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Devisenplattform stellt Handel wegen Wahlen ein

Freitag, 15. Juni 2012 , von Freeman um 00:05

Die Handelsplattform OANDA hat ihre Kunden informiert, am kommenden Sonntag den 17. Juni wird der Online-Devisenhandel vorübergehend eingestellt. Der Grund; wegen der Wahl in Griechenland könnte es zu sehr grossen Kursausschlägen der Währungen kommen. Abhängig vom Resultat der ersten Hochrechnungen am Sonntag, könnte der Kurs des Euros gegenüber anderen Währungen entweder stark fallen oder steigen. Deshalb wird der Devisenhandel zwischen 6:00 und 15:00 Uhr amerikanische Ostküstenzeit suspendiert.

Die kanadische Firme OANDA ist die einzige welche 24 Stunden 7 Tage die Woche einen Handel mit Devisen im Internet anbietet, also auch am Wochenende. Wegen der Unsicherheit in welche Richtung die Wahlen in Griechenland ausgehen werden, hat die Firmenleitung entschieden ihren Dienst während der Zeit wenn die ersten Ergebnisse publik werden anzuhalten. Denn, sollten die Kursfluktuationen zu gross sein, könnten Kunden durch Margin Calls ihre ganze Guthaben verlieren.

Deshalb warnt auch die Firma ihre Kunden und empfiehlt ihre Positionen rechtzeitig zu überprüfen und zu reduzieren, um das Risiko eines Verlustes einzuschränken. Die Volatilität in den Devisenkursen kann nach den Wahlen für mehre Tage noch anhalten, da die Regierungsbildung 3 Tage dauern kann.

Merkel verschiebt ihre Abreise zum G20-Gipfel nach Los Cabos in Mexiko auf später, um unmittelbar auf die Ergebnisse aus Athen am Sonntag reagieren zu können. Die Tagung findet am Montag und Dienstag statt. EU-Währungskommissar Olli Rehn hat sogar kurzfristig seine Teilnahme am G20-Gipfel in Mexiko ganz abgesagt. Es wird ja behauptet, wenn die Gegner des Spar- und Reformprogramms künftig in Athen das Sagen haben, dann droht dem Land der Bankrott und der Weltwirtschaft ein erneuter Schock. Die reine Panikmache.

Obwohl zwei Wochen vor einer Wahl in Griechenland keine Umfrageergebnisse mehr veröffentlicht werden dürfen, um die Wähler nicht zu beeinflussen, werden stille Befragungen durchgeführt. Einiges ist nach aussen gedrungen und demnach liefern sich die Syriza und die Nea Dimokratia ein Kopf an Kopf Rennen. Es könnte also sehr knapp werden.

Die Parteiführung der konservativen Nea Dimokratia unter Antonis Samaras spricht sich vehement für den Verbleib des Landes in der Eurozone aus. Samaras hat den Gläubigern des Landes versprochen, am Sparprogramm für Griechenland festzuhalten. Das Bündnis der Radikalen Linken (Syriza) unter Chef Alexis Tsipras verspricht ein Ende des unpopulären Sparkurses, mit möglichem Ausscheiden aus dem Euro.

Je nach dem wie die Märkte das Wahlergebnis beurteilen, kann der Kurs des Euros in die eine oder andere Richtung gehen. So oder so geht aber dem griechischen Staat kurz nach den Wahlen das Geld aus. Wer immer ans Ruder kommt muss sich ganz schnell was einfallen lassen, damit der Staat seine Dienste aufrechterhalten kann.

Mit Angstmacherei wird behauptet, bei einem Sieg der "Radikalen" droht die Staatspleite, dabei ist das Land sowieso faktisch bereits jetzt schon in diesem Zustand. Meiner Meinung nach müssen die Griechen am Sonntag entscheiden, ob sie ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende wollen.

Lieber raus aus dem Gefängnis des Euro, alle Schulden abschütteln und für zwei Jahre eine schmerzliche Durststrecke durchmachen, um selbständig einen Neubeginn zu ermöglichen, statt ewig ein Schulden- und Zinssklave der Troika zu sein, nur noch ein Protektorat nach Berlins Gnaden, ohne Souveränität, Mitbestimmung und Rechte.

