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Staaten können sehr wohl bankrott gehen

Montag, 23. Februar 2009 , von Freeman um 11:59

Mein Name ist Christoph und mein Bruder arbeitet in der Uni Mannheim im Bereich Finanzwesen. Er macht dort gerade seine Doktorarbeit. Vor paar Tagen trafen wir uns in einer Runde. Man sprach auch über die Arbeit. Da sagte einer zu meinem Bruder: "Oh, das ist ja hochaktuell. Worüber geht denn die Doktorarbeit." Er sagte: "Ich habe ausgearbeitet, dass Banken und Staaten nicht bankrott gehen können. Jetzt muss ich das alles korrigieren und neu machen."

Die Leute in der Runde die das hörten haben sich zuerst schief gelacht. Aber dann waren doch alle besorgt und wollten mehr wissen z.B. wie es jetzt um Österreich steht usw. Und das was da rauskam war alles andere als optimistisch. Früher hatte ich paar heftige Dialoge mit meinem Bruder, u.a. darüber, dass diese endlose Verschuldung doch irgendwann zu einem Problem werden muss, wer soll denn das je noch zurück zahlen, würden die Staaten denn nicht zwangsläufig bankrott gehen? Damals sagte er: "NIE! Ein moderner Staat kann heute gar nicht mehr bankrott gehen." Er erzählte dann endlos und kompliziert warum und wieso.

Es war damals für mich einfach zu schwer das als Laie noch zu verstehen. Ich dachte mir dann: Nun, die sind ja aus dem Fach und müssen es wissen. Er ist ein Mathe-Ass, wirft mit kompliziertesten Finanzformeln um sich und das gab ihm die Sicherheit, dass alles, was da läuft kalkulierbar sei, dass man damit sogar die Zukunft recht gut hochrechnen könne. Ich glaube an meinen Bruder es so formulieren zu können: Die Finanzleute haben sich ein grosses "mathematisches Kartenhaus" gebaut und deswegen, weil alles so klar "berechenbar" war sind sie grössenwahnsinnig geworden. Sie meinten: Jetzt kann uns nichts mehr schief gehen, weil wir ja alles im Griff haben.

Die Ideologie der Finanzleute ist die Mathematik und andere Dinge haben sie ausgeblendet mit der Andeutung: Auch das werden wir eines nicht fernen Tages noch "in Zahlen fassen". Heute hören sich seine Worte ganz anders an. So schnell kann sich das ändern.


Wie akuell das Thema "Staatsbankrott" ist sieht an an diesen Meldungen aus dem Mainstream:
Österreich fordert Absicherung osteuropäischer Staaten vor Bankrott
Italien, Irland, Spanien: Europa drohen Staatspleiten
Der Schweiz droht der Bankrott

Kommentar: Selbstverständlich kann ein Staat bankrott gehen, dass heisst zahlungsunfähig werden. Das passiert dann, wenn der Staat seine Ausgaben nicht mehr aus den Steuereinnahmen decken kann, die Zinsen für die bestehenden Schulden nicht mehr bedienen kann und für die fehlende Differenz keine Kredite bekommt. Wenn niemand mehr die "Schuldscheine" des Staates akzeptiert, also diese niemand kauft und damit Geld aufzutreiben, dann ist der Staat pleite. Anzeichen dafür gibt es ja schon, denn die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH konnte nicht alle Bonds bei den letzten Versteigerungen los werden, es fehlten genügend Bieter. Siehe: Deutschland kann seine Schulden nicht mehr finanzieren

insgesamt 42 Kommentare:

  1. Carlo sagt:

    Ja da war dein Bruder blauäugig, denn er hätte nur mal nach Argentinien schauen müssen:

    ….Doch schließlich hatte die Verschuldung soweit zugenommen und die Wirtschaftsleistung soweit abgenommen, dass Ende 2001 nach schweren Unruhen der Präsident Fernando de la Rúa zurücktrat. Wichtigster Faktor hierbei war der so genannte Corralito, also das Einfrieren sämtlicher Bankguthaben.
    Die folgende Regierung gab die Einstellung der Zahlungen auf Tilgung und Zinsen, also den Staatsbankrott, bekannt. …. (aus wikipedia)

    Das ist noch gar nicht so lange her 2001 !!!

  1. Anonym sagt:

    Selbstverständlich kann ein Staat bankrott gehen. Sie sind es ja alle bereits schon länger. Was wir sehen ist eine Konkursverschleppung, ein Hinauszögern mit "Rettungspaketen" des unvermeidlichen Endes. Jeder Staat welcher Fiatgeld hat, ungedecktes Geld, erlebt früher oder später die Pleite. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

  1. René sagt:

    Die einfachste mathematische Formel hab ich als Kind bei meinem ersten Taschengeld gelernt.
    ->Man kann nur das ausgeben was man auch einnimmt<-

    Ja und jeder Staat geht bankrott wenn ihn das Volk nicht mehr bezahlt..die Uhr tickt...

  1. taheth sagt:

    Wenn Mathematik das Handwerkszeug der Finanzfuzzis wäre, dann hätten sie der Exponentialrechnung etwas mehr Augenmerk schenken sollen.
    Deren Ideale ist die Gier, sonst nichts.

