Nachrichten

Die Synagoge am anderen Ground Zero

Dienstag, 31. August 2010 , von Freeman um 00:05

Einer für die Demonstranten wichtigster Slogan, die gegen den Bau des muslimischen Kulturzenrums in Manhattan lauthals protestieren, lautet:

Solange keine Kirche und Synagoge in Mekka gebaut werden darf, wird auch keine Moschee am Ground Zero gebaut.

Das hat sogar der ehemalige republikanische Kongressabgeordneter Newt Gingrich wiederholt, der möglichweise sich für das nächste Präsidentenamt bewirbt.

Das soll ein Argument sein? Das ist so ein absurder Vergleich, er spottete jeder Beschreibung. Die Spitze von Manhattan ist alles andere als ein heiliger Ort der durch ein Kulturzentrum "entweiht" wird, sondern der Mittelpunkt des verbrecherischen Finanzkapitals und der Wall Street Bankster. Dort wird Gott Mammon angebetet. Dann rund um Ground Zero findet man Pornogeschäfte, Striplokale, Kneipen und Fastfoodstände. Ausserdem ist der geplante Bau zwei Strassenzüge weit enfernt in einer alten Kleiderfabrik. Mekka ist aber ein heiliger Ort für die Muslime und nicht zu vergleichen.

Dann dreh ich mal den Spruch um und sage:

Solange keine Moschee und Synagoge im Vatikan gebaut werden darf, wird auch keine katholische Kirche in Hintertupfing gebaut.

Na, wie wäre es damit? Wir sehen, dieses Argument der Schreihälse in New York zieht einfach nicht und ist lächerlich.

Es gibt aber im Nahe Osten einen Ground Zero wo eine Synagoge wiederaufgebaut wurde, mitten unter den „bösen Terroristen“. Ja, da staunt der gehirngewaschene, intolerante, ängstliche Kleinbürger mit Spatzenhirn, der nur nachplappert was einem die Hetzer ins Ohr flüstern.

Wo? Im Libanon, in der Hauptstadt Beirut, denn die Menschen dort betrachten das Zentrum der Stadt auch als ihr Ground Zero. Dort haben israelische Bomben 1982 alle Gebäude zerstört. Die Stadt wurde von israelischen Soldaten besetzt und zu Trümmern reduziert.

Nach dem Abzug der Besatzungstruppen hat man die Stadt einigermassen wieder aufgebaut, aber kaum war die Normalität eingekehrt, ging es wieder los. Im August 2006 hat Israel den ganzen Libanon in die Steinzeit gebombt, 1 Millionen Libanesen mussten flüchten, 1'200 Zivilisten wurden getötet und 5'000 verwundet.

Wenn man die Bevölkerungszahl des Libanon mit Amerika vergleicht, dann wären die 1'200 Toten wie 90'000 tote Amerikaner am 11. September. Jetzt kann man verstehen, welche enorme Wunden die israelischen Angriffe im Libanon hinterlassen haben.

Man müsste meinen, die Libanesen würden deshalb niemals den Wiederaufbau einer Synagoge genau dort fünf Jahre danach erlauben. Das haben sie aber getan, haben eine hergerichtet, mitten in Beirut.

Beim erneuten Aufbau der Stadt wurde 2008 der Wiederaufbau der Maghen Abraham Synagoge beschlossen und im Juli 2009 wurde im Stadtteil „Solidere“ damit begonnen. Zerstört wurde sie von israelischen Piloten, welche das Gebetshaus bombardierten, weil sie ein Waffenlager dort vermuteten.

Sie steht nicht irgendwo versteckt, damit die Christen und Moslems nicht „aufgebracht“ sind, so wie die New Yorker sich masslos über ein ungelegtes Ei echauffieren, sondern steht ganz prominent für alle zu sehen.

Hier Bilder der Synagoge fast fertig ...



... und während den Restorationsarbeiten:







Es ist ein grosses traditionelles Gebäude, wunderschön restauriert mit allen Ornamenten als Ort der Andacht für die Juden die in Beirut leben. Ja es gibt sie dort, wo doch die Hizbollah, die von den westlichen Medien immer mit dem Zusatz „radikal islamisch“ versehen wird, auch nebenan ist.

Und was sagt der Chef der Hizbollah, Hassan Nasrallah dazu? „Wir respektieren das Judentum, genauso wie das Christentum. Wir haben nur ein Problem mit Israel.

Ein arabisches Land, mit einem Muslimen als Premierminister und einen Christen als Präsidenten, erlaubt den Wiederaufbau einer Synagoge mitten im Zentrum ihres Ground Zero, wo vorher Tausende israelische Bomben alles platt gemacht haben. Der Libanon ermöglicht eine Synagoge für seine im Land lebenden Juden, damit sie einen Ort haben wo sie ihre Religion ausüben können. In New York wollen die Islamhasser keine Moschee erlauben, im ach so freien Amerika.

