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Wo sind Gaddafis Freunde geblieben?

Montag, 28. Februar 2011 , von Freeman um 18:00

Die libysche Hauptstadt scheint der einzig verbleibende Ort zu sein, den die Unterstützer von Muammar Gaddafi noch unter Kontrolle haben und dort verschanzt sich der Despot. Fast alle anderen wichtigen Städte haben prodemokratischen Kräfte übernommen. Immer grössere Teil der Armee und der Luftwaffe laufen zu den Gegenern von Gaddafi über.

In den östlichen Teilen Libyens, wie in Bengasi, ist mehr oder weniger die Normalität eingekehrt. Die Supermärkte und die Banken sind nach acht Tagen wieder offen. Gruppen von engagierten Bürgern organisieren das Leben, übernehmen die staatlichen Aufgaben und füllen das Vakuum, welches durch die Entmachtung der Vertreter des Gaddafi-Regimes hinterlassen wurde.

Die Meldung, der ehemalige Justizminister Mustafa Abdeljalil wäre der Chef einer Übergangsregierung, ist wohl etwas voreilig. Vielmehr schlössen sich Vertreter der Stadträte aus dem Osten des Landes zu einem provisorischen Gremium zusammen, um das tägliche Leben in der Region zu organisieren. Er sei lediglich der Sprecher des Gremiums.

Gegenüber Al Jazeera sagte Abdeljalil: "Was wir in Libyen sehen, ist eine vom Volk getragene Revolution, die von der Jugend angeführt wird, unterstützt von der Bevölkerung, gegen die Unterdrückung des Dikators, der nur eine singuläre Sichtweise hat und ein blutdrünstiges Vorgehen. Jetzt verkünden wir der Welt, wir haben vor, eine demokratische Nation aufzubauen, mit Institutionen, die internationale Verpflichtungen und Verträge einhalten."

Sieht aus wie wenn die Tage von Gaddafi gezählt sind, wenn in den nächsten Tagen die prodemokratischen Kräfte sich Tripolis nähern, möglichweise mit Unterstützung des Militärs und dann das ganze Land befreien.

Muammar scheint völlig alleine zu sein. Da fragt man sich, wo sind seine Freunde unter den westliche Staatsführern geblieben? Jetzt verlangen sie seinen Rücktritt, ja seine Verurteilung wegen Menschenrechts- verletzungen. Wie wenn er das nicht vorher, wo sie ihm die Hand geschüttelt haben, auch schon gemacht hat.

Gaddafi und Obama



Gaddafi und Sarkozi



Gaddafi und Berlusconi



Gaddafi und Blair



Gaddafi und Aznar



Gaddafi und Schröder



Gaddafi und Van Rompuy



Gaddafi und Papandreou



Gaddafi und Brown



Hier noch seine "Kollegen" aus den Nachbarländern, die schon entmachtet wurden, Mubarak ...



... und Ben Ali

insgesamt 22 Kommentare:

  1. Michel sagt:

    Nun ich kann dir sagen Was die freunde machen!!!
    Ihre arbeiter mit Knap 1,7 millionen , die ausser land zu bringen.
    Danke freunde...

  1. AlphaKurd sagt:

    hahaha jaja wo sind seine freunde jetzt gut gesagt freeman!!
    hey sieht das bei obama und sarkozy nicht aus wie dieser händebegrußung bei freimaurer?

  1. Die Bilder sprechen für sich. Ein Gruselkabinet der Despoten, Psychopaten und Heuchler..je nach dem woher sie kommen.

    Wer fällt zur Abwechslung mal im Westen als nächster? Berlusconi, van Rompuy, Papandreou... Obama?

    Wehe wenn der Westen..USA oder Nato sich jetzt in Libyen einmischen!
    Die Libyer werden sich schon selber von Gadaffi befreien!
    @Alhakurd ja..
    Freimaurergruss...Daumen auf die Hand nicht seitlich gedrückt..scheint so.

