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Protest gegen die Einschränkung der Gewerkschaftsrechte in den USA

Montag, 28. Februar 2011 , von Freeman um 00:05

In der Stadt Madison/Wisconsin, ein nördlicher US-Staat am Michigan-See, haben 100.000 Menschen für Gewerkschaftsrechte demonstriert. Gewerkschafter organisierten landesweite Proteste von New York bis Los Angeles und erklärten sich mit Wisconsin solidarisch, wo der republikanische Gouverneur Scott Walker versucht, per Gesetz die Rechte der Gewerkschaften faktisch zu beseitigen.

Nach dem die Gewerkschaften in den Privatindustrie systematisch in den letzten Jahrzehnten zu zahlosen Tigern degradiert wurden und man praktisch zerstört hat, kommt das Rechte der Beamten und Angestellten Tarifabschlüsse auszuhandeln im öffentlichen Dienst dran.

Tausende öffentliche Angestellte haben in Madison den 12. Tag hintereinander demonstriert und protestiert Trotz kalten Wetters und Schnee kamen mehr als 70.000 Menschen am Samstag zusammen. Am Wisconsin-Capitol wurde ein Camp errichtet wie am Tahrir-Platz in Kairo. Hunderte schlugen auf Trommeln und riefen Parolen durch Bullhörner. Einige haben sogar im Wisconsin-Capitol übernachtet.

Der Schauspieler Bradley Whitford ('The West Wing', TV-Serie), der die Kundgebungsteilnehmer begrüsste, sagte:

"Dieser Gourverneur (gemeint der Republikaner Scott Walker, der auf Plakaten mit einem Hitlerbart verziert wurde und neben Mubarak-Bildern zu sehen war) muss wissen, dass Wisconsin ein sturer Wahlkreis ist. Wir angeln durch das Eis hindurch!" Menschen trugen Schilder, auf denen zu lesen war, dass Walker ein 'Parasit' und ein 'Diktator' sei und verlangten, dass die Wähler ihn abberufen sollten.

Der republikanische Gourverneur Scott Walker hat eine Gesetzesvorlage eingebracht, wonach fast alle Angestellten im öffentlichen Dienst das Recht verlieren sollen, sich über ihre Gewerkschaft an Verhandlungen zu Arbeitsbedingungen und Prämien zu beteiligen. Walker meint, dass die Vorlage dazu beitrage, dass das 3,6 Milliarden Dollar grosse Loch im Haushalt geschlossen werden kann und dass die Entbindung regionaler Regierungen von Verhandlungen mit den Gewerkschaften ihnen grössere Flexibilität angesichts starke Einschnitte im Haushalt geben werde. Soweit Walker.

Das Gesetz hat die Gewerkschaften in Rage gebracht. Sie betrachten es als ein Herumtrampeln auf Arbeiterrechten.

Auch im Bundesstaat Ohio ist ein ähnliches Gesetz geplant. In Columbus versammelten sich einige tausend Demonstranten und protestierten gegen diese Pläne.

Zahlreiche Lehrer, Feuerwehrleute und öffentliche Angestellte beteiligten sich an Kundgebungen, hielten US-Flaggen hoch, trugen Gewerkschaftsoutfit und zeigten Plakate.

In Los Angeles konnte man auf Schildern den Spruch lesen: "Wir sind alle Wisconsiner!"

Eliot Seide, ein Gewerkschaftsführer, vor einer Menschenmenge in St. Paul/Minnesota: "Das Recht von Tarifverhandlungen ist ein amerikanisches Recht. Man kann keine amerikanische Demokratie haben ohne eine starke Gewerkschaftsbewegung!"

Die allgemeine Finanzkrise und Rezession in den USA führt also nicht nur zur Verarmung ganzer Bundesstaaten, die wie Wisconsin angeblich pleite sind, sondern auch zur Abschaffung elementarer demokratischer Rechte, sodass von der amerikanischen Demokratie nur noch die äussere Hülle und die Phrase übrig bleibt, die man dann aus dem Hut zieht, wenn es darum geht, Ländern wie China oder dem Iran 'Menschenrechtsverletzungen' vorzuwerfen.

