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Den Schwarzen in Südafrika geht es schlechter als vorher

Dienstag, 23. Oktober 2007 , von Freeman um 02:03

Was haben die westlichen Staaten der ANC-Regierung über die Jahre für Lobpreisungen ausgesprochen. Nelson Mandela, von 1994 bis 99 Präsident, wurde sogar zu einem Heiligen ernannt, obwohl seine Frau in allen möglichen Korruptionen und noch viel schlimmeren verwickelt war. Der jetzige Präsident, Naomi Mbeki, seit über 8 Jahren im Amt, wird auch hofiert und als Glück für die schwarze Bevölkerung angesehen. Dieses Wohlwollen gegenüber der ANC-Regierung ist jetzt soweit gegangen, dass man Südafrika sogar die nächste Fussballweltmeisterschaft im Jahr 2010 als besondere Auszeichnung geschenkt hat, für den Fortschritt, den das Land angeblich machte.

Was sind aber die Tatsachen?

Nach mehr als 15 Jahren ANC-Herrschaft, sind die Zustände für die Schwarzen in Südafrika heute schlimmer als sie je unter dem „weissen“ Apartheidregime waren. Deshalb sind in den Townships, den Armensiedlungen der Schwarzen im ganzen Land, wieder die Menschen auf die Strasse gegangen um über ihre unhaltbare Situation zu protestieren… mit gewalttätigen Unmutsäusserungen, diesmal gegen ihre eigene schwarze Regierung. Sie protestieren wegen ihrer untragbaren Situation und den dramatischen Verlust an Freiheiten, die sie unter dem Mbeki-Regime erleben müssen.

Die ultralinke kanadische Journalistin Naomi Klein schreibt über schockierende Lebensverhältnisse der schwarzen Südafrikaner unter dem Mbeki-Regime in ihrem neuesten Buch „The Shock Doctrin: The Rise of Desaster Capitalism“ oder „Die Schockdoktrin: Der Aufstieg des Desasterkapitalismus“. Klein liefert die folgende Liste um zu zeigen, wie das Leben der Schwarzen schlimmer geworden ist:

- 4 Millionen Menschen leben von $1 pro Tag (verdoppelt seit Apartheid).
- 48% der Menschen sind arbeitslos, unter Apartheid waren es 28%.
- Nur 5'000 der 35 Millionen schwarzen Südafrikaner verdienen mehr als $60'000 im Jahr.
- Die ANC-Regierung hat 1.8 Millionen winzige wackelige neue Häuser gebaut, während 2 Millionen Südafrikaner ihr Heim verloren haben.
- Fast 1 Million schwarze Bauern wurden von ihrem Land durch Schwarze vertrieben.
- Die Anzahl der Hüttenbewohner ist um 50% gestiegen.
- Im Jahre 2006 hat ¼ der ganzen südafrikanischen Bevölkerung in Blechhütten gelebt, ohne fliessendem Wasser und Strom.
- Die Tuberkulose und AIDS Infektionsrate stieg rapide auf über 20% an, aber die Mbeki-Regierung leugnet die Existenz dieser beiden Killerepidemien.
- Die Lebenserwartung für alle liegt bei 48 Jahren, unter dem Apartheidregime waren es 62 Jahre.
- 40% aller südafrikanischen Schulen haben keinen Strom.
- 25% aller 46 Millionen Südafrikaner haben kein sauberes Trinkwasser.
- 60% aller Menschen dort haben ungenügende sanitäre Verhältnisse.
- 40% der Bevölkerung hat kein Telefon.
- Die Kriminalität und Mordrate ist schockierend, niemand fühlt sich mehr sicher.

Wodurch ist das alles passiert?

Unter der völlig korrupten und unfähigen ANC-Regierung, hat Südafrika der Globalisierung Tür und Tor geöffnet und die ultraliberale Doktrin der freien Marktwirtschaft von Milton Friedman übernommen, die eine „Schocktherapie“ bedeutet und gerade die Unterprivilegierten eines Landes noch ärmer macht.

Aus Angst die ausländischen Investoren zu verlieren, hat die ANC-Regierung den Rat des I.M.F. und der Weltbank angenommen und eine Politik der extremen Privatisierung, Ausgabenreduzierung und Lohnflexibilisierung umgesetzt. Ein Desaster für das Land.

Ein Film von Naomi Klein



Produziere einen Schock für die Gesellschaft, wie den 11. September, und man kann alle gesellschaftlichen Umbaupläne die schon lange in der Schublade liegen, den Menschen in diesem Zustand des Schocks, ohne Widerstand aufs Auge drücken.