  1. u_42 sagt:

    ....."nicht der Staat geht pleite,sondern seine Bürger "(C.Fürstenberg),das ist es,liebe Leute.
    Erst wenn die übergroße Mehrheit des Volkes komplett "entreicht" & verarmt sind,kommt die Währungsreform.
    Also,laßt Euch nicht täuschen...was zur Zeit stattfindet,ist die größte Geldumverteilung in der Geschichte der Menschheit.
    Das Witzige daran ist,das es jeder sehen kann,wie tagtäglich Volksvermögen in Privatbanken und Großkonzerne (..in Fässer ohne Boden ) geschaufelt wird,ausgerechnet von denen,die eigentlich die Interessen des Volkes vertreten sollten...den "Volksvertretern" :-D

  1. berndnh sagt:

    Diese Finanzmisere hat nichts mit Mathematik zu tun. Die Akteure waren einfach Spieler ohne Skrupel und mit Geld ohne Ende, dass ihnen Leute mit Gier nach mehr nachgeworfen haben. Insoweit kann man die Zocker nicht einmal strafrechtlich belangen. Und solange der Staat Geld drucken kann, siehe Inflation in den Zwanzigern, verfällt nur der Wert der Arbeit nicht der des Staates.

  1. Anonym sagt:

    Jaja...Rechnen können die Banker alle prima, aber Ihnen fehlt jegliche Moral! Sonst wäre das Nie so weit gekommen...

  1. Anonym sagt:

    zu "Die Ideologie der Finanzleute ist die Mathematik.."

    Da haben sie aber wohl bei der Zinsrechnung in der 9. Klasse nicht richtig aufgepasst?

  1. Anonym sagt:

    http://www.merkur.de/2009_07_Ein_Fall_fuers_Ge.32552.0.html?&no_cache=1

    Wie eine Bombe hat soeben der Aufsatz des Doyens des deutschen Gesellschaftsrechts, Marcus Lutter aus Bonn, in der Finanzwelt eingeschlagen*. Denn die weltweite Finanz- und Bankenkrise betrachtet er nicht nur als „Unglück“, sozusagen als vom Himmel gefallenes Unheil, das wie die Plagen Gottes über Ägypten hereingebrochen ist. Nein, er stellt vielmehr die harte Frage nach der persönlichen Haftung der Bankvorstände. Er will das Schweigen brechen. Und er hat hierfür sehr gute, rechtlich abgesicherte Gründe, die persönliche Haftung der Manager einzufordern, um den Schaden abzumildern, den sonst ja im Ergebnis auf Cent und Euro der Staat und der am Skandal unbeteiligte Steuerzahler zu begleichen hätte. Möglich sind die Forderungen freilich nur in den Grenzen des Bankler-Vermögens oder einer Manager-Versicherung.

  1. Anonym sagt:

    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/vertrauen_in_papiergeld_ist_gefaehrdet_1.2062723.html

    Vertrauen in Papiergeld ist gefährdet
    Die Hilfspakete in den USA und in Europa sollen die Wirtschaft stärken. Gewaltige Schuldenberge stellen nun aber die Glaubwürdigkeit der Papierwährung in Frage.
    Amerika und Europa fassen die Notenpresse ins Auge, um die ausufernden Staatsdefizite zu finanzieren.

    Soeben hat das Geldkomitee der Bank of England angeregt, Schuldpapiere des britischen Staates mit neuem Geld aufzukaufen. Der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke verficht diese Idee seit Anfang Dezember – und könnte bald mit ihrer Umsetzung loslegen.

    Die Rechnung ist schnell gemacht. Der amerikanische Staat muss dieses Jahr Schuldpapiere im Wert von 2000 Mrd. $ unter die Käufer bringen. Gleichzeitig versprach die Zentralbank aber, die Zinsen noch auf Jahre hinaus tief zu halten. Die Anleger werden also gebeten, Papiere auf zehn Jahre hinaus zu einem Zins von bloss 2,8% in abwertungsgefährdeten Dollars zu erwerben. Niemand drängt sich vor, vor allem ausländische Anleger wie China, Arabien oder Japan zögern.

  1. Anonym sagt:

    "The only thing that interferes with my learning is my education."
    - Albert Einstein

    was er damit meint ist, dass wir von einem schulsystem erzogen werden,
    - das den common sense als die alleinige wahrheit hinstellt
    - alternativen voellig ausspart
    - lehrmeinung mit wissen verwechselt
    - wissensmenge mit wissensqualitaet verwechselt

    dann ist man so abgefuellt mit vorurteilen, dass einfaches logisches denken - wenn es nicht sowieso gleich als polemik hingestellt wird - kaum mehr moeglich ist

    grundsaetzliches wirklich in frage stellen ist nicht gewollt, da koennte ja zB rauskommen, dass unser ganzes finanzsystem auf sand gebaut ist und dann haetten sich ja hunderte von wissenschaftlern und politikern geirrt

    zwei beispiele

    1) man wird in der schule angeblich zu kritischen menschen erzogen... d.h. der lehrer sagt, schreibt etwas kritisches ueber die sozialisten 1930 - aber der geschichtsunterricht selbst steht voellig ausserhalb der kritik, ebenso wie das schulsystem

    "Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie."
    - Aldous Huxley


    2) oftmals wird ein politischer wille - der heute identisch dem kommerziellen willen ist - mit pseudowissenschaft indoktriniert

    zb mittlerweile haben sich von den urspruenglich 700 Klimawissenschaftlern 650 wissenschaftliche ergebnisse erarbeitet, die NICHT zeigen, dass der mensch auf das klima einen nennenswerten einfluss ausuebt - http://www.eike-klima-energie.eu/?WCMSGroup_4_3=6&WCMSGroup_6_3=1247&WCMSArticle_3_1247=446

    wird das politisch oder in den medien reflektiert?

