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Venezuela hat die grössten Ölreserven der Welt

Sonntag, 17. Juni 2012 , von Freeman um 10:00

Der Ölkonzern BP hat in seiner jährlichen Studie über die Energie- ressourcen der Welt die gerade veröffentlicht wurde festgestellt, Venezuela hat jetzt die grössten nachweisbaren Ölreserven der Welt, mehr als Saudi Arabien. Die Lagerstätten des lateinamerikanischen Landes haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf schätzungsweise 296,5 Milliarden Fass erhöht, mehr als die des bisherigen führenden Landes auf der arabischen Halbinsel mit 265,4 Milliarden Fass.

Das heisst, bei einer Produktion von ca. 3 Millionen Fass pro Tag, die Venezuela zur Zeit fördert, reichen die Reserven für über 270 Jahre! Oder in Geld ausgedrückt mit aktuellen Preis gerechnet, sitzt der venezolanische Staat auf einem Vermögen von fast 30 Billionen Dollar!



Dieser enorme Schatz ist nicht unbemerkt in Washington registriert worden und möglicherweise ändert sich jetzt der Fokus im "Krieg gegen den Terror" auf Südamerika. Die Al-Kaida taucht ja erstaunlicherweise immer genau dort auf, wo es für die USA gerade strategisch interessant ist und man dann militärisch intervenieren muss. Alles nur Zufall natürlich.

Laut der BP-Studie haben sich die globalen Reserven um 1,9 Prozent von 1,62 Billionen Fass auf 1,65 Billionen erhöht. Die Ölvorkommen in Venezuela machen jetzt 17,9 Prozent der gesamten bekannten Reserven der Welt aus, wobei Saudi Arabien 16,1 Prozent hat und Kanada als Dritter 10,6 Prozent.

Der sozialistische Präsident Venezuelas, Hugo Chavez, hat am vergangenen Mittwoch deshalb verkündet, er will die Ölförderung des Landes bis 2019 verdoppeln und der Bevölkerung die Mehreinnahmen noch mehr wie bisher zu gute kommen lassen, sollte er im Oktober wiedergewählt werden.

In dem Venezuela jetzt an der Spitze der Ölländer steht, wird sich Chavez wohl auf noch mehr Attentats- und Sturzversuche der CIA gefasst machen müssen, als er bisher schon erlebt hat. Seine aktuelle Krebserkrankung, zusammen mit anderen südamerikanischen Staatsführern, wird auch von einigen Beobachtern als nicht zufällig eingestuft.

Interessant ist, wie überhaupt die Ölvorkommen der Welt ständig steigen. Überall findet man noch grössere und noch ergiebigere Ölfelder, wie in Afrika mit dem Beispiel Uganda. Das man deswegen plötzlich eine Jagt auf die afrikanische Version von Osama Bin Laden macht, in dem man Josef Kony mit gigantischer Propaganda als den Bösewicht schlecht hin darstellt, ist kein Zufall. So lässt sich Africom und der Einmarsch von US-Truppen dort rechtfertigen.

Diese Tatsache, man findet überall mehr und mehr Öl, obwohl es in immer grösseren Mengen schon seit über 100 Jahren gefördert wird, muss den Vertretern der „Peak Oil“ Theorie sauer aufstossen. Sie behaupten ja schon seit Jahrzehnten, das Öl geht zur Neige und wird es bald nicht mehr geben. Sie verkünden regelmässig, in 10 Jahren sitzen wir auf dem Trockenen. Wenn ihre Vorhersage nicht eintrifft, dann verlängern sie ihre Prognose einer Endzeit wieder um ein Jahrzehnt und so weiter. Das läuft schon seit den 20ger Jahren des vorherigen Jahrhunderts so.

Das diese Typen bei ihrer ständigen Fehleinschätzung es überhaupt noch wagen den Mund aufzumachen, ist schon eine Frechheit. Das ständige Verkünden des Endes des Ölzeitalters ist doch als reine Panikmache entlarvt worden. Sie sind völlig unglaubwürdig. Genau so unglaubwürdig wie die Vertreter der lächerlichen Behauptung, Erdöl wäre aus organischen Lebewesen nur ein Mal vor 500 Millionen Jahren entstanden und wäre deshalb endlich.

