Nachrichten

Exekutierte libysche Soldaten die den Befehl verweigerten

Mittwoch, 23. Februar 2011 , von Freeman um 20:30

Die folgenden Bilder zeigen das grausame Vorgehen von Gaddafis Schergen. Es sollen die Leichen von Soldaten îm Fadhil Camp in Bengasi sein.

جنود تم إعدامهم في بعد رفضهم الأوامر بقتل مدنيين ليبيا

"Exekutierte Soldaten nach dem sie den Befehl verweigerten Zivilisten in Libyen zu töten"



Ausländische Söldner die Gaddafi schon seit langem angeheuert hat, schiessen in Bengasi auf die Bevölkerung. 30'000 Soldaten gehören zu dieser Truppe. Die meisten Söldner kommen aus den Staaten südlich der Sahara: Niger, Tschad, Mali, Sudan. Offenbar sind aber auch Söldner aus asiatischen und europäischen Ländern im Einsatz.



Ein französischer Arzt ist aus Libyen zurückgekehrt und hat dem Magazin Le Point ein Interview mit dem Titel: "Wir kommen aus der Hölle" gegeben. Der Arzt schätzt, es gibt in Bengasi 2'000 Tote und er berichtet über die Söldner aus dem Chad und Nigeria, die für Gaddafi Massaker verüben.



"Die Kräfte der Unterdrückung bestanden aus Polizei und Militär, aber hauptsächlich aus Söldner aus Chad und Nigeria, ausgebildet in der abgelegenen Sahara und sehr gut ausgerüstet und bewaffnet. Wir sahen sie mit ihren 4-Rad Fahrzeugen bis zu den Zähnen bewaffnet an uns vorbeifahren, es war sehr beeindruckend. Es ist unmöglich zu sagen, wie viele es waren, einige sagten 5'000, andere 50'000. Sie waren Tötungsmaschinen. Als der Sohn von Gaddafi 'Flüsse aus Blut' versprach, wusste er kann es machen. Von Darnah bis Tobruk, haben sie ein ausgewachsenes Massaker verübt - wir reden von tausenden Toten."

insgesamt 27 Kommentare:

  1. maikT sagt:

    ich finde das so schlimm das ich keine worte mehr finde und die tränen in den augen habe

  1. Marco sagt:

    Söldner und Berufssoldaten, Schweine vor dem Herrn.

  1. Bangaltar sagt:

    Auch in der BRD hat man die Bundeswehr an eine
    Privat Armee verkauft, warum hat der
    Guttenberg die Wehrplicht aufgelöst??
    Man kann sich denken was er da wohl
    vor hat....Die Bundeswehr zur einer Söldnertruppe
    umzuwandeln....Die dann an das eigene Volk schiessen....Der abschreiber und Landesverräter....

  1. Und wo bleiben die Blauhelme?

  1. Dersimtrack sagt:

    Wo ist den die so tolle WESTLICHE WELT, die überall von DEMOKRATIE spricht??? Es ist einfach nichts zu hören. Würde das im Iran passieren (was NIEMALS der fall währe) oh man dann würde die fucking Europäer aber kopf stehen. Aber wie gesagt, es ist nichts zu hören, einfach NICHTS!!!

  1. Anti-Slave sagt:

    ...und wo ist der Aufschrei Europas ? Wo bleibt die politische Rüge? Wo sind die Konsequenzen gegen diese Verbrecher?

    NICHTS!!!!! EIN SKANDAL.... Es gibt nur noch KTv Googleberg

  1. gomez sagt:

    diese schweine....hoffentlich kommen die in die hölle,wenn es sowas gibt :(

  1. joergcalvis sagt:

    Schlimm. Echt übel das eigene Volk so nier zu metzeln.

    Was mich mal interessieren würde ist: Wie ist die Struktur von den Söldnern nach oben. Woher bekommen sie die Instruktionen. Ist dies strategisch irgendwie geplant oder heißt es geht raus und tötet jeden der auf der Strasse rumläuft.
    Die machen das ja nicht umsonst! Denen ist doch was versprochen worden....

  1. gibran sagt:

    Grausam. Danke USA, ihr habt das Regime unterstützt. Danke Europa ihr auch. Wieviel ist ein Araber heutzutage wert? Warum sagen Merkel, Obama und co. nichts? wollen sie wie bei Ägypten abwarten was passiert und sich dann auf die Gewinnerseite schlagen?