Die Libanesen und die Hisbollah können sogar zwischen ihren jüdischen Nachbarn und den israelischen Soldaten die ihr Land zerstörten unterscheiden und werfen sie nicht in einem Topf wie dort.

Was für armselige Würstchen doch die Gegner eines muslimischen Kulturzentrum in Manhattan sind, oder überhaupt die, welche irgendwo sich über eine Moschee aufregen. Die, welche immer als gewalttätige primitive Untermenschen und als Terroristen bezeichnet werden, sind hundertmal toleranter und grosszügiger als die Heuchler die sich wegen dem Islam aufregen.

insgesamt 37 Kommentare:

  1. ring of fire sagt:

    dies ist wieder einmal ein netter versuch der 3. partei, die völker gegeneinander aufzubringen.
    leider gibt es immer noch welche, die das nicht durchschauen.
    die wahrhaft mächtigen unserer seinsebene sind unsere natürlichen feinde.
    die völker und religionen dieser erde müssen zusammenstehen, sie müssen ein volk von brüdern und schwestern werden, nur so haben wir eine chance die elite zum teufel zu jagen.

  1. sam sagt:

    Ein wahres Wort!
    Erinnert mich ein wenig an das Ende der Kreuzüge als Saladin, nachdem er Jerusalem zurückerobert hatte, die europäischen Eindringlinge einfach gewaltlos und unbeschadet die Stadt verlassen durften. Wo sie doch die ganze Region für hundert Jahre in einen nutzlosen Krieg getürtzt hatten.

  1. Flo sagt:

    Ey jo,...super daß Du das gebracht hast:

    „Wir respektieren das Judentum, genauso wie das Christentum. Wir haben nur ein Problem mit Israel.“

    ...das sind die Infos die Frieden bringen!!!

    Dank

  1. freemind sagt:

    auch hier in Deutschland habe ir leider dieses Problem, dass sich einige gegen Moscheenbaun wehren (siehe die geplante Moscheebau in Köln). Man sieht hier in diesem Beitrag wunderbar wie es funtkionieren kann. also mal ehrlich, ich als Muslim soll mich aufregen, dass nebenan in einem Muslimischen Land eine Kirche aufgebaut wird? Also ich weiss nicht, wie so sollte man das?? Das ist ein Gotteshaus für die Menschen dieser religion und die brauchen sowas.

    Hier mal ein Video, auch passend zu diesem Thema (wie ich finde).

    http://www.youtube.com/watch?v=6lmXhocdxtU&feature=sub

  1. Steven Black sagt:

    Kann kaum besser gesagt werden!Meinen Respekt.
    Lg,

  1. Skeptiker sagt:

    obama hat sich klar für die moschee ausgesprochen und hat sich damit, wie nicht anders zu erwarten war, den unmut seiner wähler zugezogen. danach hat er das alles nicht so gemeint und wurde natürlich "missverstanden"

  1. Skeptiker sagt:

    @ ring of fire:
    die eliten hetzen die völker gegeneinander auf, aber diese eliten wurden von den jeweiligen völkern produziert. war war vorher, die henne oder das ei ???

  1. drdre sagt:

    Völlig richtig, an diesem Beispiel sieht man , dass Toleranz verbindet nicht Intoleranz und Lüge.
    Diese schafft nur Gräben, wie auch im Fall Sarazin, da reiben sich die Rechten wieder die Hände. Wo das endet wisser wir schon in weiterer Ausgrenzung , mehr Abgrenzung und Misstrauen gegenüber dem deutschen Bürger. Auch wenn dieser Herr abstreitet rechts zu sein. Sein Buch trägt jedenfalls nicht zu einer soliden Diskussion bei. Es polarisiert nur auf Kosten der Migranten. Aber es gibt ja immer welche die klatschen.. Diese Art der Klaqueure kennen wir ja aus dem Mainstream TV.
    Offiziell wird sich entrüstet und distanziert, aber dieser Herr spricht doch nur aus, was in den Chefetagen der Konzerne gedacht wird.
    Da ist der doch nicht ganz allein drauf gekommen.

  1. Sami sagt:

    Danke Freeman, diese Zusammenhänge hat Du wieder einmal gut durchleuchtet....
    Menschen kennen den islam, nur durch steinigung, unterdrückung der frau, pädophili usw.obwohl sie sich nicht mal annährend mit dem fundament auseinander gesetzt haben.

    Welt der Wunder Spezial Das Geheimwissen des Islam

    http://www.youtube.com/watch?v=UWJQPzJnza0

  1. MastaFu sagt:

    Ich sage es immer wieder... Unser Feind ist die NWO. Sie steuern die Medien, beeinflussen damit die Menschen. Sie rücken solche Leute wie Sarrazin in den Vordergrund, damit die Hetzkampagne gegen den Islam und die Muslime ständig in den Medien präsent ist. Sie wollen, dass sich die Menschen untereinander die Köpfe einschlagen, nur weil sie unterschiedlicher Konfession sind.