Überigens, die grossen TV-Medien berichten nichts über die Protestaktionen. Weder Fox News, MSNBC oder CNN zeigen etwas darüber. Ausserdem, ein Polizeistaat wie die USA braucht keine Gewerkschaftsrechte.

Sogar Schnee konnte die 100'000 Demonstranten in Wisconsin nicht von ihrem Protest abhalten:



Auch die Polizeigewerkschaft solidarisiert sich mit den Besetzern des Capitols in Wisconsin:

insgesamt 16 Kommentare:

  1. Anti-Slave sagt:

    es freut mich außerordentlich, dass es jetzt auch in den USA, der damaligen Vorführ-Demokratie (heißt jetzt vermutlich Demokratismus) los geht.

    Obama, Mubarak, Gadaffi..... diese ganzen Diktatoren haben ihren Zenit überschritten! Weg mit ihnen!!

  1. Ella sagt:

    Heute hat es in allen 50 Staaten Soldiaritaetsdemos gegeben.

    Uebrigens haben viele Demonstranten in den letzten Tagen das Capitol des Staates Wisconsin rund um die Uhr besetzt, also in den Gaengen uebernachtet, gekocht ec.

    Die Gewerkschaftsrechte wurden bereits durch Reagan
    ( Fluglotsenstreik) geschwaecht.

    Es wird noch hart werden, da ab dem 4 Maerz, ein furlough der Fed.Gov. Angestellten ansteht, wenn der Congress sich nicht auf eine Erhoehung der Schuldengrenze einigen kann.

    Auch die Staaten greifen zu drastischen Massnahmen, soziale Angebote werden gekuerzt z.B. sollen in Providence Rhod Island, fast alle Lehrer zum Schuljahresende entlassen werden ec.

    Es muss allerdings auch gesagt werden, dass die Staats und Gemeindeangestellten in der Regel nach 20 /25 Jahren eine gute Pension erwarten koennen und dazu brauchen sie nicht warten bis sie 65 sind und dann ab 65 zusaetzlich zur Socialsecurity. ( was es so in D nicht gibt. ) Sie zahlen auch nur minimale Krankenkassen szuzahlungen im Vergleich zum Rest
    der Bevoelkerung.

    Das "Double Dipping" will heissen, man geht in einem Bezirk in Rente, kassiert die Pension und arbeitet dann in einem anderen Bezirk ist besonders bei Schuladminstratoren und hoeheren Raengen ueblich.
    Auch haben z.B. die Lehrergewerkschaften sich selbst damit geschadet, da oft unfaehige bis gefaehrliche ( Paedophile) Lehrer weiter beschaeftigt werden mussten, bei voller Bezahlung, und aufgrund der Gewerkschaftszurgehoerigkeit oft jahrelang nicht entlasssen werden konnten. Diese Leute mussten nur jahrelang mit anderen "Unfaehigen" ihren Dienst antreten und zusammen in irgeneinem Schulzimmer sitzen. NYC gleich mehrere davon.

    Es gibt also zwei Seiten des Ganzen, die Steuerzahler sind sauer wegen der Pensionen und billigen Krankenversicherungen im oeffentl. Staatsdienst.

    Gleichzeitig nuetzen dies die Republikaner um die schwer erkaempften Gewerkschaftsrechte/Bargainrights weiter einzuschraenken.

    Diese Gewerkschaftsrechte waren schwer erkaempft.( man braucht ja nur mal " Der Dschungel" von Upton Sinclair zu lesen oder sich mit den ( deutschen )Revolutionaeren und Gewerkschaftern, die fuer das erste Maimassaker in Chicago am Haymarket, verantwortlich gemacht und dafuer gehenkt wurden, zu beschaeftigen.
    Deswegen feiern wir ja den ersten Mai, als Tag der Arbeit, die US jedoch nicht.Buch dazu " die Deutschen Anarchisten von Chicago" von Friederike Hausmann.