Die kommende Woche wird sehr spannend werden und könnte das Schicksal nicht nur von Griechenland, sondern von ganz Europa bestimmen.

insgesamt 7 Kommentare:

  1. mikem777 sagt:

    Teil 1

    Im Grunde ist es egal welche Partei gewinnt, worauf es wirklich ankommt ist, ob Politiker Sachverstand besitzen, und ob sie loyal zu ihrem Vaterland sind, oder ab sie ihre Heimat verraten zugunsten der geisteskranken Wahnvorstellungen einer global-faschistischen verfassungsfeindlichen Welt-Elite.

    Die Griechen waren eben schon immer ein gemütliches Club-Med Völkchen gewesen, und als die Griechen noch nicht in der EU waren, da hat sich niemand beklagt über die Drachme - weder die Griechen noch die Touristen.

    Aber die Gier mancher mächtiger Griechen nach einem "harten" Euro - relativ zur Drachme, und raffinierte Manipulationen der griechischen Politik durch externe Kräfte haben das gemütliche Ländchen an den Rand des Abgrunds gebracht.

    Letztlich hat die Elite Griechenland ganz bewusst in diese Schuldenfalle getrieben, um eine Entschuldung dann an ganz harte Bedingungen zu knüpfen, die letztlich darauf abzielen, die kulturelle Identität Griechenlands zu zerschlagen - genau darum geht es nämlich.

    Die global-faschistische Elite muss jetzt unbedingt verhindern, dass in Griechenland Kräfte ans Ruder kommen, die diesen Erpressungs-Hebel der Schuldknechtschaft unwirksam machen wollen. Letztlich geht es darum, Griechenland einzuordnen als versklavte und geknechtete Wirtschafts-Region in eine totalitäre Weltregierung. Worum es also in Wirklichkeit geht, ist die totale Zerschlagung der nationalen Souveränität Griechenlands mittels einer inszenierten Euro-Krise. Eine Entschuldung durch eine Staatspleite soll deswegen auf jeden Fall verhindert werden.

    Was der Elite auch ein besonderer Dorn im Auge ist, ist die nach wie vor stark christlich-orthodoxe Ausrichtung des griechischen Volkes.

    Es dürfte mittlerweile ziemlich offensichtlich sein, dass die luziferische Weltelite den christlichen Glauben restlos beseitigen möchte, und da dieser nach wie vor sehr stark in der griechischen Kultur verankert ist, bleibt der Elite wohl nichts anderes übrig, als eben diese Kultur komplett zu zerschlagen, die griechische Identität gewissermassen aufzulösen, und sie durch eine luziferische Weltkultur und Weltreligion zu ersetzen in der der einzig wahre Gott keine Rolle mehr spielt.

  1. mikem777 sagt:

    Teil 2

    Die Verschuldung der Griechen ist quasi das Mittel zum Zweck, und diese Schuldknechtschaft setzt den Euro als Werkzeug voraus, weshalb die Wiedereinführung der Drachme von der Elite unbedingt verhindert werden soll. Das ganze Euro-Schein-Krisenmanagement zielt folglich darauf ab, nach dem Prinzip von "Problem, Reaktion, Lösung" die totalitären "Vereinigten Staaten von Europa" zu schaffen. Man braucht den Euro als Alibi, denn mit der Drachme wäre das Euro-Problem nicht mehr existent und das Alibi zum Hochverrat an der griechischen Kultur somit nicht mehr vorhanden.

    Nach dem Vorbild der damaligen UdSSR unter Stalin wird in der EU nun versucht sämtliche Regionen kulturell gleichzuschalten und einen Einheitsmenschen zu kreieren, der lokal nicht mehr gebunden ist, der keine kulturelle Identität mehr besitzt, der beliebig formbar ist, und den man nach belieben auswechseln kann, etwa so wie einen Legostein.

    Dass Worte wie "Gott" und "Christus" in der "modernen" EU-Verfassung nicht mehr zu finden sind, dürfte in diesem Zusammenhang kaum mehr jemanden verwundern. Es geht im Grunde also überhaupt nicht um den Euro an sich, sondern darum die kollektive Psyche der Europäer in einen Zustand der kollektiven Panik zu versetzen, der im Bewusstsein der Masse die Bereitschaft kreieren soll der eigenen Versklavung durch eine absolutistische Herrschaftsstruktur zuzustimmen, was der Bevölkerung alternativlos als einzig vernünftige Lösung verkauft werden wird.

