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Städte in Not verkaufen ihr Wasser

Donnerstag, 26. Februar 2009 , von Freeman um 15:09

In diesen Krisenzeiten wo Städte und Gemeinden dringend Einnahmen benötigen, tummeln sich die Aasgeier der Privatisierungsindustrie in den Amtsstuben um Beute zu machen. Die Politiker werden mit dem Versprechen geködert, verkauft eure öffentliche Infrastruktur an uns, dann bekommt ihr notwendiges Geld in die Kassen, ihr seid eine Verantwortung mehr los, und ausserdem machen wir die Dienstleistung sowieso besser und billiger.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, denn eine neue Studie der amerikanischen Food & Water Watch aus Washington DC hat festgestellt, Gemeinden und Städte erleben massiv höhere Preise und gleichzeitig einen schlechteren Service, welche ihre Wasserversorgung und Abwasserentsorgung an private Konzerne verkauft haben. Für einen kurfristigen Geldsegen der nicht lange anhält, verscherbeln die korrupten Politiker das Vermögen und die lebenswichtige Infrastruktur der Bevölkerung.

Private Firmen behaupten, dass sie einen effizienteren Service bieten und dass sie den Unterhalt billiger als die öffentliche Hand durchführen können“, sagt Wemoah Hauter, Exekutivdirektor von Food & Water Watch. „Solche Behauptungen sind nichts als Märchen. Private Wasserkonzerne sind nur ihren Aktionären gegenüber verantwortlich, nicht den Kunden welche sich auf diese lebenswichtige natürliche Ressource verlassen müssen. Die Lieferung von öffentlichen Wasser sollte niemals ein gewinnbringendes Geschäft für Privatkonzerne sein.

Die wichtigsten Aussagen des Berichtes sind:

- Ein landesweiter Preisvergleich zwischen öffentlichen und privaten Wasserversorgern zeigt, private Firmen verlangen 80 Prozent mehr für das Wasser und 100 Prozent mehr für Abwasserentsorgung als die öffentlichen Einrichtungen.

- Wie die Firmen die Kosten hochtreiben, an Investitionen sparen und die Umwelt belasten, um einen höheren Profit für ihre Aktionäre zu erwirtschaften.

- Die privaten Wasserfirmen zielen speziell auf die Wasserversorgung von armen, verwundbaren Gemeinden, mit eingeschränkter politischer Handlungsfähigkeit, welche sich nicht gegen den Ausverkauf des Wassers sträuben können.

Eure Stadt sitz auf einer Goldmine, nämlich die Wasserversorgung, aber auch andere wichtige öffentliche Infrastrukturen. Die Raubtierkapitalisten wissen das und schleichen deswegen um die Rathäuser. Sie wollen alles aufkaufen um ihr Geld noch rechtzeitig vor der Entwertung in echte Sachanlagen einzutauschen. Sie nutzen die Not der Städte aus und bieten ihnen grosse Summen, die für die Politiker sehr verlockend sind. Das ist aber nur ein kurzfristiges Denken, zum grossen Schaden der Allgemeinheit und späterer Generationen.

Warum sind die Konzerne so an den öffentlichen Infrastrukturen interessiert? Weil man damit riesige Gewinne machen kann. In meinem Artikel, "die Wasserrebellen von Emmenbrücke“ habe ich euch von einer Initiative berichtet, wo erfolgreich der Verkauf des Wassers verhindert wurde. Die Wasserversorgung erwirtschaftet 1,7 Millionen pro Jahr. Der Kaufpreis sollte 7,5 Mio sein. Mit dem Gewinn wäre die Investition in ca. 4 Jahren amortisiert gewesen. Ein riesen Geschäft für den Käufer. Deshalb sind sie ja so scharf darauf, die Wasserversorgung flächendeckend aufzukaufen, es geht um Profitmaximierung.

Wer sind die grössten Verbrecher auf diesem Sektor?

Veolia Environnement ist der grösste Wasser- und Abwasserkonzern der Welt. In insgesamt 68 Ländern auf allen fünf Kontinenten besitzt das Unternehmen Regionalgesellschaften. Im Jahre 2007 wurde ein Umsatz von 33 Milliarden Euro und ca. 2,5 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet. Weltweit sind 319.502 Beschäftigte in den Geschäftsfeldern Wasser/Abwasser, Entsorgung, Energie und Transport für das Unternehmen tätig.

Suez Environnement ist eine Tochter des französischen Energieversorgungskonzern GDF Suez SA und umfasst die gesamten Aktivitäten in der Wasser- und Abfallwirtschaft der Suez Gruppe. Die Firma hatte einen Umsatz im Jahre 2007 von 12 Mrd. Euro mit 62 000 Mitarbeitern.

Beide Konzerne stehen unter scharfer Kritik wegen ihrer aggressiven Vorgehensweise beim Kauf der Wasserrechte und späteren Ausbeutung der Bevölkerung durch hohe Preise und Verschlechterung der Versorgung, speziell in der dritten Welt. So haben die Konzerne das Leitungsnetz in den Armenvierteln zusammenbrechen lassen und nur noch ein funktionierendes in den Wohngebieten der Reichen aufrechterhalten. Bei einem Gewinn strebenden Unternehmen ist ein sozialer Gedanke oder Solidarität mit Armen nicht am Platze. Wer die hohen Preise bezahlt wird bedient, die anderen können verrecken.

Deshalb protestierten Vertreter der betroffenen Bevölkerung aus Argentinien, Chile, Bolivien und den Philippinen am 13. Mai 2005 vor dem Hauptquartier von Suez in Paris und verlangten von den Aktionären mehr soziale Verantwortung. Es gab auch Demonstrationen vor den Büros der Suez in Paris, Buenos Aires, Quito, La Paz, London, Montevideo, Manila, Rom und vielen anderen Orten. Die Protestierenden verlangten das Recht auf Zugang zu sauberen bezahlbaren Wasser für jeden Menschen auf der Welt.

Wie wichtig und aktuell dieses Thema ist, zeigt der letzte James Bond Film „A Quantum of Solace“, wo es in der Story auch um die Wasserversorgung in Südamerika geht und wie die „Illuminati“ die Menschen damit kontrollieren, ausbeuten und riesige Gewinne machen wollen. Die Privatisierung der gesamten öffentlichen Infrastruktur ist ganz klar ein Teil des Plans der NWO. Das müssen wir verhindern.

An den Berliner Wasserbetrieben, dem grössten Wasserwirtschaftsunternehmen in Deutschland, hält die Veolia eine Beteiligung in Höhe von 24,95 Prozent. Die Firma betreibt in verschiedenen deutschen Städten die Wasserversorgung und Entsorgung, derzeit 4,84 Mio. Einwohner mit Trinkwasser und führt die Abwasserentsorgung für 4,6 Mio. Einwohner durch.