  1. kurdish_wade sagt:

    EDIT:Ist immer wieder schön die Heuchelei des Westens anzusehen. Früher umarmt man sich und teilt die gleichen Ideale und heute beschimpft man ihn als kranken Diktator.

    Vielleicht passend zu den angegebenen Bilder: es wurde in einem Haus Ghaddafis in Al-Bayda alte Bücher von der Bevölkerung gefunden, die die Praktizierung der Kabalah und anderer satanistischer Praktiken beschreibt.
    http://www.youtube.com/watch?v=Gr_GI91nees

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Wo sind Gaddafis Freunde geblieben? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/02/wo-sind-gaddafis-freunde-geblieben.html#ixzz1FHcXfG86

  1. xabar sagt:

    Sehr schöne Bilder. Für das Familienalbum.

    Besonders schön das Bild, wo Gaddafi sich auf den links neben ihm stehenden Mubarak stützt. Ich habe das Bild in voller Größe im Guardian gesehen. Rechts von ihm, und das kann man in dem Bildausschnitt nicht sehen, stehen weitere 'Kollegen' (besser Komplicen) von ihm: Saleh (seit 32 Jahren jemenitischer Präsident und jetzt auf der Abschussliste bei den Demonstranten), Ben Ali (ganz außen), der sich im Vergleich zu Gaddafi fast bescheiden und zurückhaltend gibt, während Gaddafi sich protzend in den Mittelpunkt stellt.

    Das Bild ist 2009 enstanden.

  1. IrlandsCall sagt:

    westerwelle und gaddafi
    http://www.faz.net/m/%7BD064DCEB-2605-4811-9E3F-C53EB908E9E8%7DPicture.jpg

  1. IrlandsCall sagt:

    Putin & Gaddafi
    http://de.academic.ru/pictures/dewiki/86/Vladimir_Putin_with_Muammar_Gaddafi-2.jpg

  1. Marcel sagt:

    ...mit unseren eurasischen Verbündeten gegen unsere ostasiatischen Feinde...mit unseren ostasiatischen Verbündeten gegen unsere eurasischen Feinde...

    1984

  1. MastaFu sagt:

    @ Götz v. Berlichingen

    "Wehe wenn der Westen..USA oder Nato sich jetzt in Libyen einmischen!"

    Die NATO ist nicht befugt dort einzumarschieren. Lybien ist kein NATO-Mitglied und hat auch kein NATO-Land angegriffen. Der türk. Ministerpräsident hat heute die westl. Länder davor gewarnt, die NATO einzuschalten, um in Lybien zu intervenieren.

  1. Eisigkalt sagt:

    Liebe User
    Bin neu hier und auf nen netten Hinweis auf diese Seite gekommen, und bin positiv überrascht!
    Entlich mal was kritisches im Volk der Duckmäuse und Tiefschläfer

    Die ach so tollen Demokraten in Europa sind immer und auch fast generell abhängig von dem nahen Osten generell. ( Öl - Geld -Grenzsicherung - Wirschaft - Waffendeals - ect.)
    Menschlichkeit nach der Genfer Konvetion ist doch auch nur noch
    " Schall und Rauch "
    Es geht allen Staaten doch nur um Image-Sicherung oder Kohle.

    Das endet irgendwann ganz übel.

    Eisigkalt

  1. frohnatur sagt:

    Die Bonzen dieser Welt vereint nur eines: ihre gemeinsame Habgier andere zu beherrschen.

  1. drdre sagt:

    @ frohnatur... getroffen, oder anders was interessieren die Wünsche von Bevölkerungen , wenn Millarden Verdienste winken...und was zählt da noch ein Menschenleben...plötzlich kümmern sich die "Vertreter" des Kapitals um Menschenrechte... Westerwelle vorneweg..

    da brauchs wohl keinen Kommentar mehr.

  1. das,man muss es sagen,geniale daran ist das die menschen in lybien ,ägypten und tunesien ihre diktatoren sogar selbst abschaffen und wie die deutschen nach ende des 2.Wk für befreit halten.sie errichten ihre demokratie nach westlichen vorbild, (oder auch nicht)
    was aber letztlich keine rolle spielt,unterwandert werden sie so oder so.korrupte politiker sind wohl leider keine ausschliesslich westliche erscheinung.