    aha

    verbloedung als erziehungsmassnahme, da sieht man, was die menschenverachtende "elite" von uns haelt - ja, wenn man simpel gestrickt ist, projeziert man von sich auf andere

    “Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der "Wahrheit" vertraut geworden ist."
    - Max Planck, "Wissenschaftliche Selbstbiographie", 1945

    # "God does not care about our mathematical difficulties. He integrates empirically."
    - Albert Einstein

    macht euch auf grosse veraenderungen gefasst

  1. united sagt:

    ...ja, es kann sein, es kann aber auch nicht sein, das unsere (oder ihre) Finanzwelt zusammenbricht. Bevor das passiert, steigen sie erst ueber die Leichen, die der Zusammenbruch hervor bringen wird. Und es werden viele sein! Kein Millionaer oder Millardaer moechte von heute auf morgen vor nichts stehen, was er sich sein leben lang von Armen gestohlen hat. Ja gestohlen, vom Arbeiten wird man naemlich nicht reich...man lebt nur!
    Deshalb werden sie eine erbitterten Kampf fuehren, es werden politische Koepfe rollen, es wird soziales Elend geben, bevor sich irgendetwas in eine positive Richtung bewegen wird. Wir sollten nicht mit rosaroter Brille sehen, und sagen, alles wird zusammen brechen...ja, keine Sorge, das wird es, aber nicht heute und nicht morgen...bis dahin werden viele Leichen den Weg saeumen...warum sollte es anders sein, als in der Vergangenheit?

  1. Anonym sagt:

    Neulich sagte mir ebenfalls ein Bekannter im Supermarkt, dass ein Staat nicht bankrott gehen kann.
    Aber ich wusste nicht was ich ihm darauf antworten sollte. Mir fehlen nämlich noch Infos. Könnte mir darum jemand erklären, wie genau ein Staatsbankrott aussieht. Was passiert da bzw. was macht dann anschließend der Staat um wieder daraus zu kommen. Geht er an das Vermögen der Bürger ? Werden keine Renten mehr gezahlt und keine Gehälter an die Staatdiener ?
    Der Wikipedia-Artikel "Staatsbankrott" lässt noch viele Fragen offen.
    Freeman hast Du dazu nen auklärenden Artikel ?

  1. phatsphere sagt:

    zum thema formeln und mathematik. das hauptproblem ist dass die finanz und wirtschafts fritzen formeln verwenden (oder mathematische zusammenhänge) die nur sehr eingeschränkt gültig sind. sie ignorieren diese voraussetzungen und wenden sie auf alles mögliche an. das ist jedoch mathematisch nicht erlaubt und man kommt nur in teufels küche. erst in den letzten paar jahren ist die speerspitze der forschung erst so weit, das analysieren zu können. bzw. arbeitet noch immer daran, überhaupt modelle und methoden zu entwickeln um mit diesen beziehungen umzugehen. folglich ist vieles von dem was praktiziert wird einfach falsch oder nur zu 90% richtig. die restlichen 10% verlaufen dann katastrophal falsch. also, aus der hinsicht sollte mal ein umdenken geschehen und die mathematik nur dann verwendet werden wenn sie gültig ist. alles andere mal besser sein lassen und als das hinstellen was es ist: schwammig, ungenau, auf erfahrung basierend.

  1. Anonym sagt:

    DER STAAT KANN NICHT BANKROTT GEHEN --- ABER SEINE BÜRGER !!!
    Natürlich kann de facto ein Staat als Schuldner seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und Zahlungen einstellen.
    Das ist nichts Neues!
    Staatsbankrott als zyklischer Auftrag.

    Aber je jure bleibt ein Staat solvent: Er entschuldet sich über seine enteigneten Bürger und fängt über Steuern an weiter zu machen wie immer: Kassieren und verschwenden.

  1. Ben Elazar sagt:

    Der Begriff "bankrott" ist ökonomisch definiert als Zahlungsunfähigkeit. Solange ein Staat von den privaten Zentralbanken gegen Schuldverschreibungen immer noch mit Geld versorgt wird, geht er nicht bankrott. Solange die privaten Zentralbanken ein virulentes Interesse am Erhalt des von ihnen initiierten Geldsystems haben, werden sie die Zahlungsfähigkeit von Staaten mit immer frischen Geldmassen aufrecht erhalten.

    Im Kern geht es weniger um das Geld, sondern über Bande gespielt um die schrittweise Einverleibung realer Werte, die sich noch in den Händen der Zivilbevölkerung befinden: Grundstücke, Immobilien und andere echte Werte. Bis diese Realwerte endlich auch an die Hochfinanz umverteilt sind, wird die rechtlich begründete Raubkulisse wohl aufrecht erhalten bleiben.

  1. Anonym sagt:

    Hallo Leute.


    Sorry hat zwar wenig mit dem Artikel zu tun aber, es ist interessant

    Heute habe ich etwas ganz interessantes erlebt, was ich euch jetzt sagen möchte.

    Ich war am Samstag bei den Anti Zensur Koalition Vorträgen in Chur. http://www.anti-zensur.info/
    Und habe ganz interessante sachen gehört und konnte einiges wie z.B. die neue Anti Zensur Zeitung mitnehmen. Habe gleich etwa 20 stück mitgenommen um bei Bekannten und freunden es verteilen zu können.