  1. HagenVo sagt:

    es ist zutiefst erschreckend anzusehen
    was menschen menschen antun und doch zwingt die nüchterne betachtung zu der annnahme, dass das alles nur ein vorgeschmack dessen ist was der menschheit erwartet, sollte sie tatsächlich einmal ernsthaft gegen dieses imperialistische system aufbegehren.
    alles kommt mir wie eine generalprobe für den noch ausstehenden akt vor und mich würde interessieren wer die drahtzieher dieses schauspiels sind.
    wir sollten auch hier im lande gut die augen offenhalten.
    an einen GUTENBERG wird nicht festgehalten weil er ein guter miinister ist. er ist ein guter versall der wirklichen strippenzeher und die werden auch mit sicherheit denmächst bei uns noch dringend gebraucht.

  1. Guy Fawkes sagt:

    Wenn so ein Schwein schon seine eigenen Soldaten exekutieren muß, dann ist es bald mit ihm zu Ende!
    War bei den Nazis auch so! Das letzte leider blutige Aufbegehren des Regimes! Wahrscheinlich sehen wir in den nächsten Tagen dann die öffentliche Hinrichtung Gadaffis.
    Es ist die Lehre für die, die ihr Volk knechten! Irgentwann platzt Jedem mal der Sack! Auch wenn diese Bilder sehr übel und schrecklich sind! Sie sind auch Hoffnung und zeigen die Stärke, dieser bewundernswerten Menschen, die für ihre Freiheit alles aufs Spiel setzten! Mögen sie in Frieden ruhen und nicht sinnlos versehrt oder getötet worden sein!
    Lybien, ich wünsche Dir, dass Dein Kampf nicht umsonst war und ihr weise seid für den weiteren Weg! Lasst Euch keinen mehr von diesem Gadaffi-Clan vorsetzen!

  1. Reiner sagt:

    Wer den Gaddafi gesehen hat, der muss wissen, dass der durch geknallt ist. Er hat auch alles angekündigt.
    Jetzt ist Krieg.
    Wir sollten eine internationale Solidaritätsaktion für das Lybische Volk starten.

  1. GonZo sagt:

    Ganz klar warum der Westen nix macht,.... es "lohnt" sich nicht, da Geld wichtiger ist als Menschen.

    Kann meinen Vorredner nur zustimmen. Würde sowas im Iran passieren wäre der Westen "zur Befreiung des iranischen Volkes" sofort präsent und würde auch ganz andere Worte finden.

  1. m. sagt:

    Und hier werden sie wohl beerdigt.

    http://www.onedayonearth.org/profiles/blogs/mass-burial-tripoli-libya-feb?xg_source=activity

  1. schmidtda sagt:

    ....ich befürchte das in nächster Zeit so viel ans Licht kommt über die falsche Politik des Westen das selbst wir in Europa gegen diese Pseudo-Marionetten aufbegehren! Wundert Euch nicht wenn auch wir in naher Zeit sehen lernen was hinter dem Schleier der angeblich "grossen" Politik steckt - nähmlich reine Täuschung auf Kosten vieler und zu Gunsten ganz weniger - Die Zeit zeigt es uns!

  1. Sonja sagt:

    ich bin unendlich traurig darüber, dass ich selbst überhaupt nichts tun kann. ich schäme mich geradezu in einer sog. Demokratie zu leben und als Bürgerin Deutschlands mit verantwortlich zu sein, dass so ein Wahnsinn möglich ist. Wir alle sollten nicht vergessen, dass unser Wohlstand und unser Lebensstandard nicht zuletzt möglich ist, weil die Rüstungsindustrie bei uns einen so hohen Wirtschaftsfaktor darstellt. Und wo überall auf diesem Planeten mit Waffen "made in germany" Menschenleben ausgelöscht werden, weiss doch heute keiner mehr genau. Es ist so unendlich traurig.

  1. skywalker sagt:

    dieser scheiss fucking gaddafi, sorry für meine Worte, aber der war mir noch nie ganz geheuer oder gar symphatisch, jetzt zeigt er und sein Sohn ihre wahren Gesichter...

  1. ich.bin44 sagt:

    Der Regierungschef, welcher ausländische Truppen ins eigene Land lässt (bestellt), ist ein Landesverräter und müsste unverzüglich vor ein Volkstribunal.
    Die Todesstrafe müsste unverzüglich ausgeführt werden. Man stelle sich das vor.

