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Das iFone nSa, die beste Überwachung die es gibt

Dienstag, 17. September 2013 , von Freeman um 22:00

Die Macher bei Appel freuen sich verkünden zu können, das neue iFone nSa ist das beste Überwachungsgerät das man kaufen kann. Es ist ein perfekter Verfolger, Aufzeichner und Datensammler den man immer bei sich hat. Es wurde in spezieller Zusammenarbeit mit den Geheim- diensten und den Polizeibehörden der USA entwickelt, um eure Sicherheit und Freiheit zu garantieren.

Das iFone nSa, von den Geheimdiensten empfohlen

Mit der neuen Funktion des "Touch-ID" kann die grösste Fingerab- druckdatenbank der Welt mit Namenszurodnung aufgebaut werden. Dazu noch, mit dem Einlesen des Fingerabdruck wurde ein grosses Problem gelöst. Vorher waren die behördlichen Aufpasser nie sicher, ist die Person die das iFone in der Hand hält auch die unter der das Handy registriert ist. Jetzt weiss man genau wer die Person ist und kann die gesammelten Daten einwandfrei dieser individuell zuordnen.

Der Sprecher von Appel, John Bigears, betont speziell die Menschlichkeit der Firma, in dem er sagte:

"Unsere Sorge für die Sicherheit der Menschen bezieht sich nicht nur auf die Idioten Kunden die unsere Produkte kaufen, sondern auch auf die Sklaven Mitarbeiter welche die Geräte herstellen. So muss jeder die 'Antiselbstmord- Vereinbarung' unterschreiben und wir haben rund um das Werk in China unter den Fenstern Auffangnetze montiert. So werden die sebsmord- gefährdeten Arbeiter die 12 Stunden 6 Tage die Woche so billig wie möglich produzieren und wir total ausgebeuten sanft aufgefangen, damit sie zurück an ihren Arbeitsplatz gelangen und wir viele viele iFones verkaufen können. Das hat noch nie ein profitgieriger Megakonzern gemacht, so fortschrittlich sind wir."

Das iFone nSa hat auch eine Spracherkennung eingebaut, mit dem man jederzeit Fragen stellen kann, die das Gerät gerne beantwortet. So muss man selber nichts mehr im Kopf behalten und kann sein Gehirn von jeglichen Wissen komplett befreien und entleeren. Ist ja auch so schwer sich alles zu merken. Man hat den Inhalt seines Kopfes in der Hand und dieser wird den Behörden zur Aufbewahrung und Analyse übermittelt.

Wenn man seinen eigenen Namen zum Beispiel vergessen hat, spricht man das iFone einfach an und bekommt sofort die Antwort. Man kann das iFone überhaupt alles fragen, sogar das schwierigste, wie: "Wer bin ich?" und "Was ist der Sinn des Lebens?" und dann hört man: "Du bist ein Konsumsklave" und "Du sollst immer das neueste Appel-Produkt kaufen". Ist das nicht genial? Endlich weiss man, um was es wirklich im Leben geht.

Als ganz besondere coole Funktion wurde der "Blackout-Modus" integriert. Wenn die Behörden meinen, aus Sicherheitsgründen wäre es besser wenn man nicht telefonieren, simsen und surfen soll, dann können sie per Knopfdruck das Display am iFon nSa abschalten und schwärzen. Das Motto der Aufpasser lautet nämlich, der beste Schutz ist der vor sich selber.

Da die iFone-Nutzer die grösste Gefahr für die globale Elite Gesellschaft darstellen, da jeder ein potenzieller Terrorist sein kann, sind die Geräte mit einer "Terminator-Funktion" ausgestattet. Die GPS-Koordinaten werden der Zielerfassung der am nächsten fliegenden Killerdrohne übermittelt und der Feind mit einer Rakete von oben terminiert. So fühlen sich alle viel sicherer.

