muss nur einmal richtig den Bürgern erläutert werden; selbst Professor Werner, in Deutschland bekannt als "Papst für das bedingungslose Grundeinkommen" kannte die Agenda 21 nicht! Wer die wirtschaftlichen Gesamtzusammenhänge nicht kennt und in seine Überlegungen einbezieht, der ist nicht in der Lage, sachorientiert abzustimmen.

    2. Zur Wahl
    Ich bin enttäuscht, dass auch in der Schweiz dieselben miesen Tricks angewendet werden, wie in allen anderen Staaten dieser EU. Bisher galt wirklich meine größte Hochachtung vor der Demokratiepraxis in der Schweiz und ich dachte, der Leser, der hier von Deutschland als Bananenrepublik sprach, hat vergleichsweise absolut recht!
    Man kann aber an dieser trickreichen Wahl erkennen, wie viel Druck hinter den Kulissen ausgeübt wird.

  1. Anonym sagt:

    @21:29

    da musst du genauer lesen! es heisst PERSONENfreizügigkeit.
    Das hat mit Menschenrechten nichts zu tun! Menschenrechte hast du so oder so und die Bewegungsfreiheit auch. Menschen sind immer willkommen! Aber es geht hier um Personen, denn für die muss der Staat sorgen.

    Denk mal drüber nach.

    Für den Schweizer Staat und für die Schweizer Personen ist ein NEIN wichtig. Steht alles im Blog.

    gruss

  1. Anonym sagt:

    Ich stimme NEIN, lasse mich nicht anlügen und erpressen. Solche Pakete haben sie schon gemacht mit 80/120 und 100/130 nachdem man dem Volk (Kopp) erzählte es sei wegen dem Waldsterben, Borkenkäfer und all so Mist. Hier geht es um das Prinzip. Entweder wir sind mündig oder wir lassen das bleiben mit der direkten Demokratie. Dann müssen wir allerings zuerst den Saustall da oben richtig ausräumen.

  1. Anonym sagt:

    Mit den Schweizer kann man das machen, ist wie eine Kuh, darum heisst es ja auch Kuhschweizer oder Kuhschweizerdütsch, da gehe ich jede Wette ein.

    Ich mache vielleicht einige Scheinfirmen auf für Rumänen und Bulgaren, wird sicher ein lukratives Geschäft.

    Also nicht's für ungut, vergelt's Gott.

  1. Anonym sagt:

    ACHTUNG ACHTUNG

    wichtige Nachricht an Freeman

    Ich habe aus vertrauensvoller Quelle erfahren, dass Deutschland eigene Waffen besitzt und entwickelt, die sie gar nicht besitzen dürfen. Ein Insider meinte, es gibt internationale Verträge, nach denen Deutschland nur Raketen und co. haben darf, die eine bestimmte Reichweite niicht überschreiten!

    Was da jemand was genaueres drüber?

    Wenn es stimmt, dann hat Deutschland Waffen, die gegen diese Verträge sind.

    Wisst ihr worauf ich hinaus will?

    Hört sich jetzt erstmal unwahrscheinlich an,aber KÖNNTE das nicht mal eine Kriegsbegründung sein?

    Massenvernichtungswaffen im Irak
    und verbotene Waffen in Deutschland?

  1. Chemiestudent sagt:

    "Anonym hat gesagt…
    habe mir lange den Kopf zerbrochen zuerst wollte ich auch Nein stimmen, dann habe ich aber doch Ja...
    Falls es abgelehnt wird wie hoch sind die Chancen dass die ganzen Bilateralen den Bach runtergehen? Darum hab ich mich für das ich hoffe "kleinere Übel" entschieden!?!
    2. Februar 2009 14:24"

    Emmmm Emmmm.... ich bin deutscher und ich liebe meine Heimat und will hier keinesfalls Weg obwohl die Schweiz natürlich verlockend wäre.

    Denkst du auch mal drüber nach wieso so viele von uns zu euch kommen ? Aus Deutschland,der EU "dem Hort der glückseeligen"

    Wir kommen zu euch weil ihr gerade NICHT in der EU seid !! Wir kommen zu Euch weil die Politik der EU uns fickt !! Wir sind die "Polen" bei euch das ist mir klar. Aber wieso werden wir denn dazu. Wie kannst du nur mit JA stimmen... des würde nur funktionieren wenn du der Meinung bist es ist sinnvoll das eigene Land zu vernichten damit dann keine Einwanderer mehr kommen weils bei euch dann irgendwann genauso scheiße ist wie bei uns in Deutschland oder anderen EU Ländern.

    Wäre ich Schweizer würde ich mit NEIN stimmen. Behaltet euere Unabhänigkeit , behaltet euere Rechte uns hat man sie doch schon lange genommen. Und vorallem sollten wir deutschen & schweizer uns nicht von unseren Politikern uns gegeneinander aufhetzen lassen. Die Politik in Deutschland hat ne schlechte zustimmen , das sich an unseren System nichts ändern hat auch viel mit dem Wahlrecht zu tun in dem die SPD/CDU durch die Direktkandidaten ohnehin fast 50 % der Sitze erlangen egal wie dann die eigentliche Parteinwahl ausgeht.

    Liebe Schweizer , rettet euer Land. Wir deutschen habens nicht geschafft weil wir zu schwach waren und uns nicht gegenseitig mobilisiert & unterstützt haben. Sprecht mit den Nachbarn , erklärt ihnen die Lage , jeder kann seinen Beitrag leisten genau wie Freeman auch wenn ihr vielleicht nur ein paar Leute erreicht. Ihr habt doch sicher Bürgerversammlungen , Stammtische uvm. wo ihr das alles zur Sprache bringen könnt.

    ps: das kleinere übel.... bei uns wählt die Masse schon Jahrzehnte das kleinere Übel und das Ergebniss ist ein massiver Abstieg.

  1. Anonym sagt:

    Wenn abgestimmt wurde wird hoffentlich das Ergebnis gepostet.

    ich habe da übrigens so ne wage Vermutung. Wenn ein NEIN rauskommt wird bestimmt wieder neu abgestimmt mit verändertem text oder so.
    Typisch EU-like halt. Oder die machen das so, dass sie die Wahl umgehen und es im Parlament abwickeln können. Oder wieder den text so ändern, dass man ihn 1. nirgends findet, er 2. fast unlesbar ist und 3. viel zu wenig zeit bis zur Abstimmung ist um es überhaupt auch nur bis zur Hälfte zu lesen.