Milton Friedman, der Karl Marx des Kapitalismus, ist einer grössten Verbrecher den die Menschheit je gesehen hat und seine Ideologie hat Millionen ins Unglück gestürzt. Er hat alle US Präsidenten beraten, von Nixon bis George W. Bush, und seine Jünger haben den Raubtierkapitalismus überall in der Welt umgesetzt.

Solange es den Kommunismus in der Sowjetunion gab, wurde eine „soziale“ Marktwirtschaft als Gegenmodell geduldet, um die Menschen im Westen zu beruhigen und unter Valium zu halten. Daraus entstanden die Schaufensterländer wie Deutschland, Japan und Südkorea, die unmittelbar an der Nahtstelle zwischen den Systemen lagen. Sie wurden ausstaffiert und mit Waren vollgestopft.

Es gab Sozialpartnerschaft, Gewerkschaften, Mitbestimmung usw. Diese Fassade konnte fallen gelassen werden, nachdem der Kapitalismus über den Kommunismus ab 1990 „gesiegt“ hat. Seitdem ist die brutale Fratze des wahren Kapitalismus zum Vorschein gekommen. Die sozialen Errungenschaften werden Schritt für Schritt zurückgedreht. Die Macht der Gewerkschaften systematisch zerstört, durch Bestechung und durch neue Gesetze. Die sozialen Programme unter „Kostendruck“ abgebaut und eine Privatisierung aller staatlichen Aufgaben vollzogen.

Jetzt haben die wirklichen Besitzer der Welt freie Hand und können ungehindert machen was sie wollen. Sie zeigen offen ihre Absichten und Motive, mehr für sich und weniger für alle anderen, das ist ihr Ziel. Sie sind so frech geworden, sie sagen es einem glatt ins Gesicht. Wie Bush, der mit einem Grinsen sagt, ja Saddam hatte keine Massenvernichtungswaffen, ja er hatte mit 9/11 nichts zu tun, ja wir haben euch wegen den Kriegsgründen angelogen, ja wir sind wegen Öl dort und um den ganzen Nahen Osten und die Ressourcen zu beherrschen und auszuplündern, ja der „Krieg gegen den Terror“ ist nur eine Farce, die von uns erfunden wurde, um euch die Freiheiten wegzunehmen und den Polizeistaat einführen zu können… „so what?“ … macht was dagegen!

Wir können schon etwas dagegen machen, siehe „Wie müssen die Geldmaschine aufhalten“.

insgesamt 18 Kommentare:

  1. Ghostwriter sagt:

    Fast alle Regierungen und Parteien
    sind korrumpiert und unterwandert das ist auch kein Zufall.
    Selbst humanitäre Vereinigungen und
    Umweltschutzorganisationen sind unterwandert.
    So wird vieles was anfangs einen
    guten Zweck erfüllen sollte ins umgekehrte gewendet.
    Die Basis z.b. der Parteien und
    Organisationen hat eine ganz andere
    Vorstellung als die Spitze.
    Das Mißverhältniss wird immer grasser(siehe die Grünen).
    Das ist eine inteligente Strategie
    um unliebsames umzupolen oder zu zerstören ohne daß(von den Meisten) bemerkt wird wer dahintersteckt.
    Möglich macht es, das Pyramidensystem bei dem die BASIS
    ausgeschaltet wird (Hirachie).
    Mann braucht nur die Spitzenpositionen zu konrollieren
    und schon kontrolliert man eine ganze Organisation.

  1. Anonym sagt:

    tja, vielleicht sollte man die parteien so umstrukturieren, dass es keine hirachie mehr gibt. es gibt dann kein pyramidensystem mehr sondern nur noch gleiche unter gleichen. dann wäre es unmöglich eine basis einfach zu übergehen.

  1. Freeman sagt:

    Vergisst Parteien... Parteien sind nur eine Erfindung der Elite um die Menschen aufzuteilen, sie zu polarisieren, sie mit Parteigezänke zu beschäftigen, sie gegenseitig auszuspielen, damit sie in der Zwischenzeit die Welt ungehindert beherrschen können. "Teile und regiere!"

    Dieses Parteiendenken muss endlich aufgegeben werden... wir müssen uns zu einer einheitlichen Front zusammenfinden, um gegen den gemeinsamen Feind zu kämpfen.

    Es ist die Stunde der Patrioten!