    Natuerlich wuerde es dem Grosskapital gefallen, wenn die Gewerkschaftsrechte weiter eingeschraenkt und es nur Hire und Fire Arbeitsmarktregeln auf dem Weg zum Wanderarbeiter und modernen Sklavendasein gaebe.

    Was zur Zeit in Wisconsin ablaueft ist fuer mich ein Feldversuch der NWO wie weit sich die Amis das alles gefallen lassen.

  1. appe sagt:

    liebe Elia ???
    its for you !!!
    -->>>>
    In der Stadt Madison/Wisconsin, ein nördlicher US-Staat am Michigan-See, haben 100.000 Menschen für Gewerkschaftsrechte demonstriert. Gewerkschafter organisierten landesweite Proteste von New York bis Los Angeles und erklärten sich mit Wisconsin solidarisch, wo der republikanische Gouverneur Scott Walker versucht, per Gesetz die Rechte der Gewerkschaften faktisch zu beseitigen.

    waru mich dir die zeilen nochmal Poste ???

    gan zklar, lass den NWO SHIT mal beiseite !!! schau dir die Menschen an Warum sie, das Dign jetzt in die Hand nehmen, nhand der kürzlichen Stellugnamen der Berichterstattugnen von Freeman müsste oder darf dir auch klar werden, nicht alles ist NWO DER ILLUMINATEN SCHIENE !!!

    so sehe ich das !!!

    und wenn der Kessel einmal brodelt wird er auch dort überschäumen !!!
    nix da NWO Agenda !!! schau dir mal den Fall der DDR genaustens an
    wie die Menschenmassen ticken
    sie sind nicht mehr aufzuhalten,wenn sie merken wie verscherbelt Sie werden !

    auch dieser Fall wird nun weltweit überhand greifen, ende des Jahres German European People "stand up"

    BRD GMBH DU BIST EINE EINZIGE VERARSCHE !!!! WAS GLABST DU WAS ABGEHT WENN DIE GERÜCHTE KÜCHE EXPLODIERT !?

    Die NWO Agenda existiert nur so lange wie wirsie zulassen ! und unser System ist eben darauf dressiert dieses ding in die Bahnen zu lenken, doch glaub mir,solange die Völker wind von bekommen ist Schluss mit lustig es rumurt überall !!! und die Leute wache nauf ! mehr ists nicht, die NWO Agenda ist ein Fall für die Geschcihtsbücher wie unsere Füher und Lenker haben möchten!

    "GAME OVER FOR THE FINANCIAL ELITE"

  1. xabar sagt:

    @Ella

    Wisconsin -
    'Ein Feldversuch der NWO, wie weit sich die Amis das alles gefallen lassen?'

    Hast du Beweise?

  1. svouros sagt:

    Was mich an der Story interessiert ist Folgendes. Du schreibst: " ...die grossen TV-Medien berichten nichts über die Protestaktionen. Weder Fox News, MSNBC oder CNN zeigen etwas darüber." Polizeistaat hin oder her, welche Sender HABEN darueber berichtet? Im Zeitalter des Internets und der SocialMedia (siehe Aegypten) kann man nicht mehr Alles vertuschen. Und je mehr die zensieren, desto mehr wachen die Leute auf, da sie es doch frueher oder spaeter erfahren. Und dann waechst auch die Wut weit mehr wenn man endlich merkt das man belogen und betrogen wird. Die NWO Freaks haben sich da selbst in einen Teufelskreis begeben.