  1. Anonym sagt:

    Danke, dass du auch solch wichtige Dinge so klar machst und klar stellst - Deutschland ist da ja längst verraten und verkauft und es ist ja wohl ein Teil des Plans, die einzelnen Völker und Regierungen zu schwächen und destabilisieren, evtl. auch mafiöse Strukturen rein zu lassen.. um durch "Teile und Herrsche" wieder mehr macht ausüben zu können.

  1. Anonym sagt:

    Hallo zusammen

    Ich bin mir auch nicht sicher, wie ich stimmen soll. Es gibt soooo viele verschiedenen Ansichten für ein Ja oder ein Nein.

    Was ich einfach nicht so schön finde ist der jeweilige Abstimmungskampf der SVP und Ihre gewählten Logos und Motive.

    Diesbezüglich habe ich eine witzige Website gefunden, welche dieses Thema soverän aufgreift.

    www.rabenpick.ch

    Schaut es Euch mal an. Es wird Euch die Entscheidung nicht abnehmen, aber es bringt ein bisschen Spass in ein kritisches Thema.

  1. Anonym sagt:

    Hoffentlich haben die Schweizer genug Hirn,wenn sie schon die Chance haben,zu wählen!

  1. Anonym sagt:

    Warum habt ihr Schweizer Euch in dieses Europa-Schengen usw. Kuddel-Muddel reinziehen lassen ?
    Ich hab früher im Schweizer Grenzgebiet gewohnt und fahre jetzt immer wieder für Natursport in die Schweiz.
    Damals wie heute empfand und empfinde ich die Schweiz als ein Land das offen ist, offen Fremden gegenüber, offen der eigenen Jugend gegenüber ( was man in Deutschland nicht behaupten kann )
    Dazu sage ich jetzt ohne Übertreibung: In der Schweiz kannst du alles verlieren. Du wirst deine Sachen trocken und gebügelt wieder bekommen, mit einer Schoki drinnen.
    Behaltet Eure Identität, den charmanten Schweizer Style, Eure überragende Kulturelle Offenheit, Eure Plebiszide.
    Passt auf Euch auf und seid Wachsam das ihr Euch nicht reinziehen lasst, in ihre Aufmarschpläne.
    Bleibt Neutral !!!

    m.

    http://de.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I

  1. Chris sagt:

    Wenn man "rabenpick" in google eingibt, kommt man auf die Seite
    http://www.bilaterale.ch/de/

    Das ist sicherlich das Nest, aus dem dieser Hansel stammt, der seinen Gutmensch-Unsinn gestern um 14:24 und 21:29, und heute um 10:13 hier abgelassen hat.

    Ich weiß nicht, ob das jetzt gut war, das hier zu erwähnen, aber vielleicht sollten diese Auftragsschreiber wissen, wie leicht sie zu identifizieren sind.

  1. Beatus sagt:

    Hallo zusammen
    Ich habe Ja gestimmt ! Ich bin zwar absolut gegen den EU-Beitritt und finde das Päckli ebenso Erpressung, finde aber, dass wir mehr Selbstvertrauen aber auch Solidarität zeigen sollten! Wie kann man wegen eines Zufalls (Geboren in der Schweiz) glauben, dass nur Wir das Recht auf Wohlstand und Reichtum haben und die Anderen sollen mal bleiben wo Sie sind (Afrika, Osteuropa etc.).
    Dies ist für mich ein ebenso elitäres Verhalten wie von der sogenannten Welt-Elite !

    Wir sollten besser versuchen, einen Beruf auszuüben, der uns 100% entspricht und gefällt (z.B. als Selbständiger), dies kann längerfristig nur zu Erfolg führen! Leider fühlen sich die meisten aber gezwungen einen 08/15 Job zu machen um den Standart zu halten und sind nicht bereit Risiken einzugehen. Dies führt zu Angst vor Jobverlust, Ausländern etc.

    Ich hoffe Ihr habt schon mal vom Grundgesetz des Magnetismus gehört.

    Wenn Ihr jetzt die ganze Zeit mit negativen Gedanken verbringt, ist es absolut klar, dass Ihr das Negative anziehen werdet.

    Die Zeit könnt Ihr besser nützen um euer eigenes Leben positiv auszurichten und zu machen was Ihr wirklich wollt, nicht was Ihr müsst.

    In diesem Sinne, bringt euren Arsch hoch und verwirklicht eure Träume, Jetzt !

    Liebe Grüsse eines Bauernsohns der sich vor 2 Jahren seinen Lebenstraum verwirklicht hat (Praxis im Gesundheitsbereich)

  1. Anonym sagt:

    Die meisten Bulgaren sind sehr patriotisch eingestelt und wollen Ihr Land nicht verlassen entngegen der Hoffnungen der EU. Weil sie unsere Hochqulifizierte Arbeitskräfte abwerben wollen und Bulgarien zu einer Kolonie von Dienstleistern (Tourismus) umwandeln wollen. Bulgarien war 1989 in der Wertung der industrielsten Ländern auf Platz 22 der Welt gewessen vor Ländern wie Portugal, Dänemark, Belgien, Griechenland und (sorry) der Schweiz. Im Jahre 2005 schaften es unsere Politiker mit hielfe des Planes von Rahn und Utt uns auf Platz 86 der gleichen Wertung zu bringen hinter Ländern wie Angola, Lybien und Syrien. Die gesamte Industrie wurde vernichtet und ca. 700.000 Hochqulifizierte Ingenieure, Chemieker und Profesorren sind in die USA und EU Ausgewandert. Dieser Plan sah vor das die Bulgarische Bevölkerung durch Hunger, längst ausgelöschten Krankheiten und Sozialen Umständen von 9,4 Millionen Einwohnern auf 5 Millionen reduziert wird bis 2000.
    Doch die Planer dieses Genozids rechneten nicht mit dem einem Faktor der das Bulgarische Volk über Jahrhunderte (Bulgarien wurde 681 gegündet und ist somit eines der älteste Länder Europas) hat überleben lassen: Der Balkan Mentalität.
    Der Plan sah vor das die Bulgaren ohne Arbeit aus Panik anfangen würden Ihre Häuser und Wohnugen zu verkaufen und sich Massenhaft durch Kredite verschulden würden. Nichts davon ist eingetretten den die Leute gaben Ihr Eigentum nicht weg(die Häuser und Wohnugen in Bulgarien wurden den Menschen unterm Kommunismus für Spotpreise verkauft und sind zu 100% Eigentum der Menschen, 1989 besassen 98% Prozent der Bevölkerung Eigentumswohnugen 2005 waren es 92%) Die Bevölkerung Bulgariens iat zwar auf 7,5 Millionen gefallen aber viele der Ausgewanderten Bulgaren kehren langsam wieder nach Bulgarien zurück um dort am aufbau mitzuwirken. Ich selber wohne seit 6 Jahren in Deutschland und plane nach dem Abschluss meines Studiums wieder dorthin zurückzukehren, denn das ist meine Heimat und dort möchte ich meine Kinder grossziehen.
    Hier ein Link zum Thema des sogenanten "Bulgarian Economic Growth and Transition Project" von Rahn and Utt
    der den Wandel von Bulgarien beschreibt:
    http://www.currentconcerns.ch/index.php?id=578
    und ein Video im Stil von Zeitgeist wie sich die Bulgaren langsam gegen den Polizeistaat wehren:
    http://de.youtube.com/watch?v=D3r6gtFuwiE

    Viele Grüsse in die Schweiz

  1. Anonym sagt:

    @ Architekt hat gesagt...

