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Methoden der autarken Lebensmittelversorgung

Sonntag, 13. Februar 2011 , von Freeman um 00:05

Die meisten Menschen in unserer westlichen Zivilisation arbeiten für einen Fremden, um Geld zu verdienen, damit man wiederum von Fremden die Produkte kaufen kann, die man für das Leben benötigt. Man bekommt seinen Lohn und läuft in die Kaufhäuser und Supermärkte, um es wieder auszugeben. Dadurch ist man in vielerlei Hinsicht abhängig, einerseits vom Arbeitgeber und wie viel er bereit ist für die Leistung zu zahlen und anderseits von den Herstellern, wie viel deren Produkte kosten. Eine Senkung des Einkommens und Erhöhung der Einkaufspreise hat fatale Folgen und man ist total abhängig, ohne gross Einfluss darauf zu haben. Wenn man es genau nimmt, sind die meisten Menschen Gefangene in diesem Teufelskreis, aus dem sie meinen nicht rauskommen zu können. Aber das ist extra so vom System gewollt, sie wollen uns als Sklaven halten, die von ihnen abhängig sind. Hier nun einige Methoden wie man sich daraus befreien kann.

Für viele wäre es ein Traum, eigene Lebensmittel zu produzieren. Sie meinen aber es wird eine grosse Landfläche, harte Arbeit und viele Maschinen dazu benötigt, um sich selber zu versorgen. Nur, das ist gar nicht notwenig. Es gibt viele Gartenanbaumethoden, die wenig Platz einnehmen und einfach sind, mit denen man genug für sich und seiner Familie herstellen kann. Die Vorteile sind mannigfaltig. Man gibt weniger Geld aus, man kennt die Nahrung und weis wie sie angebaut wurde, sie ist gesund und frei von allen Giftstoffen, man hat Spass und lernt die Natur kennen und kann sogar den Überschuss verkaufen. Statt multinationalen Grosskonzerne zu unterstützen, hilft man seinem Wohnort und das Geld bleibt lokal.

Die Frage lautet nur, will man wirklich unabhängig werden und es in der Praxis umsetzen, oder redet man nur darüber und sucht Ausreden es nicht zu tun? Will man wirklich frei sein oder weiter im Hamsterrad drehen? Will man für jemanden anderen oder für sich selber arbeiten? Will man tatenlos der aktuell stattfindenden massiven Teuerung der Lebensmittel hilflos ausgesetzt sein? Will man bei einer möglichen Krise ohne Nahrung dastehen? Hier eine Aussage die es gut zusammenfast:

Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann, denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!

1. Permakultur im Garten: Mit dieser Methode erschafft man ein Habitat, welches die Möglichkeiten der Umgebung und die Fähigkeit der Tiere und Pflanzen optimal gegenseitig nutzt. Es wird ein natürlicher Ausgleich zwischen der Erde, dem Wasser und den Lebewesen gesucht. So werden zum Beispiel Pflanzen, die Stickstoff abgeben, neben denen platziert die viel Dünger benötigen, die wiederum neben denen stehen die schädliche Insekten abwehren. Alles ist in einer optimalen Symbiose. Wie Sepp Holzer, einer der Pioniere der Permakultur sagt, man arbeitet mit der Natur und nicht gegen sie. So nutzt man auf intelligenten Weise die Natur, an Orten wo es gar nicht möglich war und kann daraus sogar eine Überschuss produzieren.

Im folgenden Video wird der Garten einer Familie gezeigt, der mitten in der Grossstadt von Los Angeles liegt. Sie haben jeden Quadratmeter rund um ihr kleines Häuschen genutzt, um Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen anzupflanzen, dessen Früchte alle essbar sind. Daneben werden noch Tiere wie Hühner, Enten und Ziegen gehalten. Die fünfköpfige Familie kann gut davon leben, sind völlig unabhängig und keiner geht irgendwo fremd arbeiten. Der Überschuss wird in der Nachbarschaft verkauft, an Restaurants geliefert und der erwachsene Sohn produziert sogar Biodiesel als Kraftstoff für das Auto aus altem Speiseöl. Der Garten der Familie ist zu einer Attraktion geworden, wo Nachbarn kommen und sich Tipps holen und Schulklassen sie besuchen, um daraus was zu lernen.



2. Aquaponics: Diese Methode nutzt eine Verbindung zwischen Aquakultur und Hydrokultur um Lebensmittel zu produzieren. Gemüse und Kräuter werden in Behältern ohne Erde angepflanzt, welche das Abwasser aus den Fischteichen nutzen. Die Wurzeln der Pflanzen ziehen die Nährstoffe aus dem Schmutzwasser und filtern es wieder in einen reinen Zustand, das dann wieder mit Sauerstoff angereichert in die Fischbehälter zurückgeht. Dieses System kann so gross oder klein sein wie man will und eine Unmenge an Speisefische und Gemüse produzieren. Den Überschuss kann man verkaufen und damit das benötigte Fischfutter einkaufen. Es ist eine ideale Methode wie man auf kleinen Raum, im Freien oder in einem Gewächshaus in einem natürlichen Kreislauf Nahrung herstellt.