Seit 2005 finanziert die Veolia über ihre Veolia Stiftung Forschung und Lehre mit insgesamt 750'000 Euro eine Professur im Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft am Institut für Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin. Das ist nicht Grosszügigkeit, sondern damit will man wohl im eigenen Sinne die Politik zum Ousourcing der Wasserwirtschaft lenken.

Die 10 wichtigsten Gründe warum die Wasserversorgung öffentlich sein muss:

1. Billiger: Der Preis ist grundsätzlich billiger bei einer Nonprofit-Organisation als bei einer die Gewinn erwirtschaften muss.
2. Mitbestimmung: Die Bevölkerung kann mitbestimmen. Bei einem Konzern nicht.
3. Region: Das Geld bleibt in der Region und verschwindet nicht im Konzern.
4. Service Public: Ein öffentlicher Versorger beliefert alle Bevölkerungsschichten und nicht nur die Reichen.
5. Umweltschutz: Öffentliche Systeme schützen eher die Umwelt als private Konzerne.
6. Kundenorientiert: Öffentliche Einrichtungen sind gegenüber den Bürgern verantwortlich und nicht wie bei Konzernen gegenüber den Aktionären.
7. Transparenz: Entscheidungen in öffentlichen Organisationen sind transparenter, werden gemeinsam erarbeitet, im Gegensatz zu Konzernen wo alles geheim ist und unbekannte die Entscheidungen treffen.
8. Finanzierung: Öffentliche Einrichtungen können sich günstiger Finanzieren als Privatkonzerne und deshalb den Preis tiefer halten.
9. Selbstbestimmung: Städte und Gemeinden denen das Wasser gehört sind unabhängig und entscheiden selber was gut für die Region ist, im Gegensatz zu weit entfernte Konzerne denen die Bedürfnisse der Bevölkerung egal sind.
10. Menschen vor Profit: Öffentliche Dienste haben den Menschen im Vordergrund, mit dem Ziel sicheres, sauberes, bezahlbares Wasser zu liefern, statt Konzerne die nur als Hauptaufgabe Gewinn erwirtschaften müssen.

Es ist die Aufgabe eines jeden von uns, diesen Ausverkauf in seiner Gemeinde zu verhindern. Wasser, Strom, Energie, Transport, Müllabfuhr usw. müssen in gemeinschaftlicher Hand bleiben oder in diese zurückgeholt werden, sonst sind wir abhängige Sklaven der Konzerne, die uns mit ihrem Monopol ausquetschen wie eine Zitrone.

insgesamt 50 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Warum sind die Konzerne so an den öffentliche Infrastrukturen interessiert? Weil man damit riesige Gewinne machen kann.

    Das ist nur die halbe Wahrheit!

    Indem alle Lebenswichtige Bereiche
    (Nahrung,Wasser,Medizin,Rohstoffe,
    Land,Energie)
    direkt oder indirekt in die Hände der
    Strippenzieher kommen,haben sie dann die Macht ihre Weltdiktatur
    durchzusetzen!

    Der Besitzer bestimmt immer die
    Währung (System) mit dem der Käufer (Verbraucher) zahlen muß!

    KEIN CHIP gleich KEINE WAHRE.

  1. Anonym sagt:

    Warum sind die Konzerne so an den öffentliche Infrastrukturen interessiert? Weil man damit riesige Gewinne machen kann.

    Das ist nur die halbe Wahrheit!

    Indem alle Lebenswichtige Bereiche
    (Nahrung,Wasser,Medizin,Rohstoffe,
    Land,Energie)
    direkt oder indirekt in die Hände der
    Strippenzieher kommen,haben sie dann die Macht ihre Weltdiktatur
    durchzusetzen!

  1. Berliner Jung sagt:

    Genauso schlimm ist es wenn Wasser teilprivatisiert wird wie in Berlin geschehen. Da werden die Gebühren immer mehr erhoben und der Staat/die Stadt kassiert gleich noch mit ab. So kann er sich den Weg über Steuererhöhungen ersparen. Die Gebühren zu erhöhen geht schneller, ist effizienter, da hier jeder zahlen muß und unbürokratischer.

  1. Dagi sagt:

    Uns erschüttert mittlerweile nichts mehr.
    Wir haben Anfang Januar ein Infoportal online gestellt,
    in dem wir Beiträge von Mainstream und Bloggern bieten.
    (Und wühlen seitdem nur noch im Sumpf.
    Die Zahl der getackerten Nachrichten,
    die nicht in den Täglichen untergehen sollen,wächst.)
    Normalerweise trennen wir Mainstream und Blogger.

    Aber dieser ist wieder einer,
    der in den Mainstream zu den Getackerten geht.
    Um ihn auch denen zugänglich zu machen,
    die nicht zur Blogger-Rubrik schaun.
    Danke.
    Und bitte weiter so.
    Dagi

    http://www.medien-zur-krise.de

  1. Anonym sagt:

    Moin in die Runde. Deine Einschätzung ist 100& richtig, Freemann! Ich lebe in einer Gemeinde im Nordwesten von Schland, dessen Bürgermeister so klug ist, bereits vor Jahren eine gemeindeeigene Ver- und Entsorgungs GmbH zu gründen mit entsprechender Satzungshoheit in der Gemeinde, um der Strommafia Parolie zu bieten. Nun kauft er gerade ein altes Raketen-Munidepot, um hier eine Bio-Strom Anlage zu errichten. Darüber hinaus hat er darfür gesorgt, dass die Gemmeinde von zwei Seiten her Strom bekommen kann, falls es mal Streit mit der Energiefirma gibt. Die Kläranlage gehört natürlich auch der Gemeinde. Für die Landwirte gibts ein Grünes Zentrum, damit sie sich nicht vernachlässigt fühlen. Bei Nachhaltigkeitswettbewerben werden regelmässig Preise abgeräumt. Wenn Eure Stadtverwaltung irgendwas privatisieren will, könnt Ihr damit rechnen, dass da Geld in falsche Taschen fliesst. Und die Stadtverordneten, die da dann vehement dafür sind, sind am Taschentrick beteiligt. Ich kann nur empfehlen, holt Euch zurück, was Euch gehört!