    Egal welcher Religion man angehört, spielt keine Rolle. Der NWO ist es egal ob Christ, Jude oder Muslim. Sie haben uns alle im Visier. Sie wollen uns alle gegen "neue Viren" impfen, behandeln uns mit Chemie, wollen die Menschen auf wenige Millionen runterdezimieren, verseuchen ganze Landstriche mit radioaktivem Material, belasten uns alle mit Chemtrails, führen Krisen herbei, wollen uns durch die Klimalüge unterjochen, geben unsere Steuergelder für ihre Zwecke aus, schicken uns in Kriege, um ihre Mission zu erfüllen, EU-Diktatur und und und... Dabei unterscheiden sie nicht, wer welcher Religion angehört. Wir alle sind in diesem Fall Opfer.

    Es wird Zeit, dass die Kräfte gegen die NWO gebündelt und nicht weiter in zig Gruppen aufgrund unterschiedlicher Religionen aufgeteilt werden!

    Erst wenn die NWO und ihre Anhänger restlos aufgegeben haben oder sich endlich wieder besinnen, kann ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Religionen erfolgen.

  1. helga sagt:

    @ ring of fire,
    >die wahrhaft mächtigen unserer seinsebene sind unsere natürlichen feinde.<
    Vielleicht sind sie in Wahrheit nicht unsere Feinde, sondern ein expliziter starker Teil unseres eigenen kleinen Anteils gewisser Qualitäten.
    Damit hat Teufel auch in uns ein kleines Plätzchen...
    Es ist die Rede von der raffinierten Taktik, Trennungen zu schaffen. Ich vermute, das ist Dir auch bekannt. Und wenn das stimmt, dann wäre Dein Gedanke auf ebendieser Basis, wenn auch halb ungewollt. Entsprechend könnten wir bei uns selbst diese Lage bereinigen - und das Milieu würde nicht mehr hinreichen für Ungezieferartiges. Immerhin bei dem, der das möglicherweise kompromisslos durchgesetzt hat. In der Richtung sehe ich Lösung.
    Dafür muss man sich selbst ganz freundlich auf dem Fuß stehen, dass alle Arten des Weglaufens nicht gehen.

  1. Franz_Haller sagt:

    Ich fürchte hier gibt es wenig zu durchschauen. Solange die Welt diese Dinge wie Religionen nötig hat, solange darf niemand daran gehindert werden , denn es wäre ein Verbrechen gegen die Menschheit.Ich wünschte die Welt hätte diese Dinge nicht mehr nötig und würden endlich lernen den Menschen zu respektieren und ihn zu lieben, anstatt an diesen Unsinn an Gott und Allah zu glauben.Die "Elite" meine Damen und Herren lassen gerne die Religionen existieren, da sie wissen, dass sogar ihre Feinde noch daran glauben!!

  1. Nassiha sagt:

    Ich dürfte hier Sam korrigieren. Die Kreuz"ritter" hatten bei der Eroberung von Jerusalem mehr als 70 Tausend muslimische Männer, Frauen und Kinder barbarisch niedergemetzelt.

    http://www.youtube.com/watch?v=ddShmrf2jNw

    Als Saladin die Stadt wiedereroberte, handelte er nach dem islamischen Kriegskodex (als aufrichtiger Muslim muss er ja): Nur die zu bekämpfen, die dich bekämpfen, und niemals Zivilisten, geschweige denn Frauen und Kinder anzugreifen oder sogar zu erschrecken.

    Ich sage das hier nicht um die Christen anzuprangern, oder sie an eine der vielen muslimischen "Shoas" zu erinnern - wie andere das gerne für ihre Opfer tun. Ich möchte hier nur sagen, dass Muslime die letzten sind, die (obwohl sie durch die Geschichte immer wieder zu Hunderttausenden ausgerottet werden) jemals einen Groll gegen eine Religion oder eine Religionsgemeinschaft haben könnten.

    Freemans Artikel erinnerte mich an meine letzte Reise nach Marokko (ein muslimisches Land). Dort war ich kurz im Zentrum einer Stadt an der atlantischen Küste und war plötzlich erstarrt, als ich das hier erblickte:

    Fortsetzung folgt...

  1. Nassiha sagt:

    ....

    http://www.youtube.com/watch?v=tnKwDwEttZI

    Ich darf 2 Punkte erwähnen:
    1. Dieser Ort ist die vornehmste Ecke ÜBERHAUPT im Herzen der Stadt.
    2. Die Anzahlt der Christen in dieser Stadt ist weniger als 100 Personen.

    Dort musste ich mich an die Debatten um Moscheen in Europa, und wie das Thema mit einer allgemeinen Progromstimmung gegen Muslime in den Medien, in den Foren und auf der Straße begleitet wird.