Deshalb, geht das neue iFone nSa kaufen, kratzt den letzten Cent zusammen oder verschuldet euch, stellt euch in die Schlange im Appel-Store und gönnt es euch. Ihr werdet es nicht bereuen. Oder doch? Hier noch der neueste Werbespot für dieses "must-have-not" Produkt.



Wenn Du der Schafherde folgst, läufst Du in deren Scheisse.

insgesamt 20 Kommentare:

  1. Sledgehammer sagt:

    Eine humorige Vision der "Phonokratie", die im Detail bereits von der Realität einge- und überholt wird.
    Da nach Manfred Spitzer ganze Bevölkerungsschichten von digitaler Demenz bedroht sind, und zudem die gefühlte und propagierte Unsicherheit an jeder Ecke lauert; sehnen viele User mit Sicherheit einen solch umfangreichen elektronischen "Lebens-Navigator", der ihre Existenz absichert und beherrscht, herbei.

  1. Lockez Balla sagt:

    Die Apple-Jünger haben sowieso zuviel Geld oder sind einfach nur zu Dumm !!!
    Die bezahlen freiwillig überteuerten Überwachungsplunder und für jeden billig hergestellten Scheiß von Apple muß man auch noch Teuer bezahlen.
    Naja, bei den Android, Windoof und Linux Geräten (PC, Tablets und Smartphons) ist es ja Ähnlich, aber dafür haben die nicht so überzogene Preise und bei manchen Systemen kann man einiges Abstellen was einem nicht paßt wenn man sich mit Betriebssystemen auskennt.

  1. Freenet sagt:

    iWatch ist auch schon in der Mache. Und Samsung will da gleich Kopf an Kopf mitziehen. Dort werden vermutlich die Adern des Handgelenks zur Verifikation des Trägers durchscant damit das bargeldlose Zahlen "endlich" beginnen kann (Wallet).

    Ausserdem wird iWatch wohl eine Vielzahl der neuen Biometering und -Management Funktionen drin haben. Also z.B. Aufwecken am Morgen, wie gut haben Sie geschlafen, diese Uhr gibt es ja schon. Das EKG kann man sich auch ersparen, das hat man dann quasi permanent an. Die Sportler werden sich freuen wegen ihren Kurven und wenn sie erschöpft sind, wird die iWatch ihnen schon sagen, dass es jetzt sinnvoll ist Flüssigkeit zu sich zu nehmen und der nächste Automat stünde ja gerade um die Ecke.

    Und wenn sich der neue iWatch User in sein neues Auto setzt, dann baut dieses sofort die Verbindung zu seinem neuen eAuto auf, zeigt ihm alle Daten aus dem neuen Logger (= mobile Vorratsdatenspeicherung nach neuem EU-Diktat) an und umgekehrt beamt gleich alle Daten wie z.B. die Geschwindigkeitskurve zur NSA hoch damit man auch sicher immer gut auf Schritt und Tritt unter zentraler Kontrolle steht. Der Strassenverkehr würde in diesem Sinne natürlich absolut sicher weil jedes Auto genau weiss wer neben hinter vor ihm fährt. Es warnt Dich dann sofort, wenn ein Auto im toten Winkel naht ... denn mit den 10 neuen Stereo-Kameras im Auto (eines per Gesetz im Frontspiegel integriert damit Du ja nicht unerlaubt einsteigst oder einschläftst und immer gut bewacht bist) ist es auch "always connected".

    Ursprünglich war ja mal der Iris Scan bzgl. Verifikationsprozess geplant, aber das war dann doch technisch eine noch zu grosse Herausforderung!? Überlässt man dann erst einmal den Google Glasses Entwicklern. Das Google Glass hat man ja direkt vor den Augen.

    Wie sagte einer vor 2000 Jahren unsere Zeit voraus? Wenn diese neue Stufe der Miniaturisierung erreicht sein wird, hat dieser Johannes das damals haargenau richtig erkannt: "Kann man nicht mehr kaufen und verkaufen, wenn man nicht das Zeichen des Tieres an Hand oder Stirn trägt"?

