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Die Glühbirne wird ab 1. September ausgemustert

Montag, 30. August 2010 , von Freeman um 16:00

Ab Mittwoch wird es keine Glühbirnen über 75 Watt mehr geben und matte sowieso nicht mehr. Ein Jahr später dann die ab 60 Watt und ab 1. September 2012 gar keine Glühbirnen mehr. Das sieht eine EU-Verordnung vor, welche auch die Schweiz übernommen hat. Wer noch welche für die Zukunft benötigt muss sich eindecken.

Die Klimahysteriker haben sich durchgesetzt und ein angebliches Einsparungspotenzial an Kohlendioxid sich ausgerechnet, um die „Klimaziele“ zu erreichen. Dabei hat CO2 mit dem Klima überhaupt nichts zu tun. Dann sparen die Energiesparlampen gar nichts und sind auch noch schädlich, wie ich in meinem Artikel hier aufgezeigt habe. Eine völlige Idiotie.

Dann liegt der Anteil des Atomstrom in der EU bei 31 Prozent, in Frankreich sogar über 70 Prozent, der angeblich kein CO2 produziert. In der Schweiz erfolgt die Stromproduktion fast ausschliesslich durch CO2 freie Energiegewinnung, durch Atomstrom 40 Prozent und durch Wasserkraft 54 Prozent. Was machen dann die angeblichen CO2-Sparlampen für einen Sinn? Ich bin kein Befürworter von Atomstrom, nur wenn man das CO2-Sparagument bringt, um die Glühbirne zu verbannen, dann muss man sich anschauen wie Strom überhaupt produziert wird.

Dann hat sich gezeigt, wenig genutzte Lampen, wie in Abstellräumen, amortisieren sich erst nach 30 Jahren. Ein wirklicher Spareffekt tritt nur bei Dauerbetrieb ein. Also Leute, setzte Energiesparlampen ein und lasst sie immer brennen, dann spart ihr. Das ist die verdrehte Logik der Verhaltensdiktatoren. Und sie sind ja soooo gemütlich mit ihrem kalten Licht.

Hier noch einige interessante Fakten über die Glühbirne.

Die Glühbirne wurde 1880 von Thomas Edison patentiert und ihr Prinzip hat fast unverändert die Zeit überdauert. Die am längsten leuchtende Glühbirne brennt schon seit 109 Jahren ununterbrochen bis heute. Sie wurde 1901 zum ersten Mal installiert und eingeschaltet und befindet sich im Feuerwehrgebäude der Fire Station 6 an der East Avenue 4550 in der Stadt Livermore, Kalifornien.

Die Lampe wurde von der Shelby Electric Company produziert und leuchtet mit 4 Watt. Sie wurde ständig als Leuchte über die Feuerwehrautos Tag und Nach eingeschaltet und steht im Guinessbuch der Rekorde als älteste funktionierende Glühlampe der Welt.



Die Stadt Livermore und die Feuerwehr von Livermore-Pleasanton haben die Absicht sie so lange wie möglich brennen zu lassen. Man kann das Feuerwehrhaus besuchen und sie betrachten.

Es gibt noch weitere Lampen die "ewig" leuchten. Eine wurde im Byers Opera House in Fort Worth Texas montiert und 1908 eingeschaltet. Eine andere in New York in einer Eisenwarenhandlung 1912 und eine im Feuerwehrhaus in Magnum Oklahoma 1926.

Was sagt uns das? Die Glühbirne ist eine geniale Erfindung und wenn die Hersteller es wollten könnten sie mehr oder weniger eine unbegrenzte Lebensdauer ermöglichen. Nur das wollen sie nicht. Wäre ja schlecht fürs Geschäft wenn die Konsumenten nur einmal im Leben Glühbirnen kaufen würden. Deshalb hat man extra die Lebensdauer verkürzt, damit sie kaputt gehen und man immer neue benötigt. Das Glühbirnen nach einem Jahr durchbrennen ist bewusst so gemacht.