  1. Anonym sagt:

    Hallo Freeman,
    du kannst aufgeben. Warum?
    Weil wir verloren haben.
    Sie lügen und betrügen, ohne Skrupel. Die Schönen und die Reichen haben eine Zukunft, aber doch nicht "OTTONORMALVERBRAUCHER".
    Wir werden nur gesteuert und gelenkt. Mit den Farben ROT und SCHWARZ, in die Irre geführt; das ist Globalisierung, selbst das merken die wenigsten. Aber verfolge in den Medien, wie sie sich einig sind. Jeder Film, jede Serie und politische Diskusion zielt darauf hab, uns zu beeinflussen. Wie will man da noch gegen an?!
    Man könnte glauben, Deutschland erlebt eine Wiederholung der eigenen Geschichte.
    Deine Aufklärung ist sehr Informativ und sicher sehr aufwendig, aber es ändert nichts an dem -IST- Zustand. Also was soll`s, das Rad kann man nicht mehr zurück drehen und auch nicht neu erfinden.

    Liebe Grüße von jemanden der nicht mehr an das Gute glaubt.

  1. Anonym sagt:

    Zu diesem Thema habe ich einen link zu attac.Es geht darum,dass sämtliche Trinkwasserressourcen der Türkei privatisiert werden sollen.Dazu gibts unter diesem link auch eine Unterschriftenliste,in der man sich eintragen kann,um seinen Protest gegen diesen Ausvekauf deutlich zu machen.Wenn dieser deal problemlos über die Bühne geht,kann man sich vorstellen,dass die Trinkwasserversorgung weiterer Länder von den Grosskonzernen in Angriff genommen wird. http://www.attac-netzwerk.de/wasser/

  1. Anonym sagt:

    Alles muß in gemeinschaftlicher Hand bleiben, weil wir alle im selben Boot sitzen.

  1. Anonym sagt:

    Es gibt schon eine Möglichkeit, den Raubtierkapitalisten die Stirn zu bieten, eine sehr einfache: ENTEIGNEN.

    Schnell, effizient und bürgernah.

    Wenn man schon dabei ist, kann man auch den einen (Eon) oder anderen (RWE) Energiekonzern enteignen und in Allgemeingut überführen, dann hätte man die lebenswichtigen Ressourcen wieder in Bürgerhand: Strom,Wasser und Heizen.

    Insbesondere in Deutschland ist das sehr einfach machbar, da die dort fehlende Verfassung es besonders simpel ermöglicht.
    Es bestehen keine Rechtsgrundlagen für die von den Raubtierkapitalisten getätigten Verkäufe.

    Die an den Sale-Lease-Back usw. beteiligten Politiker inkl. dem Nürnberger Oberbürgermeister Maly gehören mal richtig verdroschen.

  1. Anonym sagt:

    es geht vieles.
    man muss nur wollen.
    bzw. den popo erheben.

    Der ` Wasserkrieg 'von Cochabamba/Bolivien

    http://www.nadeshda.org/foren/cl.regionen.suedamerika/259.html

  1. Anonym sagt:

    wen wir nicht endlich anfangen aus den Fehlern zu lernen !

    paar Artikel zum thema

    Städte holen sich ihr Wasser zurück

    Stuttgart - Jahrelang galt es für Städte und Gemeinden als unchic, ihre Bürger selbst mit Trinkwasser zu versorgen. Privatfirmen erledigten das. Jetzt besinnen sich Kommunen in ganz Europa auf alte Traditionen. Auf das Wassergeschäft rollt eine Rekommunalisierungwelle zu, die jetzt auch nach Deutschland schwappt.

    Extra-Profite aus dem WasserpreisSkandal auf der Rechnung
    Ist der Wasserpreis gerecht?
    Que Choisir hat nachgerechnet.
    Ergebnis: eine skandalös überhöhte Rechnung in den großen Städten
    Wie die Wasserunternehmen die Verbraucher schröpfen


    Wasser
    Wilde Mischwirtschaft


    Der Marktanteil der rein privaten Anbieter an Wasserversorgung und Abwasserentsorgung beläuft sich auf einen Bruchteil. Ein Viertel der Wasserabnehmer wird von einer bunten Vielfalt von Kooperationsmodellen zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Anteilseignern versorgt.
    ___________________________________


    Wie wir sehen ist das Geschäft mit dem was uns menschen eigentlich am wichtigsten ist im vollen Gange da wir menschen zum grössten teil aus Wasser bestehen ist es umso kranker aber das zeigt nochmal das mit dem was uns am wichtigsten ist:
    Wasser,Energie,Ernährung das meiste Geld gemacht wird !

    Stellt euch vor jede Gemeinde schaft sich ihre eigene Versorgung Solar,Wind,Wasser,Erdwärme,

    auch wen die Investition anfangs teuer sein wird ! lohnt sich die Investition etwas zu investieren wovon auch die nächste Generation etwas hat war noch niemals verkehrt ! für die profit gierigen super unternehmen mit ihren Lobbyisten ist das natürlich profit schädigend deswegen werden ganz sicher auch hier im Blog irgendwer versuchen idiotische Theorien und Meinungen zu verbreiten und versuchen die Unabhängigkeit schlecht zu reden

    Freiheit auch für die Gemeinden damit diese sich unabhängig entwickeln dürfen und nicht von einem Energieversorger abhängig sind der ihnen die Richtung Zeigt die Ausbeutung der Gemeinden muss ein ende nehmen dies gilt

    wer glaubt das Wasser nur Flüssigkeit ist der irrt gewaltig es ist weit aus mehr !

    Top Secret - Wasser : Auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens

    Das Geheimnis des Wassers (kann Wasser denken?)

    Geheimnis Wasser


    Traumfänger

  1. Zu Nürnberg hab ich auch einen:

    "Der immer stärker ins Schlingern geratene
    US-Versicherungsriese AIG
    bereitet den Verantwortlichen
    im Nürnberger Rathaus große Sorgen.

    Die Stadt
    will ihr Depot von 68 Millionen Dollar dort auflösen;
    deshalb kalkuliert Nürnberg
    mit einem Verlust von bis zu fünf Millionen Euro,
    wenn alles wie geplant abläuft
    wenn es nicht glattgeht,
    droht ein viel höheres Minus.

    Hintergrund:
    1999 und 2001 sahen viele Kommunen,
    darunter Nürnberg, eine neue Geldquelle sprudeln.

    Das Zauberwort: Cross Border Leasing (CBL),
    was so viel heißt wie
    Über-die-Grenze-und-zurück-Leasen.

    Nürnberg verleaste die Klärwerke I und II
    sowie das Kanalnetz
    für 99 Jahre an US-Investoren
    und mietete die Anlagen wieder bis 2021 und 2029 zurück."