    "Das Tier" ist aus damaliger Sicht verstanden wohl die "intelligente Maschine" vom Schöpfer Mensch gemacht. So ein "intelligentes computerisiertes Lebe-wesen" (oder soll man Tod-Wesen sagen) könnte man ja schon als Tier umschreiben.

  1. korshov sagt:

    Bei alten Handys konnten die Herren der Geheimdienste wenigstens nur das Gespräch oder die SMS lesen.
    Mit Smartphones haben Sie praktisch eine Autobiographie über jeden Menschen zur Hand.
    Die meisten schreiben und teilen ja jede Gemütserregung mit ihrem Handy.
    Wenn ich mir so anschaue, wie viele Freigaben und Rechte eine ganz normale APP will, komme ich doch zu dem Schluss, dass wir ausspioniert werden.

    Aber das interessiert ja niemanden mehr, weil es "normal" geworden ist.

  1. Sledgehammer sagt:

    ...Wie Marshall Mc Luhan schon sagte:
    "The medium is the massage"!

  1. Anonym sagt:

    Ach gebt diesen Adams und Evas eine Banane und nimmt ihnen die Äpfel weg...denn Bananen passen besser zu ihren inneren- und tjaha bald auch "äußeren" -Erscheinungsbild.

    Was lustiges:
    Ein Mann geht mit einem Affen in eine Bar. Während der Mann sein Bier trinkt, tobt der Affe in der Bar herum und verschluckt einen Apple, was am Tresen herumlag.

    Sagt der Barkeeper: "Haben Sie gesehen, was der Affe gemacht hat?"

    Mann: "Nein, was denn?"

    Barkeeper: "Er hat mein Apple gefressen."

    Mann: "Blöder Affe! Er nervt mich schon andauernd. Alles muss er fressen."

    Der Mann geht wieder. Nach zwei Wochen kommen der Mann und der Affe wieder. Der Affe tollt wieder herum, setzt sich auf den Tresen, schnappt sich ne Erdnuss, steckt sie sich in den Arsch, zieht sie wieder raus und frisst sie.

    Barkeeper: "Haben Sie gesehen, was der Affe gemacht hat?"

    Mann: "Nein, was denn?"

    Barkeeper: "Er hat sich 'ne Erdnuss erst in den A**** und dann in den Mund gesteckt."

    Mann: "Jaja, seit dem Apple misst er alles ganz genau aus."

  1. Eckart sagt:

    Es soll noch Menschen geben, die ohne Handy frohgemut ihr Leben bewältigen. Ich bin einer von denen, und lächelnd frage ich, ist der Artikel reale Satire, oder satirische Realität?

    Die Angelegenheit mit dem Fingerabdruck ist nun wirklich geeignet, sich zu überlegen, ob man sich mit so einer Kiste noch abschleppen sollte.

    Die Handy-Abhängigen sollte sich eines klar machen, dass sie Datenjunkies sind und der Entzug ohne ihre Einwilligung herbeigeführt werden kann. Das führt dann zu größeren Schmerzen als der Handy-Gebraucht an Lustvorteilen gebracht hat.

    Es geht ohne Handy. Es ist eine Frage des Organisationstalentes und des Selbstwertgefühls. Abgesehen davon: Es ist alles freiwillig, und somit die eigene Verantwortung ob man noch am Faden hängt, oder schon am Strick.

    PS. Als Junge gehörte in meine Hosentasche: ein gutes Taschenmesser, ein Bindfaden und ein Korken.