    Nun traf ich einen und erzählte was so alles im AZK war, ähnlich wie hier bei dir im Blog. Er fand es spannend und als ich sah, dass er Interesse zeigt gab ich ihm einer der Zeitungen, und er fing an zu lesen. Nach vielleicht 2 oder 3 Artikeln gab er mir die AZZ wieder zurück und sagte: „ich weiss, es ist mir zwar bewusst, aber ich möchte weder darüber reden noch denken, da wird man ja depressiv“ (Da merkte ich er hat gar nichts verstanden). Nun mag sein, man sollte schon nicht immer nur an solche sachen wie Mobilfunk und Schäden, Medikamente und Schäden, Impfen etc. denke da würde man wirklich depressiv werden, aber man sollte schon dieses Wissen nutzen und bewusster leben. Z.B. habe ich gesagt: „Du und ich haben kleine Kinder zuhause, ihnen zuliebe sollten wir zumindest die WLAN und wenn möglich die Handys abstellen“, im beruf verstehe ich es ja aber zuhause muss man nicht immer sofort erreichbar sein. Und er deutete mir an; die Wahrheit tut zu weh, ich behalte lieber den Schleier vor meinen Augen.

    So soll es sich besser Leben? Da fragt es sich nur, wie lange noch?

  1. Anonym sagt:

    http://de.news.yahoo.com/26/20090223/tbs-deutsche-bank-erwartet-starken-konju-e48f61c.html

    Hier zu lesen, Deutscher Bank Chef Herr Walter empfiehlt Konjunkturprogramm am besten unter der Führung von Herrn Obama. ??????

    Was hat der Pleitegeier-Kriegsmacher Obama mit Europa zu tun? Was haben die Deutsche Bank, bzw. Herr Walter mit Obama zu tun? Geht der Absturz, die Krise, der Deutschen Bank nicht schnell genug? Ist das der Weg die NWO einzuführen?
    Ich empfehle Deutsche Bank Chefs den Weg in die USA frei zu machen. Er darf gerne umsiedeln.Dies ist der Moment,solche Leute aus dem Land zu jagen.

    Obama sollte sich vielleicht um Kalifornien und Kansas kümmern, beide Bundesstaaten sind Zahlungsunfähig.

  1. Anonym sagt:

    Die Finanzblase ist sinngemäß keine
    Blase,sondern ein Vakuum welches
    erzeugt wurde um wie ein Staubsauger
    das Geld welches zu erst durch Umverteilung zur Oberschicht transportiert wurde, nun abzusaugen.

    Da die (kleinen) Reichen (Oberschicht)das transportierte Geld
    nicht ausgeben konnten und wollen
    brauchte es einen (instalierten)Platz wo es wegen der Gier (Geld arbeiten lassen)durch versprechen von hohen Renditen angelegt wurde.
    Dieser Platz ist das Vakuum welches wie ein Schwarzes Loch alles aufsaugt.
    Nun versuchen die Staaten dieses
    Loch zu füllen was aber wegen der
    Größe nicht möglich ist.
    Dabei werden die schon verschuldeten Staaten im Turbotempo
    weiter verschuldet bis sie den
    Zins nicht mehr bedienen können.
    Die Finanzkraft wird dabei der Realwirtschaft entzogen und
    durch den ständig erhöhenden Kaufkraftverlust auch die Nachfrage
    (Deflation)reduziert,was sich wieder auf das Steuervolumen auswirkt.
    Obwohl jetzt mehr Steuereinnahmen nötig wären um den erhöhten Zins zu bedienen,sinken diese Einnahmen.

    Wenn die Steuereinnahmen nicht einmal mehr für die Zinsen reichen
    ist der Untergang (Staatsbankrott)
    nicht mehr aufzuhalten.

    Da der Geldsauger (Vakuum) ja auch einen Beutel haben muß wo das Geld
    aufgefangen wird (wie bei einem Staubsauger)ist nun die Frage.

    Wo ist dieser Beutel und wer ist sein Besitzer?

    Dieser Besitzer ist nämlich der Erzeuger des Vakuums!

    Nun geht es dem Besitzer gar nicht ums Geld,welches er sogar selber Drucken kann,sondern um die Zerstörung der Staaten (Ordnung)
    um dadurch ein Chaos zu erzeugen
    und gleichzeitig alle Realwerte
    einzukassieren.

    Dann wird eine neue Weltordnung ausgerufen die Ordnung aus dem Chaos erzeugt,natürlich allein zu
    den Bedingungen der Realwertebesitzer.

    Richtig ist,daß ohne dieses (erzeugte) Vakuum der Staat eigendlich nicht bankrott gehen könnte solange die(Real) Wirtschaft mit
    der Verschuldung wächst.
    Die Schuldzinsen sind der Wachstumszwang!
    Wachstum ist nicht unbegenzt möglich würde aber nur durch
    Marktsättigung beendet werden welche
    sich in Wohlstand aller auswirken würde.
    Diese globale Sättigung ist aber noch längst nicht erreicht und der
    breite Wohlstand von den Strippenziehern auch nicht erwünscht.

    Das Vakuum ist (war) die matematische
    Unbekannte bei der Rechnung.

  1. Anonym sagt:

    Man sollte sich fragen, an wen wir eigentlich in den nächsten 100 oder 200 Jahren das verzockte Geld zurückzuzahlen haben. An die Amis? Die schulden uns und der Welt ja insgesamt den größten Batzen, so gesehen stehts da fast unentschieden.