    Artikel lesen empfehlenswert:

    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=974614&kat=10

  1. Anonym sagt:

    Man fragt sich, wie es überhaupt möglich ist, dass Politiker Öffentliches Eigentum verscherbeln können. Ich glaube nicht, dass es Paragraphen gibt, die dies ausdrücklich erlauben. Vielleicht in Uganda oder auf Feuerland, aber doch wohl hoffentlich nicht bei uns!
    Wenn ja, dann zeigt sich, wie schwach unsere Demokratie bestückt ist. Wir sind tatsächlich nur dummes Stimmvieh, das alle Rechte mit einem Kreuzchen den selbsternannten Eliten in den Arsch schiebt. Die Schweiz stellt da sicher die Ausnahme dar - wie lange noch?!

    Glücklicherweise geht das System vor die Hunde - viel zu langsam für mich. Danach schaut`s besser aus - hoffentlich.

  1. turicum sagt:

    Wir habens gut (Zürich): wir haben ein eigenes Wasserkraftwerk in den Bergen, eigene Stromleitungen bis in die Stadt und die Wasserversorgung gehört auch der Stadt. Sollte trotzdem mal etwas schiefgehen, haben wir noch eine Notwasserversorgung aus reinem Quellwasser (mehrere hundert Brunnen in der ganzen Stadt die frisches Quellwasser führen, unabhängig von der Stromversorgung).

    Achja und das Städtische Elektrizitätswerk ist daran ein Glasfasernetz für schnelles Internetz zu bauen...

    ;-)

  1. Anonym sagt:

    Wenn die das in Freiburg versuchen sollten bricht die Hölle los.
    Dann kocht die Straße.
    Das kann ich versprechen.
    Das würden wir uns nicht bieten lassen.
    Wir haben "ihnen" ihre Atomkraftwerkspläne um die Ohren gehauen
    und den versuchten Verkauf von über 9600 Kommunalen Wohnungen.

    Bei so was ist es dann egal ob einer progressiv oder konservativ ist.
    Da halten die Leute zusammen.

  1. Manuel sagt:

    Ich brauch Namen, gebt mir Namen am besten eine Liste.

    Stellt alle die dabei helfen diese drecks NWO durchzudrücken an den Pranger, den Rest erledigt der Mob.

    PS: ich bin heut zwar sehr agro aber so wirds kommen....

  1. Anonym sagt:

    Politiker sind eben dumm. Naja obwohl... Die regierenden Politiker sind zumeist dumm.


    Die gesamte Privatisierung von allen Grundbedürnissen ist total unsozial. Schulden abbezahlen zu wollen, hin oder her.

    Hier in Berlin kann die politische Verwaltung sich sowieso leisten, was sie möchte. Die Berliner kennen keinen Zusammenhalt mit ihren Ellenbogendenken.

    Zumal geschätzt ein zehntel der Berliner Bürger noch nichteinmal die sprachliche Hürde meistern könnten...

  1. Anonym sagt:

    Danke für den schönen Beitrag.
    Damit erreichst Du auch Leute, die sich nicht für investigativen Journalismus interessieren und denen Deine Artikel eventuell zu sensationell/spekulativ sind.
    Du hast nun damit eine Brücke geschlagen, was den Massenmedien vielleicht gar nicht gefallen könnte ;-)

  1. Anonym sagt:

    Empfehlenswert zum Thema der Film
    "der große Ausverkauf"

    Sissi

  1. Anonym sagt:

    Hallo Hr.Freeman,

    danke sehr,für ihre Beiträge,ich habe in der ARD vor einiger Zeit,auch die Doku gesehen,über Thames Water irgendeiner deutschen Firma die daran beteiligt ist,Nestlé die natürlich international operieren,und an den Wasserrechten,der Kommunen,etc..interessiert sind,im Banne der Neuen Welt Ordnung,wäre der Begriff Freie Welt Ordnung,passend,indem ich nicht abhängig bin,so dass sich die Gesamtsituationen,wirtschaftlich,sozial und kulturell jede "Sekunde"verschlechtern,sondern in dem genug für Alle da ist,die Konzernstruktur,ist auf Aufkäufe,neue Geschäftsfelder unter den Prämissen,einer sich selbstfressenden "Hydra"des Globalen Kapitalismus angewiesen,das lernen diese Fachspinner,namens Manager an ihren Elite Universitäten,auch das im Zuge des gleichen Rechts für Alle,eine Kassierin den Abgang machen muss wegen 1,20,worauf ich hinaus will,ist klar,oder..?
    1,20€ von mir aus 2 Euro,entnommen haben soll,gegen eine gemanagte Weltfinanzkrise,und ihren damit evtl.verbundenen Entbehrungen und Leiden,schaut euch weiter euer Disney Programm an,und haltet Stille..den vielleicht ändert sich ganz still und leise von selbst was,Danke Freeman,Kommentatoren u.innen...

    Liebe Grüße
    Barrack W.Goldhuf

    www.wahrheitscorner.blogspot.com

  1. Anonym sagt:

    Hier in NY beherrschen 2 - 3 Konzerne den Mineralwassermarkt und an eine gute Auswahliste ist überhaupt nicht zu denken, überall wohin das Auge reicht Nestle Springwater. In Europat hat fast jedee Kiosk ein größeren Angebot als hier ein Großlieferant:
    http://delivery.myspringwater.com/delivery/home/default.aspx?CMP=KAC-CTX_GGL_WTR

    Das Leitungswasser hier verkneife ich mir besser, die fluorid verseuchte Brühe benutze ich nicht mal zu Zähneputzen.

    http://www.fluoridefreeny.com/

  1. Roman sagt:

    Hi an Alle!

    Zum Durchatmen:

    Machen wir doch mal etwas lustiges!

    Ich habe auf WELT - ONLINE eine Umfrage gefunden, die müsste vom Ergebnis her, korrigiert werden.

    http://www.welt.de/politik/article3280615/Obamas-Etat-hat-Defizit-von-1-75-Billionen-Dollar.html

    Viva la Revolution!

  1. Anonym sagt:

    Zitat:

    Unaufhaltsame Expansion der Weltwassergiganten?

    Die Wasserversorgung ist weltweit noch zu mehr als 80% in öffentlicher Hand. Doch überall, wo finanziell klamme Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat allein Veolia es geschafft, nach eigenen Angaben in 450 deutschen Städten die Wasserversorgung zu übernehmen oder an ihr beteiligt zu werden. Mittlerweile ist der französische Konzern incl. seiner Beteiligungen im Trink- und Abwasserbereich etwa gleichauf mit Gelsenwasser der größte Versorger in Deutschland. Ähnliche Expansionserfolge sind in Polen, den Baltischen Republiken, Lettland, Estland, Litauen, der Tschechische Republik, der Slowakei, Rumänien, Italien, Spanien, den USA und nun auch in China zu verzeichnen, wo Veolia laufend die Unterschrift neuer Verträge verkündet. Wenn in Kalifornien Wasserknappheit droht, empfängt Schwarzenegger Veolias Vorstandsvorsitzender Henri Proglio. Derselbe ist auch für Chinas Präsident die erste Adresse, wenn das aufstrebende Land ein 100 Mrd.$ Programm zur Erneuerung der Abwasserversorgung auflegt............ Bereits in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten sind Veolia und Suez präsent - ist das der unaufhaltsame Aufstieg zweier Wassergiganten zur weltweiten Hegemonialmacht einer privatisierten Wasserversorgung?"