  1. Freeman sagt:

    Dann reg dich mal über die Bundesregierungen auf, die schon seit über 60 Jahren ausländische Truppen nach Deutschland lassen. Brauchst gar nicht so weit zu gehen, die fremden Besatzer sind vor deiner Tür. Und glaub ja nicht die sind nur zu deinem "Schutz" da.

  1. Capari sagt:

    mir fehlen die Worte...

    was ich dennoch sagen will ist, ich finde es zum KOTZEN, dass keine der Medien darüber berichtet, sondern nur über diesen ... Guttenberg. Es ist perfide, wie scheinheilig diese dreckigen Politikerschweine die Lage in Libyen bagatellisieren und NUR zu Sanktionen aufrufen, bzw. die Gewalt "verurteilen".

    YOU GOT TO GET MAD!

    http://www.youtube.com/watch?v=gLXuh8Bo76M

  1. fethulgulub sagt:

    Die Türkei hat bereits gestern früh mehrere Schiffe dorthin gesandt, um die dortigen Türken aus dem Krisengebiet abzuholen (25.000). Dabei werden aber auch Flüchtlinge aus anderen Ländern auf den Schiffen aufgenommen. Gestern Nacht um 0:00 Uhr herum und so gegen 2:00 Uhr kamen zwei Schiffe mit jeweils 1.500 Flüchtlingen in der Türkei in Marmaris an. Zwei weitere Schiffe werden noch erwartet. Darüber hinaus wurden mehrere Flugzeuge nach Libyen geschickt, um dort Flüchtlinge abzuholen. Nach meiner letzten Kenntnis wurden so auch um die 2.000 Menschen herausgeholt.

    Interessant ist allerdings, dass die Türkei drei (oder vier) Kriegsschiffe in die Region geschickt hat.

  1. fethulgulub sagt:

    Nach Informationen des türkischen Außenministeriums wurden bis zu diesem Zeitpunkt über 7.000 Menschen evakuiert. Stündlich werden es mehr.

  1. Alternativ sagt:

    http://video.milliyet.com.tr/Iste-Kaddafinin-parali-askerleri_1_48187.htm

    Da grad die Hölle los. Zu diesem Video will ich lieber kein Kommentar abgeben.

  1. Blogger sagt:

    Ich bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher, dass der Sturz Gaddafis so wünschenswert wäre.

    Der Aufstand in Benghazi dient imperialistischen Interssen...
    http://chrissedlmairblog.wordpress.com/2011/02/25/libya-and-imperialism-via-the-marxist-leninist/

    "Libya is not like Egypt. Its leader, Moammar al-Gadhafi, has not been an imperialist puppet like Hosni Mubarak. For many years, Gadhafi was allied to countries and movements fighting imperialism. On taking power in 1969 through a military coup, he nationalized Libya’s oil and used much of that money to develop the Libyan economy. Conditions of life improved dramatically for the people."

    Libyen ist tatsächlich der höchstentwickelte Staat des afrikanischen Kontinents mit einem der höchsten Pro-Kopf-Einkommen, kostenloser medizinischer Versorgung, sowie Witwen-, Waisen- und Altersrenten etc.

    Somit handelt es sich hier wohl weniger um Hungerunruhen wie (teilweise) in Tunesien und Ägypten. Vielmehr sieht es mir so aus, als wurden alte Wunden aufgerissen und damit die Volksgruppen aufeinander los gehetzt (Prinzip Jugoslawien!). Man kann jetzt darauf warten, dass die US-Erdöl-Legion (NATO) einmarschiert, um die gewaltigen Ölfelder in Besitz zu nehmen...

    Ach ja, die NATO wetzt bereits die Hufe, um los zu schlagen.

    Rasmussen: NATO-Intervention in Libyen “sollte mit UN-Mandat erfolgen”
    http://www.radio-utopie.de/2011/02/24/rasmussen-nato-intervenion-in-libyen-sollte-mit-un-mandat-erfolgen/

    Und die Mehrheit der Schwachköpfe hierzulande wurden ja bereits durch Sarrazin & Co. "bestens" vorbereitet, so dass man eine deutsche Kriegsbeteiligung mit der enorm aufgeputschten Xenophobie durchsetzen kann. Da genügt schon die Drohung mit angeblich gewaltigen Flüchtlingsströmen, schon fängt der unterschwellige Nazigeist bereitwillig damit an, auf "Neger" zu schießen...

  1. xabar sagt:

    @Blogger

    Du schreibst:

    "Ich bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher, dass der Sturz Gaddafi wünschenswert ist".