    Dadurch, das Einer dem Anderen Geld schuldet, müsste sich genaugenommen die Rechnung so ausgehen, dass man, ähnlich wie bei einem Konkurs, die Akte schließt und versucht, den kleinen Rest abzustottern. (Die Chinesen werden sich freuen!)

    So wird es höchstwahrscheinlich auch gemacht werden, womit wir bei der Währungsreform währen.

    Europa wird schon demnächst eines Morgens erwachen und in den Frühnachrichten erfahren, dass der Euro nichts mehr wert ist.
    Die Politiker, allen voran die Präsidenten und Kanzler, werden uns erklären, dass sie nun vor der härtensten Entscheidung ihres Lebens stehen, nämlich uns klarzumachen: Leute, Euer Erspartes ist weg - endgültig. Vergesst alle Versprechungen von gestern ....

    Dann stellen wir uns bei den Banken an, um unser neues Geld, den EURO No.2, in Empfang zu nehmen. Einst, nach dem Krieg sind es in der BRD 40 Mark gewesen, jetzt werden es 40 Euro sein.

    Na, und von da an geht`s wieder bergauf - langsam aber sicher. Und wenn keiner durchdreht, weil er irgendene biblische Prophezeiung erfüllen will/muss, bleibt uns der Nuklearkrieg erspart. Wie gesagt: Falls keiner durchdreht. Doch daran glaube ich nicht.

  1. Chris sagt:

    Diese ganze Finanzmathematik ist letztlich nur ein Taschenspielertrick, um den eigentlichen, fundamentalen "Fehler" im Finanzsystem zu verschleiern -- nämlich die Tatsache, dass in diesem System nur dann Geld gibt, wenn man sich um mehr als denselben Betrag verschuldet. Das ist ja genau das "Fiat-Geld", so wie ich das verstanden habe. Die Finanzmathematik ist ein unglaublich komplexes Feld, und selbst ein Mathematikgenie kann sich jahrelang damit beschäftigen, aber wird dadurch trotzdem nie diesen Fehler entdecken. Er wird trotzdem weiterhin glauben, das Geldsystem sei ein sich selbst organisierender Mechanismus, getragen nur von der Summe aus Myriaden von Einzelinteressen. Er wird niemals in der Lage sein, zu erkennen, dass das Ganze von einer kleinen, überschaubaren Gruppe von "Kontrolleuren" gesteuert wird.

    Zwar habe ich keine Ahnung von der Finanzmatematik, aber vielleicht ist das auch gar nicht notwedig. Vielmehr kommt mir dieses Prinzip aus der Physik bekannt vor, zum Beispiel im Bereich der Quantentheorie: Auch diese stützt sich auf ein hochkomplexes mathematisches System, aber trotzdem hat noch niemand eine letztlich zufriedenstellende Interpretation der Quantentheorie liefern können, weil es auch hier etwas gibt, was außerhalb des mathematischen Modells liegt.

    Wenn man die Wirklichkeit erkennen will, muss man "hinter" die Modelle schauen, die uns von den Naturwissenschaften (wozu man heute die Wirtschaftswissenschaft fast dazurechnen kann) geliefert wird.

  1. matt sagt:

    "Die Mathematik" ändert sicher gar nichts also genau "Null" an der Funktion des Geldsystems mit Zins/Zinseszins, Geldumlauf usw.
    Es "funktioniert" wenn Geld in Bewegung ist - d.h. verliehen und ausgegeben wird.

    Hinter jeglicher Ökonomie und Politik stehen Menschen! bzw. Interessen und die sind per Mathematik nur teils beschreibbar.

    Entscheidende Frage warum sollen z.B. derzeit in Irland alle Banken zunächst verstaatlicht werden, aber danach unbedingt wieder reprivatisiert werden?
    Selbst Nouriel Roubini, Stern School of Economics NYC meint das wäre wichtig. Aber WARUM erst die Abwicklung der Schulden über den Staat und dann neue Reprivatisierung, sein muss! das wird öffentlich nicht! diskutiert.

    Jeder der halbwegs intelligent ist, kann sich die Grundlagen der VWL oder BWL aneignen und wird sehen, da gelten oft ideelle Annahmen die in der Realität nicht vorhanden sind.
    Entscheidungen werden von Menschen getroffen - welche dahinter stehen -Mathematik beschreibt es höchstens modellhaft.

  1. Anonym sagt:

    so, nun gehts wieder los!! Kartoffel wird hier in der Schweiz wieder mehr gegessen. eng guete :)

  1. Anonym sagt:

    der Dachs ist heute dann doch noch unter die 4.000 gerutscht und das sogar deutlich mit 3.912,71 Tiefststand bis jetzt

    offenbar ist langsam das Pulver verschossen oder man kapituliert langsam ... Gold wird allerdings zumindest heute noch stark gedrückt - na mal schauen, wie lange noch

  1. Anonym sagt:

    yop

    Bin für sofortige zeitweilige Suspendierung und Beschlagnahme aller Güter,Werte und Konten,von Bankchefs und Aufsichtsräten,sowohl im In und Ausland,wenn sie Staatsgelder für ihre maroden Geldvernichtungssilos fordern.
    Zumindest so lange bis eventuelle vorsätzliche kriminelle Machenschaften untersucht wurden.nachgewiesen/oder nicht nachgewiesen wurden.
    Bei Nachweis sollten diese Leute bis aufs Existenzminimum herabgesetzt und mit Berufsverbot belegt werden.