    """Übrigens, hättest du ein paar Franken Schulden gemacht, hättest du dir möglicherweise eine bessere Wohngegend leisten können, in der die Prospektwerbung, Rechnungen und Behördenschreiben nicht aus den Briefkästen verschwinden. LoL"""

    Du mit Deinem "Schuldenmachen" und dann läuft´s auch im Deinem "Sicherheitsghetto" nach Deinen Vorstellungen? Wach mal auf! Sehr eindimensional ... Du wirst auch noch merken, dass man Geld nicht essen kann! Handelst Du als Architekt auch so für Deine Kunden?

    Klar werden die Schweizer, weil sie wirklich clever sind, mehrheitlich mit NEIN stimmen!

    Gruss
    Max Risk

  1. Anonym sagt:

    @Beatus:

    "wir mehr Selbstvertrauen aber auch Solidarität zeigen sollten!"

    Wenn sie schon unbedingt die Solidarität zeigen wollen, dann sorgen sie dafür, dass auch die Ärzte aus Osteuropa zu gleichen Konditionen in der Schweiz arbeiten, wie sie, das gilt auch für andere Berufe. Ein Beispiel aus Deutschland, die Metzger aus Tschechien werden nach Bayer gefahren und arbeiten sie für einen Bruchteil der deutschen Löhne, ist das solidarisch.

    "Wie kann man wegen eines Zufalls (Geboren in der Schweiz) glauben, dass nur Wir das Recht auf Wohlstand und Reichtum haben und die Anderen sollen mal bleiben wo Sie sind (Afrika, Osteuropa etc.)."

    Der "Reichtum", im Übrigen mit UBS nicht mehr lang, haben sie auch nur deswegen, weil die Schweiz sich um die "Afrika, Osteuropa etc." schon längst kümmert, die Waffenlieferungen und die Beteiligungen an den Raubgeschäften wie Chodorkovsky (Russland) inklusive. Da gucken sie sich mal die Afären.

    "Ich habe Ja gestimmt ! Ich bin zwar absolut gegen den EU-Beitritt" aber für die billigen Nutten aus Osteuropa und Afrika. Auch die Verbrecher aus diesen Ländern sollen leichtere Zugang zum Schweizermarkt haben, nicht nur die edlen Kriminellen wie Hasim Thaci aus Kosovo. Das ist die richtige Schweizersolidarität.

    Es werden aus Rumänien nicht nur freizügig die Bettelkinder nach Westen transportiert, da kommen auch Einbrecherbanden, die sich bei Gefahr zurück nach Rumänien ziehen können. Es gibt kein Instrumentarium diesen neuen Phenomänen zu begegnen.

    Na gut, man kann nachdenken was man tut, man kann auch Ja stimmen. Weil sie nicht wissen, was sie tun.

    Die Personenfreizügigkeit hat einen sicheren Gewinner, die KRIMINALITÄT und das das wichtigste Ziel. .

  1. Anonym sagt:

    Mein "Nein" zur Personenfreizügigkeit ist so sicher, wie das "Amen" in der Kirche!

    Ich lass mich nicht so leicht kaufen von diesem Machtapparat aus Politik und Wirtschaft inkl. EU-Club. Die Werbemittel zur Befürwortung sind geradezu immens.

    Mir tut es weh, wenn ich seh das viele Stimmbürger eigentlich von der ganzen Abstimmungsvorlage nicht ganz überzeugt sind, die Folgen noch nicht abschätzen können und trotzdem ein "Ja" in die Urne werfen.

    Möglicherweise sind das dann genau die wenigen Stimmen die dafür gesorgt hätten, dass die Vorlage nicht zu stande kommt.

    Im Nachhinein nützt es euch nichts mehr, wenn ihr "Ja" gestimmt habt und wir finden uns Mitten in der EU-Diktatur wieder.

    An alle die Abstimmen können und "Ja" stimmen: Wieso hört ihr nicht auf die vielen kritischen Kommentare hier, die Deutschen werden wirklich wissen von was sie reden, denn sie müssen alles am eigenen Leib erfahren!

    Billett: 1 Mal EU - EINFACH
    Hoffentlich überlegt ihr euch das gut, denn es gibt KEIN RETOUR-Ticket zurück!

  1. dummschwätzer sagt:

    Hi Leute

    Ich glaube, viele verwechseln die Abstimmung am 08.02.09 mit der Wohlfahrt!
    Auch ich würde gerne in Utopia leben, wo Milch und Honig fliesst, alle Menschen "gleich" sind und sich gemeinsam für eine "Weiterentwicklung" einsetzten, wo absolute Harmonie, Friede und Eintracht herrscht. Aber da ich realistisch bin, weiss ich, dass dies eben (noch) ein "UTOPIA" ist!!! Wieso nehmen wir nicht einfach 10-20Millionen Kinder aus Schwarzafrika auf, denen geht es noch schlechter als den Menschen in Ost-Europa. Wir wären sicher die "kings" in der Welt, alle würden uns für unsere Selbstlose Lebensart in den Himmel loben und einige Poster hier drinn könnten sich anerkennend ob ihrer Wohltätigkeit auf die Schulter klopfen....
    Bei dieser Abstimmung geht es in erster Linie UM DIE SCHWEIZ, um unsere Werte, die mit viel Schweiss und Blut die Letzten zig Jahrzenten (oder Jahrhunderten)verteidigt wurden!
    Kapiert ihr es nicht oder seit ihr einfach Feige?
    Man will die Schweiz einbinden, damit ein Vollbeitritt irgendwann unumgänglich ist und wir unsere Freiheit, wie die Deutschen auch, am Hindukush verteidigen dürfen - natürlich neutral!!! Falls euer Hirn schon die Konsestenz einer zwölfjährigen Wassermelone hat, erinnere ich euch gerne an folgendes:
    -Im zuge der Anpassungen an die Bilateralen 1 wurde das LEBENSMITTELRECHT (kein Bestandteil der Bilat1) angepasst, z.b. gibt es KEINEN Grenzwert mehr für Nitrat! Weiter darf Antibiotika belastetes Fleisch und Käse seit dem in der Schweiz OHNE Dekleration verkauft werden! Auch Lebensmittel mit dem Gift Tartraztin (für Kleinkinder gefährlich!) darf OHNE Deklaration verkauft werden!
    -Weiter wird das Gentechnik Moratorium und andere mehr unterlaufen! In dem Zusammenhang denkt daran, dass in Grossbritannien jetzt das legalisiert wurde, was unsere Moralapostel immer verneinten! Nun, in GBR darf man nun Menschliches Erbgut mit Tierischem kreuzen - zum Wohle der Menschheit versteht sich!
    -Der Wegfall der Techn. Handelshemmnisse (Bilat1) gilt für alles ausser: Automotive, Lebensmittel UND PHARMA! Arme Europäer, wenn die wüssten, dass ihre Ponstan schlechter sind als unsere...(SATIRE)
    Es gilt nur dort, wo keine Mächtige Lobby Angst um ihre Pfründe hat..
    Ich klönnte noch einige Gesetze rezitieren, die nichts mit den Bilateralen zu tun haben und trotzdem "EUisiert" wurden, da (Gesetze) muss man ja das Volk auch nicht befragen, und wenn schon, wenn im 20min. steht "es ist gut", dann ist das auch so und darf nicht hinterfragt werden, es sei denn Du bist ein Rassist, Egoist etc...
    Überlegt euch, wieso kommen viele aus dem Gutmenschen Staat EU, in dem Gem. Beführworter Milch und Honig fliesst zu uns? Nur wegen mehr Kohle die Heimatverlassen?!?!
    Überlegt euch gut, was ihr wählt, es geht um viel mehr als "nur" die Bilateralen - es geht um unsere Souveränität und autonomie! Wie weit die Schweiz EUDSSRisiert wurde sieht man ja schon daran, dass wir Gesetze "autonom nachvollziehen" - in der Eu werden diese Vollstreckt!
    Wir sind der zweitwichtigste Handelspartner (bald der wichtigste, wenn USA fällt) der EU. Meint ihr wirklich, die Riskieren jetzt in der kommenden Kriese einen drastischen Einbruch in einem der wenigen Ländern mit einer Sparquote (wo man noch lange auf "pump" konsumieren könnte)?
    Die EU profitiert ganz gewaltig von den guten Beziehungen der Schweiz, auch finanziell!
    Falls sich die EU nach einem NEIN genötigt sehen sollte, Wirtschaftssanktionen durchzuführen, dann kein Problem!
    - Den Alpenschutzartikel umsetzen (ups, reicht gerade noch für den Schweizerischen Schwerverkehr mit 650'000Kontingenten... :-) )
    - Falls nicht alle Kontingente an Schweizer vergeben werden, dann dürfen diese an einer Börse ersteigert werden! min. 1Sfr. Pro Tonnenkilometer....oder über Frankreich / Österreich nach Italien....
    -Quellensteuer? Wieso denn, wir sind ja nicht Mitglied im EU-Club...
    -und und und
    Wir können die selben "Waffen" nutzen, wie sie auch! Nur, dies braucht halt "Eier" in der Hose. Leider leben wir ja (siehe Posts; eigentlich Nein, aber dann halt doch...) in einer Gesellschaft aus Eunuchen - Wissen wies geht, aber unfähig zu vollziehen! :-) (By Volker Piesper)
    Bei EU kritischen Beiträgen schreien sich 80% der User in diesem Blog den Hals raus, was man nicht alles müsste, sollte, wollte....
    Wenns dann jedoch hart auf hart kommt, stellt man fest, dass von diesen 80% wiederum 80% Heuchler sind, einfach nur rosinenpickende Schreihälse, die ihr Fähnlein in den Wind stellen und sich gerne reden hören! Wie viele haben den Iren in diesem Forum Gratuliert, nur um Ihnen indirekt mit einem Ja am 8.Feb. das Messer in den Rücken zu stossen? Wie viele Haben sich über den Mut eines Vaclav Klaus gefreut, nur um seine Position zu torpedieren?
    Helfen wir allen EU-kritischen Menschen in derselbigen, in dem wir mithelfen, diesen Moloch zu zerstören oder mindestens zu stören! Schmeissen wir unsere Sabotten ins Getriebe und bringen es zm erliegen! Doch leider kenn ich den Zeitgeist in diesem Land. Wachstum ist Geil, egal wie wir es generieren, hauptsache Wachsum auf Teufel komm raus...
    Meine Beurteilung über die Schweizer fällt etwa gleich aus, wie die des C.F. von Weizäckers über die Deutschen! Eine Gesellschaft von 20min. lesenden Eunuchen....

  1. Anonym sagt:

    Bischen Offtopic, aber sehr interessante Audio-Dokumentation aus dem Geheimarchiv zur Historie Europas:

    http://de.youtube.com/watch?v=co2gNrF3wbw

    Und noch andere Teile dort....

  1. dummschwätzer sagt:

    Was ich vergass zu erwähnen...

    http://www.come-to-switzerland.com/

    Ich weiss jedoch nicht, ob dies nicht auch eine "False Flag" aktion eines Schweizers ist...Besorgnisserregend auf jeden Fal...

  1. Anonym sagt:

    Es gibt keinen Automatismus !
    Wir Schweizer haben uns nichts sagen zu lassen.
    Wir sind frei und unabhängig.
    Und wir sind nicht Mitglied der EU.
    Von mir gibts ein klares NEIN.

    Politiker sind ein verlogenes und korruptes Pack.
    Gell Couchepin ? (Bilderberger)

  1. Anonym sagt:

    Hmm... klingt schon irgendwie komisch
    "Personenfreizügigkeit". (geniale Wortschöpfung)

    Mann könnte meinen die Schweizer stimmen ab ob alle nackt herum laufen sollen.

    In dem Fall wäre mir aber auch nicht klar ob nun JA oder NEIN :-D

  1. Anonym sagt:

    ich noch mal,
    möchte den Eröffnungsartikel von Freeman in Erinnerung rufen:

    "Jetzt hat das Parlament einen fiesen Trick angewendet und zwei Entscheidungen in einer verpackt. Der Stimmbürger wird gezwungen, über die Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien zu stimmen, zusammen mit der Verlängerung des Abkommen über die Personenfreizügigkeit auf die bisherigen EU-Mitglieder, um ein JA für beide Vorlagen zu erzwingen. Das ist eine Erpressungsvorlage ...." etc.

    Wenn ich Schweizer wäre würde ich aus oben genannten Grund schon mit nein stimmen.