  1. Justa Ment sagt:

    Man kann über Lockerbie denken was man will, aber mit diesem Wissen zu behaupten, die Angelsachsen oder die Franzosen oder, oder (der Westen) wäre ausgerechnet mit Gaddafi befreundet, ist bestenfalls Unsinn.

    Die USA haben sich sicher vieles auch in Libyen zu Schulden kommen lassen (Flugzeugangriffe usw.) - das kann man sicher nicht als Zeichen der Freundschaft uminterpretieren.

    Bis in jüngste Zeit hat Gaddafi sein Öl-strategische Karte erfolgreich in politische Erpressung umgesetzt. Z.B. haben die verschiedenen Regierungen der Bundesrepublik Libyen aus Gründen der geo-strategischen Risikostreuung als Öl-Lieferant ins Portfolio mit aufgenommen. Man kann sicher sein, dass die mitteleuropäischen Öl-Konzerne mit Kusshand Öl aus der Nordsee verheizen würden - wenn es denn in ausreichender Menge verfügbar wäre.

    Alles in allem: an der grundsätzlich anderen Reaktion der Westmächte kann man sehr klar erkennen, dass der Westen sich gerade mit Libyen komplett anders verhält als mit den anderen Potentaten in den gegenwärtigen ... Umbruchsländern. Einer der wesentlichen Gründe hierfür: Schon vor Jahrzehnten (noch zu Zeiten des Kalten Krieges) hat sich Gaddafi mit Verbal-Akrobatik als (Pseudo-) Sozialist bezeichnet - *das* haben die Westler ihm nie verziehen.

    Summa sumarum: Gaddafis hatte überhaupt keine Freunde, schon gar nicht im Westen (Berlusconi ist ein Faschist aus den Zeiten Musolinis, also *kein* Mitglied des Westens, und selbst wenn, dann ist Berlusconi die Ausnahme, die die Regel bestätigt).

  1. xabar sagt:

    Über Lockerbie kann man inzwischen nicht 'mehr denken, was man will' (Justa Ment). Der libysche Justizminister, der sich von Gaddafi nach Benghazi abgesetzt hat, hat berichtet, dass der Abschuss der PamAm über Lockerbie 1988 von Gaddafi selbst angeordnet wurde, wahrscheinlich als Rache für die Bombardierung von Tripolis und Benghazi durch US-Militärs im Jahre 1986, wobei Gaddafis Adoptivtochter ums Leben kam. Damals war er noch nicht der Verräter, der er später wurde.

    Also dieser Fall scheint nach 23 Jahren endlich geklärt zu sein. Gaddafi hat auch übrigens die Opfer entschädigt.

    Natürlich hatte Gaddafi Freunde im Westen, darunter Tony Blair (ab 2004). Mit ihm schloss er den sog. 'Desert Deal' ab und akzeptierte ihn als Berater; ab 2005 wurde wieder Öl in die USA geliefert; er hatte die besten Beziehungen zu Berlusconi und seiner Mega-Öl-Firma ENI, die wie BP oder Shell, libysches Öl in den Westen befördern durfte. Nur 70% des libyschen Öls war verstaatlicht worden. Das verstaatlichte Öl wurde 'unter Preis' an den Westen, vor allem an Italien (zu mehr als 30%), an Deutschland (zu etwa 14%) und Frankreich (nochmal 14%, Quelle El País, Madrid) verscherbelt.

    Gaddafi war auch ein enger Freund von Hugo Chavez, der ihm 2009 ein wertvolles Schwert feierlich überreichte. Ich habe die Zeremonie selbst im venezolanischen Fernsehen miterlebt.
    Chavez bezeichnete ihn als einen der 'wenigen Überlebenden im Kampf gegen den Imperialismus' und rief 'Viva Gaddafi!'

    Hugo - du brauchst andere Freunde!!

