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Oscar-Gewinner kritisiert Wall Street

Montag, 28. Februar 2011 , von Freeman um 15:00

Ich halte ja nichts von diesem Propaganda- spektakel der Selbstbeweihräucherung, aber der Film "Inside Job" gewann einen Oscar für den besten Dokumentarfilm am Sonntag, eine kritische Auseinander- setzung über die betrügerischen Machen- schaften der Wall Street und der Finanzindustrie überhaupt. Der Regisseur des Films, Charles Ferguson, benutzte seine Ansprache bei der Preisverleihung für eine pointierte Botschaft, auch an die Bankster-Marionette Obama:

"Vergeben sie mir, ich muss damit anfangen darauf hinzuweisen, das drei Jahre nach der fürchterlichen Finanzkrise, die durch Betrug verursacht wurde, ist kein einziges Mitglied der Geschäftsleitung (der Banken) im Gefängnis gelandet, und das ist falsch," sagte Ferguson.

Hier ein Ausschnitt aus "Inside Job":

insgesamt 5 Kommentare:

  1. Ella sagt:

    Ja das war ueberraschend das "Inside Job" gewonnen hat.
    Und Charles Ferguesson erhielt ja wenig Applaus und auch Pfiffe auf diese Aussage.

    Es hat sich ja nichts geaendert, die Wallstreet Thugs bekommen Billionen bonusse.
    siehe dazu auf

    silverbearcafe.com/
    economic war page vom
    02/18/11:
    "Why isn't Wall Street in Jail?" by Matt Taibbi.
    02/19/11:
    "Yes, we have no Bananas" by Economic Rant
    02/20/11:
    "Imperial fangs and claws, international Bankers monitze your Money" by Mohawk Nation News.

    Eliott Spitzer zu sehen auf dem Bild ist ja mehr oder weniger, ein Opfer der Banker, denn er hat es gewagt als Attorney General von NY und dann als Governor gegen die Banken vorzugehen.
    Deshalb wurde er auch mit Hilfe des ueblichen Skandals gegangen.
    Was mich inzwischen jedoch stutzig macht, ist, dass er ausgerechnet auf CNN als abendlicher Talkshowhost wieder aufgetaucht ist.
    Er scheint sich arrangiert zu haben.

  1. Das Fergusson nur wenig Applaus bekam liegt auf der Hand.Das ganze Hollywood-Spektakel braucht ja Geldgeber und ist abhängig von den Banken.Die Filmbranche in den USA ist längst nicht mehr gesund.

    Nur so nebenbei die BRD wird ja auch bei der "Finanzierung" von Filmen hier in der BRD "hinzugezogen".Mit deutschen Steuergeldern von den Filmstiftungen aller Bundesländer.Das geht dann so: Für den Film xyz werden jeweils 1-2 Wochen in Berlin, Köln und München in den Studios gedreht.Bringt 3x Money...in Millionenhöhe.Die US-Schmarotzer machen dann auch noch solche die Deutschen beleidigenden Mist-Filme wie "Inglorious Bastards".Mehr als peinlich auch die Beteiligung von europäischen Schauspielern.
    Die ganze Filmwirtschaft in den USA ist brutal, primitiv und wird von Bastarden finanziert..den New Yorker Bankstern.

  1. Die Hauptmedien Deutschlands haben, obwohl hoch und runter über die Oscar-Nacht berichtet wurde, den Film glatt verschwiegen. Inside Job ist eh' eine Reizthema.

  1. rodagon sagt:

    Wenn die Mainstreammedien (MSM) überraschenderweise etwas durchlassen, was sie bisher geflissentlich verschwiegen haben, sollten wir nicht zu euphorisch sein. Das machen sie immer so, bevor das Wutfass überläuft, nämlich uns ein Ventil zu schaffen mit einem Kanal dahinter.

    Man meint nun, daß sich was ändert. Aber die MSM bringen diese Ausnahmemeldungen nur in einem ganz kurzen Zeitrahmen, nicht etwa so geballt, wie wir das z.B. vom Schweinegrippenthema her kennen, dann nämlich, wenn sie wirklich etwas dauerhaft in unsere Köpfe bringen wollen.

    Oder sie impfen uns mit Banalitäten, wie die Doktorarbeit von Guttenberg. Soll hier eine Marionette abgesägt werden, die nicht freiwillig gehen will? Oder ist das ein Ablenkungsmanöver, weil vielleicht neue Schweinereien in der EU-Diktatur ausgebrütet werden?

    Obwohl der Mainstream sich mit „Inside Job“ also scheinbar eines wichtigen Themas angenommen hat, verläuft dieses schließlich wieder im Sande - und die Drahtzieher machen einfach weiter wie bisher!

    http://rodagon.wordpress.com/

  1. wheezzl sagt:

    War doch auch etwas überrascht dass dieser Film gewonnen hat. Habe ihn von ein paar Tagen gesehen und kann ihn nur jedem empfehlen! Die komplexen und verwirrenden Tricks der "Finanzgötter" mit Derivaten etc. werden darin sehr einfach und bildlich erklärt!