    Ich kann mich an dieser Stelle nur verneigen vor der RAREN Sachlichkeit und dem Gerechtigkeitssinn des Bloggers. Es tut mir nur Leid, dass viele seiner Leser viel zu manipulierbar und arglos um unvoreingenommen und gerecht zu sein. Ein früherer Türsteher hatte (zu Sarzins Artikel) kommentiert, dass man Probleme immer nur mit muslimischen Jugendlichen hat. Was haben bitte schön diese Jugendliche mit dem Islam zu tun (außer dass sie sich muslimisch nennen)? Wenn mann nach dieser "Logik" denken sollte, dann sollte man alle Christen als Gesinnungsgenossen von dem gläubigen Christen Jeorge W. Bush ansehen. Das wäre aber nicht so ganz klug, oder?

  1. Betsch-Art sagt:

    Und jetzt ratet mal wer den diese Moschee finanziert hat?

    Na wer wohl: DAVID ROCKEFELLER

    http://www.propagandafront.de/143140/imam-der-ground-zero-moschee-ist-eine-marionette-der-globalisten.html

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/589480/index.do

    http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7725533/Amerikas-umstrittenste-Moschee.html

  1. Thorsten sagt:

    unschuldiges mädchen von einem IDF Kommander erschossen mit 17 Kugeln.

    echt unter aller sau

    http://www.opposingviews.com/i/not-guilty-israeli-soldier-shot-palestinian-girl-17-times

  1. soummanguru sagt:

    Ach Freeman.....
    Wieso kannst du nicht König aller Länder werden. Unter deiner Führung würden Alle Völker in Frieden und Gerechtigkeit Leben.

    Wunderschönes Beispiel was du da gegeben hast, mit dem Libanon. Diese Argumente sind so schlagkräftig, was soll man dagegen sagen.

  1. Thunderman sagt:

    Ich kann euch auch Jon Stewart empfehlen.

    http://www.thedailyshow.com/watch/mon-august-16-2010/mosque-erade

    Gibst mehr als ein Video.

  1. Fatima sagt:

    Wieder einmal ein hervorragender Bericht, vielen Dank.

    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen in Damaskus. Da waren Kirche und Moschee dicht nebeneinander, die Glocken läuteten (es war Karfreitag), und gleichzeitig war die Freitagspredigt des Imams zu hören. Es wird ja immer gern behauptet, es dürften in islamischen Ländern keine Glocken läuten.
    Was viele nicht wissen, auch in Istanbul gibt es viele Kirchen, in vielen davon wird auch auf Englisch, Französisch usw. gepredigt, da fordert keiner, dass alles auf Türkisch sein muss. Wobei ich sogar zustimmen würde, dass die Muslime hier mehr deutschsprachig arbeiten müssen. Wie das von freemind verlinkte Video aussagt, es gibt einfach in islamischen Ländern nicht so den Bedarf nach Kirchen, die bestehenden reichen völlig aus. Ansonsten kann ich mich nur anschließen: Unser ALLER Feind ist die sogenannte NWO.

  1. Also ich finde man sollte das differenzierter betrachten! Die Einwanderung von nicht-integrationswilligen Muslimen (und das sind wirklich nicht wenige!) nach Europa und in die USA stellt eine "NWO"-Politik da, um die europäischen Völker zu schwächen. Ich denke nicht, dass man das außer Acht lassen sollte.

    Jetzt kann man natürlich streiten, ob man den Bau einer solchen Moschee befürworten sollte. Ich glaube eine Anzahl von Moscheen sollten unseren muslimischen Mitbürgern zur Verfügung gestellt werden, aber man sollte dennoch beachten, dass der Islam keine europäische Kultur ist. Kritik an kulturfremden Einflüssen hat nichts mit Ausländerhass zu tun. Jedes Land, dass seine Eigenart nicht bewahrt, wird früher oder später untergehen.

    Das Gerede über Auflösung der Religionen, das hier manche Kommentatoren loslassen, ist Schwachsinn. Das ist die gleiche Prinzip wie es die "NWO" mit den Nationalstaaten macht. Gleichmacherei wird ins Chaos führen. Man sollte endlich anfangen zu begreifen, dass Gott nichts "gleich" sondern eben genau anders, nämlich immer "individuell" gestaltet hat. Verschiedene Völker bringen verschiedene Religionsvorstellungen hervor, und wandeln sich immer mit dem zugehörigen Volk. Wer alles unter einen Hut stecken will, hat nicht verstanden, was die Schöpfung erst wertvoll macht!

  1. QWERTZ sagt:

    @ Autarkes-Rattelsdorf

    Zitat: „… aber man sollte dennoch beachten, dass der Islam keine europäische Kultur ist.“

    BINGO

    Das Christentum eben auch nicht. Aber nach 1000 Jahren merkt man das nicht mehr ;-)

    SELAM / FRIEDEN

  1. Fatima sagt:

    "aber man sollte dennoch beachten, dass der Islam keine europäische Kultur ist."