    Trailer:

    http://www.watermakesmoney.com/de/trailer.html

    Wann merken die endlich das man Geld nicht essen kann???

  1. Carlo sagt:

    Es geht nur um den Profit, wie immer nur um Profit.
    Also erzählt man uns wieder Märchen, Wasserknappheit!!!
    (Die Wasserfläche hat in der gegenwärtigen geologischen Epoche einen Gesamtanteil von 70,7 % wiki)
    Es müsste kein Mensch verdursten, auf diesem Planeten.
    Aber es gibt ja solche Typen wie:
    Peter Brabeck Konzernchef von Nestle

    Zitat: „ Wasser ist ein Lebensmittel, so wie jedes andere Lebensmittel sollte das einen Marktwert haben!“

    DIE ZEIT, 04.04.2007 Nr. 15 http://www.zeit.de/2007/15/Nestle-Interview-Brabeck

  1. matt sagt:

    aktuelles anderes Beispiel :
    GM machts wie Microsoft mit Lizenz für jedes KFZ verkauft von Opel:

    Opel besitzt die eigenen Patente nicht mehr
    FAZ 26.02.2009 Von Holger Appel

    Opel ist so eng mit GM verwoben, dass eine Trennung schwierig wird

    26. Februar 2009
    An diesem Freitag befasst sich der Aufsichtsrat von Opel mit dem für die angeforderte Staatshilfe notwendigen Rettungsplan für den Automobilhersteller. Dabei steht er vor einer Hürde, die eine Herauslösung aus dem Mutterkonzern General Motors nach bisherigem Stand unmöglich macht. Opel hält nach Informationen der F.A.Z. nicht mehr die Patente oder Rechte an den Fahrzeugentwicklungen, die vor allem das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim mit seinen mehreren tausend Mitarbeitern erbringt oder erbracht hat.

    Diese wurden vor vier Jahren an eine Gesellschaft von General Motors im amerikanischen Bundesstaat Delaware mit dem Namen GM GTO abgetreten. Deshalb ist Opel jetzt zur Entwicklung von Fahrzeugen auf - möglicherweise ausbleibende - Überweisungen von GM angewiesen und muss im Gegenzug für jedes verkaufte Auto eine Lizenzgebühr an den Mutterkonzern entrichten.

    ...

    kleiner "Witz" mittendrin ..

    „Ich weiß wirklich nicht, wem die Anlagen (gemeint Opel) gehören“, sagt ein Manager.

  1. Anonym sagt:

    Genau und auch deshalb soll die Wirtschaft die Politiker bezahlen und nicht der Steuerzahler. Alle Politiker sollten in Zukunft Leibchen tragen wie im Fussball, wo die dann auch gleich die Werbung drauf haben der Firma für die sie "arbeiten".

    Das wäre eine echte Sparmassname und hätte viele andere System bedingte Vorteile. Und die für die teueren Wagen die sie fahren gilt das selbe. Wenn sie sich nicht dauernd daneben benehmen würden, dann wäre nicht einmal ein Aufpreis für eine teure Panzerung nötig :-)

    Man kann über diesen Vorschlag lachen, aber man kann es auch einmal zu Ende denken.

    @freeman, du könntest eine Volksinitiative dazu starten.

  1. Anonym sagt:

    Hmm, kenn ich, habe neulich schon mal was drüber gelesen.
    in England ist die Wasserversorgung privatisiert. Die Rohre vergammeln, das Wasser schmeckt nicht mehr, die Preise schrauben sich kontinuierlich in die Höhe und die Menschen werden krank. Aber dennoch besitzt z.B. COCACOLA die Dreistheit seine BONAQUA Flaschen mit diesem Produkt aufzufüllen und zum zich- tausendfachen Preis an uns Idioten zu verhöckern. Herrlich, das ist buisness!

  1. Anonym sagt:

    ot
    moin leute, hab mal ne frage.

    geht es nur mir so, dass ich den eindruck habe, das volk soll jetzt in pamik gebracht werden???

    die titel der talkshows und die medienmeldungen sind in den letzten tagen zwischen 0 und 100.
    also, es werden absolut kontroverse standpunkte herausposaunt. üblich ist das nicht.

    habe ich paranoia?

    marco

  1. Anonym sagt:

    Ich bin selbst ein Kunde von Veolia, das sind Betrüger.

    Veolia ist auch für die steigenden Wasserpreise in Berlin zuständig, RWE und Veolia sollen um 1 Mrd. € Gewinn in Berlin. Ein Geheimvertrag dient der Plünderung der Bürger.

    Baden-Württemberg hat auch Teile der Wasserversorgung verkauft, das ist Ergebnis.

  1. Anonym sagt:

    Hallo

    vor ein paar Jahren sollte unser Dorf im Wiener Wald Wasser bekommen (von einer Aktiengesellschaft, die Strom, Gas und Wasser verkauft). Bislang hatten alle Hausbrunnen, einige mit wenig Wasser. Fast die gesammte Gemeinderegierung war dafür.
    Anschluss sollte €3200 kosten, Jahresmiete für Zähler €120 und der m³ ca €1,20.
    Als die Häscher bei mir geklingelt haben, hab ich ihnen einen anderen Vorschlag gemacht: Anschluß gratis (DIE wollen IHR Wasser verkaufen, warum soll ich dann IHREN Anschluss bezahlen....), gratis Wasserzähler (DIE wollen die Wassermenge zählen, warum soll ich IHREN Zähler mieten), und dafür bin ich bereit €5 pro m³ Wasser zu zahlen (ICH hab Hauswasserbrunnen, hätte nur ca 1m³ pro Jahr Trinkwasser zugekauft...)
    Da die Häscher doch rechnen konnten, haben sie selbstverständlich nicht zugestimmt und ich hab immer noch keinen Anschluss. Ein Anschlusszwang gibt es nicht, da in der Gemeinde viele Bauern sind, die sich wie 65% der Familien nicht anschliessen lassen haben.

    In den Anschlussverträgen stand eine jährliche Preiserhöhung entsprechend des Verbrauchspreisindex fix, also pro Jahr ca 3-5%!!!


