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Wohnen im Schiffscontainer

Montag, 15. Oktober 2007 , von Freeman um 14:46

Wohnst du noch oder lebst du schon im Container?

Wegen der gigantischen Warenexporte aus China, landen immer mehr Schiffscontainer in Holland die niemand mehr zurückschicken will. Damit hat sich ein Berg an leeren Containern aufgebaut, den man jetzt nutzt und in günstigen Wohnraum umwandelt.

In Amsterdam am NDSM-Hafen und ehemaligen Industriegebiet, hat man 380 Container als temporäre Studentenwohnungen aufgebaut. Die Container sollen bis 2010 dort bleiben. Jede Wohnkabine hat seine eigene Infrastruktur, wie Küche, Badezimmer, Toilette, TV-Anschluss und Internet in den 24 Quadratmetern. Eine Einheit kostet 350 Euro Miete, alles inklusive.

Die Studenten haben dazu noch Gemeinschaftsräume für Partys, Zusammenkünfte etc. Auch geteilt werden die Waschmaschinen und der Ort für den Abfall. Die Studenten werden mit einem Fährschiff zum Hauptbahnhof gebracht wenn sie in die Stadt wollen. In diesem ehemaligen Fabrikgelände gibt es aber genug Aktivitäten, wie Bars, Restaurants, Sportmöglichkeiten und MTV hat sogar ihr neues Hauptquartier in einer der Hallen eingerichtet.(M)

So kann man auch den Nebeneffekt aus den Wahnsinnskonsum wiederverwerten.

insgesamt 5 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Ich weis ja nicht, wie hoch die Mieten vor Ort sonst so sind, aber 350,- Euro für 24qm finde ich doch schon ziemlich hoch.
    Aber soweit ich aus einem Fernsehbericht weis, werden diese Wohncontainer auch von Firmen gemietet. Vielleicht können die auch deshalb soviel Miete verlangen.

  1. Anonym sagt:

    350 euro (mit allen nebenkosten inklusiv) ist für amsterdam, wo wohnungsnot für studenten herrscht ein guter preis. zudem sind die meisten studentenzimmer viel kleiner und kosten dasselbe.
    vergleiche - www.kamernet.nl

  1. Anonym sagt:

    Ja, ich dachte mir schon, dass die Mieten dort so astronomisch hoch sein müssen.
    Normalerweise bekommt man für so viel Geld eine doppelt so große Wohnung in einem richtigen Haus.
    Aber wenn das Angebot an Wohnungen so begrenzt wird, sind die Preise immer zu hoch.
    Angebot und Nachfrage.
    Einer der Fehler im marktwirtschaftlichen System, bei dem diejenigen, die nicht so viel Geld haben, immer auf der Strecke bleiben. Ist doch überall das Gleiche! Milch und Butter gab es früher im Überfluss. Dann wurde das Angebot künstlich begrenzt und heute können sich die armen Familien kaum noch ein Glas Milch leisten. Soviel zur vorausschauenden Politik unserer Volkszertreter! :-(

  1. Anonym sagt:

    Hey,weis einer von euch ,an wenn man sich wenden muss ,um so ein ding zu mieten ? gruss nico email: nicolai.tepper@gmx.de

  1. Anonym sagt:

    hey!
    da ich ein praktikum in amsterdam starte suche ich dringend eine wohnung!
    kann mir jemand kontaktdaten zuschicken!? ich wäre euch sehr verbunden!
    cheers, jan
    mail: post@jpwelchering.com