Wie ich schon oft geschrieben und belegt habe, ist Erdöl abiotischen Ursprungs, wird ständig im Erdinneren durch chemische Prozesse unter hohem Druck und Temperatur produziert. Deshalb findet man überall Öl, speziell dort wo Erdspalten sind und das Öl in die Nähe der Erdoberfläche gelangen kann. Wir schwimmen auf Öl, die neuen und immer grösseren Funde sind der Beweis dafür.

Wie können denn sonst die Ölreserven der Welt von einem Jahr zum anderen um fast 2 Prozent steigen, wenn man es gleichzeitig laufend aus der Erde pumpt? Die Behauptung, Öl ist nur ein Mal aus Dinosauriern oder was immer für Lebewesen in der Erdgeschichte entstanden, ist doch lächerlich. So viel Biomasse, um das Öl zu produzieren was alleine bereits gefördert wurde, hat es niemals gegeben. Von dem was noch im Boden ruht gar nicht zu reden.

Frage: Welche Elemente kommen im Universum am häufigsten vor? Neben Wasserstoff (1. Stelle) ist es Kohlenstoff (6. Stelle). Die Bausteine für alle Varianten von Kohlenwasserstoffe sind also die am häufigsten vorkommenden Elemente im Universum. Wie alle Chemiker wissen, hat Kohlenstoff wegen seiner Elektronenkonfiguration die besondere Eigenschaft zur Bildung von komplexen Molekülen und weist von allen chemischen Elementen die grösste Vielfalt an chemischen Verbindungen auf, wie sie eben im Erdöl vorhanden sind.

Laut Professor Vladimir Kutcherov, dem führenden Wissenschaftler im Studium über das Verhalten von komplexen Kohlenwasserstoff-Systeme, hat es noch nie Experimente gegeben, welche die ganze Kette der Entstehung von Erdöl oder Erdgas durch Fossilien beweisen. Die ganze bisherige Lehrmeinung über die Entstehung von Erdöl beruht nur auf einer unbewiesenen Behauptung!

Deshalb, die Vertreter von „Peak-Oil“ und der fossilen Entstehungs- theorie liegen völlig im Irrtum und sollten endlich die Fakten zur Kenntnis nehmen. Meldungen über Neuentdeckungen von Öl und Gas überschlagen sich ständig, wie zum Beispiel:

Norwegen entdeckt riesiges Öl-Vorkommen, es handelt sich um einen der grössten Funde seit Jahrzehnten. Oder vor Brasilien sind abermals grosse Öl- und Gasvorkommen gefunden worden. In einer Meerestiefe von 2.800 Metern sei man auf eine "Spitzenquelle" gestossen. Oder im östlichen Mittelmehr im Levantinischen Becken sind "gigantische Gasvorkommen" vorhanden. Jetzt soll Venezuela mehr Öl als Saudi Arabien haben.

Es würde mich nicht wundern, wenn in Venezuela demnächst die südamerikanische Version von Osama Bin Laden und Al-Kaida auftaucht, damit das Pentagon das Land von Terroristen "befreien" kann. Oder Chavez unterstellt man, er ist ein ganz böser Diktator und bastelt an einer Atombombe, gefährdet damit die ganze Welt. Diese Lügen kennen wir schon zu genüge von anderen Schauplätzen der westlichen verbrecherischen Eroberungs- und Kriegspolitik.

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insgesamt 24 Kommentare:

  1. Hallo Freemann, was die Entstehung von Oil angeht, kann ich Dir nur zustimmen. Erwähnenswert ist dazu das Buch " Der Energie Irrtum " von Hans Joachim Zillmer.
    Gruß Manfred

  1. Juergen sagt:

    Hallo Freeman, schaue täglich bei dir im Blog vorbei. Nur mal nebenbei, von den Bloggerseiten steht deine immer als erste die ich abrufe ;) Einfach richtig informativ!

    Zum Artikel, ich musste mich festhalten als ich die Fotomontage sah, konnte nicht mehr vor lachen ;) obwohl es eigentlich gar nicht zum Lachen ist..