  1. Gerd sagt:

    @ xabar "Über Lockerbie kann man inzwischen nicht 'mehr denken, was man will" "Der libysche Justizminister ... hat berichtet, dass der Abschuss der PamAm über Lockerbie 1988 von Gaddafi selbst angeordnet wurde"
    **Ironie an** Toll Lockerbie-Betrug aufgeklärt! **Ironie aus**

    Die Lockerbie Beweise waren gefälscht
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2007/08/die-lockerbie-beweise-waren-geflscht.html

    Meine Post's aus vergangenen Tagen zum "Lockerbie-Betrug" kamen ja leider nicht durch, ob's Dieser mein Zweiter heute hier schafft??

  1. Was sagt uns das @xabar? BP, Shell und Co. nicht tanken,boykottieren.Leider bleiben uns als Benzin-Konsumenten nur die privaten Tankstellen..und die bekommen Ihr Öl auch wohl z.größten Teil von den Hauptlieferanten.
    Und dann das Dilemma mit dem neuen Sprit E10, der eine fatale Lebensmittelverknappung zur Folge hat.

  1. Justa Ment sagt:

    @xabar sagt:
    > Über Lockerbie kann man inzwischen nicht 'mehr
    > denken, was man will'
    Doch lieber Xabar! Genau das kann man. Genau das 'Denken was man will' macht den Unterschied zwischen Toleranz und Meinungsfreiheit auf der einen Seite, und Dogmatismus auf der anderen Seite aus.

    Nimm das Beispiel der sog. Entdeckung der Neuen Welt. Über Jahrhunderte war es allgemein anerkannte Geschichtsschreibung (also 'denken was man will'), dass ein Christobal Columbus diese (die Bahamas) 1492 entdeckt habe und somit der Entdecker der Neuen Welt sei.
    Nachdem insbesondere das christliche Wohl nicht mehr davon abhing, ob Columbus nun der Held gewesen sei, hat sich die Geschichtsschreibung mittlerweile sogar dramatisch gewandelt: erst sind die Wikinger dazugekommen, seit einigen Jahren wird auch wieder spekuliert dass ein gewisser Brandon aus Irland schon lange vor den Wikingern in einer sieben Jahre währenden Reise bis an die US-Ostküste gelangte und heutige Geschichtsschreibung ist sich einig, dass die eigentlichen Entdecker die Polynesier waren - jenseits der urzeitlichen Erstbesiedler. Es gibt Überlegungen, dass sich diese Erstbesiedler aus einer Mischung von östlichen (aus Europa) und westlichen (aus Sibirien) Einwanderer am Rande der Gletscher über die Arktis kommend, in einer Kultur zusammensetzten.

    Geschichtsschreibung ändert sich also - permanent. Sie unterliegt immer auch einer herrschenden Doktrin und man muss Geschichte - leider und Gott sei Dank - immer und immer wieder neu denken, weil Geschichte immer die Interpretation von Menschen ist und deswegen beinahe täglich neu gedacht wird.

    Der Glaube, nennen wir es mal etwas wissenschaftlicher, die Annahme, weil jetzt irgend ein Minister aus Libyien irgendwas gesagt habe, wäre die Geschichte von Lockerbie nunmehr zu ende (geschrieben), ist schlussendlich nichts anderes als Dogmatismus und Selbstindoktrination.
    Gerade solche Geschichten wie Lockerbie (oder noch mehr des 9. September 2001) wird, weil sie so einschneidend und damit umstritten im Raum steht, noch sehr oft und sehr heftig umgeschrieben, d.h. insbesondere neu interpretiert und somit neu gedacht werden.

    Werfe derjenige den ersten Stein, der von sich selbst glaubt, er wäre im Besitz der Wahrheit (über Lockerbie)!