    Andreas

  1. Anonym sagt:

    Hier der neue Konsumtempel in der Europäischen Stadt des Geldes (EZB) Frankfurt:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-40010.html#backToArticle=609363

    Die Illuminaten grüßen durch die Pyramiden und das allsehende Auge!

  1. Anonym sagt:

    Hi,


    das ist natürlich echt crass.
    Ich möchte hier eine Perspektive einbringen, die man berücksichtigen sollte.

    All das macht uns stärker!
    Wir können überhaupt nicht verlieren. Wir verlieren nur, wenn wir aufgeben. Solange wir aber weitermachen, gewinnen wir jedesmal. Wir lernen dazu, wir lernen mit ihren Tricks fertig zu werden. Und wir werden am Ende triumphieren.
    Es ist immer noch alles in der Hand vom Einen und Ganzen. Es wird ein gutes Ende finden, wenn wir stark bleiben. Und stark sind wir. Das kommt jetzt erst richtig ans Licht, wie stark wir nämlich wirklich sind.
    Prost!

  1. Anonym sagt:

    Dieses "Gewinnstreben" (egal in welchem Wirtschftsgebiet) ist es , was uns dahin gebracht hat wo wir sind!!!!
    Anstatt Gewinne zu nutzen um firmeneigen zu Investieren werden sie an Aktionäre verteilt. Und zu allem Überfluss sind die Unternehmen auch noch den Aktionären gegenüber in der Pflicht - egal wie gut oder schlecht es dem Unternehmen geht.
    Ja - der liebe Zins - was der alles kann - sogar ganze Staaten vernichten. Wenn das nicht tolle Erungenschaften des Kapitalismus sind.

  1. Anonym sagt:

    yop

    Wieder mal die üblichen verdächtigen am Werk.

    Ein besonderes Früchtchen ist die Bechtel Corporation.
    Hier sei auch die Achse Weltbank-Bechtel-Irak-Bush-Bin Laden nicht unerwähnt.

    Siehe hier ihre Verbindungen und Beteiligungen....

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bechtel_Corporation

    da,wird einem richtig übel,denke mal es gibt nicht viele Regierungen welche den Mut haben solchen Konzernen die Stirn zu bieten.

    mfg.v/wien

  1. Anonym sagt:

    @ Carlo - 26. Februar 2009 19:58

    Zitat: „ Wasser ist ein Lebensmittel, so wie jedes andere Lebensmittel sollte das einen Marktwert haben!“

    DIE ZEIT, 04.04.2007 Nr. 15 http://www.zeit.de/2007/15/Nestle-Interview-Brabeck

    WE FEED THE WORLD - ein Doku-Film, der mich beeindruckt hat.
    Die Aussage von diesem Brasack hat mich richtig geärgert und zeigt seine unendliche Gier in seinen Augen nach mehr und noch mehr Kohle und Macht.
    (Er spricht diese Worte und noch andere ganz am Ende dieses Teils 9/10) + 10/10
    http://www.youtube.com/watch?v=xdDHRdM4vpg

    Wieviele Tonnen an Essen werden da täglich mit dem Lastwagen in die Müllhalde gekippt?

  1. Fried Fertig sagt:

    Hervorragender Artikel Freeman.

    Schon im Oktober hatte ich zum gleichen Thema folgenden Beitrag verfasst, den ich nur durch 2 Anmerkungen erweitere:

    "Politiker sind gewiss in den seltensten Fällen gute Manager. Und Länder und Kommunen werden schon lange so an der kurzen Leine gehalten, dass sie sich nicht anders zu helfen wissen als ihr Tafelsilber zu verscherbeln. Da verkaufen Großstädte zehntausende Wohnungen um ihre Schulden loszuwerden und überlassen die Mieter des meist sozialen Wohnungsbaus den neuen Investoren.

    Dresden verkaufte vor 2 ½ Jahren nahezu 50.000 Wohn- und Gewerbeimmobilien für rund 1,7 Milliarden Euro an die US-Investorengruppe Fortress, um nur einen der großen Deals zu erwähnen. Viele andere Städte haben gleiches schon früher getan.

    „Besser“ noch sind die tollen „Sale and lease back“ Geschäfte die bereits in den 90ern zur Mode wurden. Vom Gemeindezentrum über Fußballstadion, von der kommunalen Klär- bis zur Müllverbrennungsanlage und sogar Kanalisation, auch Staßenbahnen, Elektrizitätswerke, ganze Infrastrukturen und lebenswichtige Versorgungseinrichtungen wurden verkauft und zurückgemietet. Nur wenigen bekannt aber umso mehr berüchtigt ist dass „Cross-Boarder-Leasing“. Teils mehrere 1.000 Seiten starke Verträge, in denen für die nächsten 30-99 Jahre diese Einrichtungen verkauft und dann zurückgemietet werden. Hauptsächlich ebenfalls an US-Investoren die bis 2005 ein Steuerschlupfloch nutzten und so unsere unerfahrenen Landesfürsten und Stadtväter gepflegt über den Tisch gezogen haben.

    Anm.: Die Beratungfirmen und Anwaltsfabriken rund um den Frankfurter Messeturm, der ja quasi DAS Pahllussymbol der Illuminati ist, hatten und haben (noch) gut lachen. Der Messeturm ist überhaupt eine Erwähnung wert. Mit seinem auffälligem 3 gliedrigem Pyramidendach und dem rot blinkenden Licht unterhalb der Spitze weiß jeder der in Frankfurt einfliegt, welche Macht hier vorherrscht. Ich erinnere mich noch sehr gut daran. Der Messeturm wurde im selben Jahr eingeweiht, als "entschieden" wurde das Frankfurt Sitz der EZB wird.

    Bei Cross-Boarder Geschäften muss ich unweigerlich an einen Pakt mit dem Teufel denken. Ein buchschwerer Vertrag wird vorgelegt, wer liest den schon zu Ende? „Die Vorteile überwiegen doch, dass Wichtigste steht auf den ersten Seiten“, sagen die Berater und Investoren. „Jawoll, eine Unterschrift und unser Haushalt ist saniert“, denkt der Stadtrat.

    Anm.: Das die meisten dieser Verträge alleine schon durch die AIG-Pleite heute kaum noch finanzierbar sind, da die Prämien für Kreditausfallversicherungen explodiert sind, wird bald schon eine Binsenweisheit sein.