  1. xabar sagt:

    So ein Pech für USrael, dass ausgerechnet vor den Küsten von 'Schurkenstaaten' wie Brasilien oder Venezuela die größten Ölreserven entdeckt werden!

    Der liebe Gott hat es mit den Anti-Imperialisten!

    Nein, es ist sicherlich kein Zufall, dass Hugo Chavez an Krebs erkrankt ist(ein Israeli soll sich lange Zeit in seiner unmittelbaren Umgebung aufgehalten haben) und es ist auch kein Zufall, dass die USA sieben neue Militärstützpunkte in Kolumbien errichten wollen - 'gegen den Drogenhandel' versteht sich und die FARC. Einige sprechen davon, dass Washington Kolumbien zum neuen Israel Lateinamerikas aufrüsten will.

    Da ist aber doch mal wieder ein Putschversuch angesagt. Der letzte war in Ekuador, der von der US-Botschaft organisiert wurde. Die Botschafterin hatte hohe Spitzen der ekuadorianischen Polizei mit ansehnlichen Beträgen zu korrumpieren versucht. Nachdem der Putsch aufflog, dem Rafael Correa fast zum Opfer gefallen wäre, musste die Botschafterin ihre Handtasche nehmen.

    Rafael Correa - Ekuadors Präsident - dazu in dem Interview mit Julian Assange auf Russia Today:

    "Das einzige Land, in dem keine Putschversuche stattfinden, sind die USA. Warum? Weil sie keine US-Botschaft haben."

  1. http://www.youtube.com/watch?v=lQKAcJu62Rs

    Die Doku "Öl und doch kein Ende" ist für dieses Thema sehr sehenswert!

    http://www.continuitystudios.net/nmu.html

    Hier kann man sich die Entsteheung der Kontinente anschauen. Nicht den Pipifax den wir in der Schule gelernt haben.

    Unter anderem ist die Doku "Und sie bewegt sich doch" sehr aufschlussreich.

    Wenn man sich nun vor Augen führt das unser Planet Jahr für Jahr expandiert, und früher unsere Kugel halb so groß war, dann muss man überlegen wo die ganze Materie herstammt welche den entstanden Meeresboden bildet oder das viele Wasser, welches vorher in heutiger Menge nicht vorhanden gewesen sein kann, weil sonst alles unter Wasser gestanden hätte bevor die Erde anfing zu wachsen.

    Das führt eigentlich nur zu dem Rückschluss das die Materie im Erdinneren gebunden werden muss um aus sich selbst heraus wie eine Frucht zu wachsen. Überwiegend die Elemente mit niedriger Ordnungszahl, H , O, C, Si, Ca usw. welche zu Wasser, Erdöl, Kalk und und und in der Lage sind sich zu verbinden.
    Ansätze zur Erklärung diesen Phänomens, woher denn die Erde mit Materie gespeisst wird, behaupten das Neutrinos die aus der Sonne und auch aus unsere Galxiemitte stammen, in der Erde zu Materie umgewandelt werden. Wenn man tagsüber deren Anzahl misst sind es 60MRD auf einem cm², nachts nur noch 30MRD, die Hälfte ist also im Erdinneren hängen geblieben. Neutrinos sind el. neutrale masselose Teilchen, im Endeffekt Teilchen die noch keinen Impuls bekommen haben ob sie negativ oder positiv sein sollen. Dann bekommen sie in der Erde, wahrscheinlich durch Hitze, Druck, Schwingung ((da jedes Element eine eigene Frequenz besitzt) sozusagen die Form der Neutrinos)) den Impuls sich in die Bausteine der Elemente zu fügen.

    Auch faszienierend das die Erde dies in einem relativ ausgewogenem Maße tut, das geschaffene Wasser z.B. wurde nicht so übermäßig produziert das unsere Erde geflutet wurde und die Kontinente überschwemmt sind.

    Interessant auch, wenn man die Doku Und sie bewegt sich doch" schaut, bei Minute 16 erkennt das große Verwerfungen im Mittalatlantischen Rücken zu sehen sind, welche nur auf einen enormen Neutrinoschub, welcher das rel. gleichmäßige Wachstum der Erde aus dem Lot brachte, erklären kann. Und das periodisch, da die Verwerfungen immer wieder im gleichen Abstand auftauchen. Nun ja, wann es wieder soweit ist kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber das es wieder kommt kann ich garantieren. Und das solche riesen Verwerfungen im Meer Tsunamis mit sich bringen, kann sich jeder selber ausmalen. Ich hätte noch soviel zu erzählen zu diesem Thema aber das würde den Rahmen sprengen.