Diese eingebaute Kurzlebigkeit ist übrigens bei vielen Produkten so. Ihr glaubt doch nicht das Autos und alle anderen Konsumartikel so schnell ihren Geist aufgeben, wenn das nicht extra so vorgesehen wäre. Nur wenn die Konsumenten gezwungen sind immer neues zu kaufen brummt das Geschäft.

insgesamt 30 Kommentare:

  1. joeysusi sagt:

    Das kenne ich

    unsere neue waschmaschine lief genau 2 monate länger als die garantie

    ich sagte zu meiner Frau, die haben bestimmt einen chip der dann ausgelöst wird wenn es so weit ist;-)

  1. Niki sagt:

    Danke Freeman,

    hätten alle Deine Gedankenvorgänge, wäre das Leben, das was es sein sollte, nähmlich lebenswert und natürlich.

    Danke für deinen Blog!!!!
    Gruß aus Österreich

  1. Telemann sagt:

    Ich bin in der ehemaligen DDR zu Hause. Unsere Glühlampen von Narva liefen Jahre im Gegensatz zu den heutigen.
    Das trifft auf alle Elektrogeräte zu: Staubsauger, Küchenmaschinen und besonders auch Bohrmaschinen.
    Die DDR war eben so "arm" dass sie es sich nicht leisten konnte billig zu produzieren.

  1. Skeptiker sagt:

    generell energie zu sparen kann ja nicht falsch sein (mit oder ohne co² argument). ob allerdings die abschaffung der glühbirne der richtige weg ist, stelle ich auch in frage. ich habe mich daher letztes jahr im september noch mit 100 stück 100 watt glühbirnen eingedeckt.

  1. René sagt:

    @joeysusi: Ha du wirst lachen, ich wage mich zu erinnern, dass in Epson Drucker (früher) ein Chip bzw. Firmware integriert war, die nach Ablauf der Garantie (also 2 Jahren) einen Defekt vortäuschte. Würde mich nicht wundern wenn bei der ganzen Digitalisierung der Automobile auch sowas verbaut wird.

  1. Bernmanu sagt:

    Es gibt ja "noch" eine ausweiche Möglichkeit, Halogenlampen!

    Haltbarkeit: Seitdem die Elektronischen Geräte so gut wie alle mit einem Betriebschip ausgestattet sind, ist es ein leichtes jedes Gerät ab einer bestimmten Zeit in den Tod bzw. außer Betrieb zu setzen, das Wissen die Hersteller, und wir können das nie Beweisen.
    Hinzu kommt die Elektronische Miniaturisieren die kein Mensch mehr reparieren könnte.

    Lange Lebensdauer = Bankrott auf Zeit für jeden Hersteller, das kann ich nachvollziehen, es gäbe eine Alternative: Geräte sind unverkäuflich und können nur Gemietet werden, geht ein Gerät kaputt bekommt man vom Hersteller ein neues, der Hersteller "muss" sein Produkt zurücknehmen und kann dieses wieder nach Reparatur weiter vermieten, es gäbe kein Müll mehr, ähnlich wie Flaschenpfand.
    Möglich ist vieles, leider wird davon nichts umgesetzt...

    LG

  1. freemind sagt:

    Da zünde ich doch lieber meine Kerzen an.

    Und wie schon von anderen hier erwähnt: Die Lebensdauer gilt für alle technischen Geräte. Unser Fernseher lief ganze 20 Jahre. Dann 5. Jetzt haben wir einen plasma gekauft. Mal sehen wie lange der hält (5 Jahre? das wäre zu schön)

  1. So richtig nachtrauern tue ich der Glühbirne nicht ... Wer schon mal LED Halogenstrahler installiert hat, weiss die neue Technologie schon zu schätzen. Wo man früher 150 oder gar 500 Watt Brater installiert hat, reichen heute 8-25 Watt. Ein Grossteil der Energie wurde sinnlos in Wärme umgewandelt. Und die LED Technologie hat sehr wohl eine lange Lebensdauer. (Ausser das Netzteil geht kaputt)