    Hier haben sich viele Politiker genauso verhalten, wie manch gierige Banker und Aktionäre. Bei den Bankern lockte die Bonifikation, der Kurs wurde getrieben durch Aktionäre und vor allem Fondsmanager. Dem Bürgermeister ging es lediglich um die Wiederwahl. Vielleicht dachte er sogar, er tut Gutes damit, doch gingen sie allesamt völlig unkalkulierbare Risiken ein. Denn die Krise schlägt auch hier schon jetzt voll durch und das Böse Erwachen kommt noch.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article2500796/Finanzkrise-schlaegt-in-deutschen-Kommunen-ein.html

    http://www.gomopa.net/Finanzforum/Kapitalbeschaffung/Cross-Border-Leasing-Millionengrab.html

    Das richtig Böse erwachen kommt aber erst, wenn in den nächsten Jahren überhaupt kein Geld mehr da ist um Straßen zu sanieren, Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen zu subventionieren, am Laufen zu halten und etwas für die Bürger zu tun. Als einzige Lösung werden ihnen weitere Privatisierungen von Volkseigentum einfallen und so erreichen die Wenigen, die wirklich das Sagen haben, was sie wollten und was auch Sinn und Zweck dieser System-Krise ist: Die Sachwerte sind eingesammelt, weltweit, jetzt können die Geldwerte zerschlagen werden und alles relevante Volkseigentum ist im Besitz weniger Investoren deren Namen wir nicht einmal kennen. Die Familien Bush, Rockefeller und Rothschild (um nur einige zu nennen) sind jedoch immer dabei, davon könnt Ihr ausgehen. Und sie diktieren in der nicht mehr fernen Zukunft, so wir uns dies gefallen lassen, die Preise für die Nutzung der von uns bezahlten und gebauten Infrastruktur. Juristisch-kapitalistisch wohl einwandfrei eingefädelt und abgesichert. Und wenn wir uns weigern zu zahlen oder es nicht mehr können, wird der Strom halt abgedreht."

    Aber wisst Ihr was? Die können mich mal!

    Autarkes Leben ist anzustreben.

    Ein schönes Wochenende Euch allen.
    Fried Fertig

  1. Anonym sagt:

    Zitat die titel der talkshows und die medienmeldungen sind in den letzten tagen zwischen 0 und 100.
    also, es werden absolut kontroverse standpunkte herausposaunt. üblich ist das nicht.

    habe ich paranoia?

    marco

    26. Februar 2009 21:49 zitatende

    Ne Marco,Du hast keine Paranoia!
    Habe hier ein kleines Beispiel.
    Gestern bis heute kam die Meldung:
    Mittwoch, 25. Februar 2009 Reaktion auf RezessionDeutsche sparen wie toll Die Deutschen legen angesichts der starken Rezession so viel Geld auf die hohe Kante wie seit 1994 nicht mehr. Im Schnitt sparte jeder Bundesbürger im Schlussquartal 2008 etwa 190 Euro im Monat, das sind sechs Euro mehr als noch im Sommer, so das Statistische Bundesamt.
    http://www.n-tv.de/1109739.html

    und heute kam die Meldung raus:

    Donnerstag, 26. Februar 2009 Sparen oder nicht sparen?GfK: Wir sind in Kauflaune Die Verbraucher in Deutschland sind nicht so leicht umzuhauen oder sie machen Geld auch sehr schnell wieder locker. Denn laut GfK haben sie trotz der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg jetzt sogar wieder mehr Lust zum Einkaufen
    http://www.n-tv.de/1110161.html


    Beides stand dann sogar nebeneinander und es gibt mehr derartiger Beispiele.

    Es ist augenscheinlich sehr kontrovers das Ganze.

    LG Séraphine

  1. illumatrix sagt:

    Ja, so ist es und deshalb gehe ich da auch hin:

    http://www.attac-netzwerk.de/wasser/termine/?tx_cal_controller%5Bgetdate%5D=20090305&tx_cal_controller%5Blastview%5D=list-3709&tx_cal_controller%5Bview%5D=event&tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller%5Buid%5D=2453&cHash=70e6e1dc6e

    Überblick:
    http://www.attac-netzwerk.de/wasser/

  1. Anonym sagt:

    yop

    Wir könnten eigentlich von den Südamerikanern lernen.
    Alles übel das wir in Europa dzt.erfahren haben wir im weitesten Sinn den Amis zu verdanken.

    Wir brauche sie nicht,da wir alle Produkte selber erzeugen,können.
    Wir können die Ressourcen ebenso am Weltmarkt erstehen,mit unserem Euro.
    Die Global Player die sich in Europa "eingekauft" haben,brachten unsere Wirtschaft an den Abgrund.

    Lasst euch nicht länger diese amerikanische Diktatur in allen Lebensbereichen aufzwingen.
    Kauft bewusst Produkte die nicht mit USA in Verbindung stehen.
    Es liegt nur am Verbraucher,schmeisst die Amis aus Europa raus,wie es die Südamerikaner machten,das ist der einzig machbare Weg aus dem Dilemma,ein autarkes Europa ist die einzige Antwort,es liegt nur an uns selbst.
    Dieser Umstruktuierungsprozess wird auch nicht in kurzer Zeit zu bewerkstelligen sein,ebenso wie es Jahrzehnte dauerte um uns so herzurichten wie uns die Amis haben wollten.
    Dies ist eine Aufgabe,die wir,ihr an eure Kinder weitergeben müsst,vielleicht schaffen sie oder ihre Kinder dies möglich zu machen.

    mfg.v/wien

  1. Anonym sagt:

    @ 27. Februar 2009 00:32
    So einfach ist das nicht wie du das sagst. Argentinien zum Bsp. hat eben einen fraglichen Geistigen ausgewiesen, aber bestimmt nicht auf Druck der Katholiken sondern wegen einer kleinen religösen Gemeinde in Buenos Aires ohne diese beim Namen zu nennen. Bedenkt man, dass AR eben seine privaten Pensionskassen verstaatlich hat und Geld braucht, kein Wunder.

    Brasilien, Venezuela und auch Bolivien u.a. haben reichlich Rohstoffe in ihrem Land als Sicherheit. Das sind ganz andere Verhälnisse. Die Südamerikaner haben es nur einfach satt von Konolialstaaten ausgebeutet zu werden, was nicht heisst, dass es die Banken dort etwas anderes tun.

  1. Personal der Bananenrepublik sagt:

    Danke für den Artikel.

    Sehr gut zu dem Thema passt:
    Hypo Real Mistake - Wenn der Räuber in der Bank sitzt
    http://gedankenfrei.wordpress.com/2009/02/26/wenn-der-rauber-in-der-bank-sitzt/

    Die Krise im Schnelldurchlauf:
    http://www.medien-zur-krise.de

    Alles Gute

  1. Ella sagt:

    zu Anonym 19:30
    kann ich nur zustimmen.
    Allerdings ist es hier in der Countryside noch etwas schlimmer, was vergammelte Rohre, veraltete Wasserwerke und Klaeranlagen angeht.
    Es gibt hier immer wieder mal eine Meldung, dass eine Hauptwasserleitung zusammengebrochen oder das Wasser verunreinigt ist. Das letzte mal 2 Tage im Nov.zusammen mit tagelangen Stromausfall. (tolle Infrastruktur hier)
    Ganz alltaeglich sind Meldungen, das man in bestimmten Stadtteilen oder Doerfern wieder mal kein Wasser hat oder abkochen darf.