3. Gewächshaus: Wir leben in einer Region der Welt, in der während einem Grossteil des Jahres wegen der Kälte nichts im Freien gedeiht. Deshalb werden Gewächshäuser schon seit langem genutzt um die Lebensmittelversorgung auch im Winter zu gewährleisten. Es ist eine beliebte Möglichkeit, um die oben erwähnten Methoden zu ergänzen, um die Wachstumsperiode auszuweiten oder ganzjährig zu betreiben. Man kann einen ganz kleinen Bereich mit Schutzfolie oder Glas von der Aussenwelt schützen, eine grössere Fläche damit bepflanzen oder sogar seinen Wintergarten in einen nutzbaren Bereich für die Lebensmittelproduktion umgestalten. So sind die Pflanzen vor Frost, Regen, Wind und Schädlingen geschützt. Ideal auch um Keimlinge einen frühen Start zu geben, bevor sie ausgepflanzt werden.



Wir sehen, es ist gar nicht so viel Fläche notwendig, um sich selber mit einer grossen Auswahl an Lebensmittel zu versorgen. Ergänzend dazu kann man noch viele nützliche Fähigkeiten sich aneignen, wie Mahlen von Getreide, eigenes Brot backen, Einmachen und Konservieren der Früchte des Sommers für die kalte Jahreszeit und vieles mehr.

Dann, muss man immer neue Sachen zum anziehen oder für die Einrichtung kaufen? Was viele wegwerfen ist noch gut und brauchbar. Ein Besuch im Secondhand-Laden oder Brockenstube lohnt sich und man findet viele tolle Sachen zu einem sehr niedrigen Preis.

Will man weiter in dieser Wegwerfgesellschaft mitmachen, jeder Mode nachrennen, der Werbung was man jetzt wieder haben muss folgen, sich über die Preissteigerung aufregen, deshalb tagtäglich arbeiten und konsumieren, arbeiten und konsumieren ohne vorwärts zu kommen? Will man sich immer Sorgen machen, wie man die Rechnungen bezahlt, um nur dafür zu krampfen? Oder will man sich daraus befreien und sein Leben bewusst, unabhängig, nachhaltig und sinnvoll gestalten? Jetzt wäre die richtige Jahreszeit, um sich Gedanken darüber zu machen, eine Selbstversorgung zu planen und im Frühling damit zu beginnen.

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insgesamt 38 Kommentare:

  1. Der 4. Weg sagt:

    Ja, man muss die Menschen immer wieder darauf stossen, dass Selbstversorgung möglich ist. Auch in kleinem Umfange. Denn ein selbstgeernteter Sack Kartoffeln im Turmbeet auf dem Balkon gewonnen kann in Notsituationen den Wert eines Sack voll Goldes aufwiegen. Denn knabbert einmal auf einem Goldnugget herum. Das Sättigungsgefühl dabei wird enttäuschend sein.

    Gold hat eben erst wieder einen Wert wenn das Chaos überwunden wurde. Wenn überhaupt. Denn Gold ist ein Metall wie jedes andere. Eisen ist viel wichtiger. Das dürfte der Eisengehalt im Blut wohl bestätigen. Gold ist ein unnützes Abfallprodukt der Natur!

  1. drdre sagt:

    Super Ideen, zur Selbstversorgung.. Chapeau für den Gärtner in LA. Guter Mann.

  1. skywalker sagt:

    Wunderbarer Artikel Freeman! Das ist alles so einfach, dazu braucht man noch ein paar ausreichende Solarzellen auf dem Dach, und dann hat man eigentlich alles was man braucht.

    Ansonsten schliesse ich mich dem comment vom 4. Weg an, wobei für mich Holz der schönste und wichtigste Werkstoff ist.

  1. Guten Abend alle,

    Also das mit der Selbstversorgung,
    klappt bei uns sehr gut!
    Wir haben vor einiger Zeit angefangen,
    Wurst,Brot,Senf,Ketchup....
    viele andere Lebensmittel selber
    Herzustellen.
    Uns geht es seit der Umstellung,
    ohne viele Supermarkt Giftstoffe,
    sehr gut!
    Ich kann es jeden nur Empfehlen!
    Sie können mich gerne Fragen:
    Mail über Homepage: allesschall-rauchloerrach.npage.de
    (schall rauch stammtisch lörrach)
    an Christian !oder Kontakformular

  1. rrhase sagt:

    Ich bin voll deiner Meinung. Sicher kann man eine grosse Menge seiner Lebensmittel selbst produzieren. Aber ganz so einfach ist die Sache nicht wie dein Artikel suggeriert. Wir versuchen das jetzt schon seit einigen Jahren. Seit diesem Jahr sogar mit Tierhaltung. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es schon eine gehoerige Portion Idealismus und eine ganze Menge Arbeit erfordert, sich selbst zu versorgen. Die benoetigte Flaeche ueberschreitet ganz sicher die Rasenflaeche eines normalen Reihenhauses. Und das Ganze in Permakultur braucht noch wesentlich mehr Platz. Auch die Familie in Los Angeles kann nur deshalb so leben, weil sie Deppen findet, die 13 Dollar fuer einen Salat gewillt sind zu geben.

    Aquaponic ist sicher eine lustige Sache. Aber rentabel arbeitet solch eine Anlage in unseren Breitengraden auch nicht. Siehe hier.

    http://www.hortikultur.ch/pub/files/226.pdf

    Was aber noch viel wichtiger ist, um solch eine Selbstversorgung zu realisieren brauchst du erst einmal Geld. Ohne Geld geht nichts. Du brauchst Geld um dir ein Dach ueber dem Kopf zu erwerben, du brauchst Geld um Land zu kaufen, du brauchst Geld um die noetigen Geraetschaften zu kaufen und und und. Alles andere ist realitaetsfern. Das Geld muss erst einmal vorhanden sein.

  1. Kama sagt:

    Vor einiger Zeit hatte ich mal über das Anbauen zu Hause gelesen, ein Artikel, nen Buch, irgendwas online (vielleicht sogar hier?), leider weiß ich nicht mehr wie es hieß.
    Darum gings um nen einfachen Kasten, ein mal ein Meter groß, treppenförmig darin Verschachtelungen in denen dann die verschiedenen Pflanzen wachsen.
    Sollte wenn ich mich recht erinnere ausreichen um sich mit reichlich Grünzeug einzudecken.
    In der Wohnung aufm Balkon oder an nem Südfenster und der Aufwand ist auch nicht groß, nur immer mal a bissl wässern und halt sammeln, das kann wohl jeder.

    Und so gering diese Maßnahmen im einzelnen klingen würden, wenn es jeder macht ist es plötzlich eine Revolution.


    @Der 4. Weg
    'Gold ist ein unnützes Abfallprodukt der Natur!'
    Sicher, leider aber selbst in der Apokalypse wird es irgendeinen Hinterhofkönig geben der gerne zeigen will das er was besonderes ist und bei ihm ist dein Goldnugget plötzlich eine Decke für die kalten Nächte oder nen Liter sauberes Wasser wert.

    Vergiss nicht die Gier des Menschen, davon lebt der Wert von Edelmetallen schon seid/seit Beginn der Geschichtsschreibung und der Wert war schon immer hoch, leider...

  1. Danke für diese Artikel. Ich würde mich freuen in Zukunft mehr von dieser Art Artikeln zu lesen, weil ich als Akademiker in handwerklichen Fragen "etwas" Nachhilfebedarf habe.

    Ich habe selbst eine kleine Terrasse mit Garten zur Verfügung, die bisher brachgelegen ist. Werde jetzt im kommenden Frühling mal einen ersten Versuch wagen :-).

  1. Bady-key sagt:

    Jeder der das umsetzt, kann sich ja mal im einem Halben Jahr melden. Bin sehr gespannt ob es drei sind.....

    Es will eben keiner aus seinem Hamsterrad weil man durch die Tägliche Beeinflussung es sich gar nicht vorstellen kann hinaus zu steigen und es einfacher ist sich weiter auf der stelle zu bewegen ohne vom Fleck zu kommen.

  1. Sander sagt:

    also Leute; hier meine Erfahrung seit letztem Jahr: ca. 60 kg Kartoffeln, 30 - 40 Gurken, jede Menge Tomaten, Kraut (weiß und rot) gibt´s jetzt auch noch, Lauch, Bohnen, Topinambur, Kräuter und was weiß ich noch alles, ist geerntet, gelagert und dieses Frühjahr geht´s wieder los. Zwiebeln, Salat, Rosenkohl und viele andere Sachen haben wir angebaut, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg: aber:::: der Geschmack ist einfach super!!! Da kann kein anderes Kaufhaus-Gemüse hin"schmecken"!!! Und der Tauschhandel funktioniert auch, zumindest über den Sommer! Egal ob Eier, Milch oder was, man kann immer was machen. Ich weiß, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, aber man sollte sich halt informieren, was bei einem machbar ist. Es hat nicht jeder die Möglichkeit, aber sogar in München (!) gibt es Schrebergärten mitten in der Stadt! Und die werden angenommen und genutzt! Tut Euch zusammen, dann wird´s was! Jeder kann irgendwas beitragen zur Selbstversorgung, der eine bringt das Holz, der andere bäckt Brot damit usw und so fort. Lasst Eure Fantasie spielen....