  1. nyso sagt:

    Sicher auch von der CIA organisiert, genau wie die Proteste in Ägypten, Tunesien, Lybien, etc..... :D

  1. helga sagt:

    In Berliner Zeitung stand auf Seite ... ein Text über die Besetzung des Gebäudes in Wisconsin. Und dass die Leute einen Kindergarten organisieren, Alt und Jung die Besetzer sind, Studenten Reinigungstrupps organisieren. Es funktioniert gut zwischen den Menschen.

    Ich habe mir auf der Straße ein Abo aufschwatzen lassen. Angeblich vier Wochen Probe und kostenlos. Denkste. War dunkel, im Fußgängertunnel, am Abend nach langer Arbeit. Ich soll bezahlen dafür. Na gut. War interessant, mal nach Jahren wieder Zeitung anzugucken... Habe ein paar Dinge und Informationen gelesen, die sonst nicht bei mir angekommen wären. O.k. Finde es wirklich sogar gut so. Für ne Zeit.
    Aber das war mal wieder eine Erfahrung, die mit dem Druck, der Lüge, der Angst, der Knechtschaft durch das Geld dieses Systems entstanden ist. Ich bin reingelegt worden. Was wir uns so gegenseitig antun.... Mit ner Zeitung für ´n paar Wochen gehts ja noch... ;-). Und gerade jetzt vergleichen zu können war gut.
    Also, Berliner brachte das letzte Woche mit den Sachen in USA.

  1. freethinker sagt:

    Die Amerikaner, die jetzt so tapfer gegen den Faschismus mit seinen ganzen Unmenschlichkeiten kämpfen kann man nur genauso viel Mut wünschen, wie die Araber ihn bewiesen haben.
    Diese faschistische Diktatur, die 2001 mit dem "Reichstagsbrand" eingeläutet wurde, hat einen Wendepunkt in den USA gekennzeichnet.

    Es ist vorbildlich wie friedfertig diese Leute demonstrieren. Kein Parlament steht in Flammen und keiner der Politiker wurde gelyncht.

    Falls die Demonstranten wenig Erfolg haben mit ihren energieaufwendigen Aktionen, müssen sie sich fragen, wie sie die Regierung übernehmen. Dies ist die Pflicht eines jeden wahren Demokraten.

  1. Chris sagt:

    meine Einschätzung dazu:
    ob nun NWO oder nicht blabla..
    die (das Sagen haben)sind auf alle Fälle viel zu VERRÜCKT um von uns unterschätzt zu werden..

  1. Ella sagt:

    Hallo appe:
    Mit NWO Agenda meinte ich was inzwischen im Zuge, der wie wir wissen gewollten Finanzkrise mit den Menschen hier geschieht.

    Siehe hohe Arbeitslosigkeit
    ( geschaetzt 22 bis 25%) Foodstamps fast (48 Millionen) und die weitere Zerstoerung der Gewerksschaften ( Bargainrights )

    Wie war das noch? " Wir stellen etwas in den Raum und warten ab, ob es dazu Proteste gibt..."
    o.s. aehnlich? ( der genaue Wortlaut faellt mir gerade nicht ein. )

    Was der Governeur von Wisconsin gerade versucht ist ein Feldversuch wie weit man mit den Menschen hier gehn kann.
    Wird er erfolgreich sein, werden dass sicher andere ( auch finanzielle klamme Staaten uebernehmen) Am Wochenende war auch zufaellig die Tagung der US Gouverneure in D.C.

    Wenn sich die Menschen wie die 100.000 in Wisconsin und die Demonstranten in allen anderen 50 staaten dass nicht gefallen lassen um so besser,
    Im Moment werden sie ja wieder gegeneinander aufgehetzt.

    Ein Witz sind auch einige demokratische Senatoren des State assembly, die einfach abgehauen sind in einen anderen Staat, sich versteckt halten, (sogar von der Polizei gesucht wurden) damit sie nicht abstimmen muessen.