  1. René sagt:

    @Telemann: Bin auch so einer, hallo Genosse ^^. Nein Quark, war viel zu jung um das Geschehen damals auch nur ansatzweise mitzukriegen. Aber dein Argument mit der Qualität von DDR Produkten kann ich nur unterschreiben. Mein Großvater schwört auf Spaten, Harken, generell Gartengaräte, auch Bohrmaschinen, Radios (eines steht noch bei ihm zuhause). Er meint immer "Made in DDR! Da kann kein Praktiker, Bauhaus oder sonst ein Gelumpe mithalten!"

  1. Ghostwriter sagt:

    Die Wegwerfgesellschaft trägt
    massiv zur Umweltbelastung und
    Ressourcenverschwendung bei
    und wird nicht annähernd
    als ein großes Problem ausgemacht.

    Statt durch höhere Qualität
    und Modulbauweise die Ressourcen
    zu schonen und so den Energiebedarf
    und die bei der Materialerzeugung,
    (Wandlung)erzeugten Umweltbelastungen zu vermeiden,
    wird an so kleinen Problemen
    wie einer Glühbirne herumgedoktert.

    So wird von den eigentlichen Problemen abgelenkt weil deren
    Lösungen ja den Kommerz beeinträchtigen könnten.

    PHARISÄER!!!!

    Dabei gibt es keine genaue Studie
    was eine Glühbirne im Verhältnis
    zu einer (giftigen)Energiesparlampe
    am Ende an Nachteile für die Umwelt
    hat.

    Nur die für den Betrieb erforderliche Mehrenergie zu
    betrachten ist wohl eine Milchmädchenrechnung!

    Wir sollten auch wegkommen von unserer Plastikgesellschaft
    welche beim Erdölverbrauch gerne
    vernachlässigt wird.

    Auch sollte man von der (perfekten)
    Natur lernen statt sie versuchen
    zu verbessern (Genmanipulation)und
    zu Zerstören.

    Qualitatives Leben muss sich nicht
    mit Umweltschutz beißen,aber Quantität ist noch lange nicht Qualität.

    Natürlich steckt System dahinter
    dass,sämtliche Innovationen und Erfindungen unterschlagen werden
    welche zu einer
    Winwin Situation für Mensch
    und Natur führen würden.

    Wäre doch eine in harmonie mir der Natur lebend Masse viel zu gefährlich für die selbsternannte
    Elite weil eine Verbindung mit
    der Natur die Verbindung zu Quelle
    bedeuten würde welche uns durch
    die Harmonie auf eine hohe Schwingung bringen würde welche
    der niederen Schwingung der
    Tyrannen nicht entspräche.

    Ihr könnt doch den Tyrannen nicht
    ihre (niedere) Energie verweigern wäre ja wohl unsozial (Ironie aus)!

  1. EfKa sagt:

    Zur Gesundheit der Energiesparlampen:

    http://www.youtube.com/watch?v=jR-fMTsnzZs

    EfKa

  1. :raven: sagt:

    Nennt die Glühlampe einfachnicht mehr Glühlampe... sondern Heatball!

    http://www.heatball.de/

    Fänd es lustig, wenn sich die EU-Richtlinie so aushebeln läßt.