  1. Yusuf sagt:

    Ich habe seit letzten Jahr auch einen Garten gepachtet und ich wusste garnicht, wie schön es ist, sich selbst seine Lebensmittel anzubauen.

    Man fühlt sich einfach geborgen in der Natur und fühlt sich glücklich.

    Das Gefühl ist nicht beschreibbar. Es ist einfach ein warmes gutes Gefühl, dass mir Sicherheit und Frieden gibt.

    Seit meiner Kindheit habe ich die Lebensmittel immer nur in Supermarkt hinter Plastik und Papierverpackungen gesehen. Ich wusste nicht, wie man sowas anbaut, wie die verschiedenen Pflanzen aussehen. Ich habe mir erst überhaupt garkeine gedanken darüber gemacht. Es ist wirklich wie ein Teufelskreis. Dieses System treibt uns immer schneller zur Sklaverei, aber weil es uns so bequem erscheint, hinterfragen wir es nicht. Wir denken, dass es etwas gutes ist.

    Es ist so, als ob das gute mit dem schlechten vertauscht wird und jeder denkt, dass das beste vom schlechten.


    Ich kann euch allen wirklich nur empfehlen, schafft euch einen Garten an oder pachtet euch einen Garten wenn ihr finanziell nicht in der lage seid. Trefft die beste entscheidung und distanziert euch von diesem System, dass unsere Seelen vergiftet.

  1. Ein hilfreicher Artikel. Bringt einem auf konstruktive Gedanken. Autark leben zu können bzw. in Symbiose mit Gleichgesinnten im Austausch ist echt mein Wunschziel. Energie und Essen einfach selbst machen!

    Ja, da hat 4. Weg schon recht, Gold kann man nicht essen. Es ist trotzdem besser, ein paar Goldmünzen zu haben als nur Geldzettelchen. Aber das non-plus-ultra ist schon die Unabhängigkeit. Ein schöner Traum, der durchaus Realität werden kann...

  1. tonycat sagt:

    Ich bin selber auf einen Restbauernhof groß geworden, traumhafte 10.000 qm Fläche und über 1000 qm Garten, jede Menge Obstbäume usw.
    Ist ist natürlich eine gewisse Arbeit, aber die Genüsse und ersparten Krankheitskosten können schon das meiste aufwiegen. Wenn man versucht konsequent BIO zu kaufen, ist das nicht ganz billig, von daher mein Wunsch: endlich mit 2-4 Familien, 5-10 Erwachsenen Leuten einen Resthof (mindestens mit großer Gartenfläche) zu kaufen, um dort nicht nur nahrungstechnische Autarkie zu erlangen, sondern auch handwerklich und energietechnisch und am besten auch noch heilpraktische Autarkie (bassg.de/ndgk.de). Meine Quadratur des Kreises: ich bin Mo-Sa selbständig mit 1100 qm Lagerhalle und über 1000 Stamm-Kunden, 5 Fahrzeugen usw. Also, ich suche einen Resthof mit über 1000 qm Lagerhalle (oder Platz dafür) im Rhein-Main-Gebiet (max. 35 km von Frankfurt/Main).

  1. searyel sagt:

    sehr interessanter artikel... :) coole einstellung freeman sowas zu posten... vermiss ich manchmal auf anderen seiten. aber egal ich wollte dieses jahr sowieso mal tomaten auf dem balkon versuchen ... aber als ich das mit dem kartoffelturm gesehn/gelesen hab will ich das auch noch noch versuchen ... mein jott wenn es nicht klappt dann halt nicht ... den spaß mach ich mir aber trotzdem... dümmer wird man nicht davon :) ich meld mich dann am 12. august und berichte von meiner ernte ^^

  1. tox92 sagt:

    Für Leute mit sehr wenig Platz z.B. auf dem Balkon kann ich den Growtainer empfehlen. Ist einfach zu bauen und bringt gute Erträge bei wenig Pflege: http://www.growtainer.de/

  1. WMC sagt:

    Jo guter anfang
    aber deswegen ist man noch lange nicht unabhängig. Die wichtigeren fragen sind für mich , wie kommt man an strom und einem dach über dem kopf ohne abhängig zu sein ^^

  1. Freeman sagt:

    Das ist ja wohl einfach. Kauf dir einen gebrauchten Wohnwagen und montiere Solarzellen aufs Dach. Dann hast du eine komplette Wohnung und eigenen Strom dazu.