  1. Anonym sagt:

    Wie willst du denn die Parteien beseitigen?
    Euer anarchistisches Gerede ist ja ganz süß, aber nicht umsetzbar.
    Wenn ihr keinen Bürgerkrieg anzetteln wollt, sind praktische Vorschläge gefragt.

    Z. B.
    Kein Geld auf Konten packen.
    Eine Partei bilden, die keine Hierarchie besitzt.

    Eure schönen Fantasien bleiben Fantasien, solange ihr nicht begreift, dass es auch realitisch sein muss!

  1. Freeman sagt:

    Wer ist hier unrealistisch? Die ganzen Versuche schön brav über das System was zu erreichen sind doch gescheitert.

    Du glaubst doch nicht, dass so was eine Chance hat. Für was gibt es die 5% Hürde? Damit die kleinen und neuen nie hochkommen. Ausserdem wird jeder Versuch durch Agent Provakateure unterwandert und die Führung mit Geld und Erpressung korrumpiert. Und wenn sie sich nicht korrumpieren lassen, umgelegt... so ist die Realität. Die Geschichte is voll von solchen Beispielen.

    Ist die französische Revolution aus einer Partei entstanden? Haben die Bürger Frankreichs sich vorher zu einer Partei gefunden? War eine Partei der Motor? Das ganze Volk hat den Aufstand gemacht und die Tyrannen weggefegt. Solidarität!!!

    Diese Parteidenken ist doch völliger Blödsinn und nur eine Propaganda um die Menschen niederzuhalten.

    Wir sind mittlerweile durch den Konsum so unter Drogen, so abhängig gemacht worden, so selber korrumpiert, dass wir nicht mehr klar denken können und es als unrealistsich sehen. Wir sind Feiglinge geworden die lieber in der Illusion leben, statt sich mit der Realität auseinderzusetzen. Nur noch jammern aber nichts machen!

    Was meint ihr eigentlich, das Ganze wird schmerzlos vonstatten gehen, so aus dem Fernsehsessel, Business as usual, ja keinen auf die Füsse treten, politisch Korrekt, ohne Verzicht und ohne Opfer zu bringen? Meint ihr die Elite wird einfach so ohne Kampf ihre Macht aus der Hand geben?

    Wer das meint soll die blaue Pille nehmen und zurück in die Matrix gehen, zurück in den Tiefschlaf, in die Nährflüssigkeit des Brutkastens und sich die Illusion einspeisen lassen.

  1. Anonym sagt:

    In 2 Dingen stimme ich diesem Friedmann zu.

    Zitat:
    Er setzte sich stets für die Abschaffung der Wehrpflicht in Friedenszeiten ein, plädierte für die Legalisierung von Marihuana.

    Schlauer Mann...
    Leider nicht in allen Belangen.. :-(

    Mlg

  1. Ghostwriter sagt:

    Richtig Freeman Parteien sind eine Illusion um das Volk abzulenken.
    Ich kann es gar nicht mehr höhren.
    gelb,schwarz,rot,grün, links,rechts,mitte, christlich,sozial usw.
    Die Sozialisten schaffen das Sozialsystem ab.
    Die Christlichen sind Menschenverachtend
    Die Freien wollen einen Kapitalismus um die Kleinen zu knebeln.
    Die Grünen beschließen Kriegseinsätze.
    Wer glaubt den Mist eigendlich noch?
    Wir brauchen eine Demokratie des Volkes und nicht der Scheinparteien.
    Teamwork statt Hirachie.
    Wieso soll das nicht funktionieren?

  1. Anonym sagt:

    Alles schön und gut freeman. Dann mach doch mal ein paar Vorschläge wie das Ganze vonstatten gehen soll.

  1. Freeman sagt:

    Es muss eine überparteiliche Solidarität her, die über alle Idologien hinaus, über alle diese künstlich geschaffenen Programme weg zusammen etwas unternimmt. Der Konsumverzicht den ich vorschlage ist ein Weg. Nimmt ihnen das Geld weg, dann bricht das System zusammen. Sehen wir doch mit der Hypothekenkrise. Keine Schulden mehr machen, nichts mehr kaufen, ausser man kann es Bar bezahlen und es ist wirklich notwendig. Unabhängig werden, so viel Selbstversorgung wie möglich, nicht der Werbung und der Propaganda folgen. Die Situation ist so schlimm, wir müssen jetzt über uns wachsen, sonst werden wir in der Skaverei enden.