    PS mehr pöses CO2 bedeutet schnelleres und ertragreiches Pflanzenwchstum-siehe Co2 Düngung. Nicht das dann keiner mehr hungert. Pöses CO2!

  1. Lara Croft sagt:

    Bei Erdöl geht es doch nur ums Geld. Sie erzählen uns Lügen rund ums Erdöl, verknappen und bunkern es. Treiben die Erdölpreise künstlich in die Höhe. Dadurch will man den Menschen glauben machen warum sie so viel für ihr Benzin an der Tankstelle bezahlen sollen. Auch der Staat hat kein Interesse das die Tankstellenpreise billiger werden, schon gar nicht wollen sie die Steuern senken, wie jüngst ein Herr Schäuble klar gemacht hat.
    Es muss weiter aufgeklärt werden, damit allgemein bekannt wird das Erdöl eine natürliche Quelle hat und immer weiter wächst. Diese Lügen müssen zusammenbrechen und künstliche Preistreibereien werden nicht mehr hingenommen werden.
    Aber es wird Zeit das wir unseren Planeten endlich in Ruhe lassen. Forschung nach Freier Energie würde alle Energieherausforderungen lösen. Und für jeden überall kostenlos zur Verfügung stehen. Wollen die Menschen das, oder wollen Sie weiter belogen werden und im Winter frieren weil sie die Stromkosten oder Heizölkosten nicht mehr bezahlen können?.
    LG

  1. Humungus sagt:

    der Kampf gegen Terror verlagert sich nicht nur vielleicht, sondern ganz sicher. Die Rüstungsindustrie hat für das nächste Jahrzehnt bereits Südamerika im Fokus und will seine Waffengeschäfte/Lieferungen in diese Region vervielfachen, natürlich mit dem Segen der Bundesregierung bzw. der EU. Wenn Chavez die Wahl gewinnt, lebt er gefährlich, wenn er dann noch länger weiterleben sollte, denn dort ist grad Wahlkampf und er hat die Bankster/Konzerne&Medien gegen sich.

  1. Tobias sagt:

    sehr guter artikel
    nur griechenland hast du vergessen
    http://www.youtube.com/watch?v=67amOggfKI0&feature=player_embedded

  1. IrlandsCall sagt:

    Seit dem Öl gfördert wird behaupten die Ölbesitzer, dass das Öl knapp wird und sogar in wenigen Jahrzehnten ganz zu Neige geht. Wer's glaubt wird (selig. Künstliche) Knapptheit lässt (auch) die Preise steigen. Die Ölmultties und Händler reiben sich die Hände. Seit 100 Jahren warnen die Presstituierten alle 10 Jahre vor einem (neuen) Peakoil. Und 95% der Bevölkerung glauben das dann auch noch. OMG

  1. Die Theorie des Peak-Oil beinhaltet immer nur die derzeit wirtschaftlich fördernen Mengen, d.h. sofern der Ölpreis steigt, werden auch weitere Quellen erschlossen und somit "wächst" auch die Ölmenge. Je stärker der Ölpreis steigt, desto mehr wird gefödert, auch ihr alle richtig gesagt habt

  1. JdK sagt:

    Guter Beitrag! Danke Freeman!

    Passend hierzu ein Vortrag von Daniele Ganser zum "Peak Oil".

    http://www.youtube.com/watch?v=P5F71bJQm1U

    Col. Fletcher Prouty - The Origins of Oil - falsely defined in 1892:

    http://www.youtube.com/watch?v=vdSjyvIHVLw

  1. AU AU WEIA sagt:

    es gab mal ein sehr guter Filmdoku
    "Warum das ElektroAuto sterben musste" läuft über 1 Stunde und 30 Minuten, die euch sehr spannenden Einblick gewehrt wozu der Lobbyismuss der Konzernkracken in der Politik Weltweit beispielsweise dient

    http://www.youtube.com/watch?v=PLf1Is3GA-M

    mehr dazu :