  1. David sagt:

    Nebenbei: in den USA erlassen immer mehr Staaten Gesetze, die Strafen in MILLIONENHÖHE vorsehen dafür, wenn man Selbstgezüchtetes (Obst, Gemüse, Tiere) an Nachbarn verkauft oder verschenkt! Damit soll verhindert werden, dass solche Ideen und Lebensmuster sich verbreiten und die Lebensmittelindustrien Einnahmen verlieren - und natürlich auch die Möglichkeit, bei Bedarf "die Konsumenten" mit Giften zu versorgen.
    Stimmt, man kann ohne Geld nicht anfangen, aber man kann ohne Geld in DE nicht leben, jeder hat zumindest ein bisschen Geld und man fängt dann eben so klein an, dass man mit dem, was man hat hinkommt.
    Man muss Prioritäten setzen und Selbstversorgung ist definitiv wichtig!

  1. @der 4 Weg, Schwachsinn was du da von dir gibst! Nich jeder hat die Gelegenheit sich aufem Balkon oder sonst einen Sack Kartoffeln anzubauen. Und kannst ja mal versuchen mit einem Sack Kartoffeln ne Weile zu überleben wie lange der reichen wird. Gold oder Silber sind kein unnüztziges Abfallprodukt sondern eine vernünftige Möglichkeit zumindest sein Vermögen zu erhalten und zu sichern. Und wenn ich mir für ne Münze Silber dann einen, zwei Sack Kartoffelfn kaufen kann umso besser.

  1. davidwasser sagt:

    Und was macht man, wie in meinem Fall, der Weder Garten, noch Balkon besitzt? Das einzige was ich hier habe, sind in der Küche auf der Fensterbank dutzende Kräuter zum Kochen. Fleisch kauf ich immer beim Metzger selbst nie aus dem Discounter, Gemüse naja selbst anbaun fällt eben wie oben gesagt flach. Aber! es ist doch nicht verwunderlich das die Nahrungsmittel immer beschissener werden, wenn ich mal wirklich einen extrem beschissenen langen Arbeitstag habe, dann habe ich kein Bock mehr als ( Mann ) noch was zu kochen, wobei ich jeden Tag frisch Koche.

    Nun, dann bin ich gezwungen ne Pommes Currywurst oder Bratwurst Brötchen usw zu holen, das zeug ist eben fast Food die erwartungen sind natürlich unten, hauptsach satt, aber wenn ich Leute die Massen von Menschen da immer sehe, was fürn schrott die jeden Tag fressen, oder was fürn schrott die alle im Einkaufswagen haben, da wird einem schlecht! - Niemand weiß mehr gutes Essen zu schätzen, selbstgekocht, mit Frischen Kräutern, Gemüse, und Fleisch vom Metzger.

    Nur noch fertig Fraß wird sich gekauft usw, jeden 2ten Tag nach Mc-Doof und Pommes Buden usw...

    Solch Buden kann man mal machen, aber es gibt viele die machen das dauerhaft.

    Und solang den Leuten der scheiss noch schmeckt weilse garnimmer wissen wie gutes frischen Essen schmeckt, so wird dies solang immer schlimmer werden mit den Nahrungsmitteln.

  1. NuID sagt:

    Thema Wohnwagen + Solar:

    Zum Glück kosten die nur zwei Tomaten, wenn man einen vernünftigen Wohnwagen kauft, bei dem man auch den Winter überlegt. Und seine Frau und Kinder ist man dann auch los. Den Rest gibt man für die Scheidung aus. Ein guter Wohnwagen kostet soviel wie eine kleine Eigentumswohnung. Die kostet genauso viel, wie die Standgebühr auf dem Campingplatz. Wo Du wieder keine Tomaten anbauen darfst. Tja.. Wemm alles so einfach wäre, wie Texte schreiben.

  1. Capari sagt:

    Ich selbst hab auch schon Stevia und Tomaten in meinem Mini-Gewächshaus angebaut. Hat super geklappt und überraschenderweise auch noch Spaß gemacht. :)

    Alles fängt klein an.

  1. mondare sagt:

    Hier ist ein guter Link über Permakultur:

    http://www.youtube.com/watch?v=VH1fPDjQ1vk

  1. 2RebOrN sagt:

    Also ein gebrauchter WohnWAGEN kostet so zwischen 1,5k 20k€ da brauchste aber nochn Auto. Ein WohnMOBIL kostet ab 20k€ aufwärts. Wenn man glück hat, ist noch bissl Equip inkl. aber ne Solaranlage wird ganz bestimmt nicht dabei sein. ;)

    Jetzt sacht mir mal bitte einer, wer von den zig Milionen Mittleren und Arbeitslosen, in Plattenbau lebenden Menschen soll sich sowas leisten können ? Dann kommt noch dazu, das man in DEU und EU nicht einfach irgendwo hinfahren, die Mobile Hütte abstellen und anpflanzen kann wie einem lustig ist. Klar geht das, aber nur solange bis jemand vorbei kommt, es sieht und wenn man pech hat, es den Behörden meldet.