    Natuerlich geht der Protest von den Menschen aus, die ihre hart erkaempften Rechte ( siehe meine erste Post und geschichtl. Hinweise dazu ) und nicht als Arbeitsklaven, Wanderarbeiter oder unter Hire und Firebedingungen arbeiten wollen.

    @Xabar.
    Beweise habe ich nicht.

    Doch ist bekannt wie die Foundations z.B. die Rockefeller foundation und das Tavisstock institut u.d. gleichen seit mindestens der 50iger Jahre die Lebensbedingungen der Menschen in US beeinflusst. ( durch Schulbildung, MSM, Poltik)

    Ist der "Governor" in Wisconsin erfolgreich, wird das natuerlich Zeichen in anderen Staaten setzen, die Gewerkschaftsrechte zu beschraenken und die Lebensbedingungen/Arbeits-
    bedingungen der Menschen zu veraendern.

  1. Ella sagt:

    Ja und @Chris hat recht, ob nun NWO oder "nur" Global players, die sind groessenwahnsinnig und die einfachen Leute haben es mit dem Ruin ihrer Existenz und der Erniedrigung ihres Lebenstandards, Verdopplung der Lebensmittelpreise ec. zu bezahlen.

    Die Agenda die dahinter steht ist bekannt und so wie es ausschaut sind es gerade die Smerikaner,( damit meine ich nicht US Politik oder Aussenpolitk), die dieser Agenda noch im Wege stehn.

    Freemann hat ja gerade den Trailer zu " Inside Job" gepostet, der gut dazu passt, was hier gepielt wird.

  1. xabar sagt:

    @Ella

    Die Beschneidung der Gewerkschaftsreche gleicht aufs Haar dem, was die Nazis gleich nach dem Reichstagsbrand vom Februar 1933 gemacht haben: Sie haben die Gewerschaftsrechte damals allerdings nicht nur eingeschränkt, sondern haben die Gewerkschaften, die freien und kommunistischen, verboten, um einen Grundpfeiler des antifaschistischen Widerstands zu beseitigen, genauso wie jetzt das halbfaschistische Amerika daran geht, diesen Grundpfeiler der amerikanischen Demokratie und des Widerstands gegen die US-Oligarchen ebenfalls abzuräumen. Die USA machen es scheibchenweise, die Nazis machten es etwas radikaler. Das ändert nichts daran, dass das Wesen dieser Kräfte identisch ist: Es dient der Errichtung der unumschränkten, faschistischen Diktatur des Finanzkapitals, der Wall Street über den Rest der Bevölkerung.

    Es ist kein 'Test', um mal zu sehen, ob 'die' sich das gefallen lassen, sondern es ist eine faschistoide Politik, um die Arbeiter zu entrechten und um zu verhindern, dass sie weiterhin gegen den Sozialabbau kollektiv Widerstand leisten können. Man muss die Dinge historisch und im Kontext betrachten, nicht verschwörungstheoretisch.

    Auch die Hilterregierung wollte die Arbeitermassen damals nicht mit dem Ermächtigungsgesetz 'testen', sondern sie wollten damit ihre Herrschaft, ihre Klassenherrschaft, die Herrschaft der Großindustrie und des Finanzkapitals über die Arbeitermassen absichern. Weil immer noch Widerstand vorhanden war, richteten sie KZs ein. Das wird in den USA auch kommen. Da bin ich mir sicher.

  1. Die USA, das Land der inzwischen begrenzten Möglichkeiten.Die VERUNREINGTEN Staaten von Amerika!
    Das Land der andauernden Kriege, Unterdrückung seit Jahrhunderten(Massenmord an den indigenen Völkern,den Indianern sowie den afrikanischen Sklaven,jetzt dem Volk, den Gewerkschaftsmitgliedern.
    Warum ich "nur" die Gewerkschaftsmitglieder schreibe?Weil die Führungsspitzen der Gewerksch..immer Fremdbestimmt waren. Sonst hätte sich ja (auch bei uns in Europa) mehr geändert-oder?Vieles, was jetzt abgeht dort erinnert an die McCarthy-Ära!