  1. WK sagt:

    Leise sagt die Edison Glühlampe von 1880 ADE.
    Was hat sie eigentlich den R. u. R.-Schergen getan?
    Glühlampen haben einen Glühfaden der hell leuchtet und gleichmäßiges Licht erzeugt,sie hat kaum Elektrosmok, gemessen wurden 5 nanoteslar (magnetische Feldstärke).
    Die von den "Umweltschützern" hoch gepriesene Sparlampe muß ja eine Art Gott sein.
    Was ist hier besser?
    Sparlampen haben ein unnatürliches Spektrum (blaue Töne)und der Körper produziert daher weniger Melatonin d.h. Einschlafstörungen und die Pharma jubelt, weil Schlaftabletten in Massen gekauft werden. Die Sparlampe enthält Quecksilber was flimmerndes Licht erzeugt und Augenschmerzen verursacht. Die Pharma jubelt....
    Sparlampen haben bis zu 500 nanotesla magnetische Feldestärke
    und alle unsere Organe leiden und die Pharma freut sich.
    Eine Frage bleibt unbeantwortet:
    Wer hat sich am Auftrag zur Sparlampenproduktion eine "goldene Nase" verdient und wie wurde dieser angebliche Verdienst aufgeteilt?

  1. multiman sagt:

    Hallo freeman, hallo Leute!
    Wer nicht mehr ganz so jung ist, sein Hirn zu gebrauchen weiß und sich nicht von Sprüchen wie: "die Vergangenheit ist vorbei - wir schauen nur in die Zukunft" etc. verarschen läßt, muß zwangsläufig zu dem logischen Schluß kommen, daß die Haltbarkeit/ Lebensdauer der Mehrzahl von Massenprodukten in den letzten ca. 30 Jahren sytematisch reduziert wurde. Wie gesagt: die "jungen Menschen" haben diesbezüglich wegen naturbedingt mangelhafter Vergleichsmöglichkeiten kaum Erkenntnischancen.
    Beispiel: Ich verfüge über nachweislich über 30 Jahre alte Akkus 4000 mAh, die heute noch mindestens 50 % ihrer Kapazität bringen. Kennt Jemand Ähnliches von Produkten aus den letzten 20 Jahren?
    Sicher auch interessant zum Thema Energiespeicher-Potential!?
    Wie gesagt nur 1 Beispiel, ich arbeite täglich mit vielen "uralten" Geräten - sehr effektiv.

    Aus seriöser Quelle:
    Schon Jahre bevor die entsprechenden Gesetze bezüglich der 2-jährigen Gewährleistung (inkl. Pferdefüße) von Elektrogeräten in Kraft traten, wußten die Konzerne davon und steckten immense Summen in Forschung und Entwicklung, damit ihre Produkte halt mal eben etwas mehr als 2 Jahre fehlerfrei funktionierten.
    Totale Abzocke und Verarschung mit Wissen und Duldung höchster Instanzen.
    Wer Zweifel hat, sich informiert und objektive Schlüsse zieht, muß erkennen, was läuft.
    Wer dann immer noch zweifelt - dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

  1. Beobachter sagt:

    Wenn man Glühbirnen im Haus benutzt spielt die Wärme keine große Rolle, da das Termostat die Heizung entsprechend runterregelt. Ist also gehopst wie gesprungen.

    Wenn das Glas eine Sparlampe auch kalt bleibt, würde ich niemandem raten den Sockel zu berühren, da gibts dann 'ne richtige Brandblase; mal ganz abgesehen vom Quecksilber im Leuchtstoff und im Sockel, die das Ding zum sondermühl machen.

    Nee, ich werde mir wohl meine Glühbirnen mit Kohlefaden selber reparieren, dann halten die wieder 15 Jahre.

    Da habe ich als Rentner in ein paar Jahren, bestimmt einen guten Nebenverdienst, wenn ich das professionell aufbaue.

    Wenn beim Atomstrom die Endsorgung/Endlager mit einrechnet wird; die nur darin liegen kann, den Abfall in die Sonne zu schießen und nicht andere Völker durch "DU" Uranmunition auf Jahrhunderte verseucht, wird auch Atomstrom ziemlich teuer werden.

    Sowieso eine bodenlose Frechheit: "Den Müll produzieren und Kohle ohne Ende machen und der Staat kann den dann in Obhut nehmen.
    Genau wie bei der Bahn__ die Gleisen gehören dem Volk und darf die Instandhaltung garantieren und bezahlen und der DB Aktiengesellschaft gehören die Züge und die billig gepachteten Bahnhöfe.
    Immer das Selbe, die lukrativen Zweige werden "outgesourced" und den Gammel darf das Volk behalten !