    Es ist in der Tat eine Erpressungsvorlage.

    Und ihr werdet Euch am Hindukush wiederfinden wenn ihr nicht aufpasst.
    Der Vorredner hat da gar nicht unrecht.
    Sie werden Euch zwingen BSE-verdächtiges Fleisch zu importieren,
    Brüssel wird Euch vorschreiben wie ihr Eure Betriebsräte zu wählen habt und Euch zwingen Niedrigstlöhne zu akzeptieren.
    Working Poor?? Gibts bei und seit der Euroeinführung massiv.
    Und die Einführung des Euro war eine versteckte Währungsreform.
    Jeder in Deutschland wird dir sagen das dieser Euro 30% weniger Wert Kaufkraft hat als die D-Mark.
    Man sah es nach der Umstellung direkt im Einkaufswagen.

    m.

  1. Anonym sagt:

    Am 26. Mai 1992 hat die Schweiz ohne Volksabstimmung bei der EU offiziell ein Beitrittsgesuch deponiert. Nach verlorener EWR-Abstimmung hat der Bundesrat das Gesuch dann am 6. Dezember 1992 "eingefroren". Seither wurde der Rückzug dieses Beitrittsgesuchs mehrmals ohne Erfolg gefordert.

    Solange das Gesuch einfach liegen bleibt, muss verstärkt angenommen werden, dass die fortschreitende Angleichung unserer Regeln an die EU-Rechtssprechung, die Preisgabe von schweizerischen Wettbewerbsvorteilen und die Untergrabung der direkten Demokratie unseres Landes nur dazu dienen sollen, die Schweiz durch die Hintertür in die EU zu führen. Da diverse politische Kreise im Inland bei diesem Versteckspiel mitspielen und deshalb auch die anhaltenden Erpressungen aus Brüssel und Berlin akzeptieren, verstärkt sich dieser Eindruck zunehmend.

    Mit der Annahme der von der SVP-Fraktion eingereichten Parlamentarischen Initiative zum Rückzug des EU-Beitrittsgesuches können die anderen Parteien nun zeigen, dass es ihnen ernst ist mit der Fortführung des bilateralen Weges. Diese Verträge müssen wieder ihren ursprünglichen Zweck erfüllen und als Gegenvorschlag zum Beitritt gesehen werden. Die hinterhältigen und verschlagenen Aktionen derjenigen, die über die bilateralen Verträge einen EU-Beitritt vorantreiben, müssen gestoppt werden. Diese Kreise verkaufen die Schweizer Identität und missachten den Volkswillen in grober Arte und Weise. Denn unsere Stimmbürger haben klar entschieden, der EU nicht beitreten zu wollen, um unserem Land auch mittel- und langfristig ihre Freiheit und mehr Handlungsspielraum zu erhalten!

  1. Anonym sagt:

    und aus dem Tagblatt (SG) vom 21. Januar:

    Bern. Das vom Bundesrat 1992 eingereichte Gesuch um Verhandlungen über einen EU-Beitritt soll in Brüssel bleiben. Die Aussenpolitische Kommission (APK) des Nationalrats lehnt eine parlamentarische Initiative der SVP für einen Rückzug des Gesuchs ab. Wie die Parlamentsdienste mitteilen, beantragt die APK mit 13 zu 8 Stimmen bei 3 Enthaltungen, der Initiative keine Folge zu geben. Das Gesuch habe heute keinerlei Wirkung und greife der Europapolitik in keiner Weise vor, heisst es.

    Ein Rückzug wäre zudem kontraproduktiv für die Interessen der Schweiz, da er ihrem Ansehen schaden und negative Reaktionen der EU auslösen würde. Dies würde die Weiterführung des bilateralen Weges erschweren, und zwar gerade in einer Zeit, da genügend Streitpunkte zur Diskussion stünden. Schliesslich gebe es keine neuen Fakten, um die Debatte wieder aufzunehmen.

    -----

    dass das Volk bei dieser Abstimmung erpresst wird, sollte jetzt jedem klar sein...

    NEIN stimmen!

  1. Roman sagt:

    Off Topic:

    Servus,

    Was habt ihr letztes Wochende gemacht ;-)

    http://video.google.de/videoplay?docid=-93264913928974628&ei=YI2ISeakHZfE2AKs7JX2Cg&q=Attac+N%C3%BCrnberg+-+F%C3%BCrth+Aktion%3A&hl=de

    Songtext: "Geht mal wieder auf die Strase, geht mal wieder demonstrieren"

    Bin jetzt seit einem Monat bei der Attac und gestartet haben wir mit einer lustigen Aktion.

    Habe gerade im Radio gehört das Demonstranten verhaftet wurden ohne Angabe von Vergehen. Wir sollten beginnen etwas zu unternehmen, solange wir es noch können.

    Grüße aus Bayern.

  1. Anonym sagt:

    @ 2. Februar 2009 21:38

    Nee - Du hast nicht richtig gelesen. Du kannst zwar spotten, aber kannst Du auch verstehen?

    Ich habe zur Zeit keinen Job zu vergeben, und wenn, dann werde ich meinen Nachbarn bitten, den ich kenne, und ihm den Preis zahlen, den er braucht. Ich habe keinen Bedarf nach "billigen" Arbeitskräften, sondern nach qualifizierten, die ich kenne und denen ich vertrauen kann. Das nenne ich die "Bedarfslage vor Ort".

    Was in meiner Macht steht, worüber ich entscheiden kann (und das ist nicht mal so wenig, wenn man sich nur ein wenig achtet), das entscheide ich so, dass ich in meinem Umfeld keinen Schaden anrichte, sondern von Nutzen bin.

    Von wegen Arbeitsplätzen und so: Der Vorwurf geht an jene, die gerne billig produzieren und teuer verkaufen. Und an jene, die einfach alles nur billig haben wollen. Doch billig ist am Ende immer teurer.

    Ich glaube, es geht nicht mehr weiter wie bisher, wir Menschen müssen das Ruder jeder und jede selbst in die Hand nehmen und selber aktiv werden. DAS ist der individuelle Prozess. Nicht die Klage und das Wehe, sondern das Einstehen für das, woran man glaubt.

    Du und ich, wir unterscheiden uns nicht wirklich und wesentlich, nur oberflächlich, womöglich. Und diese Oberfläche sollte uns nicht entzweien, genauso wenig wie es Staatsgrenzen tun sollten. Oder als Du auf diese Erde kamst, gab es da bei Dir eine Passkontrolle?