    1996 tauchten überall Elektroautos in Kalifornien auf. Sie waren leise und schnell, verursachten keine Abgase und fuhren ohne Benzin. 10 Jahre später haben wir Krieg in Ölländern, steigende Ölpreise, globale Erwärmung.....und trotzdem wurden all diese Autos zerstört.
    Mangelndes Kundeninteresse oder Verschwörung?
    Dieser Dokumentarfilm zeigt die Geburt eines der ersten serientauglichen Elektroautos (EV1) und wie es trotz monatelangen Aktionen von Bürgerbewegungen und Kunden zwar zurückgefordert aber dennoch verschrottet wurde.
    http://whokilledtheelectriccar.com

    eMobilität-Studie des Deutschen Clean Tech Instituts - jetzt kostenlos herunterladen: http://bit.ly/9EBoC9

    diese Konzerndiktatur können wir nur stoppen, in dem wir dieses Wissen verbreiten , Vielen Dank @all & Freeman

  1. Ich informiere mich natürlich auch bei denen, die eine andere Meinung haben und habe diese mal für Euch kopiert (aus den Kommentaren von Telepolis). Ich fand diese Aussage zumindest beachtenswert:

    Die tatsächlich verkaufte Menge Öl lässt sich demgegenüber gut
    ermitteln und dort liegt Dichtung und Wahrheit weit auseinander.
    Wikipedia:

    "Kritiker werfen dem Staat und der staatlichen Ölfördergesellschaft
    PDVSA mangelnde Erhaltungs-Investitionen in die Ölförderanlagen vor.
    1997 förderte Venezuela noch 3,3 Millionen Barrel (Fass) Öl
    täglich.[39] Staatlichen Angaben zufolge betrug die tägliche
    Ölfördermenge im Jahre 2008 3,4 Millionen Barrel pro Tag.
    Veröffentlichungen der Organisation der Erdölförderländer OPEC, wo
    Venezuela selbst Mitglied ist, beziffern diese jedoch lediglich auf
    2,33 Millionen.[40] Im ersten Halbjahr 2010 lag die tägliche
    Fördermenge laut Bericht der PDVSA nur noch bei 2,45 Millionen Fass,
    dem niedrigsten Wert seit 2003. Davon wurden 600.000 Fass in
    Venezuela selbst verbraucht, 300.000 Fass gingen zu
    Vorzugsbedingungen an Mitgliedstaaten von Petrocaribe. Weitere
    300.000 Fass täglich gingen für Swap-Geschäfte zur Kredittilgung nach
    China. Demzufolge standen lediglich rund 1,25 Millionen Barrel für
    den Verkauf zu Weltmarktpreisen zur Verfügung."

    Die Reihenfolge
    1 Saudi Arabien
    2 Venezuela
    3 Kanada
    wird häufiger erwähnt und scheint auch sinnvoll.

  1. Janne sagt:

    Jemand der Peak Oil vertritt aber auch A-biotic Oil nicht verleugnet: Chris Martenson.
    Es mag ja A-biotisches Öl geben, aber wird es etwas am Ausgang der "Geschichte" ändern?

    http://www.youtube.com/watch?v=8WBiTnBwSWc&feature=player_embedded#!

  1. silvasurver sagt:

    ich habe nach lektüre dieses artikels herrn ganser angeschrieben. herr ganser dürfte hier jedem ein begrifi sein. herr ganser bschäftigt sich seit langem mit dem thema peak oil und 09/11 und fals-flag operationen.
    hier nun seine antwort:

    Lieber Herr xxxx

    Danke für Ihre freundlichen Zeilen! Ja, 911 und Erdöl treiben mich weiterhin um. Mein neues Buch zum Thema kommt im September, siehe PDF.
    Es stimmt, es gibt in Venezuela noch grosse Reserven, aber vieles davon ist Schweröl im Orinocco Delta. Wichtig ist nicht die Reservezahl per se, sondern die Tagesförderung in Millionen Fass pro Tag, und hier stagniert das konventionelle Erdöl schon seit einiger Zeit. Der Peak Oil ist eine Realität mit der wir uns auseinandersetzen müssen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute, beste Grüsse aus der Schweiz
    Daniele Ganser

  1. Freeman sagt:

    Na und? Ganser lebt von seinen Vorträgen über "Peak Oil". Was soll er sonst machen, als diese Behauptung aufrecht erhalten, wenn es seine Einnahmen bedeuten. Ist doch vertändlich wenn man Familie hat.