    So wie es jedem kleinen Normalbürger auch ergeht,wenn er seinen Betrieb/Haushalt in die Insolvenz führt.
    Da fragt auch keiner ob er dies absichtlich tat oder nur aus dem Grund weil ihn andere Gläubiger im Regen stehen liessen.

    Diese Finanzhaie kann man nur treffen wenn man ihnen ihren Lebensinhalt wegnimmt....die Kohle,die sie so vergöttern.

    Gleiches Recht für alle,auch bei Unrecht.

    mfg.v/wien

  1. Genau, "Staaten" können selbstverständlich bankrott gehen, zwangsläufig stellt sich jedoch die Frage: Was oder wer ist der Staat?

    Per Definition ist der Staat n u r eine politische Ordnung, die ein gemeinsames als Staatsgebiet abgegrenztes Territorium, ein dazugehöriges Staatsvolk und eine Machtausübung über dieses umfasst.

    Sollte die alte politische Ordnung verschwinden, entsteht automatisch eine neue - womöglich die NWO (Neue Weltordnung)? Unsere "Elite" spricht bereits von einer neuen "Finanzarchitektur".

    Platon zeichnete vor langer, sehr langer Zeit, die "Theorie des Verfalls von Verfassungen: Aus der Aristokratie resultiert die Timokratie, daraus die Oligarchie und darauf die Demokratie, aus der schliesslich die Tyrannis entsteht, womit der gleiche Kreislauf von vorne beginnt. Denkt nach...

    http://codex-alimentarius-de.blogspot.com/

  1. Anonym sagt:

    @ Chris

    Nein der ganze Finanzmarktsektor ist eben NICHT kompliziert, das ist so nicht richtig!!

    Es wird kompliziert gemacht...damit die meisten es nicht verstehen...

    Aber eigentlich ist es ganz einfach:

    Wir (der Staat) haben Schulden bei privaten Banken (krass genug).
    Diese Schulden sind so hoch, dass wenn überhaupt nur der Zins bezahlt werden kann. Wir zahlen und zahlen also für die Aktionäre dieser Banken, die Geld machen damit, dass wir arbeiten gehen und Steuern aufbringen um die Schulden bei den Banken zu bezahlen...
    Wir arbeiten also für diese Leute mit...sind deren Sklaven...

    So muss man das den Leuten klarmachen, und ich habe auch schon etlichen klargemacht dass es so und so nur funktioniert....
    Alles natürlich verkompliziert durch (Steuer)-Gesetze, Abkommen, Verträge usw. usf....

    Ist es so einfach? Ich meine JA!!!!

  1. Anonym sagt:

    Die logische augrechenbare Wahrheit ist einfach:
    Wenn zum BIP der Prozentanteil des Zinseszinses-Schuldendienst der Staaten-Zwangsverschuldungen unaufhaltsam steigt, -
    Dann kommt irgendwann das logische Übersteigen sicher, die Pleite, Inflationierung der Spareinlagen, sicher wie das Amen...

  1. Chris sagt:

    @ Chris

    Nein der ganze Finanzmarktsektor ist eben NICHT kompliziert, das ist so nicht richtig!!

    Es wird kompliziert gemacht...damit die meisten es nicht verstehen...


    Ja, genauso habe ich es auch gemeint, habe mich wahrscheinlich nur nicht klar ausgedrückt. Die ganze Komplexität der Finanzwelt ist nur Fassade, um den Riesenbetrug zu verschleiern.

  1. Anonym sagt:

    Wenn man mit dem Flugzeug über Deutschland fliegt, sieht man Berge, Täler, Flüsse, Straßen, Häuser, Autos, ...
    ... das ist nicht alles auf einmal weg, wenn nach einer Finanzkrise der Staat bankrott ist und noch nicht alles weggebombt ist!

    Die Frage heißt also:
    w e m g e h ö r t w a s?

    Und da geht die Spanne von
    a)einem gehört alles und allen anderen nix
    bis b) allen gehört alles.

    Irgendwo dazwischen rangiert die tatsächliche Besitzverteilung. Und nach "Finanzkrisen" und "Währungsreformen" hat sich alles einfach wieder etwas mehr in Richtung a) verschoben.

    Wenn alle "Habenichtse" zu den "Besitzenden" konsequent sagen würden: "Du spinnst ja! Dieses Schloß, dieses Land, dieser Goldvorrat, diese Wertpapiere, ... gehören Dir gar nicht alleine, die gehören mir genauso!" dann gäbe es diese ungerechten Umverteilungen gar nicht. Allein unser Glaube, daß irgendwelche "hohen Herren" und "Damen" wirklich das besitzen, was sie vorgeben zu besitzen, sorgt immer wieder dafür, daß sie das wirklich besitzen und ausspielen! Und solange Menschen glauben, daß hinter einem bedruckten Papier ein großer Wert steckt, solange werden die Noten-Bankster weiter ihr Spiel mit dem Zins und der Geldmengenaufblähung betreiben! Schuld an allem ist Neid und Mehr-Haben-Wollen!

    Christoph.Hans.Messner@gmx.de

  1. Anonym sagt:

    Die Deutsche Bank ruft nach Leitung von Obama und EZB-Chef Trichet ruft nach Leitung vom IWF. Dazu fällt mir nur noch der Spruch vom Bock und dem Gärtner ein.
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/trichet-sieht-finanzsystem-unter-hohem-druck;2169822

    Zum Thema Finanzmathematik und Finanzmodelle. Prof. Senf hat in seinem Buch "Die blinden Felcken der Ökonomie" schön herausgearbeitet, dass gewisse Wirtschaftsmodelle alle recht schön und schlüssig erscheinen, aber dass es eben stets die "blinden Flecken" gibt, die diese Systeme bzw. Modelle scheitern lassen.