    Eigentlich müsste ich jetzt ja längst was anderes tun, aber ich kann mich einfach nicht zurückhalten ;-)

    Selten so gelacht! Seit wann ist denn bitte sehr das Christentum eine "europäische Kultur"?? War Jesus Europäer, oder hab ich da was verpasst?
    Ansonsten ist es so, dass sich die jeweiligen Religionskulturen, also wie sie gelebt werden, auch regional unterschiedlich ausprägen. Ein Indonesier lebt den Islam anders aus als ein Araber oder Türke, wobei innerhalb eines Landes auch noch erhebliche schicht- und regionsspezifische Unterschiede bestehen.
    Was die Gleichmacherei angeht, gebe ich dir Recht, das ist Unsinn. Dann hätten wir genau diesen NWO-Einheitsbrei.

  1. xabar sagt:

    Während des Gaza-Krieges vor zwei Jahren zerstörte die israelische IDF (Israeli 'Defense' Force) insgesamt 30 Moscheen im Gazastreifen mit US-amerikanischen Waffen. Sie zerstörten sogar den kleinen Zoo der palästinensischen Kinder in Rafah an der ägyptischen Grenze, wo sie die Tiergehege mit Bulldozern und Panzern zerstörten, wahrscheinlich weil einige Tiere in der Hamas waren.

    30 Moscheen, 60 Polizeistationen, eine US-amerikanische Schule sogar, Tausende von Wohnungen, den Amtssitz der 2006 frei gewählten Hamasregierung - alles platt!

    Und dann kommen die Zionisten und schreien sich die Stimme aus dem Hals, wenn eine Selbstverständlichkeit gefordert wird, nämlich ein dreizehnstöckiges islamisches Kulturhaus, einschließlich Gebetsräumen, 200m von Ground Zero entfernt zu bauen, um dort nicht nur zu beten, sondern auch einzuladen, wie das in islamischen Kulturstätten allgemein üblich ist: z. B. die Feuerwehrleute, die Polizei, Politiker einzuladen und mit ihnen zusammen zu essen, zu feiern und zu reden, um sich näher zu kommen.

    Davor haben sie Angst. Vor der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Religionen. Welch ein Armutszeugnis! Dafür lieber den Hass schüren, weil das Finanzkapital ihn braucht, um auch künftig Kriege gegen moslemische Länder zu führen und das Zusammenleben zwischen den Menschen an der Basis zu vergiften. Denn vor nichts haben sie solche Angst als vor dem gemeinsamen Handeln gegen ihre kleine, steinreiche, gemeingefährliche, friedensunfähige Elite.

  1. ByronicHero sagt:

    liebe leute, bitte aufpassen.
    obama ist nicht so leicht zu durchschauen, klar hat er vieles verbockt. doch die tatsache, dass er ohne telepromoter (wir erinnern uns, der kerl stand sogar nichtmal vor ner schulklasse ohne dem teil da und hielt reden) zum thema moscheebau sein pro abgegeben hat, brachte zweifel auf.

    wir wissen doch wie die eliten arbeiten und warum auch immer, die hetzkampagne und momentan aufkommende und boomende "anti-obama-welle" riecht mir sehr verdächtig.

    ich selbst weiss noch nicht wo ich ihn einordnen soll, er will denke ich nicht der sündenbock sein für ein mögliches noch kommendes massaker (iran/pakistan/libanon...?!) und die elite möchte ihn absetzen.

    fragt ihr euch nicht warum er seine frau einkaufen schickt nach barcelona, warum er sich in letzter zeit immer irgendwie unternehmungslustig in der öffentlichkeit presentiert?! vielleicht weiss er was auf ihn zukommt und er kostet seine letzen amtstage einfach nur noch aus?!

    keinen plan aber er ist ein knallharter wallstreetbankster und mit nichten so leicht zu durchschauen wie manche von euch hier denken.

    peace

  1. Klarheit sagt:

    Man vermutet ja das die Kaaba früher eine Kirche war.


    Naja aber der Vergleich mit der Moschee in Vatikan ist wortwörtlich nicht richtig.

    Richtig formuliert müsste es bedeuten das man eine Kirche "neben" dem Heiligtum in Mekka baut und dann wird der Bau der Moschee erlaubt.

    Der Vatikan ist ein einziges "Heiligtum", genau wie das Heiligtum in Mekka,aber in ROM gibt es Moscheen, in Mekka gibt es keine Kirche.

    Christen soll es sogar indirekt verboten sein Mekka zu betreten. Sie werden zumindest sehr schief angeschaut(Hat ein Bekannter der dort war gesagt)

  1. Mit seinen letzten Beiträgen hat Freeman genau in ein Wespennest getroffen.

    Auch heute noch lassen sich die Menschen wunderbar gegeneinander instrumentalisieren und die "Werkzeuge" haben sich über die Jahrhunderte immer wieder als sehr effektiv erwiesen.