    Der Prozess, den die Menschheit derzeit durchläuft, ist nicht aufzuhalten. Wir können ihm auf unterschiedliche Weise begegnen: Mit Angst und Abwehr oder mit Zuversicht und Einverständnis, dass das, was da kommt, unserer Entwicklung dient.

  1. Anonym sagt:

    Willkommen in EU.

    "Jetzt hat das Parlament einen fiesen Trick angewendet und zwei Entscheidungen in einer verpackt."

    Das ist EU-Rechstverständnis. Nach dem EU-Verfassung druchgefallen ist, hat man sie als EU-Vertrag verpackt, um die juristischen Hürden in manchen Länder umzugehen, wie Frankreich.

    Sonst

    "Die Länder, die mit Nein stimmen, müssen die Frage erneut stellen" Jean-Claude Juncker, EU-Ratschef, 26. Mai 2005. Der Juncker hat sich schon bewährt als Designer der Demokratie in EU.

    Eidgenossen, wozu braucht ihr noch die Demokratie, wenn ihr schon EU habt ?

    @3. Februar 2009 18:01:
    "Mann könnte meinen die Schweizer stimmen ab ob alle nackt herum laufen sollen."

    Wenn noch zu UBS EU kommt, dann eher nackt.

  1. Anonym sagt:

    erst mit den bilateralen verträgen über das luftfahrtabkommen wurde es möglich, die schweiz auch einzusprühen via chemtrails.

    mein nachbar ist tierarzt, er hat grossviehmässig nur noch tiere in der praxis mit lungenerkrankungen. er redet ganz offen von vergiftung. anders kann er die symptome nicht deuten. pferde kühe kälber. und auch hühner, die einfach sterben. und dann vergiftet sind mit aluminiumsulfaten und bariumkram, und die aber dann doch ins lebensmittelgeschäft gehen.

    während dem wef hab ich hier so gut wie keine chemtrails gesehen. aber jetzt ist der himmel wieder mal ein milchglas gewesen heut, trotz föhn, und ich knipse das und werd es freeman zusenden.

    es ist zum kotzen.

    deshalb:

    NEIN ZUR EU UND DEN BILATERALEN UND DER UNBEFRISTETEN VERKNECHTUNG unter federführung eines staates der BESATZUNGSMACHT IST.

  1. Anonym sagt:

    nicht immer bankenbashing auf ubs machen. wartets ab, die credit suisse die steht noch viel mieser da.

  1. Anonym sagt:

    die credit suisse veröffentlicht so gut wie nie zahlen die mit der realität zu tun haben.
    eigentlich gar keine zahlen, die 4 milliarden, aber die haben mehr in den bücher, als die alle kantonalbanken zusammen.
    der grund warum die credit suisse geschützt wird, und gegen die ubs so ein bashing gemacht wird: man will die fusionieren.
    es wird nur noch eine bank geben in der schweiz, und das ist das ziel, fragt mich jetzt nicht von wem, das könnt ihr selber ausrechnen. nur ist es einfach doof immer zu lesen über die UBS, wenn man weiss, welche leute bei credit suisse (und weit mehr als bei ubs) bilderberger sind.

    das hat nicht zuletzt auch mit den vorstössen zu tun die schweiz in die eu zu treiben.

    uns hat man ja alles immer verkauft wie ein joghut: die bilateralen, ach, das ist doch nix nur ein bisschen zugeständniss, aber nein, alles ist nur der kleine finger und dann zieht es den ärmel rein. wer es noch nicht kapiert hat, soll mal die story lesen über die 2 verschiedenen USA die existieren.

    ich lass meine schweiz nicht untergehen, nicht so, und so kampflos...

    freeman, dir grossen dank, für das was du tust.

    CH

  1. Anonym sagt:

    http://gedankenfrei.wordpress.com/2009/01/04/
    republik-amerika/

    mal die geschichte von amerikanien lesen, und ihren bannern, den verschiedenen, und verstehen, wer was wie wo.

  1. Anonym sagt:

    freeman ist der ! einzige schwezer der soviel leute informiert und für unser land fadengrad einsteht.

    wir schweizer sind gern für uns , in unseren bergen oder wo auch immer. wir möchten keinen der uns sagt wieviel unsere kühe produzieren sollen wir möchten niemand der uns sagt wie gross ein baum sein darf.

    das "raumübergreifende Großgrün" (amtliche Definition von "Baum"). in der EU

    und wenn wir einkaufen brauchen wir auch das nicht:

    personenvereinzelungsanlage" (behördendeutsche Umschreibung für "Drehkreuz")

    wir wollen einfach leben. in unserer schweiz.

  1. Anonym sagt:

    ich hab die schnauze voll. mir schenkt niemand irgendwas. ich guck nur zu wie der staat mein geld verscherbelt.

    und noch das von 6'0000 andern.

    volksbetrug.

    wem mal klar ist dass er das nicht mehr will soll doch mal pieps machen hier.

  1. Anonym sagt:

    @ 23.03
    das hast du schön zusammengefasst. respekt.

    aber das gilt nicht für die schweiz.
    ich hoff es wenigstens dass viele leute nicht dem mainstream hinternachhinken, und zu den bilateralen nein stimmen.

    alles andere wird für unser land grausam. ich würd die ja-stimmer sogar volksverräter nennen.
    bevor ich richtig sauer werd auf die.

    http://www.youtube.com/watch?v=rLbToUx23jI

  1. Anonym sagt:

    ihr werdet aber auch über den tisch gezogen, zuwenig leuts die dagegen sind. und ihr werdet eu-mtglied. sooner or longer.
    aber ihr werdet es.
    so eine art unwichtiger staat.
    sagt man.
    ich allerdings glaube dass unser rubel noch viel besser dasteht, was nicht so toll ist für export. aber doch immerhin für da was wir immer waren. ein sichererr hafen.

    piuuuuuuuuuuu.

  1. Anonym sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=MwbPVDW8V3k

  1. Anonym sagt:

    Man kann den Schweizern nur zurufen "Laßt Euch nicht in das totalitär herrschende System der EU einbinden". Früher wäre die "EU-Armee" in der Schweiz einmarschiert, heute setzt man die Waffen der Wirtschaft ein. Beides ist gleichermaßen verwerflich. Schaut Euch an, was die EU mit der Dritten Welt anstellt.
    Die EU-Politik trägt ganz wesentlich Mitschuld an der heutigen Finanz -und Wirtschaftskrise. Langsam fühle ich mich genötigt einen EU-Blog zu initieren, um endlich mit der erforderlichen Aufklärung der EU-Bürger zu beginnen.

  1. Anonym sagt:

    @09:56:
    "Früher wäre die "EU-Armee" in der Schweiz einmarschiert, heute setzt man die Waffen der Wirtschaft ein"

    Meinen sie die U-Boote, wie z.B. das U-Boot Nr. U-BS , das gerade seine Torpedos abgefeuert hat ?