    Wir holen uns das Wasser hier in Flaschen von einem sogenannten Artesianspring. Fuenf Gallonen fuer 25 Cent.
    Das fluriod und chlorid Wasser moechte ich nicht mal meinen Hunden und Katzen zumuten.
    Das beste ist hier, seinen eigenen Brunnen oder Quelle zu haben.
    NY bekommt ja Wasser aus den Adriondriacks und Upstate NY.
    Irgendwo habe ich gelesen, dass die Klaeranlagen,sowie die Zuleitungen total veraltet sind und Wasser oft ungeklaert z.B. in den Hudson fliesst.
    Wieder mal ein Beispiel fuer dritte Welt Zustaende in der sogenannten ersten Welt.

  1. OV8 sagt:

    Wasser ist neben der Luft das wichtigste für den den Menschen. Deswegen müssen alle Wasserversoger unter staatlicher Hand gestellt werden. Auch wenn sich das kommunistisch anhört.

    Aber fakt ist Wasser muss unter öffentlicher hand sein.Den es ist ein Grundversorgungsmittel und das muss allgemein gut bleiben.

    Ich bin dafür das es verstäätlich wird. Stellt euch vor irgend- welchle "Unternehmer" könnten uns das Wasseer abdrehen.

    Aber wenn weiter so herrlich privatisiert wird....

  1. Anonym sagt:

    Man das erinnert mich an das CROSS-BORDER-LEASING das bei uns in Salzburg 2003 per Bürgerlisten gestoppt wurde.
    Obwohl ich keine Ahnung habe welche gaunereien noch so laufen am AUSVERKAUF UNSERER HEIMAT

  1. Anonym sagt:

    @OV8 : "Wasser ist neben der Luft das wichtigste für den den Menschen. Deswegen müssen alle Wasserversoger unter staatlicher Hand gestellt werden. Auch wenn sich das kommunistisch anhört."

    Es handelt sich um einen biologischen Krieg, in Jenin (West Bank) haben die IWFs die Menschen dehydratisiert, ein Organismus ohne Wasser kann über ein paar Tage nicht funktionieren, ohne Luft nicht mal ein paar Minuten. Die Luft, das Wasser und die Nahrung sind die wichtigsten Waffen in diesem biologischen Krieg. Sie sind damit die wichtigste Elemente der Umwelt, aber man hat darauf Einspruch, nur wenn man sie bezahlen kann, d.h. wir können nur überleben, wenn wir das Recht auf Leben erkaufen können. Es hat für uns keine Bedeutung, ob die Umwelt geschützt wird oder nicht, wenn wir das Recht auf Überleben nicht erkaufen können.

    "Es ist NOCH gar nicht so schlimm!" Das ist richtig, aber wir machen Fortschritte. Wir müssen uns der Frage stellen, können wir uns noch die Umwelt leisten, oder haben wir das Recht auf das Überleben verloren ?

    @ 27. Februar 2009 07:29 : "AUSVERKAUF UNSERER HEIMAT" das setz die Bezahlung voraus, tatsächlich werden nur frisch gedruckte grüne Blätter von FED als "Bezahlung" gegeben, und sie sind wertlos, wie uns die "Finanzkrise" lehrt.

    @ 27. Februar 2009 02:10: "aber bestimmt nicht auf Druck der Katholiken sondern wegen einer kleinen religösen Gemeinde in Buenos Aires ohne diese beim Namen zu nennen. Bedenkt man, dass AR eben seine privaten Pensionskassen verstaatlich hat und Geld braucht, kein Wunder."

    Argentinien:
    1. nach dem die Brüder aus der IWF (Präsident Köhler) Argentinien aufgefordert haben das Geld herauszuspucken
    2. hat die ReGIERung die Besitzer der Devisen enteignet
    3. und etwa 1 Mln. Menschen in die Arbeitslosigkeit getrieben.

    Der gleiche IWF (Präsident Köhler) hat weitere 1 Mln. Menschen in der Türkei in die Arbeitslosigkeit getrieben, Türkei ist neben West Bank die einzige islamische Verwaltung die mit Israel befreundet ist.

  1. Anonym sagt:

    http://www.jbs.org/index.php/us-constitution-blog/4539
    Oklahoma stimmt für Sezession:

    Das hier ist kein einfacher Antrag in einem Landesparlament, sondern hier wurde mit überwältigender Mehrheit dafürgestimmt. Man will dem Bund alle usurpierten Rechte wegnehmen, die nicht in der Verfassung stehen - das sind fast alle "Rechte" die sich Washington derzeit anmasst.

    20 andere Staaten werden demnächst über den gleichen Antrag abstimmen.

  1. Anonym sagt:

    http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,7527428,00.html

    Hört euch mal Herrn Sarrazin an. Ich habe nicht ohne Grund darauf aufmerksam gemacht.

  1. windstill sagt:

    HALLO FREEMAN - biite schau Dir mal OFF TOPIC dieses Video genau an bezüglich 9/11. Hab ich heute zufällig in Youtube entdeckt. Hochinteressant. Weiß nicht ob Du dieses Sachlage schon mal gepostet hast?

    http://www.youtube.com/watch?v=8FzgBxsdEHs&feature=related

    ist von User unvergesslich1 - macht wirklich auch sonst eine anschauliche Aufklärung. NOT-wendig.

    Vielleicht für Dich verwendbar. Sind 3 Teile.

    Gruß windstill

  1. Anonym sagt:

    Oh Gott, das ist wohl Teil der Ausrottungs-Politik, seit Jahren wird davor gewarnt, aber keiner kann diese Gangster stoppen, weil ja von der Elite gewollt. In Deutschland, zB Köln ist die Lokalpolitik ja auch "unterwandert" und hat schon alles mögliche verschachert: Stadthäuser, Müllentsorgung etc. In Berlin ist es noch krimineller, schon sehr lange..

  1. Anonym sagt:

    Hab mir gedacht dass das hier ganz gut hin passt.
    Is von nem anderem Forum.

    Krass!


    Aufklärung · Video

    Polizeiaktion in Briesensee, mit staatlicher Gewalt wird die ökologische Kleinkläranlage der Bürgermeisterin Doris Groger stillgelegt, um den Zwangsanschluss an die…

    Kommentar von Ewald dazu :

    http://www.youtube.com/watch?v=yY7CszbcA5Y