    Meine Vorfahren, obwohl keine Bauern, konnten von ihrem kleinen Stück Land leben. Hatten Hühner, Hasen, Gemüse, Obst. Mussten nicht wie heute jeden zweiten Tag zum Supermarkt laufen, sonst ist Ebbe im Kühlschrank. Was ist denn heute wenn man 14 Tage nicht mehr einkaufen gehen könnte? Sense, Finito, Nada, dann verhungern alle. So abhängig hat uns das System gemacht. Voll mit Absicht, damit wir nicht aus der Reihe tanzen können.

    Ich habe Freunde beim Militär, die haben mir über die fertigen Kriegsrechtspläne erzählt. Als erstes werden die Kraftwerke besetzt und der Strom abgeschaltet. Was machen wir ohne Strom? Nichts, sitzen im Dunkeln, im Kalten, nichts funktioniert mehr. Dann wird das Telefon- und Handy-Netz abgeschaltet und Internet sowieso, keine Kommunikation mehr, wir sind dann isoliert, wissen nicht was passiert, können uns nicht mehr gegenseitig informieren, solidarisieren. Dann Ausgangssperre, jeder der auf der Strasse ist wird verhaftet oder erschossen. So einfach ist das. Die Macht selber hat alles, eigenen Strom, Funknetz, Lebensmittel, Medizin, Spitäler... alles in geheimen Verstecken und Bunkern... und sie haben Soldaten, Polizei, Waffen und Gefängnisse. Es muss nur ein "Ereignis" passieren und es wird ausgerufen. Und as ist in jedem westlichen Land so.

    Wir müssen weg von dieser Abhängigkeit. Hat einer von euch genug zu Essen für einen Monat? Da fängst doch schon an. Was ist wenn kein Strom mehr da ist? Könnt ihr dann noch kochen? Meint ihr, den wirds immer geben? Mein ihr man kann dann noch eine Pizza bestellen oder zu Mac gehen? Ein Schalter umgelegt und die haben uns bei den Eiern. Dann sind wir hilflos und sie können mit uns machen was sie wollen.

    Und was die Parteien betrifft, das beste Beispiel wie korrupt und verlogen das Ganze ist sind die Grünen. Ausgerechnet diese Partei, welche den Pazifismus im Parteiprogramm hat, waren die ersten welche deutsche Bundeswehrsoldaten in einen Krieg geschickt hat. Nicht die CDU/CSU. Das ist doch unglaublich. Die haben ihr eigens Programm verraten und die Verfassung und das Land sowieso. Wie kann man die überhaupt noch wählen? Die müsste man doch aus dem Parlament jagen.

    Wie Mathias Richling gesagt hat: "Moral kam immer von den Linken, solange sie nicht regiert haben. Seitdem sie regieren, gibt es keine mehr."

  1. Freeman sorry, ich habe viele deiner Artikel gerne gelesen, aber das was in Süd Afrika geschieht als Kapitalismus zu beschreiben, gibt dem Wort "Verlogenheit" eine neue nie geahnte Bedeutung.Ich habe selber 43 Jahre dort gelebt.

    Vor der Wende 1994 hatte die ANC die Nat Regierug davon abgehalten die 440 Kontroleräte, die die Landwirtschaft drangalieren ab zu schaffen. Die ANC wollte keinen freihen Markt, sie wollten nur ANC Kontrolle der Kontrollegremiums. Die ANC unter Mandela hat die Privatisierung der Telekom verhindert, Importe werden mit 40% Plus verzollt, die Wirtschaft wird mehr kontroliert wie die Deutsche.

    Trotz Arbeiterparadies ist Inlation nie unter 10% gewesen.

    Die Weiße Elite ist durch die Regierungsnahe Elite ersetzt worden, sonst hat sich wenig im Leben der Normalbürger geändert.
    Das ist Sozialismus, wie er in der DDR war, wie er in Zimbabwe und so manches immer ärmer werdende Land ist.

  1. Anonym sagt:

    Also, sind deine Vorschläge kurzgesagt:

    Gruppe von Leuten bilden mit gleichen Interessen.

    Nur noch das Notwendigste konsumieren ohne Schulden zu machen.

    Vorräte anlegen.

    Unabhängige Kommunikationswege aufbauen.

    Unabhängige Energievorsorgung sicherstellen.

    Nicht wählen gehen.

    Ok, jetzt müsste man nur noch entscheiden, wie wir dieses alles bewerkstelligen.
    Hat jemand Vorschläge?