  1. kutu sagt:

    Hallo an Alle;
    hallo an meine Freunde MastaFu, Xabar und die anderen Erdogan Liebhaber =))
    (kleines Necken muss sein..hehe)
    In dieser kleinen Bilderserie fehlt unser Türkischer achso-anti-amerikanisch-israelischer Premier Recep Tayyip (a.k.a. aufrichtiger Menschenfreund) Erdogan.
    Erdogan und Gaddafi:
    http://www.news.az/articles/turkey/3312
    Er ist genau so eine verlogene Marionette, wie die ganzen anderen!
    @Freeman: Vielleicht hast du ja Lust deine Bilderserie um dieses eine Bild zu erweitern?!
    Würde mich freuen^^

  1. xabar sagt:

    @Justa Ment

    Du verwechselt Dogmatismus mit Erkenntnissen. Wenn ich sage, die Erde ist eine Kugel und keine Scheibe, dann konstatiere ich eine unwiderlegbare Erkenntnis. Da kann man nicht mehr denken, was man will. Natürlich darfst du das. Die Freiheit hast du. Aber erwarte nicht, dass dich dann noch jemand ernst nimmt. Dogmatiker sind ja gerade jene, die sich gegen solche Erkenntnisse sträuben wie die katholische Kirche. Dogmatiker sind jene, die sich, um Machtansprüche zu begründen, hartnäckig und gegen alle Beweise auf Lehrsätze stützen, um so ihren Anspruch, das Denken anderer Menschen zu kontrollieren, aufrechtzuerhalten.

    Das ist Dogmatismus.

    Zu Gaddafi:

    Warum hat Gaddafi die Opfer der Lockerbie-Katastrophe entschädigt, wenn er nicht hinter dem Anschlag stand?

    Ich glaube, der Fall kann als abgeschlossen betrachtet werden.

    Man muss rechtzeitig umdenken, wenn die Tatsachen es erfordern. Auch ich habe dies tun müssen und meine Meinung über Gaddafi ändern müssen.

    Aber es gibt Leute, die kriegen vor lauter Verbohrtheit nicht die Kurve. Sie sind so in ihre eigene Meinung und in sich selbst verliebt, dass sie hartnäckig an ihren Dogmen, wie ein Kind, das hartnäckig an seinem liebsten Spielzeug hängt, festhalten.

  1. michlbeck sagt:

    Keiner von den gezeigten Gruselgestalten hat Freunde, aber jede Menge "Geschäftspartner"
    Woher hat dieser Wahnsinnige wohl seine Waffen ?!
    Außerdem soll einer seiner Sprösse in München sein Unwesen treiben (eigene Villa etc.) und aufgrund eines Diplomatenpasses so gut wie unantastbar sein.

  1. @xabar "Ich glaube, der Fall kann als abgeschlossen betrachtet werden."

    Dein "Glaube" in allen Ehren, aber ich stimme Gerd zu. Vielleicht fragst Du Dich mal, warum Frankreich es 2003 zur (weiteren) Bedingung für die Aufhebung der UN-Sanktionen gegen Lybien machen wollte, dass sich das Land auch noch zu anderen Attentaten wie z.B. das auf den UTA-Flug über dem Niger 1989 bekennen und die Entschädigungszahlungen der Fluggesellschaften übernehmen sollte. Vielleicht fragst mal, warum fast die gesamte Mainstream-Presse aus gezahlten 2,4 Millionen Euro unisono 2,7 Milliarden Dollar konstruierte (wow, was ein Umrechnungskurs). Bis heute liest man von der Ubernahme dieser Milliardenzahlungen durch Lybien. Darin war Gaddafi gro: Zu allem ja und amen sagen und sich doch an nichts halten. Er hat den Westen an so der Nase herumgeführt, dass es kracht. Immer mit seinem Vorteil vor Augen.

    Keine Frage: Gaddafi muss weg, über die Ölquellen soll das lybische Volk verfügen können. Aber es fiel mir schon öfter auf, dass Du hier Mainstream-Propaganda mit einem Brustton der Überzeugung vorträgst, was ich für völlig daneben halte, deswegen äussere ich das jetzt einmal. Man sollte eigentlich meinen, dass die ASR-Leser etwas weniger anfällig für die MSM-Propaganda sind und selbst recherchieren können.