    Mein Opa sagte mir vor vielen Monden: Diskutiere nicht mit Gläubigen über ihren Glauben

  1. Lorber sagt:

    In unserem europäischen Umfeld und in den Ländern, die aus diesem Umfeld heraus entdeckt, erobert und als erweiterter Lebensraum benutzt wurden, ist hauptsächlich, seit nun ca 1.970 Jahren, eine oder mehrere Formen des „Christentums“ verbreitet. So wie vom arabischen Raum aus eben seit 1.400 Jahren der Islam verbreitet wird und nun als eine oder mehrere Formen des „Islams“ vorhanden ist, die sich, ebenso wie die „Christen“, gegenseitig abschlachten oder in die Luft sprengen. (Katholiken / Protestanten oder Schiiten / Sunniten)
    Erst dann kommen die „religionsübergreifenden“ Schlächter: Christen gegen Moslems und Juden, oder Moslems gegen Christen und Juden und Juden gegen Moslems und Christen.

    Der Streit um die „richtige“ Religion, oder darum, was die Menschen zu glauben zu haben, ist sehr, sehr alt.
    Die Millionen Menschen, die in Kriegen um die Religion ihr Leben oft fürchterlich ausgehaucht haben oder noch grausamer verstümmelt wurden, gehen auf das Konto von den Religionsführern, egal, ob die nun Papst, Bischof, Khalif oder Imam oder Rabbi heißen.

    Dumm, wie wir auch im Jahre 2010 immer noch sind, auch wenn wir uns „aufgeklärt“ nennen, gehen wir diesen gefährlichen, mörderischen Zündlern immer noch in die Falle und ereifern uns in Diskussionen über den Bau von Machtsymbolen dieser einzelnen Religionsvertreter, die da sind die Gebäude mit ihren Türmen und die da heißen:

    Kirche, Moschee und Synagoge.

    Würde der Jude, der Moslem und der Christ seinen Glauben in der Urfassung, ohne machtbesessene Führer leben, bräuchte keiner von ihnen diese Machtsymbole und wir hätten d a s auf der Welt, auf was uns die geistigen Führer hintrimmen sollten: das Paradies

    Denn, was lehren uns diese 3 Glaubenrichtungen?

    Liebe an eine einzigen, barmherzigen und gütigen Vater und Schöpfer im Himmel
    Liebe zu unseren Mitmenschen
    Daraus resultierend: Barnherzigkeit, Mildtätigkeit.

    Im Christentum zum Beispiel ist das in einen einzigen Satz zusammengefaßt:

    Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.

    Aus. Das ist alles. Um das zu verstehen, brauch ich keine verblendeten Führer.

    Darum:
    Bleibt nicht an der Oberfläche der Lehre der einzelnen Sektenführer hängen, sondern geht tiefer und laßt euch durch all diese Belendgranaten in Form von Streit um Religionen, Gebäude und Machtsymbole nicht auseinanderdividieren

    Sie dienen bloß dafür, euch in die geistige Finsternis zu führen.

    Bernhard

  1. Ghostwriter sagt:

    Mit zweierlei Maß messen ist doch eine weltweit verbreitete Geisteskrankheit!

    Kein (möchtegernzivilisierte) Mensch ist so Objektiv,dass
    er (sie) immer mit dem gleichen
    Maß misst.

    Der eine mehr und der andere weniger.

    Solange das Ego auch nur ein kleines bischen wirkt,zimmert
    es sich zurecht was für das Ego
    passend ist und versucht sich dann
    zu rechtfertigen.

    Die arabische Welt was uns
    eingetrichtert wird,dass sie
    nur aus radikalen Islamisten
    besteht ist doch schon lange
    als Prügelknabe und Bösewicht
    ausgemacht worden und wenn
    früher in den Filmen die Bösen
    meist Deutsche waren sind es
    doch schon lange arabisch
    aussehende Bösewichte in den Filmen.

    Zufall?

    Nur die Amis sind immer die Guten!

    Selbst in den meisten Western
    sind sie die Helden die,
    die schröckkkklichen animalisch
    primitiven Indianer welche alle
    ach so Unschuldigen Landbesetzer
    grausam skalpieren wollen
    tapfer und natürlich uneigennützig
    zivilisieren.

    Die Indianer wussten im Gegensatz
    zu den Europäern dass man
    Land nicht besitzen kann,weil
    es schon immer und lange vor dem Menschen schon da war.

    Ich befürchte dass bei den Meisten
    auf diesem Planeten Hopfen und Malz verloren ist!

  1. Ich finde es immer wieder erfrischend, wenn man Dinge aus meinen Texten liest, die dort gar nicht stehen.

    Das Christentum hat nur einen kleinen europäischen Kern, der heute so entstellt wurde, dass man ihn im Christentum nicht wieder erkennen kann. Natürlich wurde Europa das heutige Christentum aufgezwungen und viele der religiösen Vorstellungen sind unseren Urahnen kulturfremd. Ich würde mir eine komplette Reformation des Christentums wünschen. Ich habe ja nie behauptet, dass das heutige Christentum zu unserer Kultur gehören würde. Das Märchen vom jüdisch-christlichen Abendland ist mir sehr wohl bewusst.

  1. m.cloud sagt:

    Sorry Freeman, aber den Artikel finde ich etwas dürftig, denn die beiden Sachverhalte lassen sich so eigentlich nicht vergleichen.