    Ist das Selbe als wenn Jemand Deine Frau vergewaltigt und Du darfst sie dann duschen, und dich jahrelang um ihre Depressionen kümmern.
    Ach jetzt fällts mir wieder ein, du bist ja Machtlos und kannst dagegen nichts tun.

    AAHHH schon verstanden.

  1. ring of fire sagt:

    guter beitrag, danke!
    das mit den geräten ist mir auch schon aufgefallen.
    v.a. handys. die alten laufen ja noch immer.
    hab mir aber nun ein untötbares mit 3jahre garantie gekauft, nokia und sony ade!

    am anfang waren wir beihnahe auf den sparlampenhype aufgesprungen, wir haben dann schon ein paar gekauft.
    zum glück sind wir dann aus unserem koma erwacht und mein schatz hat noch alle glühbirnen aufgekauft die es gab.
    die sparlampen haben wir wieder entsorgt!
    wir schrauben auch die glühbirnen aus alten häusern ab, bevor sie abgebrochen werden.
    ihr solltet die verstörten blicke sehen, die wir dabei ernten!
    womit heizen eigentlich die minergiehausbesitzer nun ihre wohnungen?
    nur noch mit dem kühlschrank?
    bei ricardo.ch gibt noch ne menge birnen zum ersteigern.
    uns geht bis an unser lebensende immer wieder ein licht an.
    aber was existiert länger? die glühbirne oder der strom?

  1. Julian sagt:

    Das mit der Kurzlebigkeit stimmt natürlich bei vielen Dinge. Mein Lehrer im Fach Elektronik erzählte uns dass es einen Österreichischen Erfinder gäbe, der Autoreifen gebaut hat mit denen man quasi ewig fahren hätte können. Doch die Reifenindustrie hat verhindert dass das Projekt über den Prototypsatus hinauskommt.

    Drucker verlieren beim Einschalten etwas Tinte die sie zum reinigen nehmen. Diese tropft dann in ein Stück Watte. Nach einer bestimmten Anzahl putzvorgängen deaktiviert ein Zähler bei vielen Modellen dann den Drucker mit der Ausrede die Tinte würde überlaufen. Allerdings kann man den Zähler mit einem Trick zurücksetzen und das ein paar mal bis die Tinte dann Tatsächlich ausläuft.

    Wie Freeman schon sagt sind bei vielen Produkten solche Tricks verbaut.

  1. MastaFu sagt:

    Ich habe vor einigen Monaten eine alte Sparlampe zum Fachmarkt gebracht und abgegeben damit sie fachgerecht entsorgt wird. Aber als die Verkäuferin sagte, ich hätte die Lampe in den Hausmüll werfen können, war ich geschockt! Sie hat die Lampe dann auch gleich in den Müll geworfen! Auf Nachfrage, ob man die nicht separat und umweltgerecht entsorgen müsse, kam die Antwort: "Nö, das ist wie normale Glühbirne. Könn'se in den Hausmüll schmeißen."

    Und das in einem Fachmarkt!! Wie kann verhindert werden, dass Mllionen von Sparlampen im Hausmüll landen?! Sch*** was auf die CO2 Gesülze, es geht hier um unsere Gesundheit und um Menschenleben!!

    Danke, EU!!!

  1. Marco sagt:

    @Beobachter:
    Ich will dich nur mal auf die groteske Art deines Vergleichs hinweisen. Bitte nicht übel nehmen, aber frau könnte zurecht Anstoß daran nehmen.

    @Bernmanu:
    Das Mieten von Geräten stelle ich mir unheimlich bürokratisch vor.
    Kaffeemaschine von Siemens...
    Auto von Renault...
    Elektrische Zahnbürste von Braun...
    Staubsauger von Miele...
    Radio von Philips...
    PC von Dell...
    und und und...