    Zeigt mir mal einer nen Platz der noch nicht Privateigentum ist ? Was nicht privatisiert ist, wird zum Naturschutzgebiet gemacht. Zeigt mir mal einer ne Tierart die noch nich vom Aussterben bedroht ist ? Sowas kann man vieleicht in der Wüste von Nevada machen wo alle Jubeljahre maln Auto vorbeikommt, aber wer will da schon leben ? Schlangenfleisch essen und Kaktuswasser saufen :D

    Vieleicht mangelt es mir grade an Ideen aber ganz so einfach wie es hier suggeriert wird, ist es nun auch wieder nicht.


    peace

  1. Freeman sagt:

    Du bist für mich ein typischer Looser, der nur Ausreden sucht, nur immer Hindernisse sieht, um nichts zu tun müssen. Aber dauernd jammern wie alles scheisse ist, wie alle anderen daran schuld sind, nur nicht man selber. Wenn es Millionen an Arbeitslose gibt die nicht aus ihrer Situation raus kommen, warum revoltiert ihr dann nicht? Warum lässt ihr euch alles gefallen? Von euch hört man am wenisten, dabei müsstet ihr am meisten das Maul aufmachen. Sitzt nur auf euren Ärschen rum und tut nichts, zieht euch jeden Tag den Mist rein der auf der Welt passiert, statt den Finger aus der Nase zu ziehen und euer Leben zu verändern.

  1. André sagt:

    Also ich weiß nicht wo immer das Problem liegt. Ich bin z.b. vor 6 Jahren weg aus D. Habe von ein auf den anderen Tag alles hin geschmissen, Firma dicht und 33 Leute entlassen. Ich war fertig von den ganzen Schikanen. Bin nach Ungarn gegangen, doppelte Sonnenscheindauer als in D. und das weibliche Geschlecht ist auch nicht ohne hier. Ca. 35 km neben Budapest ein 3000 m² Grunsdtück gekauft und ein 270 m² Haus gebaut. Es ist noch nicht fertig, nur die Hälfte ist bewohnbar, aber der Rest wird eben so gemacht wie Geld reinkommt, da alles Material und zum Teil die Arbeiter in Cash bezahlt wird. Ich bin ziemlich faul, aber 80% am Haus mache ich selber (auch Akademiker sind handwerklich begabt). Der Garten, der anfangs ein Urwald war wird nach und nach mittels Muskelkraft hergerichtet. Ich habe auch schon selber Melonen und Tomaten angepflanzt. Meine Freundin hat mir jetzt ein paar Palmen Samen geschenkt, mal sehen ob was raus kommt. Ich kann die Jammerei nicht verstehen. Ich bin in Leipzig aufgewachsen, meine Familie lebt auch noch dort. Ich weiß dass es dort genug Land gibt, auch billig. Es leben auch Menschen dort, also denke ich, dass es auch für andere möglich sein kann dort zu leben. Ausreden gibt es immer. Der erste Schritt ist vielleicht der Schwierigste, wenn man hin fällt muss man wieder aufstehen. Aber dann läuft es.

  1. bensneider sagt:

    Hier soll sogar eine Landschule geschlossen werden, da sieht man das es nicht gewünscht ist mit Obst Gemüse im frühen Alter schon umzugehen. Sie wollen uns immer weiter einschränken!! Auch wenn es vll nichts bringt dennoch bitte ich alle die Petition zu Unterzeichnen! Dank euch
    http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/erhalt-landschule-luechow

  1. Chris sagt:

    Thema Wohnmobil:
    Ich habe mir vor 2 Jahren einen alten Fiat Ducato mit Hochdach gekauft. Habe die ganze Einrichtung rausgeschmissen und neugemacht. Als nächstes kommt eine Solaranlage drauf und dann wird mich das ganze ca 8.000 Euro gekostet haben. Dafür dass ich eine kleine flexible Wohnung habe mit der ich fast 100% Unabhängig bin! Ich kann auch überall parken weil ich eben kein Riesen Wohnmobil mit Fernsehantenne oben drauf habe!

    Klar kann ein Wohnmobil 20.000 aufwärts kosten aber da ist ja auch schon der Denkfehler! Für was brauche ich einen Fernseher, edle Leder Couch und den ganzen anderen High Tech schnickschnak ? Alten Kastenwagen (wie VW Bus m. Hochdach) Sitzbank rein, Bett, Wasseranschluss, und genügend Stauraum für Survival Sachen, Lebensmittel, etc.

    Wer weiter gehen möchte pachtet sich ein wenig Land um Selbstversorgung zu betreiben - am besten noch mit gleichgesinnten. Die Pacht kann ich entweder mit Verkauf der Erzeugnisse bezahlen oder ich geh ma 1-2 Tage die Woche arbeiten.