    "Wir werden sie dazu bringen, dass sie sich nach unserer Diktatur sehen werden."

    So long.

  1. minusmaximus sagt:

    So ist es. Ich wünsche den Griechen eine Zukunft, statt lebenslangen Knast.
    Dann haben sie wenigstens eine Zukunft und können aus dem gelernten Kraft schöpfen und so als Vorbild für die anderen EU-Staaten dienen.

    Viel Glück Griechenland!

  1. griechenland sollte nur nach island ausschauen.
    die griechen müssen diesen weg gehen. dann sind sie frei und kreativ.
    die eu-schulden zur hölle jagen. die gierigen deutschen/nwo banken, die dort investiert,casino gespielt und geplündert haben sollen einen deftigen schlag verpassen.
    oh griechen, zeigt uns allen in der eu, dass es noch freie und mutige menschen gibt.
    zur hölle mit sorossen und ackermännern!
    stellt wegen betrug ein paar bankster vor gericht und lasst die drachme neu auflegen aber mit einem neuen namen und neuer sicherung.
    wie wäre es mit "phoenix" ? ;-)
    so könnt ihr auch alle golden und kraftvoll aus eurer asche auferstehen....
    wünsche euch griechen nur das beste. ihr habt viel für die weltgeschichte getan. ohne euch, wäre die welt schlechter.
    danke für eure innovationen und lehren.
    schade, dass damals die römer eure klügsten köpfe ermordet hatten, anstatt zu lernen.
    lass euch nicht weiter versklaven für die eudssr/nwo.
    hellas! hellas! hellas!

  1. JoeCocker sagt:

    leider ist das diesmal nur ein Teil der Wahrheit. Der Devisenmarkt (interbank) ist zwischen Fr 23:00 CET und Sonntag 23.00 CET generell gechlossen, OANDA erlaubt seinen Tradern weiter zu traden und nimmt dabei die andere Seite der Trades sofern kein anderer OANDA kunde den trade übernimmt. Bei so tiefgreifenden Nachrichten/Events wie kommendes Wochenende ist das Risiko für OANDA einfach zu groß die andere (verlierer-) Seite der trades einzunehmen, wenn massenhisterie den Markt volatil ausbrechen läßt. Da gibt es auch kein rückversichern etc, daher: einfaches aussetzen des Handelns bis anzunehmen ist, daß sich die Märkte mit den Nachrichten abgefunden haben und diese in einer 'normalen' preisfindung wiederspiegeln... daß dies nicht adhoc sonder vorab kommuniziert wird, ist nur fair und vernünftig. (Übrigens haben 90% der broker im forex geschäft vor Volatilität dies Wochenende gewarnt und aktiv ihre Kunden informiert, daß sie risiko rausnehmen sollen etc. MM nach bedeutet das: absolut ruhiger markt, tot und ausgetrocknet, kaum eine heftige Reaktion... wir werden sehen...

  1. freethinker sagt:

    Alles andere ist besser als Sklave zu sein. Griechen befreit euch von einer ewig dauernden Sklaverei. Lieber frei und für eine kurze Zeit arm, als ewig versklavt. Ihr würdet nicht nur euch den größten Gefallen erweisen, sondern ebenfalls der ganzen Welt einen großen Dienst erweisen.

  1. desperado sagt:

    Nomen est Omen?
    Die Ignoranz der DDR-Führung gegenüber den Bedürfnissen der Arbeiterklasse war vor 59 Jahren der Hauptauslöser eines Aufstands der am 17. Juni 1953 in der damaligen DDR stattfand.
    In gewisser Weise war es auch der Anfang vom Ende eines Systems.

    Bleibt die Hoffnung, dass auch dieser 17. Juni einen Wandel einleitet, der im Gegensatz zu 1953 möglichst keine Todesopfer fordern möge und dass den Griechen der Einsatz von Militär erspart bleibt, sollte die Wahl nicht im Sinne der EU-Psychopathen entschieden werden.

    Ich wünsche den Griechen Mut zur richtigen Entscheidung.

    Καλή τύχη