  1. falseflagenwo sagt:

    ...empfehle in der not ein heissen bügeleisen und 2,4 promille und zisch an alle finger mal dran halten. zack, mafiastyle ;-)

    schaltet alles was nach hause funken kann ab, ansonsten sind smartphones genial und die zukunft. ich liebe die smarte technik, nur beherrschen muss man sie! das heisst alles was zurück funken kann ausschalten. UND JA, ES GEHT!
    RFID, NFC Chips einfach raubauen...das geht auch. auch aus visakarten und reisepässen. HACK IT BABY! ;-)

  1. Anonym sagt:

    Der I.Phone RFID, wird das neue Supergerät der Zukunft sein.

    Es denkt es, du tust es !
    Und wenn du mal nicht das tust was es will, wirst du zu deiner eigenen Sicherheit ruhiggestellt.
    So werden die ganzen Medien überflüssig und wir sparen auch noch Kosten- was sag ich da, Lehrer werden auch überflüssig, hat man mehr Zeit zum Arbeiten :)Jupiee RFID - Wir kommen !

  1. IrlandsCall sagt:

    Fingerabdrücke/Identitäten kann man in wenigen Minuten und mit ein wenig Geschickt leicht selber herstellen. Siehe CCC: http://dasalte.ccc.de/biometrie/fingerabdruck_kopieren?language=de

  1. Wer braucht schon sowas? Immer erreichbar, überwachbar, immer das neueste Produkt aus der Hexenküche der Überwachungstechnik.Das iFone ist die neue Sklavenkette..

    Von Lohndumping-Sklaven gebaut und von Konsumsklaven gierig gekauft!

  1. ralf_s sagt:

    Was soll ich mit einem iFone oder Samsun.
    Ich bevorzuge einen Chinesen (Xiaomi).
    Lässt die beiden im Regen stehen.

  1. Chang sagt:

    ...und was kommt als nächstes?
    iBrain,iDick,iEyes usw? Binden wir uns eines Tages das Ding noch um alles was irgendwie Daten sammelt? Nun die es sich immer schon leicht im Leben gemacht haben werden es noch leichter haben mit dieser technologischen geplanten Zukunft - bald ersetzt die künstliche Intelligenz sogar das wenige Hirn das noch übrig bleibt um zu denken - ich vermute das wird ein gutes Geschäft für Apple - es gibt eben immer Naturen denen es wichtiger ist mit solchen Statussymbolen aus der Oberflächlichkeit der Masse zu ragen als darüber Fragen zu stellen! Leider wird alles mögliche in der Schule und Universitäten gelernt - nur nicht wie man lernt hintergründig zu denken! Aber das ist wieder eine andre Geschichte - nicht wahr?

  1. Anonym sagt:

    Über den Sinn und Nutzen solcher Technik lässt sich streiten. Auch über Herstellervorlieben, das Konsumverhalten und Produktionsbedingungen. Aber bevor solche reisserischen Trittbrettfahrersprüche wie "die NSA wird sich freuen, jetzt kriegen sie auch noch Fingerabdrücke" in die Welt posaunt werden, sollte man wissen, worüber man redet und wie Touch-ID technisch funktioniert. Es wird weder ein Foto des Fingerabdrucks noch der Abdruck selber gespeichert, sondern auf Basis des Abdrucks in Kombination mit der Geräte-ID des jeweiligen Telefons ein Hash errechnet, der dann in einem gesperrten Bereich des Chips auf dem Gerät selbst gespeichert wird. Beim Auflegen eines Fingers wird der Algorithmus erneut durchlaufen und geprüft, ob der neu errechnete Hash mit dem gespeicherten Wert des Besitzers übereinstimmt. Da aus einem Hash in keinem Fall der eigentliche Fingerabdruck rekonstruiert werden kann, gibt es auch nichts, womit die NSA, Apple oder sonst jemand etwas anfangen könnte. Da finde ich es datenschutztechnisch viel bedenklicher, dass auch auf einer gesellschaftskritischen und oppositionellen Webseite wie dieser hier in diesem Moment meine IP-Adresse, Browserkennung und Betriebssystemdatenn im Serverlog gespeichert werden, die ohne großen Aufwand von jedermann eingesehen werden könnten.