    Wir war das: „Vier Kolonnen marschieren auf Madrid, die fünfte wartet schon innerhalb der Stadt.“ .

    Oder viel viel früher:
    "Einem mit Gold beladenem Esel widersteht keine Festung."

    Die Frage ist, werden die Schweizer dem Esel folgen, oder kümmern sie sich um den eigenen A... Der Selbszerstörungsdrang war kaum zu verhindern, als man den Neger die Glaskugelchen und andere nutzlose Sachen gezeigt hat. Alle denken, dass nur die Europäer die Sklaverei (in Amerika) aufgebaut haben, das ist leider falsch, um den Nachschub haben die Afrikaner selbst gesorgt, hauptsächlich Muselmannen. Die Sklaverei war ein Gemeinschaftsunternehmen alle 3 Buchreligionen.

    Diesmal ist nicht anders, die Sklaverei ist A und O der Globalisierung, siehe z.B. bei Arte:

    "Moldawien - Ausverkauf einer Nation"

    "Handelsware Mensch"

    Die Sklaverei ist die Grundform der globalisierten Wirtschaft. In EU war sogar ein Versuch s.g. Dienstleistungsrichtlinie vom EU-Kommissar Bolkestein das gesetzlich abzusegnen, die Richtlinien wruden etwas abgeschwächt durchgewunken. Die Personenfreizügigkeit erleichtert das Geschäft (Sklavenhandel) erheblich. Arte behauptet, dass das Geschäft etwa 40 - 50 Mrd. $ (weltweit) nur vom Waffenhandel und Drogenahandel übertreffen werden kann.

    Mit JA für Pesonenfreizügigkeit stimmt ihr für die Sklaverei.

  1. Anonym sagt:

    Und wenn Demokratie etwas bewirkt,
    dann möchten sie die Volkszertreter
    am Liebsten abschaffen...

    http://www.heise.de/newsticker/Facebook-und-Co-koennten-Schweizer-Initiativ-und-Referendumsrecht-veraendern--/meldung/126903

  1. Anonym sagt:

    http://www.radio-utopie.de/2009/02/05/Nach-Ansicht-der-Schweizer-Regierung-sind-die-Durchfuehrungsbestimmungen-fuer-Referenden-und-Volksinitiativen-nicht-mehr-zeitgemaess

    Wehret den Anfängen.....

  1. dummschwätzer sagt:

    Ich verstehe den Zusammenhang der letzten beiden Postings nicht wirklich...
    Dass auch in unseren Landen die Totengräber der Demokratie und Bürgerrechte unterwegs sind, ist den meisten aufgeklärten schweizern bekannt! Das dies im Zusammenhang mit den Bilaterlaen noch verschärft wird, zeigen unsere "neueren" EU-konformen Gesetzte (Lebensmittel- und Betäubungsmittelgesetz etc.).
    Falls gewisse Kreise das Initiativ- oder Referendumsrecht ändern wollten, so müssten eben diese (wenn ich mich nicht irre, Bestandteil unserer Verfasung) eine Volksabstimmung durchführen. Dass diese dann angenommen wird denke ich eher nicht...ansonsten Hilf wirklich nur noch auswandern auf den Mars, oder in die Tiefsee...dort benötigt man auch keine Biom.-Pass, Poseidon nimmt alle auf! ;-)
    Zurück zum Thema:
    Was sind die Hauptargumente der Beführworter?
    -Wachstum und Wohlstand!

    Dagegen hat natürlich niemand etwas einzuweden, wieso auch?
    Die Frage ist nur, wie und vor allem, wer diese Begriffe definiert.
    Was ist Wohlstand? Die höchst Porschedichte der Welt (1% aller Fahrzeuge der Schweiz) und gleichzeitig eine Selbstmordstatistik die sich gewaschen hat? Sehr schöne Häuser die dummerweise aber nicht den Bewohnern, sondern den (durch die Hypotheken) Banken gehören?
    Auch mit dem Wachstum ist es so eine Sache. Die Schweiz ist im Wirtschaftlichen Sinne entwickelt, d.h. wir können nicht mehr viel weiter wachsen, ausser durch aufblähen des DIENSTLEISTUNGSSEKTORS, da wurden die vielen Stellen geschaffen und momentan auch wieder als erstes abgebaut! Das problem daran ist, dass diese keine Güter im eigentlichen Sinn produzieren, sondern diese im Prinzip "Verwalten" und Vertreiben, auf gut Deutsch, die Produkte verteuern!
    Weiter haben wir in keiner Hinsicht noch Ressourcen, um "organisch, substanziell" oder sonst irgendie wachsen zu können! Kein Land für Fabriken, sehr gut ausgelastete Strassen und Bahnlinien, kaum mehr "günstigen" Wohnraum, aufgeteilte Märkte, ein Automatisierungsgrad in der Industrie der seines gleichen sucht (Produktion CH gem. SECO nur 10% teurer als in China) und eine 70% Abhängigkeit vom Welthandel in der "Ernährunssouveränität" (was diese Wort eigentlich ad absurdum führt!)!
    Auch werden immer wieder Äpfel mit Birnen verglichen! Als wir in den Sechzigern und Siebziegern unsere Infrastruktur erstellten, hatten wir auch Wachstumsraten von 5+%, seit dem Flacht die Kurve ab (gegeteiliger Effekt wie bei Zinses-Zins)! Daran hat auch eine NEAT nichts geändert, denn Dank GATT fliesst der Hauptbestandteil dieser Gelder ins Ausland ab, aber die "Schuldzinsen" dürfen wir behalten! Gleichzeitig vergaben die Banken an "Start Ups" nur sehr ungern Kredite (Sicherheiten), aber deinem M3 konntest Du mit 23Jahren leasen...
    In Osteuropa war dies anders! Es musste fast die gesammte Infrastruktur erstellt oder mindestens saniert werden. Banken drückten (vorallem Schweizer und Österreichische) mehr als 1.6 BILLIONEN SFR. in diese Länder! Jeder, der etwas ähnliches wie ein Businessplan vorzeigen konnte, bekam seinen günstigen Kredit in SFR oder € (Carry Trades)! So wurde dieses Wachstum generiert! Aber diese Zeiten sind vobei! Polen, Ungarn, Tschechien ,die Baltischen Länder und Rumänien haben gewalltige Probleme, hatte man sich doch an das "billige" Kapital aus dem Ausland gewöhnt! Das wird diese Staaten jetzt wortwörtlich teuer zu stehen kommen - und uns auch, denn wer darf für diese Unsummen bei einem Ausfall gerade stehen? :-)
    Ich habe kein Mitleid mit uns Schweizern vor dem, was noch kommen wird! Wir, als Staatsvolk, wollten dies ja so! Es gab viele einsame Schreier die wir beständig in die Wüste schickten, denn WACHSTUM IST GEIL! Es intressierte niemanden, wie dieses Wachstum zustande kam, wie die UBS Milliarden Gewinne erzielte, nein, uns interessierten nur die Bonis von Vasella und co.!
    Nur 1.7% Wachstum? Was sagt so eine Zahl aus, 1.7% Wachstum VON WAS, BNP oder BIP?!?!
    Die Schweiz befindet sich seit mindestens 8 Jahren (meine Wahrnehmung!) im Bereich des "unwirtschaftlichen Wachstums"! Nein, dieser Begriff wurde nicht von mir erdacht! Unwirtschaftliches Wachstum "entsteht" dann, wenn kurzfristig Wachstum (=Gewinn) generiert wird, die Folgekosten längerfristig aber wesentlich höher ausfallen (z.b. Agrarfreihandelsabkommen)!
    Deshalb hat die Schweiz ob mit oder ohne UBS, mit oder ohne Bilaterale so oder so ein schönes Problem, dass man nicht einfach aussitzen kann! Meiner Meinung nach sind wir jedoch wesentlich besser drann, ohne die Bilateralen, denn eine der Schweizer stärken waren immer ihre Regionalen, überschaubaren Strukturen, die der Geografie, der Bevölkerung und der Wirtschaft Rechnung trugen!
    Desshalb NEIN zum gegenwärtigen Kurs und JA zu einer Neuausrichtung!
    Wer mehr über Unwirtschaftliches Wachstum lesen möchte...
    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/dossiers/gewinn_statt_profit/nachhaltigkeit_funktioniert_und_wie/697796_Unwirtschaftliches-Wachstum.html