  1. Harald sagt:

    Warm leuchtet es von oben. Warm und gemütlich. Licht von echter Glut. Versorgt mich mit angenehmen Licht ohne Flackern. Unnötige Wärme - nein. Warm war sie schon immer und sie soll es auch bleiben. Soll ich mich im Winter über Wärme ärgern? Ach grämten sich unsere Politiker auch so um die Umwelt - ich glaube Brüssels Politiker hätten wieder das gute alte Rad. Herr, verschone mich vor diesem toten, unpersöhnlichen Kunstlicht. Alles wollen sie uns nehmen - auch das gesunde Licht. So freue ich mich über mein kleines Kästchen, angefüllt mit den schönsten Glühbirnen mit echtem, warmen, lebendem Licht.

  1. Es gibt dafür in der Wirtschaft einen eigenen Begriff:
    "Obsoleszenz".
    D.h. die Waren werden extra so hergestellt, daß sie möglichst kurz nach Ablauf der Garantie kaputt gehen MÜSSEN. Meist wird auch extra ein ganz spezieller Schwachpunkt eingebaut, der sich nicht lohnend reparieren oder austauschen läßt, sondern den Konsumenten dazu zwingt, ein neues Produkt zu kaufen.

    Dieses Prinzip existiert schon seit den 60er Jahren in westlichen Gesellschaften. Wer mehr Hintergründe darüber erfahren möchte, dem empfehle ich den Klassiker von Vance Packard, "Die grosse Verschwendung" ("The Waste Makers"), erschienen 1960/61 im Econ-Verlag, ab S.71.

  1. drdre sagt:

    Richtig ist jedenfalls , dass die neue Energiesparlampen als Sondermüll entsorgt werden müssen. Hoher Quecksilberanteil.

    Das war bei den alten Birnen nicht der Fall.

    Richtig ist auch dass durch die neuen Leds mächtig Energie gespart werden kann.
    Diese sind natürlich aber auch nicht ganz billig.
    Obwohl Taschenlampen in Led ausführung sind schon für 2,50 Euro zu haben.
    Südostasienshore. Funktioniert aber..

  1. Kai sagt:

    In Australien hat letztens LG eine Strafe kassiert weil sie einen Kuehlschrank verkauft haben, der laut Werbung besonders energiefreundlich ist, aber auf eine raffinierte Weise so konstruiert war, dass er "Laborbedingungen" erkennen konnte und unter solchen auf "Sparsam" umschaltete. Unter haushaltsueblichen Bedingungen war die Maschine keinesfalls sparsam. Und im "Sparsam" Modus war die Maschine nicht leistungsstark genug, konnte also die Kaelte nicht lange halten.

    Ich denke die Menschen wollen betrogen werden, sonst waere die korrekte Reaktion gewesen ein Boykott der Betrueger als Exempel zu statuieren. So werden sie weiter mauscheln...

  1. Fahrenheit sagt:

    EU-Verordnung, ja ja ja toll! Da wiehert der Bürohengst.
    Grüsst schön die Mütze auf dem Mast.

    Die Kompakt-Leuchtstoffröhre
    (newspeak alias "Energie-Sparlampe") enthält Quecksilber und andere giftig Substanzen die fachgerecht entsorgt werden müssen/sollten. Wer bezahlt das? Ausserdem senden die Dinger ein fettes elektromagnetisches Streufeld im hochfrequenten Bereich aus. Die Farbtemperatur des Lichts ist nicht mein Fall, sie sollten nicht in Innenräumen benutzt werden.

    Diese Lampen wurden hier millionenfach vom Staat gratis (Achtung! "Gratis" ist immer suspekt) verteilt. Das marode Stromnetz wurde natürlich nicht saniert. Ich habe das Gefühl das nicht nur Strom gespart wird.

    GESTERN-HEUTE-MORGEN
    Atomkraft - nein danke !
    Kritische Masse erhitzt Wasser um dann mit Dampf eine Turbine anzutreiben.
    Was bleibt: Radioaktiv strahlender Abfall!
    CRO MAG NON!!! Danke Mr. Burns.