    Jeder jamert - aber den Arsch hochkriegen und seine Verhaltensweisen von Grund auf ändern - das wollen sie dann auch wieder nicht. Aber anders gehts nicht.

  1. Jasen sagt:

    Vielen Dank!!! :) Ich ziehe bald mit ein paar Freunden zusammen und da werden wir uns auch einen Permagarten zulegen.
    Momentan beschäftige ich mich mit Essbaren Pflanzen (Essbare Wildpflanzen Jürgen Guthmann) und es ist erstaunlich was man alles daraus machen kann. Gesund ist es auch noch. Da ich Veganer bin, ist meine Nahrung auch leicht zu besorgen.

    Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will. (Albert Einstein)

  1. Ella sagt:

    koogelt mal" squarefootgardening" das ist eine sehr einfache Technik einen Garten anzupflanzen.

    Man kann schon auf Kleinstem Raum Tomaten(auch als Haengepflanzen) oder Zuchinipflanzen anpflanzen auch Salat oder Spinat geht sogar z.B. in alten Dachrinnen rund um den Balkon und mit Erde bepflanzt.

    Selbstversorgung ist natuerlich schwierig in der Stadt.

    Doch allein schon ungespritzte Tomaten, oder Zuchini sind schon die Anstrengung wert.

    @David:
    Sicher die Gesetze bestehen, wie auch dass in einign Staaten das Regenwasser Allgemeineigentum ist und man es nicht mehr einfach aufsammeln kann, ist auch unter strafe gestellt.
    Doch bist jetzt werden diese Gesetze nicht angewandt.

    Ich tausche mit meinem Nachbarn im Sommer Gemuese und Obst aus und habe Obstbaeume und Gemuesegarten. Es gibt einen regelmaessigen Bauernmarkt und die Amish verkaufen hier ihr ungespritztes Obst, Gemuese, Eier und Honig,Kaese,Kuechen und Eingemachtes an mehreren Strassenecken in unserer Kleinstadt.
    Die Mennoniten haben sogar ihre eignen Laeden.
    Ob sie durch die Religionsfreiheit geschuetzt sind weiss ich nicht.

    Doch bis jetzt kann ich keine Einschraenkungen erkennen.
    Es sei denn das man wissen muss wo es "heirloom" samen und Pflanzen gibt, sonst gibt es meist nur Hybridssorten zu kaufen.

  1. Wolf sagt:

    So ist es freeman. Meckern können sie alle, doch mit der Aufforderung zu Handeln kommen die Ausreden.

    Wir haben hier (Osteuropa) 250.000qm unerschlossenes Agrarland. Frei zur Besiedlung. - Allein die Leute fehlen die es besiedeln wollen.

    Die einzige Möglichkeit die Gesellschaftsordnung nachhaltig zu ändern sehe ich in der Schaffung attraktiver Lebensinseln die das Potential haben die Umgebung zur Nachahmung anzuregen.

    Kontakt
    thurnus@gmail.com

  1. Bei autarker Lebensmittelversorgung bleibt der Betrieb einer kleinen Landwirtschaft nicht aus. Ewig währen auch Vorräte nicht. Viele althergebrachte Konservierungsmethoden finden dann wieder Anwendung. Einkellern, Einkochen, Einsäuern und Trocknen von Gemüse und Kräutern. Wer eine kleine Viehhaltung betreibt, Einsalzen von Fleisch, Einkochen von Fleisch und Wurstkonserven (Hausschlachten), Soleier etc.
    Verschiedene Lebensmittel lassen sich auch gut vakuumieren. Den Gefallen tut einem dann eventl. der nahe gelegene Metzger, der auf jeden Fall über ein solches Gerät verfügt.
    Denn wer in unseren Breitengraden lebt, muß ja auch die jetzige kalte Jahreszeit berücksichtigen, die es zu überbrücken gilt.
    Trotz moderner Warmwasserheizung, haben wir den alten Kachelofen nicht abgerissen.
    Wer in der Stadt wohnt und eine Verbindung aufs Land hat sollte diese nicht abrechen lassen. Auch mit seiner Arbeitskraft kann man dann möglicherweise seine Versorgung teilweise sicherstellen.
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

  1. bernd sagt:

    Ist der Wunsch nach Revolution bzw. Veränderung, nicht der Wunsch sich aus der geltenden Herrschaft zu befreien? Und da muss man ganz klar sagen, ist es in unserem System jeder einzelne selbst, der sich der Herrschaft des Geldes und des Materialismus unterwirft.

    Mich hat noch keiner gezwungen eine Bank zu betreten oder einen Kredit aufzunehmen. Mir fällt auch kein Gesetz ein was es grundsätzlich verbietet, sich auf eigene Faust in selbstversorgenden Kommunen zu organisieren.