  1. silvasurver sagt:

    wieso überrascht mich diese antwort nicht?

    herr ganser ist sicherlich nicht darauf angewiesen wieder besseren wissens eine lüge zu verbreiten um seine familie zu ernähren.

    was ist denn nun damit das es sich um schweröl handelt?

    ist das gelogen? lügt herr ganser damit er seine bücher verkaufen kann? na dann lügt er auch was die thematik "Verdeckte Terroraktivitäten der NATO", "NATO- Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung" und natürlich lügt er auch was 09/11 angeht. irgendwie ist das nicht logisch, oder?

  1. Freeman sagt:

    Niemand spricht von Lügen, ausser jetzt du. Immer dieses schwarz/weiss Denken, wie im Kindergarten. Es geht um zwei unterschiedliche Theorien, so wie es zu vielen Sachen zwei unterschiedliche Thesen gibt.

    Und Schweröl ist doch kein Argument. Das wird genau so benötigt, denn die gesamt Schifffahrt der Welt als einer der grössten Verbraucher benutzt Schweröl als Treibstoff. Auch das Militär für ihre Panzer und die Stromerzeugung in Kraftwerken nutzt Schweröl.

    Was du und Ganser nicht einsehen wollen ist die Tatsache, die Weltreserven steigen ständig und es wird immer mehr Öl und Gas in allen Formen gefunden. Dabei müsste es ja weniger werden laut Peak-Oil.

    Ich habe gar nicht alle neuen Funde erwähnt, wie alleine 2012 die des Iran mit Erdöl im Kaspischen Meer, oder die Erhöhung der Lagerstätte im Kidish Gasfeld um 25 Billionen auf 66 Billionen cfd, oder die erheblichen Gasfunde vor der Küste von Mozambique vor 6 Tagen. Ein riesiger Gas- und Ölfund wurde aus Bangladesh erst kürzlich gemeldet. 1,5 Milliarden Barrel Erdöl wurden in Ohio gefunden. Israel hat im Mai auch eine grosse Gaslagerstätte vor der Küsten entdeckt ... und so kann man die Liste endlos weiterführen ... nur in diesem Jahr!

  1. IS sagt:

    Funde und Reserven sind zwei verschiedene Dinge.

    Die ‚reserven’ steigen zwar, weil hier von den jeweiligen staaten alles mögliche in die statistik mitgenommen wird, bis zu möglichen zukünftigen Funden. Das zustandenkommen dieser Einschätzungen wird beinahe als Staatsgeheimnis behandelt und Außenstehende haben hier kaum einblick. Diese Obskuriät hängt vor allem mit den Ölforderquoten der OPEC zusammen – dh. je mehr Reserven ein Land angibt desto mehr darf es fördern – kurz gesagt die sogenannten Reserven sind mehr als fragwürdig.

    Anders sieht es mit den Funden aus – diese sind seit den 1960er rückläufig, da ändert auch die beste Technik nichts daran, die in dieser Branche seit jeher zum Einsatz kommt.

    Das größte Missverständnis der sogenannten ‚Peak Oil Theorie’ ist aber zu glauben, dass wir erst ein Problem haben, wenn wir ‚im Trockenen sitzen’. Die Probleme beginnen dann, wenn die Förderung nicht mehr gesteigert werden kann, der Bedarf dennoch steigt, genau das bezeichnet peak oil. Das Öl wird möglicherweise gar nie ausgehen, aber nicht weil es nachwächst (selbst wenn, viel zu langsam) sondern weil die letzten Reserven dermaßen schwer zugänglich sind, dass wir mehr Energie in die Förderung investieren müssen, als wir daraus gewinnen.