    Ach ja, es gibt ein herrliches Wort für den eingebauten Fehler: Sollbruchstelle. Früher zur Sicherheit der Benutzer heute zur Sicherheit der Hersteller.
    Der Horror aller Produzenten ist wenn etwas repariert werden kann, folglich werden nur noch Module zu fixen (prohibitiven) Preisen ausgetauscht. Egal ob ein Schräubchen fehlt oder ein grösserer Schaden vorliegt. Sehr "umweltfreundlich".
    Wem's nicht passt, der kann für das zweifelhafte Produkt beim Kauf teure "Garantieverlängerungen" erstehen, das ist dann natürlich billiger als ein überteuertes Austauschmodul zu bezahlen. Clever clever.
    Ok, bei der heutigen SMD miniatur Bestückung der Platinen wird's gerne mal knifflig, löten unter dem Mikroskop mit Löt-Nadelspitze oder Heissluft ist nicht jedermanns Sache. Generell gilt für mich: Lösungen suchen, messen, vergleichen und selber austauschen wenn und wo es geht. Das ist aus ökonmischer und ökologischer Sicht immer noch das beste. Das Internet hilf dabei enorm.

    Die Glühbirne
    Ja, das Ding heizt viel mehr als es leuchtet, total ineffizient.
    Aber: Das warme, infrarotreiche Licht der Glühbirne und Co. ist für mich das angenehmste.

    Ansonsten: VIVA el LED !

    Will gar nicht erst anfangen über den unrühmlichen und morbiden Kampf von Edison gegen Tesla zu erzählen, der (Ed) hatte entdeckt das man nicht nur Bambusfaserkohle mit Strom zum glühen bringen kann...

  1. Job Killer sagt:

    Bitte gestattet mir, etwas zu korrigieren: Die Mär von der vorsätzlich verkürzten Lebensdauer von Glühlampen ist nicht wahr.

    Es wäre auch heutzutage kein Problem, Glühlampen zu bauen, die 100 Jahre funktionieren. Das Problem dieser Art von Lampen ist jedoch, daß sie nur dunkel Rot/Orange glimmen - und eher zu den Heizwendeln gehören als zu den Glühlampen.

    Die Lichtausbeute und -qualität verbessert sich nämlich enorm, wenn man die Temperatur des Glühfadens auf gut 3000 Grad Celsius erhöht. Nachteil: Die Lebensdauer sinkt dramatisch. Bei dem geringen Materialaufwand ist das jedoch unproblematisch.

    Wer die "gute, alte Glühlampe aus Omas Zeiten" wiederhaben möchte, soll sich einen Schraubendreher schnappen und fünf handelsübliche Glühbirnen in Reihe zusammenschalten. Dann hätte er einen gemütlichen Heizstrahler, dessen Wendel er problemlos mit bloßen Auge betrachten könnte, ohne geblendet zu werden. Und er könnte die Funzel stolz an seine Enkel vererben.

    ---

    Was die Häufigkeit der Defekte von Haushaltsgeräten angeht: Auch ich hab' den subjektiven Eindruck, daß die Ausfälle zugenommen haben. Man muß aber auch sehen, daß wir viel mehr (und aufwendigere) Geräte im Haus haben als noch vor 20 Jahren; selbst bei gleichbleibender Qualität würde dies zu einer objektiven Häufung der Schadensfälle führen.

  1. Ich gehe schlafen wenn die natürliche Lichtquelle (Sonne), diesen Tag beendet.

    Ist das dann mal nicht möglich, helfen hochqualitative Kerzen aus.

  1. MastaFu sagt:

    @Kai,

    in EU gab es auch so ein Fall beim Lkw-Hersteller Scania. Die Motorelektronik wurde so eingestellt, dass, wenn ein bestimmter Testzyklus gefahren wurde, der Motor sehr sparsam im Verbrauch war. Aber in der Praxis ... riesen Verbrauch. Ziemlich genial daneben... !