  1. Anonym sagt:

    Die von Anonym (nun, Anonym ist man ja nun eben nicht) vorgebrachte Erläuterung ist sicher auch so offiziell angedacht. Aber: wer kann das denn Bitte bei einem Closed Source (open for NSA) Produkt bestätigen? Da lobe ich mir doch die mit allen Macken versehene Open Source Fraktion, bei der zumindest die Chance besteht, das es jemand findet.
    Und schon wieder habe ich eine Daten (-Schleimspur) hinterlassen...

  1. Moin sagt:

    ...die leude haben doch alle furzkissen im Kopp ..letzt wurde ich ausgelacht , weil ich normales Handy benutze ...der Firma n...a

    ..

  1. undercover sagt:

    iFone nSa, der Name ist Programm. NSA - Überwachung ist der letzte Schrei.

  1. Anonym sagt:

    In DE werden Fingerabdrücke bei Beantragung eines Personalausweises/Reisepasses genommen. Freemann, glaubst du wirklich, dass die NSA die nicht eh schon hat? Mal im ernst, wir hinterlassen am Tag so viele Spuren die uns zugeordnet werden können und auch zugeordnet werden. Sogar in diesem Blog(Made by Google)! Und bitte, was glaubst du macht Google mit den Daten? US-Konzerne sind verpflichtet mit ihren Behörden zusammenzuarbeiten!

    @All
    Wacht auf! Wir haben weit größere Probleme mit der Überwachung als ein Sensor im iPhone! Die Daten werden doch schon an den Backbones abgegriffen! Aber natürlich ist Apple schuld ... Alle tun es, auch die deutschen Einwohnermeldeämter geben die Daten weiter und das seit vielen Jahren!

    Ich möchte mal alle Windows-User daran erinnern, dass in Windows(auch Windows Phone) der NSA-Key von Anfang an eingebaut war und ist! Windows-User haben also einen DIREKTEN Draht zur NSA! Bei Linux ist er vermutlich nur verdammt gut versteckt. Android ist Google(siehe oben).

    Auch die alten Nokia-Handys lassen sich überwachen, selbst Prepaid-Handys! Und sie werden überwacht.

    Kleiner Tipp: Schaut euch mal den Film "Der Staatsfeind Nr. 1" von 1998 an! Damals dachte ich auch noch, dass wäre SF. Aus heutiger Sicht ist der Film eher eine Dokumentation!

    Vergesst eure Alu-Hüte nicht. Man kann ja nie wissen ...

  1. ÜBERWACHUNG

    Apple-Innovationen: Bei den Geheimdiensten knallen die Sekt-Korken

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 21.09.13, 03:12

    Das neue iPhone kann Fingerabdrücke einlesen. Das neue Betriebs-System IOS 7 kann Standorte von anderen iPhone-Nutzern identifizieren. Vor den Apple-Läden standen die Kunden Schlange. Auch bei den Geheimdiensten dürften die Sekt-Korken geknallt haben.

    Am Freitag begann der Verkauf des neuen iPhones von Apple. Erstmals werden von einem Handy die Fingerabdrücke eingelesen, was der Identifikation des Besitzers dienen soll. Doch die Kunden liefern sich damit auch einer zusätzlichen Überwachung aus, denn die Skandale der letzten Monate haben gezeigt, dass die Geheimdienste Zugriff auf die Handys haben.

    Vor den Apple-Stores in vielen Ländern der Welt bildeten sich am Freitag lange Schlangen. Das Interesse an den iPhones ist offenbar ungebrochen, auch wenn die Preise nach wie vor relativ hoch sind. Neben dem Betriebssystem IOS 7 und einigen Verbesserungen der Hardware ist die entscheidende Innovation der neuen Modelle 5s und 5c die Erkennung des Fingerabdrucks.