  1. Freeman sagt:

    Alle Augenzeugenberichte die eine andere Sicht darstellen sind willkommen und wenn du da gelebt hast, dann ist das natürlich glaubwürdig. Nur, die generelle Aussage in meinem Bericht stimmt. Man sieht ja die Gummireifen in den Townships brennen und das Foto ist aktuell, also wird es einen Grund geben warum sie protestieren. Tatsache ist auch, dass die Regierung die Vorgaben der I.M.F und Weltbank umgesetzt hat und die bedeuten harte Einschnitte, die speziell die Armen treffen, zum Vorteil der Reichen.

  1. Freeman sagt:

    An der Ostküste Australiens gab es im Frühling einen grösseren Sturm, der einige Städte dort für 14 Tage lahmgelegt hat. Alles war unterwasser, die Infrastruktur hat nicht mehr funktioniert und die Menschen mussten sich selbsversorgen.

    Ich habe da einen Bericht von einem gelesen, der seine Erfahrung mit dieser Situation, ohne Strom, Telefon, Lebensmittel etc. erzählt hat und was er für Lehren daraus zieht, um für das nächste Mal besser vorbereitet zu sein.

    Es ist fast gleich wie wenn Kriegsrecht herrscht. Wir können von dieser Erfahrung lernen und ich werde seine Ratschläge als Artikel bringen. Eine totale Isolierung, wo einem nur noch das zur Verfügung steht, was man selbst im Haus hat, kann auch durch eine Naturkatastrophe geschehen. Vorbreitet sein schadet ja nicht.

    Als Beispiel nannte er, man soll unbedingt einen Gaskocher und ein Gaslicht im Haus haben, was nutzt einem der Vorrat an Spagetti, wenn man sie nicht kochen kann. Oder ein Radio das man mit einer Kurbel oder mit Solarzellen betreiben kann. Alle Geräte sollten ohne Stromnetz funktionieren. Viele dieser Sachen gibt es in jedem Baumarkt in der Campingabteilung. Alles was man heute für einen Abenteuerurlaub kaufen kann und einem unabhängig macht, ist sinnvoll, wie ein Wasseraufbereiter. Er meinte, Trinkwasser war das grösste Problem, denn obwohl sie im Wasser fast untergingen, gab es kein sauberes Wasser, und ohne Wasser stirbt man nach wenigen Tagen oder holt sich eine Krankeit. Dann meinte er, man soll sich mit den Nachbarn verstehen, Quartiergruppen bilden. Statt, dass jeder für sich wie jetzt in seinem Egoismus lebt, ist gegenseitige Hilfe dann sehr wichtig.

    Wegen einer unabhängigen Vernetzung und Kommunikation, da fällt mir Amateurfunk ein.

    Es gibt einige Webseiten in Amerika, die so eine Notafallsituation und wie man sich mit einer Liste von Sachen vorbereiten kann, beschäftigt.

  1. Anonym sagt:

    Die DDR war nicht sozialistisch.

    War ne Diktatur... ;-)

    Mlg

  1. Anonym sagt:

    @ anonym vom 23. Oktober 2007 16:04

    >Gruppe von Leuten bilden mit
    >gleichen Interessen.

    Ein Gruppe die mit gleichen Interessen etwas verändern wollen. Hört sich für mich entweder nach einer Terroroganisation oder einer Partei an. Ich würde eine hierarchiefreie Partei bevorzugen! Alles Andere ist zu anfällig für Manipulationen. An diejenigen, die glauben ohne Partei auszukommen: Ihr könnt nur etwas verändern, wenn ihr legitim berechtigt seit, Gesetze zu erlassen. Alles Andere funktioniert in diesem Land nicht!
    Oder ihr müsst erst einen Bürgerkrieg gewinnen, damit ihr das System ändert. Das dürfte zu teuer sein!

    >Nur noch das Notwendigste
    >konsumieren ohne Schulden zu
    >machen.

    Das werden sowieso immer mehr Bürger machen müssen, weil alles immer teurer wird. Ansonsten eine gute Idee. Wenn ihr etwas kauft, dann am Besten von einem Privatmann. Der braucht keine Steuern dafür bezahlen.

    >Vorräte anlegen.

    Wenn man dafür das Geld hat, ist es mit Sicherheit keine schlechte Idee.

    >Unabhängige Kommunikationswege
    >aufbauen.