  1. Ella sagt:

    @Goetz von Berlichingen.

    Ja dass stimmt schon auf hoher Ebene sind die Gewerkschaften wohl alle verfilzt oft auch korrupt und dazu gibt es ja genug Stories siehe z.B. Hoffman.

    Natuerlich sind viele Gewerkschaften inzwischen genauso schwerfaellig und im system und oft mit den Demokraten untrennbar verbunden, deswegen sind in diesem Fall wohl auch die demoratt. Staatssenatoren abgehauen, um sich nicht bei ihren Waehlern unbeliebt zu machen.
    Die Gewerkschaften, vor allen die der oeffentl. Dienste haben ja auch hundertprozentig die Wahl Obamas unterstuetzt.

    Fuer die Menschen/ Mitglieder waren die Gewerkschaften doch immer ein Schutz vor dem Raubtierkapitalismus.
    ( Habe gerade erst wieder erlebt wie einem Bekannten durch die Gewerkschaft( auf lokaler Ebene ) geholfen wurde, der vorher monatelang gegen Windmuehlen und dem chaotischen System hier um seine Behindertenstatus gekaempft hat.)

    Die Bargain rights der Gewerkschaften sind wichtig, den wie soll sich der Einzelne wehren und eine Chance haben auf ein lebenswertes Einkommen oder Mindestlohn.

    Die andere Seite ist, wie ich in meiner ersten Post geschrieben habe, dass die Gewerkschaften oft den nicht mehr tragbaren z.B. finanziellen Status Quo aufrecht erhalten und Leute beschuetzen, die eigentlich entlassen werden sollten.

    Im oeffentl.zivilen Dienst haben die Leute oft viele Sonderrechte z.B. minimale Krankheits- und Rentenzuzahlungen, grosszuegige,lebenslange Pensionen. und die Steuerzahler wollen dass einfach nicht mehr unterstuetzen.


    Da Du von den Indianern schreibst, denke ich, dass Dich eventuell der Artikel von Mohawk tribe news, den ich im "Hollywood artikel" gepostet habe, interessiert?

    @ Xabar:
    Im Endeffekt, sehen wir wohl dass selbe, es geht um den Abbau der ueber viele Jahre und mit vielen Opfern erworbenen Arbeiterrechte zugunsten des Grosskaptials.

    Ok, ich habe wohl historische Ansaetze und Verschwoerungstheorie vermischt.

    Leider laueft es wohl auf das Gleiche hinaus, was das Ergebnis betrifft( was Du ja beschreibst)

  1. Stephan sagt:

    Amiland kann nur durch innere Zersetzung seinen Frieden und den Frieden es Globus finden. Erst wenn das letzte Streichholz abgebrannt ist, ist der Brandstifter seines Handwerkszeuges beraubt. Und Amiland ist gerade dabei sichs einer Zündhölzer durch innere Zersetzun zu entledigen und das ist gut so.

  1. xabar sagt:

    Was sich momentan in Wisconsin abspielt, ist sehr ermutigend. Seit 25 Jahren hat es eine solche 'grass roots' Bewegung nicht mehr gegeben. Die Wisconsiner werden aus den Nachbarstaaten, ja in der ganzen Union unterstützt. Die Menschen haben erkannt, dass kein Obama, kein Gouverneur ihnen aus der Patsche hilft, dass sie nur selbst ihre Interessen vertreten können.

    Es ist eine Bewegung gegen die korrupte US-Oligarchie, eine Pro-Demokratiebewegung.

    Da soll noch einer wie Celeste sagen, dass die US-Amerikaner alle 'fettleibig' sind, vollgestopft mit Hamburgern und Medikamenten und zu nichts als Schlafschafigkeit in der Lage.

    Seht nach Wisconsin! Auch wir können einen solchen Aufbruch gebrauchen!