  1. Anonym sagt:

    Wir werden ja innerhalb von 10 Jahren 1 Mia CHF an die 10 letzt beigetretenen EU-Staaten zahlen. Davon sind bereits 138 Mio. geflossen. Für was das Ganze? Wenn bei einem Ja die best qualifizierten Leute zu uns kommen geht es in Bulgarien/Rumänien noch mehr Bach ab. Das nennt man Brain-drain.

  1. Anonym sagt:

    gut das niemand weiss dass ich NEIN zu sagen weiss. ich setz auf die politikverdrossenheit meiner mitgenossen, meiner meinung nach steigt damit die wahrscheindlichkeit eines PF NEIN`s erheblich.

  1. Anonym sagt:

    Hallo Leute,

    der Spiegel reagiert...

    http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,606050,00.html

    Jetzt wird auch in Deutschland so berichtet das der "böse" Nein ankreuzer alles zerstört was die "guten" Politiker so ausgehandelt haben - albern oder.

    ich lese ja zu Glück seit längerem den Blog von Freeman - ist mein Nchrichtensender geworden - und kann jetzt sehen wie die Presse hier in D-Land tickt. Danke Freeman das Du mir die Augen geöffnet hast.

  1. Anonym sagt:

    Also ich stimme natürlich für nein.

    In den letzten tagen hab ich ein paar Leute gefragt wie sie stimmen.
    Von ca. 15 personen sagte nur einer ja, ich hoffe das das endergebnis auch so deutlich ist!

  1. Anonym sagt:

    Um das Thema zu ergänzen:

    Arbeitnehmer-Freizügigkeit bleibt bis 2011 eingeschränkt
    Montag, 27. April 2009, 13:17 Uhr

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    Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung schränkt für zwei weitere Jahre bis 2011 den Zugang von Billig-Arbeitern aus den EU-Beitrittsstaaten zum deutschen Arbeitsmarkt ein.

    Davon unterrichtete Arbeitsminister Olaf Scholz die EU-Kommission in Brüssel.

    In dem Reuters am Montag vorliegenden Schreiben begründet er dies mit einer "schwerwiegenden Störung" des Arbeitsmarktes.

    Auf Grundlage einer Ausnahmeregelung kann die Freizügigkeit der Arbeitnehmer aus den Beitrittsstaaten vom 1. Mai 2004 letztmalig bis Ende April 2011 eingeschränkt werden. Die bisherige Einschränkung wäre Ende dieses Monats ausgelaufen.

    Arbeitnehmer aus Ost- und Mitteleuropa erhalten damit erst 2011 freien Zugang zum Arbeitsmarkt in Deutschland. Davon betroffen sind acht der zehn Beitrittsstaaten von 2004, darunter auch Polen. Nur für Zypern und Malta gilt die Einschränkung wie bereits in früheren Jahren nicht. Deutschland steht in der Europäischen Union (EU) mit diesem Kurs nahezu allein da. Andere EU-Staaten haben ihren Arbeitsmarkt weitgehend geöffnet.

    SCHOLZ SIEHT KEINE ABSCHOTTUNG

    Die Regierung betont, dass sie den Arbeitsmarkt gleichwohl "nicht abschottet". In dem Schreiben heißt es: "Weitgehende Beschränkungen bestehen nur für Beschäftigungen mit geringem Qualifikationsprofil." Vor allem für qualifizierte Arbeitnehmer und Akademiker sei der Zugang erleichtert worden. Befristet beschäftigte Saisonarbeiter etwa in der Landwirtschaft und in der Gastronomie könnten trotzdem in Deutschland arbeiten. Dem Schreiben zufolge erhielten 2008 rund 197.500 Saisonarbeiter eine Arbeitserlaubnis in Deutschland.

    Die zur Begründung der Einschränkung angeführte "schwerwiegende Störung" des Arbeitsmarktes betreffe sowohl Gesamtdeutschland als auch insbesondere Langzeitarbeitslose, gering Qualifizierte und den Osten Deutschlands. Ein ungestörter Arbeitsmarkt liege erst bei Vollbeschäftigung vor, die bei einer Arbeitslosenquote von zwei bis drei Prozent erreicht sei.

    "Bei den vorliegenden, mehr als doppelt so hohen Quoten ist die bestehende Gesamtstörung in Deutschland als schwerwiegend zu bewerten", heißt es in dem Schreiben. In Deutschland seien 2008 im Jahresdurchschnitt rund 3,3 Millionen Menschen arbeitslos gewesen, was einer Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent entsprochen habe. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sei im Vergleich zu den anderen alten EU-Staaten "weiterhin hoch". Die weltweite Wirtschaftskrise werde die "bestehenden schwerwiegenden Störungen (...) in diesem und im nächsten Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit erheblich verschärfen".


    http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE53Q08320090427