    Tja, das wird schwierig. Wenn das Internet und Telefonnetz abgeschaltet wird, bleibt einem nur noch Funk. Die allgemein zugänglichen Frequenzen (CB-Funk, PMR usw.) können sehr leicht überwacht werden. Daher sollte man nicht von zuhause aus senden und möglichst auf mehreren Frequenzen abwechselnd verschlüsselt übertragen. Ansonsten bleibt nur das direkte Gespräch.


    >Unabhängige Energievorsorgung
    >sicherstellen.

    Wenn man genug Geld hat, ist es kein Problem. Ansonsten schafft euch einen Zimmerofen an und ein paar duzend Kerzen. Mehr dürfte nicht möglich sein.


    >Nicht wählen gehen.

    Das ist das Einfachste. Aber lieber sollte man wählen gehen und seine Stimme ungültig machen, damit die Parteien nicht auch noch Geld dafür bekommen!

  1. Anonym sagt:

    Warum macht ihr es nicht ganz einfach. Gründet flächendeckend Vereine, die ihr eigenes Geld in Form einer Geldkarte, z.B. wie dem britischem Mondexsystem, herausgibt. Mondex ist ein System das in der Lage ist, Geld von Hand zu Hand, also letztendlich von Karte zu Karte zu transferieren. Das System arbeitet anonym.
    In den Vereinen werden die Karten verkauft und aufgeladen. Damit das Ganze mehr akzeptiert wird, könnte mit dem eingenommenen Geld soziale Aufgaben verrichtet werden, z. B. finanzielle Unterstützung von Armenküchen usw., dann würden die Vereine sogar noch als gemeinnützig anerkannt und hätten dementsprechende Vorteile. Hat sich das System weit genug verbreitet, ist es genauso überall einsetzbar wie Bargeld, kann aber weder kontrolliert, noch entwertet werden, da die umlaufende Geldmenge nicht kleiner werden kann, denn es wird ja nur Geld hineingesteckt, aber nicht mehr in Bargeld zurückerstattet.
    Somit wäre man von Banken und anderen Vereinigungen unabhängig und aus ihrem perversen System raus. Na, das wäre doch geil, oder?

  1. @ freeman

    1910 verhandeln die Briten und die Afrikaner um die Süd Afrikanische Union. Die Briten ua Lord Milner sind Mitglieder des "Round Table" dessen Heutige Inkarnation die Council for Foreign Relations, Trilateral Commission und Bilderberg Gruppe sind. Die Afrikaner formen 1913 ihre eigene Geheimorganisation, nach britischen Vorbild, den Broederbond.

    1985 Besucht Henry Kissinger Süd Afrika und formt einen Packt mit dem Broederbond. Präsident Botha macht ein Rückzieher, aber 1990 unter de Klerk steht nichts mehr im Wege und 1994 hat SA. seine Wende.

    Firmen wie Dimension Data, Sappi Papier und viele andere, lassen im Namen des "Affirmative Action"(Gleichmache über Rassenbarriere) von Schwarzen Unternehmen aufkaufen, die Banken garantieren die Gelder, meistens gehts daneben, aber die Firmen nehmen ihr Geld ua nach Deutschland und kaufen hier Konzerne auf. Die SA. Bürger haften für evtl. Bankenverluste. Die Broederbonders sind nun auch Mitglieder des Round Table.

    ZB. Anton Rupert,der Zigarettenmiliardär der Mit Prinz Bernard von Holland und den Rothchilds befreundet war und den World Wildlife Fund gründete und die Peace Parks, die Afrikanischen Ländern ihr Hoheitsgebiet streitig machen.

    http://www.answers.com/topic/anton-rupert

    Schätze mal Recherche in der Richtung wird andere triftige Gründe für SA`s Miserie zeigen.

  1. @anonym

    Die DDR war eine sozialistische Diktatur. Kontrolle des Geldes durch eine Intressengemeinschaft führt IMMER zu einer Diktatur. Einer der Rothchilds sagte mal dem englischen Parlement:"Wenn ich eure Währung kontroliere, dan ist es mir egal wer die Gesetze macht."

    Es wird langsam an der Zeit das sich Deutsche auch damit auseinander setzen das Beamten und Politiker nicht heilig sind und das weder der internatioale noch der nationale Sozialismus in Deutschland Frieden und Wohlstand gebracht hatte. Nicht nur sind beide Geschmackrichtungen in Deutschlang gescheitert sondern überall wo man sie getestet hat.

    Wahrscheinlich wirst Du mir nun erzählen das die nationale Arbeiterpartei Deutschlands eine kapitalistische Organisation war. Dann lach ich Dich aus.