    Allgemein zu Pkw's:
    In der Regel werden die Pkw auf eine Lebensdauer von ca. 250.000km ausgelegt, je nach Hersteller +/- 10.000km. Am liebsten würden die Hersteller wollen, dass das Fahrzeug genau bei 250.000km komplett in sich zusammen fällt. Aber aus Sicherheitsgründen können sie das nicht machen. Dafür legen sie die Lebensdauer einiger Bauteile so aus, dass sie auch in diesem Zeitraum kaputt gehen müssen. Die Bauteile werden halt schwach dimensioniert oder unterdimensioniert (z.B. Fahrwerkselemente in Relation zum Fahrzeuggewicht).

    Die alten Fahrzeuge halten länger (abgesehen vom Rost), da die Bauteile auch stabil und großzügig ausgelegt waren, sprich höherer Sicherheitsfaktor. Heutzutage kann man mithilfe der Computersimulation die Lebensdaueur ausrechnen und sie dementsprechend auslegen. Für die Hersteller bedeutet das weniger Material, weniger Kosten, weniger Gewicht, weniger Verbrauch... bedeutet aber weniger langlebig.

  1. ich.bin44 sagt:

    Also, was ich hier für Kommentare lese. Mein Lieber ...
    Der eine schreibt von den tollen LEDs. Eine LED Lampe, weleche eine equivalente Beleuchtungsstärke hat, wie eine richtige Lampe kostet ca. 50 Euro. im Vergleich dazu kostet eine nicht minder giftige und umweltschädliche Energiesparlampe ca. 3 Euro. Eine Glühlampe dagegen kostet nur 90 Cent. Die Glühlampe lebt, sie ist unverwüstlich: http://www.heatball.de/

    Was die Lebensdauer der technischen Geräte anbetrifft, so wäre ein Chip viel zu teuer und auf Dauer nicht zu verheimlichen. Eine solche Firmenpolitik wäre der Untergang. Das ganze läuft so ab, dass Tests gefahren werden. Nehmen wir z. B. einen Motor. Wir ersetzen das Kugellager durch ein einfaches Gleitlager, welches ggf. aus Kunststoff bestehen kann. Im Betrieb wird der Kunststoff warm, dehnt sich aus und das Lager frisst sich auf. Wir fahren ein paar Tests und stellen fest, das Lager hält 10 Jahre. Wir modifizieren das Lager durch anderes Material oder führen es etwas schächer aus. Sobald es 2 +20% hält, wird der Motor verkauft. Mit Kunststoffgleitlager ist der Motor billiger, da wir stahl und teuere Kugeln (für das Lager) eingespart haben.
    Bei der Glühlampe bringen wir in das Vakkum ein Gas, das z. B. einen gewissen Anteil Verunreinigungen enthält. Im Betrieb wird der Glühdraht mit der Zeit verbrennen. Das bedeutet, die Glühlampe hält ewig, solange sie dunkel bleibt. Sobald sie jedoch eingeschaltet wird, wird der Draht langsam aber sicher verbrennen.
    Das Problem bei Glühlampen ist, man kann nichts mehr daran verdienen. Selbst die Chinesen und andere 3. Welt Staaten können sie herstellen. Herstellungspreis weniger als 10 Cent. Dann kann man vielleicht 1 Cent daran verdienen. Wenn das "verdammte" Ding auch noch 10 Jahre oder mehr hält, wovon soll dann der Hersteller leben?

  1. Jones sagt:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Planned_obsolescence

  1. chrisli sagt:

    Na so teuer sind Led Lampen nicht mehr.
    Wie kann man sie ewig haltbar machen die Glühbirnen, oder leicht repaieren.
    Es ist eine Krux mit dem Geld verdienen müssen von Konzernen. Vielleicht sollte man sie subventionieren damit sie uns nicht schlechteren Schund andrehen müssen um an Geld zu kommen.