    Die Synagoge in Beirut wurde vor über 80 Jahren gebaut. Darum handelt es sich lediglich um ein historisches Bauwerk, das restauriert wird. In New York findet ein Neubau statt.
    Und selbst wenn du eine ganze Stadt zum "Ground Zero" erklärst, ist es noch lange nicht mit dem Bau in New York vergleichbar, weil diese Synagoge im jüdischen Viertel steht. Würden Moslems in New York eine Moschee in einem muslimischem Viertel bauen, würde keiner was sagen.
    Zudem ist dies die einzige Synagoge in Beirut, wohingegen es in New York bereits über 200 Moscheen gibt (aufgrund des Größenunterschieds der Städte und der jeweiligen Glaubengemeinschaften nicht wirklich vergleichbar, aber es beweist, dass es in New York keineswegs eine generelle Abneigung gegenüber Muslimen gibt).
    Dann kommt noch hinzu, dass die Juden in Beirut schon seit Jahrhunderten dort leben und mit den Israelis nicht viel zu tun haben. Das sieht man schon daran, dass die Maghen-Abraham Synagoge in eher arabischem Stil gebaut wurde und sich optisch stark von Synagogen in Israel und Europa unterscheidet. Die Moscheen in New York sind meistens samt Minarett nach arabischem Vorbild gebaut (wie das geplante Kulturzentrum aussehen soll, weiß ich allerdings nicht. Der Architekturstil wäre aber in dem Zusammenhang nicht unerheblich).

  1. ring of fire sagt:

    @skeptiker

    wir wählen politiker, dies sind aber nur marionetten der elite!
    die elite entspringt nicht dem erdenvolk, sie kann also demnach nicht von uns produziert worden sein!

    @helga

    ich kann dir folgen und weiss sogar was du meinst.
    es ist wie schatten und licht, (dualität).
    doch je mehr lichter angehen umso mehr wird der schatten vertrieben.
    kein schatten der welt kann das licht ersticken!
    dunkelheit ist kein feind des lichtes aber das licht ist immer stärker als jede dunkelheit!

  1. JudgeIsrael sagt:

    @m.cloud
    zitat:
    "Die Synagoge in Beirut wurde vor über 80 Jahren gebaut. Darum handelt es sich lediglich um ein historisches Bauwerk, das restauriert wird"

    uns interessiert nicht ob historisch oder nicht, wir respektieren ihren glauben und nur deshalb haben wir die synagoge wieder aufgebaut.


    zitat:
    "Und selbst wenn du eine ganze Stadt zum "Ground Zero" erklärst, ist es noch lange nicht mit dem Bau in New York vergleichbar, weil diese Synagoge im jüdischen Viertel steht."

    es existieren im ganzen libanon (soviel ich weiss) etwa 180 juden, von einem jüdischen viertel kann also keine rede sein.

    zitat:
    "Würden Moslems in New York eine Moschee in einem muslimischem Viertel bauen, würde keiner was sagen."
    nein,aber im einzig "demokratischen" staat im nahen osten (israel) und hier in europa und besonders im tolleranten deutschland.

    zitat:
    "Zudem ist dies die einzige Synagoge in Beirut, wohingegen es in New York bereits über 200 Moscheen gibt...."

    es gibt wie ich gerade ebend erwähnt habe gerade mal ca. 180 juden im ganzen land.

    zitat:
    "..(aufgrund des Größenunterschieds der Städte und der jeweiligen Glaubengemeinschaften nicht wirklich vergleichbar, aber es beweist, dass es in New York keineswegs eine generelle Abneigung gegenüber Muslimen gibt)."
    ich hab freunde und verwandte die mal in den USA kurz gelebt haben und die sagen was anderes.

    zitat:
    "Dann kommt noch hinzu, dass die Juden in Beirut schon seit Jahrhunderten dort leben und mit den Israelis nicht viel zu tun haben."
    da siehst du wie tollerant wir sind.

    zitat:
    "Das sieht man schon daran, dass die Maghen-Abraham Synagoge in eher arabischem Stil gebaut wurde und sich optisch stark von Synagogen in Israel und Europa unterscheidet.. Die Moscheen in New York sind meistens samt Minarett nach arabischem Vorbild gebaut (wie das geplante Kulturzentrum aussehen soll, weiß ich allerdings nicht. Der Architekturstil wäre aber in dem Zusammenhang nicht unerheblich)."
    das liegt daran das der jüdische glaube genauso wie islamische und chritliche glaube aus dem nahen osten stammen, der still ist NICHT arabisch sondern wird so schon seit jahrhunderten und jahrtausenden gemacht. auch kirchen wurden (bevor sie verwestlicht wurden) mal ursprünglich so gebaut.

  1. couchlock sagt:

    Danke für diesen und ähnliche Artikel!!!!Und Danke,daß Du die Kriege im Irak und in Afghanistan nicht vergißt!!!Und Danke,daß Du den Mut hast ,Israel zu kritisieren bzw. die rassisitische Arpartheitspolitik und das Treiben religiöser Fanatiker dort!!!!