  1. Stephan sagt:

    Ich denke, dass man selbst jetzt noch einiges retten kann. Da müßte man allerdings zuerst einmal in den USA anfangen.
    Die BaFin hätte nie erlauben dürfen, dass z.B. sogenannte Subprime-Papiere von deutschen Banken gekauft werden.
    Es ist doch ein Schwachsinn hoch drei die Schuldenverwaltung eines Häuslebauers aus der Hand der Hausbank an irgendeinen Finanzkonzern zu geben. Erstens kennen die Sachbearbeiter den Schuldner dann überhaupt nicht mehr und zweitens soll dabei dann auch noch ein noch höherer Profit rausspringen, obwohl die meisten Häuslebesitzer eh nicht mit diesen dramatisch steigenden Energiepreisen gerechnet hätten.
    Der Sachbearbeiter der Hausbank vor Ort kann doch viel genauer sagen, was in Bezug auf Rückzahlungsmöglichkeiten beim Schuldner alles drin ist.

    Gut, in den USA werden Immobilien bzw. Häuser meistens nicht zum Wohnen gekauft, sondern als Wertanlage, noch dazu in den letzten Jahren meistens auch ohne Sicherheiten.
    Die ehemaligen Hausbanken kaufen ihre Subprime-Kredite nach und nach wieder zurück und vereinbaren mit den ehemaligen Schuldnern eine möglichst flexible Rückzahlung. Auch Verkäuferinnen können nach einer gewissen Zeit ihre Schulden zurückzahlen, es dauert halt etwas länger als die fünf Jahre, die man in der "Hochfinanz" als Maximum für den "Return" ansieht.
    Dadurch kommt schon von alleine wieder zusätzliches Geld in den Markt. Nur darf es eben keine weiteren "Brokergeschäfte" geben (nur normaler Aktienhandel, nichts mehr mit Optionsscheinen und schlimmer, die z.B. inzwischen auch zu entsprechenden Ausschlägen an den Warenterminbörsen führen können).
    In dem folgenden Thread bei peakoil.com wird ganz gut beschrieben wie es bei der Wirtschaft in den USA auf lokaler Ebene aussieht:
    http://peakoil.com/forums/viewtopic.php?f=7&t=47482 (Inzwischen 19 Seiten lang).

    Und es sieht da manchmal nicht allzu rosig aus, aber dafür gibt es wohl auch Regionen in denen noch einiges gut läuft. Die alternativen Energien, wenn man ihnen denn auch in den USA zum Durchbruch verhelfen könnte, was sie auch so langsam tun (ca. 8.000 MW neu installierte Windkraftleistung in den USA allein letztes Jahr), können dabei helfen viel Geld zu sparen (die Sonne schickt keine Rechnung) und gleichzeitig Arbeit zu schaffen.
    Mit Hilfe zahlreich vorhandener Ölsaatensorten könnten in den USA auf noch brachliegenden Flächen (Stichwort Jatropha und andere) mit Hilfe von z.B. Permakultur jede Menge Rohstoffe für Farben, Treibstoffe und anderes produziert werden.
    Zum anderen könnte man in der Landwirtschaft viele neue Jobs schaffen (Pflanzen von Bäumen, um damit später Baumaterial, Heizmaterial und Papier herzustellen; Anbau von Kräutern, die billiger sind als die meisten Medikamente; Anbau von Faserpflanzen für Papier-, Möbel- und andere Industrien) und gleichzeitig den Menschen Bewegung verschaffen (Stichwort Herz-Kreislauf-Krankheiten durch zu wenig Bewegung). Damit meine ich nicht Arbeits-KZs, sondern mehr so in Richtung Ökobauernhöfe - jeder zunächst mal so wie er kann, der Rest kommt mit der Zeit von alleine. Das ist immer noch um Größenordnungen besser als wenn die Menschen sonst nur auf irgend etwas warten.

    Im Zuge der Krise ist garantiert jede Menge Schrott und sonstiges Material angefallen, das man sinnvoll in etwas neues nützliches umwandeln kann und Leute mit Ideen dafür gibt es sicher auch genügend.

    Wahrscheinlich habe ich, da ich von Finanzen auch nicht allzuviel verstehe, in Bezug auf Schuldenmanagement zu einfache Vorstellungen, aber irgendwie so müßte es doch auch gehen könnne, oder?

  1. Anonym sagt:

    Hallo zusammen
    ich mache mir so meine Gedanken zum Finanzdesaster. Kann dies wirklich nur der Machtgier der Banker angelastet werden? Dort sind ja nicht alles Hirnlose.
    Könnte nicht auch wie beim 9/11 gewisse Mächte ein Interessen am Zusammenbruch der Wirtschaft haben? Dies gezielt inszeniert und losgelassen haben?

    Man kann jetzt, ohne dass es Widerstand gibt, ein Kontrollsystem der Finanzströme installieren und so zukünftig die notwendige Weltmacht ausüben.

    Dieser Gedankengang wird mich wohl gänzlich als Hirnverbrannter Verschwörungsspinner brandmarken. Trotzdem wollte ich dies mal loswerden.