    Die Home-Taste des iPhones kann den Fingerabdruck einlesen, und wenn es der Fingerabdruck des Besitzers ist, wird das Gerät entsperrt. Dies soll die Sicherheit erhöhen. Bis zu fünf vertrauenswürdige Fingerabdrücke können gespeichert werden. Dies dauert nur wenige Minuten. Die Verifizierung des rechtmäßigen Benutzers funktioniert schnell und bequem.

    Nach den Überwachungsskandalen der letzten Monate ist klar, dass die Geheimdienste über eine Hintertür Zugriff auf die Apple-Server haben. Es besteht also offenbar Grund zur Sorge, dass sie nun Datenbanken mit den Fingerabdrücken der Bürger anlegen, so wie sie ohne Verdacht Datenbanken mit E-Mails und anderen Daten angelegt haben.

    Zwar sollen die Fingerabdrücke nicht auf den Apple-Servern gespeichert werden, sondern nur verschlüsselt auf den iPhones selbst, berichtet Daring Fireball. Doch dies ist wenig beruhigend, denn in den letzten Monaten ist bekannt geworden, dass die Geheimdienste sich auch aktiv in Geräte hacken, um an Daten zu gelangen oder Zugriff auf das eingebaute Mikrofon oder die Kamera erhalten (hier).

    Aus den Dokumenten des Whistle-Blowers Edward Snowden geht hervor, dass sich das NSA intensiv für Smartphones interessiert. Denn die Mini-Computer enthalten alle wichtigen Daten über einen Menschen. Bei der NSA gibt es spezielle Teams für die verschiedenen Smartphone-Betriebssysteme, darunter Apples IOS, berichtet der Spiegel.

    Dabei nutzt die NSA die Sorglosigkeit der iPhone-Besitzer aus. In einer NSA-Präsentation wird dies als „Nomophobia“ bezeichnet. Dies steht für „no mobile phobia“ (keine Angst bei mobilen Geräten). Alles, worüber die iPhone-Nutzer sich Gedanken machen, sei ein guter Empfang. In Anspielung auf den Roman „1984“ von George Orwell heißt es in einer NSA-Präsentation über den Apple-Mitgründer Steve Jobs: „Wer hätte 1984 gedacht, dass das der Große Bruder sein wird?“

    Aus den Dokumenten geht hervor, dass die NSA auf eine Vielzahl von Daten zugreifen kann, die auf iPhones gespeichert sind. Als Beispiele für gestohlene Daten finden sich in den NSA-Dokumenten zahlreiche Fotos, die mit iPhones aufgenommen wurden. Doch auch Kontaktlisten, Anruflisten, besuchte Standorte oder Textmitteilungen sind für die NSA von Interesse.

    hier weiterlesen:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/21/apple-innovationen-bei-den-geheimdiensten-knallen-die-sekt-korken/

  1. Anonym sagt:

    Interessante Meldung:

    http://www.nytimes.com/2013/09/22/opinion/sunday/close-the-nsas-back-doors.html?_r=1&

    "The New York Times, The Guardian and ProPublica recently reported that the agency now has access to the codes that protect commerce and banking systems, trade secrets and medical records, and everyone’s e-mail and Internet chat messages, including virtual private networks. In some cases, the agency pressured companies to give it access; as The Guardian reported earlier this year, Microsoft provided access to Hotmail, Outlook.com, SkyDrive and Skype. According to some of the Snowden documents given to Der Spiegel, the N.S.A. also has access to the encryption protecting data on iPhones, Android and BlackBerry phones."

    Was wir brauchen ist ein unabhängiges plattformübergreifendes und äusserst starkes Verschlüssellungsverfahren. Dies müsste opensource sein, sodas eventuelle Backdoors schnell auffallen.

    Konstruktive Ideen sind gefragt und nicht das Rumhacken auf einer einzigen Firma.