  1. MCP sagt:

    die aussage ist nicht ohne, wenn man weiss was dahinter steckt.

    siehe The arrivals (youtube):
    mekka ist ein Ort an dem die -Erde ihren haupt Goldenen Schnitt hat.
    Ground zero ist ein ähnlicher schnittpunkt der erde.


    anreiz zum selber forschen....

  1. xabar sagt:

    Bevor die Zionisten in den Nahen Osten kamen, klappte das Zusammenleben zwischen Christen, Juden und Moslems ausgezeichnet. Die Palästinenserin Ghada Karmi, deren Familie von jüdischen Milizen 1948 vertrieben wurde, beschreibt dies in ihren Erinnerungen: 'In Search of Fatima'
    (Paperback bei Verso NYC, 2004).

    Ihr Eltern hatten einen jüdischen Hausarzt, hatten jüdische Freunde, die ins Haus kamen, bis dann alles anders wurde und jüdische Milizen, die Haganah, die Irgun und Stern die Palästinenser aus ihren Häusern vertrieben. Und auch im Ausland, in England, wohin ihre Familie floh, hatte sie wieder jüdische Freundinnen. Und heute?

    Der Hass wird geschürt, das Zusammenleben vergiftet, nicht nur auf der West Bank, wo Ghada herkam, sondern auch und besonders in Westeuropa und den USA. Was in den News selten oder nie erwähnt wird, sind Anschläge auf Moscheen in den USA, in zwei Fällen wurden erst neulich Brände gelegt. Dann rufen sog. Christen öffentlich zu Koranverbrennungen auf und in New York gießt die Israel-Lobby fleißig Öl ins Feuer, um die sog. Moschee 'am Ground Zero' zu verhindern. Und bei uns wird das Machwerk eines intellektuellen Rassisten namens Thilo Sarrazin hochgelobt...

    Was gestern die Juden waren, sind heute die Moslems in den westlichen Ländern.

  1. Fatima sagt:

    Das erzählte mir ein Syrer, der gestern bei uns zum Iftar war, da hab ich doch gleich mal gegoogelt:
    Das Oberhaupt der Armenischen orthodoxen Kirche in Syrien lud hohe muslimische und christliche Würdenträger zum Iftar (allabendliches Fastenbrechen im Monat Ramadan):
    Damascus, (SANA)- His Holiness Aram I of the Armenian Orthodox Catholicos of the Great House of Cilicia on Wednesday evening held an Iftar banquet (Ramadan evening breakfast) in Damascus in honor of Syria's Grand Mufti Dr. Ahmad Badruddin Hassoun.

    The Iftar banquet was attended by Secretary General of the Syrian-Lebanese Supreme Council Nassri al-Khouri, senior clergymen of the Monotheists in Syria Sheikh Ahmad al-Hajiri, Damascus Mufti Sheikh Bashir Eid al-Bari, Archbishop of Mount Lebanon of the Syriac Orthodox George Saliba, Armenian Ambassador in Damascus Arshak Poladian and other figures.

    http://www.sana.sy/eng/21/2008/09/10/192156.htm

    So kann es also auch gehen....

  1. xabar sagt:

    Gestern beim Quds-Tag im Iran, an dem sich auch Juden beteiligten, wurde das Oberhaupt der iranischen jüdischen Gemeinde, ein Herr Rafiei, von PressTV interviewt. Er sagte in etwa:

    "Wir unterscheiden zwischen dem Judentum und dem Zionismus. Mit dem Zionismus, wie er in Israel praktiziert wird, haben wir nichts zu tun. Wir lehnen ihn ab."

    Der Zionismus hat mit Religion und der damit einhergehenden Toleranz nichts zu tun, sondern ist ein kolonialistisches und rassistisches Projekt, um sich fremdes Land anzueignen und die rechtmäßigen Eigentümer dieses Landes, sprich die Palästinenser, zu vertreiben.

    Die Geschichte dieser Vertreibung und des Zionismus kann man in hervorragenden Publikationen nachlesen, z. B. bei dem jüdischen Historiker Ilan Pappe, 'Die ethnischen Säuberungen in Palästina' oder bei Alan Hart, 'Der Zionismus, der wahre Feind der Juden' oder in: 'The Hidden History of Zionism' oder bei Ghada Karmi, 'In Search of Fatima'.

    Wer die Wahrheit wissen will, kann sie sich aneignen. Verdummung ist kein Schicksal.

    Sehr gut der Beitrag von Freeman über den Libanon!

    Im Iran sind die Juden voll integriert. Die etwa 30.000 Menschen zählende jüdische Gemeinde hat ihre Synagogen und ihnen ist im iranischen Parlament, der Majles, ein ständiger Sitz garantiert. Noch nie sind sie belästigt worden, noch nie ist ein Anschlag verübt worden.

    Antijüdische Hetze ist verboten und steht unter Strafe.