  1. Holger sagt:

    „… Mathematiker sind keine Wissenschaftler, sondern Künstler. Abgesehen von der elementarsten Mathematik wie Arithmetik oder der gymnasialen Algebra haben die Symbole, Formen und Wörter der Mathematik überhaupt keine Bedeutung. Die ganze Struktur der höheren Mathematik ist ein monströser Schwindel, ein bloßes Spiel, ein leichtfertiger Schabernack. Sie werden fragen, gibt es denn keinen Renegaten (Abtrünnige), der die Wahrheit enthüllt? …. Ja natürlich, aber die Tatsache ist so unglaublich, dass niemand sie ernst nehmen wird, also ist das Geheimnis in keiner Gefahr.“ (Ted Kaczynski, Mathematiker)

    Oder …

    „Die Mathematik aber gibt ja denen, die sie traktieren müssen, noch andere Nüsse zum Knacken auf. Da ist zunächst das eigene, autonome Zahlenreich, das sie gegründet hat und an dem die Wirklichkeit nur sehr spärlich teilnimmt. Die Zahl nämlich, ursprünglich zum Zählen da, macht sich sehr bald selbständig und versetzt sich in einen rauschartigen Zustand, der sie zum Zählen untauglich macht. [….] Die Natur läuft eine Zeitlang mit, dann gibt sie das Rennen auf, sie verweigert die Deckung der Zahlen. […] Weder Leibniz noch Descartes noch Newton noch Gauß waren dieser Zauberei erlegen“ […] Wenn man das Logische und das Arithmetische ständig und mühvoll ausbildet, so kann das leicht auf Kosten der anschauenden Kräfte geschehen. Die hierfür bereitliegenden Ganglienzellen büßen an Lebenskraft ein, und die angewiesene Stelle im Gehirn wird stumpf. (Hans Blüher, Philosoph)


    Oder …

    … Einstein 1953 – „Meine Arbeit über die Struktur der Gleichungen ist beendet, aber ich habe nicht feststellen können, ob sie physikalisch wahr sind“.


    Oder …
    … Werner Heisenberg, Physiker:
    „Was wir mathematisch festlegen, ist nur zum kleinen Teil ein objektives Faktum, zum größeren Teil eine Übersicht über Möglichkeiten“

  1. Holger sagt:

    „1930 erschüttert der Wiener Mathematiker Kurt Gödel mit seinen Unvollständigkeitssätzen die Grundlagen der Mathematik und zertrümmerte die Rationalität. Er weist nach, dass es in jedem formal-logischen System Probleme gibt, die nicht lösbar und entscheidbar sind.“

    „Die Wahrheit ist der Beweisbarkeit überlegen“

    In jedem widerspruchsfreien formalen System, das mit natürlichen Zahlen hantiert, gibt es unentscheidbare Sätze. In jedem sinnvollen mathematischen System lassen sich Formeln konstituieren, von denen bewiesenermaßen niemand sagen kann, ob sie richtig oder falsch sind. Gödel hat, so paradox es klingt, Unbeweisbarkeit streng mathematisch bewiesen.

    Die Widerspruchsfreiheit eines formalen Systems, das mit natürlichen Zahlen hantiert, ist unbeweisbar. Niemals wird es möglich sein, mit mathematischen Mitteln sicherzustellen, dass die Mathematik keine Widersprüche enthält.

  1. stachel_69 sagt:

    der finanz"markt" ist in meinen augen wie der turm von babel.
    immer größer und größer, bis er einstürzte.........
    und wer brachte den turm von babel der legende nach zum einsturz???
    ....und wem gehört der menschenschlag an, der sein geld aus dem finanz"markt" zuerst abzog und alles wie ein kartenhaus zusammenrechen ließ ????

    geschichte wiederholt sich....

  1. Anonym sagt:

    "Die Mathematik ist die Ideologie..."

    Sorry, aber wenn ich schon höre, rollen sich mir die Zehennägel auf. Das was die Spacken da machen ist überhaupt keine Mathematik, das ist buntes Rechnen. Die müssen noch nicht einmal simulieren, bis sie ein ergebnis haben. Na, warum wohl? Weil die nur Extrapolieren, anstatt mit dynamischen Feedbacks zu Simulieren, wie sämtliche Physiker, Ingenieure und alle anderen, die für ihre Arbeit haften.

    (hint: Die Nasen beherrschen allerhöchstens Differentialgleichungen, die sich per Trennung der Variablen lösen lassen, also per se keine Feedbacks enthalten. Sobald sie Feedbacks enthalten, geht im Normalfall das los, was man als "simulieren" kennt, weil eine geschlossene Lösung nicht mehr möglich ist)

  1. Anonym sagt:

    Die Mathematik ist nicht die Ideologie,sondern ein Instrument,das aber nur brauchbare Ergebnisse liefert,wenn die Prämisse stimmt.Die Ideologie der Finanzwelt ist die Gier.

  1. Marcus nähe Wittenberg sagt:

    http://blip.tv/file/1451500
    Ein Beitrag von Bern Senf über das Geldsystem! Sehhhhhr Interessantes
    Teil, also anschauen und staunen!
    Grüße alle hier im Blog und Freeman!
    Wir sind nicht allein!!!!
    MfG Marcus!

  1. Anonym sagt:

    and Network goes on: ;=))

    "No Nation No Democracy "

    http://www.youtube.com/watch?v=RzSj1yNZdY8&feature=related

  1. Anonym sagt:

    Die Stimme die alles im Griff hat sagts mal wieder treffend:
    http://www.youtube.com/watch?v=oLkmRtyxk1s