    Im übrigen – die riesigen Reserven von Venezuela mit 296,5 Milliarden Barrel, also den angeblich noch größten Reserven auf diesem Planeten würden bei einem weltweiten Tagesbedarf von derzeit 87 Millionen Barrel (!) in etwa für 9,5 Jahre reichen. In dieser Rechnung ist nicht berücksichtigt, dass der Erdölbedarf weltweit steigen wird – Chinesen und Inder haben erst begonnen Auto zu fahren.

    Cheerz.

  1. -oX- sagt:

    Sorry aber in USA (Utah) wurden im Ölschiefer letzten Monat erst Vorkommen entdeckt die GENAUSOGROSS sind wie der gesamte nachgewiesene Weltvorrat! Öl für 200 Jahre Weltbedarf!

  1. Unknown sagt:

    Diese Geschichte wie das Erdöl entstanden sein soll war mir in der Volksschule schon suspekt. Damals sagte unser Lehrer die Ölreserven würden noch gute 50 Jahre reichen und mit einem wissenden Grisen fügte er hinzu: "Aber das hat man vor 50 Jahren auch schon gesagt.."

  1. Da Nil sagt:

    Zu dem Beitrag muss ich dann doch mal meinen Senf dazu geben. Ich lese hier ja nicht erst seit gestern und habe immer wieder interessante Dinge entdeckt.

    Was mich persönlich jedoch ein wenig wundert sind folgende Dinge:

    1. Warum wird beim Thema Öl nahezu nie die zunehmende Verseuchung des Bodens mit Pesti-/Fungi/Insektiziden erwähnt? Diese basieren sehr häufig auf Öl/Amoniak. Stattdessen wird immer wieder das umstrittene Thema CO2 umrudert...
    Themen wie Plastikmüll-Inseln, Bodenschäden, zerstörte Riffe, Fischsterben, erhöhte Trinkwasserbelastung, Giftsammelbecken ala Kanada werden in meinen Augen viel zu wenig erwähnt und das Thema nur einseitig betrachtet. Das sind übrigends nicht nur "Probleme" der Ölindustrie.

    2. Ist es nicht möglich, dass viele der gefundenen Ölreserven auf neue Technik zurückzuführen sind? Gerade die erwähnte Suche nach Öl in 2800m Tiefe ist ja nichts, was man schon seit 100 Jahren könnte.

    3. Bei vielen der Funde bin ich mir gar nicht so sicher inwiefern dort Zahlen nicht schön geredet werden. Wenn ich einer Gruppe PeakOil-Anhänger der Lüge bezichtige, dann sollte ich doch einer Gruppe Kapital/Regierungsbossen nicht jedes Wort glauben oder?
    Ist sicher, dass hier nicht verschönt, überschätzt, spekuliert und "an den Haaren herbei gezogen" wird? So ein Ölfeld muss ja dann auch jemand "anzapfen". Und um da jemanden zu finden der viel für die Förderrechte zahlt...

    Kurz: Etwas mehr Facettenreichtum wäre mir gerade beim Thema Öl/Ölquellen schon recht. :)

    Ansonsten: Einfach weiter machen.

  1. Bappsack sagt:

    Was die Einflussnahme der Amis angeht, es muss nicht unbedingt Alquaida sein die in Südamerika bekämpft werden muss. Da finden sich bestimmt andere Bezeichnungen. Wäre auch zu billig überall das gleiche Gespenst zu suchen.
    Ein kleiner Vorgeschmack was sich im Amazonasgebiet tut:

    http://amerika21.de/nachrichten/2012/06/52727/usa-drohnen

  1. Quantum sagt:

    Dann wird ja im nehem Ostenb ald Ruhe einkehren wenn sich die Interessenslage der USA in andere geografische Regionen wendet.

    Wir Europäer stehen dann im Regen wahrscheinlich unter der Traufe.

  1. nautilus sagt:

    Die ausgebauten Militärbasen in Kolumbien haben dazu geführt, dass Chavez sein Volk mit Krieg gegen den Nachbarn konfrontiert hat.
    Das heftige Erdbeben (!!) das Haiti heimgesucht hatte, wurde von den USA genutzt, um die Insel als weiteren militärisch-strategischen Standort ins Konzept aufzunehmen. Wiedermal humanitäre Hilfe und so...Die Umzingelungstaktik kennt man ja schon, auch dank Freeman. Lebt Fidel Castro eigentlich noch?