    Ganz vorne anfangen heißt bei sich selbst, die Trägheit einzukalkulieren heißt guldig zu sein (auch mit sich selbst).

    Die Leute wollen einfach nicht kapieren, dass die Politik nicht der richtige Gegner ist, der Gegner ist das Verhalten der Wirtschaft und insbesondere der Finanzwirtschaft und das im globalen Rahmen betrachtet.

    Man sollte den Leuten erklären, dass die "Brötchengeber" nicht die "Brötchenbäcker" sind und Geldgewinne kein Mehl generieren. Also die Hände die uns das Geld geben, kann man ruhig mal beißen, die füttern uns nicht.

    So viele (aber immer weniger) glauben noch an das Märchen vom Markt, der alles so regelt wie die Leute es brauchen, aber in Wirklichkeit regelt die Wirtschaft den Markt (und damit die Menschen), wie sie ihn braucht.

    Ansonsten läuft doch alles bestens. Wenn die Kapitalgestressten endlich mal merken, dass Zeit immer wertvoller als Geld ist, werden sie darauf kommen, dass man Zeit nur relaxt genießen und nicht kaufen kann.

    Jedem seinen Burnout...dann eine Tasse heiße Schokolade und die Welt sieht schon ganz anders aus. Im Grunde sind alle nur neidisch.

  1. P_i_P333 sagt:

    Hallo allerseits,

    ein interessanter Artikel, wie ich finde.
    Wer sich mit dem Thema Selbstversorgung beschäftigt, sollte sich auch Gedanken machen über das Thema "Ertragssteigerung" von Böden.

    Hier ein Link dazu:
    http://cropfm.at/cropfm/jsp/past_shows.jsp?showid=terra

    Viele Grüsse,
    P_i_P333

  1. Edwin sagt:

    Edwin will wissen woher David die informationen ueber diese neuen gesetze in den usa hat, ich lebe in den usa und habe noch nichts davon gehoert . es ist jedoch wahrscheinlich

  1. Sebastian sagt:

    Guter Artikel! Wenn sich jemand für survival und autarkes Leben interessiert, würde ich mich freuen, wenn er der facebook-Gruppe http://www.facebook.com/#!/home.php?sk=group_149971728392410
    beitritt. Hier geht es um Informationsaustausch und es ist auch eine Kontaktbörse für diese Themen!

  1. leser sagt:

    habe ein 45ar grosses Grundstück beim Haus und bezahle 650.-€ Grundsteuer im Jahr an die Gemeindeverwaltung.d.h ohne Moos nichts los. Man braucht ein gewisses Eigenkapital, Geräte einigen Fleiss und Geschick um sich selbst voll oder teilweise zu versorgen.Aldi,Lidel und Konsorten werden immer gebraucht, denn Salz,Zucker,Schokolade usw kann im eigenen Garten nicht angepflanzt werden.Zudem braucht man auch das entsprechende Kilma,denn ein Gewächshaus in einer gewissen Grössenordnung hat auch seinen Preis.Mein Brot backe ich in meinem selbst gebauten Steinbackofen der aus alten Ziegelsteinen aufgebaut ist und mich trozdem noch ca. 1000.- € an weiterem Material gekostet hat.

  1. Andreas sagt:

    Jetzt sollte auch der letzte sich einen Garten zulagen:

    http://www.zeit.de/2011/09/Aussteiger-Endzeitstimmung?page=1


    Wenn schon Baenker und Schlipstraeger Lebensmittelvoraete bunkern...

  1. Ich benutze einmal die Copypaste-Variante für meinen ersten Kommentar auf dieser Plattform, zu der ich über eine befreundete Bloggerin per "Zufall" stieß. In ihrem Post habe ich zum Thema geantwortet:

    "...Vielleicht ein wenig quer gedacht: Autark leben, also in einem "Raum der Liebe", wo man aus seinem Garten alles bekommt, was man benötigt für die "Selbstversorgung" ist ein erster Schritt. Das klingt komisch, weil jeder immer meint, es wäre der ultimative, der letzte. Nun ja, ich sehe das als eine sehr guten Weg, aber, man muss auch philosophisch entgegensprechen, wenn man bedenkt, dass mit dem Sesshaftwerden des Menschen seine Probleme ihren Lauf genommen haben. Unter diesem Gesichtspunkt bekommt der Gedanke an eine "Obdachlosigkeit" eine ganz andere Definition. Zurück zu den Wurzel heißt ergo eher ein Leben in der Wanderschaft. Das wiederrum stellt sich wohl als schwerwiegend praktisch realisierbar dar als das Verwurzeln an einem Ort, der alle Bedürfnisse deckt. Aber selbst in unserer (von uns selbst) veränderten Unnatur ist es aber nicht gänzlich unmöglich. Man braucht nur wie ein "Beutetier" ein entsprechend "größeres" Revier. ;-)"