    Was ist deine Alternative? Dass Gaddafi, der Schlächter des libyschen Volkes, der sein eigenes Volk mit schweren Waffen beschießt und ausländische Söldner angeheuert hat, die er gegen die Libyer einsetzt und Massaker anrichtet, bleibt? Willst du, dass ein Massenmörder an der Macht bleibt? Das will noch nicht einmal mehr Gaddafis jüngster Sohn Saif Al-Akbar, der inzwischen auf die Seite der Revolution übergetreten ist, das wollen nicht einmal mehr ein Teil seiner eigenen Generäle, Diplomaten und Minister, wie sein Innen- und Justizminister.

    Außerdem muss man sehen, wie sehr sich der angebliche 'Antiimperialist' Gaddafi, der noch kurz nach seinem Machtantritt 1969 (er kam durch einen Putsch an die Macht, also nicht durch Wahlen) Teile der Wirtschaft verstaatlichte, besonders nach 2004 mit dem Westen, mit Bush, mit den britischen Imperialisten usw. zusammengearbeitet hat. Tony Blair, der ehemalige britische Premierminister, der mit Bush zusammen den Irakkrieg anzettelte, gehörte ab 2004 zu seinen Beratern - der Schlächter der Iraker.

    Gaddafi verbindet auch eine enge Freundschaft mit Silvio Berlusconi und damit mit den italienischen Ölgesellschaften, darunter der größten, der ENI, die in Libyen freie Hand hat, genauso wie BP. Die Profite dieser Ölgesellschaften landeten nicht bei den Libyern, sondern bei den jeweiligen Aktionären. In Libyen ist jeder Dritte arbeitslos.

    Weil er dem Westen so weit entgegenkam, lieferte man ihm bereitwillig alles, was er zur Niederhaltung seines Volkes brauchte, darunter Tränengas und Gasgranaten aus GB, die man gegen Demonstranten einsetzen kann, vermittelte ihm ausländische Söldner - kurz alles, was das Herz eines Volksfeindes begehrt. Auch mit Deutschland hat er eng zusammengearbeitet.

    In Benghazi, die Stadt, die inzwischen von der Revolution befreit ist und in zahlreichen anderen libyschen Städten, feiern die Menschen die Befreiung wie ein Volksfest. Siehe dir die Bilder auf Press TV an. Dort wird rund um die Uhr von der Revolution berichtet.

    Natürlich besteht die Gefahr, dass die Imperialisten die Situation in Libyen ausnutzen, um ihre Machtpositionen dort zu behalten. Aber diese Gefahr besteht immer dort, wo das Volk sich gegen seine Unterdrücker erhebt. Nach der russischen Revolution von 1917 intervenierten 14 Staaten in Russland, darunter auch Großbritannien und Deutschland. Es nützte ihnen nichts. Das libysche Volk wird sich das nicht bieten lassen, genauso wenig wie das tunesische oder ägyptische.

  1. Blogger sagt:

    @xabar
    Ich will Gaddafi auch nicht zu einem Heiligen hoch stilisieren. Und ich weiß, dass mein Einwurf den großen Nachteil hat, dass er keine Alternative aufzeigt.

    Das ändert aber nichts an der Gefahr der Balkanisierung, Sudanisierung oder sogar Irakisierung der Landes. Die "Befreiung" des Irak kostete bisher ca. 1,5 Millionen Menschenleben. Das hätte Saddam Husein wohl nicht einmal ansatzweise "geschafft".

    Wenn es zur Vertreibung Gaddafis und danach zu einer wirklichen Befreiung des Landes käme, fände ich das super! Aber man kann die Situation leider nicht ganz mit Ägypten/Tunesien vergleichen.

  1. xabar sagt:

    @Blogger

    Man muss sehen, dass es sich bei den Revolutionen im Mittleren Osten und in Nordafrika zu einem Gutteil um eine islamische Erhebung handelt. Auch in Libyen übrigens. Ich sah gerade auf Press TV die Freitagsgebete in Benghazi und Derna, wo Zehntausende öffentlich beteten, ähnlich wie wir es in Kairo gesehen haben.

    Es kann also durchaus sein, dass es nicht nur zu keiner Balkanisierung dort kommt, sondern im Gegenteil, zu einer Vereinigung der einzelnen islamischen Länder in einem großen Verband, was natürlich der Alptraum der Westimperialisten wäre. Deshalb unternehmen sie fieberhaft alles, um das zu verhindern.